Mr. 271 Drittes Blatt. Sonntag den 18 November mrezmer 1888. nzeigev Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Schul st ratze 7. Erscheint mit Ausnahme des Montags. B 0——hwmt—wii » ■ ii। - Inin Amtlicher I6eil. Gießen, den 15. November 1888. Betreffend: Die Versicherung der Gebäude gegen Feuersgefahr. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Grotzherzogiichen Bürgermeistereien de- Kreises. Diejenigen von Ihnen, welche unferm Ausschreiben vom 12. October er. noch nicht entsprochen haben, werden an Erledigung desselben binnen 5 Tagen hierdurch erinnert. v. Gagern. Gießen, den 16. November 1888. Betreffend: Die Unfall- und Krankenversicherung der in land- und forstwirthschastlichen Betrieben beschäftigten Personen. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an di« Grotzherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Diejenigen von Ihnen, welche unserem Ausschreiben vom 25. v. Mts. noch nicht entsprochen haben, werden an alsbaldige Erledigung desselben hier- durch erinnert. v. Gagern. Gießen, den 16. November 1888. Betreffend: Die Berichtigung der Forst- und Feldstrafen von der V. Periode 1888/89. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Grotzherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir beauftragen Sie, alsbald und jedenfalls noch vor Gnde dieses MonatS in Ihren Gemeinden in ortsüblicher Weise bekannt machen zu lasten, daß die Berichtigung der im Monat November 1888 gerichtlich erkannten Forst- und Feldstrasen in den ersten 25 Tagen des Monats December 1888 und zwar mit Ausschluß des 12ten, 13ten und 14ten an die betreffenden Districtseinnehmereien stattzufinden hat und daß nach fruchtlosem Ablauf dieser Frist gegen die säumigen Schuldner das für sie mit Kosten verbundene Beitreibungsversahren eingeleitet wird. v. Gagern. Die Invalidenrente der Arbeiter. Der mehrfach umgeänderte Entwurf des Alters- und Jnoaltdenversicherungs- -esetzes ist am Mittwoch vom Bundesrath angenommen worden und wird er in den nächsten Tagen dem Reichstage zugehen. Bekanntlich war im Bundesrathe zur nochmaligen Vorprüfung des Entwurfes eine besondere Eommission eingesetzt worden, welche bet verschiedenen Bestimmungen der Vorlage Aenderungen vornahm und letzteren hat denn, auch das Plenum zugestimmt. Von diesen Abänderungen ist die wichtigste die beim Abschnitte über die Invalidenrente vorgenommene und tritt hier namentlich die Beseitigung des für diese Rente bislang aufgestellt gewesenen einheitlichen Satzes hervor. Wie erinnerlich, sollte die Invalidenrente nach dem ursprünglichen Entwürfe für männliche Personen 120 Mark jährlich betragen, um alsdann vom Ablauf der Wartezeit an mit jedem vollendeten Kalenderjahre bis zum Höchstbelrage von jährlich 250 Maik zu steigen. Weibliche Personen sollten zwei Drittel des Betrages dieser Renten erhalten, der wöchentliche Beitrag männlicher Arbeiter war auf 20 Pfennige, derjenige weiblicher Personen auf 14 Pfennige festgesetzt. Schon als diese Bestimmungen seinerzeit bekannt gegeben wurden, fließen sie auch in Kreisen, in denen man dem Gedanken der Alters- und Invalidenversicherung der Arbeiter entschiedene Sympathien entgegen brachte, auf Widerspruch und man bezeichnete — und mit Recht — besonders die ohne Rücksicht auf die Höhe des ArbeitervcrdiensteS und auf die Verschiedenheit der sonstigen wirthschaftlichen Verhältnisse im Reiche gleichbemessene Invalidenrente als eine sehr unvollkommene Lösung der Frage. Inzwischen haben sich diese Bedenken nicht vermindert und die von Seiten interessirter und bethetltgler Kreise beim Bundesrathe vorgebrachten bezüglichen Wünsche haben nunmehr zu einer zweckmäßigen Umgestaltung der Entwurssbestimmungen hinsichtlich der Invalidenrente geführt. Die Vermulhung liegt nahe, daß man bereits bet Ausarbeitung des ursprünglichen Entwurfes sich über die Unbilligkeit, welche in der einheitlichen Bemessung der Invalidenrente gegenüber den ungemein wechselnden Tagelöhnen in den einzelnen Theilen des Reiches ausgesprochen ist, nicht täuschte. Wenn es trotzdem bei dieser vorläufigen Festsetzung verblieb und man von einer entsprechenden Abstufung der Rente absah, so wurden wohl erhebliche Schwierigkeiten bet Durchführung des letzteren Gedankens befürchtet; daß aber dieselben schließlich zu überwinden sind, geht eben aus den neuen Vorschlägen des Bundesrathes über die Invalidenrente hervor. Dieselben laufen darauf hinaus, daß nach Maßgabe des Durchschntltslohnes der gewöhnlichen Tagesarbeiter fünf große Ortsgruppen mit nach dem Lohne abgestuften Renten und Beiträgen errichtet werden sollen und soll die niedrigste Rente 72 Mark, die höchste 350 Mark betragen. Es bedeutet dies eine ganz augenfällige Verbesserung der Bestimmungen über die Invalidenrente; denn nach deren, ursprünglicher Fassung würde sich bei den großen Schwankungen des Tagelohnes in Deutschland, der in der einen Gegend 80 Pfennige beträgt, in der anderen aber sich bis auf 2,40 Mark stellt, bei gleicher Rente und bet gleichem Beitragssätze ein ganz verschiedener Prozentsatz vom Tagelohn ergeben und hierdurch die Arbeiter mit niedrigem Tagelohn wett höher belastet werden, als diejenigen mit größerem Tagelohn. Diese