Csr. 2ß3 K $)?nhpmhpi‘ iE Amts- und Anzcigeblatt für den Kreis Gießen. t \ j * W ««»■«■«»< »■' «w t einsteUen, damit das Budget für 1890 nicht auch hierdurch überlastet werde. Der Ausschuß nabm hierauf das Lanbesvertheidtgungs-Bubget in der General- und Spec ardebatte an. Paris, 7. November. In zwei Stellenvermittelungsbureaux in der Rue ] Doncher und der Rue franyatse fanden in der vergangenen stacht Dvnamit-Explosionen statt, wodurch beträchtlicher Schaden angerichtet wurde. Personen sino nicht verunglückt. Die Urheber sollen Anarchisten sein. Paris, 7. November. Ein (Kommunique der „Agence Havas" sagt bezüglich der gestrigen Rede Lord Salisbury's im Oberhause: „Wir glauben zu wissen, daß das auswärtige Ministerium Frankreichs das Recht zur Durchsuchung der^Schiffe nur tn Betreff der Einfuhr von Waffen und als Folge einer zeitweisen beschränkten Blokade zuläßt. Was die Schwarzen betrifft, so ist es richtig, daß, unabhängig von den vor etlichen Wochen erthellten Instructionen zur Ueberwachung Seitens unserer Schiffe, die Regierung beschlossen hat, Fahrzeuge des indischen Geschwaders an die Küste Ost- afrikas zu dirigiren." — Der Marinemtntfter erhielt ein Telegramm aus Saigon, wonach der frühere König von Anam mit dem Sohne des Ministers Thuyet, welcher getödlet wurde, gefanu-'n worden ist. Der König und sein Minister Thuyet waren bekanntlich nach den L rgängen tn Hue in das Gebirge geflohen, woselbst sie bin Widerstand gegen Franli ich fortsetzten. London, 7. November. Nach der zwischen England und den Vereinigten Staaten gewechierten Correspondenz verlangte der amerikanische Gesandte tn London, Mr. Phelps, die Abberufung Lord Sackvtlle's. Lord Salisbury erklärte, er erwarte von Serien des Herrn Phelps die Beibringung von Mrttheilungen, welche Lord Sackoille an die Vertreter von Zeitungen gelangen ließ, wodurch der Senat und der Präsident sich beletdigt gefühlt haben, da hierin der Hauptgrund liege, aus welchem der Staats- secretär Bayard Lord Sackoille seine Pässe zugesandt habe. Rewyork, 7. November. Grant, der (Kandidat der Demokraten von Tammang Hall, ist zum Mayor von Newyork gewählt worben. Die Wahlbewegung war durchweg eine starke. — Den letzten Nachrichten^zufolge siegte Harrison im Staate Connecticut; er soll ebenso tn Indiana und allen Staaten des Nordens eine Majorität erhalten Haven, so daß set»e Wahl »um Präsidenten gesichert erscheine. Der „Newyork Heralb" sagt, das Resultat tn Indiana, Nevada und Caltofornia sei zweifelhaft. Newyork, 7. November. Die Meldungen über den Ausfall der Wahlen für bie Präsidentenwahl sind bis jetzt noch sehr unvollständig und vielfach widersprechend. Die Zeitungen bringen je nach deren Partetstandpunkte sehr von einander abweichende Schätzungen über die voraussichtlichen Resultate. Fest steht, daß Cleveland in der Stadt Newyork eine erheblich größere Majorität erhält als im Jahre 1884. In den südlichen Staaten sollen die Wahlen durchgehends für Cleveland sein. Die Ruhe ist nirgends gestört worden. Man nimmt an, daß Hill zum Gouverneur von Newyork wiedergcwählt ist. — Die bis jetzt vorliegenden Wahlresultate sind noch immer ungewiß, jedoch r* scheint es, daß Harrison eine Mehrheit für sich hat, welche die meisten Blätter auf 218 gegenüber 183, welche Cleoeland erhielt, schätzen. Beide Parteien beanspruchen immer noch Californien und Indiana. — Die Republikaner haben bei der gestrigen