Nr. 160 Donnerstag den 12. Juli 1888. Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. ———— --------------------------- ~ . PrciS vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn, lvureaur Schul st raße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 M Politische Rundschau. Gießen, 11. Juli. Heber die bevorstehende Begegnung Kaiser Wilhelms mit dem Czaren geben jetzt mit jedem Tage ergänzende Mitthetlungen ein. So steht es nunmehr fest, daß unser Kaiser am Freitag Abend Berlin mittelst Extrazuges verläßt, um am Morgen des folgenden Tages in Kiel einzutreffen; die Meeresfahrt nach der nordischen Metto- pole tritt der Monarch voraussichtlich noch im Laufe des Samstag an. Das die kaiserliche Yacht „Hohenzollern" geleitende Geschwader wird aus den Panzerschiffen „Baden", „Bayern", „Kaiser" und „Friedrich der Große", sowie dem Aviso „Ziethen" bestehen, während der Ausreise selbst wird aber außerdem noch eine stattliche Flotille von deutschen Kriegsschiffen im Kieler Hafen versammelt sein. Das Geschwader langt vermuthlich erst am Donnerstag, den 19. Juli, an der finnländischen Küste an; da indessen Kaiser Alexander seinem erlauchten Gaste entgegenzufahren gedenkt, so wird die erste Begrüßung zwischen beiden Herrschern noch auf hoher See erfolgen. Der größere Theil des Gefolges Kaiser Wilhelms begtebt sich per Bahn direct nach Petersburg. Nach einer neuerlichen Version würde auch das Schulgeschwader, aus „Stein", „Gnei- senau", „Moltke" und „Prinz Aldabert" bestehend, sowie die Torpedoflottlle der kaiserlichen Yacht „Hohenzollern" das Geleite bis in die russischen Gewässer geben. Wenn etwas geeignet sein könnte, den Ausstreuungen, als ob man in Oesterreich- Ungarn die Zusammenkunft der Kaiser Wilhelm und Alexander mit besorgten Blicken betrachte, wirksam entgegenzutreten, so sind es die Auslassungen, des officiösen „Wiener Fremdenblattes" über dieses bevorstehende Ereigniß. In ungemein sympathischer Weise urtheilt das genannte Blatt über die Begegnung, welche jene Wolke des Mißtrauens und Unbehagens verscheuchen werde, die so lange über dem russischen Volke lagere. Die persönliche gegenseitige Aussprache der beiden Monarchen werde Rußland hoffentlich in den Stand setzen, ohne Voreingenommenheit die friedlichen und loyalen Ziele der Politik Deutschlands und seiner Verbündeten zu beurtheilen, der ja ausschließlich die Erhaltung der Ruhe des Eontinents zu danken sei. Wenn dieses wirklich gelingen sollte — schließt das halbamtliche Wiener Blatt seine bemerkenswerthen Ausführungen — wenn in Rußland einmal dieses stete Mißtrauen gegen die Politik seiner Nachbarn schwindet, wenn man auch dort zur richtigen Beurtheilung jener Grundlagen der europäischen Ordnung gelangen sollte, welche allein eine legale Entwickelung und allmäliche Lösung aller internationalen Fragen ermöglichen, dann wird die Reise Kaiser Wilhelms n. nach Rußland der Zuversicht in die Erhaltung des Weltfriedens jene breitere Basis gewähren, welche von allen Völkern und auch jenen Oesterreich-Ungarns mit solcher Sehnsucht erwartet wird. Nachdem General von Caprivi von seinem Posten als Chef der Admiralität zurückgetreten, ist der Chef der Marinestation der Nordsee Graf Monts, unter Ernennung zum commandirenden Admiral zur Admiralität behufs Vertretung des Chefs derselben commandirt worden. Was Herrn v. Caprivi anbelangt, so erhält sich das Gerücht, er werde das Commando eines Armeecorps übernehmen und bezeichnet man ihn schon als Nachfolger des Prinzen Georg im Commando über das sächsische Armeecorps, da der Prinz infolge seiner Beförderung zum Generalfeldmarschall und Armee- Jnspecteur seine Stelle als commandirender General jedenfalls niederlegen wird. Es muß indessen abgewartet werden, ob Herr v. Caprivi wirklich zum Führer der sächsischen Truppen berufen werden wird. Ferner verlautet, daß auch General v. Albedyll, der Chef des Militärcabinets, demnächst das Commando eines Armeecorps übernehmen werde