Nr. 2S6 Zweites Blatt. Donnerstag den 1. November 1888. Amts- und Anzcigeblati für den Kreis Gießen. W 7- ««•>»*'i« -=”~w- $S“JÄÄÄS'SS’Ü! Amtlicher Hheil. Gießen, am 25. October 1888. Betreffend: Die Unfall- und Krankenversicherung der in land- und forstwirthschastlichen Betrieben beschäftigten Personen. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Srotzherzoglichen Bürgermeistereien des «reise». Unter dem 29. September l. I. haben wir Ihnen den Entwurf eines Statuts mitgetheilt, durch welches die land- und forstwirthschastlichen Arbeiter, deren Beschäftigung ihrer Natur nach im Voraus aus einen Zeitraum von weniger als eine Woche beschränkt ist, der Krankenversicherungspflicht unterworfen werden sollen. Grobherzogliches Ministerium des Innern und der Justiz hat nun aus redactionellen Gründen empfohlen, dem Statut eine etwas veränderte Fassung zu geben. In dem neuen Entwürfe werden die beiden Kategorieen der der Versicherungspflicht zu unterwerfenden Personen unter I und II getrennt ausgeführt, während unter III die gemeinsamen Bestimmungen enthalten sind. Sodann hat Großherzogliches Ministerium die Einführung von Ucberweisungs-Formularien empfohlen, welche auf der ersten Seite des gebrochenen halben Bogens das Formular zur Ueberweisung selbst, auf den beiden inneren Quartseiten Raum zur Quittung der gezahlten Beiträge und auf der Rückseite eine Belehrung der Versicherten über die Bedeutung der Ueberweisung enthalten. Das Formular ist nachstehend abgedruckt. Die Versicherung der unständigen Arbeiter liegt im Interesse dieser Arbeiter selbst, weil ihnen nach erfolgter Versicherung die Wohlthaten des Gesetzes vom 15. Juni 1833 zuzuweisen sind und weil denselben dann im Falle der Erkrankung nicht nur ein Anspruch auf Uebernahme der Kosten des Hellverfahrens auf die Krankenkasse, sondern auch ein Anspruch aus Auszahlung des festgesetzten Krankengeldes zusteht. Die Versicherung dieser unständigen Arbeiter liegt aber auch im Interesse der Gemeinden, well nach § 10 des rubr. Unfallversicherungsgesetzes vom 5. Mai 1886 die Gemeinden ohnehin verpflichtet sind, während der ersten 13 Wochen nach dem Unfälle eines land- oder forstwirthschastlichen Arbeiters die Kosten des Heilverfahrens zu übernehmen. Die Gemeindevertretungen verschiedener Gemeinden haben sich gegen Erlaß des Statuts mit Rücksicht darauf ausgesprochen 1) daß die unständigen Arbeiter für die Zeit, in welcher sie eine Beschäftigung gegen Lohn nicht finden, zur Zahlung der Beiträge nicht im Stande seien; 2) daß durch die An- und Abmeldung der unaufhörlich abwechselnden Arbeitgeber, durch die Ueberweisung derselben, durch den Eintrag der Namen derselben in den Listen und Büchern des Rechners eine allzugroße Arbeitsbelastung sowohl für den Bürgermeister, als auch für den Rechner entstehe. Der erste Einwand dürste wohl die Ablehnung der Einführung des Statuts nicht rechtfertigen. Kann ein Arbeiter in der Zeit, in welcher er eine Beschäftigung gegen Lohn nicht finden kann, die Krankenversicherungsbellräge nicht entrichten, dann sind dieselben, wie andere uneinbringliche Gemeindeeinkünfte auch, niederzuschlagen. Der weitere Einwand erscheint dagegen als vollständig unbegründet. Nach dem Statut sind nämlich die ArlMgeber zur Anmeldung ihrer unständigen (unter 6 Tage) beschäftigten Arbeiter