Ar. 223 Erstes Blatt. Sonntag den 25. September 1887. Siebener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Vureau r Schul st raße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. Areis vierteljährlich 2 Mark 20 Vf. mit Bringerlobn. . Durch dre Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher Hheit. Gesunde«: 1 Schürze, 1 Halstuch, 2 Portemonnaie'«, 1 Kinderkragen, 1 Pferdeleine, 1 Armband, 1 silberner Löffel, 2 Servietten, 1 Militär- ,§Much, i blecherner Eimer, mehrere Schlüffel und Hundeblechmarken. Gießen, am 24. September 1887. Großherzoglicher Polizeiamt Gießen. Deutschland. Berlin, 23. September. Der Kaiser wohnte gestern der Vorstellung im Schauspielhause bei, empfing heute den General Pape, nahm darauf militärische Meldungen entgegen, ertheilte alrdann dem Oberst Bartels, dem Kapitän Lütken sdänische Officiere), später dem Botschaster v. Schweinitz Audienzen und machte Nachmittag« um 2 Uhr eine Spaztersahrt. Um 4 Uhr erscheint der Minister v. Puttkamer zum Vortrag. — Sämmtliche Berliner Morgenblätter bringen anläßlich de, heutigen Minister-Jubiläums der Reichskanzlers Huldigungs-Artikel, worin sie die unsterb- lichen Verdienste Bismarck'« hervorheben, deffen Nams untrennbar verknüpft sei mit der glorreichsten Thal Deutschlands in diesem Jahrhundert, seine aus Be- mabrung der Frieden» gerichtete Thätigkeit besonder- betonen und ihr rückhal - leier Vertrauen auf Führung der Nation in der gegenwärtigen schweren Zeit durch d-n Reichskanzler bekunden- Längst steh- in der Nation di- Würdigung seiner Thaten sest, welch- durch kein Jubiläum mehr gesteigert werden könne. — Die nächst- Bunderrathsfitzung, welche spätesten» Dienstag stattfindet, wird sich neben der Beschlußsaffung über die Verlängerung der kleinen Belage- rungrzustander in Berlin und Hamburg und der Besetzung zweier Ralhrstellen am Reichsgericht, mit der Frage der provisorischen Inkrafttretens der Aurfüh- rungr-Bestiwmungen für die Branntweinsteuer beschäftigen. England. London, 23. September. O'Brien ist heule in Mitchelstown eingetroffen und Mittags unter Bedeckung von Polizei vor Gericht geführt worden. In der Umgebung befanden sich" dessen politische Freunde, darunter Dillon Pickerrgill. Serbien. Belgrad, 23. September. Der VerfaffungS-Aurschuß wählte ein drei- gliedriger Comilö zur Ausarbeitung eine« Enlwurse» für eine neue Versüssung. Telegraphische Depeschen. Wolff'S telegr. Corresporrdenz-Brrrearr* Berlin, 23. September. Die Strafkammer des Landgerichts erkannte den aus dem Processe gegen den Professor Graf bekannten Schieferdecker Hammermann, der den gerichtlichen Physikus Wolff in mehreren Schriftstücken beschuldigte, seine Gutachten wider besseres Wissen abgegeben zu haben, der versuchten Nöthigung schuldig und ver- urtheilte denselben zu dreimonatlichem Gefängniß. Bremen, 23. September. Das hiesige Landgericht entschied in dem vom Marinefiskus gegen den „Nordd. Lloyd" angestrengten Proceß auf Ersatz des Schadens, den die Kreuzerkorvette „Sophie" durch die am 3. September 1884 mit dem Lloyd- dampfer „Hohenstaufen" stattgehabte Collision erlitten, dahin, daß die Colltsion durch das Verlassen des Eurses seitens der „Sophie" herbeigeführt sei; daneben sei der Führer des „Hohenstaufen" zu tadeln, weil er sich der Geschwaderltnie unnöthig genähert habe. Kiel, 23. September. Der Prinz und die Prinzessin Wilhelm reisten um 121/, Uhr nach Frtedrichsruh ab. Sie wurden von dem Prinzen Heinrich zum Bahnhöfe geleitet und von einem zahlreichen Publikum mit begeisterten Zurufen begrüßt. — Prinz Heinrich reiste mit dem Prinzen und der Prinzessin Wilhelm ab; letztere kehrte, wie verlautet, direkt nach Potsdam zurück. KriedrichSruh, 23. September. Prinz, Prinzessin Wilhelm und Prinz Heinrich sind heute Nachmittag 41/a Uhr auf dem festlich geschmückten Bahnhofe eingetroffen, empfangen vom Fürsten Bismark und Gemahlin, sowie Graf Herbert Bismarck. Fürst Bismarck und Gemahlin begrüßten die Prinzessin, welche nach Potsdam wetterfuhr. Unter brausenden Hochrufen einer zahlreich versammelten Menge begaben sich dann Prinz Wilhelm und Fürstin Bismarck im ersten, Prinz Heinrich und Fürst Bismarck im zweiten Wagen nach dem Schloß. Unter den in der Frühe eingetroffenen Jubiläumsgeschenken befand sich eine kostbare Vase vom Kaiser mit seinem Portrait, sowie ein äußerst kunstvolles Bouquet aus Eisen. Das Fest wurde im engen Kreise begangen, von einer officiellen Feier war abgesehen. Die Familie des Reichskanzlers war voll- zählich