1888; Mittwoch ben 12 September Nr. 213 Amts- und Anzeigtblatt für den Kreis Gießen. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. ivrrreaur Schul st raße 7. 2" Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohr^ Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf, Jeuttchland. Darmstadt, 10. September. Seine Königliche Hoheit der Großherzog sind gestern Wad)mittag 2 Uhr 50 Minuten in Begleitung des Flügeladjutanten Obersten Wernher in Hamm etngetroffen und am Bahnhofe von dem Generaladjutanten Generallieutenant v. Westerweller, dem Generalstabsofficier der 3. Armee-Inspektion Major v. Perbandt und dem Eantonnements - Eommandanten Major Bender vom Niederrheinischen Füsilier-Regiment Nr. 39 empfangen worden. Heute früh 8 Uhr haben sich greine Königliche Hoheit zu den Manöoern der 14. Divtsion begeben, welche südwestlich von Hamm zwischen Pelkum und Kamen staltfindeN. r , /r, rr Seine Königliche Hoheit werden am 12. d. M. früh hier eintreffen, im Großh. Schlosse Wohnung nehmen und sich am 13. nach Mainz begeben, um von dort aus an den Manöoern der Grotzh. (25.) Division Iheilzunehmen. Am 16. werden sich Seine Königliche Hoheit nach Mariahütte bet St. Wendel in der Rheinprovinz begeben und am 17., 18. und 19. dfs. Mts. die Manöver der 16. Division besichtigen. Politische Rundschau. Gießen, 11. September. Die erste Parade des 3. (brandenburgischen) Armeecorps vor Kaiser Wilhelm ist ebenso glanzvoll und zur Zufriedenheit des allerhöchsten Kriegsherrn verlaufen wie die ihr auf derselben Stelle, dem Tempelhofer Felde, vorangegangene Parade des Gardecorps. Obschon die Kaiserrevue über die brandenburgischen Regimenter am Montag vom Wetter nicht gerade begünstigt war, erfuhren hierdurch die Bewegungen der Truppen doch nicht die geringste Beeinträchtigung, auch die Therl- nahme des Publikums an dem militärischen Schauspiele war wiederum eine sehr le^ hafte. — Am Montag Abmd verließ der, Kaiser, begleitet vom Prinzen Friedrich Leopold und kleinerem Gefolge, mittelst der Lehrter Bahn Berlin, um den Flottenübungen vor Wilhelmshafen beizuwohnen. Die „Nordd. Allg. Ztg.", welche bekanntlich vor einigen Tagen die Gerüchte über bevorstehende Umänderungen in den Neichsämtern als müßige Phantastereien bezeichnete, erklärt auch die umlaufenden Mittheilungen über eine zu gewärtlgende Veröffentlichung testamentarischer Bestimmungen des Kaisers Friedrich als unbegründet. Das Blatt fügt seinem Dementi die Bemerkung hinzu, daß letztwtllige Bestimmungen Kaiser Friedrichs überhaupt nicht existirten, welche einigermaßen überraschend kommt, da bislang ja immer so viel die Rede von dem angeblichen politischen Testamente des hochseligen Kaisers gewesen ist. Außerdem bringt bte „Nordd. Allg. Ztg. noch ein weiteres Dementi, welches der schon vielfach erörterten projectirten Entlastung des Fürsten Bismarck als preußischer Handelsminister gilt, für welchen Posten, wie es hieß, eine Neubesetzung in Aussicht genommen sei; das Kanzlerblatt erklärt dieses Gerücht einfach als eine Erfindung. Zum zweiten Male binnen wenigen Tagen sind die schlesischen Gebirgsgegenden wiederum von Hochwasser heimgesucht worden. Namentlich wurde das ganze Bobergebiet wiederum stark überschwemmt und wenngleich aus demselben ein langsames Fallen der Hochfiuth gemeldet wird, so erweisen sich doch die angerichteten Verheerungen abermals als sehr bedeutende. Hoffentlich zaudert die preußische Regierung nicht, den so schwer betroffenen Bewohnern des schlesischen Ueberschwemmungs- gebietes thatkräftig beizuspringen. Den Kämpfen, die neuerlich an der Küste von Zanzibar zwischen der Besatzung des deutschen Kriegsschiffes „Möwe" und dortigen, von arabischen Händlern aufgehetzten Eingeborenen stattgefunden haben, wird in Berliner sachkundigen Kreisen keine sonderliche Bedeutung beigelegt. Die äußerliche Veranlassung zu den Vorgängen gab die Ueber- nahme der Verwaltung der Küstenstrecke, welche der deutsch-oftafrikanischen Gesellschaft Vertragsmäßig vom Sultan von Zanzibar überlassen worden ist, durch letztere. Der Sultan selbst aber stellte der Gesellschaft Truppen gegen die Meuterer