1887. Air. 97 Donnerstag dm 28. April iehemr Amts- unb Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Schulstraß- 7.Erscheint täglich mit Ausnahme d-s Montags. Mch 2^grf 50°!?”: ux|>'.»»'Rgif ,-s ^^2^057»c&.bibeläusen,. die fich^lrs ‘1$400,000 an fortdauernden Ausgaben uno 11 Vä Mill. für die Verzinsung des übrigen, durch eine Anleihe zu deckenden Betrages zusammensetzen. Solche Forderungen erheizen die gewiffephasteste Erörterung und^ därf^man überzeugt sein, daß der Reichstag bet all?r nationales Gesirfllung MW O^ferwilligkeit die Vedürfnißfrage bei den einzelnen Positionen in genaue Erwägung ziehen wird. Jedenfalls ist eme Specialberathung in der Budget-Commission nicht zu umgehen, um so weniger, als in derselben^vLn^deXRegierunq Auskunft über die im Nachtrags- Etat nicht näher specialiurte (Lumme von 45.613,190 „zur Steigerung der Operations- und Schlagfertigkeit des deutschen Heeres" zu geben sein wird. Die Gewerbeordnungs-Commission des Reichstages hat den Paragraphen über den BesähigungS-Nachweis in der Ackermann-Biel'schen Fassung angenommen, wonach also die Meisterprüfung sozusagen obligatorisch gemacht werden soll; hoffentlich wird das Plenum diesen Beschluß modtficiren. Der Ausgang der Specialberathung über das Gesetz, betr. die Feststellung der Leistungen für Volksschulen, womit sich das preußische Abgeordnetenhaus am Samstag befaßte, bedeutet einen Sieg der klecikal-confer- vativen Mehrheit des Hauses. Bekanntlich handelt es sich in dem Entwürfe darum, die Entscheidung über die Nothwendtgkeit erhöhter Schul-Leistungen, die bisher der Regierung als Schulaufsichts-Behörde zustand, den Kreisausschüffen zuzuweisen. Von der liberalen Seite wurde hauptsächlich die Besorgniß ausgesprochen, daß in den Kreisausschüssen sich die Neigung kundgeben könnte, erhöhte Schul-Leistungen für unnöthiq zu erklären und von oen Freisinnigen war deshalb Zurückverweisung an die Commission beantragt worden, um hier womöglich einen anderen Beschluß herbeizusühren. Der Antrag wurde jedoch abgelehnt und ebenso ein zweiter Antrag der Freisinnigen, die Competenzen der Lehrer von den Wirlungen des Gesetzes auszunehmen und dasselbe Geschick widerfuhr dem Anträge der Nationalltberalen aus zeitliche Begrenzung der Dauer der Gesetzes. Dafür wurden überall die Commissions-Anträge, in denen die Anschauungen der Conservatioen und der Ccutrumr zum Ausdruck gelangten, angenommen, nachdem sich auch die Regierung mit der Commissions-Fassung einverstanden erklärt hatte. Die Stellung des russischen Ministers des Auswärtigen, des Herrn o. Giers, soll neuerlichen Meldungen aus Petersburg zufolge bedenklich in's Schwanken gerathen sein. Das Unterbleiben der dem leitenden Staats- manne Rußlands vom Czaren zugedachren Ordens-Auszeichnung spricht scheinbar zu Gunsten der erwähnten Meldungen, aber die Position des Herrn v. Giers ist schon wiederholt als erschüttert bezeichnet worden, ohne daß er doch vom politischen Schauplatze abgetreten wäre und so wird er sich auch diesmal nur um einen blinden Lärm gehandelt haben. Von denjenigen Erklärungen, welche bezüglich der Nichtdecorirung Giers' trotz der osficiösen Ankündigung derselben gegeben werden, dürfte wohl diejenige der Wahrheit am nächsten kommen, wonach die Herrn v. Giers zugedachte Auszeichnung noch in letzter Stunde unterblieben ist, weil man es vermeiden wollte, die panslavistischen Kreise aufzuregen, während die Leitung der russischen auswärtigen Politik nach wie vor in den Händen Giers' ruht. Freilich wäre der Verlauf der ganzen Ordens-Affaire alsdann nur ein neuer Beweis für die Unberechenbarkeit de» jetzigen Czaren und dies kann nicht dazu beitragen, das Vertrauen in die Beständigkeit und Zweckmäßigkeit der von ihm persönlich geleiteten Politik zu stärken. In Pesth soll sich neuerdings die Anwesenheit anarchistischerSend- linge