Nr. 274] l Erstes Blatt. Donnerstag dm 34. November E7. Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für dm Kreis Gießen. Wureaur schulst raße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. % Mark 20 Pf. mit Bringerloha. ................ Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. .................................. Illi Hl III II W Amtlicher Pßeiü Betreffend: Maßregeln gegen das Bagantenthum. 20. Navem°b?°? *3 hVs^ße&en6t?eten^tU^n £ffrpfIe8aUrrS3fiaHonenf.^un?|en m,b Grünberg genehmigt hat, ist diese Einrichtung de» WMWVSWZMWW Die Naturalverpflegungsstatisnen befinden sich: * 1) in der Herberge zur Heimath zu Gießen, 2) bei Herrn Konrad Groß in Grünberg, „ ... , „ 3) bei Herrn Wilhelm Heßler in Hungen. Großherzoglichen"Bürgermefitere?en.^^"^^^^^^^^"^""E" finb in ließen das Großherzogliche Polizeiamt und in Grünberg und in Hungen die betreffende» und ßantoirtb^ s f°m f"“." Arbeitsnachweisestelle verbunden werden. Wir richten daher an alle Industrielle, Gewerbtreibeude (Sieben, den 5. November 1887. Großherzogliches Kreisamt Gießen. _______ Dr. Boekmann. yerrathen. (Köln. Ztg.) — Die ,Berl. Pollt. Nachr." bezeichnen die Meldung der Blätter, daß eine Vorlage ausgearbeitet fei, wonach die fremdländischen Papiere einer besonderen Abgabe zu unterwerfen seien, als in allen Punkten unzutreffend. Daß bei der rapide wachsenden Placirung fremder Werthe in Deutschland die Frage einer Präeipualbefteuerung solcher Papiere erwogen werden könnte, wäre nicht , «eiter «u oerrounberti; dagegen sei sicher, daß j.tzt ebenso wenig wie gelegentlich ftüherer Erwägungen irgendwelche endgültige Eiuschlllffe gefaßt seien, ein bezüal > Gesetzentwurf also auch nicht auigeardeitet sein könne. ; — Bet den heutigen Stadtoerordnetenwahlen der dritten Abtheilung wur- ■ bin Schmidt Wienstruck, Herbig, L mzerhans, Morche, Namklau, Naß, Frehndrich i und Schul, ssämmtltch freisinnig), ferner Bailleu, Zietyen und Pretzel (Kartell- i mrtei) gewählt, außerdem findet Stichwahl zwischen Berliner (sretfinnias und Spleirsiößer (Socmidemokrat) statt. VJ Karlsruhe, 22. November. Der badische Landtag ist heute Mittag 12 Uhr von dem Großherzog mit einer Thronrede eröffnet worden, in welcher er heißt: „Wir begegNtN uns in sorgenvoller Zeit: ein theures Leben, aus = welches Kaffer und Reich ihren Stolz und die schönsten Hoffnungen gebaut ist I von schweren Leiden bedroht. Durch innige Bande des Bluter, der Liebe und j Freundschaft ihm zugrthan, ist mein Haur durch diese Heimsuchung in liefe Be« irübniß versetzt. Mir uns «heilt mein lhear-s Volk, thellen alle deutschen Herzen oiese bangen Sorgen. Ich weiß, daß auch Sie von dem Mitgefühl ganz durch- drungen sind. Ber trauen wir aus Gotte« Gnade, die un» so oft schon durch Kreuz zum Lickt gefühlt/' - In der Thronrede wird sodann ein Gesetzvor- schlag angekünligt, „welcher den wiederholten Anträgen dec Leitung der katholischen Kirche des Landes durch den Verzicht auf einige vom staatlichen Interesse nickt mehr gebotene Einschränkungen unter voller Wahrung der erprobte« Grundlagen der kirchenpvlitischen Gesetzgebung entgegenkommt." Im Uebrtgen weiden angekündig!: Vorlagen zur Regelung der