Nr. ISO Donnerstag den 7. Juni 1888; Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. •• W Vureaur Schulstraße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pst Politische Ueberficht Gießen, 6. Juni. Der Kaiser scheint die Aufregungen seiner Uebersiedelung nach Schloß Friedrichs- fron doch noch nicht völlig überwunden zu haben. Am Montag Vormittag fühlte der Monarch etwas Kopfschmerz, der jedoch im Laufe des Nachmittags wieder verschwand, so daß der hohe Herr gegen 6 Uhr Abends eine Ausfahrt machen und nach derselben noch einige Zett im Parke verweilen konnte. Die Nacht zum Dienstag verbrachte der Kaiser wieder recht gut; um 10 Uhr Morgens stand er auf und begab sich auf die Schloßterrasse. Der Kopfschmerz hat sich nicht wieder eingestellt. Im Laufe des Dienstag < Vormittag nahm der Kaiser noch die Vorträge Albedyll's, Mtschke's, Nauch's und Radolin's entgegen. Dem Vernehmen nach gedenkt sich Fürst BiSmarck in kommender Woche nach Varzin zu begeben. Die noch immer in ihrer Vorgeschichte und ihrem Umfange nicht ganz aufgeklärte jüngste ^Puttkamer»Krifis" in Preußen soll nach einer Versicherung der „Berliner Börsenzeitung" ihren Höhepunkt nunmehr überschritten haben. Das Blatt vernimmt, daß die Verkündigung des Gesetzes über die Verlängerung der preußischen Legislaturperioden unmittelbar bevorstehe, ohne daß der die Wahlbeetnslussung betreffende Brief des Kaisers an Minister o. Puttkamer gleichzeitig zur Veröffentlichung gelangen wird. Dieses vielgenannte Schreiben soll, wie die „B. B." weiter mitzu- theilen weiß, überhaupt nicht in seinem Wortlaute bekannt gegeben werden und sei die Krisis mit der Beantwortung des kaiserlichen Briefes seitens Puttkamers beigelegt. Inwieweit sich diese optimistische Auffassung der Sachlage mit den wirklichen Verhältnissen deckt, muß freilich erst aus der weiteren Entwickelung der Ereignisse selbst bestätigt werden, denn in anderen Berliner Blättern tauchen allerhand allarmirende Gerüchte auf, z. B. wußte das „Deutsche Tagebl." zu vermelden, daß an „gut unterrichteter Stelle" die Annahme bestehe, eine Neubildung des preußischen Ministeriums sei zu erwarten, ja, nach einer ferneren Version solle dem Kaiser und König das Entlassungsgesuch des Staatsmtnisteriums bereits vorliegen. Auch sonst fehlt es nicht an den widersprechendsten Gerüchten, so soll nach der einen Meldung der Reichskanzler die Sache des Herrn v. Puttkamer zu der seinigen gemacht haben, nach einer andern entschlossen sein, seinen Collegen im preußischen Ministerium des Innern fallen zu lassen. Auch die lange Audienz, welche der zum preußischen Gesandten am Münchener Hof" ernannte Geh. Legationsrath Graf Rantzau, der Schwiegersohn des Fürsten Bismarck, am Sonntag beim Kaiser hatte, wird mit der Krisis im preußischen Staatsministerium in Verbindung gebracht. Jedenfalls fehlt es aber vorläufig noch immer an sicheren Anhaltspunkten zur Beurtheilung des ganzen Charakters und Umfanges der Krisis, daß jedoch eine solche so bald nach der „Bismarck-Krisis" wieder ailftauchen konnte, entspricht leider nicht den Interessen des Reiches und Preußens. Die Reichstagsnachwahl in den Kreisen Ost' und Weststernberg hat die Wahl des conservativen Candidaten, Landrath Bohtz, ergeben, welcher 5218 Stimmen erhielt; auf seinen freisinnigen Gegencandidaten, Stadtrath Witt, fielen 2767 Stimmen; nur ein kleiner Wahlbezirk stand am Dienstag noch aus. Eine Vergleichung der diesjährigen Sternberger Wahl mit der Wahl im vorigen Jahre ergiebt, daß sich die Stimmenzahl für den freisinnigen Candidaten auf ungefähr derselben Höhe erhalten hat, während die Stimmenzahl für den conservativen Candidaten um ca. 4000 zurück- gegangcn ist, denn 1887 erhielt der inzwischen verstorbene Abgeordnete v. Reitzenstein in Oft- und Weststernberg über 9000 Stimmen. Dieser