Nr. 241 Erstes Blatt. Sonntag den 14. October im Giekener Anwwr Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. dirrearrr Schul st raße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Prei^ vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. . " Durch bte Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pst Amtlicher Tßeik. 1 s,t ‘ 1 »•«»*«. 1 S-- ««tl.ff.tn, 1 1 «g-tt«m-, 1 »„ z.hM, , Gießen, am 13. October 1888. Großherzogliche, Poltzeiamt Gießen. ._________________________ Fresenius. 'n mir ein' Un(e™ Ä ™ t j i l v ., ^7- «uiajeiiai aus oas Herzlichste für die warmen t ?^orte, welche Sie an mich gerichtet haben. Die Berufung auf die von unfern fRStern Kaisers, wo^uf'diese^Ä das^de? Kaiser ! Bundesgenossenschaft findet in mir ein lebhaftes - ™ benutzte gehörte ehemals dem Kaiser Karl V Die Straßen welche der Kaiser auf 1 fptt ^ Führung ihrer großen Herrscher beide mit dem der Rabrt nnrh hpm ™-------- _77ilV-oeF.w£ver-aui i kett erkämpft. Die Gletckar akeit iinfprpr ßMrfitrfifp k„ der Fahrt nach dem Vatikan passirte waren auf das Reichste geschmückt, die Eingänge zum Vatikan auf das prachtvollste decorirt. An der Engelsbrücke b fand sicZ ekn Transparent mtt folgender Inschrift: „Heil Wilhelm H., dem deutschen Kaiser in Rom tt»^4«^^n Lauptstadt des Königreichs Italien, dem erhabenen Gaste des Königs Hubert. Die Tausende, die sich hinter dem Spalier bildenden Militär in für^ters pachten ununterbrochen Hochrufe auf Kaiser Wilhelm und König K?.?? ff aus. — Bei dem Empfang tm Vatikan richtete der Papst an jeden Einzelnen buldoolle Worte; die Verabschiedung desselben vom Kaiser trug einen gleich herzlichen §b"ra^er wie beim Empfang. Es war 3 Uhr 40 Minuten, als der Kaiser, Prinz Sfp? »bciZ Vatikan verließen. Bei der Rückfahrt in den Quirinal spielten die Musikcorps der Spalier bildenden Truppen wie bet der Herfahrt die WMrmischenZurufen.^ Menschenmassen begrüßten den Kaiser ununterbrochen „rtr K ^ptiobtT. Gegen 1 Uhr fuhr das Gefolge des Kaisers in Privatwagen Dor bem preußischen Gesandtschaftspalais vor. Von hier aus erfolgte die Aufiabrt -um Vatikan. Der Kaiser saß in einem eigenen von Berlin gesendeten Hofwagen. ^biteren Wagen folgten die General- und Flügeladjutanten, Staatsmintster Bismarck conbr?^i öesammte höhere Gefolge. Der Kaiser begab sich zuerst rum Besuche des n fben Bsinz Heinrich, welcher später eintraf, wird erst später vom Papste empfangen. Die Rückfahrt erfolgte in der nämlichen Weise wie die Herfahrt Gctta?afel ?m^Quttinal."^ Gesandtschaftspalais. Heute Abend um 7 Uhr ist große Rom, 12 October. Bei dem heutigen Galadiner brachte König Humbert fol- Freude und lebhafter Dankbarkeit begrüße ich hier in A^ner Residenz, hier in der Hauptstadt Italiens den Kaiser und König Wilhelm II. mit mp^p^lÜ aC§ Oberhauptes einer großen Ration und einer ruhmreichen Dynastie, mit welcher ich aus alter Freundschaft verbunden bin, in der Hauptstadt Italiens ist arnb b^..Allianz, welche von uns für den Frieden Europas und für die Unserer Volker^beschlossen wurde. Ich trinke auf das Wohl Sr. K. und fiöntoin'i.nh T auf das Wohl Ihrer Majestät der Kaiserin und Konigm und auf das deutsche Heer, den Schutz und Ruhm Deutschlands". — Kaiser Wilhelm antwortete: „Ich danke Ew. Majestät auf das Herzlichste für die warmen j Eeit erkämpft Die Gleichartigkeit unserer Ge?chichte bedingt, daß^unsere^ Vötte^sttts werden zur Aufrechterhaltung dieser Einheit, welche die sicherste Garantie für den Frieden bietet. Unsere Beziehungen haben den lebendigsten Ausdruck gefunden in der erhebenden Begrüßung, die Ew. Majestät Hauptstadt mir hat zu Theil Edm assen Ich trinke auf bas Wohl Ihrer Majestäten des Königs und'der Kö- ?n üan"nif4ee Sprache.