Ar. 59 Freitag den 9. März 1888. Gießener Anzeiger Amts-, md Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. Dnreaur Schulst raße 7. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohk. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher Tßeil. Bekanntmachung. Er wird hierdurch zur Kenntniß der Interessenten gebracht, daß der Vorstand der Tiefbau-Berus«.Genossenschaft für die Provinz Oberhessen Herrn I. R. Breitenstein zu Schotten zum Vertrauensmann und Beauftragten und Herrn C. Koch, Bauunternehmer, in Firma C. Koch & Sohn zu Gießen zum Stellvertreter desselben, ernannt hat. , Gießen, am 6. März 1688. Großherzogliches Kreisamt Gießen. I)r. B o e k m a n n. Betreffend: Den Schutz der in fremde Verpflegung gegebenen Kinder unter 6 Jahren. Gießen, am 29. Februar 1888. Das Großherzoglichc Kreisamt Gießen an Großh. Polijeiamt Gießen und die Großh. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. Fn $ 12 der Instruction vom 14. Mai 1880 zur Ausführung des Gesetzes vom 10. September 1878 „den Schutz der in fremde Pflege gegebenen Kinder unter 6 Jahren betr." wird Ihnen empfohlen, den Gemeinde- oder Armenarzt mit Ueberwachung der einzelnen Pflegekinder zu beauftragen. Da nach den vorgelegten Ueberstchten eine ärztliche Ueberwachung der Pflegekinder nicht in allen Gemeinden stattgefunden hat, so machen wir diejenigen Bürgermeistereien, welche diese Vorschrift nicht beachtet haben, auf diese Bestimmung der Instruction aufmerksam und erwarten, daß dieselben drese %uq(ld) beauftr>MN wir Sie, von jedem Zugänge eines in fremde Pflege gegebenen Kindes unter 6 Jahren nicht allein den Gemeindearzt, sondern auch das Großberzogliche Kreisgesundheitsamt Gießen unter Angabe der Namen der Pflegeltern und der Wohnung derselben alsbald in Kenntmß zu setzen. Dr. Boekmann. __________________________ Betreffend: Die Berechnung der Vacanzüberschüsse erledigter Lehrerstellen pro 1887/88. Gießen, am 6. März 1888. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien und Schulvorstände des Kreises. Unter Hinweis auf unser Amtsblatt Nr. 1 vom 24. Januar 1878 beauftragen wir Sie, die von Ihnen gemeinschafllich aufzustellenden Berechnungen des Einkommens vacanter Schulstellen für das Etatsjahr 1887/88 längstens bis zum 10. April l. I. in doppelter Ausfertigung an uns emzufenden. Dr. Boek ir fl n N. Bek anntmachung. Kommenden Sonntag den 11. März, Nachmittags 3'/- Uhr, findet eine Versammlung des landwirthschastlichen Localvereius Grünberg daselbst im „Englischen Hofe" bei Josef Faubel statt, in welcher Herr Landwirthschastslehrer Leithiger von Alsfeld einen Vortrag über di« Aufzucht. Fütterung und Pfleg« des Rindvieh« halten wird. Alle Landwirthe und Freunde der Landwirthschaft find zu dieser Versammlung freundlichst eingeladen. Die Herren Bürgermeister der in Betracht kommenden Orte werden gebeten, dies in geeigneter Weise bekannt machen zu lüsten. Gießen am 7 März 1888. Der Director des landwrrthschaftlichen BezirksveremS Gießen. p ' ' Nover. Politische «eberstcht. Gieße«, 8. März. Die seit längerer Zett verbreiteten Nachrichten, denen zufolge unter den unfern Kronprinzen behandelnden Aerzten bedenkliche Meinungsverschieden- heilen herrschen sollen, find soeben durch einen energischen gemeinsamen Protest der betr. Herren dewentirt worden. In demselben heißt es, daß keinerlei Differenz zwischen den Aerzten über die Natur und Beurtheilung der Krankheit als solche obwalte, auch sei von ihnen keineswegs eine gefährliche Wendung des Leidens fignatifirt worden. Weiter wird verfichert, daß fich die einheitliche uno verantwortliche Leitung der Behandlung der Kronprinzen nach wie vor in den Händen Dr. Mackenzie's befinde. Anknüpfend an diese Versicherungen, richten die Herren Dr. Mackenzie, Schrader u. s. w. die Bitte an die gesammte europäische Preffe, sich jeder Dircussion über die Krankheit der erlauchten Patienten und über die Behrmdlungrwets- wie auch über die Instrumente zu enthalten. Alr- dann folgt eine allerdings sehr allgemeine Charakteristik der Leiden» in seinem gegenwärtigen Stande, wonach in den örtlichen Störungen am Kehlkopfe keine wesentliche Veränderung eingetreten ist, während die Operationswunde als gut geheilt und überhaupt dar sonstige Befinden der hohen Kranken, entsprechend den in neuester Zeit au» San Remo wieder eingehenden günstigeren Nachrichten, als relativ recht befriedigend bezeichnet wird. Schließlich erklärt die Kundgebung die Misfion Prof. v. Bergmanns in San Remo als beendigt und kündigt seine Rückkehr nach Berlin an. — Der Eindruck dieser Kundgebung wäre vielleicht noch verstärkt worden, wenn sie schon eher der Oeffenllichkeit übergeben worden wäre, da den in San Remo versammelten Aerzten doch bekannt sein mußte, daß di- Gerüchte über ihre angebliche Uneinigkeit bereits seit Langem im Gange waren. Immerhin wird in den weitesten Kreisen die Befriedigung über die erst jetzt erfolgte Zurückweisung jener Gerüchte eine lebhafte sein und man kann nur herzlich wünschen, daß der hiermit osficiell constatirten Einmüthigkeit der Aerzte bald die sichtlichen Resultat- in der Reconvalercenz unsere» geliebten Kronprinzen entsprechen mögen. Prinz Wilhelm von Preußen ist von dem Besuche, den er seinem erlauchten Vater in San Remo abgestattet, bereit» am Mittwoch Vormittag wieder in Berlin eingetroffen. — Im Lause dieser Woche werden die neu» ernannten Räth- de» Prinzen Wllhelm von Preußen ihr wichtiger und ver- antworlungsreiche» Amt antreten. Es find die, bekanntlich Pros. Rudolf Gneist für die staatsrechtlichen und politischen Vorträge, R-gierungrrath v. Branden- stein speciell für den Cabineti- uno Corresponden,dienst und General-Major v. Wittich, bislang Commandeur der 11. Infanterie Brigade, für die Vorträge in militärischen Angelegenheiten. Die diplomatische Behandlung der bulgarischen Frage hat i-tzt endlich den von Rußland angeregten Schritt nach vorwärt» geihan. Ent- sprechend dem russtschen Anträge, ist seitens der Pforte in Sofia die E - kläruug abgegeben worden, daß die Anwesenheit der Prinzen Ferdinand