anwesend. Vom Kaiser war ferner ein Glückwunschschreiben etngegangen, ebenso hatten die Minister ihrem Präsidenten Glückwünsche gesandt, außerdem liefen zahllose schriftliche und telegraphische Gratulationen von Nah und Fern ein. — Nach dem Diner unternahmen Prinz Wilhelm mit dem Fürsten Bismarck, Prinz Heinrich mit dem Grafen Herbert Bismarck eine Fahrt durch den Wald und kehrten um 6«/r Uhr zurück. Prinz Heinrich verschob seine Abreise auf Abends 9 Uhr. Der Bahnhof und das Postgebäude sind glänzend illuminirt; im Parke concertirte bei prachtvollem Wetter die Hamburger Militär-Musikkapelle. Karlsruhe, 23. September. Internationale Conferenz der Vereine zum Rothen Kreuz. In der heutigen Conferenz, welcher Ihre K. Hoheiten der Großherzog und die Frau Großherzogin, sowie der Kaiser von Brasilien beiwohnten, wurden zunächst die Erfolge der antiseptischen Wundbehandlung im serbisch-bulgarischen Kriege und die Anträge auf Förderung der allgemeinen Einführung der antiseptischen Behandlung in die Feldsanitätseinrichtungen der Armeen erörtert. Nach der Debatte, in welcher grundsätzliche Uebereinstimmung herrschte, wurde eine Resolution angenommen, die der Genfer Eonventton beigetretenen Staaten und Vereine zu ersuchen, für die Durchführung der Konservativen chirurgischen Praxis bei der Armee im Felde bereits von der Gefechtslinie ab zweckmäßige Einrichtungen zu treffen. Sodann verhandelte die Conferenz über die kostenfreie Beförderung von Naturalsendungen im Interesse der Verwundetenpflege und beschloß, den Regierungen und Eisenbahngesellschaften für die Erleichterungen, welche dieselben bisher den Sendungen des Rothen Kreuzes zuerkannt haben, zu danken und den Wunsch nach einer Verallgemeinerung dieser Erleichterungen auszusprechen. Von Ihrer Majestät der Kaiserin ist auf die derselben gestern gesandte Begrußungsdepesche folgende Antwort eingegangen: „Ich danke der Conferenz herzlich für die Mir gewidmete Begrüßung. Als Christin preise Ich Gottes Gnade an diesem Werke der Nächstenliebe, als Frau gedenke Ich dabet der Frauen und Mütter, als Mitglied des Rothen Kreuzes erhoffe ich von Ihren Beratungen einen gesegneten Erfolg und vereinende Kraft für Krieg und Frieden. Baden, 23. September 1887. (gez.) Augusta." £ Mausenburg, 23. September. Kaiser Franz Joseph ist hier eingetroffen und festlich empfangen worden. Auf die Huldigungsanfprache des Metropolitan Roman erwiderte der Kaiser, die griechtsch-orientalisch-rumänische Kirche könne stets auf seinen wirksamen Schutz rechnen, er wünsche aber, daß jede Confession ohne Unterschied der Nationalität jede Agitation von sich fernhalte und sich eins fühle in der Erfüllung der patriotischen Pflichten. Er erwarte deßhalb, daß die Geistlichkeit ihren Einfluß auf die Bevölkerung zur Pflege wahrhaft patriotischer Tugenden benutze, was ihm einen erfreulichen Anlaß zu seiner Zufriedenheit und zu seiner jederzeit gern bekundeten Gnade geben werde. Die Ansprache der Deputation des evangelischen Kirchendistrikts beantwortend, sagte der Kaiser, er glaube überzeugt sein zu können, daß ihre evangelischen Glaubensgenossen sich der patriotischen Pflichten dem Lande gegenüber bewußt wären; er wünsche, daß die gesammte Bevölkerung, ohne in der Benutzung und der Pflege ihrer Sprache gehindert zu sein, von den Gefühlen der Zusammengehörigkeit durchdrungen würden und in Eintracht zusammenhielten. Es wäre diese in den Tagen der Friedensarbeit zur Förderung ihrer Wohlfahrt ebenso nöthig, wie sie in ernsten Zeiten jebtry Einzelnen den stärksten Schutz gewähre. Rom, 23. September. Der preußische Gesandte beim Vatikan, Herr o. Schlözer, ist heute hier wieder eingetroffen. Urriverfitäts - Ghronik. — Professor Carridre ist, nachdem er sein 70. Jahr zurückgelegt hat, von seiner amtlichen Thätigkeit als Secretär der Kunstakademie zurückgetreten, er bleibt indeß thätig für die Universität und behält seine Professur, er wird im kommenden Winter seine beliebten Vorlesungen über Aesthetik und Shakespeare haltem Seine Ferien verlebt er bei seinem Sohne in Straßburg i. E., welcher dort Professor an der Universität ist; nach seinem Großvater Liebig trägt letzterer den Vornamen Justus. L o k ck I e Gießen, 23. September. ^Schwurgericht.