iki Freitag den 24. Februar 138& Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Dreis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Brinaerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Marr 50 Pf. Erscheint tLglich mit Ausnahme des MontagS. Dnreanr Schul st raße 7. Darmstadt, 22. Februar. Au, dem Kapitel: Außerordentliche Aue. gäbe. Für den projectirten Anbau an die Südftite de» Ständehaufe» werden die geforderten 42,000 X bewilligt, jedoch soll ein anderer al» der i-tzige Plan vorgelegt werden. — Betreff» de» Baue» einer psychiatrischen Klinik bei der Lanoe»'Untversilät und einer Verpfleganstait in Verbindung damit beantragt der Ausschuß: Die angeforderten 600,000 X au» den außerordentlichen Ausgaben, mit dem Vorbehalt der Beschlußfassung über die Anforderungen nach Einlangen der bezüglichen Proposttion der Großh. Regierung, abzusetzen. Für die Katha- rinenkirche zu Oppenheim werden die angesorderten 14 390 X mit ber Beschränkung bewilligt, daß Verwendung erst stattfinden darf, wenn der gleiche Be- trag au» der Relchrhauptkaffe gestchert ist. .. . . Lander-Jrrenanstalt Heppenheim. Der Ausschuß beantragt: die Ansor. deruna von 97 545 X mit dem Vorbehalt der Beschlußsaffung über dieselbe nach Einlangen der Voranschläge mit zugehörigen Plänen und der Proposttion der Großh. Regierung in Betreff der psytriatischen Klinik rc. in Sieben, abzu- setzen. — Kreisamt,gebäude in Schotten. Angesorderte 51,600 X werden be« wtlljgt. — Haftlokal zu Langen. Angeforderte 45,600 X werden bewilligt. — Haftlokal in Vilbel. Angeforderte 45.600 X werden nicht bewilligt. — Amt», gerlchtsgebäude zu Homberg a. d. O. Angesorderte 52,600 oft werden nicht bewilligt. — Amtrgerichtrgebäude zu Worm«. Angesorderte 258,830 X werben nicht bewLigt. , , , „ M Berlin, 20. Februar. Hinstchtlich der Rekrutirung der Armee für 1888/89 ist da» Nachstehende Allerhöchsten Ort» bestimmt worden: 1. Entlassung der Reservisten. 1) Die Entlassung der zur Reserve beurlaubten Mannschasten hat bei denjenigen Truppen, welche an den Herbstübungen Theil nehmen, am 1. oder 2. Tage nach Beendigung derselben, bezw. nach dem Wiedereintreffen in den Garnisonen stattzufinden. 2) Für da» Pommersche Fuß. Artillerie «Regiment Nr. 2 ist der 31. August, für alle übrigen Truppentheile der 29. September der späteste Entlaffungitag. Da» Nähere bestimmen die betr. General-Eomman. dos, für die Fuß-Artillerie die General-Jnspeklion der Fuß-Artillerie. 3) Die »u halbjähriger aktiver Dienstzeit im Mai, bezw. November eingestellten xrain-- soldaten sind am 31. October 1888, bezw. am 30. April 1889 zu entlaßen, die Orconomie-Handwerker am 29. September 1888. 4) Beurlaubungen von Mannschaften zur Dirposttion der Truppentheile haben an den Entlassung»- Terminen insoweit zu erfolgen, daß Rekruten nach Maßgabe der unter II. be« zeichneten Anttzeile zur Einstellung gelangen können. II. Einstellung der Rekruten. 1) Zum Dienst mit der Waffe sind einzustellen: bei den Bataillonen der Infanterie mit hohem Etat je 230 Rekruten, bei den Bataillonen der Jnfan- tetie mit niedrigem Etat je 200 Rekruten, bei den Bataillonen der Jäger und Schützen j: 190 Rekruten, bei jedem Kavallerie-Regiment mindesten» 150 Rekruten bei jeder reitenden Batterie mit hohem Etat mindesten« 35 Rekruten, bei jeder reitenden Batterie mit niedrigem Etat mindesten, 25 Rekruten, bei jeder Feld-Batlerie mit hohem Etat mindestens 35 Rekruten, bei jeder Feld-Batterie mit niedrigem Etat mindesten» 30 Rekruten, bei den Bataillonen der Fuß- Artillerie mit hohem Etat je 200 Rekruten, bei den Bataillonen ber Fuß- Artillerie mit niedrigem Etat und bei den Pionier-Bataillonen je 160 Rekruten, bei jedem Bataillon der Eisenbahn-Regimen» mindesten» 135 Rekruten, bei der Luftschiffer-Abtheilung mindesten» 15 Rekruten, bei jeder Train-Eompagnie zu dreijähriger aktiver Dienstzeit mindesten» 15 Rekruten zu halbjähriger aktiver Dienstzeit im Herbst 1888 und im Frühjahr 1889 je 38 Rekruten. - Soweit Abgaben an gedienten Mannschasten a» Krankenwärter, beziehung». weise al« Bäcker erfolgen, find Rekruten in entsprechender Höhe über die vorstehend genannten Zahlen hinau« einzustellen. 