offenbare Ungerechtigkeit beseitigt nun die Elassenemtheilung der Empfänger der Invalidenrente und ist diese zweckmäßige Verbesserung um so mehr mit Genugthuung zu begrüßen, als die Gesammtbelastung weder der Arbeiter noch der Arbeitgeber eine Erhöhung erfährt, sondern die Abstufung der Rente eben durch eine geschickte anderweitige Vertheilung der Beiträge nach Maßgabe der Höhe der Durchschnittslöhne erfolgt. Man darf sich wohl der Erwartung hingeben, daß der Reichstag sowohl diese Aenderungen, als auch die übrigen an der Alters- und Jnvalidenoersicherungsvorlage vorgenommenen wesentlichen Veränderungen, wie die Herabsetzung der Altersgrenze und die Ersetzung der Retchscommissare durch Landescommissare, guthetßen wird. Daneben sind vielleicht noch Anträge aus der Mitte des Hauses zu erwarten, die geeignet erscheinen, noch verschiedene andere Unbilligkeiten und Härten, welche der Entwurf bet der Invalidenrente wie bet anderen । Bestimmungen auch jetzt noch aufwetst, zu beseitigen. Lokales. Gieße«, 17. November. sAuszug aus der Sitzung Großh. Handelskammer vom 13. November 1888.] Gegenwärtig waren die Herren Commerzten- rath Silberetsen, Gail, Klingspor, Kraatz und Schirmer. Die Handelskammer zu Wiesbaden hat eine Eingabe an den Reichskanzler gerichtet, betreffend die Erlassung provisorischer Bestimmungen zum Nahrungsmittelgesetz behufs Verwerthung der diesjährigen Weincrescenz. In derselben ist ausgeführt, daß in Folge der ungünstigen Witterungsverhältntsse Der diesjährige Wein einen so hohen Procentsatz von Säure aufweisen werde, daß er als sogenannter „Naturwein" zum größten Thetle unbrauchbar und ungenießbar sein werde, weshalb er durch rationelle Verbesserung und zwar durch Zusatz von chemisch reinem Zucker und Wasser vor der Gährung für den Producenten und den Handel verwerthbar gemacht werden müsse. Dieser rationellen Verbesserung stünden aber die Bestimmungen des NahrungsmittA- gesetzes entgegen, dessen Auslegung in der Rechtsprechung schon so wie so eine sehr unsichere, auch für den vorliegenden Fall in einem der rationellen Verbesserung ungün- fttgen Sinne erfolgen könne. Aus diesem Grunde müßten nach Maßgabe des Art. 5 dieses Gesetzes provisorische Verfügungen erlassen werden, dahin gehend, daß der diesjährige Säuerling gallisirt und als Wein verkauft werden dürfe. Die Handelskammer, um Unterstützung dieser Eingabe gebeten, erklärte ihre Zustimmung zu den zutreffenden Ausführungen der Wiesbadener Handelskammer und beschloß, dem Ersuchen derselben stattzugeben. Eine Eingabe der Handelskammer Kassel an den Minister der öffentlichen Arbeiten zu Berlin bezweckt die Herbeiführung einer besseren Eisenbahnverbindung zwischen dem Rheine und der Weser, bezw. zwischen Köln und Kassel. Dem Wunsche dieser Kammer, daß man sich diesen Bestrebungen anschließen möge, konnte nicht entsprochen werden, da dieselben den besonderen Interessen unseres Handelskammerbezirks zu fern stehen. Nachdem vor Kurzem der Handelskammer Mittheilungen zugegangen waren, in welchen von Seiten competenter Behörden auf Ausschrctben und Decrete der chilenischen Regierung betreffend die Lieferung von Material sür die Eonstruction und die Ausbeutung der projectirten Eisenbahnen in Ehile unter Empfehlung einer entsprechenden Betheiligung der deutschen Industrie aufmerksam gemacht wurde, wird uns weiter davon Nachricht gegeben, daß die North and South American Construction Company of New-York Verhandlungen wegen Uebernahme des Baues sämmtltcher projectirten Linien mit der chilenischen Regierung angeknüpft hätten. Unter den obwaltenden Umständen komme es darauf an, sich nicht zu sehr in Vorarbeiten für Anschläge zu verliefen und doch für die Einreichung der letzteren nicht unvorbereitet zu jein, falls der Eontract mit der amerikanischen Gesellschaft nicht zum Abschluß gelangen sollte. Wettergehende Auskunft über die fraglichen Verhältnisse kann etwaigen Interessenten auf Wunsch er- thetlt werden. Der Handelskammer liegen ferner besondere Mtttheilungen vor betreffend den Handel mit Edelmetall Fabrikaten, die Herstellung und den Verbrauch von Bier in Japan, die dtrecte Dampfschtffsoerbindung zwischen den deutschen Nordseehäsen und Tunis, endlich betreffend die Geschäftsführung eines gewissen Kaufmanns aus Calcutta, der hier mit deutschen Industriellen Geschäftsverbindungen behufs Anbahnung von Exportgeschäften nach Calcutta anzuknüpfen suche. Vermischtes. Wteseck, 17. November. Auch in dem hiesigen, ziemlich großen Orte ist man dahin gekommen, einem schon lange gefühlten Bedürfntß abzuhelfen: es war dies die Beleuchtung Der Straßen bet Nacht. Gestern Abend brannte zum ersten Male, jedenfalls probeweise, eine Ligroin lampe. Das Licht schien allgemein zu befriedigen und dürfte der Beleuchtung mit Petroleum vorzuztehen sein. R. nn. Darmstadt, 15. November. Die Eröffnung deS 13. Jahrescurfes der Landesbaugewerkschule fand heute durch den Präsidenten der Großh. Centralstelle, Herrn Geh. Rath Fink und im Beisein des General-Secretärs Dr. Hesse, sowie fammtlicher Lehrer statt. Der' Präsident der Centralstelle begrüßte die erschienenen Schüler und wies darauf hin, wie durch die fortwährend gesteigerte Frequenz der Anstalt die