1888 Dienstag den 21. Februar Nr. M Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen Es lautet: Politische Uebersicht 20. SLL-Ä voriger Woche über die Krankheit dem KrankhcitriLlle de« Kronpi n,e«> ma en , gpsentzündung, verbunden mit huf Mf&eint leider nickt «-eignet, seiner Ansicht stehen, daß e» stch h r»et um xeye „ t Richtigkeit ' W über da« Befinden de« hohen seiner Ansicht steyen, oob es um » IcT Heb r die Richtigkeit Knorpelhautentzündung, nicht aber um denKrebs, h _ Untersuchung ^de« Z zwecks Einbesten« der neuen Be- stimmungen für die Mannschaften des Beurlaubtenstandes persönlich abzugeben oder durch die Post zuzusenden. 3) Die Ersatz-Reservisten ersterClasse gehören fortan zu den Mannschaften des Beurlaubtenstandes. Dieselben werden hierdurch angewiesen, ihren Erfatz-3!eserve-Paß beziehungsweise Ersatz-Reserve-Schein dem zuständigen Bezirksfeld- wedel gelegentlich, spätestens bis zum 13. Marz 18 88 abzu- lieferns für die abgegebenen Pässe beziehungsweise Scheine werdm den Ersatz-Reservisten andere Militairpapiere (Er^Meserve-Paffe) spätestens bis zur Frühjahrs-Controlversammlung dieses wahres eub ^°^Es^wftd^schön jetzt ausdrücklich darauf hingewiefen, daß die Ersatz-Reservisten als Mannschaften des Beurlaub« tenstandes fortan der Frühjahrs-Controlverfamm« luna jeden Jahres beizuwohnen haben werden. Die bisher der Seewehr -zweiter Klaffe angehörigen Mannschaften gehören fortan der Marine-Erfatz-Referve an und unterliegen diesel« den den vorstehenden Bestimmungen. 41 Sämmtliche Mannschaften des Beurlaubtenstandes, j haben sich baldigst mit den „neuen Bestimmungen für die Mannschaften des Beurlaubtenstandes' genau bekannt zu machen, damit Zuwiderhandlungen gegen dieselben thunlichst vermieden werden. , 51 Angehörige der Ersatz-Reserve zweiter Klasse find nunmehr J Angehörige des Landsturmes ersten Aufgebots und dienen die diesen Mannfchasten feiner Zeit ertheckten ErsatzMestrve-scheine zweiter Claffe denselben als Ausweis ihrer Zugehörigkeit zum Land« über das Gesetz, betreffend Aenderuuge» der »«ÄUSÄ'« tzureau r Sch ul st raße 7. ■—-.pwmww.diwai « --WLK-MW-SrS- 6) Aus Landsturmpflichtige finden bereits im Frieden nachstehende $8c* ^^^LandstunnpPch^e, welche durch Consulats-Atteste nachwers^, daß sie in einem außereuropäischen Lande eme ihren Unterhalt sickernde Stellung als Kaufmann, Gewerbetreibender u. b w. erworben haben, können für die Dauer i^reS ^ufent^alU auBe^ halb Europas von der Befolgung des Aufrufs entbunden "^Bezügliche Gesuche sind an den Civil-Vorsitzendenderjenigen Ersatz-Commission zu richten, in deren Bezirk die Gefuchsteller nach abgeleisteter Dienstpflicht im Heere oder m her 8 Landsturm entlassen beziehungsweise von vornherein (bisher der Ersatz-Reserve zweiter Claffel dem Landsturm überwiesen suid- b. Der Uebertritt aus dem Landsturm ersten Aufgebots m den des zweiten Aufgebots erfolgt mit dem 31. März desjenigen Kalenderjahres, in welchem das 39. Lebensjahr vollendet wird. Die Landsturmpflicht im zweiten Aufgebot erlifcht mit dem vollendeten 45. Lebensjahre, ohne daß es dazu einer befonderm 7) Es wft?nochmals^ausdrücklich hervorgehoben, ,daß vorstehende B^ stimmungen auf die Mannschaften des Beurlaub e« standes der Marine und Seewehr zweiter Classe gleuye Anwendung finden. Oberstlieutenant und Kommandeur" des Landwehr-Bataillons-Bezirks Gießen^ —-----—--------------vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Brinaerloürr. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Durch die Post bezoqen vinteljährlich^Mark^QPf. m t Gießen, am 16. Februar 1888. Betreffend: Aenderungen der Wehrpflicht. , Das Großherzogliche Kreisamt Gießen bringen zu lassen. j)r. Boekmann. Die Landwehr wird in zwei Aufgebote eingetheilt. § 2. Die Verpflichtung zum Dienst in der Landwehr ersten Aufgebots ist von Mfjäh^iger^D^^^ gani)ro(^r erj)en Aufgebots erfolgt nach abgeleisteter Dienstpflicht im stehenden Heere . . . . . Die Verpflichtung zum Dienst in der Landwehr zweiten Aufgebots dauert bis zum 31. März desjenigen Kalenderjahres, in welchem das 39. Lebensjahr ^"^^^Der^Eintritt in die Landwehr zweiten Aufgebots erfolgt. , a. nach abgeleisteter Dienstpflicht in der Landwehr ersten Aufgebots, d. für Erfatz-Reservisten, welche geübt haben, nach abgeleisteter Ersatz । Reservepflicht...... § 11. ? Di- der Ersatz-Reserve überwiesenen Personen gehören zu den »mATtnirßrtftßn des Beurlaubten standes und sind allen für die letzteren unterworfen, insoweit nicht besondere^ Festsetzungen getroffen sind. Die bisberiae Eincheilung in Ersatz-Reserve erster und zweiter Klaffe wird aufgehoben. Sämmtliche bisher der zweiten Klaffe zu überwerfenden Mannschaften sind fortan dem ersten Aufgebot des Landsturms zuzutherlen. Wmu bemerkt das Bezirks-Kommando: 11 Die im Jahr 1850 und später geborenen Personen — Unter- J ossiciere, Mannschaften und untere Militärbeamten - welche nach abaeleisteter gesetzlicher Dienstpflicht im stehenden Heere uno m der Landwehr (Flotte und Seewehrl beziehungsweise als geübte Ersatz- Reservisten nach Ablauf der Ersatz-Reserve-Pflicht bereits zum Land- sturme entlassen waren, werden hierdurch angewiesen, fick bis svätestenS zum 13. März 1888 unter Vorlage ihrer Militär- papiere (Paß und Führungs-Attest) bei dem zuständigen Bezirks- feldwebel behufs erneuter Aufnahme in die Controls anzumelden.