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Ar. 199. .Weg Blatt. Sonntag den 28. August 1887
Meßmer Anzeiger
Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen.
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Erscheint t*oH* mit »«Snschme brf MoniagA.
®rei> vierteljährNch 2 Mark 20 Pf. mtt Trtninlrt“..
T'urrf» die freMmen merteHfthrnrfi 2 5l
I2’rapriL?utbe ber Schullehrer an der Gemeindeschule zu Brenrbach ö°h-nn Nieolaur Eisenhauer aus fein Nachsuchen, mit Wirkung vom 1. Mai SV” » ^ge wurde der Schullehrer an der Gemeindeschule zu Dielerheim ^Y°nn Nonnenmacher auf sein Nachsuchen, mit Wirkung vom 1. Mai an, am wurde der Zugführer bei den Oberhesstschen Eisenbahnen PHUipp Bopp mi .^suchen, unter Anerkennung seiner langjährigen treugeleisteten Dienste, fflen,^h tTr°om^: P1“! ?n' am 17‘ aPril wurden der Schullehrer an der mÄ?Ue Besenthal Jacob Setzer, und der Schullehrer an der Ge. mnd schule zu Reinhard-Hain Adam Schöner, auf ihr Nachsuchen, beide mit M °E^.Mai an, am 23. April wurde der Kreisdiener bei dem Kreis» erf nnu? O $ Job«. Scharmann, mit Wirkung vom 1. Mai an, unter An» an k.. Z,'°'"^??"Slllhrigen treuen Dienste, am 24. April wurde bei Oberlehrer Sta1 ®nnei!lbef*uIe M Roßdorf Johann Philipp Sturmfelr auf fein Nach» Hro.1 Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienste, mit Wirkung vom ®n’ “m J- Mai wurde der Schullehrer an der eoang. Schule zu Ham- ,n h??maco,b ®^mibt auf fein Nachsuchen, am 4. Mai wurde der Schullehrer H Ma« »bind-schule zu Wembach,Hahn Joh«. Hilß aus fein Nachsuchen, am Lbart aSchullehrer an der kathol. Schule zu Gimbsheim Jacob am 17 ml ” Nachsuchen, unter Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienste, Leier N-» ro“tb£,bcr Schullehrer an der Gemeindeschule zu Nieder-Modau -n der K "',^^^ung vom 1. Juni an, am 19. Mai wurde die Lehrerin »ieberS nbef$u(e Ä ,R*itn Anna Jäger auf ihr Nachsuchen bi« zur »u saV?“ ®efunbljeit, mit Wirkung vom 1.Juni an, am 22. Juni ’tuf feinan der Gemeindeschule zu Sprendlingen Wilhelm Lorey » ( Wirkung vom 1. Juli an, am 12. Juli wurde der
IBitfunn n„b A°"F4ule zu Worm« Peter Germann auf sein Nachsuchen, mit lung vom 20. Juli an, in den Ruhestand versetzt.
7. Concurrenzeröfftmngen:
tra betÄ!?/, Die mit einem evang. Lchrer zu besetzende 3. Lehrerstelle - iSebalt „Ä1' ruLich mit einem nach dem Dienstalter stch bemessenden . von 1000 bi« 1250 JL Dem Herrn Fürsten zu Solmr-Lich steht dar
Präsentationrrecht zu dieser Stelle zu. Eine mit einem evang. Lehrer zu be» fefeenbe Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Wieseck mit einem nach dem Dienst, alter stch bemessenden Gehalt von 1000 bis 1400 JL Eine mit einem evang Lehren zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Roßdorf mit einem nach dem Dienstalter sich bemessenden Gehalt von 1000 bis 1500 at Dem bett. Lehrer kann die Oberlehrerstelle übertragen werden. Eine mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Volksschule zu Offenbach mit einem An» sangsgehalt von 1200 M. Dem Herrn Fürsten zu Ysenburg-Birstein steht da» Präsentationsrecht zu derselben zu.
Telegraphische Depeschen.
