Nr, 66 Zweites Blatt, Samstag den 17. März 1888. Gießener Anzeiger -Amts- und Anzeigeblatt für dm Kreis Gießen. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohrr. Durch die Post bezogen »ierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. iVureaur Schulstraße 7. «*f den Gießener Anzeiger amts= unö ÄnzeigMatl für öen Kreis gießen. Wir und Feiertagen, iacL Pfg.; für auswärtige erfolgt, den Anzeiger Der .Giessener Anzeiger" erscheint, wie gewohnt, täglich, mit Ausnahme der Tage nach Son», der Beilage „Öitßenet FmMenMttkr", welche dreimal wöchentlich d-m Anzeiger beigelegt werden. Der AbonnemevtSpreiS für den Anzeiger, frei t« 6 HnaS geliefert, beträgt 2 Mark 20 Abonnenten, welche nur bei der Post abonnircn können, 2 Mark ercl. Postgebühr. wkw-n««« Den seitherigen Abonnenten in der Stadt Gieße» werden rott, wenn vorher keine aosdrückltche Abbestellung auch im II. Quartal 1888 zusenden und den Abonnementsbctrag durch Quittung erheben lassen. . . 9 bitten die neuen Abonnenten, namentlich auswärtige, ihre Bestellungen baldgefalligst aufgcbcn zu wollen, damit wir vollzählige Exemplare liefern können. _ . . Gleichzeitig machen wir darauf aufmerksam, daß den Abonnenten ves Anzeigers tut Preise von 50 j pro Quartal geliefert werden. „Verwaltungsblätter" zum ermäßigten Die Expedition. Amtlicher Hheil. Strack, Dekan. Auf Allerhöchsten Befehl soll die Trauerseier zum Gedächtniß an den Kaiser Wilhelm in allen evangelischen Gemeßen Sonntag den 18. März stattfinden. Es werden als Texte für die Gedächtnißpredigt empfohlen: 1. Chron. 18, 8; Jesaras 40, 30, 31, Jeremras 9, 23, Sprüche 2 , , Pf- , #- Lucas 10, 20. Lang-Göns, den 12. März 1888. M Darmstadt, 14. März. ^Zweite Kammer der Stände.^ Nach Verkündigung einiger neuer Einläufe tritt das Haus in die Berathung deS Entwurfs des Fmanzgesetzes für die Etatsjahre 1888—91. Gelegentlich der General-DiSkussion ergreift Abg. Möllinger das Wort. Er führt aus, daß auch diesesmal eine allzu hohe Belastung des Grundbesitzes mittelst der Grundsteuer stattgefundrn habe und stützt hierauf das Verlangen, den ganzen zur Verfügung stehenden, je nach dem Abschlüsse des Budgets eventuell noch zu erhöhenden Betrag zur Herabminderung womöglich nur der Grundsteuer vom landwirthschattlich benutzten Grund und Boden, falls aber dieses unthunlich sei, auch auf Verminderung der Gebäudesteuer zu verwenden. a , Finanzminister Weber erklärt, daß er keineswegs die Ansicht des Abgeordneten Möllinger theile und daß die Grundsteuer in keiner Weise erhöht worden sei, wie man der Regierung vorgeworfen habe; im Gegentheil war die Großh. Regierung in der Lage, da sie die Steuerbeträge in der Weise nicht mehr bedurfte, die Steuern herab- rusetzen. Es sei der Regierung sehr wohl bekannt und könne nicht bestritten werden, daß die Landwirthschafi in einer schlimmen Lage sich befinde. Aber auch andere Zweige der Industrie unseres Landes seien in derselben Lage. Die Regierung habe immer offene Augen für die Linderung bestehender Härten- Die Festsetzung der Steuer- coesficienten von 15 H der Grund- und Einkommensteuer und 17 H für Gewerbe- und Kapitalrentensteuer sei nach reiflicher Prüfung erfolgt. Wenn der Antrag Möllinger die Grundsteuer auf 11 H und für Gewerbe-, Einkommen- und Kapitalrentensteuer auf 17 H festzusetzen, Annahme finde, so trete der Fall ein, daß der Regierung eine Mehreinnahme an Steuern zufließe, für welche sie keine Verwendung habe Das sei wohl dann noch nicht dagewesen, daß man einer Staatsregierung mehr Steuern in einem Landtage bewillige als sie verlange. Er bittet um Annahme der Regierungsprovosition. Abg. Schade begründet seinen