an der Spitze der bulgarischen Regierung ungesetzlich sei. Wa» nun weiter geschehen wird, ist zunächst die Sache der Bulgaren. Daß fich die Pforte zu dieser Mitiheilung und somit zum Heraurgehen au« ihrer herkömmlichen Zauderpolitik entschloß, muß in erster Linie dem energischen Drucke zugeschrieben werden, den Herr v. Radowitz, der deutsche Botschafter, zur Unterstützung der russtschen Anträge» aus den türkischen Ministerraih ausüdte, natürlich befürwortete auch der sranzöfische Botschafter, Graf de Montebello, die Vorschläge de, „befreundeten" Rußlands. Dagegen haben sich Oesterreich Italien und England an diesem Schritte nicht betheiligt, war g-nuqiam die Uneinigkeit der Mächte in den Versuchen zur Lösung de« bulgarischen Problem» illustriit und dieser Thalsache gegenüber wird fich „der Coburger wegen der Ungesetzlichkeit seine» Aufenthalte« in Bulgarien wohl keine grauen Haan wachsen" lassen! — Die meisten Londoner Morgenbläller vom Mittwoch sprechen jedoch die Anstcht au«, die Jllegalität-erklärung werde den Prinzen von Coburg zur baldigen Abreise au« Bulgarien veranlassen, fte meinen -wer, nach der Abreise de« Prinzen werd- fich die bulgarische Frage nur nodringlicher gestalten, eine Anschauung, die allerding« Manche« für sich hat. Frankreich erlebt gegenwärtig eine zweite Auflage de» Boulanzer Schwindel». Die „Freunde" de» General«, die bekannflich au« den Reihen der Monarchisten bi» hinein in da» rabicale, ja s°e'°l'lli!^ Lager reichen woll« ihren Liebling auch bei den im Mär, zu vollziehenden Ersatzwahlen zur sranzösijchen Deputirlenkammer al» Candidaten ausstellen, obwohl Boulangev 4. und be- die gegen diese Absicht in einem an den Krieg-Minister Logerot gerichteten Schreiben zum Scheine protefiirt hat. Ferner haben die Soulangiften tn Paris ein neue« Blatt, „La Cocarde", gegründet, natürlich um für die kommende Diclatur des Generals Boulanger oorzuarbeiten, auch in der Provinz sollen mehrere boulangiftrsch/ Blätter gegründet werden. Die französische Regierung scheint diesem Treiben gegenüber noch keine Stellung genommen zu haben, ba« Gerücht, General Boulangrr sei zu seiner Verantwortung von Clermont- Ferrand nach Paris beordert worden, hat sich bislang ebenfalls nicht bestätigt. M°rgn?L7?ruh?:' *o6e“ ®t0^W haben »m 19. Februar dem vortragenden Rath bet dem Ministerium de« In, ShnrbsnpCrF3ufl'V a^eiI“"8 für Schulangelegenheiten, Geh. Oberschulrath Die Krankheit des Kaisers. Wir erhielten gestern Nachmittag das nachstehende Telegramm, welches von einer sehr ernstlichen Wendung im Bestnden Sr. Majestät des Kaisers meldet: Berlin, 7. März. Der „Reichsanzeiger" meldet: Bei Sr. Majestät dem Kaiser haben sich seit Sonnabend zu den vorhandenen allgemeinen Erkältungserscheinungen welche mit Asiektionen der Halsschleimhaut, Reizung der Augenbindehaut verbunden waren in den nächstfolgenden Tagen öfters eintretende Unterleibsbeschwerden gesellt. Seit gestern ist auch der Appetit wesentlich vermindert. In Folge dessen ist eine merkliche Abnahme der Kräfte eingetreten, v. Lauer. Leuthold. (Durch Extrablatt gestern Abend bereits bekannt gegeben.) Zur Ergänzung und Vervollständigung tragen wir im Nachstehenden diejenigen Nach- -rrchten zusammen, welche vom Bestnden Sr. Majestät des Kaisers melden. So wurde der .Franks. Ztg." vom Gestrigen depeschirt: Berlin, 7. März, 1.40 N. Im Befinden des Kaisers ist eine Besserung heute nicht zu verzeichnen. Die Aerzte bemühen sich, den Kräfteverfall zu verhindern. Berlin, 7. März, 2.— N. Der Reichskanzler und Moltke verweilen im königlichen Palais. Der Krankheitszustand des Kaisers ist heute nicht ohne Bedenken. Berlin, 7. März, 2.15 N. Eine Besserung ist im Befinden des Kaisers noch nicht emgetreten. Prinz Wilhelm, Fürst Bismarck und Graf Moltke bestnden sich seit Stunden im Palais. Berlin, 7. März, 2.36 N. Der Kaiser liegt seit 1 Uhr Nachts in tiefem Schlaf. Man spricht in politischen Kreisen davon, daß der Reichstag noch nicht werde geschlossen werden. Berlin, 7. März, 2.45 N. Der Zustand des Kaisers ist äußerst bedenklich. Karlsruhe, 7. März, 1.55 N. In Folge einer im Schlosse eingetroffenen Depesche von Berlin über den Gesundheitszustand des Kaisers reisen der Großherzoq und die Großherzogin mit Extrazug nach Berlin. Berlin, 7. März, 4.16 N. Der Gesundheitszustand des Kaisers war heute Gegenwand ernster Besorgmß und großer Erregung, namentlich in Reichstagskreisen. Seit etwa 3 Uhr Mittags ist aber eine Besserung eingetreten. Der Kaiser ist aus dem langen tiefen Schlaf, m welchem er seit voriger Nacht lag, erwacht und hat auch etwas Nahrung zu sich genommen. Die Aerzte legen daraus großes Gewicht und hoffen, daß weitere Besserung eintrete. Der Reichskanzler, der seit Vormittag im Palais weilte, verließ dasselbe gegen Berlin, 7. März, 4.32 N. Trotz der kleinen Besserung, die gegen 3 Uhr im Bestnden des Kaisers eintrat, bestehen die ernsten Befürchtungen fort. Berlin, 7. März, 4.56 N. Die Abendblätter, darunter die „Kreuzzeitung" con- statiren, daß die ernsteste Besorgniß wegen des Befindens des Kaisers fortdauert. Prinz Wilhelm weilt noch im Palais, ebenso Moltke, der, wie auch der Kriegsminister aus dem Reichstag geholt wurde. Der Kronprinz wurde vom Zustand des Kaffers telegraphisch benachrlchtigt. Die Aufregung im Reichstag und zum Tbeil auch schon in der Bevölkerung ift sehr groß. Emen Schwächeanfall von ähnlicher Dauer hat der Kaiser noch nie gehabt Das Wolff'sche Bureau meldet ferner: Berlin, 7. März, 2.25 N. In Folge einer ungünstigeren Nacht und des Appetitmangels ist das Bestnden des Kaisers weniger befriedigend. Der Prinz Wilhelm ist seit drei, der Reichskanzler seit zwei Stunden im Palais. . , ß Berlin, 7. März, 5:30 N. Bei dem eingetretenen Schwächezustand im Befinden Äatlr txr?