^ Heute Vormittag wurde Lorenz Schmidt von Oppenrod wegen des ihm zur Last gelegten Stttlichkeitsverbrechens in eine Zuchthausstrafe von 2 Jahren verurtheilt. In der auf heute Nachmittag anberaumten Sitzung wurde Konrad Jung IV. von Hochweisel, ebenfalls wegen Verbrechens gegen die Sittlichkeit abgeurtheilt. Der Wahrspruch der Geschworenen lautete auf „schuldig" und erkannte demzufolge das Gericht auf eine Zuchthausstrafe von 2 Jahren 8 Monaten, unter Aufrechnung der erlittenen Untersuchungshaft. Bei beiden Verhandlungen war die Oeffentlichkeit ausgeschlossen. — e. Gießen, 24. September. Heute wurde von einem Theile der Mannschaften und Unteroffiziere des hiesigen Regiments die neue Kaserne bezogen. Auch die Familien mehrerer verheiratheter Unteroffiziere siedelten mit über. Vermischte *. * Gießen. Bei einer dieser Tage in einer benachbarten Gemeinde statt- gefundenen Jagd auf Hühner und Hasen wurden 7 Hühner und 4 Hasen erlegt. Ein Apotheker wurde angeschossen. — o. Die Intendanturen der Armeecorps machen alljährlich darauf aufmerksam, daß die Militär-Magazin-Verwaltungen angewiesen worden, bei Vergebung resp. Beschaffung von Fourage rc. die Angebote der Landwirthe auf Lieferung von Roggen, Hafer, Heu und Stroh zu berücksichtigen, sofern solche von vorschriftsmäßiger Beschaffenheit sind und zu genehmen Preisen offerirt werden. Dadurch wird dem Producenten die Möglichkeit geboten, ohne besondere Vermittelung von Zwischenhändlern mit den Magazin-Verwaltungen zu verkehren. Maßgebend und bestimmend für die Qualität der offerirten Naturalien sind folgende Bestimmungen: Korn und Hafer müssen trocken und von allen nährlosen oder schädlichen Mischungen frei sein, dürfen keinen dumpfigen oder sonstigen fremdartigen Geruch, keinen saueren oder bitteren Geschmack haben, nicht schimmlich oder wurmig sein und müssen ein möglichst hohes Scheffelgewicht haben, so muß das Gewicht eines Scheffels Korn mindestens 70, eines Scheffels Hafer 44 Pfund betragen. Das Heu muß gut geerntet und darf nicht mit nährlosen oder schädlichen Pflanzen vermischt sein, die die Pferde verschmähen; das Heu muß frisch von Farbe, kräftig und süß von Geruch sein. Das Stroh muß Roggen- Richtstroh sein, muß noch die Aehren haben und darf nicht mit Disteln vermengt sein und auch nicht dumpfig riechen. △ Mainz, 23. September. Kommenden Mittwoch findet vor der Strafkammer des hiesigen Landgerichts die Verhandlung der auf Geheimbündelei und Verbi eitung verbotener Schriften lautende Anklage gegen die Führer der Mainzer Socialdemokraten statt. Angeklagt sind 8 Personen, darunter der Landtagsabgeordnete Jöst. Als Belastungszeugen sind 10 Personen geladen, von welchen in der Voruntersuchung der ehemalige socialistische Zollparlamentscandidat Schuhmacher Böll, der vor etwa Jahresfrist aus der socialistischen Partei ausgeschlossen worden, für die Angeklagten sehr belastende Aussagen gemacht hat. Ein zweiter wichtiger Belastungszeuge, durch welchen hauptsächlich die Anklage gegen den Landtagsabgeordnetcn Jöst unterstützt werden soll, ist seit einiger Zeit spurlos verschwunden und dürste, falls derselbe bl« zum fixulen Rothweinkeller, wahrscheinlich auch manchmal in der Stube als Kachelofen reicht an kalten Tagen nicht ganz aus. " >aÖ°fenf denn unser w „Ich habe auch ein entzückend praktisches Carbon-Plätteisen - spater noch ansehen können, aber jetzt meine Damen", schloß sie ha • ie fidb ibmC22n'3lu®uft ®^tO0rap$en Gustav Mook ein Sohn, Carl Heinrich Julius 0£6orCn$bm 3.eeepkmmbCrei<'riftfe6Cr ^gust Holland -in-Tochter, Anna Luis-Caroline. geboren^dm^Äu^üst Henrich Eiertänzer eine Tochter, Anna Elis-Christine, geborenem Mat^"' ®Cm ®remfer Ernst Franz ein- Tochter, Ernstine käthchen. DrM8; frtPo a6?- August Christim'siibert Orbig, Sohn des Spenglers 6 9S8®1 t9 2°bre, starb den 16. September. Icm6ei Lang-Göns"^"' ®“rl ®iette' Uhrmacher, alt 35 Jahre, starb den 21. Sep- Auszug aus den Standesamtsregistern des Standesamts Gießen (Nachdruck nur mit vollständiger Quellenangabe gestattet.) “ September: 21. Gustav Maximilian Püchler, Ingenieur zu Grevenbroilb mit Emma HeHna Mügge zu M.-Gladbach. 22. Peter Valentin Seraeantd^Ä' Äk Katharine Margarethe Friedrich von Oberndorf. ' 0Cant 6 ^ier' nut H-nrtettt Phttip;in-^kß-?1i-«^ Kaufmann dahier, mit Lust. R-stauL'H-7nrich^ei?7n-Ä'*15 ^mPfMsL FL-r -L & bä„L:"M??druck-r°ib-fitz-r Cur^von t'Ä nbIcr 211661:1 ^ani)rid? cme Tochter. 21. Dem Taglöhner Michael Heßler ein Sohr. Gestorbene. ^riei)6eniePleit7B ®k£er^ 50 3“6re aIt- Knecht von Ockstadt, Kreis. AbetterJobanne?SvE n^^.