2) An Oeconomie«Handwerkern haben sämmtliche Truppentheile mindesten» ein Drittel der etatrmäßigen Zahl einzustellen. 3) Für den Fall, daß bei einzelnen Truppentheilen eine Aenderung bet vorstehenden Zahlen nolhwendig erscheinen sollte, ist da» Krieg,miniflerium ,u entsprechenden Anordnungen ermächtigt. 4) Für die Luslschiffer-Abtheilung sind gewandte Militärpflichtige von mittlerem Körpergewicht aurzuwählen, welche gute Augen besitzen und möglichst Neigung zur Lustschiffsahrt haben. Da, Minimalmaß derselben wird aus im 57cm festgesetzt. 5) Die Einstellung der Rekruten zum Dienst mit der Waffe hat nach näherer Anordnung der General- Commando, bei der Kavallerie in der Zeit vom 1. bi, 6. October 1888, bei dm übrigen Truppentheilen in der Zeit vom 5. bi» 10. November 1888 zu erfolgen; die für da, Pommersche Fuß-Artillerie-Regiment Nr. 2, die Unter» osficier-Schulen, ferner die al, Oeconomie-Handwerker ou,gehobenen Rekruten am 1. October 1888 und die Trainsoldaten für den Frühjahr«-Termin am 1. Mai 1889 einzustellen. (R.-Anz.) Berlin, 22. Februar. Da« Abgeordnetenhau, begann die Berathung der Eijenbahn-Etat,. Bezüglich der verschiedentlich gewünschten Taris,Ermäßi« gung, namentlich für Getreide au« den Ostprovinzen, erklärte der Minister Maybach, der Lander-Etsenbahnrath habe sich in der Getreidesrachtsrage gegen jede Ermäßigung ausgesprochen, well auch da» ausländische Getreide daran por- ticiptten würde. Aurnahmetarise zu Gunsten einzelner Landestheile würden zu dem Verlangen ähnlicher Begünstigungen der anderen Landeslhe l- führen und dadurch könne man statt zu einem Ueberschuffe zu einem Deficit kommen. — Morgen 11 Uhr Vorm. findet Ole Forts-tzung Der Berathung der Eisenbahn- Etats statt. ______________ Telegraphische Depesche«, Wolff'S telegr. Berlin, 22. Februar. Seine Majestät der Kaiser ertheilte Vormittags der Deputation des Kaluga - Regiments, welche heute Abend die Rückreise antritt, eine Audienz zum Abschied. Der Kaiser schenkte jedem Mttgliedder.Deputation sein Bildniß. Nachmittags nahm der Kaiser den Vorttag des Staatssecretars v. Bismarck entgegen. Die für morgen Abend beabsichtigte Soiröe ist auf unbesttmmte Zeit »er- schobm^wordm. ?? ^brusr. Die „Nordd. Allgem. Zig." reproducirt eine Meldung des „©tanbarb* aus Genf, wonach der deutsche Gesandt«-in Bern einen Vertrag zum Schutze der Schweiz im Falle einer Grenzverletzung durch die Franzosen voreeschlagttr habe. Die Schweiz habe den Vorschlag unter dem Hinweis darauf durch Kreirung des Landsturms für ihre Sicherheit gesorgt habe; die Schweiz könne fremde Hilfe erst dann in Anspruch nehmen, wenn eine Verletzung, der Neutralität vorläge. — Die „Nordd. Allg.Zta." erklärt diese Meldung der „Standard' volls^ndig aus der Luft gegriffen und fügt hinzu, daß, wenn der angeblich der Schweiz gemachte Vorschlag erfolgt wäre, die Antwort der Schweiz, wie sie der Correspondent des „Standard" erfunden, eine ganz korrekte gewesen wäre. , r & Berlin, 22. Februar. Der „Reichs-Anzeiger veröffentlicht folgendes Bulletin aus San Remo vom 22. Februar, 10 Uhr 30 Min. Bormittags. Der Kronprinz hatte vergangene Nacht länger andauernden Schlaf und kein Fieber. Husten und Auswurf rok "°Lb.rg?22^F^üar° ÄronTränzl (CK.) ist mit c«. 4200 Stimmen ohne ®,flen,a^aÄ,^M”a*“enb« 11 Uhr. Der Kronprinz hatte wieder einen guten Tag und befindet sich heute Abeyd besonders wohl. Die Wunde heilt. — Das Deutscher Reichstag: 43. Sitzung vom 22. Februar 1888. Die zweite Berathung des Antrags Munckel betr. die Entschädigung für unschuldig erlittene Strafen in Verbindung mit der zweiten Berathung des Antrags Rtntelen betr. Wiederaufnahme des Verfahrens wird fortgesetzt. 