Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. AZr. 123 Erstes Blatt. N 1 Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Poft bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. Bureau r Scbulstraße 7. Gefunden: 1 Portemonnaie mit Inhalt, 1 Sonnenschirm, 1 Säckchen, 1 Tafel, 1 Buch, mehrere Schlüflel und Hundeblechmarken. n Zugelaufen: 1 Jagdhund. Zugeflogen: 1 Huhn. Gießen, am 28. Mai 1887. Grobherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. P s in ast e n. „Ist der holde Lenz erschienen? Hat die Erde sich verjüngt?" Seit den ältesten Zeiten ist Pfingsten das anmuthigste und lieblichste Fest. Wurde es doch bereits vor dem christlichen Zeitalter als bas eigentliche Lenzfest von den germanischen Völkern gefeiert, und erlangte dann auch als eins der drei größten christlichen Feste eine erhabenere Bedeutung. Pfingsten ist deshalb das schöne Doppelfest sröhlicher Frühlingslust und hehrer, christlicher Herzensfreude. Trotz der Ungunst des Wetters erkennt das schauende Auge, daß die Allmacht und Liebe Gottes wiederum Wunder in der Natur gethan hat. Wohin das Auge in Gottes freier Natur nur blickt, sieht man grüne Fluren, blumige Wiesen und herrlich belaubte Wälder, und unter den geschmückten Bäumen des Waldes entzückt unser Auge zumal die silberstämmige Maie, welche die Volks- poesie bereits in grauer Vorzeit zum Pfingstsymbol geweiht hat. Neues Hoffen und Streben, neues Lieben und Vertrauen muß daher zur Pfingstzeit bereits beim Anblick der im Lenzkleide prangenden Natur in jedes empfängliche Gemüth seinen Einzug halten. Trotz der Noth des Winters hat sich die Erde doch wieder mit Grün bedeckt, und trotz der Unbilden des Wetters recken doch Myriaden von Blumen und Blümchen, als Symbole der ewigen Liebe, ihre Häupter zum Himmel empor. Welches wackere Herz sollte da nicht Hoffnung und Muth zu neuen Thaten, zu neuen Kämpfen und Mühen empfangen! In diesem Geiste begehen wir auch das Erinnerung-fest an das christliche Pfingsten. Das Vertrauen zu Gottes Allmacht und Liebe, die Zuversicht auf alles edle Wollen und Thun kann auch in unserem Herzen jene hehre Begeisterung erwecken, welche vor nun bald zwei Jahrtausenden eine kleine Schaar armer, unbekannter, schlichter, einfacher Männer, das noch schwankende Häuflein der Jünger des Heilandes, zu wunderbaren Großthaten entflammte. Die unumstößliche Thatsache, daß e- jenen verachteten und verspotteten ersten Anhängern des Heilandes gelungen ist, in einer Welt voll Lug und Trug, schmachvoller Habsucht und blutiger Barbarei allen damaligen Gewalthabern zum Trotz eine Religion zu gründen, welche die alten Götzen zertrümmerte und einen neuen, reineren Glauben an ihre Stelle setzte, wird niemals als ein bloßes Menschenwerk hingestellt werden können! Welch' eine erhabene Zuversicht und reinste Begeisterung für das Wahre und Gute mußte an jenem unvergeßlichen Pfingsten doch in die Herzen der schlichten Jünger des Heilandes ihren Einzug gehalten haben! O mag der Stern der Hoffnung und des Vertrauens auch der heutigen von vielen Kümmernissen bedrängten Menschheit ausgehen, damit viele Sorge rrnd Noth von ihr aenommen werden kann!