Nr 13 Erstes Blatt. Sonntag den 19. Februar 1888. Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Durearrr Schulstraße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogm vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Betreffend: Maßregeln gegen das Vagantenthum. Bekaantmachung. m m hi, ß^rirhtima von Naturalverpflegungsstationen in Gießen, Hungen und Grünberg genehmigt hat, ist diese Einrichtung de« 20 NovkmZ 7 7 in Lb n qetke n^ Jn b7ier7eXe8ung7ftationen erhält jeder unbemittelte Durchreisende freie Verpflegung und freies Nachtlager. ift fü” %ie Unterstützung von armen Reisenden hinlänglich Sorge getragen. Dre Unterstützungen werben gegen cme entsprechende Dmch diese ^urrcymng ist jur DX ' J V b{ grriAtuna dieser Stationen soll dem Haus- und Straßenbettel Durchreisender entgegengewirkt werde«. «n m«hr zu gewähren, sondern dieselben an di. Naturalverpfl.gungSstationen zu verweisen. Die Naturalverpflegungsstationen befinden sich: , . 1) m der Herberge zur Heimath zu Gießen, 2) bei Herrn Konrad Groß in Grünberg, 3) bei Herrn Wilhelm Hehler in Hungen. „ Die Vorstände der Naturalverpflegungsstationen sind in Gießen das Großherzoglich- Polizeramt und in Gmnberg und rn Hungen die betreffenden Großherz^lichen Bürgermeistereien. Arbeitsnachweisestelle verbunden worden. Wir richten daher an alle Industrielle, Gewerbtreibende und Landwirthe^ welche^ GehAsen7nd Arbeiter dürfen, das Ersuchen, die Vorstände der Naturalverpflegungsstationen hiervon in Kenntniß zu setzen, bannt ihnen vorkommenden Faller die die Stationshülse in Anspruchi nehmenden Arbetts»^^" zugewiesen werden können- Gießen, im November 1887. Großherzoglicher Kre.samt Gießen. i M Dr. Boekmann. _________________________ Gefunden: 1 Fingerring, 1 Taschentuch, 1 Gieße«, am 18. Februar 1388. Säbel, 1 Handschuh, 1 Portemonnaie mit Inhalt, 1 Uhrgehänge, 1 Hörrohr, 1 Eissporn. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. ______________ Politische Ueberskcht Gießen, 18. Februar. Noch immer find die Blicke des deutschen Volker mit banger Sorge nach Süden, nach San Remo, gerichtet, von wo vom Krankenlager des deutschen Thronsolgers in den letzten Tagen wieder etwas ernstere Nachrichten gekommen find. Nachdem der erlauchte Kranke die der Operation nächstfolgenden Tage verbracht hatte, ohne daß fich bet ihm Fieber- oder andere bedenkliche Erscheinungen eingestellt hätten, ist er in den letzten Nächten von Kopf^hmerzen belästigt worden, in Folge heften sein Schlaf weniger gut war; auch wurde derselbe mehrfach durch Husten und Schleimauswurs unterbrochen. Der Set» lungsproceß der Operationswunde selbst verläuft jedoch andauernd günstig, die Wunde vernarbt gut und ist weder erhebliche Eiterung noch Blutung vorhanden ; auch wird von privater Seite das Gerücht, es habe aus der Wunde eine bedenkliche Blutung fiattgefunben, als durchaus unbegründet erklärt. Auch hinsichtlich bei Königs von Württemberg, welcher aus Gesundheitsrücksichten auch den diesmaligen Winter in Italien verbringt, lauten die Nachrichten einigermaßen besorgnißerregend. Bon dem