• -FLM Erstes Blatt Nr. 141 Mittwoch den 20. Juni 1888 iehener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen Bureaur Sch ulst raße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Wilhelm •c*ea prächtigen Schmuck der landschaftlichen Umgebung. Den Glanzpunkt bildete das Brandenburger Thor, das nach Sanssouci führt. Seine edlen Linien waren mit schwarzen Drapirungen umzogen, die Säulen mit Gaze umkleidet, das Mtttelportal schwarz ausgeschlagen, die Seitenportale durch herabwavende Drapirung nischenartig umgestaltet. Der nach Sanssouci gelegene Theit der Stadt wies eine nach vielen Tausenden zählende, dunkel gekleidete, dicht gedrängte, in Schweigen verharrende trauernde Menschenmenge auf. Nur kurz war der Weg, auf dem das nicht mit Einlaßkarten zum Park von Sanssouci versehene Publikum, vom großen ganz in Schwarz gehüllten Obelisken an bis zur Friedenskirche den Leichenzug sehen konnte. Der weitaus größere Theil des Trauerweges zog sich innerhalb des Parkes und der Gärten hin. Er war auf beiden Seiten dicht umsäumt von den in Parade Spalier bildenden Abtheilungen aller Garde- regimenter und der Regimenter, die zudem Verstorbenen in besonderen Beziehungen standen. In einzelnen Zwischenräumen und dahinter fandenzahlreichePersonenPlatz,diemttEinlaßkarten versehen waren. Vom Obelisken bis zur Friedenskirche bildeten Innungen, Schulen, verschiedene Deputationen und Korporationen Spalier. Ein seltsames, mit der ernsten Feier nicht ganz harmonirendes Bild entwickelte sich, als die in drei Extrazügen in halbstündigen Zwischenpausen aus Berlin anlangenden Trauergäste van Station Wildpark nach Frtedrtchskron in Gefährten der verschiedensten Art befördert wurden. Die Hofequipagen reichten natürlich für die nach mehreren Hundert zählenden, in allen nur denkbaren Uniformen gekleideten Trauergäfte nicht aus. Droschken und die in Berlin Kremier genannten großen Gescllfchaftswagen wurden zu Hülfe genommen, und nicht ohne Erstaunen sah man in einem solchen sonst nur bet Landpartien benutzten Fuhrwerk eine Gruppe von Ministern in ihren goldgestickten Staatsröcken oder die katholische Geistlichkeit in ihrer Amtstracht. Der deutsche Kaiser ist eben gewissermaßen auf dem Lande begraben. Die Jaspisgallerte im Schlöffe Friedrichskron hatte sich seit gestern nur wenig umgestaltet. Die Kerzen brannten auf den vielarmigen Leuchtern, und den Katafalk, inmitten des inzwischen von Künstlerhand geordneten, entzückenden Blumenschmuckes umgaben die Würdenträger des Reichs in der aus dem Programm und der feststehenden Ordnung genugsam bekannten Reihenfolge und Stellung. Die glänzende Trauerversammlung, in der Uniformen aller Farben vorherrschten, füllte, während von draußen aus Dorf und Stadt die Glocken heretntönten, schon lange vor zehn Uhr den großen Raum der sonst so strahlenden jetzt düster wirkenden mächtigen Gallerie. Einen rührenden Eindruck machte es, als kurz vor Beginn der Feier die drei ältesten Söhne des jetzigen Kaisers, schöne blonde Knaben in schwarzen Anzügen, kindlich mit an die Stirn gelegter Hand grüßend zusammen mit der kleinen Tochter des Erbprinzen von Meiningen noch einmal an den Sarg ihres Großvaters geführt wurden, um Abschied zu nehmen, und bann hinter einer Glasthür der Feier beiwohnten. Kurz vor 10 Uhr erschienen die fürstlichen Leidtragenden, an ihrer Spitze der Kaiser, ernst mit bleichem Antlitz, rechts von ihm der König von Sachsen, links der Prinz von Wales, dann Prinz Heinrich, der Erbprinz von Meiningen, die Großherzoge von Baden und Hessen, der russische Großfürst Wladimir, der Herzog von Koburg, Prinz Friedrich Leopold, die Prinzen Albrecht, Georg und Alexander v. Preußen, der Großherzog oon Weimar. Von fürstlichen Damen die jetzige Kaiserin, die Prinzessin von Wales, die Erbprinzessin Charlotte von Meiningen, die Großherzogin von Baden, die Kronprinzessin von Die Bestattung Kaiser Friedrichs. Potsdam, 18. Juni. Die Leiche Kaiser Friedrichs ist zu der Stätte eingegangen, wo sie die letzte Ruhe finden soll. Noch einmal widmen an diesem Tage die Tagesblätter der Hauptstadt, in diesem Falle so berechtigte Organe der