mit dem Abg. Schröder gestellteu Antrag auf Beibehaltung des seitherigen Steuercoefficienten (15 H für Grundsteuer und 17 A für die anderen Steuern) und Ueberweisung der sich ergebenden Ueberschüsie an die ^retefaffen. plaidirt für eine gleichmäßige Herabsetzung aller Steuern und Einführung eines einzigen Steuercoefficienten. Aba. Wolfskehl begründet den Antrag der Mehrheit des Ausschusses, welcher dabin geht, an Grundsteuer den Betrag von 14 an Gewerbe- und Einkommensteuer den Betrag von 16 H und Kapitalrentenstcucr den Betrag von 17 H auf die Mark Stenerkapital festzusetzen. „ Abg Schröder erläutert nochmals, welche Grunde ihn bestimmt, mit dem »bg. Schade einen Sonder-Antrag einzubringen; um jedoch sein Entgegenkommen zu zeigen, sei er bereit, den Antrag Möllinger zu dem seinigen zu machen, wenn an Grundsteuer der Betrag von 12 festgesetzt werde. Abg. Möllinger erklärt sich damit einverstanden Ministerialrath Baur begründet nochmals eingehend die Regierungsvorlage Nach erfolgter Abstimmung wird der Antrag Möllinger, Schade, Schröder, bei Art. 1 für die Grundsteuer 12 4, für die Gewerbe-, Einkommen- und Kapitalrentensteuer 17 4 festzusetzen, mit 22 gegen 21 Stimmen angenommen. Die Art. 2 und 4 des übrigen Theiles des Gesetzes werden sodann ohne Debatte genehmigt. Das ganze Finanzgesetz wird hierauf mit 24 gegen 19 Stimmen angenommen. Das Haus vertagt sich sodann bis zum 22. März. Berlin, 14. März. Kronprinz Wilhelm beobachtete heute in Be- gleitung seiner persönlichen Adjutanten längere Zeit die Vorgänge vor dem Dom. Vorher hatte der Kronprinz mit seinem Adjutanten eine Rundfahrt durch Berlin unternommen und mit sichtlicher Rührung von den zahlreichen äußeren Zeichen der tiefgehenden Trauer im Publikum durch eigenen Augm- schein sich überzeugt. Unter den Linden hat man heute schon in früher Morgenstunde mit den Arbeite» zur Ausschmückung begonnen. Die Akadem e hat dem Archittktenverein den groß n Saal t« Erdgeschosse des Akademie- gebäudes an der Ecke der Charlottenstraße ausgeräumt, wo heute unau-gesetzt Wagen mit schweren Stoffen Vorfahren. Zahlreiche fleißige Hände sind un- ■ ausgesetzt mit Messen. Zuschneiden oder Anfertigung von Schleifen u. dgl. beschäftigt. In fünf Colonnen rückten heute früh 150 Arbeiter der städtischen Straßenreinigung an, um da« schwere Werk der Säuberung de« Mittelweges der Linden vom Schnee und Eis zu beginnen. Die städtische Straßenreinigung hat gleichzeitig auch die Reinigung der Charlottenburger Chaussee übernommen und zu diesem Behufs auch vier Schneesegemaschinen in Dienst gestellt, welche mit je 30 federnden Schaufeln den Schnee gleich abkratzen. An verschiedenen Stellen der Linden sind hohe Cokeshausen aufgerichtet zur Füllung von Coke»- öfen, welcke zum Austauen bet Erdbodens behufs Ermöglichung der nöthigen Erdarbeiten dienen sollen. Das Ausbrechen des hart gefrorenen Bodens verursacht überhaupt große Arbeit. Noch schwieriger gestalten sich die Verhält- niffe aus dem Pariser Platz, wo die mit Theer zusammengefügten Steine des Wiener Pflaster« ausgestemmt werden müssen. Der auszuschmückende Theil der Trauerstraße geht vom Dom bis zum Kreuzungspunkt der Siege«allee mit der Charlottenburger Chaussee. Jnsgesammt haben 12 der bedeutendsten Architekten firmen die Riesenarbeit übernommen. Besonders würdig wird sich das Brandenburger Thor ausnehmen. Auf dem Pariser Platz werden acht Tribünen erbaut, die je 18,80 m breit und 15,4 m tief sind. Besondere Vorbereitungen werden am Kreuzungspunkt der Friedrichstraße getroffen. Hier wird sich baldachinartig ein 17 m hoher viereckiger nach oben sich verjüngender Ausbau erheben, der