I Schulstraße 7. de- sm*.c'*c l ™ ,7 v 1 , » wwi zu ernennen, weicth he Aufgabe ha: zweimal im Jahr, das erstemal im Monat Mai, das zweitemal im qPnnnf cv.rvr-t....,- ... t an das Großherzogliche t Politische Ueberficht 3 s K «e ^bsitzer von Apfelbäumen, gleichviel ob dies Hochstämme, niedere Formbäume oder veredelte und unveredelte Bäumchen in der Baum-- von letzterer gründlich zu reinigen. - jeder Gemeinde ist eine Commission aus einer den Umständen PfTlPH nOtl i)Tvi* aT*T ***** . .. r . ■.. a. r Erscheint tLgttch mit Ausnahme des Montags. vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. __________________Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf, , ~ ~ WLXJi Bäume werden auf Kosten des Besitzers gereinigt". 8 4- Jedes Jahr im Monat November ist über das Resultat der'von "genommenen Besichtigungen von Seiten der L , ., , (Sieben, 6. Februar. En hochwichtiger Ereigniß steht heute allen Beqebenbeiten aus ^br«, und auherpolrtffchem Gebiete voran: Die Veröffentlichung des deutsch. Merreichljchen Bundniß-Vertrages, der In Wien am 7. Oetober 1879 abae« (offen unb von dem deutschen Botschafter Prinzen Muß, wie dem damaligen M Grasen Andraffy, unterzeichnet worden * ,®I§ haben die beiden Parteien den Vertrag aus Zweckmäßigkeits- gründen geheim gehalten, aber einerseits die vielfach über den Inhalt desselben k«*«;9en,OrüCnenr^lnl). ^ureinandergchenden Vermuthungen, anderseits die Ver- dächtigungerü welche die deutsch.Ssterreichische Allianz bis heutigen Tages erfahren hat und nicht zum wenigsten endlich auch die unberechenbare, verdächtige Haltung Rmßpand» sind nunmehr zum Anlässe der Veröffentlichung geworden^ Dieselbe ist gleichzeitig im Beruner „Reichs- und Staats-Anzeiger" und in der Wiener Sl^endpast erwlgt und wird vom erstgenannten Organe mit der Erklärung «ingelenet, die verbündeten Mächte hätten sich zu dieser Kundgebung entschlossen ™ all- Zweifel über, die Friedfertigkeit ihrer Politik und über den re in Ä wn S^rafter ihrer Bündnisses zu beseitigen. Der Vertrag selbst enthält nur r-' Artikel; tm ersten wird festgesetzt, daß Deutschland und Oesterreich. Itnaarn im. Falle einer russischen Angriffes aus eine der beiden Mächte, zu gemeinsamer D\mU»yrcr^0,6t ”*!el und die Action bis zum F jeden ' Hüffe durchzuiühren haben. Im zweiten Artikel wird stipulirt, daß im Kalle ^.^nsriffer der einen der beiden Contrahenten durch eine andere Macht der ^T9ÄC The.l nur bann zum Beistand seine- Bundergenoffen verpflichtet !' fi,i L^n6 l2flbx ferfett? bie angreifende Macht unterstützt, eine Bestimmung JXrfrf? tl.RbJ?OeLRänb ^ a“f binen deutsch französischen Krieg bezieht. Artikel 3 ?eRBt eine" "ehr formalen Charakter und enthält die Bestimmung daß »rSh?» °CletP ?Ehcim zu halten und nur im Einv-rständniffe der Vettracr. hstleßenden einet dritten Macht mitzutheilen sei. Zum Schluffe erklären die beiden Prenß °n ra6®lcn/ fial*er Wilhelm und Kaiser Franz Josef, fie würoen falls di Rüstungen Rußland» stch alr bedrohlich erweisen sollten — selbstverständlich