m. aas Dienstag den 25. October 1887. Vureaur Schulstraße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Betreffend: Den Herbst-Faselmarkt des landwirthschastlichen Bezirksvereins zu Friedberg pro 1887. r ■it* England n R «j v. Toulon, 22. October. Clemenceau hielt gestern vor seinen Wählern eine Rede, in welcher er sagte, die Ministerien, wie sie aufeinander gefolgt seien, halten alle, wenn auch von verschiedenenMnsichten ausgehend, dieselbe Politik der Verzögerung verfolgt. „Wir werden nur einer solchen Regierung Vertrauen schenken, welche gewillt ist, Reformen einzuführen." Redner beschuldigt das gegenwärtige Ministerium, mit der Rechten paktirt zu haben, setzte dann die einzelnen seiner Ansicht nach unerläßlichen Reformen auseinander, worin er besonders die Trennung von e>taat und Kirche heroorhebt. Zu keiner Zeit sei ein Zusammenhalten Der Republikaner sowohl in inneren wie äußeren Fragen nothwendtger als im gegenwärtigen Augenblicke. In ganz Europa herrsche nur Unruhe und Unsicherheit. Die Versammlung verlief sehr bewegt. Resolutionen wurden nicht angenommen. Die provisorischen Ausführungs-Bestimmungen zum Brannt- veinfteuer-Gesetz haben bekanntlich in Interessentenkreisen nicht geringe 5^ Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlobn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. London, 22. October. Letzte Nachrichten über den auf der Fahrt von Melbourne nach Sidney gescheiterten Dampfer 'Cheviot" melden, daß 34 Personen ertrunken sind. Politische Neberfkcht» Gießen, 24. October. ;eis ttn'i "5 kZU Sjt um iS :rmi mit Mi & ‘h.|| n, SS Der diesjährige Herbst-Faselmarkt des landwirthschastlichen Bezirksvereins zu Friedberg soll Mittwoch den 26. l. MtS. zu Kriedbeen abgehalten werden. " “ Die ausgetriebenen Fasel werden durch eine hierzu bestellte Commission gemustert und wird den Eigenthümern der als prämiirungswürdig erkannten Thiere auf Verlangen eine Wegvergütung ausgezahlt, wozu Seitens der Kreisstadt Friedberg ein entsprechender Betrag zur Disposition gestellt worden ist. Von der Bewerbung sind Gemeindefasel ausgeschlossen, desgleichen Fasel, die um 9 Uhr Vormittags noch nicht am Platze sind. Nicht genügend gefesselte Thiere werden von dem Platze weggewiesen. Die zum Abschluß kommenden Verkäufe wollen dem Großherzoglichen Bürgermeister, Herrn Steinhäußer, zur Anzeige gebracht werden. Zu recht zahlreichem Besuche des Marktes wird hiermit eingeladen. Friedberg, den 17. October 1887 Der Director des landwirthschastlichen Bezirksvereins Friedberg. .. I. V.: Dr. Wallau. Ifab ieH IM :r.iu 4- ICtP •dk * ÜuF .. (UL YV M hJ- ! stündlich erscheint. Mit dieser Entscheidung ist Caffarel dem Bürgerstand zurückgegeben und Sache der Civilgerichte wird es nun sein, die weitere Untersuchung gegen den schuldigen Ordens-Hausirer zu führen. Wie die Sache mit dem sau- gauen oeiannlucy in -yniereneniencceijen mcgi geringe . «hVUn&tSenator b $llnblau, Eerstimmuna hervoraerusen. Wie ofstciös verlautet beabsichtiat nun die Reaie- eigentlich Niemand recht, vorläufig schemt man ihn noch gar nicht „gefaßt rvng, einige der AussührungS-Bestimmungen im Interesse der Producenten ab. Indern. Nach den bestehenden Bestimmungen