Amts- und Anzcigeblatt für den Kreis Gießen. Samstag den 26. Februar V M > & ?•¥ M kW'!' *3BttfCurch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Blödsinn dem Fürsten Bismarck direct durch die Post in einem mit dem fürstlich Meschischerrkischen Wappen versiegelten Couvert einiuienten." Die Bestimmungen über die Hebungen der Ersatz-Reservisten werden in liefern Jahre um einen Monat früher bekannt als in den Vorjahren. Die betreffende Cabinetsordre datirt vom 13. d. Mts. und ist im letzten „Armee-Verordnungsblatt" veröffentlicht. Nach ihr werden die Hebungen genau in demselben Umfange und zu derselben Zeit stattfinden wie im vergangenen Jahre. Zu einer ersten zehnwöchigen Hebung werden 13,998, zu einer zweiten vierwöchigen 10,000, zu einer dritten vierzehntägigen 8500 und zu einer vierten vierzehntägigen 7200 Mann einberufen. Zur zweiten Hebung sollen in erster Linie solche Mannschaften eingezogen werden, welche im vorigen Jahre, zur dritten selche, welche vor drei Jahren, und zur vierten solche, welche vor fünf Jahren zum ersten Male geübt haben. Die meisten Erfatzrefervisten üben bei der Infanterie, und zwar 11,100 zum 'ersten, 8322 zum zweiten, 7182 zum dritten und 6156 zum vierten Male. Bei den Jägern üben 300, 276, 180 und 154, bei der Fußartillerie 1056, 902, 794 und 572, bei den Pionieren 672, 500, 434, 318, beim Train 870, diese fämmtlich zum ersten Male. Zur Cavallerie und Feldartillerie werden Erfatzrefervisten nicht eingezogen. Was die Zeit der Hebungen betrifft, so soll die erste zehnwöchige bei der Fußartillerie am 1. September, beim Train am 1. Juli beginnen unb bei den übrigen Waffen im Herbste derart stattfinden, daß sie mit Einstellung der Rekruten beendet ist. Die zweite Hebung wird während der letzten vier Wochen der für die zehnwöchige Hebung festgesetzten Zeit abgehalten; die dritte und vierte Hebung findet im Juni und während der ersten Hälfte des Juli statt. Bei letzteren beiden Hebungen werden die Erfatzrefervisten, außer bei der Fußartillerie, für die besondere Bestimmungen gegeben sind, grundsätzlich und gleichzeitig in die Linien-Compagnien eingereiht. Bei der ersten Hebung geschieht die Ausbildung in besonderen Compagnien, bezw. (bei den Jägern) Abteilungen, in welche auch die Hebungrpflichtigen der zweiten Hebung eingereiht werden. Die kriegsministeriellen Zusatz- bestimmungen über die Ausbildung der Ersatzreservisten sind im Allgemeinen dieselben geblieben, wie in den Vorjahren. Hervorzuheben wäre höchstens, 'daß die Zahl der beim 11. Arrnee-CorpS (Hessen-Nassau) Hebenden etwa« ver- riiigert, dagegen die der beim 15. Arrnee-CorpS (Elsaß-Lothringen) Hebenden erhöht ist, während bei allen anderen Armee-Corps die Zahl die gleiche wie im Vorjahre geblieben ist. Nur nebenbei sei bemerkt, daß die Vermeidung der Fremdwörter sich auch in den militärischen Verordnungen rc. sehr bemerk- bar macht; so ersetzt die vorliegende Verfügung das Wort „Detachement" durch „Abtheilung" und das Wort „Terrain" durch „Gelände". Deutschland. Darmstadt, 24. Februar. Se. König!. Hoheit der Grobherzog habe« '^Am ^15.