Nr. IST Freitag den 15. Juni 1888. Meßmer Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für dm Kreis Gießen. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. jvureanr Schulstraße 7. Einladung >um Abonnement auf den Gießener Anzeiger, Amts- unö Anzeigektatl für Öen Kreis fließen. und Feiertagen, iitcL Pfg.; für auswärtige erfolgt, den Anzeiger Der „Gießener Anzeiger" erscheint, wie gewohnt, täglich, mit Ausnahme der Tage nach Sonn- Der Beilage „Gießener Familienblatter", welche dreimal wöchentlich dem Anzeiger beigelegt werden Der Abonnementspreis für den Anzeiger, fr« tu 8 Haus geliefert, beträgt 2 Mark 20 Abonnenten, welche mir bei der Post abonniren können, 2 Mark erd. Postgebühr. _ Den seitherigen Abonnenten in der Stadt Gießen werden wir, wenn vorher feine ausdrückliche Abbestellung auch im III. Quartal 1888 zusenden und den Abonnementsbetrag durch Quittung erheben lassen. _ . , Wir bitten die neuen Abonnenten, namentlich auswärtige, ihre Bestellungen baldgcfälltgst aufgeben zu wollen, damit wir Niaz Pascha Platz gemacht, ohne daß zur Stunde die eigentlichen Ursachen dieses überraschend gekommenen Eabinetswechsels genau bekannt geworden wären. Der Verdacht lag nahe, daß die Engländer hierbei die .Hand im Spiele gehabt hatten, doch ist seilens der englischen Regierung im Parlamente die Erklärung abgegeben worden, daß sie mit dem egyptischen Eabinetswechsel nichts zu thun habe. König Georg von Griechenland wird am 25. Juni eine Reise nach Petersburg antreten, welcher ein gewisser politischer Charakter nicht abzusprecheu Mn dürfte - .. Politische Ueberficht. Gießen, 14. Juni. Die längere Ruhepause, welche in der Krankheit unseres Kaisers dem letzten schweren Anfälle folgte, scheint leider wieder vorüber zu sein. Wenigstens tragen die seit einigen Tagen aus Schloß Friedrichskron einlaufenden Nachrichten über das Befinden des erlauchten Kranken einen recht ernsten Charakter und sind sie nur zu geeignet, das deutsche Volk mit neuer schmerzlicher Sorge um seinen geliebten Kaiser zu erfüllen. Die Schlingbeschwerden, welche sich bei Kaiser Friedrich schon in früheren Stadien seiner Krankheit zeigten, sind in jüngster Zeit von Neuem und zwar sehr heftig aufgetreten, die dem Monarchen die Aufnahme von Nahrung außerordentlich erschweren. Auch das seit etwa drei Wochen völlig verschwunden gewesene Fieber hat sich wiederum eingestellt, wenn auch nur in mäßigem Grade; hoffentlich bewahrheitet sich die fernere Meldung nicht, wonach sich das Grundleiden deS Kaisers auf die Speiseröhre ausgedehnt haben soll, welcher Fall die schlimmsten Befürchtungen rechtfertigen würde. Eine ganz unmittelbare Gefahr für das Leben des hohen Kranken erscheint allerdings nach den officiellen Bulletins als ausgeschlossen. So besagt z. B. das am Mittwoch Vormittag ausgegebene Bulletin, daß beim Kaiser nach gut verbrachter Nacht die Athmung leicht und ruhig war, daß die Ernährung leichter von Statten ging und der Kräftezustand sich gebessert hatte, aber trotz dieser augenblicklich wieder etwas besser klingenden Meldungen ist doch die Lage augenscheinlich sehr ernst und nur mit schwerer Besorgniß kann man dem entgegensehen, was die nächsten Tagen bringen werden. — Prof o Bardeleben verbleibt bis auf Weiteres in Friedrichskron. Aus innerpolitischem Gebiete bildet die Frage, wer an Stelle v. Putt- kamer's das