äIL^b0^ Ae zuversichtliche Hoffnung aufrecht, daß er denselben wie ftuhere Anfälle, glücklich überstehen wird. Nachmittags genoß der Kaiser etwas Nahrung. Fürst Bisinarck kehrte gegen 3 Uhr aus dem Kaiserpalais zurück. » *r derltn, 7. März, 10 N. Im Laufe des Nachmittags sind in dem Zustande des Jkarsers keine Veränderungen eingetreten, die Besorgnisse zu erregen geeignet sind Die von ihm eingenommene Nahrung übte eine belebende Wirkung aus und verursachte eine Wendung zum Besseren. Der Kaiser sah den Prinzen Wilhelm, kurz ehe derselbe das Pa cus verließ, eine Viertelstunde bei sich im Zimmer. Um 4S/< Uhr erschien die Prinzessin Wilhelm bei der Kaiserin. 3 " , Berlin, 7. März Das badische Großherzogspaar und die Kronprinzessin von Schweden treffen morgen Vormittag 11 Uhr hier em. Der „Franks. Ztg." wird von gestern Abend berichtet: Berlin, 7. März, 8.50 N. Die Sorge um das Leben des Kaisers drängte heute alle anderen politischen Gedanken in den Hintergrund. Das osficielle Bulletin des Reichs- .anzeigers", welches von einer merklichen Abnahme der Kräfte spricht, läßt schon erkennen raß ernste Befürchtungen obwalten, und die heute erschienenen Abendblätter drücken dies •jum Th eil noch deutlicher aus. Eine bange und aufregende Stimmung herrschte in den Raumen des Reichstages, als gegen 1 Uhr direkte und wohlverbürgte Nachrichten aus dem Palais anlangten, daß die Aerzte, welche die Natur des hohen Patienten seit Jahren genau Lennen, von dem leit gestern eingetretenen Schwächezustand Schlimmes befürchteten. Der Sitzungssaal entleerte sich; in den Wandelgängen standen die Gruppen ohne Unterschied der Partei m ernstem Gespräch; jede neue Nachricht ging sofort von Mund zu Munde. ?C.J. 5t?’lcrc>?act 6crc,td am Sonnabend eine Art Ohnmachtsanfall gehabt; gestern Abend stellte sich Fieber ein und seit 1 Uhr Nachts lag der Kaiser in einem tiefen Schlaf, den aber die Aerzte als ein Zeichen bedenklicher Schwäche fürchteten. Prinz Wilhelm weilte vom frühen Morgen unmittelbar nach seiner Ankunft aus San Remo ununterbrochen im Bismarck wurde gegen 11 Uhr hinberufen und blieb bis 3 Uhr, n e unb 1er Kriegsminister begaben sich vom Reichstag aus hin, auch die obersten Pa ms dw Nack?icb^dn^^6^-' t brac^te Minister von Bötticher aus dem b k 5'$!' J?a? ber Km,er unter den von den Aerzten angewandten Mitteln er- nrlff C IOaÖ na^UnV“ genommen habe, die erste feit mehr als 24 Stunden. «13 eine hoffnungsvolle Boychast wurde dies mit Freuden begrüßt: doch wurde nicht oer schwiegen, daß angesichts der bedenklichen Schwäche ernste Besorgniß noch fortbesteht Die ""verhüllt zum Ausdruck und in allen Gruppen wurde die hS!? GMuü h «Unb |cmc "ächsie Zukunft besprochen. Der Reichstag wollte, um den Schluß der Session zu ermöglichen, Abendsitzungen abhalten; man hat jetzt davon Al^ k^n^b"v'"^en, da eine Aenderung der bisherigen Dispositionen nicht ausgeschlossen er- intrrYraftl0n6kl-nCr n heute Abend stattsinden sollten, wurden mit Rücksicht auf die trübe Stininmng, du-alle befallen hat, abgesagt. Dem Kronprinzen wurde im Laufe des Tages wiederholt nach San Remo über das Bestnden des Kaisers telegraphirt Es besteht d.e Hoffnung daß dieser Anfall, der schwerer ist als alle früheren, wieder überwunden wird. ->e,e Hoffnung ist aber nicht so stark, als sie in ähnlichen Fällen sonst gewesen ist. Berlin, 7. - larj, 9.36 N. Aus zuverlässiger Quelle erfahre ich, daß bis zur Stunde eine Besserung im Zustande des Kaisers nicht eingetreten ist Der Kriegsminister machte eine ähnliche Mittheilung soeben auch der im Reichstag versammelten Budget' ZTRn LL^L^u^mukste..^uteauf Sefinbe?^^lf^^'t[^^fec^e^^10,,Cn ist im und ®emiatb^nXrÜ"obKä^rer Ablehnung der Regierungssorderung R°mM!'G-g-'nHe 'EbfrÄÄf 19 gegen 20 Stimmen abgelehnt und nu? 60 000 bewMtgt 1 Pnnnen nÄ^Cr^n die geforderten 3500 Jü für die Verbreiterung der Straße von Eisenbahn nach warmer Befürwortung Seitens der Abag. Kugler Haas und Osann mit 23 gegen 14 Stimmen abgelehnt. 00 * 0 er' 6000 ^^erroim^^1^11110 ^auptftra6c DOn Hechtsheim nach Mainz werden die Summ 445 TbStät" und Straßencorrectionen, jufammen örkrurmen’üher'und Dammbauten bieten zu eingehenden finb rqS cnbr110 bcr angeforderten Beträge Veranlassung. Gefordert Meins uÄS u8h J;Ür ^rftclluZ10 einer vollständigen Stromcorrection des Rheins und Mains und sonstiger Dammbauten. Of war nicht von der Nothwendigkeit oder Dringlichkeit eines Tbeils dt-i-r Arbeit überzeugt und beantragt Strich verschiedener Titel ’ <« Ol““' für blc^3^fl^itdTwim9terl,en jcb°4 Uad) bem *ntrö0 bc§ Ausschusses nur 421000.* Unterhaltung der Schiffbrücken und Ueberfahrten, beantragt der Ausschuß die geforderte und nicht beanstandete Summe von 122 000 zu bewilligen. r^0 ,bcr Abg. Reinhardt bet Grotzh. Regierung an, wie wett das d!» .sr '?aucd ^ncr /esten Brücke über den Rhein bei Worms gediehen sei und b b wSbenr ^i?uf diesem Landtag eine diesbezügliche Vorlage^ gemacht werde Ministerialrath Dr. Schäffer erwiderte die Projekte seien in Bearbeitung und ®eife 9eförbert 06 aus diesem Landtag nach etoe ent pre(benbe ^°rIR0eKbcrrtÄ01?mer 0cma^1 werden könne, vermöge er nicht zu versprechen weil nocü toa$Snm^ ^tlen' Abstimmung mied di- bean? non 55OOOOV7’ roc0e" fuboentionirten Eisenbahnen wird die Summe (SDnt?nre,Oh°pr N- Schröder wünscht hierbei eine genaue Aufsicht und pbiJJ ^enbcn Borschriften durch den dazu bestimmten Beamten, haupffächlich z?Se nef? garantirten Strecken diejenigen Gütertransporte, welche ihnen nach ß0 Dabe? soll"ni^0n / -ÄUNbn. zukommen, auch wirklich zugetheilt werben. 9 ~abei soll mcht ausgeichloffen fein, daß wo zwei concunirenbe Linien in Araae Jonittien, der uberwlegenbe Theil des direkten Güterverkehrs auf denjenigen «inien förbed roirb bie b-sseren unb billigeren Betriebsverhältnisse bieten. ... Ministerlalprästdent Weber versichert bie Regierung werbe nicht versäumm nothige Controle über die garantirten Strecken walten zu lassen Me geformten 550 000 JL ohne fernere Debatte genehmigt. Schluß V22 Uhr. Morgen 9 Uhr Sitzung. , wird die Berathung des Budgets mit Kao 111 hierfür die geforderten 57,700 JL bewilligt 5 P" H1, Hofbauwesen, fortgesetzt Kap. 112, Domantalbauwesen, werden für eine aanxe sRpitxo nnn , Herstellungen zu Titel 1 der Betrag von 71 I t 9QUtcn unb 162,500 Jt ohne Debatte genehmigt. 9 hUWJL, zu Ttt. 2 die Dumme von »«ÄS SSÖto,"'“"*“ «RtfÄJÄÄ'jJÄ'Äät g ess?