^" " "alienische Heer". Den letzten Satz fprach der Kaiser October. Staatsminister Graf Bismarck stattete Crispi einen ein- siundtgen Äezuch ab. 121 October. Bei dem zu Ehren des Kaisers von Schlözer gegebenen Frühstück s?ßcn zur Rechten des Kaisers Cardinal-Staatssecreiär Rampolla, zur Linken S“1 Hobcnlohe, gegenüber Prinz Heinrich, dem Letzteren zur Rechten der päpst" §fecrc4a^.2,!omnnt’ ä„ur £in'en der päpstliche Secretär Agliardi Graf ?ed, en; O-r letztere trank auf die Gesundheit des ft Graf Bismarck und anderen Herren des kaiserl. Gefolges, welche der Kaiser ft.,?°pste vorstellte. Nach dem Empfange stattete der Kaiser dem Cardinalstaats- ?EJU*. 1besichtigte unter dessen Geleit den Vatikan und die der "reußifchen^Ges^ndtschast "bfuhr. ” ’ " ^°8'"' *" rotl*Cm ber ftai|er 1 x' Stober. Ministerpräsident Crispi richtete gestern an den Fürsten Bismarck folgendes Telegramm! „Inmitten des Enthusiasmus, mtt welchem rbr er- «"und unseres Königs, das Haupt der unserem Lande ver- ihn ^imnthtr°mCn der Hauptstadt Italiens empfangen worden und welcher s!. we"den sich meine Gedanken bewegt an Eure Durchlaucht. Ich wünsche daß das Echo des Jubels, von dem Rom widerhallt, bis zu Ihnen gelange, um Ihnen pImh?enhn*fCrh''CAr ^^^^uische Volk Deutschland liebt und die Freundschaft dieses aAf' Elches durch die Rathschläge Euer Durchlaucht zu solchem Ruhm Hmbp«°hMhP^rD6c Mö?e unser Bündniß stets ein so herzliches und in; mf!6en ium beider Volker und zum Besten des Friedens tu Europa".— erwiderte: „Ich danke Ew. Excellenz aus vollem Herzen, daß Sie im f%riApLtfe,9Tna°h ^lC ser Begegnung unserer Souveräne beiwohnten, welche dem hphPHt^s Ausdruck der herzlichen Freundschaft beider großen Rationen gleichbedeutend ist, an mich gedacht haben. Das Bewußtsein, gemeinsam an der Befestigung der gegenseitigen Freundschaft unserer Souveräne, sowie unserer Lander gearbertet zu haben, und unser fester Wille, diese Freundschaft aufrecht zu er- und immer intimer zu gestalten, bilden meinem Herzen die theuere Verbindung ber glanzenden Feste, welche Rom feiert, mit dem einsamen Walde, den ® i?>r ^er Monaten mtt mir zu durchwandern die Freundlichkeit hatten." m ex ^'dO^ber. Unter den dem Kaiser-gestern im Quirinal vorgestellten Persönlichkeiten befanden sich die Ritter des AnnunziatencQrdens, die Präsidenten des Senats und der Kammer, und die Dttnister, ausgenommen der Ministerpräsident, der 9er unb bcr ^nrineminister, welche dem Kaiser bereits am Bahnhof vorgestellt wmden waren. Der Kaiser drückte allen die Hand und richtete huldvolle Worte bnprhn*°/ftcILUn? soll der Kaiser des letzten Besuches desselben in Fnedrichsruh gedacht und einige Worte über das befriedigende Ergebniß des Besuches empUfanfle8 fetarbanü6d fef“6011 ber ßaifer- b“6 cr DOn dem überaus herzlichen 12. October. Nach einer Meldung aus Tiflis vom 11. ds. wohnte b^'Uilte mtt dem persischen Gesandten einer Truppenparade bei. Hernach besuchten der Kaiser und die Kaiserin verschiedene Lehranstalten und wohnten der ftattnunb ne n89?nnCha ^°d-bminstituts bei. Abends fand bei ihnen ein Galadtner statt und ein Ball des grusinischen Adels. nn?™'fa2;^ctor?cr\ her Feuersbrunst in der Petroleumrafsinerie der ®!i =ä£, SSöSti”1' *“ ■w* mit Steinen auf die Polizisten geworfen wurde. Letztere machten von ihren Stöcken Gebrauch, wobei 100 Personen leicht verwundet wurden. Der Polizeichef befahl die Ansammlungen in den Straßen energisch zu zerstreuen. Der Bürgermeister ermahnte b^Einwohner, sich jeder Zusammenrottung auf den Straßen und Plätzen zu ... Tarnet' 13. October. Ihre Großh. Hoheit Prinzessin Alix ist heute Vor- Mittag aus Balmoral in Schottland zurückgekehrt. Lokales. „ ,ri Gießen, 13. October. Der Unterricht in der hiesigen Fortbildungsschule beginnt nächsten Montag den 15. d. M, Abends 7 Uhr. Zum Besuche der Schule sind alle