Präsidentschaftswahl gesiegt in den Staaten Colorado, Illinois, Iowa, Kansas, Maine, Massachusetts, Michigan, Minnesota, j Nebraska, Neoada, Newhampshire, Newyork, Ohio, Oregon, Pennsylvania, Rhode- | Island, Vermont und Wiskonsin. Die Demokraten sind in allen übrigen Staaten, ! ausgenommen (Kalifornien und Indiana, über welche ein sicheres Resultat noch aussteht, siegreich gewesen. Lokales. Gießen, 8. November. Gestern Abend hielt Herr Bernhard aus Leipzig im ■ oberen Locale der „Bavaria" den angekündigten Vortrag über die soziale Lage der • Handlungsgehülfen und den Verband deutscher Handlungsgehülfen. An- : knüpfend auf die jetzigen, durch die neuesten Fortschritte im Verkehrswesen überhaupt AniversttLts - tzhroniL. — Die vier Universitäten der Schweiz, Bern, Zürich, Basel und Genf, hatten im letzten Sommerbalbjahr zusammen 2050 Studenten, worunter 197 weibliche (nur 21 aus der Schweiz selbst, aus Rußland 91, aus Deutschland 15 und aus Nordamerika 8), von denen 103 sich der Medtcin und 94 der PhilofopSic widmeten. Greifswald, 5. November. Die hiesige Universität hat in dtestm Winterhalbjahr 181 Studenten weniger als im letzten Sommer, 868 gegen 1049. Der Ausfall bedingten Verhältnisse des Kausmannssiandes, sowie derjenigen der Handlungsgehülfen - m ^"^nnzipalen , verbreitete sich Redner hauptsächlich Über die in dem Statut b£$ ! c?cn Z^cke: Stellenvermittelung, Unterstützung bei Stellenlosigkeit, Rechtsschutz, Krankenunterstutzung, Gewährung von Begräbnißkosten, Wittwen- und i W"i8^nston Alpers- und Jnoaliditätsversorgung. Der Verband, welchem;, rr ca. 18000 Mitglieder angehoren, besitzt in den in Leipzig erscheinenden „Verbandsblättern^ ein eigenes Organ, verfugt über bedeutende Fonds tn oen einzelnen Unterftützungskassen. Ed °on den Vertreternder deutschen Kaufmannschaft, den Handelskammern und Privaten unterstützt und hat sich die Aufgabe gestellt, den Kaufmannsstand in sittlicher Beziehung zu heben und zwar durch Regelung des Lehrlingswesens und die Vertretung der Interessen der Handlungsgehülfen im Allgemeinen und seiner Mitglieder im Besonderen; dabei sind andere Mittel, die geeignet sind, die Hebung des deutschen Kauf- mannsstandes und des Handels zu erreichen, nicht ausgeschlossen. Zur Erreichung des letzten Z^les durfte die sog. Unterrichtsabtheilung mit zu rechnen sein, von welcher $l$b.rie!c ,n En Fächern des kaufmännischen Wissens verbreitet werden. Herr Bernhard legte in allgemein verständlicher Weise die Bestrebungen und die Prin- zipien, auf welche diese beruhen, dar und schloß feinen Vortrag mit der Aufforderung an die Anwesenden, in ihren Kreisen für die Ausdehnung des Verbandes und Heranziehung neuer Mitglieder nach Kräften thätig zu sein. v m 8. November. sTheater.j Wir verfehlen nicht, unser theaterliebendes Publikum auf das ausgezeichnete Lustspiel „Herr und Frau Soctor", welches morgen grtiiag den 9 November zur Ausführung gelangt, aufmerksam zu machen. Verfasser dieses amüsanten Stuckes ist der tn der Theatcrwelt woblbekannte und beliebte Schrift- steller H. Heinemann. Wenn wir hinzufügen, daß unser beliebter Director Reiners die Hauptrolle in Händen hat, so sind wir überzeugt, daß es nur dieses Htmoei es be- burfte, um das Theater vollständig zu füllen und können die Versicherung geben, daß Niemand die Vorstellung unbefriedigt verlassen wird. . Bietzen, 8. November. In den letzten Tagen wurden innerhalb