Ar 262, Erstes Blatt. Donnerstag den 8. November 1888. Meßmer Anzeiger Amts--und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Dureairr Schul st raße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montag». wiS vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. >urch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher Hheit. Betreffend: Die «achsuchung der Berechtigung zum einjihrig. freiwilligen Dienst auf Grund von Schulzeugniffe«. , Bekanntmachung. 94 während einer einjährigen activen Dienstzeit zu bekleiden, auszurüsten und zu verpflegen; c. ein Unbescholtenheitrzeugniß, welches für Zöglinge von höheren Sckulen (Gymnasien, Realschulen, Progymnasien und höheren Bürgerschulen) durch den Director der Lehranstalt, für alle übrigen jungen Leute durch die Polizei-Obrigkeit oder ihre vorgesetzte Dienstbehörde auszustellen ist; d. das Schulzeugniß. Sodann wird noch besonders bemerkt: Zu pos. b: daß in dem Einwilligungs-Attest die Erklärung des Vaters oder Vormundes, in der Lage zu sein, den Freiwilligen während des einjährigen Dienstes unterhalten zu können, nicht fe^m darf. Zu pos. d: daß die Schulzeugnisse, mit Ausnahme der Reisezeug- nisie für die Universität und die derselben gleichgestellten Hochschulen und Reifezeugnisse für die Prima der Gymnasien und Realschule» 1. Ord., sämmtlich nach dem Schema 17 zur Ersatz-Ordnung (I. Theil der Wehr-Ordnung vom 28. September 1875 —. Reg.-Bl. Nr. 55 von 1875) ausgestellt sein müssen. der angeführten Ersatz-Ord. verwiesen. Gesuche ohne Weiteres zurückgegeben werden. 1. Das Gesuch ist bei der unterzeichneten Prüfungs-Commission nur dann anzubringen, wenn der sich Meldende im Großherzog- thum Hessen gestellungspflichtig ist, d. h. seinen dauernden Aufenthaltsort hat. 2. Die Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst darf nicht vor vollendetem 17. Lebensjahr und muß spätestens bis zum 1. Februar des Jahres nachgesucht werden, in welchem der sich Meldende das 20. Lebensjahr vollendet. Der Nachweis der Berechtigung zum einjährigen Dienst ist bei Verlust des Anrechts spätestens bis zum 1. April desselben Jahres zu erbringen. ;3. Da» Gesuch muß von dem Betreffenden selbst geschrieben sein und ist hierzu ein Bogen in Acteniormat (nicht Briefpapier) zu verwenden. Auch erscheint es zweckdienlich, wenn stets die nähere Adresse angegeben wird. 4. Dem Gesuche find folgende Papiere beizufügen: a. Geburtszeugniß; b. ein Einwilligungs-Attest des Vaters oder Vormundes mit der Erklärung über Bereitwilligkeit ».Fähigkeit, den Freiwilligen Diejenigen jungen Leute, welche auf Grund ihrer Schulzeugnisse die Berechtigung zum einjährig-freiwilligen Dienst nachsuchen «ollen, werde« hierdurch auf die nachfolgenden, bei Anbringung der Gesuche zu beachtenden Vorschriften mit dem Anfügen aufmerksam gemacht, daß hiernach unvollständige Im Uebrigen wird auf die Bestimmungen der §§ 88, 89, 90, 93 und Großherzogliche Prüfungs-Commission für einjährig Freiwillige. 1 Der Vorsitzende: vr. Zeller.