Knaben verpflichtet, welche wahrend der letzten drei Jahre aus der Volksschule entlassen worden sind und sich hier aufhalten. Gießen, 13. October. Einen entschiedenen Lacherfolg errang gestern Abend das Kneisel's tollem Schwank „Papageno". Die Handlung des Stuckes, die übrigens in dm Hauptmotiven eine unleugbare Aehnlichkeit mit Raimund's c? S 011Menschenfeind' hat, ist zu verwickelt, als daß man sie in eine knappe Erzählung zusammendrangen könnte. F Die Aufführung war eine äußerst gelungene. Herr Reiners (Bollwitz) war ein Haustyrann, „wie er im Buche steht", sein Spiel war besonders in den letzten Auf- zugen vorzüglich. Frl. Fey (Karoline) lernten wir jetzt sehr vortheilhaft auch von einer anderen Seite kennen, als seither. Sie bewies glänzend, daß sie nicht blos „böse Sieben naturwahr zu spielen versteht. Frl. Müller war als Wanda rührend in ihrem { h . — Die Fahrt des Kaisers in den Vatikan erfolgte um 1 Uhr 15 Min in vierspännigem, von Berlin eingetroffenen Hofwagen, Spitzreiter vorausi Reben dem Kaiser Schlözer. Prinz Heinrich fuhr in 'einem''GefandkfchEswu°en^ Miethwagen, in den nach dem Vatikan führenden Straßen bis zum Peters- SnnLUnb wnc -bem ium Vatikan führenden Eingänge bildeten italienische Truppen I^ .es. Auf oem ganzen Wege bis zum Petersplatze wurde der Kaiser mit^^lebhaftem Enthusiasmus begrüßt. Um 1 Uhr 35 Min. traf der Kaiser im Vati^n n Im 1 bearüfct »n C ’S? » der Kaiser von einem Zuge Palastgarde mit der päpstlichen Fahne i PrftPn6Tr Om R uospolt und vom Mgr. Stnistri empfangen und bis zum ersten Treppenabsatz geleitet, wo der Majordomus des Papstes, Macchi der Secretär LkLLLLÄ und Officiere der Schweiz^u"rde ibn empfingen bis '^n°^aa!le führten. Hier wurde der Kaiser von della Volpe und anderen imh «Mhbprn r s0Crn hes Papstes empfangen. Gmsdarmen, Schweizergarden, Palastgarden und Robelgardm erwiesen in den Sälen, welche der Kaiser und seine Begleitungpassirten uub^brtHto Thronsaales schrii. der Papst b.m KäK m' gegen X wl* kin„Prioatkabinel. wo rin eigens -rrichieler Baldachin war. unter SltereT trat ÖÄ für1tbcn Kaiser, den Papst und den Prinzen Heinrich standen, letzterer trat nach der ersten Unterredung des Kaisers mit dem Papste ein. Später Tekegrapyische Aepesche«. tBoltr» telegr. «orrespouden,. Bureau. . Berlin, 12. October. Der Generalarzt der Armee, Dr. von Lauer, veröffentlicht m der „Kreuzzeitung" eine Danksagung für die ihm anläßlich seines achtzigsten Geburtstages zugegangenen überaus zahlreichen Beweise freundlicher wohlwollender Dheilnahme. — "dost"schreibt: Angesichts des ablehnenden Verhaltens derjenigen Conservativen welche Herrn Stocker auf den Schild heben, gegen jede, den Mittelparteien annehmbare Verständigung über die Wahl im ersten Berliner Landtags-Wahl- tr k DOhil Bertrauensmännern der gemäßigt Conservativen, Freiconservatlven und Rationalliberalen der Beschluß gefaßt werden müssen, sich ihrerseits gemeinsam zu «buielnsam m die Wahlbewegung einzutreten. Die Action dürfte dem- I nächst m die Oeffentlichkeit treten. i Q k^-rttn, 12. October Die Berliner „Pol. Rach." erfahren, daß eine seiner I gelt dem Äaner Friedrich für die geheime Correspondenz mit den obersten Reichs- ! Horden zur Verfügung aestellte Chiffre, welche sich zur Zett des Todes des Monarchen J Oterbezimmer befand, abhanden gekommen und spurlos verschwunden sei. s Es liege hierbei zweifellos ein Diebstahl vor. Wien, 12- October. Ein Artikel des „Fremdenblatt" bekämpft neuerdings die ?ettens^^^inp^M^?^io^en, .