Drittes Blatt Nr. 2*7 Sonntag den 21. October 1888 Amts- und Anzkigeblatt für den Kreis Gießen dureairr Schulstraße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 „ .. ™- Darmstadt, 19. October, [©ritte evangelische Landes-Synode.) Nach Verkündigung einiger Einlaufe tritt die Synode sofort in die Beratbuna des Gesetz- Entwurfs, die Besetzung der evangelischen Pfarrstellen betreffend. Präsident Dr. Goldmann erläutert die Entstehung und die Geschichte des 823 der Kirchen-Verfassung, an dessen Stelle das vorliegende Gesetz treten soll. Bezüglich des Inhalts des Gesetzes bemerkt er, der vorliegende Entwurf enthalte Bestimmungen, welche dem Kirchenvorstand wettergehende Mitwirkung bet der Besetzung von Pfarrstellen zugestehen. Gegen diese hat sich der Ausschuß ablehnend verbalten. Er müsse aber darauf bestehen, daß dte Forderung des Kirchen-Regiments, welche eine gerechte und für dte evangelische Kirche nutzbringende sei, nicht gestrichen werde. Er müsse daher den Ausschußantrag bekämpfen. . Staatsrath Hallwachs spricht als Berichterstatter gegen die Fassung des Jetzigen Gesetz-Entwurfs. Er halte es für wichtig, daß in dieser so wichtigen Frage utcht von den Geistlichen allein das letzte Wort gesprochen werde. Es sei für ihn peinlich gewesen, daß auch der Ausschuß gerade in den wichtigsten Punkten des Gesetzes mit der Vorlage nicht Hand in Hand gehe. Es liege ihm fern, dem Oberconsistorium, dessen Leitung er für ein Gluck der evangelischen Kirche halte, irgend einen Vorwurf zu machen; dasselbe habe stets zum Segen der Kirche gewirkt und dte Anträge seien ein Vertrauensvotum für den jetzigen Präsidenten des Consistoriums. Man sei zufrieden damit, wie man seither dte Pfarrstellen besetzt habe. Nicht Opposittonslust sei es gewesen, welche den Ausschuß in Widerspruch mit der Vorlage bringe, sondern nur Hiebe, Treue, Anhänglichkeit zur evangelischen Landeskirche. Der Ausschuß wolle nichts ■an der Kirchen-Verfassung geändert haben, so lange kein Bedürfniß hierzu vorliege. Der Synodale Philippi spricht sich für dte Vorlage aus, welche allen früher und Jetzt gehegten Wünschen entspreche. Die Verwerfung der Vorlage werde eine große Beunruhigung bei der Bevölkerung Hervorrufen. Abg. Müller-Alsfeld spricht gegen die Vorlage, da dieselbe nach vielen Richtungen hin nicht in dem Maße fördernd für die evangelische Landeskirche wirken könne wie man erwartet. Ebenso die Synodalen Rieger, Weber, Hempel. Director Brand-Mainz tritt für die Vorlage ein, welche er als ein Meisterwerk der Pastoralweisheit bezeichnet. Es könne dem evangelischen Volke keine größere Wohlthat erwiesen werden als wenn die Synode das Gesetz, wie es vorliege, einstimmig annehme. Die gehegten Befürchtungen, als würde bei den Pfarrwablen der Agitation Thor und Thür geöffnet, theile er nicht, weil schon durch die Liebe zur evangelischen Kirche eine solche überhaupt ausgeschlossen sei. Er trete entschieden für die Vorlage ein. Rechtsanwalt Web er-Offenbach empfiehlt ebenfalls Annahme des Gesetzes. Oberbürgermeister Ohly in für den Gesetz-Entwurf aus Gründen des kirchlichen Friedens und empfiehlt die Annahme, auch wenn im Allgemeinen ein Bedürfniß •für ein solches Gesetz nicht vorliege. Die Debatte wird hier abgebrochen, um morgen früh 9 Uhr fortgesetzt zu werden. .. _ Die Schottstraße Mr., hat Herr G. Unverzagt ein Gesuch um Herstellung dieser Straße eingereicht und sich namentlich über dte vor seinem Hause ansammelnden Abwässer, die kein Gefälle finden, beschwert. Es wird Ausstellung eines Voranschlags