1888. Amts- und Anzeigeblatt für beit Kreis Gießen. Nr. 232 Erstes Blatt. Donnerstag den 4. Oktober PreiS vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf, Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. teurenut Schul st raße 7. 94 Der Conflict, welcher zwischen der Budget-Commission der französischere Deputirtenkammer und dem Kriegsminister Frey einet entstandm war, ist durch gegenseitiges Entgegenkommen beglichen. Freycinet hat sich mit einem Abstrich von weiteren 6 Millionen Frcs. vom Militärbudget betr. die Posten für Wvntirung, Re- monte und Pulver, einverstanden erklärt, während die Commission die geplanten weiteren Abstriche fallen läßt. Dagegen bleibt der Marineminister Krantz auf seinen Credit- forderungen bestehen, ja, er hat bereits der Budget-Commission zu verstehen gegeben^ wie sehr es ihn reue, daß er schon in die bisherigen Abstriche beim Marine - Budget gewilligt habe. Wie dieser Conflict zwischen Budget-Commission und Marine-Minister enden wird, läßt sich noch nicht sagen. Das Programm für den Besuch Kaiser Wilhelms in Rom undReapsf steht nunmehr fest. Dasselbe lautet in seinen Hauptzügen: Ankunft Kaiser Wilhelms in Rom am 11. October 2 Uhr Nachmittags; Abends Familientasel im Qutrinal. Am 12. großes Galadiner, am 13. große Truppen-Revue, Abends Empfang des Kaisers auf dem Kapitol (Rathhaus). Am 14. Besichtigung verschiedener Sehenswürdigkeiten, Beleuchtung des Forums und des Colosseums. Am 15. Ausflug in die Umgebung Roms, am 16. Abreise nach Neapel, am 17. große Flottenrevue. Am 18. Besuch von Pompeji, Rückreise nach Rom, Abends daselbst Fackelzug. Am 19. Vormittags Heimreise des Kaisers. . „„ , Dem italienischen Ministerpräsidenten Crispi ist seitens des österreichischen Kaisers das Großkreuz des Stesansordens verliehen worden. Das Ereigniß bildet einen neuen Commentar zu den intimen Beziehungen zwischen Oesterreich und Italien, zumal hierbei Herrn Crispi zugleich ein liebenswürdiges Schreiben seines österreichischen Collegen, des Grafen Kalnoky, überreicht wurde. Das russische Kaiserpaar ist nebst den dasselbe begleitenden Großfürsten am Sonntag in der Stadt Wladtskawkas, am Nordabhange des Kaukasus gelegen, eingetroffen. Von hier aus beginnt die eigentliche Kaukasusreise der hohen Herrschaften, die aber in ihren wetteren Einzelheiten noch immer ängstlich geheim gehalten wird. Da sich hieran eine Fahrt über das Schwarze Meer schließen soll, so stehen zur Zeit alle Privatschiffe an den Küsten des Schwarzen Meeres, namentlich in den Häfen der während einer einjährigen activen Dienstzeit zu auszurüsten^ und zu verpflegen; c. ein Unbescholtenheitszeugniß, welches für Zöglinge von höheren Schulen (Gymnasien, Realschulen. Progymnasien und höheren Bürgerschulen) durch den Director der Lehranstalt, für alle übrigen junge» Leute durch die Polizei-Obrigkeit oder ihre vorgesetzte Dienstbehörde auszustellen ist; d. das Schulzeugniß. Sodann wird noch besonders bemerkt: Zu pos. b: daß in dem Einwilligungs-Attest die Erklärung des Vaters oder Vormundes, inderLagezufein, den Freiwilligen während des einjährigen Dienstes unterhalten zu können, nicht fehlen darf. Zu pos. d: daß die Schulzeugnisse, mit Ausnahme der Reffezeug- niffe für die Universität und die derselben gleichgestellten Hochschule» und Reifezeugnisse für die Prima der Gymnasien und Realschulen I. Ord., sämmtlich nach dem Schema 17 zur Ersatz-Ordnung (I. Th eil der Wehr - Ordnung vom 28. September 1875 —; Reg.