-Lr. 189 Erstes Blatt. Sonntag den 17. Juni 1888. Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Bureau r Schulstraße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Kaiser Friedrich t. Eine tief schmerzliche Trauerkunde durchdringt das deutsche Vaterland und die gesammte Culturwelt. Am 15. Juni Vormittags elf Uhr ist der edle Dulder auf Deutschlands Kaiser- und Preußens Königsthrone, Seine Majestät der Kaiser und König Friedrich sanft entschlafen. So unsäglich auch die Leiden waren, welche die bösartige, unheilbare Krankheit dem erhabenen, schwergeprüften Herrscher auferlegt hatte, so ist doch das Hinscheiden des hochseligen Kaisers, ein ruhiges, schmerzloses, Gott ergebenes gewesen. Sein Tod bestand in einem deutlichen Schwinden der Kräfte und fanden irgendwelche Schmerzensäuberungen des sterbenden Monarchen nicht statt. Am 14. Juni war der Kaiser auch noch meistens bei klarem Bewußtsein und verständigte sich durch Händedruck und Zettelnotizen mir seiner erlauchten Gemahlin, der Kaiserin Victoria, mit seinen erlauchten Söhnen, dem Kronprinzen Wilhelm und dem aus Schloß Erdmannsdors herbeigeeilten Prinzen Heinrich, den Prinzessinnen Töchtern, dem Fürsten Bismarck und anderen hohen Würdenträgern. Herzzerreißend war am Donnerstag die Scene zwischen dem sterbenden Kaiser und der Prinzessin Sophie, deren 18. Geburtstag am 14. Juni war. Als die Prinzessin dem Kaiser die, Hand küßte, überreichte derselbe der schluchzenden Tochter einen Zettel, aus welchen der Kaiser mühsam geschrieben hatte: „Bleibe fromm und gut, wie Du es bisher gewesen. Dies ist der letzte Wunsch Deines sterbenden Vaters!" -— Welch eine tiefe Wehmuth erfaßt uns Alle angesichts des tragischen Looses des entschlafenen Kaisers Friedrich! Am 9. März, bereits von schwerer Krankheit befallen und unter Italiens herrlichem Himmel Genesung suchend, bestieg Kaiser Friedrich in Folge des Ablebens unseres unvergeßlichen, hochbetagten Kaisers Wilhelm den Thron seiner Väter, und ein Vierteljahr später folgte er bereits seinem hochseligen Vater in die Ewigkeit nach. Berufen, den mächtigsten Thron dieser Erde zu besteigen und einer der herrlichsten Fürsten zu sein, wurde Kaiser Friedrich von einem furchtbaren Leiden körperlich und geistig gequält und schließlich dahin gerafft. Niemals, so weit die Weltgeschichte uns bekannt ist, hat einen edelen Fürsten ein gleich trauriges Loos betroffen als den entschlafenen Kaiser Friedrich! Doch so tragisch auch Kaiser Friedrich's Regierungszeit und letztes Lebensjahr war, so muß doch auch daran erinnert werden, daß das Leben des verewigten Monarchen als Kronprinz ein von Gott begnadetes war. Geboren am 18. October 1831 als einziger Sohn des damaligen Prinzen Wilhelm und der Prinzessin Augusta von Preußen, durchlebte der Kaiser Friedrich in seiner Jugend eine herrliche Zeit und wurde zur Freude seiner Eltern mit schönstem Erfolge zum Soldaten und Staatsmann herangebildet. Am 25. Januar 1858 vermählte sich der Kaiser mit der Prinzessin Victoria von England und lebte mit seiner erlauchten Gemahlin in glücklicher Ehe. Als durch den Tod des kinderlosen Königs Friedrich Wilhelm IV. der Vater Kaiser Friedrichs im Januar 1861 König von Preußen wurde, da erlangte der damalige Prinz Friedrich Wilhelm auch Würde und Rechte eines Kronprinzen von Preußen. 1866 und 1870 war es dann dem preußischen Königssohne vergönnt, in hervorragender Weise an dem Werke der nationalen Wiedergeburt Deutschlands mitzuwirken. Die Siegesschlachten Königgrätz, Wörth und Sedan sind für immer an den Namen des Kronprinzen von Preußen und nachmaligen Kaisers Friedrich geknüpft. Ewig unvergessen wird in der deutschen Geschichte auch der Triumphzug des ritterlichen Helden 1870 im Juli nach Süddeutschland sein, wo die Herzen dem leutseligen preußischen Königssohne im Sturme zuflogen und die letzte Verstimmung, die noch damals zwischen Nord- und Süddeutschland lag, edel und großmüthig beseitigt wurde. Ruhmreiches Angedenken und tragisches Mitleid bleibt unserem so früh dahingeschiedenen Kaiser Friedrich in allen deutschen Herzen bewahrt! Kaiser Wilhelm II. Durch das Hinscheiden Kaiser Friedrichs ist Kronprinz Wilhelm, der älteste Sohn des nun verblichenen Monarchen, zur