kirchlichen Besteuerung, über Ausstellung gerichtlicher Erbbescheinigungrn, gegen die Z wsplitterung ber Hoigüter und über Einsührung der landwirthschastlichen Unfallversicherung. Hinsichtlich de« Budgets heißt e«, dasselbe gewähre im Gan,en em ersreuliche« Bild der Finanzlage. Durch die zu erwartenden Erträge der Branntweinsteuer werde es möglich, dar Budget im Gleichgewicht vorzulegen. . B dE Großherzogthuur Hessen, 19. November. Die pro- testanttsche Kirchs befi Landes bezieht einen von jedem Landtag r.eu zu bemißt* gencen Staaicbdtrag von 176,000 JL An die Zweite Stänbekammer bat der Ausschuß d'S Evangelischen Vereins jetzt eine Vorstellung gedd)iet, worin die fefte Bewilligung des Beitrages nnb dis Erhöhung auf 200,000 erbeten Ard unter Hmweis auf die Steliunq ber karholifchen Kirche tn H-sien. Dem Verneymen nach ist bie Regierung ber Vorstellung günstig gestimmt, was wohl scysn im Staatshaushalt Ausdruck findet. (Köln. Ztg.) d/rlin, 22. November. Der Kaiser stand heute Vormittag um 10 A Uhr auf, nahm bie Vorträge Perpor.cher's, oes Polizeipräsidenten unb eine Reche militärischer Meldungen entgegen und arbeitete dann mit dem Cdef des Militär Cabwetr General v. Albedyll. Berlin, 22 Rovbr. Der Fürst nr.b die Fürstin Bismarck und Graf Rantzau find heute Nachmittag 5V2 Uhr nach Friedrichsruhe abgererst Der Fürst hatte vorher einen Besuch bts Prinzen Wilhelm. Berlin, 22. November. Die einstündige Unterredung, welche Fürst Bismarck mit dem Kaiser von Rußland gehabt hat, steht noch immer im Mittelpunkt der politischen Unterhaltung. Es ist selbstverständlich, daß dieselbe zu keinerlei Abmachungen oder gar Bündnißabschlüssen geführt hat. Immerhin hat sie in einem wesentlichen Punkte zu einer sehr erwünschten Aufklärung geführt. Wie uns von unbedingt zuverlässiger Seite mitgetheilt wird, ist im Laufe dieser Unterredung festgestellt worden, daß dem Czaren eine ganze Reihe von Briefen und Depeschen über die Haltung des Fürsten Bismarck in der bulgarischen Frage vorgelegt worden sind, die von Anfang öis zu Ende gefälscht waren und die, wenn sie echt gewesen wären, in der Thal dem Czaren allen Grund gegeben haben würden, erzürnt zu sein, der Politik des Fürsten Bismarck zu mißtrauen und ihn gegen dieselbe zu verhetze^. Die ursprüngliche Quelle dieser Fälschungen ist alsbald ermittelt worden; es genügt, vorläufig mitzuthetlen, daß sie orleanistischen Ursprungs ist und daß sie vielleicht noch der Staatsanwaltschaft Anlaß zum Einschreiten bieten wird. Dem Fürsten Bismarck ist es rasch gelungen, den Ezaren davon zu überzeugen, daß er in dieser Hinsicht ein Opfer der schlimmsten jesuitischen Kniffe geworden sei und hätte die Unterredung auch nur diesen Erfolg allein aufzuweisen und diese großartige Jntrigue einer europäischen Kriegspartet zu enttarnen, so würde sie schon in nicht unwesentlichem Maße zur Erhaltung des europäischen Friedens beigetragen haben. Im Laufe der Zusammenkunft hat sich aber auch noch ferner herausgestellt, daß ein kleiner, aber einflußreicher Theil der hiesigen Hofkreise dazu mitgewirkt hat, bei dem Czaren den falschen Glauben zu erwecken, als wenn der Reichskanzler in seiner auswärtigen Politik nicht in