Nr. 286 Erstes Blatt. Donnerstag den 6. December 1888. UH|TpRFH PT JnLlTIPTiTPT Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pst Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. iBnttatu Schulstraße 7. Politische Rundschau Gießen, 5. December. Die Mittheilungen über das Unwohlsein des Kaiser- lauten einigermaßen widersprechend. Während der sogenannte Hofbericht den Erkältungszustand des hohen Herrn als nunmehr gänzlich behoben bezeichnet und die demnächstige Wiederaufnahme der Ausfahrten des Kaisers und seine Theilnahme an mehrerrn Jagden in Aussicht stellt, klingen private Berichte aus der Umgebung des Monarchen noch nicht ganz so zuversichtlich. Ihnen zufolge ist die Erkältung, welche sich der Kaiser bei den Letzlinger Hosjagden zugezogen, noch nicht vollständig beseitigt und wird er deshalb noch einige Tage das Zimmer hüten müssen; auch soll sich zugleich das alte Ohrenleiden bei Kaiser Wilhelm wieder bemerklich machen und ihm manche trübe Stunde bereiten. Hoffentlich wird bei fortgesetzter Schonung des Monarchen sowohl dessen letzterwähntes Uebel, als auch der allgemeine Erkältungszustand baldigst wieder verschwinden. Die zweitägige Pause in den Plenarverhandlungen des Reichstages, Samstag und Montag ^umfassend, war hauptsächlich deshalb beliebt worden, um den Abgeordneten genügend Muße zum Studium des umgeänderten Entwurfes des Alters- und Jnoaltdttätsversicherungsgesetzes zu verschaffen. Daneben benutzte die Wahlprüfungs- Eommission des Reichstages die Pause zur Erledigung verschiedener Mandatsprüfungen und auch die Budgetcommission benutzte die momentane Vertagung des Plenums zu einer langen Sitzung am Montag, in welcher der Militärelat in wesentlichen Thellen zur Erledigung gelangte. Der Reichstag selbst nahm am Dienstag seine Verhandlungen mit der Spectalberathung des Mtlttäretats auf Grund der Eommisstonsbeschlüsse wieder auf. lieber die Mandatsdauer des jetzigen Reichstages tauchen in der Preffe immer wieder Erörterungen auf, die indessen doch nur einen akademischen Werth besitzen, da über die bezüglichen Anschauungen und Entschlüsse an maßgebender Stelle durchaus noch nichts Bestimmtes bekannt ist. Es ist jedoch nicht unwahrscheinlich, daß der Reichstag bis zum Ablaufe seines Mandates, also bis zum Februar 1890, in Wirksamkeit bleibt, denn daß zwingende Gründe für seine Auflösung sprächen, kann bis jetzt wenigstens nicht behauptet werden. Der seltsame deutsch-österreichische ZeitungSkrieg der letzten Tage über das Verhältniß zwischen Deutschland und Oesterreich-Ungarn klingt in allerhand Erklärungen und Richtigstellungen aus. Von ihnen ist mit Genugthuung die in einem hochoffictösen Berliner Briefe der „Polit. Eorresp." niedergelegte Versicherung hervorzuheben, daß die guten Beziehungen zwischen dem Berliner und dem Wien^f Cabinet durch diese unerquicklichen Preßauseinandersetzungen nicht im Geringsten berührt worden sind und daß weder von einem Erkalten der amtlichen Beziehungen zwischen Berlin und Wien, noch auch nur von der Gefahr einer solchen Erkaltung die Rede sein könne. Entschieden wird in dem erwähnten Briefe betont, daß das deutsch-österreichische Bündniß nicht auf Gefühlen, welche einem Wechsel unterworfen sein könnten, sondern auf starken gemeinschaftlichen Interessen gegründet sei und es wird weiter versichert, daß zwischen den beiderseittgen Regierungen nicht einmal Differenzen über gewisse einzelne Fragen schwebten. Schltetzlich erklärt der Brief das Gerücht von einem Zerwürfnisse zwischen dem deutschen Botschafter ui Wien, Prinzen Reuß, und dem Ministerpräsident Grafen Taaffe als völlig unbegründet. — Wie erinnerlich, knüpfte die ganze Conttoverse an die gehässigen Ausfälle der neuen Wiener Wochenschrift „Schwarzgelb" gegen Deutschland an, woraus sich dann in den deutschen Blättern die Betrachtungen über die möglichen Rückwirkungen der slavenfreundltchen