Nr. 24» Samstag dcu 29. Januar 1887 Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. --1 I rjrrrr, , c . . e Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Bureau r Schulstraße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Durch die Poft bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. frt WMl «,■,;-MtAmimuJi.mj«- .5*,t-wtagg—» Amtlicher Hheil. Nr. 3 des Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben den 25. b. M., enthält: (Nr. 1696.) Verordnung, betreffend das Verbot der Ausfuhr von Pferden. Vom 25. Januar 1887. Gießen, am 27. Januar 1887. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Boekmann. Politische KsbsTgcht. Gießen. 28. Januar. Der Kaiser wurde, wie man nachträglich erfährt, während des Krö- uungs- und Ordensfestes vom Sonntag von einem leichten Unwohlsein befallen, so daß er nur die Vorstellung der neuen Ritter entgegennahm, dagegen dem Gottesdienste und der Festtasel fern blieb. Daß indeflen der Vorfall von keiner ernsteren Bedeutung ist, erhellt schon aus dem Hofbericht vom Montag, wonach der Kaiser nicht nur die üblichen Vorträge entgegennahm, sondern später auch eine Ausfahrt machte. Da« preußische Abgeordnetenhaus hat mit seinen Sitzungen vom Montag und Dienstag eine große staatspolitische Debatte hinter sich, zu welcher die Speeialberathung de« Etats des Ministeriums des Auswärtigen beim Capitel „Gesandtschaften" den äußerlichen Anlaß gab. An beiden Tagen gab die Militärfrage den Grundton der Verhandlungen ab und sämmtliche Reden, die gehalten wurden, waren ersichtlich aus die bevorstei enden Wahlen zugespitzt und weniger für da» Haus al« vielmehr für das Land, die Wähler berechnet. Den Haupttag der Verhandlungen bildete der Montag, welchem durch die Reden des anwesenden Fürsten Bismarck die Signatur ausgeprägt wurde. In diesen Reden hat der Kanzler dem deutschen Volke nochmals in markigen, eindringlichen Worten gezeigt, um was es sich bei den Reichstags« mahlen des 21. Februar handelt, nämlich einzig und allein mir um die Militär- Vorlage, um die Stärkung unserer Wehrkraft, wie sie in dem vom Reichstage abgelehnten Septennatrgefetze vorgeschlagen wird. Dagegen wies der leitende Staatsmann mit Entschiedenheit die Insinuation zurück, als ob es der Regie- rung mehr um die Verkürzung des allgemeinen uno directen Wahlrechtes, um die Durchführung ihrer Monopol-Projecte und sonstiger „reactionärer" Pläne, als um dar Septennat zu thun sei und daß sie für diese Absichten bei den kommenden Neuwahlen eine Mehrheit zu finden hoffe. Ausdrücklich erklärte Fürst Bismarck gegenüber den Einwürfen der Opposttions Führer Richter und Windthorst, daß der Regierung bei Auflösung des Parlaments all' diese ihr imputirten Absichten fern gelegen hätten und daß die Maßregel lediglich deshalb zur Ausführung gelangt sei, weil die Regierung zu einem Reichstage, in welchem Elemente, wie die reichsfeindlichen Protestler, Welsen, Polen und Socialdemo- kraten, in eminent wichtigen nationalen Fragen den Ausschlag zu geben pflegten, kein Vertrauen mehr haben könne. Die DienstagS-Sitzung bildete lediglich eine Fortsetzung der Tags zuvor zwischen dem Kanzler einerseits und den Abgg. Richter und Windthorst andererseits stattgefundenen scharfen Auseinander- setzungen, wobei die Abgg. EnnecceruS (riat.