oon den damaligen Rüstungen Rußlandr die Rede — er als eine Pflicht der r-Mlitä! erkennen, den Kaiser Alexander mindestens vertraulich zu verständigen ' «9km *»*♦ fl£6en einen der beiden Verbündeten al» gegen beide ! ff Feutschtanl». beute =.?eine Majestät der Kaiser und die Kaiserin emvfingen «Ä- S1,S £&s ÄtÄÄ“ rtx => /rt r-r . .Gießen, am 6. Februar 1888. Das Großycrzogiiche Krctsamt Gießen n Ea” ®ie Grotzherzogttchen BSrgerm-istereie« des Krett«» Kosten nicht veranlsffende Gelegenhest""^^" 3 POm 1(1 Februar^l87^ermnern wir Sie an Einsendung der Waisenbüchsengelder und zwar durch eine Lokalreglement, betreffend: die Vertilgung der Blutlaus Innern vom 25."WrH 879 ‘jfcÄÄ“ ÄFUÄ Sfe^nlnSjf ^""^"gung Großherzoglichen Ministeriums s 535 “*“ *“11 *• Dr. Boekmann. 82 Dienstag den 7. Februar 1W Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. an einem der letzteren Blutläuse vorhanden sind, so wird er vom Rüro-r. oon letzterer aründlick iu reinio-n. 3 0t' LcA 7 reinigen. Wird dieser Aufforderung nicht entsprochen, wovon stch jedesmal die Commisston zu überzeugen hat, so tritt für jeden insicirten e :°n 1 ^*r iebe§ Bäumchen in der Baumschule eine foMe von in ^„nil em wobei jedoch die Strafe für die Bäume ein und Stellung Deutschlands oder Oesterrelch-Ungarns im Falle eine« russischen An- 2B8tb‘" ®*r °°u Rußland angegriffen, so muß Oesterreich-Ungarn so- aDe" firäri8n.emtreten und für Deutschland besteht natürlich iDaenbmkh FflSNtan8'i J0?"" fein Bundergenoffe von Rußland mit Krieg über, jogen wird. Dies wird so Lar, so präci» ausgesprochen, daß eigentlich jeher Commentar überflüssig ist, vielleicht wird man ober ans den russtschen Blätlern Lnh Hnh6S W xnan > Czarenreiche das Verhällntß zwischen Deutsch" Oest^rreich.Ungarn in Bezua aus einen Angriff von Seiten Rußlands Ope* Presse" schreibt, die Veröffentlichung sei gewiß bauot- Bch.tch erfolgt, um durch Beruhigung und Stärkung aller Friedensfreunde der Frieden-sache zu dienen, doch fei zweifellos die Satte Wirkung der Veröffentlichung und die Tendenz de« Vertrages auf die öffentliche Meimino R S« ab^umarten. Die übrigen Wiener Blätter äu ern^ sich ähnstch und feb n n bem Vorgänge eine eminente Bekundung der Friedensliebe der Centrum-mäch.e t6ier ctne. Mahnung an Rußland. Das bochofficiöfe „Fremden-' 011 seinerseits sagt, e« könne sich Niemand der Erkenntniß verschließen dass die beiden Regierungen durch die Veröffentlichung de« Bündniß-Vei trage« vor rthiTunü6 bet nutb6aus »rundlofen Anschuldigungen uttb^ie Be- t^tgung bet Gemüther anßreben. Von den Londoner Blättern sieht die emste" B d'tu 7 einen Zwischenfall L sehr Rublanb^zÜr Le haben werd!. 0Dt 1 ein '"‘Offene. Vorgehen aenen Fnie^^mi'?"