Erstes Blatt. Sonntag dcn 24. Juli 2^ 169 erstes Bian. «Lonnrag ocn 1887. Kießmer Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. 7. nnt «usn.^ Amtlicher HHeil. Betr.: Die Unterbringung jugendlicher Uebelthäter und verwahrloster Kinder. Gießen, den 21. Juli 1887. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Unter Bezugnahme auf das Gesetz vom 11. Juni 1887 „die Unterbringung jugendlicher Uebelthäter und verwahrloster Kinder betr." sehen wir 'ihrem Bericht darüber entgegen, ob sich in Ihren Gemeinden verwahrloste Kinder befinden, deren Unterbringung in andere geeignete Familien oder in eine Erüehmgs' oder Besserungs-Anstalt als nöthig erscheint und in welcher Weise im Augenblicke für diese Kinder gesorgt ist. Nach Art. 1 des Gesetzes kann ein Kind, das nach Vollendung des sechsten und vor Vollendung des zwölften Jahres eine strafbare Handlung begangen hat, dann in eine geeignete Famllie oder in einer Besserungs-Anstalt untergebracht werden, wenn mit Rücksicht aus die Beschaffenheit der strafbaren Handlung auf die Persönlichkeit des Kindes der Eltern ober sonstigen Erzieher desselben und auf dessen übrige Lebensverhältnisse zur Verhütung weiterer sittlicher Verwahrlosung diese anderweite Unterbringung des Kindes als geboten erscheint. Sodann kann diese Maßregel bei Kindern und jugendlichen Personen auch noch unter den in Art. 1 pos. 1, 2 und 3 des Gesetzes erwähnten Fällen ■getroffen werden. । Die Kosten der Unterbringung des Kindes sind zunächst von den aus privatrechtlichen Titeln zu dessen Alimentation Verpflichteten (Eltern, Großeltern) einzuziehen und wenn solche nicht vorhanden ober unvermögend sind, aus dem etwaigen eigenen Vermögen des Kindes zu bestreiten. Sind zur Mimen- ttation des Kindes verpflichtete Personen nicht vorhanden oder sind dieselben unvermögend und besitzt das Kind kein eignes Vermögen, so fallen die Kosten der Unterbringung nach Art. 10 des Gesetzes derjenigen öffentlichen Kasse zur Last, welcher eine etwaige Armenunterstützung des Kindes oder der Eltern desselben obliegen würde. Jedoch werden dieser öffentlichen Kaffe die Kosten des eigentlichen Unterhalts und der Erziehung, sowie der etwa nothwendig werdenden Für- ssorge bei der Beendigung der Unterbringung zur Hälft« aus Staatsmitteln wieder umersetzt werden. vr. B o e k m a n n.__________________________________________ Bekannt«! achung. Es wird hierdurch zur Kenntniß der Jntereffenten gebracht, daß die Section III der Südwestdeutschen Holz-Berufsgenoffenschast zu Mainz den Herrn Ingenieur Gustav Keim zu Frankenthal zu ihrem Beauftragten ernannt hat- Gießen, den 22. Juli 1887. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Boekmann. _ Gesunde«: 1 Kinder-Strohhut, 1 Portemonnaie mit Inhalt, 2 Taschentücher, 1 Wachstuchschürze, 2 Paar Kinderstrümpfe, 1 Handtuch und 1 Badehose, 1 Halstuch, 1 Cravatte, 1 Päckchen Cichorie, 1 Zirkel, mehrere Schlüssel und Hundeblechmarken. Gießen, am 23. Juli 1887. Großherzogliches Polizeiamt Gießen- __Fresenius. Das Großherzogliche Stcuer-Commiffariat Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien Allendorf a. d. Sa^n, Garbenteich, Heuchelheim, Klein-Linden, Rödgen und Ruttershausen. Wir müssen Sie