1088. Sonntag den 15. Januar Erstes Blatt 13 Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen Dreis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. Dureaur Schulstraße 7. Se. Maj. der Kaiser, der gestern von 4 bis 8V2 Uhr 13. Januar. Seine Majestät der Kaiser stand um IOV2 Uhr auf, 13. Januar. Telegraphische Depeicheie. WoLff's Lelegr«, außer torHöett war u^ Negicrungsgeschä^ hatte eine gute Nacht. . n rv______flVrttpftnf hpr tfrtilPr stand um IO»/» Hauptstad ^11 5. Januar 1888. ' (gez.) Friedrich Wilhelm, Kronprinz. Berlin, 13. Januar. Der Bundesrath verhandelte in der am 12. ds. Mts. unter dem Vorsitz des Staatsministers, Staatssecretärs des Innern v. Boetticher, abgehaltenen Plenarsitzung über eine Eingabe, betreffend dre behufs Erlangung emes amerikanischen Patents vor einem deutschen Gericht abgeleisieten Erde, sowie über mehrere Eingaben wegen Abänderung der Kranken- und Unfallversicherungsgesetze. Dem Entwurf eines Gesetzes, betreffend die Abänderung, des Gesetzes über die Rechtsverhältnisse der deutschen Schutzgebiete, wurde in unveränderter Fassung dem Gesetzentwurf über die Festsetzung des Landeshaushalts-Etats von Elsab-Lothrtngen für 1888/89 mit den von den Ausschüssen für Rechnungswesen und für Elsaß-Lothrrngen vorgeschlagenen Abänderungen die Zustimmung erteilt. Von bet der Geschäfte des Bundesamts für das Heimathwesen im Geschäftsjahr 1886/87 und von der Denkschrift, betr. die Ausführung der fett dem Jahre 1875 erlassenen An- leibegesetze, forote dem dazu vom Reichstage gefaßten Beschlüsse nahm die Versammlung Kenntniß, erklärte sich mit der bereits erfolgten Ueberweisung des Gesetzentwurfs für Elsaß - Lothringen über das Theilungsverfahren und den gerichtlichen Verkauf von Liegenschaften an die Ausschüsse für Justizwesen und für Elsaß-Lothrmgen einverstanden und übergab die Vorlage, betreffend dre weitere Ausprägung von Kronenstücken den in erster Lesung festgestellten Entwurf eines bürgerlichen Gesetzbuchs, den Entwurf eines Gesetzes für Elsaß - Lothringen über das Forststrafversahren und den Antrag Badens, betreffend den V-r-d-lungsverkebr mit g-1°rbten S^ denkarnrnliMn, den zuständigen Ausschüssen zur Vorberathung. Für die erledigte Stelle eines Mit- gliedes der Disciplinarkammer für elsaß-lothringische Beamte und Lehrer zu Kolmar wurde die erforderliche Ersatzwahl vorgenommen. Wien, 13. Januar. Das „Fremdenblatt schreibt: Die aus Petersburg gemeldeten Stimmen des „Journal de St. Petersbourg" und der „Borsenzettung sind gewiß geeignet, in der Publizistik wieder jene Stimmung zu verstärken, welche den Glauben an den Anbruch einer dauerhaften friedlichen Situation belebte. Bern, 13. Januar. Der Bundesrath theilte Belgien, Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Niederlande, Oesterreich-Ungarn, Portugal und Serbien mit, daß Italien der internationalen Phylloxera-Conoention vom 3. November 1881 beitritt. DariS, 