-™* Berathung. Zu »*.*‘10, Eeuiratbauwe^en tm ^teff7rt b?s ^udgel gestern noch nach den Ausschuß-Anträgen beschlossen^ ° Ministeriums, wurde L !"r F""lende Unterhaltung" unter Abstrich der mehr geforderten innn die Summe von 13,700 zu oerwilligen/ Sesorv d-r Staatsstraßen, Ttt. 1, „lausende Unterhaltung" steht 2" d/n in früherer Periode vorhandenen Staatsstraßen von iS5ß xo uA neu hinzugekommen 10,235 Km., tn Summe 1866 635 frm fmb von "^0 pro Km. beantragt die Regierung'770M) Jl * b^^ ^urchschntttssatz tft hen trotzdem der Durchschntttsbeirag als sehr hoch aeariffen tft, be" Betrag u bewilligen unb tritt das Hans diesem Anträge bei ’ * 9 0 q h,an7 ..^^rhaltung der Brücke über den Rhein bet Mainz mit 14 000 Kostheim mit 2b3896M T Hanau, mit 2000 jl, Ttt. 4, desgl her Brücke bei 20,889 mU 2500'n Summa ÄÄ1ÄI' ^malige Schon ans früheren Landtagen wurde von rheinhessischen Abgeordneten Ginne Materiol^nnneb/" '"ouselhasten Zustand mancher Straßen und dabei -als Ursache Materialmangel angegeben. ES wurde nun, wie es scheint, ein Schreiben an bie ner- ,DOmm flfd’u6 ni*‘ abgeleugnet, daß bei dem starken Verkehr Rhein- !ir.Ä B Ä *= - ** Lokales. Hießen, 8. März. Aus dem in der „Darmstadter Ztg." befindlichen Referat über die Elatsberathungen der zweiten Kammer der Stände entnehmen wir, als soeüell für Gießen resp. Oberhessen von Interesse, das Folgende: Bei Cap. 110, (5entralbauwesen im Ressort des Ministeriums der Finanzen, werden zunächst die Kosten der laufenden Unterhaltung mit 13 700 verwilllgt. Unter Neubauten und größere Herstellungen" beantragt der Ausschuß: die für „Einrichtung des ehemaligen Regierungsaebäudes und des ehemaligen Hofgerichtsgebäudes zu Gießen zu Dienstwohnungen" geforderten 27 500 nicht zu verwogen. Mimsterialpräsident Weber Exc.: Es lasse sich zur Zett noch nicht übersehen, wie weil die Herrichtung der fraglichen Gebäude trotz der ablehnenden Haltung der Kammer nicht doch nothwendig werden würde. Die Regierung müsse sich für diesen Fall vorbehalten, hierüber eine besondere Vorlage zu machen. Bezug!rch einer Veräußerung des ehemaligen Regierungs- und des Hofgerichtsgebäudes könne die Regierung heute in keiner Weise eine Zusage machen. Abg Gutfletsch: Wenn die Regierung erkläre, datz man über die Noth- wendigkeit einer Herrichtung der fraglichen Gebäude noch nicht ganz schlüssig sei, habe die Kammer um so weniger Veranlassung, die Vorlage zu bewilligen. Die S^adt Gießen habe für das ehemalige Ho.fgerichtsgebäude 30 000 JL geboten, hierauf aber feine Antwort erhalten. Rechne man diesen Betrag mit den für Reparatur hier vor- aeseheven 17 000 JL zusammen, so komme man aus im ganzen 47 000 , wofür sich In Gießen an viel geeigneter Stelle Dienstwohnungen errichten ließen. Uebrigens sei er ein Gegner der Dienstwohnungen für billigen Orte, wo geeignete Mieth- wohnungm vorhanden seien. Dies sei in Gießen entschieden der Fall. Einen local- vatriotischen Gesichtspunkt müsse er hier übrigens noch geltend machen. Schon lange sei beabsichtigt, durch Wegräumung eines Thetles der den Lindenplatz und Brandplatz trennenden Gebäulichkeiten einen geräumigen Marktplatz für Die etobt Gießen zu stoffen Wenn man für das ehemalige Hofgerichtsgebäude nunmehr bedeutende Mittel aufwende, werde dieses sür Gießen so wichtige Projekt unausführbar gemacht. Ueber das Regierungsgebäude hätten Verhandlungen wegen Veräußerung noch nicht ftattaefunben Dasselbe werde seinem baulichen Zustande nach den Bestrebungen, dasselbe wieder bewohnbar zu machen, noch größeren Widerstand entgegenstellen als das Hofgerlch^tsgeRiude^^r ert(ärt, roer die fraglichen alten Gebäude kenne, werde ein- sehen daß es gut sei, wenn dieselben vom Erdboden verschwänden. ' Der Ausschuß-Antrag wird hierauf angenommen. Bei der Position: Zu Lasten des Baufonds der Oberhessischen Bahnen, beantragt der Ausschuß sür .Herstellung eines Ueberganges für Fußgänger über die Ober- hessischen Bahnen an der Frankfurter Straße zu (Sieben" 17 000 zu bewilligen. Der Ausschußberichl bemerkt hierbei: Das Bedurfmß dafür ist anzuerkennen. Hinsichtlich des hier in Frage stehenden Anspruchs der Stadt Gießen kann von einer Herstellung des Uebergangs doch wohl erst die Rede sein, wenn diele Jrage für den Staat befriedigend erledigt sein wird. f . Atm Gutfleisch erklärt, es werde wohl nicht die Absicht der Regierung sein, die Stadt Gießen zunächst zu einem Aufgeben ihres Anspruchs zu veranlassen und dann erst den fraglichen Uebergang herzustellen, vielmehr müsse beides den Eharakter einer vergleichsweisen Einigung haben. r, ,, sr . Ministerialpräsident WeberExc. erwidert, das; beides auf dasselbe hmauslaufe. Die Position wird hieraus genehmigt. .. . (Hoffentlich geht nunmehr der so lange und eindringlichst geäußerte Wunsch unserer Einwohnerschaft, einen jegliche Verkehrsstörung aufhebenden Uebergang über die Oberhessische Eisenbahn an der Frankfurter Straße zu besitzen, recht bald ferner ^^^^to^lu^u^Teantragt) ferner: die für „Herstellung einer Lokomotivremise in Nidda" eingestellten 9500 nicht zu verwilligen. Namens der Regierung ergreift Direktor Altvater hierzu das Wort. Die jetzt bestehende Remise sei baufällig. Siefei silnerZettooneinerbelgischen Bau- gesellschaft der Bahn geschenkt worden. Man habe sich 16 bis 17 Jahre damit beholfen. Jetzt drohe sie dem Einsturz. .Werde der Betrag nicht bewilligt so tonne- d r ganze Bau eines Tags zusammenstürzen, rote ähnliches bekanntlich in Ulsfeld paffterMeu .fi flleid)em Sinne. Die bisherigen Räumlichkeiten seien baufällig und zu eng. Letzterer Umstand habe kürzlich nahezu ben -iob eines Arbeiters verursacht. Die Abgg. Sturmfels und W ester nach er sprechen kurz für die Vorlage. Der Abg. Jockel empfiehlt den Ausschußantrag. Der Ausschuß sei von der Erwägung ausgegangen, daß die Oberhessischen Bahnen den Staat recht viel Geld kosten und daß deshalb Sparsamkeit in ben Bewilligungen geboten ser. Abg. Osann empfiehlt, den Standpunkt des Ausschusses aufzugeben. Die Vorlage der Regierung wird hierauf genehmigt. , Der Ausschuß