^ Februar dem Bürgermeister der Bürgermeisterei Weiterrhaln, im Kreise Gießen, Wilhelm Faulstich und am 20. Februar dem Bürgermeister der Bürgermeisterei Raibach, im Kreise Dieburg, Wilhelm Fischer, das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift: „Für langjährige treue Dienste" zu verleihen. - Mittelst Entschließung Großh. Ministerium, des Innern und der Justiz vom 21- Februar wurde dem Hauptmann i. P. Bornemann zu «IS- seid die Verwaltung der Directorstelle an dem Landeszuchthaufe Marienschlob übertragen. Bulgarien. Sofia, 24. Februar. Wie eine »Haoas'-Meldung besäst, soll nach m Regierungskreisen verbreiteten Meldungen die Pforte Zankoff osfi i b haben, daß st- nicht ferner mit ihm unterhandeln könne, we er rtb # « Vorschläge von Neuem in Frage bringe, die bereit» erled S ' Lösuna derartige Besprechungen keine Aussicht hätten, zu einer 8 zu führen. Politische Ueder^chr. Gieße«. 25. Februar. Bei den in den nächsten Tagen stattfindend en Stichwahlen Laden die reichrlreuen Parteien, wie die „Köln. Z." bemerkt, 53mal zu kämpfen, 23mat mit den Freisinnigen: Kahl in Erlangen-Fürth gegen Slauffenberg; Säbeter in Zittau gegen Buddeberg; v. Thünen in Varel-Jever gegen Rickert; Trink» in Sonneberg - Saatfeld gegen Witte; Delbrück in Coburg gegen Sie- men« - Weber in Schwarzburg. Rudolstadt gegen Hoffmann; Meier in Bremen peaen'Bulle- v Zedlitz in Berlin I gegen Klotz; Leistikow in Stettin gegen Srömct- Böhm in Danzig gegen Schrader; Friedrichs in Lennep>Mettmann ^aen Schmidt; Täglichsbeck im Saalkreit-Halle gegen A. Meyer; Webrky n Waldenburg gegen Eberly; Kleemann in Nordhaufen gegen Lerche; Schulz in wedel gegen Goldschmidt; Kalke in Dithmarschen gegen Thomsen; Wolff in Berlin II gegen Virchow; Blume in Berlin V gegen Baumbach; Metzenthin in Westhavelland gegen Rickert; Weuiorp in Lauenburg gegen Setting; Heget in Jerichow gegen Greve; v. Steinbrück in Frankfurt a. d. O. gegen Schröder; Neubarth in Merseburg-Quersurt gegen Panse; v. Seydewitz in Liuban-Görutz Zegen mit ben Socialdemokraten, und zwar:^ Hultzsch in Dresden Oltftabtl gegen Bebel; Henneberg in Gotha gegen Bock; Henning in Reuß ä. L. ügeaen Wiener; Fehling in Lübeck gegen Schwarz; Woermann im dritten Ham- lburgischen Wahlkreise gegen Heinzel; Witte in Breslau 1 gegen Kräcker, w. Seydewitz in Breslau II gegen Kayser; v. Funcke in Kottbus gegen Breil; rKnoevenagel in Hannover gegen Meister; Metzler in Frankfurt a. JDt gegen «Sabor; Hoffmann in Königsberg gegen Godau; Peters in Elberfeld-Barmen .gegen Harm; Melbeck in Solingen gegen Schuhmacher; Duvigneau in Mägde- bUrÖ Dann^Lmal mit dem Centrum: v. König in Würzburg gegen Roß; «Sedlmayr in München I gegen Ruppert; Küchler in Mainz gegen Rackö; Hesse iin Ustngen gegen Wolff; Rennen in Köln (Stadt) gegen Braubach; Swaim iin Kronach gegen v- Gagern; Müller in Marienwerder-Stuhm gegen Spahn; -Prinz Carolath in ReichenbachMeurode gegen Porfch. Schließlich kämpfen die Candidaten der reichstreuen Parteien Struckmann iin Osnabrück und Heye in Verden-Hoya gegen die Welfen Schele und Arns- wald; dann Schier in Hanau-Gelnhausen gegen den Demokraten Nickel; dann Hahn in Vromberg und Reinbaben in Fraustadt gegen die Polen Komierowskr mnd Prinz Rsdziwtll; schließlich Haupt in Schwerin-Wismar gegen den Conser- wativen Schildt