13. Januar. Senat. Nach Eröffnung der Sitzung dankte Leroyer für die Ehre die man ihm abermals mit der Wahl zum Präsidenten erwiesen habe. Eine aroße Anzahl von Gesetzvorlagen habe noch keine Erledigung gesunden, letztere sei nur u oft durch die eingetretenen Ministerwechsel verzögert worden. Er hoffe, daß die Reaierung von dem guten Willen des Senats Gebrauch machen und daß der Senat feine Controlrechte mit derjenigen Wachsamkeit und Festigkeit ausuben werde, die ihm nach seinen conftitutioneUen Prärogativen zukämen und welche das Land von dem Patriotismus des Senats erwarte. Im Laufe der Sitzung wurde eine große Anzahl k.y n-uen Senatswahlen ohne Debatte für giltig erklärt. VariS, 13 Januar. sDeputirtenkammer.j Präsident Floquet begrüßte, als er den Drchidentenstuhl einnahm, die Kammer mit einer Ansprache, in weicherer die euer- aifche Lebenskraft der Kammer rühmend hervorhob, die Mil Unerschütterlicher Festigkeit ein noch wendiges, wenn auch schmerzliches Opfer gebracht und eine «°n der Ehre der Republik geforderte constitutionelle Wendung herbeigesuhrt habe. Es sei die Pflicht.der Kammer, aus festen Grundlagen eine dauerhafte Harmonie zwischen den öffentlichen Gewalten aufrecht zu erhalten, es entspreche dem nationalen Jitterepe, daß nicht nunmehr die Autorität der gesetzgebenden Gewalt erschüttert werde, nachdem diese das Ansehen der Exeeutivgewalt glücklich wiederhergestellt habe. Floquet constatirte demnächst, daß die den Gang der Politik berührenden Fragen die Nation im Augenblicke wenig intereifirten, man müsse sich milden finanziellen Fragen beschäftigen, sowie Mit der Industrie, dem Handel, dem Loose der Arbeiter, mit den militärischen Verhältnissen, mit der internationalen Lage. Warum solle die Kammer sich nicht verständigen über diese Fragen, da sie doch in gleichem Maße die Gerechtigkeit für Alle wolle bet der Regelung innerer Angelegenheiten, wie bei der Behandlung über auswärtige Interessen die Loyalität eines friedliebenden, aber der Schwache nicht, zugänglichen - Strenge Gerechtigkeit im Innern, scrupulose Loyalität in auswärtigen Angelegenheiten feien die Bedingungen für die nationale Stärke, Frankreich muffe stark fein, wenn es als Alliirtcr begehrt, als Gegner gefürchtet sein wolle. — Der Deputirte Letellier richtete eine Ansrage an den Justizminister Fallieres über die Enthebung Digneau's von seinen Functionen als Untersuchungsrichter Der Minister erwiderte, Vigneau s Verhalten stehe im Widerspruche mit der Wurde und Unparteilichkeit, die ein Angehöriger des Richterstandes zu beobachten habe, llebrigens werde die Lage der Angeschuldigten durch das Vorgehen gegen Vigneau nicht berührt, das gerichtliche Verfahren werde ruhig seinen Gang gehen. Der Deputirte Basly brachte den Antrng aus Amnestlrung aller wegen politischer Verbrechen und Vergehen verurtheilten Personen ein und beantragte dafür die Dringlichkeit. Der