_____ Deutschland. Darmstadt, 27. Mai. Ihre Kaiserl. Hoh. der Großfürst Sergius und die Großfürstin Elisabeth von Rußland treffen morgen Vormittag um 10 Uhr 20 Min. hier ein. Am Bahnhof findet osficieller Empfang statt. Die Hohen Herrschasten werden im Residenzschloffe Wohnung nehmen, wohin Se. Königl. Hoheit der Großherzog und Höchste Familie ebenfalls überziehen werden. Berlin, 27. Mai. Graf Herbert Bismarck ist hierher zurückgekehrt. ZSelgieu. Brüssel, 27. Mai. Die Staatsanwaltschaft veranlaßte gestern die Verhaftung mehrerer Anarchisten, welche beschuldigt sind, ein Complott angezettelt zu haben, das demnächst zur Ausführung gelangen sollte. Viele Schriftstücke wurden beschlagnahmt. — Durch Ordre vom gestrigen Tage ist ein Theil der Milizklaffen von 1883/84 einberusen worden. Telegraphische Depeschen. Wolff'S telegr. Correfpondenz-B^rean. Potsdam, 27. Mai. Se. Majestät der Kaiser traf heute Vormittag 10 Uhr 10 Min. hier ein und fuhr sofort nach dem Stadtschlosse. Um 11 Uhr begann im Lustgarten die große Parade. Anwesend waren^ Prinz Albrecht von Preußen, Herzog Albrecht von Württemberg, Prinz Albert von Sachsen-Altenburg, der Großherzog von Toskana, der japanische Prinz Komatsu, ferner die Militärbevollmächtigten und viele fremde Officiere. Von den Fenstern des Stadtschlosses aus sahen der Parade zu Ihre K. und K. Hoheit die Frau Kronprinzessin nebst Prinzessinnen Töchtern, Ihre K. Hoheit die Prinzessin Wilhelm mit ihren Söhnen, die Frau Großherzogin von Baden, die Frau Erbprinzessin von Meiningen und die Frau Prinzessin Albrecht. Nach dem Schluß der Parade um 12 Uhr nahm Se. Maj. der Kaiser militärische Meldungen entgegen. Darauf wurde in den Paradekammern des Stadtschlosses das Frühstück eingenommen. Bern, 27. Mai. Der Bundesrath er klärte des Alkoholgesetz mit heute vollziehbar; die »Zollerhöhung tritt jedoch erst sväter in Kraft. Temesvar, 27. Mai. Der Bcga-Fluß ist stark im Steigen begriffen und die Stadt Temesvar von Ueberschwemmung bedroht. Paris, 27. Mai. Rouoier erbat sich bei der Uebernahme der Cabinetsbildung von Greoy volle Actionsfreiheit. Flourens erklärte sich bereit, das Portefeuille des Auswärtigen zu behalten. Es gilt für wahrscheinlich, daß das Cabinet folgendermaßen zusammengesetzt wird: Rouvier Präsidium und Finanzen; Flourens Auswärtiges; Saussier Krieg; Fallieres Inneres; Spuller Justiz; Etienne Arbeiten; Prevet Ackerbau; Jaurco Marine und Casimir Perter Unterricht. Falls Lockroy und Granet ihre Portefeuilles nicht behalten wollen, würde Handel und Post Peyttal unb Bizzarelli angeboten werden. Paris, 27. Mai. Ferry tritt in einem veröffentlichten Briefe dem Gerüchte entgegen, daß er die drei Präsidenten der republikanischen Gruppen des Senats bestimmt habe, Grevy um Ernennung eines neuen Kriegsministers zu ersuchen. Ferry sagt, es wäre eine Beleidigung der erprobten Republikaner, welche dem Präsidenten gegenüber ihre Meinung über die Ministerkrisis aussprechen zu sollen glaubten, anzunehmen, daß dieselben anderer Anregungen bedurft hätten, als derjenigen, die ihnen ihr Patriotismus und ihr republikanisches Gewissen eingegeben. — Die Nachsuchungen in den Trümmern der „opera comique“, welche gestern Abend eingestellt worden waren, sind heute früh wieder ausgenommen worden und sollen fortan ohne Unterbrechung des Nachts bet elektrischem Lichte fortgesetzt werden. Wie es heißt, befinden sich in dem Restaurationszimmer des Theaters die Leichen von 'wanzig erstickten Zuschauern. Die Pompiers haben außerdem weitere Leichname br X sie noch nicht .'