Bureaur Schulstraße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Politische Rundschau. kommen. TekegrapHisch« Pepeschen. tS.lff’» tttegr. 6errtft>en»tni. »urteil. . ÄW 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Du^^i^ostbezogkn vierteljährlich 2 Mark 50 Pf Aeutschland. bend6 bEr EÄ-°ßh°r.°g em- \ men Wrede. 0 9 ücn österreichisch - ungarischen Gesandten Ä.L «S ' _ Gießen, 20. November. ftMtnnt mi.h Donnerstag bevorstehenden Eröffnung der RtichstagSsesNo« d n" wich tge Auiaaben n "ä b-d-u'ungsvoll-r Abschnitt in unserer inneren P°«ttk, 6 ifion ,r 8 k t8' ble DOn den Vertretern der Station auch in der neuen ± «w werden sollen. Vor Allem gilt es, endlich das Atters- und ^n“a= 3abr u8d Taa dIe öO M^"m!^"8 JU ftctlcn' nad)bem dasselbe schon seit beinahe ot ber bt.ünn2 Vn? ®!e»un? ,a ^nommtn hat. In voriger Woche dertn ®cbroeraimfMntlsUt re1tOt?1 ®u‘,beä['ifl'5e mit den vorgenommenen Aenderungen, dmrb enn^cnmmm ' R-ichscommissare für die Versicherungsanstalten SEnEbmköbmnrhT h »".L1!1 Enweffen Abstufung der Renten liegt, endgültig J'I Reichstag wird demnach alsbald in die Berathung der SBorlttoe wird sch der T",8 Weihnachten hoffentlich beendigen. Weitlr n° s-nschaitsm^nk Vorlage über die sehr nothwendige Reform des Ge- . beschäftigen haben, doch ist es mehr als wahrscheinlich, datz das mnfi „ 1 " beJ rmeiten Sesstonsbiilfte ,ur Berathung der Vorlage gelangt und dies Sieben diesen" auf Wirf «H?to zum Krankenkassengefetz angenommen werden. RetoStaa a socialpollt'schem Gebiet- liegenden Berathungsstoffen wartet des welche^das mT? H"^p'°ukgabe die Feststellung des Reichshaushaltsetats, , , Parlament, rote immer, so auch diesmal in den ersten Wochen keines 3u- L»Ä‘ "ÄSta. D-r Inhalt des diesjährige Etats ist zwar Kt w-rben unb nto inV.” «nWn w-s-nttich-n Grundzügen schon an- für die Wnrine f c. man ba Dor ^Uem ganz beträchtlichen Mehrsorderungen und bie Vermehrungunker»^?.urtb bic angekündigte Reorganisation derselben ^latsberalbunaiück m Flotte bedingt sind. Unzweifelhaft werden sich an die iaenS tonn8M, 1 « 8T Ü.?lr ble b-u"-b- Eolonialpolitik knüpfen, welche 28 7? - e S-S-nwärtige deutsch-englische Action in Ostafrika nabe legt - ob es Lai' jedenfalls das Gebiet der allgemeinen Politik kommen wird, steht noch llärumen in her Ä Spannung den auf die Weltlage bezüglichen Er- jiänden ist das iS®r°^nUnäflebe enf8t0en- Mit den genannten Gegen- ßind von tSn^S m'g beä R'tchStages offenbar noch nicht erschöpft, doch ä ® ferneren Vorlagen und Entwürfen nur solche zweiten und dritten d ese^oder jene^wicktiae^^^ Ersten Initiativanträge aus der Mitte des £>aufe§ über iirL°Der wichtige Frage der innern Politik nicht ausbletben Daß die Netchstaas- Bä »=:eä?sS -S «s in See fle‘anlen 6 f November. Der Aoifo „Pfeil" ist Mittags nach Zanzibar f im Kr.egsui°ster1um tauch1°Eder L7 L ”on -'nem Wechsel °hkmbgrg^^rreitoent""gchtban würdiger Seite. 0 ' ctne -^""Heilung stamme von vertrauenskommend, hier }eb*e°rD ein*.