zur Verfügung mrd hieraus erhellt am Besten, daß die jüngsten Vorfälle in Zanzibar nicht im Mindesten auf etwaige heimliche Machtnationen des zanzibaritischen Herrschers zurückgeführt werden können. Hierbei haben augenscheinlich Jntriguen der deutschfeindlichen arabischen Händler mit eingewirkt und vielleicht ist auch von englischer Seite ein bischen mit- intriguirt worden. Dieniederländischen Kammern sind am heutigen Tage zu einer außerordentlichen Session zusammengetreten. Den Anlaß hierzu bildet die Vorlegung des Gesetzentwurfes über die Einsetzung der Vormundschaft für die. minderjährige Kronprinzessin Wilhelmine, welches Verfahren im Falle des Ablebens des Königs Wilhelm einzutreten hat. Die wichtigste Bestimmung des Entwurfes betrifft die Uebertragung der Vormundschaft an die Königin Emma und ist nicht zu zweifeln, daß diese Bestimmung, wie überhaupt der ganze Gesetzentwurf, die Zustimmung des holländischen Parlaments finden wird. In Betreff der Einzelheiten des Gesetzes sind von der Regierung noch einige Abänderungen vorgenommen worden. In die serbische Ehescheidungsasfaire spielt jetzt eine Falschungsgcschichte hinein. Vor Kurzem war ein in sehr selbstbewußter Sprache verfaßtes Document veröffentlicht worden, welches die Königin Natalie behufs ihrer Rechtfertigung dem Belgrader Ehegerichle überreicht haben sollte und infolge dessen das Verhalten der serbischen Königin aus's Neue von mehreren Seiten angegriffen worden war. Nunmehr laßt aber der Vertreter der Königin Natalie, der ehemalige serbische Eabinetschef Pirotschanatz, erklären, daß seine erlauchte Clienttn dem betreffenden Schriftstück völlig fern stehe und daß das echte Document seinerzeit schon zur Veröffentlichung gelangen werde. Obwohl das Gerücht von einem Gegenbesuche des Kaisers Franz Joses am italienischen Hose in Rom bereits vor einiger Zeit von Wiener halbamtlicher Seite dementtrt wurde, kann es noch immer nicht zur Ruhe kommen. Besonders befaßt sich ein Theil der italienischen und der französischen Presse immer wieder mit diesem Gerücht und beutet es für besondere politische Zwecke aus. Der Thatsache gegenüber, daß in den maßgebenden Wiener Kreisen das ganze Project dieses angeblichen Gegenbesuches des österreichischen Kaisers in Rom als für jetzt unbegründet erklärt worden ist, werden wohl die weiteren Preßerörterungen über das erwähnte Thema endlich verstummen. Berlin, 9. September. Wie aus bester Ouelle mttgetheilt wird, werden für den Kaiser für das diesjährige Feldmanover zwei Lagerzelte mitgeführt werden, welche gelegentlich von Allerhöchstdemielben als Unterkunft benutzt werden sollen. Dte- felben sind in England angefertigt und von dort dem Kaiser zum Geschenk gemacht worden^ bezüglich des neuen Exerci« - Reglements für die Infanterie ist aus einer der kaiserlichen Verordnung angcschlossenen Bemerkung des Kriegsminifteriums zu ersehen, daß der Chef des Generalstabs der Armee und die Generalcommandos zum 15. October 1890 über die mit dem neuen Reglement gemachten Erfahrungen an den Kaiser zu berichten haben. „ tirr , r ,. , . , _ Prinz Heinrich soll, wie ausländischen Blattern von hier telegraphirt wird, demnächst sich mit einem deutschen Geschwader nach ben griechischen Gewässern begeben, um dem Ende October bevorstehenden silbernen Regierungsjubiläum König Georg» von Griechenland beizuwohnen. - Bei den vielfachen Anmeldungen um Anstellung in Ostafrika, welche fortdauernd bei der deutsch - ostafrikanischen Gesellschaft einlaufen, weist die Gesellschaft neuerdings darauf bin, daß sowohl im kaufmännischen Betriebe wie in den anderen »weigen ihres Dienstes die Kenntniß des Kisuaheli und der Gugerati-Hindustanr eure wesentliche Vorbedingung der Brauchbarkeit der Beamten ist und daß bei Bewerbung um Anstellung Kenner dieser beiden Sprachen, in denen auf dem Berliner orientalischen Seminar Unterricht erlheilt wird, in erster Linie berücksichtigt werden. Spandau, 8. September. Der Arbeiterbestand der Gewehrsabnk, welcher sich in der günstigsten Zeit der verflossenen arbeitsreichen Periode auf„ weit über zweitausend Personen belief, beträgt nach dem „Anz. f. d. Havell." gegenwärtig etwa siebenhundert. Die jetzt noch beschäftigten Leute, welche den alten Stamm der Fabrik bilden, verdienen durchschnittlich nur Den gewöhnlichen Tagelohn, da Accordarbeit nur selten vorhanden ist. Ueber eine Aenderung in diesen Verhältnissen verlautet nicht das GerinM.