Regierung berufen worden. Der neue Kaiser von Deutschland und König von Preußen steht im dreißigsten Lebensjahre, er gelangt also in verhältnißmäßig noch jungen Jahren zur Negierung eines der mächtigsten Reiche der Erde, aber der gediegene Charakter des jungen Herrschers und die überaus sorgfältige Erziehung und Ausbildung, welche ihm sein kaiserlicher Vater und Großvater in jeder Beziehung haben zu Theil werden lassen, lassen die schönsten Hoffnungen berechtigt erscheinen: Kaiser Wilhelm II. wird sein hohes und verantwortungsreiches Amt, das er in so ernster Zeit antritt, würdig aussüllen. Der neue Kaiser hat auf dem Gymnasium zu Cassel und später auf der Bonner Universität seine wissenschaftliche Bildung genossen, während er zugleich auch eine sehr sorgfältige militärische Erziehung unter den Augen seines unvergeßlichen Großvaters erhielt, und es ist bekannt, daß der Kaiser aus vollster Seele Soldat ist; außerdem nahm er schon in der letzten Lebenszeit Kaiser Wilhelms Theil an den Regierungsgeschäften. In glücklicher Ehe ist Wilhelm II. vermählt mit Victoria, geborener Prinzessin von Schleswig-Holstein und einige blühende Prinzen, deren ältester der nunmehrige Kronprinz Friedrich Wilhelm ist, sind dieser Ehe entsprossen. Ueber die letzten Lebensstunden des Heimgegangenen Kaisers stellen wir die uns zugegangenen Nachrichten in Folgendem zusammen: Berlin, 15. Juni, 1.10 N. Der „Reichsanzeiger" - bringt Mittags folgende Bekanntmachung: „Der königliche Dulder hat vollendet! Nach Gottes Ratbschluß ist Se. Majestät der Kaiser und König Friedrich, unser allergnädigster Herr, nach langem, schwerem, mit bewunderungswürdiger Standhaftigkeit und Ergebung in den göttlichen Willen getragenem Leiden heute kurz nach 11 Uhr Vormittags zur ewigen Ruhe em- gegangen. lief betrauern das königliche Haus und unser in jo kurzer Zett zum zweiten Male verwaistes Volk den allzufrühen Hintritt des vielgeliebten Herrschers. Berlin, 15. Juni 1888. Das Staatsministerium." Berlin, 15. Juni, 12.25 N. Der Tod des Kaisers erfolgte ruhig und schmerz- lss im Beisein der gejammten Familie und des Hofstaates um 11 Uhr 15 Min. Die Stadt bedeckt sich mit Trauer flaggen; die Leute strömen auf der Straße zusammen, Gruppen bildend, mit dem Ausdruck sichtlichen Schmerzes das Ereigniß besprechend. Die Börse ist geschlossen. Berlin, 15. Juni, 12.30 N. Der Kaiser ist ohne Kamps verschieden. Er liegt jetzt aus dem Todtendett. Die ganze Famttie war beim Verscheiden zugegen. Der Weg vom Schloß Friedrichskron bis Sanswuci ist von Husaren besetzt. Im Innern des Schlosses hält das Lehrbataillon Wache. Potsdam, 15. Juni. Kaiser Friedrich empfing das Abendmahl bei vollem ^c'.vußttrin. Das Hinscheiden erfolgte kampflos. Potsdam, 15. Juni. Nach des Kaisers letztem Willen soll die Beisetzung in aller Stille in der Fricdenskirche erfolgen. Potsdam, 15. Juni. Die Aufbahrung der Leiche des hochseligen Kaisers erfolgt im Muschelsaal des Schlosses Friedrichskron. Berlin, 15. Juni. Um 11 Uhr 12 Minuten that Kaiser Friedrich den letzten Aihemzug. Die Aerzte hatten den Zustand bereits gestern Mittag für hoffnungslos erklärt. Der Kaiser lag im Halbschlummer. So oft das heftige Fieber und der Hustenreiz nachliehen, hatte der hohe Kranke Theilnahme für die Umgebung. Zweimal hat er aus Block streifen während des gesttigen Nachmittags Aufzeichnungen gemacht, welche sich auf Staats- geschäfte bezogen; einer der letzten Wünsche, die Kaiser Friedrich äußerte, ging dahm, daß er den König von Sachsen zu sehen verlange. In der Nacht um 2 Uhr trat der Todeskampf ein. Um 6V4 Uhr war die gesammte kaiserliche Familie in Schloß Friedrichskron beisammen. Die Kaiserin war seit 4 Uhr Morgens am Bett des Kaisers. In ihrer Umgebung befanden sich sämmtliche Aerzte und die Hofprediger Rogge und Persius. Die Umgegend des Schlosses war von dichten Gruppen theilnahmsvoller Menschen besetzt. Zuerst verbreitete sich kurz vor 11 Uhr das Gerücht, der Kaiser sei verschieden, es entstand eine mächtige Bewegung, ein Adjutant erschien, widerlegte das Gerücht-und verlas das letzte Bulletin. Etwa eine Viertelstunde später sank die Königsstandarte auf dem Schloß aus halben Mast. Gegen 12 Uhr flaggten hier in Berlin fast alle Häuser