beim Reichskanzler stattgefundenen parlamentarischen „Fastnachts-Diner" sind größere politische Aeußerungen der Fürsten Bis- marck nicht zu verzeichnen uvd soll er nur gelegentlich der Hoffnung aus Erhaltung des Friedens Ausdruck verliehen haben. Im Reichstage machen fich allmälig die ersten Spuren von Arbeils- Müdigkeit bemerklich und es heißt denn auch, daß er noch vor Ostern geschloffen werden solle. Da das Haus die ihm vorliegenden hochpolitischen Ausgaben sämmtlich erledigt hat, so dürften die ca. 5 Wochen, die noch zwischen heule und dem Sessionsschluffe liegen, zur Erledigung der noch vorhandenen Arbeitrmale- rialr wohl genügen, vorausgesetzt, daß dem Reichstage keinerlei neue Entwürfe mehr zugehen. Gerade in der letzten Z-it haben die langen Debatten über die Verlängerung der Legislatur Perioden und des Socialistengefetzes ziemliche Anforderungen an die körperliche und geistige Ausdauer der Reichsboten gestellt, so daß die hieraus folgenden Verhandlungen eine gewtffe Abspannung erkennen ließen. Dies war namentlich in der Miltwochrsitzung der Fall, welche dem An- trage der CentrumSpartei auf Gewährung größerer Sonntagsruhe für gewerbliche Arbeiter gewidmet war. Die Dtscussion erwies sich als wenig belangreich, zumal es fich um ein im Reichstage schon ost dagewesenes Thema handelte, über welches die Meinungen, wie auch die erwähnte Sitzung wieder bewies, noch immer auseinandergehen; her bezügliche Antrag ging schließlich an eine Commission. Zu dem mit dem 11. Februar in Kraft getretenen Wehrgesetze find nunmehr die Ausführung-- und militärischen Ergänzungs-Bestimmungen erlassen worden. Die letzteren beziehen fich hauptsächlich aus die geschäftliche Behandlung und Erledigung der Controls der Listensührung und der sonstigen Angelegenheiten der Wehrpflichtigen seitens der Ersatz- und Control-Behörden. Im preußischen Abgeordnetenhaus- ist eine neue Eisenbahn- Vorlage eingebracht worden. Dieselbe sordert 111 Mill. M. sür 19 neue Eisenbahn-Linien, Vermehrung des Fuhrparks, Umbauten, Erweiterungen u. t.w. Die vorgeschlagenen neuen Linien sollen zum Theil aus strategisch-militärischen Gründen gebaut werden. — Dar Abgeordnetenhaus setzte am Dienstag und Mttwoch die Specialberalhung der Etats fort, doch boten die Verhandlungen kein weitergehender Jnt-r-ff- dar. In der bayerischen Abgeordnetenkammer begann am Mittwoch die Berathung der Vorlage, betr- die Einführung der Unfallversicherung sür die land- und sorstwirthschastlichen Arbeiter in Bayern. Der Minister der Innern [egte hierbei die Grundsätze der Entwurfes dar und bemerkt- dazu, daß die bayerische Regierung die Socialpolikik der Reicher stetr sreudig unterstützt habe. Vor dem Zuchtpolizeigericht von Pari» begann am Donnerstag der Proceß gegen den Abg. Wilson und Genoffen wegen Ordenrhanvelr. Den an diesem "Tage gemachten Aussagen der Mitangeklagten Wilson's zufolge soll derselbe für seine Bemühungen, bestimmten Persönlichkeiten durch seinen Einfluß Ordenrüecoiationen zu verschaffen, allerdings kein Geld erhalten haben- Deutscher Reichstag: 40. Sitzung