8 1 des Antrags Rtntelen fordert die Wiederaufnahme des Verfahrens. Antragsteller Rintelen weist darauf hin, daß das Haus bereits in etnex früheren Session die Bestimmungen dieses Paragraphen mit großer Maiorität angenommen habe. Um feststellen zu können, ob Jemand wirklich unschuldig verurtheiu sei, bedürfe es der Wiederaufnahme des Verfahrens. t Aba. Ku le mann (natl.) erklärt sich aus juristisch-technischen Gründen gegen die Aufnahme der Bestimmungen über das Wiederaufnahmeverfahren m ,das Gesetz über die Entschädigung für unschuldig erlittene Strafen. ~ Aba. Träger (frets.) stimmt nur unter der Bedingung dem 8 1 des Antrags Rintelen zu, wenn zu gleicher Zett die Berufung wieder eingesührt werde; ohne ldie Berufung würde das Wiederaufnahmeverfahren nur Unsicherheit in dem Rechtsleben Hervorrufen. Es müsse schon genügen, wenn der Richter von der Schuld eines Angeklagten nicht überzeugt sei. Habe sich der Richter geirrt, dann müsse ebenso die Entschädigung für unschuldig erlittene Strafe eintreten. Abg. Klemm (cons.) wiederholt, daß die Entschädigung für unschickdigerlittene Strafe nicht durch Gesetzesbestimmungen, sondern nur durch die Entscheidung des Chefs der Justizbehörde erfolgen dürfe. Abg. Munckel (freis) will lieber auf das ganze Gesetz verzichten, wenn eine solche Beschränkung, wie sie der Antrag Rintelm involvire, etngefuhrt wurde. Wenn man sage, bet der Wiederaufnahme des Verfahrens konnten nach Jahresfrist die Zeugen ganz anders aussagen und der Richter dann hilflos neuen Zeugenaussagen gegmuber- stehe, so solle man von vornherein die Zeugenaussagen protokolliren. Die Wiedn- aufnabme des Verfahrens und die Entschädigung für unschuldig erlittene Strafen dürften nicht miteinander verquickt werden. „ „ . 3 «. .. . Abg. Rintelen erwidert, daß ein verurtheilendes Verdict nur aufgehoben werden könne, wenn die Unschuld des Verurtheilten erwiesen sei. Der Antrag Rtntelen wird hierauf abgelehnt. Q, Der Antrag Munckel wird sodann, unter Ablehnung der beantragten Av- änderungen, unverändert angenommen. Es folgt erste Berathung des von dem Abg. Johannsen (Däne) gestellter Antrages auf Revision des Gefängniß- und Strafoollstreckungs- ttt*bg. Johannsen (Däne) weist bei der Begründung seine« »ntrMs daraus hin, daß man in der Presse anerkannt habe, daß ein Grund zur Revision des G-fangnltz- wesens wohl vorhanden, der Zeitpunkt zu einer solchen aber nicht geeignet fei. er vertrete eine Bevölkerung, die nur durch das Recht der Eroberung zu Deutschland gehöre. Alle Redacteure seines Wahlkreises hätten bereits die Gefcmgnitzweihe erhalten, er selbst habe in einer Sommerstunde hinter Schloß und Riegel erkannt, daß alle preußischen Richter vor ihrer Anstellung ein Jahr lang die verschiedenen Gefängnis strafen absoloiren müßten. Redner beschwert sich darüber, daß in Nordschleswig gar kein Unterschied zwischen politischen und Criminal-Gefangenen gemacht werde, sein Antrag wolle in dieser Beziehung Remedur schaffen. . Abg. Klemm (cons.) hofft, daß der Reichstag einenAntrag wie denvoregenden nicht annehmen werde. Ein allgemeines Gesetz über den Strafvollzug für Deutschland sei angesichts der individuellen Verschiedenheiten in den Einzelstaaten nicht durch- fuhrba^i Schmidt-Elberfeld (freis.) erkennt an, daß der Antrag ^ne gewiffe Berechtigung habe. Die Gefängnißhaft habe den Zweck der Besserung und der Gewöhnung an die Arbeit. Beides werde in Preußen verhindert durch die Maffenhast rmd die mangelhafte Organisation der Arbeit. In Preußen betone man bei der Beschäftigung der Gefangenen zu sehr das fiscalische Interesse; die Gefangenen wurden en Unternehmer verpachtet, sie erlernten in den seltensten Fallen eine Arbeit, die sie in der Freiheit verwerthen könnten. Auf diese Weise erziehe man Pfuscher und schädige außerdem die Industrie. Redner plaidirt warm für die Einzelhaft und wünscht eine anderweitige Beaufsichtigung der Gefangenen. Abg. Dr. Windthorst verweist den Antragsteller an das preußische Abgeordnetenhaus, wo er den Antrag energisch unterstützen werde. y Nachdem noch die Abgg. Klemm und Saro (cons.) sich dagegen verwahrt, daß das Gesängnißwescn in Sachsen resp. Preußen mangelhaft sei, wird der Antrag zurückgezogen. Morgen 1 Uhr: Etat. Grstzher-ogltche Paar von Baben, das Abends 8 Uhr von Cannes hier eintraf, begab sich in die Villa Ztrio. — Die Kronprinzessin eröffnete