Nr. 7L Dienstag den SS. März 1887 Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. I:/. I I Bureaur Schulstraße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Poft bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher Hyeil. Gießen, 26. März 1887. Betreffend: Dienstvorschrift über Marschgebührniffe bei Einberufungen zum Dienst, sowie bei Entlastungen. (Marschgebührniß-Vorfchrist.) Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Grobherzoglichen Bürgermeistereien des Kreise-. Die in rubr. Betreff erschienenen Marschgeldertabellen, welche vom 1. April l. I. an in Kraft treten, haben wir den Gemeinde-Einnehmern direct zugesandt und Weisung ertheilt, sich bei Auszahlung der Marschgelder hiernach zu richten. — Nach diesen Tabellen, welche sich nur auf daS Landwehr- bataillonS-Stabsquartier Gießen beziehen, haben nur die Mannschaften aus den Orten Bellersheim, Beltershain, Grünberg, Hungen, Inheiden, Langd, Lauter, Lumda, Nonnenroth, Ober-Bessingen, Rabertshausen mit Ringelshausen, Rodheim mit Hof Graß, Röthges, Rüddingshausen, Stangenrod, Steinheim, Stockhausen, Trais-Horloff, Utphe, Villingen, Weickartshain und Weitershain je 1 Jü Marschgeld nach Gießen zu beziehen, die Mannschaften aus allen übrigen Orten des Kreises dagegen nichts. Wir setzen Sie hiervon in Kenntniß. Dr. Boekmann.___________________________________________________ Betreffend: Das Behüten der Wiesen. Gießen, am 28. März 1887. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Grotzherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir machen Sie darauf aufmerksam, daß das Behüten der Wiesen nach der Wiesen-Polizei-Ordnung für den Kreis Gießen vom 1. April an untersagt ist. Sie wollen die Schäfer hierauf aufmerksam machen und die Feldschützen strengstens anweisen, etwaige Übertretungen zur Anzeige zu bringen. Die Gendarmerie ist gleichfalls angewiesen, Zuwiderhandlungen gegen dieses Verbot zur Anzeige zu bringen. Dr. Boekmann. Deutschland. Darmstadt, 25. März. (Zweite Kammer der Stände.) Der Bericht des Ersten Ausschuffes über die Vorlage Großh. Ministeriums der Finanzen, 1 Geländeaurtausch zwischen dem Staat und der Stadt Bad Nauheim zum Zweck der Anlage eines Wegs nach dem Nauheimer Wald betr., beantragt: „Zum Austausch des in der Vorlage bezeichneten, zum Landeseigenthum gehörigen Geländes von zusammen 9284 Quadrat-Metern gegen das von der Stadt Bad Nauheim an den Staat zum Zwecke der Anlage eines Wegs nach dem Nauheimer Hochwald erforderliche Gelänoe mit einem Flächengehalt von 4478 Qua- drat-Mtern die landesherrliche Zustimmung zu ertheilen." — Abg. Möhn beantragt bei der Zweiten Kammer: Dieselbe wolle beschließen, Großh. Regierung zu ersuchen, baldmöglichst einen Gesetzentwurf vorzulegen, wodurch das Gesetz vom 13. Mai 1885, das Brückengeld bei Mainz betr., dahin abgeändert wird, doß der Artikel 3 nachstehenden Zusatz erhält: Pos. n. Ferner sind von der Entrichtung des Brückengeldes befreit: „Fuhren zur Abholung und zum Transport des Kehrichts und sonstiger Düngermassen." x Darmstadt, 26. März. sZweite Kammer der Landstände.^ Die Verhandlungen werden heute fortgesetzt. Um 9f/4 Uhr eröffnet der 1. Präsident Kugler dieselben und gibt dem Hause Kenntniß von einer Anzahl neuer Einläuse. Hiervon ist hervorzuheben eine Interpellation der Abgg. Weith und Sturmfels, die Calamität auf den Staatsstraßen bei den im Laufe des Winters ftattgefundenen Schneefällen betr. Die Interpellanten betonen hierin, daß es fast mit Lebensgefahr verknüpft war, bei Schneefällen unsere Staatsstraßen zu passiren, während auf den preußischen Strecken diese sich baldigst in fahrbarem Zustand befanden. Ferner kommt durch den 1. Secretär Abg. Hetnzerling die an Se. König!. Hoheit den Großherzog gerichtete Glückwunsch-Adresse anläßlich der Verlobung der Prinzessin Irene