vom 17. Februar 1888. Auf der Tagesordnung: 3. Berathung des Soeiältst en gesetzeS. Kriegsminister Bro ns art v. Schellendorff: Abg. Bebel habe in der 2. Le- jung unrichtige Thatjachen bezüglich militärischer Verhältnisse.vorgebracht. Es sei nicht richtig, daß ein Soldat Haupt flüchtig geworden ser, nachdem er seinen Unteroffizier geohrfetgt habe. Derselbe habe sich vielmehr darüber beklagt, geschellt worden zu jein. Derjelbe fei in contumaciam zu 150 JL Geldstrafe verurtheilt worden, wodurch die Dejertion nicht gejühnt werde. Dies sei ihm auch s. Z. jchriftlich auf jeme Nachfrage mitgetheilt worden. Daß ein jo schweres Vergehen, wie das von Bebel, angegebene, nicht durch eine solche Geldstrafe gesühnt werden könne, liege auf der Hand. Es sei nichts seitens der Militärverwaltung geschehen, was nicht durchaus den bestehenden Gesetzen, die doch Herr Bebel kennen müsse, entspreche. Daß jettens des betr. Truppenthetls dem Haupt eine zu einem Jrcthum Anlaß gebende Ntttthetlung zugegangen jein jollte, könne er nicht glauben. Er fordere Bebel auf, die Schrerben, auf di^er^sich ^^^'^0c.^ettlärt, daß er sich allerdings in dieser Beziehung imJrr- thum befunden habe. Er habe heute beabsichtigt, aus eigener Initiative drese Erklärung abzugeben. Redner wendet sich nun gegen das Socialrstengesetz. Dasselbe jet anläßlich der Attentate erlassen worden, die nicht socialdemokratischen, sondern anar- chistsichcn Ursprungs seien. Davon könne keine Rede sein, daß die Socialdemokratm in Bezug auf die Entscheidung der Berechtigung oder Nichtberechtigung socralpolitischer Forderungen ihren Standpunkt ausgeben und den der Rechten cinn-hmen ; st- wurden, damit aushören, ein- selbstständige Partei ,u sein. Die soei-ldemokratisch- P-rt-t arbeite aus eine völlige Umgestaltun, der bestehenden Gesellschaftsordnung hin. DaS- selbe habe das Christenthum auch gcthan und die Socialdemvkratie hab«das deutsche- Kaiserreich bereits gezwungen, die svcialisttsch- Maske vorzun-hm-n (Vtc^r-stdmt vr. Buhl ruft den Redner wegen dieses Ausdruckes zur Ordnung.) ^-voluttonen. könnten nur stattfinden, wenn ein Bedürsnitz dazu vorltege, wenn große Volksmasterr von gewissen Ideen durchdrungen seien. Agitatoren konnten keine Revolution sur stch allein machen und eine Revolution fei unmöglich, wenn blc herrschenden Kfi vorhandenen dringenden Bedürfniffen rechtzeitig nachgeben. Es ser dies mcht->> Rmes» die Liberalen hätten dtefelben Ideen und doch hatten die Nat onalliberalen alle Ausnahmegesetze gefchafien, gegen die Polen, die Elsässer, die Socialdemokraten. Deutsch land glaube allein, ohne Ausnahmegesetze nicht auskommen L" komm. FraÄtttttz habe durch die Begnadigung der Communarden einen Act der HochherziAkett begangen» wie stehe Deutschland dagegen da! Was anderwärts als ganz ^bstverstandlichbetrach- tet werde, was als zum Staatsleben nothwendrg gelte, das werde-hier als Umsturz-- bestrebuna verfolgt. Das Socialistengesetz werde nichts weniger als loyal ausgefuhrt. Ein ganzes Heer von Parteispiheln werde gehalten. Der Züricher Polizeihauptmann Fischer habe ihm und Singer nichts weiter mitgetheilt, als eine Bestätigung der ihm vorgelegten Angaben. So unerhört, wie Hr. v. Puttkamer es hmstellte, fit bas Verfahren Fischers nicht; in Deutschland seien ganz andere Jndiscretiomn über gerichtliche Untersuchungen vorgekommen. Die Anarchisteret hatte langst aufgehort, wenn sie. c - gegen den in das Unterhaus gewählt Rede des Admirals Ho wetten Genua^^eS fd ?