^ £einrid) traf heute Mittag, von Kopenhagen bei Bel^n"?rhätt^die ^Strahb P°S^wie b-a 'ängsten GrenzvorsalleS folgende Darstellung: " ß • * f » wie sie sagt von durchaus zuverlässiger Seite, hat auch^e Jagden 7°n Will7rn ®£Ä' A»°lsässern bestehend, Cheoannes les-Grands an, die ein Red b?s ausÄ.isch-8 Grenze drei Jäger aus Hüter rief ihnen !.«V vis aus deutsches Gebiet verfolgten. Der Jagd- Schrote, die ihm aber keine ?a0err ? 1 turnen Bourquard erhielt einige eine politische Sache machen will o wä?e es °-r Ehreniäger annimmt und daraus ZMMOHWMM Hause nicht alles ^n^befter CrbmmflYnnh^.U«ert k§ Herumlaufen, bei denen zu lohn zu arbeiten als Svort i! Ä(h n“ bc^er fcaran tHun würden, im Tage- sondern leichter Broderwerb/denn diest Sort^lebt oon"de^^a^ ahU<8 nenncnJ dran hängt Auch bfeffeka hürfh. VJa r ?;IC m1 bcr 2agd und was drum und auf die Pächter gerichtetSerben anbelangt, mehr Augenmerk schreiben." ' bcnn man konnte auch manches Geschtchtchen darüber Mr. 273 Mittwoch den 31. November e & 1888 wettet Ä n Kiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. heute bSan d^Ak???^8 !Ür Un'-relsast, welcher harten Schicksalsschlägen welche^imbLauf^d^e,^ aufrichtigste Thetlnahme an den Bela Banffv,^'gestorben $cr Vieeprastdent des Abgeordnetenhauses, Graf abgegaugeiü"' Der §he°f d^ibm K°nLLi?a/777^ *ft b£u*e M°rgen nach Fiume der Kreuzerfregatte Stosch" ein Hollmann, gab gestern Vormittag auf attacho bei der deuten Botschaften Miln lerl00 Stefan, der Militär- L'Wdn'De-kÜnterosMer^S kameradschaftttche ZufamuLnftL rbnigii*,,SHUe8^ft19ber^^^n TM taÄ d-r Bärs- nahm die ganze Flaggendekorationen in SM“b, roeldifr i<..% t beA.5eft£äx0erielbcn '«äs siWÄT'.1: lins er^tae'*bet1TOiniiirmbeT2[e?ftercnrt@obhtn£T:rn 2fUft* nlC1te,^|lili,c 3Infraflc Köch- eingegangen, mit Deutschland imb (Vnnirtnh n»' s^ranurCc r I10^ keine Verpflichtung wirken. Deutschland und EnLd Än an bU? ÄT,!a?Wn Ä gestoßen und hätten Frankreichsersuch dil °^?bsondere Schwierigkeiten l™ s—»™& ÄA‘‘»!,‘Ä,ÄS: Ä S5SSSÄ K önigs Leopold an sein Land m hpfrnrf.L» rl auna^t aI§ ein Mahnruf des rÄ? ÄtÄ! SÄ SSKÄ? BSSäSä WZWMhMWM »«ÄSS'lÄäS “*"•»«<« WM .w wSt'8 jchf v.p? fi s einschneidende Bestimmung erhoben. Wenn ihr M der Wehr ausschuß des Abgeordnetenhauses doch zugesttmmt bat fn mr.f^n 1* toerungSöcrtreter gewichtige Gründe zur Verthetdtgung der verschärften Ä«' ? C »-ür8an"e^ bCäfJ^c6raeleee3 °°-S-bracht haben und ist jedenfalls das lehtcre^nun- »Mlüsten d7s o unb-d-nklichen Klipp- glücklich vorbeigebracht, da das Plenum den ^Wulfen des Wehrausschusses zweifellos zusttmmen wird. m üen I erwidert, daß, wenn die Blokade eine effective wäre, das Recht der Durchsuchung nach Waffen die natürliche Consequenz davon sein würde. Hinsichtlich des Sklavenhandels habe jedoch Frankreich niemals das Recht der Durchsuchung anerkannt. Einige Mißbräuche könnten vorgekommen sein, hätten aber nicht die ernste Bedeutung, welche man ihnen beilegen möchte. Auf alle Fälle sei ein Schiff von der