Ar. 49 Zweites Bturl <'i 11 27 Februar 1887 Amts- unb Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. $ L s-q. «urcan: Echulstraßc 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. sÜrdf bir$oft6be\oßm^kktjäfrii4i2 .......... Amtlicher Hhei L Bekanntmachung. Es wird hierdurch zur öffentlichen Kcnntniß gebracht, daß dem Stadtvorstand zu Alsfeld gestattet worden ist, gelegentlich des am 25. Juli l. I. daselbst stattfindenden Zuchtviehmarktes eine Verloosung von Vieh und landwirthschastlichen Geräthen zu veranstalten. Die Erlaubniß ist unter der Bedingung ertheilt worden, daß nicht mehr als 4000 Loose ä 1 jl ausgegeben werden dürfen und mindestens 60% des Bruttoerlöses aus dem Verkauf der Loose zum Ankauf von Gewinngegenständen zu verwenden sind. Grobherzogliches Ministerium hat den Vertrieb der Loose im Großherzogthum gestaltet. Gießen, den 21. Februar 1887. Grobherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Boekman n.____________ Bekanntmachung. Es wird hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die Direction des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Mannheim und das Directorium des badischen Rennvereins Manrheim aus Anlaß des im Mai d. I. in Mannheim abzuhaltenden Pferde- und Rindvieh-Marktes eine Verloosung von Pferden, Rindvieh, Silbergegenständen, Fahr- und Reitrequisiten und sonstigen Geräthen für Haus- und Landwirlhfchast veranstalten werden, bei welcher 30,000 eventuell 50,000 Loose ä 2 «X ausgegeben und Gewinne im Gesammtwerthe von 39,000 eventuell 65,000 vfl. verloost werden sollen. Großherzogltches Ministerium hat den gedachten Unternehmern auf ihr Nachsuchen gestattet, die fraglichen Loose im Großherzogthum zu vertreiben. Gießen, am 23. Februar 1887. Großherwgliches Kreisamt Gießen. Dr. Boekmann. um UZ ■—! IV—g—m ■BHCBBBaaMnnaa«iMWBinmuMia\n wi iiiwmi —■■■■■■■■■■■■■■■ Wochen > Uebersicht. Gießen, 26. Februar. Die jüngste Indisposition des Kaisers ist im Allgemeinen wieder behoben, dennoch aber sieht er sich auf den Rath der Aerzte genöthigt, sich noch große Schonung auszuerlegen. Der Kaiser hat darum die gewohnten Ausfahrten noch nicht wieder ausnehmm können, während er im Uebrigen die laufenden Regierungsgeschäfte nach wie vor erledigt. Am Mittwoch Nachmittag hatte der Kaiser eine längere Conferenz mit dem Reichskanzler Fürsten Bismarck, welcher hierbei jedenfalls Bericht über den Ausfall der Reichstagswahlen erstattet hat. Dem am Fastnachts-Dienstag im königlichen Schlosse ßattgesundenen glänzenden Balle, mit welchem der Caineval am Berliner Hofe herkömmlicher Weise seinen Abschluß gesunden hat, wohnte bcr Kaiser aus Anrathm der Aerzte nicht bei. Der von München aus schon mehrfach sigraltsirte dritte Schritt des Papstes in den deutschen Angelegenheiten, angeblich in einer an die preußischen Bischöfe gerichteten Mahnung bestehend, soll in der That noch levor- stehen. Der bett. Brief des Papstes soll bereits von Rom abgesandt und wiederum an den Nuntius in München gerichtet sein; einen praktischen Werth für die Stichwahlen würde man jedoch dieser abermaligen Kundgebung des Papstes wohl kaum beizulegen haben. Bereits ist auch der Tag des Zusammentrittes des neuen Reichstages bekannt, welch' letzterer laut kaiserlicher Verordnung aus den 3. März einberufen wird. Die Regier;.ng hat demnach nicht erst hie engeren Wahlen abgewartet, sondern sofort, nachdem es nunmehr seststeht, daß bereits die Hauptwahten die Beschlußsähigkeit des Hauses sichern, das neugewählte Parlament zusammenberusen. Da die Militär-Vorlage und der Reichshaushalts- Etat bis zum 1. April erledigt sein muffen, wenn beide Entwürfe an diesem Tage in Kraft treten sollen, so stellte sich die baldthunlichste Einberufung des Reichstages als dringlich geboten dar und diese würde verzögert worden sein, hätte man erst das Ergebniß der Stichwahlen abwarten wollen. Was das sonstige Arbeitsmaterial für den neuen Reichstag anbelangt, so weiß eine osficiöse Correspondenz zu berichten, daß die gesummten, in der letzten Session vorgelegenen und nicht zur Erledigung gelangten Entwürfe dem jetzigen Reichstage im Ganzen unverändert wiederum zugehen werden. Unter dem noch Alles beherrschenden Eindrücke der Wahlen können