Politik des Grafen Taaffe auf das deutsch- österreichische Bündniß entwickelten. Es ist nur erfreulich, zu hören, daß diese erbitterte Preßpolemtk in dem amtlichen Verhältnisse der deutschen Regierung zum Wiener Cabinet keinerlei Rückstand zurückgelassen hat, sie wird aber hoffentlich wenigstens das Gute haben, an maßgebendster Stelle in Wien auf die Gefahren aufmerksam zu machen, welche die deutschfeindliche Taaffe'sche Politik früher oder später für das deutschösterreichische Verhältniß allerdings zeitigen muß. In der italienische« Deputirtenkammer ist der schon angekündigte Gesetzentwurf, die Heeresausgaben betr., eingebracht worden. Derselbe fordert einen außerordentlichen Credit von ca. 108 Millionen Frcs. für Zwecke des Landheeres, für Werke der Küsten- vertheidtgung, Straßen, Eisenbahnen u. s. w., jotuie ca. 26 Millionen Frcs. für besondere maritime Zwecke. Deutscher Reichstag. 7. Plenarsitzung. Dienstag, den 4. December 1888, 1 Uhr. Haus und Tribünen sind mäßig besetzt. Am Bundesrathstische: v. Bo etlicher, Frbr w Maltzahn-Gültz, Bronsart v. Schellendors, Graf v. Monts. Eingegangen ist die Uebersicht der vom Bunbesrath gefaßten Entschließungen auf frühere Beschlüsse des Hauses. Das Haus setzt die zweite Etats-Berathung fort mit dem Special-Etat der Beim Gehail des Krtegsministers reg Abg. Baumbach (dfr.) die groge an, wie wett die gesetzliche Regelung der Unterstützung für die Familien der zum Dienst ctnberusenen Reservisten und Landwehrleute gediehen sei und ob eine solche Vorlage ^Kriegs«"'Bronsart Schellendorss: Die Angelegenheit ist im Kriegsmintsterium abgeschlossen, sie liegt zur wetteren Erledigung dem anderen Minister v Bötticher: Dies andere Ressort bin ich. (Heiterkeit.) Die Angelegenheit ist auch bei ml? fertiggesteüt, doch kann ich kein Versprechen über die Zett bcr ^^M^R^ickerTVbfr ) rügt die politische Agitation der Kriegervereine, die namentlich bei dem Kriegeroereine in Hooka i. Schl, zu Tage getreten sei. Die Kriegervereine sollen nach ihrer Verfassung nur gesellige und Unterstutzungszwecke verfolgen, sie treiben Wahlagitation, wie sich bei den letzten Wahlen gezeigt, so namentlich auch bei dem Krteaeroeretn in Iserlohn und bet mehreren anderen. Redner erörtert dann noch dte Verbältnisie der Kriegeroeretne tn Haspe, Görlitz, Braunschweig und Syke, wo man beispielsweise dte Agitation für freisinnige Wahlen als Bethättgung einer katser- und ÄScn SS betetet Augen des Krtegsministers vor sich gehe, wird das Volksleben vergiftet. Kriegsminister Bronsart v. Schellendorff: Mit den Kriegeroeretne» habe ich zunächst garnicdts zu thun, wenn ich ihnen auch möglichstes Gedeihen wünsche. Ich habe, gemeinschaftlich mit dem Minister des Innern, eine Verfügung an die Krtegeroereine erlassen, daß sie gewisse Bestimmungen tn ihre Statuten ausnehmen müssen, wenn sie dte Verleihung einer Fahne beantragen. Einzelne Angaben des Abg. Rickert bezweifele ich, sie haben für mich auch nur den Werth anonymer Mittheilungen, da Herr Rickert für seine Angaben hier unverantwortlich ist. (Sehr richtig.) Sächs. Militärbevollmächtigter v. Schlüben constattrt gegenüber einer früheren Behauptung des Abg. Bebel, daß dte sächsischen Krtegeroereine sich nicht an der Wahlagitation betheiligt haben, sondern nur aufgefordert haben, daß alle Mitglieder an der Wahlurne erscheine« sollten. Abg. Richter-Hagen (bfr.): Es hätte genügt, wenn der Herr Kriegsminister principiell zu der Frage Stellung genommen, statt dessen hat er sich hinter Formalien zurückgezogen. Augenscheinlich werden die Krtegeroereine, wie es in Haspe geschehen, zu ganz bestimmten politischen Zwecken organisirt. Schließlich fragt Redner, ob sich die Nachricht der „Köln. Ztg." bestätigt, daß 40—50 Millionen vom Reichstage gefordert werden sollen zur Verbesserung der Artillerie. Kriegsminister Bronsart v. Schellendorff bleibt bezüglich der Krtegeroereine