haben die Producenten anzumelden, druck alr^ ab man in den rnnrif?? »»ikn na6 für Spiritus stc brennen wollen und die darüber ausgefertigten Melde- rnff,« b »a . ; ^sten Gras darüber iifieine sind unabänderlich Da dies mit manchen Unruträalicbkeiten nerfnünft I laffen möchte. unterliegt jedoch kaum einem Zweifel, daß bei der st, io soll beabfichkigt fein, diese Bestimmung dahin abzuändern, daß eine nach, Medurchgehechelr Mögliche Modificatton der Anmeldungen gestattet wird. — Das spanische Regie- Ä?»ZÄ ä )hun, um dem mugSdecret, welcher den Hamburger Sprit aus Spanien aurschließt, ist mit S,’3?4*" m0U,ö ei ben ,“n die Rock^chdße zu hängen und die ioem 15. d. Mts. in Kraft getreten. Ob die Reichsrezierung gegen diese den ^e6 etun9 ro rb le‘'en^C5 teine -e‘^te' *Usn 3RtnbsRen feme Qnße' Hamburger Sprithandel schwer schädigende Maßregel in Madrid vorstellig 9 ' werden wird, muß noch dahingestellt bleiben; wie erinnerlich, ist seitens der _ . Vertreter des Hamburger Senats beim Bundesrathe in diesem Sinne reclamirt Jeutjchsano. worden, Darmstadt, 22. October. Se. König!. Hoheit der Großherzog em- Neben dem Germamsirungswerke in den östlichen Provinzen geht die pstngen heute den Professor Heß, Rector der Landes-Universität Gießen, den Musische Regierung seit einiger Zeit auch in Nord-Schleswig mit germa- Rendant Stroh von Gießen, den Stabsarzt a. D. Dr. Draudt, beauftragt mit notorischen Maßregeln vor. Hier behauptet sich das Dänenthum mit den ärztlichen Functionen bei dem Personal des Hofmarschall- und Hofstallamtes bemerkrnswerther Zähigkeit und zu seinen Hauptstützen gehören die dänisch den Vorstand der Bau- und Betriebsverwaltung der hessischen Nebenbahnen im Myenoen Geistlichen und Lehrer, gegen welche sich die Maßnahmen der Regie- Privatbetrieb, bestehend aus dem Vorsitzenden Oberingenieur Rötelmann und mg zunächst richten. So sind kürzlich vier aus der Dänenzeit übernommene den Mitgliedern Ratschte und Paulsen; zum Vortrag den Staatsminister Finger Östliche ihres Amtes als Schulinspectoren enthoben worden, da sie ihre den Minifterial-Präsidenten Weber, den Geheimerath Dr. Becker. 'Stellung zu national-agitatorischen Zwecken benutzten, und verschiedene Lehrer, Berlin, 22. October. Se. Maj. der Kaiser nahm heute Vormittag W.e aus ihrer dänischen Gesinnung kein Hehl machten, wurden nach rein deut- Vorträge des Grafen Waldersee und v. Albedyll's entgegen und begab sich Nach- Wn Districten versetzt. Ueberhaupt widmet die Regierung dem Schulwesen in mittags 21/4 Uhr nach Potsdam, um der Prinzessin Wilhelm zum Gebuttstag Rord'Schleswig eine größere Aufmerksamkeit und ist u. A. in den dortigen zu gratuliren und an dem beim Prinzen Wilhelm stattfindenden Diner theilzu- ^chulen deutscher Religionsunterricht eingesührt worden; die Errichtung von nehmen. Zu dem morgigen Diner bei dem Kaiser haben die hier anwesenoen Erioatschulen wird fortan nur solchen Personen gestattet, über deren deutsche Minister Einladungen erhalten. Besinnung kein Zweifel obwaltet. In manchen dänisch redenden Gemeinden Berlin, 22. October. Ihrer Königl. Hoheit der Prinzessin Wilhelms «e abwechselnd deutsche und dänische Kirchensprache eingeführt und