um umgehende Einsendung der Bau- und Cultur-Veränderungs-Verzeichniffe nebst etwaigen Meßbriefen hierdurch ersuchen. Gießen, den 22. Juli 1887. Süffert. Deutschland. Darmstadt, 22. Juli. Am 11. d. Mts. wurde der Forstaccesstst Karl Bus aus Heubach zum Forstaffeffor ernannt. Darmstadt, 21. Juli. Das Großherzogliche Regierungsblatt Nr. 23 enthält: Bekanntmachung Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz, die Ausdehnung der ärztlichen Prüfung auf die Schutzpocken-Jmpfung betreffend. Straßburg, 21. Juli. Reichstagswahl an Stelle des verstorbenen Reichstags-Abgeordneten Kabls. Im Ganzen wurden nach den bisherigen Zusammenstellungen 10,630 Stimmen abgegeben, hiervon waren 2936 unbeschrieben und deshalb ungiltig, 6474 lauteten aus den Rechtsanwalt Petri, 1163 aus den Generalseldmarschall Grafen Moltke, die übrigen Stimmen waren zersplittert. Rechtsanwalt Petri ist sonach gewählt. Oesterreich. Bad Gastein, 22. Juli. Se. Maj. der Kaiser begab stch gestern Abend nach 8y2 Uhr zur Gräfin Lehndorff, welche zu Ehren Sr. Majestät eine Soiree veranstaltet hatte. Heute Vormittag 10 Uhr machte der Kaiser eme Ausfahrt aus dem Wege nach Böckstein. Telegraphische Depeschen. Wolffs telegr. Correspondenz-Bureau. Berlin, 22. Juli. Das Gesetz, betreffend die Anwendung abgeänderter M^gesetze auf landesgesetzliche Angelegenheiten Elsaß-Lothringens ist heute veröffent- l,a)t worden. h . Paris, 22. Juli. Den Abendblättern zufolge würde der Mobilmachungs- beginne etncm Armeekorps im Westen gemacht werden und am 8. September «p. Paris, 22. Juli. Deputirtenkammer. In Beantwortung einer Anfrage des ^eputirten Dreyfuß erklärte der Ministerpräsident Rouvier, daß er die Nützlichkeit des ^aues einer Stadtbahn anerkenne und die bevorstehenden Parlamentsferien zur Aus- InrtP-t!10 Einer bezüglichen neuen Vorlage benutzen werde. Hierauf gelangte die Vor- n,°^oer die Pensionen zur Berathung, welche den bei der Februarrevolution von 1848 hn.L > n.' "och lebenden Personen gewährt werden sollen; die Abstimmung unter- ^il sich die Beschlußunsähigkeit des Hauses herausstellte. Kammerpräsident Flo- aet*rD« § darauf ein Dekret des Präsidenten Grevy, durch welches die Session für öefchlossen erklärt wurde. rlesun^ Senat gelangte das Dekret über den Sessionsschluß gleichfalls zur Paris, 21. Juli. Senat. Bei der Berathung der Mobilmachungsvorlage erklärte der Kriegsmintster, er glaube, daß der Mobilmachungsversuch günstig ausfallen werde, sollten sich einige Mängel Herausstellen, so werde man denselben abzuhelfen suchen, er übernehme die volle Verantwortlichkeit für die Vorlage vor dem Senat und vor dem Lande. General Arnaudeau bezweifelte das Gelingen des Versuches und machte Ausstellungen in Bezug auf die Güte des militärischen Materials. Der Kriegsminister erwiderte, das Alles habe sich geändert, seitdem General Arnaudeau aus der Armee geschieden sei. General Canrobert erklärte, die Angelegenheit sei einmal angefangen und mehrere frühere Minister und der jetzige Kriegsminister hätten den Mobtl- machungsversuch als nothwendig bezeichnet, er werde unter diesen Umständen für die Vorlage stimmen. Nach der schon gemeldeten Annahme der Vorlage wurde ferner die Vorlage wegen