mit Se. König!. Hoheit dem Prinzen Heinrich von Preußen zur Verlesung und findet diese die einstimmige Genehmigung. Das Bureau wird mit der Überreichung derselben beauftragt. Als 1. Punkt der Tagesordnung steht heute die Berathung des Protestes des Abg. Wasserburg gegen seine Vorladung an Großh. Amtsgericht zu Mainz unter Androhung der Vorführung und die Vorladung des Abg. Ullrich zur Antretung einer gegen ihn vom König!, sächsischen Landgerichte Freiberg erkannten Gefängnißstrafe unter Androhung der Verhaftung, mit Bezugnahme auf Art. 84 der hessischen Staats- Verfassung, wonach die Immunität der Kammer festgesetzt ist. Abg. Wasserburg präcisirt seinen Standpunkt dahin, daß nach dem § 84 der hessischen Verfassung es unter allen Umständen Sache Großh. Regierung sei, daß die Immunität der Kammer aufrecht erhalten werden müsse; er wünsche und hoffe, daß, nachdem auch Seitens des Ausschusses eine Ueberschreitung der Machtbefugniß der Richter in beiden Fällen zugegeben sei, eine Revision des Artikels 84 der Verfassung der Kammer ebenfalls wünschenswcrth erscheine. Abg. Jöst findet gleichfalls die Immunität in keiner Weise genügend gewahrt, sonst hätte ein Fall wie bet seinem Parteigenossen Ullrich nicht stattfinden können. Er freue sich aber, daß der Ausschuß durch seinen Antrag bemüht sei, diesen Mißstand zu beseiligen. Staatsminister Finger erklärt, daß, nachdem durch die Debatte genügende Klarheit in diese Sache gebracht sei, Großh. Negierung nicht anstehen werde, einen Gesetzentwurf dem jetzigen Landtag in diesem Sinne vorzulegen. Nach einer nochmaligen eingehenden Erörterung der Angelegenheit Seitens des Berichterstatters Abg. Arnold nimmt die Kammer den Antrag des Ausschusses, Großh. Regierung zu ersuchen, ein Gesetz den Ständen vorzulegen, durch welches die Immunität der Abgeordneten, von welchen der Art. 84 der Verfassung redet, neu geregelt werde, einstimmig an. Der 2. Punkt betrifft den Antrag der Abgg. Theobald und Genossen, das Gymnasium, das Realgymnasium bezw. Realschule zu Mainz, sowie den Mainzer Universitätsfond. Der Antrag lautet: Großh. Negierung zu ersuchen, in den Hauptvoranschlag künftig AttachÄ5iS. ÄX’SÄ'X. s™’ ,n 2322] Nachhilfestunden werden er- ! Ein Lehrlina kann emttettn h i eilt o. e. etud. theol. Asterweg 40 lll. | 2277 Carl Schwan" c Anzeigen der evsngel. Gemeinde. Kav ^elstunde in der Kleinkinderschule, Markus C^ist^Ä^^ermacht^Pf^rrer^vi^Na^ma^nn"^ pharisäischen Z-,chenf°rd-rung, Dingkld^ bC" 3°‘ märi' Abends 6 Uhr, 6. P-ssions-ndacht, Pfarrer --- △ Mainz, 27 Marz. Bei heftigem, ununterbrochenem von starken Regengüßen begleitetem Westwind ist der Rhein verflossene Nacht abermals sehr stark ge- jeder Stunde etwa ein rheinischer Zoll. Gesammt-Zunahme des Wassers nni |8 Centimeter. Von Maxau wird Stillstand und von Kehl noch langsames Steigen hierher gemeldet. Vom Neckar lautet die Nachricht aus §aoCnt. Wassers. Bedenklicher lauten die Mitthetlungen von der Rahe, Mosel und Lahn, die sammtlich dem Rhein große Wassermassen zuführen und am Niederrhein die Gefahr einer Ueberschwemmung beschleunigen. Aus seinem Ufer ist der Rhem auf der Strecke zwischen Worms und Bingen bis jetzt nur in M^lnen Niederungen bei Gernsheim, Freiweinheim und im Rheingau oberhalb Oestrich. Da die Schiffbrücke bei Coblenz in Folge der heftigen Strömung nicht I* gelegt " fann' fo ift Schifffahrt und Floßgeschäft an dieser Stelle ,. r unliebsames Versehen ist dieser Tage, wie das „M. 51" berichtet einem ^An^Ler?n°vol^/° Derselbe hattte ein Schriftstück abzusenden, mit der Adresse: „An Herrn von X ...., Kammerherr. Der Beamte hatte damit seinen Schreiber beauftragt welcher leichtfertiger Weise adressirte: An Herrn v. X . . . , Kammmacher Der Adressat soll darob sehr entrüstet gewesen sein. Jiammmaajer. Die muthmaßlichen Thäter bei der am verflossenen Sonntag in Worms vor- gekommentti Todtschlagsaffaire, die Brüder Hendrick), wurden gestern Mittag unter doppelter Gensdarmerie-Escorte hierher gebracht und nach Vorführung vor dem Staats- XTJn ^uterjuchungsgefangniß abgeliefert. Beide Hendrich, die nach der °C§ Bürgermeisters von Neuhausen von Nordheim und nicht von Neu- hausen stammen, leugnen noch immer entschieden, die tödtliche Klinge geführt zu Bekanntmachung. 