^lche, als gegen die Integrität der .Türkei gerichtet, ! m”rhp§nf 9T ,*7 aUmYXHtd)t Ottens der Westmächte, jemals unterstützt werden ! dorischen Fra^e blätter warnen Bulgarien vor dem Aufwerfen der mace- ! m October. Kaiser Wilhelm richtete an den Oberst des 34. Regi- ! ments folgendes Schreiben: „Ich bringe die letztwillige Bestimmung meines in Gott : ruhmden Großvaters zur Ausführung, indem ich Ihrem Regiment beifolgend den j Unisoim-rock, welchen Seine Maiestät als Oberst-Inhaber des Regiments getragen, zum ' Andenken übersende." Der Uniformsrock wurde im Officterscasttio aufbewahrt Rom, 12 Oc!tober. Der Kaiser unternahm heute früh in Begleitung des ' ^nn,°|r,rrm?e ihm zum Ehrendienst zugetheilien Generals Drignct einen Spazierritt nach Centocello, wo morgen Parade stattfindet. Er kehrte um 10 Uhr ; jurürf, empfing den Besuch König Humbert's und begab sich gegen 11 Uhr in Be- I S atU"l»e§rart n?Cn ^^nrich zu Herrn v. Schlözer zum Dejeuner, an welchem noch i ba§ nächste Gefolge, die Cardinale Rampolla und Hohenlohe, sowie die Prälaten I ^Otzen^Vattkan Zurück ^e^na^mcm ®le geistlichen Würdenträger kehrten gegen 1 Uhr ' Schmerz, und auch Frau Reiners (Meta) spielte wieder äußerst sympathisch. Die beiden Dienstmädchen, Frl. Fels und Frl. Reichelt, wetteiferten in reizendem Spiel. Der pathetische eifersüchtige Friseur Ttnnecke fand in Herrn Hildebrandt einen sehr geeigneten Darsteller. Herrn Försters (Schütze) natürliche ungezwungene Darstellung befriedigte in hohem Maße. Das Spiel des Herrn Göhler erfreute diesmal durch eine wohlthuende Wärme, die es die ersten Male vermissen ließ. Herrn Hentschel's Soldat (Wurzel) war eine sehr belustigende Leistung. Man gestatte uns jedoch die Frage, wie ein in Berlin dienender Infanterist in die Uniform des 116. Regiments kommt? Der Besuch war etwas zahlreicher, als bei den ersten Vorstellungen. Unsere Bitte an den Souffleur, seinen löblichen Eifer ein klein wenig zu mäßigen, müssen wir auch heute wiederholen; er macht wirklich zu viel Lärm. Th. M—n. Gießen, 13. October. Die Gewerbebank Gießen begeht am heutigen Tage die Feier ihres dreißigjährigen Bestehens. Angesichts des segensreichen Wirkens dieses Instituts, das, wie aus den alljährlich erstatteten Berichten ersichtlich, einer fortschreitenden Entwickelung sich erfreut, sei es uns und mit uns allen Denjenigen, denen das Emporblühen eines gesunden volkswirthschaftlichen Lebens am Herzen liegt, gestattet, an dieser Stelle die besten Wünsche auch für das fernere Blühen und Gedeihen der Gewerbebank darzubringen. Wenn am heutige n Tage die Gewerbebank auf drei Jahrzehnte erfolgreichen Wirkens zurückblickt, wenn man angesichts des heutigen Standes dieses Instituts sich vergegenwärtigt, aus welch' kleinen Anfängen sie sich zu demselben emporschwang, so ist es wohl nicht mehr tote recht und billig, in unsere Wünsche auch Diejenigen mit einzuschließen, die als Gründer, als Vorstands- und Aufsichtsrathsmitglieder durch ihr ersprießliches Wirken die Bank auf die jetzige Höhe brachten. Wiederholt haben die Vorsitzenden von Verbandsversammlungen in ihren Berichten lobend der Einrichtungen und Prinzipien, auf denen die Gewerbebank Gießen fußt, erwähnt und diese als Muster empfohlen. Die Bank hat seit ihrem Bestehen im Vorstande wie im Aufsichtsrathe Männer besessen, die das Interesse derselben zu fördern, ihr Ansehen nach Außen zu erweitern wußten, auch diese können, ob noch im Amte oder nicht, mit Stolz auf ihre Thätigkeit und ihre um die Bank erworbenen Verdienste zurückblicken. Die Mitglieder und Freunde der Gewerbebank vereint heute Abend ein Festessen in Stein's Garten zu würdiger Feier des dreißigjährigen Bestehens derselben und die Theilnahme an demselben verspricht eine zahlreiche zu werden. Ueber den Verlauf dieser Feier werden wir, unter Anfügung eines kurzen Berichts über die Vorgänge innerhalb des Instituts der letzten 30 Jahre, in nächster Nummer berichten. UniversttätS-Ghronik. — An Stelle Fürbringer's ist der außerordentl. Profeffor Georg Rüge in Heidelberg zum