Erschein! tftgli* mit «uknabmc des Montag«. 111001 Schutstr.he 7. ist am Donnerstag und Beschlüsse dem Varna soll ein ein Attentat gegen unter dem Eindrücke der unerquicklichen, anscheinend noch immer nicht gänzlich beseitigten Confiikt» zwischen dem Ministerium Taaffe und den Czechen beginnen und er ist nicht unwahrscheinlich, daß diese innerpolitische Krisis ihre Schatten auch aus die Delegationsverhandlungen werfen wird. Die militärischen Kreise Oesterreich.Ungarns find durch die Gerüchte von Entwendung von Fortificationsplänen der wichtigen galizischen Festung Przemysl in nicht geringe Erregung versetzt worden. Russtsche Spione sollen hierbei eine Hauptrolle spielen, doch scheint sich die österreichische Regierung zu bemühen, die Affaire möglichst zu vertuschen. Der Rücktritt des seitherigen belgischen Ministers des Innern und des Unterrichts, Thonissen, hat Verschiebungen im belgischen Cabinet Baernaert nöthig gemacht, von denen auch das Justizministerium betroffen wird. Die Personenfrage scheint noch nicht definitiv erledigt zu sein, doch gilt der Advokat am Brüsseler Caffationshose, Lejeune, mit Bestimmtheit als zum Justizminister defignirt; der bisherige Justizminister, Devolder, gedenkt das Portefeuille der Innern zu übernehmen. Der signalisirte Eintritt Lejeune'r in dar clerieale belgische Cabinet erregt Aufsehen, da Lejeune zur liberalen Nachrichten eingetroffen. Expedition gegen den 20. September ihr Ziel, Wadelai, Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Marl 50 Pf. Paschas, erreicht hat. Die neugewählte bulgarische Sobranje eröffnet worden; hoffentlich gereichen ihre Verhandlungen vielgeprüften bulgarischen Lande nur zum Heil. — In Individuum verhaftet worden sein, welches verdächtig ist, den Fürsten Ferdinand geplant zu haben. Die Demonstrationen und Exceffe der Londoner „Beschästigungs- losen" scheint jetzt zu Ende zu sein, nachdem die englische Hauptstadt hierdurch zwei Wochen lang in Beunruhigung gesetzt wurde. Es ist indessen nicht bekannt, ob die Londoner Behörden genügende Vorsichtsmaßregeln gegen die Wiederkehr ähnlicher Scenen getroffen haben. Aus Zululand gehen wieder beunruhigende Nachrichten ein. Dml- zulu, der Sohn und Nachfolger Cetewayo's, nimmt eine drohende Haltung gegen die Engländer ein, so daß diese von Durban aus Truppen gegen Dini- zulu entsenden wollen.__ Frankfurt, 24. October. Eine interessante Wettfahrt fand gestern zwischen dem zwölfsitzigen Kriegsrad (Multicycle) und einem Bicyclisten über die Strecke Schwetzerplatz-Darmstadt statt. Der Start erfolgte um 2 Uhr; bereits an der Isenburger Warte hatte das Bicycle einen Vorsprung von ca. 40 Meter; als das Multicycle sich nunmehr in Pace setzen wollte, ging ein Gummiring los, welches Malheur noch zweimal passirte, so daß der Bicyclist hinter Isenburg wohl einen Vorsprung von ca. 2 Kilometer erreicht hatte. Jetzt bot das Multicycle Alles aut das Verlorene wieder einzuholen. Es gelang dies auch brillant, so daß kurz hinter Sprendlingen das Bicycle bis auf ca. 10 Meter eingeholt war. Hier entspann sich jetzt em äußerst lebhafter und interessanter Kampf. Um jeden Zoll wurde gestritten. Am Ausgange fuhren beide Fahrzeuge dicht nebeneinander, es gelang jetzt dem Multicycle durch einen