bemerklich machen. Es heißt, dieselben hätten kürzlich versucht, die große Hagenmacher'sche Dampfmühle in Brand zu stecken; ferner weiß der „Pesther Lloyd" zu berichten, daß anläßlich der Eröffnung der königlichen Oper ein Bomben-Attentat geplant gewesen, aber noch rechtzeitig entdeckt und vereitelt worden sei. Es sollen Haussuchungen vorgenommen worden sein, bei denen man angeblich Sprenggeschosse und anarchistische Flugschriften vorgefunden hat. Eine Bestätigung dieser Meldungen von zuständiger Seite bleibt indessen noch abzuwarton. Darmstadt,^26. April. [@rfte Kammer der ßanbftänbe.J Gleichzeitig mit ben Verhandlungen der zweiten Kammer nahmen heute bie nur zweitägigen Sitzungen ber ersten Kammer unter dem Vorsitze Sr. Großh. Hoheit bes Prinzen Alexander von Hessen ihren Anfang. Nach Bekanntgabe einer Reihe Einläuse unb Berichterstattungen erfolgten Neu- wahleiHzum 2., 3: unb 4. Ausschuß, worauf in bie sehr reichhaltige Tagesorbnung eingetreten würbe. Als erster Punkt steht bie Ueberreichung einer Glückwunsch - Abresse an Ihre Großh. Hoheit bie Prinzessin Irene anläßlich ihrer Verlobung. Die Kammer beschließt einstimmig bie Ueberreichung und beauftragt bas Bureau mit ber Ausführung bieses Beschlusses. Die ferneren Punkte, welche nur Mittheilungen unb Rekommunikationen ber zweiten Kammer betreffen, bieten kein besonberes Interesse. Heber ben Antrag Lautz unb Genossen, bie in Aussicht genommene Verlegung ber Garnison von Babenhausen betreffend schließt sich bie Kammer bem Antrag zweiter Kammer einstimmig an. Morgen findet eine nochmalige Sitzung statt. X Darmstadt, 26. April. [II. Kammer ber Sanbftänbe.J Heute steht als 1. Punkt ber Tagesordnung ber für unsere an ben schiffbaren Flüssen unseres Landes liegenben Gemeinben so wichtige Gesetzes-Entwurf: „Das Dammbauwesen und das Wasserrecht in den Gebieten des Rhein, Main, Neckar unb des schiffbaren -ibeues der Lahn." , . . Nachbem bie General-Discussion über ben Gesetzentwurf eröffnet ist, ergreift Der Abg. Möhn bas Wort, welcher bie Rothwenbtgkeit bes Gesetzes wohl anerkennt, aber bie allzugroße Belastung ber Gemeinben nicht für gut befindet, tnbem in erster Mmc gefunden habe. (Sontinentg, £ WfflBBÄ von 50 Unter- Telegraphische Depeschen. Wolff'S telegr. Correspondenz ° Bureau. Er ersuche daher, das hohe Haus möge dem Gesetz dieselbe Sympathie entgegenbringen, welche dasselbe im Ausschutz gefunden habe. Abg. Schröder begrüßt ebenfalls die Vorlage des Gesetzentwurfes als einen lahrelangen frommen Wunsch, der jetzt zur Wirklichkeit geworden. Er ist der Ansicht day den betheiligten Gemeinden zu grotze Opfer durch dieses Gesetz aufcrlegt werden und es sind nicht wenige Veute am Rhein, welche erklären, wir können das Gesetz mcht annehmen. Es sei dieses Gesetz eine Nothwendigkeit und er werde für die Regierungs-Vorlage stimmen. dör Staat den Schutz der Gemeinden zu besorgen habe. Er wünscht eine Herabminderung der Gemeindebeiträge zu den Dammbauten. Abg. Metz-Darmstadt begrüßt ebenfalls den Gesetzentwurf als ein schon lange gewünschtes Bedürfniß, er glaubt aber, daß der Staat in erster Linie verpflichtet sei, mit allen Mitteln einzugreifen, um ähnliche Ueberschwemmungen, wie sie bereits eingetreten, zu verhüten. Er bedauert, daß nicht schon früher Schritte zur Abhülfe dieser unsere Flußbewohner so schwer schädigenden Ueberschwemmungen geschehen seien. Andere Staaten hätten große Summen hierfür ausgegeben, z. B. Baden circa 40>/r Millionen Mark, Schweiz 92 3 Millionen für die Correction des Rheins- Hessen habe bis jetzt nichts als einzelne im Interesse der Schifffahrt nöthige Bauten Herstellen lassen. Er finde durch diesen Gesetzentwurf die Gemeinden viel zu hoch belastet Er werde zwar für den vorliegenden Gesetzentwurf stimmen, es sei aber nach seiner Ansicht ein Act der Gerechtigkeit, wenn der