1888.
Dienstag den 20. März
Nr. GS
Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen
Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohrr. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf,
Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags.
iVurearrr Schulstraße 7.
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Politisch- rr-L-rstcht.
eieren, 19. Mär,.
Unser unvergeßlicher Kaiser Wilhelm ruht nun im Mausoleum ,u Charlottenburg an der Seile seiner ebenfalls dort beigesetzten Eitern, der hoch« seligen König Friedrich Wilhelms III. und der hochseltgen Königin Luise von Preußen. Nicht weit von der Stelle ruht der große Todt-, wo er in bangen und schicksalsschweren Momenten seine» Lebens am Grabe seiner verch'ten Mutter, die er wie seinen guten Engel werth hielt, so ost und gern betete und seinen Geist zum großen Werke sammelte und stärkte. Da» einsache und kleine Mausoleuui zu Charlottenburg, welche» nicht genügenden Raum zur würdigen Ausstellung de» Sarge«, der die sterblichen Ueberrste Kaiser Wil« Helm»'enthält, bietet, wird noch in diesem Jahre größer umgebaut und dürste nach seiner Vollendung an besonder» denkwürdigen Tagen der deutschen Geschichte ein nationaler Wallfahrtsort werden. , m ,,
Von den Beisetzung»«Feierlichkeiten in Berlin, denen wir bereits Berichte widmeten, heben wir noch folgende Momente al« besonders ergreisend und erhebend hervor. Mindestens 30,000 Menschen, zu denen die Berliner Vereins der Beamten, Künstler, Kaufleute, Gewerbetreibende und Stu- deuten das stärkste Contingent gestellt hatten, bildeten in der Trauerstraße Spalier mehrere Hunderttausend Personen standen aber noch hinter dem Spalier - ober saßen auf den zahlreichen Tribünen. Im Ganzen wohnten aber wohl über eine Million Menschen den Beisetzungr-Feierlichkeilen bei, denn auf dem ganzen Wege vom Brandenburger Thor bis Charlottenburg bildeten ebenfalls Garde- truppen und eine ungeheuere Mengs Civilisten Spalier.
Der Tag der Berliner Beisetzungs-Feierlichkeiten ist auch für ganz Deutschland ein Tag tiefster Trauer gewesen und wohl kaum wirs c» einen Ort im Reiche gegeben haben, in welchem dieselbe nicht zum äußerlichen Ausdruck getanzt wäre. Aber auch das Ausland, welcher bereit« bei der ersten erschütternden Kunde vom Heimgangs Kaiser Wilhelms der deutschen Nation sein Mitgefühl in so Überwältigender Weise zu erkennen gab, hat den Tag der Beisetzung nicht ohne nochmalige weitgehende Theilnahme-Bezeugungen an der nationalen Trauer Deutschlands vorüverschwinden taffen und zahllos sind die Meldungen, welche hierüber vorliegen. In allen europäischen Haupt- städlen fanden am Freitag Trauergottesdienste statt, denen überall die Vertreter der Regierungen und der Behörden beiwohnten und die französtsche Hauptstadt machte hiervon keine Ausnahme, ebenso ist auch jenseits der Oceans an zahlreichen Orten da» Andenken Kaiser Wilhelm» durch entsprechende Trauerkund- gedungen gefeiert worden. In sämmtlichen größeren englischen Flottenstationen vom Mutterlands an bi» zur Südsee und den Küsten Indien» wurden am Freitag anläßlich der Beisetzung Kaiser Wilhelm» 91 Geschützsalven abgeieuert und die Flaggen aus Halbmast gehißt und dar Gleiche geschah in sämmtlichen größeren Garnisonen England» und seiner Colonien. Ebenso gib da» ganze italienische Geichwader am Freitag Mittag Trauersalven ab und die ganze russische Armee wie die Kriegsmarine Rußland» legte an diesem Tags nochmals große Trauer an. In Petersburg selbst sand am Freitag in der lutherischen Petrikirche Trauergottesdienst zur selben Stunde statt, zu welcher in Berlin dec verewigte Kaiser zu Grabe geleitet wurde. Der Gottesdienst gestaltete sich zu einer erhebenden und großartigen Feier und wohnten ihr das Kaiserpaar, die sämmtlichen in Petersburg anwesenden Mitglieder der Kaisersamtlie, Deputatio- nen her russischen Regimenter, deren Ches Kaiser Wilhelm gewesen, das dtplo- matische Corps, die höchsten Hof- und Staatswürdenträger, die Generalität und zahlreiche sonstige distinguirte Persönlichkeiten der Petersburger Gesellschast bet. — Diese Trauerbezeugungen des Auslandes legen in ihrer Wärme und ihrer Allgemeinheit den überzeugendsten Beweis von der hohen Verehrung ab, welche sich bei Heimgegangene Herrscher in aller Welt erworben, wie von der wahr- haften Theilnahme, welche alle Culturnationen der Erde anläßlich de» Hinschei' den» dieser großen Friedenssürsten empfinden. Hoffen wir, daß die gegenwär- tigen Trauertage zu einer Milderung der Spannung, welche jetzt leider große Culturvölker von einander trennt, führen werden I
Am kommenden Donnerstag, an welchem Tage Kaiser Wilhelm fein 91 Lebensjahr vollendet haben würde, wird bekanntlich in den Schulen und Lehranstalten Preußens und jedenfalls auch des übrigen Deutschlands eine Gedächtnißfeier für den Heimgegangenen Monarchen veranstaltet. In einer Reihe deutscher Städte sind nun seitens der Bürgerschaft an diesem Tage außerdem noch besondere Kundgebungen der Trauer geplant und er steht zu hoffen, daß der 22. Mär» im ganzen Reiche derartige Acte der Pietät gegenüber dem Gedenken de» großen Kaiser» zeitigen werde.