und soll als sein Nachfolger in der Leitung des Militärcabinets Generallieutenant v. Hanke, bislang Commandeur der 2. Garde-Infanteriedivision, ausersehen sein. Das sächsische Königspaar hat feinen mit der Besichtigung der Kopenhagener Ausstellung verbundenen Besuch am dänischen Königs hofe beendigt und am Montag die Reise nach Stockholm fortgesetzt. Auch am schwedischen Hofe wird die Aufnahme der sächsischen Majestäten eine ebenso glänzende und auszeichnende fein, wie dies schon in der dänischen Hauptstadt der Fall war. Von Stockholm aus gedenken die hohen Reisenden einen Ausflug nach dem Innern der an großartigen Naturschönheiten so reichen scandinavischen Halbinsel zu unternehmen. In Frankreich hat Held Boulanger nach längerer Pause wieder etwas von sich hören lassen. Er hielt in Rennes am Sonntag eine Banketrede, in welcher er abermals gewaltig gegen die jetzige Kammer loswetterte und es als hoch an der Zeit bezeichnete, daß dieser Kammer ein Ende gemacht werde, damit das Land feine Ver- fassungsreoision bekomme. Diese Ablcierung bekannter boulangistischer Phrasen scheint vorerst auf die große Masse der Franzosen nicht den geringsten Eindruck gemacht zu haben. — Am selben Sonntag hat in Frankreich schon wieder eine Kammerersatzwahl stattgefunden und zwar im Rhone-Departement. Dieselbe ergab für Chepie (gemäß. Republ.) 37,133, Vaillont (Socialist) 17,011 und für den Radicalen Montheilet 10,747 Stimmen, es ist eine engere Wahl erforderlich. Uebrigens enthielten sich zwei Drittel der Wähler der Stimmenabgabe, was gerade nicht für die Wahlfreudigkeit der Wähler in diesem Departement spricht. Der von der serbischen Synode an die Königin Natalie von Gerbten nach Wiesbaden entsendete Bischof Dimitrije wurde von der Königin nicht empfangen, womit der Versuch, eine Verständigung zwischen ihr und König Milan herbeizuführen, als gescheitert zu betrachten ist. Telegraphische Depeschen. Wolst'S telegr. Correspondenz, Burean. Berlin, 10. Juli. Der Kaiser empfing gestern noch den Staatsminister Grafen Bismarck, sowie Nachmittags den Justizminister Friedberg. Heute Vormittag wohnte der Kaiser den Exercitien auf dem Bornstedter Felde bei, empfing später militärische Meldungen, nahm Vorträge entgegen und arbeitete mit dem Chef des Militärcabinets. Mittags erschien der neuernannte Generalfeldmarschall Prinz Georg von Sachsen, um sich für seine Ernennung zu bedanken. . — Botschafter Schuwalow ist von seiner Kur in Karlsbad zuruckgekehrt, um Donnerstag am Galadiner im Potsdamer Stadtschlosse thetlzunehmen. Berlin, 10. Juli. Botschafter Schuwalow reift Ende dieser Woche nach Petersburg und bleibt während der Kaiser-Zusammenkunft dort. Wiesbaden, 10. Juli. Die serbische Regierung suchte amtlich für ihre Abgesandten Die Unterstützung für die Rückführung des Kronprinzen nach. Die Unterstützung konnte nicht verweigert werden. Die serbischen Abgesandten haben bisher von dieser Zusage keinen Gebrauch gemacht. Sagan, 10. Juli. In vergangener Nacht wurden durch den aus Berlin kommenden Courierzug bei Hansdon drei Postbedienstete überfahren und zwei derselben getödtet, der dritte wurde schwer verletzt und der Packetkarren zerttümmert. Stuttgart, 10. Juli. Der „Staatsanzeiger für Württemberg" meldet über den Besuch des Prinrregenten Luitpold von Bayern in Friedrichshafen Folgendes: Bei der Tafel erhob sich der König und brachte folgenden Toast aus: „Ich trinke auf das Wohl des Prinzregenten Luitpold, sowie auf die Fortdauer des gegenseitigen freundschaftlichen Verhältnisses zwischen Bayern und Württemberg." Hierauf erwiderte der Prinzregent: „Ich erlaube mir, auf das Wohl Ihrer Majestäten mein Glas zu erheben, ich bin glücklich, daß ich mich schon seit langer Zeit der wohlwollenden Freundschaft Ihrer Majestäten erfreue, zugleich drücke ich meine Freude über die herzliche Fortdauer der fi'eunbschaftlichen Beziehungen beider Länder aus. Hoch lebe das Königspaar von Württemberg." — Der Prinz-Regent