die sonstigen Ereignisse der Woche auf innerpolitischem Gebiete nur eine flüchtige Erwähnung finden. Vor Allem ist da die Vorlegung des neuen kirchenpoli- tischen Gesetzentwurfes im preußischen Herrenhause zu erwähnen, durch welchen endlich der kirchenpolitische Kamps in Preußen zum definitiren Abschluß gebracht werden soll — nun, man kann dies nur ausrichtig wünschen und hoffen. Die erste Sitzung der kirchenpolitischen Commission des Herrenhauses ist aus den 2. März anberaumt worden. Ferner ist am Mittwoch das preußische Abgeordnetenhaus nach Ablauf seiner durch die Reichstagswahlen bedingten Ruhepause wieder zusammengetreten. Zur Debatte stand die Specialberathung des Cultus-Ministeriums; währenv aber dieser Special-Etat früher zu langen und erregen Verhandlungen führte, passirten diesmal die meisten Capitel fast debaltelos und kaum ließ sich hie und da ein leiser Anklang an die „Cultur- kamps-Reden" früherer Sessionen erkennen; die einzelnen Positionen des Etats wurden sämmtlich genehmigt. Es ließ sich erwarten, daß die Reichstagswahlen auf die internationale Constellation einen tiefgreifenden Einfluß äußern würden. Dies ist denn auch geschehen unb die Commentare der ausländischen Presse über den Ausfall der Reichstagswahlen lassen erkennen, welchen Eindruck dieselben allenthalben im Auslande gemacht haben. Mit besonderer Wärme haben die Londoner unb Wiener Blätter die allgemeine Friedens-Bedeutung der deutschen Wahlen hervor, aber auch die Chauvinisten- unb Panslavistew Presse muß, wenn auch widerwillig, den Sieg der Reichsregierung unb damit das Wiedererstarken bes nationalen Geistes in Deutschland anerkennen. Wenn dabei die französischen Blätter triumphirend auf den Wahlsieg der Protestpartei in Elsaß-Lothringen Hinweisen und diese nicht zu leugnende Thatsache in einem für Frankreich günstigen Sinne auslegen, so kann man dies den Franzosen gerade nicht verdenken. Gönnen wir ibn n also diese kleine Freude! Die russischen Panslavisten. Blätter, allen voran die „Nowoje Wremja", fitzen die Welt durch eine entsetzliche österreichische Spionengeschichte in Allarm. Das letztgenannte Blatt hat in Moskau einen österreichischen Generalstabs-O ficier entdeckt, bei welchem — es ist nicht recht klar, wer eigentlich der glückliche „Finder" war — Generalstabs-Papiere, russisch-deutsche Wönerbüch-r, Pässe und andere bedenkliche Schriftstücke „gesunden" wurden. Der „Nowoje Wremja" und den anderen Panslavisten-Blättern ist es nun eine ausgemachte Sache, daß dieser Oesterreicher ein höchst gefährliches Individuum, ein Spion aus dem ff war unb sie halten allen Ernstes die Sicherheit des Czarcnreiches durch diesen Besuch gefährdet. Glücklicher Weise kann die „Polit. Corre-p." diese neueste Spionengrschichte aufklären. Der betr. Militär gehörte zu denjenigen österreichischen Officierm, welche im vorigen Jahre den russischen Manöverrfials Gäste des Czaren beiwohnten. Dem Osficier war nun im Hotel ein Handkoffer obbarden gekommen, in welchem sich ein Reisepaß, ein Wörterbuch und Theile einer Karte von Rußland befanden unb dies find gebräuchliche Reife- Utensilien auf einer Reife nach Rußland. Die Aussehen erregenben Meldungen des Brüsseler „Nord" über die russische Zukunstspolitik erfahren endlich — spät genug! — von Petersburg her ein Dementi. Der osficiöse „Herold" dementirt die Meldungen über die antideutsche Stellungnahme Rußlands im Falle eines deutsch -sranzösischen Conflictes und sagt: „Zwischen dem officiellen Rußland und dem officiellen Deutschland bestehen die denkbar herzlichsten Beziehungen." Sollte man da aber von Petersburg aus nicht auch der fortwährend gegen Deutschland hetzenden Panslavisten'Presse ein bezügliches Licht aüsstecken? Die Neubildung des italienischen Cabinets ist noch in zwölfter Stunde gescheitert. Depretis hat, nachdem er die Vergeblichkeit dieses Versuches eingesehen, hieraus verzichtet und den Auftrag zur Cabinets- bildung in die Hände des Königs zurückgegeben und ist hiermit die italienische Ministerkrisis acut geworden. Der italienische Ob erst - Commandirende in Massauah, General Gen6, hat auf die abeffynischen Friedens- und Freundschaftsversicherungen mit der Forderung der Freilassung Salimbeni's