Ur 236 Dienstag den 9. October 1888. Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Bureaur Schulstraße 7. M k o .^Ä Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. $Urd) die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pst Amtlicher Jheit. Betreffend: Den Wiesengang. Gießen, am 3. October 1888. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an di- Grotzherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Nach Artikel 7 der Wiesenpolizei. Ordnung ist im laufenden Monat der Wiesengang von den Wiesenvorständen unter Zuziehung der Feldschützen und Wiesenwärter vorzunehmen. bi(je[ben ^-rzu baldigst aufzufordern und uns die über den Wiesengang aufzunehmenden Protokolle bis längstens Das Großherzogliche evangelische Dekanat Gießen Ende l. “Htototo[Ien h^en die Wiesenvorstände, war Sie denselben noch besonders eröffnen wollen, hauptsächlich folgende Punkte aufzunehmen: 11 ob die Anordnungen, weiche Sie bei dem letzten Wiesengang getroffen haben, befolgt worden sind und welche nicht; 21 welche Anordnungen von den Wiesenvorständen zur Beseitigung der bei dem diesmaligen Wiesengang vorgefundenen Mängel von Ihnen getroffen worden sind oder vorgeschiagen werden; hierbei wird den Wiesenvorständen besonders empfohlen, ihr Augenmerk namentlich auch auf bie Reiniauna der Wiesen von Gestrüpp, Gesträuch, Moos 2c., auf die Entfernung der Herbstzeitlosen, des Erdauswurfs aus den Be- und Ent- wäfferungsgräben, auf die Verebenung der Maulwurfshügel und dergleichen und auf die Unterhaltung der Be« und Entwässerungsgraben zu richten und hierbei nach den bestehenden Bestimmungen zu verfahren; . < 31 Vdrbefferungsvorschläge in Bezug auf größere Wiesenfluren, namentlich solche, zu deren Ausführung die Bildung von Waffergenoffenschaften J nach dem Gesetze vom 30. Juli 1887 über die Bäche und nicht ständig fließenden Gewässer (Reg,erungi-Blatt S. ISS) erforderlich ist. qu Nr 2 erläutern wir, daß Sie in der Regel, insofern kein besonderer Anstand vorhegt, jedem der betreffenden Wiesenbesitzer speciell eröffnen wollen, welche Mängel der Wiesenvorstand vorgesunden hat und daß diese Mängel binnen der vom Wiesenvorstand zu bestimmender- FristJo. (jewtJ ju be. seitiaen wären, als sonst die nöthigen Herstellungen aus Kosten der Säumigen angeordnet würden. Rach fruchtlosem Ablauf der gefetzten Frist wollen Sie nach Anhörung des Wiesenvorstandes weitere Anträge stellen. Jedenfalls sind die von Ihnen getroffenen Anordnungen in den von Ihnen ernzusendenden Protokollen^einstMllen^zu^rwahnen.^^^^g $ Theilnehmern zu unterzeichnen. War ein Mitglied des Wiesenvorstandes verhindert, am Rundgange DÜLrk ui nehmen fo ift bies dtn Scbtuffe bes zu bcmcrfcn. t 9 * S bet asiefenüorflanb, ber aufeer bem Grobherzoglichen Bürgermeister ober BeigeorbneLen, minbestens noch aus zwei Or semwohnern welche Wiesen besitzen ober solche zu benutzen ober zu verwalten haben, bestehen soll, nicht mehr vollstänbig sem, so wollen Sie ben Gememberath wegen Ergänzung bes Wiesenvorstanbes vernehmen unb uns bie Anträge bes Gemeinberathes in besonberer Verhanblung vorlegen. v. Gagern. _______________________________ an die Herren Abgeordneten zur Dekanatssynode. Da bie Lanbessynobe Dienstag ben 16. October beginnen soll, so muffen wir bie DekanatSsynobe Montag ben 15. October in Gießen Kalten, Morgens 9 Uhr. Sie wollen sich also zur rechten Zeit zum Gottesbienst einsinben. v vr. Strack. Blick auf sich und hört man allgemein als den Tag der Eröffnung derselben den 20 November bezeichnen. Nach den offictösen Ankündigungen werden dm Reichstag u. A. die Fragen der Alters- und Invalidenversicherung und der Reform des Genossenschaftswesens durch die betreffenden Gesetzentwürfe sicher beschäftigen. Was dagegen die weitere Meldung anbelangt, daß die Regierung mit neuen Vorschlägen über die Behandlung der socialdemokratischen Bewegung an den Reichstag zu treten gedenke, so sollen in dieser speciellen Richtung nach neuerlichen Versicherungen der Berliner Regierungsblätter in den