^ September. Der commandirende General des 13. (württem- bergischen) Armeekorps macht für die Verbreitung biblischer Schriften in der Armee seinen Einfluß geltend. Er hat in einem Erlaß die ihm unterstellten Regiments- Commandeure aufgefordert, den hohen Werth des von der Stuttgarter Lesegesellschaft ausgehenden Anbietens von heiligen Schriften zu billigsten Preisen ihrer Mannschaft eindringlich zu machen, „da es den auflösenden Bestrebungen der Zeit gegenüber unsere Pflicht ist, die sittliche Kraft der uns anoertrauten, oft unter Verführung erwachsenen und der Verführung wieder entgegengehenden Jugend an der Wurzel zu pflegen. Telegraphische Depeschen. Wolst'S telegr. Corrrsponden, - Burearr. Berlin, 10. September. Die Parade des 3. Armeecorps auf dem Tempelhofer Felde verlief auf das Glänzendste. Der Kaiser kam mittelst Extrazuges von Potsdam, verließ den Zug bei dem Wärterhäuschen zwischen Schöneberg und Tempelhof, stieg dort zu Pferde und ritt, gefolgt vom Prinzen Albrecht, dem Kronprinzen von Griechenland, den fremdherrlichen Officieren und einem glänzenden Gefolge zunächst vor die Front des in zwei Treffen aufgestellten, vom General Bronsart von Schellendorf commandirten Armeekorps. Sodann ließ der Kaiser das Corps zweimal in Parademarsch an sich vorübermarschiren. Das Wetter ist trübe, der £nmmel bedeckt, aber kein Regen. Auf dem Paradefelde und in den Straßen wogen zahlreiche Mensch^unamn. September. Der Kaiser kam nach der Parade zu Pferde an der Spitze der Fahnencompagnie des 8. Infanterie-Regiments nach Berlin und wurde von einer nach Hunderttausenden zählenden Menge mit begeistertem Jubel begrüßt. Berlin, 10. September. Im weißen Saale des Schlosses findet heute Nachmittag 4 Uhr ein Galadtner von 240 Gedecken statt, woran außer dem Kaiser und den Prinzen nebst Begleitung auch die zur Zeit hier anwesenden Fürstlichkeiten, die Generalität, die Militärbevollmächtigten und Militärattaches, die Generale und Stabso.fiziere, welche Vormittags in Parade gestanden haben, theilnehmen. Die Tafelmusik stellen die Capellen des Leibgrenadierregiments Nr. 8 und des Brandenburgischen Kurasster- regiments Nr. 6. Abends begibt sich der Kaiser in Begleitung des Prinzen Leopold, des Grafen Waldersee, des Generallieutenants Hahnke, der General- und Flugel- abhitanlen zu den Flottenmanövern nach Bremerhaven. Berlin, 10. September. Die „Berl. Polit. Nachr." hören, der Reichskanzler gedenke sich noch einige Zeit in Friedrtchsruh aufzuhalten, wohin sich im letzten Drittel des Monats Geheimrath Rottenburg begeben werde, um den Grafen Rantzau abzulösen, welcher sich alsdann auf seinen Posten nach München begeben werde. — Der Kaiser ist heute Abend 7 Uhr in Marineuniform und mit dem bekannten Gefolge zur Beiwohnung der Flottenmanöver nach Bremerhaven abgereist. Berlin, 10. September. In der heute wiedereröffneten Sitzung der vereinigtm Kreissynode Berlin unter Vorsitz des Kammergerichtsraths Schröder wurde die auf IVie anläßlich des Ablebens Kaiser Friedrichs erlassene Beileidsadresse aus dem kaiserlichen Cioilcabinet ergangene Antwort mitgetheilt, welche besagt, daß der Kaiser an den von den vereinigten Kreissynoden verfolgten Bestrebungen zur Hebung des kirchlichen Noth- standes in Berlin lebhaften Antheil nehme und die Hoffnung hege, es werde wenigstens gelingen, die dringendsten Bedürfnisse zu befriedigen. Berlin, 10. September. Tie „Nordd. Allgem. Zeitung" tritt den Angriffen russischer Blätter entgegen, die dieselben gegen die deutsche Politik richten wegen deren ungalanter Haltung der Königin von Serbien gegenüber. Das genannte Blatt erinnert daran, daß die Königin von Serbien sich stets in öffentlichster Weise als Feindin Deutschlands gezeigt habe, und daß die in Belgrad gelhanen amtlichen Schritte gegen das feindselige Verhalten der