82 Zweites Blatt, Sonntag den 8. April 1888. Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblati für den Kreis Gießen. c» » L k p ow uuaa Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Bnreaur Schulftraße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2Mark50 Pf. Amtlicher HHeit. Betreffend: Die Voranschläge der Landgemeinden des Kreises Gießen für 1888/89. Gießen, am 4. April 1888. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Grotzherzogtichen Bürgermeistereien des Kreises. Die rubr. Voranschläge werden wir Ihnen in den nächsten Tagen zusenden. Sie wollen das in Ihren Händen befindliche Concept alsbald mit dem Oriainale aleichsiellen und letzteres sofort an den Gemeinde-Einnehmer abgeben, damit dieser seine Bücher für 1888/89 darnach einrichten kann. 9 9 Dr. Boekmann. ____ ainijiif Berlin, 4. April. Der „Köln. Ztg." entnehmen wir das Nachstehende: In spater Abendstunde ist uns von Wien die Nachricht zugegangen, daß man dort in wohlunterrichteten Kreisen darauf vorbereitet sei, den deutschen Reichskanzler in's Privatleben zurücktreten zu sehen. Wie aus der uns gewordenen Meldung zu erkennen ist, dürfte nicht etwa der Wunsch einer Aenderung unserer auswärtigen Politik, die vielmehr in ihren bewährten Bahnen bleiben soll, der Grund sein, weßhalb Fürst Bismarck von der Last, die er so lange getragen, befreit sein will, sondern eine tiefgehende Meinungsverschiedenheit in Fragen mehr häuslicher Natur, die an den Grundlagen unserer Politik unmittelbar nichts ändern würden, deren Lösung aber, in einem anderen Sinne als dem des Reichskanzlers ausgeführt, diesem in seiner verantwortungsvollen Stellung Schwierigkeiten zu bereiten drohe, denen er in seinem hohen Alter und bet seiner schwankenden Gesundheit sich nicht mehr gewachsen fühle. Wir enthalten uns einstweilen bet dem Ernst der Nachricht jeder näheren Andeutung oder Vermuthung über den Charakter der plötzlich entstandenen Schwierigkeit; wir beschränken uns darauf, zu betonen, daß die Hoffnung noch nicht geschwunden ist, den Kaiser Friedrich das „Niemals" seines verstorbenen Vaters wiederholen und die Schwierigkeiten ausglcichen zu sehen, die sich zum tiefen Bedauern aller Deutschen — nicht am wenigsten sicher des Kaisers Friedrich selbst — ergeben haben. Die auszeichnende Aufmerksamkeit, mit welcher sich die kaiserliche Familie bei der Feier des Geburtstags des Fürsten am verflossenen Sonntag betheiligt hat, bewies, wie hoch der Werth dieses Mannes für Land und Volk auch von dem Kaiser und seinem Hause angesetzt wird. Denr deutschen Volke aber könnten Verhältnisse nun und nimmer völlig lieb werden, welche es den bewährten Reichskanzler gekostet hätten. Hoffen wir, daß sich ein Ausweg aus den Schwierigkeiten finden lassen werde, dem an keiner Stelle Bitterkeit folge und der uns und dem Throne den Reichskanzler erhalte. Berlin, 5. April. Die „Köln. Ztg." schreibt: Unsere Leser sind über die Ursachen der schwebenden Kanzlerkrisis unterrichtet und wir haben unseren ausführlichen Mittheilungen nur wenig anzufügen. Die Sache liegt so, daß von englischer Sette die Vermählung der Prinzessin Victoria von Preußen, der zweiten Tochter unseres Kaisers, mit dem Prinzen Alexander von Battenberg, dessen Bruder Heinrich mit der Ltebltngstochter der Königin von England verheirathet ist, auf's Lebhafteste betrieben wird und daß anscheinend auch Kaiser Friedrich keine persönlichen Einwendungen gegen den tapferen Prinzen Battenberg erhebt, zumal Prinz Heinrich von Preußen demnächst eine Tochter des Vetters desselben, des regierenden Grobherzogs, heimführen wird. Politische Erwägungen aber widerrathen diese Verbindung auf's Entschiedenste, da dieselbe unser Verhältntß zu Rußland sofort trüben, an unserem Hofe zudem Einflüsse stärken könn'e, die uns dazu treiben wollen, Englands Gegner zu bekriegen, ohne daß deutsche Interessen dazu zwingen würden. Jedenfalls würde es dem Fürsten Bismarck nach seiner bisherigen Haltung in der russisch-orientalischen Frage und möglicher Weise auch in der Frage der battenbergischen Heirath, unmöglich sein, die Geschäfte persönlich weiterzuführen, wenn der Prinz Alexander von Battenberg zum Mitgltede unseres Kaiserlichen Hauses erhoben würde. Da nun in der letzten Zeit der Plan der erwähnten Vermählung in einer amtlichen Weise an den Reichskanzler gelangt ist, so hat er seine Stellung zu demselben frei-- müthig und offen dargelegt und in eventu, für den Fall, daß die