bei seiner ersten Ausführung. Dte Artillerie-Frage anlangend, so schweben Erörterungen darüber, ob Angesichts der Verbesserungen der russischen Artillerie auch bei uns solche nöthtg sind. Es fehlt mir aber jeder Anhalt dafür, ob und wieviel zu diesen Zwecken nöthig ist. Abg. Dr. Windthvrst (Str.): Mit den Mehrforderungen für Milttärzwecke muß es ein Ende haben, das muß ich Namens meiner Wähler erklären. — Die Stellung des Krtegsministers den Kriegerveretnen gegenüber hätte ihm die Pflicht auf- erlegt, sich zu den hier oorgetragenen Thatsachen zu äußern. (Sehr richtig.) Selbst Moltke hat davor gewarnt, daß in den Kriegerveretnen Politik getrieben werde, thun diese Vereine es dennoch, so soll man sie auflösen, denn es tonnten sonst in diesen Vereinen gefährliche Elemente dte Oberband gewinnen. Abg. Rickert (dfr.): Seine Beschwerde sei keine anonyme; er proteftirt gegen dte Stellung des Ministers dem Parlament gegenüber; es sei seine Pflicht, den Fall zu untersuchen. Möge sich dte Mehrheit eine solche Behandlung gefallen lassen; er proteftire Namens be^ Minderheit. Eine solche Erklärung habe noch kein Minister, selbst nicht Graf Roon, dem Parlament gegeben. Minister Bronsart v. Schellendorff: Ich muß erklären, daß ich die Darstellung des Abg. Rickert, die er ja bona fide vorgetragen hat, nicht glaube. Ich habe sehr bestimmte Gründe dazu; aber für mich sind diese Angaben anonym. Abg. B a u m b a ch - Altenburg (Rp.) sucht die Stellung der Kriegeroereine zu vertheidigen; alle Krieger, die dem Kaiser und Reich Dienste geleistet, wiffen genau, wer gegen solche Kameradschaft verstößt. Abg. Richter (dfr.): Der Vorredner scheint Kriegervereine und Cartelloereine zu verwechseln. Auch die Socialdemokralen sollte man nicht ausschließen nach der neulichen Erklärung Liebknechts. (Lachen rechts; Sehr richtig! links.) Es ist bedauerlich, daß der Minister nicht klar und bestimmt Stellung nimmt. Abg. Windthorst (Str.) hofft, daß nach der heutigen Debatte Jeder, der von politischen Agitationen in Kriegervereinen Kenntniß erhält, davon dem Minister Mittheilung machen werde. , Abg. v. Helldorf (cons.) hält die Stellung des Ministers den Kriegervereinen gegenüber für correct. Aus der Treue für Kaiser und Reich ergebe sich aber sehr leicht eine politische Stellung, die derjenigen des Abg. Rickert feindlich ist. Abg. Rickert (bfr.) fragt, ob der Minister nichts über die Sabinetsordre, die in dieser Angelegenheit vorliegt, mittheilen wolle. Kriegsminister Bronsart v. SLellendorfs lehnt eine Erklärung hierüber ab, da diese Angelegenheit die Sr. Majestät zustehende Eommando-Gewalt betrifft. Abg. Richter: Herr Helldorf scheint zu glauben, man müsse regierungstreu bleiben, auch wenn man dafür ab und zu einen Fußtritt erhält. Ich befurchte, datz die Kriegeroereine von der Regierung gemißbraucht werden, um die Wahlen zu deein- fto^Slbg. vr. Windthorst will die Eommando-Gewalt des Kaisers nicht erörtert wiffen. Aber die Kriegeroereine dürfen nicht auf die Wahlen zurückwirken. Abg. Bebel (Soc.) wird veranlassen, daß in Zukunft Anzeigen über politische Agitationen der Kriegeroereine bei den Lokalbehörden erstattet werden. Sind die Socia^ demokraten gut dazu, um als Soldaten den Fahneneid zu leisten, so soll man sie auch zu den Kriegeroereinen zulassen, sonst befolge man ein System der politischen Pro- scription, das der Heeresverwaltung eigen fei, bei ihren Vertragen mit Lieferanten. Profcridire man die Svcialdernokraten, so befreie man fie auch von den Laste«, Steuern, von der Militärpflicht. Unter unseren 700 000 Wählern sind 500000 Militärpflichtige, wie wollen Sie ohne diese fertig werden? — Redner kommt auf die Affaire Ehrenberg zu sprechen. Ehrenberg ist wegen Hoch- und LandeSverraths steckbrieflich verfolgt. Eine Verlesung der hochverrätherischen Aufrufe Ehrenbergs verhindert der Präsident. Man habe Ehrenberg, der die deutsche