Nr. 135 Mittwoch den 13. Juni jggg Gießener Anzeiger Amts- und Anzkigcblatt für den Kreis Gießen. kvureaur Schulstraße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. PrciS vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf, Amtlicher Hheik. Betreffend: Das Landgestüt, insbesondere die Bedeckung der Gtuten durch die Landgestütbeschäler. Gießen, den 12. Juni 1888. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Grotzherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir sehen der Einsendung der Verzeichnisse der von Ihnen ausgestellten Bedeckscheine binnen 8 Tagen entgegen. ___Dr. Boekmann. Betreffend: Die Abgabe der Kapitalrentensteuererklärungen behufs der Veranlagung für das Steuerjahr 1889/90. ~ l Att- 14 Gesetzes , ine Einführung einer Kapitalrentensteuer betreffend, vom 8. Juli 1884, erfolgt die Heranziehung zu dieser Steuer aus Grund erner Erklärung, welcher jeder nach den einschlägigen Bestimmungen Steuerpflichtige über den Jahresbetrag seiner Zinsen, sowie der etwa zum Abrua geeigneten Lasten bei der hierzu berufenen Einschätzungscommission schriftlich abzugeben hat. Zu diesen Erklärungen ist das von Großherzoalichem Ministerium der Finanzen festgesetzte Formular zu verwenden und sind dieselben, je nach der Wahl des Steuerpflichtigen, offen oder verschlossen, jährlich spätestens bis zum -M.. ÄUtt, ohne daß der Pflichtige deßhalb eine besondere Aufforderung abzuwarten hat, bei der Bürgermeisterei des Wohnorts abzuliefern. Von der Verpflichtung zur Steuererklärung sind nach Art. 15 des Gesetzes, insofern nicht im einzelnen Fall besondere Aufforderung der Einschätzunas- commsssion ergeht, diejenigen Steuerpflichtigen entbunden, welche im unmittelbar vorausgegangenen Steuerjahr bereits zur Kapitalrentensteuer zuaezoaen waren auch inzwischenl ihren Wohnsitz nicht gewechselt und keine den Betrag von 100 jährlich erreichende Einkommensverbesserung aus Kapitalzinsen erlangt haben! Inhaltlich des Artikel 16 des genannten Gesetzes haben die Kapitalretttensteuererklärung abzugeben: 1) für minderjährige, vermißte oder unter Vormundschaft gestellte Personen deren gesetzliche Vertreter; für moralische Personen (Gemeinden, Körperschaften, Stiftungen, Anstalten), ferner für Gesellschaften, Genossenschaften, Gantmassen Erbmassen, soweit eine Steuerpflicht hier überhaupt in Betracht kommt, die bestellten Vorstände oder Verwalter; 3) m allen anderen Fällen der Steuerpflichtige selbst und zwar hinsichtlich des gesammten Zinsenbezugs, welcher, sei es aus eigenem Ver- „ m mögen oder aus dem Vermögen seiner nicht selbstständig zur Kapitalrentensteuer gezogenen Angehörigen, ihm in Steueransatz zu kommen hat Unter Bezugnahme auf die obigen Bestimmungen richten wir an die hiernach zur Einreichung von Kapitalrentensteuererklärungen verpflichteten Bewohner unserer Bezirke hiermit die Aufforderung, ihre Erklärungen unfehlbar bis zum genannten 1. Jutt d. I. an die betreffenden Bürgermeistereien gelangen zu lassen, von wo sie, und zwar insoweit verschlossen, uneröffnet, an die Vorsitzenden der betreffenden Einschätzungscommissionen übersendet werden. Das Formular zu den Kapitalrentensteuererklärungen, welchem ein Auszug aus dem Gesetz und eine bezügliche nähere Anweisung beiqefüqt ist bat der Steuerpflichtige von der Bürgermeisterei des Wohnorts zu beziehen. J Gießen, Grünberg, Hungen, Nidda, den 1. Juni 1888. Die Großherzoglichen Steuercommissariate. _____Süffert. Bähr. Snell. Pfannmüller. Bekanntmachung. **w&SÄ WS&gSg" * "****•*"*• «* 'm»-». »--d--»«..«**** m. r Hafer dl 15.25, Heu 8.—, Stroh Jl. 5.50 pro 100 Kilogramm. Gießen, am 11. Juni 1888. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Boekmann. Politische Wochenschau Gießen, 12. Juni. Beim Kaiser sind seit einigen Tagen — wie ein am Sonntag ausgegebenes officielles Bulletin besagt — von Neuem Schlingbeschwerden aufgetreten, die sich indessen auf das günstige Allgemeinbefinden des Monarchen bislang als ohne Einfluß erwiesen haben. Den Sonntag verbrachte der Kaiser ziemlich gut; im Laufe des Nachmittags wurde durch Dr. Mackenzie eine neue (silberne) Canüle eingeführt, worauf der hohe Herr eine Spazierfahrt unternahm. Am Samstagabend conferirte der Kaiser dreioiertel Stunden mit dem Justizminister Dr. v. Friedberg und empfing am Sonntag Nachmittag 1 Uhr den Reichskanzler 'in fast zweistündiger Audienz. Die Nacht zum Montag verlief für den Kaiser ud)t befriedigend, doch sind die Schlingbeschwerden noch immer nicht ganz gehoben. Der Appetit war am Montag etwas besser und stand Se. Maj. gegen 11 Uhr auf. Die Gerüchte, welche von einer Ende Juni erfolgenden Uebersiedelung des Kaisers nach Homburg wissen wollen, beruhen nur auf Vermuthungen. Die Reise der Kaiserin Victoria in das westpreußische Ueberschwemmungs- gebiet ist auf's Beste verlaufen und ist der hohen Frau allerorten ein jubelnder Empfang bereitet worden. Die Kaiserin soll sich auch ihrer Umgebung gegenüber mit größter Befriedigung über die Erlebnisse und Eindrücke der Reise geäußert haben. Die preußische Ministerkrisis scheint sich in die Länge ziehen zu wollen, wenigstens verlautet über einen Nachfolger für Herrn v. Puttkamer noch durchaus nichts Bestimmtes, wenngleich schon verschiedene 9?amen genannt werden. In einigen Blättern taucht sogar die Version auf, daß die Schlußentscheidung sowohl hinsichtlich der Neubesetzung des Ministeriums des Innern als auch in Betreff der Zusammensetzung des preußischen Gesammtcabinets erst vom Ausfälle der Neuwahlen zum preußischen Landtage abhängen werde. Man scheint demnach anzunehmen, daß der Rücktritt Herrn v. Puttkamer's noch weitere Veränderungen im Cabinet nach sich ziehen werde. Jedenfalls wird Fürst Bismarck in seiner Eonferenz mit dem Kaiser vom Sonntag dem Monarchen bestimmte Vorschläge über die Wiederbesetzung des vacanlen Ministerpostens unterbreitet haben, die allerhöchste Entschließung selbst wird alsdann abzuwarten sein und bis zu dieser Entscheidung wird Unterstaatssecretär Herrfurth die Geschäfte des Ministers des Innern führen, während der Justizminister Dr. o. Friedberg bis auf Weiteres zugleich als Vicepräsident des Staatsministeriums fungirt. Noch immer wird in den Blättern aller Parteischattirungen die überraschende Schnelligkeit erörtert, mit welcher der „Sturz" Herrn v. Puttkamer's erfolgte, ohne "daß man doch zu einem bestimmten Schluß gelangen könnte und nur so viel steht fest, daß das zweite kaiserliche Handschreiben an Herrn v. Puttkamer denselben zu dem so- I fort ausgeführten Entschluß brachte, seine Demission .einzureichen. Qb Herr v. Putt- i kamer sich nunmehr in die Stille des Privatlebens zurückziehen, oder .'aber, wie die : „Schlei. Ztg." andeutet, an die Spitze der conservativen Partei Preußens treten wird, ' muß noch abgewartet werden; vermuthlich würde aber in letzterem Falle Herr v. Rauchhaupt nicht ohne Weiteres seine Führerrolle an Herrn v. Puttkamer abtreten. Französische Blätter wissen von einer Grenzverletzung seitens deutscher Soldaten zu berichten, während die reichsländischen Behörden hierüber noch nichts erfahren haben wollen. Nach den französischen Berichten hätten kürzlich etwa zwanzig Soldaten der Metzer Garnison die Grenze bei Saint Ail, an der Bahn von Metz nach Eanflans gelegen, überschritten, und zwar bewaffnet und hätten in einem