empfing den Minister v. Mittnacht in besonderer Audienz. De^ König verlieh dem Prinz - Regenten das 2. Feld - Artillerie - Regiment Nr. 29. Die Einwohnerschaft brachte dem Prinz - Regenten die herzlichsten und wärmsten Ovationen bar. Karlsruhe, 10. Juli. Die Frau Großherzogin begann heute zur Herstellung von ihrem noch immer nicht überwundenen Augenleiden ein erneutes Heilverfahren, wird in der nächsten Zeit völliger Ruhe und Zurückgezogenheit sich hingeben müssen und sich unter Leitung des Hofraths Dr. Maier einer sorgfältigen Behandlung unterziehen. — Der Erbgroßherzoa machte heute Vormittag dem Kronprinzen von Griechenland in Heidelberg einen Besuch. Stockholm, 10. Juli. Der König und die Königin von Sachsen sind heute Mittag 12 Uhr mittelst Extrazuges von Malmö hier eingetroffen, begleitet von dem deutschen Legationssecretär Prinzen Lichnowsky, welcher denselben bis Malmö entgegengefahren war. Der Kronprinz war den Herrschaften mit dem Generallieutenant Grafen Lagerberg, der Staatsdame Gräfin Gyldenstolpe und dem Oberkammerherrn Grafen Lerenhaupt bis Guesta entgegengereist. Am Bahnhof waren der König, die Kronprinzessin, Prinz Eugen und die Herzogin-Wittwe Therese anwefend und begrüßten das sächsische Königspaar auf das Herzlichste. Vor dem Bahnhofe war eine Ehrencompagnie mit der Fabne und Musik aufgestellt, welche bei der Einfahrt des Zuges die Nationalhymne „Heil dir im Siegerkranz" intonirte. Die Majestäten fuhren sodann in zwei sechsspännigen Galawagen, geführt und gefolgt von je einer Schwadron der Leibgarde, zum königlichen Schlosse, woselbst eine aus der Svea-Leibgarde und Dragonern gebildete Ehrencompagnie aufgestellt war. Bei der Ankunft am Bahnhof und bei der Ankunft im Schlosse wurden Salutschüsse abgegeben. Im Schlosse begrüßte die Königin die Gäste auf das Herzlichste. Auf dem ganzen Wege vom Bahnhof bis zum Schlosse waren die Straßen prachtvoll geschmückt; unter den Flaggen zeigten sehr viele die sächsischen Landesfarben. Eine zahlreiche Volksmenge begrüßte die hohen Gäste mit sympathischen Zurufen. — Nachmittags findet eine Ausfahrt nach dem Lustschlosse Rosendal statt, woselbst das Diner eingenommen wird. Paris, 10. Juli. Bei dem gestrigen Banket in Saint Seroan (Bretagne) zu Ehren Boulcmger's sprach derselbe die Hoffnung aus, daß ihm vor Ablauf eines Jahres der Degen wieder zurückgegeben sein werde. Die Krankheit Kaiser Friedrichs. Die Broschüre, in welcher von den behandelnden Aerzten Kaiser Friedrichs (mit Ausnahme der englifchen Aerzte), die sämmtlichen Krankheitsberichte niedergelegt sind, ist erschienen. An der Bearbeitung der Berichte haben theilgenommen: Prof. Dr. Bardeleben, Prof. v. Bergmann, Dr. Bramann, Pros. Gerhardt, Pros. Kußmaul, Dr. Landgraf, Dr. Moritz Schmidt, Prof. Schrötter, Prof. Tobold, Prof. Waldeyer. Bei Beurtheilung der Schrift wird man nicht außer Acht lassen, daß sie nur von einem Theile der deutschen Aerzte ausgeht, daß aber der englische Arzt, Dr. Mackenzie, gegen den sich die Darstellungen der deutschen Aerzte zum großen Theil richten, sich über Die Krankheit noch nicht geäußert hat. Die Berichte, wie sie in der Broschüre bargelegt sind, werden dem englischen Arzte jedenfalls Gelegenheit geben auch fein Urtheil abzugeben. Inwieweit die dem englischen Arzte gemachten Vorwürfe, er habe im persönlichen Interesse des Patienten gehandelt, die seiner Zeit geplante Operation verhindert, die deutschen Aerzte getäuscht, den Patienten von der Heimath ferngehalten, das Vorhandensein von Krebs in Abrede gestellt, um zu verhindern, daß eine Regentschaft eingesetzt wurde und sich so auch in politische Angelegenheiten gemischt sich bestätigen, wird die Zeit lehren; jedenfalls ist mit dem Erscheinen der Broschüre der erste Schritt zur Aufklärung geschehen. Die Schrift beginnt mit einem glänzend geschriebenen Bericht des Prof. Gerhardt und zwar zunächst über den Krankheitsbeginn. In demselben schildert Prof. Gerhardt, daß Se. Kaiser!, und