dänische gingen anläßlich Ihres heutigen Geburtstages von Ihrer Maj. der Kaiserin Mterthanen, welche bislang Mitglieder der kirchlichen Gemeinde-Vertretungen dem kronprinzlichen Paare, sowie von verwandten und befreundeten Höfen tele- Mnen, müssen jetzt aus denselben ausscheiden. Gegen dänische Unterthanen, die graphische Glückwünsche zu; zahlreiche Personen sprachen durch Einzeichnung W irgendwie lästig machen, wird energisch vorgegangen, sogar durch Auswei- ihrer Namen in die im Potsdamer und hiesigen Schlosse aufgelegten giften ihre Ren; selbst die Inhaber von Theater-Concessionen in Nord-Schleswig sind Glückwünsche aus. Alle öffentlichen und viele Prioatgebäude hatten Flaggen- öon den Maßnahmen der Regierung nicht verschont geblieben, indem ihnen schmuck angelegt. versagt wurde, dänische Schauspiel-Gesellschaften in ihren Localen auftreten Straßburg, 22. October. Wie die „Landes-Ztg. für Elsaß-Lothrin- ^*anen. gen" mittheilt, hat der Statthalter Fürst Hohenlohe auf die Geburtstags- Die innerpolitische Lage in Oesterreich ist noch immer eine Glückwünsche an Se. K. und K. Hoheit den Kronprinzen folgende Antwort Mpannte. Die Czechen scheinen nicht gewillt, in ihren „Compensations-Forde- erhalten: Meinen besten Dank für die freundlichen Wünsche, die Aerzte sind Mgen" etwas nachzulaffen — offenbar, weil sie sich zu stark engagirt haben — vollkommen mit meiner, wenn auch langsam vorwärts schreitenden Genesung Md bie Regierung anderseits bleibt merkwürdig fest. Wenn man wenigstens zufrieden. Friedrich Wilhelm. ^4 ben officiösen Blättern urtheilen soll, so weht in der That jetzt am Wiener ^allhausplatz ein scharfer Wind gegen die „Söhne Libussas"; das „Fremden- I Mt" hat einen energischen polemischen Feldzug gegen die interpellationswüthigen Sechen eröffnet und führt ihnen zu Gemüthe, daß sie sich bei ihrem ferneren Wurme gegen ben Mittelschul-Erlaß nur die Köpfe einrennen würden. Der Donnerstag unter dem Vorsitze Taaffe's abgehaltene Ministerrath soll sogar regelrechtes Ultimatum an die Czechen formuürt haben, welches Herrn ^r. Rieger, als dem Vorsitzenden des Czesky-Clubs, angeblich bereits mitgetheilt pben ist und die Czechen werden sich nun entscheiden müssen. Ob es dies« zum Aeußersten treiben und eventuell aus dem „eisernen Ringe" der Reichs- r^ths-Mehrheit ausscheiden werden, wie die Czechenblätter verkünden, wird sich * ja zeigen. Der Casfarel-Scandal in Frankreich nähert sich seinem endlichen ^»gange. Das „Journal osficiell" veröffentlicht ein Dekret, wonach General Marel verabschiedet und in ben Listen der Armee gestrichen worden ist. Der M der Ehrenlegion hat sich dahin ausgesprochen, daß Caffarel auch in den der Ehrenlegion zu streichen und ihm das Recht zu nehmen sei, irgendeine ^oensauszeichnung zu tragen — ein Beschluß, der eigentlich ganz selbstver- SESF I Telegraphische Depeschen. Wolff'S telegr. Eon'espon-enz • ©urenu. . Stuttgart, 23. October. Der „Staatsanzeiger für Württemberg" erfährt der FlugeladMant des Königs, Oberst v. Zeppelin, sei zum Gesandten in Berlin ernannt worden. Wien, 23. October. Der König von Serbien machte dem Kaiser beute seinen Abschiedsbesuch und begab sich alsdann nach Laxenburg, um