Wolff'S telegr. Corresponderrz»Brrrearr.
m r Babelsberg, 25 August. Se. Maj. der Kaiser nahm gestern die von dem Prinzen Wilhelm vorgezeigte Revolver - Modellkanone in Augenschein. Heute Vor- mittag 83 4 5 * 7/i Uhr begab der Kaiser sich zu dem auf dem Bornstedter Felde stattfindenden Cavallerie- Exerciren. Er kehrte um 11^ Uhr zurück. Zum Diner sind geladen Generallieutenant Schlichtrng, der Commandant Berlins, Graf Schliessen, der Bot- ^ofter Graf Launay, der Unterstaatssecretär Berchem und der Geh. Oberregierunas- rath Anders. °
August. Seine Majestät der Kaiser wohnte beute Vormittag von 8'/, bis 11 Uhr dem Exerciren der Garde-Caoallerie-Dtvision auf dem Bornstädter Felde bet.
26- August. Der „Reichsanzeiger" meldet: Die Genesung Seiner Maiestat des Kaisers entwickelt sich in erfreulicher Weise weiter. In den letzten ungestört"erledigt^ Ausfahrten statt; die Kräfte nehmen zu, die Geschäfte werden r ^uaust. Bei den Manövern in der Eckernförder Bucht ist es nicht
ge ungen die Minensperre zu durchbrechen. Der Dertheidtger ging gestern zum Angriff aus das Ostsee - Geschwader über, welches Nachts durch Torpedoboote erneuert wurde v Caprivi ist gestern Abend hierher zurückgekehrt und besichtigte heute die Torpedoflotttlle.
London, 26. August. Die deutsche Kronprinzessin verläßt mit ihren Töchtern morgen Cowes, um sich auf der königlichen Yacht „Victoria und Albert" nach Queen- dorough zu begeben, von wo sie nach Ankunft des Kronprinzen aus SchotUand via Vlissingen die Ruckreise nach Berlin antreten wird.
Paris, 26. August. Der „Figaro" versichert, die Mobilisation des 17. Armeecorps beginne am 31. August und dauere bis 15. September. Die Concentration der Truppen finde um Castelnandary statt. Der Ausstellung solle die Idee zu Grunde liegen, eine auf Toulouse marschtrende Armee in der Nähe von Montgaillard aufzuhalten.
, ^tätigt sich, daß das 17. Armee-Corps zu dem Mobtlisirungsversuch
bestimmt ist. Die Periode der Vorbereitungen beginnt mit heute. Die Einberufunas- Lres und die endgiltigen Instruktionen sind heute ftüh zur Versendung gekommen. A)er Knegsminister ordnete eine strenge Untersuchung wegen der Indiskretion an, durch welche ein hiesiges Blatt in den vorzeitigen Besitz der Details für die beabsichtigten Manöver gelangt ist.
Rom, 26. August. Eine Erklärung des hiesigen Bürgermeisters bezeichnet die Gerüchte von dem Ausbruch der Choleraepidemie in Rom als unbegründet. Die Gesundheitsverhältnisse Roms seien vielmehr durchaus günstige.
A^rad, 26. August. Der Kriegsmtnister verfügte die Entlassung sämmtticher aktiven Mannschaften, deren Dienstzeit erst im Januar 1888 abläuft. Derselbe ernannte eine Commission zur Prüfung des Mtlttärorganisationsstatuts.
Lokales.
Sietzen, 27. August. sStadtverordnetensitzung vom 25. August.) Anwesend: Herr Beigeordneter Gnauth (als Vorsitzender), Seitens der Stadtverordneten die Herren Batst, Hanstein, Hoch, Homberger, Jughardt, Kauf, Adolph Noll, Aug. Noll, Dr, Ploch, Scheel, Schopbach, Simon, Vogt und Wallenfels.