brillanten Spurt einen Vorsprung zu gewinnen, welcher sich fortwährend vergrößerte, so daß das Multicycle in 1 Stunde 23 Min. als erstes Darmstadt erreichte. Der Bicyclist kam 4 Minuten später an. . (Akf. 3 ) AuS dem Kreise Hanau. In unserer Landgemeinde Hochstadt ereignete sich Ende voriger Woche ein recht beklagenswerther Unglücksfall. Eine Kuh, welche von der Weide zurückkam, wurde scheu, rannte wie wüthend durch's Dorf, raste in einem großen Bauernhöfe herum und als sie wieder aus dem Hofe stürzte, überrannte sie einen sehr bejahrten Bauersmann und brachte demselben mit den Hörnern schwere Verletzungen bei, so daß derselbe sofort in ärztliche Behandlung genommen werden mutzte und nun in bedenklichem Zustande darniederltegt. . m Wesel, 26. October. Wie wir vernehmen, soll die Branntwein-Nachsteuer im hiesigen Handelsamtsbezirk ca. 120,000 X aufbringen. Mehr als die Hälfte davon hat allein die Wellfirma H. Underberg-Albrecht in Rheinberg für vorräthigen Boone- kamp of Maag-Bitter und dazu gehörigen Spirituosen mit nicht weniger als 62,619 X 25 München, 24. October. Schon vor einigen Tagen ging die Notiz durch die Blätter, welche von einer Spannung zwischen den Eorpsstudenten der Universität München und Offizieren des 1. schw. Reiterregiments berichtet, die in einer Forderungsangelegenheit ihren Grund habe. Dem Münchener Fremdenblatt" zufolge sei nunmehr von dem Cultusministerium im Einvernehmen mit dem Universttatssenat die Suspendirung der sämmtlichen dem „S. C.“ angehörigen Münchener Corps beabsichtigt. ' .. Brüssel, 23. October. Im Antwerpener Hasen erregte gestern ein ungewöhnlicher Vorgang Aufsehen. Der Dampfer „Pennland" hatte die Anker gelichtet, um nach Newyork abzudampfen. Plötzlich erschien ein Offizier der Antwerpener Polizei und befahl dem Eapitän, nochmals anzulegen. Der Offizier, von Polizcimannschaften begleitet, musterte die sämmtlichen Fahrgäste und verhaftete schließlich den 28jährigen Commis Hermann Lehrmann aus Runkhausen, dessen Auslieferung die pieußrfche Regierung beantragt hatte. Derselbe hat umfangreiche Fälschungen sich zu Schulden kommen lassen. , t — Sehr beherzigenswerthe Warnungen vor der Auswanderung nach »merua enthalten die Berichte der dortigen Eonsuln angesichts der wieder zunehm enden^us- wandererziffern. Das Angebot der Arbeit in Nordamerika steht zu dieser Zunahme der Auswanderer in keinem Verhältniß. Sämmtliche Eonsularamter dort wetfen darauf hin, daß kein Mangel an Arbeitskräften bestehe, daß alle über- füllt seien und daß es fremden Arbeitern ganz besonders schwer falle^ Beschäftigung zu bekommen, zumal die bestehenden Arbeiter-Associationen ^^"Sewan^rtm Berufs. genossen in jeder Art und Weise Hindernisse in den Weg legen. Die Einwanderung von arbeitsuchenden, mit keinen oder nur geringen Mitteln versehenen derMUchkttten trägt nur dazu bei, die socialen Gefahren für Amerika zu vermehren, weshalb die Wochen - Ueberficht. Gießen, 29. October. Für Kaiser Wilhelm ist nach Beendigung seiner heurigen größeren «eisen nunmehr die Zeit der herbstlichen Jagdausflüge gekommen, aus welche der areise Herrscher trotz seiner mehr als 90 Jahre noch immer nicht verzichten will. Die diesjährige Jagdsaison des Küfer» wurde durch den zweitägigen Lutslug