Nr. 127 Zweites Matt. Sonntag dm"3. Juni 18ZK Kichcner Anzcigcr Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gieren. Dureaur Schulstraße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlobn. Durch bte Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher Hßei5 Betreffend: Die Abgabe der KapitalrentensteuererNSrungen behufs der Veranlagung für dar Steuerjahr 1889/90. m v ,?Ia^ ®rt. 14 de» Gesetzes, die Einführung einer Kapitalrentensteuer betreffend, vom 8. Juli 1884, erfolgt die Seramiebuna ru dieser Steuer auf Grund einer Erklärung, welcher leder nach den einschlägigen Bestimmungen Steuerpflichtige über den Jahresbetrag seiner Zinsen 5 sowü der etwa rum Abrua ?°^neten Lasten der der hierzu berufenen Einschätzungscommission schriftlich abzugeben hat. Zu diesen Erklärungen ist das von Großherzoglichem Ministerium 1 reiL ct.Ctr^en?en^lnb b,efeIbcn' K nach der Wahl des Steuerpflichtigen offen oder verschlossen, jährlich spätestens bis rum 1 3uli' °bn' ba| be‘Wütige deßhalb eine besondere Aufforderung abzuwarten hat, bei der Bürgermeisterei des Wohnorts abzuliefern. ’ Steuererklärung find nach Art. 15 des Gesetzes, insofern nicht im einzelnen Fall besondere Aufforderung der Einschätzung«- commffsion ergeht, dieMlgen Steuerpflichtigen entbunden, welche im unmittelbar vorausgegangenen Steuerjahr bereits zur Kapitalrentensteuer ruaeroaen waren auch inzwlschen ihren Wohnsitz nicht gewechselt und keine den Betrag von, 100 ^ jährlich erreichende feX&artS W- Inhaltlich des Artikel 16 des genannten Gesetzes haben die Kapitalrentensteuererklärung abzugeben: 1) für minderjährige, vermißte oder unter Vormundschaft gestellte Personen deren "gesetzliche Vertreter: für moralische Personen(Gemeinden.Körperschaften, Stiftungen, Anstalten), ferner für Gesellschaften, Genoffenschaften, Gantmaffen, Erbmassen, soweit eine Steuerpfllcht hier überhaupt in Betracht kommt, die bestellten Vorstände oder Verwalter ■ H 3) m allen anderen Fallen der Steuerpflichtige selbst und zwar hinsichtlich des gesammten Zinsenbezugr, welcher, 'sei es au» eigenem Ver- llnbr “be\“u\betn B-nnogm ferner nicht selbstständig zur Kapitalrentensteuer gezogenen Angehörigen, ihm in Steueransatz zu kommen hat. „nf,r„r auf bte obigen Bestimmungen richten wir an dre hiernach zur Einreichung von Kapitalrentensteuererklärungen verpflichteten Bewohner M b,C Aufforderung, 'hre Erklärungen unfehlbar bis zum genannten I. Juli d. 3. an die betreffenden Bürgermeistereien gelangen ;u laffen, von wo sie, und zwar insoweit verschlossen, uneroffnet, an die Vorsitzenden der betreffenden Einschätzungscommissionen übersendet werden. 8 5 . »aä Jormulai zu dm Kapita rentensteuererklämngen, welchem ein Auszug aus dem Gesetz und eine bezügliche nähere Anweisung beiqefüqt ist bat der Steuerpflichtige von der Bürgermeisterei des Wohnorts zu beziehen. 