der Stadt verschiedene Einbruchdiebstahle verübt. In der Nacht vom 5. auf den 6. November wurden einem an der oberen Bahnhofstraße wohnenden Metzgermeister und Wirth aus seinem Secretar ca. 500 JL an Geld und eine größere Anzahl Biermarken gestohlen. Von den Biermarken wurde gestern Nachmittag ein Theil in der Wieseck an der Bahnhof- frrafee aufgetunben. — In derselben Nacht wurde die Ladenthüre eines an der unteren Bahnhofstraße wohnenden Metzgermeisters zu erbrechen versucht. — In der lltacht vom 6 aus den 7. November wurde bet dem Amtstaxator I. Rothenberger am Lindenplatz etngebrochen. Der Dieb nahm seinen Weg vom Hofe der B oller'fchen Metzgerei aus mittelst Leiter durch ein Küchenfenster und sprengte den Schließhaken der Küchenthüre wurde aber an dem weiteren Vordringen durch das Bellen eines Hündchens verhindert' Als dringend verdächtig, diesen Einbruch verübt zu haben, wurde ein hiesiger früherer Schreinermeister gefänglich eingezogen. v Vermischtes. » l 'r 71 November. fMilitärdienstnachrichten.j v. Herff, Unterarzt der Marine-Reserve vom Landwehr-Bataillons-Bezirk I. Darmstadt, zum Assistem- arzt 2. Cl- der Maiine-Referoe befördert; Demmerle, Wallmeister in Mainz, zum Fortistkations-Bureau-Asststenten ernannt. Rödgen (Kreis Friedberg), 5. November. Die 26jährige Frau eines hiesigen Ortseinwohners gebar demselben heute Vierlinge, drei Mädchen und einen Knaben; alle Kinder waren nicht lebensfähig und sind tobt zur Welt gekommen. Die Mutter befmbet sich soweit wohl. (£). Anz.) . _ 7- November. In der jüngst abgehaltenen Hauptversammlung des Thierschutzvereins erfolgte auch die Bewilligung der vorgeschlagenen Geldprämien und zwar von je 10 JL an die Gendarmen Grauling (Grünberg), Hofmann (Ober- Ramstadt), Buckner und Boxheimer (Mainz), Ruppert (Hirschhorn), Hellwig und Frölich (Bensheim); von je 5 JC an die Gendarmen Engel und Herber (Brensbach), Dörr (Groß Karben), Ruhl (Schotten), Fitting (Mainz), Greb (Reinheim) und Woif (Wenmgs), sowie an den Schutzmann Weiß (Gießen); von je 3 an die Gendarmen Schulz (König), Englert (Erbach), Rehs (Reinheim), v. Landenberg, Mandel und Ditter (Mainz), Henkel (Grebenau), Weil (Seibelsdorf) und an die Schutzleute Bommers- heim (Gießen), Wolf, Stöhr, Ost, Wex, Bär und Kurze (Darmstadt). nn. Darmstadt, 7. November. (Technische Hochschule.) Schon vor einiger Zeit wurde Seitens einer zum Zweck der Untersuchung des Raummangels an unserer Hochschule ernannten Commission eine Denkschrift Großh. Staatsregierung übergeben, worin tn eingehender Weife, verursacht durch die immer mehr sich steigernde Frequenz, auf den bereits sich fühlbar machenden Raummangel an der Anstalt hin- geroiefen wurde. Die Großh. Staatsregierung scheint den in dieser Denkschrift nieder- gelcgten Bedeokm beizutreten, da gestern Nachmittag Se. Excellenz Herr Staatsminister Fmger. sowie Herr Geh. Staatsrath Knorr die Räumlichkeiten der Hochschule in Augenschein nahmen und sich, wie ich höre, ebenfalls über die Unzulänglichkeit der Lehrsäle ausspiachen. △ Mainz, 7. November. Don dem komunnden Jahre an wird Mainz aller Wahrscheinlichkeit nach eine ständige Sommerbühne haben. Der bekannte hiesige Groß- industrielle Schröder-Sandfurt beabsichtigt nämlich im Anschluß an die großen Restaurationslokalitäten der „Rheinischen Brauerei" unmittelbar am Centralbahnhof ein Sommertheater im Style des Eden-Theaters in Straßburg bauen zu