Staat die ganzen Kosten des Dammbauwesens trage. Ministerial-Präsident Weber: Die Regierung glaubte durch diese Vorlage den Interessen des Landes und den betheiligten Gemeinden entgegen zu kommen. Die Zustande seien durch den natürlichen Lauf der Gewässer hervorgerufen und namentlich die Correction im Nachbarstaate Baden seien Schuld daran, daß der Staat Mittel zu schützen um die Gemeinden des Rheins gegen Ueberschwemmungen Es sei die feste Ueberzeugung Großh. Regierung, daß die Heranziehung der Gemeinden zu den Damm-Bauten eine gerechte sei, und sie hoffe, daß dieselben auch in dieser Richtung der Regierung dankbar sein werden. Die Regierung ist ferner der Ansicht, daß die Gemeinden nicht allzusehr und übermäßig angestrengt werden sollen, aus diesem Grunde habe die Regierung »/« der Kosten für die Dammbauten übernommen. Steuer auf fremde Werthpapiere. Schließlich wurde das Budget in erster Lesuna angenommen. ' d „London, 26. April. Im Unterlaufe feilte Ferguffon mit, daß England iammtliche eeeftaaten tn einem Rundschreiben betreffs der Deckladungen benachrichst-t habe welche wahrend der Wintermonate nach dem vereinigten Königreiche gebracht nmrbJn‘^UL b,c Bestimmungen des Gesetzes für Kauffahrteischiffe von 1876, welches flemiffe Deckladungen verbietet, resp. beschranke, verletzt würden, so würden gerichtliche Schritte zur Eintreibung der verwirkten Strafgelder erfolgen. Bei Berathung d7s »ÄV.iV ’Ur Spec.aldebatte über die irische Strafrechtsbill bekämpfte Robert Re d den Antrag durch Den Unterantrag, die Verschärfung des Strafrechts so °ug- ab u-ehnen, bis das Haus genügende Maßregel,, gegen übertriebenen Pachtzins in Händen habe. Balfour bekämpft den Unterantrag Reid's dellen einriaer «rorrf -s sei, die bereits weit genug ausgedehnte Diskussion noch mehr auszudehnen Di? Vor läge bezwecke die Unterdrückung von Verbrechen, die kein Land dulde und die Regieruna Hauses" erforderten^ Kunden länger dulden werde, als die Berathungen des Unter - Madrid, 26. April. Die Kammer wählte heute die Commission iiir Vor- bÄa^M ber Armee. Sämmtliche Gewählte sind K nn Ca.Iu« l -L. a .Sommer veranlaßt, das leistungsfähigste Veloclpedhaus ^des Univerfttät- - Ghronik. . _ Göttingen. Nachdem der Senat der Universität gegen Ende Januar d bcn Kaiser gebeten hatte, das für den Monat August beabsichtigte 150jährige Jubiläum zu genehmigen und die Würde des Rector magnificentissimus 8U übernehmen wUcb! 6-waß den Statuten von 1737 von dem Landesherrn und Stifter übernommen und auch von seinen Nachfolgern geführt worden ist, hat der Kaiser durch Cabinetsordre vom 6. April die Jubiläumsfeier genehmigt, die Würde des Rector magnificentitimus aber bern Regenten des Herzogthums Braunschweig, Prinzen Albrecht von Preußen zu übertragen. Die Jubelfeier wird vom 7.-9. August glänzend gefeiert werden' Zweitausend alte Herren werden erwartet, darunter Fürst Bismarck. f r^eiburg j. Br., 25. April. Professor Hack, berühmter Specialarzt für Nasenleiden, ist gestern Abend plötzlich gestorben. Ein Schlaganfall traf ihn als er Gefährt ^eloclpeb whr, in Folge dessen stürzte Professor Hack todt von dem Pakiö, 26. April. Das an auswärtigen Börten npriwptuta ra - j ± über baV" ubge't, ^r ro?rbe' aOe^etreffä ©Uuern' her°v?rg"eho"enen^Gestcht?^°e!