1 u UIM ' ' 901 Gießen, Grünberg, Hungen, Nidda, dm 1. Juni 1888. Die Großherzoglichen Steuercommifsariate. ______________Süfsert. Bähr. Snell. Psannmü Iler. »etr.: Die Bestimmungen über den Eintritt junger Leute in die Unteroffizierschulen und Unteroffiziervocschulem°"' 24‘ 1888 Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Srotzherzogliche« Bürgermeistereien des «reifes. Wir weisen Sie an, nachstehende Bekanntmachung auf ortsübliche Weise zur öffentlichen Kmntniß bringen zu laffen. Dr. Boekmann. Bekanntmachung. Nachdem vom Konigl. Krregs.Mmisterium zu Berlin neue Bestimmungen über den Eintritt in die Unteroffizier-Schulen Potsdam Biebrich Ettlinam -und Marienwerder, sowie die Unteroffizier-Vorschulen Weilburg, Annaburg und Neu-Breisach herausgegeben worden sind, werden alle diejenigen jungen Lmte welche in die genannten Schulen einzutreten wünschen, mit dem Bemerken darauf aufmerksam gemacht, daß eine nähere Auskunft über den Eintritt bei dem Bezrrks-Commando Greßen ober den zustandrgen Bezrrksfeldwebeln zu erlangen ist. Caspary, Oberstlieutenant und Commandeur des Landwehr-Bataillons-Bezirks Gießen. Ein vergessenes Stück Steiermark. Von F. Krauß. Durch vergessene Lande will ich wandern, durch die nordöstliche Steiermark will ich führen. Es ist ein gar herrliches Land zwischen dem mächtigen nördlichen Grenzwall der Steiermark, dem in der majestätischen Archttectur des Urgebirges aufragenden langen Wechselzuge und dem fruchtrctchen, breiten Thalboden der Raab, das wir durchwandern wollen. Aus tausend dem Wechsel entspringenden Quellen bilden sich rauschende Bäche, und diese wieder sich vereinigend, reißende, wildschäumende Flüsse. Aus dunklen Waldschluchten brechen sie hervor mit trotzigem Jugendmurh, die Kinder des Hochlandes, und bahnen sich den Weg durch schauerliche Felsenklammen. Wett hinauf an den Hängen flüchteten die lärchengezimmerten Höfe der Aelplcr, ihre zierlichen Schmalgiebel dem Sonnenlichte zuwendend, vor den wilden Fluthen, die schützend die Felsenmauern umtosen, auf welchen vor Jahrhunderten Edelgeschlechter ihre Stammburgen bauten. Und allmältg erreichen sie den sonnigen Thalboden, wo sie, ruhig htnwogend, das reiche Ackerland befruchten. Es ist ein großes Bild der Steiermark in engem Rahmen! Auf den herrlichen Alpenmatten weiden die Heerden und in jauchzender Lust hallt der Jodler der Sennerin von Schwaig zu Schwaig, und in der Stille des Hochwaldes knallt die Büchse des Jägers, und im Todessprunge endet der König des Waldes, der stolze Edelhirsch, sein freies Leben. Auf den Höhen balzt der Schtldhahn und schwebt der Geier, und aus den Thälern steigen hellgraue Rauchwölkchen von den Kohlenmeilern zum Sonnenlicht empor. Die Bergeshöhen sinken und zahllose Hügelwellen tauchen vor uns auf und, von Acker und Wiese, Wald und Obstgeländen umrahmt, blicken zahllose schmucke Bauernhöfe zu uns herab. Und jetzt sind wir in der Obstkammer Deutschlands angelangt. Berg, Thal und Hang gleichen jetzt einem blühenden Garten und wenn jeder Hang und jede Hügelwelle im Frühlinge im vollen Schmuck der rosigen, zarten Apfelblüthen prangt und im Herbste die Wrnzerinnen mit frohem Lied die Rebe brechen, da jauchzt das Herz des Menschen. Bretter werden die Thäler, ruhiger fließen die Wässer; da wogen die Kornfelder, da klappern die Mühlen und tausend und tausend mit grünem Laub umrankte Stangen der mächtig sich ausbreitenden Hopfenculturen verleihen der Landschaft wieder ein neues charakteristisches Gepräge. Rich: für