mit einer Kaiserbüste gekrönt werden soll. Gegenüber dem Palais wird da« Denkmal Friedrichs des Großen den Stützpunkt für eine großartige Trauerdccoration bilden. Die Akademie der Künste ist heute Abend um 6 Uhr im Sitzungssaals de» Senats zu einer Gesammtfitzung des Senat» und der Mitglieder versammelt. Den ersten Theil der Sitzung, die nicht öffentlich ist, bildet ein Traueract für Kaiser Wilhelm. Professor Bekker hält al» Präsident der Akademie eine kurze Ansprache. E« soll sodann Beschluß gefaßt werden über eine Adresse, welche Kaiser Friedrich III. überreicht werden soll, sowie über die Veranstaltung einer Gedächtnißfeier für Kaiser Wilhelm. Am Sarge de« Kaiser« hat die Akademie bereits einen Lorbeerkranz von l^/zm Durchmesser nieoerlegen lassen, Jber die Widmung trägt: „Die königliche Akademie der Künste zu Berlin." Kaiser Wilhelm war Protector und seit dem Anfang der 50er Jahre auch Ehrenmitglied der Akademie. — Der Verein Berliner Presse hat gestern auf dem Hofmarschallamt einen Kranz zur Niederlegung am Sarge Kaiser Wilhelm', durch ein Milglicd de» Varstande, überreichen lassen mit der Ausschrift: »Dem Begründer de, Reiche- der Verein Berliner Presse." Lokales. Gießen, 16. März. In seiner gestrigen Sitzung hat der engere Senat unserer LandeSunioersität beschlossen, am 22. März d. I. um 12 Uhr in der großen Aula auS Anlaß des Ablebens Seiner Majestät des hochseligen Kaisers eine Trauerfeier zu ver^ anftalten. Verwischtes. HnHä;Ä DE'-nittsalr-r der H°benz°ll-rn.f Kaiser Wilhelm hat das Durch- ichnittsalter der als Kursürsien von Brandenburg und als Könige von Preußen bisher to ^‘“J?18 J'1®*11 Hohenzollern um mehr als 30 Jahre, also fast um ein Menschenali-r überschritten Dasselbe betrug bei den 17 hohenjollernschen Herrschern, S’°! Surfurft Friedrich l, bis au, König Friedrich Wilhelm IV. regiert haben, unter gortlaijung der Monate und Tage 59,65 Jahre, während Kaiser Wilhelm das dl. Lebensjahr nahezu vollendet bat. Das niedrigste Lebensalter hat Kurfürst Georg im Iabre 1597 geboren und am 1. December 1640 verstorben tr n1prt?»ft0Tr?Cn ®et b-Lnächst bei seinem Tod- jüngste Herrscher war Der vierte Kurfürst, Johann Cicero, welcher, am 2. August 1455 geboren und am 9. ^anuar 1499 verstorben, bei seinem Tode im 44. Lebensjahre stand. Johann Sigismund, 1572 geoor'N und am 23. December 1619 gestorben, war bet feinem Tode 4< ^ahre alt. Ein Alter von 51 Jahren haben die Kurfürsten Friedlich II. und Joachim I. erreicht, wahrend König Friedrich Wilhelm I. 52 Jahre alt geworden ist Demnächst folgt Friedrich Wilhelm II. mit,53 Jahren. Kurfürst Joachim Friedrich -*2i ^0^6. Friedrich Wilhelm IV. 64, Kurfürst Joachim II. 66, Kurfürst ht UAlb Wilhelm, der Große Kurfürst, 68 Jahre alt. Friedrich Wilhelm III. starb 2 Monate vor der Vollendung des 70. Lebensjahres. Das letztere nberschrstten haben nur die Kurfürsten Albrecht Achilles, der 72, und Johann Georg, 3np 7AC 5" geworden ist, sowie Friedrich der Große, der bei seinem Tode ein fahren «reicht hatte. Der letztere, der bisher von allen regierenden v? (Sl1bad Lebensalter gehabt Hal, war also bei seinem Tode immer noch hnt^frhrbnsnhHCrrhM5 ion!? Durch das ungewöhnlich hohe Alter des Letzteren oas durchschnittliche Lebensalter der regierenden Hohenzollern von 59,65 auf bpi hPmahnhPnr^Hp b^r Dauer seiner Regierung nimmt Kaiser Wilhelm hohen Alter, in welchem er dieselbe bereits angetreten hat, unter den Herrschern aus dem Hohenzollernhause erst die achte Stelle ein. Die durchschnittliche Dauer der Regierung der achtzehn Hohenzollern, die seit Kurfürst Friedrich I. als Kurfürsten von 25ia/n^nbrJ9 von Preußen regiert