beantragt ferner die für „Erweiterung der Station Salzschlirf geforderten 10 400 nicht zu verwilligen. Direktor Altvater: Die Position sei veranlaßt durch eme ganze Reihe von Gesuchen aus den Kreisen der Bevölkerung, die mit Recht die Station Salzschlirf als unzureichend bezeichneten. Nur die £>ö6e der Erweiterungskosten d°b- bisher -ine Vorlage in dieser Richtung verzögert. Die Lage des Bahnhofs m Salzschlirf ser eine abnorm ungünstige, da das Terrain aus der einen Seite stell anfteige, aus der Berlin, 7. März. Der „Reichs-Anzeiger" veröffentlicht folgender ^"H^S an Remo, den 7. März, 9 Uhr 55 Min. Vormittags. Se. K. und K. Hobett d-r Kronprinz hielt stch gestern mehrere Stunden im Garten auf. Der Schlaf war wieder gut, im Uebrigen wie früher. — Der „Post" berichtet man aus San Remo: „Der Kronprinz geht augenblicklich allein im Garten spazieren. Sein Aussehen ist vortrefflich; das Gesicht gebräunt, nicht eingefallen; der Bart ist melkt, nicht weiß; seine Haltung aufrecht. (5r* 3^9 ) Berlin, 7. März. Das Abgeordretenhaus erledigte den Cuttusetat bi» zum Kapitel der Elementarlehrer und vertagte die Weiterberathung auf morgen um 11 Uhr. Im Lause der Debatten sprach der CultuSminister aus das Entschiedenste gegen die Erweiterung der Berechtigung der Realgymnasien nach der Richtung öei Unwersttäts. Studiums hin. Italien. San Remo, 7. März. Die heute Mittag im Hausflur des deutschen Vic^onsulats in deutscher und italienffchec Sprache veröffentlichte Aufforderung der Aerzte des Kronprinzen, sich jeder üeußerung an Zeitungen des In- und Auslandes über die bei der Behandlung angewandte Methode, sowie über die Instrumente zu enchalten, hat hier Verwunderung heroorgerufen. Das Befinden des Kronprinzen ist gegenwärtig anscheinend günstiger, da er einen großen Theil des. Nachmittags mit seiner Familie auf dem Balkon zubrachte. (Fr. Z.) San Remo, 7. März. Der Kronprinz verbrachte eine recht gute Nacht. Gestärkt un) in guter Stimmurg nahm er das Frühstück mit vi.l «Appetit ein. Husten und Auswurf haben sich weiter oermlnoert. Der Kronprinz beabsichtigt, heute wieder im Garten zu promeniren. Das Wetter ist prächtig. Berlin 8. März, 11 Uhr 45 Min. fPcioatdepesche des „Gießener Anzeigers".) Ein Bulletin, 'unterzeichnet v. Lauer, meldet: Se. Majestät der Kaiser hatten eine unruhige Nacht, Befinden sehr schwach. - „Reichsgesitzblalt" und „Gesetzsammlung brinaen einen Kaiserlichen Erlaß vom 17. November 1887, betr. Beauftragung des Prinzen Wilhelm mit der Stellvertretung des Kaisers und Königs in den laufenden ReaierunasaeichäftkN, zur öffentlichen Kenntniß. Ö Darmstadt, 8. März, 12 Uhr 55 Min. Ministerialrath Lotheisen rst heute Nacht plötzlich geworben. anderen ebenso steil abfalle. Der Ausschuß bemerke mit Unrecht, daß der vorgesehene Betrag nahezu einen Neubau des Bahnhofs ermögliche, dies würde nicht 10 000 Jt, sondern 70 000 jt kosten. In Salzschlirf habe sich ein lebhafter Holzhandel entwickelt, sodaß jährlich 200 Waggon Holz zur Verladung kämen. Nun hätten aber nur 4—5 Wagen im dortigen Bahnhof Raum. Die Vorlage bezwecke die Anlage eines neuen Ladegeleises und die Aufstellung einer Decimalwaage, die im Interesse des Verkehrs nöthig sei. Abg. Zinßer spricht kurz für die Vorlage. Abg. Schröder beanstandet die Höhe der Kosten. Die Anlage einerDecimalwaage könne man allenfalls bewilligen, wenn darüber in einer besonderen Vorlage die nöthigen Angaben gemacht würden. Direktor Allvater erwidert, daß bei dem jetzt bestehenden Verhältnisse die Anbringung einer Decimalwaage unmöglich sei. Abg. Schade empfiehlt die Regierungsvorlage. Ein Hinausschieben helfe nichts. Wie der Abg. Zinßer könne auch er nur betonen, daß die Erweiterung der Station ein Bedürfniß für die ganze Gegend sei. Nachdem Abg. Schröder bemerkt, daß der Holzhandel in Salzschlirf im Abnehmen sei, und daß viele wichtige Stationen der Hessischen Ludwigsbahn auch keine Decimalwaagen besäßen, wird der Ausschußantrag mit 17 gegen 14 Stimmen angenommen. Desgleichen gelangen die weiteren Ausschußanträge zu Eap. 110 zur Annahme. Der für Herstellung eines Wagenschuppens in Groß - Buseck eingestellte Betrag von 5300 m roirb dem Ausschußantrag gemäß abgelehnt, nachdem Direktor Alt- oater kurz die Bewilligung empfohlen hatte. Gießen, 8. März. sGeselligkeitsverein Gleiberg.j Die gestern abgehaltene Generalversammlung war sehr zahlreich besucht. Vor Eintritt in die Tagesordnung gab der Vorsitzende Kenntniß von der Allerhöchsten Eabinetsordre Sr. Majestät des Kaisers vom 28. December o. I., welche dem Verein auf Grund der vorgelegten Statuten die Rechte der juristischen Person verleiht und ihm die nunmehrige dcsinitive Erwerbung des Eigenthums an der Burg ermöglicht. Die nach S§ 11, 22 dieser Statuten erforderliche Neuwahl des Vorstandes auf die Tauer von drei Jahren wurde hierauf vorgenommen; es wurden gewählt die Herren Rechtsanwalt Curtman, Stabsarzt Dr. Klewitz, Professor Dr. Buchner, Quästor Orbig in Gießen und Kreisbürgermeister Colnot in Krofdorf, während der um den Verein so verdiente Herr Geh. Rath Professor o. Nit gen zum Ehrenpräsidenien ernannt wurde. Im Anschluß hieran wurde der seitherige langjährige Doisitzende des Vereins Herr Kanzler Dr. Gareis, welcher uns leider zum 1. April verläßt, in dankbarer Anerkennung seiner unermüdlichen Thätigkeit und der außerordentlichen Verdienste, welche er sich um die Wiederbelebung des Vereins und die Neueinrichtung der Burg Gleiberg erworben hat, zum Ehrenmitglied ernannt und ihm zugleich ein prachtvoll ausgestattetes Diplom überreicht. Letzteres (auf Pergament gedruckt) ist aus der Brühl'schen Druckerei heroorgegangen und verdient die Bezeichnung Kunstwerk in der Tbat; daher ist es auch zu begrüßen, daß die Versammlung beschloß, einen Abdruck dieses Diploms im Burgjoal zu Gleiberg auszuhängen, damit auch weitere Kreise durch Augenschein sich überzeugen können, daß Derartiges nicht nur in München oder gar im Auslande, sondern auch hier in Gießen zu haben ist. — Noch ist zu erwähnen, daß Herr Uhrmacher H. Zimmer dahier dem Verein eine