Die Berathung des Entwurfs eines Ortsbaustatuts, welche in voriger Sitzung bis einschließlich $ 28 gediehen, wurde in heutiger Sitzung fortgesetzt und beendigt. (Wir thetlen den Entwurf, wie er aus den Berathungen verehrl. Stadtverordnetenversammlung heroorgegangen, im heutigen 2. Blatt mit. Red.) — Dem Gesuche des Herrn Jakob Ruppel um Vergütung von Straßenauffüllung wird stattgegeben. Dem Gesuchstcller wird eine Entschädigung von 37 JL bewilligt, doch soll derselbe bezüglich seines Gesuches um Trottotrpflasterung mit Kostenbeitrag nach den Bestimmungen des Localbaustatuts herangezogen werden. — Das Gesuch des Herrn Gg. Heß um Ueberlassung resp. Umtausch eines an der verlängerten Ludwigs- und Wilhelmsstraße gelegenen Geländestückchens wird nicht genehmigt, dagegen auf Antrag der Baudeputalion dem Gesuchsteller die pachtweise Ueberlassung gegen eine jährliche Pacht von 1 JL offerirt. — Herrn Karl Loth wird gegen Entrichtung der üblichen Abgabe gestaltet, an der, der Zufuhrstraße von der Licherstratze nach der Caserne zu gelegenen Seite seines Neubaues einige Lichtschächte nach den Kellerräumltchkeiten anzulegen. Ein weiteres Gesuch des Herrn Loth um Erlaubniß zur Errichtung eines Nebengebäudes an seinem Neubau soll befürwortet werden, wenn die projectirte Abortanlage den Bestimmungen des Art. 34 der allgemeinen Bauordnung gemäß ausgeführt wird. — Das Gäßchm in der Scheppecke betreffend wird dem Gesuche eines Anwohners um 1) Unterhaltung des Gäßchens auf Kosten der Stadt, 2) Uebernahme in Eigenthum der Stadt und demgemäß polizeiliche Ueberwachung desselben, 3) Aufstellung einer Laterne insoweit entsprochen, als die Stadt sich bereit erklärt, fragt Gäßchen mittelst Ktesauffüllung zu chaussiren und auch überwachen zu lassen, ferner eine Petroleumlaterne aufzustellen und zu deren Unterhaltung den Interessenten 50 JL pro Jahr zur Verfügung zu stellen. — Dem Gesuch des Herrn Bautechniker L. Seuling um Erlaubniß zur Ableitung von Abfallwasser in einen städtischen Canal wird widerruflich stattgegeben. — Infolge Gesuchs des Herrn H. Kammer um Verbesserung des von der Marburgerstraße nach der kleinen Schwarzlach führenden Wegs beschließt die Versammlung, vorerst von einer zur nachhaltigen Verbesserung nöthigen Grabenverlegung abzusehen, dagegen die östliche Seite des Weges als Fußweg Herstellen zu lassen. — Hierbei macht Herr Simon auf die schlechte Beschaffenheit verschiedener Feldwege aufmerksam und erklärt sich, nachdem Herr Hanstein betont, daß die Anregung zur Abstellung von Mißständen an den Feldwegen von den Feldgeschworenen ausgeyen solle, schließlich bereit, demnächst diejenigen Feldwege zu bezeichnen, welche verbesserungsbedürftig sind. — Von König!. Direction der Main-Weser-Bahn ist die Anmeldung zum Bezug von Wasser aus der Quellwasserleitung für das Stationsgebäude etn- gegangen. Nach den vorliegenden Berechnungen stellen sich die Kosten der Legung eines 80 Mm. weiten Rohres von der Liebigstraße bis an das Eigenthum der Bahn aus 1539 JL, eines 100 Mm. wetten Rohres auf 1688 JL Der Vorschlag der Baudeputation, diese Rohrlegung auszuführen, wenn hierdurch eine jährliche Mindesteinnahme von 160 v*L (gleich 10pCt. des Anlagekapitals) gewährleistet wird, wird angenommen. — Auf das Gesuch des Herrn S. Pascoe um Anschluß seines Hauses an die Wasserleitung glaubt die Versammlung vorläufig nicht eingehen zu