Der Papst hat an Kaiser Friedrich ein Condoienzschreiben gerichtet, welche» neben dem tiefen Beileide an dem Heimgänge Kaiser Wilhelm'« die Hoffnung ausspricht, daß die Beziehungen Deulschland's zum heiligen Stuhl fortgesetzt die freundlichsten und zutrauenrvvlle sein würden. Der Wiener Nunliu», Monfignore Galimberti, ist in Berlin eingetroffen, um dem Kaiser Friedrich die Glückwünsche bei Papste» zur Thronbesteigung zu überbringen. — Sehr herzlich ist dar Beileidsschreiben de» Prinz-Regenten Luitpold an Kaiser Friedrich, welcher Prinz Ludwig, der älteste Sohn und der Stell- Vertreter de» Prinz-Regenten bei den Beisetzungsfeierlichkeiten, persönlich über- brachte, abgefaßt. Er heißt darin etwa: Do» Bild de» Vrewiglea stehl mit leuchtenden Farben in der Geschichte da. Seiner weisen und kraftvollen
Führung war e» beschicken, unter der treuen Mitwirkung der deutschen Fürsten und getragen von der begeisterten Zustimmung der Ration, die deutschen Völker auf versaffungsmäßiger Grundlage wieder zusammen zu schließen und ein geeinigte» Reich in den Bahnen sriedlicher und gedeihlicher Entwickelung zu erhalten. Unvergessen lebt in mir die dankbare und persönliche Erinnerung, an hochdeffen Seite es mir vergönnt war, in ernster Zeil den glorreichen Kamps und den gemeinsam erfochtenen Sieg zu schauen.
In recht merkwürdiger Weise ist die Stimmung der Petersburger Panslavisten-Presse gegen Deutschland in Folge der ernsten Eceigniffe in Berlin umgeschlagen. Während man in der genannten Presse und den geflnnungrverwandten Morkauer Organen bi» vor gar nicht langer Zeit form« lichen WuthausbrüLen gegen den deutschen Nachbar und den craffesten Verdächtigungen seiner Politik begegnen konnte, sind dieselben Blätter heute wie umgewandelt. Sie anerkennen mit der gesammten übrigen europäischen Presse, daß die von Kaiser Friedrich formutirten und bekannt gegebenen leitenden Grundsätze seiner Regierung unserem Weltlheil den hoffnungsreichen Ausblick auf eine Periode friedlicher kultureller Entwickelung eröffnen und bann er- scheint es auch begreifltch, wenn Blätter, wie „Neue Zeil" und „Graihdanin", sich für den in den Petersburger finanzpolitischen Kreisen ousgetauchten Gedanken eine« deutsch-russischen Handelsvertrages erwärmen. Wie lange frei« lich diese Stimmung andauern wird, ist bei dem Wechsel der Strömungen in Rußland eine andere Frage.
In Sofia fcheint gar manche» faul zu fein. Im Kriegrdepartement sind bebeutenbe Unterschleife entdeckt worden, in Folge dessen der hierbei schwer gravirte Platzcommandant, Major Popoff, auf Antrag der eingesetzten milt- lärischen Untersuchungscommission verhaftet werden sollte. Major Popoff ist aber einer der tapfersten Führer der bulgarischen Armee au» dem Kriege mit den Serben und außerdem ein treuer Anhänger de» ehemaligen Fürsten Alexander und genießt et deshalb in Bulgarien große Sympathien, io daß es Fürst Ferdinand nicht für räthlich hielt, in die Verhaftung Popoff's zu tnin«;?n. Vielmehr ließ er demselben nahe legen, seine Entlassung zu nehmen, was auch geschah und hierüber ist die Uniersuchungscommisston so ausgebracht, daß sie ebenfalls demissioniren will. Für die Zustände in Sofia ist der Zwischenfall jedenfalls charakteristisch.
