Nr. HO Samstag den 12. Mai 1888 Amts- und für den Kreis Gießen Bureau r S ch u l st r a ß e 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Arankreich. ländlichen Gemeinderathswahlen ist ebenfalls noch keine genaue Ausstellung möglich das @efän6ntfe aü^Ä, ba^ ?m Lhre'l789 zcrstöN Hab7 arnd gerade die ländlichen Wahlen sind zur Beurthetlung des Gesammtcharakters der f allen Wiederherstellungen Feind und wollen nichts von dem wieder au Republikaner und in 16 die Conservativen die Mehrheit im Gemeinderathe, in den übrigen Arrondtssementshauptstädten ist das Resultat wegen der noch ausstehenden Stichwahlen abzuwarten. Nicht ersichtlich ist aus obiger Meldung, in welchen der 206 Gemeindecollegien mit republikanischer Mehrheit die gemäßigten und in welchen die radikalen Elemente überwiegen, nach privaten Berichten sollen allerdings die gemäßigten Republikaner im Allgemeinen gewählt worden fein. Heber das Gesammtresultat der i Gemeinderathswahlen wichtig. Recht mäßige Erfolge bei den letzteren hat bis jetzt der | Boulangismus aufzuweisen, doch auch über diese specielle Seite der französischen ! Municipalwahlen müssen noch abschließende Nachrichten abgewartet werden. Die trt den letzten Tagen wiederholt aufgetretenen Gerüchte über eine derartige Verschlimmerung im Gesundheitszustände des greisen Königs Wilhelm von Holland, daß man einer baldigen Katastrophe entgegensehen müsse, werden in holländischen Blättern als unbegründet bezeichnet. Da der König am 17. d. M. vom Haag nach feiner I Sommerresidenz Schloß Loo überzusiedeln beabsichtigt, so scheinen die beunruhigenden Nachrichten über sein Befinden allerdings übertrieben zu fein. Der Führer der irischen Nationalliga, Mr. Parnell, hat nunmehr entschieden Stellung gegenüber dem Vorgehen des Papstes gegen den „Feldzugsplan" der irischen Revolutionäre genommen. Auf einem von dem sogenannten liberalen Achtziger- Club in London zu Ehren Parnell's gegebenen Festessen hielt letzterer eine Rede, in welcher er u. A. äußerte, die irischen Katholiken würden sich ihre politischen Pflichten nicht non einem fremden Prälaten Dictiren lassen. Die Jntriguen der englischen Re- gi«L>g mit Rom gegen Irland wären stets mißlungen und würden auch dieses Mal kläglich scheitern. Die Nationalliga und die irische Partei hätten übrigens mit dem „Feldzugsplan" nichts gemein. Jndeß wolle er dem Verfahren nicht entgegentreten, welches O'Brien, Dillon und die anderen katholischen Führer in der irischen Bewegung gegen das päpstliche Secret einzuschlagen für angezeigt halten sollten. — Mit dieser Erklärung hat Parnell, welcher bekanntlich Protestant ist, die Einmischung des Papstes in die politischen Angelegenheiten Irlands offen zurückgewiesen und es ist nicht zu bezweifeln, daß sich Parnell hierin im Einklang mit seinen katholischen Lanbsleuten befindet. Es ist noch nicht bekannt, ob man im Vatican gegen die störrischen Irländer nunmehr straffere Saiten aufzuziehen gedenkt oder aber es mit dieser Zurückweisung der päpstlichen Intervention bewenden läßt; jedenfalls könnte der päpstlichen Autorität durch einen offenen Conflict mit dem katholischen Irland schwerlich gedient sein. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Ps. mit B'-ingerlobn« Durch die Poft bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. allen Wiederherstellungen Feind und wollen nichts von dem wieder auflichten, was JalIe.rxI!6oIt) 2 Schutzmannstellm dahier neu besetzt werden. Etwaige Lusttragende wollen ihre Gesuche nebst den nöthiaen Beilaaen (Witnr yaptere, kre.särMches Zeugmß, Leumundszeugmß, selbstgeschriebene Beschreibung de« Lebenslaufes) binnen 8 Tagen bei uns einreichen. 9 Zur Aufnahme in die Schutzmannschaft werden in der Regel erfordert: 1) ein Alter von mindestens 25 und höchstens 35 Jahren, 2) körperliche Gewandtheit und völlige Gesundheit, 3) guter Ruf und günstige Zeugnisse über seitherige Führung, 4) Kenntniß im Lesen und Schreiben, m . 5) vorschriftsmäßig abgeleisteter Militärdienst Gießen, am 9. Mar 1888. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. . niii। Fresenius. Politische Wochenschau Gießen, 11. Mai. Die ungünstigen Nachrichten über das Befinden des Kaisers vom Anfang der Woche haben inzwischen durch beruhigendere Meldungen wieder eine Abschwächung erfahren; die Wiedererholung des Kaisers ist soweit vorgeschritten, daß er bereits am Mittwoch Nachmittag das Bett auf einige Stunden mit dem Sopha vertauschen konnte. Indessen sind leider die Krankheitsbilder bei dem erlauchten Patienten ja Öefartig wechselnd, daß sich aus dem momentan wieder etwas günstigeren Allgemeinbefinden desselben noch durchaus kein sicherer Schluß auf eine länger anhaltende Besserung ziehen läßt und ist in Folge dessen auch von der beabsichtigten Reise der Kaiserin nach dem Heberschwemmungsgebiete in Westpreußen bis auf Weiteres abgesehen worden. Die starke katarrhalische Affection der Luftröhren, von welcher der Großherzog von Gaden befallen worden ist, verläuft langsam, aber regelmäßig. Der hohe Kranke hat kein Fieber, muß jedoch noch fortdauernd das Zimmer hüten. Die in den ArhefleP ^er beiden Häuser des preußischen Landtages eingetretene Pause dürste durch vertrauliche Unterhandlungen über das VolkSschuttastengesetz ausgefüllt werden. Es heißt, die Eonfervativen im Abgeordnetenhause feien nicht sonderlich geneigt, sich den Befchlüssen der Herrenhauscommission hinsichtlich des Schulgeldparagraphen unterzuordnen, sondern an der Fassung seftzuhalten, welche demselben durch die conservativ-clericale Mehrheit des Abgeordnetenhauses verliehen worden ist. Da anderseits sicherem Vernehmen nach das Plenum des Herrenhauses den Beschlüssen seiner Commission zustimmen rötll, so droht durch diesen Zwiespalt zwischen beiden gesetzgeberischen Factoren eine abermalige Verlängerung der Landtagssession. Es wird sich ja am nächsten Montag bei der nochmaligen Abstimmung im Abgeordnetenhause über das Schullastengesetz zeigen, inwieweit die der Regierung zugefchriebenen Bemühungen, aus die Eonfervativen im Sinne einer Nachgiebigkeit gegenüber den Beschlüssen der Herrenhauscommission einzuwirken, von Erfolg gewesen sind. Das Gerücht, der französische Botschafter am Berliner Hofe, Herbette, beabsichtige, zu demissioniren, da er sich mit dem gegenwärtigen radicalen Ministerium in Frankreich nicht im Einklang befinde, hat bis jetzt noch keine Bestätigung erfahren. Der Botschafter trifft am Montag von feiner Urlaubsreife wieder in Berlin ein, um die Leitung der Botfchastsgefchäfte wieder zu übernehmen und muß die aufgetauchte Meinung, der Urlaub lei nur der Vorläufer zu der Demission Herbette's gewesen, wohl zum Mindesten als verfrüht bezeichnet werden. Die Unterredung, welche der Reichskanzler nach einer Notiz des „Generalanzeigers" in Frankfurt a. M. jüngst mit zwei „hervorragenden Persönlichkeiten des Auslandes" gepflogen haben soll, scheint nur ein Phantasieproduct des Berichterstatters des genannten Frankfurter Blattes zu sein. Wenigstens dementirt die „Nordd. Allg. Ztg." entschieden die Mittheilungen über den Inhalt dieser angeblichen Unterredung. In derselben sollte sich Fürst Bismarck dahin ausgesprochen haben, daß für die nächste Zeit keine Friedensstörung zu befürchten fei, auch hätte er sich durchaus zuversichtlich über die friedlichen Absichten des Ezaren geäußert, welcher den panslaoistischen Führern keinerlei Einfluß auf die auswärtige Politik einräumte; den Boulangismus soll Fürst Bismarck ebenfalls erwähnt und ihn als bedeutungslos für Deutschland hingestellt haben. Die „Nordd. Allg. Ztg." erklärt nun diese Äußerungen für vollständig erfunden und fügt ihrem Dementi die Bemerkung hinzu, es fei nicht die Gewohnheit des Fürsten Bismarck, seine Meinungen auf Schleichwegen der Oeffentlichkeit zu übermitteln; wer sich über die Ansichten des Kanzlers zu unterrichten wünsche, solle sie in feiner Reichstagsrede vom 6. Februar suchen, aber nicht in unwahren und unlauteren Zwecken dienenden Zeitungsnotizen. Die Gerüchte über angebliche Veränderungen in der österreichisch-ungarischen Diplomatie erfahren jetzt das erwartete authentische Dementi. Die officiöse „Pol. Eorresp." in Wien bezeichnet diese