maßgebenden Kreisen noch durchaus keine Entschlüsse gefaßt sein. Der Berliner Magistrat hat den Beschluß des Stadtverordneten-Collegiums, 500,000 Mark für eine zu Zwecken der Volkswohlfahrt dienende Kaiser - Jriedrich- Stisturrg zu bewilligen, genehmigt und auch dem anderweitigen Beschlüsse der Stadtverordneten, Sammlungen zur Errichtung eines Kaiser-Friedrichs-Denkmals in Berlin einzuletten, zugestimmt. Kaiser Wilhelm hat Wien nach dreitägigem Aufenthalte, der sich als eine Kette fortlaufender Festlichkeiten zu Ehren des hohm Gastes erwies, am Freitag Nachmittag wieder verlassen, um zunächst dem Watdwerk in der Steiermark obzuliegen. An den Hofjagden in diesem Alpenlande nehmen außer den beiden Kaisern auch König Albert von Sachsen, Kronprinz Rudolf, der Großherzog von Toscana und Prinz Leopold, nebst einigen Herren aus der Umgebung der beiden Kaiser Theil. Die Jagden dauern bis zum Abend des 9. October, während welcher Zeit das große Gefolge Kaiser Wilhelms in Wien verbleibt. Erst am 10. October reist dasselbe nach Mürzzuschlag, an der Südbahn, ab, von wo aus Kaiser Wilhelm am gedachten Tage Vormittags 9 «Uhr nach Italien wettrrreist und wird seine Ankunft in Rom Donnerstag den 11. October, in der fünften Nachmtttagsstunde erfolgen. Politische Rundschau Gießen, 6. October. Mit freudigstolzer Genugthuung sind alle Kreise der dcutschenNation erfüllt über die wahrhaft großartige und begeisterte Aufnahme, welche Kaiser Wilhelm in Fortsetzung seiner Reise in der österreichischen Hauptstadt gefunden hat und mit vollstem Rechte erblicken Deutschlands Stämme in dem ihrem Oberhaupte in Süßten >u Theil gewordenen Empfange eine neue kräftige Bestätigung der engen Verbrüderung zwischen D-utfchland und dem habsburgischen Kaiserstaate. In ganz besonders hervor- trctender Weise ist jedoch die Fortdauer des deutsch-österreichischen Waffen- und Freundschaftsbündnisses durch die zwischen Kaiser Franz Joses und Kaiser Wilhelm an festlicher Tafel, inmitten einer glänzenden und hochansehnlichen Versammlung gewechselten Trinksprüche vor aller Welt bekräftigt worden. Beide Monarchen tranken nicht nur auf ihr gegenseitiges Wohl und aus das ihrer Häuser, sondern auch aus die unverbrüchlich- Waffenbrüderschaft und Kamcradschast ihrer Armeen, wobei namentlich Kaiser Franz Joses mit warmer Begeisterung von der preußisch-deutschen Armee als dem leuchtendsten Muster aller militärischen Tugenden sprach. Die auserlesene Tischgefellschaft begleitete di- ganz- hochbedeutungsvolle Scene mit Kundgebungen des Beifalls welche saft über die Grenzen höfischer Etikette hinausgingen und auch in den Völkern" Deutschlands und Oesterreich-Ungarns hat diese weltgeschtchtliche Ttschscene in der Wiener Kaiserburg einen mächtigen Widerhall gefunden. Denn in diesen Trink- sprüchen haben die beiden Kaiser das vor neun Jahren geschlossene Bündniß ihrer Reiche seierlichst erneuert, es ist durch die erhebenden Kaiserworte sür Gegenwart und Zukunft in markantester Weise aus's Neue geweiht worden, während zugleich die Waffenbrüderschaft und treue Kameradschast der beiderseitigen Heere nunmehr ihre Besiegelung durch die bedeutungsvollen Wechselreden der erlauchten Monarchen erfahren hat. hn den inneren deutschen Angelegenheiten treten die zum 30. October b-vorst-b-nden preutzischen Landtagswaylen mehr und mehr tn den Vordergrund, hn allen Vartellagern ist die vorbereitende Thätigkcit für diesen entscheidenden Tag tm vollsten Suat unb zur Stund- ist wohl kein Wahlkreis mit der Ausstellung seiner Eandidvtm mehr zurück. Ein allgemeiner Ueberblick über die Wahlbewegung ergiebt ein ziemlich " enartiges Gemälde derselben, denn nicht selten kommt es vor, daß dieselben Paheten welche sich in einem Wahlkreis- entschieden gcgenüberstehen, in einem andern ganz einträMg mit einander gehen und so kommt es, daß man Nationalliberale und Freisinnige und Nationallib-rale und Conservative, dann auch Eonservattoe und Freiconservattve bald st» bekämpfen, bald st» gegen eine dritte Parte, v-re,ntgcn steht, so daß sich hieraus -in recht buntes Bild des Parieitreibens ergiebi. Was indessen peciell die Haupistadt Berlin anbetrifft, so hat sich hier m,t dem Zerschlagen des Wahlcartells zwischen den Hochconservatioen etner-, den Rat ona l,b-ralen und ge- mäßigten Conservativen anderseits voll-Klarheit eingestellt, die Eartell-Part-.