Mr. Dienstag den 12. Juni 1888. Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. drrreaur Schulstraße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. reis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. >urch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mart 50 Pf, Amtlicher Hheit. Betreffend: Feldbereinigung in der Gemarkung Saasen. Bekanntmachung. Großherzoaliche Landeskommission für Feldbereinigung hat auf Grund des Art. 42 des Gesetzes über die Feldbereinigung vom 28 September 1887 (Reg-Blatt S. 247) die Anwendung dieses Gesetzes aus die in der Konsolidation begriffene Gemarkung Saasen für zweckmäßig erklärt und den Unter* zeichneten^ach Art. 15, Nr. eontaa d.n 23. Juni l. I., Vormittags 10 Uhr, in Saasen eine Versammlung der betheiligten Grundeigenthümer stattfinden, in welcher dieselben Wünsche und Anträge vorbnngen können und in melcker die Wablen lur neu zu bildenden Vollzugskommission und einem Schiedsgerichte vorzunehmen find. Qur Vollzuaskommission sind zwei Sachverständige nebst zwei Stellvertretern, zum Schiedsgerichte ist ein Mitglied, nebst nnem Stellvertreter von den beteiligten Gruudeigenthümern zu wählen. Jeder anwesende Betheiligte hat eine Sttmme.Die Beschlusfe. Ä 'hrer Gültigkeit eine Mehrheit von rwei Dritttüeilen der Anwesenden und sind unter dieser Voraussetzung auch sur die nicht erschienenen Betheiligten verbindlich. 5 Kommen gültige Beschlüsse nicht zu Stande, so hat die Landeskommission sur Feldbereinigung die Sachverständigen und Schiedsrichter zu ernennen. Alle bei der Feldbereinigung in Saasen beteiligten Grundeigenthümer werden zu dieser Versammlung hiermit etngelaben- Darmstadt, den 29. Mai 1888. Der Vollzugskommissär: Nover, Regierungsrath. 4bza Politische Wochenschau Gießen, 11. Juni. In dem Befinden des Kaisers seit der Uebersiedelung des hohen Herrn nach Friedrtchskron sind noch immer zeitweise Schwankungen zu verzeichnen, die indessen leinen beunruhigenden Charakter tragen, sondern auf die wohl noch immer nackwirkenden Erregungen zurückzuführen sind, welche der Domicilwechfel für den Pionarchen mit sich brachte. Auch sollen die Wucherungen im Kehlkopfe sich wieder etwas loszuliffen beginnen Die Nacht zum Samstag verbrachte der Kaiser wieder besser als die vorhergegangenen letzten Nächte und suhlte er sich am Samstag Morgen recht munter. Gr begab sich alsbald in den Park und nahm später einige Vorträge entgegen. Die Kaiserin Bicioria hat nunmehr, von der Prinzessin Victoria und kleinem Gefolge begleitet, den längst geplanten Besuch des westpreußischen Ueber- schwemmungsgebietes ausgesührt. Am Samstag früh 7 Uhr traf dre hohe ftrau in Dirschau ein, eine Stunde später in Marienburg, von wo aus die Besichtigung der Durchbruchsstelle der Weichsel bei Jonasdorf vorgenommen wurde. Mittags erfolgte die Ankunft in Elbing, wo die Kaiserin und ihre Begleitung im Hause des Commerzienrathes Schichau binirten. Die Rückkehr nach Potsdam ging über Dirschau und Schneidemühle vor sich und traf der kaiserliche Extrazug in der ersten Morgenstunde des Sonntags wieder auf der Wildparksta.'on ein. Die Kaiserin wurde an ollen von ihr berührten Punkten des Ueberschwemmungsgebietes von der Bevölkerung jubelnd begrüßt und in diesem herzlichen Empfange spiegelte sich sichtlich die Freude und die Genugthuung über den Besuch wider, durch welchen die Theilnahme des Kaiserhauses auch für die von der Ueberfchwemmungskatastrophe heimgesuchten Bewohner Westpreußens zu so erhebendem Ausdruck kommt. Eine Annäherung zwischen Oefierreich-Urigarn und Rußland durch die Vermittelung des Fürsten Bismarck soll im Werke sein. Dies deutet wenigstens eine Correspondenz aus Berlin im „Pester Lloyd", der bekanntlich mit den ungarischen Regierungskreisen in Fühlung steht, an und heißt es, Rußland sei unter Ablehnung der Allianzanerbietungen Frankreichs geneigt, Bevollmächtigte behufs Anbahnung einer Verständigung nach Wien zu entsenden. Fürst Bismarck vermittele in der Sache und werde er beim ersten Entgegenkommen Rußlands die deutsche Politik wieder in em russenfreundlicheres Fahrwasser einlenken. - Die Meldung bedarf freilich noch der Bestätigung aber gerade unwahrscheinlich klingt sie nicht und wenn vom „Pester Lloyd" hierzu bemerkt wird, Frankreich sei für den europäischen Frieden ungleich gefährlicher, als Rußland, so kann man dem ungarischen Blatte nicht Unrecht geben. Die am Samstag in Budapest zusammengetretenen österreichisch-ungarischen Delegationen sind am Samstag vom Kaiser feierlich eröffnet worden und aus dem Munde des österreichischen Monarchen wird die Welt hoffentlich beruhigende und friedlich' Versicherungen bezüglich der allgemeinen Lage vernommen haben. Im Ue'origen werden im Vordergründe der Verhandlungen der Delegationen Finanzfragen und hier wieder die Forderungen für militärische Zwecke stehen. In letzterer Beziehung vernimmt die N. Fr. Pr.", daß das gemeinsame Krtegsbudget diesmal ein Mehrerforder- nist von 42/io Millionen Gulden ausweist, daß für Anschaffung von Repetirgewehren 13 Millionen und für organisatorische Maßnahmen im Ordinarium wie im Extraordinarius 8 Millionen eingestellt sind. Der außerordentliche Specialcredit der Kriegsverwaltung beträgt 47,3 Millionen Gulden, von denen 16 Millionen bereits veraus- aabt sind und welche Ausgabe also die Delegationen nachträglich gut heißen müssen; 13 7 Millionen werden zu künftiger Verwendung und 17,6 für besonders dringende ^ällc gefordert. Oesterreichischerseits wohnten der Eröffnung der Ministerpräsident Graf Taaffe, der Reichskriegsminister General v. Bauer und der Marinecornmandant v. Sterneck bei. Von König Christian IX. von Dänemark ist ein Beweis echter landesväterlicher Gesinnung zu verzeichnen. Der dänische Herrscher begeht am 15. November d I die Feier seines 25jährigen Regierungsjubiläums und war deshalb in Dänemark eine Subscription eingcleitet worden, aus deren Erträgnissen dem Königspaare anläßlich dieses