vollem Einklänge mit Kaiser Wilhelm stehe, sondern von diesem nicht selten nur widerwillig die Genehmigung seiner Vorschläge und seiner Politik erhalten könne. Auch in dieser Hinsicht hat der Czar bei der jetzigen Zusammenkunft leicht eines befferen und richtigeren belehrt werden können. Im Uebrigen wird von allen Seiten bestätigt, daß der Charakter der Unterredung ein gefälliger und nahezu freundschaftlicher gewesen ist. Die einzelnen Beschwerdepunkte sind zur Sprache gekommen und zum Theile aufgeklärt oder richtig gestellt worden. Ob die Unterredung auch wettere praktische Folgen für das fernere gegenseitige Verhalten der beiden benachbarten Kaisermächte zeitigen wird, kann freilich erst die Zukunft lehren und wird zunächst der Ton der russischen Zeitungen äußerlich Telegraphische Depeschen. Wolff^S tele-r. Eonefpon-enr-Brrrearr. «.^dariS, 22. November. Es verlautet, Clemenceau, Freycinet, Floquet und Goblet waren bei der gestrigen Unterredung im Elysöe mit Grevy übereinstimmend der Meinung, daß eine präsidentielle Krisis vorhanden sei, Grevy soll diese Ansicht nicht gethetlt, sondern am L-chlusse der Unterredung vielmehr erklärt haben, daß er sich an andere politische Persönlichkeiten zur Mitwirkung behufs Beseitigung der Krisis wenden werde. — Grevy conferirte heute Vormittag mit Brisson, welcher erklärte, saaen in muffen, er halte die Krisis nicht für eine ministerielle, sondern für eine präsidentielle Auf das Ansuchen Greoy's, dies zu begründen, erwiderte Brisson, es würde peinlich iein, Grunde hervorzuheben; diese Gründe lägen überall offen. Brisson erinnerte auch am Somttag bet der Zusammenkunft der Gruppe der Unabhängigkeit die Ansicht vertrat, Niemand habe das Recht, die Demission des Präsidenten zu fordern; er sei der Ansicht, nur der Präsident könne die Demissionsfrage stellen. Paris, 22. November. Grevy empfing heute Vormittag auch den Senats- prastdente« Leroyer. Dem „Journal des Debats" zufolge sprach sich Leroyer vor sowie Brisson aus. Es verlautet, daß Grevy morgen Ribot und andere politische Persönlichkeiten in's Elysöe berufen wird. In parlamentarischen Kreisen wird der Mißerfolg der Schritte Greoy's bet hervorragenden Politkkern lebhaft besprochen und die präsidentielle Krisis für schwierig vermeidbar gehalten. Washington, 22. November. Der Gesandte der Vereinigten Staaten in Berlin, Mr. Pendleton, war vom Staatssecretär Bayard beauftragt worden, Kaiser Wilhelm anläßlich der Krankheit des Kronprinzen die Thcilnahme des Präsidenten unb der Vereinigten Staaten auszudkücken. Daraufhin thetlke der deutsche Gkßmoie in Washington dem Staatssecretär Bayard mit, er sei beauftragt, ihn zu e> suchen, dem Präsidenten den herzlichsten Dank des Kaisers für die innigen Ausdrücke der Theil- nahme, die ihn tief gerührt hätten, abzustatten. Seite 2. Monat Jan Seite 3. Ausgaben uar 1888- Monat Januar. 