Ministerpräsident Tirard erklärte er Jet nicht gegen die Dringlichkeit, er sei auch zu Milde und Gnade geneigt, müsse sich aber ganz unbedingt gegen die Bewilligung einer Amnestie aussprechen. Nach längerer Debatte wurde die Dringlichkeit mit 265 gegen 197 Stimmen abgelehnt. — sSenat.1 Zum Präsidenten wurde Leroyer mit 171 von 201 Stimmen wiedergewählt; ebenso wurden Humbert, Magnin, Tesserene und Peyrat zu Viceprästden- ten ^iebergemäbtt. $anuar Salisbury hielt gestern bei einem Banket der Eon- servativen eine Rede, in welcher er hervorhob, daß die europäische Lage sich etwas aebestert habe; der Friede sei jedenfalls für die nächste Zukunft gesichert; ine Souveräne und Minister widmeten ihre ganze Energie der Aufrechterhaltung des Friedens und er hoffe deßhalb, derselbe werde schließlich erhalten bleiben. iRom, 13. Januar. Der Papst empfing heute den außerordentlichen Gesandten des Königs von Württemberg in feierlicher Audienz. — Der außerordentliche Gesandte des Großherzogs von Baden erhielt vom Papste das Großkreuz des St. Gregorius-Ordens. Die deutschen Pilger unter Führung des Fürsten Löwenstein wird der Pavst nächste Woche empsangen. ' Petersburg, 13. Januar. Wischnegradski wurde zum Finanzminister ernannt. Tolstoi erhielt den Wiadimtrorden I. Elaste, Pobedonoszew den Alexander Newskiorden mit Brillanten mit sehr gnädigen Diplomen. Die Minister Osttowstt und Woronzow f^.i'en auch den Alexander Newskiorden mit Brillanten. Dem Reichs-Eontroleur rourbe her Ätmirorben erster Elasse verliehen. Der Großfürst Alexei wurde cr macht bekannt, die Universitäten Petersburg, Moskau, Kasan, Charkow und Odessa würden nicht an dem üblichen Termine, das heißt am 15./17. Januar, roiebereröffnet. , r , e Belarad, 13. Januar. Bei bem Neuiahrsempfange brachte der deutsche Gesandte, Graf Bray, Namens des diplomatischen Corps dem Könige Glückwünsche dar; hierauf nahm derselbe die Glückwünsche der Minister, der Staatsrathe, des Ofstcler- corps und der Landesvertretung entgegen. — Gruics ist zum General ernannt worden. Berlin, 14. Januar, 11 Uhr 25 Min. (Prioatdepesche.) Der preußische Landtag ist soeben eröffnet worden. In der bet der Eröffnung verlesenen Thronrede wird betont, daß dre Sorge um den Kronprinzen den Kaiser, sowie die ganze Nation noch nicht verlassen habe. Die Hoffnung auf die Genesung" bleibe jedoch bestehen. Die Finanzlage Preußens habe sich über Erwarten günstig gestaltet. Das Rechnungsjahr 1886,87 ergab eine Besserung um 32 Millionen gegen den Voranschlag. Noch günstiger scheine sich das Jahr 1887/88 zu gestalten. An neuen Vorlagen werden angekündigt: Vorlage betr. Besserung der Lage der Geistlichen aller Bekenntnisse, Aufhebung der Wittwen- und Waisengeldbeiträge von Beamten, theilweise staatliche Uebernahme der Besoldung von Volksschuttehrern, Her- stellung wichtiger Eisenbahnen, die Regelung des unteren Laufes der Weichsel, Einführung der Kreis- und Prooinzialordnung in Schleswig-Holstein, die Bestreitung der Kosten der Ortspolizei in Stadtgemeinden mit königlicher Polizeiverwaltung. «erlitt. 