deoorstehenden Ereignisses ein Landsitz in Jütland zum Geschenk gemacht werden sollte. Der König hat jetzt aber die Annahme dieses Nationalgeschenkes abgelehnt mit der ihm zur Ehre gereichenden Begründung, daß ihm die drückenden ökonomischen Verhältnisse des Landes die Entgegennahme einer solchen Gabe nicht gestatten WUr^CI3n Bologna hat am Sonntag die Jubelfeier anläßlich des 800jährigen Bestehens der dortigen Universität ihren Anfang genommen. Das Königspaar, die meisten Mitglieder des Cabinets und zahlreiche Senatoren und Abgeordnete sind aus diesem Anlasse in Bologna anwesend und auch die gelehrte Welt Italiens wie des Auslandes ist bei der Jubelfeier stark vertreten. Fast sämmtliche deutsche Hochschulen haben Deputationen von Docenten und Studirenden nach der altberühmten italienischen Musenstadt entsendet, was zugleich ein neuer Beweis für die Herzlichkeit der allgemeinen Beziehungen zwischen Deutschland und Italien ist. In der Leitung des egypttschen CabinetS ist plötzlich ein Personenwechsel eingetreten. Der Ministerpräsident Nubar Pascha wurde vom Vicekönig förmlich ab- gesetzt^'weil er angeblich gegen den Unterstaatssecretär im Aeußern — einen Engländer — im'Ministerralhe zu schroff auftrat; Riaz Pascha hat sich zur Uebernahme des erledigten Portefeuilles bereit erklärt. Es scheint indessen beinahe, als ob hierbei englische Jntriguen mitgewirkt hätten, denn Nubar Pascha trat selbstständiger auf, als es Engländern in den Kram paßte. Zum Rücktritte des Ministers von Puttkamer. Die letzten Tage haben für Preußen und folgerichtig deshalb auch für das Reich überraschende politische Thatsachen gebracht. Aenderungen, wie solche schließlich jeder Regierungs- und Thronwechsel mit sich dringt, erwartete man ja allerdings in Preußen und dem Reiche, zumal sich die Gesundheit Kaiser Friedrichs wesentlich gebessert hat und eine regelmäßige Theilnahme des Monarchen an den Regierungsgeschästen ftatt- findet, aber so rasch und zum Theil auch so überraschend, wie sie nur eingelroffen sind, vermuthete man das Eintreten der Aenderungen nicht. Der preußische Staatsrninister des Innern, von Puttkarner, hat seinen erbetenen Abschied erhalten und man irrt sich nicht, wenn man die Ursache des Rücktritts dieses Ministers in Zusammenhang mit dem Kaiserlichen Handschreiben an Herrn von Puttkarner bringt, in welchem Handschreiben die Nothwendigkeit betont wurde, daß gerade anläßlich der verlängerten Legislaturperioden die Beamten sich jeder Wahlbeeinflussung streng zu enthalten hätten. Ob nun der Minister von Puttkarner in dem betreffenden Handschreiben einen Tadel für feine Amtsführung oder eine Differenz zwischen den jetzigen und früheren Re- aierungsgrundsätzen erblickt hat, wagen wir nicht zu entscheiden, die Thatsache bleibt aber bestehen, daß der Minister von Puttkarner nach Empfang eines oder auch zweier Kaiserlichen Handschreiben über die Haltung der Beamten bei den Wahlen seine Entlassung erbeten und erhalten hat. Die große persönliche Tüchtigkeit des ausgeschiedenen Ministers ist übrigens vom Kaiser hervorragend gewürdigt worden, denn Herr von Puttkarner hat anläßlich seiner Abschiedsbewilligung das Großkreuz des Hohen- zollern-Ot/dens vom Kaiser erhalten. Als eine hochwichtige Thatsache muß der Rücktritt des Ministers von Puttkarner aber zweifellos und unter allen Umständen deshalb gelten, weil durch die dem Herrn von Puttkarner gewährte Entlassung ziemlich deutlich dargethan ist, daß der Kaiser und König Friedrich den in der Aufrechterhaltung einer extrem conservativen Politik, als deren eifrigster Verfechter im preußischen Ministerium Herr von Puttkarner galt, kein Heil für den Staat erwartet. Man muß sich freilich noch jeder Meinung darüber enthalten, ob das preußische Ministerium nunmehr in das gemäßigt conservatioe, in das freiconservative ober gar in das liberale Fahrwasser einlenken wird, denn wir wissen noch nicht, wer der Nachfolger des Herrn von Puttkamer sein wird und wissen auch nicht, ob nicht auch noch andere Minister zurücktreten. Officiösen Kundgebungen zuiolge ist allerdings eine eigentliche Ministerkrisis nicht vorhanden, indem die übrigen Minister mit dem Reichskanzler an der Spitze erklärt haben, daß sie wegen der Wahb fraae ihre Entlassung nicht nehmen würden. Auch kann man vom Fürsten Bismarck, welcher über den Parteien steht und einst im Reichstage seinen politischen Standpunkt dabin erläutert hat, „daß es Zeiten gebe, wo dictatorisch regiert werden muffe und auch gelten, wo liberal regiert werden müsse", erwarten, daß er nicht nur mit einem freiconservativen, sondern unter Umständen auch mit einem nationalliberalen Cabmet bie Reaierungsgeschäfte weiter leiten wirb. Nimmt man also als richtig an, daß Fürst Bismarck unb bie übrigen Minister im Amte bleiben, so könnte es sich wohl nur um clre Reconstruction bes Ministeriums im freiconservativen ober im nationaUiberalen Sinne haubeln, zumal bekanntlich bie gemäßigt Conservativen unb Nationalliberalen im vreutzischm Landtage rote im Reichstage über die Mehrheit der Stimmen verfugen. kann aber auch der Fall fein, daß der Rücktritt des Ministers van Puttkamer der erste Anfang zu weiteren, wenn auch erst später solgenben weit und tret grerfenben Umänderungen in den Regierungskreisen Preußens und des Reichs ist. Grund zu Erregungen ist indessen nicht vorhanden, da Preußen und das Reich auf feitgeiugter Grundlage stehen und darf man deshalb der ferneren Entwickelung der inneren PolE. mit Ruhe entgegensehen. Deutschland. Telegraphische Depeschen. Wolff'S teUgr. Korrespondenz - SBureatt. "ÄW1, tft 3roarh -uunserem größten Äg'„„ kurzer W in RWZWZWWZRW । ftät bem A*fe“”nb0^taf>tnhin?EUieaUrg^e6e^8 Bulletin lautet: Bei Sr. Maie- ÄäÄÄÄ SÄÄ$SÄ: Allgemeinbefinden Sr. Majestät bes K-tse?s ist gut Einladungen ergangen. Das 9V“‘«fÄ si^Sfast Gestern gegen AbVnd conferirt- er etwaÄÜLÄ^b«-^ sich fobannin den Park der Rekchskanzl» Fürst R-uch^un^nach'" Uhr » SÄ sw "a* io\b“ ?