Trauerseirrlichketten für Kaiser Wilhelm im Auslande.
Heber die am Freitag im ganzen deutschen Daterlande abgehaltenen Trauerfeierlichkeiten für unseren verblichenen Kaiser Wilhelm laufen allenthalben aus allen Städten Städtchen und Orten die erhebensten Nachrichten ein. lieber all die zahlreichen in den größeren wie kleineren Orten Deutschlands veranstalteten Feierlichketten zu berichten, refp. dieselben zu erwähnen, ist nicht möglich, aber überall war man bestrebt das Andenken an Kaiser Wilhelm in einer dem Dahingefchiedenen würdigen Weise zu begehen. Wenn In all den feierlichen Veranstaltungen, die innerhalb der Grenzen Deutschlands getroffen wurden, für jeden Deutschen schon etwas Erhebendes liegt um so zuversichtlicher können wir unsere Blicke über die Grenzen unseres Vaterlandes hinaus schweifen lassen, um zu sehen, wie nicht nur tu Europa, sondern in der ganzen cioilifirien Welt das Andenken Kaiser Wilhelms in erhebendster Weife gefeiert wurde. Nachstehend lassen wir eine Uebersicht über die uns gemeldeten im Auslande abgehaltenen Trauerseierltchketten folgen: ,
Basel, 17. März. Die gestern Abend stattgehabte Todtenfeier für den hochseligen Kaiser Wilhelm nahm einen sehr erhebenden Verlauf. Die Münsterkirche vermochte die Theilnehmenden bet Weitem nicht zu fassen. 4000 Besucher befanden sich in der Kirche, wovon mehr als die Hälfte Schweizer waren. Nach Vorträgen des Orchesters uni> der Orgel pries Pfarrer Zimmermann die Verdienste des verewigten Kaisers, beklagte den Verlust Deutschlands und sprach die Hoffnung aus, daß der jetzige Kaiser dem deutschen Volke recht lange erhalten bleiben möge. Gebet und Gpsangsoorträge schlossen darauf dle erhebende Feier. Das Stadttheater war geschlossen.
Antwerpen, 16. März. In der hiesigen deutschen protestantischen Kirche sand heute Morgen um 11 Uhr eine Trauer- und Gedächtnißfeier für den verewigten Kaiser Wilhelm statt. Zu dieser Feier waren alle Mitglieder unserer deutschen Colonie, ohne Unterschied der Confessionen eingeladen; ferner hatten Einladungen erhalten die städtischen, sowie die Militär- und Civilbehörden und das Consularcorps. Die Theilnahme, auch Seitens der Belgier, war eine außerordentlich große und die Kirche war schon lange vor der zum Anfang der Feier festgesetzten Zeit stark überfüllt. Dre Behörden und Eonsuln, vollzählig erschienen, trugen große Uniform. Die Feier bestand in Chorgesang, ganz vorzüglich ausgeführt von einem deutschen Männerchor, ferner in einer Gedächtnißrede, gehalten von Herrn Pfarrer Seitz, und einem Gebete von Herrn WOr®iume, 16. März. Anläßlich der Beisetzung des Kaisers Wilhelm hatten alle öffentlichen Gebäude, Consulate und Schiffe die Flaggen auf Halbmast gehisst.
Brüssel, 18. März. Für den verstorbenen Kaiser Wilhelm fand heute m erner der katholischen Kirchen ein Trauergottesdienst statt, welchem die Gräfin von Flandern, der deutsche Gesandte mit dem Gesandtschaftspersonal, der deutsche Konsul, alle Mrnister, sämmtliche Mitglieder des diplomatischen Csrps, die sich hier aufhaltenden Deutschen und zahlreiche Itr einheimischen Bevölkerung angehorende Einwohner bei- "°^Ni„a, 16. März. In der hiesigen protestantischen Kirche sand heute Vormittag 11 Uhr ein feierlicher Trauergottesdienst für den Kaiser Wilhelm statt, welchem alle Consuln und zahlreiche Notabilitäten beiwohnten.
Spezzia, 16. März. Das ganze italienische Geschwader gab Mittags Trauer- jalven ab. Die Schiffe und Arsenale haben Flaggen auf Halbmast.
Drontheim, 46. März. Zur Trauerfeter für Kaiser Wilhelm wurde heute Abend 6 Uhr tm hiesigen Dome ein zahlreich besuchter Gottesdienst abgehalten. ~
Ehristiania, 16. März. In dem schwarz dekar rten unb mtt Trauerkranzen geschmückten Saale der Militärturnanstalt fand heute Mittag 1 Uhr ein äußerst zahl-
Deutschland.
w r*, Berlin, 17. März. Se. Majestät der Kaiser verbrachte trotz der gestrigen Anstrengungen eine zufriedenstellende stacht. Um 10‘/2 Uhr empfing das Kafierpaar . mit der Enkelin Feodora. Ihre Majestät die Kaiserin begab £5 darauf mit den Töchtern und der Enkelin nach dem Mausoleum, legte am Sarge — ft.it h.r uaü...' -tx i. _ ...' ad a^rrichtile ein stilles Gebä.