nach Wernigerode eröffnet und ist derselbe trotz der herrschenden rauhen M erung dem hohen Herrn so vorzüglich bekommen, daß der Monarch, am Mittwoch Abend vom Harz erst wieder in Berlin eingetroffen, schon am Freitag m einer neuen Jagd nach der Schorsheide abzureisen gedachte. Endlich beginnen sich die Umrisse der Vorarbeiten zu der heran- nabenden Reichstags-Session etwas bestimmter zu zeigen. Im Bundes- ratbe bat mit dieser Woche die Vertheilung der Special-Etats für den Reichs- bausball pro 1888/89 begonnen. Es find zunächst die Etatsentwürfe für die Reichskanzlei, die Reichsjustiz-Verwaltung, das Reichs-Sisenbahnamt und den Rechnungshof zur Ausgabe gelangt und werden in denselben wesentliche For- derunaen nicht gestellt. Die einmaligen Ausgaben bei der Reichsjustiz-Verwaltung Men sogar einen Rückgang von 450,000 JL. veranlaßt durch den Minderbedarf bim Bau des Reichsgerichtsgebäudes. Es kann jetzt also in Bälde auch der «ffentlichung des gesammten Etats de» Reiche» entgegengesehen werden und dann wird sich ja zeigen, inwiefern die Gerüchte, welche von einem abermaligen nicht unbedeutenden Deficit wissen wollen, begründet find. Zur gleichen Zeit für die vorläufige Berathung im Bundesrathe ein neuer Gesetzentwurf, betr. die Rechtsverhältnisse in den deutschen Schutzgebieten, stgnalistrt. Der neue Entwurf bildet eine nothwendige Ergänzung des in der vorigen Reichstags- Sejston angenommenen gleichartigen Gesetzes. Der angekündigte Entwurf soll hauptsächlich Bestimmungen über die Staatsangehörigkeit der Deutschen in den drutscken Schutzgebieten enthalten, da sich in dieser Beziehung unhaltbare Ver- tjültn ffe herausgestellt haben. — lieber den Stand der Alters- und Jnvaliditäts- Berficherung der Arbeiter verlautet jetzt endlich auch wieder etwas. Nach der Zlg." hat sich die bayerische Regierung mit den Grundzügen des bezüg- lichen Entwurfes, wie sie ihr zur Begutachtung vorgelegen haben, im Allgemeinen einverstanden erklärt und soll diese» Einverständniß nächstens in Berlin ausge- otüdi werden; es ist demnach anzunehmen, daß nunmehr auch die Vorarbeiten zur Alters- und Jnvaliditäts-Versicherung ein beschleunigteres Tempo emschlagen werden. Ue'ver die der Re.chsregterung zugeschriebene Absicht, dem Reichstage wiederum eine Vorlage über die weitere Erhöhung der Getreidezölle zu machen, liegen von zuständiger Seite noch immer keine bestimmten Aeußerungen vor. Von unserem Kronprinzen wird ein echt fürstlicher Zug berichtet. Ein reicher Franzose, dem in seinem Vaterlande manche Unbill widerfahren war, batte kurz vor seinem Tode sein ganzes, Millionen von Franc» betragendes Vermögen aus Haß gegen Frankreich dem deutschen Thronfolger rechtsgiltig vermacht. Von Letzterem ist aber auf eine Anfrage der französischen Polschaft in Berlin, ob er die Erbschaft anzutreten gedenke, eine verneinende Antwort ertheilt worven, mit dem Bemerken, da» niedrige Motiv des Erblasser» — patz gegen da» eigene Vaterland — verbiete dem Kronprinzen die Annahme des Vermächtnisses. ,, , Äf. Die Frage nach der Regelung unseres zollpolittschen Veryatt- Nisse» zu Oesterreich-Ungarn wird allgemach zu einer brennenden. Dem österreichlschen Abgeordnetenhaufe ist vom Wiener Cabinet die Verlängerung de» Ende