Einberufung eines technischen Arbeiterrathes angenommen. London, 22. Juli. Salisbury empfing heute Nachmittag eine Arbeiterdeputation, welche um Maßnahmen behufs Aufhebung der vom Auslande gewährten Ausfuhrprämien ersuchte. Salisbury erwiderte, er erkenne die große Wichtigkeit der Frage an, die Regierung verhandle aber augenblicklich wegen Einberufung einer Conferenz, die sich mit den Ausfuhrprämien beschäftigen solle, mit den auswärtigen Regierungen. Er könne die Maßnahmen dieser Regierungen nicht diskutiren, ohne dem Vorgehen der englischen Vertreter auf der eventuellen Conferenz Eintrag zu thun. Petersburg, 22. Juli. Das Gesetzblatt veröffentlicht einen kaiserlichen Ukas vom 6. dss. Mts., der die freie Ausfuhr von Pferden in das Ausland wieder gestattet. Lokale-. Gießen, 22. Juli. sStadtverordnetensitzung vom 21. Juli.) Anwesend: Herr Bürgermeister Bramm, Herr Beigeordneter Gnauth, Seitens der Stadtverordneten die Herren Baist, Dr. Gutfleisch, Grüneberg, Hoch, Homberger, Jughardt, Kauf, Ad. Noll, Aug. Noll, Petri, Dr. Ploch, Scheel, Schopbach, Simon, Vogt und Wallenfels. In dem Ausschreiben Großh. Kreisamts Gießen an die Bürgermeistereien vom 12. Juli d. I. (Anzeiger Nr. 161) werden die Bürgermeistereien zur Abgabe ihrer gutachtlichen Aeußerungen, sowie Vorlage eines Gemeinderathsbeschlusses über ein von Großh. Kreisamt vorgelegtes, das Löschwesen im Kreise Gießen betreffendes Lokalreglement ersucht. Es wird beschlossen, zu berichten, daß für die Stadt Gießen bereits ein L^al- Reglement in Betreff der Errichtung einer Pflichtfeuermehr ausgearbettet sei, in welchem u. A. auch gewahrt sei, daß die Angehörigen der Pflichtfeuerwehr zu emer unuoeftens zweimaligen Hebung jährlich herangezogen würden, von einer gutachtlichen Äußerung über das von Großh. Kreisamte vorgeschlagene Polizeireglement finde die Verfam - lung deshalb keine Veranlassung, da das diesseits ausgearbeitete Lokalstatut yoncr w bald genehmigt werden würde und dann in Kraft trete. — Zu dem Ausfch Großh. Kreisamts vom 9. Juli (Anzeiger Nr. 160) über den Erlaß emes Volzel- Reglements betr. die Vertilgung der Blutlaus, beschließt die 3)erfommlun0, ° eines Polizeireglements in diesem Betreff zu beantragen, hierbei aber deni -Dunicy z äußern, daß Seitens des Kreisamtes zur Belehrung der Interessenten nähere Ar 0 über das Aussehen, Auftreten re» der Blutlaus ergehen mochten. — A)u Ernennung von Taxatoren in Wildschadensangelegenheiten wird durch die Wahl der Herren Schiente und Helfrich erledigt. — DasGesuch des Herrn Wilhelm Montanus um Erlaubniß zum Verkauf von Branntwein in der Weise, daß dem Gesuchfteller gestattet wird, den Ausschank von Branntwein in einem hinter seinem Laden befindlichen Zimmer nur an die mit ihm geschäftlich verkehrenden Landleute zu betreiben, soll befürwortet werden. — Hinsichtlich des Gesuches des Herrn Franz Gärtner in gleichem Betreff hat die Commission ein Bedürfniß hierzu nicht anzuerkennen vermocht und glaubt das Gesuch nur dann zu befürworten, wenn dem Gesuchsteller die Schank- concession im Allgemeinen ertheilt sei. Die Versammlung schließt sich dem Anträge der Commission an. — Herr Prof. Dr. Fromme hat in einem Schreiben an den Schulvorstand