Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. 1888. 1 I V Vureaur Schul st raße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf, Amtlicher Hheik. Beliessen!»: ®l.6e„, „„ u. «„ 18S8. Das Großherzogliche Kreis-Gesundheitsamt Gießen Großh-rzoglichen Bürg-rm-iS.r.i.n AIt-n-Bus«ck, Harbach, Hangen, Lauter, Lich, Lumda, Münster, «bborn- ^ofen, Rabert-hausen, RüdvingShauseu, Steinbach, Steinheim. ersuchen um umgehende Einsendung der Sterblichkeitsnachweise aus den Monaten März und Aprll 1888. -- --------- Dr. Köhler. Deutschland. enthält121 mat Das Großherzogl. Regierungsblatt (Beilage Nr- 15) 1. Bekanntmachung Großh. Ministerien des Innern und der Justiz und der Käcksit^'n ^ Ä^llung der Großherzogltch Hessischen und der Königlich Sachstlchen technischen Hochschulen tn Bezug auf die Ausbildung für den Staatsdienst tm 2ödUTQ£D. ' Darmstadt, 12. Mai. Das Amtsblatt Großh. Ministeriums des Innern und Justiz, Sektion für Justizverwaltung, Nr. 10 enthält Ausschreiben d. d.Darmstadt, fressend die Auszahlung der von den Gerichten angewiesenen Zeugen- und Sachoerstandlgen-Gebuhren, hier tue Führung von getrennten Verzeichnissen. . 1 ^eine Majestät der Kaiser empfing um 11 Uhr den Vortrag des General-Intendanten Grasen Hochberg, sodann einen kurzen Besuch des Fürsten bls Hs/-Uhr der Kriegsminister Bronsart v. Schellendorf und der Chef des Mtlttarcabmets v. Albedyll Vortrag hielten. Nachher bis gegen 1 Uhr war die Kaiserin Augusta zum Besuch, desgleichen später die Kronprinzessin mit Herzog ^UnüCV°n Schleswig-Holstein, sodann auch der Kronprinz und tue Meiningenschen Herrschaften mit ihrer Tochter. f4. .. — Bei den Kronprinzlichen Herrschaften fand heute Abend ein größeres Diner statt, zu welchem u A. der General v. Albedyll und der Graf Perponcher nebst ihren Gemahlinnen eingeladen waren. y 12’ n D-r. Prinzregent ernannte den ehemaligen Kriegsminister, General Maillmger, zum lebenslänglichen Reichsrathe. Hesterreich. m . EttEn, 12. Mai. Der Kaiser empfing heute Mittag den heute hier eingetroffenen Prinzen Alexander von Hessen tn halbstündiger Audienz, zu welcher der Prinz mittelst Hofeqnipage abgeholt worden war. Die Erzherzoge Eugen Ferdinand von Toskana und Rainer gaben für den Prinzen in dessen Abfteigequartter Karten ab. Araukreich. Paris, 12. Mai. Der Botschafter Herbette reist heute auf seinen Posten nach Berlin zurück. — General Boulanger wurde bei seinem Eintreffen in Douai mit beifälligen Zurufen begrüßt, in die sich vereinzeltes Zischen mischte. Paris, 12. Mai. Boulanger hat in Douai eine Rede gehalten, in welcher er die gegenwärtige Verfassung kritisirte, die kein Mittel an die Hand gebe, den Präsidenten der Republik zu verabschieden, wenn derselbe sich weigere, seinen Platz zu verlassen. Diese Verfassung sei ein lächerliches Kompromiß zwischen der Pseudomonarchie und der falschen Republik. Diejenigen, welche sich gestellt hätten, als beantragten sie die Revision der Verfassung, lehnten heute eine solche ab aus Furcht, bei den Wahlen durchzufallen. Er sei stolz auf die Abstimmung der Wähler des Departements Nord welche dazu beitragen werde, die Revision hcrbeizuführen. Diese sei für die Gründung einer demokratischen und dauerhaften Republik unerläßlich. Stoßen. Rom, 12. Mai Der Papst empfing heute Nachmittag den Bischof von Osnabrück, der mtt deut zweiten deutschen Pilgerzuge hier eingetroffen ist. Später empfing der Papst eine Gruppe dieser Pilger, welche von dem Fürsten Löwenstein geführt wurde. Telegraphische Depeschen. Wolffs telegr. Correspondenz-Bureau. Berlin, 13. Mai. Der Kaiser hatte eine gute Nacht; die Ktäfte nehmen sichtlich zu. Er verließ um 10 Uhr das Bett und ging ohne Hilfe in das