sich von dem Kronvrinren und der Kronprinzessin zu verabschieden 9 Brüssel, 23. October. Bei den heutigen Stichwahlen für die Communalrätbe wurden gewählt: In Brussel 2 gemäßigt Liberale, in Schärbeck die auf der Litte der gemäßigt Liberalen stehenden Candtdaten und ein Unabhängiger, in Lüttich die Liberalen, in Renaix, Ypres, Hasselt und Braine le Comte die katholischen Candidaten Uhrmachergeschäft Carl Mette Wittwe. Zünglingsverein. ©fcnätaasich regelmäßig am Sonntag, HÄ-A'zu?LLath. ®am6ta9' Abends J 8-/, Uhr, in der auch s'* cm.$,eJrein werden die jungen Leute, besonder« e°naeladen «-hrlingS-Fcierabend besuchten, fteundlichst den Versammlung^ bei dem Unterzeichneten oder auch in besuchen kann. $ &ie ^der an einigen Abenden auch als Gast Dienstag, 25. October, Abends 8% Uhr. y>lePen/ den 24. October 1887. 8015 Dr. Naumann, Pfarrer. “»«««. W-ck--«, ubtt.ttm .n« aut " ' ®””6‘ ”■ Hochachtungsvoll Carl Mettel Wachf. (Georg Spies), —— ____K irchenplat! Nr. 14 7831] 3uo Str. feine Etzkartoffeln zu > 7844] --------- -»kaufen; auch in kleineren Quantitäten dauernder bei bei Oeconom Fr. Hetz, Lahnstraße 5. j "der?'A0igung von Kirchliche Anzeigm der evsngel. Gemeinde «... Weltreich und im Gottesreich; Piarr'er vr. Na um-nm ^te"' Grundsätze im Noch und Elend unter Schulkindern. .. . “n,cr dt-i-r Ueberschrist macht jetzt ein Artikel über die Verhältnisse der Schulkinder Wiens die Runde durch die Zeitungen, bei dessen Lesen man unwilMrlich ergriffen wird und de;;en einzelne Daten zeigen, welche Masse furchtbaren socialen Elends unsere Grobstädte bergen Denn datz die hier kurz mitaetheilten Thatsach n nur in Wien vorhanden sein sollen, ist nicht anzunehmen, da dort die Wobnunas und NahrungsverhSIiniffe nicht schlechter sind, wie in jeder anderen Grobftadt auch Die Thatsache, daß die dem Volke am nächsten stehende Lehrerschaft Wiens hierin dem Artikel angegebenen Ziffern herausgefunden hat, läßt keinen Zweifel über die Richt m kett der gemachten Mittheilungen zu. Es ist die „Wiener Presse", welche sich der dankenswerthen Aufgabe in ber ffleife unterzogen hat, daß sie in einer Reihe von AEln tue ergreifende Thatsache an's Licht zog, daß es in Wien nahezu 2500 hungernde Schulkinder gibt. Rach den Angaben der Lehrer hatten n einem bestimmten Zeitraum 119 Schulkinder überhaupt gar kein Mittagsmahl Z-'« nCr 0 ter m rincs, 266 hatten Mittags nur je ein Stückchen trockenes Brod 800 bekamen Brod und Kaffee oder Gemüse, 184 erhielten etwas kalte Svelle >u Mittag und 586 hatten im allgemeinen Nahrungsmangel. Das waren Zahlen aus der guten Jahreszeit und im Winter wachsen dieselben regelmäßig noch sehr bedeutend an. Zu dieser erfchutternden Statistik der hungernden Schulkinder machten die Leh»r lla,'n ?e =ere etganjenbe SBemetfungen, daß die armen Geschöpfe ermattet kraft- unb theilnahmslos in ber Schule sitzen unb an bem Unterricht gar nicht theilnehmen - daß viele Dnber beim Schreiben und bei den Handarbeiten vor Hungdr Jittern- haft me e Eltern, um die Qualen des Hungers den Kindern minder schmerzhaft zu machen diesen Branntwein zu trin en geben, und daß die betreffenden unglücklichen Kind» vom Genüsse des Branntweins betäubt in die