50 für 1 Ctr. Raps f. kl. Ausgaben An Haushalt 3- I 316 9 Bestand an Baargeld Von A. Schultze maßen aussehen. Einnahme. Ist das geschehen, so kann mit den Eintragungen begonnen werden. Zu dem Zwecke stellt man genau fest, wie viel Geld am Morgen des Tages, an dem man die Buchführung beginnen will, im Hause vorhanden ist. Das trägt man auf der linken Seite ein, darunter werden nun auf derselben Sette alle Einnahmen so eingetragen, daß in die erste Reihe das Datum kommt, sodann wird gesagt von wem man das Geld bekommen hat, sodann wofür und zuletzt welchen Betrag. So eine Eintragung beseitigt wären, die heute noch herrschen, würde es manchmal weit besser mit dew Erträgnissen stehen. Die Düngerdehandlung ist so ein wunder Punkt, der Landmanm elke»nt in dem Dünger noch immer nicht recht das im wahren Sinne des Wortes- Werlhvolle, das in ihm enthalten ist und behandelt ihn darum häufig recht unvor- ichtig Da wird der Dünger auf das Feld gefahren, in kleinen Haufen abgeladen rnd bleibt nun oft lange Zeit so liegen. Ganz abgeiehen davon, daß die Verwandlung, die durch das Liegen in kleinen Hausen in Dem Dünger oorgeht, seine Qualität nicht verbessert, ist als Hüuplnachtheil die vom Regen hcrbeigeführte Auslaugung zu bezeichnen. Die Rässe führt eine Menge Pflanzennährstoffe hinfort, und zwar nur in das kleine Bodenstück, welches unter dem Haufen liegt. Diese einzelnen Stellen werden, also reichlich gedüngt, während der übrige Theil des Ackers darbt, ein ungleichmäßiger Stand der Frucht ist die Folge dieses Verfahrens. Wo es an Zeit gebricht, den aus' das Feld gebrachten Dünger gleich unterzupflügen, was immer das Beste ist, da sollte er wenigstens gleich ausgebreitet werden. Das erfordert wenig mehr Zeit und hat den Dortheil, daß die durch Auslaugung geschehene Fortführung der Pflanzennährstoffe wenigstens dem ganzen Acker zu Gute kommt. — (Des Landwirths Einnahme- und Ausgabebuch.) Im ganzen Jahre gibt es keine bessere Zeit, an die Einrichtung einer Buchführung für den Landwirth zu denken, als es der Herbst und Winter ist. Wenn die Arbeiten für die Herbstbestellung beendet sind, tritt für den Landwirth eine Ruhepause ein, die er mit der Einrichtung einer Buchführung sehr vortheilhaft aussüllen kann. Wenn Jemand nicht die nöthige Qett hat, um gleich eine vollständige Buchführung einzurtchten, so schadet es durchaus nichts, wenn nur allmählich und schrittweise damit vorgegangen wird. Die noth- wendtgsten Nachweisungen sind die über die Geldeinnahme oder Ausgabe und die über Forderungen und Schulden. n , , r. Gewöhnlich ist es der Mangel an Baargeld, der den Landwirth am leichtesten in Noth bringt, über die Einnahmen des Hauses und die Ausgaben muß daher zunächst ein Ueberblick verschafft werden. Das geschieht, wie der Kaufmann es nennt, durch ein Kassabuch oder durch ein Einnahme- und Ausgabebuch, wie man es gemeinverständlich nennen kann. Zu diesem Kassabuch wird am besten ein Schreibheft in Quartformat abgenutzt, oder es wird gewöhnliches Schreibpapier so geknifft und zusammengeheftet. Gut ist es, wenn das Buch Itniirt ist, das erleichtert die Ueberficht sehr. Selbst hergcstellte Bücher soll man daher mit den nothwendigen Linien versehen. Die erste Seile des Buches wird nicht benutzt, auf den kaufmännischen Handelsbüchern stehen auf diesem Blatt meist die Worte „Mit Gott" und die Landwirthe werden sie daher dem Rechnungsbuch auch voranstellen. Die zweite und die dritte Seite werden nun folgendermaßen eingerichtet. Die erste Linie