und seiner Gefährten geantwortet. In ganz Ober-Italien bis in das südliche Frankreich hinein wurden am Mittwoch heftige Erderschütterungen verspürt. Dieselben haben in zahlreichen Orten Häusereinstürze herbeigeführt, wobei leider auch eine Anzahl Personen theils getödtet, theils verwundet wurden. In Savona wurden 8 Todte und 15 Verwundete ausgefunden, in Noli sogar 15 Todte; auch in Oneglia, Albisola, Porto Maurizio u. s. w. wurden viele Personen durch einstürzende Häuser getödtet oder verwundet. Die Pforte hat die Verhandlungen mit Zankoff über die bulgarische Krisis abgebrochen. Dieselben sollen nur mit den bulgarischen Delegirten und dann den Botschaftern fortgesetzt werden, auch will die Pforte einen neuen Commissar nach Sofia entsenden. Bermischte-. - Die Prinzessin Irene von Hessen - Darmstadt, deren Verlobung mtt dem Prinzen Heinrich von Preußen für den Geburtstag des Kaisers sli g . mitten in den Kriegsstürmen des Jahres 1866, als der Aeniah . _ . Felde sich befand, geboren. Am 11. Juli 1866 kam dle Kleine zur Welt „ein „gesundes" kräftiges Mädchen mit dunkeln Augen und braunen yaaren , wie es Allgemeiner Anzeiger 1222 Mdrrus'schr Eisrnwerke 730 empfehlen GrebrB Stamm. von 1236 _ . zwar "Lchlackensand zu MHM«. Schmedere^ München. fXÄinn SUX ^üh uerfiotbeueu Mutter heiß!. Kriegerische Erinnerungen knupsen sich an die ersten Lebenstag- der Prinzessin. Die Taufe verzögerte sich bis ^September, da der Vater der Kleinen noch immer von Darmstadt entfernt 21,1 d-m genannten Tage, dem Geburtstage des Prinzen Louis, an welchem der frieden in Berlin unterzeichnet wurde. sand dann „die Taufe des Friedenskindes" in “k' Alsbe der Feldgeistliche vollzog und bei welcher die Reiterbri>de bcr drin» gewesen, tote militärischen Pathen stellte. Die Prinzessin erhielt die Namen Irene Louise Maria Anna. Mit wahrhaft rührender Sora alt wachte die Großherzogin Alice, wie über alle ihre Kinder, so auch über da^jünast- ßlborme. Vom Einzuge der siegreichen Truppen in Darmstadt am 20. Juni 1871 u'n?'ir V* '„?!? [u.nf ^'"ber in meinem Wagen und Irene über- reichte ihren Pathen von bcr Reiterbrigade Kränze". Prinzeß Irene war 12t/ L-die geliebte Mutter der heimtückischen KrankhL eLVdie soviel U^Z^n die Großherzogliche Familie gebracht. Die Erinnerung an bie eble Frau lebt auck w"en"st." ’6r£r 20d,f" fOr*' b» das „Friedenskind" der glückliche°Familie gk , . ~ lMutter und Kinder erfroren.] lieber einen Akt von fast unglaublicher f>art- ro m ^^Biencr ®^trabl.4 aus Kolin bei Prag unter bem 11. b Mts geschrieben: Vorgestern Abend, ben 9. b. M., kam eine Bettlerin mit zwei Kindern in Stunden von hier entfernte Dorf Koumarowitz unb bat in bem einigen blKV&nH11 NEquartier. Sle sei zu müde unb zu hungrig, sagte sie, um noch bis nach Kolin^gehen zu können, es wäre auch für bie kleinen Kinber von e?1?! nt.Od,r.iC n e>fl“9IifnÖ; das anbere 3 Jahre alt war, zu kalt. Die armen h°* $r0Erstarrt. Die Bebauernswerthe bat um ein w der Wirth, welcher gleichzeitig Ortsoorsteher von Koumarowik JS0tc ^lc mitleidslos aus feinem Hause, verbot ihr auch kraft seines Amtes firh "M ein anderes Nachtquartier umzuschauen unb verwies sie aus bem Orte orme Weib mit ben hungrigen, halb erfrorenen Ktnbern schleppt sich aus^beni i Lwei Stu^en^sn^? ?traJe fischen Kolin unb Koumarowitz fand gmet ötunben spater ein patrouilllrenber Gensbarrn Mutter unb Kinber bemufctfnci «-g-n Die Kinder waren bereits erfroren und das arm7 Weib in^£11 lebten Zügen. Wohl bemühte sich der G-nsdarm, die Unglück-' b[k6tn «fo®U§CC “ U"8en iUm ®elüu6t,cin Ju bringen, allein sein- Anstrengung^ »LLzsrSi srs^-«x:-,^LL«-'rL .S“. unseren schwarzen Brudern im heißen Afrika einen Beiuck »b E-n, wahrend ich mich selbst an’5 Steuer setzte Sobald Ich zur Ru^e kam /übtt »s r üÄSh Wachtmeister Ehre gemacht, sprangen meine ' chwar^ n Lands -m- iss* sä" sÄSäs:- 'sss- BES SSBä-Es Gleichwohl PW? Mr “*«• äää* » läch--nd saßieden Journalisten unttr d"m^Arm^fete ibnmÖn“ ?bnig unb sagte: „Du kannst beute her J i Königin Margherita einig- der hcrvorragcndstcn Toib"tx^7 ^-'uen gutcn Dienst erweisen, skizzire doch Scherz ein, erklärte ihre SerdtmSit rffn 0l-n0 ™f Grazie auf ben sah man bie hohe Frau eifrig bictiren wobei V°9 icin unb balb eines Stosses, einer Farbe bie f S ei sie hin unb roiebcr bie Damen bezüglich schilberte Königin Margherita ihre ^ißenea^nhe§nui1hCn-"^nn^^, ^terpellirte. Zuletzt 8.