König!. Hoheit der damalige Kronprinz des Deutschen Reichs und von Preußen feit Januar 1887 von einer dauernden Heiserkeit befallen worden, die langsam zunahm. Für die Hartnäckigkeit des Hebels konnte als Erklärung dienen, daß der Kronprinz viel zu sprechen veranlaßt war und daß ein sorgfältiges Vermeiden von Erkältungen, wie wünschenswerth, nicht immer stattgehabt haben soll. Das Hebel habe unter Krankheits-Erscheinungen begonnen und galt auch im Anfänge als katarrhalische Heiserkeit, gegen die indeß gegen Katarrhe sonst wirksame Arzneimittel gänzlich erfolglos geblieben waren. Der Bericht Profi Gerhardl's besagt bann u. A. weiter: Am 6. März 1887 untersuchte ich auf Wunsch und in Gegenwart bes Herrn Generalarztes Dr. Wegner mit bem Kehlkopfspiegel. Die Stimmbänber zeigten geringe gleichmäßige Röthung. Währenb ber Athmung sah man am Raube bes linken Stimm- banbes, zwischen Stimmfortsatz unb Stimmbanbmitte, ersterem näher, eine blasse, jungen; ober lappenartige, anscheinenb etwas unebene Vorragung. Die Länge berselben betrug etwa 4, bie Höhe 2 mm. Bei ber Stimmbilbung legten sich bie Stimmbänber bicht aneinanber und an der bezeichneten Stelle ragte ein längliches, niederes, blaß- rothes Knötchen über bie Stimmritze empor. Die Heiserkeit würbe bebingt burch bie Einklemmung bieses Gebilbes zwischen bie Stimmbänber bei ber Tonbilbung, woburch bie Schwingungen beider stimmbänber gestört wurden. Die Diagnose wurde gestellt auf polypöse Verdickung bes linken ©timmbanbranbeS. — Die Behanblung hatte bie Aufgabe, biefe Geschwulst zu entfernen. Die nächsten Tage würben barauf verwenbet, ben hohen Kranken an Einführung von Sonben unb Instrumenten zu gewöhnen. Coca'in-Anwenbung, zum Zweck, ben Kehlkopf gegen Berührung von Jnsttumenten unempfindlich zu machen, wurde selbst in großen Dosen (10 unb 20 Prozent-Lösungen) sehr gut ertragen. Da- Creolin. aber auch mit Wasser oder ------------- eine or Dr. rned. Fröhner nach ?n0e.be5 Aehlkopfeinganges und Schmerzhaftigkeit der ^unae beim kleine Umstände Hindernisse, die erst "allmählich überwund^ ?Srnm^i8t^9 h H ? konnten. Die ersten Versuche, mittels einer leicht nach rechts m(*n'c.ke” linfen Sttmmbandrand von unten umfassenden Drabtschltnae die Obe?MiÄ Uß?<*TCn/r?Tad)ttnmnur dnmaI cin kleines weißliches Blättchen von der berübruna Geschwulst zum Vorschein, das, wie auch die Geschwulst bei Sonden- A? ftöfld anfühlte. Auch spätere Versuche, mit dem Ringmesser die benn biT«Ä ^tttrten an deren Flachheit, Glätte und Härtt. ^So'wurd oenn die Zerstörung auf galvanokauftlschem Wege beschlossen. Ab" i"tA ro^i e En ganzer Ausdehnung, vorzugsweise in der Mitte die Am 26 zeigte sich die Geschwulst weißlich, flachhügelig vorraaend i^i circa W-rsr L s?.?5E alleswas nvTroT" bem ^"hdrahte Zerstörungen der Neubildung oorgenommeT I Jatö des Stimmbandrandes noch bemerklich Das Allo -in?-Fläche unter- kein Husten, kein Auswurf, die Stimme noch MferiS T ^"reiflich, sä-'S* in Em?,7A°Ä,V— Dr' W-g"°r eine Kur Organe des hohen Patienten für einiae Wo^-Ü^,^ 6 Cr DK angestrengten Stimm- I gewiß nur zu billigen war. Ms dieser 2? af Cm ®runb' der I Sprache gebracht und bereits der Taa der 916?^ °an Wegner wieder zur I in beschleunigter Weise die e bestimmt erwähnt wurde, galt es | der Heilung der entstandenen Wund/nun faTJ?1?ju jetftoren, die Zeit in Ems konnte I am 7. war die 13‘ erfolgte die Abreise, glatt und eben, wenn sie sich auch nirhf m den nächsten Tagen | fernzuhalten, wurden anfanas Avril unh nnÄ i^^te. Um irgendwelche Jnfeclionen I von einem halben Procent ^ochsal» nnh «>?»* Ems Einatmungen von einer Lösung I "L was s- ä£ä”“S ÄÄ'ÖS** »ÖÄÄÄ*' L Vermischtes. Fürst Äe"an°?er °erh?l?ni'ßmäß?g 'so geftnam^S-bad SBunbcr 3U b£»cl*ncn- daß gesährlichen Sturz, den er vondemBenommen bat bei dem Der Abhang ist mebr als 100 sroptev $» a darlge über dem Stettbacher Thal that Halt zu finden. X£n unb ÄainLb°^®elh,n8 Ä d-m Fürsten, im Fallen -tuen Zahl der tragbaren Obstbäumeim 0 2Ä5' , *? 