Herstellung eines Neubaues in's Auge gefaßt werden mußte. Die Großh. Staatsregierung habe berettwilligst die Mittel zur Perfügung gestellt, so daß der Bau bereits heute fertig dastehe. Leider könne derselbe in diesem Jahre, bedingt durch die Ungunst der Witterung, der Benutzung noch nicht übergeben werden, im nächsten Jahre sei dieses doch sicher der Fall. Zur Schule hatten sich in diesem Jahre 125 Schüler angemeldet. Von diesen mußten etwa 20 wegen Platzmangel zurückgewiesen werden. Die übrigen Schüler werden in drei Cursen (worunter ein neuer für Metallarbeiter) unterrichtet. Mit dem Unterricht wurde sofort begonnen. nn. Darmstadt, 15. November. Ein im Allgemeinen wohl seltener Fall von Untreue eines Militär-Beamten wurde heute vor der hiesigen Strafkammer verhandelt. Auf der Anklagebank sitzt der Garnison-Verwaltungs-Bauinspector Franz Nitschke aus Offenbach a. M., welcher des Vergehens im Amte angeklagt ist. Dem Angeklagten wird zur Last gelegt, daß er als Beamter Gelder im Betrage von 2131 JL, welche er zur Aufbewahrung empfangen hatte, nach und nach unterschlagen und für seine Person verwendet zu haben. Der Gerichtshof, welcher das reumüthtge Gcständniß des Angeklagten in Betracht gezogen hatte, erkannte aus das geringste Strafmaß und zwar auf eine Gefängnißstrafe von drei Monaten. Der Angeklagte war durch schwere Schicksalsschläge und durch große Noth zu diesem Verbrechen veranlaßt worden und bot heute ein bedauernswerthcs Bild der Reue über seine unglückliche That bet Verlesung des Urtheils. nn. Darmstadt, 15. November. Gelegentlich der gestrigen Sitzung der Stadtverordneten stand unter Andel em auch die unterm 18. October beschlossene Umwandlung der 4s/g städtischen Anlehen in 3* 1/» °/o Schuld auf der Tagesordnung. Im Namen der Finanz-Commision refertrte Herr Otto Wolfskehl. Nach dessen Ausführungen sind eine große Anzahl von Bankinstituten zur Offertenabgabe etnaeladen worden. Nach Prüfung der eingegangenen Angebote scheint dasjenige eines Consortiums, an dessen Spitze die Frankfurter Deutsche Veretnsbank steht, und welches die convertirten Stücke ohne eine Vergütung, die nicht convertirten mit einem Aufgeld von 4 H pro 100 v4L übernehmen will am vortheilhaftesten. Die Versammlung schließt sich dem Vorschlag der Finanz-Commission, welche diese Offerte zur Berücksichtigung empftehlt, einstimmig an. — Bezüglich Erbauung eines neuen Sparkassengebäudes liegt jetzt das Projekt vor und soll dasselbe auf dem bereits angekauften Rttsert'schen Platz errichtet und außer der Wohnung des Rechners noch 3 Miethwohnungen enthalten. Die Baukosten betragen 118 000 — Bei der Feier des Sedanfestes hat sich ein Deficit von 331 vHv ergeben und beschließt man die Uebernahme dieser Summe auf die Stadtkasse. Worms, 15. November. Das zweite pädagogische Seminar im Großherzog- thum, zur Vorbildung für Candidaten des höheren Lehramts bestimmt, ist feit dem 7. d. M. beim Gymnasium und der Realschule hier errichtet worden. Der unlängst zum Dtrector beider Anstalten ernannte Herr Nodnagel, vordem Director des Realgymnasiums in Gießen, ist ein ausgezeichneter Schulmann, unter dessen Leitung die neue Anstalt sicher dieselben Erfolge erreichen wird, wie das seit Jahren am Gymnasium in Gießen bestehende pädagogische Seminar. (Fr. G.-Anz.) — sDer Urstudent.) Bei Gelegenheit des 20jährigen Stiftungsfestes im vorigen Semester des mathematisch-naturwissenschaftlichen Vereins in Bonn wurde unter andern folgendes von Dr. Looser aus Essen frei nach Scheffel gedichtetes Lied gesungen: „Der Urftudent." (Eine paläontologisch-fossile Historie.) Es wühlten drei Geologen Einmal k la Schliemann umher; Die Formationen, sie wurden Durchschnüffelt die Kreuz und die Quer. Die fanden im Jura und Trias Manch vorsintflutliches Vieh Von hochinteressanter Statura Und Schädelphysiognomte. Da haben sie eines Tages, Tief unten in Kreide versteckt, Ein schlankes, fossiles Gerippe Vom genuß homo entdeckt. Sie weinten vor Freude und Wehmuth Dort an dem verbleichten Gebein, Um ihren fossilen Bruder Eine Thrän' in die Kreide hinein. Dann gruben sie weiter und weiter In seinem verkleideten Bett Und fanden nicht fern davon liegen Ein prächtiges Katerskelet; Dann Scherben von einem Humpen Und Münzen aus fremden Land, In denen die Numismatik Sofort „Btermarken" erkannt. Da ward in ihren Schädeln Auf einmal sonnenhell:^ | Sie hatten den ersten Studentew ' Als Petrefaktum zur Stell'; \ Der Ahne, der Urstudiosus j Lag vor ihnen wunderbar! b Wie der in die Kreide gerathen, Das wurde sofort ihnen klar. — Wir glauben unsere geschätzten Leser ganz besonders auf die von der Firma Bohm * Romberg in Schieber im Annoncentheile angepriesenen neuen Universal- Feucranzünder Hinweisen zu müssen. — Wie sehr das Bedürfnlß vorherrscht, ein rascheres und bequemeres Anzündemtttel als Holz und dergl. zu haben, beweist die traurige Thatsache, daß trotz der immer wiederkehrenden Unglücksfälle noch Petroleum zum Feueranmachen verwendet wird. — Die neuen Feueranzünder haben zunächst den Vorzug der Billigkeit, außerdem sind sie beim Gebrauch sehr reinlich und vollständig gefahrlos. — In der kurzen Zett ihrer Existenz haben sie sich dermaßen schon eingeführt, daß