° unb gemachten Vorschläge erwägen, namentlich auch denjenigen wegen Erhöhungder vermischte-. Großen-Buseck, 26. April. Gestern Nachmittag machte dahier ein iunaer b™rT@®65?oen ei„ fnbe'§la6t'9en OTu|terun8 °usg-h°bcn worben war, seinem Leben r , △ Den ganzen heutigen Nachmittag fanden wieder f>aus- suchungen bei Anhängern der Socialdemokratie statt, in deren Folge 9 Vertonen yfrrfnn^h rourben- Nach stattgehabtem Verhör wurden mit Ausnahme einer Person, bei welcher man mehrere verbotene Schriften und einen socialdemokratifcken Kalender gefunden, sämmtliche Sistirte wieder entlassen. Ein gestern polizeilich fiftirter Soclaldemokrat wurde noch am Abend in Untersuchungshaft genommen Daß au den polizeilichen Maßnahmen eine Denunciation mit zu Grunde liegt gebt ieNt rur Gewißheit aus^der Thatsache hervor, daß bei einer wiederholtenHauSsuchunabiÄ Abgeordneten Jöst am Samstag sich die Nachforschungen des ± auf ein genau bezeichnetes Object m?eifernbS c ri-Ar? atm April. Die Eröffnungsfeier für den neuen Hafen hier ist NUN der stad ischen Verwaltung nunmehr definitiv auf den 5. und 6. Juni 1festgesetztmorden Miuroöbnen 160n 6at ber Großherzog bie Zusage gemacht, bet Festlichkeit 2 ^uni in fflotbl’fm?,3en9,nn.n £eutfd,e Lehrerversammlung finbet vom 31. Mai bis fügung'vön ®1“ WÄt’»'Ärn“* L UTUCr Sti= ta9l‘?'AD» Sjeifluartier ober zu bezahlendes Quartier wünscht und w7r^an"bem n BürgermeUer sesa «g p Hanbelskammer mürbe von einem Schrewen be^Verwattuna^be^ GeM» bahn Kcnntniß gegeben, worin mitaetbeilt wird hnfc 0 i bSK ^Esstschen Ludwigs- 2 Jahren die Pläne und Koftenber?chnung für ein? Ld^^?7^?ung schon vor Großh. Finanzministerium vorgelegt hal^e daß darauf ^ab?/ n^ k^^hpuckuns dem Seitens der Staatsregierung bekannt geworden sei $ f nc Entschließung hochwichtige Angelegenheit wieder in Fsiiß zu bringen b^sMok d/^ 6anz .^hemheffen weitere Eingabe an das Großh. ^tnanAtniniQerium92H rÄ die Handelskammer eine Material dem Abgeordneten für Worms in d?/" unb ^rner das gesammte gegenfe^ig rauften, 'jücbtigen^ wobei™'r^abe^einen^'ber 52cro°bncr einige Jungen, bie sich glücklich traf, ba[; ber Knabe tobt niederstürzte " 6 3unflCn mlt ctnem Stock so um 80 Fu?Ue^-erschütte't" Die^sowt?unb'^bf^^b" *V^er Th°ngrube circa suchungen hatten nur ben Erfolg, bi" Leiche Nachzubekommen. clcpc 0e6 Verschütteten unter ber Erbe heraus- berger Disffict"ein ^Walbbrond^"o/// ^a*bem erfi verflossene Woche im Johannis- ^übeäbeimtroieberIboIt^bie^^eauergIo^e^e^unbenmerehet°n*en, °°rgestrigen Äbenb in wölbe. Der ®ntftebung§6efb^^var inber®r\nb Slf btm Nieder- lichen Staatswald über so daß wnhetu / ^®a^bu,nÖ und griff zum nachbarherbeigerufene Hülfe durch den Denknmlsmäll^^^ abgebrannt sind. Durch rasch die Rüdesheimer Feuerkvehr ^kaim "in^Dam?n gesetzt^bem 5euer' noch ehe körperlicher i6banbIunflCo0n10!!)?t rnpfi? °^' - 6kfcl)rieben: „Wegen fortgesetzter 6^^bCS^r^Ä t^nenÄim^N^^i^ff^u^^aus bem c»ps"erhaltem $cftä“9111'9 cornLirenden'Genial Abg. Hechler spricht sich ebenfalls für die Regierungs-Vorlage aus, wenn er auch nicht tn allen Punkten mit derselben übereinstimme. Er ersucht aber die Kammer die Vorlage im Sinne der Regierungs-Vorlage anzunehmen, da man der Regierung Dank abstatten müsse, welche sich ein dauerndes Denkmal in den Herzen der Bevölkerung gesetzt habe. ö ,. _ Abg. Osann spricht sich ebenfalls für die Regierungs-Vorlage aus, nachdem er die Ansicht des Abg. Wolfshchl bekämpft, welcher die Gemeinden noch mehr zu den Kosten der Dammbauten herangezogen wissen will. Hiermit wird die Generaldebatte geschlossen. Stach erfolgter Abstimmung wird Art. 1 des Gesetzentwurfes mit allen Stimmen angenommen und ein Antrag des Abg. Haas, welcher eine Verminderung des Beitrags der Gemeinden bezweckte, mit allen gegen 3 Stimmen abgelehnt. Morgen früh Fortsetzung der Berathungen. Berlin, 26. April. Der Kaiser nahm Vormittag- mehrere Vorträge und eine Reihe militärischer Meldungen entgegen, empfing darauf den General Tre-ckow , arbeitete mit Albedyll und machte Nachmittag- eine Spazierfahrt. Um 4 Uhr erscheint Fürst Bismarck zum Vortrag. An dem heutigen Diner nimmt Prmz Wilhelm Theil. — Die Kaiserin empfing Vormittags die Gemahlin der Botschasters Schweinitz und Nachmittags letzteren selbst. ~ Das Abgeordnetenhaus genehmigte in der heutigen Sitzung dar Volks- schul-Leistungsgesetz in dritter Lesung noch den Veschlitssen in der zweiten. Der Cultusminister hatte die Ziele de» Gesetzentwurfs nochmals dargelegt und die Befürchtung, daß die Selbstverwaltungs-Organe ihrer Aufgabe nicht genügen ttnnten, als unbegründet zurückgewiesen. Der Gesetzentwurf, bett, bie Kanton-' Gefängnisse der Rheinprovinz, wird in längerer Debatte unter Ablehnung aller Abänderungr - Anträge durchweg nach den Beschlüssen der Commisfion angenommen. 