und Parey in Wolmirstedt gegen v. Haffelbach. ^n Thorn-Culm kkämpft Dommes gegen Sczaniecki P. Das Centrum hat ferner eine Stichwahl auszukämpfen in München II, Landes gegen Vollmar S. Zwei deutfchfreifinnige Candidaten habm ebenfalls eine Stichwahl zu bestehen: in Berlin III Munckel gegen Christensen L>; in Kiel-Rendsburg Hänel gegen Heinzel S. Die neue kirchenpolittfche Vorlage ist dem preußischen Herrenbause bereits am Dienstag zugegangen und widerspricht ihr Inhalt der vom „Reuen Wiener Tageblatt" gebrachten Skizze des Entwurfes m wesentlichen Punkten. Der Entwurf enthält nebst einer kurzen Begründung fünf Artikel. Der erste gestattet die Errichtung kirchlicher Seminare in den Diöcesen Osnabrück und Limburg. Artikel 2 ändert das staatliche Einspruchsrecht bei An- stellung von Geistlichen ab und hebt den staatliche« Zwang zur dauernden Besetzung erledigter Pfarrämter aus. Artikel 3 hebt die Verpflichtung der geistlichen Oberen, die über untergeordnete Geistliche verhängte Strafen dem Staate mitzutheilen, auf. Artikel 4 hebt das Gesetz vom 13. Mai 1873, bete, die Grenzen des Rechts zum Gebrauche kirchlicher Straf- und Zuchtmittel, auf und läßt nur S 1 des Gesetzes bestehen. Artikel 5 endlich gestattet den Orden, welche sich der Aushülfe in der Seelsorge, der Uebung christlicher Nächstenliede oder einem beschaulichen Leben widmen, ihre Thätigkeit wieder aufzunehmen. Mit den Maigesetzen ist demnach durch diese neueste Revision so ziemlich tabula rasa gemacht! Die „Nordd. Allg. Ztg." bespricht in einem ihrer letzten Leitartikel des Petersburger „Grashdanin", in welchem der Fürst Meschtscherskr, der Herausgeber dieses angeblich vom russischen Hof und Czaren gelesenen Blattes, in der Form eines offenen Briefes an den Fürsten Bismarck Letzteren als einen „KriegSwütherich von apokalyptischem Blutdurst" darstellt. Das offieiöfe Blatt atebt diesen Artikel in deutscher Uebersetzung wieder und fügt sodann Folgende» hinzu: „Die „Deutsche St. Petersburger Zeitung", an ^rm Ueber> tetiuna de« Meschlscher»k>'ichen Artikel» wir un» im Vorstehenden gehalten SS bemerkt dazu „Wir haben im Interesse des guten Humor» unserer Leser von Vorstehendem gern so ausführlich Notiz genommen und bedauern nur, daß die phantastische Improvisation de» fürstlichen Tasebuch -Lchr iber« 8 Tage m früh zur Wett gekommen tst, denn sie gehört,a durchaus in de Faschingsverrücktheit." Diese Ansicht der St. Peterrburg-r Z-rlung zeugt von »ohlwollender Objectivität; uns will scheinen, daß de: Erguß de» »Grashdaisin die Grenzen jeder denkbaren Faschingsrohheit überschreitet. Der Ausrufer so krampshaster Tiraden fällt nicht einfach unter die Narrenfreiheit; e» t» trgenD eine mit seinen Jniereffen harrnonirende Methode in dieser Narrheit. Zur Vervollständigung der Charakteristik de» hochgeborenen Herausgeber» d » „Grashdanin" sei noch erwähnt, daß er e» für angemessen gehalten hat, feinen Die Wahlen vom 21. Jebruar. (» = Konservativ. Nl. — Nationalliberal. F. — Freisinnig. C. == Zentrum. Dem — Demokrat. Soz. — Sozialdemokrat. Pr. = Protestler. P. — Pole» W. — Welfe. Berlin. Gewählt: Wasserburg Aichbichler (C.), Landshut Graf Preysing (C.), Forchheim Petzold (C.), Bamberg