-lib.), Cremer und Minnigerode die Partei de« Fürsten Bismarck übernahmen. Namenilich der erstgenannte Abge- ordnete vertheidigte das Septennat mit großer Lebhaftigkeit aus militärischen wie verfassungsrechtlichen Gründen. Herr Windthorst antwortet- dem national- liberalen Redner mit dem Hinweis daraus, daß die erwähnten „Legenden" noch keine eigentliche Widerlegung gefunden hätten und ging dann plötzlich in eine richtige „Culturkamps-Rede" über, indem er an verschiedene Aeußerungen d-S Fürsten Bismarck vom vorhergehenden Tage anknüpfte- Der CentrumS-Fuhrer verwahrte alsdann seine Partei energisch gegen den Vorwurs, als ob sie destruc- tive Tendenzen verfolge und trat namentlich der Behauptung entgegen, daß da« Centrum vielfach im Geheimen mit den Socialdemokraten zusammengche und erklärte er, daß auch zwischen dem Cenlrum und den Freisinnigen trotz der gegenwärtigen Zusammengehens beider Parteien in der Militärsrage viele und schwere Differenzpunkte bestünden. Die weitere Discusfion über die großen schwebenden Angelegenheiten des Tages, an der sich außer dem Abg. Windthorst noch die Abgg. v. Minnigerode, Rintelen^und Cremer betheiligten, bewegte sich im Allgemeinen in ruhigeren Bahnen, wenngleich auch hierbei die verschiedenen Anschauungen in der Militärsrage in einer Weise zu Tage traten, die keine Vermittelung mehr zuläßt. Das Capitel „Gesandtschasten" wie der Etat des Auswärtigen selbst wurde hieraus unverändert angenommen und auch die folgenden Etarstheile fanden bis einschließlich des Etat« der Bauverwaltung ohne jede Debatte die Zustimmung des Hause«. Am Mittwoch paufirte da« Hau«. Herr Zankosf, der bulgarische OpposttionS-Führer, scheint in Konstantinopel etwa« Schönes zusammengebraut zu haben! Wenn das Alles wahr ist, was aus Stambul über die Vorbedingungen telegraphirt wird, unter denen Zankoff in die bulgarische Regierung etntrcten will, so kann er bei der noch in Bulgarien vorherrschenden Stimmung nur gleich einpacken. Absetzung der Regentschaft, Besetzung des Minister-Präsidenten-Postens, wie der Ministerien des Innern und Aeußern durch Zankoffisten, Uebernahme de« Kriegsministeriums durch einen russischen General, Neuwahlen zur Sobranje, Annahme der russischen Thron-Candidaten, allgemeine politische Amnestie, Entlastung der ausgedienten Mannschaften und Einstellung der neu ausgehobenen Mannschaften sofort nach Jnstallirung der neuen Fürsten und endliche: Revision der Versaffung — dar Aller sind Vorschläge, die bei der großen Mehrzahl de« Bulgarenvolkes auf entschiedenen Widerspruch stoßen werden- Im ersten Eifer hatte Herr Zankoff sogar die Uebernahme des bulgarischen KriegSministerium« durch den edlen General Kaulbars