französischen Bahnwärterhäuschen Blumen von der Umrandung desselben verlangt. — Inwieweit die Darstellungen der französischen Blätter begründet sind, ober ob man es nur mit einem Phantasiestückchen irgend eines französischen Reporters zu thun hat, darüber wird die deutscherseits sofort eingeleitete Untersuchung bald Klarheit bringen. In ersterem Falle können die betreffenden Soldaten, sofern die Feststellung ihrer Persönlichkeiten gelingt, einer exemplarischen Strafe entgegensehen. Die Erwiderung des Kaisers Franz Josef auf die Ansprachen, welche die beiden Präsidenten der österreichisch - ungarischen Delegationen anläßlich ihres Em- t psimges beim Kaiser am Sonntag hielten, ist von einem etwas ernsteren Tone durchweht, als allgemein erwartet worden war. Wenn der österreichische Monarch die un- i geminderte Fortdauer der innigen Beziehungen seines Reiches zu Deutschland betonte und auch das Verhältniß Oesterreich-Ungarns zu den übrigen Mächten als durchaus 1 freundschaftlich darstellte, so bezeichnete er doch die allgemeine politische Lage des Welttheiles als fortdauernd unsicher, welche Oesterreich-Ungarn gleich den übrigen Mächten zu unausgesetzter Steigerung seiner militärischen Schlagfertigkeit nöthige. Mit bemerkenswerther Festigkeit erklärte der Kaiser, daß Oesterreich - Ungarn mit allen Kräften für die Vertheidigung seiner Interessen wie derjenigen des aQgemeinen Friedens einstehen werde und diese entschlossene und dabei doch von aller Selbfterhebung freie Sprache wird im Auslande sicherlich nur einen günstigen Eindruck Hervorrufen. Im Uebrigen versicherte der Kaiser, daß bei den, den Delegationen unterbreiteten neuen militärischen Creditforderungen thunlichste Rücksicht auf die finanzielle Lage der Monarchie genommen worden sei und wünschte er schließlich der Thätigkeit der Delegationen den besten Erfolg. Vom Bologneser UniversitätSjubULum wird gemeldet, daß am Sonntag der feierliche Empfang der zur Untverfitätsfeier entsendeten Vertreter der ttalrenifchen Jlniorefiloten flattfanb. Der Verlreter der Bologneser Studenten Re,l n'7 r« - Aniprachwelche von den Vertretern der Studenten »ast Albe 's' B -l.ns' Graz Leipzrg's, Parma's und Rom's erwidert wurde. Als sied die Roms den deutschen Studenten vorstellten, salutirten diese mit bkmfcn Zlrc?mP.p-n0 b~ Un ßaufe bc5 Sonntags eintrefsenden Abgesandten der Hochschulen und Facultaten Frankreichs gestaltete sich ebenfalls sehr herzlich. 6. der 3. 4. 5. 6. 7. 7. 8. 9. 10. 11. 12. Telegraphische Depeschen. Wolff S telegr. Correspon-errz-Bureau. 5rkbd*3tnrom pertorounbc,L Minister v. Friedberg blieb heule bis 3-/. Uhr In Schloß Abend wieder itw7s Fsiber!^ Z°0 ^-rsr-i gewesen war, zeigte sich am Waldersi"""' 1L 3unL ®e-S'u- K. Hoheit der Kronprinz dinirte heute beim Grafen gnadtg.k'g^ht?''^ 1L 3unt S-we Königliche Hoheit der Großherzog haben All-r- des Ge^ar'm?dedistrtct^§berh"e'ssm' z^crnnrncü"" " " iU ®ie6e" iUm ^-mmandeur Justisi^u?Ä'O°berrerungsk^ ^un8 dörser^um LriVer^r'le^ Am^gen^.e £ubtPl0 richter be? dem Ämtsgericht1l7tknst°d?^^^ Hermann Hellwig zum Am.s- dem AmtsgeÄ SV ""‘W Alsfeld Franz Wahl zum Amtsrichter bei gericht Karl Dornseisf in Gießen zum Amtsrichter bei dem Amtsrichter °b7i ®tOrfl Di-ffenbach in Offenbach zum Austs- dem AMsgerK PfebderGdL"°""'°' 5RceS in ^inz zum Amtsrichter be. richter °b7 d'em^Ä?'tkg?rkch^?St*" Wb‘ «»«■ tat Am 6. und 7 b. Mls. ! raths Pfarrer und des Großh. Minlsterialsecretär^ ismnfs“,;6 A^ßh. Ober-Bau- Oberheisifchen Eisenbahnen 5°rgen°mmen?Amerfhnauf bcn Linie Gießen Fuida, am zweiten Ta^ebie b"r Snk fflÄL0Un0 bcr Nebenbahnen Nidda-Schotten und Stockheim Kedern fhtt ? o Rorate der ba'sich