de» Jahres ablausenden Handelsvertrages mit Deutschland vorgefchlagen worden, und zwar bis zum 30. Juni 1888 und es ist an der Zustimmung des Abgeordnetenhauses nicht zu zweifeln. Bei uns in Deutschland haben aber die gesetzgebenden Faktoren des Reiches, also der Bundesrath und der Reichstag, bei einer Verlängerung schon bestehender Verträge nicht mitzureden und der R-ichst-g wird daher nicht in gleicher Weise wie dar österreichische Parlament seinen Einfluß aus die schwebenden zollpolitischen Verhandlungen zwischen den beiderseitigen Regierungen geltend machen können. Bereit» sind aber d»e zoll' politischen Kämpfe zwischen Deutschland und dem Auslände derartig zugespcht, un) das Bedürfniß der großen Mehrheit der deutschen Industrie nach einer Beendigung dieser Kämpfe ist ein so offenkundiges, daß da» Reichsparlament nicht umhin können wird, in der einen oder andern Form zu der bevorstehenden Entscheidung über die deutsche Handelspolitik Stellung zu nehmen. Kleinere Wochen - Chronik au» dem Reiche: S-ldmar chall Gras Moltke feierte am vergangenen Mittwoch in erfreulichster Rüstigkeit feinen ^Di'?Deuts chf reis innigen der Rheinlande und Westfalen» hielten am vorigen Sonntag in Hagen einen Parteitag ab, aus welchem jedoch keine besonderen Beschlüsse gefaßt wurden. , t . In der Ostsee wüthete ein heftiger Orkan, in Folgedessenviele'Lchiffe th-:l« untergingen, theil« strandeten! der Verlast an Menschenleben ist leider t»rti8en französischen Politik sind die sranzösisch-englischen Conventionen über die Neuen Hebriden und Uber die Neutralisation des Suez-Canals als zwei bemeckenswerthe Erfolge Frankreichs zu ^Jn^Pesth sind am Donnerstag die österreichisch-ungarischen Delegationen zusammengetreten, in denen für die nächsten Wochen der politische Sch punkt des Donaustaates ruhen wird. Die Delegationen muffen ihre Arbeiten Partei gerechnet wird. Von der Stanley-Expedition sind in Brüssel neue günstige Dieselben berechtigen ju der Annahme, daß die ......die Residenz Emir 288 Zweites Blatt. Sonntag den 30. October 1887. Meßmer Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Allgemeiner Anzeiger. Bahnhofstraße 57 135 8098 Neuenweg 22. Ich bringe meinen Rheinwein von 35 bis 70 H per Vr Liter, ft empfehlende Erinnerung, für deffs Reinheit ich garantire. Bei Abnahme von mindestens 1' Liter 5% u. bei mindestens 40 LitC 10% Rabatt. Ph. Bauer II., 8108] 2 gute Rattenpinscher biM abzugeben. Wo? sagt die Exp. d- Bl. Literarisch«». (oierteljShrNch nu' °°° Waum .Kür'» Montag dm 31. Klober, Vormittags 10 Uhr werden in der Wohnung der verstorbenen Ludwig Bender II. Eheleuten folgende Gegenstände versteigerte 2 trächtige Zugkühe, 1 trächtigem Rind, 2 Schweine, 2 Schafe 11 Hühner, 1 Hahn, 1 schwerer Wagen, 2 Pflüge, 1 Egge, Heu Stroh, Kartoffel, und sonst noch verschiedene Haus geräthschasten. Rodheim, den 25. October 1887. Im Namen der Erbem 8123 Ludwig Bender VIII. w . Nrm will man Herrn Ludolf Waldmann nicht einmal seine „Kleine Fischerin" mehr gönnen! Er hat sie, wie ein Mitarbeiter der „N. N." herausqefunden haben flar n ~ vor ihm hat schon ein Anderer, nämlich Wilhelm mrn??' Griechcnliedes, diesen geschctdten Gedanken gehabt. Bei Wilhelm Muller heißt es unter der Aufschrift „Das flotte Herz": B V Fischerin, du kleine, Schiffe nicht alleine In das große Meer: Hinter dir hergezogen Kommt schon mein Herz durch die Wogen: Fischerin, sind deine Netze noch leer?