Arbeitszimmer. München, 13. Mai. Der Prinzregent Luitpold ernannte den bisherigen Chef des Generalftaos, Verribosia, zum General Capttän der Hartschier-Garde und den Brigade-General von Standt zum Chef des Generalstabs. Wien, 13. Mai. Ein Armeebefehl des Kaisers bestimmt anläßlich der heute ftaltgehablen Enthüllung des Maria-Theresia-Denkmals und in der Absicht, diesen weihevollen Tag, welcher gleichzeitig ein Ehrentag für die gesammte Wehrmacht' ist, für dieselbe zu einem ewig denkwürdigen zu gestalten und um das Andenken der Ahnen des Kaisers, sowie das der hervorragendsten Krieasmänner des Vaterlandes in der Armee wach iu halten und zu ehren, daß folgende Regimenter auf immerwährende Zeiten folgende Warnen führen: Das Infanterie-Regiment Nr. 32 „Kaiserin und Königin Mana Theresia"; das Ulanen-Regiment Nr. 6 „Kaiser Franz Joses II."; das Dragoner- Regiment Nr. 1 „Kaiser Franz"; das Dragoner-Regiment Nr. 4 „Kaiser Ferdinand". Ferner erhalten 18 Regimenter die Namen der Feldmarschälle Montecuccoli, Ernst Ruediger, Slarhemberg, Markgraf von Baden-Baden, Abensberg Traun, Khevenhueller, Wenzel Lichtenstein, Frhr. Monntany-Camus, Graf Nadasdy, Daun, Hedik, Laudon,' Lacy, Cleriayl Karat), Prinz von Sachsen-Coburg-Saalseld, Johannes Lichtenstein. Lille, 13. Mai. Bei dem gestrigen Banket hielt Boulanger eine Rede, in welcher er auf die Ohnmacht und Unsähigkeit der Kammer hinwies und die gegen ihn gerichteten Vorwürfe als eine Insurrektion der Kammer gegen die Wähler bezeichnete. » Die 500 Nichtsthuer in der Kammer müßten ein tiefes Bewußtsein von ihrer Unpopularität haben, um sich wegen der geringsten Handlungen eines entwaffneten Mannes, wie er es sei, Sorge zu machen. Seine Wahl im Norddepartement habe Frankreich aurgerüttelt. Die Worte „Auflösung und Revision der Verfassung" haben das Parlament gezwungen, aus seiner Letargie herauszutreten. Er werde das Werk der Reform I mit Ruhe und Stetigkeit weiter verfolgen; das aber sei nicht möglich bei einer Ver- Lokales. Gießen, 14. Mai. Die Vorbereitungen zum Lutherfestspiel sind nun soweit gediehen, daß voraussichtlich in den ersten Tagen des Juni di! Aufführungen • ?nfan9n ne^en werden. Wenn man hört, mit welchem Beifall das Luthes festspiel an allen ^rten, an denen es bisher aufgeführt wurde, ausgenommen ist so wird man dte zuversichtliche Hoffnung hegen dürfen , daß auch die Gießener Vorstellungen warmer Antheilnahme begegnen werden. Wie in Leipzig und in Bonn so sind auch hierdie Darstellenden zwar sämmtlich Dilettanten — von einem fierpok Agenden Regisseur, Herrn Herrmann vom FrankfurterStadtheater, geschult - aber fast sämmtlich den akademischen Kreisen entnommen. — Durch Leipzigs Einwohner- schaft ging in den Tagen der Aufführung, vom 10.—27. November °1887, eine all- ^'"Ä^^^ung: Erhebung, nicht Ergötzung empfanden die Zuschauer, die auch in den Augenb icken höchster Befriedigung nicht zu Beifallsklatschen sich fortreißen ließen Die andächtige Menge gab aber an den Höhepunkten des Festspiels ihrer warmen' begetsterten Empfindung dadurch Ausdruck, daß sie sich erhob und in die majestätischen ^orale lubelnd einfttmmte. — In Braunschweig war kürzlich der Andrang des I ru den Aufführungen so enorm, daß sich das Comit6 noch zu vier weiteren ! Vorstellungen entschließen mußte, welche vom 13.