heute, von dem Prinzen Heinrich, den drei Prinzessinnen und Prinzessin Irene von Hessen begleitet, den Bazar zum Besten der hiesigen deutschen Kirche. San Remo, 22. Februar, 11 Uhr Vormittags. Der Kronprinz hatte eine gute Nacht. Der Schlaf war völlig ungestört und lang dauernd. Der Kronprinz fühlte sich heute Morgen sehr erfrischt und wird vom Husten weniger belästigt. Kopenhagen, 22. Febr. Der Finanzausschuß bewilligte auf Antrag des Finanzministers 15,0C3 Kronen als Kostenamheil Dänemarks für die neue Telegraphenleitung -wischen Gjedser und Warnemünde. Außerdem soll eine directe telegraphische Verbindung zwischen den Börsen von Berlin und Kopenhagen in Aussicht genommen sein. PariA, 22. Febr. In der heutigen Verhandlung des Prozesses Wilson führten die Vertheidiger der Angeklagten aus, daß keine Gesetzbestimmung vorhanden sei wonach diejenigen strafbar seien, welche ihren Einfluß verkaufen. — Flourens überreichte gestern Abend dem italienischen Gesandten, General Menabrea, die neuen Vorschläge des französisch-italienischen Handelsvertrages. London, 22. Februar. Unterhaus. Die Adresse wurde angenommen. Anläßlich der Debatte über die zweite Lesung der Adresse stellte Labouchere einen Antrag nach welchem dem Hause gegenüber Mittheilung zergehen solle, ob die Regierung Italien bindende Zusagen im Falle eines Krieges mit Frankreich gemacht hätte, ferner wird verlangt, daß, wenn solche Zusagen schon gemacht worden seien, dieselben zur Kenntniß des Hauses gebracht werden. London, 22. Februar. Die „Times" sagt bezüglich des heute zur Debatte gelangenden Amendements von Labouchere in Betreff Italiens, wenn die Gefahr vorhanden ist, daß Italien ein Schlag zugefügt werde, der die italienische Marine vernichtete und Frankreich ein unbeftiiitcned Uebergewicht im Mittelmeere gäbe, so würde es die Pflicht Englands fein, für die Sicherheit des eigenen Reiches und Handels die Aufrechthaltung des em opäischen Gleichgewichts und Erhaltung desjenigen Staates ' mit welchem England durch die Bande der Sympathie und Freundschaft verknüpft ist' mit seiner ganzen Macht das Unglück abzuwenden. ' _ London, 22. Febr. sUnterhaus.j Fergusson bedauert in seiner Beantwortung des Amendements Labouchere, daß dieser seine Behauptungen auf Zeitungsgerüchien basire; der Admiral Hewett erkläre, daß die Zeitungsberichte seiner in Genua gehaltenen Rede absolut falsch seien. Fergusson wiederholt, daß England keine weiteren Verpflichtungen, wodurch das Militär oder die Flotte engagirt würden, außer den dem Hause schon bekannten eingegangen sei; er bestreitet bestimmt, daß Salisbury's Politik Frankreich feindlich gesinnt sei. Die Beziehungen Englands zu Frankreich selben gute; er hoffe und glaube an deren Fortdauer umsomehr, da Frankreichs auswärtige Politik derjenigen Englands parallel laufe. Eine Veröffentlichung des Schriftwechsels mit den Großmächten über die Lage Europa's sei unmöglich, da dies einen Derttauensbruch involviren würde. Redner hofft, daß die Gefahr einer Störung des Friedens jetzt nicht größer, sondern geringer als im Vorjahre sei. Englands Aufgabe sei, sich in einen Krieg nicht einzumischen, wenn nicht seine nationalen Interessen berührt würden; es lebe jetzt mit allen Mächten in Frieden und Eintracht. Gladstone erwiderte hierauf, daß es höchst wünschenswerth gewesen sei, die Ration möglichst zu beruhigen, namentlich jetzt, wo sie schmerzlich bewegt sei durch die Besorgnisse wegen der Gefundheit des deutschen Kronprinzen. Er möchte wünschen, daß es in der Macht des Hauses läge, den Verlauf der Krankheit zu beeinflussen, welche so tiefe Gefühle der Theilnahme und Bewunderung für den Patienten heroorgerufen habe, da es sich um ein für Europa unschätzbares Leben handle. (Beifall.) Der erste Lchatzlord Smith «art, er sei überzeugt, daß das gefammte Europa mit Sorge und Hoffnung die Krankheit des Kronprinzen verfolge, oessen Leben allgemein als eine mächtige Bürg- schaft für den Frieden Europa's angesehen werde. Labouchere zog darauf seinen Antrag zuruck; die Fortsetzung der Debatte wird vertagt. wk 