Schtffsabtheilung im indischen Ocean nach den Gewässern von Zanzibar geschickt worden, um eintretenden Falls zu verhindern, daß der Sklavenhandel unter französischer Flagge getrieben werde, es sei aber keine Rede davon, an der Blokade theilzunehmen. Wenn Frankreich um eine andere Mitwirkung ersucht werden sollte, so würde es nach den jeweiligen Umstanden handeln, ohne irgend etwas von den Ueberlieferungen seiner Wurde und seiner Interessen zu opfern. (Beifall.) Pari-, 19. November. Deputtrtenkammer. Der Boulangist Susint brachte einen Antrag ein, wonach derjenige, welcher einen Senator oder Deputaten unehrenhafter Handlungen beschuldigt, von Amtswegen dem Schwurgerichtshof des Seine-Departements überwiesen und zum Beweise der Wahrheit veranlaßt werden soll; werde derselbe freigesprochen, so sei der betreffende Senator oder Deputirte selbst dem Geschworenengericht zu überweisen und, wenn schuldig befunden, für immer des activen und passiven Wahlrechts verlustig zu erklären. Susmi beantragte die Dringlichkeit für seinen Antrag. Floquet sprach gegen die Dringlichkeit, worauf die Kammer dieselbe ablehnte. — Sodann wurde die Berathung des Budgets fortgesetzt. London, 19. November. Die Kaiserin Friedrich mit ihren Töchtern und der Prinz von Wales sind auf der Königsyacht „Victoria Albert" heute früh 8 Uhr 30 Mtn. in Sheerneß eingetroffen, wo sie vor der Weiterreise nach Schloß Windsor die Ankunft der Königin erwarten. London, 19. November. Die Königin begab sich nach ihrer Ankunft in Port Victoria an Bord der Aacht, wo sie die Kaiserin Friedrich und die Prinzessinnen herzlichst begrüßte. Kurz vor 2 Uhr trafen die Hohen Herrschaften in Windsor ein, wo vor der Station eine Ehrenkompagnte der Grenadiergarde aufgestellt war. In der Begleitung der Königin Victoria befand sich der kaiserlich deutsche Botschafter Graf Hatzfeldt. Der Prinz von Wales war der Kaiserin Friederich bis Vltssingen entgegen- geretst. London, 19. November. In der heutigen Sitzung des Unterhauses erklärte Staatssecretar Fergusson, daß infolge der feindlichen Haltung der gegen den Sultan von Sansibar im Aufstand befindlichen Eingeborenen an der ostafrikantschen Küste zahlreiche Indier englischer Staatsangehörigkeit nach Sansibar geflüchtet seien. Für die Verluste derselben von der deutsch-ostasrikanischen Gesellschaft oder der deutschen Regierung Schadenersatz beanspruchen zu sollen, erscheine vom Standpunkte des internationalen Rechts nicht gerechtfertigt. — Der Deputirte Madden beantragte die erste Lesung der Regierungsvorlage über den Pachtgüterankauf in Irland. Gladstone beantragt dazu ein Amendement betreffend die Rückstände der Pachtzinsen. £n Rom, 19. November. Einer Meldung der „Ag.Stefani" aus Sansibar zufolge ist die Genugthuung, welche Italien vom Sultan von Sansibar wegen der Verzögerung der Annahme des Handschreibens des Königs Humbert verlangte, nunmehr erfolgt. Die italienische Flagge wurde wieder aufgehißt, während alle Schiffe des Sultans große Flaggengala anlegten und einen Salut von 21 Kanonenschüssen abgaben. Der Sultan hat außerdem sein lebhaftestes Bedauern ausdrücken lassen und ein Entschuldigungsschreiben an König Humbert gerichtet. L 9 f a l e Sietzen, 20. November. Tagesordnung für die Stadtverordneten-Sitzung am Donnerstag den 22. November 1888, Nachmittags 4 Uhr. 1. Gesuch des Wirths Ed. Riemer um Erlaubniß zum Betrieb einer Zapf- wnthschaft. 