^" auf der an der schottischen Küste gele- ®,hen SLSeÄliJ, ®t(*e gegen ihre Grundhenen nach irischem Muster vor- den Ä; mb b,e|«t,s:a9£i0om Edinburger Gerichtshöfe abgeurtheilt war- 6 «Dimmten3” teter e te" Kefängntßstrafen von 15 Monaten bis herab zu Betreffend: Die Vertilgung der Blutlaus. r ----------------- , ließen, am 3. Februar 1883. Das Großherzogllche Kreisamt Gießen sm. , Großherzoglichen Bürgermeistereien, bezw, OrtSpolireibeamten des ■art. 50 der Landgemeinde- bezw. 52 b“er StMe-Ordnung wMe?z^Iaffen'^un°/d?elben^u°^^ namentlich also die Kommissionen nach Wegen der besten Art zur Vertilgung des Insektes verwei en w r «f*,?? ?°rgeschrrebenen Rundgängen anzuhalten, di» Ende Mai , I. sehen wir Mm Ä^et Ä " en , 77 " 7T7 --------—._____________ * "O OCt m Q n tl« • Betreffend: Dre Einsendung der Waisenbüchsengelder. entsprecheichen Anzahl von Sachverständigen auf' ein Jahr zu ernennet^welche solch?v°n°loMUa° t bte Aufgabe hat, zweimal im Jahr, das erstemal im Monat Mai, da« zweite- befielen ‘ö’n1*™“ .^aulc |ul Ule ”aume em und ^e La^kung uVbt±n 5elbf4ü6en unb Baumwärter Bäume barf- ®ie bezüglichen nt. 0 °"?^ehen und unter Zuziehung der beiheiligten Grundbesitzer ä tt» S e» »x “•*». *-* B-ß äutJSr «LL .°**** ** .Q STQtvS atw ^T1» evr r >/ • ■ 0 — ' — Das Abgeordnetenhaus genehmigte in seiner heutigen Sitzung nach einer 'Nur unerheblichen Debatte die Etats der Berg-, Hütten- und Salinenoerwaltung nach den Eommtssionsvorschlägen, ebenso wurde der Etat der Bauverwaltung genehmigt. Im Laufe der Debatte erklärte der Minister Maybach, die Regierung werde noch in diesem Jahre eine Vorlage über die Canaltsirung der Oder machen. Die nächste Sitzung ist am Dienstag. Tagesordnung: Fortsetzung der Etats- berathung. Es folgt dritte Berathung des Entwurfs betr. die Unterstützung von Familien in den Dienst eingetretener Mannschaften. Die SS 1—11 werden devattelos angenommen. S 12 beantragen die Abgg. Rickert und Goldschmidt in der 'Fassung der Regierung anzunehmen. Die Abgg. v. Kleist-Retzow und Hahn (cons.) beantragen, daß der Zeitpunkt der Zahlung der Entschädigung durch jedesmaliges Spectalgesetz des Reiches bestimmt werden soll. Staatssecretär v. Bötticher erklärt, daß der S 12 in der vom Hause beschlossenen Fassung für die verbündeten Regierungen unannehmbar sei. Er bitte das Haus in erster Linie, deu Antrag Rickert-Goldschmidt cmzunehmen; in zweiter Linie balte cr auch den Antrag der Abgg. v. Kleist-Retzow und Hahn für eine Verbesserung des Beschlusses in zweiter Lesung. Nach kurzer Dtscussion wird der Antrag Kleist-Retzow und der so veränderte S 12 angenommen. Darauf vertagt sich das Haus auf Montag 1 Uhr. Anleihe für Zwecke des Reichsheeres, zweite Lesung des neuen Wehrgesetzes. Frankreich. Paris, 4. Februar. Eine den Zeitungen zugegangene Mittheilung der hiesigen russischen Botschaft besagt, daß der Minister des Aeußern, Flourens, bei einem am letzten Mittwoch stattgehabten Empfange bei dem Handelsminister den Kammerpräsidenten Floquet auf dessen Ansuchen dem Botschafter v. Movrenheim vorgestellt habe, nachdem er sich vorher der Zustimmung des Letzteren versichert hatte. Was über Schritte, welche dieser Vorstellung vorangegangen wären, von Zeitungen gemeldet worden, sei vollständig unbegründet. ZLetgrea. Brüssel, 4. Februar. Der „Nord" sagt in einem Postscriptum zu der