Schule kommen! Die wohlthätige Kolae dieser Enthüllungen war daß forcrt eine umfassende Action in Gang gebracht st w/lchi d» Roth der Kinder em Ende machen soll, sticht blos die Prioatwohlthätigkeit »ca»"^El"8en worden, sondern die Commune Wien hat die Sache unter der Aegide des Bürgermeisters selbst in die Hand genommen. Im Gemeinderatb wird ein Antrag eingebracht werden, daß dic Stadtvertretung-in irgend einer für zweckmäßig erachteten unb mit den Gemeinbeverhältnissen übereinftimmenben ??orm für bte Speisung armer Schulkinber eintrete. Es wirb der Bürgermeister selbst U Gelegenheit ergreifen, eine Mittheilung an den Gemeinderath gelangen zu lassen und er hat dazu umsomehr Ursache, als bereits zahlreiche Spenden für biesen Zweck bm übergeben worden sind Der Bürgermeister hat den Armenreferenten beauftragt bm schleunigst über die Daten, welche veröffentlicht worden sind Beriet d» Magistratsdircctor Hai eine außerordentliche Sitzung anb»aumt,^in welcher positive SS‘”l.‘S' ™" ">'»» «» »«’,? üta'bk Un£ Man batte bisher in Wien keine klare Vorstellung, keinen deutlichen der schweren Folgen welche die herrschende Noth für die Kinder der ärmeren Volks V*’ a5 traurige Gesammtbild vor sich, das die hungernden Kmder der Armuth darbleten, und kaum annähernd mar ^otägltch nicht blos eine unzureichende/ sondern chatsäch' C Nahrung erhalten und dem ihre Körper abzehrenden ihre ftrnftp erschöpfenden Hunger preisgegeben find. Erst in neuester Qt rfXs 4t7Z or XW ÄraJfc Beztrks-Schulinspectoren in den Wiener Schulen durch die Lehrer Erbehnn^^Z bcr werden wie es mit der Ernährung der die ©d;uk ^fÄ^ -i -“ST“ ISÄ»» einer einzigen Großstadt eine io erschreckend" Zahl Menschen auswachsen hi“, 'hna^ " ~ . r 2tur 2. November 1887 KOI /|WrtJlqUn0 schon in der Serie herausgekommenen ?l» B^errrich. 1860er fl. 500 Mr. fünftel a at 23.®-, zehntel 120^' DieI.te[ V b at 30— Pläne unb 9 ui zwanzigstel 60—, vierzigstel Aniheu'e in Frankfurt a. M. "ttuäfunft «ratis tm Bankgeschäft Moriz Stichel Söhne * * 8018 ^pertoir der vereinigten Stadtthcater^u Frankfurt s M Opernhaus. ».«„Sri . SKrSa* * — MozariEAon JÜan^vmhÜndert ^ähren^Mol^ an £ie erfte AuWhtung m D°n Juan (Ueberzählige Abonnementsvorsftllung) Msttelmeife Hierauf; Sonntag den 30. October: Afrikanerin Große^^Preise.'' mit de^.'C^'me^Uen^trotze -P,D«^nnements-V°rstellung^ Die Dame Große Preist.^ 2& Cc,obtr: Welt ins der man sich langweilt. Mittwoch. ^De b'o r a^h. ^Große°Preise^^""^^^^°tfftellung für einen ausgefallenen Große W bm 28' °ClDber: Di- Welt in der man sich langweilt. ft, ch , a d Nauheim, 20. October. Testern Abend wurde das 64« k ni ?3^^./chl-ecklich verletzt durch den Hund eines hiesigen Vtllenbesitzer^ Hausbesitzers spielende Kind des Arztes an" un^ fid entsetzliche Bißwunden an Arm und Bein bei, fiel auch zu Hilfe eil.nÄ «W8 ihm und wurde schließlich von letzteren todtgefchlagen. Hoffentlich verläust ^^^' an das unglucklrche Kind ohne weitere schlimme Folgen. " Sache für' c-fNo Aonn, 20 October. Unsere rheinische Hochschule fährt fort bis in s - ^9 Cflen Anziehungskraft auszuüben. Heute meldete sich zur Einschreibuntt^u Ernsten Japaner Jgnazo Ota aus Tokio. Besonders bemerkenswerth ift an Am h ?,eber Landsleuten, die bis jetzt hier studirt haben, ^er erfte unb erminb/LCr^nI.er Interessant tft ferner, ru beobachten, welche Opfer die japanische Reaierun^ 'tt. &te^taJhiPnnftU?b bh'°rk Cr§ defähigten jungen Männer des Landes für^nÄ' blc Staatsdienst heranbrlden zu lassen. Sie ertheilt zu diesem Zwecke Stinpnhi Oberen ?