den Hochgebirgstouristen, der mit dem Meterstabe die Schönheit der Landschaft mißt, hat Mutter Natur die nordöstliche Steiermark geschaffen, nicht die wilden Schroffen des Kalkgebirges hat dieser LandeStheil zu bieten, denn nur die massigen Formen des Urgebirges und die Hohen des Mittelgebirges hat hier die Natur gebildet. Aber gleich dem Schwarzwalde und Thüringen liegt hier ein bezaubernder Liebreiz in dem sieben Wechsel der Eulturen und der üppigen Bodenplastik, in den Gegensätzen von stillen Waldthälern, blühenden Geländen, wilden Felsenklammern und sonnigen Thalniederungen. Von jeder Hügel- - welle schweift der Blick über ein Meer von Höhen und Tiefen, über zahllose Edelsitze Burgen, Schlösser und Ruinen und den um das Kirchlein gefchaarten Dörfern bis zu den blauen Konturen der Hochgebirge. Steigen wir höher, so weitet sich mti jedem Schritt der Horizont und wenn wir mühelos den Hochgipfel erstiegen haben so liegt ein herrliches Land mit all' seinen zahllosen Thälern und Höhen, im hundertfachen Wechsel der Culturen prangend, ringsum zu unseren Füßen. Die Urväter der ültestm und ruhmvollsten Adelsgeschlechter der Steiermark, die Stubenberg, die Trautmannsdorf, die Herberstein haben hier in düsteren Waldschluchten oder auf stolzen Felsen- zinnen ihre Stammburgen erbaut und ungebrochen ragen noch die sagenumrauschten Mauern dieser Vesten in die Lüfte und die Perle der steirischen Burgen, die mächtige Riegersburg, hält trotzig die Grenzwache über die steirische Ostmark. Vor weit über einem halben Jahrtausend hat der Orden der Augustiner Chorherren sich hier angesiedelt und m die verlorenen Waldthäler Christenthum und Cultur verbreitet und wunder- herrliche Gotteshäuser sind entstanden, und der romanische Stil, wie die Gothtk die Renaissance und die Barocke haben hier ihre schönsten Meisterwerke der Archttectur und ihre üppigste Decoratlon geschaffen, und die bildenden Künste haben in ganz Steiermark nirgends größere Triumphe gefeiert wie hier, wo Mathias o. Görz und Hackhofer in zahllosen Fresken eine Welt von Gestalten kühnster Phantasie uns hinterlassen haben. Und doch ist die herrliche steirische Ostmark heute noch ein vergessenes Land, ein vergessenes Land, weil noch kein Schtenenstrang dieses Bergland durchzieht, weil man seine Gaue nicht mit Dampfkraft durchfliegen und den ersehnten theuren (Somfort öes Grand-Hötels nicht vollends genießen kann; gar schreckliche llebelstände in unserer hastenden, verweichlichten Zeit. Wir aber meinen, gerade dieser Nachtheil ist ja vielfach der Vortheil dieses Landstriches. Noch sind hier die fremdartigen Elemente, die unzertrennlichen Nachzügler des Eisenbahn-Ingenieurs, nicht zersetzend in das Volk gedrungen, noch sind diese stillen Waldtheile von dem fiebernden Pulsschlag der Großindustrie unberührt geblieben und bet patriarchalischen, urwüchsigen Sitten hat die Speculation und die Theuerung hier noch keinen Eingang gefunden. Bei den von der Außenwelt abgeschlossenen Märkten und Städten hat sich bei der auf sich selbst angewiesenen Bevölkerung ein hochentwickeltes geselliges Leben ausgebildet und sie hat sich aus eigener Kraft alles geschaffen, was ein geistiger