2)ic Erhebung der Forst- und Feldstrasen der 1. Nerind? irrt Donnerstag und Samstag vom 1. bis 25 k M (mit Ausschluß des 12., 13. und 14.) auf unserem Bureau stait ' Großherzogliche Distrikts-Einnehmerei Gießen I. einer Ansprache den Dank der Stadt an die Jubilarin aus. Es sei uns verstattet den ungefähren Wortlaut seiner Rede hier wiederzugeben: Sion aüen bcn fielen, Schülern und Lehrern, Behörden unb Korporationen welche tn diesen Tagen freudig bewegt auf die Entwicklung unserer Realschule in den 50 Jahren ihres Bestehens zurückblicken, hat gewiß die Stadt Gießen und deren V er tretung besonderen Grund zur Freude und Genugthuung. Die treffliche Geschichte der Anstalt,. bie sich in unseren Händen befindet, zeigt, daß die städtische Vertretung von der Gründung der Schule ab bis zu ihrer heutigen Ausgestaltung, in Befriedigung des tmmer wieder gewachsenen Raumbedürfnifses wie in Leistung laufender Zuschüsse zu ihrer Erhaltung jederzeit.Sinn und Liebe für diese Anstalt bethätigt hat: mit Ernst und Einsicht hat vor 50 Jahren bei der Gründung der Schule der Stadtvorstand den Zweck derselben umschreiben helfen, mit treuer Sorge ist er der Entwicklung der Anstalt gefolgt, hat die Gründe eines zeitweisen Rückganges zu ermitteln und zu heben gesucht und hat mit sich bemüht, die Anstalt in dem letzten Decennium so auszubauen, wie sie in erweiterten Zielen und Berechtigungen heute zu unserer aller Freude vor uns steht. Die heutige Stadtoertretung darf danach wohl mit Genugthuung auf das zurück- blicken, was ihre Vorgänger Namens der Stadt für die Schule gethan, aber mit lebhafterem Danke noch muß sie dessen gedenken, was diese selbe Schule wiederum [“r d" Stadt geleistet. Es liegt nahe, heute gleicherweise auch zurückzuschaueu auf die glückliche Entwicklung, welche in denselben 50 Jahren unsere ganze Stadt genommen, und es wird gerechtfertigt sein, hier lauf .einen Zusammenhang beider Erscheinungen hinzuweisen. -r. btc ^nst der geographischen Lage allein, auch nicht das allgemeine Gesetz über Die Bewegung der Bevölkerung genügt, um den Aufschwung zu erklären, welchen tn jenen 50 Jahren gerade unser Gießen genommen hat: nein, ein gut Theil dieser Erscheinung ist vor Allem auch der eigenen Kraft seines Burgerstandes, dem Unternehmungsgeist feiner Angehörigen in Handel und Gewerbe zuzuschreiben. Wer aber hat jene Kraft gestählt, diesen Unternehmungsgeist geweckt und groß gezogen? Die Antwort darauf gibt uns ein Blick schon auf die Namen des vorliegenden Schülerverzeichnisses ein Blick nur auf die hier anwesenden alten Schüler der Realschule, daß sie gerade es find, welche in überwiegender Anzahl mitgewirkt haben, heute noch mitwirken an jenem Aufschwung des Geschäftsleben, mit welchem untrennbar der Aufschwuna der ganzen Stadt verknüpft ist. r ti 5$?$ w der Zeit von 50 Jahren die Stadt für das Gedeihen dieser Schule geleistet, das hat danach allein die Anstalt vielfältig vergolten, in dem was ihre (Dchuler als Männer mittelbar und unmittelbar für die Stadt geleistet haben; der Zweck einer städtischen Unterstützung dieser Schule ist zur glänzenden Erfüllung, die schule felbft wieder zum Segen für die Stadt geworden. Diese glückliche Wechselbeziehung zwischen den Beiden in Vergangenheit unJbildet aber auch wieder die beste Gewähr für die kommende glückliche Entwickelung; und ich darf gewiß ebensowohl im Sinne der