________________ Politische Rundschau. Gießen, 7. November. Die Eröffnung der bevorstehenden RetchStagSsesfion wird sicherem Vernehmen nach durch den Kaiser in Person erfolgen; es bedingte dies eigentlich auch die Gegenwart des Reichskanzlers, trotzdem verlautet, Fürst Bismarck werde bei der Reichstagseröffnung nicht anwesend sein und überhaupt erst im Januar wieder nach Berlin kommen. Zur Stunde wird der Telegraph wohl aus allen Wahlkreisen das Ereigniß der am Dienstag in Preußen vollzogenen Abgeordnetenwahlen gemeldet haben, so daß man demnächst der ziffernmäßigen Feststellung des Gesammtresultates der diesmaligen Landtagswahlen entgegensehen darf. Daß die Abgeordnetenwahlen das im Allgemeinen ja bekannte Bild der Urwahlen vom 30. October noch wesentlich verschoben haben sollten, ist nicht anzunehmen, dagegen dürften die Wahlen vom 6. November neben verschiedenen Berichtigungen hie und da doch auch „Ueberraschungen" gezeitigt haben und vor denen wird wohl keine Partei ganz sicher gewesen sein. Der württemdergifche Ministerprästdent von Mittnacht hat sich nach Nizza zu seinem Souoerain begeben, wohin Herr v. Mittnacht durch eine Depesche des Königs Karl berufen wurde. Es ist nicht zu bezweifeln, daß die Berufung deS rvürttembergischen Eabinetschefs nach Nizza mit den aus der Umgebung des Königs Karl gemeldeten Vorgängen in Verbindung steht; selbstverständlich muß abgewartet werden, welche Ergebnisse die Conferenz zwischen dem Könige und seinem Minister zur Folge haben wird, zumal das Gerücht von einem Entlassungsgesuche des württem- bergischen Gesammtministeriums inzwischen amtlich dementirt worden ist. Uebrigens werden jetzt auch die vielverbreiteten Gerüchte über bedeutende Verbindlichkeiten der - Cabinetskasse König Karls vom osficiellen „Staatsanzeiger für Württemberg" als vollständig unbegründet bezeichnet. Die bekannte Angelegenheit der deutschen Studenten in Belfort wird vom badischen Justizministerium, soweit sie dessen Eompetenz berührt, für erledigt erklärt, nachdem es den mißhandelten Studenten nicht gelungen ist, einen französischen Anwalt zur Vertretung ihrer Sache zu gewinnen. Die betreffenden Studenten haben diesen Ausgang dem Reichskanzler-Amte zur Kenntniß gebracht, von dem jedoch schwerlich weitere Schritte zu erwarten sind. Der Vorfall von Belfort wird hoffentlich allen Deutschen, welche noch ferner zum „Vergnügen" nach Frankreich reisen wollen, zur Warnung dienen, was sie von der gastfreien und an der Spitze der Civtlisation mar- fchirenden Nation jenseits der Vogesen zu erwarten haben! Das neue österreichisch'ungarische Wehrgesetz, welches den beiderseitigen Parlamenten in voriger Woche zugegangen ist, bringt die deutsche Opposition des österreichischen Reichsrathes in eine eigenthümliche Lage. Stimmt sie dem Gesetze zu, fo erweist sie hiermit dem Ministerium Taaffe einen Dienst, ohne daß die deutsche Opposition auf eine Anerkennung desselben seitens der Regierung zu rechnen hätte, erklärt sich aber die liberale Partei gegen das Gesetz, so haben natürlich die Gegner des liberalen Deutschthums in Oesterreich die schönste Gelegenheit, den Patriotismus -er deutschen Opposition nach Kräften zu vertheidigen. Indessen weniger, weil die Deutschliberalen diese Verdächtigung fürchten, als vielmehr, weil sie die