Gerüchte als unbegründet und bezeichnet lediglich die Nachricht, der österreichische Botschafter in London, Graf Karoly, werde im Laufe des Jahres von seinem Posten zurücktreten, als verbürgt, lieber den Nachfolger Karoly's fei noch keine Entscheidung getroffen. Die Meldungen über die französischen GemeinderathSwahlen lauten noch fortgesetzt lückenhaft. Bis Mittwoch Abend waren erst die Ergebnisse der Municipalwahlen aus 222 Arrondissements-Hauptorten bekannt und erhielten in 206 Orten die PariS, 9. Mai. Der Ministerpräsident Floquet eröffnete heute die Ausstellung zur Erinnerung an die Erstürmung der Bastille. In seiner Eröffnungsrede sagte bei” selbe: Es werde Niemand jemals mächtig genug sein, um in dem freien Frankreich Deutschland. Darmstadt, 9. Mai. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Aller - gnadigft geruht: Am 5. Mai der am 17. April l. Js. durch die Stadtverordneten zu Worms erfolgten Wahl des Gerichtsaffeffors Dr. Georg Schmidt zu Worms zum Bürgermeisterei-Beigeordneten der genannten Kreisstadt die Bestätigung zu erteilen. Darmstadt, 9. Mai. Seine Königliche Hoheit der Großherzog empfingen heute u. A. den Major Frhrn. v. Follenius, Eommandeur des Großh. Gendarmerie- Distticts Rheinhessen. Darmstadt, 8. Mai. sMilitärdienstnachricht.j Walter, Hauptmann und Eompagnie-Ehef vom 2. Großh. Hess. Jnf.-Reg. (Großherzog) Nr. 116, unter Entbindung von dem Eommando zur Dienstleistung bei dem 3. Hess. Jnf.-Reg. Nr 83 Stellung zur Disposition mit Pension und seiner bisherigen Uniform, zum Mitgliede des Bekleidungsamts des XI. Armee-Eorps ernannt. Karlsruhe, 9 Mai. Heber das Befinden Sr. Kgl. Hoheit des Großherzogs uurd mitgetheilt, daß bte starke katarrhalische Affektion der Luftröhren einen zwar langsamen, aber regelmäßigen Verlauf nimmt. Fieber ist nicht vorhanden, doch muß der Großherzog das Zimmer hüten. ,, 9 Mai Bei dem Umbau des hiesigen Riebeckschachtes sind durch theilweifen Einsturz 18 Arbeiter verunglückt. (S. Depeschen). , 3 HEburg, 9 Mai. Die Hamburger Bürgerschaft nahm debattelos den Antrag des Senats betreffend die definitive Ausdehnung des nördlichen Freihafenbezirkes, an. Der Senat wrrd demnach auf Grund des Anschlußoertrages dem Reiche gegenüber die Erklärung abgeben, daß das in das Eigenthum des Staates übergegangene Areal zwischen Kleinsleeth und St. Anna einerseits, St. Annensleeth und Neuwandrahm andererseits, einschließlich letztgenannter Straße, zu bem Freihafenbezirk zugezvgen roerbe, daß aber hinsichtlich weiterer Zuziehung des im Anschlußvertrage bezeichneten Stadttheiles zur Ausdehnung des Freihafens, eine Frist auf drei Jahre nach erfolgtem Anschlüsse beim Bundesrath beantragt werde. Kesternich. Söien, 9. Mai. Die „Polit. Eorresp." erfährt aus authentischer Quelle, daß die von den Zeitungen verbreiteten Gerüchte über bevorstehende bedeutende Veränderungen tm österreichischen diplomatischen Eorps vollständig unbegründet sind. Richtig sei nur, daß der diesseitige Botschafter in London, Graf Karolyi, im Laufe des Jahres in den Ruhestand treten werde und daß über den Nachfolger desselben noch keine Entscheidung getroffen sei. G-«Wtschte». Hngkand. London, 9. Mai. Der Staatssecretär des Krieges, Lord Stanhope, empfing heute Nachmittag eine Deputation einflußreicher Parlamentsmitglieder und legte vor denselben die neuerdings gemachten Fortschritte zur Verstärkung der Vertheidigungs- mittel des Landes dar. Eines der Hauptziele sei es, unmöglich zu machen, London von der Themse aus anzugreifen. Da aber Befestigungen allein dazu nicht genügten, so bedürfe man einer hinreichenden Armee, um England und vor Allem London zu ver- Iheidigen. Das Krtegsmtnistertum sei damit beschäftigt, möglichst rasch einen Entwurf, betreffend die Errichtung eines neuen Armeekorps, auszuarbeiten, welches aus regulären und Miliz-Truppen gebildet werden solle, während die Freiwilligen so schnell wie möglich zu concentriren wären, um dieses Corps zu unterstützen. Bei diesem Entwürfe werde zuversichtlich auf den Patriotismus der Freiwilligen gerechnet. Lord Stanhope drückte sein vollkommenes