am oberen Rand wird, als Kopf- linie, dick gezogen, fodann werden Längslinien gezogen, so daß die zwei Seiten folgender- Eingesandt. Gießen, 23. November. Wie aus dem Annoncentheil hervorgeht, wird Herr Voigt, Prediger der freireligiösen Gemeinde in Offenbach, am Donnerstag Abend in dem Saale des „Prinz Earl" einen Vortrag über „Glauben und Wissenschaft" halten. Das dem Herrn Voigt eigene, hochbegabte rednerische Talent und das gewählte Thema lassen erwarten, daß der Vortrag ein höchst interessanter sein wird, den gratis zu hören sich für Damen sowohl wie für Herren, die sich dafür interefsiren, Gelegenheit bietet. C. 1 | 55 1. 2. Lokales. Gießen 23. November. Die Reihe der Vorträge zum Besten des Baufonds für eine zwette evangelische Kirche wird am Freitag Abend Herr Professor Harnack von Marburg eröffnen. Wir machen an dieser Stelle noch darauf aufmerksam. Emen Gelehrten wie Harnack über Augustin sprechen zu hören, bedarf kemer weiteren Empfehlung. ------ --— Darmstadt, 22. November, lieber die in den Gemeinden Hirzenhain und Merkenfritz im Kreise Büdingen neuerdings oorgekommenen Erkrankungen an Trichinose kann nach den amtlichen, übrigens noch nicht abgeschlossenen Erhebungen soviel mitgetheilt werden, daß in ersterem Orte acht und in letzterem eine Person unter den augenscheinlichen Symptomen von dieser Krankheit befallen^ worden ßnd. Die Jnfeclton scheint durch unterm 30. October genossenes rohes oder,boch nicht durch- gcbratenes Schweinefleisch stattgehabt zu haben; solche Personen, welche.davollständig durchgekochte Fleisch genossen hatten, sind verschont gebtteben; 3 ber Erkrankten gehören der Familie desjenigen Metzgers an, durch welchen das infectiose Thier Seschlachtet.war und zum Verkauf gelangte. Die Untersuchung der in dem betreffenden.Geschäfte zur Zeit vorhandenen Fleischwaaren aus Trichinen hat bis letzt zu einem positiven Restiltate nicht 0^l^a, 22. November. Beim Wiederzusammentritt der zweiten Kammer wird von mehreren rheinhessischen Abgeordneten.unterstützt von einigen Abgeordneten nus Starkenburg ein Antrag auf Aushebung des Brückengeloes für Fuhrwerk bei der Straßenbrücke hier und bei der Schiffbrücke in Antrag ist hauptsächlich durch eine Agitation aus landwirthschastlichen Kreisen hervor- gerus — baut Bekanntmachung des Kreisamtes Mainz ist mit dem Ausrichten der 5 Nadelwehre im Maincanal begonnen und wird der Stau wiederhergestellt. — Der Import von Zwetschen und Pflaumen aus Rumänien nach der hiesigen Gegend war dieses Jahr ein ganz enormer. Das Bankhaus Bamberger L Eo. hier hat allein nahezu eine Million Mark für solche Lieferungen nach Rumänien über; mtttelt Anschluß an einen von Herrn Lehrer und Redaoteur Hoffmann gestern über die Weltsprache gehaltenen Vortrag hat sich hier auch ein Volapük - Elub gebildet. Besonderes Interesse für die Weltsprache bekundet hier die Damenwelt. Dorlar, 29. November. Eine seltene Jagdbeute ist dieser Tage dem Muller Herrn Peter Amend von hier zu Theil geworden. Derselbe schoß nämlich am verflossenen Donnerstag einen wilden Schwan, deffen Länge, vom Hintertheil bis zur Schnabelspitze gemessen, 1 Meter 60 Zentimeter betrug, wahrend seine Flugelbreite sich auf 2 Meter 30 Zentimeter bemaß. Sein Gewicht betrug 23 Ptttnb. Das Thier hatte unter den Mühlrädern Schutz gesucht, wo es von der Kugel des Mullers ereilt wurde. Schildbürgerftücklein.