ordentlichen Professor der Anatomie an der städtischen Universität in Amsterdam ernannt worden. Vermischtes. nn. Darmstadt, 12. October. [15. Hauptversammlung des Mittelrhetnischen Architecten- und Ingenieur-Vereins.) Unter dem Vorsitz Des Geh. Oberbauraths Dr. Schäffer- Darmstadt hielt gestern der Mittelrhetnische Architecten- und Ingenieur- Verein seine 15. Hauptversammlung in den Räumen des Saalbaues ab, welche sehr zahlreich besucht war, da über IGO Mitglieder anwesend waren. Nach der Besichtigung der großartigen Ausstellung von Zeichnungen und Plänen, in welcher die Meisterwerke des Hoch- und Brückenbaues oertieten sind und nach Einnahme eines Frühschoppens begannen die geschäftlichen Verhandlungen, zu denen auch Mtnisterial-Präsident Weber, sowie Oberbürgermeister Obly erschienen waren. Vor Eintritt in die Verhandlungen gedachte der Vorsitzende der kürzlich verstorbenen Mitbegründer des Vereins, Ministerialrath Horst, Geh.Baurath Holzapfel (Gießen) und Geh. Oberbaurath Pfarrer, indem er denjelben einen warmen Nachruf widmete. Die Vereinsthättgkeit war im abgelaufenen Vereinsjahr eine sehr lebhafte und wurden mehrere Versammlungen abgehalten, in welchen über die obligatorischen Meisterprüfungen und über die Zweckmäßigkeit der facultatioen, Meisterprüfungen berathen wurde. Die ausscheidenden Vorstandsmitglieder wurden durch Zuruf wieder- und Bauassessor Klingelhöffer neu in den Vorstand gewählt. Der Kassebericht ist ein günstiger und betrugen die Einnahmen pro 1887/88 2580 JL worunter 1902 Mitglieder-Beiträge- die Ausgaben betrugen 2011 JL Auf Antrag oes Vorstandes wird beschlossen, die Kosten der Ausstellung auf den Verein zu übernehmen. — Zum nächstjährigen Versammlungsort wurde Büdingen gewählt. Ein von den Professoren Wagner und Marx eingebrachter Antrag, im Anschluß an den Beschluß der deutschen Geschichts- und Alterlhums-Vereine an die Großh. Staatsregierung eine Eingabe zu richten, damit für die wirksame Erhaltung der Kunstdenkmäler in gleicher Weise wie in Frankreich und England Bedacht genommen werde, wurde nach kurzer Debatte angenommen und der Vorstand ermächtigt, Schritte in diesem Sinne zu thun. Ebenso wurde ein Antrag des Vorstandes auf Herausgabe periodischer Mittheilungen an die Mitglieder einstimmig angenommen und war hiermit der geschäftliche Theil der Versammlung erledigt. Nunmehr hielt Herr Bauassessor Klingelhöffer einen Vortrag über die bis vor Kurzem von ihm geleiteten Klinikbauten zu Gießen, welche durch Pläne auf das eingehendste veranschaulicht waren, während Herr Geh. Ober-Baurath Dr. Schäffer Mutheilungen über die im Bau begriffene Mainbrücke bei Kostheim machte. Hiernach wurde die Versammlung geschlossen und begaben sich die Theilnehmer in die Centralstation unseres Electrtschen Werkes zur Besichtigung desselben und mehrerer Schulbauten. Um 4Vg Uhr fand ein Banket im Saalbau statl, wobei Geh. Ober-Baurath Dr. Schäffer einen Toast auf den Kaiser und den Großherzog ausbrachte. — Heute ist die Ausstellung für dys Publikum geöffnet. A Mainz, 12. October. Der der Polizei in Wien in die Hände gerathene, von hier flüchtig gegangene Gold- und Silberwaarenhändler Boleg wird die nächste Woche den hiesigen Gerichten ausgeliefert. Mehrere durch den Gauner schwer geschädigte Firmen haben sofort nach dessen Verhaftung sich bereit erklärt, die Kosten der Auslieferung gemeinschaftlich zu tragen. — Seit einigen Tagen treibt sich hier ein angeblicher Feüeroersicherungsinspector herum, dessen Benehmen die Aufmerksamkeit der Polizei heroorrief. Die Aufmerksamkeit war nicht grundlos, denn die Persönlichkeit wurde in dem Augenblick verhaftet, als sie versuchte, falsches Geld zu verausgaben. Bei einer Durchsuchung fand man in den Taschen des Verhafteten eine größere Anzahl falsche 20 