-- Herr Ludolf Waldmann kam dann also auch erst „hinter ihm hergezogen". w ™ 3" deutschen Zeitungen, so auch in der Kölnischen, erschien unlängst eine Anzeige, durch welche ein General-Agent mit fixirtem Gewinnantheil" gesucht ^wurde Ein Kaufmann in Köln bat daraufhin um Miltheilung der Bedingungen. Er "rhielt dieselben umgehend; sie waren so verlockend, daß er sie anscheinend annahm doch erkundigte er sich gleichzeitig über die Firma „La Compagnie Manufactntifcre d'Hor- logene, Emanuel CL Masson Dir., 91 Rae Royale ä Bruxelles.“ Inzwischen verlangte de* Herr „Dircctor für eine Probesendung von Uhren im Betrage von 420 Fr ?!^deftens einen Werththeil von 200 Fr. als Bürgschaft. Als der Kaufmann nun die Auskunft erhielt: „Firma in Brüssel unbekannt, handelsgerichtlich nicht eingetragen, Maffon polizeilich nicht angemeldet", stieg ihm die Vermuthung auf daß er mit einem Schwindelgeschäft zu thun habe. Um Näheres zu erfahren, ersuchte er um Angabe von Referenzen und Nennung des Herstellungsortes, worauf er aus Aachen folgende Postkarte erhielt: „Bin beauftragt, Ihnen mitzutheilen, daß queft Agentur bereits vergeben. Ergebenst Speditions-Agentur der La Compagnie Manufacturilre d Hor ogene emanue Eh Masson, Dir., Aachen." Die Briese sind autographirt die lithographirten Briefköpfe tragen den Vermerk: Paris -London-BruxeUes^ebfi Preismedaillcn und Hoflteferantentitel. Eine Erkundigung bei der Postbchörde in Fa$cn fc rote die genannte dort nicht bekannt ist. Ebenso bat das deutsche Consulat in Brussel mitgetheilt, daß die Firma in Brüffel nickt ein- getragen ist, daß ein Herr Masson erst seit zwei Monaten dort eingezogen ist daß eine rSÄän ^Eheilung der Muster-Uhren „durch Abreise des Waffon am 8. ds unmöglich wurde, da im Bureau nach Angabe des Commis fl$bÄtCiänÄm "Tat U'LkU btm^‘ ifi' °erdi-n. tiefe „.JS8 be.r, ?afeoneJ Feldwebel beim Exercieren: »Himmelschockschwerenotb tiefen PflTnf*m,nn f SeUts ”^ebcr! . Der „schöne langsame Schritt" wirb von Schwengeln unb Bauerninngen so verhunzt — na, ich sag' nfr rommtn rokb.® " ' Orben“itbt 2trmee- fo lange das Militär autm Cwil gt= Frag- b^ Einschränkung bei Einwanderung voraussichtlich in nicht zu langer Reit r"? öffentlichen Erörterung in Nordamerika kommen wirb. Unter tiefen Umständen erfdjeint den transatlantischen Consuln mehr als je geboten, alle Auswanderung^ luft'K v°r der Auswanderung nach Nordamerika bringenb zu warnen. Zahlreich sind die Falle, in welchen Auswanderer kurz nach der Auswanderung ohne alle firiftem- mtltcl nach Europa zurückkehr,en und die Consularämter um Unterstützung iur fieim- "lsr angeben mußten. All- Vorspiegelungen von Auswandcrungsagenten in Betreff ber Leichtigkeit des Erwerbes in Amerika erscheinen gegenüber den amtlich constalirlcn oben dargelegten Verhältnissen als falsch und unrichtig. - Das Institut der Einjahrig-Freiwilligen (Le Volontariat) - so schreibt Un3>. 