schöne Wanduhr zum Geschenk gemacht hat, wofür ihm der Dank der Versammlung ausgesprochen wurde. Landwirthschaftliche Nachrichten. (Nachdruck verboten.) — Bei den in Kellern und ungeheizten Zimmern überwinterten Pflanzen beginnt sich in der jetzigen Jahreszeit der Vegetattonstiieb zu regen und das umsomehr, als die Temperatur in den genannten Räumen sich allmälig steigert. Um nun die Vegetation nicht zu früh eintreten zu lassen, empfiehlt es sich, die betreffenden Räume, in denen Pflanzen Überwintert wurden, jetzt möglichst oft und lange zu lüften. Allerdings muß das mit der nöthigen Vorsicht geschehen, damit die Pflanzen durch Frost nicht leiden, das braucht indeß wohl nicht erst hinzugesetzt zu werden, da Niemand so unvorsichtig lüften roirb, daß Nachtheile entstehen könnten, am sichersten geht man, wenn man nur bei mildem Wetter lüftet. Daneben muffen aber die Pflanzen, um ein durch die Luft- erneuerung bedingtes zu starkes Austrocknen zu verhüten, so ost sie trocken sind, aber immer nur sehr wenig, begossen werden. — Um der katarrhalischen Affektion von Kehlkopf und Lunge vor- zubeugen, genügt, bei der Bewegung in kalter Luft, der Gebrauch von Soden» rühmlich bekannten Mineral-Pastillen; tritt der Katarrh aber doch ein, so Hilst erhöhter Gebrauch ibn beseitigen. Statt lebrr weiteren Anpreisung lassen wir die Wahrnehmung des Herrn Dr. med. Kalkhoff in Annaberg (Riesengebirg) folgen; derselbe schrieb: „Die Sodener Mineral-Pastillen habe ich bei zwei Patienten mit chronischem Katarrh mit ganz' außerordentlichem Erfolg angewandt. Bitte umgehend um weitere Sendung per Nachnahme." Zur Bequemlichkeit der Abnehmer sind jetzt Verkaufsstellen in allen Apotheken, die Schachtel ä 85 H, errichtet. 24 HandeL KN- Brrk'shs. Limburg, 7. März. Rother Weizen pro Malters 1515, weißer Weizen X 14.90, Korn JC. 10 25, Gerste X 9 40, Hafer JL 6.80, Erbsen J4. 00.00, Kartoffeln JL 0.00. Je 50 Kilogramm kosten: e n-tc G $ <£> 24 50 25 - 24 5011 50 75 90 21 50 25 00 17 00 15 50 6 72 3 72 2 57 2 32 7 75 7 33 9 8 U Q a oq S JLÜ Gottesdienst der israelitischen Religionsgesrilschast. Freitag Abend 531 Uhr, Samstag Vormittag 830 Uhr, Samstag Nachmittag 330 ubr, Samstag Abend 640 Uhr. Verzeichnis bet Mittelpreisc der gewöhnlichsten Verbrauchsgcgenstände in der Stadt Gießen vom Monat Februar 1888. N L) 8 N 91- •e 59 48 Je V2 Kilogramm kostet: 43 54 |20 80 G oc.) macht die Nationalliberalen für das Zustandekommen dieses Gesetzes verantwortlich. Die Vorlage richte sich weniger gegen die Hoch- und Landesoerrathsprozesse als vielmehr gegen die socialdemokratischen Bestrebungen, da die Regierung eingesehen, daß das Soctalistengesetz keine ausreichende Waffe mehr sei. Abg. Kulemann (natl.) protestirt dagegen, daß seine Partei das Palladium der Oeffentlichkeir vernichten wolle. Die Bedenken des Vorredners könne er nicht theilen. Er werde der Vorlage zustimmen, wenngleich er manches anders gefaßt haben möchte. Abg. v. Strombeck (Centr.) erklärt sich entschieden gegen die Vorlage, besonders gegen die Strafbestimmungen über den Strafbefehl. Abg. Traeger (freis.) wendet sich gegen einzelne Bestimmungen der Vorlage, insbesondere gegen die Dehnbarkeit der einzelnen Paragraphen und befürwortet nochmals seine in zweiter Lesung abgelehnten Anträge. Nachdem noch Abg. Hahn für die Vorlage gesprochen, wird die General- discussion geschlossen und die Vorlage ohne Specialdebatte angenommen. Es folgt dritte Berathung der Anträge Dr. Lieber .'und Hitze betreffend die Sonntagsruhe. Abg. Niethammer (nl.) bezeichnet die Regelung der Sonntagsfrage als ein Glied der Socialreform und hofft, daß der Bundesrath sich dem einmüthigen Beschluß des Reichstags gegenüber nicht ablehnend verhalten werde. Abg. Stöcker (cons.) bedauert die jüngsten Auslastungen der „Nordd. Allg. Ztg.", die die materielle Seite dec Sonntagsruhe zu sehr betont hätten. Er sei der Meinung, daß der Ausfall der Sonntagsarbeit die Arbeitslöhne erhöhen werde. Die große Mehrheit der Arbeitnehmer habe sich für die ideale Forderung der Sonntagsfeier ausgesprochen. Der blaue Montag erkläre sich einfach aus der Indignation der Arbeiter, die am Sonntag arbeiten müßten. Nähme der Reichstag die Anträge einmüthig an, so werden die Regierungen nicht länger zögern, den Anträgen zuzustimmen. Abg. Bebel (Soc.) erklärt Namens der Socialdemokraten, daß sie, nachdem der S 105 der Vorlage in der zweiten Lesung eine solche Abschwächung erfahren, gegen das Gesetz stimmen werden. England und Amerika, die beiden größten Industriestaaten, hätten ihre Sonntagsfeier, warum sollte Deutschland als Dritter fehlen? Es würde sich überhaupt empfehlen, endlich eine internationale Arbeiterschutzgesetzgebung deutscherseits anzuregen. Die Discussion wird geschloffen und die Vorlage unverändert angenommen. Es folgt dritte Berathung des von den Abgg. Munckel und Rintelen eingebrachten Antrags betr. die Entschädigung unschuldig Verurtheilter. Der Antrag wird ohne Discussion gegen die Stimmen der Conservativen an genommen. Es folgen Wahlprüfungen. Die Wahlen der Abgg. Dornrnes (4. Marienwerder) und Böhm (5. Hessen) werden für gültig erklärt. Morgen 11 Uhr: Kleine Vorlagen, dritte Lesung des Etats. Lokales. Sietzen, 8. März. sThierschutzverein.) Ihr weit verbreitetes Blatt ist für uns schon darum auch ein höchst geschätztes, weil es stets ermahnte, wenn strenge Kälte eintrat und tiefer Schnee die Fluren bedeckte, der überwinternden, hungrigen Vögel nicht zu vergessen und wir können Ihnen die freudige Versicherung geben, daß wenigstens in unserer Stadt Ihre edlen Ermahnungen auf einen fruchtbaren Boden gefallen sind, denn viele, ja sogar sehr viele Bewohner haben an ihren Wohnungen und in Gärten recht zweckmäßige Futterplätze errichtet und die darbenden Vöglein reichlich mit Futter versorgt. Wir fühlen uns daher gedrungen, allen Denen, die ihre milde Hano den »othleidenden Thterchen nicht verschlossen, öffentlich unsere volle Anerkennung zu zollen, > und eine hochverehrliche Redaction, die jeder Zeit bereit ist, für dm Schuh der nütz- lichm Vögel