^glich der angeblichen welche Officiere anderer Nation bewidb-t-n jLÄ f£en' baß Officiere einer Nation Streitkräfte int Kriege peteint zu sehen * feie bic beider,eitigcn wenn fte, was er bezweifle, gefallen feien nn/LJ?. TrxL rugeschrtebenen Worte drückten Bei der Adreßdebatte erklärte Balfour, in den Angriffen “imh ^ckliche Gesinnung aus! nelliten erblicke er das höchste Lob Die Sin? ? « ? in dem Tadel der Partreuen Pflichterfüllung von Richtern n seien besser Dank der rigsten Verhältnissenwofür'hmn bi^Acbtt no "'-d Polizei unter den chwie- Freiheit und Ordnung sicher sei! 2t‘btu"8 unb Bewunderung aller Freunde der schafter in Rom -?"amtt°we?bem würde Lord Dufferin im August zum SBob förmliJ^^eftfeentrou'rf^or^ won^dT ^r"So^’- nu7i?;e5r den Cortes einen hergestcllte Spiritus mit einer bpfnnhprpn Auslande e,»geführte oder in Spanien je 100 Hektoliter, je "JXSÄ/’”?' r100 und 120 Ä Don allem Alkohol erhoben werden der nn» Csn8'r™ekibcn ^^e Steuer soll auch Magazinen und Entrcpots Spaniens befinS Berkunbigung des Gesetzes sich in den Robledo's, er "hab^ be°mHerzog"«^»Mon^sferEperttaÄick°M11'18 rtner Interpellation ? I *te*3,t81icrunfl berechtigt fei. Er habe indeL «18^" rugehen lassen, beobachtet und müsse sich wundern hab Mina-ir 8 hierüber absolutes Stillschweigen seien. U-brigens sei fein ®run™^^ irV*C, ^"«»feit gelang" Herzog von Dtonpensier irgendwelche Mnbr.n.r 8e8en bse Königin Isabella und den schläge unzureichend erw ifen so we^d^b.? « i,U cr8tdlc'T- Sollten sich ihre Rath schlüssig machen müssen ' ' ”Ctbe bie R-gi-rung über weitere Maßregeln sich Telegraphische Depesche«. 17 6 ****** psttmn. fteUung im Opernhaus bei "und rapfin^ heute1 ®°Äntt 8eftcrn der Vor- poncher, spater den Prinzen von Salm-Horstmar^ n^Ib ^9 Oberhofmarschall Per- Perponcher. Um 121/« Uhr wurde die aeftern p4Ma £en Rice-Oberschloßhauptmann Ä-^?Eeregiments „Kaluga" oorgestellt die rur Deputation des russischen fahrigen Chef-Jubiläum des Reg mentsej„ÄrAB/9^ckwunschung des Kaisers zum sk>" -1«$i""- ^WÄ'Uissa'Ä.^’f» aus San^mt Vom5 "jfK °^/KaM«t [aifleltb,s Suff,N ru h-'len und zu benarben otachts hatte der K?onvr?n7""'l°8^ Die Wunde beginn" ^cr ^rotzherzog und ! stacht gefördert; einer' wird noch"vermM^ 4? ^bte aus dem Kreuzgruben- »S- »BS?Ä.W«ä sfig k®wfan%MXreift @4Iiemann ^d Virchow sind heute mit L L?°yb- -------' (F- 3.) W Ä.%be?»iüe? gär® Fortschdtte" Dchckmzie^K^au""nd Lovell'b"eobttck>n°8 Kronprinzen macht befriedigende des Kehlkopfes vorzunehmen 6 5,01,611 besichtigen, heute Abend ein- Untersuchunr Abgeordnetenhauses'üb» den C^efe^n^ mC‘ Mutigen Berathung des borden zu den Studentenvereinen wies de/Unterttckfsmin n bec nkademischen Be- bezugl.che Gesetzgebung in Deutschland Hi7 indem ?rn','^ °°"?