öffentlichen Meinung wie selten, dem verewigten Dulder nachrufende Worte so tiefer Liebe und Verehrung, so echten wahren Schmerzes, daß man von Dauern sich bewußt wird, wie dieser herrliche Mann als ein vielgeliebter und vielbeweinter in den Herzen des gesammten Volkes lebt. In Schnee- sturm und Wmtergraus ist sein greiser Vater zur letzten Ruhe bestattet worden, im wnnigen Lichte eines strahlenden Frühlingstages hat man den Sohn in das stille Gotteshaus getragen, der selbst noch bis vor gar nicht so langer Zeit in heldenhafter Schönheit, wie im Frühling des Lebens, vor unseren Augen stand. Heute noch einmal haben wir Alle es empfunden, wirklich Alle, wie man es heute sehen und lesen kann, ohne Ausnahme der Partei und des Standes, des Alters und des Geschlechtes, was dem Vaterlande mit diesem Leben entrissen worden ist. Bescheiden und prunklos, wie er selbst gewirkt und gelebt, wollte er nach seinen letzten Verfügungen auch begraben jein. Man ist seinem Willen nachgekommen, soweit es möglich war. Aber das hat doch nicht gehindert, daß sich die letzten Acte, die sich an dieser Leiche vollzogen, zu einer rief ergreifenden innig rührenden Kundgebung gestalteten, doppelt rührend in ihrer Etn- achheit, und daß der Zug des Todes vom strahlenden Schlosse Friedrichskron durch Die herrlichen Laubhallen des Parkes, den sein großer Ahnherr geschaffen, so glanzvoll und herzbewegend, so eigenartig war, wie wohl noch nie das Leichenbegängniß eines Großen dieser Erde. Die Worte eines Dichters oder der Griffel eines Malers allein ..ermöchten dies Bild anschaulich zu schildern, das der königliche Leichenzug unter dem grünen Buchendach eines der schönsten Gärten der Welt, in dem Rahmen einer Früh- liugslandschaft bot, wie sie nicht leicht wieder gefunden wird. Was die Blätter bis jetzt darüber schildern, klingt kalt und schablonenhaft und enthält viele Jrrthümer im Einzelnen; auch unsere noch während des Verlaufs der Feier abgesandten telegraphischen Berichte sind davon nicht frei. Die Vorgänge, die sich an mehreren Orten auf einem längeren Wege abspielten, sind in ihren einzelnen Phasen schwer festzuhalten, zumal wenn der Zutritt wie in diesem Falle überaus erschwert wird. Der Umstand, daß sonst recht bekannte Persönlichkeiten bei solchem Anlaß in ungewöhnlicher Uniform erscheinen, namentlich aber auch, daß die theilnehmenden Damen von Kopf bis zu Fuß in dichte chwarze Schleier gehüllt sind, hat mancherlei Jrrthümer und Verwechselungen heroor- gerufeu. — Es muß zunächst constattrt werden, daß Fürst Bismarck, den Viele gesehen zu haben glaubten, aber wahrscheinlich mit einem bekannten hiesigen General verwechselt haben, an der Trauer feier überhaupt nicht theilgenommen hat, daß ferner unter den scbwarz verhüllten fürstlichen Damen die Wittwe des Todten und ihre Töchter sich nicht oefanben. Kaiierin Victoria, deren Schmerz ein namenloser ist, hat die Friedenskirche ci ft betreten, als die Feier schon zu Ende war, und mit ihren Töchtern stillen Abschied am Sarge genommen. Die Trauerstadt Potsdam hatte im Kleinen ähnlichen Schmuck angelegt, wie Berlin an den Tagen, wo Kaiser Wilhelm bestattet wurde. Die einfachen, würdevoll ernsten Decorationen wurden wirksam unterstützt und gehoben durch den Kaiser - Proklamation. An mein Volk! Gottes Rathschluß hat über uns aufs neue die schmerzlichste Trauer verhängt. Nachdem die Grilft über der sterblichen Hülle Meines unvergeßlichen Herrn Großvaters sich kaum geschlossen hat, ist auch Meines heißgeliebten Herrn. Vaters Majestät aus dieser Zeitlichkeit zuln einigen Frieden abberufen worden. Die heldenmüthige, aus christlicher Ergebung erwachsende Thatkraft, mit der er seinen königlichen Pflichten ungeachtet seines Leidens gerecht zu werden wußte, schien der Hoffnung Raum zu geben, daß er dem Vaterlande noch länger erhalten bleiben werde. Gott hat es anders beschlossen. Dem königlichen Dulder, dessen Herz für alles Große und Schöne schlug, sind nur wenige Monate beschieden gewesen, um auch auf dem Throne die edlen Eigenschaften des Geistes und Herzens zu bethätigen, welche ihm die Liebe seines Volkes gewonnen haben. Der