-Bl. Nr. 55 von 1875) ausgestellt sein müssen. der angeführten Ersatz-Ord. verwiesen. 3, Das Gesuch muß von dem Betreffenden selbst geschrieben sein und ist hierzu ein Bogen in Acteniormat (nicht Briefpapier) zu verwenden. Auch erscheint es zweckdienlich, wenn stets die nähere Adresse angegeben wird. 4. Dem Gesuche sind folgende Papiere beizufügen: Politische Rundschau. Gießen, 3. October. Kaiser Wilhelm betritt nunmehr in Fortsetzung seiner großen Reise österreichischen Boden. Trotz der neuen schönen Bilder, die nunmehr auf Kaiser Wilhelm einwirken, wird er aber sicherlich der begeisterten Aufnahme nicht vergessen, die ihm auf der ganzen Fahrt durch Süddeutschland bereitet worden ist und wenn die Besuche des erhabenen Monarchen in Stuttgart, Constanz und München sich zu besonderen Lichtpunkten der Kaiserreise durch den Süden des Reiches gestalteten, so ließ doch auch der Empfang des Kaisers an den Zwischenstationen wenigstens an jubelnder Begeisterung und Wärme, wahrlich nichts zu wünschen übrig. — Die Weiterfahrt des Kaisers von der Mainau erfolgte später, als ursprünglich geplant, so daß die Ankunft in Lindau erst am Montag Nachmittag erfolgte. Hier, wo Kaiser Wilhelm zum ersten Male bayerischen Boden betrat und wo ihn wiederum die brausenden Jubelrufe Tausender und -Abertausender begrüßten, nahm er einen halbstündigen Aufenthalt. Dann setzte der Kaiser die Reise über Kempten, wo er Namens des Prinz - Regenten vom Minister v. Crailsheim begrüßt wurde, und Buchloe nach München fort, woselbst die Ankunft Abends präcts 9 Uhr stattfand. Bei der Begrüßung des Kaisers auf dem Bahnhofe durch die Prinzen des bayrischen Königshauses fehlten Prinz Ludwig, der präsumtive Thronfolger und sein ältester Sohn, Prinz Rupprecht, welche wegen einer plötzlichen heftigen Krankheit der Prinzessin Ludwig genöthigt worden waren, an das Krankenlager der Gattin und Mutter nach Villa Amsee bei Lmdau zu eilen. Der dänische Reichstag ist am Montag sang- und^klanglos eröffnet worden und wurde in beiden Kammern das bisherige Präsidium wiedergewählt. Indessen vollzieht sich der diesmalige Zusammentritt des dänischen Parlamentes unter Anzeichen, welche darauf htndeuten, daß man in Dänemark des langjährigen Verfassungsstrettes allmählich müde wird und daß also auch die begonnene neue Session endlich ersprießlichere Früchte zeitigen wird. Ein am Sonntag in Kopenhagen stattgefundener Congretz der radtcalen Partei nahm eine Resolution an, welche eine Politik der Verhandlungen mit der Regierung empfiehlt. Man darf wohl annehmen, daß das Ministerium Estrup .diese entgegenkommende Haltung seiner politischen Gegner zu würdigen wißen wird. Betreffend: Die Nachsuchung der Berechtigung zum einjährig-freiwilligen Dienst auf Grund von Schulzeugnissen. Gießen, am 2. October 1888. Betreffend: Zurückstellung unabkömmlicher Beamten, hier von Lehrern und Schulverwaltern im Falle einer Mobilmachung. Die Großherzogliche Kreis-Schul-Comnnssion Gießen dir Schulvorstände des Kreises. Sie wollen die Lehrer oder Schulverwalter einklassiger Schulen, welche militärpflichtig sind, darauf