* wMSLjÄiÄ1, t! 3,1" »I» •«,«»,„: Ti, -rage von einem tragischen Mißgeschick ereilt ^urbe biefer Begriffe, einem Stück Borstenoieb im S £rau des Wirthes war eben im einem Verstecke eine große Ratte nm L int a cr zu reichen, als plötzlich aus «- cilcnds in die Küche floh und hier odnmö^ti7 ,^aU lrfc6rarf f° bestig, daß der Hauslcute gelang es die B-wußttol- ? Zusammenbrach. Ten Bemühungen allein mit fetßien ’»«F Betäubung zu erwecken, All- ärztlich- Hilf- war bis h u ohne EUnglnckl.che die Sprache verloren hatte! si^nur auf schrlstlichem Wege mst ihren Lgeno^ Schlackenmehl und -Sand smd jederzeit auf Main-Weser-Hütte bei Lollar Margm-thenbün- bei Gi-ß-n zu dob-n und Schlackenmehl zu Mk. 28.—5 ~ 10 Sfit. 10. pro Doppelwaqjjon. literarische». i’SSSSSÄ &»■» von Maler Max Bach. Vollständig iii 80 9i-s-?,^»^Gbner, attistische Leitung Jede Lieferung enthält wÄ Ä Originalen ber berühmtesten Künstler c?t unD “ Vollbilder nach den ....” Ä'ssamröniaSMSäs* -.«■»-» eine „Jllustrirt- deutsche Geschichte" erscheinen zu lassen Württemberg'' bie nun in prächtigster Ausstattung uns a ~‘l.t.tfrcu&cn begrüßen wir Eichte, unseres deutschen Polkes behandelnd in ttbendiaer'meI*c bie Ur- dessen Ringen mit den Römern schildert Trefflich aeh,n -?,rt«nUIi8 namentlich nnander Hand in Hand. Läßt es sich der Autor ana-l a-5°Ä unb Illustrationen mit Berichten ein möglichst treues Bild von unseres Volkes «omni'„„^b??^chzeitigen so bieten die Illustrationen, deren Auswahl unter Mot.r^Ä *=b Dasein zu geben, steht, -ine Ergänzung hierzu, wie sie trefflicher kaum aedackt Ä bewahrter Leitung uns vorliegende Lieferung, di- neben den ^rtillustration-n Diese erste „Heimkehr der Deutschen aus der Schlacht im T-nt»u?,."en M^,§?"btlder Thumanns Großen beim Bau bes Aachener Dorns" Foltz Barborntt^ ' Ethels „Karl ben gleichzeitiges Bild aus ber Krönung Leopolbs I ^cmr^ den Löwen, „Rhcinubergang Blüchers" dringt, berechtigt i nViu bra flS' und Camphausens für bie folgenben Lieferungen. Wir glauben hnfc husten Hoffnungen auch 8SSa" Telegraphischer Schiff-bericht w ^*nie" Antwerpen. w-lch-r /m 12" Februar ^von^Än^werpdn" ab^in^ ist^eü?"^' mu "3icb Star Linie" kommen.___ p ao0Ulß' W heute wohlbehalten hier ange- Mainz. Herr Professor Dr. Kittler von Darmstabt ist von der hiesigen städtischen Verwaltung ersucht worden, fein früher abgegebenes Gutachten über Einführung der electrischen Beleuchtung in ben neuen HafenaMalten von Mainz und Hiera« anschließenb auf ben Straßenzügen unb Anlagen bes Bouleoarb burch Vorlage eines eingehdben Planes zu ergänzen. Hierbei wirb barauf Rücksicht genommen, daß auch die Hauser am Boulevard nebst ihren Kellern mit electrischem Licht versehen werden können. Die nöthige Kraft wirb die electrische Anlage von ben Maschinen im ^01«: erbaUen. yM einer Kostenberechnung bes hiesigen Stabtbaurneisters würbe die electrische Beleuchtung, abgesehen von ihren sonstigen Vortheilen, nach ben hier vor- Itegenben Verhältnissen sich auch billiger stellen als Gaslicht. n._i “ Don bem eben verstorbenen Großprior ber Maltheser, Grafen Othenio Lichnowsky erzählt ber „Pesther Lloyd" einen charakteristischen Zug. Graf Lichnowsky besaß die Kunst der Grobheit unb pflegte sie mit einem urwüchsigen Witz, ber über m rp ^te* ^och in feinen letzten Jahren that er bieS, wo es geboten war, j. 23. als er em arg verfahrenes Wiener Kunstinstitut, besten Präsident er warb, mit ^nem Besen reinfegte. In ben betreffenden Verhandlungen fielen Worte, welche eine Stunde weit irn Umkreise eines Parlaments unmöglich sind, aber ben Nagel auf Kopf trafen. Mit welcher Thatkraft er seinen Willen geltend zu machen liebte ersieht man aus folgenbem Vorfall: Der Graf stand einst auf einer kleinen Bahn- wo ber Zug nur eine Minute hielt, unb erwartete aus bem ziemlich fernen £)hibt$en eine Dame, welche mitfahren sollte. Der Zug kam an, die Dame aber nicht; fern in ber Lanbschaft sah man ihren Wagen im Galopp bem Bahnhofe »u- etlen. Es konnte immerhin noch 5 Minuten bauern, bis sie heran war, ber Graf