etnzutretm, wird gewiß auch einigen Worten zu Gunsten des Staares die Aufnahme nicht versagen. Von allen unseren Zugvögeln erschien seither am frühesten der Staar, denn er kehrte in der Regel Mitte Februar von seiner Südreise zu uns zurück. Seine Wanderungen dehnt der Staar bis Nordafrika aus, denn in Egypten ist er im Winter als regelmäßiger Gast zu finden. Viele jedoch treten die beschwerliche Seereise gar nicht an, sie bleiben in Südeuropa zurück und beziehen dort Winterquartiere. Einzelne Staare find wohl in früheren Jahren auch bei uns im Winter gesehen worden, aber in diesem Winter hatten wir fast jeden Tag Gelegenheit, recht viele zu beobachten, die es demnach vorgezogen haben, gar keine Herbstreise zu unternehmen. Dieselben sind regelmäßig mit allerhand anderen Vögeln auf unseren Futterplätzen erschienm und haben sich die ihnen dargebotenen Speisen so vortrefflich schmecken lasten, daß unsere Kasse ein Liedchen davon zu fingen weiß. Allein wir haben uns doch gefreut, dm Staar als Wintergast bei uns zu sehen, denn er hat unsere stille und öde Winter- natur wesentlich belebt. Es gibt wohl kaum einen Vogel, welcher munterer, heiterer und fröhlicher wäre als der Staar. Schon am frühen Morgen haben wir denselbm auf den höchsten Spitzen der Bäume wahrgenommen, und wenn auch da ihn ein sehr kalter Nordwind von allm Seiten bestrichen, wenn selbst dicke Schneeflocken ihn vollständig einhüllten, so sang er doch munter und vergnügt sein einfaches Liedchen, und wer trotz eines solchen Hundewetters seine gute Laune bewahrt, den muß man doch wohl bewundern und lieb gewinnen. Wiederholt haben wir in Ihrem Blatte auf dm sehr großen Nutzen des Staares, indem er viele, viele Millionen höchst schädlichen Ungeziefers vertilgt, aufmerksam gemacht, und wir haben dabei klar und deutlich nachgewiesen, daß der Staar einer der nützlichsten Vögel unserer Gegmd ist, und also gewiß verdient, bei uns gehegt und gepflegt zu werden. Vor allen Dingen werden wir dafür Sorge tragen müssen, daß der Staar recht viele Nistkästchen, in denen er so gern seine Wohnung aufschlägt, bet uns antrifft, denn je mehr Wohnungen, die ihm behagm, sich demselben an einem Orte darbteten, desto mehr siedelt er sich da an. Der Bau, die innere Einrichtung der Staarenkästchen müssen aber der Art sein, daß sich der Staar darin vor seinen Feinden, den Katzen, Mardern, Raubvögeln u. s. w. ganz sicher fühlt. In einen Kasten, der nicht die gehörige Länge und Breite hat, der mit Rissm behaftet, dessen Flugloch zu weit ist, nistet der Staar sicherlich nicht. Wie und w» benannte Kästchen angebracht werden müssen, dürfen wir wohl als bekannt voraussetzm, da wir ja darüber auch in diesem Blatte schon mehrfach ganz genaue Andeutungm gegeben haben und wir möchten nur dringend abrathen, Kästchen an Giebeln anzu- brtngen, weil wir die unangenehme Erfahrung gemacht haben, daß die Staare gerade in diesen auf eine so schlimme Weise von den Thurmschwalben belästigt worden sind, daß sie die Nester und ihre Jungen, welche natürlich zu Grunde gingen, verlassen mußten. Im Interesse des Staares wollen wir nun noch die Bewohner unserer Stadt und namentlich die Landbewohner, denen ja der Staar am meisten Nutzen schafft, darauf aufmerksam machen, daß Staarenkästchen (50 $ per Stück) bei der hiesigen Firma Andreas Euler zu haben sind. Dieselben sind, was Länge, Breite und Weite des Flugloches anbelangt, ganz genau nach einem Modell gefertigt, das sich vollständig bewährt hat. 0. Vermischtes. A Kastel (bei Mainz), 7. März. Durch Gensdarmerie und Polizei fanden gestern Abend umfangreiche Haussuchungen statt. Es war nämlich zur Kenntniß der Polizei gekommen, daß während des fürchterlichen Schneefturms am Sonntag eine Anzahl als Wilddiebe bekannte Persönlichkeiten ein förmliches Treibjagen abgehalten hatten. Die Haussuchungen hatten manches Verdächttge zu Tage gefördert. — Bei dem gestrigen Schneegestöber wurde in der Nähe von Kostheim eine große Heerde Gänse von einem daher brausenden Zug scheu gemacht und flogen die scheuen Thiere, durch das Schneegestöber schneeblind gemacht, gegen das Nadelwehr im Mainkanal, wo über hundert derselben in den Nadeln stecken blieben und ertranken. — sDie LebenSverstcherungSbank für Deutschland zu Gotha.) Es wird für viele unserer Leser nicht ohne Werth sein, zu erfahren, daß diese älteste und hingesehen auf die Versicherungssumme umfangreichste deutsche Lebensversicherungs-Anstalt neuerdings eine Neubearbeitung ihres Statuts, Verfassung genannt, unternommen hat. Ist diese Neubearbeitung auch in erster Linie veranlaßt durch das mit der Zeit immer dringender hervorgetretene Bedürfniß einer klareren und übersichtlicheren Fassung, so hat sie doch auch ganz erhebliche und werthvolle sachliche Neuerungen zur Folge gehabt. Zwar dem Beispiele vieler Anstalten, welche in neuerer Zeit ihre Versicherungsbedingungen umgeändert haben, um die sogenannte Unanfechtbarkeit der Police einzu- führen, ist die Bank nicht gefolgt, weil sie grundsätzlich und aus guten Gründen, wie uns bedünkt, aus Gründen, die man zu achten alle Ursache und die man zu mißdeuten kein Recht hat, der herrschenden Rechtsanschauung über den Versicherungsvertrag Gewalt anzuthun das größte Bedenken tragt. Aber was sonst an Zugeständnissen an die Versicherten einer Lebensversicherungsanstalt aus Gründen der Billigkeit und des Rechts nach technischen Erwägungen und auf Grund der Erfahrung sich rechtfertigen läßt, das gestehen die neuen Versicherungsbedingungen der genannten Anstalt im vollsten Maße zu. In mehr als einer Beziehung stehen dieselben so wie sie jetzt sind, unerreicht da. Vor Allem müssen wir aufmerksam machen auf die in der neuen Bankoerfassung enthaltenen Grundsätze, betreffend die Aufrechterhaltung der Versickerungen im Kriegsfälle. Hiernach übernimmt die Bank von jetzt ab das Kriegsrisiko für alle durch Staatsgesetz zum Kriegsdienst Verpflichteten und für alle Nicktcombattanten ohne jede besondere Gegenleistung und gewährt sie Berufssoldaten, welche sich als Kombattanten am Kriege zu betheiligen