13 Januar. e-etne yjcajenai oer Maner iiunu uiu wyi uu,, Börte fpa" bte Vorträge Pirponche.'s, Albedyll's und deS Kriegsministers und zeigte sich beim Ausziehen der Wache am Fenster. Um 4 Uhr ertcheint Staatssekretär Biv- maXe Krankheitserlcheinungen bei dem Kronprinzen bestanden während der letzten zwei Wochen in etwas stärkerer Schwellung der linken Kehlkopshälste und einer von dort sich etwas allgemeiner aus- breitenden entzündlichen Reizung der Kehlkopsschleimhaut. Gleichzeitig war stärkere Schleimabsonderung vorhanden, welche, wie die Entzündung, jetzt wieder im Der- ftbmlnbra bwiffen^ift @c, unb Hoheit der Kronprinz hat dem hiesigen Magistrat aus seine an Höchstdenselben gerichtete Neujahrs-Gtückwunschadresse folgendes AntworMreiben z,^h Hauptstadt hat mir zum Jahreswechsel seine wohlgemeinten lind treuen Wünsche in die Ferne gesandt, an welche mich mein körperlicher Zustand "och immer fesselt. Die Erfiillung des Wunsches für meine Genesung steht in Gottes Hand, doch hoffe ich zuversichtlich, daß mir die Kräfte nicht fehlen werden welche mir aeftatten in guten wie schweren Zeiten dem Vaterlande das zu sein, was dasselbe von mir erwartet? Dem Magistrat danke ich herzlich für den Ausdruck ^ner Thettnahme unb erwidere denselben mit dem aufrichtigen Wunsche für das fernere Gedeihen der G-fundrn: 1 Muff, 1 Schirm, 1 Laterne, 1 Schuh, 1 Gummiball, 1 Kappe, 1 Pferdedecke, 1 Glacehandschuh, 3 Portemonnate's nut Inhalt, d Taschenmesser, 1 Ciaarren-Etui, mehrere Schlüssel und Hundeblechmarken. Gießen, am 14. Januar 1888. GroßherzoglrcheS Polizeramt Gießen. Fresenius. ______ L o k a l e tz. föieftett» 14. Januar. In dem Rektoratsjahr vom 1. October 1886 bis dahin 1887 wurden von der Großherzoglichen Landes-Universität Gießen folgende Promo- tionen vollzogTheologie honoris causa wurde promovirt: am 28. Septbr. 1887- Licent Theol. Friedrich Spitta, ordentl. Professor der Theologie in Straßburg. * yu Doctoren der Medicin, Chirurgie und Geburtshulfe wurden promovirt - am 3. December 1886: Wilhelm Vogel, approb. Arzt aus Nauheim; am 14 Mai 1887: Max Kahn-Bensinger, approb. Arzt aus Mannheim; am 8 Juni 1887 wurde dem Geheimen Medicinalrath Dr. Jacob H och getand m Mainz rüm 50 jährigen Doctorjubiläum das Diplom erneuert; am 10. Juni 1887 wurde dem praktischen Arzte Dr. Ferdinand Schmidt in Gießen zum 50iahrigen Doctoriub laum das Diplom erneuert; am 18. Juni 1887: Heinrich Platz, approb. Arzt aus Gichen, am 24. Juni 1887: Willy von Grolman, approb. Arzt aus Gießen, am 25. Juni 1887 Julius Mögt, approb. Arzt aus Offenbach; am 25. Ium 1887. Hermann Fink, approb. Arzt aus Ätohftlden; am 25. Juli 1887: Johannes Vages, approb. Arzt aus Mainz; am 30. Juli 1887: Ludwig Bott, approb. Arzt aus Höchst i. O., am8 