Nr. 86 Freitag den 13. April 1888; Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. jvrrreaur Schulftraße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. »reiS vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerloh«. >urch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf, Gießen, am 10. Aprll 1888. Betreffend: Gewerbebetrieb im Umherziehen. im Osten des Reiches und die tröstenden Worte, welche sie hierbei gesprochen, können die Bevölkerung der überschwemmten Landesthetle in ihrem Ungemach nur stärken und aufrichten. Wie die Kaiserin selbst bei ihrem Empfange in Posen versicherte, gedenkt sie auch den übrigen Ueberschwemmungsgebteten in Bälde einen Besuch abzustatten, nur fügte die Monarchin hinzu, daß ihre Abwesenheit von Charlottenburg mit Rücksicht auf ihren leidenden Gemahl dann immer blos eine kurze sein könne. Die Nachricht, der Reichskanzler gedenke sich in den nächsten Tagen nach Varzin zu längerem Aufenthalte zu begeben, wird für unbegründet erklärt, es heißt vielmehr, der Kanzler werde bis auf Weiteres noch am Mtltelpunkte der politischen Geschäfte verbleiben. Zum Nachfolger des in den Ruhestand getretenen langjährigen preußischen Gesandten am Münchener Hose, Grafen Werthern, ist der Geheime Legattonsrath Graf Kuno Rantzau, Schwiegersohn des Fürsten Bismarck ernannt worden. Graf Rantzau begleitet schon seit Langem die Stelle eines vortragenden Rathes im Auswärtigen Amte und ist als solcher der Zweitälteste Rath der politischen Abteilung; er hatte in den letzten Jahren stets den Dienst beim Reichskanzler, wenn sich dieser außerhalb Berlins befand. Der signalisirte kaiserliche Gnadenerlaß für Elsaß-Lothrlngen ist nun ebenfalls vollzogen worden und lehnt er sich namentlich an das Muster der für Preußen Der Präsident des landwirthschaftlichen Vereins von Oberheffen. Adalbert Freiherr Nordeck zur Rabenau. 4) Geschäftliche Erledigungen. Friedelhausen, am 7. Aprll 1888. Politische Rundschau. Gießen, den 12. April 1888. Im Befinden des Kaisers scheint jetzt an Stelle einer verhältnißmäßig günstigen Periode wieder eine minder gute Periode eingetreten zu sein. Namentlich ist der Schlaf des Kaisers jetzt Nachts wieder durch stärkeren Husten und Hustenreiz und hiermit verbundenen reichlicheren Auswurf unterbrochen. Auf Wunsch der Aerzte unternahm der Monarch am Dienstag keine Ausfahrt, da er sich erst mehr erholen soll. Die beabsichtigt gewesene Abreise Dr. Mackenzie's nach London ist bis Ende April verschoben worden. Der Kaiser hat dem Berliner Central-Comit6 für die Ueberschwemmten aller deutschen Landesthelle die Summe von fünfzigtausend Mark überwiesen und kommt durch diese echt kaiserliche Spende die Theilnahme unseres Kaiserhauses an dem schweren Geschick der von der Ueberschwemmungskatastrophe Betroffenen ebenso sehr -um erhebenden Ausdruck, wie durch den Besuch der Kaiserin Victoria im Ueber- fchwemmungsgebiete der Warthe. Die begeisterte Aufnahme, welche der hohen Frau in Küstrin, Posen, Landsberg a. W. und den anderen von ihr besuchten Punkten des Ueberschwemmungsgebietes zu Theil geworden ist, bildet den schönsten Dank der heimgesuchten Bevölkerung für den vom innigsten Mitgefühl dictirten Besuch der Kaiserin Im Kreise Gießen sind in der Zeit vom 1. Februar 1887 bis dahin 1888 in den einzelnen Gemeinden die nachstehend verzeichneten Beträge für die Landeswaisenkaffe eingegangen. Wir bringen dies mit dem herzlichen Danke für die Geber hierdurch zur öffentlichen Kenntmß. Gießen, am 9. April 1888. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Boekmann. 17. 18. 19. 20. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Grotzherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Nach § 56, Absatz 2, Ziffer 3 der Gewerbe-Ordnung sind Taschenuhren vom Feilbieten im Umherziehen ausgeschlossen. Wie zu unserer Kenntniß «ekommen ist, wird dieses Verbot häufig übertreten. Wir beauftragen Sie daher, das Ihnen unterstellte Polizeipersonal mit geeigneter Weisung dahm zu versehen, daß das Verbot sorgfältig überwacht wird und eventuell Uebertretungen zur Anzeige gebracht werden. Dr. Boekmann. 1. Albach 2. Allendorf a. d. Lahn 3. Allendorf a. d. Lda. 4. Allertshausen . 5. Alten-Buseck . 6. Annerod . 7. Bellershei« . 8 Beltershain 9. Bersrod . 10. Bettenhausen . 11. Beuern . 12. Birklar . 13. Burkhardsfelden 14. Climoach 15. Daubiingen 16. Dorf-Gill Ausschuhsitzung des landwirthschaftlichen Vereins von Oberheffen. Zu einer Sitzung beehre ich mich die verehrlichen Ausschußmitglieder auf Dienstag den 17* d. M, des Vormittags 10 Uhr, in das Gasthaus ,Zum Einhorn" in Gießen ergebenst einzuladen. Gegenstände der Verhandlungen werden fein: 1) Aufnahme neuer Mitglieder. 2) Das Gutachten, betr. die Errichtung einer Lehranstalt im Hauswesen für junge Bauernmädchen. 3) Die Errichtung von Bullen-Zuchtstationen- g* Gemäßheit de» $ 6 des Gesetzes vom 21. Juni 1887 über die Naturalleistungen für die bewaffnete Macht im Frieden werden hiermit nachstehende Dxrchschnittsmarktpreife vom Monat März 1888 veröffentlicht: Ä,r Hafer Jk 14.—, Heu- 7.75, Stroh Jk 5.35 pro 100 Kilogramm- Gießen, am 11. April 1888. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Boekmann. Eberstadt Ettingshausen Garbenteich Geilshausen . Uebertrag , '■xe ÖVCGnbEn ist wegen des am 8. October AWMiassiaÄ «ä fl&Ä^ut^Ä aSB TTSSMLM l»E^"tt°"L°'»"^tischen Candidaten Foucart zu stimmen "Ufgesordert -MÄKSMSM SKSsMSS SS. Rewyork, ll. April. Carl Schurz reist heute nach Deutschland ab. nahezu proscribirt. 1844 mußte Dr. Kirchgässer in Coblen; öffentlich sich rechtfertigen, DCil er einem Typhuskranken reinen Champagner und nicht ganz verwässerten Wein verordnet hatte. C. O. Weber, der leider früh verstorbene berühmte Chirurg von Heidelberg, sagte noch 1865, es sei ein bedenklicher Leichtsinn, fiebernden Menschen Wein zu geben, wie es die Engländer thäten, der Wein schade im Anfang aller Fieber, eil steigere die Temperatur. Davon habe er sich durch thermometrische Messung wiederholt überzeugt. Redner zeigt, was das Experiment in der Frage nach den erregenden Eigenschaften des Weingeistes Bejahendes ergeben hat. Der Weingeist hebt den Puls, cir bewirkt stärkere und raschere Zusammenziehung des linken Herzens; dieses arbeitet also mehr in einer gegebenen Zeit und hat kürzere Ruhepausen. Das Blut bewegt sich freier als gewöhnlich durch die Kapillaren. Für die Athmung, diese neben der Herz- thätigkett wichtigste lebenserhaltende Function, haben alle bisherigen Versuche nichts Bestimmtes ergeben. Das lag an der Unvollkommenheit der Untersuchungs-Methoden. Erst vor Kurzem hat Zuntz gezeigt, daß kleine Gaben Weingeist die Athemgröße beim ousunden Menschen, d. h. die Menge der ein- und ausgeathmeten Luft um durchschnittlich 9pCt. vergrößern. Was den Einfluß des Weingeistes auf die Absonderung btr Verdauungssäfte anlangt, so ist es richtig, daß die Mehrzahl der theoretischen Mtersucher ein Verlangsamen der normalen Verdauung unter seinem Einflüsse gefunden zu haben glaubt. Aber es fehlt nicht an experimentellem Widerspruch dagegen. Es scheint, daß erstens auch hier die kleine oder große Gabe eine ausschlaggebende Be- drutung hat und daß zweitens in krankhaften Zuständen die Dinge ganz anders liegen können, wie beim Gesunden. Die praktische Erfahrung hat diesen Theil unserer Frage zu lösen. Die Losung wird nicht überall zu