^^ Für diejenigen Personen, welche sich außerhalb Deutschlands beziehungsweise auf Seereisen befinden, wird die Meldefrist brs zum 3 0 S e p t e m b e r 18 88, beziehungsweise wenn dieselben vor diesem Zeitpunkts nach Deutschland zurückkehren oder bei einem Seemanns- amt des Inlandes abgemustert werden, bis 14 Tage nach erfolgter Rückkehr beziehungsweise Abmusterung verlängert. Im Unterlassungsfälle kommen die Strafbestimmungen des sz. 67 des Reichs-Militair-Gefetzes zur Anwendung. Diejenigen zur Zeit des Inkrafttretens des Gesetzes bereits dem Landsturm angehörigen Personen, welche ' eh t u n t e r v o r stehende Bestimmungen fallen, treten 1° nach 'bremLebensalter zum Landsturm ersten beziehungsweise zweiten Aufgebots über Auf Offiziere, Sanitätsoffiziere und obere Milt- tairbeamten finden vorstehende Bestimmungen gleiche Anwendung; die bezüglichen Meldungen sind jedoch beim Bezirks-Commando 2) Alle^gegenwärtig der Reserve und Landwehr angehorigen. i sowie alle zur Disposition der Truppentheile und der Ersatz-Behörden entlassenen Manns chasten^haben^ihren^ in zweiter Lesung um 11 Uhr kommen i m/x "L <, ffi'r I t ” , *4Hh‘vm unvercmc ■ Etat und die Effenbahnvorlage zur Beratbuna Stuttgart, 18. Februar, r ' .„.Die sich eintönig fortspinnende Adreßdebatte im englischen Ur. Le t ^ 8 u f^ wurde am Freitag durch einen interessanten Zwischenfall unterbrochen wurde eine Anfrage «ege» der Rede gestelltdie berSi Genua g-q-lten hat und in welcher der Admiral 'd Ml ich auf das eventuelle Zusammenwirken der englischen und italienischen Slotk 'tw,? «ich g-g-nüber anfpielte. Der erste Lord her Slbmtral ä Ä(ü ™ schuldigt-indessen gewissermaßen Lord Sewett indem er darausÄ» ' bn6 derartige Tischreden auf Banket» von Ojsicieren befreundeter Naiiorcn nirfifl E-lt-nes seien. Lord Hamilton sand in den WottÄ nm den Ausdruck einer freundlichen und schicklichen Gesinnung. 6 Keitin610nCialbemcrra‘en T d°-weitaus Ä ffläS | angenommen worden. Der dritten Lesung ging eine nochmalige Gene« < 6?R-ns 16 k°rarl' mt3um kleineren Theile aus einer Rede des Herrn Bebel ! bcst^no und welche Rede an vorausgegangene Erklärungen der Krt-gsministers i Broniart v. Lchellendorff anknüpfte. Dis Debatte vom Freitag fand in der ß Samrkagssttzung noch einen Nachklang, indem der Reichstag die RechenschastS. f o,n.*e mE,c preußischen und hessischen Regierung über die Ausführung des «leinen Belagsrungszustande- .n Stettin resp. Offenbach -ntgegennahm. Bom Bundesrathe ift das Slnlcibeacfefe befiniffn I ®Xnn Unb bÜrfU b0ffelbe '"fischen auch die kaiserliche Sanctim erhalten Ztußkand. Kriegsralhs o^rbn^t^n^eute^S vorjährigen Beschlüsse des 73 Reserve-Cabr -Bataillonen Kriegsministers an, den beizugeben. ^““»uonen im europäischen Rußland je einen Oberst-Lieutenant Kngkaud. Homerule-Kom?/ee^nach^Irla'nd ^an°bter ^^eiterklassen Londons vertretenden Aufreizung der Bevölkerungzurwurde heute in Ennis wegen h-i'-t. Dian fuhrt- ihn »oVben ÄE d°^hn^ar^kNn^rwI-^'"''' „ Statten. «■-> Ä.SÄ h^rzo^und *£ -"'cht m°h?°7rkanbm?D^wb- o,, Reichstage ist der sreiconservative Äntraa auf Aufbebuna de« Zb°"'"ät-.Nachweises bei der Getreideausfuhr ärnDonnersta? nach toeüiürf^m^rh bnUhn»relh “VT be,10nbeJe Kommission verwiesen worden. Wahr- ’ Jj?"11?. rt ??^„k>er Antrag in der Commission begraben bleiben, erstlich nn*nh^esB.bC|r b e ^"schouungen der Parteien weit auseinander und dann soll 7' Regierung, obwohl sie sich an der betr. Debatte nicht betheiliate entschieden gegen den Antrag sein. JUHie, ent - . c bayerischen Abgeordnetenkammer ist dieser Taae '■ Win» 8 ^Höhung der Tabakzoller auf 120 JL und die Einführung einer SBeinRemr befürwortet worden. Hinsichtlich der ersteren Projecter antwortete ro^era nuc 0r?r} lm Allgemeinen und sehr reseroirt, während e>- bezüglich der Weinsteuer offen erklärte, deren Ertrag würde zu den Cbicanen SS$S e ten’ bie elne We @teuer ^rvorrufen müßte, in keinem Str- I Deutscher Reichstag. ' ffrft.r V" düng vom 18. Februar 1888. B-l-geLLLd^^ der Rechenschaftsbericht über den kleinen werb-nLk'Äa^spÄ-^n Unruh-n^ie nicht angesehen Lin » L »n sw 1878 habe der Reichskanzler ausdrücklich oerülbeit^bv^y-^N- u$eni. ä“ ^"fernen, recht nicht beschränkt werden lallte den Arbeitern das Eoatitions- stcherung illusorischg-mach, W-nn^i-mat?bv7 "--de aber dies- Ver- thun, so ist es nicht ?bci,d?sstlbe" vrak isch Anwenb^n^*?°^' "a?Enn rwet dasselb, auf Innungen und Fachverein7g-sch?b-n ^llÄung g-funden so ,-i es in Bezug °°n d-r Welt zum $4«”^ Weist noch btc entsetzlichste Heuchelet fügen g Ommcn* *U,an ’oUe doch zur Gewalt nicht Abg. «Äm (n-tl)a b-»r-tt-^d-m No \6te" A-uß-rung wegen zur Ordnung. treter von Offenbach, Derbreitet ftA nhPv ^?^ ^6rc0cI M«- Redner, als Ver- beweisen, daß die verhängte Maßregel notüwenbi?a?m^^""K früherer Jahre, um zu zweimal zur Sache gerufen B 6 "othwendig geworden, wird aber vom Präsidenten -iner M der Reichstag mit darüber, daß den Ausgewiesenen stets und beschwert sich =tSMvSSS®. Abg. g-ro^me?äIt T?,'Ä«,e‘5R?r^äf?n’?t-ing-gang-n seien. fü?r3S?'BS?kJÜ* sSSXteÄ -“SB S SÄSaa-KÄS„ & a-w -■ »""■« dem mit dem Wachsen de°B?vötteruna Postverwaltung bestrebt sei, Der Titel äe ta ÄÄÄ . B-dürsniß rechtzeitig nachzukommen. Posttiomn^in^denen" Neubauten "7 Pos/zwbecken^gAodd^"w^^^^^^^^ mehrerer Rate 100OOOe^bfenmSe^ommUfbn"»uVtö“68in°Jnsterburg) erfte SbLf7-sL^^"«u°d-r «Ä Röchst- Sitzung Dienstag 1 Uhr. Etat. ! Steuern, darunter 3000®tourt '«?aucr-i-N-rlullE'ti ®Cr (Glat ,bcr indirekten °°n Brennereilechntkern und Erricht^ig ein4>Snhra °ren J°?mÄur Anstellung ! «m Münchener Polytechnikum wurden heute bcwMlgt b^ f“r baS Gährungsgcwcrbe Hesterreich. Iiachri^en"üb-r^ang-bttch- V^k-b^°4„"bb 7rI"$0“t g°«-" gemeldet, daß die einer bevorstehenden Modttisirung unbcgründc7,eİ7rtteb?lick"b^°7^°^"° f"°8E" Lage neuerdings nicht derart verändert ? ^a?e fld) die politische fei stets Alles fertig, um eine Mobiltsiruna In lännft^a ^^"^ndig wäre und dann - In Berichten aus Paris ist ebenfalls von durchzuführen, dem Grafen Schuwalow und dem Fürsten 7^an^n^cn ^wlscheu tt“*”11” über Bulgarien die Rede, M'Ä' Fr. Ztg. Araukreich. ichi-d-L^ mi?ZuR°uik İMb7udeauab" behauptet, ver- Preis mit ihnen vereinbart zu haben dieselben b^-»o^^nen verhandelt und den gewiesen. Legrand erklärt weder ^r Rata^ nöck M ^^^^stuß Wilsons hm- danken; er verwickelt fi± aber in ni«-s- sroSKlf seinen Orden zu oer- Ratazzt und die Pressioi? des PoUz^commiffär^Dn?»