preußische Ministerium des Innern (übernehmen werde, nach wie vor das Alles beherrschende Tagesthema. Indessen lauten die Meldungen über die Wieder- besetzung dieses wichtigen Amtes noch recht widerspruchsvoll; nach einer anderen Version stunde die Entscheidung unmittelbar bevor und eine dritte Meldung endlich weiß sogar zu berichten, daß die Ernennung des Nachfolgers für Herrn v. Puttkamer bereits vollzogen sei. Als solcher wird von der betreffenden Seite Herr v. Zedlitz-Neu- kirch Vortragender Rath im Ministerium der öffentlichen Arbeiten, der eigentliche Führer der freiconseroativen Partei im Reichstage genannt; indessen widersprechen die Berl Pol Rachr " welche bekanntlich als officiös gelten, dieser Nachricht entschieden, ko daß also die Personenfrage offenbar noch in der Schwebe ist. Dazwischen wollen die Gerüchte von ferneren Rücktrittsgesuchen von Mitgliedern des preußischen Staats- nrinisteriums nicht ^verstummen. So sollte z. B. der Juftizminister Dr. v. Friedberg seine Demission eingereicht haben und zwar wegen Meinungsverschiedenheiten mit dem Reichskanzler, doch ist auch diese Meldung in allen ihren Theilen von officioscr Seite als durchaus unbegründet bezeichnet worden. Auch der Kriegsminister, Bronsart v. Schellendorf, soll sich mit Rücktrittsgedanken tragen, welche Nachricht hier nur der SBoU’tanbtW Diener Kaiser Wilhelm's, Herr v. Wilmowski, Eh^ des kaiserlichen Civilcabinets, hat seinen Abschied erbeten und dem Vernehmen nach auch schon in anädiaster Form bewilligt erhalten. Politische Grunde liegen dem Ausscheiden Wtlmowski's aus seinem bisherigen Amte fern, vielmehr werden ein hartnäckiges Suamldben unb baMobe Alter des Genannten - Herr v. Wilmowski ist 71 Jahre alt - als die Ursachen des Abschiedsgesuches angeführt. Heber den Nachfolger Wilmowski's scheint an allerhöchster Stelle noch keine Entscheidung getrosten zu sein. Wieder einmal heißt es, daß die Vorberathungen des Bundesrathes über ben abaeänderten Entwurf desAlters- und JnvaliditätsoersicherungSgesetzes für die Arbeiter ihrem Abschlüsse nahe seien und soll im Laufe der kommenden Woche d e erste Lesung beendigt sein. Der Entwurf würde alsdann, wie weiter verlautet zunächst den einzelnen Bundesregierungen unterbreitet und hierauf auch der öffentlichen Meinung vorgelegt werden, damit die in dieser Frage vor Allem competenten^ Kreise ihr Unheil über den abgeänderten Entwurf abgeben können. Inzwischen wird sich der Bundesrath vertagen und nach der Sommerpause in die zweite Lesung des Entwurfes unter Berücksichtigung der abgegebenen Gutachten von sachverständiger Seite eintreten. Wird dieses Programm innegehalten, dann stünde der endlichen Einbringung der Alters- und Jnvaliditätsversicherungs-Borlage in der nächsten Reichstagssesston wohl nichts ^Egypten hat das bisherige Ministerium Nubar Pascha einem Ministerium aufmerksam, daß den Abonnenten des Anzeiger- die „Verwaltungsblätter" zum ermäßigten Preise von 50 pro Quartal geliefert werden. Die ^pevition. Z>eutschlaud. Darmstadt, 13. Juni. Seine Königliche Hoheit der Großherzog empfingen heute u. 21.: Die Hauptleute Feldt, v. Schemen und Hessig vom 2. Großh. Infanterie-Regiment (Großherzog) Mr. 116, den Major Cullmann, Commandeur des Gensdarmerie-Distriets Oberhessen. Darmstadt, 13. Juni. Das Amtsblatt des Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz, Sektion