wie materieller Lebensgenuß erfordert. Nichts wäre daher irriger zu glauben, da hinter den Bergen der steirischen Ostmark sei die Welt mit Brettern verschlagen. Jedes Märktlein und Städtletn hat rührige Verschönerungsvereine gebildet, und da wurden in lauschigen Waldeswinkeln Ruheplätze errichtet, kühle Felfenklammen erschlossen, Wege markirt und ringsum freundliche Anlagen geschaffen. Dann kamen die Badeanstalten, die oft den Neid des Großstädters erwecken können und die aus frischen Bcrgquellen herabgeführten Wasserleitungen, dabei wurde aber auch für gute Musikkapellen, für Lese-, Gesangs, Turner-, Radfahrer-, Feuerwehr-, Schützen-- i Vermischtes. i Fuchsstute „Vanburn girl". Herr L. Raymer fuhr den Sieger. Zu 8. Diejenigen Kadetten, welche die Unter-Prima mit Erfolg absolvirt haben — ,&l-- nnrh h»m x». m— <- — ■- *-<. - ? “w,uwu* *'uuvn' j VON Freunden des Sports) <„s = v - r , j r r r 1 " —l‘V UUll 2/CliqueOCrit bes Vereins und von solchen zn fahren. Der Sieger im Begrüßungsrennen erhalt 25 Meter Q ^UIQQC. O AAA «.l. »e ha zp- , ' . „ derlin, 30. Mai. In Abänderung der Festsetzungen unter 4, 5, 6, 7 und 8 bcr (Sflbtne^orDrc Dom 18 Januar 1877, betreffend Organisation und Lehrplan des Kadettencorps, ist durch Allerhöchste Cabinetsordre vom 6. Mat Folgendes bestimmt' - , au 4- Alljährlich im Frühjahre sind diejenigen Kadetten, welche die Ober- Sekund^zur Zufriedenheit absolvirt haben, sämmtlich zur Portepösähnrichsprüfung , , Q- ^7 SWöt* H^te war der zweite Tag des vom Verein zur Hebung der Pferdezucht veranstalteten Trab-Hürden- und Jagdrennen. Es fanden 6 Nennen statt, die manche Ueberraschung brachten. Der Verlauf war folgender: vereine unb Jagdgesell,chasten ganz ausgiebig gesorgt, und zuletzt machten auch die vielen schonen Gasthofe ganz energische Fortschritte, um die die nordöstlrche Steiermark betretenden Gaste nicht nur mit guter Küche und Wiener und Grazer Bieren sondern auch mit guten Belten bet Preisen aus der guten alten Zett würdig zu empfangen Und em gar treuherziges Volk von kerndeutschem Stamme wohnt m der steirischen @f?8marL0Qrr üUJC Hluterlandler haben das feurige Dampfroß iroch nicht schnauben gesehen. Aberglaube und Einfalt haben noch vielfach die Herrichast, und noch blickt das Landvolk mit Miß rauen auf alles Fremde; aber unter deni Kittel des Bauers schlagt em biederes, ehrliches Herz, was sich leicht erschließen läßt, wenn man sich nur die Muhe nimmt, zu ihm zu lprechen, und das Bergland der Jackler um die Ftsch- bacher Aloen war ia der Quellenboden, woraus der gemüthstiefe Dichter des steirischen Volkes, ^^^bttenfeier Rosegger, seine unvergleichlichen Schilderungen und Charakler- gestalten des steirischen Volkslebens geschöpft hat. , . q;'2Bcr lomit mühelos eine herrliche Natur genießen und in voller Waldesruh' se ne Nerven starken will, wer sich aus der fiebernden Hast der Großstadt hinausstüchten will auf sonnige Hohen und in lauschige Bergwinkei zu Menschen mit unverfälschten Sitten, und wer endlich einmal eine Sommerfrische sucht, wo man gut und billig leben und dabei alle Vorzüge des Landlebens im reichsten Maße genießen kann, der Steiermark^^"^^ unb komme in die steirische Ostmark, dem Garten der grünen . P , Zu 5. Diejenigen unter ihnen, welche das 17. Lebensjahr vor dem 1. April des lautenden Jahres vollenden und die für den Militärdienst erforderliche körperliche Entwickelung bestyen, werden, sofern sie die Portepöfähnrichsprüfung bestehen, zur Ver- .