verlangt, hinterher heißt es aber, daß hierzu ein anderer russischer General, womöglich Cantucuzene, berufen werden solle- Trotzdem scheint die Pforte dieses Proaramm für geeignet zu der von ihr angekündigten „glücklichen Lösung" der bulgarischen Krisis zu halten, denn sie will hierüber mit den bulgarischen Delegirten Stoiloff und Grekoff, die sich bereits auf der Fahrt von Brindisi nach Konstantinopel befinden, am 29. d. Mts. in Unterhandlungen eintreten. Der Erfolg derselben auf vorstehender Unterlage muß einstweilen sehr bezweifelt werden. Die Italiener werden sich ihre« ColonialbefitzeS am Rothen Meere wohl die längste Zeit in Ruhe erfreut haben- Die Abyssinier, welche die Festsetzung Italiens am Rothen Meere schon längst mit Groll betrachteten, wahrscheinlich, weil sie besürchten, daß es ihnen nächstens ebensalls an den Kragen gehen würde, haben die Feindseligkeiten gegen die Italiener jetzt ohne Weiteres eröffnet. Ein Trupp Abyssinier griff Massauah, den Mittelpunkt de» italienischen ColonialbefitzeS, an, wobei sie 200 Todle verloren, während italie- nischerseits 5 Mann getötet wurden. Aus dem kurzen Bericht, welchen ei« „Reuter-Telegramm" über diese Vorgänge au« Suakim bringt, läßt sich über den Erfolg des Vorgehens der Abyssinier nichts Bestimmtes ersehen, vermuthlich dürften sie aber zurückgeschlagen worden sein. Deutschland. Berlin, 27. Januar. Der Kaiser empfing Vormittags eine Reihe militärischer Meldungen, nahm die Vorträge Albedyll's und de» Kriegsministers entgegen und empfing Nachmittags den Staatsfecretär Bismarck, sowie den Besuch des Prinzen Heinrich. . , _ „ . . — Die kronprinzliche Familie begab sich Mittags nach Potsdam, um dem Prinzen Wilhelm zu d-ff-n Geburtstag zu gratuliren. __ Der Kaiser und die Kaiserin wohnten der heute Abend im königlichen Schlöffe stattgehabten Cour und dem Concerte bi« zum Schluffe bei- — Gutem Vernehmen nach wird dem neuen Reichstage alsbald nach seinem Zusammentritt das Gesammtmaterial der Erhebungen betreffs der Sonntagsarbeit in Deutschland zugehen. Berlin, 27. Januar. Das Abgeordnetenhalls erledigte heute nach unerheblicher Debatte die Etats der Domänen und Forsten und den Erlös an« den Ablösungen von Domänengefällen rc. Bei dem Forstetat: Position Einnahmen au« den Holzverkäufen, die um 2>/)0 Millionen «-stiegen, sprach Minnigerode seine Besrtedigung über diese günstige Wirkung ^r Holzzölle au, Minister Lucius betonte hieraus, die Steigerung der Ausbeute der Nutzholzes beruhe nicht aus der vermehrten Abholzung, sondern aus der allmälrgen Steigerung und entsprechenden Entwickelung des Forstbestandes. Preußen würde den späteren Geschlechtern einen umfangreichen und werthvollen Waldbesitz übet« machen, was anderen Staaten wegen der rapid bei ihnen fortschreitenden A - Holzung nicht möglich sein wird. Der Etat der directen Steuern wird nach unerheblicher Debatte genehmigt. Nächste Sitzung morgen: Etat. Sigmaringen, 27. Januar. Fürst Leopold von Hohenzoklern erklärte sich bereit zur