Tugenden, die ihn schmückten, der Siege, die er auf den Schlachtfeldern einst errungen hat, wird dankbar gedacht werden, so lange deutsche Herzen schlagen, und unvergänglicher Ruhm wird seine ritterliche Gestalt in der Geschichte des Vaterlandes verklären. . Auf den Thron Meiner Väter berufen, habe Ich die Regierung im Aufblick zu dem König aller Könige übernommen und Gott gelobt, nach dem Beispiel Meiner Väter ein gerechter und milder Fürst zu sein, Frömmigkeit und Gottesfurcht zu pflegen, den Frieden zu schirmen, die Wohlfahrt des Landes zu fördern, den Armen und Bedrängten ein Helfer, dem Rechte ein treuer Wächter zu sein. Wenn Ich Gott um Kraft bitte, diese königlichen Pflichten zu erfüllen, die sein Wille Mir auferlegt, so bin Ich dabei von dem Vertrauen zum preußischen Volke getragen, welches der Rückblick aus unsere Geschichte Mir gewährt. In guten und in bösen Tagen hat Preußens Volk stets treu zu seinem Könige gestanden; auf diese Treue, deren Band sich Meinen Bäten: gegenüber in jeder schweren Zeit und Gefahr als unzerreißbar bewährt hat, 'zähle auch Ich in dem Bewußtsein, daß Ich sie aus vollem Herzen erwidere, als treuer Fürst eines treuen Volkes, beide gleich stark in der Hingebung für das gemeinsame Vaterland. Diesem Bewußtsein der Gegenseitigkeit der Liebe, welche Mich mit Meinem Volke verbindet, entnehme Ich die Zuversicht, daß Gott Mir Kraft und Weisheit verleihen werde, Meines königlichen Amtes zum Heile des Vaterlandes zu walten. Potsdam, den 18. Juni 1888. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlvbn. Durch bie Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Sieden; Zuletzt wurde auf ihrem Rollstuhl die oerwittwete Kaiserin grum.ftn lMahren. Feierlich ertönte a capella der Bach'sche besann SK-'TbÄ 'S"«, 'S S-sW toarg oon 12 Obersten emporgehoben; bk Versammlung ordnete sich zum 2uae^ dem Augenblicke, als der Sara am Vortal der KrHtrpnn.» 3umfrUr?c* ßn Sommanbo für öle den Schloßhos in weitem Umtteis und d c Trauersllaße ,'ü -?Üb lUBHÄXSftS 38xW SKÄSÄS'au befeHigc und nut den kostbarsten aus der Masse der $iiÄ Urin3 vetnnch griff dabei helfend und anordnend ein.Dannfehteft*bie ßei*^’ paraöe in Bewegung; einige Stallmeister und höhere Cffiiiere voraus dann lÄT ungcn der stolzen Regimenter der Garde-Cavallene dah nter die ^btheil- Mu,ik, mit Flor umhüllten Fahnen und Slandar'len Alle a^c mtl Keten. Zn kurzem Zw.schenraum folgte bann bei eigenHic^ ZraueJua ®n SS ®dxrtl£ .ln schwarzen Kürassen eröffnete ihn, der lange Bug der^Dieners^ft und vofbeamten in ihren silbergesticklen Uniformen fdüofc fi* ^^schaft OeifHicbt.it beider Consesflonen, Kogel undLr" nr ier ersten R'ei b.nV em^ grotzeren Gruppe von »ofbeamlen und Pagen folgten alle Aer>?e die um v-n s ! k M°ck°nzi- in englischer Hosünfform Äe'.ch'Ünd"ech?nd^ L seyeno, Barbeleben, Bergmann, (Venator und °enben mm Thoti x r erachten ihrer akademischen Würde. Rach ihnen schritt die ßJunnc, x» e> besonderen ä.s E.K-ÄnÄ'K SS«, ‘Ä&TÄ 'S5äg,65““ StMST1?? SÄWU,,Le ? ®,anä ber Uniformen nrahlende Mmge d ^Generale m I X?.1®.® hef crn^ allein emhersckreitend Moltke's schlanke (Meft-Jt n? * SnUflftbie®iu\tnÖ,,"?‘iF£^Ci^"äe“3Si^^^"1^ Um" ÄÄ Ä'ÖÄT« ÄU f£ tircbe. Ein schwarzes Pod.um führte über den Borbof in . landen Friedens- WKNWMWMß- 5$£pSBS$®S-$ä«s WMLMkWWiMM —rgel verließ die Versammlung die Kirche Der Kaiser niwr ^?.P9.cn ber 1 Sachsen knieten am Sarge nieder nahmen Abschied x!I q U?b ber König von | KL ttÄtÄfiftiT ? SSÄ Sto äs ms ftttafs®* fs der ergreifende Abschluß der traurigen Feier Svä?er wur^/Ä § hervor es war I L"L,"L7" ■-«■>».*’« ÄÄS3! __(vcach der Franks. Ztg.) Telegraphische Aepeschen. Wolffs telegr. Correspondenz. Burearr. kirche b^Ä'fS^Fri°drichskr°n nach der Friedens- sä äxSäES"»*. S5Ä4“tätH ÄÄÄ'wwÄ *" **?** u--b-n muff"., Dm ckfWl e°- ------- | «mä» LL- sÄW.vWää’«® ' Abschnute "der heiligen Schrift und ^hr son'^" Selch'üud d7 §berhofpredig-r vr. Kogel sterben von nun an" Tt,r r T U- ''@eIt£ ftnb bie Tobten, die m dem Herrn MWßZMWMM mitglkbe^fcet lÖ'’r8M?