enge Familien- verbtndung des Prinzen Battenberg mit dem kaiserlichen Hause an Allerhöchster Stelle gebilligt werde, um seinen Abschied gebeten. Ob er denselben erhalten werde, hängt also lediglich davon ab, wie die battenbergische Frage an Allerhöchster Stelle entschieden werden wird. Bis diese Entscheidung getroffen ist, bleibt die Kanzlerkrtsis in der Schwebe. Möglich, daß die Entscheidung schon bald erfolgt, möglich, daß sie sich noch längere Zeit hinzieht, etwa bis nach dem erwarteten Eintreffen der Königin von England am Allerhöchsten Hofe, dem um den 12. April (Geburtstag der Prinzessin Victoria) enlzegengesehen wird. Das ist Ursache und Inhalt der Krisis, die einige Tage hinaufretcht, einmal vorübergehend beigelcgt schien, ^dann aber wieder auftauchte unb dann die jetzige klare Form annahm. Daß man in Wien in hohen diplomatischen Kreisen und wahrscheinlich auch am Hofe am Mittwoch Kenntniß von der Krisis und, wie es scheint, auch von deren Ursache hatte, wissen unsere Leser gleichfalls. Uuiverfitöt- - Ghrouik. Kiel 5. April. Den „Jtzehöer Nachrichten" zufolge wurde der außerordentliche Professor Dr. Peters als außerordentlicher Professor und Director der Sternwarte nach Königsberg, Dr. Bäthen als außerordentlicher Professor der Rechtswissenschaft nach Gießen berufen. Vermischte-. Mainz, 4. April. Ganz in der Stille hat sich nachher „Erklärung der Bäckermeister" seit dem 1. April ein Brodabschlag vollzogen, wie er wohl kaum jemals hier vorgekommen ist. Während nämlich in der abgelaufenen Woche der von der hiesigen Bäckerinnung festgesetzte Brodprets für einen Laib (3 Pfund Weißbrod) noch 65 Pfg. betrug, ist für diese Woche der Brodprets für 3 Pfund Weißbrod auf 55 Pfg. herab- ge sitzt. Da weder bei den Frucht- noch bei den Mehlpreisen ein Abschlag eingetreten ist, so muß wohl das jüngst veröffentlichte Submissionsresultat (für die Hospicien) die Ursache sein. Bei dem Weißbrod wurde besonders viel abgeboten und zwar bezieht sich das Abgebot jedesmal auf den jeweilig von den Bäckermeistern allwöchentlich festgesetzten Brodprets. Damit nun der Lieferant das Weißbrod für die Hospizienanstalten zu einem reckt niederen Preis absetzen muß, ist der Ladenpreis um 10 Pfg. per Laib herabgesetzt worden. In dieser Preisherabsetzung, so behaupten die Submittenten, liegt Syst-m Der „Ring" der Bäckermeister wolle dadurch bezwecken, daß für die Folge bei Submissionen nicht mehr so viel abgeboten wird, denn durch die Feststellung des wöchentlichen Brodpreises haben es die Bäckermeister in der Hand, den Brodprers hoch oder niedrig zu stellen, ganz nach ihrem Belieben und ohne Rücksicht daraus, ob die Frucht theuer oder billig ist. — Der Wittwe des Erfinders des Telephons wurde, wie der „Taunusbote" meldet, ein jährliches Gnadengehalt von 1000 bewilligt. Frau Reis, welche gegenwärtig in Friedrichsdorf bei Homburg lebt, erhielt diese freudige Nachricht am 1. April durch Depesche des Generalpostmcisters v. Stephan. — Heber die Diät Kaiser Friedrichs werden folgende Einzelheiten berichtet: Der Kaiser trinkt des Morgens gegen halb acht Uhr eine Tasse Ehocolade. Um halb zehn Uhr nimmt er sein Frühstück; dasselbe besteht zumeist aus einer Platte Fisch oder Geflügel, häufig auck Cavtar, den der Kaiser sehr gern nimmt. Um 1 Uhr Mittags besteht die Mahlzeit aus Suppe, Fisch und Fletsch und einem süßen Gericht, dem der Kaiser tüchtig zuspricht, da er letztere Speisen sehr liebt. Abends um 8 Uhr wieder Fleisch oder Geflügel; der Kaiser trinkt nur sehr wenig Wein, dagegen mehrere Male des Tages ein Glas Milch mit etwas Whisky gemischt, ein Getränk, welches dem Kaiser sehr zu munden und vortrefflich zu bekommen scheint. — sWie man Blutungen stillt.) Es gibt keinen Handwerker, dem es bei der Arbeit nicht vorkommt, daß er sich verletzt und irgend ein Glied stark zu bluten beginnt. Für solche Fälle möge sich jeder Handwerker das folgende einfache, aber sehr wirksame Mittel merken: Nimm Watte, tauche sie in heißes Wasser und lege sie dann auf die Wunde. Der Erfolg ist überraschend. Blos Watte auflegen oder Watte in kaltes Wasser getaucht soll nicht die überraschende Wirkung äußern. — sDeutsch - nationale Kunstgewerbe-Ausstellung zu München 1888.) Das ? irectorium der Deutsch-nationalen Kunstgewerbe-Ausstellung thellt uns mit, daß vielfach verbreiteten irrtümlichen Nachrichten entgegen keinenfalls eine Verschiebung der Ausstellungseröffnung auf 1. Juni stattfinden wird. Der Stand