Uebernahme eines Reichstags-Mandats für Düffeldorf. Hamburg, 27. Januar. Nach einer Meldung der „§nmb. ßorrefp. ist in Altona wegen des gestern Abend et folgten Werfen« einer Orsin'-Bombe in der Nähe des Rathhaufe» eine Untersuchung eingeleitet. Das Geschoß, da» augenscheinlich zu früh explodirte, verursachte keinerlei Schaden Die ausgefun- denen Stücke bekunden eine unsachverständige Verfertigung, lieber den oder bie Thäter wurde bisher nichts ermittelt. Hesterreich. Prä«, 27. Januar. Die Handelskammer wählte ihr bisheriges Präsidium wieder. Die Deutschen enthielten sich der Abstimmung unter Berufung auf die Erklärung beim Eintritt in die Kammer. Ein einstimmig angenommenes Gutachten der Kammer über die Erneuerung der Handelsverträge mit Deutschland und Italien empfiehlt Beibehaltung de« autonomen Tarife» unter Erwirkung der Meistbegünstigung für den österreichischen Export. Telegraphische Depeschen. Wolff's telegr. Corresponderrr- Bureau. 97 Januar. 8n>ei heute Abend im vierten, sowie «ne .sm fünften Wahlkreise oe.änstaltete socialdemokratische Versammlungen "^^"rhastek. einer Unregelmäßigkeit gegen die Polizei. Mehrere Person ns. , wirmÄVen l"svkreiÄe®en"°b-sch?oß'alle1n7i-0fem^ Verfügung stehenden Mittel für die von der Deutschen LanbwirtbickaitÄeNkÄ^k. i;Ur ^aL/bTÄÄ »erben. Di- Versicherung wird von dem BÄUrfidbÄS^®*10 Speyer zu einer Prämie von 80 Pfm von ie im* Ä?*?’"=!!“J1! übernommen werben Bur Ausstellung find bereits angemdbd 3 Merd- 7°Bullen 13 Rinder und 16 e>d)roetne, wozu noch 1 Bulle und 5 Winbrr ‘ -öu?Ctt# das Rindvieh ausschließlich von Vogelsberger Rasse AußerdemJ ?01 ®a Fürstlich Lich'schen Gutsverwaltungen 2 Bullen, 5 Kühe und&5 ?? sowie Schafe zur Frankfurter Ausstellung -nt,enden -> Rmber Schwyzer Rasse, »«- ÄÄ* L WäKötfi! "A ÄS“™* KÄS” äs s-as- J« werden, di- vorn Staate für die Frankfurter Ansstelluna in Ausn»^'" vorstellig 4000 jt nur unter der Bedingung zu v-rwillia-n dok n, «bnomm-n-n Eollectivausstellungen, sowie für unser- Sanbrnfi>n®n/rm,nS t *sJr Pramtirung von S«ÄfettSBsÄ'ÄJ?« i namentlich auch über das in Aussicht stehttid- K-fek° beiüali» Ä ra' Haltung (f. 0. Körordnung) anschloß 9 18 b""gltch der G-meind-sassel- worüber eine lebhafte Debatte entstand^ Die Serfammlunn entt*i\ r 6 £ r 1 n ’ s» »as Äia? wsr heimischen Vogelsberger Viehschlaaes namentlich nnn u gS? f?ur^uc^ ein= I aaftÄ £»«>■*' *'« m”ä sUÄÄHWÄÄ’Xtt'’“ -an bi«?uf^Weite«s^st"n°Oswattsts '©arten*die Vnrnn?" "?* Erfolge dort aus. Die Somalis tbeilten c?,",s,?^0"sichtlich und freudig über ferne SÄLEKZLLM M bezeichnender Weise hat Said Bai mich in 8U entfernen: denn drücklich betont, eine Ve?an1wortuna ^"h ke ertheilten Geleitsbriefe aus- äs j? s» äB*-«; ä“' ä b™ «“■«»'•»«satÄs —Mä’ääx'.'zss; «ä: s äs Ä’Ä'tiaa se tt»Ärnb(’ ^ß iebU"Ä^WXÄ ^n^t-inzuL'mg-L M-moranbuinS, b-r-n Erlcbigung b-m tünftiaen dürften ,mh h,r ? '*en Erlassen wäre, vorläufig nicht biskutir-n zu sollen. Als bi-s- Punkte 1-ien"änzu" l-h-n: die Entlassung ber ausg-bi-nt-n Mannschaft unb b-r-n Ersetzung burch neu «uSzuh-b-nb-, bi- Berufung eines russischen Generals als Kri-gsnün st-r bie M-b-r eintetzung der ausgewanderten Officiere. Es wird als dcstimni/^ „ ' „ e?Cn 'KÄSS**w* »■”» aa. ää -A5 ÄÄStÄS«*'bMr “ nr>- 2Z* ^a”Ußr-. Anläßlich des Duells mit Fleva bot Pherekide dem MinisterprafPenten seine Demission an. Der Ministerrotb tPfJh> u I äZKä?