heutigen städtischen Vertretung, aber auch im Sinne unserer Nachfolger versichern, daß die Fürsorge der Stadt für diese Anstalt immerdar dieselbe bleiben wird und muß. ... _ . Uuser Wunsch, die Schule möge auch fürderhin wachsen, blühen und gedeihen, ist kein leerer, er entspringt einer dankbaren, aber auch opferbereiten Gesinnung. , Unser Aller Dank für die bisherigen Leistungen der Realschule, unser Hoffen und Wmischen für die kommende Entwickelung derselben lassen sie uns zusammenfassen in den Ruf: Unsere Realschule, unser Realgymnasium mit ihren Lehrern und Schülern, sie leben hoch! 4 Stürmischer Beifall erregte diese Rede bei allen Festtheilnehmern. « i Die schone Feier dauerte bis gegen 7 Uhr und dann noch etwas langer in fleinerem Umfange, gerouqt mit Erzählungen und Vorträgen aus den Tagender Schulzeit, sowie herzlichem Austausch von Begrüßungen unter denjenigen alten Schülern, welche von weit her zur Jubelfeier herbeigeeilt waren, um wieder einmal sich unter den Schulkameraden" zu bewegen. — Auch von auswärts wurden der Jubilarin zahlreiche Glückwünsche von früheren Schülern dargebracht. So waren es allein 50 briefliche Glückwünsche und 19 per Draht. Eine der letzteren erregte lebhafte Freude. Sie stammte aus Saint Louis in Nordamerika und hatte nachstehenden Wortlaut: Vom Ufer des Misfisstppi hinüber über die große Bach sendet Gruß und Glückwunsch Georg Ferd. Gail." — Wir schließen unsere Berichte über die Jubel- peter mit dem Wunsche, daß die Realschule auch ferner so zunehme und gedeihe wie in den verflossenen 50 Jahren. s an.., Gießen, 28. Mär^. Nach der Veröffentlichung im Genossenschaftsorgan findet Mittwoch den 30. dss. Mts., Vormittags, in Stein's Garten die zweite General- Section Gießen der Hessen-Nassauischen Baugewerks-Berufsgenossen- schaft statt. Es werden durch die Berichterstattung über das abgelaufene Geschäftsjahr interessante Mittheilungen zu erwarten sein und dürfte bei den Mitgliedern jetzt em regeres Interesse vorhanden sein, als es sich im vorigen Jahre gezeigt hat. Asten. Bombay, 26. März. Wie eine Meldung des ^Bureau Reuter" besagt, hat Nachrichten aus Herat zufolge der Emic von Afghanistan 10,000 Mann zur Verstärkung Herats beordert, um Herat gegen etwaige feindliche Absichten Jskander Khans zu sichern. Reichstag. E. R. Berlin, 26. März 1887. Das Haus ist sehr schwach besetzt. (Singegangen ist eine Novelle zum Gerichtskosten- und Anwaltsge- bühren-Gesetz. Das Haus genehmigt zunächst die Novelle zum Neichsbeamtengesetz mit einem vorn Äbg. Hahn (kons.) gestellten Amendement, mit welchem der Staatssekretär Jacobi sich einverstanden erklärt. Es folgt die erste Berathung des Gesetzentwurfs, betreffend den Verkehr mit Kunstbutter. Director des Reichsgesundheitsamts Köhler schildert das vor etwa 20 Jahren erfundene Verfahren bei Herstellung der Kunstbutter und dessen fortschreitende Vervollkommnung. Die Nachtheile, die sich aus der Ausdehnung des Verkehrs ergeben, beruhen besonders darauf, daß diese Waare nicht unter der ihrem Wesen entsprechenden Beziehung, sondern als Milchbutter in den Handel gelangt, wodurch das kaufende Publikum geschädigt wird; ebenso aber auch beim Auslande der gute Ruf der heimischen Milchbutterproduction. Es soll die Vorlage zur Regelung der Kunstbutterfrage dienen, die vor Allem die Forderung erhebt, daß die Kunstbutter im Handel stets als das bezeichnet werden soll, was sie ist. Abg. Graf Holstein (kons.) hält die Vorlage nicht für ausreichend, um die der Landwirtschaft durch die Kunstbutter bereitete betrügerische Konkurrenz zu beseitigen. Als einziges Mittel sei nach seiner Ansicht eine Färbung des Kunstproducts etwa durch Blaubeeren. Abg. LuciuS (Cent.) befürwortet die Annahme der Vorlage, erklärt sich indessen gegen jede Verschärfung derselben. Abg. Peters (nat.