-n werden getrennt marschiren und auch getrennt schlagen; d-r L-i-g der Freis,nnigen in Berlin erscheint hiermit gesichert. Inmitten der Vorbereitungen sur di- preußt chen Landtags- wahlen zieht indeffm auch bereits die bevorstehende R e t ch s t a g s, e s s i o n den Deutschland. Berlin, 6. October. Die Kaiserin Friedrich beabsichtigt, zufolge einer Mittheilung der „Kreuzzeitung" aus Rom. auf Grund einer letztwilligen Verfügung ihres Gemahls, auch dem zu Constanz in Garnison liegenden Infanterie-Regiment Nr. 114, dessen Ehef Kaiser Friedrich gewesen, die Regiments-Uniform und Waffen, welche derselbe bet feierlichen Gelegenheiten getragen, am 18. October überreichen zu lassen. Die Officiere des Regiments wollen diesen Tag festlich begehen und haben den Sindaco von San Remo durch das Regiments-Commando bitten lassen, ihnen einige Zweige von Palmen aus der Villa Ztrio senden zu wollen, weil dies wesentlich zur Erhöhung des Festes beitragen würde. Der Bürgermeister wird nicht nur dieser Bitte willfahren, sondern auch eine große Palme und andere seltene Pflanzen aus der Villa Lttrio übersenden. , — Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt: Nach Meldungen der englischen Zeitungen soll der Admiral Fatrfax auf der Fahrt von Tonga nach den Samoa-Inseln beabsichtigen, an der Saoage-Jnsel anzulaufen, um einem Gesuche der Eingeborenen zu entsprechen und das englische Protektorat zu errichten. Uns ist nicht bekannt, ob dre Eingeborenen das englische Protektorat nachgesucht haben, sicher ist dagegen, daß die englische Regierung nicht in der Lage ift, das Protektorat über die Savage-Insel an- Vniverfität» • «hrontk. nad'Wur8 aIS 3Zfl4f0t8" b£ä Pri°°.d°c°M Ma^us?7°rn°nn?«L?^'8 “ bcr Uni0£tfi,at Scrn *» der ^cÄ^elbe nach dem deutsch-englischen Abkommen über die Abgrenzung der beiderseitigen Machtspharen vom 6. April 1886 für neutral erklärt ist. ° 4 0 . „ Berlin, 6. October. Die Fürsorge der deutschen Reichsregierung für die Jn- ttressen der heimischen.Industrie wird in den tonangebenden Organen der Pariser Tagespresse dem französischen Cabinet als Muster hingestellt. So bezeichnet der „Temps es als eine den französischen Industriellen wohlbekannte Thatsache, daß bet allen großen Lieferungen für Armee- und Marinezwecke, um welche sie, die französischen Industriellen, während der letzten Jahre in Spanten, Griechenland, Serbien, Rumänien Japan, China, Südamerika sich beworben, ihnen nicht nur ihre deutschen Nebenbuhler gegenubergestanden hatten, sondern auch die deutsche Diplomatie, welche aus dem Er- solge ihrer Staatsangehörigen eine Frage des nationalen Interesses macht. Erst vor einigen Wochen noch wäre ein zum Zwecke einer größeren artilleristischen Bestellung nach Europa gereister chilenischer Admiral in zuvorkommendster Weise nach Deutschland eingeladen worden Die so fest verschlossenen Thüren Frtedrtchsruh's öffneten sich für Angelegenheiten dieser Art ganz von selbst. Dann heißt es weiter' ' n "Diese Art von industriellem Patriotismus ist in Frankreich noch wenig entwickelt, gerade weil die Solidarität zwischen den Interessen des Staates und den Interessen der Prioatindustrte hier noch kaum empfunden wird. Das gewöhnliche Benehmen der französischen Negierungsoertreter bildet nur zu oft einen schroffen Gegensatz zu demjenigen der deutschen Regierungsoertreter." B 9 EAichste, was uns passiren kann", sagt mir einer unserer Industriellen, „ist, daß sie sich überhaupt nicht um uns bekümmern." ?***,?* 6. October. Durch das Gesetz betreffend die Aenderungen der Wehr- I- können die zur Verfügung ihres Truppeniheiles dcur- aubten Mannschaften jederzeit zu ihrem Truppentheil wieder einberufen werden, wahrend nach den früheren Bestimmungen ein solchermaßen beurlaubter Soldat erst vom nächsten Februar ab wieder einsttzrufen werden durfte. 