“ - LI 30If^u6^>än^r5Pn'' 30• be\ nr5itr" unb verichiebensten Riesenschlangen von beren arößl-s ,w-71 Anzahl von Riesen-Krolob.len enthält S?äi"sät"t w““"ÄÄSrift Ne?ü»,?„na 8.ä"ß.3u f'Ä iu U-H'N-N. Tritt bi-ser Moment ein, so nehmen nach dn ®ÄMI. teT,1 «.‘"SÄS«1*6“ -b .... L L ■“b"«»»». Universität« - «khronik. folg-nb-n ?lufr"f: U5Wu6 btr Stubir-nb-n an ber Universität Breslau erläßt sein n-LSLL.iL? 2n ^7, ”?acnkbct,-?e- M-jestät unser allg-li-bter Kaiser Knrf7n Ä a Ueberall im deutschen Vaterlande und weit über seine Marken hinaus wetteifert man, unserem greisen Kaiserlichen Nestor an seinem -tudel' e^^$olf^rknbemUf5,6|nennh' 7 drei Menschenaltern, geweiht ber Größe wo bte 8Hrfe aBer (5Lrt’^Rr? abJ'"?en tTu§’ Commilitonen i An b-m Tage, bi- wir bk St 5hL“”Ro.If7.*ouf<Än*. D-ulsch- 0-richtet finb, ba gilt es für uns. 1 u ber herrlichen Thaten Wilhelm's des Siegreichen, wie ihn die k-m7maen D-mL" wird, genießen, bi-wir vor allem mit seiner großen Schöpfung. bannbrinom2 ?e,*c- ausgewachsen finb, in erster Reih- unser- Hulbigung ÄS’», V0( ? s ”,on *^et bie Träger ber ibealen Güter unserer Nation an ?n!eJe^ ^at'er§ bas feierliche Gelöbniß ab, diese seine Schöpfung ' als Wn wE bob7'b°^wmen, mit unserem besten Können zu hüten unb zu pflegen uXc Väter^ns dieselbe Flamme der Begeisterung lodert die freub flin L • Stunden der Gefahr mit Gott für König und Vaterland SÄ SÄWÄ, 8»i? LL s s SS?- ss btefem (S^banfen uftimmt ^*neä .nlc^r|u[e8en. Kommilitonen 1 Wenn Ihr ■i# 'c “ ^eoanren zuftimmt, so ersuchen wir Euch, in kürzester ^rist eure Nereiisfhtist ^dZugeben, m einer Adresse, überreicht von den Vertretern aller deutschen Universitäten KW«« «istf T». 2. Belsitze" W' ®9ff' K-ss-nwart. R. Schilling, 1. Beisitzer. I. Reimann, AeilgeöoLem's. Gut erh. 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Unter diesen Umständen ging bte „Isolde", Ahern bie Leiche an Bord befördert war, da man in Kismaju eine Schändung der «.avstätte zu befürchten gehabt hätte, auf hohe See, um die Leiche nach Lamu zu ih^fübren Da indessen schlechtes Wetter eintrat und der schnell fortschreitende Nerwesungszustanb der Leiche es nothwendig machte, so veranstaltete man ein seemännisches Begräbniß und versenkte die Leiche, unter Beobachtung der religiösen Formen, in den Ocean. Die Unlust mancher Kmder;ur WufiK'.7^'d Arbcilsüberbürdung, nicht an 27ägl)dt oder TalenUofigkeit. Suchen wieder M Jugend das schwere Studium der Tonkunst leicht u.interefsant^umachen. Es beifit: ffl ?