221 Februar. In der heutigen Specialsitzung des Municipalraths wurde eine Resolution gefaßt, worin dem deutschen Kronprinzen anläßlich seines Leidens die aufrichtige Theilnahme der Versammlung ausgesprochen wird. Petersburg, 22. Februar. General Werder ist gestern Abend hier eingetroffen und nahm als Gast des Kaisers im Winterpalais Wohnung. , 4 o k 1 $***5*?' Aebruor. (Privatdepesche des „Gießener Anzeigers".) Prinz heute Morgen 6 Uhr gestorben. (Prinz Ludwig Wilhelm ist £ aIfo"ur das jugendliche Alter von 23 Jahren erreicht. Das badische Fürstenhaus, sowie auch unser Kaiserhaus erleidet durch diesen Todesfall einen herben Verlust.) 8 o f a 1 e «. „ ,, ,* Bietzen, 23. Februar. Mit dem am 21. Februar erfolgten Ableben be« Medicinalraths v'- Friedrich Kehrer verliert die Stadt Siegen rinen treuen, feit 37 Jahren ihr angehörigen Mitbürger und allgemein hochgeschätzten ärztlichen Berath-r. Dr. Friedrich Kehrer, geboren den 14. Februar 1807 zu Erbach im Odenwald 71 m’ Gottfr. Wilh. Kehrer, verlebte im Kreise von ^?e>rLiTrtn' Es sollte aber anders werden, denn der Verführer nahte und gab ei«nlMm«tUhl?eTOAUhnb .Aalhschlage. Seit mehreren Jahren mußten die Gefchästs- b Wahrnehmung machen, daß bei fertiger Ablieferung der Arbeiten, wenn unb’ba dn ” Teilung und zufammengekehrtem Staube hier und immer f'n 50a6-' leotzdem die Eontrole der Arbeiter, wie seither uuv immer gebräuchlich, strengstens eingehalten wurde. Das Gold wird nämlich aro^nua stt b°s! cina Don Eichenholz stark gearbeitetes Kästchen, was werden kann^ ^senstand aufnehmen zu können und verschlossen werden kann. Bei Schluß der Arbeit wird alles Gold und Abfälle mit Staub zusammen in diesen Kasten eingeschlossen und abgeliefert, die Schlüssel werden abgezogen brockt^na^d^"b77 ^han und in die Privatwohnung zum Aufbewahren □Pfchl?f^nnm?r7m s"0^^^ammtliche Kästchen in einem besonderen Schranke cin- imÄTni?1Pho™ .Morgens werden die Schlüssel wieder geholt und die Kästchen Aemtck? E c? biter eingehandigt Trotz dieser Eontrole fehlte ab und zu am f * Mmr sann nach und kam zu dem Schluffe, daß Niemand anderes als der hr»? sm I bÄ Diebstahl begehen könne. Es wurden am Samstag vor zwei und ^eftaeM^unh0«^ Kasten geöffnet und das in denselben sich befindend/Gewicht und das S ben exrft? Sonntagabend ergab sich ein Manco von sechszig bns Mal von vierzig Mark. Daraufhin wurde die Polizei verständigt, daß den nächsten Samstagabend der Ausläufer beim Nachhausegehen angehalten und ^ttr bn au/lhPm 9°iatC‘ Polizei aber hatte bei dem belebten Verkchr um diese ihn aus dem Auge verloren und konnte ihn erst zu Hause finden. Man fand und keinen Abfall, aber ein Portemonnaie mit 160 Maik ,nu.n ^^Housuntersuchung geschritten und soll man, wie zuerst 7nd n^olb und Banknoten und 30 000 Mark in Obligationen unb Loosen vorgefunden haben, worauf er und feine Frau verhaftet wurden ^tach hQt ltd) "Leben, daß man nur an baar und Werthpapieren 25 000 Mark vorgefunden hat. Schuhmacher hat eingestanden, daß er fett 1880 diese äbrif"an^n gerieben, den Abfall für die Hälfte des Werthes an den Goldwaaren- fabrikantenK. verkauft habe, der augenblicklich in Berlin auf der Reise fei. K. habe ihn verleitet, Wachsabdrucke von den Schlössern zu nehmen und Nachschlüssel machen b C e Michschlüssel habe er im Geschäft versteckt, wo sich auch noch ein Beutel m e^nIn ö^l^nben ?urde. K. ist in Berlin verhaftet worden und seine Frau ?blcheauch verhaftet werden sollte, fiel in Krämpfe und ist so krank geworden daß L ?och nicht verhört werden konnte. Die Frau des Schumacher ist als'nickt schuldig befunden aus der Haft entlassen worden. -,Stuttgart, 20. Februar. fKriegsoerficherung.l Wie man hort w?itKr-? N^f^"on der Lebensverstcherungs- und Ersparnißbank in Stuttgart ^nach b^a"mMn der Kriegsverficherungsfrage für ihre kriegsdienstpflichligen Ve^ ^^n.1.