—16. Mai stattfinden sollen — Hannover nehmen die Aufführungen am Pfingstfest ihren Anfang. - Da in unserer sfbgend mithin das Festspiel noch nicht zur Darstellung gelangt ist, so werden voraus- sichtlich unsere Stachbarstadte ein starkes (Kontingent zum Besuche desselben stellen und der Andrang zu den Vorstellungen daher ein sehr großer sein. Im Interesse des f Ä auswärtigen Publtkums wird es deßhalb liegen, die Bestellungen aus Btllets so frühzeitig als möglich zu machen, d. h. sobald das Comitä die Bekanntmachung bezüglich der Bllletausgade erlassen hat. Gießen, 14 Mai. Unsere jüngste Mittheilung betreffs des Lutherfeftspiels können wir heute dahin ergänzen, daß das (Komite den Beginn - der hoffentlich redjt zahlreichen - Ausführungen auf Sonntag den 3. Juni festgesetzt hatt Die Vorarbeiten zum Bau der Buhne haben begonnen; in den Proben, deren letzte wieder die besten Erwartungen gerechtfertigt haben sollen, legt der artistische Leiter des Ganzen, Herr Karl Herrmann von Frankfurter Stadttheater, die letzte Feile an die Ausarbeitung, die zahlreich betheiligten Studenten sind begeistert für ihre Aufgabe der Sangerchor wird in wenigen Proben seine Aufgabe bewältigt haben - noch ein' paar Wochen und: Gluck auf zum Einzug des Lutherfestspiels in unserer Stadt! Ä ®ie6tn, 14. Mai. ^(Vortrag betreffend Heilung des Stotterns.) Der in Nr. 109 dieses Blattes annoncttte Vortrag des Taubstummenlehrers Schneider aus Friedberg ist in mehr als einer Beziehung eine sehr beachtenswerthe Leistung zu nennen. Weniger führt “th'f 7 er uns ein trauriges menschliches Gebrechen anschaulich oor- fuhrt, das bis jetzt sowohl innerhalb als außerhalb der Schule nicht genügende Würdigung und Theilnahme erfahren, als vielmehr deswegen, weil er uns theoretisch und practlsch — letzteres aus Grund eigener sowie sonstiger auf diesem Gebiete gemachten Erfahrungen — lehren will. Durch den Vortrag d»s Herrn Schneider erscheint es uns nun doch zweifellos daß die erfolgreiche Bekämpfung dieser krankhaften und abnormen Erscheinungen durchaus schwierig sei, daß sie eiserne Consequenz und Willenskraft beiderseits, sowie ein gut Theil theoretischer Fachbildung und eine längere praktische Uebung erheische. Wenn dem aber so ist, wie kommt bann die Heilung des Stotterns in die Schule { Sind alle Lehrer derartig vorgebildet, daß sie hier erfolgreich einzugreifen vermögen . Rietet das Seminar — es ist hier speciell von der Volksschule die ^ede — ihnen genügenden Vorbereitungsunterricht für ordnungsmäßige Behandlung der Stotternden? — Herr Schneider will diese Disciplin als obligatorischen Lehrgegenstand in die Seminare ausgenommen und als solchen behandelt wissen. Wir pflichten ihm hierin bei, denn nur in die Schule, welche in Beziehung zum Elternhause steht und stehen muß^ gehört die Bekämpfung sprachlicher Störungen. Der Arzt kann und muß aller- dings vorher durch Untersuchung des Sprechapparates feststellen, ob hier nicht ein organischer Defeet vorhanden ist, da in diesem Falle wohl die Heilung durch die Schule geringen oder gar keinen Erfolg verspricht. Mit der Einführung des Stotterunterrichts in die Schule aber erwächst dieser e^e ebenso schwierige, als dankenswerthe Aufgabe, deren Inangriffnahme wohl in absehbarer Zeit allgemein erfolgen dürste. Was die Sache hierorts betrifft, so können wir jetzt schon mittheilen, daß der Schulvorstand derselben bereits in der Weise näher ™ ’-?rlniftcrskn, 0an8- und gar bet Verfügung unmoralischer Koalition überantworte. Die Abgeordneten wurden gewählt, um sich mit dem Lande ru Mrfmf- ttgen, statt dessen beschäftigen sie sich mit sich selbst. npfiSrtPre^rJ?!LaUiim biefem Zustande ein Ende zu machen, das Land gehöre nur sich selbst Es lebe Frankreich, es lebe die Republik! Nach dem Ende des Um’fang an^men”' cm'8en ^erf°nen 3u Reibereien, die jedoch keinen größeren c 13- Mai Das Befinden des Kaisers von Brasilien bessert sich fort- dauernd, das Fieber hat fast ganz aufgehort. „ozda^celona, 13. Mai. Die Offiziere der hier anwesenden österreichischen und m flatteten beute den hiesigen Behörden Besuche ab und werden