Socialdemokratie tnfurgtren wollte, Gelegenheit zur Flucht gegeben, obwohl seine Verbrechen ziemlich klar erwiesen waren. Als Redner den Fall Geffken und den Fall Ehrenberg miteinander ver^echt, ru tihu der Präsident (Dr. Buhl) zur Sache. Redner will die-Mangel des Militargenchts- Verfahrens darlegen, die an diesen Verzögerungen Schuld sei. Der zehnte Theil dieses Belastungsmaterials würde ihn (Redner) oder einen seiner Gesinnungsgenossen in s Gefängniß gebracht haben. - Der Proceß sei ein Schandfleck für das MMtärgerichts- Verfahren oder Ehrenberg sei ein Polizeispion, wieStteber, Götze, u. fein entspreche ganz dem der genannten Ehrenmänner. Redners Ansicht ser die, daß Ehrenberg Werkzeug der Polizei war, dazu bestimmt, im gegebenen Moment die fociai- demokratischen Führer, etwa beim Ausbruche eines Krieges, mit einem Schlage zu beseitigen. dx^^^xt v. Schellendorff: Es ist ja möglich, daß jun6e Leute mit socialtstisch verwirrten Ideen in die Armee treten, aber nach kurzer Zeit änbert sich das unter dem Einflüsse eines wohlwollenden Sompagnie-Shefs. Ar Fall Ehren berg ist mir nicht genügend bekannt, feine angeblichen Enthüllungen als solche^sind werthlos, I ob das Militärgericht lässig gehandelt, kann ich nicht beurteilen; die Militärgerichte ; unterstehen dem General-Auditortat. Abg. Dr. Hartmann (cons.) widerspricht der Ansicht Bebel's, daß Socicll- ! demokraten in die Krtegei vereine aufgenommen werden dürfen. Auf den Faynen st^k i der Spruch: Mit Gott für Kaiser und Reich, für König und Vaterland! Diesen | Satz kann kein Socialdemokrat untertreiben. Können Sie es, Herr Bebel / (Bebel. Darauf habe ich feine Antwort zu geben.) Aha! Liebknecht Jagt Zwar. Wenn I Frankreich angreift, fo marschiren wir gegen Frankreich. Wer U mtschel^n, wer der Angreifende gewesen ist? In solchem Falle wird es einfach heißen. Ein i Hundsfott wer das Vaterland verläßt! Abg. Bebel (Soc.): Herr Hartmann ist allerdings mit Hülfe der Kriegeroereine gewählt und hat Ursache, für diesetben einzutreten. So kindisch, wie der Kriegsminister meint, müssen die Verbrechen Ehrenberg's doch nicht sein, denn sonst hätte man doch wohl keinen Steckbrief hinter ihm erlassen. Kriegsminister Bronsart v. Schellendorff: Von Wohlwollen gegen den p. Ehrenberg kann bet mir nicht die Rede fein; ich verabscheue die groben Majestäts- deleidigunqen und bedauere, daß der Thäter Osficier war. A!'g. Struckmann (nl.) fragt, ob man für die Pensionsversorgung der in den Commun uvienft eintretenden Militär-Anwärter nicht besser sorgen wolle. Krlcgsminister Bronsart v. Schellendorff: Eine diesbezügliche Vorlage ist bereits ausgearbeitet. Das Gehalt des Kriegsministers wird bewilligt. Hierauf vertagt sich das Haus. — Nächste Sitzung Mittwoch 1 Uhr: Etat. Schluß 4% Uhr. Telegraphisch« Depeschen. lelLgk. Lorrefpvttdeuz - Berlin, 4. December. Seine Majestät der Kaiser machte Mittags eine Spazierfahrt. — Premierlieutenant Wißmann ist heute Nachmittag zum Fürsten Bismarck nach Friedrichsruh abgereist. Berlin, 4. December. Die Geschäftsordnungs-Commission des Reichstags beschloß, das Mandat des in oldenburgischen Dienst übertretenden Abgeordneten Bormann für erloschen zu erklären. — Die Budget-Commission erledigte die ersten 23 Titel der einmaligen Ausgaben des oroentlichen Heeresetats, die für den Neubau des Körnermagazins in Magdeburg geforderten 130,000 Jt. wurden gestrichen, die für den Neubau für 3 Eskadrons in Lyck geforderte erste Rate von 30,000 JC wurde um 10,000 gekürzt, alles Uebrige unverändert bewilligt. Berlin, 4. December. Die „Berl. Polit. Nachr." fordern erneut die deutschen Eapitaltsten auf, die russische Converttrung zu benutzen, um zu ihrem baaren Gelde zu gelangen und ihren Besitz an russischen Werthen so viel roie möglich loszuwerden. Sie würden damit, sagt das genannte Organ, nicht nur im eigenen Interesse handeln, sondern auch eine