*■»es ä. 5»r”■“« ?* @iner der Matrosen dieses Schiffes, welcher vom Wahnsinn befallen d)rttlltn: Drenstag Nacht, als das Schiff sich in der »on Sirabota ^mordete und zwei Matrosen, welche sich auf Deck befanden, durch Beilschlaae ^apttän dm in seiner (Sajute befindlichen Steuermann ein nnh tRhM» 1 nn ^errlc« b-ffndlichen tret Matrosen im Schüfe 'SämmMch "Lchen'warf er in'U“" ^°rb eingesperrten Steuermann gelang es schließlich sich in er ? t eer- Dem inben. Das Schiff würbe hülflos von bem'b sifch'en D Lr und in Kopenhagen eingeschleppt. mpfer angetroften Gießen, 24. Ortober. Heute Morgen begann die Brüstin« k,, m Aspiranten für die Provinz Oberhessen bet hiesigem Landgericht? Ä^iber- sichten aur demnächstige Anstellung für die in den letzten Ähren dabi^^ ^-^ ^5« außerorbent ich ungünstig smb, so unterziehen sich diesmal 1wieder »L «M'" Prüfung. Außerdem nehmen noch drei Militäranwärter an h/r ?n^?nbibatfn ber- Gerichtsvollzieher-Aspiranten Thetl tICr an bcr Prüfung ffir Gießen, 24. October. [Ibcater.] Herr Hofschausvieler Qnii«s m . aus Eassel, welcher bet unseren Kunstfreunden^^von^ seiner^^Thäiiakett her noch im besten Andenkell^steht, gibt gegenwärtig mit seiner . Wintr? in unserer Nachbarstabl Marburg unter glänzenber Theilnahme be^dort aen^ einen Cpklus von Vorstellungen. Nach einstimmigen Berichten^ ber ® si»d d--Leistungen ber Rudolph'schen Gesellschaft ganz exquisite ™ 6 0er Blöttn Wre wir soeben erfahren, wird Herr Rudolph mit seinem (SnUm&r stellungen in Gießen Ende Mooember eröffnen. 9 m ®n^embIe dir Bor- Neue 7794 Ein alter Regulir-Füttofenmit empfiehlt Chamotten-Ausmauerung und Kachel zu o xage Haft und in die Kosten des Ver- »sahrens einschließlich der dem Privat- Ifläfler erwachsenen nothwendigen Auslagen verurteilt. Demselben wird die Besugniß eingeräumt, den .^scheidenden Theil des Urtheils lbmnen 4 Wochen von Zustellung einer tLussertigungdesrechtskräftigenUrtheils .einmal im Anzeigetheil des Gießener Anzeigers auf Kosten des Angeklagten un veröffentlichen. Die Richtigkeit der Abschrift der Mrtheilsformel wird beglaubigt und Sie Vollstreckbarkeit des Urtheils bereinigt. Gießen, den 18. October 1887. Gläfsing, ।Gerichtsschreiber des Großherzoglichen 17983 Amtsgerichts. Lieferung von Baumpfählen. Die Lieferung von 184 Stück Aaumpfählen auf die Kreisstraße .Menhausen—Bellersheim ( Station chungen) soll im Wege schriftlicher Submission Donnerstag den 27. d. M., Vorm. 10 Uhr durch den Unterzeichneten vergeben werden. Die Pfähle sollen 3,2 m Länge und 16—8 cm Durchmesser haben, und ssind geschält, an den Enden gespitzt, :imten überdies angekohlt, bis längstens 13. November d. I. anzuliefern. Gießen, am 22. Oktober 1887. Der Kreisingenieur: 7982 Gnauth. Versteigerung von Bauarbeitern Zrcitag den 28. @d., Nachmittags 2 Uhr, lasse ich in dem Kathhaus dahier die zu dem Neubau meines Wohnhauses erforderlichen Maurer-, Zimmer-, Dachdecker-, Schreiner-, Schlöffet-, Glaser-, Weißbinder- und Spengler- Arbeiten öffentlich versteigern. Noranlchläge und Bedingungen Können bei mir eingesehen werden. 