14. August 1887 wurde dem praktischen Itrzte in Darmstadt ^^/Im Zrmmer- mann mm 50jährigen Doctorjubiläum das Diplom erneuert; am 15. August 1887, Heinrich Poths approb. Arzt aus Echzell; am 16. August 1887: Reinhard Koch, apptoB-3^r^0a“0st 5e,bb“: 6110(0p6fe wurden promovirt: am 2. Nooembev 1886: Hermann Schaeser, Realgymnasiallehrer tn Vrersen; am 11. November 1886. t'vbuarb Ottmann, provif. Gymirasiallehrer in Worms; am 24 Novnnber 1886 Hermann Willig, Realgymnasiallehrer m Marnz; °m 26. November 1886. Gustav Jellinek, stud. chem. aus Wilna; am 10. December 1886. August Ahlherm, Gymnasialaccessist in Gießen; am 11. December 1886: Philipp Friedrich, Reallehrer in Wimpfen; am 22. December 1886: Otto S erp, Lehramlsaccessist ^us Rupperts, bürg; am 1. Mär; 1887 wurde dem Oberamtsrichter a. D. Dr. Ad. Scbu tt ur Brucksal rum 50jährigen Doctorjubiläum das Diplom erneuert; am K. ^Iprtl 1887. Karl Wtmmenauer, außerordentl. Professor der Forstwissenschaft in Gießen; am. 138.75 85.50 457 191.12 89.75 statt. 449 Disconto-Com.-Antheile 7Q.nl Laura-Actien 4% Ungar. Goldrente Ä' ehVfi*™ ?nhe" ®4t0,m b'ld-t und würde -ine kleine Nbw-ichung r>°n der ohne Seleüditung! ’ ®° 0‘ *“*"• $t* atkr btef" Gefahr bleibt der Weg Akkgemeiner Anzsiger Concordia. J4. April 1887. Philipp 3qcobi, Reallehrer in Alzen' am 28 Anril iqq? • Älausng Gymnasiallehrer tn «armen; cm 26%™ Gymnasial ehr.r in Raubach; am 14. Juni 1887: Theodor Stein Cand- rer om 25ar\uüb1^87lnm12h 3hÜ ®rfnD T?e^Ier' F'nanzacceisift aus Wimpscu' . rour^c dem Gymnasiallehrer r. V. Professor Dr ,1'An.i binnnh ho jährigen DoctorjilbilSum bas Diplom erneuert; am 1. August 1887 ■ , n'1 ®9mnaftallefitomt?canbtbat aus Darmstadt- am 4. August 1887: Gymnastall-Hrcr in Tübingen; am 6. äiuguft 1887- Wold-mar m!. n" !?!kC** 'aphJ' aus jrostchenbroda; am 20. August 1887 wurde dem Vro- Dipl°m"cr?eu>u^ Braunschweig zum SOjähiizcn Doclorjubtiaum oas Auszug aus den Kirchenbüchern derStad^Gießen^^^ Evangelische Gemeinbe. des S^^^^?^m®^®f?|*eergeant, und Luise Brufius, Tochter MWm/UÄn’-3L^nti^^lbnt 9n Sohn, Karl Friedrich Heinrich Wilhelm, geboren. WUpp^wÄn b™m2®^mLr30^nn ®Ot8ercin Sohn, Wilhelm etnen «oriraß über d.e Sintflut vorn Standpunkte des Naturforschers Er betome “ ‘nUfCrb/n0fl 00,1 b£n Engländern gemachte Entdeckung der Bibliothek in Uhnioe QeUkbrif^'£ herbeigeluhrt. Ueberströmen der Eanüle, Aufdiechen des Erdbodens und Vordringen von Wasser aus der Erd-, verbunden mit Rca-uaüsien bit aber nicht, wie nach der liebe,lteserung der Bibel, die einzige Urchch- d?r Ueb-?' schwemmung waren, gl-tchzeu.g ein- Slurmfluth, wodurch basVeerÄ £a„b ubernromt. Das Ereigniß hat nach jenen Angaben 7 Tage gedauert ähnlichen Mirkungen"tn i?rer Richtiak"-it'bekE.^t W,r» Ph. Euler, — Schreinermetfter, Ludivigsftraße 14. 462J Mädchen oder %rau für Xetlft gesucht. Ludwigsftraße 14 H. Telegraphischer Coursbericht der Berliner Börse vom 1TSS M8R1 Oesterr. Creditactien -----• - '$önUttr 1#88e Oefterr. Staatsbabn-Actien 1880 4% Russen Oblig. 