patriotische Pflicht erfüllen, welche fordere, daß kein Pfennig deutschen Geldes direct oder indirect zur Verfügung gestellt werde da, wo es sich möglicherweise um Bestrebungen handeln könne, die trotz gegentheiltger Behauptungen eher von allen anderen Empsindungen, als von aufrichtiger Neigung für den Frieden Europas beseelt seien. Wie«, 4. December. Der Kaiser spricht in einem Handschreiben an den Grafen Taaffe, welches öffentlich angeschlagen worden ist, für die fast unüberfehbare Reihe der mannigfaltigsten Wohlthätigkeitsakte, womit die Völker des Reiches gemäß dem Wunsche des Kaisers, von festlichem Gepränge abfehend, den 40. Jahrestag der Thronbesteigung gefeiert haben, sowie für die dadurch neuerlich kundgegebene Liebe und Treue allen be- theiligten Körperschaften und einzelnen Personen aus Nefgeruhrtem Herzen seinen kaiserlichen Dank aus, zugleich mit einem neuerlichen Ausdrucke vollster Anerkennung der glänzenden Ausstellungen gedenkend, welche die mächtigen Fortschritte der Wissenschaft, der Kunst, des Gewerbefleißes und der Bodenkultur Oesterreichs während der Regierungszeit des Kaisers darstellen. Paris, 4. December. Der Marineminister verfügte, den Aviso „Bouven" der indischen Station zuzutheilen, um den Wachtdicnft an der afrikanischen Küste zu verstärken. — Contreadmiral Jaillo ist zum Commandanten der Marinestalionen in Jndochina ernannt und der bisherige Gesandte Frankreichs in Cektinje, Patrimonio, in gleimer Eigenschaft nach Belgrad versetzt worden. London, 4. December. In der heutigen Sitzung des Unterhauses erklärte der Unterstaatsfecretär des Auswärtigen, Fergusson, daß von Frankreich noch keine Antwort auf Salisbury's Depesche vom 29. v. Mts. betreffend das Durchiuchungsrccht und die Anhaltung von Schiffen unter französischer Flagge cm der ostafrikanifchen Küste eingelaufen. Aus einer heutigen Ankündigung in der amtlichen „Gazette" sei aber ersichtlich, daß an der ostafrikanischen Küste die gewöhnliche Blokade proclamirt sei, die schon durch sich das Recht der Durchsuchung und Zurückbaltung von Schiffen, die sie verätzen, gewähre. — Das Oberhaus nahm definitiv in dritter Lesung die Etdes- bill ohne Abstimmung an. Rom, 4. December. Die Bureaux der Kammer beriethen heute den Gesetzentwurf betreffs der außerordentlichen Heeresausgaben. Nur das vierte Bureau beendete die Berathung noch nicht; die anderen wählten dem Entwürfe günstige Commisfäre.— Das Königspaar empfing heute die Prinzessin Friedrich Karl und erwiderte deren Besuch am Nachmittag. Rom, 4. December. Der vulkanische Ausbruch auf der Insel Vulcano (Liparen) sieht in Verbindung mit einer unterseeischen Eruption ein Kilometer ostwärts von der Insel, wo unter starker aufschäumender Bewegung der See Steine und Bimsteine emporgeschleudert werden. Madrid, 4. December. In der Kammer brachte der Minister des Innern einen Gesetzentwurf, betr. die Einführung des allgemeinen Stimmrechts, ein. _ , f2 Petersburg, 4 December. Der Leiter dcs Marineministeriums, Viccadmiral Schestukow, tft gestern in Sewastopol gestorben. Belgrad, 4. December. Die außerhalb verbreiteten Gerüchte über neuerdings in Serbien stattgehabte ober befürchtete Unruhen sind völlig unbegründet. — Betreffs ri n r zwischen allen drei Parteien ein völliges Einvernehmen her- gestelli. Das Subcomi14 des Versassungsausschusses hat seine Arbeiten beendigt, so daß am Donnerstag die erste Plenarsitzung des Verfassungsausschusses stattfinden kann. Darmstadt, 5. December. Gymnasialdtrektor Schiller zu Gießen wurde auf sein Nachsuchen von der Stellung als außerordentliches Mitglied der Abtheilung fürSchulangelegenheiten des Ministeriums des Innern und der Justiz enthoben. Lokales. 