über den Ausbau der Straße und Einstellung der desfallsigen Kosten in das nächstjährige Budget beschlossen. — Der Gegenstand „Erweiterung des Friedhofs" wird von der Tagesordnung wegen vorheriger Augenscheinseinnahme abgesetzt. — Einige nicht auf der Tagesordnung stehende Gegenstände kommen noch zur Erledigung. Herr Aug. Werner, Korbmacher, hat sein Firmenschild in der Wetdengasse nicht ganz den Anforderungen der diesbezüglichen Bestimmungen entsprechend angebracht; es soll ihm ausgegeben werden, dasselbe so hoch zu befestigen, daß die in der Nähe befindliche Laterne nickt beeinträchtigt wird. — Der Voranschlag über die beschlossene Pflasterung des Trottoirs an der Westanlage (vom Merz'schm Hause bis an die Dampfmolkerei) beziffert sich auf 3020. Die nöthigen Arbeiten sollen au5 der Hand vergeben und die Anlieger mit dem oorgeschriebenm KostenantheU herangezogen werden. — Auf die Lokales. Gießen, 19. October. sSitzung der Stadtverordneten vom 18. October.] Anwesend : Herr Oberbürgermeister Bramm, Herr en Beigeordnete Keller und Gnauth, von Seiten der Stadtverordneten die Herren Baist, Georgi, Grüneberg, vr. Gutfleisch, Haustein, Hoch, Hornberger, Jrrghardt, Ad. Noll, vr.P loch, Scheel, Schopbach, Simon, Vogt und Wallenfels. Die bei Gelegenheit der Schaffung neuer Schutzmannsstellen angeregte Frage, ob der z. Z. als Erimtnalschutzmann Verwendete eoent. auf die Staatskasse zu übernehmen sei, hat zunächst zur Erhebung von Nachfragen in den Städten Main; und Darmstadt geführt, woraus ersichtlich, daß Criminalschutzleute daselbst beschäftigt, aber nicht aus der Staatskasse erhalten werden. Es ist nochmalige anderweitige Umfrage und demgemäß Vorlage der Sache in Aussicht gestellt worden. — Nach einem Schreiben des Kgl. Eisenbahn-Betriebsamtes der Main-Weser-Bahn zu Eassel an deren Anwalt in der Klagesache der Stadt gegen die Eisenbahndirectton Hannover ist die Genehmigung der Ueberführung des Bahnkörpers bei der Rüsing'schen Wirthschaft erfolgt, dte erforderlichen Vermesiungen angeordnet, das Geländeerwerbungsoerfahren eingelettei worden. Desgleichen sind die erforderlichen Arbeiten und Lieferungen zur Vergebung vorgesehen, so daß bei Einhaltung der Lieferungstermine und glatter Realt- sirung des Geländeerwerbs die Ueberführung noch in diesem Jahre in Angriff genommen werden könne. Die Frage, ob die Stadt aus diesem Grunde die erhobene Klage zurückziehen wolle, wird nicht bejaht, wohl aber ist man mit dem Anwalt der Stadt damit einoerftanden, daß der auf den 18. October anberaumte Termin verlegt resp. die Weiterverfolgung der städtischerseils erhobenen Ansprüche bis zur Erledigung der Angelegenheit vertagt wurde. — Auf der Generaloerfammlung des Deutschen Vereins für öffentliche Gesundheitspflege in Frankfurta. M. v. 13.—16.Sept, hat Herr Beigeordneter Gnauth die Stadt Gießen vertreten, und erstattete derselbe in gestriger Sitzung Bericht. Von den auf der Tagesordnung stehenden Punkten dieser Versammlung, an welcher 362 Vertreter theilgenommen, darunter Seitens des Großh. Ministeriums die Herren Obermedicinalräthe Neidbardt und Pfeiffer, habe derjenige über die Wohnungsfrage das meifte Interesse beansprucht, (lieber diese Verhandlung berichteten wir in Nr. 216 d. Bl. Red.) Herr Beigeordneter Gnauth erklärte, daß nach seinen Wahrnehmungen in Gießen, wenn auch nicht Mangel an Wohnungen überhaupt, so doch ein solcher an kleineren Wohnungen von 3 und weniger Zimmern fühlbar werde. Trete die Frage der Beschaffung von kleineren Wohnungen nach Art der in