der Vorarbeiten ist vielmehr ein derartiger, daß der 15. Mai mit aller Sicherheit als unabänderlich festgesetzter Eröffnungstermin betrachtet werden kann. — Von dem hervorragenden thatkräftigen Gemeinsinn der Bürgerschaft Leipzigs ist schon wiederholt die Rede gewesen; ein glänzendes und überall nachahmungswürdiges Beispiel desselben zeigt sich in der am 31. v. M. im „Tageblatt" veröffentlichten ersten Quittung über die dem Verein zur Erbauung eines Kinder-Hospitals in Leipzig zugeflossenen fteiwilligen Gaben. Dieselben betragen die stattliche Summe von 113,132 50 welche in ganz kurzer Zeit von 114 Menschenfreunden zusammengebracht wurde und die sich im weiteren Verlaufe der Sammlung noch sehr wesentlich steigern dürfte. Es finden sich darunter wiederholt Bettäge von 3000, 5000 und sogar 8000 JL. Bei einer solchen glänzenden Betätigung des Gemeinsinnes muß eine Stadt gedeihen. Landwirthschaftliche Nachrichte«. (Nachdruck verboten.) — Die Verabfolgung von Salz an die Thiere wird leider nicht in dem Maße und mit der Sorgfalt betrieben, die hierfür unbedingt nothwendig ist. Jeder Land- wirth weiß zwar, daß die Thiere das Bedürfntß nach Salz haben, aber nur selten wird für die Befriedigung dieses Bedürfnisses gesorgt. Allenfalls gibt man noch dem Rindvieh und auch wohl den Schafen etwas Salz, den Pferden aber nur sehr selten, trotzdem diese des Salzes ebenso dringend bedürfen. Zahlreiche Versuche Haden dar- gethan daß die Thiere, denen Salz verabreicht wurde, weit besser gedeihen; bei den Schafen tritt eine schnelle Gewichtszunahme ein, den Schweinen erhält das Salz eine rege Freßlust und damit auch ein gutes Gedeihen und bei Pferden und Rindvieh zeichnen sich die Thiere, die Salz erhalten, durch ein schönes Aussehen der Haut, glatt anliegende, glänzende Haare und lebhafte, kräftige Bewegungen aus. U.b?r die Menge des Salzes, welches den Thieren gereicht werden soll, gehen die Angaben auseinander. Auf ausgewachsene Pferde rechnet man 15—20 Gr. pro Tag, Schafe 3—8 Gr., Schweine 3—15 Gr. Am besten ist es, dem Jnstinct der Thiere die Bemessung der Menge zu überlassen, indem man an den Ständen Salzlecksteine anbringt, an denen die Thiere ihr Salzbedürfniß befriedigen können. — sVorsicht bei halbgezogenem Samen.) Es kann nicht oft genug davor gewarnt werden, aus Sparsamkeitsrücksichten ober aus Stolz über die selbst erzielten gärtnerischen Erfolge selbst gezogenen Samen in zu ausgedehntem Maße zu verwenden. Wir erinnern jetzt bei der beginnenden Aussaatzeit, daran, daß in Hausgärten doch kaum die Bedingungen immer derartig erfüllt werden können, um eine Gewinnung durchaus untadeligen Samens erwarten zu dürfen. Feinere Gemüsearten, Blumenvarietäten rc. entarten gar zu leicht und der gewonnene Same liefert entweder nur spärliche ober in der Qualität sehr verschlechterte Ernten. Deshalb sollte man in Hausgärten die Samenzucht nicht in zu ausgedehntem Maße betreiben, sondern lieber öfter frischen Samen beziehen. Aber auch in Gärtnereien werden oft die nöthigen Vorsichtsmaßregeln verabsäumt, um gute, nicht entartete Sarnen zu erhalten. Es dürfen in erster Linie nie verwandte Pflanzen zur Samengewinmma w nahe an einander gepflanzt werben, da bann meist durch die Jnsecten unb den Wind eine wechselseitige Befruchtung unb damit bie Entstehung von Bastarben eintritt. Es ist diese Gefahr so groß, daß sie sich nicht einmal ganz vermeiben läßt, wenn die betreffenden Beete räumlich sehr weit getrennt von einander liegen. In großen Samenzüchtereien werden daher vielfach in einem Sommer nie zwei verwandte Pflanzenarten zur Samengewinnung angebaut, sondern solche verwandten Pflanzen abwechselnd, ein Jahr nach dem andern oder in räumlich getrennten Etablissements cultivirt. wy ■ cond. Bouillon ist eingedickter reiner K Ammßricn S Fleiscbeaft ohne ZusaUvon bUstgen Suppen- £ MvlUlUvl IvU ** kräutern. Bequem.Gebrauch, fein.Geichmack. et u Gießen, den 5. Aprll 1888. 2866 , an Jeilgeöotenes. Fossbodenanstrich j hohe und niedere Absätze, | Für kleine Füsse Für schmale Füsse spitze, halbspitze Für grosse Füsse und breite Formen. | Herrenhemden nach Maaß. Giessen. Krosöorfer Bier 1593 2864 1564 452,84 167,63 Hoflieferant, Lacke, Farben und Material waaren Maurerarbeit . Schreinerarbeit Schlofferarbeit . Weißbinder arbeit M ff ff gegründet 1837. in allen Arten, in allen Nüancen rasch und hart trocknend. gegründet 1837 Fussboden- und Parquet- boden- Wichse. ö p g n o p veranschlagt zu: . 