3um Wechsel des Aufenthaltsortes bedürfen diese Urlauber der Genehmigung des Landwehr-Bezirks-Comman- deurs, um nicht sofort wieder zum actioen Dienste einberufen zu werden. Den Strafbestimmungen über Fahnenflucht, Selbstverstümmelung u. s. w. unterliegen sie in gleicher ul Ä ,ei activen Mannschaften. Wer nicht wieder zum Dienst einberufen wird, tritt still chwetgend mit Beendigung feines dritten Dienstjahres zur Reserve über, ohne daß es einer besonderen Meldung bedarf. , . Berlin, 6. October. Vorläufigen Besprechungen zufolge, welche unter maß- gebenden Parlamentariern stattgefunden haben, darf als sicher angenommen werden, daß für die nächste Session des Reichstags an Stelle des Herrn v. Wedell-Ptesdor "besdtrector o. Levetzow zum ersten Präsidenten gewählt werden wird; v. Leoetzow hatte dieses Amt bekanntlich bereits vor 1884 inne. — Die „Kreuzzeitung" erhalt aus London die Meldung, daß ein amerikanisches ^gramm an dte italienlfcbe JVolijet ßelanßt fei, welches die Aufforderung enthält, möglichste Vorsicht wahrend des Besuches des Kaisers Wilhelm zu entfalten, da die internationalen Anarchisten in Newyork eine verdächtige Energie entwickeln. (F I) A . r — Der Erste , welcher auf Grund M Fremdrndecrets aus Frankreich 'ausgewiesen warben, ist der deutsche Kaufmann Batte mann. Derselbe erhielt die Aufforderung, Belfort innerhalb 24 Stunden zu verlassen. ’ . ^E»tSdam, 6. October. Die Kaiserin traf mit ihren Söhnen um 43/. Uhr hier ein und »uhr dtrect nach dem Marmorpalais. y _ix lt maOclt°rer- ^Kaiserin Friedrich, der Prinz und die Prinzessin fcein-- . Prinzessinnen - Tochter der Kaiserin besichtigten gestern das am Canal belegene Gut Knoop Man oermuthet, daß der Besuch mit dem Ankauf des Gutes seitens des Prinzen Heinrich zusammenhängt. Verhandlungen darüber wurden schon vor zwei Jahren gepflogen. w , k 6. Oktober. Die Eröffnungsfeier der neuen Marine-Akademie und Schule in der Aula derselben statt. Viceadmiral Blanc übernahm den Prachtbau für die Marine und übergab denselben dem Director des Marine-Bildungswesens, Capitän Scheering, welcher darauf einen Rückblick auf die Entwickelung des Marine-Bildungs- wesenS gab und mit einem dreifachen, begeisterten Hoch auf den Kaiser schloß. Fast das ganze Seeofficier-Corps, die Spitzen der Civilbehörden, der Curator der Rector Profefforen der Universität waren zur Feier gelaLen, an welcher auch der frühere Chef des Marine-Bildungswesens, Contreadmiral Reibnitz, thetlnahm Mit einem Rundgang durch die Akademie schloß die Feier. v * m October. Das Zettungsgerücht von der Freilassung Geffcken's ist vollständig unbegründet. Sämmtliche Abendblätter erklären ebenfalls Geffcken noch in Hast befindlich. w BreSlau, 6. October. Für den verstorbenen Kräcker soll, wie jetzt verlautet, Herr v. Vollmar als Candidat für das erledigte Reichstagsmandat Breslau-West von socialdemokrattscher Sette aufgestellt worden. Hesterreich. a "P^sse" meldet, daß die Reise-Dispositionen des deu schen Kaisers eine wichtige Aenderung erfahren. Kaiser Wilhelm soll nach dieser Meldung auf der Ruckreife von Neapel nach Berlin in Begleitung seines Bruders Prinzen Heinrich nochmals nach Wien kommen und einige Tage hier verweilen. Der Kaiser durfte am 20. October hier eintreffen und wird erst am 23. October in Berlin zuruckerwartet. c .., 6. October. Die hier zurückgebliebenen Herren von der Suite des deutschen Kaisers besichtigten im Laufe des Vormittags die Monumentalbauten der Ringstraße Einzelne auch die ReichS-Obstausstellung und die Ausstellung von Amateur- pyotographien. . eR9?a’Sfi,6' b-October. Heute früh um 2 Uhr x, ~ Pest, 7 October. Staatsminister Graf Herbert Bismarck ist mit dem Sektivns- .is"“1 “ 3“*‘" •«»»-« d« «säs BSSFgaSp »<« Äb/'Ä'S SÄ? «'.»"iS’SS bÄ'Ä'TfcrtKS 'ii b« ¥fvD'g2.ä,'.n Herzog von Auerstaedt, eine Ansprache an den Präsidenten 3)aö0I.uft' WhWMMZZRE bÄ;,* s* g Konsular-Corps, das von dem italienischen Konsul vorgestellt wurde äusi.