? ba§ ^Meid mit der Untersuchung das Gegenthetl ausrusaaen veranlaßt, in der Sache Wilsons schlechter 9 * 1a0cn‘ Jtaä) ^cn Aussagen Legrands steht die Keutschland. v Ä’Ä Ä fnmh m Reichskanzler ausgehende» „Vorläufigen Aussührungs-B^stimmunaen" ^’®ÄWÄ'K*Ä SS tx SrfiT ü s LLL Ä kn h r % emen LandEhr-Regiment-bezirk. Offieiere u^ Skmm Mannschas" „n, rfo Sokuinlan« 8' ,^^clre der Provinzial-Landwehr-Jnfantcrie und ^nfn-itpripf6111 L^dwehr-Bataillonsbezirk im Mobilmachungsfall hervorgehenden Teltow die Nummer ii ?ie"ÄÄ,^°°" lt?9en bas Bezirks-Commando re. wummer ii, Die Bezirks»Commandos rc. 1. und 2. Berlin hi« S'KS.*b“ "•"" “■ (*■ - - w»5 »S&b£ s.« »™!$, -!»s-»ch»i,»«, über die Natur der Krankbeit enthalt keinerlei Schlußfolgerung abgestorbener, faulte mtabirta’Ä untersuchte Stück müsse ein in ein- Tiefe' „„i?" der Oberfläche bis --engung sei fast nichts^^wahrnehmbar^nur‘ ifA\ n330" sremdartiger Bei- Nester von epidermotdalen Zellen ' dn r 6artcn Stelle zeigten sich sogenannte Berichtk^'LVs 4>n£In $kd>°”’S “"=> d-m -gelegentlich des Rovcmberansalls des Kronvrü'i.e? Erörterungen der Presse ausgesprochene Ansicht, die Entleerung^ dn Absc-ss- lei?? damals fnbren, f ammt nur aus den Gutachten der Aerste her f SrcB§ -urückzu- begreifliches Aussehen ^regt/^Der wah^Sachverhatt ist" b°b^t" ? ®art R-mo außer Nahrungsbestandtheilen und Eiter sich nur eviibetiot?Lr?^ ^enl Auswurf Bon letzteren hat Dr. Jtruufe^ ein OrkÄräÄ befunden haben. S?Ä5Ä-""W «*"SS'S ÄiX'nÄ Publikum von übertriebener'singet und^VerzagtEu^Ürü^ub^^ m°6s i8ee,8nct> das ' 19- Februar. Der ehemalige Botschafter Graf Gorti ist -ergangene Nacht gestorben. . . — Nach weiteren Meldungen aus Massauah bestätigt sich die Nachricht von der den Abyfiiniern des Godyam durch Derwische beigebrachten Niederlage. Letztere drangen in Dembea ein und überfielen Gondar; die Italiener besetzten Ailet. San Remo, 19. Februar. Der Großherzog und die Großhcrzrgin von Baden find nach Cannes abgereist. Petersburg, 19. Februar. Das „Journal de St. Petersburg" reproduzirt die Mltcheilungen der „Corrcsspondance de l'Est" bezüglich der Verhandlungen in der bulgarischen Frage, ohne jedoch eine Verantwortlichkeit für deren Richtigkeit zu übernehmen, andererseits aber möchte das Journal den günstigen Eindruck, welchen die Nachrichten der letzten Tage hinsichtlich einer Beruhigung der Gemüther heroorgebracht haben, nicht abschwächen. rr “ ^ißt, soll das Berliner Depot der russischen Reichsgestüte geschloffen werben. , Bukarest, 19. Februar. Die Kammern sind beute mit einer Botschaft des Komgs eröffnet worden, in welcher der Hoffnung auf Erhaltung des Friedens Ausdruck gegeben, glerchzertty aber betont wird, daß es in Anbetracht der schwierigen Ver- hältn.ste in Europa nolhwendig sei, auf eine Kräftigung im Innern Bedacht zu £ & f «8 l t Gießen, 20. Februar. Mit der Führung des hiesigen Regiments wurde Oberst- lieutenant Rogge, seither etatsmäßiger Stabsoffizier im Infanterie-Regiment Nr. 130, beauftragt. ' △ Mainz, 19. Februar. Unseren Stadtverordneten ist soeben der Entwurf zu einer Neuorganisation der hiesigen Polizei zugekommen. Nach demselben soll das Hauptpolizeiamt für die Folge nur aus einem Polizeirath, einem Polizeicommissär und einem Polizeitnspector gebildet werden. Die Oberleitung des Polizetwesens erhält der Poltzcirath; das Ressort des Poltzeicommiffärs besteht in der Handhabung der Crtminal- und Sanitätspolizei und dasjenige des Polizeiinspectors, der Vorsteher der gesammten Schutzmannschaft und den beiden Vorgenannten unterstellt ist, in der Beaufsichtigung der Sitten- und Straßenpolizei, sowie der Droschkenkutscher, Dienstmänner und Gepäckträger. An Stelle der bisherigen Bezirksvorsteher sollen geprüfte Revier- commtffaire kommen und mit Wegfall der Hilfsschutzleute das Personal auf 70 Mann erhöht werden. Die Mehrkosten der Neuorganisation belaufen sich pro Jahr auf 16 075 die einmalige Ausgabe für Ausrüstungs- und Bekleidungsstücke ca. 3000 JL und der Etat der Polizei, ausschließlich für Gehälter und Bekleidung, wird die stattliche Ziffer von 134 560 JL pro Jabr erreicht haben. Iterblichkeitsverhältnisse des Lreifesund der Stadt Gießen im Jahre 1887. Die Sterblichkeit des Kreises Gießen war im Jahre 1887 eine höhere als 1886. Gegen 1499 im letzteren Jahre Gestorbenen beläuft sie sich auf 1586, also 87 Todes- falle mehr. Hiernach kommen, die Bevölkerung rund zu 72.000 Seelen anae- nommen auf jedes Tausend 22 Sterbefälle, während sich dieses Verhältniß 1886 auf jlCuIC. Den Altersklassen nach vertheilen sich diese TodessSllc auf 281 Stinte: des ersten £e&en^a6re§ (!886 : 309) , 295 ßtnber zwischen 2-15 Jahren (1886: 260) und Erwachsene (1886: 930). Eine vermehrte Sterblichkeit ist daher einaetreten bei den Kindern zwischen 2—15 Jahren und den Erwachsenen, eine Verminderung derselben bei den Kindern des ersten Lebensjahres. Wenn man den Ursachen dieser sowohl in den Altersklassen als der Gesammt- zahl veränderten Sterblichkeit genauer nachforscht, so fällt zunächst in das Auge, daß den Infektionskrankheiten 153 Personen gegen 104 im Jahre 1886, also ein Mehr von 49 im Berichtsjahre zum Opfer gefallen sind. Dieses Mehr ist veranlaßt durch das An- wachsen der an Croup und Diphtherie Verstorbenen von 69 in 1886 auf 119 in 1887 SVHVr’0 hinreichend die vermehrte Sterblichkeit unter den Kindern zwischen 2 bis 15 Jahren, die za diesen