“k* bQrj W«S' auf den Smg" Di- Gotteshaus 9 $ 1 $aml ie ,ü&tcn baä Kopfende des Sarges und verließen das MZWWrWM^- °m SL^a.Ni^?iz »Fr-.,. Z-g^ ste: „Wie wir zuoersichllich erfahren ist bleie ®orft,?h™■ Ser0n8eben' schreibt I Medion ergab, daß neben dem Krebcc ,,»x .^^U^llung nicbt überall genau. Die Zerstörung der Schleimhäute alä in& feibf^ftanb^^357^^6 ?rond,itlS cin-e brandige Proceß, welcher einer späteren Phase der strnnE,, l- ?ergegangen ist. Dieser für jene Loslösungen, welche auch die Erkrankuna^d r ÄaV6' ‘ TV“ £“* Material I fuhr,cm Obige Darstellung könnte daaeaen den8 unb der Lunge Herbeiführung flüssiger Nahrung in die Lunaeii deren Erk?nn^-rn„"^u-.oIV? burQma15 s'ordener und faulig veränderter Theil des «ebika-ch lei»Stück muß ein adge- bts in bie Tiefe von stellenweise 4 Mm losgelöst Ist.« *" °°" °tr ^b-rfl-ch- her die schw^e^rfau-ttahÄn'' D?/«?-»»'?- Düster wehen von den Häusern künden U- Trau-r-AÄtes^um d-n^img7Le^ Himmel barein. Die königliche Refiden» hnt m! SSLSS’V* XrUb®. blickt der graue aufgezogen. Der Ootteöbienft^tn aüen tote? §alb5a,t ^enti, erscheint der ganze Hof, an der Spitze ber ü L nt f u CJud£ Frauendome Zwei Jahren, als er mit Kaiser Friedrich ^c?^ugt, wie heute vor neben ihm bie Prinzen Prinzessinnen qr?iniftpr 6^ITf*>ar0C ^ub?)i0® 1L daherschritr,. Damen, alle in tiefster Trauer Ä ?A?ffrflen' ?ide Osftctere, Beamte! ben protestantischen Ministern ein mtS 11 Kirche versammelt sich mit Synagoge. Die Reben ber^Ä r Publikum ebenso in ber Helbenmuth bes Verstorbenen. Einen^^besonders ^et'eriich-n ^Öte#?BcV>V“ÄiÄäffi ---- ---------------------- (F. Z.) d- oL°LS°7'7ögfl 'pr°ch Hand -' P^er &Ä&unter Deine gewaltige E°ig°k^.7o'ra7sgeg"anfenen"'Pakr°'de" ' A flbtm W“ Ä Abschiedsslunde wehmüthtgen Dank für Alles' ?arV afleil ?Jr ®ir in bcr st -Ät-M ‘SSE t&fgs sä !Sä »SS* Ä'-Ä a‘Ä S? SÄ Licht Deines Evangeliums von Je,7 als bem Pemm 8 7a bcT ^"üendelen das Helle leuchten lassen, so daß er sein jtteüz zu Füßfn beS Kremes °°n7«ocho',7 V“8*', baft Aen können mit bem Gebet im -ltamcn lesu Es kaun wch f,at nitbcT: Du selbst gesehen und was mir selig ift^ Tröfle !ßn fflni? ?näafl^tf,e5en' aIS tuaä Gedanken Deines Friedens bie verwittwcte Cchik7' ?Uk ?!“. aUt® Trostes, mit ben dtndurch dem Heimgegangenen in Liebe unb Mb zur Sette"stand'> b'4>|breiiil01 ?“bre Kaiserin Mutter! Trage Sic in ihrem neuen s£.i o [taEb: Die oereinjamle Schwachheit mächtig sein! Die Großherroain Kraft in ihrer Monaten dm Sohn, den Vater, den Bruder ins Gr^b ^o,' n » 6 t'T" tt,enl8en Kaiser, unsere Kaiserin, di- Du an zwei Skrbebctten °o^b7 7''" r,fel)enm "nsern Throne führtest! Den eben vermählten Prinzen ben be7'ftenimbTsn'?1 segnen können! Die Kinder und die Enkel ark ,V.™t 'rrrbende Vater noch hat Trauer in die andere gehs. Ach möchkn wir ‘^±77 Volk, das aus einer stnstere Thal kämpfen uni hoffen? glauben imb littai tta? »S1**? ^°"N durchs und überwinden lernen durch Deinen Sohn ->ekum tr'k.m« unb dckennen, dulden fammt Dir und dem heiligm Ge ste Lob fei'und unseren Herrn, dem Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen!» ° ^-eis und Ehre und Anbetur« von Politische Ueberficht. Ä"Ä.‘nb ■" Ä*Ä"Ä,'"Ä &.ÄÄC Provin^Postn'w.^U8°Trüstschl-'r""""' b°^ bisherigen cberpräsidenten der Innern an Stelle Herrn ö'^ttkamefs w.chd 'in' hi!’l"Ufil,d'‘n Minister ».» fgannrer'Wn'aufdlne d"?°'^^r°°Uungsbe°-!m,'ef “"^•MÄSaÄ'Wir* s»'‘«“S“ Kundgebung nicht an die Nation innhmn „k, «,"lien öffentlichen SäS-'S-, 1ÄS4ÄVA '»ÄÄ“;' öffentlichen Weit ung Europa's dahin d!b °1 ? * Allgemeinen das Ut.heil der lieben Bahnen der PolMk seiner bK m arobm 'N ' bcU,f(?e ttai’£t *" den srieb- auch nur des Hinweises auf die Entschiedenhell ^mil"der^sich°^ll" @§ bebürf »äSk s ÄSttWiSS“«®-LLSL btt Großherzog von Mecklenburg-Schwerin und der Herzog von Coburg. Bet einem großen Theile der genannten Fürstlichkeiten galten die Condolenzbesuche auch als Abschiedsbesuche. Berlin, 18. Juni. Heute Abend um 6 Uhr findet im hiesigen Schloß ein Diner mit 150 Couverts statt. An demselben nehmen Theil der Kaiser mit den fremden Fürstlichkeiten nebst Gefolge. Berlin, 18. Juni. Aus allen größeren Städten Preußens und Deutschlands werden Trauerfeierlicvkeiten gemeldet. Ueberall