^? ffl!? er empfinde eine lebhafte Genugthuung, indem er die von dem Konsul ausaesvrock'm-n S ein Pfand für die friedlichen Bande reid^ mit allen durch die anwesenden Konsuln vertretenen Nationen verknüvfe " ,urückgck"l"""b3' 8' October.LDer Großherzog ist heute aus der Bukowina hierher Lokales. zu Gi-L^^L-n^LÜü^ „?°7d et)rbou DU°7b^Tu*Cen@8^aeSnefn^CtEin Weise vermittelt fte hb geistvoller und von gründlichster Kenntniß zeugender I- 'Ä ’S“ *;« fiimmelfnhrfK 3rom«n Weihnachtsfeierlage, Neujahrstage, Charfreitage, Ostermontags P/ingstmontage, Fronleichnams-, Allerheiligen- Buß und Rettmie xftJüÄ "ff inf°,D£it- 018 d'-s-künftighin nid)t Sr’, »k b“«er einen ÄtM iönbern GMi'gL^bab"-^" ÄÄÄ ÄÄXUÄÄÄ tTinna@m200 Giltigk-itsdau-r aller Rückfadrkarttn um -inen Ta"g e 100 Km mehr. Der Losungstag wird stets als voller Tag mitaerecknet wndVhr- bei Antritt h/ la?0£r%dreitägige Giltlgkeitsbauer vermerk 'is? müssm sAMMMMM-ZZ Arankreich. e. Paris, 6. Oktober. Der Attentäter Garnier, welcher seinerzeit provisorisch in doÄÄ m°rben mt' "uumehr in das Irrenhaus Kugkavd. .. London, 6. October. Einer Reutermeldung aus Zanzibar zufolge verwehrten die Eingeborenen von Kilwa den britischen Indiern di- Absahrt auf des Sultans i ^mau mit dem Bemerken, dieselben sollten bleiben und ihre Geschäfte fortsetzen. Keiner sollte Schaden erleiden. Dm Weibern und Kindern wurde die Ab- reist nicht verwehrt. Die Eingeborenen erklärten, weder die Autorität des Sultans noch die der Deutschen anzuerkennen. Außland. m 6. October. Das Kaiserpaar und der Thronfolger sind gestern Nachmittag in Noworossisk eingetroffen. 10 1 0 1 rn Vermischtes. 4‘ Dctober- (Postpersonalnachrichten.) Versetzt sind- der °?b r?cCt.Or Hogemann von Darmstadt nach Straßburg (Elsaß! ' der Verwalter Walter daselbst zum Postassistenten ernannt worden. ' Ruhestand' Ob» P°si°st'st-nt Bünsche in Michelstadt tritt auf seinen Antrag in den gestell7'wLwi^ Ä'unb'M — Die Zahl der Geborenen betrug im Jabre 1887 im Großherzogthum Hessen 51,386, hiervon waren Lebendgeborene 30,204, Todtgeborene 1182. Zwillingsgeburten kamen 385, Drillingsgeburten 6 vor. Die Zahl der Gestorbenen (einschließlich der Todtgeborenen) betrug 22,076. Eheschließungen kamen 7177, Ehescheidungen 79 vor. △ Aus Rheinhessen, 7. October. Während im Reichstage alle Anträge auf Entschädigung unschuldig Verurthetlter bis jetzt immer auf Widerstand der vereinigten Regierungen gestoßen sind, hat die hessische Negierung jüngster Tage durch eine Maßnahme bestätigt, daß sie kein princtpteller Gegner von Gewährung solcher- artiger Entschädigungen ist. Vor mehreren Monaten wurde ein Arbeiter von Stadecken, weil er eine Anzahl Bäume abgeschnitten haben sollte, zu einer Haftstrafe verurteilt, welche derselbe auch verbüßte. Nachträglich stellte sich heraus, daß andere Personen die That verübt hatten und nun wurde letzter Tage dem damals unschuldig Verur- theilten durch Verfügung der Regierung für die erlittene Strafe eine angemessene Entschädigung zugewiesen. — Frankfurt, 7. October. Raufereien sind zwar hier nichts Seltenes, aber in den wenigsten Fällen nehmen sie einen so tragischen Verlauf wie in der vorverflossenen Nacht. In der goldenen Hutgasse dahier befindet sich eine Wirthschast, in welcher vorzugsweise Bäcker zu verkehren pflegen, was sich dadurch erklärt, daß der Inhaber derselben diesem Gewerbe von Haus aus angehört. Freitag Abend nun waren in dieser Wirthschast mehrere Kellner zusammen, die beim Nachhausegehen die an der Hausthür stehende Wirthin beleidigten und sogar handgreiflich wurden. Hinzukommende Bäckergesellen tadelten das Benehmen der Kellner, worauf sich erst eine Schimpferei und bald hernach eine Keilerei entwickelte. Wie es bet solchen Händeln leider fast immer zu gehen pflegt, wurde das Messer gezogen und der Bäckergeselle Jacob Fritz dermaßen verletzt, daß er gestern Morgen V*9 Uhr im Hospital der erlittenen Verwundung erlag. Auch andere von den Kampfhähnen