1 Morgen kirchenpolitische Vorlage. , . “ Nach der dem Reichstag zugegangenen, im Statistischen Amt ausgi- arbelteten Zusammenstellung des Ergebniffes der Reich-tagSwahlen von 1887 ßnb ber den entscheidenden Wahlen 7,527,601 gültige Stimmen abgegeben worden, davon für deutsch-conservative Candidaten 1,160,869, ReichSpartet 745 378 »aHonallifewfe 1.711,069, Deutsch-Freifinnige 986,517, Centrum 1,537^351' Wen 221,825, Socialdemokraten 673,283, Volkspartei 79,891, Welfen 10,712 Dänen 12,360, Elsässer 233,685 Stimmen. (gt- gtg ) Reichstag. , r Berti«, 26. April. (21. Sitzung.) r « Arff Antrag des Abg. Kräcker (Soc.) wird der Reichskanzler ersucht iu veranlassen, daß das gegen Abg. Singer bei dem Amtsgericht zu Görlitz schweben'de^Straf- Btag§7tngneftememerben6 Veremsgefetzes während ber Dauer ber Session bes KlaffenAntheUung°be?O^"° Gesetzentwurfs, betreffenb ben Servistarif unb bie , r Woerntann (natl.) wünscht, daß Barmbeck und andere Vororte ebenso behandelt werden wie Hamburg selbst, da sie gewllsermaßen nur Theile der Stadt blldeten. Redner zieht einen bezüglichen Antrag zurück. 9 r Auf Antrag des Abg. Gamp (Reichsp.) wird Bertensiein in l-,;- q wie die Commission will, in die 4. Classe versetzt perlenstem in die 3., anstatt, ... ÄÄSÄ-: ----- ».», s> --- «■ , ^bg. Braubach (Eentr.) plaibirt um bie gleiche Vergünstigung für Köln bie Abgeorbneten Websky (natl.) unb Porsch (Centr.) für Breslau ' H°us b-lchliebt inbetz ben Anträgen ber Gommiffion entsprechenb B or^ A i ^Lensttin^b^s^ntr'ag"bes° ^bg.l^/o s?t°el s k7 LwLzchm RÜthe°n°wInÄ'2.^Eläffe"ersetzt.QUf *nUaB Abg. v. ftblkr «igenoämentbri8,n biE°ls°neintheilung der Orte nach ben 6ommiffionSanträgen °--- ”•*»*>-« - Prüfungen4 ® 6Un9 m°l'flen 2 U6r' Seminar für orientalische Sprachen, Wahl- GLugesaudt. Gießen, 27. April. , Das in verschiedenen hiesigen Blattern enthaltene Referat über die letzte Stadtverordnetenversammlung, insoweit dasselbe die Vergebung der Schlosserarbeiten für das neue Schlachthaus betrifft, veranlaßt Einsender dieses zu der Erklärung, daß die in aufgestellte Behauptung, es bestehe unter den hiesigen Schlossern eine die fta^tlschen Interessen schädigende Eoalition, gänzlich unwahr ist und aus irriger Jn- officreren und Mannschaften des 1. Hess. Infanterie - Regiments Nr. 81 iu Frankfurt a. M. im Zwei- und Dreiradfahren zu beauftragen. Diese Velociped-Uebunaen finden letzt meist in den Nachmtttagsstunden zwischen 5 und 7 Uhr in dem Kasernenhofe an der Gutleutstraße statt und sollen in den nächsten Tagen mit dem verbesserten Srcherhelts-Delociped auch auf dem Griesheimer Exercierplatz zu ausgedehnterer Anwendung kommen. Die Ergebnisse dieser Probeübungen sind so zufriedenstellend ausgefallen, daß durch krtegsministerielle Verordnung vom Januar 1887 das 81. Infanterie- Regiment Weisung erhielt, für die Festungen Köln, Straßburg, Königsberg >nd Posen eine größere Anzahl Zwei- und Dreiräder bei der Firma Heinrich Kleyer zu kaufen und den kaiserlichen und königlichen Gouvernements zu übersenden. Diese Bestelluna worden. Bereits Ende Januar konnten die Fahrräder in erfahrunas- maßlfl günstigem Bau und mit complettcr Ausrüstung, Taschen, Glocken, Lampen und specrellen schriftlichen Instructionen dem Militär übergeben werden. Auch andere preußische Regimenter erhielten von obiger Firma durch ihre Vertreter Dreiräder für die Ordonnanzen, desgleichen wurden Landesstraßenbau-Beamte rc. ausgerüstet Die erzielten