Rückgang »der conservativen Stimmen dürfte jedoch hauptsächlich auf Rechnung des Umstandes zu setzen fein, daß die Nachwahl in der sommerlichen Periode vorgenommen wurde, was bei dem weit überwiegend ländlichen Charakter der Wählerschaft des sternberger Kreises von vornherein eine laue Wahlbetheiligung erwarten Uetz. Der am Himmel der französischen Politik mit so vielen Eclat aufgestiegene Komet Boulanger scheint bereits in diejenige Phase seiner Bewegung getreten zu sein, welche seinen allmählichen Niedergang bedeutet. Die mit 377 gegen 186 Stimmen erfolgte Ablehnung seines Antrages auf die Dringlichkeit der Verfassungsreoision ist ein Ereignitz von großer symptomatischer Bedeutung, insofern es den Beweis dafür beibringt, daß die Stabilität der Verhältnisse in' Frankreich doch nicht so gefährdet erscheint, wie man noch vor Kurzem annehmen konnte. Auch die begleitenden Umstände dieser interessanten Kammerverhandlung sind keineswegs geeignet, den im Punkte des Lächerlichen so empfänglichen Franzosen eine hohe Meinung von der persönlichen Bedeutung des Exgenerals beizubringen resp. zu bewahren. Die rednerischen Erfolge waren ganz auf der Seite Clömenceaus und Floquets, während die Ausführungen Boulangers nur Hohn und ironische Zwischenrufe ernteten. Er hatte weder eine Antwort auf die Angriffe Floquets bezüglich seiner militärischen Antecedentien, noch konnte er dem Socialisten Basly eine Aufklärung darüber geben, wie sich seine so oft mit vielem Pathos versicherte Arbeiterfreundlichkeit mit der Thatsache reime, daß er bei den wichtigen Verhandlungen über diesbezügliche Reformen nur durch Abwesenheit glänzte. Es macht somit ganz den Eindruck, als wenn sich das von Floquet am 3. d. M. vor dem ReoisionscomitS in Aussicht gestellte Programm erfüllen werde, nämlich eine von der Regierung selbst spätestens im nächsten Jahre zu bewirkende Verfassungsrevision, welche die Republik ftörfen werde, indem sie ihre Spitze gegen den Neu-Cäsarismus richte. Der schweizer Bundesrath fährt in seinen Ausweisungsmaßregeln gegen die das Gastrecht der Schweiz mißbrauchenden fremden Socialisten und Anarchisten energisch fort. So wurde der in Zürich lebende Johann Wübbeler aus Hannover des Landes verwiesen und dem Martin Etter aus Württemberg, der auf kurze Zeit nach seiner Heimath gereist war, die Rückkehr nach der Schweiz verboten. Die beiden Genannten haben an den anarchistischen Bestrebungen in der Schweiz lebhaften Antheil genommen, sind auch schuldig, an der Deponirung einer Kiste Dynamit bei dem bekannten Schröter mitgewirkt zu haben. Das Strafverfahren gegen Schröter selbst ist jedoch theils wegen Verjährung, theils wegen Mangels an genügenden Beweismitteln sistirt worden.___ Darmstadt, 5. Juni. Seine Königliche Hoheit der Großherzog, Ihre Kaiser!. Hoheiten Der Großfürst und die Großfürstin Sergius von Rußland, sowie Ihre Großherzoglichen Hoheiten die Prinzessinnen Victoria, Prinzessin Ludwig von Battenberg und Alix haben sich heute Vormittag mit Gefolge über Bensheim nach Worms begeben, um die dortigen Sehenswürdigkeiten in Augenschein zu nehmen. Die Allerhöchsten Herrschaften sind in Worms bei dem Freiherrn Heyl zu Herrnsheim abgestiegen und kehren im Laufe des Nachmittags nach Seeheim zurück. Berlin, 4. Juni. Die „Volks-Zeitung" erhält folgende Zuschrift: „Von zuverlässiger Seite geht mir die Mittheilung zu, daß jetzt von allen Aerzten, welche den Kaiser behandeln, die Ansicht, daß die Krankheit Krebs sei, aufgegeben worden ist. Bekanntlich hatte ein Geschwür, welches sich vor einigen Monaten im Halse des Patienten bildete und welches einen sehr gefahrdrohenden Charakter annahm, auch Mackenzie bestimmt, an die Möglichkeit des Krebses zu glauben; dieses Geschwür ist nun vor einigen Wochen unter Entleerung einer großen Menge von Eiter aufgegangen und befindet sich jetzt in der Heilung, und zwar ist diese Heilung schon ,o wett vorgeschritten, daß die Grundfläche des Geschwüres zu vernarben beginnt. Da aber erfahrungsmäßig eine solche Vernarbung bet Krebs niemals eintritt, io ist damit die Krebs-Diagnose, an welcher einzelne Aerzte so hartnäckig festgehalten haben, hinfällig geworden. Wenn auch damit noch keineswegs eine vollständige Sicherheit für die Heilung des Monarchen gegeben ist, so ist doch dieselbe um Vieles wahrscheinlicher geworden." Auch die „Münch. Allgem. Ztg." beschäftigt sich in einer Berliner Correspondenz wieder mit der diagnostischen Frage. Es heißt in derselben: „Die Aerzte begleiten die vollzogene Uebersiedelung des Kaisers nach Potsdam mit dem Ausdrucke der frohen Hoffnung, daß die größere Ruhe, deren sich der Kaiser im Schloß Friedrichskron erfreuen dürfte, feine Kräftigung erheblich beschleunigen werde. Schon die Entfernung von Berlin ist so groß, daß auch ohne besondere Vorkehrungen eine Minderung der Besuche zu erwarten ist. In Charlottenburg war der Kaiser selbst in verhältnitzmäßig ungünstigen Zeiten, so xu sagen, von Morgens früh bis Abends spät in Anspruch genommen, was auf eine durch so schwere Leiden erschütterte Constitution nur störend einwirken konnte. Von dem Aufenthalt in Potsdam wird in dieser Hinsicht das Beste erwartet. Wenn übrigens ein Abendblatt bemerkt, der Kaiser habe eine weniger gute Nacht gehabt, Husten und Eiter seien stärker als sonst aufgetreten und der Schlaf des Patienten sei durch mehrfachen Canülen- wechsel — wobei natürlich nur von der inneren Canüle die Rede ist — unterbrochen gewesen, so steht diese Angabe mit den uns direct zugegangenen Meldungen aus dem Charlottenburger Schloß im Widerspruch. Nach diesen war das Befinden des Kaisers heute früh ein sehr gutes. Im Uebrigen legen die Aerzte auf kleine Schwankungen in der Eiterung, falls solche eintreten sollten, kein besonderes Gewicht. Thatsächlich ist *in'bc. Eiterung, welche wochenlang den Kaiser in peinlichster und besorgnitzerregender Weise belästigte, ein Stillstand eingetreten und damit.auch in dem eigentlichen Leiden, welches, wie erst neuerdings durch die von Professor Virchow vorgenommene Untersuchung festgestellt worden ist, bis jetzt auf den Kehlkopf und einen Theil der Luftröhre beschränkt geblieben ist. Die gegentheilige Annahme, nämlich daß der Eiterauswurf von einer Ausdehnung des Uebels auf die Lunge herrühre, ist zwar noch bis in die letzte Zeit auf einigen Setten festgehalten worden, die Unrichtigkeit dieser Annahme aber steht jetzt ebenso fest, wie daß die Lymphdrüsen des Halles zur Zeit in keiner Weise affizirt sind. Selbst wenn also die Frage, ob das Uebel einen bösartigen Charakter hat, bejaht werden müßte, bietet die Thatsache, daß dasselbe bisher localisirt geblieben ist. Anhalt für die günstigen Voraussetzungen bezüglich der Zukunft. Darüber sind jetzt alle Autoritäten einig, mögen sie bezüglich des Charakters der Neubildung ein end- giltiges Urtheil vorbehalten oder nicht. Ferner bringt die „Vossische Zeitung" folgende Mittheilung, welche ihr von einer, wie sie sagt, maßgebenden Stelle, zugegangen ist: In San Remo zeigte sich beim Kaiser bei einer der zahlreichen Untersuchungen des Kehlkopfes und Halses wildes Fleisch, dessen Farbe alle Aerzte des Kaisers zu der Annahme bewog, daß man es mit einem Krebsleiden zu thun habe. Diese Erscheinung dauerte bis Ende April, war also noch länger als sechs Wochen nach der Uebersiedelung des Kaisers nach Charlottenburg vorhanden. Dann begannen diese Auswüchse zu verschwinden; sie verloren sich gänzlich. Mitte Mai trat datz wilde Fleisch wieder auf, ist aber jetzt feit 4—5 Tagen in einem Verfall, fo daß man mit Sicherheit darauf rechnen kann, es werde in 3—4 Tagen ganz verschwunden sein. Daß der Kaiser an Perichondritis leidet, darüber herrscht unter den Aerzten kein Zweifel. Das ist aber schon lange bekannt, und die Zeitungen, die dies jetzt berichten, bringen durchaus nichts Neues. Eine andere Frage ist die, ob daneben Krebs vorhanden ist. Die Ansicht, daß dies der Fall, hat ihre Anhänger und ihre Gegner. Jedenfalls sind seit Charlottenburg im Kehlkopfe des Kaisers alle bösartigen Zeichen geschwunden und es hat sich ein Heilungsproceß eingestellt. — Ueber die Reisedispositionen des Kaisers wird berichtet: Der Kaiser wird den ganzen Monat hindurch in Friedrichskron bleiben, gedenkt sich alsdann für sechs, sieben Wochen nach Homburg zu begeben und im August nach Charlottenburg zurückzukehren, wo das Schloß mittlerweile renovirt sein wird. — Die Leiche des Kaisers Wilhelm wird bis zum Herbste in der Mausoleums- Kapelle im Katafalk bleiben. Bis dahin sollen die Erweiterungsbauten der Fürstengruft daselbst vollendet sein, worauf die feierliche Einbettung des Sarges erfolgt. Berlin. Die Nachricht, daß von den neuen Doppelkronen mit dem Kopfe des Kaisers Friedrich die bereits ausgegebenen Stücke wieder eingezogen und umgeschmolzen werden, ist falsch. Herr Münzdirector Conrad schreibt hierüber, daß ein Prägefehler nicht vorliege. Die unbedeutende sogenannte Haarwulst, die auf den einfachen Kronen ebenfalls befindlich ist, ist von dem als Vorbild vorgeschriebenen Relief übernommen. Ob dieselbe, welche eine künstlerische Unterbrechung des Hinterkopfhaares bezweckt, schön oder unschön wirkt, ist Geschmacksache. Die Zwanzig-Markstücke werden anhaltend fortgeprägt und sind bereits ca. 20 Millionen Mark davon in Cours gesetzt, von den Zehn-Markstücken ein bedeutend höherer Betrag. — Kaiser Friedrich hat das Protectorat über den Verein zur Beförderung des Gartenbaues in den preußischen Staaten angenommen. — Der bekannte österreichische Hofballmusikdtrector Eduard Strauß musictrt von heute ab im Ausstellungspark. — Der Kronprinz nebst Gemahlin wird in nächster Zeit das junge Ehepaar in Erdmannsdorf besuchen. — Die behördliche Untersuchung wegen des Gerüsteinsturzes im Schauspielhause wird eifrigst betrieben. Landgerichtsrath Hollmann in Begleitung eines König!. Baumeisters unterzog kürzlich die in der Klinik befindlichen Arbeiter einem eingehenden Verhör. — Der Staatsminister Freiherr v. Lucius ist aus dem Ueberschwemmungsgebiet der Oder zurückgekehrt. — Der hiesige Kaiserlich russische Botschafter Graf Schmeelow hat sich mit Urlaub nach Homburg begeben. Graf Muraview fungirt als interimistischer Geschäftsträger. — Das Befinden der Frau Fürstin Bismarck hat sich derart gebessert, daß zeitweise ein Verlassen des Bettes bereits ftattgefunben hat. — Eine neue Bearbeitung der amtlichen deutschen Wehrordnung wird gegenwärtig im Kriegsministerium vollzogen. W°g° ’ÄÄ hau,! ?u'°matischem vollkommen gesichert und kann von keiner nnrh ^^t^'^Era^lleuse bestrichen wird, ist werden, _ denn es ist keine Ueb-rschwäLlichk?,? n Jk°,b,e„Sn?»Ut?!?Ln Su|?*,e ^rschritten Telegraphische Depeschen. Wolff'S telegr. Eorresponden-- Bureau. Lokale-. s.1. b. Juni. Für die heutige (Mittwochs-) Luthersestspiel-Aufführung sind Ausführung stnNur'ZL'noL^nttMskaL „Xff' ܰ"^d°nde . 0 77 ®,c »Nordd. Allgem. Zeitung" sagt: Das Gesetz, betr. di- Verlängerung der Legislaturperioden ei fett -wem Manat nicht publicirt, das sei Thatsache all"s andere entbehre der Un erläge. Hierbei conftatfre sich der königlich- WM- -in- Prä flnnnfifiünCr frOnc ’ aur Erscheinung trete. Dies möge bst ShftS CrfenT" ™ 4max<1 6abJ «"'Januar 1882 betont, daß der königliche Will- selbststandig von den Ministern .und unabhängig in di- Gesetzgebung und Verwattuna etngrcifen könne. Eine Äeinungsdifferenz zwischen der Krone und dem Ministerium beding- keinen Ministerrucktritt. Ost werden Minister selbst von den Collegen übe? .Di- strage d^ Verlängerung der Legislaturperioden fei für nüBtid; pom ”*** fÜr -^nnt. Sonst'hL das d^sdam, 5. Juni. Fürst Bismarck konferirte von V/t bis 2% Uhr mit dem WKonferenz legte sich der Kaiser zur Ruhe nieder De^ selbe befindet sich trotz der zahlreichen Audienzen wohl und frisch. Der Reichskanzler war zum Lunch geladen und nahm denselben mit der Kaiserin allein ein 5 . ~ Vr- Hooell erhielt die Nachricht vom Tode seines Vaters und reist in Folae dessen sofmtuach London ab. Or'.Krause übernimmt die Vertretung desselben. 9 ~r„ , Potsdam, o Juni. Das Kaiserpaar machte in Begleitung Mackenzie's und des Flugeladiulanten Kessel eme Spazierfahrt im offenen Wagen nach Bornstedt. im W°s^--un"d W-st?S?ernb-r^?m^JuIi"cr l«t7bf^^^7®tern^ftem^fteXnÜ0^n^äbi?. 5235 “nb S'°d.roth • in Kopenhagen, 5. Juni. Bet der alljährlichen Verfassungsfeier hielt der < ' XÄrxtÄs»'1-'*“'““*- nprtriA* ?cff9crt &ic Gemeinde Obernheim entschieden, das Gelände unent- scho9^"l ^ei“berg?n"bie Traub-n?lAH-6£berett"s ^begönnen.Die für bk'stabt118 inße‘n to°" «°nge proiectirte neue Gasanstalt kann jetzt erbaut werden Sn ber aeftXn übcrwiefen^ ÄXle^if *£Änb SS» ta ©tultaart, gegen das Verbot der Bürgermeisterei Worms ^Ver^ I iisS = WZWWNK jebiaen bei ben Kavallerie-Divisionen eingetbdltm reitenbenBatterien mA t I btes erzählen ließ, unb fo°foSfli*bieA'in’ber©Äwnmn Äf f* JU groben, weithin sichtbaren, regelmäßigen Buchstaben unb zum Namen des furch" ’ wenn wir sagen, die brei Sebienunasieüte her G 777 m , rOe[ Wirklichkeit, I ebenso viele Bataillone, welche in den ©d)ii6hprpi* ltra/lUcu e, tm Stande, rtchtungen gestattenden Gewehr-Mitrailleuse fallet ^ 9roße Elevationen und Seiten- ! Minuten niederzumähen. Kann die auüfriimJilSS!» aVKU^r?^Sl un^ ^tnncn wenigen hafteres und dabei Großartigeres P) erfinnen nr^' Phantasie etwas Grauen- Amerikaner uns jetzt in Wirklichkeit über den r l aä verhaltmßmäßig junge - - Wohin treibt bie awStfäfteit?!" "" no<® Guropa gebracht hat?! - heute früh ^a^grofee%Idbaaefcbätt^^ckliches Unglück fand Edgwaer Road und Queenstreet bildet firm ftrrou ' welches die Ecke des lassung Feuer und stand in bellen ^inmmpn Urm ^Iet>^n au§ unbekannter Veran- unb Rettungsleitern anlang,e Alle Slnstrenaunaev °h°er bi> SeucrtDeV mit Spritzen Hauses von außen zu öffnen blieben umfon» 9'L,b^ Nachbarn, die Thuren des Kleiber- unb Putzmacherinnen im Haust wohnstn unb h-rz.errrikenb b(~8 dne ^-ngc das St. Marien-SMal getragen Als es fI eßttch ae^n! ’^er °°"etzt in Rettung beschäftigten Leute wurden verletzt. 6 ‘ stattstnden. Auch viele d-r mit der Fläschchen mit Salmiakgrist keksich' ,?'sL7ren"^einSutei'Mi7 ^'halten, ein Mucken und giftigen Fliegen. 3 'U^ren' c n 9Utc§ Mittel gegen den Stich der derlin, 5. Juni. Die seit einigen Tagen verbreiteten Gerüchte übereine werden, denn "es"'ist keine"uebersckwä^?t^?p»? w todesmuthigcn Truppe überschrittet gÄ’Ä»roir-,a®m' b‘e brC‘ B-dstnunasL? h‘/r 77 ®on$ seid, bedruckte Foulards Mk. 1 90 ®db6enfab’’riw7 H°'" das umgehend. Briefe kosten" " Porst Ä Zur,ch‘ Muster 2*"Eche Prüfung deTLichtstürkeHH^cht^fe^ ^ai 1888: 19f/2 vorschriftsmäßige Kerzen. --------- - ________ — ___(aez.) Buchner. Wärmegrade der Lahn und der Luft, natb Reaumur gemessen zwischen 11 und 12 llbr n Luft 12, Wasser 1b'/- Gr. b - ®ie6en, ben 6. Juni 1888. Rühfamen. Lieferung. Für das Gr. akademische Hospital in Gießen soll die Lieferung von circa 2000 Centner Anthracitkohlen, „ 2800 „ mel. Kohlen und 50 Meter Tannen-Scheitholz auf dem Submissionswege vergeben werden. Offerten sind bis zum 13. d. M., Vormittags 12 Uhr, auf dem Verwaltungsbureau obiger Anstalt, versiegelt und mit entsprechender Aufschrift versehen, einzureichen. Die Bedingungen liegen an Wochentagen von 3—6 Uhr Nachmittags auf genanntem Bureau zur Einsicht offen. Gießen, den 5. Juni 1888. Großherzogliche Direction des akademischen Hospitals. Riegel. 