Vertrauen auf deren Mitwirkung aus, wenn das Land in Gefahr sei, und theilte ferner mit, daß das Ministerium die Absicht habe, den Freiwilligen Artillerie zu geben, bestehend aus 250 Feldgeschützen und 80 Geschützen größeren Kalibers. Stofien* Rom, 9. Mai. Die Kammer ist wegen Mangels an Zeit in die Fortsetzung der Diskussion über die Interpellation, betreffend die afrikanrsche Politik, nicht eingetreten. — Der zweite deutsche Pilgerzug, etwa 250 Theilnehmer, unter Führung des Fürsten Löwenstein, traf heute Abend, von Asisi kommend, hier ein. Die Pilger werden am Sonntag einer Messe beiwohnen, welche der Papst celebrirt. Nachmittags wird dann der Papst die Pilger empfangen. Nnmänie«. Bukarest, 9. Mat. Nach, officiellen Mittheilungen über das Individuum, welches die Schüsse gegen das Palais abgab, heißt dasselbe Preda Fontanareano. Derselbe ist ein ehemaliger Militär mit sehr schlechten Antezedentten, war wegen Mordes verurtheilt, später begnadigt und bei der Stadlpolizet und bei der Zollerhebung beschäftigt. Telegraphische Depeschen. Wolff'S telegr. Correspondenz - Bureau. Berlin, 10. Mai. Bei dem Kaiser war die Temperatur gestern Abend 38, heute früh 38,9 Grad. Das Befinden ist verhältnißmäßtg gut. Der Auswurf ist geringer. Berlin, 10. Mai. Der Kaiser hatte eine gute Nacht, ist fieberfrei und nimmt reichliche Nahrung zu sich. Die Stimmung ist gut. Um 11 Uhr vertauscht der Kaiser das Bett mit dem Sopha im Arbeitszimmer. — Die Kaiserin wohnte mit den Prtnzessinnen-Töchtern dem heutigen Gotles- drenste in der Schloßkapelle bei. Berlin, 10. Mai. In der am 9. d. unter dem Vorsitz des Staatsministers Staatssekretärs des Innern v. Bötticher abgehaltenen Plenarsitzung des Bundesraths wurde seitens des Ausschusses für Rechnungswesen die Uebersicht der Retchsausgaben und Einnahmen für das Etatsjahr 1886/87 oorgelegt und erläutert. Rach dem Anträge des Ausschusses wurden die in dem bezeichneten Etatsjahre erfolgten Etatsüberschreitungen, die außeretatsmäßtgen Ausgaben, sowie die den Etat überschreitenden und die autzerelatsmäßlgen Einnahmen genehmigt. Von Seiten der Ausschüsse für Holl- und Steuerwesen und für Rechnungswesen wurde über die gemeinschaftlichen Einnahmen an Zollen, Verbrauchssteuern p. p. und die bet denselben in Anrechnung zu bringenden Verwaltungsausgaben Bericht erstattet. Den zuständigen Ausschüssen wurden zur Vorbereitung überwiesen: Der 2. und 3. Bericht der Vollzugskommtssion für den Zollanschluß Hamburgs. Der Entwurf einer Verordnung über die Ausführuog der zu Bern am 9. September 1886 abgeschlossenen Uebereinkunft wegen Bildung internationalen Verbandes zum Schutz von Werken der Literatur und Kunst und die Anträge Bayerns und Mecklenburg - Schwerins wegen Abänderung der Etats der Zolloerwaltungskosten für diese Bundesstaaten. Staßfurt, 10 Mat. Die meisten der im Riebeckschachte verunglückten Arbeiter sind ohne 'chwere Verletzungen gerettet worden. Die Rettungsarbetlen dauern fort München, 10. Mai. Der heute stattgefundenen Beerdigung des früheren Kriegsmrnlsters, Generals der Infanterie Freiherrn von Prankh wohnten der Prinz- Regent, die übrigen Prinzen des königlichen Hauses, die Hofwürdenträger, das ge- sammte, 9J0instertum, die Generalität, die Reichsrälhe, zahlreiche Beamte von Eivtl- und Mlluarbehorben und sonstige hervorragende Persönlichkeiten bei. Grenoble, 10. Mai. In dem ganzen Departement der Jsere ist eine von Boulanger gutgehelßene Aufforderung an die Wähler angeschlagen, bei der heutigen Depu, ricnwah: für Soulanger zu stimmen, weil dieser der Ganbibal des nationalen unerläßlich Auflösung der Kammer und die Revision der Verfassung seien Berlin, 11. Mai. sPrtvatdepesche.) Bulletin von 9 Uhr Morgens. Das Befinden des Kaisers war in den letzten Tagen veihältnißmäßig gut, Fieber ganz gering und der Schlaf, wenn auch öfter unterbrochen, doch erquickend. Die Kräfte haben sich wieder gehoben. Kirchliche Anzeigen der Gtadr Wiesten. 