Resultate sind die allergünstigsten. Es bleibt zu erwarten, daß die flinken Fahrzeuge künftighin in noch weit größerem Maße in den deutschen Militär- Vost- und Landesstraßen-Dienst gestellt werden, in der Weise, wie es bereits allgemeiner in England, Oesterreich und Italien geschehen ist. ungemeiner in „ , — sVacante Stellen für Militäranwärter im Bezirke des 11. Armee-Eoros.) Camberg, Amtsgericht, Lobnschreiber, auf einmonatliche Kündigung, bis zu 8 H für die kanzleimäßig geschriebene Seite. - Kassel, Bahnpostamt Nr. 26, Postschaffner, un Begleildrenst^auf Dreiwöchentliche Kündigung, 800 JL Gehalt und 180 at Wohn- ungsgcldzuschuß. Kassel, Stadtrath der Residenz, Hilfsarbeiter im städtischen Rech- nungsbureau, aus vierwöchentliche Kündigung, zu Anfang 45 monatlich. — Im Amtsbezirke des Konigl. Eisenbahnbetriebsamts Kassel (Directionsbezirk Erfurt) und VI zwischen Höhnebach und Bebra gelegenen 25. Bahnmeisterstrecke, König! Betrrebsamt Kassel (Directionsbezirk Erfurt) zu Kassel, Königstr. 32, 2 Bahnwärter- asp'.ranten für den Dienst auf Signalstattonen, auf Kündigung, beim Diensteintritt je 50 JL Monatsbesoldung, welche nach Ablauf der Probezeit sich auf 55 Jt erhöht. — Dlez, .^rnisonoerwaltung, etatsmäßiger KasernenwäNer, auf sechswöchentliche Kündtg- ung, 600 JL lahrlich nebst Deputat an Feuerungs- und Erleuchtungsmatcrial und freie Wohnung — Eschwege, Dirigent des Landkrankenhauses, Dr. Heinemann ma-!?5uÜd)e' au^ Kündigung, 216 vtt nebst freier Station. — Gotha, Postamt zwei Postschaffner, nach Ablauf der Probezeit auf vicrwöchentliche Kündigung je 800 je Gepalt und 144 Wohnungsgeldzuschuß. — Hanau, Postamt, Postschaffner im inneren Dienst, auf vlerwochentliche Kündigung, 800 Gehalt und 144 Wohnungs- gelozuschuß. u —„ sBeide haben Recht.) „Jott sei Dank, August, jetzt werden die Bäume wieder jrun. — „Und die Montage wieder blau." | Literarische-. Erscheinungen^eül^Unheil^in wachem bern^^s^"^/ordentlichsten künstl«ischen einigen. Ein glänzendes Gemälde welck-s ^^.^"kensten kritischen Stimmen sich oer- von dem Lebens- und Bil?unasamra?^de« T »Reue Mufik-Zeitung- Nationalität bedingten charakteristischen^Kunulers, von seinen durch Erfolgen entwirft, darf sicher auf das fertigühmIld>ftiten' f°n seinen enormen Dieselbe Nummer (6) der Neuen r!'" ßtbilbden Welt rechnen, ebenso reichhaltigen wie originellen Inhalt n ?? ^sselt auch durch den übrigen, Elise Polko erzähtt^in^^meistÄafter^Foru^di?Folgendes anführen:' Aug. Lestmple berichtet iekt ers r.. ^icf'ak des Chevalier Sarti. - Musikheroen, Beethoven und ^Schubert —9 über zwei große Schuchardt ein seines Stimmunasbild- oL i ^fV^enHatt entwirft Julie Stufen in der - Eine der gewaltigen um die Musik, würdigt A v SBinterfHh e,8' b'e großen Verdienste Lully's Wie immer gewähren ihe verschiedenen Rubriken" e“1«' WF‘WIr Darstellung. — „Dur und Moll", Briefkasten" ."Kunst u„d Künstler", „Vermischtes", lehrunge,,. - Anregungen und Be- charakteristische Clavierstücke: E Kraute8 ^bi)He-4 ft 8sm clner ®rati6beüoge zwei ein temperamentvolles Lied von Oeüir - 5>er Kriegshetd und die so außerordentlich billige und dabei sebr f.ifh Lsfsr* 8 Schlachtete heute wieder ein junges fettes Pferd, circa iztoo Pfd. schwer, per Pfd. 20 Pfg. Kessler, Metzger, 3325 Neuenweg 33» Hiermit bringe ich mein gut sortirtes Laaer in Oberhemden Handschuhen Dorsetts Kragen Strümpfen Schürzen Shlipsen L Rüschen in empfehlende Erinnerung. Louis Lenz, Restaurateur, Felsenkeller. Aeikgeöotenes. Hsute und folgende Tage Große Zufuhren: Schellfische 25^, Bratbücklnge, per Stück 3 Roheßbückinge, v w 4 ^ikker Bücklinge und Sprotten, , Eabliau, Zander, Schollen, fr. Maifische, per Pfund 50 und 55 v" sch. Sorten feinere Käse (pracht- vollcu ^-chwelzerkäse im Schnitt) bei C. G. Kleiuhenn. —r Emil Fiachbach in G-ieasm Zimmerarbeit Montag den 2. Mai, , Nachmittags 5 Uhr, sollen in der Gemeinde Nödgen nachstehende Arbeiten und Lieferungen durch öffentliche Versteigerung in den Accord gegeben werden. Chausfirarbeiten, veranschl. zu 85 J€. Pflasterarbeiten, Stein- und Sand^ ^u. Ä^w Neilbau zu vergeben. Näheres bei Architekt Huhn, Gießen. 