Ungunsten des Weingeistes als eines tmtestinalen Erregungsmittels ausfallen. Jeder hat an sich zu erproben Gelegenheit, tafe leichte Formen der Magenstörung oft beseitigt werden durch den Reiz der kleinen Gabe eines guten concentrirten Alkoholikums. Von größtem Belang ist die Entscheidung über den Nährwerth des Weingeistes beim Kranken. Bei der Ansicht, wonach Mmlich der Weingeist „en totalit6 et cn nature“ den Körper wieder verlasse, konnte selbst von den geringsten nährenden Kraft desselben keine Rede sein. Eine gründliche Prüfung im Laboratorium des Redners hat ergeben: Von mäßigen Gaben Weingeist Ward am meisten ausgeschieden durch Nieren und Lungen, eine viel geringere Menge tmrch die Haut und nichts durch den Darm. Im Ganzen erschienen gegen 3Proeent. Beim fiebernben Menschen halten Redner und Heubach schon früher gefunden, daß die Abscheidung unzersetzten Weingeistes aus den Nieren innerhalb der nämlichen niedrigen «Äffern sich bewegte ja oft gleich Null war. Der Weingeist kann nicht anders als zu Llohlcnsäure und Wasser in unserem Organismus verbrennen. Wird er aber verbrannt, sv biibet er Wärme und diese wird als lebendige Kraft nutzbar werden für das Auf- rLchthalten der Bewegungen, ohne deren Andauer unser Leben nicht bestehen kann. Es ergibt sich, daß 1 Liter mittelguten Rheinweins an Nährwerth solcher Art gleich ist 5 bis 6 Eßlöffeln eines leicht verdaulichen Oeles, wobei jener noch den großen Vorzug frit, gesunkene Tätigkeiten der Organe gleichzeitig und dtrect zu heben und ohne Schwierigkeit in die Lymph- und Blulbahnen überzugehen. So weit die theoretische Forschung mitzureden hat, ist die Frage: Ist der Weingeist ein Nährmittel? — in t-ejahendem Sinne erledigt. Beim gesunden erwachsenen Menschen zeigt sich nach Auf- riübine kleiner Mengen, die, besonders in concentrirter Form, schon ein deutliches Gefühl von erhöhter Wärme im Magen und später in der Haut Hervorrufen, keine außerhalb der normalen Schwankungen liegende Veränderung des in's Rectum ein- ^sführten Thermometers. Narkottsirende Mengen Weingeist drücken die Körperwärme i-m mehrere Grad und auf mehrere Stunden herab. Alles, was ich Gutes vom Weingeist gesagt habe, geht nur den kranken Menschen an. Der gesunde braucht kein Erregungsmittel für das Herz, den Kreislauf, das Athmungscentrum, den Magen und Darm; der genügend ernährte braucht kein Sparmittel für seinen Körper, keinen Ersatz für Isessen Eiweiß; der nicht fiebernde braucht keine Dämpfung für die innere Warme. Wenn der xsesunde Mensch den Weingeist in irgend einer Form aufnimmt, so kann das nur unter dem SZitel des Genusses geschehen, den gute Alkoholika gewähren, oder unter dem Titel der Erfrischung für überstandene geistige oder körperliche anstrengende Arbeit. In beiden Fällen c!.ber ist das Maßhalten die unerläßliche Bedingung, denn dicht dahinter liegt der Gift- (iarten des Weingeistes mit feinen zahlreichen vielgestalteten Arten. — Correferent Prof, i-on Jaksch-Graz behandelt die therapeutische Seite dieser wichtigen Frage und beschäftigt sich weniger mit dem Weingeist als solchem, als vielmehr mit den drei Kate- gorieen desselben: Wein, Bier und Branntwein. Man kann in der Verwendung des Weingeistes bei Kranken auch zu weit gehen, zu Anfang dieses Jahrhunderts haben Hunderte von Menschen hierdurch ihr Leben verloren. Daß der Weingeist ein Genuß- Mittel ist, führt Redner aus, darüber sind alle einig, daß er ein Nährmittel ist, kann noch bestritten werden, für das Krankenbett aber dürfte die Frage in dem von dem Referent ausgeführten Sinne entschieden sein. Redner macht besonders auf den Wein- ßieist als therapeutisches Mittel gegen Diph theritis aufmerksam. Von