8vangelischt Gemeinde. Gottesdienst. , Sonntag Exaudi, 13. Mai: sn , ... s Sortntttagä 9'/, UJr: Professor vr. Gottschick L'LS M«--- y ut6e^i^ü^S^merben* b-n Gottesdiensten eine Kollekte für die hessische 1: ÄÄ’Mä ”■ *-“• •“ - *»•*■ $inöelbc^farr0ef$afte tn Der Epoche vom 13. bis 19. Mai besorgt Pfarrer Katholische Gemeiner. m 6- Sonntag nach Ostern- Von 6 Uhr an Beichte. Austheilung der h. Gommunion um V2IU Uhr: Hochamt und Predigt- ", 2 Uhr: Andacht. Mittwoch und Freitag um 6 Uhr: Maigebet. Am Samstag Vtgtlfasten. , ließen, 11. Mai [Goncertoerein.] Das für den Schluß des Wintersemesters m Aussicht genommene, durch die inzwischen eingetretene Landestrauer jedoch unmög- Uch gewordene Symphonie-Goneert mit Herrn Professor Dr. Iva chim a tts Berlin bet 27 bTOts \ ?thr ® * fin»-tr°stener fester Zusage, nunmehr am Sonntag 6cn ^ilh't Nachmittags, in Stein's Saalbau stattfinden. , " ist dieses hier erstmalige Auftreten des unvergleichlichen Künstlers ^LufikalrscheS Ereigniß ersten Ranges. — Hoffen wir, daß die Betbeiliauna des musikliebenden Publikums von nah und fern an diesem Concert eine der Größe des Namenö „Joachlm entsprechende sein werde. Beethooen's Violinconcert wird die Hauptzicrde des Programms btlden. r H. Mai In der Nacht vom 8. auf den 9. ds. Mts. wurden einem hiesigen Metzger mittelst Einstetgens 4 geräucherte Schinken entwendet. c . ~Himmelfahrtnacht sind an der Lollarer Straße, zwischen Gießen und der Wellersburg, durch ruchlose Hand etwa 60-62 Stück junge Bäumchen durch" schnitten und an den meisten die Krone abgebrochen worden. — Gestern stahl ein fremder Handwerksbursche beim Betteln in einem Lause "»manbUbamit. n°* 0ani neuen H^rnrock oom Kleiderhaken und ver- Onioerlität» - «hronik. — Der bisherige außerordentliche Professor Dr. Krawubck» >„ snr.arA„ ernannt roorben^™ S'CrDfefl°r in ber katholisch - theologischen Fakultät bei Unioerfitat unsere Vater zerstört haben. Sie haben Götzenbilder umgestürzt, die Jahrhunderte lang : werden verehrt wurden; heut zu Tage wird Niemand Götzen verehren wollen, die nur nach ~~ Wochen zählen. an. K- Verweigerung eines Actenftückes war der Anlaß zu dem GnnffM SBte bic hiengen Lokalblätter mittheilen, wurde gestern auf dem Stanhprnmt k; ' j achtzigjähriger Greis mit einem 27jähr^en Mädchen getraut Standesamt hter cU se äST* ’ä* inÄs'» f e ltch nicht zu verwundern, wenn man bedenkt, daß von einzelnen Rassen 9O on plare vorhanden sind, die doch alle von den Preisrtch Herrliche Thiere sind tn der Ausstellung, die sehrre.chbelcbirft iftLXt n namentlich erregen dre prächtigen Bernhardiner die Aufmerksamkeit jedes 'Besniers' Ganz besonders zahlreich ist auch die deutsche Dogge vertreten Der Lärm tnpMw» mm den vielen in den verschiedensten Tonarten bellenden Hunden verüb7'w7rb^s geradezu betäubend; wer nicht ganz ordentliche Nerven bat der hlpiht £°lrl't Der Hundefreund muß und wird das mit in benKaufn-hmen ferne Freude an den schönen Thieren haben. Der veranstaltende Verein ldcr Verein G '(e n *41?"«“' ®‘c eigentliche Betriebseröffnung erfolgt am 15 Mast Westdeutschen Versicheruvgs-Aetten-Bank"hieZelbst^deren 21° o!?enMch? Gene°ral°Ver- sammlung abgehalten. Anwesend waren 17 Actionäre welche für firh unk t« avti =r Än^ JÄ? SM SÄ granje^äbö^hbe^ffletbem'dnm'marmen ^Scbnit'bein'bk taoeUnton^ur* G^beb*“ hpf?> beitraten. — Die Jahresrechnung ergibt einen Gewinn von 176 688 03 jt Verwendung nach den Anträgen der Verwaltung genehmiat wird T^nnntii * dem Kapital-Reservefonds 17 668 80 JL überroiefen 8 l°0 00()8^ al4 60 JL auf die Actie (= lOpCt. der C^m,ab^^nfl) ae^abIt 200^ Ä^nde von eines Relikten- und Pensions-UnterstützungsfondS ^bewMigt und die nach^Entticktur? der statut- und vertragsmäßigen Gew»nnanthetle verbleibenden 570 29 jZ auf nen? Rechnung vorgetragen Der Kapital-Reservefonds stellt sich ^uzügltch s^ner ^ns^ nSimc^r 418 068.80 JL, der Dispositionsfonds für besondere ^älle ans Das am Jahresschlüsse in Kraft befindliche Versicherunaskavital tft nf>npn ba§ Voriahr um 34 Millionen auf 1045 205 683 je bie ^rämipn ®e®cn- ta 188«* 1 ^21° •* An sÄit »«ÄÄ-^TlMl Ä? J »MÄ X^a^lO« ÄÖ2 ®un^eanebe^e^Ieberi^^tDe^nnkn'i^rbw^1beu^^4en^St^rotngeMel?n'*pnbe^ etnftünmlg^SIn- Äar6Uä,bJhUfb'e^ SCtra8 dem Dispositionsfonds entnommen wL ^ $"e “Urb£ mit6e,I,CUt' bQfe ^e ersten ^ br27^4S0i9nnf“gek «us. Ende 1887 betrug bk Se^eXfuZe vM 40 740400020’(Sebitri8mraift Ch' U"b wudl§ um 2 093 873 aus Ä.’