Königin ohne Erfolg geblieben seien, während umgekehrt der König von Serbien die freundlichen Beziehungen zu Deutschland vollkommen würdigte und es tief beklagte, daß er dem feindseligen Auftreten der Königin keine Zugel an legen konnte. — Deutschland habe daher keinen Anlaß, der serbischen Königin Freundlichkeiten oder gar Unterstützungen zu gewähren; in der Politik sei es ein altbewährter Grundsatz, mit gleicher Entschlossenheit ein Freund seinem Freunde, ein oemd seinem Feinde zu sein und ein Unterschied in Bezug auf Geschlecht und Rang könne dabei nicht gemacht werden. t c . . _ < Posen, 10. September. Die Generalversammlung des Gesammtvereins der deutschen Geschichts- und Alierihumsvereine trat heute in der Aula des Realgymnasiums zusammen. Der Stadtrath Riedel eröffnete die Sitzung mit einem Rückblick auf die i bisherige Thätigkeit des Vereins und mit der Bitte an den Oberpräsidenten Grasen ' Zedlitz-Trützschler. das Ehrenpräsidium zu übernehmen. Letzterer begrüßte die Ver- sammlung, indem er die Hoffnung aussprach, daß der Besuch der fremden Gaste an- i regend auf die Stadt Posm wirken und in den Gästen die Ueberzeugung befestigen Kinder 2 (2) Summa: 7 (2) «j------------§--«rW-- in der 1 1 1 Zusammen: 1 1 1 1 1 2 (2) Erwachsene: 1 1 Es starben an: Abdominaltyphus Krämpfen Lebensschwäche Diarrhöe Diphtherie im Dom 1. Lebensjahr: 2.-15. Jahr Wärmegrade der Lahn und der Luft, nach Reaumur gemessen zwischen 11 und 12 Ubr c _ Lust 13, Wasser 11 Gr. 9 ' (gtefeen, den 11. September 1888. Rüb,amen. Wöchentliche Neberficht der Todesfälle in der Stadt Gjeken. 36. Woche. Vom 2. September bis 8. September 1888 “ Einwohnerzahl: 19 001 (incl. 1600 Mann Militär). Sterblichkeit»,cher: 1915°/». L o f a I t i. -. .. 8 Gieße«, 11. September. (Turnerisches.) Der am letzten Sonntaa °°n Turnern des „TOainSaunuT.Ä* ®erlid Ausflug- nach Gleiberg b-th-ttigen"^r°tzdem°wurde"d°ch °d?-s-?T^ ÄS5TÄ 5? SFÄSSg au? et b-ll^ 6at,(%b,e r.5?“8'. 8«rnfid)^dt6Tman Do?bÄa ZÄWMMMUW WMWWWZW Besuch ^genommen hkben" -ine angenehm- Erinnerung'an den hiesigen Gießen, 11. September. Heute Morgen wurde die Leiche eines hier in vr^-r. ^unbOT?11 2ud,roebcrd tn Lahn, unterhalb der Brücke (Pferdeschwemme), auf- -ZMMKUMMWS Leiche. Die ungeheure Last hatte es^erdrückt * Herzierreißenb““mar ™a^clbe e!nc Muii-r des Kindes, als ihr der Tod desselben mikgAettt wmd, ber Stadt, 7m feg Traismr ÄÄTm W allernächster Näh- unserer unserer sonst so Eifrigen Schutzmanns-Hast bis jetzt gelungen wäre"aÜä>' nur"ei?K »on demselben zu entdecken. Am Freitag machte er einen "ur eine Spur Mädchen, welches aus dem Spital ru seinen mnnf !"R sen chaftlichfn Ausstellung statt. Der erste Geschäftsführer, Prof. Dr. Bardenheuer, erf ärte ble Slu§" st-llung m,l emem begeisterten Hoch auf Se. Maj. den Kaiser Wilhelm für eröffnet' rooraur ber Cberburgermeifter Becker den Dank der Stadt aussprach ' Wt’ 7^ $ett/ 101 September. Die Versammlung deutscher Forstmänner milche üon ca. 700 Personen aus allen Landestheilen besucht ist, wurde heute in den Central salen eröffnet. Zum ersten Vorsitzenden wurde Dtrector Dr. Danckelmann?Sb^s^-^ zum zweiten M.nisterialra.h Ganghoser (München) ge™7bU $er $Orfiu nbe Sa e-TaTI 8,cbaib,f feinet Ansprache des Ablebens des Kaisers Wilhelm und mai^ "b,„5»Cib(d^7,to;?6 mlf -in-m begeistert aufgenommenen Hoch au S-in- Maiestat den Kaiser Wilhelm II. und den Prinz-Regenten. Ftnanzminister vr o m,b,( ssnrt®»* m,n *“ «’ä“ . - «Wien, IO September. Der Prinz von Wales erhielt heute Mittag den Besuch «Jh5' fird-nf-lben später Gegenbesuche, wöbe? er dem Husa-enregimcnts seinen Dank abstattete. Am Nach- mittag machte derselbe dem Grafen Kalnokt einen längeren Besucb TOnrnen S begibt er sich mit dem Kaiser zu den Manövern nach Kovar daraus n7ch Gä^üt7 tprol °nffmhe^Ü?b^rschwMmulMEn'zu^ocr^cichne7^Tlle Bahnd8ämm7s?nd 7n^ m“h^“b' »?