halbmast; wo die dreifarbige Fahne erschien, zeigte sie sich florumhüllt und an vielen Häusern wehen schwarze Trauerfahnen. Es ist dasselbe Bild wie am 9. März, da Kaiser Wilhelm die Augen für immer schloß. In den Straßen herrscht ein ungeheures Treiben; die Leute stehen in dichten Gruppen zusammen. Das Staatsministerium trat um 12 Uhr unter Vorsitz des Fürsten Bismarck zu einer Sitzung zusammen. Die Minister werden sich Nachmittags zusammen nach Potsdam begeben. Die Kaiserin Victoria soll eine bewundernswerthe Fassung bewahren. Wie man Höri, wird die Aufbahrung der irdischen Hülle des Kaisers Friedrich im Muschelsaale des Schlosses Friedrichskron, die Beisetzung in der Friedenskirche zu Potsdam erfolgen, wo bekanntlich dem König Friedrich Wilhelm IV. und seiner Gemahlin die letzte Ruhestätte bereitet ist. Berlin, 15. Juni. Auf dem Todtenbette liegt der Kaiser, bis zum Haupte mit einer weißen Decke zugedeckt. Die Züge des Verklärten sind überaus friedlich. Zahlreiche Anfragen von Souveränen über das Befinden des Kaisers gingen noch ein, als die Augen desselben bereits geschloffen waren; in den letzten Tagen waren auch mehrfache Erkundigungen von bem Präsidenten Carnot erfolgt. Die Kaiserin-Wittwe zog sich ganz in ihre Gemächer zurück, dem tief heiligen Schmerze sich hingebend. Heute Nachmittag findet die Protokollaufnahme betreffend den Leichenbefund statt. Der letzte Wille des Kaisers liegt im Hausministerium und soll im Beisein des Justizministers eröffnet werden. Als Be^ setzungsstätte wird anstatt der Garnisonkirche die Friedenskirche genannt, wo Friedrich Wilhelm IV. ruht. — Die Proclamation des Kaisers Wilhelm II. ist erst nach dem Begräbnisse zu erwarten. „ _ , . .. Berlin, 15. Juni. Die Beerdigung der sterblichen Hülle Kaiser Friedrichs wird am Montag stattfinden und zwar voraussichtlich in Potsdam. Zufolge letztwimger Bei fügung des verstorbenen Kaisers wird sie einen vorwiegend militärischen Eharalter haben. Zu derselben werden nur die nächsten Angehörigen des kaiserlichen.yauses, vor allem also nur die Fürstlichkeiten aus England, Baden und Hessen-Darmstadt erwartet. — Die Bekanntmachung des Staatsministeriums über das Ableben Kaiser Friedrichs ist bereits an den Straßenecken angeschlagen. — Fürst Bismarck werll feit 1 Uhr in Friedrichskron bei Kaiser Wilhelm II. . .. .. Potsdam, 15. Juni, Nachm. An der Leiche Kaiser Miebrich s halten letzt Krongardisten, Gardehusaren und Theile der Mannschaft des ^^bataillons l hren- wache. Vor dem Schloß Friedrichskron bewegt sich ein zahlreiches Publikum. Seit sechs Uhr ist die Besichtigung der Leiche des Kaisers nicht mehr gettattet. Die Aufbahrung findet morgen statt, dem Vernehmen nach in der Jaspis-Gallerte oder dem Malachitsaale des Schlosses Friedrichskron. BI,rt ..d-tsd-M' 15 Juni 9 Nachrn. Während der I^ten ©tunbeÄatfe“ Sri® bidt die Katienn Victoria die rechte Hand des Kaisers umschlossm. Der jetztge Kaiser hipUMn?Cma^ 5 ftaknbc" Iinf5 DDm Veite. Der Kaiser liegt in seinem eisernen Bette, dre Hände umfassen den Kavalleriesäbel. Auf der Brust liegt der Kram welchen .."Ä’bf'Sl',1 &ä. aSS "s>- I Publikum glaubt gleichwohl daran und ist von tiefer Niedergeschlagenheit und offen P"nzregent batte schon aus Grund ^er ersten heutigen I Nachrichten die Festlichkeiten abgesagt. Die Börse hat sofort geschlossen Ö I rt1lpa ^uttgart, P* Juni. Die Bevölkerung ist von der Trauerkunde aus Berlin I ^^^öltchste bewegt. Das Hoftheater bleibt geschlossm. Das Musikfest unter I bldbt Soeben beginnt das Trauergeläute sämmtlicher Glocken. ' ' 1 CT' I nnfimp *7 ^ob bc§ deutschen Kaisers erregt die lebhafteste Theil- I nähme. Die Blätter veranstalteten Extraausgaben. Der deutsche Botschafter Vrinr | Neuß, ist aus der Sommerfrische hier eingetrosten ■ er nabm xnhVreichp $ entgegen. Auf Befehl des Kaisers bleiben beide Hosthealer heut/ g^schlchse^ . L°Nd°N,15. Juni Die englische Presse zeig? sich ooll Trauer L die Nach- ^Ä Eu ous Potsdam und sie äußert sich viel pathetischer als vor drei Monaten Die "T/mes" bewundert den männlichen Muth und das Pflichtgefühl des Kaisers Ldrick welcher trotz der unheilbaren Krankheit Staatsgeschäfte besorgte. „Daily News" bebt Unedlen Ehrgeiz, bte friedliche Entwickelung des Vaterlandes zu fördern hervor hnh» er eine großartige, sorgfältig ausgedachte innere Politik gehabt Kaisers Verhalten auf dem Sterbebette kröne das Beispiel, welches er während seines Lebens seinem Volke und der ganzen Welt aeueben I dobe. Nach dem ',Daily Telegraph" hat kein fremder Monarch je die Achtung und 1”4*'"®°“'» u. fo hohem Motze besessen wie Kaiser Frsidrich^ Alle Blatter theilen den Kummer der Kaiserin und des deutschen Volles. c m London, 15. Juni. Oberhaus. Salisbury nimmt unter dem tiefsten Sckweiaen ?