Äk'F'Em, 33 Jahre alt, Eh-ftau von Eismbahn- 66 Jahre al, dabi^ J7' Bertha Rosenthal, geb. Grünewald. - Jahre all! vZ b°? Frkdb-E S°ltnte,aL 22‘ 3°^nne§ ®“* «chifs»nachricht»n. Bremen, 22. September. sPer transatlantischen Telegraph.) Weier, Capt. y. Bruns, vom Norddeutschen Llopd in Bremen"dostdampser 1. September von Bremen abgegangen war, ist heute 7 Uhr Morgens wom'Ä °™ Baltimore angekommen. 0 1,9 wohlbehalten in Bremen 23. S-ptbr. sPer transatlantischen Telegraph.) Der ®nf)k Saale, Capt. H. Richter, vom Norddeutschen Lloyd in Stern« » 5®”“ 14. September non ®remen und am 15. September von Southampton abae^n?." ist heute 8 Uhr Morgens wohlbehalten in Newport angekommen "^Sangen war. handel und Gießen, 24. September. Auf dem beutiaen Markt fnftpte• Hühnereier pr. St. 5-6 Enteneier St. 0—0 Äät^r ©7 Käsematre 3—0 4, Erbsen pr. Liter 18 Linsen 28 Tniifipn m 55 .Hühner per Stück 0.85—1.70, Hahnen pr. Stück JL 0.45-O7nT per Stück JL 1.30—1.80, Gänse per Pfund 00—00 H, Ochsenfleisch per $hmh ßTfö 64 Kuh- und Rindfleisch 54—56 £», Schweinefleisch 54—60 !Z» ?!3 12-^8 40-45 Kartoffeln per 100 Kilo Jü 5.00—7.00, Milch p^ite? 12—18 Zwiebeln per Centner 5.00—6.00. per tttec interessante Entdeckung auf dem Gebiete des Fachzeitschriften-Verlaas 1 Das „süddeutsche Bank- und Handelsblatt" schreibt: „Die Buchdruckerei von Heller u. L-transky in Prag kam auf den genialen Einfall, eine Zeitung von acht Octaoseiten herauszugeben. In dieser Zeitung finden alle möglichen Reklamen und zusammengestohlenen Notizen Aufnahme, bis der Raum gefüllt ist. Während nun gewöhnlich einer solchen Zeitung irgend ein Name und zwar nur „ein" Name gegeben wird, sagte sich die Druckftrma: „eine Zeitung kann uns nie das an Inseraten einbringen, was uns mehrere Zeitungen einbringen", und so werden denn aus der einen Zeitung durch Aufdrucken eines anderen Kopftitels 42, sage und schreibe zwei- undvterztg Zeitungen gemacht - alle mit demselben Inhalt. (Technisch ist die Sache unendlich einfach.) Das Abonnement für „eine" Zeitung kostet jährlich 8 X. uur ein und dieselbe Zeitung bekommt der Verleger also — vorausgesetzt baft er ie einen Abonnenten auf jebe Zeitung finbet, 42mal 8 , gleich 336 jl ' Den Ver- legern kommt es auf Abonnenten gar nicht an, sie wollen nur Inserate. Sie offeriren gleich für alle 42 Zeitungen zusammen einen so eminent billigen Preis, baß ^eber ber nichts vom Zeitungswesen versteht, ohne Weiteres einmal auf bas Offert hineinfallen muß Wahrenb z. B. in einer Zeitung bie Zeile minbestens 10 H kosten würde, sind die sindigen Herren in ber Lage, in „42" Zeitungen basselbe Inserat für 1 J*L per Kile aufnehmen zu können bekommen also einen Preis bezahlt, ber ganz enorm hoch «T %Qt eigentlich nur m einer Zeitung erscheint, benn bieAenberung bes Kopftitels, um Belegnummern für bie Inserenten zu beschaffen, ist nur eine rein t?fb- Piffprf {n A5> OptfnHAflH x. r,„•«_ p i e Zeitung. Aber verlockenb fit wdd)e ?ro Z"le zusammen minbestens 4,20 jl forbern mußten, um auf ihre Selbstkosten zu kommen, für nur 1 JL tnferken zu können. Da- nnt aber ber „geehrte Inserent nichts merken soll, wirb jebe erste Seite etwas ver- anbert. Man setzt z. B. etne Abonnementseinlabung auf bie erste Spalte bei ber andern auf bie -wette Spalte ber ersten Seite unb so fort, so baß je bie erste Seite aber *49* anber^ Besicht bat. Janus hatte nur zwei Gesichte; bie neueste Zeitschrift 49 bCK Seite an bis zur achten unb letzten haben aber alle 42 Zeitschriften ein unb benfeiben Text unb ein unb benfelben Jnserateninhalt' Als ^/?Äeur bieser 42 Zeitungen zeichnet Josef Oplatek in Berlin " Von ben Namen ^K^ungen heben wir bie folgenden heraus: „Coblenzer Fabrikantenzeitung" „Wochenblatt für Handel und Gewerbe" — „Frankfurter Handelspost" _ fieffifdier M-rkur" - D-rmstädt-r W°ch-nbl-,t für Handel u7d G-7-rb°" - "Wch- bN'Zeitung „Badische Handels- und Gewerbepost" — „Reichsländischer topmprhp" 9f^,ahbcu ' O",. „Münchener Wochenblatt für Handel und Ä Fabrikanten-Zeitung" — „Würzburger Merkur" — Nürn- berg-Further Handels-Zeitung — „Regensburger Herold". " sRpiipnTpa hunger Geck (dem ein Hündchen bie Hand leckt): L^des Hündchen haben Sie da, meine Gnädige. Wie heißt es denn?" — ® «im?. 1 »Sonderbarcr Name! Wt- sind St- auf den verfallen?" — Dame. „Ich nannte ihn Cultur, weil er alle Welt beleckt" ,, , “ tEine weibliche Fraget „Nun, lieber Mann, darf ich mir den Svitzen- fhawl, von dem ich Dir schon so viel sprach, kaufen?" — Aber Hebe Emilie Du w^rft mich noch mit Deinen unsinnigen Ausgaben ruiniren, bedenke doch, achthundert ! nähren Tann^' ^irathest Du benn, wenn Du Deine Frau nicht er- t^-jeffenbe Antwort.