Ä ^O^^mb^^Di-^-berschwemmung wächfi^n Folg-d-s unauf- an SolbaL bMmpffn un'ÄÄ ““ @,anb' *aW>ott Tait ausschuetzlich die Zollfrage betont, dagegen die Ftscheretfrage nickt berübrt Wni Darlegung der Argumente für die Reduktion der Zölle hettzt es in dem Briefe- Mir “t reu^f gegen den Freihandel unteVnommen- die Reform welche «tk ein.uhren wollen, geht hervor aus der Sorge um die Industrie, aus dem Interesse für ?ln a?"critonlj^e Arbeit und aus dem loyalen Wunsche, den jetzigen Zustand der Ver- haltmsse, welcher das ganze Land bedroht, zu beseitigen. J ö 9 10 10 D '8cr' y v r->» E n g e s a n d t. des ernten Ö fa 7l4ü^‘,^angbe?1äufeUe£rtefi»bi^ fahrsporttz wie folgt: Betracklel inan 9hf? un^ Kenner des Rad- Ersten Blick, daß bie Sdlnng b Helfen ctae Ä ,0 cJfiebl w°n auf den durch die oberen und oorberen TnOthTÄ’i>“mentger gebeugte ist, dah hier- Athmung nicht genügend ausgedehnt werden Hinaus folgt M kbct MMNNL-IrIMUM Lungenspitzen in der Regel der Ausganasberd für Jr obe5 bie oberen ■MIO» ihren Folgen in Betracht. Stuf tiefe SmeifVfnmm 7 "amabIube »Eyerroeitetung mit sLMckUNWSLFZ endlich, daß Solche, b“e einen wmn kuck±-biC -u Brustkatarrhen neigen' QÜe diese dem Radfahren fern bleiben sollten!" genügen Herzfehler haben — daß ÄÜÄ ausdrückliche Erlaubnis von dem Bürgermeister zu erwitten. b t" “ Q' bot fl4 -n°ch>. Ein“ sörmttche Wand«Mg,'“h7 ihre^iEd^lüssu“^",?» bestimmi ?s?u»nm°dchen von verrnhag, dann von Konrädsdors die REd7 ''sie tarn?75! *ft ,®rft ”« dortigen Sparkasse ein Anlehcn von 3000 ml Güdingen bei der der Kostentragung zu. v m le8Iercn faUt aIi° der Lowenanthell bei Ent^^e®elfr„n"?^n4uUnngfberTe'^nif'd,en ö7chf7u“lheutigen Blattes M-E-SMZMPB -ZSSStzSS MMSSUMB WWZWSs Akkgemeiner Anzeiger. und chemische Wäscherei Königfee. 8. Prompte, völlig Reinigen in wenigen Tagen. riArt_L.„ TT •?/ 4 Ermittlung — Gießen ... an 616 930 335 656 Vers vc ml . 1889 II und III. Classe. 20. | 22. | 23. | | 26. Vm. Nchm.! Nchm. 1 Nchm. 705 1210 440 E 755 720 1230 455 C 810 73-) 1245 505 8^5 735 100 510 E 83(5 X740 X105 X515 R X8& X750 XH5 X525 X84o 800 125 536 G II. und III. Classe. 21. | 23. | 28. | | 27. Vm. 1 Nchm.I Nchm., 1 Nchm. Nidda..... ab 830 210 600 E 1010 ! 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Ereditactien Nahrungsberg 15. Tendenz: fest. Redaction: A. Scheyda. 166.30 107.25 84 35 8575 107-60 104 70 101.20 107.50 105.40 106.80 96.40 10400 9280 69.20 100.50 16900 gegengenommen 7261 16.14-16.18 16.12-16.16 20.35-2040 416-4.20 99.00 103.70 103.00 99 00 104.90 Die auf nächsten Sonntag nngefetzte Parthie fallt aus; dagegen findet Anfangs October Theater mit Tanzunterhaltung im Cafe Leib statt. Meine Korb- und StuhlftetUerei habe heute von Wetzsteingasse nach V Weidengasse 8 (vi9-ä-vis dem Polizeigebäude) verlegt. Um geneigten Zuspruch bittet 7168 Der unterste Stock meines Hauses, Schiffenbergerweg 14, neben Stein's Garten, ist zu oermiethen; der seitherige Schulsaal kann in zwei Zimmer getheilt werden. Ernst Mörser. Oefterr. Staatsbabn-Actien 1880 4% Russen Obltg. 4% unif. Egypter Obltg. 7255 Ein Kindermädchen vom Lande gesucht. (Smit Fischbach. Disconto-Com.-Anthetle Lombarden 4% Ungar. 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Innerhalb jener Offenlegungssrist ist gegen die Nichtigkeit oder Vollständigkeit der Urliste schriftlich oder zu Protokoll des Bürgermeisters Einsprache zu erheben. Gießen, den 10. September 1888. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. ®«mb*rinu”6tO6 be" 27’ Tumber findet im Gasthaus zum Hall für Israeliten 8 statt, wozu ergebenst einladet Rühl 7238 Einen Gesellen sucht Schreinermeister Weber, Krofdorf. Restauration Fr. Ülrichd Bahnhofstraße 7. Mittwoch Abend: 7236 Spansau. "2hffif warne hiermit Jedermann, meinem Sohne Christian Ctwas ohne meine Einwilligung zu borgen, indem ich für Nichts hafte. Christ. Scharf in Lollar. Wer verkauft größere ae- brauchte Kisten? 7216 an die Exp. d. Bl. erb. 4°/o Preußische ConsolS 3Va% bo- 4% Nassauer Oblig. 4°/o Bayerische Oblig. 4% Badisch- Oblig. 4% Hessische Oblig. 4% Franks. Hypothbk.-Pfandbr 8ur Feier des Geburtstages Sr. Kgl. Hoh.it des Grofiherzogs findet Mittwoch den L2. September, Abends 8 Uhr im Saale des Cafe Leib eia Festessen statt. 