^reichen konnten. Der „Voltaire" schätzt die Zahl der noch unter den Trümmern Begrabenen auf 150. Paris, 27. Mai. Freycinet zeigte gestern Abend Grevy an, er halte es nach der Conferenz im Elysse und in Folge der im Laufe des Tages auf Grevy's Verlangen eingezogenen Informationen nicht für möglich, den Auftrag zur Cabinetsbildung anzunehmen. — Eine Mittheilung der „Agence Havas" behufs Richtigstellung gewisser Meldungen der Blätter, sagt, Freycinet würde, wenn er die Cabinetsbildung angenommen hätte, ein Cabinet der vollsten Versöhnung gebildet und alle Parteien der republikanischen Mehrheit zur Mitwirkung aufgefordert haben. — Deves und Rouvier wurden auf heute Vormittag zu einer Besprechung bei Greoy eingeladen. Kopenhagen, 27. Mai. Der Gesandte Stumm ist nach Madrid abgereist. Darmstadt, 28. Mai. (Privatdepesche.) Großfürst SergiuS von Rußland nebst Gemahlin find soeben, 11 Uhr 50 Min. Bormittags, zum Besuche des GrotzherzogS hier eingetroffen. Die Grotzh. Familie empfing den hohen Besuch am Bahnhose, wo eine Ehrencompaguie, Civil- und Militärbehörden und Hofstaaten anwesend waren. Eine zahlreiche Menschenmenge bereitete lebhafte Ovationen. UniverfltätS - Chronik. — Der bisherige chirurgische Assessor, Director der Provinzial-Jrren-Heil- anstalt, Dr. med. Friedrich Wilhelm Emil Georg Siemens zu Ueckermünde (vordem in Marburg) ist zum Medicinalrath und Mitglied des Medicinal-CoUegiumS der Provinz Pommern ernannt worden. Lokales. Gießen, 28. Mai. Heute Morgen um 812 Uhr kamen Ihre Kaiserlichen Hoheiten der Großfürst Sergius und die Großfürstin Elisabeth mit dem Schnellzuge auf der Durchreise nach Darmstadt hier an. Auf dem Perron waren zum Empfange erschienen der Gr. Provinzialdirector der Provinz Oberhessen, Herr Dr. Boekmann, der Director der Landesuniversitäi Herr Professor Dr. Kattenbusch, die Herren Obersten Baron von Collas und Freiherr von Röder, der Major Freiherr von Follenius und als Vertreter der Stadt der Großh. Beigeordnete Herr Gnauth. Das Frühstück wurde im Wagen auf der Weiterfahri eingenommen. In Frankfurt erwartet die hohen Herrschaften ein Extrazug nach Darmstadt, wo im Bahnhof großer Empfang stattfindet. — Wohl wenige Städte von der Größe Gießens dürften in der glücklichen Lage sein, auch nur annähernd ein Etablissement wie Stein's Garten aufweisen zu können. Der Garten ist gegenwärtig vom Besitzer in schönster Weise hergerichtet und dürfte wshl während der jetzt beginnenden Sommer- und Concert - Saison allen Besuchern einen der angenehmsten und lieblichsten Anfenthaltsplätze bieten, zumal Küche und Keller des Herrn Stein selbst an weitgehendsten Ansprüchen kaum etwas zu wünschen übrig lassen. — Ein hiesiger Commis verbrannte sich gestern Abend schlafend an einem neben ihm stehenden