Veröffentlichung des österreichisch-deutschen Büudnißoertrages: Wenn sich auch auf den ersten Blick nicht übersehen lasse, wie die Veröffentlichung einer gegen Rußland gerichteten Abmachung eine Beruhigung hervorbringen könne, so sei nichtsdestoweniger zu wünschen, daß die Veröffentlichung die friedlichen Folgen haben möge, die man in Wien amd Berlin erwarte. Hesterreich. Wien, 4. Februar. Das „Fremdenblatt" sagt bei Besprechung der Veröffentlichung des österreichisch deutschen Friedensbundes, ein glänzenderer Beweis Härte für die Loyalität der Politik beider Reiche und für die Lauterkett ihrer Ziele kaum gegeben werden können, als durch die Veröffentlichung dieses Vertrages: die beiden Mächte hätten zur Beruhigung Europas und zur Entkräftung aller von der Leidenschaft eingeflößten Anklagen mit ihrer Vereinbarung ungescheut an's Tageslicht treten können. Die Bestimmungen des Vertrages würden überallhin die Ueberzeugung von der friedlichen und conseroativen Tendenz der Politik Oesterreich-Ungarns tragen. Die Veröffentlichung werde aber auch bet den auswärtigen Mächten von klärendem Eindrücke begleitet sein und hoffentlich auch einen gleichen Eindruck in Rußland nicht verfehlen. Schließlich bemerkt das „Fremdenblatt", Niemand werde sich angesichts des seltenen Entschlusses zweier Staaten, ihre Vereinbarungen zum Gemeingute aller Welt zu machen, der Erkenntntß verschließen, daß die Regierungen vor Allem die Entwaffnung durchaus grundloser Anschuldigungen und die Beruhigung der Gemüther anstreben. Wien, 4. Februar. Das „Fremdenblatt" bemerkt in seiner Zettungsrundschau: Die Nachrichten aus Berlin und Pest stimmen in der Eonstatirung des mächtigen Eindrucks überein, den die Publikation des Bündnißoerttages hervorgerufen hat. Man würdigte überall die Bedeutung der Thatsache, sowie man auch dem rein defensiven Charakter des Bundes laute Anerkennung zollte. Gehen auch die Ansichten über die Gründe der Publikation in den Journalen weit auseinander, so werde doch von allen Organen die Zuversicht ausgesprochen, daß die Publikation nur beruhigend wirken könne, indem sie die starken Garantien des Frieden« und die defensiven Zwecke des Bundes offenbarte. Kirchliche Antigen der evsnget. Gemeinde eas» es A v r a 1 e e. m r 6. Februar. Das gestrige Concert des Concertvereins im Kummer" crfreu,t Vlä* cinc8 re«en «°'uchs. Ein Bericht folgt in nächst« Telegraphische Depeschen« Wolff'K telegr» I m Berlin, 5 Februar. Se. Majestät der Kaiser verblieb während des htuttn,* SS5 seinem Arbeitszimmer. Um 5 Uhr ist Fa-niliendin-r, Abends eine & Bromberg, 5. Februar. Die Strecke Bromberg-Dirschau ist durch Scknee- I oerwehung auf mehrere Tage gesperrt. v va) öa?ncc" I K rn 5: Februar. Das „Fremdenblatt" führt in einer weiteren Besvreckmnt, I der Publikation des Friedensbundntß-Vertrages aus, daß das Bundesverböllnib mß' I C RCn Ö[x)mpia zurückgebliebenen Architectenstucke unb 0 300 000^ für bm Ankauf ®dtannimaPl,C Unb L°wrst°ft unb zwischen «reatfiel unb m, cA .