“lb "’Vder M-Nbchn nach B°u^u Wagen Großfürstin Serg'ius v°n"Rußland sind WÄ'r Kunst^Auss^ll Unb >,bic aSfi-SiÄ^» ä b sS&SlWtÄ Pri«,e^VfiMr'ast?heute früh Mich"'bUr Unb 37e Kgl. Hah-st bi- M-ZMZM8MW WeMUZZZMOH geschmückten Dampfer nach Jonasdors weiter 8 9 Herrschaften auf einem reich Prinzes^^^laÄ'llÄhr M » ber ESSssssäSS, Bauq^^kge^EgE 3&r Majestät ein prachtLs Unter Mngen b-r NaUonalbymne -rsolgt- bie ^a4n«otni78en°'nn,en- «sr *■' Italien. -MMZZZGLS- B-finben des Kaisers. Der Kaiser stand um l m “ „ 'A ”"77 * bem dm Park. Nachmittags ist Ausfahr,' Um 2 Uhr Mit qLfiTVm“6 5* üISbann itt Liebe'zu"Italien" Als der Lechzte" zerris ene Fahne der römischen Leaion D-v 9?»rtrZV»t. it : ^^^rerheltskampfen pSSur » SS ÄÄÄfiS, L7"' *" gK-SKsa;teBS»; können wir uns wo7/be?7roh"n8H°ffnuna"binaEb8E" Mächten auch freundliche find uns noch durch längere Zeit werde erhalten bleiben."' b“B b'° Biohllha, des Friedens dmten derselben d"e «"-"ttEigr-st^-^Deleaafi'on-???^ ft betonten die Präsi- stellung der Monarch,- unabweisltch e^o der ch-n M d.e vich-rh-tt und Macht- ^gte wenn and, der oon uns gepflegte FrÄe bisber^-b JU.ft“11««1. Grat Tisza Beziehungen ungetrübt sind, so können wir ms bIte? und die allseitigen ichlicßen, daß wir inmitten hohe Woget, werfender U'edr vor der Erkennt»,ß ver- und desdalb stark sein müssen 8 ÜCrfcnbEr' divergircndcr Bestrebungen stehen i ErroirbEr^'r «aisi^'^D^r" Ausdruck"^" treuen^ft'"' bcibcr Delegationen herzlichen Befriedigung. In den rocnlaen smnnnt,n ? ,®^'"1™n0en gereicht Mir zur sah, ist eine wesentliche Veränderung in dervolitii»--,3? ®ir Mich versammelt «ungang fetner Majestät des deutschen Kallers Wilk/ln^ M^i 8^ ft‘ «ngeireten. Ter Usid B-rbundeten , hat mich tief betrübt Es erfüllt' MI» ft^öhrigen Freundes nicht minder innigen Beziehungen, die Mich mit Sr ?E'uhigung, daß die verbinden, dem zwischen den Nachbarreichcn belled-nd-7 T°IC^?L.bccm Kaiser Friedrich bunde auj's Vollkommenste entsprechen Die a T^undschasts- und Frtedens- auswartigen Mächten tragen fortwährend einen hur’Ä"’!" b^^.B!°narchie zu den auch sind Europa die Segnunaen des ^ri-d^,? ^ ^ sieundschastlichen Charakter Meine Regierung g-zwungen"?sf," in itferg““6"?- Wenn trotzdem unserer Grenzen unb die Förderung unserer ChrhTh b.s Sorge für die Sicherung zu nehmen, fo liegt der Grund hiervon baumf^Ä bedeutende Kredite in Anspruch beit der politischen Lag- Europas und in ^unauSm, g.?^!"Füheenben Unsicher? macht und Schlag,ertigkeit aller anderen Staaten®8 Ä Steigerung der Militär- seine Entschlossenheit zeigt, mit ebenbürtigen Kräften undbf?b??ch FEK«eich-IIngarn für di- Vertdeldigung seiner Inte,essen und' jener de« traditionellem Patriotismus stehen erfüllt es ein- erhabene Pfl^t und w rd Dedens auch fernerhin gelingen, etwa drohende , E\ *bm-' )o Gott will, auf die,e V-r-älinisse fällt Meiner KricasoerwalMna"d,3"m t011?1™- 3m Hinblick b|J.^erI,onftänbigung unb ®rBeiterunn unserer mintSri?rhp e-R*Un8obc !31i 111 bem Werke nicht zurückzubl-,b-n. Bei gewissenhafter Prüfiunade?a-'ft8 Um Schlagfertigkeit Kriegsminitters wird es Ihnen nicht en,neben d^L Vs .bkiugl'chm Vorlagen Meines au, b.e finanzielle Lag- d7r Monarchie °bgefaß,bsindbDst'Allsand""^^ Bü-ksicht Bosniens und der Herzegowina werden auck in dielet ä Ausgaben der Verwaltung nahmen dieser Länder ihre volle Deckuna finden Neb 3ft !" den eigenen Ein- volle Einsicht und Hingebung entgege,"bringen 6 ®'e 3brer Ausgabe liften Erfolg und heiß- Sie von H-^zen willkommen? 34 3brer Th°«gk-it gedeih- lution in 7er' Dauphins st?ltgeh«chten^Ran^ ®EiEJ ft100- Jahrestags der Revo- Carnot den Toast feWÄÄi? ^äfibent "der Republik Dauphins als Männer, welche die Eonstitiirnnnb.F ?^ ber Reoolution in der und durchgesetzt hätten, daß die Prin p en des oe?enmä? ®EfEftaft vorbereitet über die LandespoUzei in ^en baltischen Dro^in^n ^C- t ^a-f ^.^^chsrath das Gesetz ausgearbeitet worden ist, mit wenigen Änderunaen^>ni,pn^ Ministerium des Innern wahrscheinlich erst mit dem 1. Januar mISfWS G^tz, welches befttzern nur untergeordnete Polizeibefugnisse * ct bürfte, laßt den Grund- «™«L'LL! »SBSS-Sä Rsw Lokales. findet eine öffentliche ^tzung^^ ^ Uhr beginnend, in welcher folgende Gegenstände zur V-Ändtun^kömm-n. ^°8'"' Ob-rh°ssm statt, ; tewaafc* »'■' * • ?°nc"sston ®Ufia” 3U B'lb-l wegen 'p-rw-ig-r.-r Mrthschasts- d' SlC!^ö!!On 0C9en ^!c Bürgermeisterwahl zu Reibertenrod 4. Reclamauon gegen tue Beigeordnetenwahl zu Wobnield L ÄÄwCOtB ÄOnrab '2öa“bet °°" L°ngd gegen dl-Bürger- * ÄS'3»r"Ä i§raC“,itoen N--i°-°nsg-m-ind- zu Gießen aus- ! " rr6OC"1888789°ra"fd,la9 bCt i8racIl,itoen R-llglonsgemelnd- zu Gießen gfiU"^"nÄi" besonders auch oon Landl-uten, ein bedeutender. " ” b 538 Don Hemden, welche dm^Fra°n'kfurter°Schbnkll,u7 ,wck bF Lutherfeslspiel-Aufführung-n Fremde, letzten Lledewerses v7n S' 5 L"ss-n" Ä bcf FaÄinÄ flÄ Äh;; M süriS- Ä ÄS :M?ZW-ZMMW -WW-SZSW 5ür ei l»ÄrtÄ.äU erttarle"- ksMNMSWLLT — Der 16 Jahre alte Jnstallateurlehrling Christian Schuch aus Treis a./Lda. ist gestern Nachmittag beim Baden in der Lahn im sog. Consirmandensprung ertrunken. Derselbe wurde von Mitbadenden vor der tiefen Stelle, da er kein guter Schwimmer war, gewarnt. Die Leiche wurde alsbald geländet. BermisAreS. Annerod, 1L Juni. Das gestern hier abgehaltene Bezirksfest der Kriegerkameradschaft „Hafsia", verbunden mit der Fahnenweihe des Kriegerveretns Annerod, verlief, trotzdem der bewölkte Himmel dasselbe zu verderben drohte, überaus gut. Nach dem Festzuge, in welchem viele Vereine der Nachbarschaft mit ihren Fahnen marschirten, entwickelte sich auf der „Platte" bei Concert, Tanz und Gesangsvorträgen ein sehr fröhliches, ungezwungenes Treiben, welches den Festtag mit zu den schönsten machte, die unsere Gemeinde erlebt. △ Mainz, 10. Juni. Im Laufe dieses Sommers kommen in Mainz eine Reihe von Verbandstagen zusammen. Zur Zeit tagen die Papierfabrikanten hier, von deren Zusammensein indeß bis jetzt