Äommlung das Wort. Er habe die traurige Pflicht, den Tod des Kaisers Friedrich dem Hause mitzutheilen. Es sei unnöthtg zu sagen, wie tief der Verlust deS Mannes zu beklagen sei der mtt Recht hier wie in Deutschland geschätztwurde Dte Königin habe ihren geliebten Schwiegersohn, Deutschland seinen geliebten Herrscher TO7^e "h^b^binsttmmung mit dem Hause am Montag eine Adresse an ?nni^n h9,P C k- verwittwete Kaiserin Victoria beantragen, um dadurch bn für die betroffenen hohen Verwandten, sowie die Station die hn6 fJhPä anrCnt ZU bekunden. In Abwesenheit Granvilles erwiderte Ktmperley daß ledes Wort Salisbury s vollen Widerhall im ganzen Hause finde und abaeieben D0V ber bohen Achtung, welche man für eine Persönlichkeit von so hoher Stellung ull? bc! Bewunderung, die man für die edlen Eigenschaften des verstorbenen Kaisers während seiner ganzen Laufbahn hegen mußte, Jeder, der die Ehre hatte, mit dem verstorbenen per onhd) bekannt zu sein, das Gefühl habe, daß er ein Mann gewesen ttchkett eiiMflötz! hätte^ " ®erÜ6run8 dos tiefste Gesühl der Anhang-' k . “301 Unterlaufe jeiflte der Leiter desselben. Minister Shmtth, mit dem Aus- brucke tiefen Schmerzes über das Ableben Kaiser Friedrichs an, daß er am Montag eine Adresse an die britische Krone und die verwittwete deutsche Kaiserin beantragen werde, welche dem tiefen Kummer des Hauses über das Unglück, welches die Kaiser- famiUe und das deutsche Volk betroffen, Ausdruck verleiht. Harcourt hebt darauf Smith aus gedrückt. W ben Besinnungen sich a7schließen^ di! r • 15. Juni. Die Königin, der Prinz und die Prinzessin von Wales sowie die Prinzen Albert und Victor reisen morgen Abend nach Berlin ab. Der Prinz D°s e Albert und Victor, der Herzog von Cambridge, die Minister und Botschafter condolirten auf der deutschen Botschaft. "u‘tnl,Icr über KM-Ä WlWÄW?* Trauer die Theater sind geschlossen- alle JeMichketten^nnt^bl^Ä"" wehen Trauerflaggen- Ausstellung wird bis auf Weiteres ge chlossen Di? “U$ ,<'5 Kunstgewerde wigs ist bis Ende Juli oeÄn.sSte’eemdlteJSSL3“*1!*1* König, tud- Sitzungen halten, in welchen der Trauer der Eolleaipn werden am Montag Der Grohherzog von werden soll, lichen ®egnü^genr?nbne.n8®M0taniC S,“b‘ "efc Xrauer -gelegt- olle öffent- Sr. M^E.b?e^Äaistrs^Friedrich"wu^rden^Flaaaen^in"fbtä Ablebens mast gezogen. Börsen geschlossen. " 00en in Stadt und Hafen auf Halb- fchlossen^do'tz' heute^Abend'Zwischen 7°ükb°8^>7br"L b-s Senats ist be- stattfindet. Bis zur Beisetzung finden aute oller Ktrchenglocken statt. Der Senat trauert während sechs Wochen § An^Bp»P^"b^ U r«^k^cn0cbctc gemeiner Trauergottesdienst statt Alle Lstentli^Pn uS Beisetzungstage findet ein alleingestellt. ' 4Ue bffentlichm Vergnügungen find bis auf Weiteres Telegraphische Aepeschen. Wolff'S telcgr. Korrespondenz. Bureau. des eS,,!6,' 3unL „Armee-Verordnungsblatt" enthält einen Armeebefehl beS Kaisers Wilhelm, tn weichem er auf bte unverbrüchliche Zugehörigkeit der Armee zum Kriegsherrn, foroie auf die Vorbilder Seines glorreichen Grotzooters und theuern Vaters hinwetst. Am Schluste heißt es: so gehören wir zusammen, sind für einander geboren, wollen unauflöslich zusammen halten, möge Friede ober Sturm fein - '\n einem Eriatz an die Marine heitzt es: Die Marine weitz, datz es mich nicht nur mit grotzer Freude erfüllt, ihr durch ein autzeres «and anzugehören, sondern datz mich auch seit frühester Jugend in Uebereinstimmung mit • meinem Bruder ein lebhaftes warmes Interesse mit ihr verbindet. W 69 n"nmeS Äff* «6** S ciDitifirt^n,^Vt4 t^'njo5 bäU Sieiben* beö^Saif'erä^^r/ebric^'^n^i^t befWnbia^^Efi'^f"'R Sein Tod war ein tapferer." 