^ee 3 gemeldeten Pferde traten in Concurrenz. Gestüt Mariahall's amerikanZcker Rav^ W-ll-ch „spat D-mps-p", gefahren ton b-rrn L. Raym« si/gt7 leät 7b« Mr^°ka-7z irische braune Stute „Polly", die Doppelsiegerin v->m Sonntag Öeftüt äliariaball^ nm,ri® E'cher br. Wallach „Bob Johnson" war dritter. „Pat Lmo i-" t a e^b-ut-^n> brillant, zur großen Il-berraschung der Wettenden, die meist auf Polln" a-s tzt hatten ?o daß am Totalisator für 10 JL 90 JL ausgezahlt wurden. ’ * 9 9 1 6t 9 . ersohnungs - Handicap (Stichrennen). Trabfahren im Sulky Preis 900^L davon 600 JL dem Ersten, 200 JL dem Zweiten, 100 JL dem Drsttkn Fü/V erde fianber, welche m öffentlichen Rennen den Kilometer nicht schneller als 1 38 gelaufen sind Swger, wer 2 aus 3 Stichrennen gewinnt. Gewicht des Fahrers 75 Ko annn ' Einsatz 80 JL, halb Reugeld. Es betheiliqen fiA 4 ^erbe ^tance ^eter. ^".v. «Enths ametit bo. Stute’ ge^ bei diesem Nennen als erstes durch's Ziel. Gefahren wurde das Pferd von verrn I. Raymer. Zweites: Mr. Wade's englische br. Stute „Primetz Louise" Herrn Harrop. Drittes: Franz Steins amerik. br. Stute „Amerika". ,MiMie Franklm^ blieb auch beim 2. Stechen erstes, so daß das 3. Stechen in Wegfall kam 6 4 Großes Hürdenrennen. Preis 1000 JL (gegeben vom Rheinischen Renn- verein), hiervon 800 JL. dem Ersten, 200 JL dem Zweiten, ßerrenreiten ?ür hh ^cr Einsatz 20 JL p. o. p. Gewicht 3jähr. 62 Ko., 4jähr 72 Ko 5jghr 75 on WOO ^en 2,/« K° ertaubt, für jede' 1887 unb ^888XXe 1000 1 Ko extra. Distance ca. 2000 Meter. Die Einsätze und Reugelder werben zwischen dem Zweiten und Dritten getheilt. Von 10 gemeldeten Pferden laufen nur 5 Freiherr von Lppenhelm aus )einer schwarzbraunen Stute „Egerie" passirt zuerst das Qiel Cj wurde indeß Protest erhoben und vom Schiedsgericht dahin enffchieden, daß Egäi"" zu distanciren Herrn W. Kappes brauner Hengst „Fürst", geritten von Lieutenant^Frei, Herrn von Schenck, zum Sieger und Lt. Rolle's brauner Wallach „Landseer" geritten von Lieutenant Suermondt, als zweites zu erklären sei. Herr y Suermnnhi . braune Stute „Waldin«" ritt, stürzte, nahm aber feinen erheblichen Schaden Wie wei^a j ßnAnna^ Totalisator für „Fürst" emgetreten war, bewies der Umstand, daß für 10 JL 663 ausgezahlt wurden, für bie ©eiomner gewiß eine angenehme Ueberraschung. . ^outsa-Rennen. Trabfahien im Sulky. Preis 900 il hnnnn nnn u 2°? Zeiten, 100 JL dem Dritten. Für Pferde aller Lände? : K r JDif,a2ce 2(XX? Meter. Einsatz 80 Ä, Reugeld^O^ Fuchsbengst Blue Belle" nahm gUi^ di?'Führung und"blüb"auch°S?eg^^^ Kemmerich's unentbehrliches*N;ibrmittcl für Magenkranke, _______ Schwache u.Genesende. Von Acrzten verordnet. “ Aus Greifswald, 27. Mai, wird der „Frkf. Ztg." geschrieben: Eine für ^.Ostsee ganz uberrasckende Naturerscheinung ist in der Woche vor Pfingsten von Fifchein auf den. Inseln Darß und Hiddensote bet Rügen beobachtet worden, nämlich eine Fluthwelle. Am Morgen des 17. ds. gegen 3 Uhr hörten die auf der letztgenannten Zusel wohnenden Fischer plotzlick ein fernes Brausen und bemerkten, daß zwei große Wellen sich in der Richtung von N.