Krankheiten am meisten ausgesetzt sind. -ÖQß Die Sterblichkeitsziffer der übrigen Infektionskrankheiten zeigt gegen das Jahr A886 keine bedeutenden Schwankungen. Bei Masern stellt sich dieses Verhältnis Scharlach auf 5:9; bei Rose auf 3:4; bei Keuchhusten auf 17:13; bei Abdommaltyphus auf 5:3; bet Kindbettfieber auf 3:4. An sonstigen Infektionskrankheiten erfolgte in den beiden letzten Jahren kein Todesfall. Gleiche Sterblichkeit zeigte sich in den Vergletchstahren bei Wochenbetterkrankungen (7) und akutem Gelenkrheumatismus (4); nur unbedeutende Schwankungen ergaben sich bei Gebirnscklaastuü 25:28) und bei Lungenschwindsucht (205:210). Dagegen 0arben l887 an 7nXh ltchen Krankheiten der Athmungsorgane 209 Personen gegen 159 in 1886 und ist hierin die Hauptquelle der vermehrten Sterblichkeit der Erwachsenen zu suchen Die Zahl der Todesfälle an Darmkrankheiten verminderte sich von 51 im Jahre 1886 auf 36 Kirchliche Anzeigen der eoattgd. Gemeinde. den 20. Februar, Abends 8 Uhr Bibelstunde in der Klein- l4,aDOm ^rcr§ 61 an' 3CJU Veruttheilung und Mißhandlung vor dem Hohen Rath, des Petrus Verleugnung und Reue; Pfarrer Dr. Naumann^ Kirch-.^Mr°rkr Schlvss-?'^"' 6 Uhr- ». P°s,i°ns°nd-cht in te bfcS kostens zum Theil die geringere Sierblichkeit der Kinder des ersten r.»ocn2j>ly. es. Auch dieselben gewaltsamen Todesaiten sind statt 52 in 1886 nur 31 im verflossenen A r kam Verunglückung 16mal (1886 25), Selbstmord 14mal (1886 24), Mord oder todtliche Verletzung Imal (1886 3) vor. Der Selbstmord te lOmal durch Erhäfigen, 2mal durch Eischteßen und je einmal durch Ha°s- abjchneiden und Ertranken. v ess»äh. *” s,,,“nb"" “■ - 386 Person'n^^ Quartale starben 429, im zweiten 434, im dritten 337 und im vierten cv L bie Sterblichkeitsverhältnisse der Stadt selbst betrifft, so finden sich dem 1886 gegenüber bei den einzelnen Krankheitskategorien genau dieselben Schwank! U.V, wie dieselben sich im ganzen Kreis gezeigt haben. Die Summe der im Ganzen ist von 419 im Jahre 1886 auf 455 gestiegen, diejenige der Kinder zwischen w sich von 60 auf 77 und diejenige der Erwachsenen von 264 auf ^^..".hoht, dagegen diejenige der Kinder vom ersten Lebensjahre sich von 95 auf 81 Crmalc0i‘ k>er Todesfälle an Infektionskrankheiten ist von 25 bis auf 40 ?°lt0e berö<3uAa^e Sterblichkeit an Croup und Diphtherie (27 gegen sowie an Keuchhusten (7 gegen 1), während sie bet den übrigen Jnfektions- franfbetten siemlich tue gleiche wie 1886 geblieben ist. Das Verhältniß ves Jahres 1887 zu h^ 3ahre 1886 stellt sich bei Masern auf 1:0; bet Scharlach auf 2:2 bet 2 1<<3; Blattern, Ruhr, Kindbettfieber und andere Jnfektionskrankh^ten führten in beiden Jahren nicht zu einem tödtlichen Ausgang. An Lungenichwindsucht starben 74 statt 84 in 1886, an Gehirnschlagfluß 7 anstatt 12 an akutem Gelenkrheumatismus 1 statt 3, an Darmkrankheiten 21 statt 26. * Dagegen findet sich auch in der Stadt eine gegen das Jahr 1886 von 33 BIä 4rfCÄC Sttrbltchkeit an entzündlichen Krankheiten der Athmungsorgane.^D^ selbe laßt sich nicht durch das Herrschen der Masern erklären, denn diele begannen erst flcöen ©nbe bc§ Jahres epidemisch zu werden, während in den letzten zwei Monaten keine der Differenz entsprechende Steigerung in den Todesfällen jener Kategorie ein! getreten ist. Der Grund liegt vielmehr in dem häufigeren Auftreten der eroupö en Lungenentzündung, in Gießen selbst, sowie in einzelnen Landgemeinden. Die Zahl der gewaltsamen Todesarten ist gegen 1886 von 16 auf 13 nirürf- gegangen; diejenige der Verunglückungen blieben sich gleich, diejenige der Selbstmorde Er^folg^zu verzeichnen lft fur 1887 noch eine Körperverletzung mit tödtlichem £ r , Das Maximum der Todesfälle fiel mit 52 auf den Monat Juni und alsdann folgten August mit 48 und April mit 44 Todesfällen. Das Minimum der Sterblich- näd,,lbem k°m°nOc.ote mit 27 Berechnet man die Gefammtzahl der 1887 in Gießen stattgefundenen Stcrbefälle auf eine Bevölkerung von rund 19,000 Einwohner, so ergibt sich die ollerdinas hohe ftabt ä B ä 1 3 für hflS c i " , wabrenb diejenige von ^Darm- stadt z. B. 21 3 für verflossene Jahr betragt und dort noch als eine ungünstige bejeiebnet wird. Allein es ist zu bedenken, daß Gießen als Universität stark besuchte Krankenanstatten hat und daher eine sehr beträchtliche Anzahl von Todesfällen auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke entfällt. Die Zahl derselben betrug im ver- bättniü" 5?? "^t weniger als 25 pCi. der Gesammtsterblichkeit, ein Ver- hattniß das sich in diesem Umfange wohl in keiner anderen hessischen Stadt wieder- findet und auch seinen Einfluß aus die Sterblichkeitsquote bestimmter Krankheiten, z. B. der Diphtherie und Lungenschwindsucht ausübt. y ,, , Das Verhältniß der Infektionskrankheiten zu der Gesammtsumme der Ver- storbenen stellte sich in den 6 letztoerflossenen Jahren: 1882 auf 93:421 — 22 vCl- 1883 auf 105:487 — 21,6 pCt.; 1884 auf 39:414 — 9,4 pCt • 1885 auf 45*454 = 10 PCt; 1886 auf 25:419 = 6 pCt.; 1887 auf 40:455 = 9 pK» her relatwen Häufigkeit der Infektionskrankheiten ist daher das verflossene Jahr das zweit- gunstigste bezüglich ihrer absoluten Häufigkeit das drittgünftigfte dieser Reibe In d/n Jahren 1882 und 1883 trugen hauptsächlich Diphtherie und Scharlach 1884 Sckar- ^ch^unde^Keuchhusten, 1885 Masern und Kindbettfieber zur Erhöhung der Sterb- . 