morgen deren Gegenbesuche empfangen. drtnz Ferdinand ist hier eingetroffen und beabsichtigt, sich morgen nach Lompalanca zu begeben. ö ’ ©erlitt, 14. Mai, Morgens. sPrivatdepesche.) Se. Majestät der Kaiser hatte eine recht gute Nacht und erquickenden Schlaf. Er verließ um 10 Uhr das Bett. Die Eiterung ist geringer. ti getreten ift, als er beabsichtigt, vorläufig versuchsweise eine separate Classe für Stotternde zu creiren, dieselben aber dem öffentlichen Unterrichte nicht zu entziehen. Glückt dieser Versuch, so wird wohl alsbald mehr dafür geschehen. Von Interesse dürften noch einige Zahlenbelege sein, welche für die Nothwendia- keit dieses Unterrichtszweigs sprechen: In der hiesigen Volksschule befinden sich z. Z. gegen 40 Stotterer; in ganz Deutschland soll es deren 95 500 und in Frankreich sogar 127 000 geben, Zahlen die keines Commentars bedürfen. Wünschen wir also den Versuchen so hierorts wie anderwärts in dieser Richtung besten Erfolg! Erwähnt zu werden verdient noch, daß die Ausführungen und practischen Winke des Herrn Schneider, an die sich eine recht animirte Debatte knüpfte, allseitige Zustimmung fanden. Der Besuch der Versammlung war ein sehr reger, da nicht nur der größte Theil der hiesigem Volksschullehrer, sondern auch Mitglieder des Schulvorstandes, mehrere Studirende und ein größeres Laienpublikum sich eingefunden hatte. Gießen, 14. Mai. Die langjährigen Bemühungen um die Erbauung eines Aussichtsthurms auf dem Dünsberg, welche seiner Zeit von einem besonderen Ausschuß hiesiger Herren angeregt und neuerlich Seitens der Section Gießen des Deutschen und Oesterretchischen Alpenvereins im Einvernehmen mit diesem Ausschüsse wieder energisch in Angriff genommen worden ist, sind leider vorerst als gescheitert zu betrachten, da nach einem jetzt hierher gelangten Erlaß des Preußischen Herrn Ministers fttr Landwirthschaft, Domänen und Forsten vom 25. April l. I. die beabsichtigte Errichtung eines Aussichtsthurms auf dem Dünsberg bei Gießen in der Oberförsterei Strupbach mit Rücksicht auf die Interessen der Landesaufnahme zur Zeit nicht gestattet werden kann. Dem Sectionsvorstand, an welchen besagter Erlaß gerichtet ist, wird dabei anheimgegeben, eventuell später den Antrag auf Errichtung des gedachten Aus- fichtsthurms zu wiederholen. — 8tat pro ratione voluntas. — Aufgeschoben ist nicht aufgehoben! Gießen, 14. Mai. In der Werkstätte des Herrn Schreinermeisters Müller, Schrllerstrage dahier, ist seit einigen Tagen ein Erzeugniß Kiesiger Industrie aufgestellt, das allgemeine Beachtung verdient. Es ist dies eine vorzüglich construirte, sehr solid gearbeitete Hobelmaschine mit Transporteur und sehr zweckmäßig angebrachte Vor- rlchtnng zum Kehlen. Angefertigt wurde dieselbe in der Maschinenfabrik des Herrn A. Menges dahier. Die Firma Menges hat hierdurch gezeigt, daß sie Ausgezeichnetes zu leisten vermag. Indem wir ihr hiermit die gebührende Anerkennung zollen, ver- binden nur damit den Wunsch, daß ihre Leistungen in den weitesten Kreisen die berechtigte Würdigung finden möchten. . . ~ „Galathee", welche im Cafä Leib nur noch bis Donnerstag ausgestellt fein wird, scheint auch auf das hiesige Publikum eine gewlfse Zugkraft auszuüben • war fuch am Samstag der Besuch ein spärlicher, so waren am Sonntag über 200'Personen, welche das Kunstwerk besichtigten, daselbst anwesend. Versäume es daher Nie- mand, htnzugehen, zumal dasselbe nur noch bis zum Donnerstag ausgestellt ist. Telegraphischer SchiffSbericht der „Red Star Line" Antwerpen. A--', der „Red Star Schiff-Nachrichten «oursbericht der Zranksurter Börse. Reichsbank-Disconto 3% IS. Mai 1888. Franks. Bank-DtSc-ntv S°/° Handel und Verkehr. Gruchkpretse.I Weizen .