können, da man, in Rücksicht auf btc bedeutende Höhenlage dieses Hauses erst Erfahrungen über die Druck- verhaltntsse, so z. B. tm Hotel Victoria, als den bisher höchsten Punkt, sammeln will, um spater allen Verbindlichkeiten, welche eine mangelhafte. Wasserversorgung der hochgelegenen Stadttheile mit sich bringt, überhoben zu sein und man es auch deshalb für gewagt hält, die auf 2444 Jü veranschlagten Kosten einer Leitung bis an das Pascoe sche Haus aufzuwenden, ehe man Garantie dafür hat, daß die Wasserversorgung eine gleichmäßig befriedigende werden würde. Nach angestellten Ermittelungen liegt Der höchste Punkt der Frankfurter Straße noch 6 Meter über dem Spiegel des Reservoirs am Lutherberg. Der weitere Theil des Gesuches des Herrn Pascoe, den Bewohnern der oberen Frankfurter Straße den Bezug von Quellwasser in der Weise zu erleichtern, datz dre Stadt mit dem Staate einen Vertrag eingehen möge, wonach das überschüssige Wasser aus der Leitung der neuen Klinik den Bewohnern dieses höchsten Stadttheils zugefuhrt und als Aequivalent hierfür die in der Stadt gelegenen staatlichen Gebäude mtt Wasser aus der städtischen Leitung versehen werden sollen, kann gleichfalls' vorerst kerne Berücksichtigung finden. — Betreffs der Stege über den Schoorgraben wurde in der Sitzung vom 16. Juni beschlossen, Herrn Otto Schmitt und Frau Justus Muller Wwe. aufzuaeben, ihre Stege als nicht dem öffentlichen Interesse dienend, zu entfernen, die Stege der Herren L. Hormann, Christian Busch, Christian Lony, Earl Rahn und Ludwig Huhn aber bestehen zu lassen, wenn die Besitzer derselben sich verpflichten, diese Stege dem öffentlichen Ver- W zu überlassen. Den Interessenten wurden die Beschlüsse des Stadtoorstandes mttgetheilt, worauf die Herren Chr. Busch und L. Hormann ihre Bereitwilligkeit zur Offenhaltung ihrer Stege für den Verkehr erklärten, während Herr Christian L o n y sich hierzu nicht verstehen will. Es wird deshalb beschlossen, auf ernung dieses Steges zu beharren und zwar nicht nur in Rücksicht auf seine Mlßstandtgkeit zu der nahe vollendeten schönen Westanlage, sondern auch darauf, daß Herr Lony bereits im Jahre 1884 bet Gelegenheit seines die Schoorüberbrückuug an frag Stelle betreffenden Gesuches schriftlich erklärt hatte, im Falle der Genehmigung desselben auf diesen Steg verzichten zu können. Herr Otto Schmidt, welchem, wie oben bemerkt, die Entfernung seines Steges aufgegeben worden, sucht um Belassung destelben nach und motivtrt sein Gesuch mtt Schädigung seiner geschäftlichen Interessen mtt ftUVe.n tn dem Gesuch angeführten Gründen und
mit Rücksicht auf die kostspielige erste Anlage beschließt denn auch die Versammlung, fraßt Steg gegen eine jährliche Abgabe von 20 JL noch auf die Dauer von 6 Jahren bestehen zu lassen. Die Baudeputation hatte 3 Jahre beantragt. Auch das Gesuch der Frau Justus Muller Wittwe um fernere Belassung des Steges findet Berück- sichtigung, nur wird eine Erhöhung des bisher gezahlten Grundzinses von 40 H auf nnn^0UI^ 3 Jahre beschlossen; die Baudeputation hatte eine Abgabe
^* 2 * *rr°^Ca5rtr?0t,^Cxrl 92011 5 6 * * “ Seitens der Herren Huhn und
Rahnist eine Antwort nicht eingegangen, und wird beschlossen, auf die Entfernung ier fceiben an der Nordanlage befindlichen Stege, wovon derjenige des He^rn Huhn übrigens schon polizeilich geschlossen wurde, zu dringen. ' $ 9 * *
Vermischte 4.