-lib.) ist für die Vorlage. Aber auf der anderen Seite dürfe nicht verkannt werden, daß Kunstbutter besonders für die Arbeiter ein überaus werthvoller Ersatz für die Naturbutter fei, weil sie annähernd den Nährwerth der letzteren erreichen könne. Die Kommission stverde für die Kunstbutter einen Namen finden müssen, der den Namen „Butter" ersetze. Das Färben würde die Butter unappetitlich machen und das Publikum abhalten, Kunstbutter zu kaufen. Abg. Gehlert (Reichsp.) spricht sich gegen ba§ Prinzip der freien Konkurrenz aus; freie Konkurrenz sei nichts als Freiheitszwang: es handle sich hier weniger um Interessen der Landwirthschaft, als um Interessen der Industrie. Der Staat müsse die Konsumenten in Schutz nehmen. Bisher fei gefärbt, um zu betrügen; jetzt wollen wir färben, um Bettug zu verhindern. Abg. Sabor (Soc.-Dem.) erkennt mit feinen Parteigenossen die Vorlage im Wesentlichen als zweckentsprechend an. Die zunehmende Produktion der Kunstbutter sei nur eine Folge der neuen Zollpolitik; zum Beispiel eine Folge der hohen Zölle auf Schmalz. Nach einigen weiteren Bemerkungen der Abgeordneten Graf v. Hoensbroech v. Schlieffen, Bayha und Menzer wird der Gesetzentwurf an eine Kommission von 21 Mitglieder verwiesen. Nächste Sitzung: Montag. (Dritte Lesung des Etats; definitive Wahl des Präsidiums.) Lokales. tRealschuljubiläum.) Das Festessen am Samstaa Mlttag in Stem's Saalbau war von über 100 Personen besucht. Es nahmen daÄ Theil die Herren Promnzlaldirector Dr. Boekmann, Director Salden Prof. Schmitt aus Darmstadt, Beigeordneter Gnauth Schulrath Buchner, Gymnafialdlrector Prof. Dr. Schiller, Prof. Dr Pasch Pro? nn,Rector »igelitt« u. a. m. Eröffnet wurde die Feier mit einer ^?^/^^s!^^bctor Nodnagel, welcher seine trefflichen Worte mit einem find) (58 fihnn1 db" K^ser, wie auch auf Se. Königl. Hoheit den Großherzog scAo^ 0 e ; k;ani£ ^ne lange Reihe von Toasten auf Director nnd Lehrer i)er9%ifJp angaltouf die obere Schulbehörde u. s. w. Herr Beigeordneter Gnauth brachtt in f.? । rätig. Ausführl. Preis- 1409 Berlin * F. SOENNECKENS VERLAG, Schreibwaren-Fabrik, BONN * Leipzig Hch-Versteigerung | im Gießener StadLwalde. ! M-ntag den 4. April 1887, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwald in den Distrikten Waldshute, Philosophenwald und Tanne nachverzeichnetes Holz versteigert werden: A. Bau-, Werk- und Nutzholz. 5 Eichenstämme mit 3,69 Festm., 41 Fichtenstämme mit 18,91 Festm. B. Brennholz. Scheith. Knüppelh Stockh. ReiSH. Nmtr. Rmtr. Rmtr. Wellen. Eiche 16 12 1 450 Buche - - - 2030 Nadel 70 551,4 105,1 7650 Die Zusammenkunft ist im Philosophenwald. Die Großh. Bürgermeistereien der Nachbarorte werden ersucht, Vorstehendes im Interesse ihrer Ortsangehörigen bekannt machen zu lassen. Gießen, den 28. März 1887. Großh. Bürgermeisterei Gießen. ________A- Bramm._____2355 Dienstag den 26. April, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Ortsgericht die Immobilien der August Weidig Wwe. dahier Flur IX/19 956 Mtr. Acker auf dem kleinen und großen Grasweg, „ IX/20 1600 Mtr- Acker daselbst, „ X/43/to 700 Mtr. Hofraithe unter der Hardt, X/610 6094 Mtr. Acker daselbst, X/5 3062 X/6 369 X/7 806 99 99 ii X/8 825 99 99 X/9 2200 w X/ll 1975 1f X/12 2394 ft w X/13 2394 X/14 2237 w u If X/15 2238 H W X/16 1781 w u X/17,3 2844 ff " X/314,5 544 Mtr. Ac5er auf 3 f ardt, über den Gärten, 525 Mtr- Acker daselbst, „ X/317 525 Mtr. Acker daselbst, meistbietend versteigert werden. Gießen, den 14. März 1887. Großh. Ortsgericht. 1935________________Müller. Dienstag den 29. und Mittwoch den 30. März, Nachmittags 2 Uhr, werden im Maurermeister Langs- dorf'schen Hause, Ludwigsstraße 57, die zum Nachlaß des Herrn Gymnasiallehrer Dr. Textor gehörigen Mobilien, als: Tische, Stühle, Kommoden, Kleiderschränke, Küchenschrank mit Glasaufsatz, 1 Regulator, antiques eingelegte» Chlinderbureaux, Betten, Weißzeug, Porzellan, Glas und Küchengerätbe, eine Badewanne von Zink und ein großer Stickrahmen versteigert. Im Auftrag: FHoffmann, 2185______Ortsgerichtsmann.