sie, sobald ihre vorzügliche Beschaffenheit erst allgemein bekannt geworden, sich zweifelsohne zu einem ebenso großen Consumarttkel wie die. Reibhölzer erheben werden. — Das s eltene Ju bilä u m der 200sten Medaille konnte dieser Tage die Firma PH. Mays ar th u. Co., Fabriken landwirthschaftlicher Maschinen in Frankfurt a. M., Berlin N. und Wien II. feiern. Seit ihrer Etablirung im Jahre 1872 bis jetzt ward sie mit 200 Medaillen aus fast allen Ländern der Welt preisgekrönt und hat auf den in diesem Jahre beschickten Ausstellungen wiederum die ersten Preise, darunter die goldene Medaille auf der Weltausstellung zu Barzelona, die goldene Medaille auf der internationalen Ausstellung zu Triest, die goldene Medaille der Schweiz'erischen Landwirthscha fts-Gesell- schast zu Bern, ferner die silbernen und bronzenen Medaillen aus den Ausstellungen zu Königsberg, Kassel, Köln und München davongetragen. In Anbetracht, daß die Ansprüche, die an das landwnthschaftliche Maschinenbauwesen gestellt werden, von Jahr zu Jahr höher gehen, so ist das vorerwähnte Er- gebntß ein erfreulicher Beweis für die fortschreitende Entwickelung der Leistungsfähigkeit der deutschen landwirthschafttichen Maschinen-Jndustrie im Allgemeinen, wie für das unermüdliche und erfolgreiche Streben der Firma PH. Mayfarth u. Co. im Besonderen. Verfteigerungs- ; Anzeige. Freitag den 23. November 1888 werden nachverzeichnete Gegenstände öffentlich gegen Baarzahlung versteigert und zwar: a) Vormittags 10 Uhr ans der Bahnstrecke Schotten —Rainrodr 1 Locomotive, 20 Rollwagen, 518 Schienen, 40 Handkarren, 50 alte Schwellen, 2 Fichtenstämme, diverse Wogenaxen rc. rc. d) Nachmittags 3 Uhr zu Schotten auf dem Marktplätze: Hausmobilien aller Art. Vor der Versteigerung findet die Zusammenkunft am Stationsgebäude Rainrod statt. Schotten, den 12. November 1888. LickS, 9280 Großh. Gerichtsvollzieher in Schotten. Ieilgeöotenes. Universal - Ieueranzünder- Ersatz für Anzündeholz. Beseitigung d. Gefahr deSPetroleum- GebrauchS beim Feueranmachen. Preis pro Packet = 100 Stück 30 1 Bahnktste — 4000 Stück fco. für vM 12.—, 1 Post-Probepacket — 400 Stück fco. für JL 2.—. Universal-Feueranzünder-Fabrik Bohm 7 £vmi/t 5riöctvt>ac(v. Tannen- und Ducheu- Scheitholz ist billig abzugeben bei 4197 K. Jung IV., Klein-Linden. Med. Ungarweio von der Ungarwein - Export - Gesellschaft Baden-Wien, beste Qualität, per Vi Fl- ä JL 1.70, empfiehlt bbyi Heinricit Wallach* Frische Leber, ä Pfund 15 Pfg- 9179] Ketzler, Neuenweg 33. Pelzwaaren beste Kürschnerarbeit, empfiehlt in guten Qualitäten und zu ganz mäßigen Preisen und zwar . schwarze Damenmuffen ®r. 1 a z v „ " ? t 1 " „ „ n 3 ä 4 „ Schwarze Damen - Pelzbarrtts von li/2 JL an. (9019 Albert BeHrend- 1.50. 2.— 2.—■ Spezialität in Rheinweinen:^ Bingener Eifeler . • • • L-* Scharlachberger (beste Lage Bingen's) . . - • • • • Rüdesheimer Berg (Auslese) Over-Jngelh. Rothwein • .. Bei Abnahme von 10 SWen ent« ^FrVedric^'stooBS, Neuen Baue. Carbolineum Giesen. Bestes und billigstes Anstreich-1 und Jmprägnirungsmittel (gibt I nußbraune Färbung) für alle» Hvlzgegenstände imFreieu | in der Grde und im Waffer, | sowie für alle der Witte-1 ruug und Nasse auSgesetz- ten Seiler re., trocknet viel bester als andere derartige Fabrikate, ohne Zurücklaffung eines üblen Geruchs. 3347 L.. retri II ©tefjen. Verkaufsstellen in Gießen bei den Herren: Carl Hofmann, Seltersweg, R Schlabach Hachf,Ludwigspl., C. Roth II., Wallthorstraße, Chr. Ludw. Ihomae,NeuenBäue, Friedrich Müller, Neustadt; in Grünberg bei Hrn. Louis Moll, in Lich bei Herrn K. Köhler. Jünglings-Bercin zu Gieften. Die Mitglieder versammeln sich regelmäßig am Sonntag, DienStag, Freitag und Samstag, Abends von 8 Uhr an, im Vereinslokal in der „Herberge zur Heirnath". Anmeldungen zum Beitritt geschehen bei dem Vorstand, auch im Vereinslokal. Gießen, im October 1888. Für den Vorstand: 8070 Dr. Naumann. Pfarrer. Atelier Gebr. Müller III Giessen — Bahnhofstrasse 31. Empfehlen unserer werthen Kundschaft, sowie einem hoch- verehrten Publikum unser comfortabe! eingerichtetes Atelier p oo angelegentlichst zur Anfertigung von e* © Photographien jeder Art und Grösse. 8 Für die uns zugedachten Aufträge, welche als F „ Weihnach.tegO3ch.CAke ® bestimmt sind, bitten möglichst baldigst die Aufnahmen vor- bß nehmen zu wollen, um eine correcte, pünktliche Lieferung zu g 2 ermöglichen. g? Specialität: Momentaufnahmen» g* ® S®““ Atelier geöffnet von Morgens 9 Uhr bis Abends 4 Uhr. § 11 Hochachtungsvoll Gebrüder Müller. II | Atelier und Empfangsräume sind gut geheizt. [9087 || S Thuringia. Vkrsicherungg-Grsellschaft in Erfurt, gegründet 1853. Abiheilung für Lsbens-Versicherung. Gesammtgarantiefonds: 31 Millionen. Bis jetzt gezahlte Sterbefallsumme: 17 Millionen. Den mit Gewinnantheil Versicherten werden schon von der dritten Jahresprämie an Dividenden gewährt und steigen nach Verhältniß der Versicherungsjahre. Bei Annahme einer Durchschnitts-Dividende von 3 Prozent erhält der Versicherte beispielsweise für das 5.___10. 15. 20. 