4% unif. Egppter Oblir ** • * ”ß. c « 1 a > ‘ erfreut®iUenincrB?engen:»ÄVÄt'Ä b’oä18®3 130. Von Jahr »u ^abr fiat her 9btrm> h»?1 . nk0C betragt gegenwärtig etwa wurden von 1883-87 eingelegt- 10 5309^ ^nzen wurde zur Sprache gebracht, daß bei öer"?eßöi?En!d-l8? ^^ligen Handelskammer von Seiten der Wähler beanstandet wurd. ^o ^s^ ^^kammerwahl es wiederholt auf einen ihnen von bim^ ScpÄäzu Wählenden Nummer versehenen Wahlzettel schreiben musiten cuUb mit einer Deputation zu bilden Ein Statut f. Verwaltung genöthigt ist, eine eigene »irb binnen Kurzem den Stabtv-rordv-t.n Eingesandt. - ® an btefer Stelle Ausdruck zu geben/ 8 bt ®infcnbcr dieses einem Humanitätsgefühl »„..... AmLtt.z.bruar d. I, find» im „Cafe Leib“ (GÜHIH-I,) ,i„, Abkiiüunterhaltung mit Gesang, Theater und Tanz nr ________ Anfang Abends 8 Uhr. «ß. Freunde können eingeführt werden. ---------Der Vorstand. Wegen Geschäftsaufgabe Ausverkauf zu Fabrikpreisen. Fr. Zülch Wwe., Seltersweg 14. 4% unif. Egppter Oblig. 74.65 50,’ 78.00 Mll Di-^°urs-°gab-n Kl^nZ-it-n"nach°"^ ”etfc6rtc bfe beut,"ße Börse lustlo/und 2lu8i”8 aus den Standesamtsregistern des Standesamts Giesten. (Nachdruck nur mit DDy^|^lScr^^ueQöi Ssttwi4?’; W-LS iws's'saa&ärSSSövg mll »«'"«„cJ'«■ 1-Olm. bl(to, ' D.m Ptob-m"v^Cm"Fwmms -ms T-chls." s'® fhElne! ein Sohn, Nikolaus Reinhard ^rtedrick 9 Friedrich Schäfer ein Sohn, Emil Ludwig Dnd)‘ 9* ®em Maschinenarbeiter Ludwig Schäfer ecblcff^^ Mre alt. EH-srau von Runzhausen. 7. Heinrich Buby 3 Fahr? alt Soin' ült- ^»löhner von LLLLtssKKÄ«äs Arbeitsversteigerung. Donnerstag, den 19.1. MtS., von Vorm. 9 Uhr an, sollen im alten Rathhause versteigert werden: veranschlagt zu Gießen, den 14. Januar 1888. Großh. Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. 469 Schreinerarbeit 423.80 Schlosserarbeit n 27.50 Weißbinderarbeit u 90.- Handarbeiten und Fuhr- leistungen ti 1238.08 Maurerarbeit n 227.40 Basaltsteinlieserung u 84.— Chaussir- und Pflasterarbeit if 837.39 Mr Pumpenmacher. Nächsten Donnerstag, den 19 Januar, Nachmittags 2 Uhr, sollen die Unterhaltungsarbeiten für die Gemeindepumpen auf weitere drei Jahre vergeben werden. Steinbach, 14. Januar 1888. Großherzogliche Bürgermeisterei. Krämer. 467 •EHrnetag, den 17 Januar, Nachmittags 2 Uhr. soll im hiesigen Pfandlokale verschiedenes Mobiliar versteigert werden. 454 Horn. Kirchgasse 8 in Nonnenroth bei Hungen ist noch circa 40 Pfund geschwungener, noch nicht gehechelter Flachs, per Pfund 5 0 Pfennig, zu verkaufen. 