ß,. . c^aiestat der Kaiser arbeitete am Vormittage längere Keit mit dem h^ti^ntna1 i^aUerre von ALbedyll. Die Kaiserin-Mutter empfing heule den Besuch des Königs und des Prinzen Friedrich August von Sachsen, des Prinzen Ludwig von Bayerrr^des Fürsten von Bückebura und des Primen Ernst von Sachsen-Weimar.
rc. OI Abgeordneten Hause theilte der Präsident von Köller mit, daß das Vrä- den Allerhöchsten und Höchsten Herrschaften nachgesucht habe, das;
*Ük6!?nrd "der den Empfang bei den augenblicklichen Verhältnissen einst weilen noch vorbehalten sei. Das Abgeordnetenhaus erledigte darauf nach einer den Rest des Eultusetattz und damit auch vie zweite Lesung des Etats und genehmigte das Etatsgesetz. Montag werden um ÄenÄS,« SÄ'"“ b^ Herrenhaus- das Reliktengesetz und Heinere
16. März. Die Flaggen auf allen öffentlichen Gebäuden waren anlaßlim der Beisetzung welland Kaiser Wilhelms sämmtlich auf Halbmast gesenkt.
Melbourne, 16. Marz. Anläßlich der Beisetzung weiland Kaiser Wilhelms
.♦f*IraILr1kn Flaggen auf Halbmast gesenkt. Die Geschäfts-
ftnft1116 »5k" ^d^eben geschlossen, in den Kirchen fanden Trauergottesdienste
statt. An vielen Platzen wurden Trauersalute von 91 Kanonen sch ü ssen a bgege ben
j ,,, D^r Rattenkönig von Meineivsprocessen hat seinen Ursprung in einem aewöbn- \ Meßn ?5"İ"del, der abgeschlossen worden war auf einem Niddaer Markt im Fabre 1886 Zwischen dem Viehhändler Liebmann Katz und einem Bauer Namens Ulst Letzterer hatte von Ersterem eine Kuh gelaust, mit der Bedingung. daßsiemaftst X r d-b si nn W" f d)„U,6Vine,3eit lan8 *« Besitz dieser Kuh befand^ entdeckt Muttervorfall leide. Er sagte sie dem Katz an und war dieser sofort zuruckzunehmen und den Kaufpreis wieder herauszuzahlen Ubl wollte °u» Suttergeld haben, das Katz nicht zahlen wollte, Indem » bchauMte datz Derionen Nia a™«,uX) "" Ubl "Erkauft habe. Es kam zum Proceß, indem verschiedene Personen als Zeugen vernommen wurden, unter Anderen auch ein gewisser Steinbauer
Behauptung des Katz daß auf Probe verkauft worden sei, bestättgte^ ' f_i nF. X?xl?x T 2"stanz und auch in der zweiten Instanz, da es einerlei VeEuser 'akch d°en° Schadm ttagen! ^**1« »orlie0e, so müsse
Pi£iC9f„}Ll?elnt cd "tcht genug gewesen zu sein, er erhob auch gegen
M MrgfiÄ ".ss L ‘ä-ti's ssste wurde wegen Betrugs mit 200 bestraft. d ^zn,ranzen. Er
nnh „«^""^hob die Staatsanwalts^aft gegen Steinhauer Anklage wegen Meineids des «g, Zn DtL°nurOr°Lr^u7hu^!'l7"wL
k°u'° ?^°ngeruseu, zu Uhl gesagt habe, er könne sie ihm in 4 8 und mehr Äcke» Wied r zuruckgeden, wenn sie ihm nicht gesalle. Hierbei wären 3 Personen zuaeaen gewesen, von 2 wenigstens wisse er es bestimmt, von dem dritten sei es ungmau.8 8 npnrtnnpnu”11 berichtet er noch weiter, daß er in Borsdorf an dem Backhaus vorüber sei und gehört Habe, wie em auch heute vernommener Zeuge zu Uhl ouaat ^tte, er solle 1° die Kuh auf Probe gekauft haben, Uhl jedoch hieraufnichtserwidert
ab6ebro4en 6aben- Simon halte auch bestättgt, daß aus
... "-^Trotzdem daß auch gegen diese Beiden die Hauptverhandlung keine Momente ?tQ®C ?rJ?cr z rDon ^cr Aussage des Uhl abgesehen, daß sie wissentlich und absichtlich hinrr!n?,abr^Ci! bätten, beantragte der Staatsanwalt nach längerer Anklage- besrundung den Ausspruch des Schuldig gegen Beide wegen Meineids und obwohl nnifhn^0^ m C ?cCr Staatsanwalt selbst betonte, ein Beweis mangele, aber die Ver- muthung gegen tbn spreche, auch diesen für schuldig zu erkennen.