für Justizverwaltung, Nr. 13 bringt folgendes an särnrnt- liche Justizbehörden gerichtetes Ausschreiben d. d. 6. Juni, betr. das Reglement für die ©efangnif - ung der §$ 31, 64, 67 und 69 des Reglements für die Großherzogl. Gefängnisse vom 31. Deeember 1887 haben wir folgende Bestimmung getroffen: Der Vorsteher des Gefängnisses ist befugt, in dazu geeigneten Fällen den Gefangenen die Benutzung eigener Kleidung, Wäsche und Bettwerk, sowie das Tragen eines Bartes zu gestatten. Diese Besugniß erstreckt sich nicht auf solche Gefangene, welchen die bürgerlichen Ehrenrechte aberkannt morden sind. Darmstadt» 11. Juni. Das Großherzogl. Regierungsblatt (Beilage Nr. 17) enthalt Bekanntmachung Großh. Ministeriums der Finanzen, bie Aufnahme der von der früheren Oberhessischen Eisenbahn-Gesellschaft übernommenen Bahn- und Weichenwärter in den Staatsdienst betr. n, 2. Ueberficht der von Großherzogl. Ministerium des Innern und der Justiz genehmigten Umlagen zur Bestreitung von Bedürfnissen in den Gemeinden des Kreises Oppenheim in der Zeit vom 1. April 1888 bis dahin 1889. 3. Ueberficht der von Großh. Ministerium des Innern und der Justiz für das Rechnungsjahr 1888—89 genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Communal-Bedurf- niffe in den Gemeinden des Kreises Heppenheim. Berlin, 13. Juni. Das Fieber, das bet dem Kaiser gestern Abend eine beträchtliche Höhe erreichte, fiel im Laufe der Nacht und war heute früh nur sehr gering. Die Nacht verlies in Folge dessen besser als man erwartet hatte: Die Nahrungsaufnahme mit Hilfe der SchlundsonDe geht jetzt sehr gut von Statten. Der Kaiser, der anfänglich dagegen eine gewisse Abneigung hatte, verlangt jetzt selbst darnach; dadurch hat sich der Kräftezustand und das Allgemeinbefinden etwas gebessert. Die Nahrungsaufnahme erfolgt jetzt täglich zweimal, früh und Abends in Gegenwart der Aerzte; wahrend dieser Bett ist der Kaiser in der Lage, feste Nahrung ohne die Schlundsonde zu nehmen, wie überhaupt feste Nahrung jetzt leichter aufgenommen wird als fluffige. (tf. 5) Berlin, 13. Juni, lieber die Höhe der Pension des Herrn Ministers v. Puttkamer wird mitgetheilt, daß diese etwa 17 000 JL betrage. Das Gehalt eine» Ministers beträgt 36000 Die Pension wird von demjenigen ^eU de§ Gehalts, welcher 12 000 JL. übersteigt, nur mit der Hälfte berechnet, der Pensionsanfpruch des Herrn v. Puttkamer richtet sich also nach einem Gehalt von 24 000 Herr v. Puttkamer ist nicht ganz 40 Jahre im Dienst gewesen; seine Pension wird also etwa 17 000 betragen. Italien. Bologna, 13. Juni. In Anwesenheit des ganzen Hofes fand die Promotion der Ehrendoctoren statt. Von den anwesenden Deutschen würben promovirl . Lhemtrer Hofmann (stürmisch begrüßt), Jurist Bar (Göttingen), Fitting (Halle), v. Holtzenborff (stürmisch begrüßt), v. Schulte (Bonn), Hinschius (Berlin), bie JJiebiciner Liebermeifter Tübingen), Schiff (Genf), Maßen (Wien). Von Abwesenben würben promovirt als. Doctoren ber Philosophie: Kuno Fischer unb Brunn; Seitens ber naturwissenschaftlichen Fakultät: v. Helmholtz, Bunsen,Pringsheim, v. Nagele, D0“ &er juristischen Fakultät: Gneist, Jhering, Mommsen (brausenber Beifall), Lorenz, Stein (Wien); bie Mebiciner Koch, Billroth, v. Köllicker, Pettenkofer, Lubwig. (F. Z.) Boloana. 