hierbei als ein im W-s-nMchen b7srk g nd 7 rwide-t ^"Lie 7 Äas’öüSääESMs 5SKSÄS SSSffiÄ**" KoW“' ”w “« ttSÄÄÄ-e-Äg-? s„xb" w-wwisAWat der "muß"L7inmal 3"t-resse Regatta betgcwohnt haben Schaarenwcise >oa von 7-ute ble|,llcn Publikum zur Gerbermühle hinaus umVu s-ben Z Äfc vom Main °de7^ Smmspreis ^uÄnt°'sin"d ^Clubme/7 N 9iefinnen um ben Preis b-tbeiliglen sich nur 4 und zwa? Frankfurter Raver in K^bl Booten Ruberverein, Wetzlarer Rudere,ub und Frankfurler sRudeverdn^ ' r'T in Ichöncm Rennen leicht. Qeif 7 Minuten17S,e7m7,, o .Die Mainzer siegten 7 Minuten 34 Secunden. Dritter: Wetzlarer RuderclÜb' 7^Mi77. „Sachsenhausen^ und Wetzlar gingen fast gleichzeitigdurch-'s Zid " °° 6eCUnben- 1 ^ge^f^'^L SÄ ÄÄU1™ überaus zahlreichen Menschen- derrUniversttäten und Fakultäten Frankreichs, welch'/eQÄXä I Minister Bosilli^sind hier "eingttroffen°und^wurb,?" ^onprin,, und der Unterrichls- der italienischen und 7-r fr'L??S,"u?be" Vertretern u»d einer ungeheueren Menschenmenge begrüßt Die iStni?." ^pt(ie? bcr ?eh°rden welcher das Königsxaar brachte mit endlosem ^rr„h* blnt-en empsingcn den Zug, deutschen Studenten salutirten mf( Ibtcn Sd)läa?rn 6 SM? ^“6ncn; b,e fort bis zum Palais, wo die Königsfamilie aus" dem Balko7"b0t7P"0'" l‘6tcn fi* Menschenmenge stürmisch begrüßt wurde. °6m 'öalEon erschien und von der 9aar?"IiCk111 §B^hörden^ uberf fÖni°Hc&en ausländischen Universitäten und einerüberausder italienischen, sowie । kr-Ic ™‘niflCT= RiSÄ^Ä'iaWjWSÄ sgenheit m.t ^Hn« EÄ fdIeb be? V-rbands-Directors und dessen Stellvertreters^ ' wkrded soll Qn meld,em bct "ü-h'^hr'g- V-Wandstag -bgehal.en Vertret??" sowie7tmt"g?o^ere^nzSh7^h?esia?? MitalÄd"^^ auswärts erschienenen Local- heute Mittag mresiren. b ' 8 mit0lteber ber Gcwerbebank im gleichen fP*eI®S 8at»6erfe»s Kreisen zugänglich werden können. + enb erma6iÖt/ daß sie den weitesten welchem^Lhci?nehmen^die''Mchrstrr^Ma^bach^^Luctus^"Friedber? BoL"^,"" Scholz, Bronsart, Graf Bismarck unb ber ausschechende Minister HmsuM77"HEe?-?u7d8G-Iimr°°th Rottenbܰrg'' b'° Unt-rstaatss-cr-tSre MMKWMMZS Portefeuille geklammert hat, im Gegentheil beabsichtigte'derselbe frhn^hpi a5r ^ctn Pu'- amers auch dem Ministerpräsidenten' ganz unerwkr.et mkomSen sef Re? freundlichen Elementen werde dies eher Besorgniß erreaen I duttkamer^ WWWUM--M zwischerWoüläd? ?nd"'bem^'Lisk? Ä a®Ue“ finger der rechten Hand verwundet wu de Aräne war nach b r 3cl0e= “ d'^.da-ur Meillers gegen Däroulöde zu /nt7rstü?eS 0e0an0Cn' nach BM°g7; abg?reis ' um°"d?m^'unive^siHtschb^^ der Kronprinz sind gestern Abe,rd Reapel abgereist, wo er Ms Mttwoch bleibt ' beizuwohn-n. Crjcpi ist „ach Pozzoli^Eweg-n^s'' ZZsich-nfL"'? SansibSr" d^Lte^L?^ b£ Frag- dmgungen geknüpft, deren Prüfung Italien s?ch vorbebalten' bab? Be- «I» Ä" ÄÄ* ~®£££~äs=e -MZW-U-WM sä.1.1«.,?'..?;’ a) über die Geschästsergebntsse des Jahres 1887 • Mttthe^ Antrag aus Bewilligung eines Beitrags von JL 100 zur Hilfskasse. 25 o k « i e O. Donner«taT'den Is?Juni 1«««,° Nachmittags bkuhSt°dtver°rdncten-Sitzung am 1. Die Abhaltung eines Jugendfestes im ^labre isr« £ 8 KSSÄSF** - A - W. m »:b"<«*... «ws». a Die Quellwasserleitung. XuS« ÄX fÄ8fÜr 2ttmen5 »Nh Krankenpflege wegen Die Pumpstation betreffend. 9* Unterhaltung der städtischen Brunnen. Pflasterung des Kanzleibergs. K.Äe^Cr Do^chule des Gymnasiums durch die Stadt. schank von Branntwein^ "$ @eorö H^bstreit um Erlaubniß zum Aus-. 2. Skiff. Offen für alle Ruderer, die vor dem 1. Januar 1888 einen Heraus- forderun'as- oder Wanderpreis im Skiff noch nicht gewonnen Haden. Damenpiels. Am Start erscheinen von 6 gemeldeten Booten 3, nämlich Frankfurter Rudergesellschast Germania" (Ad. Meixner), Heilbronner Rudergesellschast „Schwaden" (Heinrich Gerber) und Offenbacher Ruderoerein (Hch. Stadlmüller). Vom Start aus führte Heilbronn, Offenbach fam aber duld auf, setzte sich an die Spitze und ging auch als Sieger durch s ^iel. Zweiter war Gerber. Zeiten: 8 Minuten 1 Secunde, 8 Minuten 14 Secunden und' Meixner 8 Minuten 50 Secunden. K r all in g- Gießen hatte auch zu diesem Rennen aeineldet, war aber vernünftig genug, seine Kraft für das von gestern ausstehende Rennen aufzusparen. c w . 3. Vierer. Staatspreis. Es kämpften um den Prels der Mannheimer Ruderclub die „Germania" und der hiesige Ruderoerein. Letzterer führte gleich vom Start aus'und behielt auch die Führung, trotz aller Anstrengungen der Gegner. Zweiter: Germania", die diesmal ihren alten Ruf nicht bewährt hat. Dritter: ^annhetmer Ruderclub. Zetten: 7 Minuten 14 Secunden, 7 Minuten 25 Secunden und 7 Minuten 35 Secunden. Der Kampf zwischen Ruderoerein und „Germania" war sehr hart. 4. Junior-Vierer. Preis des Frankfurter Regatta-Vereins. Es starttn vte Sieger aus dem gestrigen Vorrennen, nämlich: Mainzer Ruderoerein, Hanauer^Ruoer- gesellschast „Hassia" und die Frankfurter Rudergesellschaft „Sachsenhausen. Wahrend man nach dem gestrigen Vorrennen allgemein an einen Sieg der Mainzer zu glauben schien, übernahm sofort vom Start aus „Hassia" die Führung und hielt sich auch bto zum Schluß an der Spitze. „Hassia" passirte als Sieger nach 7 Minuten 35 Secunden das Ziel. Zweiter: Mainzer Ruderverein, 7 Minuten 41 Secunden. Dritter. „Sachsenhausen", 7 Minuten 42 Secunden. Mainz und „Sachsenhausen kämpften hart um MelstEaftsrudern für Deutschland, Meisterschaftspreis (Wanderpreis), gestiftet von dem Deutschen Ruderverband. Vertheidrger Herr A. Wild. Dieses Rennen ist diesmal durch Doering's Anwesenheit interessanter als n irgend einem Jahre zuvor. Die vielen Lausende, welche zur Gerbermuhle gezogen, sehen dem Aus- gang mit einer unglaublichen Spannung entgegen. Am Start erscheinen Wild, ^oer ng und Hch. Stadtmüller vom Offenbacher Ruderverein, sodaß die drei Sculler, welche sich gestern beim Preis von der Gerbermühle gegenüber traten, heute abermals in Concurrenz ^ten.^ ^cn ganj unerwarteten Verlauf, .^m Leidwesen aller Sportleute. Doering und Wild colltdirten zunächst in der ersten Half der Bahn, sodann durch ein Floß nochmals dicht vor der Tribüne. Von einem wirklichen Kampf und Sieg konnte nach der Eollision beim Floß nicht mehr gesprochen werden. Beide Sculler wären mit Wucht gegen das Floß gefahren, wenn s^ n^t m Folge energischer Zurufe im letzten Moment gestopt hatten. Doering mußte Wild vorfahren lassen und konnte im ersten Moment überhaupt seine Ruder nicht mehr benutzen. Wdd ging.als Erster durch's Ziel, ohne indeß von der tausendkopstgen Menge mit dem üblichen Hipp Hipp Hurrah begrüßt zu werden. Doering folgt dicht hinter ihm. Da Doering keinen Protest erhob, blieb Wild Sieger, aber selbst der beste Freund unseres Scullers wirb diesem Sieg keine Bedeutung beilegen können. Das war eigentlich k^nSteg und Wild hätte richtiger den Kampf noch einmal freiwillig aufnebmen sollen. Diese Ansicht äußerte auch das Publikum in seiner Mehrzahl. Ware die Bahn frei gewesen, so war es sehr fraglich, wer jetzt „Meister von Deutschland" hieß. ' 6. Junior-Skiff (gestern ausgefallen infolge wiederholter Eollision). Preis des Vorstandes. Die Eoncurrenten sind bekannt. Marcell. (Wetzlar), welcher gestern Protest erhoben hatte, wurde bald nach Abgang der Bootedlstanclrt und bas Rennen begann von Neuem und zwar jetzt nur noch zwischen Krarling und.Hof- Wer Zieger wurde, konnte nicht zweifelhaft sein. Der Gretzener Hüne