c Der Vertheidiger der beiden Angeklagten Schiff und Simon wies lunächsi darauf hin, daß es rechtlich für den Ausgang des Processes ganz ?inerle? gewesen sei ob „auf Probe gehandelt gewesen oder nicht und wenn die Angeklagten dock dein K°tz einmal etwas hatten zu Gefallen schwören wollen, sie doch jeWllSetwas fü? ihn beschworen hatten, was demselben einen Vorthetl gebracht. Er führt weiter aus
Uhl nun nicht weniger als 5 Eide gegenüber ständen, die genau das G-g^n- thttl von dem behaupteten, was Uhl sage. Derselbe sei mindestens befangen er habe »unwrften mT R“ * Be05n,flbe,r. 9£f',ant,cn und nachdem er bann als Zeuge jum ersten Male beeidigt worden sei, könne er ja gar nicht beim zweiten dritten und sechsten Male andere Angaben machen. Wenn dem Uhl'ein guter o@4U gehe dieser dem Schiff und Simon nicht ab, beide seien ehren-
werthe Leute. Der Herr Vertheidiger führte dann verschiedene Beispiele an $ wo gruppenroeife Eide qegenuberstanden und man doch nicht hätte behaupten könnm ?nhprpCaab,ld) 1 4 d^Monnc Falscheide vorgelegen hätten. Namentlich sei ja durch andere Zeugen erwiesen, daß gerade Simon das was er am Schwurgericht beschworen
Mnuber gesagt, alsSimon gewiß noch nicht hätte denken können', daß er als Zeuge vorkame. Durch das öftere und vielseitige Besprechen dieses Falles sei wohl eine Legendenbildung entstanden, wohl Niemanden aber zuzutrauen, daß über Erklärlich eFbehi"ßpe,<7e Tatsachen das Gewissen mit einem Meineid belastete. Erklärlich sei, daß die Leute erst spater als Zeugen aufgetaucht, denn es sei nicht Jedermanns Sache, sich als Zeuge vorzudrängen, da dies, wie dieselben ja auch nnranhpCrnp4nDf ^Mrlich werden tonne namentlich wenn man vom Staatsanwalt von vornherein „angesehen" wurde und der neue Zeuge Rosenthal, der auch mit Uhl in 8“r6*rotMu?6ef6enSo6[In **“ ®tBa‘8“nMl‘ -'"en heimlichen Blick gerügtZaC^uymeufnfla^CU@flaUaTe™gSr^?5rerraUm ""d-n °°n dem Herrn Präsiden.en , Der zweite Vertheidiger hatte leichtere Arbeit wie er sagte, einmal batte ibm ein College schon Vieles abgenommen und zum zweiten sei ja gegen den Angeklagten Katz auch nicht das geringste bewiesen und wenn das der Staatsanwalt selbst sage könne man doch nicht auf Vermuthungen hin Jemand in's Zuchthaus schicken Trotz der angekundigten „kürzeren Ausführung" wußte der Herr Vertheidiger es fertig zu brmgen, das Interesse der Geschworenen noch eine weitere Stunde wach zu halten^ Wort um w hä h\? ( £tb ?iUn^ cr0r?ff beJ ^err Staatsanwalt nochmals das ?a bezahlter Beamter und schon 20 Jahre als Staatsanwalt im
Schuld er nicht iwerzeugf fei^' °Uf b‘C S?lnHa»cbanf »u bringen, °°n dessen ®iC diese Angriffe zurück und provocirte eine
Erklärung des Herrn Prastdenten, daß wohl der Herr Staatsanwalt nicht hätte sagen wollen, mellbie Vertheidiger bezahlt würden, dieselben für die Unschuld einzutreten belrebten. Dies sei ihm für den Herrn Staatsanwalt um so angenehmer flchr der Vertheldiger fort, er sei ;etzt 17 Jahre Anwalt, rechne es sich jedoch zur Ehr! an Mmfh* b 6 ^e/l C "Och keines Menschen unternommen habe, von dessen Unschuld er nicht durchdrungen gewesen sei. ' 11 uu
Erfolgt die übliche Rechtsbelehrung des Herrn Präsidenten, die Geschworenen s'ch öuruck und nach kurzer Berathung wird die Verneinung sämmtlicher Schuldfragcn verkündigt, darauf die Angeklagten sämmtlich freigesprochen und dem ost en auferlegt, obwohl der Staatsanwalt einem diesbezüglichen Antrag Urtß?« 9PrrU£^r ^gegengesetzt hatte. Um 10 Uhr Abends wurde das
Urthetl verkündigt, die Angeklagten auf freien Fuß gesetzt.