wurden Trauergottesdtenste abgehalten. Schulen und Geschäfte waren geschlossen. — Als Termin der Einberufung des Landtags nennt die „Kreuz - Zeitung" den 28. Juni. Marseille, 18. Juni. Floquet äußerte zu dem Bürgermeister und den Stadt- räthen: Der einzige Ehrgeiz des Ministeriums sei eine fortschrittliche Reform. Die auswärtige Politik sei eine friedliche; daher fei es auch ungerechtfertigt, die Regierung zu beschuldigen, daß sie an einen Krieg denke, zumal jetzt, da sie eine internationale Ausstellung vorberette. Brüssel, 18. Juni. In der deutschen evangelischen Kirche, welche stimmungsvoll geschmückt war, fand ein Trauergottesdtenst für Kaiier Friedrich statt, bei welchem der König, die Königin und der Graf von Flandern durch ihre Hofmarschälle vertreten waren. Das gesammte Personal der deutschen Gesandtschaft, der deutsche Konsul, sämmtlicke Minister, das diplomatische Corps, viele Generäle und höhere Behörden, sowie zahlreiche Vertreter der deutschen Kolonie wohnten der Feier bei. Kairo, 18. Juni. Heute Morgen fand in der hiesigen deutschen Kirche eine Leichenfeier für Kaiser Friedrich statt; anwesend waren Riaz Pascha, die Minister, das diplomatische Corps, die obersten Offiziere der englischen und egyptischen Armee, sowie zahlreiche Personen von Distinction. Die Kirche war dicht gefüllt. Melbourne, 18. Juni. Heute Mittag wurde ein Trauersalut für Kaiser Friedrich abgefeuert. "" Lokales. Gießen, 19. Juni. Die auf gestern Nachmittag 4 Uhr anberaumte außerordentliche Sitzung der Stadtverordnetenbeschlob, nach einer von Herrn Bürgermeister Bramm gehaltenen, tiefempfundenen Ansprache, die von den Versammelten stehend angehört wurde, einstimmig, die nachfolgenden Adressen an Se- Majestät den Kaiser Wilhe lm, die Kaiserinnen-Wittwen Augusta undVictoria, sowie an Se. Königliche Hoheit den Grobherzog abzusenden. Allerdurchlauchtigster, Großmächtigster Kaiser! Allergnädigster Kaiser, König und Herr! Zum zweiten Male in kurzer Frist steht das deutsche Volk an der Bahre eines dahingeschiedenen Kaisers, seines vielgeliebten und tiefbetrauerten Kaisers Friedrich des Dritten. Nur kurze Zeit war es ihm beschieden, die Geschicke des deutschen Volkes zu lenken, aber schon lange Jahre hatte dasielbe den einstigen Erben der deutschen Kaiserkrone, den ritterlichen Sproß des erlauchten HohenzollerngeschlechtS und treuen Sohn unseres ehrwürdigen Kaisers Wilhelm, lieben und schätzen gelernt. Wenn es Ihm daher auch nicht vergönnt war, Seine Regententugenden in dem vollen Glanze zu entfalten, wie das deutsche Volk mit Zuversicht es von Ihm erwarten durfte, so wird Sein Name in der deutschen Geschichte doch für immer und ewig fortleben. Ew. Kaiserliche Majestät aber, in deren Händen nunmehr Deutschlands Geschicke gelegt sind, wolle der Allmächtige Gott mit Seinem Trost um den Heimgegangenen Vater stärken und zu Deutschlands Heil und Segen während einer langen Regierungsdauer mit ungetrübter Gesundheit beglücken. In allertiefster Ehrfurcht verharrt Ew. Kaiserlichen Majestät allerunterthänigste Stadtverordneten-Versammlung zu Gießen und in deren Namen A. Bramm, Bürgermeister. Gießen, im Großherzogthum Hessen, 18. Juni 1888. Sr. Majestät Wilhelm II. Deutscher Kaiser und König von Preußen. Berlin. Allerdurchlauchtigste Kaiserin! Allergnädigste Kaiserin und Königin! Nur kurze Zeit nach dem schweren Verluste, welcher Ew. Majestät und die ganze Kaiserliche Familie, sowie das gesammte deutsche Volk, durch das Hinscheiden Seiner Majestät unseres vielgeliebten Kaisers Wilhelm betroffen hat, wird das erhabene deutsche Kaiserhaus und mit ihm ganz Deutschland von Neuem in die tiefste Trauer versetzt. Nach Gottes unerforschlichem Rathschlusse ist auch Seine Majestät Kaiser Friedrich, Ew. Majestät geliebter Sohn, Deutschlands Stolz, zur ewigen Ruhe eingegangen. Möge es Ew. Majestät bei dieser neuen, schweren Prüfung einigermaßen zum Trost gereichen, daß das ganze deutsche Volk dieselbe mitempfindet und seines dahin gegangenen Herrschers stets in Liebe und Verehrung gedenken wird. Ew. Kaiserliche Majestät wolle der allgütige Gott auch ferner in seinen gnädigen