^bg- Dr. Websky (natl.) beantragt die Ueberweisung der Vorlage"an dir I »ufc0dcommiffion und empfiehlt der Commission, die Verzinsung der für den Kobel- I 2,LT D^ Nachtragsetat wird hierauf der Budgetcommission überwiesen. ^srrdel unb Berketzr. gerfie ^^.00”^ Äö,' Samen 22.00, Kartoffeln JL 0.00, Wicken 2200 * ' 8dn & WAS"?« “Ä« L •* «AW Attgemeiner Anzeiger. Bekanntmachung 1002 1001 Aeilgeöolenes Raummeter Eich en-Scheitholz, 87 Reisstangen. n 1031 Z Donnerstag den 9. Februar, Abends 9 Uhr: sowie 1024 L 28 398 2 4 84 22 250 5710 370 w n Fürstl. Rentamt: Demme. Der erste Director. Gebh a r d t. Fürstl. Rentamt. Demme. Burgunder, Madeira, Bordeaux, Malaga, Marsala, Portwein, Sherry, Tokayer etc. etc. Holzversteigerung. Freitag den 10. Februar L I. soll im Garbenteicher Gemeindewald, Distrikt Kuntzgesberg, Fletten- berg, Heeg und Seewald nachverzeichnetes Holz versteigert werden: Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. 1015 Ein braves Kindermädchen auf Ende d. Mts. gesucht. I. C. Wallenfels, Kirchenplatz 21. Geißler, Gerichtsvollzieher. Gesucht gegen guten Lohn ein erfahrenes, besseres Kindermädchen oder Frau, welche Liebe zu Kindern hat, auch nähen und bügeln kann. Näheres bei Frau Müller, Löwengasse. 1013 B e t r.: Das städtische Schlachthaus. Um falschen Auffassungen zu begegnen, wird darauf hingewiesen, daß der städtische Schlachthausverwalter auf Verlangen der Interessenten bereit und verpflichtet ist, dar zum Schlachthaus gebracht werdende Schlachtvieh gegen die tarifmäßige Gebühr zu verwiegen und hierüber Wiegschein aus- zustellen. Gießen, den 3. Februar 1888. Der Anfang ist um 9 72 Uhr im District Kuntzgesberg am Vicinalweg von Garbenteich nach Grüningen, woselbst mit Brennholz und Fichten-Reis- stangen der Anfang gemacht wird. Das Fichten-Stammholz und ein Theil Brennholz kommt nach 1 Uhr im Seewald zur Versteigerung. Garbenteich, am 4. Februar 1888. Gr. Bürgermeisterei Garbenteich. 1030 Schwarz. von Otto Schaaf, Seltersweg 39, hält Lager absolut reiner, von Aerzten besonders empfohlener Medicinal-Weine: Einen Hofhund verkauft 3. C. Wallenfels, Kirchenplatz 21. ♦ Es ist eine ärztlich bekannte Thatsache, dass die Diphtheri- § T tispilze in den meisten Fällen sich in dem Rachen ansie- <► E ddl’h weBn derselbe vorher catarrhalisch erkrankt ist. Es empfiehlt ♦ e sich desshalb während Riphtheritisepidemleen, dass alle ? ♦ Mütter ihre Kinder dazu anhalten, auf den nothwendigen Wegen zur £ ♦ Schule etc. eine Pastille im Munde zergehen zu lassen. 24 ♦ Feier des Geburtstages Gabelsbergers im Vereinslokal „Gasthaus jum Löwen", oberes Zimmer, wozu alle Mitglieder, sowie Freunde des Vereins und der Stenographie freundlichst eingeladen werden.DerBorftanb Holzverfteigerung im Fürstlichen Langsdorfer Wald, Distrikt Schweinsse und Klsftrrschlsg. Donnerstag den 16. d. MtS., Morgens 9 Uhr, sollen 5 Eichen (Schwellenholz) = 2,39 Festm., 8 Rothbuchen (Wagnerholz) 30-40 Ctm Durchmesser = 4,98 Festm, 10 Riefern, 20-33 Ctm. Durchmesser = 3'.81 (Grubenholz), 38 Langwieden, je nach der