°uffch auf die dies- Veremswesen eine spezifisch deutsche G4nrirf.h,n«? • ^glelch zugab, daß das akademische Gesetzes die Verordnung vom 1. Oktober^87q0 fv P^ußen gelte in Folge emA was der vorliegende Gesetzentwurf entha te^'lDer Win basjenige bestimme, mungen vor.) Aehnliches gelte auch fürx- « • ^mfter Iad die betreffenden Bestim' vielleicht Ernsteste ?n Äfer Beziehung f ?Ver Ä ließen. Das Wichtigstes Sachsen für die Universität Leipzig er assen ei Februar 1878, das m strmmungen der Minister ebenfallsverlas- fei nnn £ - dessen bezügliche Be- um das deutsche Universitätswesen die größten MerhSnft m ^a”ne kontrasignirt, der sich gewesen ser und in der Wissenschaft einen alän,pnk-» erworben habe, selbst Professor von Gerber Der Minister wendete sich ^dann aeaen'Tip" $*!!*' ?Dm Unterrichtsminister 9C^rt .roerbe gegen den deutschen Geist an den östp«-P^i^^3' baß gegenwärtig ob dreser Kampf vielleicht darin bestehe daß die nnfPr&?^^oc^fc^utcn, unb frug. Erforderniß hervorragende Gelehrte für wichtiae £eBrfh^r? tu?9 beftrebt sei, nach wie dies erst kürzlich mit der glücklichen Be^ufuna"eines Deutschland zu gewinne^ bürg der Fall gewesen sei. Mit diesem Gesetzentwurfssolle ^lehrten aus Straß- 7/mt oder getroffen sein. Wenn aber davon d^ Rede ^i 6/hmmte Nation ge- b n deutschen Geist geführt werde, so erinnere er an Kampf speziell gegen Klang habe, so weit es deutsche Wissenschaft gebe ^unb^bp?^"^ Cannes, dessen Name genau kenne, an das Wort Dubois Reymond's-Die UnSpSfiMb/esUniD1(erfltätäöer^ältniffe gegenüber emquartirt, war von ieber das oeisiinp oA Hioerfttät, dem königlichen Palaste ^as sei deutscher Geist und solchen Geist ins aut Spnaftie." von ben österreichischen Universitäten " ' 9 Oesterrerchische übersetzt, erwarte er auch ralgischen Schmerzen un^'ift^ba/^ett zu^hüten^ aenÄbSt^D^ an ästigen neu- rSSy; »SääSI"* “*• in Angelegenheiten seines Sohnes empfonaen Sefunben Er Hobe Legrand werden sollte; er glaube, Legrand erbtest hip welcher vor ein Kriegsgericht gestellt nehmnng der Angeklagten wurde geschloffen^ fie fe°rnnh°r i Ut Kine Verdienste. Die Ver- " L» ^ÄUn8 ber Z-uaen be'g!nnen° "u-T»°t,achen. Alsdann l°n«t die ®dnflIic6fett)S"toenTnt^faS”CrUnkrfu*69eOt"!?ete §ans-Ler°y v-r- zustellen, die sich an den Ablauf hps • Untersuchung über die Fragen an- Der Mintsterprästdent Tirard bekämpft'dei/Anttoa^und Frankreich knüpfen. L?^bn der gesetzgebenden und ausübenden Gewalt pSp sn^V' c5 fonne dadurch Dringlichkeit wird mit 323 gegen 199 © imm^n La ? ^/rro^rrunö entstehen. Die (rabical) bringt einen Antrag X wonal SeÄHn®“ ®Sutir,c ««ff* S-natoren gewählt werden können so lonae f e fi* Ä sollen zu Depntirten oder nach 6 Monaten von dem Tage ab an nipsA-,,» i-- ’Jt Slmte besinoen, sondern erst sind. Härisse verlangt für diesen Antrag dtt ^rinoN^?lMinisterposten geschieden Sarr en erklärte, der Antrag des Deputirten SÄ1 ®W nsit-r desJnnern, und sei gegen den Minister Flourenz aerichtel persönlichen Charakter pellation. Die Regierung verhalte