______ MöbeFVersteigeruDgT Donnerstag den 31. März, Nachmittags 2 Uhr, werden in dem E. Fischbach Aschen Hause, Seltersweg 24, zur Hinter- laffenschast der Frau Distriktseinnehmer H o o s Wwe. gehörigen Möbel, als: Tische, Sopha's, Bettladen, ein Kleiderschrank, Schreibpult, Küchen- geräthe rc., eine wohlerhaltene Nähmaschine, sowie eine desgl. Handnähmaschine versteigert. Im Auftrag: F. Hoffmann, 2288 Ortsgerichtsmann. Hausverkauf. Ein an der Grünberger Straße gelegenes größeres Haus ist mit Nebengebäude und Garten zu verkaufen. Nähere Auskunft ertheilt die Exped. d. Bl. 2301 Bekaimtmachimg. . Das Rohrnetz der Quellwasserleitung wird im kommenden Frühjahr und Sommer auf die nachstehenden Straßen ausgedehnt: 1. Alicestraße, 2. Bahnhofsstraße (von der Anlage bis zur Wieseck), 3. Bismarckstraße (von der Löber- bis zur Ludwigstraße), 4. Bleichstraße, 5. Frankfurterstraße (von der Anlage bis zur Wieseck), 6. Gartenstraße, 7. Kreuzplatz, 8. Löberstraße (von der Garten- bis zur Bismarckstraße), r 9. Ludwigsstraße (von der Alice- bis zur Liebigstraße, 10. Mäusburg, 11. Marktplatz, 12. Marktstraße, 13. Nordanlage (von Wallthor bis zur Dammstraße), 14. Ostanlage, 15. Schiffenbergerweg (von der Licher- bis zur Gartenstraße), 16. Schillerstraße (von der Anlage bis zum Asterweg), 17. Seltersweg (vom Teufelslustgärtchen bis zur Anlage), 18. Südanlage, 19. Westanlage (vom Seltersthor bis zur Bahnhofsstraße). Die Ausführung dieses Erweiterungsplans soll im Wefentlichen nach Maßgabe der zu Beginn der Arbeit vorliegenden Anmeldungen für Hausanschlüsse erfolgen, später einlaufende Anmeldungen können voraussichtlich erst am Schluß der ganzen Arbeit erledigt werden. Mit Rücksicht darauf empfehlen wir den Hausbesitzern in ihrem eigenen Interesse, die Anmeldungen für Hausanschlüsse auf obigen Straßen, sofern solche nicht schon erfolgt sind, bis längstens 15. April d. I. bei uns einzureichen. Gießen, den 27. März 1887. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. 2354 Bckamttmächmig^ Die verehrlichen Mitglieder des Spar- und Leihkasse-BereinS zu Gießen werden zu einer Hauptversammlung auf Dienstag den 5. April d. I., Nachmittags 3l/2 Uhr, in das Sparkaffehaus dahier eingeladen. Tagesordnung: 1) Die dem allgemeinen Verein für Armen- und Krankenpflege zu Gießen bewilligten 8000 Mark. 2) Den Zinsfuß von Einlagen und Darlehen. Gießen, am 25. März 1887. Der Direktor des Spar- und Leihkaffevereins zu Gießen. Haberkorn. Marktanzeige. An Stelle des am 17. d. M. durch starken Schneefall vereitelten Kram- und Viehmarktes findet Dieuftaa, den 5 April d. I. ;u Biedenkopf ein Kram- und Äiehmarkt statt. Die Herren Bürgermeister und Gemeindevorsteher werden um gefällige weitere Bekanntmachung im Jntereffe ihrer Gemeindeangehörigen ersucht. Biedenkopf, den 25. März 1887. Der Bürgermeister 2328____________________________________Unverzagt._____ MelsS-V erfcitiif« Feinstes Burk'sches Blüthenmehl pr. Pfd. 20 Pfg Feinsten Kaiserauszug „ „ 18 „ Feinsten Vorschuß Str O „ „ 16 „ Feinsten Vorschuß Nr. 1 „ 14 „ je nach Quantum entsprechend billiger. Sämmtliche Mehle sind trocken und gesiebt. 2367 M. F. Wassauer. Neuenweg 15. 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April l Js. kommen im District Wirberger-Wald- bache bei Reinhardshain zur Versteigerung : Buchen: 332 Raummeter Scheiter, 472 Rm. Knüppel, 776 Rm. Reiser, 170 Rm. Stöcke; sodann Birken, Eichen, Weichholz: 10 Rm. Scheiter, 102 Rm. Knüppel, 140 Rm. Reiser und 24 Rm. Stöcke. Zusammenkunft an beiden Tagm Morgens 9 Uhr im Lolzschlag auf dem Jugendpsad. Grünberg, am 26. März 1887. Großh. Oberförsterei Grünberg. 