Ä'ÄSÄ 2ä SS- A Mainz, 10. Mai. Auf bem Gebiete ber Wohlthätigkeit bleibt Mainz nrrgenbswo zuruck. Dem Beispiele einer Anzahl Nachbarftädte folaend tritt man 4,2? au», dkr °n die Errichtung von Ferienroloiuen für «me sÄber ber”n ®ta 6omlt6 hat sich bereits constituirt und wird nächster Tage mit einem 91, Oest-ntlichtest treten - Im Bureau eines hiesigen Anwalts mußt g k n ^ein bi wohnender Fuhrwerksbesttzer, welcher sich ihätlich au demselben veigriff und sich wie em Nasender geberdete, durch drei Schutzleute gebändigt und aus dem Hause gebracht -v t Gottesdjenst tn orr Synagoge. Samstag Ab?ndÄb Uhr.U6t' @am§ta0 SDtür0en 8“ Uhr, Samstag Mittag 4 Uhr, «ottffibtefllt der istraelilischrn Religionsgesrllschch. 3-° UhE samska/Abend K^Samstag Vormittag Uhr, Samstag »Umittaß Eingesandt. Gießen, 11. Mai. Es wurden bereits wiederholt Klagen über die Zustände, welche in der Frank- furterstraße herrschen, geführt. Diese Straße, welche nicht allein der städtischen Verwaltung unterliegt, ist L-taatsstraße. Leider lassen es hier der Staat wie die Stadt an der wünschenswerthen Sorgfalt für die Reinhaltung der Straße fehlen. In der Straßenretnigung herrschen hier wahrhaft idyllische Zustände. Wenn in anderen Straßen längst gründlich aufgeräumt ist, freut sich der Schmutz hier noch seines Daseins. Ja, es ist bet jetziger Jahreszeit in der Frankfurterstratze sehr gemüthlich. ES ist kaum möglich, die Straße vor Staub zu passiren. Wo sind die Gießfässer? Wie wir hören, gehen mehrere Bewohner dieser Stratze mit dem Gedanken um, eine kleine Versammlung der Interessenten zu veranstalten, in welcher über radicale Abhilfe berathen werden soll. r. Handel und Verkehr. Die Kaiserliche Generaldirection der Eisenbahnen in Elsaß-Lothringen zu totrafoburd hat unterm 28. Avril 1888 eine Bekanntmachung erlassen, welche wir tm Interesse derjenigen unserer Leser, welche Italien besuchen, hier wiedergeben: m r '--"» Rücksicht auf das Herannahen der Reisesaison bürfre es angezeigt sein, die Besucher Italiens auf die Tarifoorschrift aller italienischen Eisenbahnen aufmerksam welcher „Geld und kostbare Gegenstände ober als solche angesehene Sachen von der Beförderung als Gepäck ausgeschlossen sind. Es kann deshalb im eigenen Interesse jedes Reisenden nur davor gewarnt werden, solche Gegenstände dem Reisegepäck beizulegen, da bet einem etwaigen Abhandenkommen derselben von den italienischen Bahnoerwaltungen keinerlei Verantwortlichkeit übernommen wird- 4CaLmb“r(*' 9* Mai. Rother Weizen pro Malter JL 16 45, weißer Weizen /6Z0, Korn 10.95, Gerste 9 50, Hafer 7.50, Erbsen JL 00.00, Fkarrosteln *N. 0.00. Obkrhesßslhe EisenbahU«. Am 26. Mai dieses Jahres findet die Eröffnung des Betriebes auf der Nebenbahn Nidda-Schotten statt und zwar nach Maßgabe des bereits in den ausgehängten Plakaten für die Winterperiode veröffentlichten Fahrplans. Die Beförderung von Personen und Gütern erfolgt auf Grund des Betriebsreglements für die Eisenbahnen Deutschlands nebst Zusatzbestimmungen, sowie des Nachtrags 11 zum Lokaltarif für den Personenverkehr, bezw. des Lokaltarifs für den Güterverkehr der Oberhessischen Eisenbahnen. An den Haltepunkten Kohden und Unterschmitten findet die Billetausgabe im Wagen durch den Schaffner statt. Die Beförderung von lebenden Thieren ist vorläufig auf die Station Schotten beschränkt- Equipagen und andere Fahrzeuge, welche sich nicht durch Seitenthüren ver- bezw. entladen lasten, können von sowie nach sämmtlichen Stationen der Nebenbahn nicht befördert werden Gießen, den 9. Mai 1888. 4018________Großherzogliche Direction. Arbeitsversteigerung. Mittwoch den 16. L Mts., von Vormittags 9 Uhr an, sollen im alten Rathhause versteigert werden: Schreinerarbeit, veranschlagt zu «X 264.— Weißbinderarbeit „ 727.57 Pflasterarbeit „ 490.98 Fuhr- und Handarbeit „ 77.44 Gießen, den 11. Mai 1888. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. _________A. Bramm._____4015 Pferde- re. Versteigerung. Dienstag, den 13. ds. Mts - Vormittags 10 Uhr, sollen im Großherzoglichen Hofmarstalle dahier mehrere Pferde, sowie Aufenthalter und sonstiges ausrangirtes Lederzeug versteigert werden. [4014 Darmstadt, den 8. Mai 1888. Grobherzogliches Hosmarstall-Amt. Frhr. von Nordeck zur Rabenau. Versteigerung. Künftigen Montag als den 14. d. M., von Morgens 9 Uhr an, sollen in der Wohnung der Wilhelm Lindenstruth dritter Wittwe dahier sämmtliches derselben gehörige Vieh und Oeconomiegeräthschasten, als: 2 Wagen, Pflug und Egge, Pfuhlfaß, 1 Häckselmaschine und Fegmühle, 1 trächtige Kuh und 1 trächtiges Rind, 1 dreijähriger gelernter Ochs, ein I Vrjähriger Stier und 1 jähriges Rind erbvertheilungshalber meistbietend versteigert werden. Beuern, den 10. Mai 1888. Großh. Ortsgericht Beuern. 4038_________ONo._________ Montag. den 14. d. M, Nachmittags 2 Uhr, versteigere ich in meinem Bureau — Schillerstraße 5: ca. 10 Mitte Cigarren und ca. 5 Mitte Cigarretten. Versteigerung bestimmt. Geißler, E4 Gerichtsvollzieher. Allgemeiner Anzeiger. Bekanntmachung. In dem Orte Weickartshain wird am 14. Mai d. I. eine Post- hülfstelle errichtet, deren Verwaltung dem Großherzoglichen Bürgermeister Herrn Tröllee daselbst übertragen worden ist. Darmstadt, 4. Mai 1888. Der Kaiserliche Ober-Postdirector. _____________________Hagemann.__ Bekanntmachung. Das Bureau der 1. Bezirks-Kompagnie Gießen befindet sich jetzt Grünbergerstrasse 14, Hinterhaus. Gießen, den 2. Mai 1888. Großherzogliches Bezirks - Kommando. I. V.: Lindpaintn er, Premier-Lieutenant und Bezirks-Adjutant. Waaren Versteigerung. Dienstag den 13. ds. Mts., Nachmittags 2 Uhr, wird die Versteigerung von Waaren wegen Aufgabe eines hiesigen Geschäftes im früher Bramm schen Saal (Nühl), Neustadt 33, fortgesetzt. Es kommen besonders zum Ausgebot: Strümpfe für Herren, Damen und Kinder in Wove und Baumwolle, farbig und weiH, Beinlängen Unterhofen und Unterjacken, Unterröcke, elegante Schürzen in farbig und weiß, moderne Spitzen. Pofawentrie- und Perlbefätze in fchwarz, farbig und weiß, Stickereien, Kragen, Kraufen und Nüscven, Kiuderhütchen. Kinderkleidchen re., re., Tischdecken in Mips und Cachemir, Vorhänge, Kolter rc. re. 3MSr Sämmtliche Waaren in la. Qualitäten. 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M. 10000, 6000, 5000,4000, 3500, 3000, 2500 etc., zus. 1060 werthv. Gewinne. Loose a 3 Mark durch Unterzeichneten und dessen Verkaufsstellen tn Gießen: Zur. Wallach, Carl Lehrmund, C. Ruckelshausen. 4010 Carl Weiss, Caffel, General Debit. | Freitag, den 22. Juni, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dem hiesigen Ortsgericht die der Kovkursmasse des Karl Krombach in i Gießen gehörigen Immobilien: Flur I Nr. 342 — 19 Meter Hofraum mit Stall in der Kaplansgasse, Flur I Nr. 343 — 19 Meter Einfahrt daselost, Flur I Nr. 344 — 44 Meter Hofraithe daselbst, Flur I Nr. 345 — 88 Meter Hofraithe daselbst öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 11. Mai 1888. Großherzogliches Ortsgericht Gießen- ____________Lüdeking._________4031 Montag, drn 14 Mai, Nachmittags 2 Uhr, werden im Krombach'schen Hause, Ka plansgasse 10: Colonialwaaren, Cigarren, Thee, 1 Kiste Limburger Käse, Pinsel und Farven u. s. w. versteigert. [4023 F. Hoffmann, Konkursverwalter. Freiwill. Immobilien- Versteigerung. Dienstag, den 15. Mai l. I., Nachmittags 3 Uhr, sollen auf dem hiesigen Ortsgericht die den Ludwig Schmidt I. Eheleuten in Gießen gehörigen Immobilien: Flur 35 Nr- l34/ioo — 195 Meter Hofraithe auf die Grünberger- Straße, Flur 35 Nr. 2685/io — 455 Meter Grabgarten daselbst, Flur 34 — Nr- 599* 10 - 382 Meter Hofraithe zwischen dem Wäldchen und dem Schießhaus, Flur 34 Nr. 59y’/io - 79 Meter Grab- garten daselbst getrennt oder zusammen einer einmaligen freiwilligen Versteigerung ausgesetzt werden. Gießen, 11. Mai 1886 Großherzogliches Ortsgericht Gießen. I. V. d. V-: ______Vogt, Ortsgerichtsmann. 