2. Die Ueberlassung von Räumen im galten. Rathhause an den Oberhessischen Verein für Lokalgeschtchte. 3. Verpachtung der Sandgrube im District Neuheege. 4- Lüdeking um Erlaubniß zur Anbringung eines Firmen- 5. Desgleichen des Sattlers Louis Wittich II. 6. Desgleichen des Heinrich Holl mann. 7* Asuch des Aug. Montanus^um Erlaubniß zur Anlegung von Luft-und Ltchtschachten. 8. Gesuch des Bankdirectors° Georg Wort mann um Erlaubniß zur Ableitung des Abwassers in den städtischen Canal. 9. Die Anlegung eines Friedhofes auf der südlichen Seite der Stadt. 10. Unterhaltung der Frtedhofswege. 11. Erbauung eines Gewächshauses für die Stadt Gießen. 12. Die Beschaffung einer Uhr in die Wohnung des Thürmers. 13- Die Anlegung und Einrichtung der Abtritte; hier Erlaß statutarischer Bestimmungen. 14. Das Einquartierungswesen, hier das Ortsstatut. 15. Ausbau der Stetnstraße zwischen Asterweg und Schottstraße. 16. Den durch den Garten des Kupferschmieds Zimmer ziehenden Fluthgraben. 17. Ueberlassung eines Weges nach dem Hardtberg Seitens des Oeconomen Schlenke an die Stadt. 18. Ausbau der Ostanlage. 19. Die Beleuchtung der Ostanlage. 20. Die Straßenbeleuchtung. <ÄH ht Hfl, in fltn >Üi »hf® ch, II, It Ms wk Mo: H 115II M fr t-k @C'.: m -iä t. K- tlflrh sttta- Hiße, % :Nl-: e uni 'fr v, litt *> wumi Ne Nj ^ÜtL lieitri - N y« ?»III ich oi '4jr:s -1 ur-r Id* M A. Fangmann 8245 veranschlagt zu 9178 empfiehlt «989 -- Z« Daheim S' A. IIoder. | GO GO eo Sonnrn- straße 3 Schreinerarbeit Schlofferarbeit Glaserarbeit * Weißbinderarbeit Kieslieferung Gießen, den 20. 5 „ empfiehlt 6880 Trauer halber bleibt i mein Geschäft bis Montag Morgen 10 Uhr geschlossen. 520— 81.— 40— 144.50 38.40 1888. 3 8st e«3$ „ „ 1.20 Oe Roth» Arbeitsversteigerung. Freitag den 23. l. 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Derselbe muß aber sehr stink sein, indem daS Zeichnen bei obigem Wild in der Freiheit KUy* ,?c” 2lbu«bweru von Wild zur gefl. JuÄntur gemacht'ist. $ " ^"-fert wird, bis vollständige Näheres in der Expedition d. Bl. qo.. , . Fortsetzung der Vorträge des Herrn K. Voigt, Prediger der freireligiösen Gemeinde in Offenbach a. M. über: „Das Leben Jesu“ Donnerstag den 22. November, Abends S'/3 Uhr, itn Saale des Hotel „Prinz Carl" 2. Thema: Geburt und Jugend Jesu. Fechtverband Gießen. 934 , Em lunger Marn^mpfiehl^ich wahrend seiner freien Zeit zur Führung von Geschäftsbüchern und zur Besorgung kaufmännischer Correfpondenzen. Offerten an die Erped d. Bl. , *7* «quu». TT^fl""i"111 1 »Im Trau Dr. Noack, Ludwigftr. 34 III. ZMWWMMUU B