451 .Holzvcrfteigerimgen in Gräflicher Oberförstern Laubach. Versteigert werden: I. Montag den 23 Januar d. I.: 1) im Jlsdorfer Walde (2 Kilometer von Bahnstation Mücke entfernt): 139 Eichenstämme von 20—57 cm Dm. — 124,29 cbm; 48 rm Eichen - Scheiter und Prügel, 45 rm Kiefer - Prügel, 42 rm Eichen-Stöcke, 590 rm Buchen-. Eichen- und Kiefer-Reiser; 2) im Hausplatz (unvorgezeigt Nachmittags 2V2 Uhr im Jlsdorfer Walde beim Feuer ausgeboten): 638 Fichtenstangen von 7 bis 14 cm Durchm. = 30,34 cbm. II. Mittwoch den 25. Januar d I : 1) im Hubberg und Hirschroth (bei Villingen): 12 Buchenstammabschnitte von 38—51 cm Durchm. — 18,81 cbm, 178 Fichtenstämme von 15—36 cm Durchm. — 91,69 cbm 12 Kieferstämme — 7,72 cbm, 248 Fichtenstangeu (Sparren, Leiterbäume) — 29,13 cbm; 2) im Hölzchen (Nachmittags l^Uhr): 59 Fichtenstämme von 15 bis 29 cm Durchm. = 18 72 cbm, 131 Fichtenstangen von 7 bis 14 cm Durchm. — 11,32 cbm. Freitag den 27. Januar d. I.: 1) im Nasserwald (10 Kilometer von Bahnstation Mücke entfernt): 1416 Gschen stamme von 17—35 cm Durchm. — 38,45 cbm, 4 Ahornstämme — 1,14 cbm, 3 Ktrschbaumstämme — 1,17 cbm, 2 Lärchenstämme — 0,38 cbm, 36 Buchenstammabfchnitte von 35—93 cm Durchm. — 51,10 cbm, 100 rm Buchenstammprügel, 170 rm Eschen-Prügel, wovon 66 rm in Schichten von 3 und 4 rn Länge aufgearbeitet sind, 16 rm Kirschbaum- Prügel, 62 rm Buchen- und Eschen-Stockholz; 2) im Peterswald (Nachmittags): 680 Fichtenstangen von 7 bis 10 cm Durchm. — 30,82 cbm. Zusammenkunft jedesmal um 9Vs Uhr Vormittags; am ersten Tage im Jlsdorfer Walde bei Eichenstamm Nr. 1, am zweiten im Hubberg (Fichtenhorst) am Wendergrund und am dritten Tage beim Altenhainer Teich. Laubach, den 10. Januar 1888. 471 ________ Gräfliche Forstverwaltung. Wann? 63 Min. Etz gehl tos! Am 4. Februar, im feenhaft Abends 7 Uhr decorirtm Saale Grosser Maskenball des Giessener Zitherclub (Wohlthätigkeitsverein) Karten für alle männlichen Narren sind im Vorverkauf a Mk. 1 — zu haben bei den Herren: Friseur Conrad, Mäusburg; M. Rüger, Marktstraße; W- Wirsig, Seltersweg und Daniel Heil, Lindenplatz. 479 Damenkarten, die für die Dauer des ganzen Balles gelten ä 30 H, sowie § Karten zur Gallerie ä 15 sind bei Herrn K. Grünebaum, Kirchenplatz zu haben. Herrenkarten Abends an der Casse 1.20 Jü, Damenkarten 30 H. Der Vorstand. Täglich frische 464 Kreppet gefüllt und ungefüllt. EL Kinkel, Conditor, Marktstraße 32. Die Malz-Extract-Präparate Malz-Extract u. Caramellen v. L. H. 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Knieriem, schen Schuster Otto Woisch. Bassel. Knecht Bruno Haase. antsch, Wirth Otto Brenner- Nanette, seine Tochter Selma Hesse- Sepherl, Kellnerin Lina Heigl. Hobelmann Hugo Fischer. Peppi, seine Tochter Betty Heigl. Gertrud,Haushälterin Gertr. Gittermann. Hockauf, Schlächter Ludwig Mantel. Herr Windwachtel Leo Sydow- Signora Palpitti Franziska Buiffon. Kamilla, ihre Tochter Alma Senger. Montag den 16. Januar 1888: Benefiz für Selma Hesse. Ermäßigte Preise. Außer Abonnement: Muttersegen oder Die neue Fanchon. Romantisches Schauspiel mit Gesang in 5 Acten. Personen: Boisfleury, Kommandeur Max Heinrich. Marquise von Syory Margarethe Bauer. Marquis von Syory Richard Kreißel. Louitolot, Pächter