haben, beträgt in runder Zahl 20 /«?ohre Die kürzeste Regierungszelt hatte Joachim Friedrich, der nur 10 Jahre ^6"rte. Es folgen Johann Sigismund und König Friedrich Wilhelm II mit ie • Kulurst Johann Cicero mit 13, Albrecht Achilles mit 15, Johann Georg ^ ehr7}^S1!?r! ivren‘ t Ä Hahre haben Kurfürst Georg Wilhelm und König ? Wilhelm IV. reglet. Die Regrerung des ersten Kurfürsten währte von seiner §e?dnung mit der Kurwurde im Jahre 1417 bis zu seinem Tode 23 Jahre. König Fl^drich I hatte 2o und König Friedrich Wilhelm I. 27 Jahre regiert. Ihm am ^Eten steht in der Regterungszeit König Wilhelm mit 27 Jahren. Ueber 30 Jabre Kurfürst Friedrich II. (31 Jahre) und die beiden Kurfürsten Joachim I. und II. & lÄ^t. Die Dauer der Regierungszeit Friedrich Wilhelm III. währte l^z Cn^r ®r°6en 46 Jahre, während die Regierungszelt des Gronen Aahren. bie aller seiner Vorgänger und bisherigen Nachfolger um efnmnr^ht,11?^ chEMl übertrifft. Beiläufig sei hier bemerkt, daß schon m hben^ar5 ?rC< ? denen Kaiser Wilhelm zu seinen Vätern versammelt 5*m,nP tf1, dem Vobenzollernhause Trauertage geworden sind, indem Kursürst Albrecht d°s Zeitliche segnete. Das Todesjahr des Kaisers aber S mrulnert&un£- .daran, daß dasselbe mit dem 2OOjährigen Gedachtnitz des Todes des Großen Kurfürsten im Jahre 1688 zusammenfällt. 16. Marz. In der gestrigen Sitzung der Stadtverordneten wurde zunächst der Gemelnde-Boranschlag für 1888/89 an die Finanzdeputatton verwiesen, ^zwelReolsionsb-merkungen der Oberrechnungskammer zur Rechnung vom Jahre 1885/86 erläutert. Ferner wurde beschlossen, die zur Düngung der städtischen Wiesen erforderlichen Düngemittel anzuschaffen. Zur Herstellung verschiedener Reparaturen un Stadtknabenschulgebaude, Weißen der Wände rc. ertheilt die Versammluna d'e Genebiurgung. Das Gesuch des Herrn Heinrich Schmidt II. um Erlaubnis zur Legung von Treppentritten vor seinem Hause in der Wolfstraße wird abgelehnt Petent machte geltend, daß die Wolfstraße nicht so hoch angelegt worden, wre vorgesehen sodaß er um in sein Haus gelangen zu können, zwei Treppentrilte anlegen müsse. Die Versammlung vertrat jedoch die Erklärung des Stadtbauamtes, nach welcher der Ge Mchsteiler In Bezug auf die Sockelhöhe seiner Häuser vom ursprünglichen Plane abgemteben sei. — Das Bauerlaubnißgesuch des Schreinermeisters Herrn Ferd Wledmeyer soll nicht beanstandet werden, wenn der Geiuchsteller gleichzeitig das Eckhaus zu der an der Parallelstraße der Ludwigstraße anzulegenden Hofraithe mit "bau' und das Dachgesims des zunächst zur Ausführung vorgesehenen Gebäudes ein gefälligeres Aeutzere enthalt - Herr Metzgermeister Georg Möhl b-abfichiigtUmbau des unteren Stockes seines Ecke der Bahnhol- und Marktstraß- liegenden Hauses und Vergrößerung des Ladens. Das Gesuch soll befürwortet werden, wenn die vor dem Laden bestndltchen Treppentritte in Wegfall kommen. — Die Loge Ludwig zur Treue sucht um Wiederherstellung der an der Ostanlage vorhanden gewesenen Einfriedigung nach und stellt weiter das Gesuch um Ueberlassung eines Streifens Gelände längs der Oftanlage. Unter Rücksicht auf das angeregte Project des Ankaufs des Logengebäudes Seitens der Stadt wird das Gesuch abgelehnt. 0 B Sberhesßsltze Eisenbahnen. 2lm 1. April d. I. tritt an Stelle des Tarifs vom 1. Avril 1883 ein neuer Gütertarif für den Verkehr Köln (l.)—Ober- Hessen in Kraft. lieber den Inhalt desselben ertheilen die Güterexpeditionen Auskunft, auch können Exemplare h 50 von denselben bezogen werden. Gießen, den 13. März 1888. 