Pfennig-Stücke. — Ein städtischer Subaltern-Beamter kam zu der fixen Idee, zweiter Bürgermeister von Mainz zu sein. In seinem Wahne traf er allerlei Anordnungen, die lediglich der Bürgermeisterei zukommen. Der Unglückliche wurde heute Morgen in eine Irrenanstalt verbracht. — Gleichzeitig mit dem Gouverneur wird auch der Commandant der 'hiesigen Festung, Gsneralmajor Sichart seinen Posten verlassen. Beide Militärs sieht man von Mainz nur ungern scheiden. A Aus Rheinhessen, 12. October. Auf Anregung mehrerer einflußreicher Personen von Rheinhessen und Starkenburg hat am Donnerstag in Worms zum Zwecke der beiderseitigen Verkehrsinteressen, vornehmlich zur energischen Betreibung der Wormser Rheinüberbrückung eine Besprechung stattgefunden. Es wurde beschlossen, alle interessirten Factoren zu einer Besprechung auf den 28. October nach Bensheim einzuladen. = Fran kfurt, 12. October. Darmstädter Landstraße 85 dahier wohnt der Gärtner Heister. Der zu dem Hause gehörige Brunnen sollte gereinigt werden, zu welchem Behufe Heister den 25jährigen Brunnenmacher Gelsheimer aus Oberrad zu sich beschied und rhn mit dieser Arbeit betraute. Gestern Nachmittag kam Gelsheimer mit einem Gehülfen an und stieg mittelst einer Strickleiter hinab in den Brunnen. Da er etwas vergessen hatte, kehrte er auf halbem Wege um, um alsbald zum zweiten Male in die Tiefe zu steigen und zwar ohne irgendwelche Vorsichtsmaßregeln, obgleich er bei dem ersten Versuch hinabzusteigen bereits bemerkt hatte, daß die in dem Brunnen herrschende Luft eine sehr schädliche war. Seine Unvorsichtigkeit büßte der Unglückliche denn auch mit seinem Leben. Der am Brunnenrand stehende Gehülfe hörte plötzlich einen dumpfen Schall und bemerkte dann, daß die Strickleiter leer war. Die Stickluft hatte den Mann jedenfalls betäubt und im Wasser des Brunnens ist er bann ertrunken. Die auf Weisung der Polizei alsbald herbeigerufene Feuerwehr vermochte nicht die Leiche zu Tage zu fördern, da sich jeder Versuch, in den Brunnen hinabzusteigen, als unausführbar erwies. Heute Vormittag erst gelang es, mittelst eines Hakens die Leiche herauszuziehen. Der Verunglückte war die Stütze seines alten arbeitsunfähigen Vaters, her noch gestern Abend händeringend an der Unglücksstätte erschien. Wie sehr der Brunnen mit Stickgasen angefüllt war, erhellt daraus, daß eine herabgelassene Sicherheitslampe erlosch. Möge der Fall als Warnung dienen! Es ist dies gewiß nicht der erste derartige Fall, und doch werden immer wieder die allergewöhnlichsten Vorsichtsmaßregeln außer Acht gelassen. Handel und Verkehr. G i e ß e n, 13. October. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter, pr. Pfd. 0,85-1,00, Hühnereier, 1 St. 7— H, 2 St. 13-00 H, Enteneier 0- Gänseeier 0-00 H, Käse pr. St. 4-8 H, Käsematte pr. St. 3 Erbsen pr. Liter 16 H, Linsen pr. Liter 28 H, Tauben pr. Paar 0,50—0,60, Hühner pr. St. JL 0,90—1,00, Hahnen pr. St. JL 0,60-1,00, Enten pr. St. Jü 1,30—1,80, Ochsenfleisch pr. Pfd. 69 -68 H, Kuh- und Rindfleisch 45—54 H, Schweinefleisch 50-60 Hammelfleisch 54—64 Kalbfleisch 40—46 H, Kartoffeln pr. 100 Kilo 4,00—7,00, Zwiebeln per Gentner JL 4,00—5,00, Milch pr. Liter 12—18 Weißkraut pr. St. 8 Folgender Brief fft unserem Wiener Vertreter zugegangen: Ich habe den mir zur Probe für Kranke des Maria Theresien Frauen-Hospitals in Wien zugeschickten Fleischextract von Armour & Co., Chicago, versucht und vortrefflich befunden. Ergebenst Prof. Dr. Earl Freiherr von RocitanSky, Director. Arm nur & Cn ’q fl??si8er Fleischextract, bester, volle TT tAk. Topfe Os billiger wie jeder andere. Zu haben in größeren Delikatessen- und Colonialwaarenhandlungen. General-Depot P. Wohl, Berlin und Frankfurt a. M. [8216 Frankfurter Stadttheater. Herr Her n e ist von seinem Unwohlsein wieder hergestellt und bleibt die für Sonntag den 14. im Opernhause angesetzte Wiederholung von Verdi's „Othello" auf dem Repertorr. 