sich fn Be,uä auf »e, ungekündigt- Jnter- ment Hautes-Alpes durchaus neuttal D.? ,,b.0 Deputirt-iiwahl im Departe- Regierung vor, daß N- osfidelle Wahlemdida^'k lradical) warf h-r den Antrag Hsrisse bie DriitgNchkett mit 238 ä-aen 221 St61ie6Ijc6 wurde für Budg-tcommisston lehnte ben Antrag beS SDttutirt«V®Atimmcn ubgelehni. Die Zinsen für die schwebende Schuld um 3 Millionen ab^ ® bevran auf Reduktion der auf SinfeJungtt,eine§^2(uIlf^^^ffe?1IJu?ll^J^t£^f^|j^®?I her ^trag Lord R. Churchill's Bautenamts und der dabet anaeblicb nSiSjUn0 „ Verwaltung des städtischen Antrag^ar von der Regierung1 mtg-nomm-n^word-n" Unregelmäßigkeiten, 'an. "Lr 5Ä“ ™,,s-s""" vom November 1881. Früher mußte her ^nh^am 1 Jct dessen Botschaft Kapitalismus. Die SocialdemokratiPksnal?mUv ^kämpft werden, jetzt der aus den der Gewalt, des Naturrech s aest llt "«lassen und sich herausgefordert und dürfe sich nun nickt bPk W ben Staat zum Zweikampfl Waffe der Gewalt ihr gegenüber Gebrauck m^ "U" auch der Staat von der Reichstag den Regierungen das verweigere was sie w?« r C§f ^^ouerltch, wenn der ttÄSf““• >•“- ä geroiefen 6fei ® ‘fle® roe^e^fiegm^^roennb M b'C Socialdemokratie auf die Gewalt an- zufammenbrechen. Dann werde man e?fen„8C0C,1n ^rti§:n gesellschaftlichen Theorien gEotinire, sondern exproprlire Sitoer hnh.n,l?‘16 künslige Revolution nicht nicht gestattet, sie hätten ihr MatÄÄ n 6^eJ^mJlnb Bebel Einblick in die Akttn welches Minister v.Puttk-mes Mühe .ieh,“^, ibre5reunbe erhalten. Das System" in der Debatte sei der Minister.^ ® ' 3 tbe b c agents ptovocatenrs groß. Der Besiegte demokraten unb‘be^Kentuim^ange^ammen. ®tilnnlen bet Freisinnigen, der Soeial- zustaudes 'über Sittttn und^Ofi?n,!^"Ll?b°0 Verhängung des kleinen Belagerungs- (Bi,6,n IR ~. *a«»el unb SeeSeNc. ” ~= ^#5”g'X1- Sto Cv?' :Ä-®t4-7Ut .i ti Mosen . 60 Kuh- und Rindfleisch 45—50 00—00 Ochsenflelsch per Pfund 58 bis kUWAMS-MW ZWZSWMM Behauptung 'nachgewiesen^däß^^ie^preu^siche^Politei'sich11^! ^»ao^0'08^^ für feine Mscher'sche A7gele'Le!?'7etr^*N7nRten^di? h ®“"“b“ der Sache nach Einblick in die Acten gebab" babm Aber erÄb. §I"8^ ber Ralur Warten Bamberger's di- Insinuation entt—% wctI tr auä den WÄWUßn Ä “TÄ « ^-Wvrtt bie 'ächsisL ZchLnweg-^bkr'AuIhrun? L'ä w--si die Angriffe Bebels auf nahmebestimmungen in Leivria mriif *'S8 - .s Socialiflengesetzes und der Ausimmer mit falschen"Angabm ^urückg^wiefln^ ^^^^otraten könnten es sich ersparen, allen Angaben Glauben schenkten die aeeianet^spipn"' "hne Weiteres Licht zu setzen. Das gehe sogar so roeit0 die Behörden in ein schlechtes daß die Versammlung am Niederwalddenkm^ ni^?