Nothwendtgkeit einer weiteren Erhöhung der Wehrkraft Oesterreich-Ungarns anerkennen, werden schließlich auch sie für die neue Wehrvorlage eintreten, ohne daß freilich hierdurch die bekannten feurigm Kohlen auf dem Haupte des Ministeriums Taaffe gesammelt würden! Wahrend die Hauptstadt Griechenlands noch unter dem Eindrücke der vorübergerauschten Festtage des 25jährigm RegierungsjubtläumS des Königs steht, rüstet man sich fern im Norden, in der Hauptstadt Dänemark», zu einem ähnlichen festlichen Ereignisse. Zwei Wochen, nachdem sein zweiter Sohn Georg die Regierung von Griechenland übernommen hatte, gelangte König Christian IX. von Dänemark, damals bereits im 45. Lebensjahre stehend, zur Regierung und die Bevölkerung Kopenhagens wie ganz Dänemarks schickt sich an, am 15. November die 25jährige Wiederkehr dieses Tages freudig zu begehen. Eine große Anzahl fremder Fürstlichkeiten wird bei der Feier des Regierungsjubiläums König Christians in Kopenhagen anwesend sein; bis jetzt nennt man hiervon den Kronprinzen Constantin von Griechenland, das englische Thronfolgerpaar mit seinem ältesten Sohne, dem Prinzen Albert Victor, den Prinzen Heinrich von Preußen, den Erzherzog Wilhelm von Oesterreich, den Kronprinzen Gustav Adolf von Schweden und die Großfürsten Michael und Georg von Rußland; bis zum 15. November wird diese Liste erlauchter Persönlichkeiten jedenfalls noch eine Bereicherung erfahren. Der jüngste deutsch-sranzöfische AwischenfaN, die Herabreißung des Schilde» vom deutschen Consulatsgebäude in Havre, hat nunmehr seine definitive Erledigung gefunden. Am Sonntag wurde das neuhergestellte Schild wieder am Consulats- gebäude befestigt, welchem Acte zwei Delegirte der französischen Regierung in großer Uniform beiwohnten und ließ dieselbe hierbei dem deutschen Consul nochmals ihr Bedauern über das Vorkommniß aussprechen. Die peinliche Affaire von Havre ist demnach glücklich abgeschlossen — wie lange wird es aber wohl bis zum nächsten Zwischenfall dauern?! Gladstone hielt am Montag im Birmingham eine längere Rede über die innere und äußere Politik England». Bezüglich der ersteren meint er, daß die Bemühungen seiner Partei zu Gunsten des Homerule von Erfolg sein wurden. D«: auswärtigen Politik des gegenwärtigen englischen Cabinets sttmmte Gladstone im Allgemeinen zu und äußerte er speciell hinsichtlich der canadischen Fischereifrage die Hoffnung auf ein befriedigendes Arrangement zwischen England und den Vereinigten Staaten; dagegen verurtheilte er offen das schroffe Vorgehen der Unionsregierung m Sachen des englischen Gesandten Lord SackvMe. In Rom ist aus Massauah die Nachricht eingcgangen, daß der König von Goggiat, einer der abnssintschen V-rsall-nsürstcn, die Armee Ras Alula'S des bekannten Oberseidherrn des Regus Johannes, geschlagen habe. Die Tragweite d.-s-r Meldung wird sich indessen erst nach den zu erwartenden näheren Mitthcilungen beurtheilen lassen. Deutschland. 5 November. Wie die kaiserlichen Versügungcn über die Reorganl- I-tion ® “a^eDer™°Uun6 nunmehr getroffen sein sollen, so scheint auch über die für den Großen Generalstab geplanten Steuerungen ein Einverstandniß erzielt zu sein b‘‘Ä ?