2343 Vigelius. Ieilgeöotenes. Ein Wohnhaus nebsi Garten in guter Lage, besonders für Gärtnerei geeignet, ist Wegzugs halber zu verkaufen. Näheres bei der Expedition dieses Blattes.___________ " 2341 Hamburger Fisch- u. Delik. Handlung A. Koch Nacht Fussboden-Anstriche. empfiehlt heute und die nächsten Tage eintreffend : Lebendfrische Schellsische u. Cabliau (Eisvackung), div. Fluß- u. Seesische, frische holl. 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Stadt Mainz. 2369 die Familie Henckel. •‘V 2357 Gießen, 28. März 1887. 2364 ö Q n u O Q Clementine GareiS, geb. Rothmaier. Professor Dr. GareiS, Großh. Kanzler. Neuenweg 1 Q-eSChiW. Neuenweg 1 empfehlen ibr Lager in fertiger Damen-, Herren- und Kinder- toäfcbe. Bestellungen nach Maaß oder Angabe werden in kürzester Zeit zu den billigsten Preisen und bester Ausführung angefertigt. Lieferung panier Ausstattungen in Leib- und Bettwäsche werden übernommen. Gleichzeitig empfehlen wir unser Lager in sämmtlichen Stoffen zur Wäsche zu billigst berechneten Preisen. 2350 nnrn । ..W™ Auskunft erteilt die Exped. 2353 dieses Blattes. /M2262 Auf dem Comptoir eines hiesigen Geschäftes wird demnächst eine Lehrlings- stelle frei Für die vielfachen Beweise herzlicher Theilnahme bei unserem schmerzlichen Verluste sagt innigsten Dank kiedaction: R. Scheyda. - Druck und Verl«, der Brühl'schen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen Musikalisch-humoristisches Concert von O. Lamborg, Clavier-, Gesang- und Declamations-Humorist aus Wien. Anfang 8 Uhr. — Ende 10 Uhr. - Entree 1,00 Mk. Vorverkauf in der Musikalienhandlung von W. Rudolph 0,78 Mk. Danksagumg. Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme bei dem Verluste unseres unvergeßlichen Gatten, Vaters, Sohnes und Bruders Ludwig Klippers, insbesondere den Sängern und den aus Nah und Fern gekommenen Leidtragenden sagen wir innigsten Dank. 2356 Heuchelheim, 27. März 1887. Familis Ruppert. G Billigste Preise. Für Conflrmauden Grösste Auswahl. Knaben- und Mädchen Hemden, Hosen, Unterröcke, Taschentücher re., znrückgesetzte trübgew. Kinderhemden in crlle-s Größen bedeutend unter Preis. Statt jeder besonderen Anzeige ttjetfen wir nur auf diesem Wege unseren Freunden und Bekannten mit, daß unser lieber Bruder und Schwager Herr Adolf Rothmaiei*, Rechtspraktilrant am König!, baijer. Landgericht München, am 27. d. Mts. nach langem schweren Leiden durch den Tod erlöst wurde. Der Vorsteher: Dr. Kübel _________________ Bahnhofstrasse 45. Cirkus Althoff sen. Ssrmftäöler Frühjahrs-Pftrdc- mib Fohlen-Markt am 18., 19. und 20 April J887 mit Verloosung und Prämiirung auf dem Diehmarktplatz nächst den Bahnhöfen, zu welchem der Verein die geehrten Herren Züchter, Verkäufer und Käufer -freundlichst einladet. Musterung und Prämiirung von Pferden und Fohlen am 18. April 1887, Vormittags S Uhr, Prämienvertheilung Nachmittags 3 Uhr, wozu namhafte Geldpreise und Diplome vorgesehen sind. Die Verloofung findet statt am 20. April, Nachmittags 4 Uhr, im Ausstcüungsgebände. Zur Ausgabe kommen 20,000 Loose, ver Stück 2 Mark. Gewinne: 1 eleganter Wagen, Zweispänner, mit zwei Pferden und eompletcm Geschirr im Werthe von ca. 6000 Mk., 1 Reitpferd mit Sattel und Zaum im Werthe von ca. 2OOO Mk., 1 Stuhlwagcn mit einem Pferde und Geschirr im Werthe von ca. 1700 Mk., 16 Pferde oder Fohlen im Ge- sammtwerthe von 10,000 Mk., 315 andere Gewinne im Gesammtwerthe Don 4,300 Mk. Den Vertrieb der Loose haben wir dem Herrn IL. F. Ohnacker in Darmstadt im alleinigen General-Debit übergeben. 