(Sjlr (;7‘^C7 M°rz. .In dem Referate über die Zranetfeier der Mädchenschule V/J; ?"?cS p). A.) ist m der Eile ein Schreibfehler nicht beachtet werden, welchen wir schön llllrten bitten. In der von Herrn Oberlehrer ,ruhr ,»
Die"Strophe “autet rid,Hg: P6t *f* b-sWortes Rache „Recht" zu lesen.
„Mein Haar ist ergraut, mein Auge getrübt, „Die Siegeswaffen hängen im Saal „Habe Recht gesprochen und Recht geübt, „Wann darf ich rasten einmal?"
TÄ'-ü4I'r Srou'rgotkaienft für den deutschen Kaiser statt, bei welchem der Pastor der Brüdergemeinde, Böhmer, die Trauerrede hielt. * '
r « Petersburg, 16. März. In Moskau, Charkow, Odessa fanden heute in den womr- C" Tr^uergottesdienste für den Kaiser Wilhelm statt, an welchen die Militär- und Civrlbehörde» theilnahmen. 1 ' 11 roeia?cn oie
• _^tr^on, 16. März. Dem Trauergottesdienste, welcher heute Vormittaa in der ^oackapelle des Schlotes von Windsor stattfand, wohnten die Königin, die Prinzessin Christian von Schleswig-Holstein, der Prinz Heinrich von Battenberg, die Prinze sin Kfammte Hofstaat bei. Der Dechant von Windsor hielt die Trauer" rede. Der ^Nachmittags 3 Uhr in der Westmtnsterabtei abgehaltene Trauergottesdienst ®ar oon etnei- zahlreiche" Menge besucht, auch mehrere Mitglieder des Oberhaus ves Unterhauses wohnten der Feier bei. ^vClyuu|cy uhu
, . x Bonbon, 18. März. Heute Vormittag 11 Uhr nahm die officielle Gedächtniß- ^n Kaiser Wilhelm in der Hofkapelle des St. James-Palastes ihren Anfang.
Ir reler der Königin wohnten derselben bei der Prinz und die Prinzessin Heinrich ferner anwesend: die Herzogin von Albany, der Prinz Georg von ~aIe^ ber Herzog von Teck, der Premier Lord Salisbury und der erste Lord des Schatzes
W' °^?^rtreter der Regierung, Unterstaatssekretär Sir Julian Pauncefote als Vertreter des auswärtigen Amtes, der deutsche Botschafter Graf Hatzfeldt mit dem ae- Boffchaftspersonale, die Botschafter sämustlicher Großmächte, das gesammte diplo- niatische Corps, der Lord-Ma;or von London, die Elite der hiesigen deutschen Kolonie. aefnnTrhpr wrt ^^"^se mst schwarzem Tuch ausgeschlagen und bis auf den letzten Platz gefüllt, der Altar roar mit Blumen und Palmzweigen geschmückt, im ganzen Gotteshause brannten Kerzen. Die Minister und die Mitglieder des diplomatischen Corps erschienen in -^I^ o^^^A^r^bzelchen die Damen sämmtlich in tiefster Trauerkleidung. Den erhebenden Gottesdienst leistete Pastor Wallbaum, der auch die Predigt hielt und dieselbe Soft b^ Fredrich und seine Gemahlin und die Kaiser-Mutter
schloß. Am Schluffe der ^eier fptdte bie Orgel den Todtenmarsch aus Händel's „Saul".
Malta, 16. Marz. Das Flaggschiff „Hibernia" und die Garnisonbatterien hpn^Hp^v Or°T P1 Trouersaloen ab, auf dem Gouverneurgebäude, den Forts, den Klttgs,chincn und den Eonsulatsgebäuden sind alle Flagaen auf Halbmast gehisst. nnFlpn q'i englische Canalgeschwader und die Landbatterie
gaben beute früh 91 Feuersaloen ab, alle Flaggen sind auf Halbmast gehisst.
Dietoria (Britisch Columbien), 17. März. Die hiesige deutsche Colonie kielt Iti^rnDffi!S@CbC"rfsCr !?r weiland Kaiser Wilhelm ab. Dersttben wohnten viele cng= sD°n«>bey Landarmee und Marine, sowie Mitglieder der Regierung und der gesetzgebenden Versammlung bei.
16‘ Dem Befehle der Königin entsprechend sind überall in fcöHöbabte Flaggen auf halbmast gezogen.
nrta •?’ ^^^?räsident Cleveland, sowie die Mitglieder des Cabi-
$raue”aotte"btenfterbneibem °n 6 4 ber Ansetzung Kaiser Wilhelms veranstalieten
Vermischtes.
a.n r«!cncn Aufgabe voll und ganz zu entsprechen Mit der Vrüfuu'a ift
72 rrrbcfu(6tt Hiervon waren 49 aus Starkenburg (18 aus
Mahnung" sich"im Han^werk''et^V°'dilb°^^L'° 1 feraubie Schüler mit ber
bet Pflichttreue " Borbild zu nehmen an den leuchtenden Tugenden und
welcber es sVck »uAns„«!n?i Qutcn' cib« 8« früh verstorbenen Kaisers Wilhelm, welcher es sich zur Aufgabe gestellt, der erste Diener des Staates zu sein.