^odes Kriegs ohne jede Gegenleistung zu übernehmen. Diese Absicht m w" voller Anerkennung zu begrüßen. Humanitär ist solche gegenüber der großen mPirbhibpnUiSh h* unbebingt zu billigen und finanziell ist sie gerechtferttg? über ll miirTinn1?6« ^p?rniJJe ON Mindersterblichkeit (im Jahre 1886 betrug solche im Kriegs all- in «2ü?A?,?fC QU9 den Versicherungen der jüngeren Altersklassen, die frit M /owmen, entspringen. Es ist daher ein Akt der Gerechtig- den diese Ersparmß zunächst zur Verlustdeckung herangezogen, bezw. den Krtegsdienstpflichtigen nicht zugemuthet wird, für die im Interesse der Allaemein- di^Van^si"/b^^^.»"^fahren noch besonders besteuert zu werden. Eine Getahr für m.Ca^>nf b/o^usfuhrung dieser Absicht nicht zu erblicken. Nach den Erfahrungen aus dem Z^iege 1870—71 und in Berücksichtigung des beseitigen Versicherunasstandes der Bank ist im ungünstigsten Falle ein Verlust von ca. 1 Million JL »u befürchten moflte man aber den Verlust sogar verdoppeln, bezw. auf 2 Millionen setzen so bliebt na$ den derzeitig zu erwartenden Ueberschüssen, welche sich übrigens in Folge der fort- * tenbeneünrmeS flhr'iü118 alljährlich n-esmllich steigern, immer nod/elne bedcu- tenoe Cumme übrig. Pro 1887 rotrb voraussichtlich der Ueberschuß ca 3 Millionen Außerdem aber besitzt di- Bank für fvlch- Zwecke auch noch -ine Ertra g lick Wetterberbb/t"b^^ ™inat°n- welche im Hinblick aus möglichc Kriegsgesahr^alljähr- Die derzeitig vorhandene Dtvtdendcn-Reserve (pro IM7 die Eiolkn^n mtrb f?1 ÄrJeßSfaUe voraussichtlich niemals berührt werden und nuna auck nick statutarifch vorgcschricbcnen 4jährigen Durchschnittsbercch- nn»8 ift hi, I b k* und 1-denfalls nur vorübergehend vermindert werden. Hi^- nach ist die Bank in der glücklichen Lage, die beabsichtigte, in jeder Hinsickt aerecki? t "ea8bkn1tmltotin.n °^e jede Gefährdung durchführen zu können8 ih?-n ^^^vlenstpflrchtigen Familienvätern gegenüber, die das neue Wehrgesetz bis xu ihrem bbt^bensiahre in den Dienst des Vaterlandes stellt, wird die Lebensversiche^ hiimeifelnCIhn6C Bestimmung erst recht erfüllen, und etz ist Nickt zu Änüick'b-?? dieser Schritt zur weiteren Förderung der Lebensveisicherungssacke wesentttch beitragen wird. An der Zustimmung des Verwaltungsraths nnd bergen?' ralversammlung zu diesem Plane kann voraussichtlich nicht gezweifelt werden. «{«ft* ü e leÄerfte Mahlzeit, wenn die BerdaunnaSfunktion cmib! e Sodener Mineral-Pastillen wirken aus die sanfteste Weife, aber durchgreifend dem Magenkatarrh und der Verstopfung entgegen und lin- bern und beseitigen wirksamst die Qualen des Hämorrhoidalleidens. Attest Nack regelmäßigem und fortgesetztem Gebrauche der Sodener Mineral-Pastillen kann ich mit couAttrm, daß dieselben ein ausgezeichnetes Mittel gegen Hämorrhoiben Allm zum Gebrauche empfehlens welche sich durch fitzenbe Berufsthatigkett bieses beschwerliche unb schmerzhafte Hebel zugezogen haben haben V°rkäufsU°°P^?°8b^'p«Sch°S Gottesdienst der israelitische!! ReligionsgeskUschafh 3°' Uhr^ Samstag°Ab-nd S»bsihffEstag Vormittag 8°- Uhr, Samstag N-chmitt-, Allgemeiner Anzeiger. Montag, den 27. Februar f. I., Nachmittags 3 Uhr, wird im Rathhause dahier die hiesige Jagd nochmals öffentlich verpachtet. Nieder-Bessingen, 20. Febr 1888. Gr- Bürgermeisterei Nieder-Bessingen. Horst 1518 Holz-Versteigerung im Gießener Ttadtwalde. Montag d.27. Februars 888, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwalde in den Districten Ameisenkopf und Unterwald nachverzeichnetesHolz versteigert werden: A. Ban-, Werk- und Nutzholz. 280 Eichenstämme mit 136,70 Festm., bis zu 47 cm Durchm. (darunter befindet sich Schnittholz, für Schreiner geeignet), 143 Fichtenstämme mit 60,59 Festm., 7 Eichenstangen mit 0,67 Festm., 404 Fichtenstangen mit 29,30 Festm. B. Brennholz. Scheith. Knüppelh. Stockh. Reish. Rmtr- Rmtr. Nmtr. Wellen Eichen 43,2 48,2 50,7 2720 Nadel 61,5 99,9 38,7 5470 Die Zusammenkunft ist an der Strangswiese. Gießen, den 20. Februar 1888. Großh. Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. 1452 Stammholzversteigerung Donnerstag, den !♦ März e. A. Vormittags von 9 Uhr an im Gemeinde-Wald von Klein- Rechtenbach; Beginn im District „Nikolas Erlen 13a" ; Zusammenkunft im Dorf beim Vorsteher. 