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Septbr., Nachmittags 3 Uhr, wird die Grab- und Maurer-Arbeit zur Anlegung eines neuen Brunnens, sowie die Lieferung einer Pumpe auf hiesigem Gemeindehaus versteigert. Großen-Linden, am 7. Sept. 1888. Gr. Bürgermeisterei Großen-Linden. Das Lee-Bataillon der Kaiserlichen Marine. Bei der Neuorganisation der Marine 1850 wurde auch die Errichtung eines Marinecorps" vorgesehen, welches am 13. Mat 1852 den Namen „Seebataillon" .erhielt. Die Mannschaften unterlagen dem regelmäßigen Ersatz-Turnus bet dreijähriger Dienstzeit, die Ersatzleute wurden aus den Bereichen sämmtltcher Armeecorps mit Lesonderer Berücksichtigung solcher, die ein Gewerbe auf Flüssen und Seen betrieben, eingestellt. Später mürben jedoch Mannschaften der Landbevölkerung aus dem Bereiche Les norddeutschen Bundes beziehungsweise des Deutschen Reiches mit Ausschluß von ^Bayern und Württemberg ausgehoben. Die Seesoldaten müssen so kräftig sein, daß fie den Dienst an den schweren Marinegeschützen versehen können und ist das Mtnimal- maß 1,67 Meter. Für die Ausbildung der Mannschaften gelten die für die Infanterie Les Lanoheeres gegebenen Dienstvorschriften, zu welchen noch die Ausbildung im Rudern mnd Geschützexercieren hinzutritt. Das Seebataillon ist mit dem Jnfantericgewehr 71/84 und Hirschfänger M 71 ausgerüstet, Unteroffiziere, die kein Gewehr tragen, haben den Armeerevoloer M 79. Das Offiziercorps ergänzt sich aus bereits ausgebildeten Jnfanterieoffizieren ber Armee, die behufs Uebertrttt in das Seebataillon aus ihrem Truppenthetl ausschetden und erfolgt nach mehreren Jahren wieder deren Rücktritt in die Armee. Das Seebataillon bestehl aus 6 Compagnien; der Stab und 3 Compagnien liegen in Kiel, 3 Compagnien in Wilhelmshaven; der Stand ist 32 Offiziere, 6 Feld- rwebel, 101 Serganten und Unteroffiziere, 96 Gefreite, 30 Spielleute, 30 Handwerker mnd 762 Seesoldaten. t c e,,, Das Seebataillon trägt Uniform nach dem Schnitt der Armee, dunkelblaue Waffenröcke mit weißem Kragen, weißen Achselklappen mit zwei gekreuzten gelben Ankern versehenen Achselklappen. Der Lederczako wird mit Hinterschirm getragen und werden Lei Paraden von Offizieren und Mannschaften schwarze, von den Spielleuten rothe Haarbüsche angelegt. Die Offiziere tragen am Kragen die goldene Gardelttze und mit den Feldwebeln denselben Säbel wie die Marineoffiziere. Zufolge Verordnung vom 29. Juni tragen fortab die Offiziere für immer die Kaiserkrone in den Achselstücken und erhalten auf den Aermelpatten des Waffenrocks goldene Stickerei, die Mannschaften am Kragen und auf den Aermelpatten gelbe $ Die Offiziere haben ferner als Galabelnkletd auch im Jnlande daS^für Seeoffiziere -vorgeschriebene — mit goldener Tresse — anzulegen. Die kriegerische Thckstgkeit des Seebataillons war eine mannigfaltige und ruhmvolle. Wenn auch dasselbe keine Gelegenheit gehabt hat, in den Kriegen 1864, 1866 und 1870/71 in offener Feldschlacht mitzukämpfen, so haben sich doch Bestandtheile bei einzelnen Kämpfen ausgezeichnet. Der erste Fall, wobei preußische Seesoldaten ein bedeutendes Gefecht mit Erfolg durchführten, trat am 7. August 1856 ein. Prinz Adalbert von Preußen hatte auf einer Uebungsfahrt mit der Dampfercoroette „Danzig" im Mittelmeer am genannten Tage bei dem Vorgebirge Tres-Forkas, an ber Nordküste von Afrika, ein Rencontre mit Riff-Piraten, welche preußische Hanbelsschiffe aus- geplündert hatten. 1 Offizier, 4 Unteroffiziere, 4 Gefreite, 52 Seesolbaten würben ausgeschifft, griffen eine große Uebermacht von einigen 100 Riffpiraten entschlossen an unb vertrieben bieselben nach hartnäckigem Kampfe. Im beutsch-dänischen Kriege 1864 war es besonders der 17. März, welcher einen heftigen Kampf zwischen der preußischen und dänischen Marine brachte und zwar bei Jasmund an der Nordküste der Insel Rügen. Es waren die Schiffe „Arcona" und „Nymphe" mit dem Aviso „Loreley" im Kampfe gegen überlegene feindliche Streitkräfte, wobei es zu einem sehr heftigen Artilleriegesecht von zweistündiger Dauer kam; fünf Seesoldaten fielen und sieben wurden verwundet. Bei Helgoland fand am 9. Mai ein weiteres Seegefecht statt, an welchem der Aviso „Preußischer Adler" betheiligt war. In den Feldzügen 1866 und 1870/71 fanden das Seebataillon wie das 1870 neu formirte Rcseroe-Seebataillon keine Verwendung vor'm Feinde. Im Jahre 1883 wurde dem Seebataillon eine hohe Auszeichnung zu Theil, indem Seine Majestät Kaiser Wilhelm I. zufolge Allerhöchster Cadinetsordre vom 6. März demselben eine Fahne zu verleihen geruhte und hiermit dem Bataillon seine völlige Gleichstellung mit anderen Heereskörpern verliehen hatte. Wünschen wir also der kühn anftrebenden Marine mit ihrem See-Bataillon eine recht gedeihliche Zukunft zum Wohle des deutschen Vaterlandes! 