,®cr berühmte Naturforscher Brehm nennt die Schwalben
Thiere , und daß dieselben diesen Namen mtt vollem Rechte verdienen, dafür
8S&? "folgende Beobachtung einen recht deutlichen Beweis. In der geräusch-
6?ÖSe ^"es hiesigen Fabrikanten hat ein Rauchschwalbenpaar (Schwalben «ÄÄSK Se6fE ®“tn) mn^eicms.3a6re 8um erte Male seine Wohnung an einem Tragebalken aufgeschlagen. Nachdem die erste, aus vier Jungen bestehende Brut erzogen und etwa tn der Mitte des vorigen Monats ihre Selbstständigkeit angetreten hatte, schritt unser nettes Schwalbenpärchen sogleich zur zweiten Brut die aber ?Ut Sproßlinge zur Folge hatte. Vor mehreren Tagen kam ein Knabe der ein SrtTfinüP /fcbmalben mit weißer Kehle 'und schwarzer Stirn) in der
Hand Hatte, in den Hof des Herrn Fabrikanten. Herr Müller, ein treuer Pferdelenker b d mit dem armen hilflosen Thierchen; er nahm F- einem
glücklichen Einfälle folgend — dem Jungen ab und setzte es mir nichts dir nichts in Las °b-n-rwahnte Nest der Rauchschwalben. Obschon dem SchwLlbchen das neue Heim, das doch ganz anders eingerichtet war als seine eigene Wiege, sehr ungewohnt vorkommen mußt-, so blieb es doch ganz ruhig mit ausgesperrtem Schnabel darinnen
Schoben zur Fütterung herbeisegelten und den frechen Eindringling in der Wohnung gewahrten waren sie wohl sehr überrascht, denn si" umflogen >nehr-
S lf(?Crn(b Nest; allein nach kurzer Rast auf einem angebrachten Rube- plaMjen beschlossen sie in ihren edlen Herzen, den Fremdling nicht zu verstoßen denn sie flogen beruhigt wieder fort und bet ihrer Zurückkunft verabreichten sie zuerst ihrem ungeladenen Gaste -in-große Fliege, die derselbe gierigst verschlang. Sechs volle Ta^ verweilte das Schwalbchen bei seinen guten Pflegeeltern, die ihm dieselbe liebevoll Behandlung wie ihren eigenen Kindern zu Theil werden ließen. Am siebenten Taae
suhlte sich unser Schwalbchen wahrscheinlich so gestärkt, daß es glaubte, sich auf eigene
Füße stellen zu können, und da es auch wob! nickt mehr t belästigen wollte, so verabschiedete es sich hoffentlich ^Trjllcbbanfenb "nn xe9"Itern Ein Arbeiter sah mit Bewunberung seinem behenben Ausfluß na6 "in,r ? ?enf,16cn- ftrft« zu, w° « neben anderen Mehlschwalben Platz nahm ° unb' mi7bi dann nach kurzer Zeit vergnügt von dannen. Dtcien flog es.
Die Moral aus dieser Begebenheit zu ziehen, unterlassen wir- mag dies selber thun. ' 11cn rotr’ dn Kber Leser-
Großen-Linden. Mit dem 1. Mai k. I wird nn h»r kuc., «x eine neue Klasse errichtet. Es werden derselben nicht weniger al? 100 ^^-°?^chule- wiesen werden müssen. Es ist dies ein Zeichen, daß mit der Erricktum, zuge- klasse einem dringenden Bedürfniß abgeholfen wird. n0 c^er Schul-
* Hungen, 26. August. Se. Hoheit Fürst Alexander kam
9Ve Uhr hier an, um den in hiesiger Umgegend stattfindenden VtanöoernÄ^ ^?end« Das Officiercorps des in der Stadt und Umgebung etnquartirten
Regiments war am Bahnhofe anwesend, um Seine Hoheit zu bearii&P» nrQ£°ncr;: des Namenstags Seiner König!. Hoheit des Großherzogs hatte ba5 nrä,» ®&rcn Gasthofe zur „Traube" ein Festessen arrangirt und nahm auch Fürst 9n,rCJCLcor?® lm Theil. Während des Essens concertirte die Musik obigen Regiments. Der^ r daran im hiesigen Schlosse Quartier und wird einige Tage hier verweilen' 91,J Hoheit der Großherzog wird in der nächsten Woche hier erwartet. ^onigl.