2n den letzten 6 Jahren starben in Gießen 326 Kinder an Croup und Diph- therie was durchschnittlich auf das Jahr 54,5 und auf das Tausend der Bevölkerung dieselbe wahrend dieser Zeit auf 19,000 angenommen, 2,8 pro Mille Todesfälle auf- macht. Es ist dies mindestens 5mal so viel als z. B. Krankheiten starben Abdominaltyphus führte in den letzten 6 Jahren 16mal zum Tode, ein ganz günstiges Verhältniß, welches sich noch besser gestalten mür^ wenn ma» t>le Sabre 1882 und 1883 mit 9 Todesfällen außer Berechnung lassen würde Es würde alsdann noch nicht einmal ein TyphusDodter auf 10,000 Köpfe kommen ' Die Wasserleitung Gießens ift erst seit vorigem Jahre auf die vollständige Wasseroersörgung der ganzen Stadt berechnet und werden auch jetzt noch vielfach Schachtbrunnen zum Bezug von Trinkwasser benutzt Statt der noch fehlenden Canalisation besteht^ ein durchaus regelwidrig angelegtes System von Canälen, die nicht gründlich ausgesvült und gereinigt werden können Trotzdem finden sich hier diese günstigen Verhältnisse gerade bet einer Krankheit, für deren häufigeres Auftreten man das Fehlen jener Einrichtungen verantwortlich macht. Es dürfte darin eine Mahnung liegen den den diese für die Zurückdrängung des Typhus haben, nicht zu überschätze . Die Zahl der durch Darmkrankheiten in der Stadt Gießen hervorgerufenen Todes alle war in den letzten 6 Jahren stets eine für städtische Verhältnisse geringe Doch ist zu beachten, daß jedenfalls eine nicht unbeträchtliche Zahl der an biefen flranf- beiten gestorbenen Monatskinder als an Krampfen gestorben aufgeführt wird. K Handel und Verkehr. « r. 181 Februar. (Fruchtpreise.) Weizen 17.80, Äom iqnn Gerste «4L 13.00, Hsfer 13.30, Erbsen «A 00.00, Linsen JL ÖO 00 Lein 00 00 Samen v* 00.00, Kartoffeln JL 0.00, Wicken 00.00 tctn •* 00,00 Allgemeiner Anzeiger. Restauration Schnell. Montag den 20. Februar r 1459 l oncert des Köhiee* Trios. unter Mitwirkung des Tenoristen Herrn Zyorft, des von einem TournL aus Rolland zuruckgekehrten Salon-Humoristen Herrn Carl Schäfer, gen. Ohr, des musikalischen Clown Herrn Palm, sowie des Bandonin-Vtrtuosen Herrn Körfgen. — Anfang 8 Uhr. Heute und täglich tinireffend: se-frsich- Schellfische, Zander, ptete- Rbeinsalmen, flriine Häringe, I». Stockfische, fft. gewässert, ächte holl. Bratbückinge, Sprotten, Räucheraale, Gel^eaal rc. A. Koch Nacht., 1458 Hamburger Fisch- u. Delicatessen-Handl. Prima frische Schellfische, Lander, diverses schönstes Geflügel, geräucherter Lachs, Kieler Bückinge u. Sprotten empfiehlt C. €w. Kleinhenn. Neue Sendung Apfelfinen, Citronen, Datteln, Zeigen, Tafelrofinen und Mandeln rc. rc________ 1456 1329 Matratzenwolle billig abzuqeben bei L. Mühlhausen, Westanlage 15. Donnerstag den 23. d. M., Abends SV2 Uhr, wird Dkrr C. Säuger, Prediger der freireligiösen Gemeinde in Frankfurt a. M., im Saale des „Prinz @arl" dahier seinen Vortrag über das Gewissen fortsehen. Zutritt ist Zedermann gestattet; auch Damen sind willkommen.[1432] Das Comite. Für Schneider. Tüchtige Rock- und Westenarbeiter sucht auf Werkstatt 1442 I Becker, Bahnhofstraße 8. 1407 Ein tüchtiges Mädchen auf sofort gesucht. Wo? sagt die Exp. d. Bl. Gartenerde kann abgefahren werden. 1367 Näheres im Frankfurter Hof. 1383 Eine gesunde Tlmme sucht Stelle auf sofort oder später. Näheres zu erfragen in der Expedition d. Bl. Holzversteigerung in der Oberförsterei Krofdorf. Montag, 27. Februar cr., Vorm. 10 Uhr, bei Wirth Kahlert in Krofdorf, Schutzbezirk Salzböden, aus den Distrikten: Hagelschlag 61 und Eulenkopf 62. Eichenr 1 rm Scheit, 4 rm Knüppel, 32 rm Reiser- Buchen: 119 rm Scheit, 319 rm Knüppel, 3770 rm Reiser. Krofdorf, den 18. Februar 1888. 1413] Der Kgl. Oberförster Mütter. Betreffend: Die Mathildenstiftung für Oberheffen. Bekanntmachung. In dem Voranschläge der Mathildenstiftung für Oberhessen stnd für das Jahr 1887 JL 930.— vorgesehen, welche zu wohlthätigen Zwecken verwendet und womit in erster Linie die in der Provinz bestehenden Kleinkinderschulen bedacht werden sollen- , Es werden hiernach die Vorstände solcher Schulen, sur welche eine Subvention gewünscht wird, ausgesordert, ihre desfallsigen Gesuche, mit welchen eine möglichst ausführliche Miltheilung über Ausdehnung, Mittel und Bedürf- niffe der betr. Anstalt zu verbinden ist, bis zum S. März l I- an den Unterzeichneten gelangen zu lassen. Gießen, am 18. Februar 1888. Der Vorstand der Mathildenstiftung für Oberheffen. Dr. Boekmann. _______________ Arbeitsversteigerung. Donnerstag den 23. I. MtS., Vormittags 9 Uhr, sollen im alten Rathhause versteigert werden: H Maurerarbeit, veranschlagt zu 150.— Steinhauerarbeit, „ „ 304.14 Basaltsteinlieferung, „ „ 49.50 Steinfuhrlohn, „ „ 495.— Chaussirarbeit, „ ,, 430.— Pflasterarbeit, , „ 492.05 Gießen, den 20. Februar 1888. Großh- Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. 1451 Holz-Versteigerung im Gießener Stadtwalde. Montag d.27. Februart888, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwalde in den Districten Ameisenkopf und Unterwald nachverzeichnetesHolz versteigert werden: A. Ban-, Werk- und Nutzholz. 280 Eichenstämme mit 136,70 Festm., bis zu 47 cm Durchm. (darunter befindet sich Schnittholz, für Schreiner geeignet), 143 Fichtenstämme mit 60,59 Festm., 7 Eichenstangen mit 0,67 Festm., 404 Fichtenstangen mit 29,30 Festm., B. Brennholz. Scheith. Knüppelh Stockh. Reish. Rmtr. Rmtr. Rmtr. Wellen Eichen 43,2 48,2 50,7 2720 Nadel 61,5 99,9 38,7 5470 Die Zusammenkunft ist an der Strangswiese. Gießen, den 20. Februar 1888. Großh. Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. 1452 Arbeits- Vergebung. Das Grundiren von ca. 2200 qm eiserner Träger für die Neubauten der Kliniken soll auf dem Wege des öffentlichen Angebots vergeben werden. Voranschlag und Bedingungen liegen auf unserem Bureau zur Einsicht offen, woselbst auch die Angebote spätestens bis zum 22. d. MtS., Vormittags 10 Uhr, verschlossen und mit der richtigen Aufschrift versehen, abzugeben sind. Die Eröffnung findet zu dieser Zeit in Gegenwart der etwa erschienenen Jntereffenten statt. Gießen, den 17. Februar 1888. Großh. Kreisbauamt Gießen. 