Schutz nehmen. In allertiefster Ehrfurcht verharrt Ew. Majestät allerunterthänigste Stadtverordneten-Versammlung zu Gießen und in deren Namen A. Bramm, Bürgermeister. Gießen, im Großherzogthum Hessen, den 18. Juni 1888. Ihrer Majestät Kaiserin-Wittwe Augusta Berlin. Allerdurchlauchtigfte Kaiserin! Allergnädigste Kaiserin und Königin! Nach langem schweren Leiden ist Deutschlands geliebter Kaiser Friedrich III., Ew. Majestät Erlauchter Gemahl, zur ewigen Ruhe eingegangen. Schmerzerfüllt naht sich das deutsche Volk Ew. Majestät, um den Gefühlen innigster Theilnahme an dem schweren Geschick, welches Ew. Majestät und deren Familie betroffen hat, Ausdruck zu geben. Möge diese Theilnahme in Verbindung mit der Dankbarkeit des ganzen deutschen Volkes für die aufopfernde Pflege, mit welcher die treueste Gattenliebe die Leiden des schwergeprüften Herrschers zu mildern bemüht war, Ew. Majestät zu einigem Tröste gereichen und der Wunsch des allerunterthänigst unterzeichneten Stadtvorstandes, daß der Allmächtige Ew.Majestät und Allerhöchst deren Familie in seinen gnädigen Schutz nehmen, insbesondere mit steter Gesundheit segnen wolle, in Erfüllung gehen. In allertiefster Ehrfurcht verharrt Ew. Majestät allerunterthänigste Stadtverordneten-Versammlung zu Gießen und in deren Namen A. Bramm, Bürgermeister. Gießen, im Großherzogthum Hessen, 18. Juni 1888. Ihrer Majestät Kaiserin-Wittwe Victoria. Berlin. Allerdurchlauchtigster Großherzog! Allergnädigster Großherzog und Herr! Noch trauert das deutsche Volk um das Dahinscheiden seines vielgeliebten Kaisers Wilhelm, und schon wiederum ist ihm durch den Dahingang seines innigstgeliebten Kaisers Friedrich ein neues schweres Leid beschieden worden. Wenn auch der Schmerz ob dieses traurigen Ereignisses in tent Herzen eines jeden Deutschen Widerhall findet, so wird doch Ew. König!. Hoheit durch den Tod unseres erhabenen Kaisers Friedrich, Ew. Königl. Hoheit treuen Verbündeten, Freundes und Verwandten ganz besonders berührt. Dem Mitempfinden an dem Schmerze, welcher Ew. Königliche Hoheit erfüllt, wagt es der unterzeichnete Stadt- vorsiand hiermit Ausdruck zu geben, indem er zugleich Gott den Allmächtigen bittet, daß er Allerhöchstderen Leben auch ferner in seinen gnädigen Schutz nehmen möge. In allertiefster Ehrfurcht verharrt Ew. Königliche Hoheit allerunterthänigste Stadtverordneten-Versammlung zu Gießen und in deren Namen A. Bramm, Bürgermeister. Gießen, den 18. Juni 1888. Sr. Königlichen Hoheit » Ludwig III. Großherzog von Hessen und bei Rhein. Darmstadt. Gießen, 19. Juni. Tagesordnung für die Stadtverordneten-Sttzung am Donner-tag den 21. Juni 1888, Nachmittags 5 Uhr. 1. Gesuch des Johannes Seeger dahier um Ertheilung der ConKssionzum Wirthschastsbetrieb. 2. Desgleichen des Karl Klingenberg. 3. Gesuch des Möbeltransporteurs Ludwig Bender um pachtweise lieber- lasfung eines städtischen Platzes zur Aufstellung von Möbeltransportwagen. 4. Desgleichen des Möbeltransporteurs Philipp Müller. 5. Erhöhung städtischer Trottoirs. 6. Geländecrwerb für die neue Caserne. 7. Gesuch um Erlaubniß zur Aufstellung einer Laterne. 8. Das Feuerlöschwesen. 9. Die Reinhaltung der Straßen. 10. Gesuch der Firma Andreas Euler um Erlaubniß zur Wasserabführung nach dem Stadtbach. 11. Gesuch der Freimaurerloge um Erlaubniß zur Wasserabsührung. 12. Die Ruhebänke in den Anlagen um die Stadt. 13. Festsetzung der Baufluchtlinie für die Wolkengasse. 14. Die sogen. Wodestraße. Gießen, 18. Juni. Unter dem Vorsitz des Herrn Landgerichtsraths Küchler nahmen heute die Schwurgerichtsoerhandlungen des II. Quartals 1888 ihren Anfang. Die heutige Verhandlung in der Strafsache gegen Johannes Wehrum Ludwig I Sohn von Albach und Genossen wegen Körperverletzung und Raub wurde infolge Unwohlseins eines Geschworenen bis Morgen Nachmittag 3 Uhr vertagt. Gießen, 19. Juni. (Schwurgerichtsverhandlung vom 19. Juni 1888.] Karl Btngmer, früher Postagenl von Staden, geboren daselbst, evangelisch, verheirathet, wird beschuldigt: 1. am 16. Juli 1887 als Beamter Gelder im Betrage von 40 X in amtlicher Eigenschaft empfangen und sich dieselben in rechtswidriger Weise