genannter Versammlung entwickelten Thesen einmal an die Stadt, so möge man diese nicht von der Hand weisen, sondern derselben näher treten insoweit, als dieselbe Hand in Hand mit gemeinnützigen Vereinen u. s. w., vielleicht auch durch Hergabe von Gelände, die Sache der Schaffung gesunder Wohnungen für minder bemittelte Bevölkerungsklassen fördern helfe. Des Weiteren theilt Herr Beigeordneter Gnauth seine Wahrnehmungen in Bezug auf die Verhandlungen über Straßenbau, Straßenreinigung, Reinigung städtischer Abwässer, Canalisation 2c. mit. Speziell die Kläroorrichtungen zur Reinigung städtischer Abwässer betreffend, habe man in großen Städten, so namentlich in Frankfurt mit seinen Klärbecken, nennenswerthe Resultate erzielt, aber die Sache sei auch sehr kostspielig, die Reinigung der Abwasser nach Frankfurter Art stelle sich auf 1 JL pro Jahr und Kopf der Bevölkerung, was z. B. für Gießen 20—30,000 JL pro Jahr betragen würde. Was die Eanalisation betreffe, mit welcher Frage sich demnächst auch Gießen zu beschäftigen haben werde, so sei allgemein dte Nothwendigkeit in's Auge gefaßt worden, damit zu rechnen, daß mit Ausdehnung der Städte auch die Closets in die Canäle einmünben. — Das Volksbrausebad auf dem Merianplatze in Frankfurt, welches incl. Unterhaltung, Maschinen rc. mit 20,000 JL zu veranschlagen sein werde, müsse, um dte aufgewendcte Summe zu verzinsen, täglich 300 Brause- | Mber K 10 H geben, so daß man hier wohl auf eine Rentabilität nicht rechnen könne. ? Wolle man der Errichtung derartiger Volksbäder näher treten, so ließen sich solche I leichter und billiger tu Verbindung mit bestehenden größeren Badeanstalten Herstellen. ’ ftranffurUr <5d)Iad)t; und Viehhof betreffe, so klage man dort : Inti*? ba6,lr 5U klein sei. Als Neuheit an demselben seien die Kühlräu^e k" “el$c ^0 Miethe pro Jahr entrichtet würden. Die Schlacht- seien hoher, als in Gießen. Mit der Trichinenschau beschäftigten sich ca ?0.JP^fanen, es sei aber bei der Beschau die Einrichtung getroffen, daß ckettr Fleisch' J Ä r?.eftcn Fleisch er untersuche. Bestimmungen über den FleisMeis^r Fj"ibank bestundennicht, derselbe werde von Eigenthümern des nicht ladenrein befundenen Fleisches bestimmt und sei gewöhnlich um meistenlhells der Boden daselbst noch nicht fest genug durch Ausschüttungen, Gas- und Wasserleltungsanlagen getockerl fei. - »umffifi le» H"r Oberbürgermeister Bramm einen Bericht über den seit elnker Seit ein- gerichteten, oon Herrn Lehrer Backes geleiteten U,nlerrichtskursus sür^Stotterer UV?r‘ Sic hierdurch entstandenen Kostm (Vergütung für bie Unter ^^^7'beUung) im Betrage, von 180 M. werden auf Antrag des Schulvorstandes be- will-gi Der bereits vom Schulvorstande erfolgten Anerkennung über die vorzüglichen Refuitaie, welche durch diesen Unterricht erzielt, fügt der Herr Oberbürgerme ster noch die Bemerkung bei, daß er selbst einer Prüfung der Stotternden beigewohnt häb7 geben könne. Verwunderung über die Erfolge des Unterrichts hiermit Ausguck Gießen, 19. October. Unter den vielen in den letzten Jahrzehnten In unterem geeinten Valerlande entstandenen Vereinen, welche sich zur Aufaabe h°»,W°hl ihrer Mitglieder zu fördern und bestchendkunzuträgU-bkteu verd.ent besonhers der Verband Deutscher Havdlungsgehütfen erwähnt zu werben. Der Verband, gegründet tm Jahre 1881 mit Sitz zu Leipzig, welcher sich den Stnn- InfU(h "®!ftCrfv^r4t^^cN!in r^e (lÜf -um Grundsatz seines Handelns gemacht hat, bezweckt hauptsächlich, seine Mitglieder in den Rothsällen des Lebens zu sichern und^war