«,„„alüiioecti°neu der Feld- und Fußartilleric. Der Genera quartte,meister ments Capelle, welches morgen Abend in ents-Concert unserer Regi- sehr reichhaltiges und interessantes abgehalten wird, bietet ein Beethoven's Egmont Ouvertüre und 66ernbiflni« P^niafU«Cr; Meisterwerken wie 1 von Lassen, sowie das neueste Ovus des He!rnÄÄ? ?ka wird die berühmte Polonaise { ein Solostück für Flöte, zur Auffübrnn^^^MustkdirectorsKrauße, Salonperlen, j ersichtlich, durch Joh. Strauß'sche Westen e Abteilung wird, wie ltchen Leistungsfähigkeit unserer Capelle versthlen wir u r ber vorzüg- bte Concerte aufmerksam zu macbeir i.nd wst ni^^ nochmals besonders auf Bramw, Oberbürgermeister. Freiherr v. Gagerrr, Provinzialdirektor. S. HeicheSheiw, Bankier, v. Jungenfeld, Bankvorstand. Dr. Naumann, Pfarrer. Wortman«, Bankvorstand. Bostroem, Rektor der Landesuniversität. Fresenius, Polizeirach. Dr. Gulfleisch, Rechtsanwalt. Jockel, 1. Staatsanwalt. Dr. Levi, Rabbiner. E Silbereisen, Commerzienrath. »■«6« Ä,toÄi«n b“ "®*“s""“9“" m w Barst, Rechtsanwalt. Dr. Elz, Pfarrer. L. Georgi, Fabrikant. A. Heß, Rentner. Dr. Knorr, Landgerichtspräsident. Ad Noll, Commerzienrath. Fleisch-Exfract Ist yom feinsten Geschmack nnd rm>.°eter Ans- fnchiffkelt. Ga« Beste ist stet < <1«= NiNi^rs. die Concerte aufmerksam iu mac^n^ uni)"merhlir“ nia?t'1 n?d?mal8 besonders "auf Anziehungskraft auf das musikliebende Publikum ausüben. ,6re besondere Besten Frl-Vr. Ella Mensch ,um ihre Bedeutung in der Weltlitteratur". 1 Ullb iwax ü&er „George Sand und »MÄS&ÄÄ ÄÄ“' -'ft <*» von 37,000 M, der einen Speculanten betroffen -mündlichen Literarisches. «nd Neuen Test». •&r1»».SS»« wie Dor« ec. den Seariff b«- enan^r «Hk Wnuber den Salonbibeln, ... , entsetzliche Brandunglück, welches in den letzten Tagen die Stadt Hünfeld betroffen hat, fordert gebieterisch zur schleunigsten Hllfe auf Von den zwischen 1800 und 1900 Seelen zählenden Einwohnern sind 1200 durch baS ^E'w^°suber 300 Gebäude zerstört hat, obdachlos geworden. . M D'° Unterzeichneten werden eine Liste zum Einsammeln von Beiträgen m Umlauf setzen, bitten aber, jetzt schon Kleidungsstücke, Bettwerk, Naturasien u. si w. an die ,m alten Rathhause auf dem Marktplatz und der Bürger- zu wollen^ 'gerthor vorläufig errichteten Sammelstellen, abliefern Gießen, den 31. October 1888. TekegrapytsHe Z>ep^.^b^n in Berlin. 3.M ersten Wahlkreis sind Klotz rath Woniger (conseroatto) erhielt 123 Stimmen ^mbritten WnMfrei« ™tab? u°7LtekLdeÄsch- SSS: ÄSfeÄ ’S; w-ww... M« “".Äh ™,»?,'„',S tt»Ä. S„ÄtiT in DfkfÄbi sichtlichen 5 “Ätarff Ä“!ä?äS K* I: sZMWMWchs-smsW« i Lokale». i£s:s£SS=K MZW-ZZMM» K, ^^e^fe^e^Kucef^^ W'™ »Ä». “’S WM-ÄSMWZ sM-MZZM'Z-E das deutsche evangelische Volk den die freudige Begeisterung in Ertnmruna an bi fen^L " °Sen S4*” desselben sein Werk in Kirche und Volk durckdrana Größten aller Deutschen und an Gedächtniß des Reformators nicht nur alle hundert Jahre °,u§b»eben^so'd aufk baf häufigere, womöglich jährlich wiederkebrende * 9rc ^begehen, sondern durch Volke vorzuführen, was es s^nem Luther verdanke^ ^^-fungsfeiern dem evangelischen Bund zur Wahrung der deutfch-prMesanstschen^Jntkrellen!" d.ese?m der Evangelische SSSfe ÄdttS *?