Stearinlichte derart, daß er heute früh zur Klinik verbracht werden mußte. — Ein Papagei (Kakadu), der einer hiesigen Familie schon über 23 Jahre angehört, legte vor 3 Wochen zum ersten Male ein Ei und dieser Tage das zweite. Die Eier sind weiß und von der Größe von Rabeneiern. Ob der Fall ein settener ist, mögen die Jünger Brehms entscheiden. Der Papagei hat sich nun als em Mamagei entpuppt. __ Bensheim, 25. Mai. In Betteff des mit9et6dlten des be- Frau durch Chloroform hat die Untersuchung die vollständige Schu d b bandelnden Arztes, Herrn Dr. Wiegand, ergeben. Ein Herzschlag hatte vem teorn Frau ein plötzliches Ende gemacht. ... K t DOn bem c\ofs △ Mainz, 27. Mai. Unsere städtische Verwaltung ?beTr marschallamt in Darmstadt benachrichtigt worden, daß Se.Köng ch. 1 Großherzog mit einem Theil seiner Familie bestimmt zu Hasenfeier hierher kommen. -werde. Mit Rücksicht hierauf hat die Bürgermeisterei die wegen der Erkrankung der Prinzessin Victoria einstweilen sistirten Arbeiten an dem zur Aufnahme der Groß- herzoglichen Familie bestimmten Pavillon in dem neuen Hafen unverzüglich fortsetzen Lassen, wie überhaupt alle Vorkehrungen zum würdigen Empfang des Landesfürsten wieder in erster Linie in Angriff genommen. A Mainz, 27. Mai. Da nach neueren Dispositionen auf Wunsch des Kaisers hie Karserregatta am 26. Juni in Ems stattfindet, hat die hiesige Rudergesellschaft beschlossen, die Mainzer Regatta statt am 26. Juni erst am 10. Juli abzuhalten. — sEtn Wort aus Kindermunds Man hat der kleinen Josephine verboten, bei Tische zu verlangen- Man vergaß, sie zu bedienen, sie bleibt, da sie ein gehorsames Kind ist, betrübt, jedoch ruhig sitzen. „Josephine", sagte plötzlich der Papa, „gib mir •einen Teller!" — „Willst Du meinen, Papa? Er ist noch ganz rein," versetzte die Kleine mit Geistesgegenwart. - ^Begründete Ängste „Lieber Mann, ich habe eine solche Angst, wenn Du auf die Jago gehst." — Aber, mein süßes Kind, was soll denn mir geschehen? -- „Dir nichts, aber den armen Treibern." Handel und Verkehr. — Die König!. Eisenbahn-Direction Hannover hat nachstehende Warnung an sämmtlichen Stationen ihres Bezirkes anschlagen lassen: Warnung für die Reisenden. Ein mit Fahrpreisermäßigung ausgegedenes Rerour-, Rundreise-, Abonnements- vder Arbeiter-Wochenbillet, welches den Vermerk der Unübertragbarkeit auf eine andere Person enthält, ist nur für diejenige Person gültig, welche mit demselben die Reffe begonnen hat, beziehungsweise bei Abonnements- und Wochenbilletcn, auf deren Namen das Billet ausgestellt ist. Zuwiderhandelnde werden nach den Bestimmungen des Betriebs-Reglements für die Eisenbahnen Deutschlands (§ 14) wie Reisende behandelt, welche ohne gültiges Fahrbillet betroffen werden und machen sich außerdem wegen Betrugs strafbar. In letzterer Hinsicht hat das Reichsgericht in feinem Urthcil vom 7. Febr. 1887 bei Bestätigung des Urtheils der Vorinstanz, durch welches ein Reisender in Folge I unberechtigter Benutzung eines solchen Billets wegen Betruges mit 3 Monaten Gefängmß j bestraft worden war, in den Gründen ausgeführt: „daß aus dem in einem Billet enthaltenen Vermerk der Nichtübertragbarkeit