1 Auszug aus den Standesamtsregistern des Standesamts Wegen- Nufgebote. October: 6. Ludwig Steinmüller II., Landwirth zu Allendorf a. Lahn mit Luise Volk daselbst. 9. Johannes Vogel von Mainzlar, Fuhrmann dahier, mit Elisabeth Kern von Harbach. 11. Peter Kern von Ober-Breidenbach, Taglöhner dahier, .mit Elise Kraft, geb. Kreicker, Wittwe des verstorbenen Cigarrenmachers Heinrich Kraft II. von Laubach, wohnhaft dahier. 12. Christian Carl Johannes Immanuel Dunkel von Erfurt, Schuhmacher dahier, mit Wilhelmine Christine Lesch hierselbst. «yefchlietzunge«. October: 6. Hermann Ludwig Karl Köhler, Kreisbauaufseher-Aspirant zu Worms, mit Susanne Friederike Emma Wißmann von hier. 10. Wilhelm Engelhardt von Alten-Buseck, Zuschneider dahier, mit Anna Magdalene Georgine Kölle hierselbst 10. Johann Jost, genannt Justus Wolke, Buchbinder dahier, mit Auguste Kreuter hierselbst. 12. Carl Zulauf, Oeconom und'Gastwirth zu Angenrod, mit Christiane Caroline Löber von hier. Geborene. October: 5. Dem Ausläufer Adolf Fink ein Sohn, Max Karl. 6. Dem Taglöhner Heinrich Büttner ein Sohn, Karl. 6. Dem Former Wilhelm Pletfch eine Tochter, Lina Wilhelmine Luise. 6. Dem Gärtner Heinrich Eschmann eine Tochter, Marie Barbara. 8. Dem Schuhmachermeister Martin Schmidt eine Tochter, Karoline Katharine. 10. Dem Juspector Julius Löbermann ein Sohn. Gestorbene. October: 6. Johannes Köhler, 10 Jahre alt, Sohn von Landmann Konrad Kohler von Ebersgöns. 6. Anna Graulich, geb. Reitz, 52 Jahre alt, dahier, getrennt lebende Ehefrau des Landwirths Peter Graulich zu Rieder-Ohmen. Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getraute. Den 6. October. Hermann Christian Ernst Eichenauer, Kaufmann, und Anna Marie Emilie Rübsamen, Tochter des Badeanstaltbesitzers Christoph Rübsamen zu Gießen. Denselben. Hermann Ludwig Karl Köhler, Kreisbauaufseher-Aspirant zu Worms, und Susanne Friederike Emma Wlßmann, Tochter des verstorbenen Schuhmachers Heinrich Wißmann zu Gießen. Den 7. October. Heinrich Wagner, Schneider, ein Wittwer, und Katharina Scheid, Tochter des Ackersmanns Johann Georg Scheid zu Gladenbach. Denselben. Heinrich Eduard Friedrich Lind, Fabrikarbeiter, ein Wittwer, und Katharine Schreiner, Tochter des Taglöhners Wilhelm Schreiner zu Climbach. Getaufte. Den 7. October. Dem Taglöhner Heinrich Fleischer eine Tochter, Lina, geboren den 4. Juli. Denselben. Dem Schuhmacher Karl Amend ein Sohn, Friedrich Karl Emil, geboren den 10. September. Denselben. Dem Feldwebel Heinrich Adolph eine Tochter, Elise Emilie Hermine Frieda, geboren den 4. August. Denselben. Dem Fuhrmann Martin Helfrich eine Tochter, Katharine Elisabeth, geboren den 4. September. Denselben. Eine uneheliche Tochter, Luise, geboren den 17. September. Den 8. October. Dem Professor Johann Wilhelm (Spenge! eine Tochter, Gertrud Hedwig, geboren den 9. Juli. Den 11. October. Dem Metzgermeister Franz Schmidt ein Sohn, Adolf Louis Karl Eduard, geboren den 24. September. Denselben. Dem Kaufmann Gustav Müller eine Tochter, Lilli Ludovica Wilhelmine Charlotte Elisabeth, geboren den 6. September. Beervigte. Den 7. October. Mathilde Kalkhof, Tochter des Kaufmanns Ludwig Kalkhof, alt 12 Jahre, starb den 5. October. II I —IIIHTOM? Brodpreise vom 14. bis 28. October 1888. der Bäcker H 1 Kgr. (2 Pfd.) Weißbrod .... 27 2 „ (4 Pfd.) Weißbrod .... 54 1 „ (2 Pfd.) Schwarzbrot) 1. Sorte 24 2 „ (4 Pfd.) Schwarzbrot) 1. Sorte 48 1 „ (2 Pfd.) Schwarzbrot) 2. Sorte 22 bei L. Krombach, Carl Lenz . 21 2 w (4 Pfd.) Schwarzbrot» 2. Sorte 44 bei L- Krombach, Carl Len,. .42 3 „ (6 Pfd.) Schwarzbrod 2. Sorte bei I. Lein, K. Haas, L- Keil ... 