1521__________________________________ Oute Birnen | find r« verkaufen Wettergasse 5. Schiffs Nachrichten. Bremen, 7. Septbr. [Per transatlantischen Telegraph.) Der Schnelldampfer Aller, Capitän H. Christoffers, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 29. August von Bremen und am 30. August von Southampton abgegangen war ist heute 8 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen. ' U Bremen, 5. Septbr. [Per transatlantischen Telegraph.! Der Postdamvfer Donau, Capitän W. Töpfer, vom Norddeutschen Lloyd in Bremin , welche? am 28. August von Bremen abgegangen war, ist heute 7 Uhr Morgens wohlbehalten in Baltimore angekommen Landwirthfchaftliche Nachrichten. (Nachdruck verboten.) — [Verwerthung kranker Kartoffeln.) Kartoffeln, die als Speisekartoffeln sich nicht mehr eignen und auch nicht als Futterkartoffeln sich aufbewahren lasten obire daß man fürchten muß, große Verluste durch Faulen und dergleichen zu erleiden' wird jeder Landwirth, sobald es möglich ist, an Brennereien oder Stärkefabriken verkaufen. Da aber dieser Weg nicht immer offen steht, weil oft keine Nachfrage herrscht ober die Preise unannehmbar sind, wollen wir nicht verfehlen, auf das Einsäuern der Kartoffeln empfehlend hinzuweisen. Das Einsäuern ist schon längst bekannt, aber es wird nickt genügend angewendet, weil man glaubt, daß es nicht lohnend sei. Diese Ansckauuna ist indeß eine irrige. Zum Einsäuern können alle Kartoffeln benutzt werden die sonst nicht brauchbar sind, auch sogar solche, die von der Kartoffelkrankheit befallen sind Durch das Einsäuern wird zu dem ein reichliches Quantum gern genommenen nahrhaften und haltbaren Futters gewonnen. Das Verfahren bei dem Einsäuern selbst ist folgendes: Die Kartoffeln werden gewaschen, gedämpft, zerquetscht und dann erst in Gruben eingestampft, die ausgemauert sind. Ist die Grube voll, so überdeckt man sie mit einer festen, mindestens einen Meter hohen Erdschicht. Die eingesäuerten Kartoffeln halten sich, wenn sie genügend fest eingestampft sind, sehr gut ein ganzes Jahr und können wir unseren Lesern einen Versuch mit diesem Verfahren nur empfehlen. Raffe© • in vorzüglicher Qualität, roh per Pfd. Mk. 1.20, Mk. 1.40, Ml. 1.50, । Mk. 1.00, gebrannt per Pfd. Mk. 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Brauerei Friedet Vermischtes. — Wenn einer eine Reise thut, bann kann er was erzählen, das weisi ietst auch Frau Schlächtermeister X. au§ Berlin, die am letzten Sonntag ohne ihren Gatten recht mißvergnügt dem Concerte im Zoologischen Garten beiwohnte. Vor Kurzem erst hatte sie sehr vergnügt mit ihrem Gatten eine Reise in's Gebirge angetreten Alles verlief glücklich, die Fahrt war nicht zu heiß, eine Stunde noch und das Siel ber Fahrt wäre erreicht gewesen. Da kam bie Eifersucht bazwischen und spielte unserer Frau Meisterin einen argen Streich. Es war auf dem Bahnhofe zu Magdebura so lautete die der „Allg. Fleischer-Zeitung" berichtete wahrheitsgetreue Geschichte, als der Gatte ausstleg, um seiner Gattin galant ein Frühstücksbrödchen zu holen. Dock er blieb lange fort, länger als die Geduld unb die Eifersucht ber Frau Meisterin ertragen konnte. Endlich verließ auch sie bas Coups, blickte sich suchend um und erschaute ihren Gatten im Gespräch mit einer Dame. Die Meisterin sieht, wie ihr Gatte die Dame öum Coupö geleitet mit einer Verbeugung sich verabschiedet und verschwindet. Ent- @atkl? nad?ctl“L. doch nein, erst muß sie der Dame doch einmal ^undlich ihre Meinung sagen. £te steigt eilig in das Coup4, da tönt die Glocke, hurtig chlägt der Schaffner die Thure zu und der Zug saust