4738 Verdingung. Die Lieferung von 500 Schemeln ohne Lehne, 8 Schränken ä für 2 Mann, 30 Tischen für Gemeine für 5/10 Gemeine, 40 Waschtischen für Gemeine wird am Donnerstag den 21. Juni, Vormittags 10 Uhr, im Geschäftslocal der unterzeichneten Verwaltung, woselbst auch die Bedingungen ausliegen, öffentlich verdungen. Vorgeschrieben ist die Verwendung von Kiefern-Holz aus den deutschen Ostseeprovinzen. [4735 Lieferzeit 1. October. Abschrift der Bedingungen kostet 2 JL. 50 Gießen, den 5. Juni 1888. Großherzogliche Garnison-Verwaltung. Vergebung von Bauarbeiten. Die Ausführung nachstehender, im Orte Dorfgill vorkommender Arbeiten, soll im Submissionswege vergeben werden und zwar: . veranschlagt zu Liefern von Cementröhren JL 182 50 Legen derselben „ 43.80 Pflasterarbeiten „ 202.92 Chaussirungsarbeiten „ 184.80 Sandlieferung „ 50.— Summa JL. 664.02 Kostenvoranschlag und Bedingungen sind auf Gr. Bürgermeisterei Dorfgill einzusehen, wohin auch Offerten bis zum 14. Juni, Mittags 1 Uhr, inzusenden sind. Gießen, am 5. Juni 1888. Rohrer, 4731 Bez.-Bauausseher. Freitag, den 8. Juni, von Nachmittags 1 Uhr ab, werden durch den Unterzeichneten in der früheren Keck'schen Hofraithe (Wiener Hof, Hintergebäudes im Auftrage von H. Werner nachstehende Gegenstände öffentlich versteigert: 1 Sopha, 1 Coseuse, ICHaifelongue 1 Coseuse mit 4 Sessel, 1 ovaler . Tisch, 1 Viereck. 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Die Bürgerschaft, besonders die Kriegeroereine, stehen dem Feste sehr sympaihisch gegenüber, so daß die Festlichkeiten in glänzender Weise verlaufen dürften. □ Fra nkf urt, 3. Juni. Heute war der dritte und letzte Tag des vom Verein zur Hebung der Pferdezucht veranstalteten Trab-, Jagd- und Hürdenrennens. Das Getter war außerordentlich schön und warm, der Besuch ein recht guter. Die Rennen nahmen folgenden Verlauf: 1. Wäldches-Rennen. Herrenfahren (zweispännig) im Buggy. Handicap. Ehrenpreise dem Ersten und Zweiten. Für Pferde im Besitz und Dienstgebrauch von Mitgliedern des Vereins und von solchen zu fahren. Distance 2000 Meter. Einsatz 30 X p. o. p. Drei Paar Pferde sind gemeldet, welche sich auch alle betheiligen. Es siegt W. Moessingers russische braune Stute „Mirza" in Verbindung mit der italienischen Schimmelstute „Tourca" desselben Besitzers. Zweites' Hch. Horftmann's russischen Schlmmelhengst „Liebling mit dessen russischen braunen Hengst Nabroschack. 2. Großer Frankfurter Preis (Stichrennen). Trabfahren im Sulky. Preis 2000 X, davon 1200 X dem Ersten, 500 X dem Zweiten, 300 X dem Dritten. Osten für alle Pferde, Gewicht des Fahrers 75 Ko. Distance 2000 Meter. Sieger wer 2 aus 3 Stichrennen gewinnt. Einsatz 160 X, Reugeld 100 Es sind 3 Pferde gemeldet, welche auch in Eoncurrenz treten. Die Traberkönigin „Blue Belle" (Besitzer: Gestüt Mariahall) siegt beim ersten und zweiten Stechen, so daß das dritte Stechen auch diesmal ausfällt. Zweites ist in beiden Rennen Mr. Donald's irische braune Stute „Polly", die am 27. Mai zweimal nacheinander siegte. 3. Abschieds-Handicap. Trabfohren im Sulky. Preis 900 davon 600 X dem Ersten, 200 X dem Zweiten, 100 dem Drillen. Osten für alle Pferde, welche Den Kilometer in öffentlichen Rennen nicht schneller als 1.38 gelaufen, in diesem Meeting gestartet sind und keinen ersten Preis gewonnen haben. Gewicht des Fahrers 75 Ko. Distance 3000 Meter. Nur 4 Pferde von 8 gemeldeten laufen. 1) Hch. Horst- mann's amerikanische braune Stute „Masonic girl", 2) Mr. Wade's englische braune Stute „Plinzeß Louise", 3) Ehr. Hauff's russ. br. Hengst „Wladimii". 