* 19.40, Korn * 14 40 Ä &ifen ■* 00.00, fein OO.OO’, Kottesdrenft in der Lynagogr. „ . 7 Uhr, Mittwoch Morgen 8 Uhr, Mittwoch Mittag 4 Ubr Mitt- ÖÄyjfc ®Onner6taa ™orsen 8 Uhr, Donnerstag Mittag 4 "uh^Donmrs'- Vermischte-. ... Mai. Der Jagdschutzoerein im Großherzogthum Hessen ertheilt Demicnigen, welcher einen Wilddieb oder einen Käufer bezw Verkäufer gestohlenen Wildes derart zur Anzeige bringt, daß seine Bestrafung erfolgt, nach ^langter Rechtskraft des Erkenntnisses eine Belohnung bis zu 100 JL. Anträge auf ^lobnung werden am besten durch Vermittelung der betr. Oberförstereien, in welchen Ler Wildfrevel re. erfolgte, bei dem Geschäftsführer des Vereins, Oberförster Eckstmm zu Darmstadt, etngereicht. ^ar”1ftabt, 12 Mai. sV-rband der hessischen landwirthschaftlichen Eonsum- ^Derbandstag der hessischen landwirthschaftllchen Consum-Vereine ondet am Mtttwoch den 16. Mar, Vormittags 10 Uhr beginnend, im Saale des ^o^es Hierselbst statt. Auf der Tagesordnung flehen folgende Gegen- lt°nde: l) Jahresbericht des Verbandspräsidiums pro 1887. 2) Jahresrechnung pro / -öcridjte der Commissionsvorsitzenden über das Waarengeschäft in 1887 loroie Anfragen und Mrttheilungen aus den Vereinen. 4) Bericht über die Verhandlungen des allgemeinen Vereinstags der deutschen landwirthschaftlichen Genossenschaften am 5. und 6. April 1888 zu Berlin. 5) Der Entwurf zu einem neuen Genossenfchafts- je^ unb seine Bedeutung für das landwirihschaftltche Genosfenschaftswesen. Referent: Der Verbandsprasident. 6) Erganzungswahlen für den Verbandsausschuß. r 13. Mai. Der Maurerftrike ist vorüber und hat mit einer Rieder- lage der Gehrlfen geendigt. Zwar bemüht sich die Lohncommission der Gesellen, noch i____, ^tach dem einmal kleinere puppen der Gehulfen zur Arbeit zuruckgekehrt, ist dic Disciplin unter den Strikenden Lockert und Einer nach dem Andern sucht allmälig die Arbeit wieder auf. Auch Unterftutzungsgelder ausgeblreben zu sein, denn die Lohncommission war fclr, beniubt, Jöoben zu einem Ausgleich zu finben, was ihr indeß nicht gelang, indem die Bauunternehmer nun ihrerseits die Situation ausnützen und noch tn einer gestern stattgehabten Versammlung beschlossen, auf den früher festgesetzten Be- bmgungen zu beharren. Jene Bedingungen stellen die Arbeitszeit auf 11 Stunden yro Tag fest und bestimmen eine Bezahlung von 32 Pfg. pro Stunde. Was die ^ort- mobn?nhJn vollständig zwecklos macht, ist, daß die große Zahl der in Hechtsheim wohnenden Maurer morgen die Arbeit wieder auf nimmt. v ^?uinz, 13. Mat. In dem nahenKastel ist in verflossener Nacht mit großer Strabm ft !!, bedeutender Diebstahl ausgeführt worden. In einer der belebtesten «BraArn f!„8kcn ob'r m^«re ®iebe durch die Oberlichter in einen Metzgerladen, anstoßenden Laden,immer, neben welchem direct der Metzger und M00 G-ldbehLltniß und stahlen hier alle« Baargeld,^nahezu hi, entfernten Nch die Diebe ungchört und ungestört W' Bis i-tzt fehlt jeder Anhaltspunkt, wer die Einbrecher sind. - r me irrsinnige Frauensperson drang gestern Vormittag in den Justizpalast hier ein ^rrinnS Ch ?^bft ^chen Aufstand, daß Polizei requirirt werden mußte Die Snfin häufig Derartige ©eenen hervorgerufen, sie kann aber leider vor- vorhanden^ist" CmC 3rrenai^taIt untergebracht werden, da kein Raum in demselben orr A Rheinhessen, 13. Mai. Die „M. N." bringen aus dem Kreise eine? ^rern^n ^jttbet}unS- „In das unheimliche Dunkel vom Verschwinden bis letzt noch kein Lichtstrahl gedrungen. Nach starkem am Abende zwischen beiden Eheleuten soll dieselbe Nachts um 12 Ubr hnabS und weggegangen sein, nach langem Ausbleiben sah der Mann nach und fand das Hinterpfor chen nach dem Felde offen. Er schickte Morgens nach ^lonbe^n grm zu Horen, ob dieselbe vielleicht zu ihrer Mutter Zuflucht genommen habe Die ^mÄ?0Cn C n078 lIRna gehoben. Die Einnahme an Zinsen und Mielben ist von I - 329,884.76 gestiegen. Die Gesammt-Einnabme, welche JL 2 465 937.85 betraa»! 