^ „Papa, warum tragen benn die meisten Scktffe Frauennamen? — „Weil ihre Auftakelung uns so viel Geld kostet." Cs ist Astes schon dagewesen, sagt Ben Akiba, aber manchmal scheint es doch das Gegentbeil. Schreiberin diese« 5“c^6t "Eulich zu einer unlängst verheiratheten Freundin, einer Amerikanerin tur in be? offenen unb?dm Hinkommen finbe ich bie animtrte Gesellschaft schon trnh Lr nkr^nrQn?a versammelt. Nur zu halb rückte ber Abenb heran unb bamit ^Ach nSn S ^ bmpsindliche Kuhle so baß man Rückkehr in's Haus Vorschlag "LVKn wir lieber ben schonen Abend hier", meinte unsere freundliche Wittbin «äääWS ÄS SR SMUMSSM aUet M-innng s-hr umständlich und schwi-rstz stin mustl- K-fnämÄ- na^ aber erwidert, in einer Ecke hpr ; n u?Iec „Keineswegs , wurde uns zunehmen!" „Na so schlimm ift er^iiAt ermißt C« ^^schenk wieder weg- ÄZ geeiniöt^b^^^T^^Ä jÄÄ'WÄftwir haben I Akkgemeiner Anzeiger 6389 Anfertigung nach Maaß unter Garantie für guter Passen bei J. Pfeffer. 11 llllllltl/k j vlllll vll b. Kraft, Mechaniker, ... 6556 Neuenweg 46. N»tzmaschin-nb-standtheUe p-ts vorräthig. Eigene R-paraturwerkstätte. neuer bewabrter Construction liefert unter dreyahriger reeller Garantie ru günstigen Bedingungen 3U Bukskins & Paletotstoffe neu eingetroffen. Bekanntmachung. Die Lieferung von 20 Centner gebrochener Aepfel für das akademische Hospital in Gießen soll auf dem Submissionswege vergeben werden. Bewerber wollen ihre Offerten mit der Aufschrift „Submission auf Aepfel" versiegelt bis 7116 rum 3V September 1887 Vormittags 12 Uhr aus dem Verwaltungsbureau des akademischen Hospitals einreicheu. Gießen den 24. September 1887. Gr- Direction des akad. Hospitals. Mverfteigerung. Mittwoch den 28. September von Vormittags 10 Uhr an soll das Obst der Gemeinde Bettenhausen, bestehend in Aepfeln, Birnen und Zwetschen an Ort und Stelle versteigert werden. Zusammenkunft im Ort. Bettenhausen, 24. September 1887. Großh. Bürgermeisterei Bettenhausen. Ruckel. 7118 Mflvrrstcigerimg. DienStag den 27. September, Vormittags 10 Uhr, soll das der Gemeinde Annerod gehörige Obst, bestehend in Aepfel, Birnen und Zwetschen, meistbietend an Ort und Stelle versteigert werden. Die Zusammenkunft ist bei der Kirche. Annerod, am 23. September 1887. Großh. Bürgermeisterei Annerod. Engelhardt. 7u72 Arbeitsversteigerung. Mittwoch den 28. d. Mt-., Nachmittags 1 Uhr, werden in dem Schulhause dahier nachstehende Arbeiten an den Wenigstnehmenden versteigert: JL. H Maurerarbeit, veranschl. zu 247 20 Dachdeckerarbeit, „ „ 50 — Schreinerarbeiten, „ „ 61 10 Glaserarbeiten, „ „ 118 — Weißbinderarbeit, „ „ 140 — Zimmerarbeit, „ „ 90 — Staufenberg, am 24. Septbr. 1887. Großh. Bürgermeisterei Staufenberg. 7105 Vogel. Montag den 26. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, kommt eine Pachte Zimmerspähne in kleinen Abteilungen auf dem Zimmer- vlatz hinter der neuen Realschule zur Versteigerung. 7093 Aeitgeöotenes. Empfehle 2822 feine zarte Seife, 3 Stück 50 H. Jfi. Lehrmund, Sonnenstraße 7. Sodbrennen, schlechte Verdauung, trägen Stoffwechsel, Blutandrang, Schwindel, Kopfschmerz beheben Lippmann’s Karlsbader Brause-Pulver. Erb. in Sch. ä 1 u. j J6 50^ in d. Apotheken v. Giessen (Hirsch- Ap-), Laasphe, Marburg, Wetzlar etc. 7077 7083 Das gesammte Miliar ®U8 dem Machlaffe des Herrn Ang. Mendel- 'vhn, darunter ein fast ueuer Cass-nfchrank, soll nerhändig billig verkauft werden. Anzufehen tag- i von 2 bis 5 Uhr im! Hause Seltersweg 9. 7120 5X51 rat?! !W Druck V Mit den neuesten Schriften, Einfassungen und Maschinen ausgestattet, sind wir in der Lage, auch den weitgehendsten Anforderungen in Bezug auf geschmackvolle Herstellung der uns übertragenen Arbeiten genügen zu können. i Ueberoafime ganzer Werke. von Zeitschriften. X Größte, verbreitetste t deutsche Monatsschrift, alle Gebiete umfassend. — Musterhafte Gediegenheit und äußerst amüsanter Jnhaltdurch Mitarbeiter und Künstler 1. Ranges verbürgt.'— Viele Kunstblätter. Wertvolle Extrabeilagen. Alles in Allem: üelh'S ßlntt für jede Familie. Nur 1 Mark jedes Heft. Wegen hoher Auflage bestes Jnsertionsmittel. — Jetzt bc.s. zu beachten: Ein grandioses Panorama: „Die Jungfrau“ im Alpenolühen, von der.Wengarnatp aus gesehen. 7067 Jedermann einleuchten, daß man die dauerhaftesten und billigsten Schuhe und Stiefel nur direct beim Fabrikanten kaust. Nicht auf Lager habendes wird schnellstens nach Maß ange- fertigt, alle Reparaturen, auch von nicht bei mit qe- kauften Maaren, werden schnell und äußerst billig ausgeführt. Besonders mache auf meine neu eingeführten wasserdichten ” Hundslederstiefel für Damen und Herren 5g aufmerksam und bitte um gefl. Beachtung. 