-W. her auf die Insel zu bewegten. Der Wind war zur angegebenen Zeit ziemlich still und auch kein andeter Seegang im 28a ser bemerkbar. Naher unb näher kamen die Wellen, dratten sich dann aus d m stachen Strand und gingen bis hoch an^die etwa M Schritt entfernten Dünen hinauf, etn.stnc mers/nb au6ftcd,cn ln b-r°tt lagen mit sich führend und auf bie Dünl roerfenb. Die Äugen,-ugen meinen, daß, im Falle sie bereits draußen auf See sich befunden hatten, sie unrettbar nertoren gewefen wären. Auf die zwei ersten Wellen folg e noch eme dritte aber bedeutend kleinere und gleich darauf war das Wusier so ruhig wie vorher. Da diese Erscheinung in der fraglichen Gegend wohl kaum auf vulkantfche Urfachen zuruckzutuhren ist, io dürfte die Annahme nicht uiigerechtfertiat erichetnen, daß im Meeresboden an einer Stelle vtötztich Senkungen Jon ue cächt- Ucbet£m Um,a»ge stattgefunden haben, die dann die Wallung der Über ihnen lieg n^en Wasiermaisen zur Folge gehabt Haden. - An demfelbeu Tage ist übrigens in Swine . . ..... ---------, ,VU1 munde eine rnicressunte Luftspiegelung wahrgenommcn worden. In großer Deutlichkeit 8^n"brr-nnen Herrenfahren im Buggy. (Einspännig.) Handikap. Ehren- ? L^geite sich rn den höheren Luftsch.chten die hinterpommersche Küste wieder befonders La h 8”e,ten' Iur Pferde im Besitz und Dienstgebrauch von Mitgliedern au» Z'nnowitz Nachdem die Fata Morgana etwa eine halbe Swndc des Rerems ».h . .« k-h— ......L.,uu .3 i,[ltC , gedauert hatte, trat an Stelle der vorherigen Stille ein leichter Luftzug • Mber unb S '■, T'stance 2000 Meter. Einsatz M. 30 p. o. p. Es sind 6 Pferde gemeldet ftic« das Luftbild, bis es dann langfam verfloß. k z g, h h r und hoher laufen. ftenf nfätiiPtih (Srfi «... r._ r. , , - • ---- -- s b. Schleppiagd-Rennen. Ehrenpreiie dem Ersten und Zweiten taeaeben reunden des Sports) o-rrenretten. Für Pferde aller Länder, welche in leM-r Saison mindestens zweimal hinter der Darmstädter Schlepp - Meute aeaanaen llvb Handicap. Einsatz 30 Reugeld IO JL. Dsitance 3000 Meter. Di- Einsätze ^und Sieugelber werden zu % dem Ersten und i W JHVk * i ■1**4 ■ per Pfund 70 Pfg. [3871 in oorzügl Qual. empf. Gg. Petri Wws. Flaschenbier. Einem verehrlichen Publikum empfehle mein Flaschenbier aus der Actien Brauerei Gießen Exportbier, pro Flasche 23 H, Lagerbier pro Flasche 18 H Gütige Austräge werden bei jedem Quantum frei in'S Haus geliefert. Ileinr. Jentzen. 20] zum Mbstock, Westanlage 3. 3825 Billigster Verkauf von neuen Hofen, Westen, Säckchen, Joppen in Buckskin und Zwirn u. desgleichen Anzüge, Hemden, Blousen, blaue Ueverztehhosen und Jacken, Metzger- vloufen und Jacken, Kittel Arbeiter- schürzen, Militärhosen, Knaben- Anziigen, Stiefeln, Schuhen, Damen- und Kinderstiefelchen, Pantoffeln, Bettzeug rc. tu bet Iiouls Rothenberger, Nruenweg 22. ta®" Arbeitern halte ich den Verkauf von getragenen Kleidern, Wäsche und Stiefeln ferner bestens empfohlen. 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