gar nicht verpflichtet; ein Eintrag der Namen derselben in die Listen rc. findet daher gar nicht statt. Die unständigen Arbeiter haben sich vielmehr selbst zur Versicherung anzumelden oder sind von Ihnen der Krankenkasse als Mitglieder zu überweisen. Es werden daher nur die Arbeiter selbst der Krankenkasse von Ihnen überwiesen, nur die Namen dieser in die Listen eingetragen. Hierdurch entsteht aber keine übermäßige Arbeitsbelastung. Wir sehen daher nunmehr binnen 8 Tagen Ihrer Aeußerung, sowie der der Gemeindevertretung darüber entgegen, ob die Einführung des nachstehend abgedruckten Statuts für wünschenswerth erachtet wird oder nicht. v. Gagern. Statut für -en Kreis Gieften. Auf Grund des § 2 Ziffer 1 des Reichsgesetzes vom 18. Juni 1883, die Krankenversicherung der Arbeiter betreffend, und des § 142 des Reichsgesetzes vom 5. Mai 1886, die Unfall- und Krankenversicherung der in land- und forstwirthschastlichen Betrieben beschäftigten Personen betreffend, des Artikels 24 des Großh. Ausführungsgesetzes vom 4. April 1888, des § 26 der Großh. Ausführungsverordnung vom 11. Juli 1888, sowie ferner der Artikel 12 und 31 der Kreis- un) Provinzialordnung hat der KcelStag des Kreises ... mit Beschluß vom .... 1888 und mit Genehmigung Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz vom bestimmt: I. Die Anwendung der Vorschriften des § 1 des Reichsgesetzes vom 15. Juni 1883, die Krankenversicherung der Arbeiter betreffend, wird für den Kreis Gießen auf diejenigen in § 1 deS vorerwähnten Reichsgesetze- bezeichneten Personen erstreckt, deren Beschäftigung ihrer Natur nach eine vorübergehende oder durch den Arbeitsvertrag im Voraus auf einen Zeitraum von weniger als einer Woche beschränkt ist (§ 2 Ziffer 1 a. R G.) Die nach Vorstehendem der Krankenversicherungspflicht unterworfenen Personen haben ihre An- und Abmeldung zur Krankenversicherung spätestens am dritten Tag nach Beginn der Beschäftigung, beziehungsweise nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses bei der Gemeindebehörde des Beschäftigungsorts (§ 49 a. R. G) selbst zu bewirken, sowie die Versicherungsbeiträge nach den Vorschriften des § 51 des Reichsgesetzes vom 15. Juni 1883 selbst einzuzahlen (§ 2 Abs. 2 und § 54 a. R. G.). II. Innerhalb des Kreises Gießen wohnende Personen, welche, ohne zu einem bestimmten Arbeitgeber in einem dauernden ArbeirS- verhältnitz zu stehen, vorwiegend in land- oder forstwirthschastlichen Betrieben des Kreises gegen Lohn beschäftigt sind, werden, so lange sie nicht zu einer die Versicherungspflicht begründenden Beschäftigung in einem anderen Erwerbszweig übergehen oder Mitglieder einer Betriebskrankenkaffe werden, auch für diejenige Zeit, in welcher eine Beschäftigung gegen Lohn nicht stattfindet, der Krankenversicherungspflicht unterworfen. Dieselben sind in Gemäßheit der Bestimmung in § 142 Abs. 2 des Reichsgefetzes vom 5. Mai 1886 der Gemeindekrankenversicherung, beziehungsweise der Ortskrankenkasse ihres Wohnortes durch die Bürgermeisterei dieses Ortes zu überweisen. Ihre Versicherung beginnt mit dem Tage ihrer Ueberweisung. Die Ueberweisung ist zurückzunehmen, wenn die Voraussetzungen ihrer Zulässigkeit aufhören. Die Ueberweisung, sowie der die Zurücknahme derselben ablehnende Bescheid kann nach Maßgabe des § 12 Abs. 2 des Gesetzes vom 5. Mai 1886, des Art. 26 des Großh. Gesetzes vom 4. April 1888 mittelst Recurs an den Kreisausschuß angefochten werden. Gegen die Entscheidung des Kreisausschuffes ist nach Art. 25 und 26 des Gesetzes vom 4. Aprll 1888 der Recurs an den Provinzialausschuß zulässig. III. Die Vorschriften der §§ 49, 50, 51 und 53 Abs. 1 des Krankenversicherungsgesetzes vom 15. Juni 1883 finden auf die Arbeitgeber der nach den Bestimmungen des gegenwärtigen Statuts unter I. und II. versicherungspflichtigen Personen keine Anwendung. Die Vorschrift des § 52 Abs. 1 des erwähnten Gesetzes findet dagegen auf Arbeitgeber von nach I. und II. versicherungspflichtigen Personen in der Weise Anwendung, daß dieselben den von ihnen beschäftigten Personen ein Drittel der von den letzteren zur Gemeinde-Krankenversicherung bezw. zur Ortskrankenkasse eingezahlten Beiträge für die Dauer ihrer Beschäftigung zu erstatten haben, ohne daß eine Einrechnung dieser Beiträge in den vereirlliarten Taglohn statthaft wäre. Vor der Ersatzleistung ist der Arbeitgeber berechtigt, von dem Arbeiter den Nachweis der bereits erfolgten Beitragsleistung für die abgelaufene Beschäftigungszeit zu fordern. Streitigkeiten zwischen Arbeitgebern und Arbeitern über die Berechnung der von den Ersteren zu ersetzenden Beiträge sind nach § 53 Abs. 2 des gedachten Gesetzes bezw. nach § 125 a der Gewerbe-Ordnung (Novelle vom 17. Juli 1888, Reichsgesetzblatt Nr. 24) durch die Bürgermeisterei des Wohnorts des Arbeitgebers zu entscheiden. Gegen diese Entscheidung steht die Berufung auf den Rechtsweg binnen 10 Tagen offen. am 1888. Großherzogliches Kreisamt Aeberweisung Der . ........ wohnhaft zu wird hiermit auf Grund des § 142 des Reichsgesetzes vom' 5* Mai' 1886 und des Statuts für den Kreis .... vom 188 der Gemeinde-Krankenversicherung zu * überwiesen Die Versicherung des Genannten beginnt mit dem heutigen Tage. ....... am . . ten......188 . . Großherzogliche Bürgermeisterei Zugestellt am Monm Quittung über geleistete Beiträge. 1889. Monat 1890. Zur Beachtung. UjSä L -Sä LtWMAMWi- 3 lüfT tritt *U CtnCm h^stimmten Arbeitgeber in ein dauerndes Arbeitsverhält- •:=■«taÄswsar **«&’& d. wenn er Mitglied einer BetriebskrankeZas e geworden ist aufgt6t; R-curs m?ß^bsttn-n I^Tag-n^von d-rÄIlluna" bbtr"in'iä“«M“§ ^lässig. Der 1 dem Kr-isa°usschuß angejc^^b Ber^tS^^rb^n. an g-r-chn-t, bei künftig einen bevorzugten Platz einnehmcn. ca. v/£ i) Deckungskapital der voraussichtlich anfallenden Policen 2) Kriegsprämien angenommen zu . 3) Dreiviertel der allgemeinen Reserve z. $t. 4) Ueberschuß des laufenden Jahres z. 8t. ' .' 5) Dreiviertel des Sicherheitsfonds z. Zt. veAeihe^n sw;e r 0 & f nn, be™ Buche dadurch' 102,000 5,000 1,050,000 3,000,000 7,073,000 gas Vorkommen von Viehseuchen im Grohher^ogthum Dessen während des Monats September 1888 Florstadt am 21. ©epkmber, jeDeemal bei einem kreptrten Rtndotehstücke. 3 Dierde Ansteckung stehen unter polizeilicher Beobachtung bÄ S Ä,'S M'V'ti s;„r fcb?» s” b'ÄL? SÄbi„®"‘ -»«‘«X'Äaf'Ä’ *•“" Irfuw fr 9 Qntet' Ausstattung in Original.Ban" mtt Gmdschnstf geliefert worden und wird schon morgen in das hiesige Untersuchungsgefängnis ein- I „nrr. u r'l0t^ tn ®leBen- vM 2.50. — Der lyrische Dichter welcher sich seiner i a^*Cn fccr ®tr,afc v'egen den Betrügereien und Unterschlagungen hat Leben des ba§ geräuschvolle Treiben der Außenweit, in das innerste Boleg wegen eines schweren an einer minderiährigen Verwandten verübten I J menschlichen Gemüthes versenkt, ist das Stiefkind unserer frihnpfHpFitmrti $ °°'br°ch-ns noch -in- weitere Bestrafung hi-'rzu°erwarttn u °"ub'°n Sittlichkeits. nm.vatzen-n Ze.tt Wahrend die wet^schichilich^ be'r ÄÄ .. ~ 'n?g-r israelitischer Lehrer aus Kurhessen würbe heute >nehr7urück die Nänaeleimr 3nte^ffcn °bs°rbiren, tritt der Lyriker immer L LLe unlängst vorg-kornrn-n- Beraubung WW^rtba ®?a„ÄÄÄ geftern^i^ag4 b"r,Ra^mm/tunterofpder*©4mittttCrBomU88^e3n^fanteede-Ktgri>nEntl)^SBk | f"n Eb d-r S°lbstmvrb mit bieser Revision und geistig hochstehenden Mutter ist^/ida LLan"z schnell h"angLft7als' ?Ä^.u dem Zucker zu greifen Als besonbers vortheilhaft sifr ben Winzer bei so schlechten Jahrgängen würbe in ber Versammlung bas freie Schankrecht b^ eichnet bei dessen Gewährung solch- Weine ein- wünschenswerthe Absatzquellc fänden 1 ’ - ®cim Beispiele anberer Siäbtc solgenb, hat auch Darm stabt in seinem neuen Schulbau am Ballonplatz eine Anorbnung von hvgienischeni Wertde aeirnften nfimdtb bi- Errichtung einer Bab-anstalt für bie Schulkinb?. In dieser Anstatt beftnb'N sich 0 Badewannen und lO Brausen, die Erwärmung des Wassers gkschieht I TV6 Dichtung wehen, erwecken eine Spannung,'"dst 7rst mst'ben'Lm Sanben. Die BabeeinrichtMg lieferte die^Mrma Möhrttinln Stttttgart'^ °°r- ^.rühmlichst bekannte Pröfeffo^H'"«ggU PZ 9,^^'’emfcffe?nbüm banr tw' m *" - am Kriege sich betherligten Aerzte unentgeltlich; ’ ' »jÄäÄÄH 2“» S>« w. feiÄffi.?**" “ *,w 3'“ -»"SXK* Ä.X'föffil. b" - , 3- fur Irct? ai8Aa8 6Ealeitenbe SomBattanlen gegen eine einmallge Extra- Umkehr in Aussicht gestellt. Bor einiger Ze t hatte ttr E Enae i? ein^^u/"° gÄSÄÄsÄSsais unb Rundreisen, Aushebung des Freigepäcks, Wegfall der vierten Waaenklasse und Beseitigung der dritten Wagenklasse in den Schnellzügen, Maßregeln beren nactibaltiac Wirkung für bas Reisepublikum aber durch allgemeine Ermäßtaung b^ Fabrvretse ?elben °an ®§rro,rb vorausgesetzt, baß bet den vorgefchlagenen Reuerunaen die Eisenbahnverwaltung sowohl als auch das Publikum gewinnen werden Näheres an? hAÄ ^^^hnung ber Abänberungen im Einzelnen, über das Maß ber Erwägung unb bas ganze System der Reform bleibt abzuwarten. Einstweilen ist die Etsenbabn- verwaltung noch mit dem Studium der Frage beschäftigt, sie wird später wenn dasselbe neffCpnH^FQif ? tC^Cnbc? geführt haben wird, mtt ihren Ansichten an die bte^g^KnhtnfpH* ^^E^tn ist es sehr dankenswerth, daß die Eisenbahnverwaltung bc,n Mutigen Verkehrsbedürsntsfen eine leichtere Be- ^0« hla“ hCn !S? ^lcher Entschlossenheit an's Werk gegangen tft. Allgemeiner Anzeiger. Gänzlicher Ausverkauf. Wegen Wegzug nach Frankfurt a. M. muß mein Lager vollständig geräumt werden und verkaufe deßhalb sämmtliche Waaren zu jedem annehmbaren Preise. 7988 Aufforderung. Flur II Nr. 20 in der Gemarkung Lollar ist am 8. September, beziehungsweise 25. November 1863 der Ehefrau des Johannes Rohrbach II. von da für 515 fl. 24 fr. verpfändet worden. Diese hat Löschung im Hypo- Ihekenbuche beantragt, kann aber die Hypothekurkunde nicht beibringen. Wer noch Ansprüche aus die Hypothek haben sollte, hat dieselben so gewiß binnen 6 Wochen hier geltend zu machen, als sonst die Löschung erfolgen soll. Gießen, den 29. October 1888. Großherzogliches Amtsgericht. Langsdorfs. 8806 Donnerstag den 1. November, Nachmittags von 2 Uhr an, werden im früheren Bramrn'schen Loeal, Neustadt 55 r 30 neue Damen - Winter - Mäntel versteigert. Außerdem kommen zum Ausgebot eine Parthie wenig getragene feine Damen- Neider, dabei ein Carvemirkleid. Louis Rothenberger, 8746 Taxator. Von den bei der im Bramm'schen Sälchen abgehaltenen Mobiliar-Versteigerung übrig gebliebenen Gegenständen verkaufe in meinem Geschäftslocal (Neuenweg 22): 2 schöne ovale Tische, 1 Chaiselongue, 1 Salonsptegel (270/72) mit 2 Armleuchtern. 1 oval. Spiegel, zwölf nrrstv. Stühle, 6 kirschb. Stühle, einen Sessel, 2 runde Gartentischchen mit drei Stühlen, weiße Bettüberzüge, 3 Dtzd Thee- servietten, 1 Tafeltuch mit Servietten, Glas-, Krystall- und Alfenide- Gegenstände u. a. Louis Rothenberger, Taxator, 8688] Neuenweg 22. IW. Kann, Marktstraßr. Ieilgeöotenes. Liefere feine weiße Erfurter Samenkartoffeln (feinste Speise- kartoffeln) franco Bahnhof Gießen ä Ctr. 3,60. Bei größeren Bestellungen frei ins Haus. H. Fey, Cölbe. Bestellungen nimmt entgegen Gast- wirth L. Flett. 8523 Salz von der Großherzogl. Saline Bad-Nauheim aus gradirter Soole dargestcllt, ausgezeichnet durch seine Schärfe und Leicht- loslichkeit, Kochsalz, Viehsalz, Badesalz, Eissalz, Mutterlauge, letztere in Saiinenkannen, alles bester Qualität, wie allgemein anerkannt, ist stets vorräthig und zu den billigsten Preisen zu beziehen oer Herrn Kaufmann Car 11 Bieier auf dem Kreuz in Gießen. Grossh. Salinen- und Bergamt Bad-Nauheim. Jäger. p~?.p 150 Stück Regenschirme heute neu eingetroffen zum Preise zwischen JL 2.20 bis M 4.—. Tadellose Waare. Jean Häuser, Gießen, Neuen Bäue 12. [8801 Königs-Reisstärke d« cM)ac$v. Feinste Parfümerien und Toilettemittel, reichhaltiges Lager in dem [8604 Drogengeschäft von Otto Schaaf, Seltersweg 39. Wichtig für Hausfrauen. Die Holländische Kaffee-Brennerei H. Disque & Co., Mannheim empfiehlt ihre unter der Marke Eikphanlen-Käffee wegen ihrer Güte und Billigkeit so berühmten und nach Dr. von Liebig’s Vorschrift gebrannte hochfeine Qualität Kaffee's: f. Java-Mischung per Vs Ko- M 1.20 f. Westindisch , tt u h 1*40 f. Menado , „ „ „ „ 1.60 f. Bourbon „ - „ „ „ 1.80 extraf. Mocca , „ „ „ „ 2.—. Durch vorzügliche neue Brennmethode kräftiges feines Aroma. Große Ersparniß. Nur ächt in Packeten mit Schutzmarke „Elephani" versehen von 1, Vs u Vs Pfund- Niederlagen in: Gießen bei: Gerh. Bötz, I. Retter, Chr. Ludw. Thomas, August Noll. Lich bei: I. Häuser. [5870 Weißkraut, Rothkraut, Wirflng 1 und gelbe Kohlraben 8694 i verkauft Friedrich Cost, Neustadt 10. 1 2 Corsetten für Damen und Kinder mit Fischbein-, Uhrfeder- und Rohreinlagen, prima Stoffe, tadellosen Sitz, empfiehlt in großer Auswahl unb zu billigen Preisen Robert Haas, Seltersweg 18. Zurückgesetzte CorsettS zu bedeutend ermäßigten Preisen. [5966 Haffee, Z reinschmeckend, roh und stets frisch gebrannt, in allen Preislagen bei August Noll II., Bahnhofstraße 53. Neuetürk. Pflaumen find eingetroffen bei Ferd. Drehes. 8114 21 Marktplatz 21. Weiu-Specialiiaieu. 1884er Burgunder Roth- wein, pr. Flasche, incl. Glas, JL 1.50, 1883er Erlauer rother Ungarwein, pr. Flasche, incl. Glas, 1.20, vortreffliche rothe Tischweine, bester Ersatz für die geringen Bordeaux- Weine, empfiehlt Carl Schwaab’s 7978] Delicatessenhandlung. Bei Entnahme von 12 oder 25 Flaschen treten billigere Preise ein. 8693] Gebrauchter Jagdwagen zu verkaufen. E. Mohrmann, Bet.-Anstalt. Mein Ausverkauf Dauert nur noch kurze Zeit und gebe ich deu Rest meiner Waaren zu sehr billigen Preisen ab. J. Pfeffer, AahiihMraße 8. nzetpen, [8749 mit Glas, empfiehlt x/caiten eto. eio. empfiehlt 8155 Loui- Lony, Bahnhofstraße. Ein Küfer C Roth 8809] 6882 Gd. Silvereifen. Joliannisbeeren-Wein selbstbereitet, per 3/4 Literfl. 70 H S2? r nt-ä/i-lLvngo - __Friedrich Leo. Ahornlaubsäge Holz und Vorlagen sowie die dazu paßenden Q-OU-VC'Z'fo tnti und oÄns S'Ttcmo^iamnto 8808 Für Gießen und Umgegend wtrd etn tüchtiger Vertreter auf Grab-Monumente gegen hohe Provision sofort gesucht. E. Große & E. Müller Nachfolger (Inhaber Adolf Hörig), Bildhauerei und Marmorwaarenfabrik Riesa a/Elbe (Sachsen). [8808 Kaffee In vorzüglicher Qualität, roh per Pfd. Mk. 1.20, Ml. 1.40, Mk. 1.50, Mk. 1.60, gebrannt per Pfd. Mk. 1.40, Mk. 1.60 u. Mk. 1.80 empfiehlt 3000 bis 3500 Mark jährl. Nebenverdienst I: können solide Personen jeden Standes bei einiger Thätigkeit erwerben. Offerten sub I ? J. 4333 an Rndolf Mosse, Frankfurt a. M. 8599 I j Prima Anthracitkohlen empfiehlt 8357 Emil Lotz, Kirchenplatz. Für das neue chemische Laboratorium wird ein weiterer, gut empfohlener und zuverlässiger Diener gesucht. Großherzogliche Direction. _________kProf. Naumann. [8796 Zu miethen gesucht: ein schönes Familienlogis von 6 Zimmern und Zubehör per März nächsten Jahres. Offerten mit Preisangabe unter C. 50 \ an die Exped. d. Bl. erbeten. 8794 werden oo/tne-ßUen^ anyefeidigd 7174 Große Auswahl in wollenen Bett- und Pferdeteppichen, wasserdichten Pferdedecken, Schürzen und Wagendecken billigst bei 8020 ?iMisWittichH.,N^ll'u. Buckskin-Rester verkaufen bedeutend unter Preis ^8528 Gebrüder Scheel. SMgr Wegen Wegzug nach Düsseldorf — muß mein Lager vollständig geräumt werden und gebe daher sämmtliche Waaren bedeutend Einkaufspreis ab; j, B.: Herbst Paletots früherer Preis MK. Winter-Paletots (pr. Ouat.) „ „ Complete Anzüge „ „ „ „ „ (pr. Ouat.) „ „ „ Hosen Knaben-Patetots Knoden Anzüge Kammgarn-Gehrock-Anzttge Confirmanden-Anzüge Complete Taillenrock-Anzüge „ zu verkaufen $ Hermann 18.—, jetziger ■ Preis MK. 11.— 36.—, „ 11 11 22.— 24.-, „ » 11 4 2.— 36.-, „ 11 23 — 10.50, 0 1* 6 6 50, „ 11 11 3 — 9 > n 48-54, ,, 11 11 4.40 11 11 33 — 21- „ 11 11 IO — 39-45, „ 11 11 2a.— Marx, 9 Marktplatz 9 unter 8802 -50 n Zimmer zu ver- Neustadt 8 II. K5» 6941] Schöne Wohnung preisw irdig zu vermiethen.Grünbergerstroße 24. 6273 Ein Logis. 3—4 Zimmer, zu vermiethen.Schutzenstraße 11. 6.— 2.20 ä ä ä II II 6) s Personenbillets . Kassenpreis Stellenvermittelung für Kaufleute (Prinzipale und Weftülfen). Verband Deutscher Handlungs- gehülfen in Leipzig. [7889 Pelz, Plüsch, Krimmer, sowie alle Neuheiten in Besätzen eingetroffen. Trikotkleidchen und Knabenanzüge, Trikottaillen und Blousen. Decken, Läufer, Tabletts, Betttaschen, Bürstentaschen rc. ;um Sticken. Gestickte Pantoffeln in schönster Auswahl» Cmrr» Jos» Keltei^ fm Hause des Herrn Buchhändler Wilh. Ferber. vermischte Anzeige«. Tüchtige Acquisiteure werden für Gießen und Umgegend von einer der bedeutendsten elektrotechnischen Fabriken gesucht. Off. sub 6. 0. 2131 an Haasenstein & Vogler, Frank- furt a. M. erbeten. 8737 Ausgekämmte Haare ! tauft Kaplansgasse 2. 8690] Freundliches^kkneiplöeal auf einige Abende in der Woche abzugeben. Bahnhofstraße 7. 4 r i j 8783 Ein tüchtiges Mädchen kann so- j fort Stelle erhalten durch Frau Schmidt, । Vermtethcrin, Seltersweg la. SR^ion: A. Sch-pda. - Dru-l uni Verlag der Brühls Druckm (Fr. Ehr. Pietsch) in Gi-ßm. 5 Im Clubsaale. Sonntag den 18, November, Abends 7Uhr I. Kai«r«il*ii(l der Herren Scholz, G. Wettengel und J. Walbrül vom Coisservatos-lum in Cobleoz« PROGRAMM. Clara Schumann, Trio op. 17. Bocherini, Sonate für Cello und Klavier. Beethoven, op. 97 gr. Trio in B. Abonnements: 4 Abende 9 «X, Einzelkarte 3 und 2 welche in der Musikalienhandlung von Herrn E. Challier zu haben sind. 7545 4359] Frankfurterstraße 37 II. Stock: | 6 Zimmer rc. zu vermiethen — alsbald I zu beziehen. Abmmkments-Concerte Stein’s Garten (Saalbau). Die Capelle des 2. Großh. Hess. Jnf.-Regiments Nr. 116 erlaubt sich hierdurch zu einem Cyclus von Abonnements - Concer len ernzuladen Die Concerte finden in den Ttrin'schen Lokalitäten statt. Allen Anforderungen der Neuzeit zu entsprechen, werden Mozart-, Beethoven-, Wagner-, Strauß-, Wiener und italienische Abende stattfinden, wozu ein mufik- und kunstliebendes Publikum ergebens! emgeladen wird. Der Abonnements-Preis für 6 Concerte beträgt: Familienbiüets bis zu 4 Personen ä jt. 7.— 8478] Möblirte Zimmer zu vermiethen __Louis Flett im Schwanen. 8419 Ein möblirtes Zimmer zu vermiethen. Bahnhofstraße 62._ 5707] Freund! möbl/ Zimmer sofort zu vermiethen: Liebigstraße 41, neben der Holzhandlung des Hrn. S- Katz en st ein. _________F. Appel Wwe. 4725] Laden mit LogiS zu vermiethen. — Möhl, Bahnhofstr. 26. 6901] Schöner gaben, mit oder ohne Logis, zu vermiethen bei _______Fr« Leo, Seliersweg 71. 4181] Laden mit Wohnung ist per sofort zu vermiethen. L. Klinket, Bahnhofstraße 8. II II d 6650] Neubau, Ecke der Ble h- und Lonystraße: Bel-Etage, 6 gen Zimmer, 2 Mansardenzimmer rc., sofort, auch später zu vermiethen. 6568 Die dritte Etage, 5 Zimmer, zwei Bodenkammern, Gartenantheil rc, ist zu vermiethen und sofort beziehbar. Nordanlage 29. 6141] Gartenstraße 27 mittlerer Stock, 6 Zimmer u. s. w-, zu vermiethen. Gefchw. Gaguoin. 5310] Große Wohnung im Merz- schen EckhauSz. verm. Bahnhofstr. 50 4997 Der obere Stock meines Hauses, 7 Zimmer und Zubehör, Wasserleitung, Gartenantheil, ist zusammen oder getrennt zu vermiethen. .Dr. A. Mettenheimer, Franksurterstraße 6. Tücht. Schlostergeselle Beschäftigung gesucht von 8779] C.^tzohmeyer, Sonnenstr. 1t. 8781 Ein zuverlässiger Bursche vom Lande zu einem Pferd gesucht. _________________Franksurterstraße 78- Unterricht in allen Strickarbeiten ertheile Mädchen jeden Alters. Auch werden Jacken, Röcke und Kinderkleidchen gut und billig angefertigt. Louise Staus, Wetzsteingasse 40. Anmeldungen jeder Zeit. 8491 Bahnhofstraße 27 IT. Etage. , Anfang der Concerte wird im „Gießener Anzeiger" und den „Ober- ! vermiethen.^^°^ mobllltt^Z^mmer^zu hesfischen Nachrichten" bekannt gemacht. \ ~8o73 Einmöbl.ZimmermttbVsonderem Dle Abonnements'Liste circulirt i Eingang zu vermiethen. Asterweg 53 I, Gießen, im October 1888. $ 7'980] Möbliere Zimmer zu vermiethen E (\ Krausse, Großh. Musikdirector, i x7,.1 ——--- Gart-nftraß- 27. miethen. 5445] Logis im 1. Stock Selterswea 33 zu vermiethen. F. Hoffmann. 7540] Familienwohnung zu vermiethen. Neuenweg 40. 7698 Der zweite Stock meines Hauses mit 6 Zimmern, Küche und allem Zubeh., nebst Wasserleitung, ganz oder auch getrennt, zu vermiethen- PH. Strack, Bahnhofstraße 58, 8129] Kl. Familienlogis zu vermiethen» Licherstraße 5. 8591 Der untere Stock meines Hauses zum Geschäftsbetrieb geeignet, z. vermiethen Chr. Noll UI. Wwe.. Canzleiberg 5. 8öl4 Eine kleine Familienwohnüngür vermiethen. Friedrich Kühne senior, Wallthorstraß e. 8626] Neuen Baue 20 ein Logis unb einz. Zimmer zu vermiethen.___ 8756 Eine Wohnung von 3 Zimmern nebst Zubehör zu vermiethen- Gärtner Noll, Licherstraße. 8761 Der 3. Stock int Neubau, Grünbergerstraße 14, mit 6 Zimmern, Wasser- leltung u. s. w, zu vermiethen und kam sogleich bezogen werden. Näheres im Hinterhause I. Stock. 8747] Möbl- Zimmer mit oder ohne Kost zu vermiethen. Lindenplatr 7. 8081] Schön möbl. Parterre - Zimmer mtt separatem Eingang zu vermiethen. _____ Westanlage 15. 8075 Ein freundlich gelegenes, gut möblirtes Zimmer zu vermiethen Ludwtgstr. 34, 1 Tr., nahe d. Univ -Gebie. 8359] Schön möblirtes Zimmer, nach der Straße gelegen, per sofort oder 1. November zu vermiethen. Wegzugshalber ist in bester Ge- schaftslagc der Stadt ein Haus mit Laden weiter zu vermiethen oder zu verkaufen 8^9 durch Wilhelm Krämer. Aermietyrmgen. | 8453 Ein Logis zu vermiethen. _____________________Wolkengasse 11. 8674] Kl. schönes Logis zu vermiethen- KrosdorferOraße 17. 8640 Der 2. Stock, 5 Zimmer mit allem Zubehör (große Bleichplatz) zu vermiethen bei H. Ruckftnhl I., verl. Asterweg 55. 8637 Ein Familienlogis im Hinterhaus zu vermiethen. Grünbergerstraße 36. 8386] Frankfurterstraße 12, parterre, sind vier ineinandergehende Zimmer (möbl- oder unmöblirt), zusammen oder getrennt, zu vermiethen.__________________________ 8508] 2- Stock mit geräumigem Keller sofort oder später zu vermiethen I. Pfeffer, Marktplatz. 8297 Ein Logis zu vermiethen bei C. Atzbach, Leihgesternerweg 9- 8172 Ein Logis im 1- Stock sofort zu vermiethen. Kaplansgasse 5. 8034 Ein kl. Logis zu vermiethen bet Georg Mühl, Bahnhofstraße 26. 7993 Eine Stube sofort zu vermiethen ____Neustadt 47. 7957] Zu vermiethen ein freundliches Logis an ruhige Leute: Neustadt Nr. 28. , Auch ist da sel bst ein einfach möblirtes Mansardenstübchen billig abzugeben. 7878 Die seither von Herrn Dr. med. von No orden innegehabte Parterre- Wohnung, 8 eo. 10 Zimmer, Wasserleitung, großer Garten mit Vorgarten, Bleichplatz und Trockenraum, auf Wunsch Pferde stall, Remise nebst Scheuer zu vermiethen. __________________Frankfurterstraße 40. 7921 Der 1. Stock, 6 Zimmer und Zubehör, alsbald zu vermiethen bei Wilh. Reiber, Bahnhofstraße. 8686] Kleine Mansardenwohnung zu vermiethen._______________Ederftraße 4. 7802 Der 2. und 3. Stock in meinem Neubau, eoent- mit Stallung, gleich beziehbar, zu vermiethen. Gg. Schäfer, Grünbergerstraße 15, Hinterhaus. 7786] Mansardenlogis zu vermiethen. K. Leib Wwe., Schützenstraße 14. 7062 Der dritte Stock meines Hauses, 6 Zimmer, Wasserleitung u s. w, ist sofort zu vermiethen. Dr. Ploch. 85oo Eingang Schlosigasie 8666] äüs" Wärterin bei----------- Wöchnerinnen empfiehlt sich, gestützt auf gute Zeugnisse Marie Koch, Kreuz platz 6 III