4. Niederrad-Hürdenrennen. Preis 500 X Herrenreiten. Für Pferde aller Länder. Einsatz 20 X p. o. p. Gewicht 3jähr. 62 Ko., 4jähr. 72 Ko., 5jäbr. 75 Ko., altere Pferde 76 Ko., Stuten und Wallachen IV2 Ko. erlaubt. Pferde, welche ein Hindernißrennen im Werlhe von 500 X und darüber gewonnen, sind ausgeschlossen. Der Sieger vom Eröffnungs-Hürdenrennen am 27. Mat 2*/» Ko. extra. Distance ca. 2000 Dieter. Die Einsätze und Reugelder dem zweiten Pferde. Von 7 gemeldeten Pferden betheiligen sich nur 2, sodaß das Rennen ziemlich interesselos wird. Siegerin bleibt mit vielen Längen Freiherr v. Oppenbeim's schwarzbraune Stute „Eg^cie" über Freiherr M. v. Gienanth's schwarzbraunen Wallach „Waidmann". 5 Schluß-Jagdrennen. Preis 700 X und Ehrenpreis dem siegenden Reiter hiervon 600 X dem Ersten und 100 X dem Zweiten. Herrenreiten sür4jahr. und ältere Pferde aller Länder. Einsatz 20 X p. o. p. Gewicht 4jähr. Ko., 5jähr. 75 Ko ältere Pferde 771/2 Ko., Maiden 2«/r Ko. erlaubt. Für jede 1887 und 1888 gewonnenen 1000 X 1 Ko. extra. Distance ca. 3500 Meter. Die Einsätze und Reugelder werden zwischen dem Zweiten und Drillen getheilt. Von 8 gemeldeten Pferden laufen nur 3. Als Sieger mit mehreren Langen ging durch's Ziel Lt. Rolle's brauner Wallach „Landseer", geritten von Lt. Su-rmondt. Zweites Lt. Mummy'S bunfelbr. Stute „Kornblume", geritten von Lt. von Kaufmann. Herr H. Suermondt, welcher Herrn W. Kappes' br. Hengst „Royaleau" ritt, stürzte beim Nehmen des Walles. Anfangs blieb der Genannte regungslos liegen; als ihm Hilfe gebracht wurde, erholte er sich indeß und konnte alsbald wieder langsam geben. Dem Anscheine nach hat der kühne Reiter, der übrigens auch am Donnerstag das Unglück hatte, zu stürzen, keinen schweren Schaden genommen. t Den Schluß bildete 6. das Trost-Handicap. Trabfahren im Sulky. Preis m 600 davon X 300 dem Ersten, X 150 dem Zweiten, X 100 dem Dritten, X 50 dem Vierten. Für alle Pferde, welche in diesem Meeting gestartet, aber fernen ersten Breis Ehrenpreise ausgenommen, gewonnen haben. Gewicht des Fahrers 75 Ko. Distance 2000 Meter. Einsatz X 20, p. o. p. Von 7 gemeldeten Pferden betbeiliaen sich 5. Hch. Horstmann's 5jähr. russ. brauner Hengst „Nabraschuck ^welcher allerdings 250 Meter Vorgabe hatte, siegle leicht über Gestüt Mariahall's alnenkanische Fuchsstute „Panburen girl", welches zweites Pferd war. Drittes Ehr. Hauff's russ. brauner Hengst „Wladimir" , , Am Totalisator war es heute recht lebendig. Es wurde vrel und hoch gewettet, indeß gab es keine solche Ueberraschungen wie am verflossenen Donnerstag. — (Lösungsmittel für ©ifenroft] Sehr häufig ist es mit großen Umständen verbunden, mitunter sogar unmöglich, von Eisen den Rost durch Schleifen zu entfernen. Sehr bequem geschieht aber die Reinigung sehr stark von Rost angegriffener Gegenstände durch Einlauchen in eine ziemlich gesättigte Lösung von Zinnchlorid. Die Dauer der Einwirkung ist abhängig von der größeren ober geringeren Dicke der Rostschicht, in der Regel genügen 12—24 Stunden, wobei nur zu beachten ist, daß ein zu großer Ueberschutz an Säure im Bade verhindert wird, weil diese sonst das Eisen selbst angreift. Nachdem die Gegenstände aus dem Bade genommen sind, müssen sie zuerst mit Wasser und bann mit Ammoniak abgespült unb hierauf schnell abgetrocknet werben. Eine Einfettung mit Vaseline scheint zur Verhütung neuer Rostbilbung nützlich zu sein. Das Aussehen der auf diese Weise behandelten Gegenstände gleicht demjenigen von mallem Silber. — (Holz für Papiers Die neueste Nummer der „Deutschen Papier-Zeitung" macht die Land- und Forstwirthe darauf aufmerksam, in welch erheblichem Umfange jetzt die Holzfaser zur Herstellung des Papiers Anwendung finden. Die zur Zeit in Deutschland bestehenden 60 Holzsaserfabriken verarbeiten täglich 3000 Raummeter Fichtenholz, und um diese Mengen zu gewinnen, sind täglich 25 bis 30 Morgen abzuholzen. Rechnet man habet nur einen 60jährigen