1887 K-nntnlß. Die 8»xa.*te»jsi5SsW®ä Provinz Starkenburg mit nur 210 0W DiT ? binc baumreichste Zwetschenbäume, davon gibt es 820 000 bann fno,»« r?Äume im Lande sind die Birnbäume mit 304 000 <5tüd wlgen die Aepfelbaume mit 750,000 Stück, 86,000 Stück, Avrtko's^ ^d hstWäum- mit" Nußbäume mit (edle) mit nur 2000 Stück. $ m” ^»000 Stuck und Kastanienbäume dauern ^noch"fortz$ ’©eftmn "ift M solcher "w"d«a^de^^° »m di- Stadt herum ! worden welcher neben dem Gerippe eines Mannes dnPn "ukgedeck, j°w e eine römische Münze enthielt Von 6 un? drei Glasflaschen, Flüssigkeit angcsüllt, die eben einer achwfisens-ba?tll»e^n » dnc notb mit einer — Morgen bezieht die Ludwigsbabn mit den Burem.s "^^8 un'erzogen wirb. Spcctaldtrection das neue Administratiönsaebäud- unkn° und der monumentale Bau, dessen innere ß4nrtA?»«/.auü€ u„n ,bc§ Centralbahnhofes. Der geschildert wird, kostet annähernd 1 200 OOO9 ^^eN/als überaus practisch Außenbahnen sind jetzt dieVorarbeiten s^w^ sendet M' Wirten die Vermessungen vorgenommen werden 9nn3*r/rk baJ* .S?anben «"8- Risse und I w?hHCnt,rinlbcn °n«£'-bwollencn Dorchach^un? ertran?^-bjunges I Blitzstrahl einen von der Arbeit BeimFehrpnhpn qamk •' P? Stock st adt traf ein f Ed° tobt hingestreckt. _ X »Ä ta Ä ÜU '.rciem ^Ibe; der Mann Schmerzen ein Kind, das beim » Gonsenheim unter schrecklichen I Vergangene Woche hat man in ®«W««'SHÄSLdmuntergeschluckt hattet weißen, an dem ein großes Stück Keschid,?pE»?-s^s.- sonnen, ein Gebäude niederzu- I alten Kirchthurm, beffen Weberleaunavorübergegangen, nämlich dm wenbig wurde. Verlegung durch den Umbau der katholischen Kirche noch" I Miederschläge dermalen ein s^'ho her wieder Folge der fortgesetzten | ben N'^'ung-n sieht man vielfach bie Wiesen unftr Wafi» stehem^ ,C“Cn roür 3" S«!“"» kostbare?Weinewftchc^'in ° letzte«r' ft'-tt ^d£brich befand sich eine große Stärkung des kranken Monarchen anaefmift m °ußerst hohen Preis zur Victoria hat nun den Befehl enheü. d ß bi±Ä' F"°.. ÄaiWn Wfitwe gewiesen werden, um dort lgleichsalls b£n Berliner Spitälern ,u- Kaiserin erklärte,'wie die „N. St'" 'melden *Än °L?°"ung ,u dienen. j dies- t®eine jemals b-i fröhlichem Gelage' auf "’r* ertn?“' 3U denken, daß • M0nf'e d-Mmnrung, den Kaiser Friedrich ,u -sacken nfih? fe "onntem ”* 1 u. C i ? sei? einiger Zett' 'in' den'LnU Humburger Firma William Pearson I Berichte namhafter Autoritäten vor welche 'aufdin"c(,0"§‘[eI■ liegen jetzt und praktischer Versuche den hohen 'gi^r h h,».lh; L? 8,^1Cnbflcr willenschafilicher I Methode hergestellt wird und somit in iR«, ! nicht bekannt gegebenen Fabrikations- I gewisse Aehnltchkeit mit der rothen Carbolsäure “nb Abstammung eine I anderseits die Geheimhaltung der Fabrikation^m-tt.^ V Aehnlichkeit einerseits, Seitens der Erfinder, ist von interessirten und Zusammensetzung des Creolins wie es scheint, vorzüglichsten unter aUen bekannten Verdächtigung dieses, >«. s Ä-ttM £« ->««■ äväisäs tr ä | gebender Stell- über die Herkllung des E o ink ^ ? iftabc, ,in B-rlin an maß- »äätÄ ä <5. 734 di- gänzliche Abwes-nh-tt v?n Earbottäu?- 5ettun8 18ö7< ausgezeichnete Ausnahmestellung sichert bc^mnnfte? Desinfectionsmitteln ben Mittheilungen inW.14 Sa®« 1887 k-«^dro^essor Or. med. Fröhner praktische Thterhetlkunde constattrte^ßTW, «xn- Är der I Granulationen in Fällen in denen bei bSLk Beförderung üppig sprießender I S-rtnge H-ilungstendenz gezeigt halt? bei ten ®Htten "enh»*60^"1 nur äußerst I inftetrenbe Kraft gegenüber dem Sublimat “rnibTrh'.m bWdL tl?e rocit großer- des- »lu'stillend- Wirkung constaiftt w-rden v-rmöae w-l»,7 77? einc Grad- I unter Anwendung von Creolintupfern varenckmmaräk^ crei] /s häufig gelang, I als es bisher möglich gewesen war Dr tinrfnm ni vtungen viel rascher zu stillen, Mitteln der Chirurgie dem Cre°lii?eine her^o?raä?nd?°?"t st"'" bcn °ntiseptt,chen 'ä: ää" m 3“b-•>"- rast« ®™l0« pwIklHt^aa,11 0ma4ienS asIblT infJrÄmffiri7?