12 omni. Heute Abenb fanb ein Banket von 400 Gebecken statt, I welches bie Regierung ben Vertretern ber italienischen unb auslänbischen Universitäten | gab. An biefem Banket nahmen auch der deutsche Botschafter und der Gesandte vorr^ ÄffÄtSSÄ*»1» $2** °us die fouoerönen Herrscher und Staaizob-rhäupt-r der Anwesenden aus und b?r'“Ä3X”Ä “Te? & Ä'u?t“%^^C8'£r§ W y ,. ??*?***' 14: ^uni* (Privatdepesche). Bulletin von 10 Uhr Morgens Der 2 im ©infcn 6at M fdt 0CftCtn abcnb wesentlich verschlimmert. Die Kräste Telegraphische Depeschen. Wolff S telegr. Correspondenz-Burea«. n„ l3, ?unL ?cr hörte Vormittags den Vortrag Wilmowskv's /* QnrcYY?ur^c ^onig von Schweden von den Majestäten emvfanaen imh !u^r nach _0 Minuten Aufenthalt nach dem Marmorpalais zum Diner bei der (tyrofe- 6CriO8«eOi8>»±‘6^^C Tr- ^M3..uhr erschien Fürst Bismarck zum Portraf. ^ «I# 12 Tb 'ÖL 7^ Gefolge ^LLu°r7 Ä7b lfn0Mb6^nWÄ empfing den König von Schweden auf der miV wIeJUa-e' sitzend. Der Letztere hotte eine Unterredung von 10 Minuten mit Mackenzie. Das Allgemeinbefinden des Kaisers ist verhältnißmähia befriediaend 7m^Uhr Abends ohne Sonde zu sich. Der Kr?nprin? bLte^enÄser Potsdam, 13. Juni. Da bei der augenblicklichen Lage Sr. Majestät die csin- f^rUQ®frtnCr Ernahrungssonde mit einiger Gefahr verbunden ist, so hat Mackeniie seine Zustlmmung zur Anwendung dieses Instruments erst gegeben, als von allen Renten stimmig zugegeben war, daß die Methode nothwer.dig märe ^,n ba5 ßeben zuver langeni, öa Patenten öfters noch einige Monate und selbst länger gelebt haben wenn die Ernährung durch eine Sonde erfolgte. Bereits am Samstag Morgen bat&mie rhie iamponconule eingesetzt, ba sich eine Verbindung zwischen Kehlkopf und Sveise- imrpn0rb'?? <-"L »■»— * , Vermischtes. UWWMWMWS halten an?22 Jul/d'"? chr i^N ^iwtlltgen Feuerwehren der Provinz Oberhessen dahier ab b n Verbandstag, verbunden mit einer größten Uebung, MW» IgllllBBS seiner Ueit nn die Vreuklisstip $at [lc5 ^Uerdings die Handelskammer Köln femer ^ett an vte Preußische Regierung gewendet mit der Bitte um Vertiefung des Lokales. Dberbe®n6pro,2.14äÄ d-r Sitzungen des Schwurgerichts der Provinz MN4SSW7VKK-E-L SÄ.Ä &äi£r-s;,3"gs" äs 5a &= ÄeÄnÄa,Ä löge <“""n l'-“' MZZMM--ZWW Die Ausbildung der Arbeiterinnen 7um Hausfrauenberufe wie von dem°m7nnltchen°ä77°nd Ma?n?ch, n°ur 7etzb"lb °ani ebenso Volkes aus Frauen und Mädchen besteh" sondern m,7 blL.flr8&erc Hälft- des Familienwohl den Ausgangspunkt unb bie Lbl15, 1,au5l,d,e Glück und und Staatswohl bilden E^mutz das B-sUeben nu.?^ Einzelwohl, G-meindewohl b'?u°u zunächst zu ihren, hauswirthschaftichenund mütt-r!i*/„ ^°IteS ^n'A wobei die Erziehung zu einem gcwerb ^en lanbmlrtü^./,^ " ,®e™f.e °°rzub,Iben. s°uN-g-n Fachberufe nicht vernachlässigtzuwerden'bra?*kaufmännischen oder «Ä JÄÄ di? -una7 ^Lst-r,^t W'ää**"1» ■X“bÄ&£laSIC, ber Kaiserin Augusta die hauswirthschaftlicheAusbildunaauf Wunsch ordnung gesetzt. Es ist zur Vorbereitung auf dtese>5r^i Mädchen auf die Tages- Kenntniß der bestehenden Veranstaltungen in bkf^ÄS? wumchenswerth, die I breiten. Die neuesten Jahresberichte bei- fnntnH* hn S Un£ immer weiter zu ver- Jahr 1887 enthalten u\™r«nbeSriÄ für das I Mittelfranken und Oberfranken: Mltthetlungen deS Fabrkkmspektors für den Bezirk Frauenberuf fÄ ^i ch"im" abgeiaufenJahre ^n^mei^ Arbeiterinnen für den Haus^ I Baumwollspinnereien zu Bayreuth und Bambera in &en beiden bie fugendlichen Arbeiterinnen In der ^ninSprp^i)?6 a , D?n Arbeitsschulen für ^Ükrnnnen durchschnittlich 100 im Alter o^on 6-14 ^ab^-n ^6* die Zahl der wEntlich zwetmal in den Rachmittagsstunden Jon VÄ ^öMi?'"