übernahm sofort die Führung und gewann nach Belieben. Zeiten: 8 Minuten 4 Secunden^ und 8 Minuten 46 Secunden. Der Zeitunterschied läßt auf den Vorsprung Krailings schließen, 15 ®°Ä9Urbe,^«nb”“e^®ermania", »eftifte. ron bcr Srantfurter Ruder- aesellschaft „Germania". Es traten in Eoncurrenz: „Germania und Ruderoerein von hier, sowie der Mainzer Ruderoerein. Dieses Rennen war cm wahrhaft S^nzendes, ?a es ist vielleicht noch nie ein gleich interessantes hier gefahren worden. Frankfurter Ruderoerein führte bis zur Mitte der Bahn, dann kam Mainz auf, ging eine Zeitlang Bord an Bord mit Frankfurt, schoß dann vor und ^ltelnerNasenlänge mie^ncm beim Pferderennen sagen wurde, als Sieger durchs Ziel, das »jteio -"£e!er roeiter gelegen, so wäre Frankfurt, das zum Schluß nochmals seine ganze Kraft ern- setzte,^d?ch noch Erster geworden. „Germania" war letzter. DieS^^wurdenmtt tausendstimmigen begeisterten Hurrahs empfangen. Zeilen. 6 Mtn. 33 k ©ec., 6 Min. 34 Sec. und 6 Min. 44 Sec. t r = Frankfurt, 11. Juni. Am Samstag erschoß sich in der Glauburgstraße hierlclbst der Privatier Wilhelm Keppel burch einen P^olenlchuff Der Selbstmorber rnnr ein Mann von etwa 45 Jahren und lebte in guten Verhältnissen. Die That ist Anschein nach in einem Anfall von Schwermuth darüber vollfuhrt worden, daß üm sekn eLes MSMSHri'"es Kinb, ein Töch.erchen, starb unb seine Frau en eine Kaltwasserheilanstalt gebracht werben mußte. — Kommenden Freitag 1 Uhr findet de- seeerliche Eröffnung der Rosen-. 8IUB"iÄn‘ÄXta*ÄÄBT in der letzten Zeit so ersolg- reicß zu plündern versucht bat, soll in Homburg dingfest gemacht worden sein. Dem V rnehm?n nach hat der Spitzbube früher in dem Geschalt gearbeitet, welches die Waagen anffrtigt, er kennt dadurch die Einrichtung derselben ganz genau. — (Allgemeine Rentenanstalt Stuttgart.) Der soeben eingetioffene Rechen- chaftsberichi pro 1887 verzeichnet die ganz außerordentlich günstige Weiterentwickelung ihrer Hauptgeschäftszweige. In der Lebensversicherung war der Netto-Zugang nahezu doppelt so groß und die Einlagen zur Rentenversicherung haben in ihrem Gesammt- betrage alle bisherigen Geschäftsjahre weit hinter sich gelassen, sodaß am 31. De- cember 1887 13,088 Personen mit einer jährlich zahlbaren Rente von X 1,018,400.17 eingekauft waren. — Trotz des gesunkenen Zinsfußes ist die Anstalt in der Lage, in der Lebensbranche eine Dividende von 28 pEt., in der Rentenbranche eine solche von 10 pEt. zu bewilligen und wiederum einen ansehnlichen Reingewinn aufs Neue vorzutragen. Zu der Kriegsoersicherungsfrage Hal die Anstalt nach reiflicher Erwägung insofern Stellung genommen, als sie in der demnächstigen Generalversammlung vorschlägt, den Heerespflichtigen einen mäßigen Zuschlag zu ertheilen und den übrigen Mitgliedern feine Erhöhung der Prämien oder Schmälerung der Dividende zuzumuthen. Handel und Berke hr. — (Retourbillete.) Der Streit unter den Juristen über die Uebertragbarkeit der Eisenbahnretourbillete an dritte Personen wird durch den Entwurf des bürgerlichen Gesetzbuches gegenstandslos gemacht. Was Billete ihrer rechtlichen Natur nach sind, kann natürlich nicht desinirt werden, wohl aber wird im § 702 desselben bestimmt: „Erhellt im Falle der Ausgabe von Billeten, Karten, Marken und ähnlichen Urkunden der Wille des Ausstellers, dem jeweiligen Inhaber zu einer Leistung verpflichtet zu sein, so sinden die Vorschriften des § 685 Absatz 1 und der §S 687—689 — die angezogenen Paragraphen regeln im Einzelnen Rechte und Pflichten bei einer Schuldverschreibung auf den Inhaber — entsprechende Anwendung." — Diese Bestimmung ergibt klar, daß Retourbillete keine Jnhaberpapiere sind, beim