(n 5t,‘6e mf&r obfr «ä eine als Separatabdruck erschienene Abhandluna ^rn10,0'08'6 t^8 Nr. 6, sowie auf Wendung des Creolins". Aus der letzteren m?r?ber bie ärztliche An- äußerst erfolgreiche Anwendung des Cr-ol?ns^e'?Ov?r?^° Mittheilung-n über die der Behandlung von Krätze, Gonorrhoe,n Rtarat‘on£"- d-r Geburtshilfe, bei bringt, wollen wir nur das für den Operateur sn"wi^tb°"4- Hautkrankheiten u. s. w. von jeher ätzenden Wirkung hervorheten inkvla.h.kt? 5rc?? "'der Allgemeinen von Pruritus cataneus und PityriaTis furfor hi.« Klamann über di- Heilung wenigstens der erstere allen Heilversurbnr „Äi Behandlung mit Creolin, während stand. Auch bie Münchener' Medici,ftfcke ^"b°' hartnäckig wider- eingehenden Artikel übe™ ba3 6reoltn ' feinPSf±'ft 9Zt;,4- 1888< bringt einen Ausscheibung im Harne, sowie seine 'ersolareicbe ' ft "e Unschädlichkeit, feine Hospital zum Heiligen Geiste in Frankfurts M J’T ?? e‘roan 30 Fällen im letzterem. Nicht minder veröffentsicht endlick hi, Spaeth, Assistenzarzt an &-ä ffi sfi® «ffiSÄrc Brand- und Frostschäden, Bindehauterkrankungen, Diphtherie, Ekzemen und Rhagaden, so daß also die ungemeine Wirksamkeit deS Creoltns bet völliger Unschädlichkeit allen etwa versuchten Verdächtigungen oder Zweifeln gegenüber als feststehend zu betrachten ist. Merkwürdig ist, daß das Creolin nicht nur kein Gewebe beschädigt oder befleckt, sondern im Gegentheil als Fleckwasser wirkt, indem es Fettflecke aller Art aus Decken, Stoffen, Kleidern rc. entfernt. Auch zur Behandlung der Wäsche kann es daher mit Vortheil dienen und allen Metallen, wie Silberzeug u. dergl. verleiht cs, als Putzflüssigkeil oder Putzpulver angewendet, einen außerordentlichen Glanz. Für sanitäre, häusliche und industrielle Zwecke findet hiernach das Ereolin geeignete Verwendung bei schweren und ansteckenden Krankheiten zur Desinfektion der Krankenzimmer, dann aber auch allgemein in Krankenhäusern, Schulen, Küchen, Vorplätzen, Dielen, Closets, Unrath-Etmern, zur Heilung von Geschwüren und Wunden, bet Diphtheritis und anderen Halskrankheiten zum Gurgeln und Jnhaliren, bei starkem Nasenbluten, für Bäder, als Kopfwaschwaffer und zu sonstigen Totlettezwecken rc. rc. Die Landwirthschaft bedient sich des^Creolins zur Schaf- und Rinderwäsche, es vernichtet hierbei alle Insekten und Schmarotzer, insbesondere die am schwersten zu bekämpfenden Sarkobtesarten der Räudemilben. Ein mit Creolin gewaschenes Thier wird von keiner Fliege gestochen und etwaige Wunden heilen in überraschender Weise. Die Wolle der Schafe wird weiß, glänzend und im Ansehen verschönert. Richt minder wirksam ist eS als Heilmittel der Klauen- und Maulseuche bei Rindern und Schafen, als Waschmittel und Heilmittel für Mauke und Kronengeschwüre der Pferde, als Mittel gegen Räude und Ungeziefer bet Hunden, bei allen Geflügelkrankheiten (siehe der Geflügel- -freund Nr. 20, 19. Mai 1888) u. s. w., u. s. w. Die Creolinwäfche ist endlich das beste Mittel gegen Schmutz, Kornwurm, Schimmel, Brand, Saatkrähen u. s. w. beim Reinigen des Wetzens und befördert gleichzeitig das Keimen, nicht minder aber ist es ein untrügliches Holz - Conserorrungsmittel, welches die Fasern leicht durchdringt, sie £• ar ^nen Zähigkeit verleiht, gewissermaßen* eine Versteinerung herbeiführt und dre Angriffe nagender Insekten verhindert. Die Anwendbarkeit ist hier um so allgemeiner, als nach dem Tränken mit Creolin jede andere Farbe auf das Holz ausgetragen werden kann. .. 8“r hier nur andeutungsweise ausgesübrlen Verwcndungsarten ertheilt die Firma William Pearson u. Cre. in Hamburg detaillirte Gebrauchsanweisungen und bemerken wir nur noch, daß der billige Preis des Creoltns dessen Anwendung Überall und tm größten Maßstabe ermöglicht. Wärmegrade der Lahn und der Luft, nach Reaumur gemessen zwischen 11 und 12 Uhr. mi t t Luft 10, Wasser 13oU. Colonialraffinade, Cölner Raffinade i ganz und Crystallraffinade t gemahlen, Weineffkg, Pergamentpapier, Gewürze aller Art empfiehlt in nur feinsten Qualitäten 5686 L. Kalkhof. Prima weiße Kernseife, „ gelbe Harzkernseife, Beste weiße Schmierseife, Baerle's Teigseife, Henkel's Bleichsoda, Crystall-Soda, Hoffmann's Reisstärke, König's Reisstärke, Mack's Doppelstärke, Prima Weizenstärke, Waschblau-Borax, Dr. Link's Fettlaugemehl, Dr. Thompsons Seifenpulver in nur guten Qualitäten empfiehlt Emil Orbig. 