all' den Mit- i«ln, die gegen die mörderische Krankheit der Diphtheritis angewendet werden, empfiehlt inch vielleicht der Alkohol am meisten. Durch den Weingeist wird die Verbreitung des Giftes im Organismus gehemmt. Wenn wir beim Typhus Weingeist verabreichen, thun wir es nicht, um zu erregen, sondern um den Kranken entsprechend zu nähren, sämmtliche Functionen des Kranken gehen dann relativ gut vor sich. Gerade bei der Weingeisttherapie des Typhus ist aber auch viel gesündigt worden, man heilte den Kranken vielleicht vom Typhus, trieb ihn aber einer viel schwereren Krankheit entgegen, nämlich dem Alkoholismus. Auch Redner warnt schließlich vor dem Mißbrauch des Weingeistes seitens der Gesunden. Der Nachmittag wurde durch hochwissenschaftliche Vortrage der Herren E. Pfeiffer, Jürgensen und Filchne ausgefüllt. Um 6 Uhr „flieg" das solenne Congreßdiner. Prof. Deube hielt den Kaisertoast, dem die Versammlung die Absingung der National- Hymne folgen ließ; Jürgensen pries in beredten Worten Wiesbaden und seine herrliche Natur. Herr Dr. v. Jbell erwiderte in schwungvollen Worten mit einem begeistert aufgenommenen Hoch auf das Gedeihen des Congresfes. E. Leyden toastete auf Leube, Curschrnann auf die ausländischen Gäste, Catani-Neapel auf die deutsche Wissenschaft, den Schluß bildete Becker-Heidelberg mit einer ebenso witzigen als hnmor- vollm Tafelrede. Die Stimmung war eine sehr gehobene, um 11 Uhr verließ der Schreiber dieses als Letzter der Mohikaner die gastlichen Raume des Kurhauses. Verpflegung, sowohl die „Atzung" als der „Weingeist" standen auf der gewohnten philippinischen Höhe. Handel und Verkehr. Limburg, 11. April. Rother Weizen pro Malters 15.70, weißer Weizen JL 15.30, Korn JL 10.40, Gerste JL 9 50, Hafer JL 6.80, Erbsen JL 00.00, Kartoffeln JL 0.00. Frankfurt, 11. April. Auf dem heutigen Markt kosteten Karttoffeln per Malter JL 6.00-7.00, das Gescheit» 00--H, Eier das Hundert JL 0.00—0.00, daS St. 6—7 Butter im Großen JL 00.00—00 00, im Detail das Pfund JL 1.10 bis 1.30, Weißkraut per Stück ÖO-OO H, Rothkrcmt per Stück 30—40 H, Kohlrabi per Stück 0—0 H, Ochsenfleisch per Pfund 45—70 H, Kuh- u. Rindfleisch 35—60 Kalbfleisch 35—50 H, Schweinefleisch 60-70 H, Hammelfleisch 50-60 H, 1 Hahn JL 0.00-0.00, 1 Huhn JL 0.00—0.00, 1 Ente JL 0.00-0.00, Gans Pfund 00—00 1 Taube 00-00 H, Welsche JL 0.00—0 00. Schiff-nachrichte n. Bremen, 10. April. sPer transatlantischen Telegraph.] Der Schnelldampfer Werra, Capt. R. Bussius, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 31. März von Bremen und am 1. April von Southampton abgegangen war, ist gestern 4 Uhr Nachmittags wohlbehalten in Newyork angekommen. — Warnm stehen die Sodener Mineral-Pastillen bei ärztlichen Autoritäten in so hohem Ansehen? Sehr einfach Deshalb, weil diese Pastillen nicht ein Extract und Gemisch von kraftlosen Wurzeln und Würzelchen, sondern weil sie unverfälschte Produkte der Natur sind, die aus dem Schootze der Erde entsprungen und Salze und andere heilkräftige Stoffe in wirksamster Weise aus der Tiefe an's Licht bringen. Daher mutzten die strengsten Medicmalpolizeibehörden des In- und Auslandes auch die Heilkraft derselben anerkennen und empfehlen sie auch thatsächlich als vorzügliches Sanitätsmittel für alle katarrhalischen Entzündungen der Brust, des Halses, des Kehlkopfes, sowie der Verdauungsorgane. Für 85 per Schachtel in allen Apotheken erhältlich. 