9 ’ 9 fein Selben mit wahrhaftem Heldenmuth. des SPrÄs Sia3«"bLnomC27^“än lMbfJr'h. ®rle’ „Zch habe stets davor gewarnt ein UrtbeH ütertSM* Verfahren Mackenzies: Än/eMft nich^anzunAen H Diagnose mlrzu' Ä'JP »""« .......... Ä-Ä‘»?ÄÄ 11 llbr^?^^' Die Purpurflagge auf Schloß Friedrichskron ging um Halbmast. Die ganze Umgebung des Schlosses wurde mit dem Augenblicke des Todes durch verstärkte Postenkette abgesperrt. ° 15. Juni. Dem Vernehmen nach soll die Landestrauer eine secks- ä䣣.".£*' * JSJK fron 49lhe?h* 7t/e ni,L Der engttsche Botschafter verweilte zwei Stunden in Flierichs- statt Mn-npn f^^lltcheu Kirchen Potsdams ein Trauergottesdienst WSSÄÄÄ L2L Wi '-Ä- XS'r? Bundesrath soll die offizielle Mittheilung durchsTn Äta alobald wahrschemltch morgen erfolgen,ebenso soll bte rruppenvereidiguug alsbald stattfinden sZnn Ä ?k°ute . Gegen 12 Uhr sand unter dem Vorsitz des Reichen lers eme Fürst"Bisma^"nach"Potsdam^fuhr^' “* »-'""n'machung desselben erfolgte und Seit hen^rrh1”'™ - l-40 Fürst Bismarck und Minisier v. Friedberg waren I feit den frühen Morgenstunden tn Friedrichskron. Bei dem Tod des Kaisers waren I nb schloß herauf bte Sitzung. Heute Abend findet eine außerordentliche Sitzung statt. I bes Ä^V^Hph^l' rcie f,^rbbc Ztg." schreibt anläßlich des Ablebens I he5 5lai)ers tfriebrid): „Em echter Hohenzoller hinterläßt in ber Erinneruna und hpn I ^er^n der Zeitgenossen wie ber kommenben Geschlechter bas Andenken an einen dürften 1 ÄVÄ Ä,W! "Ä5- SM ?^re mCr ?a9Cnb?1 bVn0 "brlebt unb sich auf bie hohen unb schweren Ausgaben des fürst' I Men Berufes vorbereitet." Auch alle anderen Zeitungen enthalt^TraLrUkel W derttn, 15. Juni. Jetzt um 2 Uhr beginnt hier das Glockengeläute Trauer I J"Sckl^^b^^^Kaiser?.^D^ | wd^'ta« ™a'°T 9Zatmer b°s Kommando über die Waches Berlin, 15. Juni. Sämmtliche Zeitungen erscheinen mit Trauerrand und Eil rr0rt ln^cna-^tiFcIni-^cm Allgemeinen Schmerz Ausdruck; sie betonen ,um npsÄnss^^k^ E dem Tode Kaiser Friedrichs die Epoche des Kaisers Wilhelm endgültig aeschlossen sei und e ne neue Zeit beginne. Anton Werner zeichnete d n KaUe? aus dem Sterbelager Au dem Antlitz des Todten ruht der Ausdruck der riedlichsten Ergebung und schmerzlosen Schlummers, lieber die Beerdigunasfeierlicbkeiten hnt kpr Bestimmungen getroffen; nicht in Garnisonkirche zu Potsdam, wo Friedrich der Große ruht, soll er beigesetzt werden.^ . . x Berlin, 15. Juni. Welchen Namen der neue Kaiser und König annehmpn Snm'pnte'r110?aber es gilt für zweifellos, daß er seinen wenWilhelm beibehalten wird, zumal es der seines unvergeßlichen Großvaters ist dessen ^blingsenkel er stets gewesen und der ein unbegrenztes Vertrauen in ibn fehtV Lebens" b!»wi^n et L ein ganz seltener Menschenkenner, wie er Zefl seines (pin mL ? b' *' blc erwähnte Thatsache eine neue Gewähr dafür Gpsisti^ "c!b ^"lickland unter dem jugendlichen Herrscher, dem heute die mächtigsten Staates und Reiches zugefallen sind, sicherer Zeit entaeaen- w-ni ?aUUnflen vbc5 neuen Kaisers und Königs weiß man mst Be« büb eI ane rben b0" seinem Großvater geschlossenen, von seinem Vater hochgehaltenen und gefestigten Friedens- und Schutzbündnissen unverbrüchlich festhalten wird. Dem Fürsten Bismarci bringt der neue Herrsche? '^dasselb^Vertrau und man darf wohl sagen dieselbe Freundschaft entgegen, wie Kaiser Wilbelm I bis an fein Lebensende es unentwegt gethan hat. Dabei dürfen wir Ina unh xJf die ganze s^iedliebende Welt mit uns beruhigen. In unterrichteten Kreisen gilt der I SunfLnin?r /P™fIamQtlon des neuen Herrschers bei seinem Regierungsantritt ^ür be- ichlossen, tn welcher namentlich betont werden wird, daß die auswärtige Politik Seuifd)- Fredrich NL leiste geführt werden solle, wie unter den KaL Wil^ 0-rieonch ui., daß sie bemüht fein werde, jeöen Zwist zu vermeiden und ihrp hnr- btIC ^^altung der bestehenden Verträge richten werde. - Neber die Mar^ m^im unter dem neuen König verlautet noch nicht viel Zuverlässiges Man meint, Herr v. Liebenau, der Hofmarschall des bisherigen Kronprinren werde §ripKnm * hü f?C§ w^den. Fürst Radolin, der Hofmaischall des'Königs freiwittbenben B°twafte^sttn''erhasten ^''°''' Unb voraussichtlich ben nächsten «■»sgufc s«; ä'ä aprtPnV«r l^Ven Je^n (,e9enfce Bundesversammlung in Frankfur?mit neun I " ^chs Stimmen ben