96,50 JL 1 — , 2.30 » 9.— bei Herrn 10 per Masche 12 Pfg. Ph. Bob, Bahnhofstraße 11. ber Großen-Busecker Grenze lagernd, begonnen. Gießen, beu 4. April 1888. ßottiS Rothenberger, Neuenweg 22 Bühner, Gerichtsvollzieher. Die v. Milchling'sche Forstverwaltung. Laris. .d o CQ © *5 i—4 M von 100 Gramm » 250 „ per Kilo = 1 Liter Niederlage in Glessen «I. HI« Schulhof. Stahlspäne. Farben und Lacke. Dienstag den 10. L Mts, Vormittags 9 Uhr, sollen im alten Rathhause versteigert werden: I Normalwäsche. 76 Confirmanden-Anzüge billigst zu kaufen bei ö Die Dampf-Kaffee-Brennerei von fl. ZUNTZ sei. Wwe. Bonn, Berlin, Antwerpen, Bettwaareii. Empfehle zu äußerst billigen Preisen unter Garantie- Doppelt Ser«ioigte Brttfedern und Daunen. Roß- haare und Jndiafafer, w »ettbarcbent, Daunendrell, F.derleinen und Ma- rratzendreUe m allen Preislagen. Herrn. Aug. Müller. bringt ihre Special!taten : gebr. Java-Kaffee’s la. Qualität ä Mk. 1,80, Ha. dto. a „ 1.70, guter gebrannter Haushaltskaffee a Mk. 1,60, in ganz Deutschland rühmlichst bekannt durch Preiswürdigkeit, vorzüglichen Geschmack und Ausgiebigkeit, in empfehlende Erinnerung. ' Der condensirte Kaffee . 827,67 Aufschlagen von Schutzgeländern ... 48,— Gießen, den 5. Aprll 1888. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Für Confirmanden S" "nb Knaben) empfehlen unser Lager in fertiger Wäsche. ^-Abstellungen hrerm werden entgegengenommen, dieselben rasch und pünktlich ausgesuhrt. 1892 ftesehw» Heerz, Neuenweg 7. • Grösstes Schuh-Lager Giessens. • Solideste Fussbekleidung. -®x ® Bequemes Tragen, elegante Fagon, dauerhafte Arbeit. • Zug-, Huopf- und Schnürstiefel, Halbschuhe, Schaftenstiefel, Arbeiterschuhe. • ! GaranthTfür jedeFPaar. | 8 Iin flüssiger Form, D R. P. 39185, wird überall, wo die Bereitung eines guten Kaffee’s mit Schwierigkeiten verknüpft ist, z. B. im Manöver und Krieg, bei Jagden,Touren, auf Schiffen, in Fabriken, Junggesellen - Wirth- sohaftenf bei der Erndte etc. etc. und da, wo man als angenehmen, anregenden Erfrischungstrank kalten Kaffee augenblicklich bereiten will, unersetzlich sein. Für Conditoren bildet der condensirte Kaffee eine werthvolle aromatische Essenz für Eis, Gräme eto. Preis in eleganten Flaschen: Für breite Füsse | ’ Ä Reparaturen und Maasarbeit billigst. 13ö8 J • Alleinverkauf der Schuhwaaren von O. Herz & Cie. V für Giessen und Umgegend billigst bei * D Marktstrasse 9 L. SÜSB, auch Eingang Wettergasse. M A. Bramm. 2807 Großherzogliche Obersörsterei Schiffenberg. -----------------------H°yer. 2880 Eichen-Nutz- ii. Bieniihviz-Beisteiumiua. Am Mittwoch den 11. April d. I., Vormittags von 9 Uhr Ob-rsellbach, 3 Km. vom Bahnhof Großen-Buseck der Oberhesstschen Eisenbahn und 4 Km. vom Babnbof Lolla- der Main-Weser^Eisenbahn enifernt, zur Versteigerung: 182 Stück Giche»-Nutzholz mit 180,18 Fm, worunter 5!55 e^edrutende Quantität vorzüglich«» Schnittholz »5^'^^'^^"72Nm.Eichen-«chrit.S8Knüppel, H« Stock und 39 80 Hundert Reist«. F Montag, den 9. d. M., Vormittags 10 Uhr, versteigere ich in meinem Bureau: 1 Kassaschrank, 2 Reisekoffer, ein Comptoirpnlt. Gießen, den 6. Aprll 1888. JTaJdjmöier aus der Exportbier-Brauerei Pfungstadt: Kaiserbräu, per Flasche . . 25 Lagerbier, „ „ . . 20 „ frei ins Haus empfiehlt 1935 M. Hammel, Königs-Reisstärke dcz c/vn/p-^icivt-t 2497 e?iocic$v. Chiliphosphatmehl, Thomasphosphatmehl, Special-Wiesendünger. Von diesen wirksamen und billigen Dungmitteln halte stets Lager zu billigst gestellten Preisen. Gutachten und Zeugnisse stehen zu Diensten. 2107 ______A. Kröll. -n^bO) Früh, und Spüt-Rosa- und Mauschen-Kartoffeln verkauft Mischer, gr. Mühlgasse 4. .200 Stück Rehgehörne im Ganzen oder auch einzeln zu verkaufen bei Waffenhändler A. Zimmer, 2701_____________Schloßgasse 16. §ichtenhainer Bier, beste Qualität, von den Herren Studirenden sehr gern getrunken, empfehlen 2449 Herz er & Wimmer, Dampfbrauerei in Lichtenhain bei Jena ISO Paar ® und -Westen in schwarz und farbig zu jedem annehmbaren Gebote zu. verkaufen bei. I'Ouis Rothenberger, 1OOO Neuenweg 22 Geruüsrnudeln (extrafein), Maeearoni (Wiener), (italien) empfiehlt billigst 2324 Emil Fischbach. j zu allen Zwecken in liefert die von Otto Scfa.aaf/selteraw^S^ Damen-Umhänge, Jaquetts, Promenaden- und Regenmäntel, schwarze Cachemires u. feinere Kleiderstoffe in geschmackvoller großer Auswahl offerire zu billigen, festen Preisen. 2484 i J. Pfeffer, Bahnhochrahe. ' Möbelversteigerung. Im Auftrag werden Montag, den 9. d., Nachmittags von 2 Uhr an, im Bramm'schen Local, i t - ----— - Neustadt 55, versteigert: Es kommt zuerst das Nutzholz zum Ausgebot und wird mit Stamm Nr 1 2SÄ «LW ÄIbn W* US SB* »-«— 2T47 Stühle (eine Saison gebraucht), 1 Schulbank (neues System), Tische, Stühle, Sleiderschrank (Lthürig), 1 Nähtisch, 2 Wecker, 1 Bettstelle , ___ mit Sprungfedermatratze, ein Sopha, Sitzbadewanne, Eis- schrank, Waschvütten, Bilder re. I cw i« 5t . SWT Versteigerung konnte JJtontag den 9. April, Morgens 9 Uhr, werden im durch Verhinderung nicht früher §vfe der Zrughauskaserns 8000 kfd. Meter bescblaaenes - b-stkw"8u6and-"b^^'^'""" nnd Längen, welches stch in 2828 «ukttonator. ! bepndet, versteigert. fotui, in fo”men "ne große Parthi« Brennholz sowie 3Q gute Fenster zum Ausgedot. 2860 Affgemeiner Anzeiger. Arbeitsderfteigerung. Beraceordirung von Wcgba,.arbeiten ' in der Obersörsterei Schistenberg. . ^onoerstag den 12. April werden in der Forstwartei Baumgarten nachstehende Wegbauarbeiten versteigert: 1) Planiren von ca. 700 m Weg in 4 Loosen, qa ~nfa^ren von ca. 280 cbm Steinen in 9 Loosen, 3) Aufsetzen dieser 280 cbm Steine in 2 Loosen 4) Chaussiren von ca. 900 m Weg in 13 Loosen I M h JUÄlnfUfnft ^ß'»Utags 3 Uhr auf der Kreisllraße Gießen-Hausen 1 2IUSfUnft CttW bet Gr°ßh°rz°gliche Forstwirt f LT»b s» -= Für Confirmanden. ==- Knaben-Anzüge von 12 dl. an. Knaben -Hemden 2458 von 1.80 dL an. Schwarze rein wollene Cachemires von 1.25 dl. an. Mädchen-Hemden von 1 dl. an. Krage«, Manschetten, Taschentücher, Unterrocke. Mnöenplatz. JullläS MJipstoio. Mndenplah. Gummi-Regenröcke, Regenschirme, [2030 Gamaschen für Damen u. Herren empfiehlt H. Kiibsamen« Cement, «U Dachpappen, Baumaterialien u. s. w., empfiehlt 2212 »an. Warths Nachf. 2737 Ein Halbverdeck und mehrere Chaisen'Geschirre abzugeben. _23et wem? sagt die Exped. d. Bl. 2847 Zwei frischmelkende Ziegen, welche die zweiten Lämmer haben, verkauft Weichensteller Valentin. E Flaschenbier. E Hiermit empfehle ich einem geehrten Publikum per Flasche Prima hellfarbiges Exportbier 23 Pfg. Prima dunkelfarbiges Exportbier 25 „ Prima hellfarbiges Lagerbier 18 „ aus der Ärtien-Braurrei Gießen. Gütigen Bestellungen sehe ich gerne entgegen und liefere bei Abnahme von mehreren Flaschen frei in'S Haus. Daniel Heil, 2370 LindenplatzJS. ! — Sicherer Schutz gegen Erkältung. — Grösste Reinlichkeit! Bedeutende Wäsche-Ersparniss den Herren: Anna Roth, Neuenweg Fabrikanten : Als aussergewöhnlich praktisch empfehl. Geh. Med.-Rath Prof. Dr. (i — Monats-Bandage. " Unentbehrlich für jede gesunde und kranke Frau. Berlin N., Oranienburger gros-Verkauf für das Grossherzogth’ und vielen anderen Special- und praktischen Aerzten Zu haben in Giessen bei Bleiche, Mainz. 2643 Ausverkauf von Chrislofle- UN- Alseuidewaaren zu Einkaufspreisen, wegen vollständiger Aufgabe dieses Artikels (Bestecke ausgeschloffen). 644 ». Zimmer, Kreuz, Ecke der Mäusburg. Verkaufsstellen: Auf Burg Gleiberg sind die Weine im Glas zu haben. 2.— 2.— 2.50 2.50 1.30 1.40 1.50 1.50 2.— Chr. L. Thomas, Neuenbäue 10. Friedrich Leo, Seltersweg 71. Gebr. Adami, Mäusburg 14. Ferd. Drebes, Marktplatz 21. Conditor*H. Kinkel, Marktstr. 32. Ferner halte ich Lager in direct importirten italienischen, griechischen, portugisischen, Cap-, ungarischen, französischen, sowie deutschen Weinen. 6817 Madeira u. Pajarete dL Sherry „ Malaga u. Madeira, alten „ Moskatel 1955 Einige Schüler finden gute | 2779] Tücht. Dienstmädchen auf fo; Pension. Wo, sagt die Exped. ds. Bl. ' fort gesucht. Vordere Lahnbleiche. Priorato, roth, herb dL Priorato, roth, süss . „ Valdepennas, roth . „ Malaga-Xerez (Sherry) „ Malaga u. Oporto . „ --- Garantie für Reinheit. — Spanische Weine (directer Import) von Friedrich Leo, Giessen. Zwiebel-Bottboit®» bewährteste Haus- und Linderungsmittel gegen Hustenreiz, Heiser- au 9 Kauhheit im Halse etc. allein echt aus der Fabrik von Kiel & c ma in Herford sind ä Packet 50 in Hiessen zu haben bei den Herren Ferd. I>rebes, Marktplatz. I C. Roth II., Wallthorstrasse. a’ iS- Frankfurterstr aase. Robert Stuhl, Neustadt. 1992 ,che am hiesigen Platzes Stets grosses Lager aller Neuheiten der Saison. Anfertigung nueh Jffaass ohne Preisaufschlag uach den besten Original-Modellen unter Garantie für guten Sitz. Zeilage zu 3Tr 82 hes „Aeßener Anzeiger". Darmstadt, 6. April. Das gestern ausgegebene Großh. Regierungsblatt (Beil. Nr. 7) enthält: 1. Bekanntmachung Großh. Kreisamts Offenbach, die für das Jahr 1888—89 z,ur Bestreitung der Communalbedürfnisse der Stadt Offenbach zu erhebenden Umlagen betreffend. 2. U e der sicht der für das Jahr 1888—89 von Großherzoglichem Ministerium des Innern und der Justiz genehmigten Umlagen zur Bestreitung von Communal- Ledürfnissen in den Gemeinden des Kreises Dieburg. 3. Uebersicht der Umlagen der israelitischen Religtonsgemeinden des Kreises Worms für 1888—89. 4. Bek anntm achung Großh. Kreisamts Worms die Erhebung einer Umlage von den zum Friedhofsverbande in Dalsheim gehörigen Israeliten betreffend. 5. Ordensverleihungen. Seine Königliche Hoheit der /Großherzog haben Allergnädigst geruht: am 8. März dem Schullehrer an der Gemeindeschule zu Eschollbrücken Jakob Kuhlmann Las Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift: „Für langjährige treue Dienste", am 22. März dem Oberlehrer an der Volksschule zu Mainz Johann Winkler das Ritter- s-reuz II. Elaste des Verdienst-Ordens Philipps des Großmüthigen zu verleihen. 6. D i e n st n a ch r t ch t e n. Am 21. März wurde dem Schulamtsasptranten Wilhelm Peter Lucius aus Framersheim die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Kesselbach übertragen; am 2’2. März wurde die provisorische Lehrerin an der Victoriaschule zu Darmstadt Luise ii. Plönnies zur Lehrerin an dieser Schule, unter Belastung in der Kategorie der Dolksschullehrerinnen ernannt. 7. Eharaklerertheilungeir. 8. Ruhestandsversetzungen. Am 8. März wurde der Schullehrer an der Gemeindeschule zu Eschollbrücken Jacob Kuhlmann auf sein Nachsuchen unter Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienste mit Wirkung vom 1. März an in den Ruhestand versetzt. 9. Eonkurrenzeröffnungen. Erledigt sind: die mit einem eo. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Ge- rneindeschule zu Reinhardshain mit einem Gehalte von 900 «AL, Mit der Stelle ist Organistendienst verbunden. Eine mit einem ev. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an rer Gemeindeschulc zu Dittelsheim mit einem Gehalte von 900 AL. Eine mit einem r o. Lehrer zu besetzende Lehrcrstelle an der Gemeindeschule zu Nieder-Flörsheim mit einem Gehalte von 900 AL. Mit der Stelle ist Organistendienst verbunden. Eine mit einem ev. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Rüsselsheim mit einem nach dem Dienstalter sich bemessenden Gehalte von 1000—1600 «AL. Die mit einem eo. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Vadenrod Mit einem Gehalte von 900 «AL. Mit der Stelle ist Organistendienft verbunden. 10. Ster b ef alle. Gestorben sind: am 28. December 1887 der Revisor 1. Elaste bei der Main Dieckar-Bahn Joseph Leonhard Slctnius zu Darmstadt; am 30. Januar der Senats- oräfibcnt am Oberlandesgericht Dr. Hermann Müller daselbst; am 15. Februar der Schullehrer Ernst Winter zu Etzen-Gesäß; am 28. Februar der Schullehrer Joseph Merz zu Bürgel; am 4. März der Friedensrichter i. P. Johann Adolf Grobe zu Nieder-Olm; am 8. März der Ministerialrath bei dem Ministerium des Innern und beer Justiz Hermann Lotheißen zu Darmstadt; am [19. März der Steuercommissär Ernst Peters zu Schotten. Vermischtes. — (Tragödie in der Comödie.j Vor acht Tagen ereignete sich in dem etwa zwei Stunden von Chur entfernten Bergdörfchen Ca stiel ein schwerer Unglücksfall. Das „Luzerner Tageblatt" berichtet hierüber: Die jungen Leute des genannten Ortes führen jeweilig im Winter einige Theaterstücke auf, so auch diesmal. Am Sonntag war Probe von den Stücken: „Der Postillon von St. Gotthard" und „Die Lieder des Musikanten". Kaum hatte die Probe zu dem ersten Stück begonnen, als sich folgendes Drama abspielte: Einer der mitspielenden jungen Männer hat ein junges Mädchen mit einer Gemse zu verwechseln und ersteres niederzuschießen. Zur Fingirung dieser Scene gebrauchte man eine seit vielen Jahren außer Gebrauch gesetzte Jagdflinte, die an der Wand hing. Das Mädchen, ein dralles Kind der Berge, bemerkte, es müsse ein Zündhütchen auf das Gewehr gesetzt werden, damit sie auch ordentlich den Knall vernehme und zur rechten Zeit niederstürzen könne. Gesagt — gethan. Die Probe nimmt ihren Fortgang. Die soeben geschilderte Scene kommt — ein Schuß — und das Mädchen stürzte, zu Tode getroffen, zu Boden! Sie verschied nach wenigen Minuten. Der fahrlässige Thäter ist verhaftet. Je 50 Kilogramm kosten: K 5 an © *£> «AL 5, AL5 ■AL 5\AL5,\lAL5, AL 5, ALS, ALS, 24 25 13 50 73 2 61 15 57 2159 25 50 25 - 90 912 7 32 7 80 2 60 17- Je Vr Kilogramm kostet: L E . 