?1 Nndct stricken, Rahen, Stopfen, Flicken Mäkeln Dt5 ? statt und umfaßt I /r, Wasser 16 Gr. Gießen, den 14. Juni 1888. Rübsamen. Aktgemeiner Anzeiger. Heugras - Versteigerung bei der Stadt Gießen. Montag den 18., und Dienstag, den 19. Juni, jedesmal von Vormittags 9 Uhr an, soll das Heugras von den städtischen Wiesen versteigert werden und zwar: Montag, den 18. Juni von den Wiesen vor der Neustadt, am Neuenwegerthor, am Fürstenbrunnen, Wieseckthal und im Heegstrauch; Dienstag, den 19. Juni von den Ochsenwiesen, den Wiesen im Stolzenmorgen, Utersbrunnen und Altentisch, Nachmittags 2 Uhr von den Wiesen in der Gemarkung Rödgen, Nachmittags 3 Uhr von den Wiesen in der Gemarkung GroßewBuseck. Die Zusammenkunst ist Montag, den 18. Juni am Neustädterthor und Dienstag, den 19. Juni in j den Ochsenwiesen. Die Großh. Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, den 12. Juni 1888. Großh. Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. 4873 Arbeitsversteigerung. Kommenden Samstag, den 16. d. M., Nachmittags 2 Uhr, sollen aus dem Rathhause zu Heuchelheim nachstehende Bauarbeiten versteigert werden und zwar: veranschlagt zu Erdarbeiten Steinbeifuhr zur Chaus. sirung « Steinsetzen /, Schlagen von Decksteinen „ Grundbaustellen M Steindecken „ Kieslieferung „ Liefern von Pflastersteinen n Beifuhr derselben » Sandlieferung „ Pflasterarbeit ________»_ zusammen «X 2274.44 Gießen, 13. Juni 1888. Rohrer, 4974 Bez.-Bauaufseher. 495.18 68.22 183.40 183.40 18.34 30.80 722.— 228.— 56.- 207.90 Das HcugraS von den Wiesen der Heinrich Busch Erben soll Samstag den 16. d Ale. versteigert werden. Zusammenkunft im Heegstrauch Nachmittags 2 Uhr- Im Auftrag: 4953 Gg. Konrad Simon. 7ntSTiohen^?rote<*tora^ULrerKaTserT7Kgi71^heit der 7öz/- und meinen, zauei soivie die dazu passenden *nd und cd ne 2)?Lun Gramms Ziehung unvt i erruflioh vom 23. bis 29. Juni er. 10,833 Gewinne 1. W. v. 150.000 Hk. darunter 10,000 11k., S X ««OO 1» >< »«««, »« ?< ««« Mk. etc. — JLoose a 1 ilk., 11 St. IO Mk., 4S St. 45 Hk. (Porto und Liste 30 Pfg.) empfiehlt und versendet (auch gegen Couponsond Briefmarken) Moritz Hab, Bankgeschäft, Berlin W., Charlottenstrasse 50/51 (Ecke Französische Strasse). 4yyu [Unter Iioliem Protektorat inrer wiusen. Frau Kronprinzessin des Deutschen Reichs u.v.I reussen. Deutsche Bühnen-Genossenschatts-Lotterie. f&indadunysdcaiten eto. etc. werden soßnedistens anae/etdipi Gadenhube beginnt soeben einen neuen Roman: Die flfpenlce. E. Merner. Handlungen, die Wochenausgabe auch durch bk Postämter. Dao erste und zwei Quartal 1888. u. a. den hinterlassenen Roman von E- Marlltl ^Das Eulenhaus" vollständig enthaltend, werden auf Verlangen zum gleichen Preise nachgeliefert. Sämmtliche Normalartikcl System Jäger,, Rrformhemden, Blevge's, zweiseitigeHemven, Zacken, Hofen, vollständig krimpffrei. (Grösstes Iiagcr in allen Qualitäten baumwollener und Merino-Sommerunterzeugen, Strümpfen, Socken etc. empfiehlt billigst E F. Teipel, Markt 16. Arbeitsversteigerung. Mittwoch, den 20. I. M, von Vorm. 9 Uhr an, sollen im alten Rathhause versteigert H 1888. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. 4988 A. Bramm. werden: veranschlagt zu 511.90 81005 291.81 197.