Nr. Folge mit 113 Raumm. Buchen-Scheitholz, 270,6 Raumm. Eichen-, Buchen- und gemischt Prügelholz, 628 Raumm. Eichen- und Buchen-Reiser, 108,5 Raumm. Eichen- Buchen- und gemischt Stockholz, öffenllich verkauft werden. Der »nsana ist am Langsdorf-Ronnenröther Weg. Hungen, den 6. Februar 1888. - Holzversteigerung. Im Gemeindewalde zu Wohnbach werden versteigert: Donnerstag den 9 Februar: 103 Eichen-Bau-, Werk- und Rutz- Holz-Stämme, 124 Festmeter haltend, von 3 bis 15 Meter Länge, von 20 bis 75 Zentimeter Durchmesser. Die Versteigerung beginnt Vormittags 10 Uhr im Schlag an der Römerstraße. Wohnbach, am 4. Februar 1888. Großh. Bürgermeisterei Wohnbach. Fatum. 998 HoLzversteigerung im Fürstlichen Herrngarten u. Dietrichsberg bei Villingen. W ' den 15. b. Mts., Morgens 9 Uhr, sollen in obigem Revrer 8 ^chen stanken — 0,30 Festm, 57 Festm. Fichtenbohnenstangen nebst enn Kuchen-Scheitholz, 96,8 Raumm. Eichen- und Buchen-Prügelholz, 529 Raumm. Buchen Oberholz resp. Durchforstungsreiser, 25,5 Raumm. Buchen- und Eichen-Stockholz öffentlich verkauft werden. Hungen, den 6. Februar 1888. Heute: m<^n^*c,3<1"frer,8ad)S, und Sprotten, bet [1029] C. Q. Kleinlienn. Bekanntmachung. In dem Konkursverfahren über das Vermögen der Johanna Lang von Gießen ist Schlußtermin und Prüfung einer nachträglich angemeldeten Forderung auf Mittwoch, b. 29 gebt. 1888, Nachmittag- 3 Uhr, bestimmt worden. Gießen, den 31. Januar 1888. Großh. Amtsgericht. Gebhardt. ' 1003 aller sonstiger (jedoch nur gesetzlich freigegebener) Apothekerwaaren 1025 Zeit und Ort des Unterrichts wird in der Kürze bekannt gegeben werden. Gteßen, den 5. Februar 1888. Der Dorstanb beS HülfSvereinS ______Dr. Stammler- ! Weibliche Krankenpflege im Kriege. I „ff.™ 3" »oHtommener Snerfennung des hohen Werthes weiblicher Kranken- das Central-Comltä vom rothen Kreuz zu Berlin an alle Hülfr- vereine da« Ersuchen gestellt, tn Friedenszeiten Sorge zu tragen, daß es an biefer Pflege un Kriegsfälle nicht fehle. Auch Gießen wird in diesem Falle eine große Anzahl Lazarelhe bekommen, in denen geschulte Krankenpflegerinnen eine segensreiche Thätigkeit entfalten können. Mit dankenswertster Bereit- I "Egkeü haben sich die Herren Professoren vr. Bose und vr. Riegel er« 996 den erforderlichen Unterricht zu ertheilen. Es ergeht deßhalb an die — grauen und Jungfrauen Gießens, welche bereit sind, im Falle eines Kriege« Krankenpflege bei den kranken und verwundeten Kriegern zu üben und an dem Unterricht Theil zu nehmen, die Bitte, sich in die in der Wohnung des Unterzeichneten offen liegende Liste einzutragen ober ihre Bereitwilligkeit schriftlich Der allseitig mit höchster Spannung erwartete Entwurf eines Deutschen bürgerlichen Gesetzbuchs nebst Motiven Amtliche Ausgabe Lex. 8°. Entwurf: 36 Bogenv4L 3, —; Motive: Bd. I. ca. 25 Bogen; ca. JL 2,— ?irbJmxUTl9ef$E 3 Wochen zur Ausgabe gelangen. Die Motive werden a bfld-n und in längstens 3 Monaten vollständig vorliegen. Der -x(derselben) Band Motive, den allgemeinen Theil enthaltend, wird gleichzeitig mit dem Entwurf erscheinen. Die Motive werden ungefähr 225 Druckbogen umfassen und den Preis von M. 18,— voraussichtlich nicht überschreiten. 