nur das bekannt worden ist, dah dieselben die Kupferberg'sche Sektkellerei einer eingehenden Besichtigung unterzogen und dah sie in einem ihnen zu Ehren am Freitag in der „Neuen Anlage" gegebenen Gartenfest von einem fürchterlichen Gewitterregen überrascht wurden, der die Theilnehmer des Festes bis auf die Knochen durchnäßte. Als zweite Versammlung tagen hier den nächsten Samstag mit einer großen Tagesordnung die deutschen Müllerei-Interessenten, denen sich in den Tagen vom 11. bis 13. Juli die 6. Hauptversammlung des Verbandes der deutschen Seifenfabrikanten anschließt. — In Folge geringen Steigens der Fruchtpreise haben sich die hiesigen Backer beeilt, eine Erhöhung der Brodvreise um 5, beziehungsweise 3 $ eintreten zu lassen. — Die Kreissparkasse Mainz hat den Zinsfuß für Conto-Corrent-Darlehen allgemein auf 41/2 pEt. festgesetzt. — Zur weiteren Sicherheit der Besucher des diesigen Stadttheaters gegen Feuersgefahr ist von unserem Stadtbauamt eben ein neues Projekt ausgearbeilet worden. Nach demselben soll vor dem Hauptetngange zum Theater eine Art einstöckigen Vestibüle angelegt werden, welches oben von einer Terrasse gedeckt würde und von dem Theaterbalkon aus zugänglich wäre. Der Vorbau soll mitten die Kasse aufnehmen, seitliche Eingänge erhalten und dos Foyer„ so eingerichtet werden, daß Sperrsitz und Por.'erre von hier aus dtrect zugänglich würden. Frankfurt, 9. Juni. Der diesjährigen Regatta, deren erster Tag hinter uns liegr, hatte man mit ungemein regem Interesse entgegengesehen, da nicht nur eine ungewöhnlich starke Betheiligung gemeldet war, sondern auch beim Rennen um den Meisterschaftstitel in dem Hamburger Skuller Doering ein Mitbewerber auftritt, der unferm siegreichen Achilles Wild seine Arbeit nicht gerade leicht macken wird. Einen Beweis dafür lieferte bereits das heutige Fahren um den Preis von der Gerbermühle. pi, Das Wetter war heute dem Feste anfänglich nicht günstig. Es regnete um 21/2 Ubr ziemlich anhaltend und der Himmel sah auch gar nicht darnach aus, wie wenn der Rest des Tages noch sonnighelles Wetter bringen werde. Der Besuch war in Folge dessen nicht sehr stark. Als sich jedoch gegen 4 Uhr die Wolken theilten und die Sonne wieder die Oberhand gewann, erwachte in den Frankfurtern mit erneuter Kraft das Interesse für den Rudersport und schaarcnweise zogen sie hinaus zur Gerbermühle, um wenigstens noch den „Ackill", wie man den Meisterruderer von Deutschland hier kurz nennt, gegen Emil Doering vom Hamburger Ruderklub „Faoorite- Hammonia" starten zu sehen. Der chronologische Verlauf der verschiedenen Rennen war Folgender. I Juni or-Vierer (Vorrennen). Da 7 Boote gemeldet waren, wurde das Rennen in drei Abtheilungen zerlegt. In der ersten sollten Hanau, Ludwigshafen und Mainz fahren. Am Start erschien indeß nur der Mainzer Ruderverein und ging in 6 Minuten 43 Sekunden allein über die Bahn. In der zweiten Abtheilung kämpften 2 Boote der Frankfurter Rudergesellschaft „Sachsenhausen" um den L-ieg. Das Boot mit dem Schlag: „Georg Mannberger" war erstes. Zeiten 7 Minuten 37 Secunden gegen 7 Minuten 58 Secunden des zweiten Bootes. Die dritte Abtheilung ergab den Sieg der Hanauer Rudergescllschast „Hassia" über den Mannheimer Ruderverein „Amicitia." Zeiten: 7 Minuten 40 Secunden gegen 8 Minuten 12 Secunden. Die Vorrennen erregen kein besonderes Interesse und es wäre meines Erachtens besser solche wegfallen zu lassen. Da es sich dabei um keinen Preis handelt, sind die Ruderer nicht besonders eifrig und das Publikum wird nur um seine Zeit und seine Geduld gebracht. Man denke nur: 3 Rennen, bei welchen ein Boot allein über die Bahn gebt, zwei Boote desselben Vereins starten und der^ieger 32 Sekunden Vorsprung hat. Daß das nicht interessant ist, müssen sich die Sportleute doch gewrß selbst f*g ((Aastrennen), Preis von Freunden des Rudersports. Von 5 gemeldeten Booten erscheinen nur 3 am Start. Der Mannheimer Ruderclub führte vom Start aus, Mainzer Ruderverein war zweiter, Wetzlarer Ruderklub dritter. Die Mitte der Bahn war indeß noch nickt erreicht, da hatte Mainz Mannheim schon eingeholt, setzte sick an die Spitze und blieb auch mit einem Vorsprung von mehreren Längen Sieger. Wetzlar blieb vom Anfang bis zum Schluß letzter. Zeiten: 7 Minuten 21 Secunden, 7 Dt.nuten 30 Secunden und 7 Minuten 49 Secunden. 111. Zw eier ohne Steuermann. Maininsel-Preis, gegeben von dem Frankfurter Ruderverein. Der Preis muß dreimal gewonnen werden, ehe er Eigenthum des siegenden Vereins wird. Die Frankfurter Rudergesellfchaft „Germania" hatte keinen Gegner gefunden und ging in 9 Minuten 4 Secunden allein über die Bahn. IV. Juntor-Skiff. Preis des Vorstandes. Dieses Rennen sollte, trotz aller Anstrengungen, unentschieden bleiben. Es traten am Start an: Earl Krailing von der Gießener Rudergesellschaft, Hch. Gerber von der Heilbronner Rudergesellschaft „Schwaben", E. Martell vom Wetzlarer Ruderclub und Hch. Hof vom Offenbacher Ruderverein. Nach kurzer Fahrt erfolgte durch die Schuld des Heilbronners eine Eollision. Das Rennen mußte von Neuern aufgenommen werden, nachdem Heilbronn distancirt worden war. Aber auch das zweite Rennen ergab feinen zweifellosen Erfolg, obschon Gießen mit ca. 5 Längen als Sieger das Ziel passirle. Wetzlar erhob wegen abermaliger Eollision Protest und das Schiedsgericht entschied dahin, daß dem Protest Folge zu geben und morgen das Rennen nochmals zu fahren sei. Krailing-Gießen fuhr sehr schön, scheint bei weitem der Ueberlegene zu fein und dürfte wohl auch heute Sieger bleiben. (Siche die betr. Nachricht unter „Lokales"). V. Skiff. Preis von der Gerbermühle (Wanderpreis der Frankfurter Ruder - gesellschaft „Germania"). Der Preis gebt auf ein Jahr in den Besitz des Siegers über; außerdem erhält derselbe eine goldene Medaille. Vertheidiger von 1887 Herr A. Wild von der Frankfurter Rudergesellschaft „Germania". Dieses Rennen nahm, wie schon Eingangs bemerkt, das Hauptinteresse in Anspruch