österreichischen Antrag auf Mobilmachung ber Bunbesarmeecorvo »S ^reu|en angenommen unb nachdem der preußische Gesanbte ben Beschluß für einen I Bruch ber Bunbesverfassunq unb ben Bund für aufgelöst erklärt hatte era nnen I ein d^den Sommationen an Sachsen, Hannover unb Ku'rhessen mit Preußen I em neues Bundmß zu schließen, wlbnqenfalls König Wilhelm tu feinem IpMinftpftn I bauern sich in bie Nothwenbigkeit versetzt finbe biefe Staaten als . ©mmen" [6ffifnbI'4 brtracht-N unb diesem B.rhattnitz entsprechend zu handeln Siebte" etaaten lehnten noch am selben Tage jtne Aufforderung ab und damit war die ittieaä- I aWn.tSnt’Ähen' Süt>.fiaj!er STbrld) erwuchs daraus die Gelegenheit, sich als den I « ne der eI. bewähren, der tn der deutschen und preußischen Geschichte stets «Ute der ersten Stellen emnehmen werd. Sein Ruhmesgenosie und Mitstre ter N drei Feldzügen, der Prinz Friedrich Karl, ist dem Kaiser Friedrich vorzeitig im Tob- voran! gegangen; am h-uitge n Tage vor drei Jahren ist er einem Herzschläge plötzlich erlegen. ,, . liV'rr'Nurt a. M., lü. Juni. In Folge Ablebens Sr. Majestät des Kaisers I lauten jämmtlicbe Glocken der Stadt. Börse unb Effekten-Sozietät sind geschlossen. I . ,la- Auni. Soeben verkündet die Kaiserglocke im Dome die Wmfirirfit I «7Ä Äfli,CV5 Königs Ftiebtich. Flaggen überall | 'rmmtlich^rch-n ,u»ut-n an' Ä'ta ©erlitt, 16. Juni, 12 Uhr 10 Mtn. Heute Vormittag fand die Vereidigung der hiesigen Garnison statt; seit 9 Uhr holen die Truppen ihre Fahnen ab. — Die Kaiserin Augusta trifft morgen früh in Potsdam ein und nimmt Wohnung im Stadtschloß. Darmstadt, 16. Juni, 12 Uhr 51 Mtn. Seine Königliche Hoheit der Großherzog reist zur Betsetzungsfeter nach Potsdam. Der Großh. Hof legt eine sechswöchige Trauer an. Lokale-. 4- Gießen, 16. Juni. Die gestern Mittag hier etngetroffene Nachricht von dem Dahinscheiden unseres in allen Schichten der Bevölkerung so sehr verehrten Kaisers Friedrich, die wir, weil das Blatt schon im Druck befindlich, unseren Lesern nur ihrem nüchternen Wortlaute nach und unter gänzlicher Weglassung des auf der ersten Seite gewöhnlich befindlichen politttchen Theils mtttheilen konnten, hat, obwohl ein anderer Ausgang des langen Leidens, von welchem unser Kaiser schon als Kronprinz befallen und unter welchem er als Nachfolger auf dem Throne seines großen Vaters, deS hochseligen Kaisers Wilhelm, die Regierung antrat, nach menschlichem Ermessen nicht zu erwarten war — diese Nachricht hat naturgemäß in der Stadt die tiefste Trauer hervorgebracht. Wenn fchon in Anbetracht der seit Langem so ungünstig lautenden Nachrichten über das Befinden des Kaisers eine, in normalen Zeitoerhältnissen sonst gerade in dieser Zeit besonders stark heroortretende Festesfreude auch in diesem Jahre nicht aufkommen wollte, wenn aus dem angeführten Grunde die Entscheidung über Die Abhaltung dieser oder jener Festlichkeit verschoben wurde, so entsprach dies nur der innigsten Theilnahme an dem unserem Kaiserhause von dem unerforschlichen Walten de8 Schicksals beschiedenen Unglück. Daß mit dem nunmehr erfolgten Hrnicherden unseres Kaisers selbst die bescheidensten, sich nur in engen Kreisen bewegenden Feulich- fetten aufgehoben werden, ist selbstverständlich. Unser Regimentsiubilaum, für welches von Seiten der direct Betheiligten großartige Vorbereitungen getroffen wurden, ist aufgehoben worden, nachdem schon am gestrigen Vormittag beim Regimentscommando telegraphisch die Nachricht einging, daß Angesichts der schlimmen, die ernstesten Besorgnisse erregenden Wendung im Befinden des Kaisers Seine Konigl. Hoheit der Großherzog an der Feier nicht theilnehmen werde, lieber eine spätere, wenn auch weniger lebhafte Feier des Regimentsjubiläums liegen z. Z. Befehle noch nicht vor. Dem allgemeinen tiefsckmerzlichen Eindrücke, den das Hinscheiden unseres Kaisers heroor- gerufen, entsprechend, sind auch die von den Vereinen geplant gewesenen Festlichkeiten auf unbestimmte Zeit verschoben worden, desgleichen die von den Besitzern größerer Vergnügungseiablrssements in Aussicht gestellten festlichen Veranstaltungen. Möge mit dem neuesten über unser Vaterland gekommenen Trauerfall die lange, an schmerzlichen Eindrücken so reiche Zeit ihren Abschluß