6 bodurch gegen das Vorjahr eine Vermehrung von L* 211 148.60 ^ttrbefäüe wurden «4L 740,190,85 ausgerablt und ic '-i‘2 7^^ i' r, äurüffgefteat, weil die erforderlichen Nachweise noch nicht bei^kbracht werben ^komckm stimme' oufJeT 91 699 30,°T'äi!!1fi*ler“"8ä'e“',ilfl'iel1 bcties sich die Auszahlung«: Prämienreser^ ®Er Prämien und Zinsen überwiesen. Dadurch ift'iiefelbe3 auf 3L 8 812 760 SO^rfti Di- V-rwaltungskostcn haben sich im V-rhältniß zur Prämiem und änstn tL^?E"' g'gen das Vorjahr vermindert. Nach Abrechnung der Ausgabe von d n und Deckung aller Ansprüche ist ein Ueberschuß von M. 120 588 18 verblieben ^ 9?Men«nift u-n d-n Betrag von 813,301.36 aus -stre Gesanm umm-^on ÄtS f©nie* 1887^^3^37""Pwlieen"'mtt 64,769,901 Eapttal und JL 19,236 65 Jahresrcnte. * cn mu Repertoir der vereinigten Stadttheater -u Frankkurt a. M. Opernhaus. Dienstag den 15 Mai: Fidelio. Gewöhnliche Preise. Mittwoch den 16. Mar geschlossen. rr mDonnerstag den 17. Mai: Zum ersten Male: Der Sturm Over in l&^iaTgetoUfto* ®^tEfpEarE °°" E. Pir°»zi. Groß- Preise. des Fk/a" m^G-w°hnlich° Vorstellung des Mozart-Cpelus. Die Hochzeit Preise.20. Mai: Zum ersten Male wiederholt: Der Sturm. Große Montag den 21. Mai: Der Prophet. Große Preise Auker 9lbnnm»mpnt D-mst-g den 22. Mai: Sie BauOerftöte. Ä,emW ’ CAaufbitlbanl Dienstag den 15. Mai: Andrea. Große Preise. Pn7e?ktaNm ^'M°i^:fchkoss!n.°"- ®r°8C ^EifE‘ (Ferd.L:°°Her?Wallner.)' Groß^Preisk ^°°"E'' «abale und Liebe. _____^ien^tag den 22. Mai. Durand und Durand. Große Preise. ^Preußische Consols 107.00 3,/8o/o do. 102 00 4% Nassauer Oblig. 100 00 4% Bayerische Oblig. 106^60 4% Badische Oblig? Io5 2O 4% Hessische Oblig. 106V0 4% Franks. Hypothbk.-Pfandbr. nt/n,» . alte 10110, neue 102 50 &Irlo do- 97 3Q 41/8°/o Franks. Landwsch. Creditbk.- Oblig. 103.00 ^0 Hamb. Hypothbk.-Pfandbr. 10L50 d /2u/o do. 97 50 5% Buderus Oblig. 104.00 3'/»o/g Solms-Brauns. Oblig. 94 00 4% Gießener Oblig. 105.00 4% Oefterr. Goldrente 88 20 41/s°/o Oefterr. Silberrente 64 30 5% Portugiesen Oblig. 98 60 Darmft. Bank-Actien 143.30 Geldforte«. 20 Francs-Stücke 16.09-16.13 _ , do. in Vi 16.09-16.12 Engl. Souvereigns 20.27—20.32 Dollars in Gold 4.16—4.20 TelegraPhischer EourSbericht der $ Oefterr. Creditactien 140 00 Oefterr. Staatsbabn-Aclien 94*50 1880 4% Russen Oblig. 78 00 4°/o unif. Egypter Oblig. 80.75 Tendenz berliner Börse vom 14. Mai 1888. DiSconto-Com.-Antheile 191.40 Lombarden 35.50 4% Ungar. Goldrente 77.90 5% Gemischte Russen 90 90 : matt. MerheMe Gisendshneu. Die Erneuerung zweier Dachkehlen, ca. 95 Ifb. Meter auf dem hiesigen Werk- stättegkbäude soll mit verzinttem Eisenblech ausgefübrt werden- Die Vergebung der Arbeit auf Grund der hier offen gelegten Bedingungen erfolgt im Submissionsweg und sind bezügliche Offerten bis zum Eröffnungstermine am 19. Mai, Vormittags 10 Uhr, hierher einzureichen. Gießen, den 13 Mai 1888. Roth, 4111 Großh. Eisenbahnbaumeister. Oeffentliche Aufforderung. Die mit unbekanntem Aufenthaltsort abwesenden Friedrich Karl und Heinrich Karl von Burkhardsfelden werden aufgesordert, zur Mitwirkung bei Regulirung der Grundbuchsoer- hältnisie der Parzelle Flur I Nr. 110 der Gemarkung Burkhardsfelden binnen 14 Tagen sich zu melden, gegen- salls ein Curator ernannt und nach dessen Anträgen verfahren wird. Gießen, den 12. Mai 1888. Großh. Amtsgericht. [410t Arbeitsversteigerung. Freitag, den 18 d-. Mts, NackmittagS 2 Ubr, sollen in der Rathhausstube zu Heuchelheim: 1) Pflasterarbeiten und Materiallieferung, veranschlagt zu 318 Mark 80 Pfg., 2) Umpflastern eines Stück Pflasters, veranschlagt zu 37 Mark 80 Pfg., öffentlich an den Wenigstnehmenden vergeben werden. Heuchelheim, den 14. Mai 1888. Großh Bürgermeisterei Heuchelheim. Kreiling. 