3 se £ «AL S, § AL H «AL S, A 64 21- 22 55 119 17 — 82 52 — 15 11 1 70 9 -i <5- 3 K ALS, •Q Q ■ <ä5 ALS, «ALS, 3 N ALS, -M iS ALS, G K C & Verzeichniß der Mittelpreise der gewöhnlichsten Verbrauchsgegenstände in der Stadt Gießen vom Monat Mürz 1888. N X «AL 5, N ■ A L S, aa 7-^3 79^ ALS, B E -Sd 175, «AL 5 AL 5, 24 75 JL5\AL 5 «AL 5, «AL 5, 0,951— 59 - 48 — 43 'V A Allgemeiner Anzeiger. Zur gefälligen Beachtung. Der Unterricht in meiner Schule beginnt den 16. April. Lina Moeser, 2677 gepr. Lehrerin. Erweiterte Handwerkerschule des Gewerbvereins. Beginn des Sommersemesters 1888: a) Sonntag-Schule: den 8. April, Morgens 8 Uhr. b) Tag - Schule: den 10. April, Morgens 8 Uhr. Anmeldungen nimmt bis zum 15. April Herr Hauptlehrer Hug im Schullokal am Asterweg entgegen. 2827 Der Vorstand des Gewerbvereins. Alice-Schule für Frauenbitdung und Erwerb ju Gießen eröffnet am Montag den 9. Älpril I. I, Morgens 10 Uhr, das 20. Semester mit 1) einem methodischen Kursus im Weißnähen, 2) im Wäsche- Zuschneiden und Maschinennähen, 3) im Flicken und Stopfen, 4) im Sticken, 5) im Kleidermachen, 6) im Bügeln, 7) in der Buchführung. Auskunft ertbeilt und Anmeldungen nimmt entgegen 2801 Der Vorstand. Kindergarten. Mein Kindergarten beginnt Montag den 9. April. Anmeldungen nehme ich in meiner Wohnung: Alicestraße 28, entgegen. Achtungsvoll Hermine Moeser, 2811 Kindergärtnerin. Zur gefäiligefi Beachtuiig. Theile einem verehrl. Publikum ergebenst mit, daß ich durch direkten Bezug der Stoffe aus den ersten Fabriken in der Lage bin, einen seinen Eommeranzug, Mittelgröße, schon für 35 Mark zu fertigen. Ebenso halte ich mich bänglich Anfertigens von Militär- und sonstigen Uniformen für Benmte bestens empfohlen. Für guten Sitz wird garan> tirt. Musterkollektion stets zu Diensten. 2489 Willi. Stumpf, Civil- und Uniformgeschäst. — Sonnenstraße 9. Oswald s Garten. Rieseii-DoppelCaroustet von Sonntag den 8. April an täglich geöffnet. Zu zahlreichem Besuche ladet ergebenst ein £ 2845 H. Görke. Von hohem Interesse und neu ist ein 2874 ,üJ üöiudlö’ö Garten. I We"1 Dem geehrten Publikum der Stadt Gießen und Umgegend die ergebene Anzeige, daß ich mein berühmtes UNIVERSUM (anerkannt vielseitigste Ausstellung ihrer Art) uur von Sonntag den 8. April an und folgende Tage dahier auf dem Os wald's Garten ausstelle. ■ Sägefisch von 15 Fuß Länge welcher bis jetzt noch niemals in Deutschland von dieser Größe gezeigt wurde, ferner ein Kalb mit 2 Köpfen, 7 Beinen und 2 Schwänzen, sowie ein Schaflamm mit 2 Köpfen, verschiedene Gattungen lebender Schlangen ■ und Krokodile. Ferner eine Reife durch die Schweiz, sowie die bayerischen ■ Königsfchlösfer (Linderhof mit der blauen Grotte), ferner die Billa Airio H in San Remo mit der kronprinzlichen Familie, sowie die neuen en Zeit- ■ ereignifse, als: die feierliche Ausstellung der Leiche Sr. Maiestät des ■ Kaisers Wilhelm im Dom zu Berlin und der Leichcnzug vom Dome ■ nach Charlotlenvurg, außerdem das Innere der heil. Grabeskirche zu ■ Jerusalem W Eintrittspreis: Für Erwachsene 20 Kinder 10 5,- Um zahlreichen Zuspruch bittet ■■iM" iwcii! | JF. A. Leliiuanu. | »e»! Einen Lehrling sucht Wilh. Hofch, Mechanikus. 9?8 Tüchtige Rock- u. Westenschneider, auch einen Tag- Arbeiter sucht 2754_________A Handlich. 2816 Ein Mädchen üom Lande im Alter von 14—15 Jahren gesucht. Erlengasse 13. Käufe, Verkäufe, Miethen und Ver- miethungen von «Häuserm, Grundstücken und Geschäften jeder Art besorgt 783 K. Kliees, Ludwigsftraße 5. 2775 Ein tüchtiger Hausvurfche gesucht- Ernst Lotz, Neustadt 11. Möbel-Fabriklager Th. Brück Ausstattungs-Geschäft Schlossgasse 16 GIESSEN Schlossgasse 16 gegründet 1858 beehrt sich hiermit die bedeutende Vergrösserung der Anzahl seiner complet eingerichteten Musterzimmer im neuerbauten Hause ergebenst anzuzeigen, so dass jetzt die stattliche Auswahl von in eigener Fabrik gefertigter 16 eleganter Salon-, Speise-, Herrn- und Schlafzimmer in jedem Geschmack und Preislage vorhanden ist, ausgestattet mit Teppichen, Vorhängen und Luxusgegen- ständen etc. Das Lager in couranten, einfachen, polirten und tannen lackirten Möbeln, sowie Folstermöbeln bleibt wie seither in reichhaltigster Weise sortirt, ebenso die Vorräthe in Steppdecken, wollenen Coltern etc. Lieferung unter Garantie franco jeder Bahnstation. Interessenten, auch Nichtkäufer, ladet zur Einsichtnahme ergebenst ein 2436 Th. Brück. 