dadurch, daß die Retourbillete für „unübertragbar" erklärt werden, gibt die Eisenbahnverwaltung deutlich ihren Willen kund, nicht jedem Inhaber, sondern nur einem Eontrahenten sich verpflichten zu wollen. Gießen, 12. Juni. Auf dem heuttgen Markt kostete: Butter per Pfund X 0.75—0 90, Hühnereier pr. St. 5 X 2 Stück 9 H, Enteneier 5— H, Gänfeeier St. 0—00 H, Kale vr. St. 5—8 H, Käsematte per St. 3 Erbsen per Liter 17 Linsen per Liter 30 X Tauben per Paar X 0.60-0.70, Hühner per Stück Jt 120 bis 1.40, Hahnen per Stück X 1.70—2.00, Enten per Stück X 2.00—2.40, Ochsen- fleisch per Pfund 56—54 Kuh- und Rindfleisch 45—50 Schweinefleisch 50—60 Hammüfleisch 54—64 H, Kalbfleisch 40—46 4, Kartoffeln per 100 Kilo X 4 00—6 00, Zwiebeln per Gentners 9-00-14 00, Milch per Liter 12-18 X Weißkraut Stück 00—00 4, Kirschen per Pfund X 0,50—0,65. Frankfurt, 11. Juni. Der heutige Viehmarkt war gut befahren. Angc- trieben waren 382 Ochsen, ca. 23 Bullen, ca. 472 Kühe und Rinder ca 000 Kälber Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. X 56-58, 2. Qual. ^50-52 Kühe und Rinder 1. Qual. X 50—52, 2. Qual. X 40—46 per 100 Pfund Schlachtgewicht Kälber 1 Qual. 00—00 X 2. Qual. 00—00 H per 1 Mund Schlachtgewicht. Frankfurt, 11. Juni. (Getreide-Preise.) Weizen eff. hiesiger u. Wetterauer X 18,75—19,00, fremder X 18,50-20,50, Roggen eff. hies. X 14,75—15,00, fremder X 00,00—00,00 Gerste effectio hiesige und Wetterauer X 15,00—16,50, fremde X 00,00—60,00, Hafer eff. hies. X 14,50—14,75, fremder X 00,00—00,00. Schiffsnachrichten. Bremen, 9. Juni. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Schnelldampfer Aller Eapitän H. Ehristoffers, vom Norddeutschen Lloyd In Bremen, welcher am 30. Mai von Bremen und am 31. Mai von Southampton abgegangen war, ist gestern Mittag wohlbehalten in Newyork angekommen.' Wöchentliche Aeöerficht der TodesMe in der Stadt Gießen. 23. Woche. Vom 3. Juni bis 9. Juni 1888. Einwohnerzahl: 19 001 (incl. 1600 Mann Militär). Sterblichkeitsziffer: 27,3 %q- Kinder Es starben an: Zusammen: Erwachsene: im 1. Lebensjahr: vom 2.—15. Jahr r. Perniclöfer Anämie 1 1 — — Lungenblutschlag Lungenschwindsucht 1 (1) 1 (1) — 3 (3) 3 (3) — — Krebs 1 (1) 1 (1) — — Organischer Herzkrankheit 1 (1) 1 (1) — Gehirntuberkulose 1 — — 1 Krämpfen 1 — — 1 Entzündung der Bronchien 1 — — 1 Summa: 10 7 — 3 Anm. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viele der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von Auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen. Wärmegrade der Lahn und der Luft, nach Reaumur gemessen zwischen 11 und 12 Uhr. Luft 18i/2, Wasser 16 Gr. Gießen, den 12. Juni 1888.Rübsamen. Allgemeiner Prima 4927 I mehrere Tausend lrt I DlRcyZtegei, verkauft s 4910 Senner, Gartenstraße 19. Wüte Kartoffeln | „erkauft Kar» Plank, Walkengaffe 16. Nuffensteine | werden abgegeben- S* Katzenstein. Joseph Vögele, Mannheim (gegründet 1842) liefert als Specialität: Weichen, Herzstücke, Drehscheiben, Schiebebühnen, Barrieren für normale und schmale Spur. Traabare Geleise Eiserne Transportwagen für jeden Zweck. 106o Projecte und Anlagen von Fabrikgeleisen. Hachsenh. Aepfelwem zapft Bartsch »zum Ber-vrLu". Cementwaarenfabrik. Unterzeichnete empfehlen sich dem geehrten Publikum in allen Cement- waaren, als: Krippen für Rindvieh und Pferde, Goffenstein«, Treppenstufen. 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Einem verehrlichen hiesigen und auswärtigen Publikum theile ergebenst mit, daß ich Wallthorstrasie 33, vis-ä-vis dem Cafe Leib ein Vermiethungs-Bureau errichtet habe und halte mich geehrten Herrschaften bestens empfohlen und zeichne 492i Hochachtungsvoll Frau Schmidt. 