2227_________Großherzogliche Directlon. Mchenlohriude- Bersteigerung in der Königlichen Oberförsterei Krofdorf. Samstag, den 31. März er., Vorm. 11 Uhr, wird im Cafö Ebel in Gießen das diesjährige Eichenlohrinde - Ergebniß aus dem Königl. Forste Stoppelberg im Schlage VII. District 90 und Schlag XI. Distr. 97 mit 550 Centner versteigert. Käufer wollen sich an den Kgl. Förster M e l s h e i m e r zu Forstbaus Stoppelberg bei Wetzlar bei etwaigen Wünschen um Auskunft wenden. Krofdorf, den 15. März 1888. 2226] Der Kgl. Oberförster Müller, Bekanntmachung. Der Abbruch der hiesigen Stadtkirche und die Abfuhr der Materialien soll im öffentlichen Verding auf dem Königlichen Bauamte Hierselbst am Mittwoch, 28 März, Vormittags 10 Uhr, nach zwei Loosen: 1) Dachdecker- und Zimmerarbeiten, 2) Maurerarbeiten und Abfuhr, vergeben werden. Anschlagsauszug und Bedingungen sind bei dem Unterzeichneten einzusehen, können auch gegen Erstattung der Schreibgebühren bezogen werden. ZuschlagSfrist 4. April d. I. Angebote, welche den Bedingungen, namentlich in Bezug auf das sichere Herablassen der Glocken und die dicser- halb zu stellende Bürgschaft nicht entsprechen, werden nicht berücksichtigt. Die Auswahl unter den Bietern ' bleibt vorbehalten. Biedenkopf, 14. März 1888. Königliches Kreis-Bauamt. __Lauth._______2213 Mislag, den 20 Man, Nachmittags 2 Uhr, werden in dem Karl Wenzel'schen Haufe, Frankfurterstraße 40, Theater- Utensilien, zerlegbares Podium, A^^döcke, Schaltriemeu u. Latten, Coultssen, Vorhang u. s. w., sowie JllumrnationSgläser und sonstige 1 AEcor"tto"sgegenstLnde versteigert. 2139 In Auftrag: Hoffmann, Ortsgerichtsmann. | Allgemeiner Anzeiger. Holzversteigerung. Freitag den 23. und SamStag den 24. März, jedesmal von 9 Uhr Vormittags an, werden m den Districten: Heimertshäuser-Eifenkauten, Atzelberg, Hommelberg, Hrrtenhauser-Rain, Kohlstück, Seifen rc. r:., Forstwartei Heimertshausen, ver- I. Stau? und Nutzholz. 1. Stämme. 62 Eichen mit 9,89 fm, zu Wagnerholz brauchbar, 210 Kiefern mit 123,32 fm, theilweise Schnittholz, der Rest Bauholz, 4 Buchen mit 2,20 fm, zu Wagnerholz geeignet. II Brennholz. 106 rm Buchen-, Birken-, Kiefern- rc. Scheiter, 1170 „ Buchen-, Birken-, Kiefern- rc. Knüppel, 2556 „ Buchen-, Birken-, Kiefern- rc. Reisig, 83 „ Buchen- und Eichen-Stöcke. . Freitag den 23. März wird sämmtliches Brennholz im Holzschlage des Drstrrctes Hommelberg verkauft, und Samstags kommen die Stämme mit Anfang im Districte Hommelberg zum Ausgebot. Maulbach, em 16. März 1888. Gr. Oberförsterei Maulbach. _________Koch.__________________ 2219 Stein’s Garten. Von heute an ächt Münchener Salvatorbier aus der Brauerei Zacherl in München in Zapf 22n, Für Confirmanden (Mädchen und Knaben) empfehlen unser Lager in fertiger Wäsche. Extra-Bestellungen hierin werden entgegengenommen, dieselben rasch und pünktlich ausgeführt. ^92 Cteschw. Ileerz, Neuenweg 7. Zwiebel-Bottbott®» Das bewährteste Haus- und Linderungsmittel gegen Hustenreiz, Heiserkeit, Rauhheit im Halse etc. allein echt aus der Fabrik von Kiel & Schmahl in Herford sind h Packet 50 H in Giessen zu haben bei den Herren f’erd- Marktplatz. | C. Reth II., Wallthorstrasse. Kalkhof, Frankfurterstrasse. Robert Stuhl, Neustadt. 1992 le in diesem Jahre zu gewinnende Etchenlohnnde a. d Gem.-Waldungen, geschätzt für Atzbach 150, Dorlar 100, Garbenbeim 80, Kinzenbach 100, Krofdorf- Gleiberg 130, Launsdach 70, Salzböden 80 Ctr-, wird Mittwoch, den 28. d. M., hier versteigert; schriftliche Gebote sind verschlossen bis 11 Uhr abzugeben. Nähere Auskunft über die Lohschläge ertbeilen die Herren Förster. Krofdorf, den 15. März 1888. 