• K'XÄWi1®" Reformators begangen werden faftVw䮓»flefanGDetein« das Andenken des Anzeigentbetl bekann gemach w rden Alle ™ i(£irVn "or0i0€r Nummer im derselben herzlichst eingeladen evangelrschen Familien der Stadt sind zu Vermischtes. des um" Uhr" 20^Min. °°n^,er"naM ezÄ""' Abend gerieth ein Wagen 3. Claffe Station Bockenheim wurde das »?b0^henden Zuges in Brand. Auf lager hatten sich vermuthlich heiß gelaufen. * Nammen gelöscht. Die Achsen- Abaeordnetenwah^beendet. ^Be?^demstl^en waren ö^aUhae^H119 beutigen S3.Ä9SS«ÄK’* Sn®**“«!!« vor einigen Tagen' be nD£ob6iner^SameU auS^ra6hiirRestaurants, welcher der Untersuchung das Ergebniß mertoürbiaer 3Ur ^-0e batte, war nach war hell erleuchtet und ber Gang zum Abort Ä - ?*e ganze Oerrlichkeit Anverwandten der Verstorbenen erklären hnhtr ^"-^^blen. Die nächtten fremde Verschulden ausgeschlossen sei DieVeruiwlückt?s-t ^immtefte, daß jedes- einen Schacht gefallen, da sie ebenfalls in fn.,m IUn0 u-r!^ fjL^on 'rul?er einmal in geöffnet habe, was ihr häufig begegn^ sti. begreiflicher Weise eine verkehrte Thür zahl der Darsteller in zwiefacher Hinsicht ibre Aninnk? ' obschon der Mehr- Herrn Reiners ganz autzgezeichnetes Svtel npfipn erschwert wurde: erstens durch konnten,-^sodann waren^sie gezwungen ihr ^Mühe aufkommm um die Souffleuse zu übertönen, denn diese sch?ie als siÄ r* 6cr£c .anzustrengcn, einzelnen Stellen brüllte sie, dak faft JnslkV Lk «r. Tdc fle a.m Spieße. Ja, an wenige m7le leM Äich ^0^« Ta^ Ä'LL' SÄSsJÄ dies eimr von^den°Me^chen^dte^vermo^"der °Ea^"fb wiy,f09f' »^züglich. Es ist stets illuminirt sein, sondern noch dazu ° hr KorMaaer To^ *tni**.a“cin feIbft ten konnten. Zu seinen beiden Seiten grupvlren Ach 3i“*1 ken6“ft erleuch- Theil er sich d.e jüngsten „Abfuhren" geholt Lier bi™ "üblichem sich erkämpft, dort dessen früherer Rui-icbc Lieutenant Holm, der seine Ilse umarmt. Beide Paa £wÄ(?( I,"“'Ät" Kertrudsein Leh.nSglück seiner Rolle, keiner von jener unmraenebmen®Ä.eln OlNzier im Geiste ' postete Wetterfahne. Eine wohlthuende Wärme und^CmnEt^I^si nin§t'. mic «ne sich in seinem Spiele mit der Gewandtheit des aebiihctcn1^^^1111931111110^1 vereinte manischen Ganzen. Herrn Göhler's steifes Sviel mnr fnmnh?$"tm?nncÄ Ju cincm hor- wte für den Mathematiker äufeerft ^arafte^fti/cb iVrl OTüL^y^611* schönes Spiel den prachtvollen Strauk der ihr hp/iA U^CTrI®CnTu^ lohnte durch wurde Was Frau Reiners anlangt so geworfen — gelungen, einen bezeichnenden Ausdruck für ihr föni i ™ n-\nat$ ^ZNgem Suchen fei! S‘Ä SüäWä ää bätte Herr Director Reiners für Herrn Hildebrandt' d?n^.sich bis letzt erkennen läßt, sah, keinen besseren Nachfolger finden können b 0etDl6 ^and)er ungern scheidm fan8äiü?rntenni57rmbriHenefirn^eSnfü6runra«ieicbcnnoUeFeht \roeite Seile mit den An. Wen uns leichtlich in den Verdacht e°in'es^PlagL'^(au"^ 25»'d. Z?.)^rlngm __ Th. M—n. I l I & 5 r n, r i! H r >- -r & it I. id 1t m It v H 0 r ij t n fc 1 t 1. B I- i 0 t Aeikgeöolenes. 