4107 Apfelwein in bekannter Güte empfiehlt 3676 • Emil Elschbach. i Eniilthing 25. 27. 4094 29. 33. P 4123 4128 2). 21. 34. 35. 36. 37. 38. 39. 40. 41. Der Rentmeister: Schmidt. Evangelische Gemeindevertretung. 1. ---II cxn 7 • Von Maibom, Oberförster i Vsaff, Lehrer. Pirr, Metzgermeistcr. Georg Müssing, Frankfurter Straße. Der Kirchenvorstand. Dr. Naumann. 22. Rinn, Earl, Oekonom. oa Eduard, Bierbrauereibesitzer. K^eid, Crgarren-Fabrikant. 2o. Schiele. Direktor. 26. Schmall, Wilh, Kaufmann. 27. Schmidt, Otto. Rentner. 28. Schopdach, Schreinermeister. 29. Dr. Schürer, Professor. 30. <&d)toan, Carl, Weinhändler. 31. Seibel, Fr., Kaufmann. 32. Dr. Siebeck, Professor. 09 Dr Stade, Professor. Dr. Steinbrügge, Professor. Stief, Stadtbaumeister. Stuhl, Rob, Kaufmann. Vogt, Heinr, Rentner. Walther, Rendant. Weeg, Schuhmachermeister. Wehner, Amtsrichter. Witter, Revisor. ad SLU*on' Bergwerks-Direktor. 43. Wtndecker, Gustav, Kaufmann. KeilgeSotenes. I. Meyers Waarenhaus Seltersweg 63. 453 Ganze Küchen- Einrichtungen zu fabelhaft billigen Preisen, Meffer und Gabeln von 38 an, Eimer 70, 90 u. s. w., Brodbückfen, Schippchen und Besen 75 H, Schuhbürsten, 3 Stück 50 j,, Geschästseröjfnung. Unterzeichneter macht hierdurch einem verehrlichen Publikum bekannt, daß er am heutigen Tage im Nheinifchen Hof (Frankfurter Straße) dahier eine Schwememsizgerei eröffnet hat. Es wird sein eifrigstes Bestreben sein, seine werthen Kunden durch gute Waare und aufmerksame Bedienung jederzeit zufrieden zu stellen. Um geneigten Zuspruch bittet Das Wahl-Protokoll mit seinen Anlagen, jedoch ohne Stimmzettel timf bm .lagen nämlich am 15., 16. und 17 d. Mts., Vormittag von 8 b.s II Uhr und Nachmittags von 2 bis 4 Ubr, in dem Pfarrhause an der Sudanlage osten. Beanüandungen des Wahlverfahrens oder der aelek. uchen Befähigung eines Gewählten können nur binnen 8 Tagen, vom 15 d Mt« an gerechnet, bei dem Dekanatsausschuß gellend g.macht werden. ' ' Gießen, den 14. Mai 1888. J* Rechtsanwalt. 2- Sergen, Direktor des Gas- und Wasserwerks. 3. Dr Buchhold, Lehrer a. d. h. Mädchenschule. f* Ebeling, Lehrer o. d. b. Mädchenschule. J. Fclftng, Lehrer a. d. h Mädchenschule. 6. Fresenius, Polizeirath. 7. Auhr, Oberlehrer. 8. Gerbode, Oberpostsekretär. 9. Dr. Gottschick, Prosessor. 10 Hahn, Kohlenhändler. 11. Hahn, Oberlehrer. 12. Heit, Carl, Wirtd. 13. Aann, Realgymnasiallehrer. 14- Kauffmann, Eugen, Fabrikant. 15. Koch, Kd-, Bauunternehmer. 1£- Küchler, Landgerichtsrath. 17. Kullmann, Landgerichtsrath. 18. ^eng^Wilhelm, Rentner Allgemeiner Anzeiger. ! Holjgkldkrhkbung. Künftigen SamStag, den i lö. d M., von Vormittags 9 bis Nachmittags 2 Uhr soll die zweite auswärtige Erhebung von Freiherrlich von Rabenau'schen Holzgeldern in der Wirtschaft des Herrn Kaspar Ranft in Beuern stattfinden. \ Londorf, den 12. Mai 1888. Gxtrazügezu den Ausstellungen in München bete. Die Großherzogl- Centralstelle für die Gewerbe und den Landesgewerbe, verein hat uns mitgetheilt, daß, um den Besuch der im Laufe dieses Sommers zu München stattfindenden Ausstellungen, nämlich: 1. Der 111. internationalen Kunstausstellung, vom l.Iuni bis 31. Dctober, 2. Der deutsch-nationalen Kunstgewerbeausstellung, vom 15. Mai bis 15 October, ö' 3. Der Ausstellung von Kraft- und Arbeitsmaschineu für den Handwerksbetrieb, vom 1. August bis 15. November thunlichst zu erleichtern und auch weniger bemittelten Kreisen zu ermöglichen seitens der