2 Eichen-Stämme I. Kl. — 6,11 km, 6 „ II. „ =9,54 „ 7 t in f =5 55 25 Kiefern-Stämme III. und IV. Kl. = 5,05 km, 9 Kiefern - Stangen I.—III. Kl. — 0,51 km, 1 rm Eichen-Nutzholz, 1,50 rm Kiefern-Nutzholz. B. Vormittags von 11 Uhr an im Gemeindewald von Hochelheim, District „Mühlstrauch 15a". 1 Eichen-Stamm II. Kl. = 2,04 km, 9 Eichen-StämmeIII. „ =6,81 „ C. Mittags von 12 Uhr an im Gemeindewald von Vollnkirchen; Beginn: District „15a1 Michelsen". 3 Eichen-Stämme I.Kl.— 9,18 km, 11 „ IL „ =20,18 „ 10 „ III. „ = 8,11 „ 42 Kiefern-Stämme III. u. IV. Kl. = 5,22 km, 81 Kiefern-Stangen I und II. Kl = 6,66 km, 7,75 rm Erchen-Nutzholz. Gr.-Rechtenbach, 21. Febr. 1888. 1524 Das Bürgermeister-Amt. Stamm-, Nutz- und Brennholz. Im Rathhause zu Atzbach wird Samstag, den 3. März c., von 8 Uhr Vorm. ab, nachverz. Holz a. b. Gem-Walde ver- stergert: 1 Eichen: 106 Stämme II., III., IV. Kl. mit 50,84 Festm., 22 rm Nutzholz, 2 4 m lg., 106 rm Derbh., 30 rm Stockh., 352 rm Reiser. II. Bnchenr 139 rm Derbh., 43 rm Stöcke, 778 rm Reiser. III. Nadelholz: 1 rm Derbh., 538 rm Reiser. IV. Gemischte Reiserr 1310 rm. v. Besen-Reiser: 494 rm. VI. Ginster: 24 rm. Das Eichen-Stamm- und Nutzholz kommt vor 11 Uhr nicht zum Aus- gebot. ^^ofdorf, den 21. Februar 1888. Io15 Das Bürgermeisteramt. Aufforderung. Diejenigen hiesigen Einwohner, welche in der Lage und bereit sind, dahier vorübergehend einzuquartierende Mannschaften in Quartier zu nehmen, werden ersucht dies der unterzeichneten Behörde mit Angabe der Anzahl der einquartierbaren Mannschaft und des geforderten Preises mit und ohne Verköstigung anzuzeigen. Gießen, am 17. Februar 1888. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. 1379__A. Bramm.__ Gießener Bienenzüchter-Verein. Versammlung Sonntag den 26. d. MtS., Nachmittags 3 Uhr, bei Felfing. Tagesordnung: 1) Vortrag über Durch- und Auswinterung der Bienen. 2) Vereinsangelegenheiten. 3) Letzte kostenlose Erhebung der Vereinsbeiträge für 1888. Schweizer Stickereien ohne 2Ippcet in Hunderten von Mustern wieder frisch eingetroffen bei 1521 J. Kaan jun., Kreuzplatz 10. Julius Buch, SSunz* 1528 X 1443 Burger - Club Bei Inventur-Aufnahme baheeinen großen Poften Kinver u. Mädehen-Kn opfstiefel u. 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Nachtlichter (Glafey) per Schachtel 10 Fst. Waschcrpstall, per Packet ' 5 Fst. Linsen Ha., per Pfd. 10 Fst. Erbsen Ua., „ „ 8 Fst. Grünkorn, „ „ 35 $ Fst. Cichorien, „ „ 15—20 H Fst. geschälte Erbsen, pr. Pfd 16 Fst. Kleesamen, rother, „ „ 35 do. weißer, „ „ 40 H Fst. Saatwicken, per Pfd. 8 $ Cigarren und Tabake zu Einkaufspreisen. Sämmtliche Feuerzeuge 33% billiger wie früher, offerirt 1530 S. Elsoffer. bei 1201 1,30, 1,40, 1,50, 1,60, la. Zander, Schell fis ehe, Wild-Enten und Mastgefliigel [1536] C. G. Kleinhenn. empfiehlt Chr. Bieker, Neustadt 55. gebr. pr. Pfd. JL 1,40 * ft h v 1,50, tf ff tf tf 1,60, „ „ „ „ 1,70, rohpr.Pfd.^L 1,10, „ „ „ „ 1,20, 868] Schlanke Oelfäffer zu Dung' fässern, sowie Cocospipen zu verkaufen bei L. Mühlhausen, Westanlage 15 Rein u kräftig schmeckende Caffee’s: Schirm-Versteigerung. Montag, den 27. Februar, Nachmittags 2 Uhr, läßt Fräulein Lorsch wegen Aufgabe des Geschäftes und Wegzugs von hier den Rest ihres Lagers von Regen- und Sonnenschirmen und Corsetten, sowie einen großen eleganten Waaren-Glas- schrank in ihrem Laden, SlterSweg, Ecke der Plockstratze, versteigern. In Auftrag: 1503 Hoffmann, Ortsgerichtsmann. Der Ausverkauf wird inzwischen bis zum 26. Februar fortgesetzt. Aeilgeöotenes. 1517 Wegen Versetzung stehen drei Pserde, sämmtlich geritten und gefahren, sofort zum Verkaufe. Näheres zu erfragen bet Unioersiläts-Stallmeister Balser. Hamburger 1535 Handlung A Koch Nachf empfiehlt frisch eintreffend: frische Schellfische und Cabliau, Ostender Seezungen, fst. Lahn- und Rheinhechte, Zander, Rothzungen, ächten Nheinsalm, fitütte Säringe, la. gcwäfferten Stockfisch, Flunder, Spickaal, Sprotten. Bücklinge, frische Backfische, per Pfd. 25 holl. Bratbückinge, div. Geflügel, frisch geschossenes Birkwild birgst. Sd)nell|ter Erfolg garantirt innerhalb weniger Wochen b. Ge» brauch von Prof. Gerdes Haar- u.8»r1elixir, vorzüglich. Mittel zur Beförderung b. WachSthum- von Schnurr- u. Backenbart, sow. Haupthaar. PrS. p. Fla?. nebst Gebr.