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November 1888. la. Helgol. Angel-Schellfische, Eabliau, Hechte, Zander, Seezungen, Steinbutten, Backfische, ger. Lachs, Bücklinge, Sprotten und neuer Caviar. Goth.MeischwaarenJa Cervelatwurst ächte Franks. Würstel, Wests. Pumpernickel, 10 versch. Sorten feinere Käse. Aechten Emmertth. Schweizerkäfe (soeben den ersten Laiv neue Waare in Bonn, Berlin, Antwerpen, I empfiehlt ihre rühmlichst bekannten Spezialitäten: la. gehr. Java-Kaffee h JL 1.80 Ila. gebr. Java-Kaffee ä JL 1.70 Gut gebr. Haush.-Kaffee ä JL 1.60. (Niederlage in Giessen bei 8 Herrn M«. Schulhof«, Donnerstag und Freitag: große Sendungen Schellfische, vorzügliche Qualität, Cabliau, Zander, Soles,, grüne Häringe, Bratbückinge, Kieler Sprotten und Bücklinge ?c. zum billigsten Tagespreis. A. Koch Nacht. 9^22 Hamburger Fisch- u. Delicateffen-Handl. Großfolio-Ausgabe. 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Im Lause des Winters werden folgende fünf allgemein verständliche Vorträge in der Universitäts-Aula stattfinden': 1) Professor Dr. Siebeck: Heber Goethe - Naturanfchauurrg. 2) Professor Dr. Birch-Hirschfeld: Die ShakeSpearefrage. 3) Professor Dr. Müller: Die kirchengefchichtliche Bedeutung deS mittelländischen MeereS. 4) Oberbibliothekar Dr. Hauvt: Religiöse Bolk-betvegungen deS Mittelalter- in Deutschland. 5) Professor Dr. Spengel: Gesellschaftsleben im Thierreich. Der Ertrag ist für einen wissenschaftlichen Zweck bestimmt. , Der Preis für sämmtliche fünf Vorträge beträgt für 1 Person 3 JL, jur 2 Personen derselben Familie 4 JL, für 3 und mehr Personen derselben Familie ö v4L Abonnementskarten, sowie Karten für einzelne Vorträge (ä 1,50 «/&) sind in der Ferber'schen Buchhandlung, Studentenkarten bei dem Universitäts-Hausmeister zu haben. 8996 f Tragbare Carbonnatron-Ofen. Einzige Heizung für Räume, in denen wegen mangelnden Schornsteines oder behördlicher Vorschrift bisher keine Heizungsanlage möglich war, so für Speicher, Läden, Wein-, Milch- und Gährkeller, Conseroen- lager, Blumenzim.ner, Corridore, Closets. Holzgebäude, Schuppen rc Vorzüge: Der Ofen brennt ohne Schornstein, rauch- und geruchlos, ist angeheizt tragbar. Nach täglich einmaliger Beschickung keine Aufsicht oder Bedienung erforderlich. Geringer Verbrauch an Heizmaterial (Garbon), ca 25 H pr. Tag je nach Gräfte und Abkühlung. Die Oefen sind jahrelang haltbar, danach bequeme Erneuerung abgenützter Theile. Vielfach prämiirt, 1887 Staatsoerdienst Medaille A u st r. — Kleinster Ofen, ca. 1 Mtr. hoch, sofort gebrauchsfertig, incl Heizung für ca. zwei Monate 30 JL Umtausch gestattet- Jllustr. Anweisung gratis- "89J Carbon-Natron-Heiz-Cie. A. NieSke, Dresden. Die bereits anoekündigten Borträge des Herrn K. Boigt, Prediger der freireligiösen Gemeinde in Offenbach a. M. über „Das Leben Jesu" beginnen Donnerstag den 8. KTovbr, Abends Sy2 TThr, im Saale des Hotel „Prinz Karl". GinzelbilletS für diesen Vortrag sind an der Kasse ä 30 Pfg. zu haben. Der Zutritt zur Gallerie ist frei. 9005 Englische Mischung per Pfd. Mk. 2.80 Russische Mischling , w , 3.50 und feinere Sorten — neuer Ernte. Niederlage in Giessen bei Ed. Lind, Hof-Conditor. [8742 Giessener Ruder-Gesellschaft. 