durch Stellenvermittelung, Unterstützung bei Stellenlosigkeit, Rechts schütz, durch eme Kranken- Und Begräbnißkasse, eine Wittwen- und Watsen- P e n si o n s ka s se und einer Altersoersorgungs- und Jnvaltditätsknssp _ Auch betrachtet es der Verband für seine Aufgabe, den Kammannsstand in siitlicher Beziehung zu heben durch Regelung des Lehrltngswesens und Vertretung der Jnteresien ?,hf^an^Urn0 0C^JfCn tm Allgemeinen und seiner Mitglieder im Besonderen iouü eventuellen wetteren Ausbildung kaufmännischer Kenntnffse m ^ben sich bis jetzt über 14 000 Mitglieder, vertheilt über unser ganzes Vaterland, unter der Fahne dieses Verbandes zusammengeschaart, zum Nutz und Frommen des gesummten deutschen Kaufmannsftandes in dieser Beziehung zu wirken Erwähnt ser auch, daß viele deutsche Handelskammern, als die berufenen Vertreter der Princlpalttat, und bedeutende Firmen, letztere als außerordentliche oder stiftende Mit- ^nehmen thatkraftig unterstützen. — Sämmtliche Einrichtungen des Verbandes erfreuen sich allerseits bester Beurtheilung und sind genügend fundirt. - Es sollte daher kern Handlungsgehulfe, sei er Procurist, Cassier, Buchhalter, Reisender .^gerrst, Contorist oder Verkäufer, versäumen, zu seiner Sicherstellung in allen Röthigen dem Verbände beizutreten, zumal der Beitrag ein sehr geringer ist. Selbständiae atiammtm das Bewußtsein verschaffen gemeinnützige dem gesammten Handelsstande zugutkommende Bestrebungen unterstützt zu haben. £a‘ ^60 Orten Kretsvereine errichtet, wovon auch in hiesiger Stadt-in solcher besteht (s. Annonce), dessen Vertreter gerne weitere Auskunft ertheüen Ee^7^rabf^a7n.E°"''" entgegennehmen, sowie Formulare zur "LLer- Vermischtes. Kaiser Frleb^lch velanstallett “efkr^ab^b^e^Äi^una?I£6^,a0bc§ weiland SU schilbern. Reicher Beifall lohtcke ben Redner ' Kaisers SS** unf£t£ä Ä, „Wen. LK Vereinlgttn Gesellschaft' bä bekamite Mlb wirb hier Im Casino der ÄÄ£ - Haltnisse, während eine Seitenansicht den Thurm etJ'npontnnbe Ver- tend genug erscheinen läßt ' * den Thurm für eine gothische Kirche nicht bedeu- Wilhelm-Denkmals h!tj°tztz°nachb°m°wst "schon aem-lb-t f°iser. an den Magistrat berichtet, bie für ein Reiterstandbild erfnrh^n*e entschieden. Dasselbe soll in Sronce DergefteHt u^b S atte^ feie” D0^anben. welche auf die Geschichte Frankfurts unb ihres nfiguren versehen werden, Wiederaufrichtung des neuen Deutschen Reiches i.n?eä “ltren Rerch sowie die dells wird ein ^au^en Irta f"„wS ’®3er^aoift Mo- einverstanden fein und die Errichtung d-^Denkma^ aus « betL P-atzfrago S&Ä’ÄX”,P- 5 mit Zucker unb Milch 5 Pfg., Butterbrob 5 Via Falte in0 Kaffee tisch, bestehend aus Suppe, Gemüse und Fleisch' kostet 30$^ 5‘ r^n Alltags- Suppe und Gemüse 20, Gemüse un 2 U PPLQ“e,n 10 W, Mittagessen wird von 2-2, und Abendessen von i/7 9 1^ w.rd beider Eröffnung ein Probeeflensa finden b ** S-lbstredettb Altgemeiner Anzeiger. Aeikgeöoteues. Eine Hosraithe ♦ Vorder- und Hinterhaus nebst daranstotzendem Garten, mitten in der Stadt, worin sich jedes Erschüft, ev- Handwerk betreiben läßt, ist wegzugShalber preiswürdtg und unter aünsiigen Bedingungen zu verkaufen durch 8201] J. Blitz, Seltersweg 31. Me. Mirabellen Marmelade empfiehlt 8346 Ford. 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Kreisverein in Gießen. Vertreter J. Wagner, Marktstr. 10, und Willi. Wagner, Frankfurterstr. 