1423 Walter. Die am 16. d. Mts. abgehaltene Holzversteigerung ist genehmigt und findet die Ueberweisung den 22. d. Mts. statt. 1419 Nieder-Weidbach, den 17. Febr. 1888. Der Bürgermeister Kloos. Holzversteigerung. Freitag den 24. dS. Mts., Vormittags von 9 Uhr ab, soll im „Lützellindener Markwald", Beginn in Distritt „Strauch", nachstehendes Holz versteigert werden: 15 Eichen-Stämme — 2,06 km, 20 Nadelholz-Stämme — 6,12 km, 2 Eichen-Derbstangen — 0,11 km, 151 Nadel-Derbstangen — 7,34 km, 1465 „ -Reisstangen = 20,46 km, 52 rm Nadel-Scheitholz, 5 „ Eichen-Knüppel, 149 „ Radel- „ 69 „ „ -Stockholz, 1720 Wellen. Gr.-Rechtenbach, 18. Februar 1888. 1422 Das Bürgermeister-Amt. Dienstag den 21. d. Mts , Nachmittags 2 Uhr, versteigere ich in meinem Bureau: Uhren, Tische, Schränke, Spiegel, Sopha's, zwei Laden-Einrichtungen. Gießen, den 20. Februar 1888. Bühner, 1438 Gerichtsvollzieher. Mittwoch, den 22. Februar, Nachmittags 2 Uhr, werden in der Wehsteingasse Oefen, Herde, kupferne Kessel, Fenster, Dau-, Brenn- und Schreinerholz, sowie Ziegel versteigert.____________1439 Mittwoch den 22. ds. Mts., Nachmittags 2 Uhr, in der früher Bramm'schen Hofraithe dahier sollen gegen Baarzahlung öffentlich versteigert werden: 1 Ladeneinrichtung, 1 Drehbank, 1 Spiegelschrank (neu), 1 goldeneTaschen- uhr mit ditto Kette, 1 Pianino, 1 Parthie Wirthstische, 1 Bett, 2 Kleiderschränke, 1 Commode rc. rc. Versteigerung voraussichtlich theil- weise bestimmt. Gießen, den 20. Februar 1888. Engel, 1453 Gr. Gerichtsvollzieher 1444 Fast neue Regale, Theken, Kaffeebrenner, Pelroleummeffer, Waa ien, Gewichte rc. rc. werden billigst abgegeben. __S. Elsoffer. Vorläufige 'ZBSL Anzeige? Auf Veranlassung mehrerer Freunde habe ich mich entschlossen, Mitte Apri mehrere Tage in den Stallungen des Herrn Hoteliers Guntrum in Alsfeld eine Auswahl Wagen- und Arbeitspferde, sowie Jucker und Ponys zum Verkauf zu stellen. Nehme Pferde in Tausch an und gewähre längeren Credit. — Für Reellität bürgt mein Weltgeschäst. Ankunft mache durch Annoncen bekannt. Zugleich offerire 400 Stück Wagen- und Arbeitspferde, Jucker und Ponys zu sehr soliden Preisen. Berlin NW., Lehrterstr. 12 u. 13. 1426 S. Neuberg. Manner-Bade-Verein. Heute Montag, den 20. Februar, Abends 8 Uhr: General-Versammlung in der Restauration Schsrmann, Fchloßgaffk. Tages-Ordnung: Rechnungs-Ablage. Ergänzungswahl des Vorstandes. Ausloosung von Actien. 1420 Der Vorstand INouveaute’s g in ® Kleiderstoffen, | Damen- und Kinder-Mänteln | in reicher Auswahl eingetroffen bei & Wilhelm Attig, A 1443 9 Seltersweg 9. X X Um die bereits eingetroffenen großen , Schuh-Bezüge einräumen zu können, > verkaufe den Restbestand meiner Colonial- ' waaren zu folgenden spottbilligen Preisen: \ Ist. Jamaica - Rum, garantirt reine i edelste Maare, pr. Flasche?^L 2.10* j Fst. Kirschligueur, per Schoppen 25 H 5 Fst. starken Essig, „ „ 4 „ i Fst. Weinessig, „ „ 6 „ > Fst. Caffeegewürz, früher 50 per Carton, jetzt 30 „ Fst. Vanille, per Schote 15 „ Fst. Bleichsoda, per Packet 7 „ > Fst. Nachtlichter (Glafey), per Schachtel 10 „ \ Fst. Waschcrystall, per Packet 5 „ Fst. Schnttt-Maccaroni, pr. Pfd-35 „ Fst. Stern-Nudel, per Pfd. 25 „ Fst. Band-Nudel, „ „ 25 „ Fst. Linsen Ha., „ „ 10 „ Fst. Erbsen Ha., „ „ 8 „ Fst. Knorr'KHafermehl, pr-Pfd.40 „ Fst. Maizena, per Pfd- 30 „ Fst. Vogelfutter, per Pfd. 18 „ Fst. Kleesamen, rothen, pr. Pfd. 35 „ do. weißen, „ „ 40 „ Fst. Saatwicken, per Pfd. 8 „ Fst. Ciqarren und Tabake zu Einkaufspreisen. Sämmtliche Feuerzüge 33% billiger wie früher. 1436 ®. Elsoffer. ! Nur auf kurze Zeit! Damen-Regenmäntel, Jaquets, Umhänge in geschmackvollem neuestem Genre zu denkbar billigen Preisen. €’«nr. Jos. Keller, Wetzsteingaffe 48. 1448 1450 Sehr schöne Wohnungen von 4 und 3 Zimmer (mit Wasserleitung) und Zubehör sind zu vermiethen und alsbald zu beziehen. Asterweg 48. Näheres Schillerstraße 14, III. Stock. Die untere Etage meines Haupt- Hanses mit Wafferleitung, Mitbenutzung des großen Gartens rc. rc. pro 1. Juli, ebenso eine hübsche kleinere Wohnung im Seitengebüudr, letztere pro 1. April, auch früher, zu vermiethen, eventuell können auch beide Wohnungen zusammen mit Pferdestatt abgegeben werden. Verlagsbuchhändler Otto Roth, 1454 Marburgerstraße 20. "777 —__ ~r~---- ---- I, I ■ —■ ■ ' • I — — I —jri I-- 1434 Der 2. Stock, bestehend aus 5 Zimmern nebst Zubehör, per 1. April zu vermiethen. M. Langsdorf, Ludwigsstiaße 57. 1417 Zwei möblirte Zimmer zu verm- B. Katzenstein, Schillerstraße 27. 1446] Mansardenwohnung an eine ruh- Familie zu vermiethen. Seltersweg 26. I Für bie vielen Beweise herzlich reichen Blumenspenden bei dem unserer innigstgeliebten Gattin, N hiermit im tarnen der trauernden Wieseck, den 20. Februar 1 Kaufmännischer Verein. Frankfurt (Main). Seit dem Bestehen (1865) bis 15. Februar d. J. 16,646 feste Stellen vermittelt, (1884: 1138, 18Ä5: 1386, 1886: 1410, 1887: 1471). Starke Nachfrage nach gut empfohlenem Personal für Comptoir, Laden, Lager und Reise aller Geschäftszweige. Nichtmitglieder 2 Jt. 50 $ kür dreimonatliche Bewerbungsdauer Principale und Mitglieder gebührenfrei.1425 Als Verlobte em- 85 pfehlen sich 3 Elise Lotz | H Heinrich Benner Giessen, Darmstadt, |E Hf den 19. Februar 1888. rtz 1449 tzr 1447 Ein Bursch« von 18^ bis 18 Jahren wird in eine kleine Oekonomie sofort gesucht. Zu erfragen in der Exped- d. Bl. 1455 Ein Mädchen für Haus und Garten sucht auf Ostern Frau Welcker, Brandplatz 23. 1404 Ein Junge zu leichter Hand- arbeit gesucht. Bleichstraße 14. :r Thellnahme, sowie für die zahl- I ! uns betroffenen schweren Verluste j utter, Tochter und Schwester sage | - Hinterbliebenen herzlichen Dank Friedrich Bellof '6 888. 