5697] Bahnhofstraße 30. 39, Drogerie von Otto Schaaf, Seltersweg empfiehlt Chinesische Thee'S, Cacao, Gewürze, Medicinal-Weine, Spirituosen, Ligueure, Essenzen, fette Oele, Aether. Oele, Schwämme, Kinder-Nährmittel, Med.-Leber- thran, Artikelz. Wäsche, -.Bleichen, zur Entfernung v. Flecken, zum Scheuern u. Putzen, Bade- Ingredienzien DeSinfections- und Räucher-Artikel, Beleuchtung Sartikel, Zuckerwaaren, Medicinische Verbandstoffe, Pastillen, Mittel gegen Jnfecten, alle freigegevenen Apotheker- waaren, Parfümerien und Tot- lettemittel, Fußbodenanstriche, Farben, Lacke, sowie alle sonstigen Drogen, Chemikalien und Materialwaaren. [5690 •dK- Bekanntmachung. *Oc Wir bringen hiermit zur Kenntniß, daß seitens unserer Generalagentur, der Firma Ludwig Müller Co zu Nürnberg sämmtliche Wormser Loose baar bezahlt und bezogen wurden. Somit sind alle Verpflichtungen erfüllt und die Ziehung findet bestimmt und unabänderlich am Dienstag, 19. Juli^ im Rathhause zu Worms statt. . Worms, 8. Juli 1888. Für den Ausschuß: Friedrich Schoen, Vorsitzender. • Wormser Loose bei der Genralagentur vergriffen, am hiesigen . Platze Loose noch in kleinerer Anzahl zu Haden bei allen bekannten Verkaufsstellen.______________________________5677 - Zahresfest tauez ezet. ütt clet- des Vereins für innere Mission in Bad-Nauheim ; am 18 Juli 1888. Festpredigt: Pfarrer Waas aus Lampertheim. Vortrag von P. Veit aus Braunschweig über: „die Fürsorge für unsere weibliche Jugend." Nachversammlung aus dem Teichhause. 5679________________Der geschäftsführeode Ausschuß. Evangelischer Bund. I 5681 | Versammlung Donnerstag den 12. Juli, Abends 8ZUHr, im kleinen Saal des Stein'schen Gartens. Tagesordnung: 1) Vortrag des Herrn Prof. vr. Müller: über die römische Propaganda der Gegenwart. 2) Wahl des Vorstandes für den Ortsverein Gießen und Berathung über die Thätigkeit des letzteren. Gäste sind willkommen._______________________Dr. Gottschick.________ Beste weisse Kern- und Harzseifen, Schmierseifen, Nielsen- und Hoffmanns-Stärke, Creme- und Mack’s Doppel-Stärke, Soda, Waschblau, Fettlaugenmehl, Borax, Wachs, Stärkeglanz etc. empfiehlt in nur besten Qualitäten zu billigsten Preisen i Ferd. Dreises, i 5340 21 Marktplatz 21. 1 genügt die Einsendung einer führen. 216 Fussbodenanstrich Giessen. ■u Fussboden- und Parquet- boden- Wichse. ^und Angabe der vorderen Rocklängev um nach wenigen Stunden J sJum wn 25 9TZarfcan, nach allen Theilen Deutschlands in allen Arten, in allen Nuancen rasch und hart trocknend. Stahlspäne. Farben und Lacke. Billardverkauf. Ein in gutem Zustand befindliches Billard ist billig zu verkaufen. Näheres in der Exped- d. Bl. [5698 Chocoladen und Cacao’s 4er Grossb. Hess., KilPrenss.iL Kais. Oesterr. Hof-ChocoL-Falir.: Gebr. Stollwerck Cöln. 20 Hof-Diplome, 21 goldene, silberne und bronzene Medaillen. Reelle Zusammenstellung der Rohproducte. 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Weinsierl. b) O du wunderbar herrliche Frühlingszeit . . . 3. a) Waldsrieden .... b) Ritters Abschied . . . 4. a) Still ruht der See! . . b) Roth-Röselein .... 