jeder Dritte den Ausschluß der Benutzung seinerseits entnehmen könne und müsse, daß bereits in dem Vorweiscn des Billets an den controlirenden Schaffner — ohne daß dabei ein Wort gesprochen werde — die zur Strafbarkeit wegen Betruges erforderliche Täuschungshandlung liege, endlich daß die Vermögensbeschädigung der Eisenbahn bereits durch die Benutzung des von dem Täuschenden nicht gelösten Billets herbeigeführt werde." — Die Königliche Eisenbahn-Direction Hannover hat in diesem Jahre wieder i eine Nachweisung über diejenigen festen Rundreifebillets herausgegeben, welche auf Stationen des Bezirks dieser Direction aufliegen oder welche durch Retourbillets mit ? verlängerter Gültigkeitsdauer von den Hannooer'schen Stationen aus nutzbar gemacht werden können. In derselben sind auch die Bestimmungen über die combinirbaren Rundreife- billets mit enthalten. Wir wollen nicht verfehlen, hiermit im Interesse des reisenden Theiles unserer Leser auf diese in Form eines Büchelchens herausgegebene Nachweisung besonders aufmerksam zu machen und zu bemerken, daß diese Nachweisung bei den Billet:Expeditionen des Directionsbezirks Hannover zu dem mäßigen Preise von 20 Pfg. käuflich ist. Bei dieser Gelegenheit wollen wir noch darauf Hinweisen, daß Bestellungen auf combmirte Rundreifebillets an die Billet-Expedition der Abgangsstation, in Hannover drrect an dre Ausgabestelle derselben, Raschplatz 4, zu richten find. Etwaige dieserhalb an die Konlglrche Eisenbahn-Direction, die Königlichen Eifenbahn-BetriebsrAemter oder an andere Dienststellen gerichtete Bestellungen müssen von diesen an dle Ausgabestelle abgegeben werden, wodurch selbstverständlich eine Verzögerung eintritt, die unter Um,landen das rechtzeitige Eintreffen der Billets Bei der Ahnahmest-lle oei- hmdern kann. j Prüfung der Lichtstärke des Leuchtgase». Mat: 18,5 Kerzen. ___ jBu chner. Auszug aus deu Standesamtsregistern des Standesamts Gießen (Nachdruck nur mit vollständiger Quellenangabe gestattet.) Nuftzedolr. ™ 2L Otto Karl Eduard Großmann, praktischer Arzt zu Renchen mis S“» w’1 OaJU ®rnft Kratz von Nt-L°r-Ohm7n, Kutscher basier" m Wnna Maria Kratz von Nreder-Ohrnen, wohnhaft dahier. 27. Johann Georg Frink Bierbrauer dahier, mit Katharine Rinn von Heuchelheim. , O1 «hefchltetzunge«. gn.rr s 1 2u Franz Martin Karl Schmidt, Metzger von hier, mit Elise Friederik«. licrr- 2L 6arl Fredrich Roth von Oelsnitz i. V., Kaufmann Mter, mit Anna Elise Helene Emilie Herbert von hier. 21. Earl Johann Geora Jakobiire No ^dahier.' £ml,S0cdd,tsföreiber 3U Eschwcge, mit Sorhie Caroline Henriette r Geborene. ~ , E: 14. Dem Fabrikanten Georg Heinrich Schirmer II. eine Tochter. 15 Dem TnAtePrUnie7ne|mer Ein Sohn. 17. Dem Kaufmann Louis Frech eine ^^ter. 17. Dem Taglohner Ludwig Mandler eine Tochter, Luise. 17. Dem Tapener Tn+.f^r$10 v!^or^rt^- 18' Dem Drechsler Heinrich Lang eine Anna Adolfine. 19. Dem Maurermeister Louis Keller eine Tochter, Paula fiuife.. 21. Dem Haupifteueramts Assistenten Ludwig Melchior ein Sohn, Jakob Car! Ludwig. 23. Dem Metzgermeister Ludwig Peter Sack eine Tochter. 