sind nicht unerheblich verletzt worden. Wer von den Kellnern den tödtlichen Stoß führte, ist noch nicht ermittelt. Acht Kellner sind in Haft genommen. Hoffentlich wird der Messerheld eimtttelt und ganz exemplarisch bestraft; überhaupt erscheinen die Strafen für solche Rohheiten noch viel zu milde, wer bet der geringsten Gelegenheit zum Messer seine Zuflucht nimmt, der sollte so bestraft werden, daß ihm für alle Zetten die Lust zu Aehnltchem verging. — In der Eschenheimer Anlage erschoß sich Freitag Nacht ein junger Mann aus Königstein am Taunus, Namens Jacob Bastian. Derselbe war erst vor 3 Wochen zur Disposition beurlaubt worden. Motive unbekannt. — Gestern Vormittag gingen auf der Hanauer Landstraße einem Fuhrmann die Pferde durch. Er fiel vom Wagen und wurde derart gequetscht, daß alsbald der Tod eintrat. — Vor einiger Zeit machte ich Ihnen bereits von der hier verbreiteten Nachricht Mittheilung, daß eine Aenderung der Postwerthzetchen geplant sei; ich schenkte damals dieser Meldung keinen rechten Glauben, weil es hieß, es sei eine Vereinfachung geplant. An jene Meldung wird nun neuerdings angeknüpft und dazu bemerkt, daß in kaufmännischen Kreisen die Frage ventilirt werde, ob es nicht durchführbar sei, die gewöhnlichen Postwerthzeichen auch zur Verwendung als Wcchselstempel zuzulassen. Dieser Wunsch soll damit begründet werden, daß vielfach der Jrrthum vorkomme, daß Leute statt der vorgeschriebenen Wechselstempelmarken Portomarken verwenden, ein Jrrthum, welcher dadurch leicht heraufbeschworen werde, daß die Postanstalten auch Wechselstempelmarken verkaufen. Bet den erwähnten Jrrthümern werde immer die hohe Strafe wegen Wechselstempelhinterziehung verhängt, während im Grunde genommen eine Hinterziehung absolut nicht beabsichtigt sei. Daß ein Antrag, die Postwerthzetchen auch als Wechselstempel benutzen zu dürfen, Erfolg hat, muß nach den oben erwähnten Gründen bezweifelt werden, denn die Postanstalten brauchten nur den "2Be^JcI^mpclS? a^uÖe6en, um ben angezogenen Jrrthum zu beseitigen. Erwünscht wäre eine derartige Vereinfachung allerdings. Handel und Verkehr. eine 9?C(*r falsche Fünfmarkscheine aufgetaucht sind, dürfte 1/ $ej$r.?!bun0 derselben von Werth erscheinen. Die Falschscheine sind wöbnlüb^^s^^° m die ächten, nicht aus Pflanzenfaserpapier, sondern aus ge= WiDDen^SiifiAf'fi? hergestellt, in welchem die dem ersteren eigentümlichen «fePl" C? rn fla^nfcru ^doch durch kreuz und quer gezeichnete kleine Striche nachgeahmt sind. Das Wasserzeichen 5 an der rechten Seite des Scheines fehlt. Gerste Alan f 0. October (Fruchtpreise). Weizen JC 18,50, Korn 16,50, ^00, Hafer JL 12,80, Erbsen 00,00, Samen JL 00,OÖ, Wicken 00,00, ocarloneln JL 4,50. Lein JL 00.00. Farbige und schwarze ganzseid. Suralis von 2 25 bis Mk. 9.30 per Meter versendet roben* und stückweise porto- und zollfrei das Fabrik-Däpöt G. llenneberg (K- u. K. Hoflief.) Zürich. Muster umgehend. Briefe kosten 20 Pf. Porto. V J 8059 Die Verwaltung der Red Star Linie hat beschlossen, einen Schnelldampfer bauen^zu lassen. Derselbe wird der „Westernland"-Klasse ähnlich sein, Mars? Schnelligkeit, und soll im August 1889 auf der Linie nach New- ^orr in DtenN gestellt werden. Gebaut wird derselbe bei Tbomsons in Glasgow. .. und Kehlkopfteiden, vom leichten Hustenreiz bis zum hart- nack gen verhalteten Katurry, werden gehoben oder — in schweren Fällen — doch wesentlich gelindert durch den richtigen Gebrauch der Sodener Mineral-Pastillen Diese ähnlicher Vlrt hie tnttfiden wenigen Präparaten ähnlicher Art , die als wirklicher Ersatz für das unmittelbare Quellprodukt gelten können, )a, sie nehmen unter diesen eine ganz einzige Stellung ein, weil sie die HeU- substanzen der Quelle in wirklich genügender Menge enthalten. Auf jede Pastille kommt ein voUes^ Dectgramm Salz, also genau so viel als in zehn Stück der einst so beliebten Vichy-Pastillen enthalten war. In der ärztlichen Praxis hat denn auch das neue Heilmittel sehr rasch Eingang gesunden, wie das die vielen Empfehlungen beweisen, die ihnen gerade aus diesem Kreise zu Theil werden. Erhältlich sind die Sodener Mineral - Pastillen in allen Apotheken, Droguerien und Mineralwasserhandlungen die Schachtel zu 85 (Beim Einkäufe verlange man nachdrücklichst Aechte Sodener Mineral-Pastillen, und achte, ob deren Schachteln mit ovaler blauer ©cblufcs marke mit dem Facsimile Pb. Herm. Fay versehen sind.) 8057 Der neue reich illustrirte Projpect über die bekannte rauch- und geruchlose Carbonnatron-Heizung in tragbaren Oefen (ohne Schornstein brennend) rc. ist von der Carbon-Natron-Heiz-Cie. in Dresden gratis zu beziehen. 