30. Versicherungsjahr 15 30 45 60 90 Prozent des Jahresprämie als Dividende. Auch schließt die Gesellschaft Begräbnißgeldverstcherungen, Kapitalverficherungen auf den LebsnSfall, AuSsteuerver- ficherungen, WittwenpenfionS- und Nentenverft'cherungen, Feuerverficherungen, sowie Neiseunfallverficherungen u. Der ficherungen gegen Unfälle aller Art ab. Prospekte und Antragssormulare stehen bei den Unterzeichneten unentgeld- lich zu Diensten und find dieselben zur Grtheilung jeder Auskunft gerne bereit. Adalbert Bindewald, Kaufmann, 5753 Fr. Müller, Eisenhandtung. UHCL l i i v tn jeder tinc/ tadlwncp sowie die dazu passenden 6-01< vnvi und on-ne 97£ono(piant»n<> s' ooßne-ßstens anycpr/ipt in dei Neuheiten in KesatzartiKeM I Kaan jr., am Kreuz, empfiehlt in größter Ausw^l zu billigsten Preisen: Krimmer, Pelz- und Federbesatz, Oarn,turen, . Gimpen, Spitze«, Ornamente, Bänder « I in allen Farben und Breiten u. s. w- 0 Zöpfe, Tuffen, Dreher, sowie Haarketten 9270 werden zu bill. Preisen angefertigt, tt. Ulelior, Bahnhofstraße 18. 3HgT Wer Sprachen kennt, H ist reich zu nennen. jK Das Meisterschafts-System zur praktischen und naturgemäßen Erlernung der französischen, englischen, italienischen, spanischen, poriugiciiidjeu, Holland - scheu, dänischen, schwedischen und russischen Grs schäfte- und XJ mgangasprache. Eine neue Methode, in 3 Monaten eine Sprache sprechen, schreiben und lesen zu lernen. Zinn Selbstunterricht von Dr. Richard 8. Rosenthal Französisch — Englisch — Spanisch, complet in je 15 ßectionen ä t Italienisch — Russisch, complet in je 20 ßectionen i 1 4 Schlüssel dazu ä 1 Mk. 50 Pf. Portugiesisch — Holländisch — Da« nisch — Schw-disch, complet in je 10 ßectionen ä 1 «X 1 Probebriefe aller 9 Sprachen ä 50 Pf. I Leipzig. K Rosenthal'sche Uerlagshandlun^. 7638 Mein auf dem Seltersweg gelegenes Wohnhaus mit zwei Läden beabsichtige per 25. Nov. d. I. zu verkaufen, event. zu vermiethen. ____Carl Wenzel. 7707] Unterzeichneter empfiehlt sich hiermit im Abschluß von Hausvettäufen jeglicher Art und übernimmt die Vermittelung von Miethgesuchen unter Zusicherung prompter Bedienung H. Gengnagel, Commissionär, __________Schottstraße 7, Gartfeld._______ Zöpfe, Touffen, Dreher, Haarketten und Bouquets werden schön und dauerhaft angefertigt Fr. Lehrmund, Friseur 2883 Seit er sw eg 14. Tüchtige Colporteure gesucht. 9227] PH. Strait, Wallthorstr. 22 I. Das Vogtl. Versandt-Haus Vincenz Keller, Plauen i. V., liefert Gardinen, Stickereien, Spitzen, Stoffe, Schürzen rc. Hluatr. Cataloge franco. [9219 9177] Zu Weihnachten ein gut empfohlenes Kindermädchen, das auch Hausarbeit mit übernimmt, gesucht Nur solche mit guten Zeugnissen wollen sich melden bei ftrou Anna Zurbuch, Südanlage 22 Zöpfe von ausgekämmten Haaren werden jür 1 v4L fchön und dauerhaft gefertigt von F. Welcker, 787____________Neustadt 30. 8934 Als Ofenputzer empfiehlt sich Karl Keil, Marktstraße 8 b. Kaufm. Schmücker Die SelbsthilfeJl b—h—mwBrr:.i < treuer Rathgeber für alt« und junge Personen, die in Folge itb»«r Iugeudaewohnheilen sich gc- I schwächt fühlen. E* lese ei auch Jeder, der on | Nervosttät, Herzklopfen, Verdauungsbeschwerden, | Hömorrhoiden leidet, feine aufrichtige Belehrung i hilft jährlich viele, Taugenden mr Gesund- ! beit und Kraft. Gegen Einsendung von 1 Mark I in Briefmarke» )■ beziehe» von Dr. L. Ernst, j Homöopath, Wien, Dieelaetraeeo i\’r. 11.— ] wird in Canverl »erfchloffe» »berschickt. 152 \ Technicum Mittweida \ \ — Sachsen. — \ ») Maschinen - Ingenieur - Schule b| Werkmeister • Schule. 0 — Voruntanicht frei. — Mein Ausverkauf 7174 Souert »ut noch f»tje Seit und fl«6e ich den R-ft meiner Wnaren ,n sehr billigen Preisen «6. J. Pfeffer, Lahilhosflrake 8. Snl^djfirfer üonifaciusörunnen - _ Der Vorstande ^Restauration Zi, @inem geehrten Publikum die ergebene Anzeige, daß ich am heutigen ! Kabinet &u vermiethen.^ Ein gut möblirtes Zimmer mit Tage das Grünbergerstraße 36. 9188 X__ ermässigtem Preis. [9071 'o«der ME 1 9268 Redaction: 8L Scheyda. - Druck und Lerlag der Brühllchen Druckerei (Fr. CH r. Pietsch) m Gießen. empfiehlt ihr wesentlich \er- grössertes, mit den neuesten Erscheinungen ergänztes ift Goldes wert! Die Wahrheit dieser Worte lernt man besonders in Krank- heitsfällen kennen und darum erhielt Richters Verlags-Anstalt die herzlichsten Dankschreiben für Zusendung des kleinen illustrierten Buches „Der Krankcnsreund". Wie die beigedruckten Berichte glücklich Geheilter beweisen, haben durch Befolgung der darin enthaltenen Ratschläge selbst noch solche Kranke Heilung gefunden, welche bereits alle Hoffnung, anfge- gebcn hatten. Dies Buch, in welchem die Ergebnisse zwanzigjähriger Erfahrungen niedergelegt find, verdient die ernsteste Beachtung eines jeden Kranken, gleichviel an welchem Übel er leidet. Niemand sollte deshalb versäumen mittelst Postkarte von Richters Bcrlags-Anstalt in Leipzig oder New- ?)ork, 310 Broadway, die 936.Auflage deS „Krankeufreund"zu verlangen. Die Zusendung erfolgt kostenlos. ■Per sofort als , . Gute Zeugnisse ; tn der Exp b. Bl. Hochachtungsvoll «. Wiltselike Wermischte Anzeigen. 9279 Ein junges gebildetes Mädchen empfiehlt sich zum Seroiren rc. in privaten Gesellschaften. Bestellungen werden bei Frau Hüttenberger, Vermiethungsbur., angenommen. 