Telegravhrschk Depeschen
Wolff'S trtegt.
Berlin, 18 März. In dem kaiserlichen Palais fand heute Mittag um UM. i^nänn11 ^^"^sottesdienst statt, welchem die Kaiserin-Mutter, das badische Großher- Haües beiwöhmen.^ Kronprinzessin unb andere Mitglieder des königlichen ©e6meb”n“mMeuk^Ä'a,tr®ffmS5ni8in ^"mänien und der Kronprinz von ^^^b^W^^^18^^^bD^0^^^^^^^"vrr"ha^tet?""^ früheren Krie^rreinister Gras^BvIanb^Rhn)dt^ebn Hondschrewen^ in"we°chem°er in richtigstem Bedauern unb nur ans GesunbheirsrÜcksichtenbder gestellte, Bitte um ffn - rXmin%er mi?£lb3fU8meifterä «—»irenVn v7n "L.^°,um^"!ch's-° -ÄÄÄÄXÄ' —- i“
Lokal«».
tabelÄt1'’iÄÄÄ ,‘,abet icr R°ktor ber
**■ ‘ SÄ«*"■- - gegangenen Kaiser Wilhelm, VcntcrQauöeVorben^Hdi^ard&? h?n«rb611 beim'' am gestrigen Sonntag Vormittag in unserer ßtnhtffr*! td r9ro^e ßa^ Andächtiger Militär, sowie staatliche unb äbtr Se S amte bSrt n «ma .. Bürgerschaft, Worten des Predigers, Herrn Pfarre L Naumann ‘4“± tiefergreifenden ltch gestaltete sich der Trauergottesdienft in bet SJS$ cS>rn? und seier-
der katholischen Kirche. Synagoge, sowie Nachmittags in
Kaisers bibber' Sbna8O9e%er2i5ra8eHtRnitIJiefcIiaionbaemefneh un,et,eS k>°chstseltaen öerrn Provinzialrabbiner 0r. üOi fa„b ^attaeme^tai^ ÄSS?’
ÄVurmÄ“JU m‘ld,(ic6m' bicWbe den 5
Meyern' aSbaJßelpaVb8 6*Ä‘On Ä^"r0 kDOm I6‘ März.s Anklage gestellt, Liebmann Katz soll sie hierzu^^verleitet baben^n ^^ds unter tea Ä1SÄÄ ben bdb Uhr: Alt - Frankfurt. Außer Abonnement. Kleine Preise. Abends 7 Uhr: Zum ersten Male wiederholt: Die berühmte Frau. Große Preise.
Kirchliche Antigen der evangel. Gemeinde.
Heute Montag, Abends 8 Uhr, Bibel stunde in der Kleinkinderschule, Markus Kap. 16, Christi Auferstehung. Pfarrer Dr. Naumann.
Mittwoch, den 21. März, Abends 6 Uhr: VI. Passionsandacht. In derselben kommt die Historie des Leidens und Sterbens unseres Herrn und Heilandes Jesu Christi, nach dem Evangelisten Matthäus, von Heinrich Schütz, zur Aufführung.
Am nächsten Sonntag Beichte und heiliges Abendmahl im Abendgottesdienst.
Allgemeiner Anzeiger.
Gbrrhesßsche GseNbahneu.
Mit dem 1. Mai d. I. gelangt an Stelle des Tarifs vom 1- September 1882 ein neuer Gütertarif für den Oberhessisch- Hessischen Verkehr zur Einführung, welcher vielfach Frachtermäßigungen mit sich bringt und nur einige geringe Frachterhöhungen im Verkehr einiger diesseitigen Stationen mit Frankfurt a/M—Oftbahnhof enthalten wird. Auch wird die Haltestelle Reiskirchen in denselben Mangels Frequenz nicht ausgenommen werden.
Der neue Tarif ist bis zum 15. April d- I käuflich zu erhalten, jetzt schon aber ertheilt unser Tarifbureau jede gewünschte Auskunft über die Höhe der künftigen Frachtsätze.
Gießen, den 17. März 1888.
2304________Großherzogliche Direktion.
"Versteigerung
Mittwoch, den 21. März l. I., Nachmittags 3 Uhr, sollen im hiesigen Pfandlokal
1 Kommode, 1 Schreibsecretär, 1 Re- gulateur, 1 Sopha, 1 Wecker gegen Baarzahlung versteigert werden. 2315_____________ Horn.