Än niVata' .klavierarbeiten' °d«: .violinschwitzen'.s Die Musik muß ein lieber Spielkamerad werden, mit bein man sich gertte die Zeit ■ das Hauptstreben der muMalisthenIugendpost. | Preis nebst vielen Musikstücken I Mark." »eftcllungeir nehmen alle Buch- u. Musikalienhandlungen, sowie sämtliche Postanstalten und deren Briefträger entgegen. Verlag von p. I. Tonger.KSln. gg CO Kirchliche Anzeige« der Stadt Gießen» Evangelische Gemeinde. G o t t e s d i e n st. 4. Sonntag nach Epiphanias, 30. Januar. Vormittags 9V2 Uhr: Pfarrer Schlosser. Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Dingeldey. Kinderkirche, Vormittags 11 Uhr: Pfarrer Schlosser. Montag, den 31. Januar, Abends 8 Uhr, Bibel stunde in der Kleinkinder- schule, Markus Kap. 5, von Vers 21 an, Jairi Töchterlein, das kranke Weib, Pfarrer Dr. Naumann. Donnerstag, den 3. Februar, Abends 8 Uhr, Erbauungsstunde in der Kirche, Erlebnisse aus dem deutsch-französischen Kriege 1870/71, Pfarrer Dr Naumann. Die Pfarrgeschäfte in der Woche vom 30. Januar bis 5. Februar besorgt Pfarrer Schlosser. Katholische Gemeinde. 4. Sonntag nach Epiphania. Von 7 Uhr an Beichte. Um 8 Uhr: Frühmesse und Austheilung der hl. Communion. * Vs 10 Uhr: Hochamt und Predigt „ 2 Uhr: Andacht für die Abgestorbenen. Gotterdirnst in der Stmixgagt. Freitag Abend 430 Uhr, Samstag Morgen 830 Uhr, Samstag Mittag 3 Uhr, Samstag Abend 585 Uhr. Bekanntmachung. Die Lieferung der erforderlichen Schreibmaterialien für das Jahr 1887/8 des Großherzoglichen Gen- darmerie-Districts Oberheflen soll auf dem Submissionswege vergeben werden- , , , Die Offerten sind unter Uebersen- düng von Mustern und Preisen bis längstens den 5. k. Mts. auf dem Districtsbureau in der Gendarmerie- Caserne dahier einzureichen, woselbst auch die Bedingungen eingesehen werden können. 701 Gießen, den 26. Januar 1887. Großh.Gendarmerie-DistrictOberheffen Frh. von Follenius, ' Major und Districts-Commandellr. Jagdvcrpachtmig. Donnerstag den 3. Febr. 1.3» Vormittags 9 Uhr, soll aas hiesigem Bürgermeisterei- Bureau die der Gemeinde Bersrod zustehende Wald« und Feldjagd ander« weil auf 6 Jahre verpachtet werden. Bemerkt wird, daß die Gemarkung Bersrod zwei Kilometer von der Bahnstation Reiskirchen entfernt ist. Bersrod, am 27. Januar 1887. Großh. Bürgermeisterei Bersrod. 711 _______Bocher.___________ Iagdvrrpachtung. Dienstag den 8. Februar d. I., Vormittags 11 Ubr anfangend, soll auf hiesigem Gemeindehaus die der hiesigen Gemeinde zustehende Feld- und Waldjagd ander- weit auf 6 Jahre verpachtet werden. Obdornhofen, am 25. Jan. 1887 Großh. Bürgermeisterei Obbornhof^ Leschhorn. 657 IagdvrrpÄ^i' Montag den , Nachmittags soll die der Ger < Bessin ger ..:-e Jagd unter dm bei der ..ig bekannt gemacht tuer^’- / jungen auf 6 Jahre tr ? a. Ober-B.iT:'- 4. Januar 1887. Gr. Bürget / oer-Bessingen. 