^ Die Brüsseler „Ehronik" erzählt folgendes iamose Schildbürger-Stückchen von der belgischen Militärverwaltung. Seit fünfzehn wahren ist das bei Antwerpen belegene, die Einfahrt in die Schelde beherrfchende Fort Philippe mit gezogenen, von den Krupp'schen Werken gelieferten Stahlkanonen von 28 Zentimeter Durchmesser ausgerüstet. Die erforderlichen Geschosse wurden geliefert, abaenommen und ohne sie zu erproben als „Staatsgeheimmß" verschlossen. Seitdem werden die erforderlichen Schießübungen zur Ausbildung der Artillerie dieses Forts mittels aus Holz angefertigter Geschosse abgehalten. Jetzt traf plötzlich der Befehl ein, Schießübungen mit den richtigen Geschossen abzuhalten; sie wurden aus den sorgsam verschlossenen Magazinen herausgeholt und da stellt sich denn heraus, daß sie einen Durchmesser von 29 Zentimeter hatten, also für Kanonen von 28 Zentimeter nicht verwendbar sind — also treffliche Kanonen, aber keine Geschosse! Die Prüfungs- Eommission soll bei dieser Entdeckung einen höchst eigentümlichen Eindruck er; jo.cft au§ Sachsen.) Ein Rekrut auf Schildwache. General geht vorüber und da der Posten von ihm keine Notiz nimmt, stellt er sich vor ihn hin und sieht ihn strenge an. Da fällt dem Rekruten ein, was er zu thun hat, er ruft aus: „Ei herrjemersch, Herr General, beinah hält ich Sie nich erkannt. — Rrrrrrraus!" Das klingt wie „Bliemchen!" — ^Studenlenlogik.) Student, einen Anschlag an der Universität lesend: „Am letzten vorigen Monats wurde im Hörsaal für Cioilrecht ein Portemonnaie, enthaltend 3 rkfflich zum Reinmachen von Fußboden, Thüren u. Fenstern, ?um Reinigen von Geschirren. Alleinverkauf bei [8686 Fr Seihet. Ein Haus 2239 mit schönem Laden in frequenter Sage ist unter günstigen Bedingungen zu Der», kaufen- Näheres in der Exp. d. Bl Seiigeöotenes. dusch ®tbtu beab^ Mtiyen ihre beiden neben einander liegenden Häuser, Kreuzplatz 1 und Sonnenstraße 32, unter günstigen Bedingungen zu ver- kaufen. 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M. ». « an 1000 bläust sich nach Plan All bei einer Dividende von 42»/o der Jahres- Für eine Versicherung aus Lebensjeit von iUtr. wuv 45 jzhnge» prarnte diese j. >8. für &uf $lt 12.93.’ 14Z77 16.30 t^uchtbausstraie ausgenommen) schon nach der ersten Prämie«. Di- Policen der Bank find (Betrugssall^ und be„ burd) (Mte5ftörung oo_cr schwer-Krankheit v.ra,.tagten ,ahwng (allo uidjt erst nach mehreren Jahren) «»"-''«'""ii Aasdezakluna der volle« VernchernngSsumme statt. Selvstm0r»fällen findet und ’Äw, SB nania0e 28, E. Mfchb-ch, »-l'-rsmeq .__874-_ Einträge nehmen entgegen die Wt.eter, 19. h»».--------— I «um Au« und Verkauf eines größeren . Quantums I. Claffe Buch«n »renn- s — _____________- boll, welches sehr billig ist, em , 8724] Ein junges Mädchen von hier j^beilhaber gesucht, welcher den i ,u Hausarbeit gesucht Berkaus für Gießen und Umgegend eübaniage^Oartem^ , ’ Anfragen befördert die 8733 ®n Kellner sucht Stelle. 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