1005^ ®efäH. Bestellungen nimmt entgegen 2-erber'sche Univ-Duchh. (W. Werber) Gießen. Radel- „ „ Knüppelholz, , Sodener Mineral-Pastillen : zu haben ä 85 Pfg. pro Schachtel in allen Apotheken. ♦ Im In- und Auslande erprobt als das unübertrefflichste Heilmittel bei M- QiaarbnU n «■rrlKnk .1. _ 1 _ 3 _ _ 1 1.1 » . • ,.. ----------- —v uiiuuüiuciuiwjöiü neiinnuei oei W 2 J“; Heiserkeit, ärztlich verordnet als das wohltätigste Medikament für ? l Brusi" und Lungenkranke, nachhaltig wirksamstes aller Qnellenprodukte d» ♦ bel Magencatarrh, Hämorrhoidalleiden uod ünterleibsslörungen. Gesellschaftsverein. Die in Masken erscheinenden Besucher des Fa-nachtsballeS können GamStag ben 11. b. MtS, Nachmittags von 2 bis 5 Uhr, und Sonntag ben 12. b. MtS., von Vormittags 11 bis 1 Uhr, in vem Weinsaal des Gefellschastshauses die auf den Namen lautenden Eintrittskarten in Empfang nehmen. ♦ K Ae neuesten FrühfahrSstoffe für Herrenanzüge :uab PaletotS re. sind in größter Auswahl eingetroffen und empfehlen solche sowohl für den Verkauf nach Meter als auch für T Anfertigung nach Maaß zu billigsten Preisen. ♦ a 1023 Cäebr. Stamm. ♦ Mittwoch, deu 8. Februar, Nachmittags 2 Uhr versteigere ich in meinem Bureau Sopha's, Kommoden, Kleiderschränke, Tische, Spiegel, 1 Regulator, 1 Stoßkarren, 1 vollst. Ladeneinrichtung, 1 Nähmaschine, zwei Pferde u. a. «r „ Stockholz, Eichen- und Buchen-Wellen, Nadel-Wellen, „ „ geeignet zu Bohnenstangen, Stück Fichten-Stämme von 10 bis 16 Ctm. Durchmesser und 10—16 Mtr. Länge, Stück Fichten-Derbstangen, Dreh- und Araiß-Spähne, ausgezeichnetes Brennmaterial, per Sack 15 bei Ludw. Müller, Schillerftr. [1035 Otto Kempff sagen herzlichen Dank Die trauernden Hinterbliebenen Giessen, den 6. Februar 1888. 1011 Der Vor stand. 1007 - ~ vui luuiiuica, ui jtume und । Hausarbeit erfahrnes Mädchen gesucht. alte 100.90, neue 102.20 3V-°/o ds. Wermischte Anzeigm. Telegraphischer Coursbericht der Berliner Börse vom 6. Februar 1888. Tendenz: fest und steigend. 137.75 84.50 94.30 113.90 86.70 64.20 9560 136 60 97.30 103.00 102.50 97.50 104.50 107 00 101.30 106*00 104.90 106 00 16.13-16.17 1610-16.11 20.27—20.31 4,16-4.20 Oesterr. Creditactien Oesterr. Staatsbabn-Actien 1880 4% Russen Oblig. 4% uuif. Egypter Oblig. MaSken von 5 H an, ^Ä^^boneS in größter Auswahl. Masken-Anzüge. Bärte und Verrücken r.y° ^gar. Goldrente 74.30 5% Gemischte Russen Disconto-Com.-Antheile Laura-Actien 189.25 89.50 77.40 9U 30 997 Zum 1. April suche ich ein Stubenmädchen, welches serviren, platten und nahen kann. Frau W. Suermondt, Ludwigsplatz 5. 3Vs0/g Solms-Braunf. Oblig. 4% Gießener Oblig. 4% Oesterr. Goldrente 41/5% Oesterr. Silberrente o% Portugiesen Oblig. Darmft. Bank-Actten Geldsorlen. 