597 Donners^ - t 3 Februar, M 1 Uhr, wird die f aer Feld- und 3Valdjc e auch die Bergheimer gd im Rathhaus zu Hol; ? die Meistbietenden auf 9 I pachtet. Holz:/, m, .. a 24. Januar 1887. Gros," V v:rmüsterei Holzheim. !lotz. 638 Allgemeiner Anzeiger. Arbeitsvergebung und Materiallieferung. Die Arbeiten und Lieferungen zur Erbauung eines chemischen Laboratoriums in Gießen sollen im Wege des öffentlichen Angebots vergeben werden. Zur Vergebung gelangen vorerst die Rohbau-Arbeiten und zwar: 1. Erd- und Maurerarbeiten, veranschlagt zu 37093.60 2. Lieferung von Blendsteinen, „ re ff 4480.— 3. Lieferung von Portland-Cement „ ff ff 360.— 4. Cementarbeiten (Fußböden und Gewölbe) „ ff ff 4285.50 5. Asphalt-Arbeiten, „ ff ff 2736 — 6. Stemmetz'Arbeiten, „ ff ff 23275.— 7. Zimmer-Arbeiten, „ ff ff 13700 — 8. Holzcement-Arbeiten, „ ff ff 150— 9. Dachdecker-Arbeiten, „ ff ff 3929.— 10. Grob-Schlosserarbeiten „ ff ff 3035.38 11. Lieferung gewalzter ^Träger und von Eisenguß........... ff ff 3066— 12. Spengler-Arbeiten, „ ff ff 2038.10 Die Pläne, Voranschläge und Bedingungen liegen an den Wochentagen bis zu dem unten angesetzten Termin aus unserem Baubüreau zur Einsicht der Jntereffenten offen, woselbst auch die Ueberdrücke der Voranschläge und Bedingungen, gegen Erstattung dec Druckkosten, erhoben werden können. Die Angebote muffen aus dem dafür gedruckten, bei uns erhältlichen Formulare, verschlossen und portofrei, bis zum 8. Februar l. I., 10 Uhr Äormittags, auf unserem Büreau eingereicht werden, woselbst die Eröffnung in Gegenwart der etwa erschienenen Submittenten stattfindet. Es wird noch bemerkt, daß auch Angebote auf alle Arbeiten eingelegt werden können. Gießen, den 20. Januar 1887. Großherzogliches Kreisbauamt Gießen. 549 Walter. Fandwirthsch. L'ocalvercin Gießen. Sitsung am 2 ar 1887, Nachm. 5 Uhr, aus dem Lenz'schen Felsenkeller. Tages-Ordnung: 705 den Geldwerth des Schafpferchs. Ref.: Profeffor Dr. Thaer. ' .tdung eines landwirthschaftl. Consumvereins. Ref.: Carl Euler. ,tx den Ertrag des Triumpfhafers. Ref.: Johs. Weber V. .eber die Behandlung des Stalldüngers im Winter. Ref.: C. S ch u ch a r d. 376 Baden-Baden u. Frankfurt Pfd. 3.50. 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Durchm., bis zu 19 Mtr. Länge, 50 Festm. Bemerkt wird, daß unter den Eichenstämmen sich ein Mühlwellbaum befindet. Der Anfang ist im District Streit- ,hein an der Kreisstraße nach Lumda bei Nr. 1. Weitershain, den 21. Januar 1887. Großh. Bürgermeisterei Weitershain. I. V. B. 604 Theiß, Beigeordneter. Pli» Ellinger 717 $> Taere. 688 Das Wahl Comits. des 704 Bremen nach von i e n A u ft r a L r e n »Hein wegen der zu 430 710 Chr. Duiil WWW Gleonore Sudheimer, geb. Hu bei er. 709 Z 713 Die trauernde Wittwe: 716 *» machen. Ferner fahren Dampfer des Norddeutschen Lloyd aiöe, diejenigen Wähler, welche nicht in der Wahlliste stehen, wollen bis längstens 31. l. Mts, sich eintragen lassen, wenn sie wahlberechtigt sein wollen. Für die allseitig bewiesene Theilnahme bei meinem schweren Verluste meines Mannes sage ich herzlichen Dank. Gießen, den 28. Januar 1887. VERITABLE LIQUEÜR BENEDICTINE Marques ddposees en France et ä i’Etranger Eiaill Flechbaeh, Hr. Kinkel, Conditor; Carl Schwaab. C. 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