und zwar deshalb, weil man es allgemein als eine Probe auf das Resultat für das morgige Meisterschaftsrudern ansieht. Es concurrirten Wild, Doering und Stadtmüller vom Offenbacher Ruderverein. Letzterer ist schon im vorigen Jahre beim Meisterschaftsfahreu von Wild geschlagen worden, die Frankfurter befürchteten also durch ihn keine Niederlage für ihren „Achill", dagegen rühmt man Doering eine glänzende Technik nach, die Wild gefährlich werden könne. Der Frankfurter Skuller ist indeß an Ausdauer und Körperkraft dem Hamburger Gegner überlegen und diese Factoren gaben heute den Ausschlag und geben ihn vermuthlich auch morgen. Obgleich Doering vom Start aus führte, setzte sich Wilv bald an die Spitze und ging als Sieger durch's Ziel. Der Kampf zwischen Doering und Wild war ein sehr harter und leichten Spiels hat der derzeitige Meister von Deutschland den Preis von der Gerbermühle nicht errungen. Zeiten: 7 Min. 32 Sec., Doering 7 Min. 39Vr See., Stadtmüller 7 Minuten 57 Sec. Wild wurde stürmisch und mit endlosem Hurrah begrüßt. VI. Vierer ohne Steuermann. Preis vom Main. (Herausforderungspreis der Frankfurter Rudergesellfchaft „Germania"). Der Preis muß drei Jabre hintereinander gewonnen werden, ehe er Eigenthum des siegenden Vereins wird. Sieger von 1887 Frankfurter Ruderverein. ES starten „Germania" und der vorigjährige Sieger. Der Frankfurter Ruderverein geht mit 41/2 Langen Vorsprung als Erster durch's Ziel. Zeiten: 7 Min. 14 Sec. gegen 7 Min. 23 Sec., welche „Germania" gebrauchte. Die Bahnlänge für sämmtliche Rennen betrug 2000 Meter gerader Cours stromabwärts. handel und Verkehr. Grünberg, 9. Juni. «Frachtpreise.,- Weizen X 19.00, Korn X 14 50, Herste X 14.00, Hafer X 14.50, Erbsen X 15.00, Linsen X 00.00, Lein X 000.0, Samen X 00.00, Kartoffeln X 4.50, Wicken 00.00. Frankfurt, 9. Juni. Auf dem heutigen Markt kosteten: Kartoffeln per Malter X 6.00—7.00, das Gescheid 00--H, Eier das Hundert X 0.00—0.00, daS St. 5—6 Ä Butter im Großen X 000.—000 00, im Detail das Pfund X 0.90 bis 1.00, Weißkraut per Stück 00—00 H, Rothkraut per Stück CO—00 H, Kohlrabi per Stück 0-0 H, Ochsenfleisck per Pfund 45-70 H, Kuh- u. Rindfleisch 35-60 Kalbfleisch 35—50 H, Schweinefleisch 00—00 H, Hammelfleisch 50-60 H, 1 Hahn X 0.00—0.00, 1 Huhn X 00—00, 1 Ente X 0.00—0.00, Gans Pfund 00—00 1 Taube 00—00 H, Welsche X 00—00. Kirschen per Pfd. 30—40 Wärmegrade der Lahn und der Lust, nach Reaumur gemessen zwischen 11 und 12 Uhr. Luft 171/2, Wasser 16 Gr. Gießen, den 11. Juni 1888. Rübsamen. Telegraphischer Coursbericht der Berliner Börse vom 11. Juni 1888. Oesterr. Creditactten 143.90 Disconto-Com-Antheile 194.50 Oesterr. Staatsbabn-Actten 91.10 Lombarden 34 50 1880 4% Russen Oblig. 79-50 4°/o Ungar. Goldrente 79 40 4°/0 unif. Egppter Oblig. 80.90 5% Gemischte Russen 93 50 Tendenz: matt. Allgemeiner Anzeiger. I Bekanntmachung. Eintrag in das Genossenschastsregister Großh. Amtsgerichts Gießen am T Juni 1888. Betr.: die Actienbrauerei Gießen. Die dem August Noll in Gießen ertheilte Procura ist erloschen. Neidhart, 4857 Gerichtsschreiber. Buuverding Donnerstag, de« 14. d. M», um 11 Ubr. sollen dahier die zur Vergrößerung des Försterbatlses in Wismar erfordert, zu 832,24 X veranschl- Erd- und Maurerarbeiten vergeben werden. Krofdorf, den 9. Juni 1688 4858 Das Bürgermeisteramt. Versteigerung aus den Abbruch. DienStag, d. 19. Juni d. I., Nachmittags 2 Uhr, soll das alte Wirtschaftsgebäude aus dem Heffenbrückerhammer an Ort und Stelle unter den vorher bekannt zu gebenden Bedingungen öffentlich meistbietend auf den Abbruch : versteigert werden. Laubach, am 9. Juni 1888. 4859 Gräfliche Nentkammer, Heugras - Versteigerung bei der Stadt Gießen. Montag den 18., und Dienstag, den 19. Juni, jedesmal von Vormittags 9 Uhr an, soll das Heugras von den städtischen Wiesen versteigert werden und zwar: Montag, den 18. Juni von den Wiesen vor der Neustadt, am Neuenwegerthor, am Fürstenbrunnen, Wieseckthal und im Heegstrauch; DienStag, den 19. Juni von den Ochsenwiesen, den Wiesen im Stolzenmorgen, Utersbrunnen und Altentisch, Nachmittags 2 Uhr von den Wiesen in der Gemarkung Rödgen, Nachmittags 3 Uhr von den Wiesen in der Gemarkung Großen-Buseck. Die Zusammenkunft ist Montag, den 18. Juni am Neustädterthor und Dienstag, den 19. Juni in den Ochsenwiesen. Die Großh. Bürgermeisterei, n der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, den 12. Juni 1888. Großh. Bürgermeisterei Gießen. ________A. Bramm. 4873 4862 Ein eisgrauer Schäferhund ist mir zugelaufen. Hch. Lindenstruth, Schäfer m Wfeseck. Die Holzversteigerungen vom 6. und 8. Juni 1888 sind genehmigt. Empfang der Abfuhrscheine vom 15. Juni ab auf Freiherrl. Rentei Rabenau. Keffelbach, den 9. Juni 1888. Trost, 4864] Freiherrl. Revierverwalter. 2500 angesammelte Stoffreste aus werthvollen, guten BuckSkinS zu Herren- und Knaben-Anzügen, Sommerpaletots, Hosen rc- von 2—6 Mtr lang werden zu enorm billigen Preisen im Einzelnen versandt von L. Dresdner & Sohn, 4877] Berlin, Friedrich-Straße 169. 4860 Ein zum Sprung tauglicher, sehr schöner Faffclocks »"Ä*" 13 Monat alt, steht zu verkaufen bei Wilhelm Heger, Homderg a/Ohrn. Vene Häringe, jetzt in bester Qualität, per St. 10 u 15 H. A. Koch Nachf., Harnbg. Fisch- u Del -Hdlg. 4888 , 4882 Ein junger Kellner gesucht. i Restauration Postkeller. ”"4883 Ein braver Junge vorn Lande J für ein hiesiges Hotel gesucht. ■ Näheres in der Expedition d. Bl. \ 4870 Eine Krau empfiehlt sich im Weitzzeugnähen. Näheres in der Exped. d. Bl. 4-75 Ein zuverlässiges Dienstmädchen auf Johanni gesucht. Zu erfragen in der Exped. d. Bl- ■ ■ . heileichgründl. Asthma ■ ■ W aDBÖlilädes Patienten. Beschreibung des Leidens und Angabe, ob Füsse kalt, an P. Woidhaas, Dresden, Reissigerstrasse 42, I., gegenüber dem Kgl. Polizeibureau. ___4879________________ 4891] Tüchttges Mädchen für Küche und Hausarbeit gegen hohen Lohn nach Metz für 15. Jun gesucht. Näheres bei Frau Müller, Löwengasse 26- Zwei tüchtige Anflreicher gegen hohen Lohn gesucht. LouiS Paul, Weißbindermeister, 4890 Nidda.