Wenzel (C-), Rothenburg a. T. Stocker Kitzingen Graf Schönborn (C.), Schweinfurt Burger (C.). Danzig fLandkretsj Stichwahl zwischen Gramahki (K), und May Lippe - Detmold Stichwahl zwischen Bürten (F.) und Lengerke (Rl.). Oberbarnim Eckardstem (St), Westpriegmtz Saldern (Kons.), Ruppin-Templin Saldern (K), Osipriegnitz Gräoenitz (K.), Llebenwerda- Torgau Bödow (St), Bitterfeld-Delitzsch Bodenhausen (K.), Pinneberg Peters (Nl.), Cleve-Geldern Dr. Perger (C.), Kempen Pfafferoth (E), Dteuß-Grevenbrolch Dalwigk (Ctr.), Adenau-Zell Grand Ry (C.^, Calau-Luckau Manteuffel (K.). Hadersleben- Sonderburg: die Wahl Johannsen's (Däne) fieber. £011^^1110 tfranft (R^) Augsburg Biehl (C.). In Deggendorf ist Orterer (C.) gewählt, in Kehlheim Zach, in Ottweiler-Sanctwendel Bormann (Reichsp.). Berlin, 24 Februar. Es sind bis jetzt 394 Wahlen bekannt, davon 80 Konservative, 22 Freikonservative, 93 Nationalliberale, 89 Centrum (davon 4 für das Septennat), 13 Deutsch-Freisinnige (davon 2 für DaJ ©eptennat), 6 Socra if en 15 Elsässer, 14 Polen, 2 Welfen, 1 Dane und 59 Stichwahlen. Drei Resultate fehlen ni)d).__ ______ _ l i ' 3 Uhr^Sam^Abend°6^Uhr^°"^°0 $Ormittaß 83' Samstag Nachmiß taayMö Meß- u. Rram-Marki 5 1372 S 175 Eichen-Stämme von 4—13 m Länge, & Eiche 57 I 38 1378 Wer liefert 200—300 Filzschuhe § Wagen guten tdrund? // rm (i -r « 2 s 3 Knüppel rm 22 ' werben vorgerückter Jahreszeit halber zum Einkaufspreis abgegeben bei Robert Stuhl, Neustadt 23. Reisig rm 122 1279 Eine elegante Zimmereinrichtung zu verkaufen. H Werner, Bismarckstraße 6-8. Hvlzverfteigeruttg. b» lÄMlt IÄ L Bau- und Nutzholz: 3 Gl^1uSt’äTS1 ?r08 Kiefernftämme mit 219,92fit; jumeiji Bauholz. 821 Frchten-Derbstangen mit 18,39 fm. Zu Allcndorf a. d. Lumda, Krris Gikßcn, Station Lollar der M»in-W. ser-Kahn. Der nächste Vieh, und Kram-Martti in hiesiger Gen.einde am , Scheiter Buche 59 Während 3 Wen lieh sie ihre lamenbrn ^nhinfpitPi» Hw»* wn"<." ,J?.ulmcu|atnfetg Telegraphische Depeschen. Wolff s tclegr. Korrespondenz »Bureau. „ „,.d«r"n, 24 Februar. Se Maj. der Kaiser empfing Vormittags den General ”• AlbeoyU und den Kriegsminister und machte Nachmittags eine Spazierfahrt ergingen ^Utl0Cn Soir*c bct bcn Kaiserlichen Majestäten sind 120 Einladungen „ ~ ..Das Abgeordnetenhaus genehmigte nach unerheblicher Debatte den Rest des Eultusetats und erledigte mehrere kleine Vorlagen. — Morgen- Gesetz betr die Kreieeintheilung der Provinzen Posen und Westpreußen. ®' 1 , .. ,.,T Königliche Verordnung veröffentlicht über den von den katholischen Bischöfen zu leistenden Eid. Danach schwört der Bischof, dem Könige untertbanig, treu, gehorsam und ergeben zu lein, bei der ihm untergebenen Geistlichkei und den Gemeinden Ehrfurcht und Treue gegen den König, Vatertandsli be nd Gehorsam gegen bje Gesetze zu pflegen und nicht zu dulden, daß die Geistlichkeit in entgegengesetztem Sinne lehre und handle. Der Bischof gelobt ferner, keine Verbindung «nnerhalb und außerhalb des Landes zu unterhalten, welche der Sicherheit des Vaterlandes gefährlich fein könne. Die Eidesform schließt: Ich verspreche dies alles um so unverbrüchlicher zu halten, als ich gewiß bin, daß mich der dem Papste und der Kirche geleistete