aufmerksam machen, daß Gesuche um Zurückstellung im Falle einer Mobilmachung innerhalb 8 Tage» bei uns einzureichen sind. Später einlaufende Gesuche können nicht berücksichtigt werden. In den Gesuchen ist anzugeben: 1) Civilstellung, 2) Vor- und Zunamen, 4] Genaue^Angabe des Truppentheils,' Regiment, Compagnie rc., bei welchem der Eintritt erfolgt ist, und Datum des letzteren, Bei Lehrern oto Schulverwatter^ früher bei uns reclamirt haben, bedarf es der Angaben 1-5 nicht, es genügt hier einfache 2ReIt,Um«cfenbe Lehrer oder Schuwerwalter, die als allein stehende Lehrer zur Reclamation berechtigt sind, wollen Sie sofort benachrichtigen. 1 ' von Gagern. __ a. Geburtszeugniß; b. ein Einwilligungs-Attest des Vaters oder Vormundes mit der Erklärungüber Bereitwilligkeit u. Fähigkeit, den Freiwilligen Im Uebrigen wird auf die Bestimmungen der §§ 88, 89, 90, 93 und Großherzogliche Prüfungs-Commission für einjährig Freiwillige. Der Vorsitzende: Dr Zeller._______________ Diejenigen jungen Leute, welche auf Grund ihrer Schulzeugnisse die Berechtigung ium einjäbrig.sreiwilligen Diensi nachsuchen wollen werdea hierdurch aus die nachfolgenden, bei Anbringung der Gesuche zu beachtenden Vorschriften mit dem Aniugen aufmerksam gemacht, daß hiernach unvollständig« Gesuche ohne Weiteres zurückgegeben werden. 1. Das Gesuch ist bei der unterzeichneten Prüfungs-Commifsion nur dann anzubringen, wenn der sich Meldende im Großherzog- thum Hessen gestellungspflichtig ist, d. h. seinen dauernden Aufenthaltsort hat. 2. Die Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst darf nicht vor vollendetem 17. Lebensjahr und muß spätestens bis zum 1. Februar des Jahres nachgesucht werden, in welchem der sich Meldende das 20. Lebensjahr vollendet. Der Nachweis der Berech- tiaung zum einjährigen Dienst ist bei Verlust des Anrechts spätestens bis zum 1. April desselben Jahres zu Rücksicht barauf, daß in btef«'Ä Telegraphische Pepeschen. Wolff » telegr. Eorresponve«,, Burea«. anzetger. Ich sage Ihnen meinen herzlichsten Dank für ^bre Marte nnh fnr ?.+>.> ,,, ® d,lcd,t 'ü-s, welches tn Bayern jetzt regiert, e.n Geschlecht zugleichbXn " ' r ? Sauses der Hohenzollern auf das Engste verbunden sind. Möchte es Großvaters lenkend, in^cnger"'Freun^schaft^wAche'^aye?ns uto Prcußms"Her^sch"e^ ssa?_ygy»i4 Ä1^^" bem .^wierigsten Problem der Amerikanisten den Zusamm-toang d» Beoolkerungen und Culturen der alten und neuen Welt iu ertorfSm nnh h,n « , gangspunkt der Wanderungen des Menschengeschlechts zu ergründen lebbaites^ni-! n° zuwend-t zugleich begrüßte der Minister den Kongreß Nam-W K Stoen S6 runB und wünscht- demselben in seiner Ausgabe den besten Eriola ’Ä t “ iÄ L°'Lersam^^"°ts'». SmüS' unb ««metnfBÄer jtemlic6 hohe Remuneration beziehenden Ob-rlebr-m di".- Selbstredend ist den ..... *** w« «s. «N-LLI ä?*25B5SÄSffiÄ$Ä& München, 2. October. Nach dem Zapfenstreich fand aeffprn grhons i ii*Vnrimhalk ein Galadiner statt, woran der Kaiser, sämmtliche Mitglieder des fön äw&üü'Ä^MS'äÖl"'®* »» WWM> « SÄ, 2‘ Oktober. Der Kaiser nahm Vormittags den Vortraa herbei FR?» sawA feläSSr »»KS-fÄÄ ääsäsm? buaj. Nach dem Dejeuner unternahm der Kaiser mit dem Vrinireat-nipnmT sah" durch die Stadt, wonach das Galadiner staltsinbet. * 18 elne Rund- München, 2. October. Beim Galadiner im Rallfaale d?s -> t ? rechts vom Kaiser die Königin-Mutter, ber öenoa von £ kaßen ffis-la, Arnul', Alfons, Elvira, Carl Theodor, die HerzoM^M« Emanu^d" Ludwtg und der Gesandte Rantzau; links di- JtJnigin Mab'Uawn VanÄ8 »erroain von Genua. Leovold Nrin.