™ . △ Aus Rheinhessen, 26 August. In dem großen Eisenbahntunnel Mainz und Alzey wurde gestern Vormittag die Leiche eines etwa 4— Kindes von Bahnbeamten gefunden. Der Schädel des armen Gefcköns-s a • geschlagm. Man vermutbet, daß das Kind während der Fahrt durck ^T..«QruCln- dem Eisenbahnwagen herausgeworfcn worden ist. «.unnetaus
r , . — In Niedersaulheim erhängte sich gestern ein in den besten Verböttnin- lebender Mann in seiner Scheuer. Motive zu dem Schritt sind vollständia ' J
Mainz, 26. August. Auf Grund an dtrecter Quelle erhobener ^nform^!" ' ist die „Neue Wormser Zeitung" in der Lage, die von verschiedenen Slatbrn 1°?
Mitthetlung, daß Domprobst Fehr in Worms zum Dompfarrer von Maim ? Ri, als total erfunden zu bezeichnen, indem Probst Fehr sich weder um die Dompfarrerstelle beworben, noch feine Ernennung überhaupt in Frage gewesen 'lnnzer
A Mainz, 26. August. Von den hiesigen Gerichten erging jünaster Tnn.«.- Entschelbung, welche für die Kranken- und Sterbeoereine, sowie für Personen änem solchen Verein beitreten wollen, von der größten Wichtigkeit ist Der W ift Mg-nd-r i Ein Dlitglieb eines solchen Vereins erkrankte unb wurde durck hanbelnden Arzt eonstattrt, baß hier nicht eine neue Krankheit vorltege ionbern unmittelbare Folge eines Unfalls, welchen der Betreffende vor Eintritt in ben»r?n perein erlitten halte Hätte dieses Mitglied vor seiner Aufnahme in den Verein b?» ihn untersuchenden Arzte von diesem Unfälle Kenntniß gegeben, fo hätte beff nSM nähme auf Grund der Statuten nicht erfolgen können. Nachdem dem Ätanb, K-nntmß gegeben war hat dieser die Zahlung der Krankenrente oerweiaert unb alekfr z-ilig das betreffende Mitglied aus dem Verein ausgestoßen. Hieraus erfotae S des °usgestobenen Mitgliedes Klage auf Zahlung der Krankenrente, welche Klage n°n ali-n Jnstanzen abgewiesen wurde, indem die Gerichte die Rechtsgültigteü dü Vorstandsbeschlusses anerkannten. 0 u u oe5
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«no Verkehr.
27e August. Auf dem heutigen Markt kostete: Butter ner $nhmL ^c0 b2-0,S0. Hühnereier 2 St. 11-04, Snkneier St. 0-0 4 «st vr
3-0 Erbsen pr. Liter 16 H, Linsen 28 Tauben per Paar 50 büe b0 Hühner per Stück JL 0.85—1.60, Hahnen pr. Stück JL 0.50—1.30 per Stück JL. 1 20—1.60, Gänse per Pfund rud und Verlag der Brühl'schen Druckerei ($r. Ehr. Pietsch) in Gießen.
Die heutig« Stammet enthält 2 Blätter 1 Beilage«
Die Wirthe:
Z. Schön un- I. Meinrich
Gebackene Fische
in der Pulvermühle. 6409
Heute 12 Uhr verschied nach kurzem, aber schwerem Krankenlager unser innigstgeliebter Sohn, Bruder, Schwager und Onkel
Kari Rolofl*
im 39. Lebensjahre.
Um stilles Belleid bitten
Die trauernden Hinterbliebenen.
Gießen, den 27. August 1887.
Die Beerdigung findet Montag den 29. August, Nachmittags _________3 Uhr, vom Sterbehause, Wallthor 58, aus statt. 6421.
Vermischte Anzeigen.
Wiener Hof»
Heute Abend u Sonntag Große Schwarzwild-Parlhie:
M. Aemerbratcn mit neuem Sauerkraut, 6U7 Kagout mit Knödel, pikantes Cotelette mit Salat.
Frettdeuberg’sches Conservalorium für M
ZU Wiesbaden (Rheinstrasse 50).