— 117.— 468.— 384.20 2252 39 505.35 tf Maurerarbeit Steinhauerarbeit Schlofferarbeit Erdauffüllung Basaltsteinlieferung Steinfuhrlohn Chaussirarbeit Pflasterarbeit Cementirungsarbeit Gießen, den 14. Juni Das Hrugras von der Sorauwiefe bei Daubringen wird Dienstag, den 19. d M, Nachmittags 2 Uhr, bei Wirth Schäfer zu Daubringen wie in vorderen Jahren versteigert Treis a/L, den 13. Juni 1888. Großh. Oberförster ei Treis a/L. A mendt. 4971 Heugras- Vcrsteigerung. Samstag, den 16. Juni, soll das Heugras von den Wiesen der Herren: Dr. Melchior, Fritz Winther, Carl Schwan, Dr. Vogt s Wittwe und Christian Jughard'S Erben an Ort und Stelle versteigert werden. Zusammenkunft am Neustädter Thor Morgens 9 Uhr. 4905 Im Auftrag Gg Konrad Simon. Ieilgeöotenes. gEZurückgesetztl^G Einen großen Posten trüb gewordener Wäsche bedeutend unter Preis« DameN'Tag- u. Nachthemden, prachtvoller Schnitt und Ausrüstung. Zacken, Beinkleider und Röcke sowie ca- WO St. io/4 breite fertige Betttücher, 4 Ellen lang, h -leinen für 2.50. Reffe Chiffon für Wäsche in den feinsten Qualitäten von 45 H p. Meter. Jos. Mark, 4934 Schulftraße 5._________ Gebrauchter Rollwagen, Leiterwagen und ein Halbverdeck werden preiswerth abgegeben. Wo ? sagt die Erp. d. Bl. 4317 2428 4978 4985 Rheinländer, Mwirth. 4980 Carl Schutze n und Frau. Fussbodenanstrich alte 100 90, neue 102 50 3Vt% do Giessen. 6oi,r8beril6t bet Berliner Börse v°m 14. Juni 1888. 141.90 Redaction: A. Scheyda. 91.25 79 10 97.30 103.00 102.50 97.50 103.60 192.25 34.10 79.00 92.90 106 80 103.20 100.60 107.00 105.20 10680 in allen Arten, in allen Nuancen rasch und hart trocknend. 95.40 88*50 65.00 98.20 144.60 16.10-16.14 16.10-16.14 20.30-20 35 4.16-4.20 Stahlspäne. Farben und Lacke. Disconto-Com-Anthetle Lombarden 20 Francs-Stücke do. in Vi Engl. Souoereigns Dollars in Gold L. Schultbeis, ^ent der Feuerversicherungsbank für Deutschland. Fussboden- und Parquet- boden- Wichse. 3%°/o Solms-Braunf. Oblig. 4°/o Gießener Oblig. 4% Oefterr Goldrente 4V5% Oefterr. Silberrente 5% Portugiesen Oblia. Darmst. Bank-Actien Geldsorte rr. ^?Er wünschen unserem Kame- raden Karl Balser zu seinem 17jährigen ^bgenfeste etn dreifach donnerndes Hoch, 1 ganze Schulgasse wackelt. । Wieseck, den 13. Juni 1888. ' Seine Kameraden. Stein’s Garten. Freitag den 15. Zum: Abonnement-Concert Sttnfanö 7 IIbr. (4989) Entree 30 Pfg. D>e Aste liegt noch an der Kasse zum Abonniren offen. ___ HrauN.se, Großh. Musikdirector. , , =8ür die vielen Beweise herzlicher Theilnahme bei dem uns betroffenen schmerzlichen Verlust unseres unvergeßlichen Töchterchens Emma sagen hierdurch innigsten Dank ^°-?r-rchens Gießen, den 14. Juni 1888. “ 4'3u,i - MH* greitag den 13. Juni, Abends 8 Uhr, im Gymnasium. der noch zur Verfügung stehenden Zeit wird pünktlicher besuch aller Mrtglreder dringend erbeten. 4935 4% Preußische Consols 3 72% do. 4% Nassauer Oblig. 4% Bayerische Oblig. 4% Badische Oblig. 4% Hessische Oblig. 4% Franks. Hypothbk.-Pfandbr. «oursdcricht ött Frankfurter Hörle. Reicksbaut-Disconto n°/„ Juni .»««. Franks Bank.Discouto 3«, 4%% Franks. Landwsch. Creditbk.- Oblig. 4°/° Hamb. Hypothbk.-Pfandbr. o /2U/0 do. 5% Buderus Oblig. Iandwirthsch. Vokalverein Gießen. Sitzung: Sonntag den 17. Juni, Nachm. 3 Uhr, im Gasthaus „zum Ritter" in Steinbach. 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