5'^cember Gestern Abend hielt im Localgewerbeverein Herr Uni- Anen zweiten Vortrag und zwar über das Bauunfall- H' äuli 1887. Die Kenntniß der Grundzüge dieses »P* nicht nur für den Bauhandwerker, sondern auch für jeden anderen @e- wn Xntli±enn °e« Reichstagsabgeordneten Cornrnerclenrath Carl Klemm verheiiathet ist hat an- scheinend eine Gehirnerschütterung daoongetragen. ck,- A Aus Rheinhessen, 4. December. Wie man vernimmt, geht der hessische denen ^?suna des Baron von Erlanger mit der Absicht um, die noch vorhan- °Euen Refte des weiland Karolingischen Kaiserpalastes in Ingelheim in Pflege zu nehmen und dadurch vom weiteren Verfall zu schützen. Nur ein kleiner Theil dieser ^kwurdigen Statte, an die sich so hochbedeutsame Erinnerungen aus bet alten deut- ftyen Kaiserzeit knüpfen, wird in bte Hande des Fiscus übergehen, während der weil- 100 TOnrerc 9Cil vernichtet und in neue Anlagen h?reingebattt ist. Von den 100 Marmoifaulen, die einst den Palast geziert haben, besteht nur noch eine, an der man vor einiger Zett eine Gedenktafel angebracht hat. Gingesandt. Gießen, 5. December. fr Städte hat sich jetzt auch hier in Gießen ein „Gart- ' welcher an einem ober mehreren Abenden in ber Woche ge- ,0B,ie g°schüMich° Besprechungen und g°g?n- der Bedeutung, welche die Kunstgartnerei heutzutage erlangt hat läßt sich erwarten, daß alle Fachgenossen diesem auch in moralischer Beziehung auf den solidesten beruhenden Verein beitreten werden, um so mehr, als unfere Äen gesellschaftlichen Zustande mehr als je in dem bekannten : „Gleich unb Gleich gesellt Nch gern" gipfeln, unb bie Beiträge sehr gering gestellt sind 81 Kirchliche Anzngrn drr kvirugelischen Gemcmdr. etrdi.-!DhinViL’],HlUn»bc Donnerstag, den 6. December, Abends 8 Uhr, in der ®infl£lb“V tS 3crufalem unb ble evangelische Mission daselbst. Pfarrer Ijolljaer CeOeiisoerfidjeniiiosöiiiifi. Versich.-Bestand am 1. Novbr. 1888: 7182« Pers, mit 547 300 00V Mark Versicherungssumme ausbezahlt seit Beginn . . ca. 192 440 000 „ Dividende im Jahre 1888: 41 °/0 der Normalprämie nach dem alten, 32 bis systein bet ^ormalprämie nach dem neuen „gemischten" Vertheilungs- e . Versickerungen Wehrpflichtiger bleiben auch im ««tegsfaUe in Srart. Ausfertigung von Policen, welche als Weihnachtsgeschenke Verwendung finden sollen, mögen bal- stell werden, damit die Znstellung der VersicherungS- scheine rechtzeitig erfolgen kann- 9413 F. Gros, Bahnhofstraße 66. Allgemeiner Anzeiger. li. Schult hei*« Allerweg 39 9774 Otto Bergen 9782 Zu Weihnachten empfehle 8 wähl bei billigen Preisen । 9793 Ein neues Wohnhaus, mitten ü 1 in der Stadt, mit Laden und Geschäfts- (Q i räumen, für Bäcker und Metzger sehr : passend, ist billig zu verkaufen Seltersweg 9 9778 9775 Eine gangbare Bäckerei wird zu pachten, event. auch zu kaufen gesucht. Ges Offerten mit Preisangabe unter W A. 120 in der Exp. d. Bl. niederzuleger. /ff i verläng. Schillerstraße von Nordanlage ab und verläng. Asterweg von Nordanlage ab die Wasserlieferung auf einige Stunden des Vormittags des 6. December unterbrochen, was hiermit zur Kenntniß der betr. Anwohner gebracht wird. Städtisches Gas- und Wasserwerk Gießen. zu biMgften Preisen. Wifilselm Attig zu Darmstadt Die Renten pro 1888 können in diesem Monat jeden Vormittag bei mir in Empfang genommen werden. Anna Roth 30 Neuenweg 30 neben dem „Löwen" erlaubt sich, ihr reichhaltiges Lager in Corsetten- Specialitäteu in Erinnerung zu bringen. Taschentücher, Tischdecken, Thee- gedecke Artikel zum Besticken re. aus Der wohlrenommirten Fabrik des Hrn. Aug. Will, Breleseld-Gadderbaum, empfiehlt in schönster Aus- . .ESafserbejug. 1 mi Ldtosversidieroogs-Aislalt Wegen vorzunehmender Arbeiten an der Hauptrohrlertung m der No.'d- \ ° anlage wird in nachbenannten Straßen: * Nordanlage zwischen Wallthor und Dammstraße, 9777 D. O. Grosse Auswahl in Damenkleiderstoffen, oi W sowie O| // Damen-Consection aller Art 81 ,/g Rohrsessel, Rlumeillische, l-chnitzmaarm, Rlapp- unö Triumphstühle Ww- Car*: SttHckrath, WIobeHabrik, 47 Ilsterweg 47. neben 59-Pfennig-Bazar und lohnt es sich* errichtet habe, der wirklich staunenswerte Sachen zu diesem Preise bietet, Bazar einen Besuch zu schenken. Ergebenst ladet hierzu ein 0,1 C111CJU. X/VDUVU Ö . —— - Brandgasse 4. Robert Recker. Brandgasse 4. ♦ Christbescheerung diesem 9784 Den geehrten Bewohnern von Giessen und Umgegend zur gefl. Mittheilung, dass ich meinem seither geführten Oo!