7223 Kirchliche AMigrn der evangelischen Gemeindet « r Aoatag Abend 8 Uhr: Bibelstunde in der Kleinkinderschule, 1. Moses. Kap. 1, Weltschopfung. Pfarrer Dr. Naumann. Bekanntmachung. Freitag den 12. Oktober, Nachmittags 2 Uhr, wird die Verpachtung der in diesem Jahre leihfällig werdenden Triebviertel auf weitere 6 Jahre fortgesetzt. Zusammenkunft an der Loth'scheu Wirthschast. Gießen, den 6. October 1888. Großh. Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. 8085 Zuchtvieh-Versteigerung. Montag den 13. d. M., präcis 1J/2 Uhr, lasse ich wegen Aust gäbe meines Mllchgeschäftes eine Parthie frischmelkende und trächtige Kühe, Rinder auf der Großmühle (Station Großen- Buseck) versteigern. Bemerkt wird noch, daß die Thiere von besonderer hoher Milchergiebigkeit sind. Im Monat Februar nächsten Jahres kommen noch mehrere tausend Centner Stroh, Heu, Grummet und Dickwurz auf demselben Wege zum Verkauf. Der Tag der Versteigerung wird geraume Zeit vorher öffentlich bekannt gemacht werden. [8056 Jnderthal, Groß-Mühle. Versteigerung. Mittwoch den 10. October, Nachmittags 2 Uhr, werden im hiesigen Pfandlokal (Seltersweg 11): 1 Sopha, 4 gepolsterte Stühle, 1 Kleidcrschrank, 2 Kühe, 1 Oeconomie- wagen, 1 goldenes Medaillon gegen Baar- zahlunq versteigert. 8084 Versteigerung bestimmt. Horn. Zieikgeöotenes. Dienstag, s. «ctober, ist eine große Parthie schöner Wetterauer | Zwiebeln auf dem Gemüsemarkt zu \ verkaufen, 25 Pfd. 1 50 H, im . Ctr. billiger. Mittwoch, lo. Oe- J tobet im OswaldSgarten. 8066 ! Allgemeiner Anzeiger. Jünglings-Verein zu Gießen. Die Mitglieder versammeln sich regelmäßig am Sonntag, DienStag, Freitag und Sam-tag, Abends von 8 Uhr an, im Vereinslokal in der „Herberge zur Heimath". Anmeldungen zum Beitritt geschehen bei dem Vorstand, auch im Vereinslokal. Gießen, im October 1888. Für den Vorstand: o_0>0 Dr. Naumann, Pfarrer. Die - Modellhiite sowie 8082 sämmtliche Neuheiten der Herbst- u. Winter-Saison find etngetroffen. zf. Paiigmatlll. Ettgl» Tüll- G Reise «lechet^ Teppiche empfiehlt in neuer großer Auswahl 8077 E. Blödner. Einladung. 3ut Fkier dcs 30jährigen Bestehens unserer Bank findet SamStag den 13. October I. I., Abends 8 Uhr, in Stein's Garten ein Festessen statt, wozu die Mitglieder und Freunde des Veriens freundlichst eingeladen find. 8842 Das trockene Couvert kostet Mk. 2.—. Cine Liste zur Einzeichnung liegt im Büreau der Bank bis zum 10. d. MtS. offen. Gießen, den 5. October 1888. Gewerbebank zu Gießen E.G. Der Vorsitzende des AuffichtSratheS: __I. Haustein. 8078 Eine Kaute Mift zu verkaufen. öi « p \ n* ■ . ------W-stanlag-3«. Vorzüglicher Birnhonig jMmlnltttAPr verkauft Jungblut, * Promenadehs. [7976 auf dem Schiffenberg. 8060 Neue Stratzb. Gänseleberpasteten (Louis Henry), div. f. Fleischwaaren und Käse. A. Hoch Nacht. 8086 Hamburger Fisch- u. Delicatessen-Handl. 8062) Birnen (feines Tafelzwergobft) zum Einlegen werden verkauft Seltersweg 56. Daselbst ist auch ein Baum Honig- birnen zu verkaufen- Entsüuerungs- = Pulver i zur Bereitung von Awetschenhonig, M macht den Zuckerzusatz entbehrlich und M gibt der Latwerge einen angenehmen M Geschmack. * Zu haben in der 8069 M Drogenhandlung Otto Schaaf, Seltersweg 39. K 8054] Aechte italienische Kastanien, frisch gerostet, zu haben auf dem Lindenplatz. Kneiplocal, schönes großes, abzugeben. [8079 -Wo?