davon. Die ftrau ^^"in Ekt es kaum, sie ist ganz Eifersucht, ganz Othello. Sie legt sich wüthend eine Anrede an die Nebenbuhlerin zurecht, da faßt sie sie näher in's Auge und erkennt n ihr ihre beste Kundin! Im Herzen bittet sie ihrem Gatten das Unrecht ab das sie ihm gethan, und sagt entschuldigend zu brr Dame, sie sei in ein falsches Coups gestiegen, ihr Gatte sitze ein paar Waggons weiter. — „Aber ich bitte Sie der Hua geht doch nach Berlin," erwiderte die Dame, „ich denke, Sie reifen nach dem ftau?" — Jetzt erst wird ber armen Meisterin klar, daß ihre Eifersucht sie nicht nur auf falsche Fährte, sondern auch in einen falschen Zug gebracht hatte, und o Schrecken auch ihr Portemonnaie lag in ihrem Reisetäschchen im Coup4 ihres Gatten. Die Dame war natürlich sofort bereit, der verlassenen Frau Meisterin mit ihrer Börse beizuspringen. Die Eisersüchtige war in allen ihren Reisepläuen geknickt und kehrte trübselig nach Berlin heim. Ein Telegramm benachrichtigte den Gatten, was ihr widerfahren, ein zweites Telegramm forderte ihn zur sofortigen Rückkehr auf. Das erste Telegramm hat ihn beruhigt, das zweite hat ihn nicht beunruhigt, er klettert noch immer fröhlich auf den Bergen im Harz herum, bie Frau Meisterin aber war mißvergnügt im zoologischen Garten. Allgemeiner Anzeiger. Den Empfang der Neuheiten in Regenmänteln unb Iaquetts, sowie in Kleiderstoffen zeigen ergebenst an Meyerhofi* 4* Goslar^ 6987 Kirchenplatz 9. Rechte Frankfurter Würstel die erste Sendung eingetroffen. Carl Sehwaab’8 7138_______Delicatessenhandlung. Doppelessig, Weinessig, Tafclessig empfiehlt 6883 Hoti». 50 Pf. Medaillonm.Stempel I slbstf.Taschenstemp. Df lTaschen-Federhalter 1 U II.u Bleistift m. Stempel fefern geg. Eina. d. Betrages A Weylandt, Stempel-Fabrik, Berlin S W., Friedrich- Str. 230. Wiederverk. gesucht [6160 7205 Ein noch gut erhaltenes Clavier und ca. 80 Ctr. Steinkohlen gibt billigst ab Actuar st-unk, Ludwigsplatz 11. 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All der Liebe und Verebrum welche wir ihm bei Lebzeiten als Menschen, als Fürsten und Reldberr» n»,«n | teÄÄÄSS «X? $ “ «sä saftsÄ ÄÄÄ S* Ä Kfg: £ •“ Ä SÄ?* * Tr ben< Hilden ehren will, der durch den Sieg bei Wörth de wiederqes<^nk/ bat - “Ä der auf der Einigkeit beruhenden Kran geicyemt hat, wer dem edlen Fürsten feme Verebruna und ^nnfhnrM vegeuierie ^erfontichkett Nord und Sud vereinigt und aller Herren aewonne X das zufolge chemischer Untersuchung und ärztlicher Prüfuna als ö gr°Vö?r?^e gehaltreichste Kindernährmittel der Neuzett von JK allen Fach-Autoritaten betrachtet und als fnirfiPä niu« ,1- DDn ö di- s°M stillen, zur B-ig°b-wärmLns -mpf°A°n^w^^^^ ÜUd’ 1Encn- ö 11 5?.? »1<.9U1>,m‘,,,n8 »tndermehl sind: X *)er außerordentliche Nährwerth und hohe Einfluß auf Wärme- 8 der°MMtt'rZlch1iah-^ Musk-Ibildung; -s kommt in seiner Eigenschaft X 21 der üderreiche Gehalt mineralischer, stärkender Salz«, bi- -ur X W-tt-Ädo^ -bin0ni6 Unb ”°n bem ««WfX ö määä s - ö nichtig proportwnirtesVerbältniß s Gehaltes an Eiweiß Fett u Ruder X $et£ffä d^vorzüglich-n Nähr- und H-illraft von Ou.u Kadenianns Kindermehl “a H°b°mm-n, Wochen- u. 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R., 2. Schriftführer- meist^^Sul'r n^9« ät » f,;9enauer Sofpitars. Bippert, Kaiserl. Post! l’£ Bs .»ÄMÄKäÄ; (Stlatbon«, Redacteur und Buchdruckereibesitzer. Könia, Kaiserl! Dben forfet in Weißenburg. Mayer, Kaiserl. Steuereinnehmer in Weißenbura Hauptmann a. D. Mecs. Kaufmann in Sulz u. SB K tth E Amtsrichter in Sulz u. W. Schneider, Kaiserl. Steuereinnebme? in L werler Lieutenant d. L. Siegfried, Äreisbirector in «ileäj ^«blteCtOt^ ^"ßenburg. Strohmeyer, Kaiserl. Oberförster in Onif»n?Uni; ?taut®ann - Bürgermeister in Wörth, von Wickede Kaiserl. Obersteuercontroleur in Niederbronn, Hauptmann a. D. Wißmann,' ---------Gymnasiallehrer in Weißenburg, Premier-Lieutenant d. L. Verlegte mein Geschäft nach — t im fr 6oj 5d k1 ic bt bi l tl .t 3" ric ib? 8= iu bt 01 Sc it ai bin ®r mi br v' lkr trf m M mb tst: ioi Rc ist füi Ü ®r in ®r Ünl Wil „d Lli bei) Lat fabf unb bing Mit km luil in nit baz bii tü( 858 8nil Uber: