2,91 Mittwoch dm 30. November w WWW WWD Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. jvtrrearrr Schulstraße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. SSä 2 Mark 20 Pf. mit Bring-rlolm. ^^urch^re^Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. 8,,lrlffe,b: 1« »W b« b«r.«<« ln 1888 Bekanntmachung. zx» KSLKS ^erathen unter der Bedingung ertheilt bat. daß nickt mebr als 10000 ä ( 4lll?S oon »affeln, Rindern, Schweinen und landwirthschaftlichen für Prämiirung) mindestens 70o/0 be8 &%TaÄ»Xfe bÄfe S*? TS Betrags von 300 Zugleich ist der Vertrieb der Loose im Großherzogthum gestattet wordem 3 °°" ^ewinngegenständen zu verwenden sind. Gießen, den 26. November 1887. Großherzogliches Kreisamt Gießen. *-------------------------- Dr. Boekmann. Politische tteberficht. die Unfallversicherung land, und forsimirtbfchasMch^Lrbester^, das F °'r- ch. MSI-N . 1'110 (SrrfAbt».» onn« ,.£T.....u er m , r. , ,U ' *“« v°nG-tstli«en Die Finanzlage »to ahTÄ 6e,Z? fo o“§ eine nm^ß? Herabminderung der directen Abgaben stattfinden ^nn. Zum Schluß gedenkt die Rede in warmen Worten des schweren Leidens des deutschen Kronprinzen. Vorlage ein finanzielles Opfer von etwa 100,000 erfordern werde und daß fie namentlich bezwecke. das landsturmpffichtige Alter um einige Jahre zu erhöhen ... . Gießen, 29. November. 1 ßnrnn onprinz6n liegt von dem hohen j ™ v v >»1 • w & m am sreuag vom Vroßyerzoa mit einer Ricken selbst eine tm Allgemeinen ziemlich tröstliche Mittheilung vor. Der Thronrede eröffne! worden, welche als Vorlagen aufzählt: Gffetzentwürse betr £rTe n5b!nfpXr« Tr°Uf Tbeilnahwz.Depesche des Reichstages umgehend b!; Unfallversicherung land, und forstwikihschaftlicher Arbeiter?das Feuerlöfch: et7r?rf i«6 h=rb7ä 2:eIeflr?.a!^ 98at’t®or:ei, in welchem der fürstliche Abfender wesm, vie Errichlung einer Landeskreditkaffe und die Revision über den Amts« errlart baß bere is eine fühlbar günstigere Wendung in seinem Leiden einge« 1 «•- -..... Mmie M3 rni) e: ^bShalb hoffe, seine Pflichten gegen das Vater lans in Maße wieder erfüllen zu können. Diese zuversichtlichen Worte werden gewiß in allen deutschen Herzen ein freudiges Echo wecken! M ®is $^onrfebe zur Eröffnung des Reichstages hat auch im Auslände die wr gebührende Beachtung gefunden und die Commentare der östcr- reichischen, engüschen und italienischen leitenden Blätter begegnen sich mit den Artheilen der deutschen Presse darin, daß man es hierin mit einer Kundgebung von ungewöhnlicher Bedeutung zu thun habe. In der That ist der Passus der Thronrede aber die auswärtige Politik — denn um diesen kann es sich selbst, verständlich nur handeln — in seiner gewichtigen, ernsten Sprache der Beach, tung wohl werth — bann einerseits läßt er die bestimmte Hoffnung auf dir Erhal.ung des Friedens tat Gegensatz zu den früheren Thronreden vermissen und anderse.tr giebt er deutlich zu verstehen, daß Deutschland gegen kriegeriscke Eventualitäten vollständig gewappnet sei. Wenn eine solche nachdruckkvolle Sprache deutscherseits trotz der Berliner Monarchen. Begegnung geführt wird, so bekundet dies, daß man in den leitenden Berliner Kreisen die Kriegsbesorgnisse noch immer nicht als gänzlich gebannt betrachtet. Wie sehr die deutsche Regie« lung Mit bieier Auffassung Recht hat, bisiätigt jene nichtswürdige Fntrigue gegen die deutsche Politik, deren Fäden zwischen Paris, Petersburg und - Berl-n laufen und welche durch die Unterredung zwifchen dem Fürsten Bismarck und dem Kaiser von Rußland noch glücklich an's Tageslicht kam. Bis zur I Stunde sind genauere Mittheilungen über die sensationelle Enthüllung von den gefälschten Bismarck-Noten noch nicht bekannt geworden, jedenfalls beweist aber dieselbe schon das Eine, daß in Europa fortgesetzt geheime Kräfte gegen Deutsck. land und somit gegen dar sicherste Bollwerk der europäischen Friedens wühlen und wenn da in der deutschen Thronrede gleichsam erklärt wird, Deutschland müffe sein Pulver trocken holten, so kann man dies gegenüber der entdeckten Jntrigue nur erklärlich finden. Letztere scheint auch die Ursache oewesen zu sein, baß die Begegnung zwischen Kaiser Wilhelm und dem Czaren'in Stettin nicht zu Stande kam, denn die geheimen Feinde der deutschen Reicher und seiner Kanzlers hatten es verstanden, den russischen Herrscher derartig gegen Deutsch« land einzunehmen, daß Alexander III. seinen schon gefaßten Entsckluß, nach Stettin zu kommen, wieder ausgab. Vielleicht darf man nunmehr noch weiteren interessanten „Enthüllungen" entgegensehen. Der Reichstag nahm in seiner Frestagssitzang die Präsidenten« wähl vor. Dieselbe verlief nicht ganz so glatt, wie von manchen Seiten erwartet worben war, wenigstens machte sich bet der Wahl des Präsidenten, wie bei derjenigen der Vieepräsidenten jedes Mal ein speeieller Wahlgang nöthig. Zum Präsidenten wurde v. Wedell-Piesdorf mit 174 Stimmen gewählt, während 80 Stimmzettel unbeschrieben waren. Zum ersten Vieepräsidenten wählte I der Reichstag Dr. Buhl mit 149 Stimmen, das Centrum stimmte für Frhrn. I o. Franckenstein. Auf den Sessel des zweiten Vieepräsidenten wurde v. Unruh« Bomst berufen, welcher 151 Stimmen erhielt; 80 Stimmzettel waren unbeschrieben. Das Präsidium der vorigen Session amtirt also wieder. Durch Zuruf wurden die Schriftführer gewählt, die beiden Quästoren ernannte der Präsident tun ist somit das Reichstags« Bureau endgiltig constituirk. Ja dir I nächsten Sitzung beginnt die erste Lesung des Etats. Die in Aussicht gestellten Gesetzesvorlagen werden, in Erfüllung gemachter Zusagen ober hervorgetretener Bedürfnisse, dazu dienen, die Landesgesetzgebuna zu ergänzen ober zu verbessern. Mit besonderer Befriedigung hat die Zweite Kammer bei Erwähnung de» Hauptvoranschlagr für die Staats-Einnahmen und -Ausgaben den günstigen Stand der Landes-Finanzen vernommen, welcher es, trotz der erhöhten Anfor« derungen des Reichs wie des Landes, ermöglicht, eine mäßige Herabminderung der biiecien Abgaben eintreten zu lassen. Um so leichter weiden die im oroent- lichen Etat auf Wunsch der Stände zur Hebung der Landwirthschast und der Gewerbe und zur erhöhten Beihülfe an Gemeinden und Kreise für Schulzwecke und Straßenbauten vorgesehenen höheren Beträge, sowie nöthig befundenen Ausgaben des außerordentlichen Etats von dem Lande getragen werden können. Es wird, wie bisher stets, so auch diesesmal das aufrichtige Bestreben der Zweiten Kammer sein, bei Prüfung der ihr gemachten Vorlagen die größte Sorgfalt anzuwenden und giebt sie sich mit Ew. Königl. Hoheit gerne der Hoffnung hin, daß er ihr gelingen werde, im Einvernehmen mit Ew. Königl. Hobelt Regierung dftieiben zum Wohle und Gedeihen des geliebte» engeren Heimaihriünde» zum Abschluß zu bringen. Unter bett in der Thronrede angekündigten Vorlagen für den Ew. Köotal. Hoheit haben der tiefen Leidwesens gedacht, we'ch.» auf Reichstag befindet sich auch der Entwurf eines Landwehr« und Land unserem erhabenen, Ew. Königl. Hoheit so eng verbundenen Kaiserhame lastet sturm«Gesetzer. lieber den Inhalt desselben ist von osficiöser Seite noch Die Zweite Kammer theilt mit Ew. Königl. Hoheit und der ganzen Nation nichts mstgeiheilt worden, dagegen weiß die „Kreuz-Ztg." zu berichten, daß die ' die Empfindung tiefsten Schmerzes und wärmsten Mitgefühls bei dem schweren. kLMMZKMm EW - «b »■ M _________ Fresenius. ! ,,, Der Bezirkstag des Unter-Elsaß beschloß, an dm Kaiser anläß- lich der Krankheit des Kronprinzen eine Beileioradresse zu richten. ■rx®a«,bneuff6e Schulgefckwader, welches zur Zeit an den italie- Küstrn weilt, ist daselbst Gegenstand besonderer Auszeichnungen feiten» der Behörden, wie d-r Bevölkerung. Wie in Spezzia, so haben auch in Neapel, wo dar Geschwader gegenwärtig ankert, eine Reihe von Festlichkeiten zu Ehren desselben statdMnden und in dieser auszeichnenden Aufnahme der deutschen ! Schiffe spiegeln sich die engen politischen Beziehungen zwischen Deutschland und grauen klar mioer, ,2,8 November. Die Adresse der Zweiten Kammer der Stände lautet, wie folgt: „Merdurchlauchiigfier Großherzog I Allergnüdigster Großherzog und Herr! Em.^Königl. Hoheit haben geruht, zum Beginn des eröffneten 26. Land- tags den Ständen des Großherzegthums Ihren landesherrlichen Gruß zu ent» bie.en und denselben Mittheilung von den Aufgaben zu machen, welche ihrer bei der beginnenden Periode harren. y Indem die Zweite Kammer der Stünde Ew. Königl. Hoheit für diese Beweise Allerhöchsten Wohlwollens ehrerbietigsten Dank ausspricht, hat sie von den gestellten Aufgaben mit den ihnen gebührenden hohen Interessen Kenntniß genommen. Werden danach auch die Stände nicht in dem Maße wie bei dem vorigen Landtag nut Arbeiten besaßt sein, so ergreifen doch die diesmaligen Vorlagen wichtige Gebiete des staatlichen Lebens und find wohl geeignet, dar von Ew Königl. Hoheit und Allcrhöchstdeffen Regierung allezeit erstrebte Wohl des Lande» zu jördern.i Leiden unsere» theure« Kaiserlichen Kronprinzen. Sie vereinigt sich mit Ew. König!. Hoheit in dem innigen Wunsche, e» möge Gott in seiner Gnade rasche und vollständige Beflerung eintreten lassen! Mit dem Ausdruck untertänigen Dankes für die erneute Zusicherung des landesherrlichen Wohlwollens verharrt in tiefster Ehrfurcht Ew. Königlichen Hoheit alleruntetthäntgft treugehorsamfle die Zweite Kammer der Stände." Darmstadt, am 25. November. Darmstadt, 26. November. Fortsetzung des Vortrags des Herrn Präsidenten des Großh. Ministeriums der Finanzen, Wirklichen Geheimenraths Weber Excellenz, den Hauptooranschlag über die Staats-Einnahmen und Ausgaben sur die Finanz- Deriode 1888—91 betreffend. , , . . . Nach dieser allgemeinen Uebersicht darf ich mich nunmehr zu ben einzelnen Hauptadthcilungen des Voranschlags wenden, wobei ich freilich, um Ihre Geduld nicht .allzusehr in Anspruch zu nehmen, mich darauf beschranken muß, die wesentlichsten Punkte und insbesondere die erheblicheren Abweichungen von dem Hauptvoranschlag der laufenden Finanzperiode heroorzuhebcn. Lei der , ordentlichen Einnahme w weist zunächst in der Hauptabthctlung I. Domänen das erste Kapitel : Ertrage aus dem Familienetgcnthum des Großherzoglichen Hauses, eine Diehreinnahme von etwa 905 000 ** gegenüber dem laufenden Staatsbudget auf. Diese Erhöhung ist übrigens toi Wesentlichen nur eine scheinbare. Für die dermaltge Finanzpertode waren bekanntlich aus besonderen Gründen übergangsweise nur 2 statt 3 Holzernten, also aus jedes Etatsjahr nur % Ernteertrag, vorgesehen, während diesmal wieder das dritte Erntejahr mitein-esteUt ist und somit der Ertrag aus Forftproducten sich um erhöhen mußte. Ein kleinerer Theil der Mehreinnahme ist allerdings auch dem Steigen der Holzpreise zu verdanken. r M Auch aus Staatsdomänen wird (unter Kap. 2) em Mehrertrag oon 68 000 ** erwartet, welcher wesentlich aus dem steigenden Betriebsüberschuß der Mam-Neckar- Bahn herrührt. Bei den Oberhessischen Bahnen, deren Reinerträge in den letzten Jahren die budgetmäßige Erwartung verhältnißmäßig bedeutend übertroffen haben, ist der vorige Anschlag gleichwohl beibehaltcn worden, theils aus Gründen der Vorsicht, theils darum weil besondere Ausgaben für Bahnunterhaltung und für Anschaffung neuer Locomotioen den diesmaligen Etat belasten. Vorschläge zur Ausbesserung der Gehalte mehrerer Kategorien der Oberhessischen Eisenbahnbeamten werden Ihnen in dem Budget unterbreitet werden. Bet den inneren indirecten Auflagen (Kap. 4) hat eine Mehrernnahme von 40000 ** aus Erbschafts- und SchenkungSsteuer und von 20000** aus der beständig steigenden, nunmehr im Ganzen über 150 000 JL jährlich einliefcrnden Hundesteuer vorgesehen werden können, dagegen mußte die Einnahme aus Stempel und Gertchts- gebühren wieder um 20 000 ** geringer angeschlagen werden, da hier auch die schon im vorigen Budget um 92 000 ** reducirte Erwartung in den letzten Jahren nicht erfüllt worden ist. Unter Nichlberücksichtigung eines nur durchlaufenden Zugangspostens von 136 000 ** schließen die inneren indirecten Auflagen mit einem Mehr von 57 000 ** ab. t „ .. , „ An Ueberweisungen aus Reichssteuern (Kap. 5 Tit. 1) werden für die bevorstehende Finanzperiode rund 5 000 000** erwartet, 3 250 000 ** mehr als im laufenden Staatsbudget — mit 1750000 JL — vorgesehen worden. Hiervon entfällt ein Mehr von rund 900 000 taat nun weiter auch für die Fälle der Arbeitslosigkeit vorsorgen und einen Minimallobn garan* tiren ober überhaupt die Arbeiter ähnlich wie seine Staatsbeamten sicherstellen müste» Die Zukunft wird zeigen, was davon erreichbar ist. Vorläufig läßt sich noch kein abschließendes Urtheil fällen. Das beste Kennzeichen der Wahrheit eines Gedankens ist die praktische Fruchtbarkeit, worüber erst die Erfahrung entscheiden kann. Man wird aber auch dann, wenn der Plan nur theilweise gelingt, die kraftvolle Initiative der deutschen Reichsregierung auf socialem Gebiete bewundern müssen. Für den Gesetzentwurf. Die gesetzliche Regelung der Kranken- und Unfallversicherung Hal nach den verschiedensten Richtungen hin segensreich gewirkt und wird wohl von der überragenden Mehrzahl der Betheiligten als eine wahre Wohtthat empfunden. An vielen Orte» hat sowohl die Zahl der Armen, wie auch die Höhe der Armenausgaben bereits abgenommen. Der Versicherungszwang und die damit verbundenen Lasten werden ziemlich ' anstandslos getragen. Viele Arbeiter sind sogar fteiwillig iv mehreren Krankenkassen 8873 1 2 L 1 1 (1) Erwachsene: 1 1 1 1 1 Gehirnerweichung Perforirendem Magengeschwür Lungenentzündung Lungenschwindsucht Knochenfraß Altersschwäche Verunglückung durch Sturz Krampfen Rachenbräune Kinder i n t , vom 1. Lebenswahr: 2.-15. Jahr: Dtscussion der Frage und die Absttmmuna eraab dnb ^C^rat,x ?.orauf die xrojectirte Erhöhung der Getreidezolle verwarf Man bescklok ^^^^ltimmig die die Ansicht und die Wünsche der Kammer mit der Bitte^«^ZMun, zu unterbreiten. Im Anschluß an die Bespreckuna der Berücksichtigung ffGWMZS-LLLLL- die auf der Tagesordnung des Handelstags stehenden Gegenstände — bcr und Identitätsnachweis bei der Wiederausfuhr von Getreide nnA röi?c g-th-ilten Beschlüssen der Kammer zu stimmen. ~ na4 bcn »«-er mii- Wöchenttiche Aeberficht der TodesMe in der LtadtHeßen^ , EI' ®°$e‘ $om 20. November bis 26. November 1887 ” w >--» M.» MH» »™ «tatata., .» Ä-S.SttXsS Haadrr «RS Bert«-®«. " ' | Z'-M t2-18 4, Weißkraut Stück Milch per Lite? 1 __ =-■ 2_J1 1 2 ” ttOttflÄBrovraWtison geXet -Ä d.« Älnder und Kra„ke mit Milch gekocht speciell geeignet erbotet die Verdaulichkeit der Milch — In Colonial- n Drog.-Hdlg. (1 u. /2 Pfd, engl. ä 60 n. 30 Central-Geschäft Berlin C. Wafferbezug. miÄ TÄ“®ärbelten am Hauptrohr der Wafferleitung wird November auf der Strecke vom Marktplatz Schulstraße) über den Kirchenplatz. LindenvlaU bis Wallthorstraß« (Ecke Asterweg) die Wafferlieferuna ^uf einiae Anwchmr^bringm.^ "verbrochen, was wir hiermit zur Kenntniß der betr. Städtisches Gas- und Wasserwerk Gießen. 8874________Otto Bergen. starben an: Zusammen: WWWZ8W und M-lbourn- im Elnve'rstindui^mit^m be‘ ^Ausstellungen in Sidney fDtdenS.taAn?tr1 enl,mbtt worden war um Tie* 4S8«',BOn den sächstschm y'?Äea'tt£«»aÄ% nJn Q!m Die Heldin des Abends wird bevorstehenden Kunstgenuß ZM^WWWM^W P§ca r °3ack hochverdient machte^ Letzterem Cr Declamator Herr .^6e von Tschirch-Pfeil's „Weihnachtsfee" q I ^°n tn bem sinnigen Vor- lesenhett wollen wir auch nicht«ntaW"d-?Z" zollen. Bet dieser gedenken, da Herr Franz Bauer in dü-s-ik-» k P-Ä^Änstrumentation lobend in ^Sangen war. Die Solovorträge des Lerrn Äh und geschmackvoll zu Werke «ne angenehme Abwechselung in das Vroa^m^ flU§ Frankfurt a. M. brachtVn gemeine Interesse, als der (Sönn/r UIlb erweckten umsomehr das aL ssäms Summa: 11 "g------ - -Jf&gRitexgA«» betheiligt und zahle« bis zu 1 wSL-nM» wöchentliches Krankengeld zu erhallen Waa.Ä'u’V” im Erkrankungsfalle 20—24 al kasse kommen vielleicht bei der Häffteodk^L^e von 40-50 £ für Hc Arbeiter vor und werden ohne Murren m1 5inem sehr großen Thetle der den für die Alters- und Jnvoliden-Versicheru^g ^'in ^l^ ?r*£r Sachlage wird man nun trag von 12 H pro Kopf und Woche wobl kaum „VÄ*1 S°n°mmmm kleinen Belassen sich gerade aus der Arbeiterwelt fd>on ©Hmn, 8 Saft empfinden, ja, es Betirag von 3 $ pro Kopf und Mrbdtstoo' ü, bai,ln vernehmen, daß fit einen Gerung vorziehen würden, „STnU* ±f®ktW Invaliden-Ver- erwerben. Anspruch auf eine höhere Ansangsrente zu Rente eine weise Beschränkung auf fasVun仫“»8 b,e?,niebri8m Satzes »on 120 JL baä Gefühl bfr Selbstverantwortlichkei/ de^eimelnen^A'i, »®S rotrb dadurch auch weniger geschwächt und ihm vielmehr ein 1 Arbeiters für sein Geschick Sparsamkeit gegeben. Schon die geringe Rente kenn "^ "-r eigener Fürsorge und Einflub auf den Arbeiterstand auSiiben 8 ®,ni,„M.n ar ? u macbt|0en erzieherischen bienfi öaben und deßhaib mehr zahlen können unhÄn^^Ä""' ®dd)t höheren Versehr richi.g hervorheben - unbenommenÄEr.®??':n' cS ~ wie die Motive anstalten, z. B. bei der Kaiser-Wilhelms Kn^^^^^ung bei anderen Verficherungs- Reichsregiermig bescheidet sich, vor Millionen Sv'A' ”e ■Sl},faferePte »u si-d-rn." Die »u wollen und überläßt demEin^-lnennocha^^lrl^/ «»^-Nolh abwenden Arbeiter werden sich vielleicht viel eBer nm8h,«8,,?™ i0t fut ,c*n Privatwohl. Die der Gegenwart bemühen, sobald sie wissen dab iM- utnb Lebenshaltung in uns das Selbstbewußtsein jedes Einielnen Lh k- W ?,r Alter gesargt ist. ES scheint ,u heben, wenn sich Jeder sagen darf daü er als beS S°n,en Volkes nerfommen unb sich auf Lebenszeit sicherstellen ka " 9iei*Sbur0cr nlc Söuzlich fidltlid) eher zunehmen "als a°bnchmen "und^d?c"FoIae^ wird°! ar>"°^ voraus- Arbeitern einer weit kleineren ^abl van 91 rkeit h ro c.!n' baß Millisnen von dieser Arbeitermassen sollte nicht zufällia emnnrnpF?Cbcrn Sesenuberstehen. Das Wohl Arbeiterführern überlassen werden. &S ffiuÄSn.m?Jlntcrncö?er,lfl oder geschickten bie Pflicht, die Interessen der Arbeiter kräflia mit ru Behörden haben ÄÄ Ä G-s-tz- über bi° bereits erlassenen I-icht-r tragen können, sobald auf sie nur f n m ÄTS' r5er(^Ue W- um -wer Drittel dem Arbeitgeber und dem Staate onfnphrtrh»? ßa*l f°at bie übrigen eines Drittels durch den ©taat hnL.r*0 bur?e ®er?ern* t Die Uebernahme weniger Kosten für Verarmte und Verlassene Ä Staat künftig wird auch dadurch genützt werden daü braucht. Ter Gesammtheit ' arbeiten, nach Einführung “a ö «na i' d>Ä“{bie JT' f,tt" ' seltener vorzeitig fortgeschickt werden weil der UntrenP^kommen sinden und daß solche Leute ihm einst vollständig zur Last fallen wer"en fur*ltn brauibt' L^"8";?u Gunsten der , ,w. SSSfelSBs1 «äraöESSsg Unfall- oder Alters- unb 3nottltben=$erfi*,r,,n„ 14 r^?ie^c nc Kranken- oder Ziel setzen würden. Die Arbeiter wurden^durch ihre" eigenen Mm .^bengedanken zum läge versetzt und zu Versicherungsbeitiäaen aenöibiat m^n ^de,icn.in ^ne Zwangs- politischen Parteien lange nicht so gesichert erfdipin?n mi- ; ' e J? ?en H^den von organisirten Orts- und Gemeindekassen oder NernstHänden von staatlich Arbeiter ihre statutarisch geordnete Vertretnnv , in denen die Versicherungsamt haben, daß bekanntlich im tLetfd ^chs- Arbetter als für diejenigen der uXn^mer3e"t^^^dbet fUr bie 3ntcreffen bcr ®r^!erb?tebe^n6n^an^>ä^eit^e^aberfinn2BabtBeeH ifth W8 9cBiet£n6e Stellung im Arbeiter vertreten; diegröß re » ® fin^nb h"eÄ SItiftoteatie der den Haushalt der Gemeinde oder des @taat8 ?ranf6eil °?» Alter einer weit gleichmäßigeren Behandluna und ?^sichland begegnen wir überall und Militärpflicht und WahlberÄLgzum ReLta7?inb" M-stsen die Schulpflicht die Sleuerpflicht ist ziemlich weit äusaedebnt Ä ftnb a?tn lassen gemeinsam, die Gesammtheit die Härten des m/^ auä>’ bafe Arbeiterstand treffen, mit ausgleichen helfe Die Vrt^a $ C hCn Jtxui %*“■ l"u Me ”"w spenden sagen ihren herzlichsten Dank Die trau er nb en Hinterbliebenen. Ueichsrommersbuch, Allstem, für deutsche Studenten. HerauSgegeben von Müller v. d. Werra- Unter Mitwirkung von Stud. M. R. neu bearbeitet von Felix Dahn u- Carl Reinecke. 7. Auflage. 716 Lieder. A 3.—. Fem geb. A 4.—. [8878 |50 Studentenlieder mit leichter Klavierbegleitung. EinSupple- Ggzxiüs® Retter, Neustadt 27. । Evauarlisckk Gemeindkverlreiung. Symphonie No. 2 in D-dur v. L. van Beet- Arie aus „Simson und hoven. Delila-...... St. Säens. (ges. v. Frl Hermine Spies) 3. Reigen seliger Geister und Furientanz aus d. Oper „Orpheus“ . . v^Chr^GIUCk. 4. Lieder mit Klavier- Lieferung von Chaufseefteinen. Dio ^ieferntta der für die Finanz- SS iss»/»-<-«/-> zur Unterhaltung der Staatsstraße'M Baubezirk Gießen erforderlichen Ba> saltsteine, sowohl in zerschlagenem als unzerschlagenem Zustande, soll tm Submisiionswege vergeben werden. Die Bedingungen sind auf unserem Bureau einzusehen, woselbst auch die Angebote verschloßen und mit bezugl. Aufschrift vertzhen, bis zum Mittwoch den T Dezbr. l. Vormittags 10 Uhr, portofrei einzureichen sind Gießen, den 2c>. November 1887. Großh. Kreisbauamt Gießen. Walter. die Einzelnen ergehenden besonderen Kleinkinder- ^4‘SwÄ« »d W« 3«li«»SKr ®-»* SÄ’* “SÄlOT* 3. Abschluß der Rechnung unserer Ktrche für Id /?• 4. Voranschlag unserer Kirche für 188 /9. Gießen, den 29. November 1887. Naumann, i.jpfamr. begleitung: a) Der Wanderer . . ’ b) Widmung .... c) „Lasmortina-, Lombard. Volkslied. 5. Concert - Ouvertüre in A-dur 6. Lieder mit Klavierbegleitung : a) Die Uhr . . b) Wiegenlied . . . c) Mein Liebster ist ein Weber . 7. Ouvertüre zur „Zauberflöte“ ...... Coursdencht der frankfurter Börse. ReiLsbank-Dckoiito 3Q/0 28. N-vemd-r 1887. Franks-Bank-Dis-onto 8 j MÄ Sch-yba. - Druck und Verlag der Bruhl'fchm Druckerei (Fr. Chr. Pietschf in Ätetzeu. jgeilaS«. Di« heutige Mumm«« eathM 1 Matt *. 1 Eintrittskarten für Nichtmitglieder h 2.50 A (Sperrsitz a 3.50 A) sind1 in der Musikalienhandlung des Herrn Ernst • '* ”) zu haben. I Ernst Ohallier (lludolph's Nachf.) g liessen | Z | ausgefübrt. Abonnementsbedingungen, Prospecte, v C. Loewe. W- A. Mozart. E. Hildach. W. A- Mozart Giessener Concert-yerein. Zweites Concert (96. Vereinsjahr) am Sonntag den 4. Decbr. >887, 5 Uhr Abends in Stein’* Saalbau unter Mitwirkung des Frl. Hermine Spies aus Wiesbaden und des durch auswärtige Künstler verstärkten Vereins-Orchesters unter Leitung des Grossh. Universität - Musikdirectors Herrn Adolf Felchner. Programm. 20 Francs-Stücke do. in Va Engi. Souvereigns Dollars in Gold 8889 Ick empfehle mich verehrlichem Publikum im Aus- und Ankleiden von Leichen. Frau Thusnelda Kröcker, Erlengasfe 15, bei Hrn. Kavfm- Rasiauer. 8894] Donnerstag Abend wurde ein grün-seid. Geldbeutel verloren. Der erkannte Finder w. ersucht, dens- m der Exp- d. Bl- abzugeb-, widrigenf. Anz- ers. 8875 Ein Docent der hiesigen Hochschule sucht in der Nähe der Aula em möblirtes Zimmer mit dto. 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