____________ 4887 Dasjenige, das den Wagen aus der Lindengasse 6 entwendet hat und ihn nicht binnen drei Tagen zurückerstattet, wird gerichtlich belangt werden. Jean Dupny empfiehlt sich zum Verzinnen aller Artikel in Kupfer- und Weißblech, Pferdegeschirr rc zu bill Preisen. Niederlage : Seltersthor, a ur kurze Zeit- [4825 4791 Ein älteres in Küche und Hausarbeit erfahrenes Mädchen gesucht Näh^in der Exped. d. Bl- 4833 Eine gesetzte Person, welcke bürgerlich kochen kann, wird zur selbstständigen Führung einer Wirthsküche zu baldigem Eintritt gesucht. Näheres Frau Hüttenberger, Kreuz 2. 4889 Ausführungen zu ermäßigten Preisen 3 Mk., 2 Mk, 1 Ml. und 50 Psg. Die Aufführung am Dienstag beginnt um 4®/< Uhr. Programme ä 10 Pfg. Die Beerdigung findet morgen Dienstag Nachmittag 3 Uhr vom Sterbehause, Asterweg 23, aus statt. ___ 07 4871 Lutherfestspiel zu Giessen. Heute (Montag), den 11. und Dienstag den 12. Juni Todes-Anzeige. Freunden und Bekannten die traurige Mittheilung, dass unser lieber Gatte, Vater Schwiegervater und Grossvater Abraham Beyfuss im Alter von 83 Jahren heute Morgen 8 Uhr sanft verschieden ist. Die trauernden Hinterbliebenen. Dienstag, den 12 Juni: Militär - Coneert, ausgesührt von der Capelle des 2. Großh. Heff -Jnf.-Rgts (Großherzog) Nr. 116, unter Leitung des Grohh. Musikdirektors Herrn C Krauße. Anfang 8 Uhr. Entree 30 Pfg. Für gute Speisen und Getränke ist bestens gesorgt. Hochachtungsvoll Hch, G-aaf ke. Bei ungünstiger Witterung am folgenden Tage.4885 miethen Hch. EiertLrizer. 4853 sogleich zu penn. Naumann Dee Borftuud 4884 4854 tvar^Schulze^Fahnenfabrik. 4874 Durch ganz einfiiuf bin in Posten Waaren zugeben. besonders vortheilhaften Mästenden Stand gesetzt, einen großen zu toirklichen Schleuderpreisen ab- 48 4 5 Ein braves williges Mädchen von 15—16 Jahren in eine kleine Familie gesucht. Näheres Gartenstraße 17. F 3»m bevorstehenden Jubiläum des hiesigen Regiments empfehle Hausfahnen Mit und ohne Malerei (Reichsadler, heff. Wappen re ) in verschiedenen Größen zu äußerst billigen Preisen. Sonnenstraße 20. W Für Speisen und Getränke ist bestens gesorgt. l*U*enet' im Ferd. Karnickel. « q Wieseck, den 11. Juni 1888. O 1701] Einladen mit Wobnung zu ver- ' Q teilte Freunde. ** Marktstraße 34. ' ÖDCQDOQ00100^000000 Danksagung. b'8 ,§Ür bie oieten SSeroe'ie herzlicher Theilnahme bei der Beerdigung Louis Jager, Bäcker, aus Homberg a. d. Ohm, sowie für die Blumenspenden und die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Dr. Naumann, sagen hiermit den tiefgefühltesten Dank Gießen, den 10. Juni 1888. 4881 Die trauernden Hinterbliebenen. Gestern Abend 81/» Uhr verschied nach kurzem schweren Leiden unser liebes Töchterchen Emma was wir Freunden und Bekannten hierdurch tiesbetrübt mittheilen. Gießen, den 11. Juni 1888. 4^66 Karl Schulze II. und Frau. Rohrte's Rierhwlte* Montag den 1t. Juni Grosses Concert, ausgeführt von der Kapelle des 2. Grohh. Hess. Zuf-Mtg. Ur. 116. Anfang Abends 8 Uhr. Entree 30 Pfg. Gießener Kuder Gesellschaft. 3itr Feier des gestrigen Sieges unseres Junior Senker s heute Abend Zusammensein am Bootplatz. öööaoocoaiDQöQQoaaa S 4878 UnseremFremideTheodor 5? Kreiling »u seinem oiertelhundert- jährigen Wiegenfeste ein dreifaches Hoch, daß die ganze Philosophen- L stroße wackelt. U M- Kann, Markttrasse. Günstige Gelegenheit für Ausstattungen. 3456 Wobnung, 3 oder 4 Zimmer mit fec Docy, oay du Zubeh. und Wasserleitung zu oermtdthen. ! b« stroße wackelt. LH. »rück, Schloßg. 16. J K Wieseck, de 3197 Auf der Schöne« Aussicht ein hübsches Familienlogts zu vermiethen durch L. Textor im „Darmstädter Haus" 3610] Grünbergerstraße vis-a-vis der Kaserne ist der 2. Stock meines Hauses, zwei Wohnungen von je drei Zimmern, Corridor und Zubehör, per sofort zu ver- Nedaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Drühl'schcn Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. 4787] Kleines Logis vermiethet _______________Moog Flügelsgasse. *06± Ein Logis im Vorderhause zu vermiethen. S. Elsoffcr. 3913 Ein kleines Logis zu vermieihen. _________________Kirchenplatz 15. 4886 Ein kleines Familienlogis zu vermieten Sandgasse 17. 4861] Zwei Zimmer, Küche u. Kammer an ruh. Leute zu verm. I. Schmücker. 4865] Kleines Familienlogis sogleich zu vermiethen. Feldfchlötzchen. 4869 Ein größeres und ein kleineres Familienlogis nebst Zubehör per 1 August zu vermieth en. Wolkengasse 11. 4868 Eine Familienwohnung (drei Stuben) im Hinterhause zu vermiethen. _______W. Nagel, Brandgasse 4. 4876 Durch Wegzug ist der 3. Stock, Ecke der Ludwigs- und Bleichstraße, per September zu vermiethen, auf Verlangen kann auch Pferdestall rc. abgegeben werden. Näheres Bleichstraße 26 1.____________ 4844 Eine Wohnung von 5 Zimmern mit Zubehör u. Gartenhütte zu vermiethen. Ernst Moeser, neben Stein's Garten. 4750] Familienlogis, 4—5 Zimmer mit Zubehör. Selters weg 31. 667] Südanlage 11 der dritte Stock 2499 In meinem neuerbauten Hause (Bahnhofstr.) sind per 1. Juli zwei comf. Wohnungen zu vermiethen. M. Hochstütter. 4892 Ein kleines möbl. Zimmer mit Kost zu vermiethen. Lindenplatz 7. 4863] Freund!, unmöbl. Zimmer, Nähe der Bahnhofstraße, zu mietben gesucht. Offerten mit Preis an die Expedition d. Bl. erbeten. 4867 Zwei möblirte Zimmer, eo. auch ein, sofort zu vermiethen. ___Bahnhofstraße 64 III. 4872] Gut möblirtes Zimmer zu vermiethen. Näheres in der Exped. d. Bl i Sammtliche Normalartikel System Jäger, Reformhemden, Bleyge s, zweifeitigeHemden, Jacken, Hofen, vollständig krimpffrei. (*rosstes in allen Qualitäten baumwollener und Merino-Sommerunterzeugen, Strümpfen, Socken etc. empfiehlt billigst 4880 ______ F» Teipel, Markt 16. •8 Billig wie noch nie! IS Die heutig« Nummer enthält 1 Blatt und 1 Beilage. Mage zu Jtr. 134 des „flie^ener Anzeiger Uhr, 7 4757 4271 Bahnhofstraße 30. 3201 Neuenweg 15. 