^tten verlieren. Bebel habe gewettet, die Wette verloren. Freilich bSbe fr nÄ c r^^^ldet gewesen sei; er habe Bei der Beurtheilung^der^^Wirkungm^Gewichtseiner Behauptung, was geschehen wäre, zu welchen Zuständen -e tmmcr vorstellen, nicht erlassen worden wäre. ä ü r 0eIanÖt fctn wurden, wenn das Gesetz mindert, aber^mttdemselben sei^etn' %be brie Socialdemokratie nicht ver- ürsoweit habe das Gesetz allerdings flSiia LmS“ errichtet worden; Wirkung auf Arbeitgeber und Arbeiter ^aeübt0 eine günstige feiner Verschärfung des Gesetzes • aber 9hip ? & Wirkungen bedürfe es Die Hauptsache sei die Versen? ' aber die Aufhebung des Gesetzes fli nicht zulässig sei in dieser Beziehung ta Unzufriedenheit. Die Regierung den Arbeitern erwiesen fonba^^ Nicht Wohlthattn sollen werden. (Beifall.) ' 1 n 0emeinfame Organismen in ihrem Interesse geschaffen dauer des^Gesetzes gewünscht ^ü”0 einc Engere Gültigkeits- lonne keine Strafe als zü'hart gAten ^L fl^s^ gerichtete Agitationen Antrag, den Umsturzagitatoren durchsAberkenm.n^V-s^ r bcr Kommission gestellter berzukommen, unberücksichtigt geblieben. f nnunß bc§ acttDen und passiven Wahlrechts Seitens des Ministers^von^ Duttkamerüber die neulichen Angriffe, die er daß er seine Stenogramme tendensiös insbesondere dagegen, größere Redefreiheit0 gewährt als den^ Abgeordmrten.^^' Den Ministern werde^ine Milgliede? 'des' Ha^es^ vörkomm-nb-n^ Falls^oeae^ R 1$ ,e*ne ^scollegen bie Bunbesrathsmilgliebes schützten ^n ben nm! s»8 8A B-I-idtgung-n Seitens eines aber solche Sekibigungen n^t erfan"t »erben. C“ir‘Cn äEU6erungen seien Lesung aus feimn'fräVra Dor; daß er in ber ersten habe. Tie Ursache ber socialen Frage st! bie Notb' b»s b b s8™1 ni*t s-sagl stkn ütt. ALl für bie klebrigen aber Auszug aus den Standesamtsregistern des Standesamts Gießen- Aufgevote. Februar: 14. Georg Jacob Meyfarth, Hülfsbremser an der Main-Weser-Bahn dahier, mit Auguste Almeroth zu Wehlheiden. 16. Helfrich Kehr, Eisenbahnarbetter zu Fronhausen, mit Elisabeth Keil, Dienstmagd zu Gießen. 16. Karl Wallenfels, Oberförster zu Stockhausen, mit Louise Müller zu Krofdorf. 17. Philipp Appel von Londorf, Schuhmacher dahier, mit Marie Schneider von Groß-Erda, wohnhaft dahier. 17. Gottfried Länder, Rangirer bei der Main-Weser-Bahn dahier, mit Wilhelmine Johanna Marianne Kleinfelder von Wetzlar, wohnhaft dahier. 17. Adam Lang von Wettershain, Fuhrmann dahier, mit Elisabethe Seng von Bernsfeld, wohnhaft dahier, «eborene. Februar: 7. Dem Realgymnasiallehrer Dr. Ernst Scheuermann ein Sohn. 9. Dem Fuhrmann Heinrich Schneider eine Tochter, Anna Marie Katharine. 10. Dem Kutscher Ernst Kratz ein Sohn, Karl. 11. Dem Taglöhner Heinrich Horst Zwillinge, ein Sohn, Valentin und eine Tochter, Elisa. 11. Dem Schneider Christian Otterbetn ein Sohn, Christian. 12. Dem Heizer an der Köln-rechtsrheinischen Bahn Reinhard Wilhelm Oskar Huwer ein Sohn. 12. Dem Schuhmacher Johann Heinrich Graf eine Tochter, Johanna Anna Emma. 12. Dem Bäcker Wilhelm Lange ein todtgeborenes Kind männlichen Geschlechts. 12. Dem Schmied Jacob Waldschmtdt eine Tochter, Margarethe Karoline. 13. Dem Schlosser Karl Gebauer eine Tochter. 15. Dem Gast- wirth Heinrich Schäfer II. ein todtgeborenes Kind weiblichen Geschlechts. Gestorbene. Februar: 10. Anton Kraume, 20 Jahre alt, Arbeiter von Kirchveischede, Kreis Olpe. 11. Christian Heinrich Schnautz, 31 Jahre alt, Bierbrauer dahier. 11. Heinrich Schmidt, 2 Jahre alt, Sohn von Brunnenmacher Wilhelm Schmidt dahier. 12. Auguste Kämmerer, geb. Kohlermann, 72 Jahre alt, Wittwe von Bäckermeister Ernst Ludwig Kämmerer dahier. 