2220 Das Bürgermeisteramt. In Auftrag: versteigere Mittwoch, den 21. d. M., Nachmittags von 2 Uhr an, im Bramm- schen Local, Neustadt 55: 1 fast nenrs Bett, 1 Bettstelle mit Sprungfeder- und 3theil. Matratze, 1 Subsellie (Schulbank), neues System, Gartenmöbel, eine Saison gebraucht, Tifche, fchönev Nähtisch, t Waschttch, 1 Nachttisch, 1 Sessel, 1 Wecker, 1 Sitzbad von Zink, 1 schön eingerichteter Kinderstuhl, 2 Petroleumlampen 1 Wanduhr, 2 kleine Bütten, 1 Küchenschrank, 2 eiserne Bettstellen rc. rc. 2205 Louis Rothenberger, Auktionator. Jerkgeöotenes. fische Sendung, Dachpappcn, Baumaterialien u. s. w., empfiehlt 2212 Dan. Wirths Nacht*. 2097 Guten Kuhmist verkauft Carl Steinberger, Löwengasse. 15.34 12.89 Nach 23.26 20.69 591 1556 ö bß =5 CQ A. Fangmann. 2202 ▼on von von von Geschäfts Verlegung [205 Nähere Auskunft ertheilt 2073 Einen Lehrling 2161 sucht I. Vogel, Lackirer. stes_Blattes eroeren-— Wo? sagt die Exped» d. Bl. I welcher insbesondere bei Kauft sreundl- Wohnung von 4—,5 I ————wird I Industriellen gut eingesührt ist. Wasserleitung nebst Zubehör ; gesucht dkrch ‘aauui^’eträ'Ämtth W-^mU R-s-r°n,-n unter ' M. an die Erp. r>. Bl. I lungs-Bur-au, Bahnhosstraße 32. I postlagernd Franksurt a. M. W. H. B. » a. M. (Hauptpost). 2087 25 17.90 30 21.30 60 te 27.70 21.74 A, 3h 35 Jahre 65 te Jahr 30.40 . 30 . 25 . 20 lS lö A o (0 o tu) fl £ Ä d lS d (D do 0 55 te 25.70 35 Jahre 25.50 18.36 .__________________________ - 0 a Otto Schaaf Seltersweg 39. 2174 Für 1. April Ludwigsplatz 13 ein LaufmSdchen gesucht. Zu erfragen Neustadt 71. Zimmern mit t bis 1. Juli gesucht. . Offerten unter L. M. an die Exp. d. Bl. 2209 Ein junger Mann der schon in verschiedenen Geschäften conditionirte, sucht Stellung, gleichviel in welcher Branche, auf Comptoir oder auch auf Reisen; beste Bock-Ale (Salon-Vier) per Flasche . . • Kais-rbväu, per Flasche 2211 Esstehen 3 Wagen, fast neu, zu verkaufen bei . K. Lotz, Klein-Linden. monatlich 1 mal. Die Post - Dampfschiffe der Gesellschaft bieten bei ausgezeichneter Verpflegung, vorzügliche Reisegelegenheit sowohl für Cajets- wie Zwischendecks-Passagiere. Zeugnisse vorhanden. Offerten unter A B. Nr 100 an die Expedition dieses Blattes erbeten- * 2210 Eine sreundl- Wohnung von 4-5 (Stimmen anS allen Parteien.) Wochenschrift für Politik, Litteratur, Kunst und Wissenschaft. Ed)S dringt allwöchentlich in unterhaltender Form Berichte über alle pclitischen, wirtschaftlichen, Wissenschaft» Ilchen und gesellschaftlichen Vorgänge, welche sich in Deutsch, land und im Auslande abspielen. DgS Echo ist kein Parteiblatt, sondern cs läßt die inkeressantesten Stimmen aUcr Parteien zu Worie kommen. Das Echo widmet außerdem dem Leben der hohen Kreise eingehende Aufmerksamkeik. Das Echo bringt in jeder Nummer ein bis zwei ab» geschlossene Novelletten, Erzählungen u. s. w. auS der Leder bc» währter, zeitgenössischer Schriftsteller. Das Echo bringt informierende Notizen, Kritiken und Leseproben aus den bedeutendsten Erscheinungen des intet» nationalen Büchermarkts. D0S Echo betrachtet es insbesondere als seine Aufgabe, den» Leben nnd Treiben der Deutschen im Auslande die liebevollste Aufmerksamkeit zusumenden. Das Echo will sich in jedem guten deutschen Hause ein» bürgern, deshalb ist auch sein AbonnementSpreis ein niedriger: Vierteljährlich 3 Mark durch Post oder Buchhandel — in jj Österreich »Ungarn bei gleichem Bezug 2 Gulden einschl. "V Stempel. — Anzeigen im Echo 40 Pf. die Zeile. Vrobenurnmer« versendet umsonst und frei " I. K. Schorrr, Verlag deS Echo, Berlin S.W. 1800 Gesucht ein Logis von 2 Zimmern und Küche in der Nordanlage oder deren Nähe. Offerten mit Preisangabe unter A. 33 an die Exped. d- Bl. Abonncnientseinladung auf dir meist verlireilele drulslhe Nüchkllslhnst: Mein Geschäft befindet fick von beut« ab in der FlügclSgasse, im früher Trefi'schen Hinterhaus«. Justus Voael., Yadürcr jeden Mittwoch und Sonntag, Havre nach Newyork jeden Dienstag, Stettin nach Newyork alle 14 Tage, Hamburg nach Westindien monatlich 4 mal, Hamburg nach Mexico Gebrüder Gehrig, Hoflieferanten, Berlin SW., Beflelstratze 16, empfehlen allen Müttern für am Zahnen leidende Kinder ihre seit Jahren bewährten 1975 Zllhnhalsbänder. In Gießen ächt m haben bei Ohr. E.ndw. Thomas, Neuen Bäue 10. Directe deutsche Postdampfechiffahrt von Hamburg nach Newyork In meinem Medicinal-. Drogen», Chemikalien» & Farben-Geschäft kann die Stelle eines Lehrlings durch einen, mit genügenden Schul» kenntniflen versehenen, jungen Mann aus guter Familie besetzt werden- Gründliche Ausbildung sichere ich zu- Allgemeine Renten-Anstalt Stuttgart Unter Aufsicht der König!. Staatsregierung. — Gegründet 1833. L«. frankfurter u Wiener Würstel, täglich frisch, div. feine Fieischwaaren nnd Käse, billige Gemüsecouserven emvfitbll A. Koch Xachi», 1915 Hamburger Fisch- u. DelicatessemHaM. Chiliphosphatmehl, Thomasphosphatmehl, Special-Wiesendünger. Von diesen wirksamen und billigen Dunamitteln halte stets Lager zu billigst gestelllen Preisen. Gutachten und Zeugnisse stehen zu Diensten. 2Uj' A. Kröll. Vorhänge in reicher Auswahl zu billigsten Preisen neu eingetroffen. 1914 S. Weimersheim Nachfolger. Gesuche von Personal für kaufmännische Geschäfte, Fabriken, Handwer- ker, Hotels, Restaurant- u. s. w- mit Anführung der Adresse oder Osferten-Annahme durch uns, finden prompteste Publikation in allen Zeitungen und Fachzeitschriften bei Berechnung z- billigsten Tarif durch die älteste Annoncen- Expedition Haafenstein Si Vogler, Frankfurt a. M. 505 Lagerbier, „ „ frei ins Haus, empfiehlt Fr. Kühnhotä, I Verkäufe ! Fabriken, Häusern, Gütern, Maschinen, Haus- und WirthschaftS-Gegen- ständen (mit Namen des Inserenten oder unter Chiffre) werden am zweckentsprechendsten durch Anzeigen vermittelt und auf Grund langjähriger Erfahrung an die geeignetsten Z.itungen, Fachzeitschriften rc. befördert durch die 1551 Annoncen-Expedition von \ Rudolf Messe. Frankfurt a. M. (Vertreter in G ießeni Jul. Wallach). Bei größeren Aufträgen höchsten Rabatt. — Zeitungs-Katalog gratis. Einen LehrlingÄöaar^ Handlung A. «r.tzschmar, Kürschner, 1646 Seltersweg 41 Ginf^ckc LeberiSversicherung: Lebensalter beim Eintritt z- B. » - • • , - • • • - ♦ . .r2!> Für je l'.-OO M- nach Ableben zahlbar betragt die Jahrespramte M. 15.70 Dividendengenuß schon nach 3 Jahren- Die Prämie beträgt daher nach dieser Zeit bei 23 pCt. Dividende nur noch .... . M. 11.31 Abgekürzte Lebensversicherung: (Beste Anlage jährlicher Ersparnisse) Lebensalter beim Eintritt z B- - - - - - - - - - - - - 20 25 30 Für je 1000 M- nach Ableben oder in einem bestimmten Lebensjahr zahlbare Versicherungssumme betragt, abgekürzt z. B- auf das 50 te bte Jahresprämie 24.80 3 Jahren durch Genuß der Dividende bei 28 pCt. (aus der einfachen Lebensversicherung) nur noch ...... M. 20.41 (Die Zahlung der Prämien kann in Viiährl. Raten statthaben.) Hauptagewtur Gießen: Grneralagentur Darmstadt G. W. Döpfer, Bürgermeistereisekretär, Südanlage 5. Fr. Fkert. 