angeeignet zu haben] 2. am 17. October 1887 in derselben Eigenschaft Gelder im Betrage von 199 X empfangen und sich dieselben in rechtswidriger Weise angeetgnet zu haben, und 3. die in Beziehung dieser Vereinnahmungen und zur Controle zu führenden Bücher nicht ordnungsmäßig geführt oder verfälscht zu haben. Durch das eigene Geständntß des Angeklagten und durch das Ergebniß der Beweisaufnahme wurde die Anklage in allen ihren Punkten für festgestellt erachtet. Der Spruch der Geschworenen, welcher durch den Obmann verkündet wurde, lautet in allen Fällen auf „Schuldig" mit mehr als 7 Stimmen; jedoch wurden dem Angeklagten mildernde Umstände zugesprochen, ebenfalls mit mehr als 7 Stimmen. In Folge dessen erkannte der Gerichtshof wegen Verbrechens im Amte im Sinne der SS 350, 351 des St.-G.-B.'s gegen den Angeklagten auf eine Gesammtgefängnißstrafe von 2 Jahren. Vermischtes. Darmstadt, 17. Juni. Die Ergebnisse der Verwaltung der Sparkassen im Großherzogthum bleiben nach wie vor erfreuliche und fortschreitende. Von 1875 bis 1885 incl. (weiter gehl die Slatistik nicht) stieg der baare Kassenbestand derselben von 2 196 917.03 X auf 3 355 481.77 X, wobei zu bemerken ist, daß die Drei-Millionen- Ziffer bereits 1880 erreicht wurde. Die Reservefonds stiegen in derselben Zeit von 3 740 589.25 X auf 7 316 452.53 X Gegen das nächst vorausgegangene Jahr betrug die Zunahme der Einleger auf einen Einwohner 5,33pCt. und es hat eine Zunahme von einigen Procenten seit 1867 ununterbrochen jährlich stattgefunden. Auf einen Einwohner des Großherzogtbums kommen durchschnittlich an Einlage 100.65 X A Mainz, 18. Juni. Neben dem Bericht über dieVerbandsthätigkeit war der wesentlichste Punkt der heute hier unter Anwesenheit von 165 Interessenten sowie Vertretern der Regierung und der Bürgermeisterei begonnenen 18. Generalversammlung des deutschen Mülleroerbandes die Frage der Einführung eines Zolles auf Kleien. Die Versammlung sprach sich einstimmig für einen solchen Zoll aus und sollen von dem Vorstand die geeigneten Schritte gethan werden. Selbst die freihändlerisch gesinnten Mitglieder des Verbandes sprachen sich für einen Kleienzoll aus und zwar hauptsächlich mit Rücksicht darauf, weil durch die freie Einfuhr der Kleien der Getreidezoll im Allgemeinen nicht die beabsichtigte Wirkung habe, indem die eingeführten Kleien vielfach noch einen großen Procentsatz Mehlstoffe enthalte. Bei der Eröffnung der Generalversammlung gedachten sowohl der Verbandsvorsitzende wie auch Provinzialdirector Küchler und Beigeordneter Dr. Gaßner in warmen Worten des verstorbenen Kaisers» — In der gestern unter dem Vorsitz des Herrn Eduard Osterrieth hier ftatt- gehabten Sectionsversammlung der deutschen Buchdrucker-Berufsgenossenschaft wurden die seitherigen Delegirten und Vertrauensmänner, sowie del en Ersatzmänner per Acclamation wiedergewählt und Darmstadt als Ort der nächsten Sectionsversammlung bestimmt. — Das hiesige Kreisamt sieht sich veranlaßt, das im October 1884 erlassene Verbot des Besuches von Wirthshäusern und öffentlichen Tanzmusiken von Setten schulpflichtiger Kinder neuerdings wieder in Erinnerung zu bringen. — Der Rhein ist zur Zeit derart im Wachsen, daß sich eine Ueberschwemmung befürchten läßt. ~ Bingen, 18,Juni. Am Markte ist in der Apotheke um 11 Uhr großes tftuer ausgebrochen; sieben bis acht Gebäude sind bedenklich gefährdet. Die Löschmannschaft arbeitet mit großer Anstrengung. Bis jetzt war es noch nicht möglich, dem Feuer Einhalt zu thun. (F- B-) — Der Brand scheint jetzt, Nachmittags 5 Uhr, auf seinen Herd beschrankt zu sein, wenn nicht noch die im Innern der ab- resp. ausgebrannten Gebäude befindliche Gluth und eine veränderte Windrichtung neue Gefahren bringen. Ganz ausgebrannt bis zum Parterre sind drei Wohnhäuser; stark beschädigt zwei aus beiden Seiten angrenzende Nachbarshäuser. Der an Mobilien entstandene Schaden ist ein bedeutender. Mitbetheiligt sind fünf Versicherungsgesellschaften. Der aufopfernden Thätigkeit der beiden hiesigen Feuerwehren, die bei strömendem Regen auf dem Posten waren, mutz alle Anerkennung gerollt werden. handel und