4903 Ein säst neuer Kartoffelpftug'j 4904 Alle Sorten Gemüsepflanzen zu verkaufen- Seltersweg 64. | zu verkaufen. Schützenstraße 4. 4811 Ein zuverlässiges Mädchen für Küche und Hausarbeit wird für 1. Juli gegen hohen Lohn gesucht- Näheres in der Expedition d. Bl. Der heutig«» Rümmer liegt «in Extrablatt des Ham° burtzer Engros-Lagrrs Alexander Salomon 8f in Gießen bet. 4885 Das diesjährige HeugraS in 4930 4933 gSZurückgesetzt!^ bei 4% Preußische Consols 3V2% do- alte 100 90, neue 102.50 5°/o Buderus Oblig. Telegr-phisiher EourSbericht der Berliner Börse vom 12. Juni 1888. Tendenz: gedrückt. 97.30 103.00 102.50 97.50 103.80 107.90 10270 100.60 166.91 103 90 106.80 Disconto-Com-Antheile Lombarden 4% Ungar. Goldrente 5% Gemischte Russen 16.13-16.15 16.10-16.14 20.30—20.35 4.16-4.20 Der Rentmeister: Schmidt. 95.30 104 00 88.70 65.20 98 70 145 40 143.50 90.80 7950 80.75 4900] Ruhige Leute suchen per 1. Juli eine Wohnung, 3 Zimmer und Zubehör. Offerten mit Preisang. unter H. 55 an die Exped. d- Bl. 4912 Die noch vorräthigen Teppiche, Cocosiiäufer, Kinderwagendecken, Bor- bange u. s. w-, werden zu herabgesetzten Preisen verkauft. L. Mühlhausen, Weftanlage 15. Altes Bauholz und Falzziegel werden Donnerstag, 14, Juni, bei mir neben Herrn Wirth Spies um 10 Uhr Morgens versteigert. Heugras- Verstergerung Donnerstag den 14. Juni, in Abtheilungen an Ort und Stelle versteigert werden, nämlich: s) Bonn. 11 Uhr von 15 Morgen in der Gemarkung Alten-Bufeck und d) Nachm. 1 Uhr von 2’/2 Morgen in der Gemarkung Trohe. Rabenau, am 11. Juni 1888. Donnerstag den 14. Juni, Nachmittags 2 Uhr werden im Auftrag des Herrn H. Schul- Im Auftrag: Hoffmann. Grösste Erfindung der engl. Stahlfedern - Fabrikation. Hochachtungsvoll Kch. Gä-aaf ke. Gbkthks-ische Eisenbahnen. Die Gültigkeitsdauer des Ausnahme- tariss für Eisenerztransporte aus dem Lahn- rc. Gebiet nach den Hochofenstationen des Lahn, Dill» und Sieggebietes vom 1. Januar er ist, vorbehaltlich früheren Widerrufs, bis längstens 31. Dezember 1889 ausgedehnt worden. Gießen, den 8. Juni 1888. 4926 Großherzogliche Direction. Dienstag, den 12. Juni: iwrosses Militär - Coiwert* "usgesüört von der Capelle des 2. Grotzp. Hesi.-Znf.-Rgts. (Grotzhcrzog) Nr. 116 unter Leitung des Grohh. Musikdirektors Herrn C Krau sic Anfang 8 Uhr. Entree 30 Pfg. Für gute Speisen und Getränke ist bestens gesorgt. 3 Wo Solms-Braunf- Oblig. 4% Gießener Oblig. 4% Oesterr. Goldrente 4,/5% Oesterr. Silberrente 5% Portugiesen Oblig. Darmft. Bank-Actien Geldsorten. 193.25 34.35 79 25 93 00 Gleiten mit unbeschreiblicher Leichtigkeit über jedes Papier. Zu haben in allen Papier, und Scbreibwaarenhandlungen. 4901 Oesterr. Creditactien Oesterr. Staatsbabn-Actien 1880 40/g Russen Oblig. 4°/o unif. Egypter Oblig. 4o/g Hamb. Hypothbk.-Pfandbr. 3V2% do. Holz- und Gras- Versteigerung in dem Gräflichen Revier Arnsburg. Dienstag, den IS.Junil.I., sollen in den Districten Feuerstadt und Wachholderkopf öffentlich versteigert werden: 135 rm Eich-Nprügelholz (Schälprügel), 4,5 rm Weichholzprügelholz, 5 rm Buchen-Stockholz, 550 rm Eichen- und 80 rm Weich- Holz- und Radelholz-Reiserholz. Zusammenkunft Vormittags 9 Uhr im District Feuerstadt. Mittwoch, d. 20. Juni l. I., soll die diesjährige Grasernte auf den G ästichen Wiesen bei Arnsburg und Colnhausen (etwa 125 Morgen) öffentlich versteigert werden. Zusammenkunft Vormittags 9 Uhr in Arnsburg. Arnsburg, den 11. Juni 1888. 4898 Gräfliche Revierverwaltung. CoursüerW der Frankfurter Börse. Reichsbank-Dtsconto 3Q/0 tt. Juni 1«8». Franks. Bank-DiSconto S-Vx ! b0 f im früher Bramm'schen Saale I Neustadt Nr. 55, umzugshalber versteigert': r 1 schöne