lassen. Die vorbereitenden Schritte zur Ausführung des Projectes sind bereits geschehen und schweben sowohl Unterhandlungen mit einem Bauunternehmer wie mit dem Director unseres Sladttheaters, welch letzteren man zur Uebernahme und Leitung der Sommer- dühne zu bewegen sucht. Wenn Letzteres gelingt, so dürfte dies für das von allen Seiten mit Freuden begrüßte neue Unternehmen nach jeder Richtung hin eine sichere Garantie bieten. △ Mainz, 7. November. Die Verletzungen, welche Amtsrichter Dr. Hohfeld durch das erwähnte nächtliche Rencontre mit einem Soldaten erlitten, haben sich glück lieber Weise weniger gefährlich erwiesen als man anfänglich glaubte und befindet sich vr. Hohfeld bereits wieder auf dem Weae der Besserung, lieber das Vorkommniß selbst herrscht in allen Kreisen der Bürgei schäft die höchste Entrüstung und steht man einer exemplarischen Strafe des Angreifers entgegen. △ Von der Maijnspitze, 7. November. In Kostheim kam es gestern zwischen einer von Dem Hochheimer Markt kommenden größeren Bande Zigeuner und Sand- färchern zu einer mörderischen Keilerei, wobei auf der einen Seite die Messer und auf der anderen Seite schwere Schiffsgeräthe als Waffen dienten. Auf beiden Seiten floß Blut, doch zogen die Zigeuner vor den die Uebermacht habenden Sandfäichein den Kürzeren. Gensdarmerie brachte schließlich die Streitenden auseinander und zwang die Zigeuner, sich mit der fliegenden Brücke auf das linke Mainufer zu begeben. — (Selbstmord auf Befehl.) Einen höchst eigenthümlichen Selbstmord Albrechtskaferne zu Czernowitz der Zugführer Mireutza vom 41. österreichischen Infanterie-Regiment vollführt, ober vielmehr — so fonberbar es klingt - an sich vollführen lassen. Mireutza, der wegen getäuschter Liebe schon feit längerer Zeit den Tod gesucht haben soll, scheint nicht den Muth besessen zu haben, selbst Hand an sich zu legen und verfiel auf den Gedanken, einen seiner Untergebenen zur Aus» funrung der That zu kommandiren. Als das Regiment am 26. o. M. Mittags vom Exercierplatze in die Kaserne eingerückt war, suchte er sich den geschicktesten feiner Rekruten aus und forderte denselben, um ihn von feinem eigentlichen Zweck nichts merken zu lassen, auf, Zielübungen zu machen. Diese Hebungen wurden, Der Meldung Wiener Blätter zufolge, derart angestellt, daß sich Mireutza eine Papierfcheibe vor die Brust heftete und den Rekruten erst mit ungeladenem Gewehr Schießrersuche machen liefe. Als ihm der Rekrut genügend inftruirt und zielsicher schien, verwechselte er das ungeladene Gewehr mit einem icharf geladenen und kommandirte „Feuer". Tie Kugel traf dtrect in's Herz und der Lebensmüde fiel augenblicklich tobt zu Boden. trifft die mediclnische Facultät mit 75, die theologische ebenfalls mit 75, die philosophische mit 22 und die juristische mit Uk Handel und Verkehr. Limburg, 7. November- (Fruchtmarkt). Rother Weizen X 17.15, weißer Weizen t 16 90, Korn X 12 65, Gerste X 9.50, Hafer X 6 55, Erbsen X 00.00, Kartoffeln X 0 00. Frankfurt, 7. November. Erbsen ganze pr. Pfd. 12—18 H, do. geschälte 14—18H, Linsen 18—28 X weiße Bohnen 16—18 Kartoffeln 100 Ko. x 0,00—0.00, do. per Gescheid 10—12 Butter per Pfd. X 0,90—1,10, Eier das Stück 6—7 Blumenkohl per Stück 40—70 H, Wirsing per Stück 9—12 \ Zwiebeln per Pfd. 7—8 H, Weißkraut per Stück 8—15 Rotherüben per Portion 15—30 H. Farbig seidene Satin merveilleux von Mk. 1.85 bis Mk. 5.90 per Meter — 5 Qual., ca. 300 Farben — versendet roben- und stückweise porto- und zollfrei das Fabrik-D6pöt G. Henneberg (K. u. K- Hoflief.) Zürich. Muster umgehend. Briefe kosten 20 $ Porto. 