5. Abendlied...... F. Ä. Gesammt-Chor. gesungen vom „Sängerkranz". gesungen von der „Bürgergesellschaft". gesungen vom „Liederkcanz". Gesammt-Chor. Kaffen-Oeffnung um 4 Uhr Nachmittags. Programme sind an den Verkaufsstellen und an der Kaffe ä 20 H zu haben. Der Zutritt zum Concertsaal findet für den I und II. Platz durch die Hauptthüre, für den III. Platz durch den Nebensaal statt- Während des Gesanges bleiben die Eingangsthüren geschloffen. [5684 Gesammt-Chor. ( gesungen von der } „Harmonie", j gesungen vom / „Männer-Quartett- \ Verein". I gesungen vom ; „Bauer'schenGesang- 1 Verein". Gesammt-Chor. Morgen bis einschließlich Sonntag Mittag 12 Uhr in der Rudolph'scheu Musikalienhandlung bei Herrn Challier und in der Schreibmaterialienhandlung des Herrn Balser zum Preise von 3, 2 und 1 Jl. zu haben. I. und II. Platz ist nummerirt. Freitag, den 13., und Samstag, den 141. Juli, Morgens von 9—12 Uhr, Mittags von 3—6 Uhr, findet die Ausstellung der Arbeiten meiner Schülerinnen statt, wozu ich die geehrten Eltern, sowie Freunde meiner Schule freundlichst einlade. Lina Moeaer. Anmeldungen nehme während der Ausstellung entgegen. Der Unterricht beginnt mit dem 1. August. 5699 Röhrle s Bierhalle. Donnerstag, den 12. Juli: Grosses Jäger-Concerl ausgeführt von der Kapelle des Hessischen Jäger-Bataillons Nr. 11 unter Leitung ihres Kapellmeisters Herrn 8- Hintze aus Marburg. Anfang 8 Mbr Abends. Entree zit) Pf^. 5701 JF. Httrwickel« Neuester Plakat-Faliriilao aller in Gießen ankommenden und abgehenden Eisenbahnzüge in der Expedition des „Giessener Anzeiger", sowie bei den Zeitungsträgern zu haben. Preis 20 Pfg.________________ • Bahnhofs-Restaurant Lollar. • Den hochgeehrten Herrschaften von Gießen und Umgebung empfehle meine Restauration ganz ergebenst. Diner und Souper auf Bestellung. Warme und kalte Speisen zu jeder Zeit in genügender Wahl zu kleinen Preisen. — Gute ! reine Weine, Münchener Bürger-Bräu, Gießener Export- und Engl. Porter-Bier. 3592 Hochachtungsvoll CL Dräbing. Stein’s Garten. Montag den 16. und Dienstag den 17. Juli 1888: Grosse Militar-CoDcerle, ausgeführt von der 30 Mann Barken Capelle des Kgl. bayr. 2. Iäger-Bskaillons aus Aschaffenburg. Kgl. Capellmeister: Schröder. ♦♦♦♦ Entree 50 Pfg. >«+ Programme an der Kasse. 5452 Fermietyungen. 5673 Eine Mansardenwohnung von 5—6 Zimmern mit Zubeh. per 1. Oct. zu vermiethen-__Schillerstraße 21 II. 5680 Zwei kleine schöne Wohnungen zu vermiethen._________Krofdorferstraße 17. 5692 Ein kleines möbl. Zimmer mit Kost zu vermiethen. Lindenplatz 7. 5693] Mödlirtes Zimmer zu vermiethen. _________________ Frankfurterstraße 69. 5700 Per 1. Äugust ein schönes Zimmer mit oder ohne Möbel zu vermiethen. Moritz Semmler, Wallthorftraße 15. 5694] ESladeu mit Comptoir und Wohnung per 1. April 1889, eventuell früher beziehbar, zu vermiethen. _________W. Ferber, Lindenplatz 5 I. 5695 In der Nähe der Ludwigs- und Bleichftraße ist ein Pferdestatt, Remise und Heuboden zu vermiethen. Näheres in der Exped. d. Bl- Vermischte Anzeigen. 5702 Ein tüchtiges in Küche und Hausarbeit erfahrenes Mädchen wird gegen hohen Lohn gesucht. Frau I>r. Bosenberg*. Alicestraße 12. PhninAk 6aar und | 1 laUIliU d, in Raten. I I Clavierstimmen u. Reparaturen 3 ■ werden solid und billigst ausgeführt, gj I 3135 G. D. Gebauer, Seltersweg 67. Ein Schreinergeselle auf dauernde Arbeit gesucht. Carl Hahn. 5688 5689 Für die Arnold 'sche Schlosseret in Biedenkopf werden noch zwei tüchtige Modellschlosser gesuMt. Anfragen an I. W. Arnold in Biedenkopf erbeten. 56^ Ein gold. Ring wurde gefunden. Abzuholen Hammstraße 2. । Bei unserer Abreise von Gießen > sagen wir allen Freunden und Be- i kannten ein herzliches Lebewohl. 5703 Lehrer ttaas und Frau. 5691 Ein jüngerer Bursche vom Lande für ein hiesiges Geschäft zum sofortigen Eintritt gesucht. Zu erfragen in der Exped. d. Bl._____________________ 5696 Zwei junge kräftige Arbeiter werden für dauernde Arbeit gesucht. ____________________Gerberei Lotz. Sommerfest des Fechtverbands j Sonntag, den 1?. Juli, Nachmittags 4 Uhr, auf der Schönen Aussicht» Concert, Can?, Volksbelustigung. Eintritt 25 NB. Tanzboden im Freien. [5628« 12—18 000 Mark auszuleihen. Näh. in der Exped. d. Bl. [5675 5674 Eine goldene Broche mit Photographie in Stein's Garten verloren. Abzugeben in der Exped. d- Bl. 5683 Ein mit guten Zeugnissen versehenes Mädchen für sofort zu miethen gesucht. Näheres bei I. Rothenberger, Lindenplatz 8. Zöpfe von ausgekämmten Haaren werden für i 1