__sagtJbte Expedition d. Bl. 8067 Ein junger unverheiratheter Arbeiter gesucht bei Gebrüder Wein ber g, Wallthorstratze 71. Betriebsführer^ Zum baldigen Antritt wird für eine Grube in der Provinz Hessen ein energischer Betriebsführer gesucht. Anmeldungen nimmt die Exped. d. Bl. unter R. R. 10 entgegen- 8074 8071] Tüchtige Colporteure gesucht. PH. Strack, Wallthorstraße 22/ Rrisendrr-Gksuch. Für unser Branntwein- u. Ligueur» geschLst suchen wir einen tüchtigen soliden Reisenden. Gebrüder Wallach, 8052 AlSfeld (Oberhessen). 8055 Ein mit guten Zeugnissen versehene? Mädchen, welches gut kochen kann und die Hausarbeit gründlich versteht, sowie ein besseres Kindermädchen per sofort gegen guten Lohn zu miethen gesucht- Wo? sagt die Exped. d. Bl. Freunden und Bekannten theilen wir hierdurch mit, dass unsere liebe Hermine Schmidt 8068 8Z Daheim - N 8048 Mermifchte Anzeige« Neu! Ne«! 7614 Civil- und Uniformgeschäft. Franziska, s- Schwester 8058]' Ort der Handlung: Berlin. Coursvrnchl oer IranKsutter Körst. Ankunft in Gießen von: ReichSbank-DiSconto 4°/n 6. Oktober 1888. Franks- Bank-DiSconto 4’/0 3/a9 Uhr: Monats-V er Sammlung 8080 im Vereinslokale. Neues Theater in Giessen, Montag den 8. Oktober r Eröffnungsvorstellung. Desdemonas Taschentuch. Schwank in 4 Acten von Rud. Kneife l Regie: Herr Reiners. Personen: Frankfurt l13, 8<*, 93»*, 11", !"♦, 2« 432, 727, A48* 1050 H56* Grotzen-Linden 6-6 8°«/2", 727. Lollar 7", 2^ (Localzüge). Marburg S-o*, 6", 8"*, 11«, 6to*, 8°°, 1128. Cassel 225 520*, g»*, 11», 431, g»*, 658*, 8°°, 1123. Wetzlar 7°l (von Weilburg), 768 (von Betzdorf), 9", 11-7, 100*, 330 433, 656, 747, 11W, H51 Dudenhofen 7«, ll27, Zso, 7« usi. EmS-Coblenz 9", !<»♦, 3* 66*, 8«* 11". Deutz 1127, 433, 747, H5i Fulda 758, 130, 4-5, 1QÜ0. Alsfeld 758, 130, 425, 1000. Gelnhausen 93<>, 3^ 658. Nidda 6", 93°, 335 656. Schotten 930, 335, 656. Gedern 930, 3»\ 6&e. Schiffenberg 6", O3®. ♦ bedeutet Schnellzug, die fetten Zistern die Nachtstunden von Abends 6 bis Morgens 55». Danksagung. Für die wohlthuenden Beweise herzlicher Theilnahme bei dem schweren Verlust meines lieben unvergeßlichen Kindes sage meinen innigsten tiefgefühltesten Dank. Von jetzt an wohne ich Neuen» baue 7 im Nebenhaus. [8061 1 Wittwe Sturm, Leichenfrau. \ Im I. Act bei Walldorf, alsdann im Hause Hellenbachs. — Zeit: die Gegenwart. Kassenöffnung 7Vi Uhr. — Anfang 8 Uhr. Preise d e r Plätze: Tagesoerkauf: Sperrsitz «X 1.50,1. Pl. 90 H, Gallerte 30 Abendkasse: Sperrsitz JL. 1.75,1. Pl. 1 Gallerie 30 Der Vorverkauf, sowie der Verkauf von ganzen und halben Abonnements auf den Sperrsitz und I. Platz befindet sich in der Cigarrenhandlung von Gustav Gerhardt am Lindeuplatz, woselbst auch die AbonnementSkarten und Passepartouts gegen nummerirte und Tageskarten umgetauscht werden müssen. Den geehrten Abonnenten u. partout- Platz-Besttzern bleiben ihre Plätze bis 12 Uhr Mittags reservirt. Zur gffl. Beachtung. Theile einem verehrt. 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Gedicht von Karl Gerok. — Tino Photinos- Roman von Bernhardine Schulze-Schmidt- — Aus den Werkstätten der Goldschmicdekunst Pforzheims. Von Dr. Edm- von Freyhold- — Unsere Flotte vor fünfundzwanzig Jahren und jetzt. Von Reinhold Werner. — Kaiser Wilhelm 11. und sein Sohn Kronprinz Wilhelm. Rach dem Bilde von Hans W. Schmidt- — Die zweite englische Revolution- Von Cgelhaaf. Mit drei Porträts und einer Illustration. — Ein Gefangener. Nach dem Bilde von Otto Piltz. — Am Familientisch: Sinnen und Spinnen von E- Rau. Gedicht von Frida Schanz. — Hin und Her. — AuS der Redaction. — In unserer Spielecke. l Erste Beilage: Aus der Zeit — für die 1 Zeit. i Zweite u. dritte Beilage: Frauen-Daheim* Fritz Hellenbach, Bank. Ernst Hildebrandt. Leonie, seine Frau Hedwig Müller. Franziska, s. Schwester Anni Reiners. 4% Preußische Consolk 3Wo do- 4% Nassauer Oblig. 40/0 Bayerische ObUg. 4% Badische Oblig. 4O/o Hessische Oblig. 4% Franks. 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Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. Vie heutige Stummer enthält 1 Blatt und 1 Beilage,