62861 Mödl. Zimm r zu vermiethen. , Restauration Zipp, Ostanlagc 9. Lonsum-verein E. & Zrokm-Ruseck Montag den 19. Novewber, Mittags 1 Uhr: Emballage-V ersteigerung QQQ. unter Mitgliedern. U2Ö1 — -- Hotel „zum hessischen Hof" in Gelnhausen käuflich übernommen habe. Vereint mit meinem langjährig innehabenden Bahnhof- Restaurationsgeschäft wirb e« mein eifrigstes Bestreben sein, auch bei meinem neuen Unternehmen durch prompte und reelle Bedienung mir die Gunst eines verehrten reisenden Publikums m jeder Beziehung erhalten zu suchen. Gelnhausen, den 15. November 1888. _ S. Elsoffer. 8034 Ein kl. Logis zu vermiethen'bei «eorgMöhl, Bahnhofstraße 26. 8172 Ein kleines Logis im f Stock sofort zu vermiethen. Kaplansaaste 5. 8297 Ein Logis zu vermiethen bei ______E»,Atzbach,^Leihgesternerweg 9. 8508] 2. Stock mit geräumigem Keller sofort oder später zu vermiethen. _____________J^Pfeffer, Marktplatz. 70jÖJr Seltersweg 24 ifi der mittlere Stock, bestehend aus 4 Zimmern und allem Zubehör, nebst Wasserleitung, anderweit zu vermiethen. „ „3m Einrahmea von »ildrrn und Spiegeln i» Politur-, Antik- und Barockleisten empfiehlt sich ; l /t. Strack, Wallthorslr 22 I i» Bildern. M, „„j, ' ääsäF« ILZS grau »r. Roa«, Ludwtgstk. 84 MI. ! »forderlich ^NSHerÄi ■ Frankfurter Hypothekenbank. Vollzahiung der Actien und Umtausch derselben in solche zu 1000 Mark. Unter Bezug auf § 5 der Statuten werden die Herren Actionäre hier- durch aufgefordert, auf die bisher mit Mk. 1500 einbezahlten Actien die restlichen 12i/2% = Mk. 214.29 in der Zeit vom 4. bis 8. Januar 1889 einzuzahlen. i • u^em Beschluss der letzten General-Versammlung entsprechend soll Ihm m1UF der UcmtJausch der bisherigen Actien zu 1000 Gulden in neue zu 1UUO Mark stattfinden. Die Bedingungen dieses Umtauschs sind aus den Bordereaus ersichtlich, mit welchen die Actien nebst Couponsbogen und lalons sowie der eingeforderten Einzahlung einzureichen sind. Exemplare dieser Bordereaus können sowohl bei unserer Casse wie auch durch Vermittlung unserer Coupous-Einlösungsstellen bezogen werden. rrankfurt a. M., den 14. November 1888. 9275 DerAufsichtsrath. Ilie »irectlon. Kunst-Lager von werthvollen Kupfer- und Stahlstichen, Radierungen, Heliogravüren, Photographien u. s. w., eine sorgfältige Auswahl des Schönsten, Kunst bietet, von mehreren hundert Blatt. Grosses Lager gerahmter Photographien u. Emailbilder zu jedem Preis. Aeltere gute Bilder zu bedeutend . 8909 Ein möblirtes Zimmer, sowie eine Mansardenwohnung, gleich beziehbar, zu vermiethen. Nordanlage 28. 5707] Freundl. möbl. Zimmer sofort zu vermiethen: Liebigstraße 41, neben der Holzhandlung des Hrn. S. Katzenstein. _______s. Appel Wwe. 7993 Eine Stube sofort zu vermiethen. __________ ________Neustadt 47. 9108 Ein möblirtesZimmer in ruhiger, sehr gesunder Lage zu vermiethen. Wo? sagt die Exped. d. Bl. 9264 Ein Stübchen mit Bett zu ver- mtethen. Katharinengasse 10. ,9266 Ein hübsch möblirtes Zimmer mit schöner Aussicht, nahe den Anlagen, zu vermiethen. Bahnhofstr. 40, 2 Tr. ' • I j -Trwtf anerkannt ^wirksamstes und ärztlich empfohlenes Mittel gegen: , ^icht, NH»umatlSm«s, Nieren- und Blasenleiden !v»ries- und Tteinbildun«, Magenkatarrh, Ver- dauungsstörungen, Leberkrankheiten rc. 9160] Logis, 3—1 Zimmer und Zubehör, in der Flügelsgasse zu vermiethen _______________ L. Huhn. f&8975 Ein kl. Logis zu vermiethen. ____Hrankfurterstraße 69. 8990 Ein kl. Logis zu vermiethen bei . N Kelfing, Neuenweg 31. 9039 Ein Logis, bestehend aus 3 8im- mern, 2 Kabinetten u. s. w., ist zu vermiethen. «arl Zimmermann, Neuen Baue 15. 9098 Ein kl. Familienlogis im 2. Stock zu vermiethen. Schützenstraße 19. 9115] Wohnung von 3 Zimmern, nebst orr,ran r™Ue Leute zu vermiethen, Nord-Anlage. Näheres W* Schäfer, Asterweg 43. 4359] Frankfurterstraße 37" II. Stock: b Zrmmer rc zu vermiethen — alsbald ju_ bezkben.____________ 4997 Der obere Stock meines Hauses, 7 Zimmer und Zubehör, Wasserleitung, Gartenantherl, ist zusammen oder getrennt zu vermiethen. .Dr. A. Mettenheimer, ____^unkfurterftraße 6. 6568 Die dritte Etage, 5 Zimmer, zwei Bodenkammern, Gartenantheil rc, ist iu vermiethen und sofort beziehbar. Nordanlage 29. 6941] Schöne Wohnung preiswürdig zu vermiethen. Grünbergerstraße 24. 7062 Der dritte Stock meines .ftöufei, 6 Zrmmer, Wasserleitung u. s. w, ist so- ; fort zu vermiethen. _____________Dr- Ploch. 7878m Die seither von Herrn Dr. med. ' von Noorden innegchabte Parterre- Wohnung, 8 ev. 10 Zimmer, Wasserleitung, großer Garten mit Vorgarten, Bletchplatz - ^-^^?raum, auf Wunsch Pferdeftall, r Remise nebst Scheuer zu vermiethen. ___ ?iankfurterstraße 40. 8021 Im Vorderhaufe kl. Logis frei?" Wermiejyungen. 8680 Der 2. Stock, 6 Zimmer und Zubehör, zu vermiethen, sof- beziehbar, bei Jacob Häuser. Ludwigstraße 36. 9265 Ein kleines Famtlrenlogis zu ver- miethen. L. Friedel, Sandgasfe 47. 5375] 3. Stock meines Hauses ist per forort zu vermiethen A. Wehn, Aliceftraße 17. 4724] Süd-Anlage 7 IV St. (Vorderhaus), 4 Zimmer mit Wasserleitung und Zubeh., an ruhige Leute zu vermiethen. 4721] Marburgerstraße 13 part. eine Familienwohnung, 4—5Zimmer mit allem Zubehör, alsbald beziehbar, zu vermiethen. Rechtsanwalt Briel. X ' . ---• Ferber’sche Univ.-Buchhandlung n Giessen, zz 4131 Der mittlere Stock, 8 Zimmer riebst Zubehör, per sofort zu vermiethen. __Frankfurterstraße 43. 