Mittwoch, den 21. März,
Nachmittags 2 Uhr, versteigere ich auf meinem Bureau verschiedene Möbel, 1 Stoßkarren, 2 Pferde u. a-
Geitzler, 2312 Gerichtsvollzieher.
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Zusammenkunft Morgens 9 Uhr im District Steinweg am Pflanzgarten bei Reinhardshain.
2) Dienstag den 27. März in den Districten Güntersgraben, Hainheege, Kälberstall, Bauernheide und Saaserheegwald:
64 Eichenstämme mit 16,17 Fstm.; 162 Kiefern- und Fichtenstämme mit 119,16 Fstm.; 4 Birkenstämme mit 2,34 Fstm.; 360 Fichten-Derbstangen mit 16,27 Fstm.; 3425 Fichtem Reisslängen mit 8,72 Fstm.
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(Unparteiische Zeitung)
Veränderungen in der Armee und in der Civilverwaltung vollständig. — Interessante lokale Jheater-und Gerichtsnachrichten. — Gute Feuilletons. — Eingehendste Nachrichten über Musik, Kunst und Wissenschaft. 2316
1 Beiblätter gratis: „Der Hausfreund** illustr. Familienblatt v. 16 Drucks, wöchentlich. „Illustrirte Modenzeitung“, monatl. »Humoristisches Echo“, wöchentlich. „ Verloosungsblatt“, wöchentlich. „Landwirth. Zeitung“, vierzehntäg. .Zeitung für Hausfrauen“, » „Producten- u. Waaren-Marktber.“ wöchentlich.
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2323 Ein Primaner ertheilt Nach- hülfestunden in Gymnasialfächern-
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2333 Ein Müschen, in Hausarbeit und Küche erfahren, wird gesucht.
Bismarckstraße 11 I.
Das billigste und zugleich interessanteste Blatt Deutschlands ist die
„Thier-Börse",
welche in Berlin erscheint (Herausgeber Dr. Langmann). DaS Blatt sollte in keiner Familie fehlen. Der Abonnementspreis ist so billig, dah er gar nicht in Betracht kommt:
nur 50 Pfg. das ganze Vierteljahr,
frei in die Wohnung 65 Pfg. Dafür erhält jeder Abonnent: jede Woche die ^THter»Börse", zwei- bis dreimal jeden Monat eine Beilage »Naturalien» und Lehrmit1el»Börse" und jedes Vierteljahr erne spannende Erzählung
Man abonntrt nur bei feiner nächstgclegenen Postanstalt. Alle Postämter in Deutschland, Oesterreich-Ungarn und der Schweiz nehmen jederzeit Bestellungen an. Wer nach dem 1. April adonnirt, mutz der Post 10 Pfg. extra zahlen für Nachlieferung der bereits erschienenen Nummern
Annoncen aller Art finden die weiteste Verbreitung in der „Thier- Börse", welche in ca. 25,000 Exemplaren in ganz Deutschland gelesen wird. Die Zeile kostet nur 20 Pfg. Annoncen sendet man entweder oirect an die Expedition der „Thier-Börse", Berlin 8, oder auch an die Annoncenbureaux in allen größeren Städten.
I Danksagung.
Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme bei dem uns so I schwer betroffenen Verluste unseres innigst geliebten Gatten, Vaters, ■ Schwiegersohns und Onkels
I Herrn Ludwig Pfeil
I sowie für die überaus zahlreichen Blumenspenden, die trostreichen I Worte des Herrn Pfarrer Dr. Naumann am Grabe des Verewigten | und die aufopfernde Pflege der Schwestern am Krankenbette sagt I ihren tiefgefühlten Dank
die trauernde Familie.
Gießen, den 18. März 1888. 2322
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Die Nr- 23 enthält u. a.: Kaiser Wilhelms Brustbild im Helm, mit einem tiefempfundenen Gedichte von Frida Schanz. Extr a-Kunstbeilage Kaiser Wilhelm an feinem historischen Schreibtische. Gemalt von Hofmaler Paul Bülow.
23y3 Ein Schüler findet gute und billige Pension.
Näheres in der Exped. d. Bl._________
2321 Ein Geselle erhält dauernde Arbeit bei
____H. Sack, Schreiuermeister.
2310 Ein guter Arbeiter gesucht. Ernst Koch, Kirchenplatz 18
2174 Für 1. April Ludwigsplatz 13 ein Larrfmäbchen gesucht. Zu erfragen ___________________________Neustadt 71.
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Dollars in Gold 4.16—4,20
Telegraphischer Coursbericht der Berliner Börse vom 18. März 1888.
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138.25
86.00
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Laura-Actien 89.00
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Tendenz:
matt-
Redaction: A. Scheyda. — Truct uno Verlag der Brühl'fchen jDuiöcki Pietsch) in Gießen.
Di« heutige Nummer enthält 1 Blatt und 1 Beilage.