7081 K. Grünebaum Filiale in Gießen: Mcch. Schuhfabrik Filiale inMarburg: Kirchenplatz 8. Fabrik Sonnenstraße S Wettergaff« 23. Die Preise aller alkoholhaltigen Produkte steiaen in irolae Qm. i- October d. I. in Kraft tretenden neuen VranntweinsteuerqesetzeS ganz bedeutend und werden eine noch nie dagewesene Höhe erreichen. Ich theile nun meinen geehrten Abnehmern mit, daß ich durch qünstiae Bezüge in der Lage bin, la. ächt franz. Cognac, 9 Jahre alt, Punsch-Essenzen, Arrae, Rum und sonstige Lkqueure heute und so lange der Vorrath reicht, noch zu alten billigen Preisen verkaufen zu können. Hochachtungsvoll Kleinhenn. '■7 U W exg W W »kl* Verlag des „Giessener Anzeiger.“ L Brühl’sehe Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Giessen, Schulstr. 7 empfiehlt sich zur Mellons sämtlicher Druckarbeiten als: Circulaire, Adresskarten, Faetura’s, Reehnungsformulare, Avis-Briefe, Statuten, Eintrittskarten, Coneert- Programme, Widmungen, Visite- und Gratulations-Karten eto. * Wegen Anschaffung billiger und guter Instrumente (Orchestrions) wird jederzeit unentgeltliche Auskunft ertheilt Zur Stadt Frankfurt Schloßgasse 9. NB. Halte ein solches stets zur Ansicht. 7121 la. Dürkheimer Wein Haus sucht -is Vertreter - in den besseren Prioat-Gesellschaftskreisen eingeführte Herren bei hoh. Prov. I Offerten sub L. 61180 b an Haasenstetn & Bögler, Mannheim erbeten. 7113 7112 Gesucht ein gebildetes Mädchen zur Pflege und Beaufsichtigung von drei Kindern von 2-5 Jahren. Zu erfragen in der Exped. d. Bl. la. frischen Salm, diverse ger. fische, Gothaer Würste, abgekochten Schinken, Frankfurter Würstel, 20 verschiedene Sorten feinere «äse empfiehlt 7H9 C G Kleinhenn Beste weisse Kern* Seife per Pfund 27 H, 10 Pfund 2.50, 25 Pfund JL 6.—, Prima gelbe Harz.Keruseife, per Pfund 26 Deste weiße Schmierseife (Silber-Seife), per Pfund 23 Glycerin-Schmierseife, per Pfund 22 sowte Sst ReiS- u. Weizen-Stärke, Stärkeglanz, Borax, Calcinirte und crystallisirte Soda, Mayer's verbesserte Bleich-Soda, Bestes engl. Wascherystall, „Marke Sholl", Fettlaugenmehl. Verschiedene Sorten Waschblau in Pulver, Kugeln und Stangen, Azurblau empfiehlt in Nur besten Qualitäten zu brlligften Preisen 3995 Fr. Seibel. 7092 Ein überzähliges starkes Zugpferd zu verkaufen bet Ed. Silbereisen. Laubsägeholz & Vorlagen empfiehlt 7102 LouiS Lony, Marktstraße 23. , ?076 Ein Regulir-Füllofen (Hirzenhainer) billig zu verkaufen bei ___Philipp Uhl. Drei schöne Zucht-Eber, 9 Monat alt, Karfenrace, zu verkaufen bei 7071 __zu Sichertshausen. Die Obstbaum- und Rofenfchule von Ernst Lüttich in Oberursel a. Taunus empfiehlt in großer Auswahl kräftige, gut bewurzelte OvsthochstLmme, Zwergobstbäume in den besten Formen, sowie Rosenhochftämme. — Verschiedene erste Preise in Frankfurt a/M. 1884 u. Berlin 1885. Preisverzeichniß umsonst und post- srei._____________7080__________(H 65036) Blumentische, Sessel, Schließkörbe,Waschkörbe, graue Körbe empfiehlt 7103 JLoui» Lony, Marktstr. 23. 7090 Alle Sorten Schülermützen, sowie Kinderkäppchen nach neuester Mode, in großer Auswahl zu billigem Preis bei A. Schultheis junior, ________Kürschnermeifter, Seltersweg 21. Geröstetes Korn als besten und billigsten Ersatz für gebr. Caffee empfiehlt billigst Ludw« Thomas 7095] 10 Neuen Bäue 10. Carbolineum Giesen. Bestes und billigstes Anstreichmittel (giebt nußbraune Färbung) für alle Holzgegenstände im Freien sowie in der Grde, trocknet viel bester als andere derartige Fabrikate, ohne Zurücklassung ein. übl. Geruches. D. Petri II , Gießen. Verkaufsstellen in Gießen bei den Herren: 6289 Carl Hoffmann, Seltersweg. R. Schlabach Hachf.,Ludwigspl. unentgeltlich von unserem Secretariat zu beziehen. Die Direction. im 7074 7099 ziehen. H. Werner Grünbergerstraße 48. mtethen- i 7088 I Schwerhörigkeit 1 ;,1 in 4% 5o/o 3o/o 7084 Ein möblirtes Zimmer zu oer; miethen- Ostanlage (Wiesenstraße) 1 III. 7094 Ein möblirtes Zimmer zu ver- I ti 6 i 16.17-16.:!« 16.10-16. fc 20.37-20. 2 4.17—4.2'5 Iti a Wermischte Anzeigen. 7106 Ein tüchtiger Vorarbeiter, am liebsten gedienter Militär, gesucht. Es wird nur auf einen Mann reflectirt, welcher gelernter Tischler ist oder Kennt- niß vom Holzgeschäft hat. S. Katzenstein Tagesordnung: Statutenänderung, Auflösung. Dr. Stammler letten u. Handarbeiten, enthaltend gegen 2000 Abbildungen mit Be- Karten für Nichtmitglieder sind ä 75 bei den Counts-Mitgliedern, sowie an der Kaffe zu haben. DaS Comite. Consumverein« Die Mitglieder des 1875er Consumvereins werden auf Dien-tag 4. October, 3V2 Uhr zu einer Generalversammlung in den „Hessischen Hof" eingeladen. 