3335 73 „ 9 „ in allen Qualitäten mit Firmendruck empfiehlt zu billigen Preisen Brühj’sßhe öruckerei. i • ei.n b.ra”cr Kellner kann bat-. | olgst bei mir eintreten. Lieferungen Steinsetzen „ Gießen, am 27. April 1887. m 253 „ Hochachtungsvoll M. Student, MarlUstraßr 34. Billige Preise Oiis tolin r MWrtmte l der Ersten Deutschen Ceralinfabrik Lublinski & Co. i BERLIN N. 20, Prinzen-Ailee 28 «eiDe? da“-erndeD desinflcirende, impräpnirende und antiseptische Eigensctmftln 1FhZ'y®cke W!e solche facher unerreicht sind. Beide sind sichere PräsXatf^M ? Schwammbildung und Rostansätze und werden EisenbahTschwe^^:t^„gefen Schleusen, Fischkästen, Böte etc. erfolgreich mit ’ Lerabn für 1 mprä*rnirzwecke ^der ein wasser- noch efiEectives Oel, und doch im Preise brÜiirer als alle antW™ .lhe®rPr.odu.ct> sondern ein mit Farbe vermischt, in beHe^N^ auch, ST*ten Geg6nätänden mit de“ C™'r=n zugleich riuÄÄ” ve“ Ceralin-Firniss “ “s^Ä^Ä Zh t°rgSVr a^en. i6t 8eBau «0, wie bei Lei nöl firniss. Einen eanz besorg C . ,a Ceralin-Firniss noch dadurch, dass er neben seiner verschiedenartiap»' v CD ^\ert^ ph au«h ™ Besinficiren von Krankenstuben, Baracken, Kasernen ^ "1-17"°°^^ Cera m-Fussbodenlacke, Holz-, Leder- sowie Eisen- u andere Metall-Lacke wtpVnn' aIah«\ □ .1 _.. t r. t’ trocknen schnell und ha- i no31Q1. wirken elastische und dauerhafte Ueberzii^e Ak 1 , be I Cerahn-Parquetboden- Wichae (Bohnermaaae) dient zum hitlv Nebenproducte ? atquetfussbüden, sowie garantirt harz- und säurefreie Maschinen Oel7 ^‘1^ v I Niederlagen befinden sich in fast allen grösseren Farben na® ®nd -Pette- schäften event. werden solche gern errichtet und beliebe man sKh we kunfte über Ceralin-Fahrikate an die Fabrik zu wenden oder an Herrn A“9' empfiehlt zu außergewöhnlich billigen festen Preisen 2315 Herman n_M_nr v. Marktplatz Marx En gros. En detail. N merksam. 1882 K.Bofinoe- Stuttgart Warnung cn bei stark besetztem Orchester. 3338 L? a Iledactton: A. Scheyda. — Druck und Verleg der BrLhl'schen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gieße». Textlich: born. Die Nr. 29 enthält: Der Hexenrichter von Pader- Historische Erzählung aus der GGGGOOOOGGOIGGOSGSGIGOGOGGIOOOOOGOOOOGOSGGGIGGGGGGGGOGL Grösste Auswahl in deutschen und englischen Buckskins < 9 2® Vie Haupt-Agentur einer alten deutschen Lebens-Vers.- Ges. (für welche sich leicht arbeiten läßt) für Gießen u. Umgegend ist neu zu besetzen. Herren, welche in den hies. Kreisen gut eingeführt sind, und auf Uebernahme dieser Vertretung reflectiren, wollen gefl. ihre Offerten unter E. L. in der Exped. d. Vl. niederlegen. 3339 Ich warne hiermit Jedermann, Niemanden auf meinen Namen etwas zu borgen, indem ich für Nichts hafte. Hch. Wagner III., Burkhardsfelden. Von heute ab habe meinen Wohnsitz nach Weilburg verlegt und sage ich hiermit meinen guten Freunden und Bekannten herzl. Lebewohl. 3319 A. Stern. zweiten Hälfte des XVII. Jahrhunderts. Von Minna Freiin von Reineck (Fortsetzung). — Die Magdalenenthü^me in Breslau. — Auf Wallensteins Spuren. Von Hermann Hallwich. »Schluß. Mit 4 Illustrationen. — Zu Uhlands 100- jährigem Geburtstage. Von Robert Koenig Mit fünf Illustrationen und- zwei Faksimiles. — Am Fanulientisch- — In unserer Spielecke. Mil Preis-- räthsel. Erste Beilage: Aus der Zeit — für die Zeih Zweite Beilage: Frauen-Daheim. Mit Preisaufgabe. Marktplatz Mr. 9. Billigste Bezugsquelle für Herren- und Knaben-Garderode. Zur Frübjabrs- und Sommerfaifon 1887 habe mein Lager in großer Auswahl sortirt und kann ich, was Gediegenheit sowie Neuheit der