66 Gießen, den 13. October 188 Großherzogliches Fres der Brodverkäufer 1 Kgr. (2 Pfd.) Weißbrod .... 27 2 „ (4 „ ) „ .....54 1 „ (2 „ ) Schwarzbrod 1. Sorte 24 2 r (4 „ ) Schwarzbrod 1. Sorte 48 3 w (6 „ ) Schwarzbrod 1. Sorte — 1 „ (2 „ ) Schwarzbrod 2. Sorte 22 2 „ (4 , ) Schwarzbrod 2. Sorte 44 3 ■ (6 , ) Schwarzbrod 2. Sorte 66 Polizeiamt Gießen, rnius. Kirchliche Xn^rigni der evangelischen Gemeinde. Am Montag den 15. October, Vormittags 9 »Uhr, predigt in dem Gottesdienst zur Eröffnung der Dekanatssynode — nach heute erst eingetroffener Mit- theilung — Pfarrer Wahl zu Wieseck. Briefkasten. Herr nn., Darmstadt. Bitten für die Folge Ihre Briefe nicht der Bahnpost nach Basel anzuvertrauen, da sonst dieselben etwas zu spät nach Gießen gelangen. - D. Red. Allgemeiner Anzeiger. Mein Ausverkauf dauert nur noch kurze Zeit und gebe ich den Rest meiner Waaren zu sehr billigen Preisen ab. J. Pfeffer, LahnhMnche 8 7174 Süßen Dürkheimer Traubenmost empfiehlt 8209 Denker, Rest. Stern. Geschw. Aron Gießen (Kreuzplatz 5). Regenschirme vH 1.25 on, Regenschirme vH. 8.50 an, Regenschirme vH 6,50 an, Regenschirme vH 9.50 an. in Zanella von in Gloria von in Satin von in Seide von [8218 8232] Garnirte Damen» rrnd Filz- Hüte billigt bei It. Bertrand. Wettergasse 3. I Specialltät 2 Anfertigung von Damen- - Herren- unb Kinderwäsche; reiche Auswahl in Stoffen, Schweizer Stickereien und Spitzen. 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Birnen in Zwergformen, auf Quitten veredelt, in nur hierzu geeigneten Sorten, Pyramiden, 3- u. 4jährig, 1—1,50 Mtr. hoch, reichlich mit Fruchtholz besetzt...... Palmetten, 3jähr, mit 2 u. 3 Etagen . Spindeln oder SäuleneordonS . . . . Schnurbäume oder waagerechte Cordons, sehr schön mit Fruchtholz besetzt . . . einarmig zweiarmig Pflaumen u. Zwetschen in kräftigen Hochstämmen ........ 2.- bis 2.- „ (Station der Main-Weser-Bahn). Wir machen darauf aufmerksam, daß in diesem Herbste mit dem Verkauf unserer Baumschulartikel,begonnen wird. Auf Rath hervorragender landwirthschaftlicher Kapacitäten der Wetterau verlegten wir unsere Baumschule in diese Gegend, um in allererster Linie den für die Provinz Oberhessen sich ergebenden Bedürfnissen an Baumschulartikeln, besonders in Obst, auf rationellste Weise genügen zu können. Der Wuchs unserer Bäume und Sträucher ist ein sehr kräftiger, da die Bewurzelung, in Folge des schweren Bodens der Wetterau und des öfteren Umpflanzens, eine sehr reiche ist. Es versprechen die dort entnommenen Artikel ganz besonders für Gegenden mit gleichen klimatischen und örtlichen Verhältnissen wie die Wetterau, außerordentlich günstigen Erfolg. Um die Qualität der Waare kennen zu lernen, laden wir zum Besuche der Baumschule freundlichst ein. Die Käufer können sich über richtige Wahl, sowohl lokaler, wie vom Deutschen Pomologen-Veretn zu allgemeiner Anpflanzung empfohlener Sorten, mit dem Obergärtner verständigen. Es wird bemerkt, daß unsere Hochstämme so gezogen sind, daß Wagen und Pferde frei darunter durchfahren können- Ein vollständiges Verzeichniß unserer Baumschulariikel, bestehend in: Obstbäumen, Coniferen, Zierväumen und Ziersträuchern, besonders in bunten Spielarten, erscheint demnächst und machen wir einstweilen nur auf nachstehende, auSgewählte Obstsortimente in abgebbaren Exemplaren aufmerksam: Aepfel in kräftigen Hochstämmen, 2 Mtr hoch, Tafeläpfel wie erprobte Sorten zu Mirthschaftszwecken, zur Aepfelweinberettung, zum Kochen und Dörren per Stück 1,50 Aepfel in Zwergformen (auf Donoin und Paradiesäpfel), Pyramiden, 3- und Ijährig, 1—1,50 Mtr. .hoch, reichlich mit Fruchtaugen besetzt, Regenschirme in nur tadelloser Waare mit schönen Ausstattungen empfiehlt 8245 A. Fangmann. Die Iairitz'sche Waldwolle aus Remda i. 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