Eid zu nichts verpslichie, was dem Eide der Treue und der Unter thämgkett gegen den König entgegen sein könne. „ . daris, 24 Februar^ Die heutige Enthüllungsieier der Statue Louis Blanc's wurde am Schlüsse durch Pfeifen, Schreien und Rufe: „Es lebe die Anarchiei" ne- ftort Ein Hausen Anarchisten suchte in den für das Publikum adgeschloffenen Raum tmiubrmgen und geriet» mit her Polizei in’« Handgemenge, welche durch D°rnahu7e mehrerer Verhaftungen die Ordnung herstellte. 9 ne . .,d"«rdvurg, 24 Februar. Bezüglich der jüngsten Petersburger Meldungen der „Polit. Correfp. und des „Nord , betreffend die eventuelle Stellungnahme Rust lands zu einem deutsch - französischen Consliet, sagt der „Herold", die Meldrinäen rührten aus etner geme.n|gmen CueUe her und beruhte,, auf einem Jrrthurn - w sitz "'Hellen Deutschland und dem osfictellen Rußland beständen die denkbar he» «chsten Beziehungen. Ul yLr»' London, 24. Februar. Im Unterhaus erklärte Smith, ein Verbot der Pserde- Ge^chästsordn"ung. 0 3)09 jbauä be9ann bar““f die Einzelnberathung der Konstantinopel, 24. Februar. Der Generalprokurator des Kassationsboses Rlza Beu, wurde für die Specmlunsfion nach Sofia designirt onsyoses, ®0^ö2£5ebruar- Der Delegirte Grekow, welcher noch vor seinen Collcaen ® “ unb Ka tschen, von Konstantinopel hierher zurückkehren wollte, veNchobseine Abre se und kehrte mit dem außerordentlichen türkischen Commissar, de sen Name nö» unbekannt tft, zuruck. (Srehe Konfiantinopel.) amc no(* salles D”f»l'mmtrtStbtUar' ®ef™ben 2°c°bini's hat sich in Folge eines Rück- . Ä 24. Februar. Im benachbarten Orte Baiardo stürmte in die Kirche ein Die Zahl der verschütteten Personen wird am Ä angegeben. In Oneglia und Diano Marina ist der Srfmbrn fkr ♦ k d , Häuf-r sttid einaeftünt, die Anzabl der Podien .st sehr groß ' bedeutend, viele -».«ÄS ™b" n. Brennholz. 120 Rm. Buchen-, Kiefern- :c. Sckeiter; 2054 " " " * finüP’,ct; Maulbach, am 23. Februar 1887. J 9 T Grobherzogliche Obe^örsterei Maulbach. abgehlllten wozu wir «auf., und Verkäufer freundlichst einluden. Dieser Markt gilt bezüglich des Viehes 8-ill) brruiions als Schasmarkt, inbem seither in Kinficht des Handels mit Schafviel, Raffe eine recht rege Betheiligung stattfand cyasvieh reiner V°n"na^.n^/Ech °uch in diesem Jahr- wieder der Fall sein durch recht zahlreichen Besuch des Marktes und darallf älstu M e^n'^ ^"ch diesmal wieder freundlichst unterstützen zu wollen ^Meßende Kaufe i« ««» „i, Mll„ »am,m,ich «„d®..? b“ «SK Pram.irung»markt am 1.3 und 14 Avril un* All-ndorf a. d. Lumda, am 22. Febn.ar 1887^' ^-halten wird. Grotzherzogliche Bürgermeisterei Allendorf a. d Lumda B"b-r. 1362 1 Buchen- „ 39 Kiefern- „ Nadelholz 52 £ ™ wuÄ310?'“88 V,9 Uhr im Distrikt Kesselbach, den 25. Februar 1887. Freiherrllche Obersörsterei Rabenau ______Trost. 1311] Windspiel, weiß mit bellbraunen Flecken, neusilb. Halsband ab- Offerten "mit Preisangabe werbe? ent- l'ohnÜn, Ankau? wtrd^' ®e’ -egengenommen in der Exp- d. Bl 1122 B ^or Unraus wird gewarnt. Julius Bapft. Hvlzversteigeriina ui bet Fmherrliche« Obersörsterei Rabena» 1 * 5 maw 4 Q qq y rr * io 39 cm Durchmesser und 39 „ 19-35 „ Kirchliche Anzeigen der Stadt Gieße» Evangelische Gemeinde. Gottesdienst. Sonntag Jnvokavit, 27. Februar- ^iN^Eass 9V_2 Uhr: Pfarrer Dingeldey. Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Schlosser K i nb e C1 mö Abendmahl im Ab en d gottesdienft. L/Ud^kirche Vormittags 11 Uhr: Pfarrer Schlosser ' schule, X 6, Ä8 7?er Kleins 'm Lanbe Genezareth, Pfarrer Dr.^aumann “ “U Meer; fe» Schlosser"^ ™dri- ^enbs 6 Uhr, 2. Passionsanbacht, Pfm, Pfarrcr^Dingeldey.^^" b^°ch^om 27. Februar bis 5. März befN Katholische Gemeinde. Erster Fasten-Sonntag. Von 7 Uhr an Beichte. ^Invocablt^ 1« B; aS’ÄSr»« ar c>"Uhr: Fastenandacht. •Mm Freitag um 6 Uhr Nachmittags: Predigt und Fasteuandacht. Gottesdienst in der Lunaaoae. @am8ta0rC&b b" u85r.U6t' 6am§tafl OTorflen Mr, Samstag Mittag 3 Ufr, 0 /, ,/ 4-16 „ , Stöcke rm 20 39 46 Alte Brunnen. Laboren. Ihre Mutter war damals Musiklehrerin und entdeckte Nrüb hnär Tal-nt ihrer Tochier. Während 3 Jahren lieh sie ihre "-^7 oer Umwicklung der glänzenden Fähigkeiten ihrer Tochter. Mädaem"'°^ri, ihre muslkaltsche Ausbildung auf der Hochschule für Musik in stincinnnti^^ e^iele den ersten Preis, die goldene Medaille, empfing. (Ihr Lehrer Profesiör^?» lc ^uch Sttnmut^ Wir müssen das Kind ein musikalisches WunÄr nennen Ne »Ä M'PLL'so^ spiette^sie^so'^kla^und'zart"und"dabei^so^ener^s^ p Ihr steht eine große, glänzende Zukunft bevor. 0 3 ‘ 6r°8en i&’S L,L»K" ln *« IUIÄÄWÄSS Efe,» 7! ä ääw i?,rt,™b,äb£ hu» «4 SÄ SftSffijÄ tsk sÄS und einfache Innigkeit der Gantilenen ganz besonders auf ' D?? war jo markig und sastlg, daß es kaum den Eindruck erregte als seien die nHitV011 Reifen unter den Händen eines jungen Mädchens gebildet^worden." * 0 ‘fi'n Lokales. EMMMSLWArLZ we-llnaletchem Zwecke wi^d'ie JMiÜ fllabge Dickham, Pialin Pirtuolin aus (fintianali MIXÖMU Transportwagen lur jenen Projecte u. Anlagen von Fabrikgeleisen 12 1367 Brücket. Keil. 1354 Wellen Rmtr. Rmtr- 104 ist im Distrikt 60 Keil. Lindenplcch. 1355 345 950 Fuchs^ 1287 - ‘-J IS. Donnerstag den 3 März 5,66 ist jedesmal 1380 Zusammenkunft 27,3 47,6 84 69 380 350 Buchen Eichen Nadel Die Buchen Eichen Nadel 850 2310 Mittwoch den 2 März Eichenstämme mit 24,42 Festm., 1320 1850 4810 •- Die nasser" 1 ordentliche R Verbreitung v dieses Haus- R mittels hat H eine ebenso ■ grosse Zahl 1 1 110 160 72 5920 18 86 24 8400 20 47 60 295 8,3 Scheith- Rmtr. 109 55 58 k..V4- -»■ Rmtr. 2 914 48 Holzversteigerung. Im Daubringer Gemeindewald kommt in mehreren Distrikten nach- oerzeichneteS Holz zur Versteigerung: 40 91 HO 7325 ‘ 2084 ! 114 ' 13 30 5 61 Die Eichenstämme von 50—62 Ctm. Durchmesser und 6—8 Meter Länge — 18 Festm. enthaltend, Rm. Eichen-Nutzscheit, Die Zusammenkunft ist im Mandlerweg am Wald. Bemerkt wird, daß die Eichenstämme von Nachmittags 1 Uhr an zur Versteigerung kommen. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis den 30. September 1887 gestaltet. Lang-Göns, d. 23. Februar 1887. Großh. Bürgermeisterei Lang-GönS 5—16 Meter Länge, Festm. enthaltend, 70 Nadel - Derbholzstangen, Festm. enthaltend, 18% Rmtr. Naoel-Knüppel, 2630 Nadel-Neisig-Wellen, 34 Nadel-Stöcke. Holzversteigerung. Montag den 28. Februar, von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem hiesigen Gemeindewald Wehrholz nachverzeichnetes Holz versteigert werden: Holzversteigerung. Montag den 28. Februar u Dienstag den 1. März l. I., jedesmal Morgens 9 Uhr, soll im Alten-Busecker Gemeindewald, Distrikt Seewald, nachverzeichnetes Holz versteigert werden: 549 Rmtr. Bucheuscheit, Moraens 9 Uhr bei der Steinhaide am Eingang des Waldes. Daubringen, am 24. Februar 1887. Großh. Bürgermeisterei Daubringen. Walter. 