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G. in Einartshausen, 24 x, Dekan Dr. Strack, Lang-Göns, 5 X, Ungenannt 5 X, zusammen 34 x, insgesammt 184 X Wertere Beiträge nimmt gerne entgegen Die Exped. d. „Gießener Anzeiger".______ Gottesdienst der israelitische« Keligionsgesellschast. Freitag Abend 416 Uhr, Samstag Vormittag 830 Uhr, Samstag Nachmittag 300 Uhr, Samstag Abend 500 Uhr. MklhtMe Eisenbahnen. Am 1. Januar k. I. tritt ein ander- ! -Weiter Personentarif für den Hannover— . Oberhessischen Verkehr in Kraft, durch welchen einige geringe Erhöhungen, aber ; auch verschiedene Ermäßigungen der Tarif- J ffätze herbeigeführt werden. Nähere Auskunft ertheilt jetzt schon unser - Tarif-Bureau. 1 Gießen, den 6. November 1888. 9051_________Großherzogliche Direktion- Kerkaus alter Znventar- flücke uÜd Materialien. Montag den 12 d. M., Vormittags 9 Uhr, werden in dem Badehaus I dahier | abgängige Jnventarstücke, als: Leinen, [ Teppiche, Möbel und Zeitungspapier öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigert. Bad-Nauheim, am 6. 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Unter Hinweis aus die Bestimmungen über Anlage der Hauswasserleitungen zu Gießen machen wir darauf aufmerksam, daß, um dem Einfrieren des Wassers in den Hauswasserleitungen bei eintretender stärkerer Kälte vorzubeugen, es erforderlich ist, die Hauswafferleitungen des Abends für die Dauer der Nacht zu entleeren. — Dies geschieht dadurch, daß zuerst der vor dem Waffermeffer befindliche Hauptabsperrhahn geschlossen und dann das seitlich desselben befindliche Entleerungühähnchen geöffnet wird und dieses so lange geöffnet bleibt, bis das in, der Hausleitung stehende Wasser vollständig abgelausen ist, worauf bezeichnetes Hähnchen wieder geschloffen wird. Um eine vollständige Entleerung zu erwirken, ist es geboten, während derselben das in dem obersten Stockwerk des Hauses befindliche Zapsventil der Hausleitung offen zu halten, damit die Luft Zutritt in die Leitung erhalte. — — Ein größerer Theil des Wassers kann auch schon durch das Zapsventil der untersten Küche entleert werden. — Nach stattgehabter Entleerung sind diese beiden Zapfventile, welche dem Eintritt der Luft, bezw. der Entleerung des Wassers dienten, wieder zu schließen. Das Schließen des Hauptabsperrhahns erfolgt durch Aufsetzen des beigegebenen Schlüssels auf den vierkantigen Hahnzapfen und Drehung in der Richtung von links noch rechts — im Sinne eines Uhrzeigers — bis Widerstand erfolgt. — Das Oeffnen des Hauptabsperrhahns geschieht durch Drehung in entgegengesetztem Sinne, bis Widerstand erfolgt. Behufs Wasserentnahme muß des Morgens der Hauptabsperrhahn wieder geöffnet werden. Abzweigleitungen nach Waschküchen, Hofräumen, Gärten u. s. w. sind während des Winters mittelst ihrer besonderen Vorrichtungen aus ähnliche Weise zu entleeren und erthellt hierüber im Besonderen am besten derjenige Installateur Auskunft, welcher die betr. Leitung gefertigt hat. Die Wassermesser find während des Winters mit Stroh, Säcken oder ähnlichen Schutzmitteln gegen Kälte zu umkleiden, auch namentlich die betr. Kellerfenster geschlossen zu halten. Durch diese Vorkehrungen wird dem Wasserabnehmer die Lieferung des Wassers möglichst