erfudjte aber ben Stationschef trotzdem, ben Zug warten zu lassen. Dieser blickte in die Gegend hinaus unb sagte: „Unmöglich, der Zug hat ohnehin schon eine Ver- Wang, ich kann es nicht verantworten." Ein Wort gab bas anbere ba riet ber Graf zornig: „So bas wollen wir boch sehen!" und setzte sich knapp vor ber Loco- motioe jroifäen den Schienen nieder. „So, jetzt können Sie zufahren, wenn Sie wollen, rief er und war nicht eher wegzubringen, bis die Dame glücklich einae- ittegen war. 0 b ' r ~7 Säugling als Kläger.] Der Huissier des Pariser Civilgerichts ruft mit lauter Stimme Mr. Antoine Dubarin auf. Die Thur öffnete sich unb (Sprr ®ubarin erscheint auf ben Armen einer robusten Bäuerin, der Amme des 4 Monate alten Kmbes, welches gegen feinen Vormund, ben Kaufmann Flourand, eine Klaae roegen Berlehung seiner Rechte eingebracht hat. Natürlich ist es nicht ber hoffnunas- hb>aCrrn?Phrl nfl ^"dern vielmehr seine Mutter, bie als Mitoormünberin für bte angeblich verkürzten Rechte ihres Sohnes in bie Schranken tritt. In einer mehrere AS"! um affenben Anklageschrift wird ber Böse beschulbigt, ben Ausgabe-E^t des .des Dubarin'schen Geschlechtes in engherzigster Weise beschränkt zu ^.bc"- U”|er bcnJ Vorwande, daß ein vier Monate altes Kind keinen Salon braucht bat Herr Flourand bie große Wohnung gekündigt und mit ber Angabe baß bie dicke Slmme stark genug sei, ben kleinen Antoine auf ber Promenabe zu tragen auch die riUiPTrbI? ¥a^c? aufgegeben. Der knickerische Vormund ist weitender verwer lC*n^ehlcnde Erinnerung. Ich crtbcste Kinderkletdern ,c.. Unterricht tm Anm-ssen. stcichmn stusck„! d» "t" tb-°r-'-sch-n und praktischen Clemm scheu Methode - Dresdener Akadcmst ""d Fertigen nach der bekannten «'”rt“w- - WfeSä: sä “«■' o» Achtungsvoll ?rau E,. meister Kein itollenen schwarzen Caehmire om“ ”*■ r* t v-s,» „ 7„ b-r Meter X 1.5U, IM, JOWrnWiOT Länge, mit 27,93 fm, Dchm- u. 3—8 m 14 Eichenschnittklötze v. 52 — 86 cm u rc., geeignet, 16,06 fm, 9 Fichtenschnittholz- 1299 Heyer. 18—39 cm Durchmesser und 4—13 m Länge, Eichen-Stämme von n w Scheiter rm 1378 Eichenstämme Eschenstämme Ulmenstämme Fichtenstämme ir H ft fl ff ff ff ff 88,84 4,19 1,12 11,00 1,72 175 1 39 n n ff tf ft ff n ft tf tf ff ft ff ff fl ff tf tr ff ff ff ff ff tl ff ff fl 169 25 9 53 3 47 35 58 Buche Eiche 59 57 52 14—45 14-28 14-31 15—30 24—26 H tf ff ft mit ft 3—12 5—10 3-5 8—17 12 nicht zum Ausgebot Zusammenkunft Vormittags 9 Uhr auf der Kreisstraße Gießen—Hausen an der Knickschneise. Das Hol; liegt 5—6 km von Gießen entfernt. Gießen, 22. Februar 1887. Großh. Oberförsterei Schiffenberg. n H Reisig rm 122 230 62 Kesselbach, den 25. Februar 1887. Freiherrliche Oberförsterei Rabenau. Trost. Holzversteigerung in der Freiherrlichen Oberförsterei Rabenau. Es werden versteigert: Mittwoch den 2. März 1887 aus den Districten Alte Brunnen 16 und Hainstruth 1: 2) Freitag den 4. März aus den Distrikten Schiffenberg, Rehhecke und Altgehegt: 125 Elchenstämme v. 23-59 cm mittl. Dchm., 3—13 m Länge, mit 70,71 fm, 5 . 4-16 „ Stöcke rm 20 39 46 Alte Brunnen. Nadelderbstangen ..... Das im Sommerberg 35 liegende Holz: 4 Eichenstämme und 33 rm Eichen-Nutzscheitholz wird bei der Versteigerung nicht vorgezeigt und kommt gegen 10 Uhr in der Abtheilung Beunde zum Ausgebot. Nähere Auskunft ertheilt Forstwart Schlag zu Baumgarten. Zusammenkunft Morgens 9 Uhr am Forsthaus Baumgarten. 2,93 „ „ 27,14 „ 45,00 39 „ 19-35 „ Knüppel^rm 22 38 46 Schwarzerlen rm Eichenwerkscheiter, für Küfer, Glaser . _ _ Kiefernstämme v. 22—30 cm Dchm. u. 6—13 m Länge, Holzversteigerung. Es werden versteigert: 1) Mittwoch den 2. März aus den Distrikten Brauhoi, Hasenkopf, Schiffenberg, Beunde, Sommerberg und Tempel stämme „ 53—69 „ 106 Fichtenstämme „ 15—59 „ .. , 9,5 rm Eichen-Knüppelbolz in Schichten von 3 m Länge, 1397 Fichtenderbstangen mit 67,03 fm u. 952 Fichtenreisstangen mit 12,38 fm. Das Eichenstammholz im Distrikt Altgehegt 70 kommt von Nr. 1—198 Nadelholz Zusammenkunft Vormittags V29 Uhr im Distritt 9-10 „ „ 9-18 „ , Buchen- „ Kiefern- „ Bekanntmachung. Brennhol;- versteigerung im Licher Gemeindewald. Donnerstag den 3. März werden im Distritt Großhäuser- berg versteigert: 96 Rmtr. Buchen-Knüppel, 16 „ Eichen- 