Beginn des Wintersemesters am 1. October.
Unterrichtsfächer: Clavier, Violine, Violoncello, Contrabae?, Flöte. Oboe, Clarinette, Fagott, Horn, Trompete, Posaune, Solo- und Chorgesang, Musiktheorie Streichquartett-, Kammermusik- und Orchesterspiel, Musikgeschichte, Pädagogik, AeethetiL musikalisches Dictat, ital. Sprache.
Lehrer: die Herren Spangenberg, Lufer, Rosenkranz, Taubmann Concert- meister Herrn. Müller, Kammervirtuos Brückner, die Königl. Kammermusiker Eck! Bock. Krahner, Wollgandt, Scharr, königl. Musikdirector Sedlmayr, W. Sadony etc. ’
Honorar: für Clavier, Violine, Violoncello oder Musiktheorie Jfc 300.— für Contrabass oder ein Blasinstrument «X 200.—, für Gesang 400.— pro Jah/ inclusive aller obligatorischen Nebenfächer.
Näh. Auskunft u. Prospecte durch den Director. Letztere-auch i. d. Musikalien- handlungen. Anmeldungen bis 30. September erbeten. 6208
Gesangverein Eintracht
Sonntag den 28. August:
Abendunterhaltung auf dem Lahnslein.
Eintritt 30 H. Anfang Uhr.
6394_____ Der Vorstand.
Danksagung.
Allen Denen, welche unsere unvergeßliche Gattin und Mutter zur letzten Ruhestätte geleitet, sowie für die überreichen Blumenspenden und insbesondere auch für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Schlosser sprechen wir hiermit unseren tiefgefühltesten Dank aus. (6393
Gießen, 27. August 1887. Ioh. Bogel und Kinder.
Sonntag -en 4. un- Montag den 5. September:
Kirchweibrest zii MM
wozu ergebenst einladet Heinrich Horn, „zum grünen Baum."
Für gute Speisen, sowie für ein gutes Glas Aktien-Export-Bier ist bestens gesorgt. 6382
6346 Ein tüchtiges Mädchen für Wirthschaft wird per sofort gesucht. Offerten an die Exped. d. Bl.
6413 Eine gebrauchte gute Singer- Nähmaschine zu kaufen gesucht.
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6418 Der zweite Stock meines Hauses,. drei Zimmer nebst Zubehör, pr. 1. October * zu oermiethen.
Heinrich Stühler, Wolfstraße 1b.
nach längerem Leiden uns durch den Tod entrissen worden ist. Glessen, Darmstadt und Hehl» 26. August 1887. 6mo
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Eugenie Hesse, Dr. Edmund Hesse,
Grossh. Generalsecretär des Landesgewerbvereins.
Verwandten und Freunden die traurige Mittheilung, dass heute Nachmittag 51/2 Uhr unsere innigstgeliebte Tante, Schwester und Schwägerin
Mio Marie Ziiiinieriiianii
Die Wirthe:
Zkarl vorseli). flg. Dorfefi) Ufroe.
3. .Kinifj. Main Ziegler.
Sonntag den 28. unb Montag den 29. August er.:
Kirchweihfest zu Lollar
wozu ergebenst einladet 6364
L, Schön, „;uin Schiinhos".
Zürchmeihsest zu Lollar.
Sonntag und Montag, den 28. und 29. August
findet bei Unterzeichneten
$372] , ^gis von 3 ev. 4 Zimmern nebst Zubehör, ruhige gesunde Sage, an ruhige Leute zu oermiethen.
Näheres in der Exped. d. Bl._________ OÖU6 Wlll luu,llb.y ____
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6412 Der 2. Stock m. Hinterhauses ist zu oermiethen und gleich beziehbar. __________W. Kerber, Lindenplatz 5.
6411 Zwei Logis mit Zubehör, im I u. III. Stock zu oermiethen.
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6395 Zwei junge Leute könnersLögis erhalten. Sonnenstraße 3 (Mansarde),
6369 Der mittlere Stock meines Hauses, Seltersweg 83, ist zu oermiethen und zum 10. November eo. auch früher zu beziehen. __A. Bender.