gefunden haben. — Laut einer Depesche des Vorsitzenden der Kriegerkameradschast „Hassia" an den Vorstand des hiesigen Kriegervereins wird in Folge Ablebens Sr. Majestät deS Kaisers das Verbandsfest zu Bingen nicht abgehalten, dagegen findet der Dele- girtentag statt. Gießen, 16. Juni. Heute Vormittag 11 Uhr wurde mit dem Trauergeläute für des verewigten Kaisers Friedrich Majestät begonnen. Viele Läden der Stadt Halen Trauerschmuck angelegt. Alle Vergnügungen für die nächsten Tage sind abgesagt. Gießen, 16. Juni. Wie aus dem Jnseratentheile ersichtlich, findet am 24. Juni eine Generatoersammlung des Verbandes mittelrheinischer Bildungs-Vereine im Gasthause zum Löwen zu Butzbach statt, auf welche wir auch an dieser Stelle noch besonders aufmerksam machen wollen. Handel und Verkehr. Gießen, 16. Juni. Auf dem heuttaen Markt kostete: Butter per Pfund 0 75—0 85, Hühnereier pr. St. 5 ^>, 2 Stück 9 H, Enteneier 5— Gänseeier St. O—OO H, Käie vr. St. 4—10 4, Käsematte per St. 3 Erbsen per Liter 16 Linsen per Liter 28 Tauben per Paar JL 0.65—0.80, Hühner per Stück JL 100 bis 1.40, Hahnen per Stück JL 0 80—1.70, Enten per Stuck JL 2.00—2.20, Ochsen- fleisch per Pfund 56—54 Kuh- uno Rindfleisch 45—50 H, Schweinefleisch 50—60 4, Hammelfleisch 54-64 H, Kalbfleisch 40—46 H, Kartoffeln per 100 Kilo ** 4 00-5.50, Zwiebeln per Centner L*C 9.00—14 00, Milch per Liter 12—18 H, Weißkraut Stück 00—00 ih, Kirschen per Pfund 0,30—0,40. Wärmegrade der Lahn und der Luft, nach Reaumur gemessen zwischen 11 und 12 Uhr. Luft 11, Wasser 14 Gr. Gießen, dm 16. Juni 1888. • Rübsamen. o Unter hohem Protektorate Sr. Kgl. Hoheit des Grossherzogs von Hessen. Worin Hauptgewinne in Gold: Loose 20,000 u. 10,000 Mk. X 2 Mark von uns paar ohne jeden Abzug auszahlbar. Ziehung garantirt ohne Vorschub bereits Dienstag, 17. 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Bisherige Frequenz 807 Schüler. — Das als Lehrbuch erschienene Universal -Zulchnndk-System, ebenso uoniiqlidi mm Selbstunterricht, wie zur Vorbereitung rum Besuche der Akademie geeignet- Preis broch X 12.-, eleg geb. JL 14-, zu 'beziehen Mr cd von der Direction: Carl Ost, Stuttgart. Stöckachstr. Nr. 7. für 4-500 JL I 5064] Gutgebrannte Ruffensteine PilaSterarDen \u vergeben. I werden von Montag ab in Leihgestern Bei wem? sagt die Exp. d. Bl. (5070 l wieder verladen. Carl HaaS. 5068) Die Einwohnerschaft wird gebeten, am Tage der Beisetzung der Leichs des Kaisers Friedrich des Dritten alle geräuschvollen Handlungen zu unter« lassen oder doch auf das notkwendigste Maß zu beschränken und, soweit möglich, zur Zeit der Beisetzung, welche Zeitungsnachrichten zufolge Montag den 18. d Mts., Vormittags stattfinden wird, der Theilnahme durch Aussteäkung umflorter Fahnen bezw Aufhissen der Flaggen auf Halbmast Ausdruck zu geben. Gießen, den 16. Juni 1888. Großh. Bürgermeisterei Gieße». A. Bramnit SMSDMxMrMemxARrMxxxxxMm x Da ich bis zum 15. Juli mein g x Ladenlocal X Vbtrhesßslhe Eiseubahnen. Mit dem heutigen Tage tritt der Nachtag I zum Gütertarif Köln (rechtsrheinisch). Oberhessen in Kraft, über dessen Inhalt die Güterexpeditionen Auskunft ertheilen. Gießen, den 15. Juni 1888. 5059 Großherzogliche Directton- Submission auf Zimmrr- resp. Schreiner- und Weißbinderarheiten. Die zur Herstellung und Besestigung von hölzernen Consol-Dachgesimsen an den Neubauten der gynäkologischen und medizinischen Klinik erforderlichen Arbeiten, und zwar veranschlagt zu Zimmer- resp. Schreinerarbeiten 3931-00 Weißbinderarbeiten „ 532.50 sollen aus dem Submissionswege vergeben werden- Zeichnungen, Voranschlag und Accord- bedinaungen liegen auf dem Baubureau der klinischen Neubauten zur Einsicht offen und sind Offerten, verschloffen und mit entsprechender Aufschrift versehen, an unterzeichnete Behörde einzureichen, wos elbst Donnerstag b. 21. Juni, Vormittags 10 Uhr, die Eröffnung derselben stattfindet. Gießen, 15. Juni 1888- Großherzogliches Kreisbauamt Gießen: 504t Walter. Grasnutzung u. Meiden- schnitt an der Jahn. Die am 16. v. M. stattgefundene Verpachtung der Gras- und Weidennutzungen an der Lahn auf 6 Jahre ist genehmigt. Gießen, den 16. Juni 1888. Großh. Kreisbauamt Gießen. Walter. 