1369 von heute an täglich im Zapf. Brauerei Weidig nach Gießen und roirb bemerkt, daß das Stammholz zuerst zur Versteigerung kommt. Lollar, den 18 Februar 1887. Großh. Bürgermeisterei Lollar. Drogerie Gießen, Keltersweg 39 Zum Gurgeln und In- baliren: Alaun, cblon sau^ es Kali, Tannin, Sali« cylsäuve, Borsäure rc. rc., Halspinsel zu haben bei 1042 Otto Schaaf. Rmtr. 12 33 111 Vtkstcivrriing eines Bauplatzes Dienstag den 1. Ntärz d. Nachmittags 3 Uhr, soll an der Licherstraße von dem am Lürchenwäldchen gelegenen Gelände ein Bauplatz versteigert werden. Gießen, den 22. Februar 1887. Großh. Bürgermeisterei Gießen. A. B r a m m. 1360 Verehrtem Publikum empfehle mein Flaschenbier aus der Aktien-Brauerei Gies;en: per Flasche Exportbier 23 Pf. Lagerbier 18 „ Gütige Bestellungen werden frei in die Wohnung geliefert. Daniel Heil? „ Nadel-Stöcke, Eichenstämme | zusammen Buchenstämme s 20,10 Festm., Nadelderbstangen m. 4,43 „ Zusammenkunft ist im Distrikt selbst. Bemerkt wird, daß am zweiten Tag mit dem Stamm- und Stangenholz der Anfang gemacht wird. Alten-Buseck, am 24. Februar 1887. Großh. Bürgermeisterei Alten-Buseck. Krämer. 1368 Holzversteigerung. Dienstag den 1. März l. A., von Vormittags 9 Uhr an, sollen in dem Reiskirchener Gemeindewald, Distrikt Wilshäuserwald, nachverzeichnete Holzfortimente ver- <’h r. PieilTer, 1196 Samenhandlung, Gießen, Neuenweg, empfiehlt Garten-, Blumen- u. Feld- sümereten bedeutend billiger wie auswärtige Händler. Vorzügliche Qualität. Wellen. 12 Raummeter Radel-Scheit, 86 „ „ Knüppel, 12 „ Stöcke. Die Versteigerung geht reihen- folgend am Werkholz, sowie am Brandholz. . Der Anfang und die Zmammen- kunft Morgens 9 Uhr im Gesäng nach Garbenteich zu bei Nr. 1. Steinbach, am 24. Febr- 1887. Großh. Bürgermeisterei Steinbach. Krämer. 1373 Holzversteigerung. Dienstag den 1. März l. Js., des Vormittags 10 Uhr, kommt in dem Cleeberger Markwald, Distrikt Fuchskopf 3b, nachstehendes Holz zur öffentlichen Versteigerung: 159 Stück Nadelholz-Stämme, 71,55 Festm- 101 „ „ Derbstangen, 5 Rmtr. , Knüppel, 40 „ „ Stöcke. Das Holz lagert an dem Vicmalweg, welcher von Espa nach Bodenrod fuhrt, worunter sich Durchzüge von 18 Meter lang befinden. Cleeberg, den 16. Februar 1887. Der Bürgermeister. steigert werden: 234 Nadel-Bauholzstämme, von 15 bis 33 Ctm. Durchmesser und 93,67 „ „ Scheit, » „ Knüppel, 1600 Eichen-Wellen, 80 Rm. Buchen- u. Eichen-Stöcke. zur Versteigerung: ~ ■ Eichenstämme von 15—38 Ctm. Durchm., 3—1* Meter lang, 37,68 Festmtr., zu Wagner- und Schwellenholz geeignet, Fichtenstämme von 15—24 Ctm. Durchm., 10—16 Meter lang, Holzversteigerung. Bei der am Schluß auf den 1. März l. I. anberaumten Nadelholz-Versteigerung im Cleeberger Markwald kommen daselbst im Distrikt Burgberg 1 und 2: 83 Stück Eichen-Stämme — 18 Festmeter (Wagner- und Grubenholz), zum Ausgebot. Cleeberg, den 21. Februar 1887. Der Bürgermeister. Knüppelh Stockh. Reish" Rmtr. Wellen. 