4772 'Donnerstag den 14. Juni geschlossen. Freitag den 15. Juni: Der vofnarr. Große Preise. Samstag den 16. Juni: Goldfische. Große Preise. Sonntag den 17. Juni: Goldfische. Große Preise. Gießen- Carl Petri. Marktplatz. 4816 Ein Dienstmädchen gesucht von [ Sl, Keller, Seltersweg 71. ' AeilgeVotenes. 4758 Wegen Verkauf meines Hauses und raschen Umzug habe ich eine große Parthie Maaren, bestehend in Specerei-, Wolle- und Farbwaaren, sowie circa 100 Mille verschiedener Sorten Cigarren (eigenes Fabrikat) sehr billig, zu verkaufen. „ , Steinberg, den 6 Juni 1888. Balth. Schneidmäller II., „zur Wilhelmshöhe^. Neiserbesen mit Stiel versendet in guter Qualität per 100 St. franco Kirchhain (M.-W-B.) zu Mark 10.—. 4789 31. Stern I. in Niederklein. la. frische Butter zum Einkochen, per Pfd. 75^, empfiehlt II. F. Wnssauer, Kaffee, reinschmeckend, roh und stets frisch gebrannt, in allen ^Qualitäten und Preisen. „ .. Als besonders preiSwurdig empfehle einen vorzüglichen rolicai Kaffee, per Pfd- vH. 1.10. Emil Orbig, Au verkaufen r ein guter Jagdhund männl. Geschl., i/4 Jahr alt, reine Sctterrace, langhaarig und schwarzfarbig. Näh, in der Exped. d. Bl.4784 Heugras- Versteigerung. Das diesjährige Heugras von den Domanialwiesen wird versteigert: 1) Donnerstag, d. 14. 3um, Vormittag» 9 Ahr, bet Wirth Rabenau zu Men-Buseck aus der Gemarkung Alten- Buseck, 2) Freitag. d. 13. Juni, Vor- mittags 9 Ubt, in der Wirth- schäft von Georg Dorfeld Wittwe zu Wieseck aus der Gemarkung Wiefeck, 3) Freitag, d. 13. Juni, Nachmittags 2 Uhr, bei Wirth Leib im Philosophenwald aus der Gemarkung (Sieben- Gießen, den 9. Juni 1888. Großherzogliche Oberförsterei Gießen. Block. 4851 Von unterzeichneter Behörde wird ein durchaus erfahrener erster RechnungSgehulse gesucht. — Gehalt 1400 JL — Bei Vorhandensein der erforderlichen Voraussetzungen kanndecretmäßige Anstellung im Staatsdienste beantragt werden. Gesuche sind bis zum 20. l M unter Anschluß von Zeugnissen einzureichen. , Gießen, am 7. Juni 1888. Großh. Provinzialdirection Oberhessen. Dr. Boekmann. 4792 Vermischtes. rfri- »tiiff *hpr Wucherer ] Von der Saar, 5. Juni. Der Vorstand des Vereins gegen den Wucher im Saargebtet, der schon so manche Kniffe und Schliche ^Muck?r?! aufgedeckt hat, veröffentlicht, um die ländliche Bevölkerung vor Ver- lege^eiten und Ausbeutung zu sichern, folgende für alle Gegenden, wo D^erer^ihr Attgemeiner Anzeiger. Am 12. d. MtS., von Vormittags 9 Uhr an, wird der Unter» verbandStag Hessischer Vorschuß- und Eredit-Vereine m Ttein'S Saalbau dahier tagen und steht als Hauptgegenstand dte Berathung des neuen Genossenschaftsgesetzes auf der Tagesordnung. Alle Mitglieder und Freunde unseres Verems und des Genoffenfchasts- wesens laden wir hierdurch zum Besuche dieser Verbandstages und zur Dherl- nahme an dem sich anschließenden gemeinschaftlichen Festeffen freundlrchst ein und hoffen auf recht zahlreiche Betheiligung. , , Anmeldungen zum Festeffen nehmen Herr Gastwtrth Stein tm Garten, unser Vereinrdiener, Herr Carl Währ um, und wir auf unserem Bureau mit Vergnügen entgegen. Gießen, den 7. Juni 1888. . Gewerbebank zu Giessen, e. G. H. Wagner. Carl Vogt II. (Nachdruck verboten.) Internationale Kunstausstellung ?u Miinchen 1888. München, 6. Juni. Selten ist noch eine Kunstausstellung unter erschwerenden Umständen in's Leben aerufen worden, wie die am 1. Juni in München eröffnete. Eme politisch trübe Situation, die erdrückende Goncurrenz, dte Ausstellungen in Wün, Kopenhagen, Bar- ttlona, Brüssel und Bologna, dte votjährige große Betliner, die Welt-Ausstellung ließen das Münchener Unternehmen als em wenig aussichtsreiches erscheinen. Um so erfreulicher ist nun die Thatsache, daß man das ichone Werk^al ein oollgclungenes, als ein quantitativ ebenso bedeutendes wie qualitativ ^oorragend bezeichnen kann. Zwar sind noch große Lücken auszufullen, aber dte bereits vollzählig vertretene deutsche Abtheilung, die jetzt schon glän^enbe Amerikas Hollands, Schwedens und Norwegens, Italiens, der Schweiz, Spaniens, Amerika sichern ein Gesammtbild der Ausstellung wte kaum einer früheren..Um den edlen Kern schlingt sich eine prächtige Umrahmung, der riesige Glaspalast ist ru einem geschmackvoll dekorirten, übersichtlich geordneten Ausstellungs - Raum umgeschaffen toOrbCni)cT Beschauer betritt die Ausstellung durch die monumentale Vorhalle, erlesene Werke der Plastik, Blumen- und Baumschmuck empfangt denselben ^em imposanttn * SÄ MÄ werben burä die tünftleriid) fchöne Ausstattung voll geboben und gelangen zurglucks s ÄS apjsTÄ-rxxTÄÄS sinv Di-st historisch- Ab,Heilung, Werke Münchener Künstler ieit der ersten Gemälde. «. j.-l dma in München den 4. November 1788, nimmt einen besonderen Raum ein. DoS^uische Reich ist in 32 Räumen, die fremden Aussteller in 38 unt-rgebracht Am nufterflcn Ende der Ausstellung ist die prächtig dekorirte Restauration ausgelchlagen. Lstr berricht nur ein Wettbewerb und nur eine kritische Meinung - möglichst °i des vorzüglichen Stoffes zu vertilgen und die einstimmige Anerkennung d-r^Gui- dessel den. --- — Bekanntmachung. Während des Wollmarkts zuHohen- folms am 18. und 19. d. MtS. hält der Unterzeichnete daselbst Zahltage ab. Dagegen fallen die auf Donnerstag und Freitag den 28. und 29. Juni l. I. bestimmten Erhebungstage in loco Hohensolms aus. Lich, am 6. Juni 1888. Kreiling, 4729 Fürstlicher Rentmeister. Universität- - Chronik. Marburg 8 Juni. Der außerordentliche Prof, vr Thedor Rumpf zu »nnn ist lum außerordentlichen Professor in der mebicinischen Facultat hiesiger Universität ^ernannt und mit der Dir-ctivn der medicinischen Poliklinik beauftragt worben.