2093 Ich habe eingetretener Familien- verhaltnisse halber eine vollständige Einrichtung in Auftrag zu verkaufen. Es befinden sich darunter 4 vollständige Betten, eine fast neue Garnitur, ein Divan, Chaiselongue, Gopha, Stühle, Tische, Waschtische, Kommoden, Kleiderschränke, ein «luszteh- tisch, 1 Herrn- und 1 Damen-^chreiv- tisch, 1 großer und 1 kleiner Küchenschrank, sowie eine Anzahl aller sonstiger Möbel. Sämmtliche Sachen find zum Theil neu und sehr gut erhalten. H. Werner, Bismarckstraße 0—8. "Ttai[ef6(umeif" in Flor, sowie sämmtliche Trauersachen empfiehlt in großer Auswahl Der Generalagent: J. F. Hillebrand in Mainz, Jos. Gottlieb in Nidda. [206 Lehrlingsgesuch. Sohn achtbarer Eltern für ein Colonial- waarengeschäst per sofort oder Ostern unter günstigen Bedingungen gesucht. Offerten unter T. 200 an die Expedition dieses Blattes. 1665 1919 Das Flechten von Stroh- und Rohrstühlen, sowie das Ausmachen von Fournirsttzen wird gut und billigst ausgeführt von Philipp Henkel, Stuhlmacher, Sonnenstraße 14._________ Medicinal-Tokayer- Kinderwein nur garantirt rein und ächt und in vorzüglichster Qualität, von ärztlichen Autoritäten geprüft, empfiehlt Phil. Bauer TL, Bahnhofstr. 57. Mafchenbier aus der Exporibier-Vrauerei Pfungstadt: 2003 20 bis 30 tüchtige Grubenarbeiter finden gegen hohenLohn dauernde ------------------ . । ^U^melbunaen werden von Steiger 2173) Junges Mädchen mit guten I ^^^^tz^lsdorfentgegengenommen Zeugnisten -u ^"Bismarckstraß^^, I 1922 Eine erftrenommirte guteinae- 2204 soliderHausbur^egesuchl I dUn-ttfftCu^er gtein ö Garten^ I ^Lgsten Bedingungen für Gießen u. Um- 2183 Ein Schuhmachergeselle ge- I ^bung einen tüchttgen Repräsentanten, - — ~ - 11 '*- <<* <»r 1 ^^cher insbesondere bei Kaufleuten und — • ~ 1 m. Schristl» gn genau 75 Lieferungen zum wohlfeilen Preise von 50 Pfennig. Durch all« Buchhandlungen zu beziehen. will . , ) SSjLJ}atttebetVg^erKag mTUicn. Damen- von MnpMz 8 D. Cohn Jun., KirMiz s empfiehlt in größter Auswahl 8 Schöne Partcrre-Wohnüiw7oi^ ?mer mit Zubehör und Gartenantheil preiswürdlg zu oermiethen. v Wolkenaaffe 22. 2221 Freitag Abend 7ss, Uhr. Sonntag Abend * Uhr. Jedermann ist freund!, eingeladen. 1856 Mansardenwohnung zu oermiethen J__________ Seltersweg 26. 2153 Ein möblirtes Zimmer mit Ka- binet vermiethet bis zum 1. Mai __Eduard Noll. 2137 Zwei gut möblirte Zimmer zu oermiethen._______Grünbergerstr. 1 III. 2075 Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen. Ernst Koch, Kirchenplatz 18. c 824 Ein schön möblirtes Zimmer so- fort zu oermiethen. Bahnhosskr. 61 IU. ———-______Marburgerstraße 44 JVD. Bahnhofstraße 41 ist der 11. Stock mit Wasserleitung und allen Bequemlich- | ketten per 1. April zu oermiethen. ____ Julius H00-. 1d T?x9Wa",ttl?enIoßl8' 4 Z^mer ^Zubehör, in der Westanlage per 15. April zu oermiethen. --Ehr. Haubach I. 696) Alicestraße 13 : große Wohnung, mittlerer Stock, 1. Juli ab zu oermiethen. 2 Ä,ra6e 12: Belletaae, 8 Zimmer, 2 Bodenkammern per 1. Mai infolge Be- rttf“nA d- Hrn. Kanzlers Prof. Dr. Gareis. _____________ H. Adami. • 17?2TÄ?ci. «nöblirte Zimmer, wodotT eines mit Cabinet, zu oermiethen —___________Sonnenstraße 25. „5. Ei» klein möblittes Zimmerei oermiethen bei 6 —H^-Mkister^Metzger, Seltersweg. ^rocj, Familien-Wohnungen mit «Uen Bequemlichkeiten und Wasserleitung, zu^öermiet?^"^^^^^hnung per 1. Apnl ^^drich Kühne senior. - _______Wallthorstraße._________ l270 n!ne schöne Wohnung, sechs Snm T Mit allem Zubehör, ist vom 1. Juni ab mit oder ohne Lager- r5n$U?&>Cir ^bn5ofstraße zu oermiethen. Näheres in der Exped, d. Bl. nnh2mU kneu hergerichtet nücthen^ Wasserleitung versehen, zu vcr- Ehr. Wallenfels, Marktplatz 17. ^in schönes Logis von 4 Zimmern s»Ätn' Bahnhof zu Derm. Näheres_______Frankfurterstraße 49. 1870J Westanlage 23: Belletage, sieben Zimmer und Zubehör, per 1. Juli ru oermiethen. Aug. MontanuS. Todes-Anzeige. hat, unseren unvergesslJhro^ dem Allmächtigen gefallen Herrn Lodwig Pfeil heute Nacht um 2 Uhr nach kurzem schweren Leiden zu sich za rufen. Giessen, den 15. März 1888. 2237