6cnn8 und etnie i? Landwirth bie Frage heran, wie er sein Vieh aÄ ‘ritt nun an'dm bringt. Da heißt es in erster Linie auf eine möglichst Äft bur* be" Sßinita banbenen gutternorratbe sehen. Zuerst gilt es, die nicht «an d-r ©tro^ atnb Heu, bie man in futterreichen Jahren viell«cht^z (Ätr^ m ^°"°>he n zur Fütterung mit zu benutzen. Um dies zu ermöglichen ferwanbt hä" gedampft ober gebrüht werben. Es hat dies den Jroect ’bk SKih? 8uttaoorrS d-m betreffenden Futter anhaften und als Krankheitserreger L "r-'' b, Sei ber Sierfütterung ift aber immer noch Vorsicht zu Lauchen nT"’ Ju ,5b'« bem Vieh immer noch nebenbei gutes, gesundes Futter zu reichen tn futterarmen Jahren auch in der Wahl ber Futtermittel nickt i« ®^cr wird mm wie sonst, man wird den Wieberkäuern grobbalmigeS Stro *uib Ä)16? Iönnn, Gerstenstreu verfuttern muffen. Bei beiden ist nun wieder hat? Ä Nothfall au 4 Mittel zu empfehlen, um die Stoffe zur Nahrung geeignet >u mack °ls hi® ?SrO6mern16«rtr.bem ?'nd°ieh bas Kauen, es wirb deshalb kiebto a®09 de m Gerstenstroh werben bie Grannen durch bas Dämpfen untosL^nonlrnen «rt ®tefe Winke könnten nun manchen Landwirth zu bem ©Tauben?, Darnpfen überhaupt ein Mittel sei, um den Nährwerth der ?iut^n -la6 bei h“6 ro;fl*,beSbalb 3uy Anwendung bei allen anderen Fui era^rten Ä^t^/^ohmi, den Wiederkäuern gereicht werben sollen, alfo bei Rüben, KartoffUn « n5bef0‘'^« Stroh unb wohl auch Heu empfehle. Oft genug hört man mR Ä Köruerir, eine wohlbegrünbete loben, es wirb darauf hingewiefen b?6 Dide^h^ m-?ir,inun8 baä Dämpfen leichter verdaulich gemacht werden. Das ift rStia km,Ktoffe ßeba bei den Futterstoffen in Betracht kommt, anber«feits WS ^S'ärke- widjtigften unb noch dazu kostfpieligsten Futterstoffe durch das Dämoie^L tbler dm daultch gemacht, nämltch das Eiwetß. Als Vortheil des Dämtieng id,wtTtt ”«■ n°ch angeführt werden, daß die Darreichung warnten Futtersn“n fernes bedeutet als durch die Aufnahme desfdben di^Thstre Ächt fovid Nabruv?^'"^ zur Erzielung der Körperwarme gebrauchen. Als Nachthcil s ebt dem fc8 ? ? Umstand entgegen, daß durch die fortgesetzte Aufnahme warmer Vefcer br dammgsorgane der Thiere in erheblicher Weise geschwächt werben” genommen ist ber durch das Dämpfen guten, gefunden Futters entlkb,^^?^ großer als der Vortheil, und die Viehbesitzer werden das VerluH ber Rährwerthes ihrer Futtermittel nidjt von gefunbem Heu, die es verliert, wie eingehende Versuche tat i A £tni' bedeutend an Werth. Körner, bie gekocht oder gebrüht wu den Dampf« Sanbwirtb wei|, dadurch glitschig und twtzdem fle^weich si"d gehen lle^o» verdaut ab. Das wird am besten durchs bie ©«rotung'Serbßtet Uln’ baben alfo »uch vor gedämpften große Vortheile voraus.^ 2tufiehlt 7103 JLoula ljony, Marktstr. 23. Pferdedecken, fawie wollene Bett- u. 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Der Erlös ist auf Wertachten zur Kleidung armer Kinder bestimmt. Gießener NenenMter-Verein. Sonntag bnt 30. b. M., Nachmittag» 3 Uhr: Versammluug bei I. Jelfing, Neuenweg. Tagesordnung: Bortrag: „Instandhaltung starker Völker und Königinnenzucht". Restaurant DeniceirjlünfStBrn Mäusburg Giessen, Mäusburg empfiehlt sich einem geehrten Publikum durch gute, billige Speisen 6ei ^beller Bedienung. Besonders mache ich auf vor- rugliche Biere - hell und dunkel - aufmerksam, und bitte die früheren Besucher und Gönner des Stern, ihm ihr altes Wohlwollen wieder zu ____________P,1,l 11. Deuker. ‘