26. Dem Sergeanten Friedrich Hermann Frauenhain eine Tochter, Emilie Margarethe , GesZordene. ™ Mohr, 61 Jahre alt, Wittwe von Landmann Jacob Kolschhamsen. 23. Katharine Heller, geb. Klug, 43 Jahre alt, Ehefrau uon ?eöer Ä 24' Johann Georg Daubertshäuser, 35 Jahre 9 Daberg 2d Marie Bock, 1 Jahr alt, Tochter von Drechsler 27 ^lCr’ p. Richter, 35 Jahre alt, Schuhmacher dahicr. Wißne! dahler^"^ 42 Mre alt' S^frau von Taglöhner Balthaser Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getraute. Karl Friedrich Roth, Kaufmann und Anna Elise Helene Emi,i> Herbert, Tochter des Kaufmanns Peter Herbert zu Gießen. „nh r^arL Johann Georg Spamer, Hilfsgerichtsschreiber in Eschweae H-wrM° Noll ^ur@k6e®enr Ct ‘ 3flfobine 92otI' Tochter des oerstorbenen Gensdmm Ktic t. Mai. Peter Karl Martin Lindenstruth, Wagner und Luise Wilhelmine ^ Gießen ^elhofer, Tochter des verstorbenen Fuhrmanns Ludwig Klingelhöjer , F^nz Martin Karl Schmidt, Metzger und Elise Friederike Wilhelmine ^chmrdt, Tochter des verstorbenen Schuhmachers Friedrich Schmidt zu Gießen. geboren^enL' $aufmann Karl Schüler ein Sohn, Wilhelm August, den 23^März^' 5)6111 Johannes Seth eine Tochter, Elisabeth Luise, geboren $cnfeo?cnm ^ine uneheliche Tochter, Elisabeth, geboren den 2. Mai. Den 24. Mai. Em unehelicher Sohn, Wilhelm Adolph, geboren den 16. April. Beerviate. starb i>™ 1921wat Df" 2'6eobor Baschs, Professor, Reallehrer i. P., alt 69 Jahre, Zur gest. BeachtAng mir Wagen wegen Auskunsts-rchMuKg über Inserate rc. »tmon »'jr hv rr-eiin denselben eine Freimarke für die Rückantwort imgdegt f deren Offerten emzuEeo sind, ist di? ' I Auskuntt^ertherlungen befugt. Ostertenbrirse sind — soweit feine kfthnwrtT 22221? ,tm'r Abmachunacir cretr^ev wurden — in her ^rnebiHnn a - 28. Mai. Auf dem heutigen Markt kostete: Butter per Pfund j Hühnereier per St. 4—5 Enteneier St. 5—0 Käie vr. St. 4-8 gafematte 3-0 Erbsen pr. Liter 18 H, Linsen 25 Tauben per Paar 50 bis 80 Z. Hühner per Stück 1.40—1.60, Hahnen pr. Stück X 1.50-1.80, Enten pe/ Stück 12°™2-G0,,®änfe per Pfund 00-00 H, Ochsenfleisch per Pfund 62 bis no X’ 5£~o6r^' Schweinefleisch 54—60^, Hammelfleisch 50 bis i 62 H, Kalbfleisch 40—46 Kartoffeln per 100 Kilo JL 4.00—5.o0, Milch per Liter ‘ 12—18 H, Zwiebeln per Centner JL 6.00—8.00, Kirschen per Pfund 60 H. ? Allgemeiner Anzeiger. J. Happel, neufldbt 49. 1947 Weise Die Mechanik kann in jedes beliebige Corsett auf dieselbe Dieses patentirte Corsett bietet Der Damenwelt den längst erwünschten Vor- theil, daß das stets fy beschwerliche Musbaken Des Corsetis vollständig vermieden wird. Die Dame braucht nur den an der obersten Oese befindlichen Knopf nach unten zu drücken und das ganre Cor- fett ist geöffnet. 3660 Einen Lehrling sucht “ Fr. 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Um stille Teilnahme bitten 27. As',^Uer"6ra Wie*eekt 2lm zweiten Pfingstfeiertage DEUTSCHE OBEL-TRAflSR-GESEUSCHAH-™ Ph. Müllei Giessen Restauration Carl Dorfeld, Wieseck. Am 2. Pfingstfeiertage: Die Beerdigung findet am zweiten Pfingflfeiertag, Nachmittags 4Vr Uhr, vom Sterbehause, Schillerstraße Nr. 19, aus statt. 