2348 Der Darmstädter Pferdemarkt-Verein. event. Keller, sowie Wohnung pr. 1. Juli Xu miethen gesucht- Offerten sub N. an ‘ Die Exped- d. Bl. 23"' Stein’s Garten. Freitag den 1. April: Alice - Schule für Frauenbildung und Erwerb veranstaltet Dienstag den 29. und Mittwoch den 30. März Morgens von 10—12 und Nachmittags von 2—5 Uhr, in dem VercinS- lokale auf dem Asterwcg eine Ausstellung der Arbeiten der Schülerinnen wozu Eltern und Freunds der Anstalt freundlichst eingeladen werden. Die Curse im SomurerseMester beginnen am Z8. April; an demselben Tage beginnt der 7. Cursus zur Ausbildung von Handarbeits- Lehrerinnen. Für letzteren Cursus haben die Anmeldungen bis zum 15. April zu geschehen. Auskunft erthcilt und Anmeldungen nimmt entgegen 2176 Gießen, im März 1887. _ Der Borstand. Vorbereitungs-Institut pt GiestenV Planmässige und gründliche Vorbereitung für alle Arten Militär-, spezielle Finanz- und Geometer-Examina, für den kaufmännischen Beruf sowie behufs Aufnahme in Gymnasien, Real-, polytechnische und sonstige höhere Schulen. Für Geschäftsleute, welche sich für ihren Beruf oder ein Examen vorbereiten wollen, an den gewöhnlichen Cursusstunden theilzunehmen aber behindert sind, ist ein Abend-Cursus eingerichtet. Beginn des Sommer-Semesters am 18. April. 30 Pferde. auf Oswald'ö Garten. 40 Personen. Heute Montag den 28. März: Grosse GalKa-VorstelSusig -bei ganz neuem Programm. Zum Schluß der Vorstellung: Großartig ausgestattete Pantomime, genannt „Die Räuber". Anfang präcis 8 Uhr. Kassen-Eröffnung 7Vz Uhr. Morgen DtrnStag den 29. März. Abends 8 Uhr: G-rosse Vorstellung, rx k Vorführung des ägyptischen Esels Rr'golo. Jeder, welcher den Esel dretmal in der Bahn herumreitet, erhält einen Preis von 50 Zu zahlreichem Besuch ladet ergebens! ein 2365, SE Althoff sen.' Director. Lagerraum Antwort auf Brief C. F. 1813 eingestangen, bitte ab holen laffen 2317 2215 Einen braven Jungen sucht auf Ostern in die Lehre Wilhelm Friedel, Sattler u. Tapezier. 2340 Ein kleines Familienlogis zu ver- miethen im Löwen. 2344 Eine Wohnung zu vermiethen. irz, Glaser, Seltersweg. । 2347 Das seither von Fr. Dr. Boek- • mann bewohnte Logis ist vom 1. Mai anderweit zu vermiethen. Geschw. Gaquoin. 2358 Ein Laden im Mittelpunkt der Stadt per 1. Juli d. I zu vermiethen. Näheres ir^der^Expeo. d. Bl. 2342 Ein möblirtes"Zimmer, in der Lage passend für einen Einjährigen, zu vermiethen bei Dr. Weber. 2dt>6] Mäbl. Zimmer, mit oder ohne Cabinet, zu vermiethen. Asterweg 1. 2368 Ein Familienlogis zu vermiethen. Katharinengasse 10._ 2264 Zwei ineinander gehende Man- sarden-Zimmer, mit oder obne Möbel, PerJ-Lspril zu^vermiethen. 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Bl- 2360 Einen Schmiedegesellen sucht I. Hetz, Teufelslustgärtchen 20. 235«; Ein 15—17 Jahre alter Bursch« vom Lande erhält in einem hiesigen Geschäft bei gutem Lohn dauernde Stellung. —Näheres bei der Exped- d. Bl. 233b Zu miethen gesucht werden zwei hübsch möblirte Zimmer, womöglich mit etwas Garten. Offerten mit Preisangabe bitte zu richten an Gertchtsaccessist Schneeberger, Hotel Prinz Carl, hier. 2339 Ein sehr leistungsfähiges Haus sucht einen tüchtigen Vertreter in inländischen Tabaken. Offerten an die Exped d- Bl- 2337 Ein Former und Ofensetzer gesucht. Wilh. Wedemann, ____Eberstadt bei Lieh. 2346 Ein tüchtiges Dienstmädchen, mit guten Zeugnissen versehen, auf Ostern gesucht. Marktstraße 3. 2345 Ein junges Mädchen für Lauf- dienst gesucht. Bahnhofstraße 31, part. OOOOGDQQQIOOQOOGOOa o o Die Speckmäufe. q üoooaaaoGmorsoacDB 2184 Zwei schön möbl. Zimmer, in- einandergehend, an einen oder zwei Herren billigst zu vermiethen. Neustadt 6. 2036 Für Etnj.-Freiwillige. Mehrere möblirte Zimmer (auf Wunsch mit Pension) in der Nähe der Caserne zu vermiethen. Näheres in der Exp. d. Bl. 65 Die Belletage meines Hauses, Aster- weg 29, 6 Zimmer mit Zubehör, ist zu vermiethen und am 1- April I. I. zu be- ziehen Dr. Haupt. Unferm lieben D Wiedehopf Wilhelm | am Lindenplatz zu seinem am O 29. ds. Mts. stattfindenden 9 Wiegenfeste die herzlichsten Q Glückwünsche. 2359 Q