5530 Buchen-Durchsorstungswellen, 500 Eichen- 40 Rmtr. Buchen-Stöcke. Die Zusammenkunft ist am Nonnen- röderweg. Der Anfang ist im Wurzel- Schlag an der Streilecks-Schneise. Freitag den 4. März L I. werden im Distritt Plattenwald und Kronau Versteigert: 175 Rmtr. Buchen-Scheitholz, 51,5 „ „ -Knüppel, 45 „ Eichen- „ 80 Nadel- „ 18 „ Weichholz- „ 4438 Eichen-Wellen, 1100 Nadel- „ 750 Weichholz-Wellen, 93,5 Rmtr. Buchen-Stöcke, 114 „ Eichen- „ 122,5 „ Kiefern- und Fichten- Stöcke, 14 „ Weichholz-Stöcke, sowie 1172 Fichten-Reisstangen für Gartenpfähle und Bohnenstangen geeignet. Die Zusammenkunft und Anfang ist am Hattenröder Vicinalweg am Wald-Eingang Vormittags 9 Uhr. Lich, den 23. Februar 1887. Großherzogliche Bürgermeisterei Lich. Walz. 1336 Holzversteigcrung. Dienstag den 1. März l. Js., des Vormittags 10 Uhr, kommt in dem Cleeberger Markwald, Distrikt Fuchskopf 3 b, nachstehendes Holz t'ur öffentlichen Versteigerung: 150 Stück Nadelholz-Stamme, 71,55 Festm- 101 „ „ Derbstangen, 5 Rmtr. v Knüppel, 40 y „ Stöcke. Das Holz lagert an dem Vicinalweg, welcher von Espa nach Bodenrod führt, worunter sich Durchzüge von 18 Meter lang befinden- Cleeberg, den 16. Februar 1887. Der Bürgermeister. 1354 Keil. Holzversteigcrung. Montag den 28. Februar, von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem hiesigen Gemeindewald Wehrholz nachverzeichnetes Holz versteigert werden: 12 Eichenstämme von 50—62 Ctm. Durchmesser und 6—8 Meter Länge — 18 Festm. enthaltend, 20 Rm. Eichen-Nutzscheit, 47 „ „ Scheit, 60 „ „ Knüppel, 1600 Eichen-Wellen, 80 Rm. Buchen- u. Eichen-Stöcke. Die Zusammenkunft ist im Mandlerweg am Wald. Bemerkt wird, daß die Eichenstämme von Nachmittags 1 Uhr an zur Versteigerung kommen. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis den 30. September 1887 gestaltet. Lang-Göns, d. 23. Februar 1887. Großh. Bürgermeisterei Lang-Göns. Brückel. 1367 1291 Ein Glaskasten m. auSgebalgte« Vögeln zu verkaufen. Asterweg 5. Holzversteigerung. Donnerstag den 3. März sollen im hiesigen Gemeindewald, Distrikte Hoherberg und Dorswiese, versteigert werden: a. im Distrikt Hoherberg: 6 Eichenstämme mit 3,25 Festm, 39 Nadelstämme mit 10,56 Festm., 17 Nadelstangen mit 1,76 Festm., 5 Rm. Buchen- u. Nadel-Scheit, 17 Hundert Reiser-Wellen, 7 Rm. Nadel-Stöcke. b. im Distrikt Dorfwiese. 13 Eichenstämme mit 13,69 Festm., 6 Buchenstämme mit 7,59 Festm., 239 Rm. Buchen-Scheit, 2 „ Eichen-Scheit, 18 „ Buchen- u. Eichen-Knüppel, 34 Hundert Buchen-Reiserwellen, 85 Rm. Buchen-Stöcke, 12 „ Eichen-Stöcke. Die Zusammenkunft ist im Distrikt Hoherberg um 9 Uhr Vormittags am Hundskopf. Großen-Buseck, am 25. Febr. 1887. Großh. Bürgermeisterei Großen-Buseck. Stephan. 1388 Holzversteigerung. DienStag den 1, März l. I., von Vormittags 9 Uhr an, soll im Garbenteicher Gemeindewald, Distrikte Seewald und Markwald, nachverzeichnetes Holz versteigert werden: 7 Rmtr. Nadel-Scheitholz, 252 „ „ Knüppel, 49 „ „ Stöcke, 6400 Wellen Nadel-Reisholz, 29 Fichtenstämme von 10,37 Fstm., 227 Fichten-Derbstangen von 12,85 Festm., 1696 Nadel- und Fichten-Reisstangen. Der Ansang ist am Mengelshäuser Teich. Garbenteich, am 24. Februar 1887. Großh. Bürgermeisterei Garbenteich. Schwarz. 1387 Holz-Versteigerung. Donnerstag den 3. und Freitag den 4 März L I. sollen im Mainzlarer Gemeindewald nachverzeichnete Holzsortimente versteigert werden: !• Bauholz den 3. März. 29 Eichenstämme von 21—74 Ctm. Durchmesser, bis 13 Meter Länge, mit 22,17 Festm., 144 Nadelstämme von 14—38 Ctm. Durchmesser, bis 18 Meter Länge, mit 51,31 Festm., 3 Buchenstämme mit 1,31 Festm., 1103 Nadel - Derbstangen mit 38,57 Festm. und 693 Nadel-Reisstangen. 11. Brennholz den 4. März. 259 Rm. Buchen-, 60 Rm. Eichen- Scheit, 44 Rm. Buchen-, 16 Rm. Eichen-, 139 Rm. Nadel-Knüppel 96 Rm. Buchen-, 21 Rm. Eichen-, 5 Rm. Nadel-Stöcke, 4100 Buchen-, 900 Eichen-, 4550 Nadel-Wellen. Der Anfang ist jedesmal um 9 Uhr an der Hachborner Straße, am Eingang in den Wald. Mainzlar, am 25. Februar 1887. Großh. Bürgermeisterei Mainzlar. Vogel. 1398 Die Planirung eines Grund- stückS, der Neustädter Schäferei gehörig, ca. 5000 lH Meter, soll in öffentlicher Versteigerung Dienstag den i. März, Nachmittags 3 Uhr, an Ort und Stelle vergeben werden. Zusammenkunft an der Gail'schen Wollenspinnerei. Nähere Auskunft ertheilt auch vorher Herr Chr. Haubach. 