41, welche gerne weitere Auskunft erthellen und Anmeldungen zum Beitritt entgeqennehmen.8025 Ich beehre mich ergebenst anzuzeigen, daß ich in dem seither von der Firma I. G. D- Bapst innegehabten Kohlenlager Waagengaffe 7 (zwischen Post und Postkeller) ein Holz- und Kohlengeschäft von jetzt ab -rrichtet habe. Es wird stets mein Bestreben sein, durch prompte und reelle Bedienung das mir geschenkt werdende Wohlwollen zu rechtfertigen. Hochachtungsvoll 8347 W. H. C. Lange. Königs-Reisstärke dit 2497 Smit §7iodV6ac&. Tannen- und Buchen- Scheithol; 'M billig abzugeben bei 4197 K. Jung IV., Klein-Linden. der Export-Cie für Deutschen Cognac Köln a. Rh., bei gleicher Güte bedeutend oo billiger als französischer. Ueberall In Einsehen vorrätig. Man verlange stets unsere Etiquettes. Olrwcur V*rkehr nur mit Wiedenertiulor». ~8420] ?yaule Kartoffeln gesucht. W» H. C. Lange, Waagengaffe 7. M. 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Oetober e., 8 Uhr Abends in der kleinen Aula. Wegen der für Mitte December in Aussicht genommenen Aufführung des „Deutschen Requiem’s“ von Brahms ist sofortiger und pünktlicher Probenbesuch aller Vereinsmitglieder erforderlich. Hiernach beginnen die Proben für das 11. mittelrheinifche Musikfest in Mainz. Der akademische Musikdirector nimmt Meldungen neuer Mitglieder in seiner Wohnung, Ludwiastraße 4 II, bis -um 22. b M, von 8-9 Uhr früh, entgegen. Von denselben wird, nach § 3 der Statuten, nicht nur gute Stimme, sondern auch ausreichende musikalische Borbildung verlangt. Ein Mädchen, im Weißzeugnähen und Flicken geübt, sucht noch Beschäftigung. Ludwigftraße 4 IV. Hochachtungsvoll ______J. Arnold Bäckerverein Frühauf. Näheres bei dem General-Agent»« CSlÄeJEliala »erschow, Offenbach a. ML, ober dessen Agenten r 618 3- M. Schulhof, Gietze« Feier des 3. Stiftungsfestes mit Theater und Tanz im Saale des Cafe Leib Sonntag den 21. Oetober 18 8 8. ben neuen Schnelldampfern des Norddeutschen Lkoyb kann man die Reise von Danksagung. Von allen Seiten iS uns so überaus viel Theilnahme bei dem Schwcher" yerIU|ie Unferer innißfi siebten, braven Tochter und t”n"‘ Seit un» g.b. Ich de» R-ft meiner Meere» „ sehr Maig.n Preise» ob. J. Pfeffer, Lahnhosstmste 8. Für den Frunkfurrer Hypotheken-Kredit-Ver- em nehme Anträge zu billigstem Zinsfüße unter günstigsten Bedingungen entgegen. F. Holberg, Kirchenplatz 8. Z Für ein hiesiges Colonialwaarengeschäft ®n 8'08 und en detail wird eine tüchtige Persönllchkett zum baldigen Eintritt gesucht, welche das Geschäft vollständig kennt und den Chef in dessen Abwesenheit zu ver, treten hat. ®ef. Offerten mit ZeugnißrAbschrifte« 1in!er K* K* an die Expedition d. Bl. erbeten. 15443 I Stellenvermittelung | ■ für Kaufleute (Prinzipale ■ und Gehülfen). 1 ■ Verband Deutscher Handlungs-I gehülsen in Leipzig. [78891 Gesellschaft Heiterkeit. Samstag den 27. October 1888, Abends 8 Uhr: Abendunterhaltung im Saale des Caf6 Leib. 8456 Der Vorstand. _____NB- Nur solche Damen haben Zutritt, welche mit Karten versehen sind. Lina Strauch entgegengebracht worden, daß wir uns veranlaßt fühlen, hierdurch unserem tiefgefühltesten Dank Ausdruck zu geben. 8442 Die tieftrauernden Hinterbliebenen. denÄbr. TlMzhklllsli,pMg im Schiffenbergerthal Gastwirth K. Häuser. Mein Tanz ■ Unterricht^ beginnt Montag den 22. Oktober. — Anmeldungen nehme ich in meiner Wohnung, Wetzsteiusgaffe Nr. 31, entgegen. 7873 Fe Schmidt. SÄäbdbctt welche Maschinen- stricken erlernen wollen, werden gesucht Carl Pietsch, Nahrungsberg. 8M Ein angehender Polsterer-Ge^ hülfe sucht in einem besseren Geschäfte Stellung Offerten unter Chiffre J. J. 35 an die Exped. d. Bl. erbeten. 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