beteiligten Eisenbahnverwaltungen Extrazüge mit 5o% Ermäßigung und 30tägiger Gültigkeitsdauer in Aussicht genommen seien, sofern auf eine genügende Frequenz derselben gerechnet werden könne. Die Direction der Hessischen Ludwigseisenbahn hat die Gr. Centralstelle ersucht, auf Grund deßfallsiger Ermittelungen angeben zu wollen, ob eine Betheiligung, eventuell wie groß, ob Mainz oder Darmstadt vorhanden sein würde und welche Zeit der nächsten Monate für die Abfassung solcher Züge für die günstigste gehalten werde. Wir richten demgemäß an diejenigen Einwohner unserer Stadt oder Umgebung, welche eventuell mit den projectirten Extrazügen während der nächsten Monate nach München zu reifen beabsichtigen, das Ersuchen, davon, unter Angabe der von ihnen vorgczogenen ungefähren Zeit, schriftliche Mittheilung bis längstens Ende dieses Monats an den 2. Secretär des Gewerbevereins, Herrn Architecten Hug, gelangen zu lassen. 4122 ____________Der Porstand des Socalgewerbevereins Gießen. Um Jrrthum zu vermeiden, zur grf. Nachricht, daß die von Großh. Ortsgericht auf morgen einer freiwilligen Versteigerung (erbvertheilungshalber) auszubietenden Hoftaithen meine beiden Wohnhäuser Grünbergerstraße Nr. 21 und Nr. 27 sind. Gießen, 14. Mai 1888. 4105__Liidivig Schmidt I. Schweizer Stickereien ohne Apprst i in Hunderten von Mustern wieder frisch eingetroffen bei 3- 21 J. Kaan jun., Kreuzplatz 10. j Meßener Schäferei-Gesellschaften. Aufterordentl. General-Versammlung Mittwoch den 16. d. M«, Abends 6 Uhr, im Saale der Restauration Haubach (Lahnbrücke). Tagesordnung: Die Klagcfache gegen die Stadt. Die verehrt. Mitglieder werden dringend ersucht, iu erscheinen. Der Präsident der Gießener Schäferei Gesellschaften: 4113__Louis Flett,___ In dem hiesigen neuen Emaillirwerk werden emaillirte gußeiserne Kessel, emaillirte Kochgeschirre aller Art, Krippen, Tröge, Wasserschiffe, Ausgüsse, Röhren, Canalisationsartikel rc. in vorzüglicher Qualität hergestellt. Die Emaille ist schön und haltbar, garantirt blei- und zinkfrei worüber Zeugnisse von Autoritäten vorliegen. Besonders aufmerksam gemacht wird auf die in 16 Nummern geführten. bei den derzeitigen hohen Kupferpreisen besonders beachtenswerthen emaillirten gußeisernen Kessel. Vorzüge derselben den Kupferkesseln gegenüber sind der bedeutend billigere Preis größere Sauberkeit, Wegfall der Reparaturen und der unter Umständen ver- bängmßvollen Grünspanverunreinigung und endlich die Verwendbarkeit jeden Brennmaterials, auch der Braun- und Steinkohlen. Man verlange Prospecte und Preiscourante. Ludwig-Hütte bei Biedenkopf. 4108 ____________ Hessen-Nassauischer Hüttenverein. B A I> W ILDUNClEV. Gegen Stein. Gries, Nieren- und Blasenleiden, Bleichsucht, Blut- armuth, Hysterie rc. sind seit Jahrhunderten als specifische Mittel bekannt: Georg. Bictor-Ouelle und Helenen Quelle. Wasser derselben wird in stets frischer Füllung versendet. — Anfragen über das Bad, Bestellungen von Wohnungen im Bade- logirhause und Europäischen Hose rc. erledigt. 4095 Die Snspection der Wildunger Mineralqu.-Actiengesellschaft. 4118 Ein Mädchen für Haus- u. Feld- arbeit ges. Gg. Grumbach, Launsbach. 4117 Zwei tüchtige Schlosser, selbstständige Arbeiter, finden dauernde und lohnende Stellung bei Friedrich Krogmann, Wetzsteing. 33. 3974 Ein Mädchen, in Küche und Hausarbeit erfahren, wird auf sofort gesucht bei Chr. Hauvach 11., _________Rodheimerstraße 2. 4127 Ein Kindermädchen gesucht. Wollthorstraße 43. 4116 Hermann Hatz M 3996 ' lb- Nedaction: A. Scheyda. & o N <6 P Damen-Mäntrl- Geschäst- 3939 Ein Mädchen, in Küche und Hausarbeit erfahren, wird in einen ruhigen Haushalt gesucht. 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