1345 Versteigerung eines Bauplatzes. DienStag den 1. März d. I., Nachmittag- 3 Uhr, soll an der Licherstraße von dem am Lärchenwäldchen gelegenen Gelände ein Bauplatz versteigert werden. Gießen, den 22. Februar 1887. Großh. Bürgermeisterei Gießen. ________A. Bramm._____1360 Holz-Versteigerung. Freitag den 4. März von Morgens 10 Uhr an, sollen in der Nordecker Jnteressen- waldung, Distrikt HUbertsdorf versteigert werden: 215 Stück Fichten - Baustämme von 17 Mr. Länge und 44 Ctm. mittl. Durchmesser (circa 150 Festm ), sowie 733 Stück Fichtenstangen von 1. bis 6. Claffe. Die Zusammenkunft ist bei der Stelzenbach'schen Wirtschaft zu Nord eck, wo auch bei ungünstiger Witterung die Versteigerung abgehalten wird. Nordeck, den 25. Februar 1887. 1386 Der Waldvorstand. Montag den 28. Februar, Nachmittags 3 Uhr. sollen auf dabiesigem Ortsgericht die der Frau Christian Löber Hl. WittMe gehörigen Immobilien Flur xxvn Nr. 166c,3 — 725 Meter Grabgarten, am Brennofen, stößt auf die Wiesen, Flur XXVII Nr. 166c,ß — 400 Meter Hofraithe, Wohnhaus, Neben- Haus, Fabrik daselbst fteiwillig me'stbietend versteigert werden. Gießen, den 21. Februar 1687. Großh. Ortsgericht Gießen. Dienstag den 1. Mär), Nachmittags 2 Uhr, werden im Wiener Hof, Neuenweg 62, eine Parthie Regen- u. Sonnenschirme in Seide. Gloria, Zanella rc., sowie eine Parthie Herrenhüte versteigert. 1304 Im Auftrag: F. Hoffmann, Ortsgerichtsmann. Keitgeöotenes. Ein Garten im Riegelpfad mit schönem steinernem Gartenhaus, Pumpe und sehr guten Obstbäumen ist zu verkaufen. 811 Näheres Wallthorstraße 51._______ Filzschuhe § werden vorgerückter Jahreszeit halber zum Einkaufspreis abgegeben bei Robert Stuhl, Neustadt 23. iO 1?» S w T D w £ — o CQ Itaschenbier. Einem verehrlichen Publikum empfehle mein Flaschenbier aus oer Actten-Brauerei Gictzen Export- u. Lagerbier in Vi und V, Flaschen. Gütige Aufträge werden bei jedem Ouantum frei in's Haus geliefert. Heinr. Jentzen, 50 Kanzleiberg. Cacao-Vero. entölter, leicht löslicher Cacao. Unter diesem Haudelsnamen empfehlen wir einen in Wohlgeschmack, hoher Nähr kraft, leichter Verdaulichkeit und der Möglichkeit schnellster Zubereitung (ein Aufguss kochenden Wasser« ergiebt sogleich das fertigcGetränk)un- übertreffl. Cacao. Preu per 3/, */, */a */< = Pfd.-Doae 850 300 150 "TSPlennige. Hartwig&Vogel AH Dresden .Xähere Au>ku» Jt <■ 215' 753 G/t ?jV fim aZ r11« yuüorraßenocr Sachmänner. -fBP v-rausgegeben von Dr. Vtlo gDftminrr Crfd>dnt ,n «erlag von Ctto örifcrt m Stuttgart 1 * ü* "'■ , fiboHncmnit6 in allen giidiljg'itblnngen. ft ert~ |?J9 I Nedaction: A. Scheyda. L ^r. Hoflieferant, x e o Berlin, Öegr. 1837. Bonn, Gegr. 1837. 742 Mein zweiter Laden, ein freundliches, acräumiflce Veikaufslokal mit anstoßendem Eomotoir und ßager, zu ver- miethen. S. Elsoffer, Marktstraße. 'ler Geiieral Agent •J. F. ISillebrand in .Walnz Dlrecte Postdampfechlffahrt TOB Hamburg nach Newyork jeden Mittwoch und Sonntag, von Havre nach Newyork jeden Dienstag, von Stettin nach Newyork alle 14 Tage, von Hamburg nachWestindien monatlich 3 mal, von Hamburg nach Mexico , monatlich 1 mal ** Die Post-Dampfschiffe der Gesellschaft bieten bei ausgezeichneter Verpflegung, vor- zDgilohe Reisegelegenheit sowohl für Cajüta- wie Zwleohendeoka-Passaglere. IKZIM Biographien,' Humoresken, 1 (stücken 80 PF. — -luarfalein allen Huch u.Musikahenhandlungen,Verlag v.PI.Tonger Köln. bringt ihre Spezialitäten Gebr. J ava-Kaffee’s in empfehlende Erinnerung, la. Qualität ä Mk. 1.60 Pf. pr. Pfund. guter gebr. Haushalts-Kaffee ä Mk. 1,40 Pf. pr. Pfund. Sorgfältige Auswahl und Mischung nur feinster Rohsorten, verbunden mit rationeller Brennmethode garantieren ein gleichmässig vorzügliches Product, das allen anderen Sorten gegenüber eine Ersparniss von 250 n gestattet. Niederlage in Giessen bei Herrn J. M. Schulhof. 