4032 Großen Buseck. Die Maurer-, Zimmer- und Dachdeckerarbeit an dem neu zu bauenden Wohnhause der Geschwister Garnier zu Großen-Buseck, wozu Pläne, lieber* schlüge und Bedingungen bei denselben offengelegt sind, soll im Wege der Submission vergeben werden. Versiegelte Offerten sind bis längstens Mittwoch, den 16. d. M., Wittag 2 Uhr, bei den Obengenannten abzugeben. Die Eröffnung der Offerten erfolgt im vorstehenden Termin, welchem die betr. Submittenten beiwohnen können. [4033 Jeilgeöotenes. Im Auftrag werden Bahnhofstraße 32: Strohhüter Herren-, Damen-, und Knaben-Strobhüte, Krausen, Shltpse, ein Regulator, eine Kommode und sonstige kleinere Gegenstände billigst abgegeben. 4028 W. Tb Wittlich. T Träger, Eisenbahnschienen, Gußeiserne Sausen, Cemene und sonstige Vauartikel stets vorräthig bet 4039 ___-4 kröll. Rechte Bratvückinge, zwei ©tiicf-5~X Prima Zander und Schellfische empfiehlt 4036 C. G. Kleinhenn. Alle Neuheiten w in D Damen-Besatz. a ---- M Gestickte Täschentücher X Corsetten S für Confi.rman.den.. Wirthschasts-Eköffnunsi. h>» si«MM*Af?e^rten ^ubMum ?ur 9eff- Nachricht, daß ich unterm Heutigen oiv zisiripicgaji zum deutsches! Kaiser Vernommen habe Es wird mein eisriastes Bestreben sein, meinen werthen Gasten mU guten Speisen und Getränken billigst entgegen zu kommen. Gleich, zeitig empfehle ,ch -nein- neu eingerichtete Garte,>wirtl,schäft mit K-ael- au1me"rks" ma4C 6ef0nbcrä auf ein »»les Glas Frankfurter Mer Große Auswahl in g- •S Gardinen. Z« a „ Cor Jos. Keller, J im Hause des Herrn Buchhändler M. Jerlier <& EingttMg Scffilos splisse» p Berlinische Lebens-Versicherungg-Grsellschaft von 1836. Einunüsüuszigster Geschäfts - ZZerichl Im Jahre 1887, dem 51. Geschäftsjahre der Gesellschaft, wurden ab. geschlossen: 2111 Versicherungen mit......Mk. 8986290 Capital und „ , Ä Mk. 16928 Rente Gesammte Jahres>Emnahme pro 1887 . Mk. 6152516. Angemeldet 402 Sterbefälle über . . . Mk. 1984851 Capital. Geschäftsstand Ende 1887. Verficherungsbestand 25 992 Personen mit Mk. 127 245120 Capital „. t v und Mk. 275581 Rente. Gesammt-Garantiefonds ...... Mk. 40740000 Unvertheilter Reingewinn der letzten fünf « ° ‘ a.......Mk. 4356 988. Aus dre Prämie pro 1888 erhalten die Berechtigten 32 V-V° Dividende Berlin, den 5. Mai 1388. ° Direktion der Berlinischen Lebens-Berficherungs-Gesellschaft. Weitere Auskunft wird gern ertheilt, auch werden Anträge auf Ber- stcherungen entgegen genommen von 4019 Wilhelm Hosier, SchiUerßrahe 11. ot20i.;GoacsQGünoauüc i ccaamaoaooQcoaooo o -- Cafe Leib — Giessen. -- 8 ... ®00 Samstag den 12 Mai ab, O q tagl'ch "°n Nachmittags 4 Uhr bis 10 Uhr Abends, jede halbe Stunde: O g ♦♦♦ Galathee, ♦♦♦ D das größte Kunstwerk der Gegenwart, B von Castan’s Panoptikum in Berlin. 4037 O O 50 Schüler und Militair vorn Feldwebel abwärts 25 9 Radfahrverein Gießen. Sonntag, den 13. Mai: Jobrf nach ® taufen bet mit Mu«k?E t>°m 3ßttDf|,or pr^is 2 Uhr 5lad>mitta^ Evangelischr Kirchrn-Lhorschnle zu Giessen. Knaben im SUter von 8—10 Jahren, welche unserer Chorschule beitreten wollen, Können sich morgen, Samstag, den 12. Mai, Nachmittags rln? ^ÖUXe -ln Oswald's Garten zur Aufnahme in die 2. Klasse (Vorschule) ber dem Dirigenten melden. —Q25 Der Vorstand Gießen, am 4. Mai 1888. 3831) 4011 Die Beerdigung findet Freitag Nachmittag um 3 Uhr statt. von 9 Jahren sanft entschlafen ist. Wir bitten um stille Theilnahme Christian Rein und Frau, geb. Hofmann. Allendorf a. d. 25a, den 9. Mai 1888. Hochachtungsvoll Louis Feldbaus. Freunden und Bekannten statt jeder besonderen Anzeige hierdurch die traurige Nachricht, daß unser innigst geliebtes Söhnchen Heinrich verstossene Nacht kurz vor 11 Uhr nach schwerem Leiden im Alter 4016 Sehr gut erhaltener Fahrstuhl von großer Tragkraft zu verkaufen bei Frau Rechnungsrath Dietz, ______________Laubach Sonnenschirme von den feinsten bis zu den billigsten Genres kauft man am billigsten bei Johannes Zufall, *1 Marktstraße 7. Sämmtliche Stoffe für Ueberziehen, sowie Reparaturen sofort. [4026 4012 Ein kl. Zimmer zu vermieden. __WetzNeingasse 31. 4035] Kleines Logis an ruhige Leute zu vermiethen. I. Schmücker. 10—15 Maurer gesucht. 4013 H. 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