20,48 Festmtr., Fichten-Derbstangen. bis!3Mtr. lanq, 29,79 Festmtr-, Fichten Reisslängen, bis 8 Mtr. lang, 12,90 Festm., Birkenstamm von 0,42 Festm., Kirfchbaumstamm von 0,57 Fm-, Raummeter Buchen-Scheit, „ „ Knüppel, ff n Buchen-Wellen, Raummeter Eichen-Scheit, „ Knüppel, „ ,, Stöcke, . Eichen-, Nadel- und Weichholz- MrhkMe Gsendahnkn. Der Tmissatz des Spezialtarifs III Gießen—Fulda ist von heute ab um 2 X ermäßiat worden. 13bj Gießen, den 24. Februar 1887. Großherzogliche Direction. Die Zusammenkunft Boden an der Straße von Lollar Bekanntmachung. An den Werktagen vom 1. bis 20. t Mts. wird für die Gießener mm-btiaen die Erhebung der directcn ©lenem und gleichzeitig der Hunde- Ine- v°rgen°mmen. Diejenigen Reelamanten, welche ihre Steuererläfle nicht erhoben und quittirt haben, wollen solches m dieser Zeit unbedingt rachbolen, indem sie sonst der Unterstellung Raum geben, sie wollten zu Gunsten de» Fiskus auf den Erlaß verzichten. Grobherzogliche DistrictS-Einnehmerei Gießen I. Der Anfang ist am Wege nach Bersrod bei Abzählungs-Nr. 1. Reiskirchen, am 24. Februar 1887. Großh. Bürgermeisterei Reiskirchen. Jünger. 1335 Holzversteigerung. Montag den 28. Februar, von Vormittags 9Vs Uhr an, werden in hiesigem Gemeindewald, Distrikte Boden und Dreispitz, versteigert : 72 Eichenstämme mit 30,97 Festm., 102 Nadelstämme „ 17,51 „ 155 Nadelstangen „ 15,91 n Letztere größtentheils zu Dachsparren geeignet. Scheith. Knüppelh. Reish. Stockh Dienstug hftt 1. März, Nachmittags 2 Uhr, werden im Wiener Hof, Neuenweg 62, eine Parthie Regen- «. Sonnenschirme in Seide, Gloria, Zanella rc., sowie eine Parthie Herrenhüte versteigert. 1304 Im Auftrag: F. Hoffmann, Ortsgerichtsmann. Versteigerung. Samstag, den 26. d. 59ttd Vormittags 11 Ubr lasse ich am Neuenwegyierselbst Dachziegeln, Thuren, Fenster, altes Bauholz rc. versteigern. 1383 Frau Lony Wwe „ Nadelscheit, „ Buchenknüppel, „ Nadelknüppel, Buchen-Wellen, Nadel-Wellen, Rmtr. Buchen-Stöcke, Aeisgeöotenes. 1 Hahn, 6 Hühner zu verkaufen. Zu erfragen in der Expedition d. Bl. 1357 Zartes Mastgeflügel morgen, Sonntag, in frisch geschlachteter Waare billigst bet 1379 21 Koch Nachf«, Hamb. Fisch- u. DelicateffenhandluNg. Nadelstämme „ 19,91 Nadelderbstangen 13,20 Nadelreisstangen 3,63 ähnlicher Präparate als Nachahmer hervorgerufen, welche sich nicht entblöden, Verpak- kuii'', Farbe und Etin nette in tauschender Weise herzustellen. Die Packete des ächten Sb’lb.verck’schen Fabrikates tragen den vollen Namen des Fabrikanten und kenn- ZPi, hncn sich die Verkaufsstellen durch ausgelegte Firmen-Schilder. Eintrag in das Firmrnrkgister Gr. Amtsgerichts Gießen. Am 24. Februar 1 887. Die Gebrüder Siegmund und Samuel Rosenbaum in ö=<= Hen betreiben daselbst seit 1- Januar 1887 Fruchthandel unter der Firma ..Gebrüder Rosenbaum". Jeder der Inhaber ist befugt, die Firma zu geichneu. 1360 Zur Beglaubigung: Neidhart, Gerichtsschreiber. ^ölzverfteitzenmg" nm Steinbacher Gemeindewald. In den Districten Gesäng, Helgen- •roalb und Seeheck kommen , Donnerstag den 3.Marz l-3« 100___ Joseph lÖ;ci