7940 Allendorf a. d §da. K. Weicker, ^potljehct. Mittwoch den 26. Dctobrr: Nachmittags 2 Uhr Derfteiqpre ich auf meinem Bureau gegen Baarzahlung: Sovhas, Kommoden, Tische, Kleider- schränke, Glasschränke, Spiegel, Bilder, > Regulator, 1 Pianino, 1 Ladeneinrichtung, bestehend aus 4 feinen Schränken mit Glasverschluß und t 1 Theke, ferner 1 Stoßkarren, 2 Pferde, 2 Kühe u. a. §004 Gerichtsvollzieher. Freitag den 28. Dclober, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dem hiesigen Ortsgericht die zur Konkursmasse der Philipp Pfeiffer Eheleuten von Gießen gehörigen Jm- Utobilien Flur 1 Nr. 364 — 75 Meter Hofraithe im kalten Loch, Flur I Nr. 366 — 38 Meter Hofraithe .daselbst. öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 24. October 1887. Großh. Ortsgericht. soll Lüdeking. Holz Verkauf. ff Trost, Revierverwalter. 7777 100 350 300 ff ii ii H 12-24 12—18 10-15 ii n n v Unterzeichneten senden. Kesselbach b. Londorf, den 15. October 1887. Aus den Freiherrlich von Rabenau'schen Waldungen werden im Submisstonswege verkauft: 300 fm Lärchenblochstämme von 28—35 cm Durchm. u. 18—24 m Länge Fichtenbloch- u. Baustämme 20—35 „ Kiefernbaustämme 20—35 „ Eichenstämme 25—45 „ Das Holz lagert 10 bis 12 Kilometer von den Stationen Lollar, Grün- rerg und Großenbuseck der Main-Weser-, bezw. oberhesstschen Bahn. Kauf- iebhaber wollen Offerten bis längstens zum 13. November er an den Aeikgeöotenes. Schellfische, Zander, ger. Bücklinge, Kieler Sprotten, ger. Lachs, pom- mersche Gänsebrüste, ächte Frank- surter Würstel, ächt westf. Pumpernickel heute ganz frische Sendungen 8006 bei C <2. JKleinhenn. Ein Hinterhaus mit Scheuer und großem Hoftaum zu verkaufen. 7419 Zu erfragen in der Exped. d. Bl. Ungarwein "3KS Auslese, roth ob. weiß, in Postfäßchen, ä 4 Ltr franco g. Nachn., von 3.75 empf. Barueh de llerr verpachtet habe. Telegraphischer Oesterr. Creditactien Oesterr. Staatsbahn-Acti«-» 1880 40/0 Russen Oblig 4o/o unif. Egypter Oblig. 3Vz0/g Solms-Brauns. Oblig. 40/o Gießener Oblig. 40/0 Oesterr. Goldrente K'/sO/o Oesterr. Silberrente 5o/o 1871/1873 Russen Oblig. 00/0 Portugiesen Oblig. Darmst. Bank-Actien Geldsorten. ner im* iHv M m _________________7994 | 8U1^ ^oblirtc Zimmer zu vermieden. I —finnn—TrT-._____Ostanlage 9. ■ 1 002J Möblirtes Zimmer zu oermiethen iS j -B-Cr9erftra6? 47 .. L>as von FrauEbel Mmp—iTT. fe"« Si"1* ««> —VÄW- T“en J*e.f schwarze Schleier. / SchausP>elevon Oscar Blumenthal Cluck bei Frauen, i . , . , Die Sternschnuppe, | LuslsP‘ele Tilli, Lustspiel von Francis Stahl. Gastspiel - Cyklus unter Leitung von Julius Itudolph 17 .fr Vom KgL Theat°r in Cassel. Eröffnung der Saison: * ^Kursbericht der Frankfurter Börse. --an - fxonto 3^ 22. stöbet I8R7. Franks. Bank-Disconto 3»/, 0 tai htür. kwii »! Flllil * ’ htm , Hessischen Hof“ on '^rn Schmoll übernommen habe. rrsWM-sM-- Ich.»«, •* ÄM. 7152T W^r—Gaguoin. 52] ^obL ^mmer zu vermiet^. — Werweg 1. 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