-isi» . Spanten, der mobti jedoch dem Äusweisunasrecbr Pari«. 27O-tob7r."D-r" ge'^en Oesterreich. labU^fle®‘^i/SBe?1Cr^te^bn3^Un®aIuabtn^Xr^^^ ie“"l^fCtt°unfCebr‘r5S,aüGin= Zutritt zu diesen beiden Festlichkeiten. Der Bürgermeister ordnete an bW der Anwesenheit Kaiser Wilhelms auf dem Rathhaus bie6fiHrd*itoe nnh M. sn» nb Flagge aufgezogen werden sollen. Der SStttSffi?ÄaS tn,,a0Lbem R-gim-nt, dessen Inhaber Kaiser Wilhelm“ft n«XnbembeSto™ Kaiser als Ehrencavaliere zugetheilt. Dieselben rehen'hem ^m deutschen hnrdl hen (DMx A.»/ "J" jedoch erst irf Sl.^Pötte^dmi^ Kaiser sSpÄpIakaPrnnV-n ^euB, vorgestellt zu werden, wo der Kaiser frühstückt und die österreichische Uniform anlegt. Im Gefolge des Kaisers sind 40 Ä n wJa Lokale». vinziald,/ccw " F te ifi n'n. I°/gern°sti W°?m" daftlÄt rour^ $,errn Pro- Zeitung" ersehen, eine ebenso erhebendewie ehrende ?,us der „Wormser Andrange des Publikums brachte der Wormser Krieaeroerein ,Unler 8ro6em und seinem Ehrenmitglied- am Samstag Abend einen bem seitherigen Kreisrath der Präsident des Kriegcrvercins L>-ir ünnnfmn b°ckelzug nach dessen Ausmarsch scheidenden Herrn -in- Ansprache hielt tn D. Gernsheim an den die Verdienste hinwies, welche sich Herr Treibern n Namens des Kriegeroereins auf seitherigen Wirkungskreises als Beamter ^wi? als EbrenmW,.°?°h - innerhalb seines "en. Herr Pro oinzialdirector Fr h-rr ° Ä des Krieger-Vereins M tglieder des Kriegeroereins freudig mit Ä J “ ' dankend, daß er di- auf welchen er sich vor 18 fahren ein MnrpAt Jt«6* 01 ^^ede, mit einem Namen, daß er Ehrenmitglied des Kriegerocrsins gewesen st°?/7-i ®f0,L unb dankbar sei er Ovation. Se. König!. Hoheit der Groübe?»n! f °"ch auf die dargebrachte berufen; treu wie der Soldat aus^ s knem Poften aWbn.^ -'nen ehrenvolleren Pvst-Ü neuen Stellung ausharren und da seim Pst cht « auch in seiner >SMnnUÄ8 fcinem Wirkungskreise nicht und die in flnüt^L“® b.e *bm abcr die lebten Stunden wurden stets in bestem Andenken bbihl»'n b/§ Kriegervererns ver- auf, Dem, der ihn gerufen, Sr KönÄ Gr Ordere die Kameraden Hoch darzubringen. Wett öcm Großherzog, ein dreifach donnerndes in den Richl'schen^Lo"aUtäten^t^^Mes^ mar^h^e Zusammenkunft des Vereins Z-ugniß für di- ^el^ebt^aiteb£reeibTÄb®“^:nmUaHe^^ bcfu*f' b-red.-S brachten gestern abenb^S^'r i^em^1't6Ieriaen5Mr^?bmfln>a h“mS unb ber Realschule V°n der Wohnung b-s Henn Dir--t°rs sAl --st?ab °a„?n“ 8 C 7 einen Fackelzug. Stein 3 Garten, allwo nach Verbrennen hp/H^fr ^8 Bewegte sich der Zug nach Lehrern einen Commers feierten. - Heute ^Vormi,^ nebst ihren ”*» Soldan bie feierliche Einführung bG neum D.r"Lrt"Herr"^Wkn^,^L Franlre ch au,halten. - Der Text des D^crets lautet Ar t ^nugens wegen sich in 'nKeankr-rch berechtigte Fremd- Hai, wmntt sich daselbst ni'eh?r.7 -'icht zum Wohnsitz | halb 14 Tagen nach seiner 2Infnnft hot» m,-, ocuelbst niederzulasien gevenkt, inner- I Erklärung über folgende Punkte abzugebm^ lfeTaenn^ mlne§ Niederlassungsortes I Eltern, 2) Nationalität 3) Datum 5. ^genname, Vorname sowie Namen der haltsort, 57) Prosession Ün7 sonstig ExLnzmi t^ Ä «waiger minderjähriger Kinder. Dieser Kläruna R.