5066 Montag den 18 und Dienstag den 19. Juni, Nachmittags 2 Uhr läßt Herr L. Möller in feiner Wohnung, Bahnhofstraße 48, Möbel, als Tische, Stühle, Sopha, 1 feinen Secretür, ILilberschrank,Kleider- schränke, Kommode, 1 schönes Nähtischchen. Nähmaschine, Spiegel, Brandktste, Betten, Weißzeug, Küchengeschtrr, Franenkleider u. s. w, sowie Dienstags Barometer, Thermometer, Feld- Heugras- Versteigerung. Douner-tag, d 21. Juni b I-, Vormittags von 8 Uhr an, soll das Heugras von den Alten- Busecker Gemeindewiesen an Ort und Stelle versteigert werden. Der Anfang ist am Großen-Busecker Weg an der Lehmkaute. Alten-Bufeck, am 15. Juni 1888. Großh. Bürgermeisterei Alten-Bufeck. Krämer. 5038 5061] Gemüsepflanzen abzugeben. _______________________Neuenweg 15. Reines Roggcnbrod 2 Kilo 45 Pfg. W» I^oeher, 5C51 Brandgasse. Ein Pferd § zu verkaufen Dammstraße 1. 5062 Ein fleißiges braves Mädchen wird gegen hohen Lohn gesucht. M. Hof-Wenzel. Jagd. Ein Jagd-Bezirk, in nächster Nähe Gießens, nachweislich sehr wildreich, Umstände halber zu übertragen. Franco-Offerten snb X. 0. besorgt die Expedition d. Bl- 5050 !!! Zöpfe !!! werden für^L 1.— angefertigt, Perrücken, ToupeS und Scheitel nach Maaß. Neue Zöpfe von JL 3 — an- Georg Petri W w e., 266 Seltersweg 43. 5023 Bei hiesiger Reichsbankneben- stelle ist für einen jungen braven Mann aus guter Familie eine dauernde Stelle offen. Eintritt sofort. _______ 5055 Ein Mädchen empfiehlt sich im Bügeln in und außer dem Hause- Näheres in der Exped. d- Bl. Freund Mosebach! | Nicht reagirt. Character verloren, olles verloren- Gelt, ich hatte Recht. E». 5073 Eine fleißige saubere Frau sucht Beschäftigung im Waschen. Zu erfragen kleine Mühlgasse /• Clavleretlninien im Abonnement und auf Einzelb* eteUung qj Piano-Reparaturen in vorzügl. Ausführung zu billigen Preisen ; Kosten-Voranschläge gratis. Wilhelm Rudolph in Glessen. Giessen, 15. Juni 1888. i des 5045 ▻ Redaktion: N. Scheyda. 'L 2» 6 Wegen Ableben Sr. Majestät unseres ge- liebten Kaisers Friedrich wird das Stiftungsfest des Kriegervereins in Wiefeck bis auf Weiteres verleat. 5043 Der Borstand. Kf ♦ »V -r-! H. Carle, Marburg erstraß. 44. Die tieftrauernden Eltern: K. Semmelmeyer und Frau. 5034 Verband miltelrhein. Bildungs-Vereine. General-Versammlung am Sonntag den 24. Juni, Vormittags 11 Uhr, im Gasthaus „Zum goldenen Löwen" zu Butzbach. Tagesordnung. 1) Jahresbericht des Vorstandes über die Thätigkeit des a?erfinff6' 2? ü6er die Jahresrechnung. 3) Neuwahl des Ausschusses. 4) Antrag des Vorstandes auf Abänderung der SS 1 4 und 8 des Verbandsstatuts. 5) Berichte und Anträge aus den Vereinen. -----------Der Borstand. -___Marktftraße 1. 5Oo3 Ein möblirtes Zimmer zu oer- lnrethen. _ Ederstraße 4 II. 5033] Kleiner Laden mit Logis zu oeimiethen. Bahnhofstraße 32. 5026 DaS Retter sche HauS (am ^"u^»latz) mit Laden und Ladeneinrichtung, ist per August oder auch September zu vermiethen. Nähere Auskunft ertheilt L" Petri II.. Ludwigstr. 1. - Druck und 58 Ein Logis zu vermiethen- Gg- Mischer, gr. Mühlgasse 4, ?ut)7 Sechs Zimmer, 2 Kammern rc-, Wasserleitung, Gartenantheil und Bleichplotz, auf 1. Oct., auch früher, zu oeimiethen. Bahnhofstraße 66. . 5074 ^ Eüi schönes Mansardenlogis in der iÄothestraße zu vermieden. Näheres Löberstraße 3 I. 5075 Ein möblirtes Zimmer mit Ka- omet zu vermiethen. Trauerflor --- v 5017) A. Fangmann. Lrnlral-Kraiikrn- uni) Strrvrkaflr der Tischler u. a. g. Arbeiter. Samstag den 23. Juni, Abends 8'/- Uhr- Allgcmciiic Mitglieder-Versammlung , 3mnifdi(< im Saale de» Herrn Bieker, Neustadt. J I Anzeigen. 9 ©ie Mitglieder sind ^ebettn, Doa^äbli^su'^rf^einem11”9’ 9?ertolebencS' Mblische Vortrage o0°6 Die Ortsverwaltuna. I Wolkengaffe 22. ~ : 1 Sonntag Abend 8 Uhr. Jedermann ist freundlichst cingeladcn, [5040 Elegante Herren^ und Knaben-Gar deroben fertigt preiswerth an 2777 Karnbach, Schneidermstr., Sudanlage 7, Nebenhaus, part. । 24 9tummern mit Lo^ letten u. Handarbeiter« k, enthaltend gegen 2006 ,, .c Abbildungen mit Bk-» fchreibuna, welche das ganze Gebiet fr«? &bIr0"e Ä Leibwäsche für Damm und Knaben, wie für das zarterv Kindesalter umfassen, ebenso die Letb- He"" und die Bett- und Tischwäsche rc., wie die Handarbeiten in hrem ganzen Umfange. 12 Beilagen mit etwa 200 Schnittmutter» ?r aöfru