2726 Em Schüler findet gute Pension bei einem hiesigen Lehrer. Zu erfragen in der Exped d Bl._____ * 2785 Für einen Schüler ist Kost und ' Logis abzugeben. Freundliche Behandlung ! zugesichert Näheres Neustadt 28. Für Besitzer alter Briefe und Akten. 2654 Brief-Ecuverts von Thurn und Taxis mit eingeprägten Marken werden gekauft und solche von 1861 62 mit 2 bis 3 Mk. pr. Stück bezahlt- Größere Quantitäten Marken und andere Couoerte ars den Jahren 1850—69 ebenfalls gesucht Schrift!. Offerten an die Exped. d. Bl. unter Nr. 20U erb. Von Bremen nach Newyork (in 9 Tagen) Baltimore Südamerika Ost-Asien Australien befördert Passagiere nur mit den rühmlichst bekannten Dampiern^des Norddeutschen Lloyd. ? Fr. Seibel, Giessen. [2074 : Meine Adresse für auswärtige ' Kunden ist wie seither: E ; Simon Marcus, CollecteurderPreußischenLotterie, Frankfurt a. M Bureau für Stadttundschaft j und Kunden aus der Um- j gebend, die mich mit ihrem w Besuche beehren, von heute ab 93 Allerheiligenstrasse 93. 278Ü] Solide, anständ. Arbeiter können i Logis erhalten.____________Asterweg 23. 27dl Zwei anständige Leute können * Schlafstelle erh. Grünbergerstraße 42. i 2793] Dreihundert Mark zu 5°/0, ! zweite Hypothek, auf ein hiesiges Haus gesucht» Schriftl. Offerten unter B. 7 in der Exped. d. Bl. abzugeben. Maurer^?"^^ 2804___Christian Haubach. Tüchtige Schneider aus Groß- und Kleinstück, sowie einen Lehrling sucht 2768__ I. Becker, Bahnhofstraße 8. Einen Lehrling ß sucht W. Müller, Schreiner, Stetnstr. 48 • NedaMen: Nur Vorsicht allein kann bei dem täglich größer werdenden Heere der Nachpsuscher die Hausfrau in den Besitz einer guten Waare bringen und bitte ich deshalb besonders darauf zu achten, daß jedes Paket meiner weltberühmten Amerikanischen Glanz-Stärke meine Firma und 20 Psg. käuflich an Seifen-Handlungen- nebenstehenden Globus als Schutzmarke trägt, ä Paket allen Orten in den meisten Colouialwaaren-, Drogen- und 2884 Fritz Schulz jun.. Leipzig. ____________Alleiniger Erfinder der Glanz-Stärke. Maurer, Zopfe in und außer dem Hause. C.Fr.Conrad, Iriseur, 1158 Mäusburg 15 .) Maschinen -Ingenieur -Schule ») Werkmeister-Schule. — Vorunterricht frei. — 1 — » 12.— ® Vi Dtzd. Bisit-Photogr. . . 1 , . 1 Stück Cab.-Photogr. . - 2t jede weitere „ . . Vr Dtzd. Familienbilder von tüchtige, finden Beschäftigung am Neubau der Kliniken in Gießen-2704 Atelier Gebrüder Müller Giessen Bahnhof st raße 31 (Weins aal). ♦ Ausnahmen täglich. ♦ Comfortable neue Einrichtung! Specialität: Momentaufnahmen. „Aristotypie“ Cabinet zum Damenfrisiren. Abonnement (neueste Verbesserung der Photographie), nicht theuerer. Buchbindergehülfe, flotter Arbeiter, fini et dauernde Condition- Anfragen vermittelt die Exp- d. »Bl 2597 N. an . t a» Für die Herren Studirenden: y « Visitenkarten, per Dtzd- . • 6.— * S — Militair: — 7? A i/2 Dtzd. Visit-Photogr. . . JL 3.50 * 1 H lf * ♦ » 0- Künstlerisches Arrangement und 1493 exacte AuSsührung. JL 4.50 7— " 4.-® 2222 In einer kleinen Familie, ganz in der Nähe des Gymnasiums und der Realschule wohnend, finden 1 oder 2 Schüler freundliche Aufnahme und gute Pension Zu erfragen Ludwigsplatz 14, Mansardenstock. z332] Seltersweg 2 11. finden Schüler jeder Klasse gute Pension bei __L. Jacobs. Technicum MittweidäA 0\ — Sachseji. — \ \ von ausgekämmten Haaren werden für 1 schön und dauerhaft gefertigt von A Welcker, __787_____________Neustadt 30, 2813 Zu Ende Mai nach S'raßburg i. E. gesucht: eine selbstständige Köchin, die sich auch jeder Hausarbeit unterzieht, sowie ein ersahrenes Mädchen, das waschen, bügeln und etwas nähen kana, und die Pflege eines einjährigen Kindes übernimmt. Zu erfragen bei Frau Gg. Heinr. Schirmer sen., Wallthorstr. 48. Ich suche einen ordentlichen Jungen in die Lehre zu nehmen 2803___Lehrmund, Friseur 2676 Ein Mädchen, welches die Alice- schule besuchen will, findet freundliche Aufnahme^__Näheres Asterweg 25. Verkäufe MnÄ"9’ Fabriken, Häusern, Gütern, Maschi- neu Haus- und Wirthschasts-Gegen- ständen (mit Namen des Inserenten oder unter Chiffre» werden am zweckentsprechendsten durch Anzeigen vermittelt und auf Grund langjähriger Erfahrung an die geeignetsten Zeitungen, Fachzeitschriften rc. befördert durch die 1551 Annoncen-Expedition von Rudolf Mosse, Frankfurt a. M. (Vertreter in Gießen: Jul. Wallach'. Bei größeren Aufträgen höchsten Rabatt. — Zeitungs-Katalog gratis !!! Zöpfe !!! werden für Jk 1.— angefertigt, Verrücken, ToupeS und Scheitel nach Maaß. Neue Zöpfe von