24 Für die Ueberschwemmtcn gingen ferner ein: Ung. 2 JL, N. N. 3 JL, Kreis- assistenzarzt Dr. Schmidt 10 JL, I. S. 4 C. W. Wwe. 3 »AL, A. M. 10 «X, C. Sirconlomb 2 JL, Frau Greiner 2 JL, C. K. 5 JL, Premier-Lieut. C. 10 JL, A. M. 5 JL, Dr. Stammler 10 JL, Oscar Zack, Reinertrag seiner Vorlesung am 10. d., 132 JL, Kahle 1 JL 50 H. F. N. 5 JL, F. H. 5 JL, Carl Emmelius 50 JL, insgesammt 259 JL 50^, mit den bereits quittirten Beträgen nunmehr 2092 JL 37 H. Weitere Gaben nimmt gerne entgegen Die Expedition des Gießener Anzeigers. In der Quittung der Nr. 80 vom 6. April waren die Spender zweier Gaben nicht aufgeführt und zwar: 4-k'-Tisch bei Haubach 3.50 JL, L. M. 5 Die Summen selbst sind in der Quittung enthalten, da die aufgeführten Posten nur 170.40 JL betragen, während über 178.90 JL quittirt wurde. Gottesdienst der israelitischen ReUgionsgeseltschast. Freitag Abend 650 Uhr, Samstag Vormittag 800 Uhr, Samstag Nachmittag 3*o Uhr, Samstag Abend 7™ Uhr. _________________________________ Oeffenlliche Aufforderung. | Die Erbschaft des am 6. April l'. I. verstorbenen Privatmannes TheodorWortmannzuGieHen üft von dessen Tochter, als gesetzlichen Erbin, unter der Rechtswohlthat des [ Inventars angetreten worden. Es ; werden daher Alle, welche Ansprüche * am fraglichen Nachlaß zu bilden haben, ( . hiermit aufgefordert, solche binnen . 14 Tagen schriftlich oder mündlich ’ nn der Gerichtsschreiberei unterzeichne- | öen Gerichts anzumelden, anderenfalls eauf ste bei Ordnung des Nachlasses Rücksicht nicht genommen werden kann. Gießen, den 10. April 1888. Großh. Amtsgericht. Stammler. 3050 NeffenUlche Bekanntmachung. Dem verstandesschwachen Eberhard Wagenbaeh zu Aiten- Buseck ist Eberhard Doll daselbst als Curator beigegeben worden. Rechtsgeschäfte mit jenem können gültig nur unter Zustimmung dieses abgeschlossen werden. Gießen, den 8. April 1888. Großh. Amtsgericht. Stammler. 3049 3047 Ein gebrauchter, gut erhaltener Alaschenbierdrückwagen zu kaufen fl c f u €rei^h.aLXid.l-a-3Xgr von Otte Schaaf, Seltersweg 39. für sämrvtliche Schulen sowie alle SdniHMiclw schuiartikei 29C8 Empfehlung. Das seit vielen Jahren betriebene Bau» & Zimmergeschäst habe ich meinem langjährigen ersten Arbeiter Herrn Schubecker abgetreten. . Ich banke für bas mir geschenkte Vertrauen bestens unb bitte dasselbe auch auf meinen Nachfolger Übertragen zu wollen. Achtungovoll I. Alker. Bezugnehmend auf Vorstehendes halte ich mich einem verehrlichen Publikum bei allen in das Bau- & ZimmergeschLft einschlagenden Arbeiten bestens empfohlen unb ist es mein eifrigstes Bestreben, alle an mich gestellten Anforderungen aufs Prompteste und Billigste auszuführen. Achtungsvoll G-eorg Schubecker, Neuenweg 58. Corfetten, Schürzen aller Art, weiß leinene Taschentücher, sowie Leinen-Battisttücher empfehlen billigst 1924 Gescliw. Heerz9 Neuenweg 7. 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Gustav Geränaedi. ru vermiethen. ~ Südanlage^'."" 2844 Möblirtes Zimmer mir Kabinet zu vermrethen rn nächster Nähe der Aula. —- ' _____________Ludwigstraße 40 I. 2778 Ein möblirtes oder unmöblirtes Zimmer zu oermiethen. Südanlage 7, Nebenhaus, pari. ... ^brliu W. 41, Kaiserhofstrasse 3. teßens-VrrstchkrilW, Lribrrliien-Vrrsicheruug, Unfall Versichkruni, letther von Herrn Major von Follenrus bewohnte Logis im Hause des Herrn Fmanzraths Dr. Muhl ift -um 1 Juni d- I. anderweit zu ver- mrethen. K. Klees, Ludwiasstr. 5. H29] Marburgerftr. 13, p^t 4, auf Wunsch 5 Zrmmer mit allem Zubehör, ^Jun^event^rüher^zu vernüethen ^.1798 Schöne Parterre-Wohnung,'vie'r 11 Eichen-Derbstgn. „ 120 Nadel- „ " ” Reisstgn. 8,40 „ t>0 Rm. Buchen- u. 4 Eichen-Scheiter ; o Rm. Buchen-, 27 Eichen- und 14o Nadel-Knüppel, 162 Rm. Buchen-, 3 Birken-, 46 Eichen- und 194 Nadel-Reisig, 22 Rm. Buchen-, 11 Eichen- und 16 Nadel-Stöcke. —________$anälei6eig 7. 2999 Em kleines Familienlogis zu Der» ^tben. 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