13. Luise Elisabeth Seipel, 1 Jahr alt, Tochter von Corpsdiener Peter Seipel dahier. 14. Marie von Löhr, geb. Traumüller, 59 Jahre alt, Ehefrau des practischen Arztes Dr. Egid von Löhr dahier. 14. Katharine Schmidt, Arbeiterin, 28 Jahre alt, ledig, von Reiskirchen, Kreis Gießen. 15. Ludwig Schaaf III., 46 Jahre alt, Bergmann von Kesselbach. 15. Elisabeth Wilhelmine Vogt, 3 Jahre alt, Tochter von Metzgermeister Ludwig Christian Vogt dahier. 17. Emilie Stammler, 60 Jahre alt, ledig dahier. Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getaufte. Den 12. Februar. Dem Oeconom Wilhelm Lindenstruth III. eine Tochter, Anna Wilhelmine Karoline, geboren den 14. Januar. Denselben. Dem Hilfsweichensteller Christian Arnold eine Tochter, Marie Frida Johanna, geboren den 1. Januar. Denselben. Dem Schreiner Johannes Leih ein Sohn, Johann Heinrich, geboren den 8. December 1887. Denselben. Dem Hilfsheizer Georg Keller ein Sohn, Philipp Georg, geboren den 10. December 1887. Den 14. Februar. Dem Bahnhsfsrestaurateur Jean Kirch eine Tochter, Marie Auguste Sophie Käthe, geboren den 9. December 1887. Den 16. Februar. Dem Hüttenbesitzer Carl Buderus ein Sohn, Karl Georg Friedrich Reinhard, geboren den 8. December 1887. Beerdigte. Den 12. Februar. Emil Pistor, Rentner, verwittwet, alt 71 Jahre, gestorben den 9. Februar. Den 13. Februar. Heinrich Schnautz, Bierbrauer, verheirathet, alt 31 Jahre, gestorben den 11. Februar. Den 15. Februar. Auguste Kämmerer, geb. Kohlermann, Wittwe des verstorbenen Bäckermeisters Ernst Ludwig Kämmerer, alt 72 Jahre, gestorben den 12. Februar. Den 16. Februar. Marie von Löhr, geb. Traumüller, Ehefrau des practischen Arztes Dr. Egid von Löhr, alt 59 Jahre, gestorben den 14. Februar. Den 17. Februar. Ludwig Schaaf, Bergwerksarbeiter, verheirathet, alt 46 Jahre, gestorben den 15. Februar. Brodpreise vom 19. Februar bis 4. März 1888. der Bäcker H l 1 Kgr. (2 Pfd.) Weißbrod .... 27 2 „ (4 Pfd.) Weißbrod .... 54 1 „ (2 Pfd.) Schwarzbrod 1. Sorte 24 2 „ (4 Pfd.) Schwarzbrod 1. Sorte 48 1 „ (2 Pfd.) Schwarzbrod 2. Sorte 21 2 „ (4 Pfd.) Schwarzbrod 2. Sorte 42 3 „ (6 Pfd.) Schwarzbrod 2. Sorte bei L. Keil, I. Lein und K. Haas . 63 1 Kgr. 2 „ 1 „ 2 , - : 3 : der Brodverkäufer H (2 Pfd.) Weißbrod .... 27 (4 „ ) „ .....54 (2 „ ) Schwarzbrod 1. Sorte 24 (4 „ ) Schwarzbrod 1. Sorte 48 (6 , ) Schwarzbrod 1. Sorte — (2 „ ) Schwarzbrod 2. Sorte 21 (4 „ ) Schwarzbrod 2. Sorte 42 (6 ff ) Schwarzbrod 2. Sorte 63 Gießen, den 18. Februar 1888. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. Keraericli’s Fleisch-Extract. Pepton u. Bouillon sind in kurz. Zeit bereits mit 16 Ehrendiplomen u. goldenen Medaillen ausgezeichnet worden. Allgemeiner Anzeiger. Holzversteigerung i im Anneriider Gemeindewald. ; Donnerstag, den 23 l. M., ' von Vormittags 9 Uhr an, soll im Annerödec Gemeindewald, District Wolsskaut und Pfingstweide, nachver- zeichnetes Holz versteigert werden: 1. Bauholz. 202 Eichen-Stämme von 4—12 Mtr. 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