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Februar, Nachmittags 2 Uhr, werden im Karl Rühl- schen Sälchen, Neustadt 55, Möbel, als: 1 Sopha, 1 Polstersopha, 1 Kom« mode, Tische, wobei 1 Mahagoni» tisch mit geschnitztem Fuß, 1 Ankleidespiegel (124—151 cm Glas), 1 Mahagonibücherschrank, 1 Bettstelle mit Sprungfedermatratze, 1 Schreibpult, 1 Tisch mit Pult, 1 Dchreibstuhl, 1 Konfol, 1 Wasch- konsol mit Marmorplatte, 1 Flie- genschrank, Schlietzkorb, ein Kinderwagen, etwas Porzellan, Bilder, Kleider rc., versteigert. In Auftrag: 891 Hoffman«, Ortsgerichtsmann. schwarzer Thee, Zucker, gedörrte Zwetschen, Kalbfleisch, Rindfleisch, rohes Nierenfett, Schweinefleisch, ausgel. Schweineschmalz (deutsches), Handkäse, den zusammen vergeben: auch sind von Ord.-Nr. 1-3, 7-21, 29, 32-34, 45 bis 46, 50, 60—66 Muster vorzulegen. Die Bedingungen liegen in unten bezeichneter Geschäftsstube zur Einsicht offen, und sind die Angebote, versehen mit der Aufschrift: „Vergebung auf Verzehrungs- gegenstände rc- Lieferung" bis zu obigem Termine kostenfrei einzureichen. Marienschloß, am 1- Februar 1888. Großherzogl. Landeszuchthaus - Direction. kg Gerstengrütze, „ Weizengrütze, „ Roggenmehl, „ Wetßmehl, „ Kaffee, roher, „ geschälte Gerste, „ Fadennudeln, 6771 Bahnhofstraße 41 ist der II. Stock mit Wasserleitung und allen Bequemlichkeiten per 1. April zu vermiethen. Julius HooS. Wcrmietyungen. 238] Manfarden-Wohnung, 3 Zimmer mit Zubehör zum 1. April zu vermiethen bei CH. Haubach n. an der Rodheimerftraße.______ 911 Ein Mansardenlogis, mit Wasser- leittrng versehen, per 1. Mat zu vermiethen. Carl Noll, Sattler, Bahnhofstraße. Restauration u. bayrisch Bier-Ausschank | » ÄS»... zum Berg-Bräu Förlh-Bürnberg z a" im Sc6e ich aus meinem Lagerkeller bei billigster Be> 85 Eine freundliche Wohnung mit 5 ineinandergehenden Zimmern und zwei Manfarden-Stübchen, Quellwasserleitung und Bletchplatz rc. per 1. April 1888, eoent. auch früher, zu vermiethen. __Ludwigsplatz 14. 170 Gartenstraße 13 ist der 3. Stock mit 7 Zimmern nebst Zubehör und Gar- tenantheil — auf Wunsch mit Pferdestall — pr 1. April zu vermiethen. Näheres bei Architekt Stein.________ 944 Der 1. Stock m. Hinterhauses zu vermiethen.__W. Ferber, Lindenplatz. _ 824 Ein schön möblirtes Zimmer foa fort zu vermiethen. Bahnhofstr 61 III. 568 Ein elegant möbl. Wohn- und Schlafzimmer._________Seltersweg 31. 651 Ein unmöbl. Zimmer zu ver- miethen._______________Bahnhofstraße 6. 904 Ein möblirtes oder unmöblirtes Zimmer zu vermiethen. Seltersweg 12. Holzversteigerung. Bei der am 10. Februar d. I. anberaumten Holzverfteigerung im Cleeberger Markwald, District FuchSkopf 3 b, wird am Schluffe nachstehendes Holz im District Sankhardtsberg, Diebsgraben genannt, versteigert: 83 Stück Nadelholz-Stämme mit 14,87 Festmeter, 71 Stück Nadelholzstangen 1. Kl, 123 „ „ 2. „ 58 , „ 3. „ Es wird bemerkt, daß obengenanntes Holz bis zu 17 Meter Länge hat und erster Qualität ist. Cleeberg, den 2. Februar 1888. Der Bürgermeister. 983 ___________________Keil. Dienstag, den 2l.Febr. 1888, Nacbm 2 Uhr, sollen auf dem hiesigen Ortsgericht die den Franz Gärtner Eheleuten dahier gehörigen Immobilien: Flur 39 Nr. 178