“ bner 5«u sowie Wiete beigefügt sein. Besitzt der Fremde bie Pavstr. rstl. ,bie Blfr' L-gitimalions- mit Zustimmung des Präfekten bem 9JnfrnnfLnPxe nic^t' kann der Bürgermeister Arbeit UN V «-«««B w» srreoens uno gemeinsamer Ä“,"8 berfel6cn «-statten. Die Em°iona8ahL^ 8°Ä?-.V-rzugssrist8zur Be- Arbeit an der Fortbildung des Menschengeschlechts und schlotz mit ^ntere R« er. Oberbürgermeister Forckenbeck ÄSffÄttta SWt “r worauf der Vorsitzende, Dr. Reiß, einen Ueberblick über die Leistungen ein^lner 9 ,ks-». Länder in ethnologischen Forschungen gab. Nach den BearütziMaen Aufent Senators Fabie, des Professors Gaffarel (Dijon) und des fterrn wärtia Nomens ihrer Regie^ngen, -rllärr?^Dr.WienW . Berlin, 2.—__ober. Den ^Berl. Polit. Nackr." mfnlnp ift Mo s..» ' ßimmu Vermischte». Dimensionen anMnehmen.^^Es ift^ine Dccoratimi«^ ° usstellung scheint größere eine Commission zur Empfangnahme des Obft-s"nnh' lUnb(e '!e Finanz - Commission, Obstsorten ernannt worden Letzterer mirh h».tnb e£l?e J° P-rton zu ziemlich allgemein zu der Ueberzeugung gekommen ist b?fi $ 06 unbclL indem man mancherlei Unzuträglichkeiten beseitigt und inSbesonb-r- ^?. Schulinspector Reibereien unter dem Lehrerpersonal n?nniph7n 55 e b A /Endigen persönlichen Atemlidi boBe vermieden wurden. Selbstredend ist den eine Krim, unter schärfster Eontrolle und heißt es auch es seien anannm- gn-.«..— m der Tafel erhob sich der Vrinireapnt t' »,; ? in •c- Letbregimcnt. Gegen Ende Victoria. Die Musik spielte bie preuftiäe’LwnnnÄ "Ä beX Kaiserin Augusta jvrt mit etwa folgenden Worten^ ^erinMtt^no?. ?er Kaiser erwidert» so- ihm Angesichts der schweren Pflichten om67^T 11 ^lnes Vaters und Gioßvaters habe das bayerische Königshaus" und das" baversich^-Bolk bo>t be^8i' P4eboc6 Ä« 1870 Einigung gaben, so sei es ber Prinrreaen?^o^ s o^^rzig den ^mpuls zur deutschen antritt als Erster mit hochberüaer SimEr gewesen welcher bet feinem Regieruiigs- Es sei nothwendig für unser %oif AnaesiAt« h e ®Or8iP ihm erleichtern half, erwachsen, daß die deutschen Fürsten trenÄ^^ der großen Aufgaben, welche ihm zollerntreue dem Prinzregenten und dem ®r ^obe mit Hohe^ fäaft mit dankbarem Hinblick auf den araü^ Konigshause eine Bunbesfreund- Alle auf, das Glas zu erheben und mit Am herzlichen Empfang und fordere - Bei dem Abschied des Kaisers -?r-n ^inl^6fn,en W°b- zu trinkem die Generalität und die Ehrencompaanie gv. »k"r Der Prinzregent, die Prinzen, hi- F-ont der letzteren ab, umarmten8uni> fügten fi* et hh"^ b,Cr P^nzregent schritten unbJ5efi0efan8. Die Abfahrt des siuaes erfnE-u* ^^erholt unter Kanonendonner 10 Uhr 15 Min. J äu«eS ct,01«le unter unbeschreiblichem Jubel um gestorbm'^'"“' 21 °c,obcr- D°r R-ichstagsabg-ordnet- Kräcker ist heute Morgen «n im heutigen Ministerrath Die bezüglichen statistischen Erhebunge/beweis? Die Motive besagen: Fremder in Frankreich stetig dui ch Einwanderuna ohnehin namhafte Zahl Dinge erregte die Aufmerksamkeit der Regieruna w^lAlo^ Diese Lage ber der anderen Nationen folgend, glaubte^^e"^3(-atS \o,be^-^tfpUI bcr Mehrheit Si kCnr ^tanb ru setzen, die Verhältnisse genau Ä ! / 's bte Verwaltungsbehöiden Niederlasiung fremder Personen oder Famil?.m"f,i,k ? " ^4 lernen, unter welchen die Das Decret bezieht sich auf die in Fronkr^A h französischem Boden sich vollz'eht F^d-n- Di- Verpflichtung des Ausw- Z w toer"^°°ermstst1st°^ Äbdr.bm erfolgen muß, durfte keinerlei WidersvruA \ °^!?"elst Legitimationspapiere ttagsmäßigen Verpflichtungen Frankeichs siKL »' b»r bie °°rb°ndenen ver Erhebung von Steuern gib, Das neue Rea -mem L.