1457 ■ Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühlttchen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. Di« heutig« Stummer enthält 1 Blatt und 1 Beilage. Veilagezu Nr. 44 des „flte^cncr Anzeiger". Konkursverfahren. 1 Uetzer das Vermögen des Land, wirthS Ghriftoph Meyer von Großen- Duseck wird heute am 17. Februar 1888, Nachmittags 4 Uhr, das Konkursverfahren eröffnet. Der Kaufmann Hofmann von Gießen wird zum Konkursverwalter ernannt. Konkursforderungen find bis zum 10. Marz ISST bei dem Gerichte anzumelden. Es wird zur Beschlußfassung über die Wahl eines anderen Verwalters, sowie über die Bestellung eines Gläu- bigerausschuffes und eintretenden Falls über die in § 120 der Konkursordnung bezeichneten Gegenstände auf Freitag den 23. März 1888, Vormittags 9 Uhr, und zur Prüfung der angemeldeten Forderungen auf Freitag den 23. März 1888, Vormittags 93/4 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte Termin anberaumt. Allen Personen, welche eine zur Konkursmaffe gehörige Sache in Besitz haben oder zur Konkursmaffe etwas schuldig sind, wird aufgegeben, nichts an den Gemeinschuldner zu verabfolgen oder zu leisten, auch die Verpflichtung auferlegt, von dem Besitze der Sache und von den Forderungen, für welche sie aus der Sache abgesonderte Befriedigung in Anspruch xehmen, dem Konkursverwalter bis zum 1. März 1888 Anzeige zu machen. Gießen, den 17. Februar 1888. Großh. Amtsgericht zu Gießen. Dornseifs. 1421 Holzverstergerung. Donnerstag, 23. Februar, von Morgens 9^2 Uhr an, sollen in den Waldungen des Frecherrn von Rabenau, District Judenkirchhof, Spieß und Burgwald versteigert werden: 38 rm Buchen-Scheit, 51 „ „ Knüppel, 28 „ „ Stöcke, 14 „ Eichen-Scheit, 50 „ „ Knüppel, 56 „ Nadel- „ 4000 Wellen Buchen-Reisholz, 900 „ Nadel- Die Zusammenkunft ist im District Judenkirchhos am Fußpfad von Sichertshausen nach Treis. Staufenberg, am 17. Februar 1888. Der Bürgermeister. ___________Vogel.________1418 Vergebung von Cementurbeiten. Die Fassung des Stadtnnggrabens i in eine Cementsohle soll auf weitere ' 236 m ausgeführt werden. , Reflectanten hierauf wollen ihre ' diesbezüglichen Offerten, mit entspre- j chender Aufschrift versehen, verschlossen ■ und portofrei, längstens bis zum 1. ! Marz ds. Js., Vormittags ■ 1Z Uhr, an des Stadtbauamt Gießen ? rinsenden, woselbst vorher die Accord- i bedingungen und Zeichnungen zur Ein- ■ sicht offen liegen, sowie nähere Aus- \ kunft über Muver und Ausführungsart ’j an Ort und Stelle ertheilt wird. Gießen, 15. Februar 1888. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. I A. Bramm. 1347 I 1384 Eine noch fast ganz neue Nähmaschine ist zu verkaufen. Näheres bei I. Arnold, Brandgasse 6. Allgemeiner Anzeiger. Holzversteigerung. Mittwoch den SO. Februar, Donnerstag den 1. und Freitag den 2. März d. I. sollen in dem Stadtwald zu Hungen, District Galgenwald, nachverzeichnete Holzsortimente versteigert werden: 1) Bau- und Nutzholz: 150 Eichenstämme von 21—52 cm Durchmesser und 2—15 m Länge, 525 Nadelstämme von 15—40 cm Durchmesser und 5—20 m Länge, 23 Birkenstämme von 15—42 cm Durchmesser und 3—11 m Länge, 90 Nadelderbstangen von 8—13 cm Durchmesser und 3 — 15 m Länge. 2) Brennholz: 260 Raummeter Buchen-Scheiter, 276 „ Buchen-Knüppel, 12 „ Birken-Knüppel, 80 „ Eichen-Knüppel, 170 „ Buchen-Reisig, 180 Raummeter Eichen-Reisig, 336 „ Nadel-Reisig, 27 „ Buchen-Stöcke, 68 „ Eichen-Stöcke, 74 „ Nadel-Stöcke. Bemerkt wird, daß sich unter den Eichenstämmen 30—40 Festmeter zu Schwellenholz und unter den Nadelstämmen 10—15 Festmeter zu Schnittholz geeignete befinden. Am ersten und zweiten Tag kommt das Bau- und Nutzholz und am dritten Tage das Brennholz zur Versteigerung. Der Anfang ist jedesmal Vormittags 10 Ubr, am ersten und zweiten Tag an der Pfingstweide, am Eingänge des Galgenwaldes an der neuen Bahnlinie; am dritten Tag im Schlaghaus recht» von der Staatsstraße von Hungen nach Nonnenroth. Hungen, den 16. Februar 1888. Großherzogliche Bürgermeisterei Hungen. Bender. 1427 Die Brenn- und Nuhhoh-Versteigerung in der fürstlichen Oberförsterei Lich, District Hardt, kann am 21. Februar nicht abgehalten werden. Die Versteigerung des Holzes aus der Hardt wird nunmehr am 3. März erfolgen, worauf am 6. März eine Versteigerung von Buchen-Reisholz I. El. im Graudorn abgehalten werden wird. Lich, am 18. Februar 1888. 1430 Dr. Dieffenbach, Forstrath. Nutz« und Brennholzverkauf aus dem Stedebacher Walde (Station Fronhausen der Main-Weserbahn). Am Samstag den 10. März er. sollen die nachstehend verzeichneten Hölzer unter den im Termine bekannt zu machenden Bedingungen an Ort und Stelle öffentlich meistbietend verkauft werden. Eichen: 111 Nutzenden II. bis V. Classe mit 63,03 fm, 20 rm Nutzknüppel (2 m lang), 37 rm Scheit, 17 rm Astknüppel, 65 rm Stockholz, 560 rm Reisig III. Classe. Buchen: 3 rm Scheit. Kiefern: 1 Nutzstamm V. Cl. mit 0,27 fm, 10 Stangen III. El., 4 rm Nutzknüppel (2 m lang), 4 rm Astknüppel, 380 rm Reisig IV. Classe. Zusammenkunft 972 Uhr Morgens präcis am Heinbuch bei Lohra. Der Waldschütz Schock in Lohra wird die zum Verkauf stehenden Hölzer auf Ansuchen vorzeigen. Darmstadt, den 18. Februar 1888. (Neckarstraße 17) Normann, 1428 Obristlieutenant z. D. Holzversteigerung. Freitag, den 24. d Mts., werden im Langsdorfer Gemeindewald versteigert: 50 Eichenstämme, enthaltend 11,50 Festmtr. mit 12 bis 35 Cmtr. Durchmesser, 390 Kiefernstämme, enthalt. 99 Festm. mit 11 bis 41 Cmtr. Durchm., 1019 Kiefernstangen, enthalt. 44 Festm., 520 Fichten-Bohnenstangen. Die Zusammenkunft ist Morgens 9 Uhr im Ort. Langsdorf, den 14. Februar 1888. Großh. Bürgermeisterei Langsdorf. Köhler. 1317 Holzversteigerung im Licher Gemeindkwald. I. Brennholz. Donnerstag, 23. Februar 1. I., werden im District Groß- häuserberg versteigert: 81,6 Rmtr. Buchen-Scheiter, . 