4160 Zur Stadt Marburg Am 2. Feiertage: gutbefetzte Tanzmufik ______Bei günstiger Witterung im Freien. Wellersburg. Am 3 Pfingstfeiertage: Restauration Stein (Seltersweg). Am 3 Pfingstfeiertag: Früh-Concert ausgeführt von Mitgliedern der hiesigen Regiment»>Musik. Bei ungünstiger Witterung im Lokal. Am 3. Pfingstfeiertage: Früh-Concert im „Schützen-Hof“. 4145____E. Steuernagel. Badenburg. Am ♦?. JPfingstfeier tage : Concert Wermischte Anzeigen. _ 4136 Es wird eine Wohnung von 6—4 Raumen, Parterre oder 1 Tr. hoch gesucht. Off. mit Preisang. nimmt die Exped. d- Bl. entgegen unter X. N. 4148 Ein LausmädcheUsuch^sür leichte Arbeit- Bahnhofstraße 48 III. St. SMET Die nächste Nummer erschein/Mittwoch Nackw drühl'schm Druckerei (Jr. Cdr. Pi-tsch) m Gi-ß-n. icye.nr Mittwoch Nach«. Di. h.ntige Nummer enthält 3 »lättee. Dienstag den 31. d. Ms. (3. Pfingstseiertaai bei günstiger Witterung Anstlng nach Annerod als Ersatz für den ausgefallenen Ausflug nach br w Schönen Aussicht. Abmarsch pracls 2 Uhr Mittags vom Ludwigsplatz 4116 Der Vorstand. NB. Freunde des Vereins sind willkommen. Stem’s Garten. | Schützengarten W. >ar. I<■ BOSSES CONCERT ”11 vk’k’ß vv 11VßII1 ft ä“LÄLä’öÄ»» ausgesuhtt von der Capelle des 2. Großh. Hess. Jnf.-Regts. Nr. 116 Hierzu ladet ergebenst ein unter Leitung des Großh. Mufikdirektors Herrn C. Krauße. --'---- Anfang 5 Uhr. Entree 30 Pf. Todes-Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mittheilung, daß heute früh 8V3 Uhr, unsere theuere innigstgeliebte Mutter, Schwiegermutter und Großmutter l'nii Susanns llellninld. geb. Ockel ün Alter von 72 Jahren nach kurzem Krankenlager sanft verschieden ist. Gießen, den 28. Mai 1887. Iie trauernden Hinterbliebenen. Mermielstungen. 4138] Großes freunbL möbl- Zimmer >u vermiethen. Bahnhofstraße 33, II. St. 4150] Logis, 2 Zimmer, Küche und Speisekammer u. s. Zubehör, alsbald zu vermiethen- Frankfurterstraße 95. 4151] Stube mit zwei Betten zu ver- miethen.__Neuenweg 48. 4156 In meinem neuerbauten Hause in der Ludwigstraße ist der I. u. II. Stock per 1. Juli ev. später zu vermiethen. Näheres Bleichstraße 7 bei L. Keller. 4159] Logis, 3—4 Zimmer u. s. Zubeh., bis 1. September zu vermiethen. __________________Frankfurterstraße 75. L 4154 Eine Stube zu vermiethen. __________ Große Mühlgasse 10. 4171] Schlafstellen für anft. Arbeiter. Neuen Bäue 17, part. 4137] In meinem neu erbauten Hause, Asterweg, ist vom 1. Juli ab ein großer Haben in. 28oünung, im 1. Stock, sowie 2 Farnilien-Logis, i 4 u. 5 Zimmer, Wasserleitung und allem Zubehör, zu vermiethen- Näheres beim Eigenthümer J Klein, Zur Stadt Berlin. wozu ergebenst einladet Wetter Wwe. Gesucht 4142 werden tüchtig- Mädchen für Küche und Hausarbeit, aus gleich und später, durch das Vermiethungsbureau Frau Müller. Gebackene Fische in der Pulvermühle.__4175 Verpachtung. und Grummetgras von 31, Viertel Wiese in der Gemarkung Wieseck, ist auf mehrere Jahre zu ver- pachten bei 4155 K. M. B. August Noll. 4149 Ein Schreinergeselle auf dauernde Arbeit gesucht. __________Ar» Meinhardt, Ein Kaliber-Maatz verloren. Gegen Belohnung abzugeben Frankfurterstraße 79. Aei ungünstiger Witterung im Saale. 4*69 ______3BOT Wein und Bier. Restauration Schnell, Brandgasse 3. Am 3. Feiertage: Früh-Coneert