©B6ia3- und Murzwaareil-Geschäft einen Christbescheerung Hotel ®um Rappeit. der Kleinkinder - Bewahranstatt Am 4. Adventssonntag, den 23 Dezember d. I., soll dieChrist- fcefdieeritn« für die Kinder unserer Anstatt stattfinden. Wr haben in diesem Jahre für 212 Kinder den Christbaum zu schmücken und den Tisch mit Gaben zu decke». Um dies zu können, wenden wir uns wieder an die Liebe und den wohlwollenden Sinn der Freunde unserer Anstalt und ihrer Kinder und bitten, uns Gaben an Kleidungsstücken, Stoffen, Garn u. bergt., besonders aber auch an Geld, das uns die gleichmäßigste Bescheerung für innere Klemen ermog- Em7Äst« M Erhebung von Beiträgen wird nicht herumgegeben. Nisslmebr bitten wir, die uns zugedachten Gaben recht bald an eme dec nach« benannten Vorstandsdamen gelangen zu lassen. 5ra*‘^ M Vrau sNordanlaae 41), Frau Oberbürgermerster B r a m m (Luowtgsplatz 10), Frau Dr. Brüel (Neuenbäue 41), Frau Amtsrichter Gebhardt (Gartenstr. 15), Fräulein Emilie Langermann (Südanlage 21), Plärrer Naumann 8) Fnau Loaise Ottens (Bismarckitraße 11), Frau Auguste S ck^w an^( Selters weg 64) Fräulein Louise Wort mann (Asterweg 16). Auch die Schwestern unserer Anstalt find bereit, Gaben in Empfang zu nehmen. , ,QQQ Gießen den 10. November Ioöö. Der Vorstand der Kleinkinder-Bewahranstalt Dr. Naumann, Pfarrer. tSäuiMltlche Back-Ingredienzien empfiehlt in 9682 hesten Dualitäten Öhx*. LucLw. Thomas, iO Neuen Baue 10. Erlaube mir ganz ergebenst anzuzeigen, dass ich äusser den Wirthschaftsräumen noch ein separat GS SÄlciaen eingerichtet habe und halte ich mich den geehrten Famihen zu geneigtem Besuch bestens empfohlen. Hochachtend 9405 Anton Weigand. I Damenhemden, in gutem Chiffon von JL 1.50 an, Herrenhemden, „ „ „ „ „ 2.50 „ 5 Schulstrasse Jos. Mark, Schulstrasse 5 9781 Wäsche- und Ausstattungs-Geschäft. für Weihnachts-Geschenke zu bedeutend ermäßigten Preisen: — , | Hoflieferant Sr. Maj. d. Kaisers u. Königs Bonn, Berlin unfl A. Zuntzsel.Wwe. .mpsehu 8)7z 50 Jahren sich des best. Gebrannten Java Kanees Geschäften der Rufes erfreuenden . ------------ ... ■— Lebensmittel-Branche käuflich sind. X Herren-, Damen- u Kinderwäsche, ftttige Bettwäsche, Bettdecken.Handtücher,Tischtücher, M Servietten rc. rc. i Z Taschentücher in großer Auswahl. M Kiiiderklsidchen, Tragkleidchen und Mäntelchen Großer Uchmchts-AilMckailf in Wollwaaren, zu Engrus Preisen. Markt 16. _ Fr. Teipel. nb. Mache besonders auf einen Posten sehr preiswerkher Tricottaillen, wollene DamenRvcke nnd Kinder-Strümpfe aufmerksam. g7M L. KaSkdof. 9786 Satz: Cordelia. i Tages-Ordnung: Wahl des Ausschusses zur Prüfung der Rechnung des - 9796 Bahnhosstr. 30. in allen 9770 9795 Schlußcourse 1 Uhr 15 Min. 4o/o Ungar. Goldrente W/o Oesterreich. Silberrente 10 do. llourSbrttcht der Berliner Börse von» 5 December 1888. Lombarden 86.25 Tendenz: besser. 1. 2. 218.80 41 90 83.75 186 35 Frischt Schellfische Donnerstag früh eintreffend, empfiehlt Oefterr. Staatsbabn-Actten 1880 4% Ruffen Obltg. Darmstädter Bankactien Disconto-Commandit-Anth. Darmstädter Bank-Act. Oesterreich. Credtt 20 FrancS-Stückc 20.28—20.33 4.16.-4,20 Tagesordnung: Ergänzungswahl des Verwalttrngsrathes. Der Vorstand. Aermifchte Anzeigen. 9785 Ein Jnnge auf einige Stunden deS Tages zum Ettkettiren gesucht von - Gebrüder Röhrte. Section Gießen. D. Ö. A. V. Freitag, 7. Decbr.r Haupt- Versammlung im Hotel Victoria. Restaurant Wiener Sos. Heute Mittwoch den 8. December 1888: Großes Humoristisches Coneert der Rudolf Schadt'fchen Künstler-Truppe, bestehend aus 7 Personen Die heutige Nummer enthält 8 Blätter. 