2 „ Kirschen-Scheiter, 159,6 „ Buchen-Knüppel, 100 Linden-Wellen, 272 Rmtr. Buchen-Stöcke, 8 „ Linden „ Am Schluffe kommen zur Versteigerung : 3 Fichten-Stämme von 3,91 fm Inh., 3 Kiefern „ „ 1,86 „ „ Die Zusammenkunft und Anfang ist am Häusergericht nächst dem Wiesengrunde Vorm. 9*/2 Uhr. II. Bau- und Nutzholz. Freitag, den 24. Februar L I., werden in den Districten Fichtenkopf, Kronau und Kleinhäuserverg versteigert: 409 Fichten-Stämme, 14 bis 41 cm Durchmesser bis zu 23 Mtr. Länge mit 234,17 fm Inhalt, 16 Kiefern-Stämme mit 6,08 fm Inh. Bemerkt wird, daß 387 Stämme = 219,36 fm Inhalt, unmittelbar an der Staatsstraße von Lich nach Laubach liegen und zu jeder Zeit abzufahren sind. Die Zusammenkunft und Anfang ist am Hattenröder Vicinalweg am Pflanz- gaiten Vorm. 9Vr Uhr. Lich, den 17. Februar 1888. Großherzogliche Bürgermeisterei Lich. ____________Walz.________1380 Holzverkauf. Samstag, den 25. d. Mts«, von 2 Uhr ab, werden im Gem.-Hause zu Uinzenbach a d. Gem.-Walde versteigert: 30 Stck. Eichenstämme II. u. III Kl. mit 23,42 Festm-, 2 Kiefern, 92 rm Fichten- stangen-Reiser, 7—9 m lang, 38 rm Birken-, 84 rm Eichen», 443 rm gemischte Reiser und 11 rm Eichen-Derbholz. Krofdorf, den 19. Februar 1888. 1429 Das Bürgermeisteramt. Holzversteigerung im Anneröder Gemeindewald. Donnerstag, de» 23. l. M„ von Vormittags 9 Uhr an, soll im Anneröder Gemeindewald, District Wolfskaut und Pfingstweide, nachverzeichnetes Holz versteigert werden: 1. Bauholz. 202 Eichen-Stämme von 4—12 Mtr. Länge und bis 39 cm Durchmesser — 60 Festm. haltend, 153 Nadel-Stämme von 5—14 Mtr. Länge und bis 42 cm Durchmesser = 39 Festm. halteno, 6 Nadel-Derbstangen = 0,64 Fest- mcter haltend. 2. Brennholz. 49,6 Rmtr. Eichen-Scheitholz, 9 Rmtr. Birken „ 46 „ Nadel 34 „ Eichen-Knüppel, 81 „ Nadel 33 „ Eichen-Stockholz, 31 „ Nadel 1940 Stck. Eichen-Wellen, HO „ Birken „ 2630 „ Nadel „ Die Zusammenkunft ist an der Grünbergerstraße am Müllerweg. Annerod, am 17. Februar 1888. Gr. Bürgermeisterei Annerod. ________Engelhardt. 1399 Holzversteigerung. Mittwoch den 22. dS. Mts,, Morgens von 9 Uhr an, soll im Beuerner Gemeinde-Wald folgendes Holz im Distrikt Heegwald versteigert werden: 60 Eichen-Stämme von 20,57 fm, 3 Buchen- „ , 3,59 , 6 Nadel- „ „ 1,64 „ 156 Nadel-Derbstgn. „ 9,25 140 Nadel-Reisstgn. „ 1,65 295 Rmtr. Buchen-Scheit, 2 „ Eichen- „ 2 „ Aspen- „ 199 „ Buchen-Knüppel, 4 „ Eichen- „ 6750 „ Buchen-Wellen, 150 „ Nadel- „ Die Zusammenkunft ist oberhalb Fünfhausen. Bemerkt wird, daß das Bau- und Werkholz zuerst zur Versteigerung kommt, und sämmtliches Holz ganz an der Kreisstraße nach Geilshausen lagert. Beuern, den 16. Februar 1888. Großh. Bürgermeisterei Beuern. ____________Otto.________1355 Holzversteigerung. Mittwoch, den 22. d. M, sollen indem Albacher Gemeirrde- wald, District Roderde, folgende Holzsortimente versteigert werden: 76 Rm. Buchen-Scheit, 94 „ „ Knüppel, 1590 „ „ Wellen, 40 „ „ Stock, 12 „ Eichen-Scheit, 44,5 „ „ Knüppel, 650 „ „ Wellen, 12 „ „ Stock, 14 „ Nadel-Knüppel, 2400 „ „ Wellen, 8 „ „ Stock, 2000 Weichholz-Wellen. Die Zusammenkunft findet statt: Vormittags SV2 Uhr an der Kreisstraße Albach - Oppenrod im District Roderde. Albach, am 17. Februar 1888. Großh. Bürgermeisterei Albach. Balser- 138t •CiHMHHNHWIHHHWHWINe Durch Vermicthung meines Ladens per 1. März verkaufe den Vvrrath meiner Maaren zu jedem annehmbaren Preise. Der Verkauf dauert nur bis zum 27. d. M. Geöffnet ist der Laden bis io Uhr Abends. 1441 F. Holberg, Kirchenplatz 8. GGGVEGEAEKAKAKAGGHGGWGKGEKAGGKAMHDD Soeben traf ein Minerva frfrfrfrfrfrfrfrfrfrfrfrfrfrfrfrfrfrfrfrfrfrfrfrfrfrfrfrfr^frfrfrfrfrfrfr* empfiehlt 761 Robert Stuhle Neustadt 23. 1431 fr ♦ bei für Grösste Erfindung der engl. 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Jermietyungen. 238] Mansarden-Wohnung, 3 Zimmer mit Zubehör zum 1. April zu oermiethen bei CH. Haubach n. an der Rodheimer- straße. _________________________ 97] Frankfurterstraße 10 ist die Par- terre-Wohnung, bestehend aus 7 Zimmern und Zubehör, zum 1. April an eine ruhige Familie zu oermiethen. Frau Professor Baff. 170 Gartenstraße i3 ist der 3. Stock nut 7 Zimmern nebst Zubehör und Gar- tenantheil — auf Wunsch mit Pferdestall — pr 1. April zu oermiethen. Näheres bei Architekt Stein. Der 2. ^tock, 5 Zimmer und Zubehör, alsbald zu oermiethen. —- Lahnstraße 5. 667] Südanlage 11 sind zwei 2ßoF nungen zu oermiethen vom 1. April 1888 °b- Prof. Nauman«. 728 Ein Logis, 4 Zimmer mit Zube^ hör und Gartenantheik zu vermieden. Steinstraße 55 II. H04] 3- Stock ö Zimmer mit Zubeh. neu hergerichtet, sofort oder später zu ver- mlkthen.__Bismarckftraße 10. 1126 Eine Parterre-Wohnung (5 Ztu^ mer und Zubehör) mit Hof, Garten Lagerraum und Pferdestall auf April zu oermiethen bei Dr. Weber. 1303] Wolkengasse 26 ist die Mansar^ denwohnung zu verm. Kitzler Wwe. 3”BurkhÄdNch^Hau?-!Keuen B°ue 2 Wohnung von 5 Zimmern per 15. Mal, eoeniuell früher beziehbar, m oermiethen. ' 41 ist dir II. St^ck mit Wasserlertung und allen Bequemlichkeiten per 1. April zu oermiethen. Julius HooS. „ ES, Ein frenndl. Logis, beskh^dH 3 4 Zimmern und Kabinet, mit abgeschlossenem Korridor ist sofort oder später zu oermiethen. fr» Plank, Kaplansaasse 2. 1270 Eine sehr schöne Wohnung, sechs größere Zimmer mit allem Zubehör ist vom 1. Juni ab mit oder ohne Laaer- raume, in der Bahnhofstraße zu oermiethen. Näheres in der Exped. d. Bl. * 1245 Zwei Familien-Wobnungen mit allen Bequemlichkeiten und Wasserleitung sowie eine Mansardenwohnung per 1. Avni IU oermiethen. Friedrich Kühne senior ________ Wallthorstraße. O,1359 Ein Logis, bestehend iiTfürf Rimmern, nebst Zubehör, inmitten der "L1^<1