-Amv. in 3Sprachrn2Mk. Absolut unschäds. Gegen Nacbn. ob. Einsdg deS Betrages allein echt dircct zu beziehen durch die Parfümeriefabrik von G. Seifert, I Dresden-Tracheaberg. 386 Empfehle ein HL 1 y aus der ausgezeichnetes t v V Llctien- brauerei Gießen in ganzen und halben Flaschen, in jedem Quantum Helles Exportbier, die ‘ i Flasche 23 w 78 tf -to h Lagerbier, „ Vi - 18 „ W tf V2 „ 10 „ Bier in jeder Quantität im Fatz für Private wird jederzeit ebenfalls zu demselben Preise wie von der Brauerei geliefer t und bin ich in der Lage, jeden Auftrag sofort auszuführen. 391 H. Werner, Bismarckstraße 6—8. 1253] 1 guter Sprungherd, 1 rothe und 1 grüne Plüschgarnitur, fast neu, wegzugshalber zu verkaufen. Näheres in der Exped. d. Bl. Prima Sauerkraut, per Pfd. 10 ff. Essig- u. Salzgurken billigst bei 1464 H. C. 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März verkaufe den Vorrath meiner Maaren zu jedem annehmbaren Preise. Der Verkauf dauert nur bis zum 27^ d. M. Geöffnet ist der Laden bis io Uhr Abends. F. Hollier Kirchenplah 8 1441 e®®ee®e®e®e©@e®e@*®e®®@e@®®e®®®@®ee IW Am W-tzlar-r. Weg, >wisch-n ......... .... TXXXZaXZLXZ. Restauration zum Lahnstein dieses Blattes. Aokerkneclü Frankfurtcrstraße 49. Anfang 8 Uhr 1525 Ida Blumenau, geb. Müller- 1532 alte 101-00, neue 102.20 «Seldsorten. 97.30 9410 104.20 86 90 63.50 95 80 135 70 16.12-16.i5 16.11-16.14 20.29—20.34 4.16—4.20 106.90 101.70 103.00 106.10 104.90 106.00 1523 Für ein größeres Manufactur» waaren-SeschLft wird ein Lehrling gesucht. Zu erfragen in der Expedition 31/a°/o Solms-Brauns. Oblig. 4% Gießener Oblig. 4% Oesterr. Goldrente 4l/s°/o Oesterr. Silberrente 5% Portugiesen Oblig. Darmft. Bank-Actien 41/a°/o Franks. Landwsch. Credttbk.- Oblig. 4% Hamb. Hypothbk.-Pfandbr. üE/zO/o t)0. 5% Buderus Oblig. 103.00 102.50 97.50 104.50 Danksagung. Für die mir bewiesene herzliche Theilnahme bei dem schweren Verlust, der mich betroffen, sage ich hierdurch aufrichtigsten Dank. Gießen, den 23. Februar 1888. Sonntag den 26. Jebruar 1888: Grosses Abschiedsconcert des Kölner Trios mit neuem Programm. 1516 Anfang 4 Uhr. Entree 25 Pfg. Coursbericht der Frankfurter Börse. Reichsbank-Disconto 3% 22. Februar 1888. Franks. Bank-DiSconto 8°/G Gasthaus zum Löwen. Heute Donnerstag, den 23. Februar: Großes Coneert und Vorstellung der Gesellschaft „Fidele Rheinländer". 20 Francs-Stücke do. in Va Engl. Souvereigns Dollars in Gold 4% Preußische Consols 3Va% do. 4% Nassauer Oblig. 4% Bayerische Oblig. 4% Badische Oblig. 4% Hessische Oblig. 4% Franks. Hypothbk.-Pfandbr. ^a^nJL°f und Lahn in schönster Lage, ist eine Wohnung von 4 Zimmern und allem Zubehör, mit großem Garten zu vermieden. Aus Wunsch steht auch Stallung zur Verfügung. Näheres 1261 Eine Parterre-Wohnung, 6 Zimmer mit allem Zubehör, auch Gartenantheil, zu vermiethen. 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Sonnenftraße 1. 1534 Einen Lehrling mit guten Schulkenntnissen nach Ostern suchen __________Echternach & Hanstein. 1522 In guter Geschäftslage werden Parterre-Lokalitäten, aus mindestens vier Räumen bestehend, per 1. Mai d I. zu miethen gesucht. I Offerten unter Preisangabe vermittelt ; die Exped. b. Bl f Telegraphischer Coursbericht Oesterr. Creditactien Oesterr. Staatsbabn-Actien 1880 4% Ruffen Oblig. 4°/o unif. Egypter Oblig. der Berliner Börse vom 23. Februar 1888. 139.00 86.75 76.00 75.30 Disconto-Com-Anthetle Laura-Actien 4% Ungar. Goldrente 5% Gemischte Russen 191.50 89.75 77.90 90.00 Tendenz: fest. , i vorreisser 1 für Werkzeug- ♦ Dem liebenswürdigen Spender ♦ ! Z Tj„Ql,Q„ Maschinenbau ♦ der bauten sagen herilichen Dank ♦ ’ 0^6261? , »*» sofortigem 2 Schlosser Die Leckermäuler» Eintritt. 1533 Ein braver Aunge von 14—15 < Jahren wirv gesucht von Ludwig Schneider, Bäcker, Neustadt. » Gebrüder Bnschbaum, 1520 Daruzstadt. «Hobelbank B zu kaufen gesucht. 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