^' fblt,eIbe "i-bt Anlaß jur Fremden, welche sich definitiv in Frankreichs2-?lasten 4« f T ,auf diejenigen Fremden, welche nur vorübergehend in h Ä betrrsit keineswegs die Frankreichaufhalten. 1sich in ^kenthaltsorts gegenüber eine neue Erkläruna abaLphpn Bürgermeisteramt des neuen wartig m Frankreich schon roobnenben nhJr «H*b9-£bcn ""den. Art. 4. Den gegen- . ./--«i./csK rawwsc ' PLrrssS'MZLM'L« Ässfc MR «ÄSÄSrs 6 I ■» SSM ä4ft fflOn ^um mii dieser Frage zu befassen haben. 9 1 $ ° r München, 2. October. Beim Einlaufen des kaiserlichen 8uge§ eilte ber Rrinr- firhV/Ä Artillerieuniform mit bem Bande und der Kette des Schwaben Adlerordens dem Wagen entgegen, welchem der Kaiser entstieg. Der Kaiser und npr 93rinyegent begrüßten sich mit wiederholter Umarmung und Kuß. Der Kaiser war 9Irnnh"Crpmfia ^anen-Uniform. Der Kaiser begrüßte sodann die Prinzen Leopold Arnulf, Louis Ferdinand und Alfons, sowie den Herzog von Genna Mp fiubroig und Max Emanuel, desgleichen die Minister, Hofchargen uni die übNaen Anwesenden. Hieraus schritten der Kaiser und der Prtnzregent die Front der Ebren- Q h unb be?flben sich dann in den Fürstensalon, wo ein kurzer Eercle ab; Ätar bPÄU& a ?JÖÖann« "folgte die Abfahrt in einem offenen Sechsspänner. Am Portoll des Bahnhofs empfingen sämmtliche Gesangvereine Münchens den Kaiser mit dem Sangergruß unv mit Lachner's „Macte Imperator“. Der Oberbüraermettter ü^ MnW ben Willkommengruß "der Stadt. Nachdem^ der Katftr^ seinen Dank ^r den schonen Empfang ausgesprochen hatte, sangen bte Sängeroereine Heil Dir im wobei dte Volksmassen, welche den weiten , ttektrisch und benaali L erleuchtetm Platz anfullten, begeistert einstimmten. Auf dem ganzen weiteren Wea? von der Ehrenpforte am Bahnhofe an, die ganze Triumphstraße entlana bis »ur w»«' bena bildeten die Vereine Münchens Spalier; zahlreiche Musikcorps spiettm alle waren glanzend tlluminirt, aus den dichten Volksmassen welche hi? nnni» WnUtmPmtr a Cr nnsüllten, ertönten ununterbrochen stürmische jubelnde Zurufe Am eichtet mit der Inschrift: „Salve imperatS 0arten3k roar Herbstftüchten und Eichenguirlanben kunstvoll wurde von einer prachtvollen Krone überragt. Im Vestibül des Refidenzschlosses empfingen bte obersten Hofchargen, umgeben von hartfA er,» »»h dllgen, Den Kaiser. Im Thronsaale würbe berfelbe von ber Königin-Mutter fnmip cor^s^b^^^s^^ö.effinnen begrüßt. Inzwischen waren sämmtliche Militär-Musik- corps her Hauptstadt in Zügen mit farbigen Lampions herangerückt und batten ra öu^ dem Rondell des Hofgartens aufgestellt. Dieselben trugen zunächst Weber's ^nhp? ouDerture vor. In den Schluß derselben, welche in die preußische^^Nationalhvmnk klingt, nimmte das nach vielen Tausenden zählende Publikum begeistert ein JLkaud' folgte Meyerbeer's Fackeltanz, Wagner's Ädifermar^ SS WW iÄbte^mSfe Rhein", welche wiederum von der begeisterten Menge mitgesungen wu?be