haben, zwar überhaupt fortan nur noch Versicherung gegen Entrichtung einer Zuschlagsprämie während der ganzen Dauer der Dienstpflicht; diese Zuschlagprämie ist aber mit 3%o der Versicherungssumme überaus mäßig bemessen. Möge diese tief eingreifende Neuerung überall im Geschäftsgebiete der Bank — und in diesem ganzen Geschäftsgebiete ist das Heer das Volk in Waffen — die verdiente Anerkennung finden! Beleuchtungsartikel: Ben .in und Ligroine, Crystallöl, Spiritus, Nachtlichte und feinstes Öel hierzu, Stearinkerzen, Wachsstöcke, schwedische Zündhölzer rc. zu haben in der 1934 Orogenhandlung von Otto Schaaf, *“&**“’ 1903 Unterzeichneter empfiehlt Asrankfurter Koch-Geschirre tzu billigen Preisen. Ph. Wagner, Neustadt. Allgemeiner Anzeiger. Zur gefi. Beachtung. Mit dem 15, März beginnt in meiner Arbeitsschule der II. Btigelcursus. Anmeldungen hierzu, sowie Anmeldungen zum Nähen, Sticken, Kneten u. s. w. nehme jeder Zeit entgegen. Lina Moeser, gepr. Lehrerin, 1727 kl Gartenstraße. Ludwig Schmitt, Glaser, Kanzleiberg 7, cmpfiehlt sich im «inratnun een eil»««! ««» Spiegel« In allen benfbortu Rahmen. *77 MeW Erfolg Miitirt innerhalb weniger Wochen b. 9t» brauch von Pror. Gerdes Haar* u.Bartellxir, vorzüglich. Mittel 5; zur Beförderung d. WachSthum« von Schnurr- u. Backenbart, so». Haupthaar. Pr«. p. gla«. irbst- Grbr.-Anw. i n 3 Sprachen t Mk. Absolut unschädl. Segen Nach«, ob. Einsdg deS Betrages alleix echt direct zu beziehen durch die Parfüineriefabrik von G. Sei tert, tz Dresden-Traoheoberf. 386 Cigarren. Beste Hamburger GpccialitLten b 7, 8, 9, 10, 12, 15, 18 H, bet 1654 Jean Häuser, ST Neuen Bäue 12 *W6 Den Empfang meiner Neuheiten in hliiiliTslnlliii iinil liiiiniis. W«M| ein M r beehre mich hiermit ergebenst anzuzeigen. 1363 m Empfehle ein Ott t o ♦» ausgezeichnetes > v- V Vi 19 340 A. Bramm. 1878 Louis Lony. Redaetton: A. Scheyda. - Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Shr. Pietsch) in Gießen. dunkleS Lagerbier, 3 63 683 12 25 13 18 Waschbütten, Waschzüber, Wafchkörbe, Wafchklammern empfiehlt 1720 liefert 1656 Eichen Nadel Die Vermischte Anzeigen. 1868 Wir suchen auf Ostern einen J. Arnold,^ Brandgasse 6. Der Revierverwalter: Trost. Freitag, den S. I. MtS., Vormittags 9 Uhr, sollen im alten Rathhause für das Rechnungsjahr 1888/89 versteigert werben: die städtischen laufende« Taglohn- arbeiten, desgleichen Fuhrleistungen, das Kleinmachen des Brennholzes und das Reinigen der Oefen. Gießen, den 6. März 1888. Großh- Bürgermeisterei Gießen. Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde. Montag den 12. März 1888, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwalde in den Districten Waldhüte und Unterhag nach- verzeichnetes Holz versteigert werden: A. Ban«, Werk- und Nutzholz. Zusammenkunft Vormittags V210 Uhr im District Odenberge. Kaus- Uebhaber werden ersucht, sich das Holz vor dem Termin anzusehen. Kesselbach, den 5. März 1888. braveret Gießen in ganzen und halben Flaschen, in jedem Quantum- Holzverkauf in -en Waldungen der Freiherren von Nordeck jur Rabenau. 38,4 472,4 102,2 6675 Zusammenkunft ist an der Licherstraße 3. Schneise. 9 2,5 —Flaschenbier^ Export Bier-Brauerei Pfungstadt. Kaiserbräu ä Flasche ... 25 Lager-Bier ä „ . . . 20 „ bei jedem Quantum frei in's Haus Eichenstämme mit 1,81 Festm., Fichtenstämme mit 19,76 Festm., Fichtenstangen mit 32,95 Festm. B. Brennholz. Scheith. Kuüppelh. Stockh. Reish. Rmtr. Rmtr. Rmtr. Wellen Gießen, den 5. März 1888. Großh. Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. 1877 1766 Eine gut gehende Bäckerei in I bester Lage der Stadt, mit schönem Logis und Gartenantheil, zu verpachten durch Wilhelm Krämer, Bahnhofstraße 61. Mchäsk-Empfehlung. Meinen werthen Kunden zur Nachricht, daß ich meine Friedhofsgärtnerei in derselben Weise wie seither weiter betreibe. Bestellungen hierfür nehme leberjeit in meinem Blumengeschäft, Neuen Bäue 17, entgegen Um meinen Kunden nahe zu sein, und alles aus's pünktlichste besorgen zu können AM ab vis-i-vis bem Friedhof bei Steinhauermeister ! 2-1. Gleichzeitig empfehle ich mich dem geehrten hiesigen wie auswärtigen Publikum bei vorkommenden Trauerfällen im Anfertigen von Kränzen und Bouquets, letztere schon von 50 an. Hochachtungsvoll Frikdhossausskher Jacob Holl Wwe. Hestes Exportbier, die Flasche 23 \ mit guter Schulbildung. _______ Nowack & Schlüter. Ich suche für April einen Lehrling. 1703 Emil Pistor, Eisenhandlung. 1702 Ein junger Schmiedegeselle gesucht. Nachzufragen in der Exped. d. 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April an eine ruhige Familie zu vermiethen. _____________________ Ludwig?pl 4. 1901] Logis zu vermiethen. _________Neustadt 27. 1912 Das seither von mir bewohnte Logis, Alicestraße 16, bestehend in 6—7 geräumigen Zimmern nebst Zubehör und Gartenantheil ist vom 1. Juli ab zu vermiethen. _______Commerzienrath Silbereise«. 1902] Mansarden-Logis zu vermiethen. ________Alicestraße 28. 1930 Gut möblirtes Zimmer zu ver- miethen.__Tiefenweg 6. 1623] Gut möbl. Zimmer vermiedet ___Alb. Behrend, Marktstr. 32. 1884] Möblirte Zimmer zu vermiethen. ______________Asterweg 9, Hinterhaus. 1883 Mehrere gut möblirte Zimmer in unmittelbarer Nähe der Aula zu ver- mietben.___________ Bismarckstraße 6. 1834 Ein möblirtes Zimmer zu oer- mrethen._______________Wetzsteingasse 33. 1774] Zimmer und Kabinet, unmöbl. zu vermiethen.____________Edcrstraße 3. 17C0 Ein möblirtes Zimmer mit Cabinet zu vermiethen. < __Frankfurterstraße 31 III, 1588 Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen._______________Wallthorftraße 5. 1302 Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen.______________Wallthorftraße 7. 904 Ein möblirtes oder unmöblirtes Zimmer zu vermiethen. . _________________Seltersweg 12. 568 Ein elegant möbl. Wohn- und Schlafzimmer._________Seltersweg 31. 1805 Ein Laden zu vermiethen. Wo? sagt die Expedition d. Bl.__ 1701] Eckladen mit Wohnung zu oer- miethen. Marktstraße 34. 655 1855 H Fichtenderbstangen, „ Fichtenreisstangen. 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