Verkehr. Gießen, 19. Juni. Auf dem heuttaen Markt kostete: Butter per Pfimd X 0.80-085, Hühnereier pr. St. 5 2 Stück 9^, Enteneier 5— Gänseeier St. 0—00^, Käfe vr. St. 4-10^, Käsematte per St. 3 \ Erbsen per Ltter 16 Linsen per Liter 28 H, Tauben per Paar X 0.65-0.80, Hühner per Stück X 100 bis 1.40, Hahnen per Stück X 0.80—1.70, Enten per Stück X 2.00—2.20, Ochsenfleisch per Pfund 56-54 H, Kuh- und Rindfleisch 45-50 H, Schweinefleisch 50-60L, Hammelfleisch 51-64 Kalbfleisch 40-46 H, Kartoffeln per 100 Kilo X 4.00-5 00, Zwiebeln per Centner X 9.00-14 00, Milch per Liter 12-18 Welßkraut Stück 00 -00 -9», Kirschen per Pfund X 0,20—0,30. Wärmegrade der Lahn und der Luft, nach Reanmur gemessen zwischen 11 und 12 Uhr. . Luft 14, Wasser UV» Gr. ' Gießen, den 19. Juni 1888. Rübsamen. Heugras- w v r o / Pfandmeister zu Gießen. 6108 len Probeniumnern gratis und franco. Au«;. SchleRxiuger. >" *»««« »°1.... 19,3ai 18#t 4% Ungar. Goldrente A. Delkeskamp. 5123 Redaction: Sl. Schevda. — Druck und Perlag der Brühl'schm D 145.50 92.00 80.10 195.90 34.60 80.10 94.10 we ..Berliner Heuesle Nachrichten“ Oefterr. Ereditactien Cenen-. Etaatsbabn-Actien }880 4% Russen Oblig. 4°/o unif. Egnpter Obltg. 2 mal täglich W‘ 8’&O Per Quartal bei allen Deutschen Pogtanstalt 8^-90 5»/0 Gemischte Russen Tendenz: fest auf Wien. ruckerei (Fr. C hr. Ptetsch) in Gießen. " --- heutige Nummer enthält 2 Blätter. M. 3«b«». »ormiltafl« !i Uhr, |oU ae diesjährige Heu gras der Ge- meinde Komgsb/rg von ca. 100 Morgen aui dem Saale des Nastwirth August Heller II. daselbst meistbietend ver fingen werden. ^önigüberq. den 16. Juni 1888. 3121 Der Bürgermeister: Scherer. Di-conto-Com.-Antheile Lombarden Gleichzeitig zwei tmmt spannende Romane: 1. »lieber dem Abgrund-, von Georr Hartwig (im Beiblatt .Der Hausfreund-). 2. .Misstrauen“, von H. Waldemar (im Hauptblatt). K Der Anfang der beiden Romane wird aof N erlangen gratis und franoo nachgeliefert. Unterricht im Klavierspiel « n,mm" Anmeldungen entgegen des »orm.ttags m feiner Wohnung. Wetzüeingaffe /XS. Dr. Hans Hayna >rh5n 2in£tn "^»"wagen fltljt in °i„- innn von Taffet leer retour und kann per Gelegenhett benutzt werden. -------Seidenbau», SelterSweg 35. guten Zeugnissen 3rmie»2,Cn^U»#IcfrbQCnA,,?l Manblokal (SelterSweg 11) 3 -leiderschränke, 2 /kommoden, eine Ooleuk, 1 Standuhr, 1 risch flfSfnr - aria6Iunfl versteigert. Versteigerung sicher. Gießen, am 18 Juni 1888. Die Beerdigung findet Donnerstag den 21. Juni, Nachmittags 3 Uhr vom Sterbehause, Liebigsstr. 17, aus statt. 5120 1° liefe, Trauer zeigen wir hiermit an, das, es dem Allmächtigen gefallen hat, unser einziges theures, innigstgeliebtes Kind I FuhdoSrimnstrichk oUtt Art in dauerhafter Qualität off tri rt MAA Au83iBt Noll II, y°D.__________Bahnbosstraße 53.______ Gin schwerer, irotifikinniflfr -»liägfn, lorok ein paar Trnteteiter« biüig ui verkaufen bei * 1 5113 Schmied Becker am Walltbor. Aermiettzungen. 45 ff> b»ri Mr Tauben «eftügetfntter. Bockenhetm Frankfurt a M. 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SteinenwerlhenKunden, sowie einem verehrt. Publikum zur gess Nachricht daß ich mein Geschäft nach Tiefenweg 13 verlegt habe. Achtungsvoll 5116 Karl Lindenstruth. *in Kaufmann, mit d. eins, u. dopp. Buchführung, sowie allen vomptoirardeiten vertr., sucht noch für einige Stunden tägl. Beschäftigung. Avr. bet. man in der <*rved. d- Bt. niederzulegen. ^db^cn kmpssehll sich tm in und außer dem Hause. Näheres in der Erped. d. Bl. 5125 Öm Möbelwagen geht m acht n°0r!LfDOn M”1 Iccr "tour und kann per Gele^nb tt benutzt werden. Weidenhaus, Seltersweg 35. F. a. F. Ndlbcnd: Uebung. "" U,bunH: »«rfammlung bei Lyoma. irn Alfer von bald 12 Jahren gestern Nachmittag ra sich zu rufen. Lm stille Theilnahme bitten Conrad und Sophie Ohler. Giessen, den 19. Juni 1888. dichter,Uttung. A□.rührliebe PtrUBe,»,^ derP.rUibUtter.Iler Richtungen. r.Cht.-N«chr|Ch0Feotll^nr'"’I"»'- und Ge- Muaik, Kunat und Wiawn.c^t. Nach^^ über dlnstes Courablatt. - - Vollatao- Civilverwaltung vollständig raonalVeränderungen in Armee und -- 5127 7 (Gratis-)Beiblätter: , 1 -^>cr ">u.,reu°d- iUastr. ZeiUchrilt