9 In Lieh bei den Herren A. Bin«*- "nd H. Zimmer VII. Proben auf Verlangen gratis. Die Dampf-Kaffee-Brennerei von A. Zuntz sel.Wwe., in,^27 In Einer nebilbeten Familie fit den ^lßCr höherer Lehran- Ralten freundliche Ausnahme. Auch kann an einen einzeln stehenden gebildeten Herrn freundlich^ o-VTiI nb e!n ßllt möblirtes freundliches Zimmer, nut oder ohne Ver- tostigurq, zu müßigem Preise abaeaeber werden. Näheres zu erfragen Ö ß n _____ Ludwigsstraße 4. M» Bt d untre Fabrikpreis abgegeben werden. Die Werken versehen^ 0Uteä Fabrikat und unter Garantie mit besten b" S«6-" “« W°h°ung Geismar Wwe, W-inh-rstr. is. Zolharr CebeiiwrlidjerinißsßniiTs lä«Witani' am 11 3an- 1887•' 68270 Pers, mit 510 290000 Matt Versicherungssumme ausbezahlt seit Beginn ' Ta. N4 700 000 " 3:itnbenbc 43% der Zadres-Notmalpramie nach dem alten. 34 bis 125% ber ^ahres-Normalpramie nach dem neuen „gemischten" Vertheilungssystem -----—--------------------------Bahr Hofstraße 66. Gtthcner Nencn^ijchtcr-Vcrrm. So-rntag den 27. d,s. Mtö., Nachmittags 3 Uhr: G*e2ieralvers^mmlu2ig bei Feid. Fekfing, Neuenweg. Tagesordnung: 1) Jahresbericht. Fahrplan. Abfahrt von Gießen nach- Frankfurt 2". 4- eso, 8'°*, n« l56, 442, 76* 310 ' Xk Marburg 12^, 3», g» qs<« V**, 4«, 8«*, 8-.s. ' y ' ffaffcl 12’*, ps 313 8ie g-i. 121* 4« 844* ' y ' 11 » Wetz,ar 5’°, 6-«, 8-'*, 9» ijss 12z8 lu . lblsBetzL^ Weilburg),' »' ^urs-Covlenz 530, 8-'* 940, 116S, 4U Deut; 624, 12-s, 450. t^ulda 640, Uso 730 Alsfeld 6*o, Hm 5’ 1^30 Gelnhausen 8’ 12S. 800 1125 ' - 11 . 431, Gaffel 2J6, 52!. 812. nro ßuo j j<5 ' ' 11 ' * 1 ö51’’. a3Co, n« r%. ‘ 661, ass. nio 1|53 - ' d - 4J>. ^mS-Coblenz94o 12*58* 335 «55 »rs* ««M Deut; 11« 43® /Ö55- 8^,11«, tkulda 7w 130’427 in Alsfeld 758 130 427 Iß Gelnhausen 9^, 335 ß« Nidda o21, 930, 335 ß’ss !!! Zöpfe II! werden für Jt. 1.-angefertigt, Perrücken Toupes und Scheitel nach Maaß. Perrücken und Barte leihweise 997 Georg Perri Wwc., Seltersmeg 43. Populär nnturniiirriiTOaftliä~cg §niiinif!iiicilk ' AMiblWeK der ßrfnmtfTrfiotimuiffenfdjüftTn” & unter Mitwirkung hervorragender Kachmänncr. - 1190 Eine Wohnung, 5 Zimmer mit Zubehör u. Gartenantheil zu vermietden^ Stcinstraße 55. 1233] Freundl. gut möbliite Zimmer zu vermietben. Seltersweg 31. 1245 Ein kleines Logis zu vermiethcn Neustadt 27. Näheres im 2 Stock. 1146 i*tn geräumiges Mansardenlogis zu vermietben. Kreuz 10. 1319 Ein möbl Zimmer zu vermiethe» _____Neuenweg 33 II. Wennietyungen. 1359 Ein Familienlogis im mittleren Stock, beft. aus 4 Zimmern u. Mansarde und sonst. Zubehör, ver 1. Avril zu ver- miethen. Näheres in d r Exved d. Bl, 1226 In meinem Hause Ludwig-str. 16 ist der erste Stock, 9 Zimmer, Wasser- lettung und sonst. Zubehör, zu vermietben und zum 15. Mai oder 1. Juni zu beziehen. Näheres im Hause selbst bei P- Ruckst«hl. J49 n^r m. Hauses, Nord- anlage 29, bestehend in 5 Zimmern, Küche, abgeschlostenem Corridor, Bodenkammer Gartenantheil per 1. April l. I. ander- wett zu vermietben W. Lenling. Dfr 1. Stock, 4 Zimmer, Küche und Zubehör, zum 1. April zu vermietben oder auch früher zu bczi'hen. Frankfurterstroße 69. 1207 Der z. Stock^mHjnem neu- erbauten Hause, Ludwigsstraße, zu ver- mtethen. . M. Langsdorf, Maurermeister. 12d4] Logis zu vermiethen. __________Ederstraße 6. 1^44 Ein Logis mit Zubehör foTni vermiethen. 6 | Unverzagt, Kaplansgasse 5. m2590®R §.eUctn8e m?'nes Hauses, Äst»- weg 29 6 Zimmer mit Zubehör, ist -u nermiethen und am 1. April [. I. -u be- Dr. Haupt. 1349 Em Familienlogis u. ein möbl Zimmer zu vermiethen. --Frankfurterstrake 76. 137 Ein Familienlogis, 5 Zimmer mit Zubehör, per Marz oder Avril zu ver- "'«tben. ___________Bahnhofstraße 57. , , Die von Frau Rentnerin Henk innegehabtc Wohnung, II. St., ist per 1. April anderweitig zu vermiethen. »♦ E. Winter, Wallthoritraße 16 307 Hammstraße schone WohnHfiZ7dHi Stmmer mit Zubehör und Gartenantheil Näheres Lahnftraße 11. ' 32A Ä.'^age Grünbergerstraße 21 Apnl zu vermiethen. Näheres Löberstraße 6. 820 Ein kl. Logis vom 1. März zu vermiethen. Schloßgasse 9- 1017 Zu vermiethen eine Wohnung drei SX iecen mit Küche und Zubehör, auf Anfang April bei Helm, Bismarckstraße. 1'247] Kl. Logis sofort zu beziehen. Feldschlößchen. -SDsWMMMZ . . • Druck und «erlamrüblichen Druckerei 1068 Zu verkaufen ein Landstück, /< haltend. Zu erfragen bei Kliffmüller, Wetzsteingaffe 26. Polstermöbel Stuhle, Spiegel, Bettvorlagen, Roulcaux, Wachs-Ledertuche empfiehlt 382 W. Kutzscbrad, Tarier, Kaplansgasse 27.