4°/0 unif. Egypter Oblig. Darmst. Bank-Actien Disconto Com-Antheile Geldsorten. fasslich. Parlez-vous franqaisP (Franz.) 13. Aufl. Geh. 1 JL 80 geb. 2 J4 40 Do you apeak EnglishP (EngL) 12. Aufl. Geh. 1 JL 20 geb. 1 JL 80 Parlate italiano? (Ital.) 5. Aufl. Geh. 1 20 cart. 1 50 Habla V. CastellanoP (Span ) 3. Aufl. Geh. 1 Jü 20 cart. 1 JL 50 Falla Vmce. portuguezP (Portug.) Geh. 2 50 Spreekt Gij. de Hollandache taal? (Holl.) 2. Aufl. Geh. 1 50 Taler de DanskP (Dän ) 2. Aufl. Geh. 1 JL 50 Talar Ni SvenskaP (Schwed.) Geh. 1 JL 50 Mluvite ceskyP (Böhm.) Geh. 1 JL 50 Tud ön magyarul? (Ung.) Geh. 1 JL 50 Mowisz Pan po polakuP (Poln.) Mit Aussprache. Geh. 2 Jü Sprechen Sie russisch P Mit Aussprache. 2. Aufl. Geh. 2^50^. Türkdsche söjlemisinizP (Türk.) Geh. 2 50 H. Omilite Ellinika? (Neugriech.) 2. Aufl. Geh. 2 JL 50 Sprechen Sie Arabisch? Geh. 2 50 H. C. A. Koch’s Vera g. Leipzig. Sonntag den 2. October im Saale des Cafe §eib 4. Stiftungsfest mit Lanzunterhaltung. Anfang Abends 8 Uhr. Bier im Glas. 7075 Wir empfehlen die heutige illustrirte Beilage, den „praktischen Nathgeber im Obst- und Gartenbau ' betreffend, gütiger Beachtum- Bei dem sehr billigen Preise von einer Mark vierteljährlich hat srv das Blatt in l3/4 Jahren über 26000 Abonnenten erworben. sNo. 565] Aermietßungen. 7111 Eine Mansarden - Wohnung, im October beziehbar, zu vermietben. _________________Hammstraße 13. 7114 Eine Wohnung, 3 schöne Zimmer mit Zubehör, zu vermiethen. Näheres in der Exped. d. Bl-__ 1880 Russen Oblig. Portugiesen Oblig. do- 91.8 66.8 81.5 953 808 95 Ä 57.72 74.9 137.5 197.5'« Grossh. technische Hochschule zu Darmstadt. 1 Faehabtheilungen : Bauschule, Ingenieurschule (für Bau-Ingenieure und für Cultur-Ingenieure), Maschinenbauschule, Chemisch-technische Schule (für Chemiker und für Pharmaceuten), Mathematisch-naturwissenschaftliche Schule, Elektrotechnische Schule, Einjähriger Cursus für Geometer I. Classe, Winter-Cursus für Consolidatioes- geometer und Cultnrtechniker. Anmeldungen für das Winter-Semester 1887—88 bis zum 15. Oktober. Beginn der Vorlesungen am 18. Oktober. Programme sind Generalversammlung der Metallarbeiter-Kranken- und Sterbekasse. Montag den 26. September, präcis 8V2 Uhr AbendS (Restauration Lahnstein). Tagesordnung: I. Geschäfts- und Kassenbericht. II. Wahl eines Bevollmächtigten und zweier Ersatzmänner zur Unfallversicherung. .Wegen Wichtigkeit der Tagesordnung und Feststellung der Unfallversicherungspflichtigen ist das Erscheinen sämmtlicher Mitglieder erforderlich. 7078_______________________________________Die Orl-verwaltung lei Coursbericht der Irankfurter Börse. Reichsbank-Disconto 3°/„ S3. September 1887. Franks, Bank-Disconto Ä™ We Journal • Lesezirkel und meine Leihbibliothek bestens empfohlen. Kehsenfeld'g Univerfitäts-Bulii- und Antiquariat (!9t. Baltz) Gießen. Clavieretlmnien im Abonnement und auf Einzelbestellung 2999 Piano-Reparaturen in vorzügl. Ausführung zu billigen Preisen; Kosten-Voranschläge gratis. Wilhelm Rudolph in Glessen. Tanz-Unterricht. Mein Tanz-Unterricht beginnt Montag den 17, Oktober. Anmeldungen erbitte ich vorher in meiner Wohnung: Weidengaffe 7. _____________________________________Univ.-Fecht- und Tanzlehrer... Sprachführer. I Practisch und leicht! sckreibung, welche das aanze Gebiet der Garderobe und Leibwäsche für Damen. Mädchen und Knaben, wie für daS zarten Kindesaller umfassen, ebenso die Leibwäsche für Herren und die Bett- und Tischwäsche rc., wie die Handarbeiten tii ihrem ganzen Umfange. 12 Beilagen mit etwa 200 Schnittmustmr 4% Oesterr. Goldrente 4V5% Oesterr. Silberrente 4% Ungar. Goldrcnte 5o/o 1871/1873 Russen Oblig. Central-Kranken- und Sterbekasse der Schuhmacher Gießens. SZebpctton: A. Schcyda. Druck und B-rlaj, der Brühl'schm Druckerei (gr «6r. Pietsch» in Gießen. Die heutige Nummer enthält 3 Blätter. Wrr warnen hiermit Jedermann, unserer Tochter Dina Pfeiffer auf unseren Namen etwas zu borgen, da wir für nichts haften. Heinrich Pfeiffer und Frau, Wetzsteingasse 13. 