7082 Ein Logis mit Zubehör, sowie «ine Stube mit Küche und Keller zu verm-, gleich beziehb. I. Georg Unverzagt^ 7822] Logis im 1. Stock, 4 bis 5 Zimmer, und Mansardenlogis von drei Zimmern mit allem Zubehör, sowie großem Gartenantheil per Januar zu vermiethen. Marburgerstraße 29. 9083] Seltersweg 81 Logis von vier Zimmern, Mansarde rc-, und Garten, zu vermiethen.] , 9099] Logis, 6—7 Zimmer, Wasserleitung rc- zu vermiethen. Louise OttenS Wwe., Bismarckftr 11. o Wegen" Versetzung des Herrn Lademeister Donike ist die Mansardenwohnung (vier Zimmer, Küche und Speisekammer) anderweitig zu vermiethen, be- lrehbar am 1. Februar 1889, eventuell auch früher. Näheres Licherftraße 5. 9146] Kleines Logis zu vermiethen. — __Krofdorserftraße 3. 8637 Ein geräumiges Familienlogis im Hinterhaus zu vermiethen. Grünbergerstraße 36. 8686] Kleine Mansardenwohnung m vermiethen. Ederstraße 4. 9175] Kleine Familienwohnung zu ver- miethen. ___Lohmühle. 8164] Große Wohnung nebst Zubehör zu vermiethen. Alicestratze 13. 77lb8 Der unterste Stock meines Haüfis' Schrffenbergerweg 14, neben Stein's Garten, ist zu vermiethen; der seitherige Schulsaal kann in zwei Zimmer getheilt werden. Ernst Mocser. 8104 Ein möblirtes Zimmer zu verm. bei Carl Lehrmund Wwe.. Neuenweg. 8327] MSblirte Zimmer zu ver- mrethen. Gartenstraße 29, ,9218] Schön möbl. Zimmer zu oer'- ststelhen. Schillerstraße 9, part- 923o Em unmöblirtes Zimmer mit Kab. sos. zu vermiethen. Wolkengasfi^. 8795] Möbl. Zimmer zu vermiethen. __Grünbergerstraße 16 I. 8130] Schön möblirtes Zimmer zu vermiethen. Ltcherstraße 5. Veilage zu Ar. 271 des „fließcner Lilzeiger". Allgemeiner Anzeiger. Engi. Tüll-Gardinen, Neisedeeken, Teppiche, empfiehlt in neuer großer Auswahl § |,]e Olödner. r p. p. 8 Hierdurch beehre ich mich die ergebene Mittheilung zu machen, daß die M $ Neuheiten für die Zerbst- und lUinlerfuifon $ b in sehr reichhaltigen Sortimenten eingetroffen sind. M M Durch den bis jetzt guten Erfolg meines Unternehmens am hiesigen Platze angespornt, habe Ä ich es mir zur besonderen Aufgabe gemacht, meinen verehrten Kunden die denkbar größten Vortheile W betreffs Auswahl, Preise und wöchentlich wechselnden Neuheiten zu bieten. t Bei Anfertigungen nach Maass, M welche in meinem Atelier in Frankfurt a. M. ausgeführt werden, tritt keine Preiserhöhung ein. d M Hochachtungsvoll Ä | D. Cohn jr. f Z Frankfurt a. M, Giessen. d ♦♦ Einziges Spezial-Geschäft für Damen-Mäntel Branche. ♦♦ D ®®®®®®®®®®®®®®®®®o®®®®®®®®®_®®®®®®®® Deutsche Schaumwein - Fabrik (Actien-Capital 1 Million Mark) w achenheim (Rheinpfalz) empfiehlt ihre patentirten aus reinem Natur wein ohne Zusätze von Spirituosen und ohne Einpumpen von Kohlensäure hergestellten, von ärztlichen Autoritäten günstigst begutachteten Schaumweine ä M. 1.60 die ganze Flasche. Bei Abnahme von 15 Flaschen per Fl. M. 1.50. Shlipse, Cravatten, Handschuhe Hosenträger | empfiehlt in reicher Auswahl zu billigen Preisen Otto Heger, Marktstrasse 34, Bandagist und Handschuhmacher. Leibbinden, Bruchbänder von den gewöhnlichen bis zu den feinsten. Sämmtliche Handschuhe werden tadellos gewaschen und gefärbt. 8879 5914 Verkaufsstellen: 2370 Entschieden billiger wie überall kauft mau empfiehlt in großer Auswahl zu billigsten Preisen alle Neuheiten in ächt 8677 ! Chr. L. Thomas, Neuenbäue 10. Friedrich Leo, Seilersweg 71. Gebr. Adami, Mäusburg 14. Aug. Noll II., Bahnhofstr. 53. Carl Petri, Marktplatz 18. Niederlage in Giessen bei Ed. Lind, Hof-Conditor. [8742 Wilh. Wirsig, Handschuh-Fabrik, 16 Seltersweg 16 Auf Burg Gleiberg sind die Weine im Glas zu haben. Ferner halte ich Lager in direct importirten italienischen, griechischen, portugisischen, Cap-, ungarischen, französischen, sowie deutschen Weinen. 6817 Daniel Heil Lindenplatz 3. = Garantie für Reinheit. — Spanische Weine (directerl p rt) von Friedrich Leo, Giessen. ««*< ' m 8.6#,« A°«-dI °»d Ären, r«U« bei Manschetten und Manschettenknopsen. i « T'leo-FFov Handschuhe werden nach Maaß angefertigt. —* 1 8780 iilSQuei■ Alleinverkauf für Giessen und Umgebung: Friedr. Leo in Giessen. ziegenledernen Glac6-, Wild-, Seiden- und I , , . , . . Iliiilei-Schiilie iiiiiI -Stiefel Preis- Ml Courant© gratis. Mhee Messmer 1 L.°LL O1 Englische Mischung per Pfd Mk. 2.80 Russische Mischung , . „ 3.50 und feinere Sorten — neuer Ernte. Madeira u. Pajarete JL 2.— Sherry..... Z.- Malaga u. Madeira, alten „ 2.50 Moskatel ...... 2.50 Priorato, roth, herb 1.30 Priorato, roth, süss . „ 1.40 Valdepennas, roth . „ 1.50 Malaga-Xerez (Sherry) „ 1.50 Malaga u. Oporto . „ 2.— ♦E Flaschenbier. E Hiermit empfehle ich einem geehrten Publikum per Flasche Prima hellfarbiges Exportbier 23 Pfg. Prima dunkelfarbiges Exportbier 25 „ Prima hellfarbiges Lagerbier 18 „ dua der Aclirii-Krauerei Gießen. Gütigen Bestellungen sehe ich gerne entgegen und liefere bei Abnahme von mehreren Flaschen frei ins Haus. 6898 Gänzlicher Ausverkauf. Wegen Wegzug nach Frankfurt a. M. muß mein Lager vollständig geräumt werden und verkaufe deßhalb sämmtliche Waaren zu jedem annehmbaren Preise. ” M. Kann, MarKhtraße. Die beliebten Pfungstädter Exportbiere stets im Zapf und in Flaschen zu haben bei: Wm. Hammel, „Zum grünen Baum", Grünberger Straße Nr. 27, PH. Kreiling, „Zum Gambrinus", Gg Arnold, „Zum deutschen Hof", Fr. Kühnhold, Ludwigsstraße Nr. 55. In Fässern zu beziehen durch den Vertreter 7424__Heinrich Hof, Balmhosstratze Nr. 33. Gienanlhbräu, ,einBier.iscbes heute frischer Waggon. In Flaschen und Gebinden auch bei Herrn Möser, Alicestraße. 