Hugo Fischer- Margaretha, s- Frau Franziska Buiffon. Maria, ihre Tochter Franz. Rothmeyer. Der Pfarrer Ottokar Richter, von Laroques Max Hooffacker. Lafleur Ludwig Mantel. Fanchon j Selma Hesse. Pierro ( Savo- Otto Woisch. Jaquot ( yarden Alma Senger. Fanchette ] Wanda Hangen. Preise der Plätze: Sperrsitz 1 25 erster Platz 75 Der Gießener D. C. beabsichtigt im Vereine mit' dem Marburger p. c. zur Feier der Wiederaufrichtung des Deutschen Reiches nächsten Mittwoch den 18. Januar, Abends 8 Uhr c-1. einen 4 l lllUlllim IV in dem Saalbau zu Marburg abzuhalten, wozu er die lieben A. H. A. Hv sowie Freunde und Anhänger des D. C. einzuladen sich beehrt. Das Festcomitö: Prof. Dr. Fischer ('Alemannia-Halle und Heidelberg), stud. (tzlässing (Alemannia- Gießen), Dr. Paulus (Arminia-Marburg), Prof. Dr. Rathke (Germania-Königsberg) , stud. Schantz (Arminia-Marburg), stud. Schmidt (Gudenruthia-Erlangen), stud. Strauft (Alemannia-Marburg).m Die trauernden Hinterbliebenen. Eberstadt, 14. Januar 1888. Die Beerdigung findet Montag den 16. Januar, Nachmittags 1 Uhr, statt. 474 1 Entree 30 Pfg. Anfang 5 Uhr. 468 Der Vorstand. 463 Theilnahme erwiesen, sei hiermit innigster Dank gesagt. 448 Johannes Benner Wwe. und Sohn. Nedaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brübl'schen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen - ____________________' - Für die aus Anlass des Todes meiner geliebten Gattin empfangenen überaus zahlreichen Beweise der Theilnahme spreche ich hierdurch meinen und der Meinigen herzlichsten Dank aus. Giessen, den 14. Januar 1888. Danksagung. Allen Denen, die uns bei unserem schweren Verluste so viel Todes-Anzeige. Verwandten und Bekannten die traurige Mittheilung, daß meine unvergeßliche Frau Christine Brück nach längerem, schwerem Krankenlager diese Nacht verschieden ist. Um stille Theilnahme bittet der Hinterbliebene Gatte Wilh. Brück. Gießen, den 14. Januar 1888. Die Beerdigung findet Sonntag Mittag V/2 Uhr vom Sterbehause, Mühlgasse 13, aus statt. 475 ^Wrvmliitoii Stiftungsfest Samstag den 21. Januar 1888 Leib’s Saal. Anfang Abends 8 Uhr (präcis). Banket, Theater und Tanz. Nur Mitglieder und deren Kinder haben Zutritt. Legitimationskarten für Söhne der Mitglieder über 15 Jahre sind bei Kamerad Dort, Wall- thorstraße 45 I. in Empfang zu nehmen. Vereinsabzeichen sind anzulegen. Todes-Anzeige. Allen Verwandten und Bekannten hiermit die schmerzliche Mittheilung, dass unser innigst geliebter Gatte, Vater, Bruder und Schwager der Rechner Georg Phil. Görlaeh im Alter von 61 Jahren gestern Abend plötzlich verschieden ist. Um stille Theilnahme bitten Stein’s Garten Sonntag den 15. Januar: GROSSES CONCERT ßmsgeführt von der Capelle des 2. Großh. Hefs.-Jns.-Rgts (Grotzherzog) Nr. 116, unter Leitung des Großh. Musikdirektors Herrn C. Krautze. r a JML ■ v« J «■ 5 Rechtsanwalt. Die heutige Stummer enthält 2 Blätter und 1 Beilage.