2 Donnerstag den 8 dS. MtS., Abends 8'/, Uhr: (Vereinslocal) Vortrag: Reminiscenzen über den Rudersport in Gießen. (9013 S tei n’s Garten. Freitag den S. November: 1. Abonnements Concert. Ouvertüre z. Op. „Lodoirka" (Cherubini). Egmont (Beethovens. Große Polonaise (Lassen). 3. Theil: Joh. Strauß. Anfang 8 Uhr. Entree 50 Pfg. 9023 <7. Kraustte, Großh. Musikdirector. Die Liste liegt noch an der Kaffe zum Abonniren offen- Aermietyungen. 8995 Ein braver Junge in die Lehre gesucht. Wilhelm Größer, Spengler, Wieseck. Anzeige, hierdurch mittheilt Am 23. October d. I. verschied in Folge eines Herzschlages Herr Peter Vogt in New-York was Freunden und Bekannten des Verstorbenen, statt besonderer 9021 im Namen der Familie: Wilhelm Böger. Heute Nachmittag starb unsere liebe Gattin, Mutter und Großmutter D Frau Katharina Völker im 72. Lebensjahre, was wir Bekannten und Freunden hiermit an« zeigen. Gießen, den 6. November 1888. Die trauernden Hinterbliebenen , Die Beerdigung findet Donnerstag den 8- November, Nach, mittags 2 Uhr, vom Sterbehause (Maigaffe) aus statt. 8998 Coursvericht der frankfurter Börse. ReichSbank-Disconto 4% tz. November 18S8. Franks. Bank-Diücortto 4°j, Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme bei dem uns so schwer betroffenen Verluste unseres braven Sohnes, Bruders, Schwagers und Onkels Fritz Bellof, für die reiche Blumenspende und die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Dr. N a u m a n n am Grabe des Verewigten, sowie insbesondere dem Durn-Club und der Feuerwehr sagen wir unfern.innigsten Dank. 9003 Die tiefbetrübten Hinterbliebenen. 4% Preußische ConsolS 3Wo do. 4°/o Nassauer Oblig. 4°/o Bayerische Obttg. 4% Badische Oblig. 4% Hessische Oblig. 4% Krankf. Hypothbk.-Psandbr. 107 70 104 30 101— 107.20 105.10 106 30 alte 10170, neue 103 20 3 Wo do- 9900 41/»% Franks. Landwsch. Creditbk.- , Oblig. 103 20 4o/o Hamb. Hypothbk.-Psandbr. 103.0) 31/3ü/o do. 99 00 5% Buderus Oblig. 104.20 3,/i°/o SolmS-Braunf. Oblig. 96 50 4% Gießener Oblig. 10300 4% Oefterr. Goldrente 92.30 41/5% Oefterr. Silberrente 6910 5% Portugiesen Oblig. 10050 4% Griechen 73.50 5o/o Ottoman. Zoll-Obl. 6990 3Va0/o Grünberger Obl. 1003/« Geldforten. 20 FrancS-Stücke 16.14-16,18 do. in Vi 16.11-16.15 Engl. SouvereignS 20.26-20 35 Dollars in Gold 4.1t—4J& Telegraphischer LourSberichl der Berliner Börse vom 7. November 1888 162.50 104.10 85.75 22425 44 60 84 60 93 50 DiSconto-Com-Antheile Lombarden Oefterr. Creditactten Oefterr. Staatsbabn-Actien 1880 4o/o Russen Oblig. Darmstädter Eisenbahnactien 4% Ungar. Goldrente 158 50 Marienburger Eisenbahnactien 8637 Ein geräumiges Familienlogis im Hinterhaus zu vermiethcn. __________________Grünbergerftraße 36. 8172 Ein kleines Logis im 1. Stock sofort zu vermiethen. Kaplansgasse 5. 8994] Göthestraße 11: mittlerer Stock, 6 Zimmer, Wasserleitung re., wegen Wegzug alSb. zu vermiethen. Näheres daselvft.________________ Im Carl Stieber'schen Hause, Neustadt, Laven zu vermiethen, auch ist das Haus zu verkaufen. Näheres 90.4 Gewerbebarrk zu Gießen- 8833 Ein gut möblirtes Zimmer mit Kabinet zu vermiethen- ________________Grünbergerftraße 36. 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