2. Theil: „König Lear" Dramatische Sinfonie in drei Sätzen, mit Bezug auf die Shakespeare'sche Tragödie comp. von Ludwig Heidinqsfeld. Satz: König Lear. Coursbericht. von E. Wasserschieben, Bankgeschäft Frankfurter Börse vom 8. December 1888. 9792 Wegen Wegzug 2 Kinderwagen billig abzugeben. Kreiling, Westanl. 15. DonncrLIag den 6. December: s. Abonnements - Concert Rkgruschirme in schöner Auswahl zu billigsten Preisen, Reparaturen und Ueberziehen bei 9789 Johannes Zufall, 7 Marktstrabe 7. Danksagung. 9t?eife b-nttch-r Tbeilnabmebei unserem wieder- mr1 / fUJ ble aufopfernde Pflege der Schwestern und die reichen Blumenspenden sagen innigsten Dank 9794, Joh. Wagner und Familie. 9767 Ein im Maschinennähen, Kleider-- und Stopfen geübtes Mädchen empfiehlt sich in und außer dem Marktplatz 2. ® etM ßcbn Arbeitsknmmete, bnd billig abzugeben bei ________2ldam Hetz, Sattler. 9731 Ein achtjähriges Pferd, gut im Zug, nt billig zu verkaufen. Näheres Ederftraße 6. Donnerstag Abend große Zufuhr la ttllliS* in bekannter frischer Qualität. Emil Orblg, Nächsten Samstag den 8. December, Abends 8 Uhr, findet Generalversammlung des Credit-Vereins ?u Heuchelheim (E. G.) im Locale des Wirth Ludwig Steinmüller VII. statt. 4% Reichsanleihe 31/3% do. 4% Preuß. Consols do. 7 imr. jpg_______9787 Danksagung. O 6 Jahren litt ich an schwerem Leberleiden und Gallenstetnkolik und bin wahrend dieser Zeit von 8 Düsseldorfer und Elberfelder Aerzten behandelt worden, ohne daß dieselben mir von meinen ent- LMA^"nrzen abhelfen konnten. - Schließlich wandte ich mich an den W möopatifchen Arzt Her7n Dr. med. ^beding in Düffeldorf, und befreite mich derselbe von meinen Leiden in der kurzen Zeit von 6 Wochen. Da ich nun seit einem Jahre vollkommen gesund bin, so sehe ich mich veranlaßt, dem Herrn Dr. Polbeding für seine rasche und dauernde Genesung meinen öffentlichen Dank auszusprechen. Düsseldorf-Volmerswerth. 9768 Frau Simon Heikamv. i?7A6 «esitteter Junge für Haus- S^uchl im „Frank- 159.10 DiSconw-Com.-Antheile 105 40 ~ ' 1 4% Ungar. Goldrente 156 10 Bochumer Gußstahlactien t Fermietyungen. 9719 Eine Mansardenwohnung, vier Zimmer und Kabinet, geschlossenem Vorplatz, Wasserleitung und Gartenantheil, zu oermiethen. Nordanlage 19 II. 9780 Ein Familtenlogis mit allem Zubehör zu vermiethen. ----- Marburgerstraße 24. 9791 Ein kleines und ein größeres Logis zu vermiethen. Näheres ——— Neustadt 11. 9797 Ein möbl. Zimmer zu oermiethen. Wilhelmstraße 1. EingroßesSchaukelpfer- 1,80 m hoch, vreiswürdig zu verkaufen 9783 bei Brandt, Wetzsteingasse 48 3. Satz: a) Scene auf der Haide: Lear, wahnsinnig und verlassen in Sturm und Gewitter- d) Feierliche Heldenmusik zum Tode des Königs. Außerdem: Ouvertüre z. Op. „Das goldene Kreuz' (Brüll), Jubiläums- Ouvertüre, zum 500Mrigen Jubiläum Alt-Heidelbcrg's comp. von Sieaf Ochs, Fantasie a. d. Op. „Lohengrin" (Wagner) rc. q *"fan9 8 Uhr. Entree 50 Pfg. ILii _ C. Kraustte. Großh. Musikdirector. Ortskrankenkasse Gießen. Generalversammlung Mittwoch dea 12. December 1888, Abends 8*A Ubr im PosHkeiäer. Zinn - Brillant - Christbaumschmuck , Spiel- Soldaten, n,oo Johannes Zufall. Zinngießer, 9788 7 Marktstrabs 7, Empfehle reine Weine: Ober.Jngelhrimer, h „ 1,50 Moselwein, ä „ ^120 Medicinifcher Tokoy,r. 1'2 Fl. jt 1,70 9462] J. Retter, Neustadt 27. SJ-H I S.,k!7S" Tendenz: fest. 1) Wahl des Ausschusses, Bahnhofstr. 30. ' lausenden Jahres und Neuwalfl des erforderlichm^rstand'es^"^"97go ! 33 ^"/tr^g^ToÜ'ren im Stubai und Läufer und Gardinen 47 Asterweg 47 108.3Q 103.35 5% Jialiener Rente ult. 95.55 5°/< :s7l/73er Russen 98.00 107.90 4°/0 '880er do. 86.30 10185 Russische II. Orientanleihe 61.20 84.00 68.80 4% unif Egypter 81.70 88.70 0 /o .on). Mexikaner, große Stücke 218.60 Oester » eich. Staatsbahn-Actien-Act. 208.75 156.bO Lombard. Eisenbahn- „ 81.75 252.87 Galizische do. „ 174.37