gewährleistet, dem Hausbesitzer aber werden Beschädigungen an Leitung und Gebäude fern gehalten. — Wir empfehlen daher vorstehende Vorsichtsmaßregeln allen Be- iheiligten zur ganz besonderen Beachtung. Gießen, ben 3. November 1888. Städtisches Gas- und Wasserwerk Gießen. Otto Bergen. Der Verkauf der Gemälde dauert nur einige Tage im Saale des Hotel „PriMz Carl*« zu Giessen. Catalog in der Ausstellung. gou Telegraphischer Loursbericht der Berliner Börse vom 8* November 1388 Tendenz: flau. 220 75 43.10 84 00 91.60 Disconto-Com.-Anthetle Lombarden 4% Ungar. Goldrente Marienburger Eisenbahnactien Cefterr. Eredttactien Oefterr. Staatsbahn-Actien 1880 49/n Russen Oölig. Darmstädter Eisenbahnactien 159.90 103 25 84.50 156 00 8985 Für ein hiesiges Comptoir wird i ein junger Mann gesucht, welcher selbst- ; ständig in der Buchführung ist und gute Zeugnisse besitzt. Nur Offerten mit bestimmten Gehaltsarsprüchen werden berücksichtigt und befördert durch die Exped. ds Bl.__________________________________ Für Schneider. Einen tüchtigen Rockschneider, sowie ! einen Wochenarbeiter sucht 9002 \ Wilhelm Heß. ! Hausbursche gesucht. Ohier, 9055 ' Liebigstraße 17. 8969 Ein in Küche und Hausarbeit erfahrenes älteres Mädchen für Weihnachten gesucht. Krau Dr. Roack, Lndwigstr. 34 III. 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November, Abends 8 Uhr, wird der Gießener Ortsverein des Evangelischen Bundes zur Wahrung der deutschprotestantischen Interessen im großen Saale des Stein igen Gartens eine gesellige Vereinigung zur Feier von Luther's Geburtstag veranstalten, bei welcher Professor Dr. Gottschi ck, Professor Dr. Oncken, Pfarrer Dingeldey Ansprachen halten werden und zu welcher der Kirchengesangverein seine Mitwirkung zugesagt hat. Alle evangelischen Männer und Frauen Gießens werden hierdurch zu empfiehlt in großartiger Auswahl von 6 Mark an bis M den femfien und modernsten 9033 Müller, Oncken, Professor. Professor. Weiffenbach, Gymnasiallehrer. Gießener Menenzüchter-Verein. Sonntag den 11. öss. Mts., Nachmittags 2 Uhr Versammlung bei Felsing, Neuenweg. Vortrag: lieber Bienenkrankheiten Danksagung. Mrn J“r r°LeIenf beweise herzlicher Theilnahme bei dem uns innigsten D°?k ^' fOmte fUr b*e '^eichen Blumenspenden gg Geselligkeitsverein Gleiberg Samstag den 10. November, Nachmittags: * Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brübl'schen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. eitlen jungen Mann für Reise und sofort Stelle als Knecht oder Eomptoir zum sofortigen Eintritt, bursche. Zu erfragen bet Offert, unter 84 an die Erp. d. Bl. ~ ~ ~~ ' Donnerstag den 8. Uovbr., Abends 8'/2 Uhr im Saale des Hotel „Prinz Karl". , , Einzelbillets für diesen Vortrag sind an der Kaffe ä 80 Bf» haben. Der Zutritt zur Gallerte ist frei. gM Eugen Göhler. Mises, Geh. Sanitätsrath Max Löwe. Nöhrle, Schlaffer, Thaer, Brauereibesttzer. Pfarrer. Professor. von Mitgliedern und Freunden des Vereins im Ritterfaale der Burg. ^Verstärkte Speisenkarte, verschiedene Biere, ausgezeichnete Weine.] 8992__Dee Vorstand. 9030 Eine Liqueursabrik sucht Friedrich, Diener Wilh. Pieper. Feier von Luthers Geburtstag H ,, 8«r di, »ick« h-q„ch<, Tikilnahm, »« km ««« I, ■ schwer betroffenen Verluste sagen herzlichen Dank 9026] Ordentl- Mädchen gesucht. Sonnenstraße 6. Neues Theater in Giessen. Donnerstag den 8. 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