__— Flaschenbier. Empfehle eine vorzügliche Flasche Gxportbier aus dem Bürgerlichen Brauhaus München, do. aus der Actienbrauerei Lacke, Farben und Materialwaaren zu allen Zwecken in besten Qualitäten liefert dw Dioge=.lx»zxdJ.3M=.r von Ott. ScKa.f, Seltersweg 39. Handwerk treiben, beherzigenswertbe Warnung: Dem Verein gegen Wucher im Saargebiete ist in mehreren Fällen bekannt geworden, daß ein Handelsmann bei Gelegenhett einer Versteigerung die Redensarten fallen ließ: „Ihr braucht Euch nicht zu ziehen, ich komme alle Martini die Ziele bet Euch zu holen", daß auch der erste Termin richtig abgcholt wurde, daß aber beim zweiten Termin der Handelsmann ausblteb. Die Schuldner und Ansteigerer hatten das Geld glücklich bereit daliegen und warteten. Als der Handelsmann trotz seines Versprechens immer noch nicht kam, schickten endlich einige das Geld hin. Nun sollten sie aber die weiter gelaufenen Zinsen zahlen und hatten das Geld doch im Kasten gehabt. Wegen des nicht gerade hohen Betrages zu Prozessen, zumal da die Zusage, das Geld holen zu wollen, nicht im GoMract stand, erschien bedenklich. Die Zinsen mußten also darauf gelegt werden- Doch tst dieses noch das kleinere Nebel- Weit schlimmer ist es, wenn durch irgend einen Umstand, eine Nothlage, eine gute Kaufgelegenheit das nicht abgeholte, nun müßig dalieaende Geld angegriffen und verwendet ist. Sicher fordert es dann bald der Gläubiger, mindestens hat er am nächsten Termintage zwei Ziele mit Zinsen zu beanspruchen. Diese sind dann kaum beizuschaffen. Die Verlegenheiten beginnen und damit ist der Zustand da, welcher Verhandlungen und Vereinbarungen mit dem Gläubiger nothig macht- Die Grundlage für das neue Geschäft ist gelegt. Das hat am Ende der Handelsmann nur gewollt, als er den fälligen Termin nicht einbeben kam. Wer also vor Verlegenheiten und Ausbeutung sicher sein will, der stnde sofort am Fälligkeitstage das verfallene Ziel ein und hebe den Postschein gut auf. Wenn der Handelsmann versprochen hatte, er könne das Geld selbst holen und bleibt dennoch aus, so denke der Schuldner gleich, „das geschieht nicht aus Wohlwollen, auch nicht aus Nachlässigkeit, sondern da steckt eine Absicht dahinter".__ Rcpertoir der vereinigten Stadtthcater ,;n Frankfurt a. M. Opernhaus. Tienstaa den 12. Juni: Zum ersten Male wiederholt: Am Wörther L>ee. Hicrvust Zum ersten Male roiebcriolt: Die verwandelte Katze. Gewöhnliche ^rCl'C"mittwod) den 13. Jnni: Fünfte Vorstellung des CycluS klafstfchcr Dramen. aii ft (II Tbeill. Ermäßigte Preise. Anfang 6 Uhr. , ^ Donnerstag den 14. Juni: Die Regimentstochter - Marie: Fraulern ^obis als Gast). Hierauf: Ballet-Dlvertissemrnt. Gewöhnliche Preist. Freitag den 15. Juni: Sechste Vorstellung des Cyclus klassischer Dramen. em,nÄ,"b,n 1«”#: Ä«I>UW: «»->,»-.>>. WWW* Sonntag den 17. Juni: Die Zauberflote. (Königin der Stacht. Fraulein Tobis als Gast). Gewöhnliche Preise. Schauspielhaus. Dienstag den 12. Juni: Ein Glas Evpelwein. Vorher: Ei.ndelicater itttrnn Qu Aniana: Der Ring des Polykrates. Große Preise. Mttawch den 13.Juni: Durchgegangene Weiber. GroßePreise. Anfang (bllecfion SPWJISW < y^s Sa.uk. 1 Mark. Kataloge gratis m jeder Buchhandlung “ ‘ 3269] Schönes Kneiplocal abzugeben. Sonnenstraße 14. a -c6 v S d0 a 3 G DD ti G 4- = := 2 S s s a o 1 Q :Ä i kö w fl 4) U S d tti y © s 00 Verzählens 1 kommnisse sind, wkrde» "ormieden Wo ° "«Eber Vor- unter Umständen auch die Beweiskraft des Oh”T™ kann einmal eine Rechnung welche durch ,Werden- Wird verlegt oder imhümliä .ernichtot „nd°7. be,“h'1 Empfänger gerade diesen PnsMn • ’ • d i-»es ^at Zugleich der so dass^der'ßTtrag^nochi^als^gefo^deTt06^^chorn nicht gelöscht, äSftS£=,»SE5s obige Summe habe ich einen cLk'uf “t^Tbl b^ in Giessen im Betrage von Mk r agserseh leben die Auszahlung dieses Checks aus' irgend^inem^Grund beanstandet werden müssen sn u/ il ,eme™ Grunde von mir ÄilÄS-;** d- Eon ab- »■ ÄÄ Ä bestimmte Summe «« Übaweisen »El " dnlt“ <™ Ä-Lr Ve= LL - *Ä2fi Ich empfehle meine Einrichtung zur allgemeinen Benutzung. Giessen, 10. Juni 1888. Nedaction: A. Scheyda. Erfte Hypothek wird auf ein nctn Kapital von 10,500 Mark aU™/8J/o 3U l"hen gesucht. <Ä"ter W‘ 25 befördert bie Frau Hüttenberger, Vermietherin. A cMwng / Um mit meinem noch vorhandenen Lager in garnirten Damen-- und Mädchen - Strohhüten, sowie Herren- und Knaben-Ttroh- vuten rasch zu räumen, so tritt von heute an eine bedeutende Preisermäßigung ein. 4675 J>‘ Berlrand, Wettergasse 3. 4779 Von jetzt ab wohne ich Kreuzplalz 8, 4786 Das Heugras von drei Wiesen verkaufen. Grünbergeritraße 36. Klempner. Johann Maria V'arina (gegenüber dem Gereoneplatz). Erfrischend und belebend lasst einen lieblichen Maiglöckchenduft zurück. (4462 C, F. Conrad und G. Gerhardt." Hochfeine Neuheit! i - i Tüchtige Schwarz üaU de Coloene i dauernde Beschäftigung, von d vergütet. Bestimmungen für die 1) Die Checkrechnung wird provisionsfrei geführt. 3) Die Einlagen werden nach vollen Tarnen w , kleine Beträge lauten, i « E-ne etwa erforderliche Aenderung des Zinsfüsse« "‘‘"a Jü'* £',..Pr0,cn'. verzinst. ' 4) Die Zinsenberechnung erfolgt an federn W1^d den Einlegern mitgetheilt. Zinsen dem Capita.e ^geschrieben werden der "'eise, dass die i ’ LLL?sLr staft«- c„„,. _' in Zahlung genommen. anknoten zum entsprechenden Cours ! 61 -Ä^nge““C G"thabe” ka"n jederzeit ohne vorherige Kündigung j 5 bis 6 Dachdkckergksellkn werden für dauernde Arbeit sofort gesucht. 4831 «ro ®eors einer, I 48dl Marburg, Frankfurterstr. 19. I Buchdruck, MHograpHk - wniJL0^/^001 bat, verlang« Prospekt, D^r. j *»15'onKaAei?nb fTd)» vom patent, *»!-< optr-Apparat mtt »irr-Metallpl arten. , ______Otto steuer, Dresden 3. - Druck und Verlag der BrühlP.etschsH^ P-Ef°rk7suchk' M-s-VU'cnnäh.r.n ——- ___Schirmfabrik M. Levi. ma!1. k'L ^verlässiges Mädchen für Eche und Hausarbeit wird für Johanni oder 1. Juli gesucht. 1 ^yannt Theres in der Expedition d. Bl. Bäckerlehrling und HanSburs»« Befugt von Bäcker Ä. Lenz, —'4--___Marktplatz 22. <ÄW ‘.'"äÄ ! 'S. rUü?ö Siegener yerzinkerei-Actien-Gescllschaft ““__Geisweid, Kr. Siegen. 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S binnen drei Tagen zu entrichten ist, 9) Die Kasse ist an jedem Werktag R 19 iik- vr geöffnet. 8-12 Uhr Vormittags und 2-6 Uhr Nachmittags --- 4855