9257 Restaurant zur Stadt München. Cokes. Gegenwärtiger Preis in dem Gaswerk: Stückcokes..........Mk. —.90 pr. Ctr., Nußcokes, für Stubenheizung, zerkleinert „ 1.— „ „ Für Wagenladungen von mindestens 35 (Str., auf einmal bezogen — welche jedoch einige Tage vor Bedarf zu bestellen sind — tritt eine Preisermäßigung von 5 Pfg. pr. Ctr. ein. Der Transport an das HauS erfolgt von dem Gaswerk aus bei Abnahme von mindestens 5 Centnerli und werden für denselben 5 Pfg. pr. Ctr. berechnet; von Herrn ttmil Pistor werden auch kleinere Quantitäten zugeschickt. 8482 Städtisches Gas» und Wasserwerk Gießen. >1-1 H+H+H W0M+H44W+H J Kleiderstoffe, Regen- und Wintermäntel, Räder, T IaqrrettS in sehr reichhaltiger Auswahl. "fr Täglicher Eingang von Neuheiten. V T 7986 Meyerhofi & Goslar, 9 Kirchenplah 9. J IliH IC Fritz Sclmana, Uhrmacher, Schloßgaffe 15, Schloßgaffe 15, empfiehlt sein Lager in goldenen und stlbernen Herren- und Dawen-Uhren, Regulateuren, Weckern und Schwarzwälder Uhren. 2073 Besonders schöne, reichhaltige Auswahl in feinen Stahl-, Talmi-, Doublß- und vergoldeten Ketten, sowie eine große Auswahl amerikanischer Nickelketten. Reparaturen unter Garantie prompt und billig. Musikwerke, E. T. Daniels & C°- London E. C. 17 & 18 St. Dunstans Hill, Great Tewer Street Thee-I mgiorteure Ausgesuchten schwarzen blended Thee wie In England gebräuchlich. Superior Quality........M. 3.— ] Fineat..................... 3.75 > per Vi Kilo Extra...................... 4 50 j General-Vertreter für Deutschland Brust Höhmann, Bonn Kaiserplatz 8. Aufträge werden sofort ausgeführt. Probesendung zu Diensten. Vertreter In Glessen: je Me Schulhof. Direkt imporiirte M. Strobel, Mainz, Chines. Thee Theeimportgefchäft m—empfiehlt seine so beliebten Sorten ' von vit 3.— bis v4L 5.— per Pfund in i Packeten. — Niederlage bei dem Vertreter Herrn Heinrich Wallach, \ woselbst auch Näheres wegen Engrosordres. 8893 Geschäfts-Uebernahme. Hiermit mache die ergebene Mittheilung, daß ich unterm Heutigen die Restauration zum „Hessischen fiol“ von Herrn Heinrich Schmall übernommen habe und wird es mein eifrigstes Bestreben sein, die mich beehrenden Gäste in jeder Weise zufrieden zu stellen. Außer einem vorzüglichen Mittag-tisch (im Abonnement 80 empfehle alle gewünscht werdenden Speisen in bester Zubereitung in und außer dem Hause zu mäßigen Preisen, ebenso feinst Bürgerlich Brauhaus München und Frankfurter Export-Bier von I. G. Henrich, sowie gute reingehaltene Weine rc. Restauration zu jeder Tageszeit. Um geneigten Zuspruch bittet Hochachtungsvoll BS. Hercltenröder» 8983 seither langjähriger Küchenchef in feineren Hdtels. CaH Qeismar, Uhrmacher, Kreuzplatz ü, empfiehlt sich im Repariren von Taschenuhren, Kegu- lator’s, Pendules, Weckern etc. und werden Reparaturen gut und billig ausgeführt. 9107 I L rr r H I Eo6a(=Berän6erung. Meinen geschätzten Kunden sowie einem p. t. Publikum beehre ich mich eraebenst anzuzeigen, daß ich mein seither Wall- thorstraße 21 betriebenes Möbel- und PoMerwaaren- Geschsst am 15. Juli in meine eigenen, neu erbauten Localitäten Asterweg 47 (Gartfeld) verlegt habe. Durch Ersparung der Ladenmiethe bin ich in Stand gesetzt, zu enorm billigen Preisen zu verkaufen und empfehle mein reich affor- tirtes Lager aller Möbel-Specialitäten bestens. Hochachtungsvoll Carl Stieckratlt, Asterweg 47, Möbelfabrik und -Magazin. SW Freie Lieferung. 1Kb 5924 8 Christbefcheerung der Kleinkinder * Bewahranstalt Am 4. Adventssonntag, den 23 Dezember d. I., soll die Christ» bescheerung für die Kinder unserer Anstalt stattstnden. Wir haben in diesem Jahre für 212 Kinder den Christbaum zu schmücken und den Tisch mit Gaben zu decken. Um dies zu können, wenden wir uns wieder an die Liebe und den wohlwollenden Sinn der Freunde unserer Anstalt und ihrer Kinder und bitten, uns Gaben an Kleidungsstücken, Stoffen, Garn u. bergt, besonders aber auch an Geld, das uns die gleichmäßigste Bescheerung für unsere Kleinen ermöglicht, zuwenden zu wollen. Eine Liste zur Erhebung von Beiträgen wird nicht herumgegeben. Vielmehr bitten wir, die uns zugedachten Gaben recht bald an eine der nadj# benannten Vorstandsdamen gelangen zu lassen: Fräulein Amalie Bansa (Nordanlage 41), Frau Oberbürgermeister B r a m m (Ludwigsplatz 10), Frau Dr. Brüel (Neuenbäue 41), Frau Amtsrichter Gebhardt (Gartenstr. 15), Fräulein Emilie Langermann (Südanlage 21), Frau Pfarrer Naumann (Südanlage 8), Frau Louise Ottens (Bismarckstraße 11), Frau Auguste Schwan (Seltersweg 64), Fräulein Louise Wort mann (Asterweg 16)- Auch die Schwestern unserer Anstalt sind bereit, Gaben in Empfang zu nehmen. Gießen, den 10. November 1888. Der Vorstand der Kleinkinder-Bewahranstalt. Dr. Naumann, Pfarrer. Redaktion? A. Säieyda. - Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. l 5 I E st bti lid Kl I3 6c ili' olt ,6 'on kt k Ni