7101 Ein Regenschirm stehen H blieben. Sonnenstraße 25 im Laden. Die Modenwelt. Illustrirte Zeitung für Toilette und Hand- arbeiten. Monatlich 2 Nummern. Preis Vierteljährlich je 1,25 ~ 75 Kr. Jährlich eescheinen: 24 Nummern mit Toi- Wiederbeginn der Proben Dienstag den 27. September, Abends 8 Uhr Gymnasium.7097 20 Francs-Stücke do. in Vi Engl. Souvereians Dollars in Gold für alle Gegenstände der Garderobe uni) etwa 400 Muster-Vorzeichnungen für Weiß- und Buntstickerei, Namml» Chiffren rc. Abonnements werden jederzeit angenommeZ bei allen Buchhandlungen und Post- anstalten. — Probe-Nummern gratis uni franko durch bie Expedition, Berlin W, Potsdamer-SV iße 38; Wien I, Opern, aaste 3. 7091 Durch Wegzug der Frau Pfarrer Bekker ist der 3. Stock per 1. Januar 1888, eoent. früher, zu vermiethen. Earl Demuth, Schillerstraße 5. 7096 Ein kleines Familienlogis zu vermiethen bei ___Metzger Seng, Seltersweg 50. 7100] Eine schöne Wohnung, 3 Z., Küche, mit allem Zubehör, im Nebenhaus Asterweg 50 zu vermiethen.__ 7069 Wolkengasse 26 ist der mittlere Stock zu vermiethen und bis 1. November zu beziehen._______ 6844 Eine fr. Wohn., 3 Z., abgeschl. Korr. u. Zubeh., ist Bauens halber per 1. Nov- zu vermiethen. ___Bleichstraße 7, II. St. 6824 Ein neu hergerichtetes Logis von 2—3 Zimmern ist per 1. October ander- weit zu vermietben. Näheres Neustadt 31. 6800 Zwei Wohnungen zu vermiethen bei Wilhelm Lange, Bäcker.__ 6512 Zum 1. October ein möblirtes Zimmer zu vermiethen. Christian Hrutig, Asterweg 5. 6291 Der Hl. Stock Bismarckstraße 6 zu vermiethen und am 1. Oktober zu be- Vertretung gesucht. Ich suche für den Verkauf meiner Herde und Maschinen für Kötel- und Privatküch««: emen tWiflcn Vertreter, welcher Metallbranche kennt. Eoent. bin ich b - reit einem foliden Hause den Alleins verkauf für Gießen und Umgegend?' übertragen. 71 K (£. Kalkbrenner, Hoflieferant. Wiesbaden Fabrik für Herde und Oefen, Centralheizungen, Jnstalationen. -Nost-ge 344OOO^daf verbreitetste ata * rutschen Blätter überhaapt^anherdem^ 'Heinen Uebersetzuugen in zwölf fremdm Sprachen. -- 7098] P^rdeknechtfindetJ^E^ Religiöse tfersaramjuna Sonntag d. 25. Sept., Abends 6 Ubi- Lvweugaffe yg , 707(| 7086J Einen Lehrling sucht aus's Comptoir per sofort Lackfabrik Megerle, Friedberg i/H. f Tüchtiges Dienstmädchen ge- «ucht.____________________Schulstraße 4. 7117 Ein ordentl. Mädchen für alle Hausarbeiten gesucht. Ludwigsplatz 14. Gehörübel aller Art insbesondere hartnäckige und veraltete Fälle werden schnell und dauernd gebeffert und geheilt durch den neu erfundenen patentamtlich geprüften und bekannt gemachten Gehör-Behandlungs- Apparat, wofür ein Kaiserin Reichs- Patent für Deutschland, sowie Staats- Patente von fast allen Ländern ver- liehen wurden, z. B. ■ Belgien, Luremburg, Italien, l?ng- ■ land, Spanien, Oesterreich etc. UeberaH Beifall und höchste An- M erkennungen in wissensch. Kreisen. ■ Aehnliches eristirt überhaupt ■ nicht! Jeder kann die Erfindung ganz seinem Leiden entsprechend an- wenden. Als Vertreter des Erfinders ■ werde ich in Gießen im Hotel Ein- Ml Horn am 28. September, von 9 bis ■ 1 Uhr Vormitt, und 3 bis 6 Uhr I Nachm. zu sprechen sein. Alle Ge- ■ hörleidenden aus Stadt und Um- M gegend lade ich zum Besuch ein. ■ Sl. Wittmann, 7087 I ehem. Kgl. Ober-Lazareth-Jnsp., W Weferlingen (Provinz Sachsen). 7109 Ein Kindermädchen nach Frankfurt a. M. gesucht. Näheres Wallthorstraße 36. Pelzwaaren werden nach neuester Mode umgearbeitet. Reparaturen, sowie alle in's Kürschnerfach einschlagenden Arbeiten werden gut und billig ausgeführt bei 7089 A. Schultheis junior, _______Kürschnermeister, Seltersweg 21. 7108 Zwei Herren suchen zum j. October möblirtes Zimmer mit Kadi- net. Offerten unter M. B. erbeten an die Exped. d- Bl. 6782 Ein möblirtes Zimmer zu vermiethen. Grünbergerstraßei 31. 7107 Ein möbl. Zimmer, passend für Einj., zu Derrn, eoentl- mit Pension. __Grünbergerstraße 18, 1 Treppe. 7079] Gut möblirtes Zimmer zu vermiethen.____Tiefenweg 6. 7022 Ein schön möbl. Zimmer mit Cabinet zu vermiethen. Schulstraße 9. 7073 Ein Zimmer zu vermiethen. __Kaplansgaffe 10. 7085 Zwei möblhte Zimmer zu vermiethen- Sonnenstraße 3, II St. 51891 Scheuer mit Stall zu vermiethen bei______Dr. Weber, Wetzsteingasse 48. 6807J Laden mit Wohnung per 15. October zu vermiethen. Neuen Bäue 17, part- 4% Preußische Consols 106.40 31/2°/o do. 100.20 4% Nassauer Oblig. 4% Bayerische Oblig. 102.60 105.40 4% Badische Oblig. 104.90 4% Hessische Oblig. 4% Franks. Hypothbk.-Pfandbr- 105.40 alte 101.20, neue 102.20 3V2% do. 41/3% Franks. Landwsch. Creditbk.- 97.30 Öblig. 103.00 4% Hamb. Hypothbk.-Pfandbr. 102.00 3*/-?/o do. 97.40 5% Buderus Oblig. 103.20 3V2°/o Solms-Braunf. Oblig. 95.40 4% Gießener Oblig. 103.50