Umtrieb, so beanspruchen die Papierfabriken eine 30 Quadratmeilen große Fläche Fichtenwaidungen. Bei neuen Pflanzungen möchte es sich empfehlen, die Fichte überall da etuzuführen, wo der Boden etwas besser ist, als die genügsame Föhre ihn verlangt. Literarische-, — Von Goldschmidt'- Kursbuch (Verlag von Albert Goldschmidt in Berlin) ist mit dem Inkrafttreten des Sommer-Fahrplanes der Eisenbahnen wieder pünktlich die neue Ausgabe für Juni-October erschienen. Bei der allgemeinen Verbreitung dieses bereits seit 21 Jahren erscheinenden, nach officiellen Quellen bearbeiteten Fahrplanbuches verdient die in demselben durchgeführte piaktifche und übersichtliche Zusammenstellung der Fahrpläne und Anschlüsse besonders hervorgehoben zu werden, welche auch dem Ungeübtesten das Ausfinden der gewünschten Reisewege und Reiseziele mit Leichtigkeit und in kürzester Frist ermöglicht. Ein weiterer Vorzug von Gold- schmidt's Kursbuch besteht darin, daß man die Reiserouten nicht bald von oben nach unten, bald von unten nach oben in dem Buche zu suchen hat, sondern daß auch für die Rückreise ebenso rote für die Hinreise von jeder Linie em besonderer Fahrplan angegeben ist. Ferner enthält Goldschmidt's Kursbuch außer den neuesten Eisenbahn- Fahrplänen und wichtigsten Postkursen eine Ueberstcht der zur Ausgabe gelangenden Retour-, Abonnements-, Saison- und Rundreise-Ballets, einen Nachweis dcr Reiseoerbindungen nach den wichtigsten Badeorten und eine große Reisekarte. Goldschmidt's Kursbuch bietet somit nicht allein den besten Ersatz für die zahlreichen kleinen Taschcn- Fahrpläne einzelner Bezirke, sondern es verdient auch vor allen größeren Kursbüchern, die durch ihre Unförmlichkett auf der Reise oft recht unbequem werden, den Vorzug durch sein kleines, handliches Format und seinen oerhältnißmäßig sehr geringen Preis (1 X), so daß es für die Reise wie zum Eomptoir-Gebrauch gern empfohlen wird. In demselben Verlage erschien zugleich „Go Idsch m idi's Fahrplanbuch", enthaltend die wichtigsten Eisenbahnfahrpläne, mit einer Uebersichtskarte. Preis 50 Es kann dies Fahrplanbuch bet seinem Umfange und Preise wohl mit Recht das billigste Kursbuch in Deutschland genannt werden und wird dasselbe sich für kleinere Reisen auf den Haupt-Eisenbahnlinien als ganz besonders praktisch bewähren. Landwirthschaftliche Nachrichten. (Nachdruck verboten.) — (Fernhaltung von Nacktschnecken und Engerlingen von den (SrbbeerbeetenJ Wir erinnern unsere Leser daran, daß sie den Erdbeerbeeten eine recht sorgfältige Behandlung angedeihen lassen. Das Behacken und insbesondere das Jäten muß mehrmals wiederholt und auch eine mehrmalige Düngung mtttelst Mistjauche, verdünnt mit der gleichen Menge Wasser, oorgenommen werden. Diese Düngung geschieht am besten früh Morgens und zwar in der Art, daß man mit dem Rohre der Gießkanne den Wurzelstock jeder Pflanze tüchtig begießt. Dadurch vergrößern und vermehren sich bte Früchte und erhalten wir doppelte Einten. Sämmtliche, zahlreich sich bildende Ausläufer der Erdbeerpflanzen werden, nachdem sich bereits Früchte gebildet, entfernt; Dieftlben geben uns, auf ein Beet piquirt, gute kräftige Pflanzen zu Ncuanlagen. Um die so lästigen Angr.ffe der Nacktschnecken aus die Früchte zu verhmdern, bestreut man das Beet mit Lohe und Pferdehäcksel, wodurch die schweren Früchte bei Regen zugleich rein von Erdc bleiben. Als Mittel gegen die die Erdbeerpflanzungen schädigenden Engerlinge kann man Salctt zwischen den Erdbeereihen anpflanzen, an welchen sich die I Engerlinge zuerst machen. Das Welkwerden des Salates zeigt die Anwesenheit dieser I Schädlinge an, die nun durch Ausziehen desselben leicht vertilgt werden können. Ieikgeöotenes. 4668] Kartoffeln zu verkaufen bci| Gcvr, Rosenbaum, Westanlage 36. 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