Stoffe anbelangt, meiner werthen Kundschaft vollständig Genüge leisten. Empfehle z. B. einen Joppen * Anzug in Buckskin zu 12, 15, 18—22 Mk. Joppen Anzüge in Cheviot, Velours, Kammgarn rc., hochfein verarbeitet, zu 24, 27, 30—48 Mk. Knaben - Anzüge für das Alter von 2 — 14 Jahren, sowie Jünglings Anzüge für das Alter von 14 bis 18 Jahren in sehr großer Auswahl. Ferner mache noch auf mein großes Lager in Tuch und Buckskin, einzelne Hofen, Joppen, Hofen mit Westen, Paletots rc, sowie sämmtliche Arbeitersachen auf- Anfertigung nach Maaft, Garantie für guten Sitz. Hochachtungsvoll Hermann Marzs Marktplatz Nr. 9. 3326 In mein Lackiergeschätt kann ein I 2663] LehrlingWeüe offem------- Lehrling eintreten. Carl Leib. ! ^üger, Uhrmacher. MEYERS Konversationslexikon VIERTE AUFLAGE. Todes - Anzeige. Verwandten und Bekannten die traurige Nachricht, daß unser üebes Toch erchen im Alter von 1% Jahren heute Mittag sanft entschlafen ist. Um stille Theilnahme bitten &mil Moll nebst Iran. Gießen, den 26. April 1887. x 3331 J- Pfeffer, Bahnhulsträye 8. 2 W Anfertigung n^cb unter Garantie tadellosen Paffens. * OO«»OO»VGS«OI«OOOGG«OOOO»«OOGGGG«G«OGOGIG!OGGGGG»»M»ML Über 500 Illustrationstafeln und Kartenbeilagen. p Soeben erscheint in gänzlich neuer Bearbeitung' Raufe, Verkäufe, Wethen unö Der- miethungm von Häusern, Grundstücken und Geschäften jeder Art besorgt 723 ___K. KleeS, Ludwigsstraße 5. 3271 Ein orbentL Junge gesucht von Backer Kroneberg, Wallthorstraße 5L Wermietßungen. 3^16 Der dritte Stock meines Vorder- hauses fft Ende Juli zu vermiethen- --Fi_^,ipp^Wwe^ Süd-Anlage 21. 3322 Ein gut möbl Zimmer billig zu ^rtthe^^nz^eiberg^, Seitenbau. 3334 Ein kleines möblirtes Stübchen zu vernnethen. Neuenweg 7. Gasthaus zum Schissenbergcr Thal Sonntag dcn 1, Mar: Bibliographisches Institut in Leipzig. 256 Hefte ä 50 Pfennig. — 16 Halbfranzbände ä 10 Mark. vermischte Anzeigen. , ,^A20 Ai" Mädchen, das vollkommen felbststandtg kochen kann, per Anfang Juni ju miethen gesucht. Nur solche mit guten Zeugntssen wollen sich melden bei Frau Heinr. Schirmer, Süd-Anlage 23. Ein tüchtiger Möbelschreiner gesucht 3ofcf Schindler, Schreinermeister, 3321 Wetzlar. ' ¥ oäks bOdiuigüverein. Donnerstag den 28. April, Abends 8 Nhr, im Cafs Balzer (Ebel): Generalversammlung Tagesordnung: Berichterstattung über das letzte Geschäftsjahr. Rechnungsablage, event. Entlastung des Rechners. Ergänzungswahl des Vorstandes. Statutenänderung. 3298 Um zahlreiches Erscheinen wird dringend gebeten. Der Vorstand. Giessener* ZithereiMh» (Wohlthätigkeitsverein) Sonntag den 1. u 1: Ausstug nach Burg Gleiberg« Abmarsch 2 Uhr von der Lahnbrücke. Nachmittags 4 Uhr: C o n e e c* t mit daraus folgendem Tanz Entree 25 — Mitglieder frei. Der Vorstand. NB Die verehrt. Mitglieder des Gleibergvereins haben freien Zutritt. 3329 ».. a - Pelzwaaren und Winterstosfe werden aufbewahrt refp. übersommert unter Garantie bei Gg Schultheis, Kürschner, 2607 Marktstraße 3. Gegen Feuersgefahr versichert! 3236 Einige Herren Erhalten guten und billigen Miltagstisch in einer gebildeten Familie. Näheres in der Exped d. Bl. 3L65] Lehrling gesucht. Friedrich Georg, Handclsgärtner. 3154 Ein Mädchen empfiehlt sich im Bügeln in und außer dem Haufe billigst * Sandgasse 64. Theilnahme an einem Privat- Unterrichts - Cursus werden einige junge Mädchen tm Alter von ca 16—17 Jahren gesucht. Näheres zu erfragen bei Major von Saint Daul. 3157 Gesuch! ’ Ein junger Mann, der Buchhaltung versteht und mit der Manufaktur-Branche vertraut nt, findet Stellung. Selbstgeschriebene Offerten befördert unter Ntt.^3327 die Exp. d. Bl. 3336 Gesucht eine brave Kran für meinen Haushalt sogleich. ____Heinrich Mühlich, Wagner. 333l) Ein ordentliches Mädchen kann das Kochen gründlich erlernen. Wo? sagt die Exped. d. Bl. Dir heutige Nummer enthält 1 Blatt u 1 Beilage.