die Nothwendigkeit zur Errichtung einer Badeanstalt für die städtischen Schulen dargelegt. Die Wohlthal von Bädern sei den Kindern unbemittelter Bevölkerungsklassen vorbehalten und namentlich für die Mädchen geradezu ausgeschlossen. Das Baden könne klassenweise unter Aufsicht des Lehrers resp. der Lehrerin erfolgen und hierfür je eine Stunde festgesetzt, diese Stunde gleichsam als Schulstunde betrachtet werden. Aus den mit den beiden Badeanstaltsbesitzern gepflogenen Verabredungen ist zu erwähnen, daß Herr Franz sich bereit erklärt, zum Satze von 1 vH. pro Kind für die Dauer der Saison Theile seiner Anstalt zur Verfügung zu stellen, wenn das Baden in einer Tageszeit geschieht, in welcher die Frequenz Seitens des Publikums eine schwache sei. Herr Rübsamen stellt die Errichtung einer besonderen Badehalle in der Nähe seiner Badeanstalt in Aussicht, wenn ihm eine Einnahme von 500 JL gewährleistet werde. Der Schulvorstand hat die in dem Schreiben vertretenen Ansichten befürwortet und beschlossen, dasselbe der Stadtverordnetenversammlung zu überreichen, welche beschließt, das Gesuch zu genehmigen und den erforderlichen Credit von etwa 700 vH. zu bewilligen, ferner die Baudeputation zu beauftragen, mit den Badeanstaltsbesitzern tn's Benehmen zu treten. Gegen den Antrag im Princip sprach Niemand, dagegen waren die Herren Schopbach und Petri der Ansicht, daß sich die Nothwendigkeit der Errichtung eines Schulbades höchstens für die Mädchen ergebe, die Jungen badeten auch ohnehin täglich mehrere Male, während Herr Homberger den Antrag zur Annahme empfiehlt und nochmals eingehendere Verhandlungen mit den Badeanstaltsbesitzern wünscht. Herr Scheel, welcher die Errichtung eines Schulbades ebenfalls befürwortet, bemerkt noch, daß die Verhältnisse an dem jetzt bestehenden Freibad am unteren Mühlwehr jedenfalls auch einer Regelung bedürften; der an dem Freibad vorbeiführende Weg würde mehr frequentirt als wohl allgemein angenommen werde, Maßregeln zur Verhinderung von dort vorkommenden Unzuträglichkeiten seien dringend nöthig. — Ueber das Gesuch des Herrn Emil Sch mall, die am Gerhardt'schen Hause in der Ltndengasse befindliche Laterne als Richtungslaterne zu bezeichnen, wurde in heutiger Sitzung weiter verhandelt, diese Angelegenheit aber schließlich nochmals vertagt, nachdem Herr Scheel beantragt hatte, dem Gesuche insofern stattzugeben, daß die Laternen am Einhorn, am Walther'schen Hause und am Gerhardt'schen Hause die Eigenschaft als Richtlaternen erhalten sollten, die Laterne am Lindenbos dagegen ferner nur als Straßenlaterne beibehalten werden möchte. — Dem Gesuche um Trottoirpflasterung in der Löberstraße soll stattgegeben werden, wenn sich die Anlieger zu entsprechender Beitragsleistung verstehen, andernfalls soll die Herstellung der Trottoirs mittels Kies erfolgen; die Beleuchtungsfrage in dieser Straße soll von der Gasdeputation erörtert werden. — Herr Keller (Ludwigsstraße) hat sich zum Ersatz der Kosten für die Trottoirpflasterung vor seinemHause nach Maßgabe des Localbaustatuts bereit erklärt und soll diese Arbeit nun vorgenommen werden. — Dem Gesuche mehrerer Bewohner der Bleichstraße um Ausbau dieser Straße und um Herstellung des Wegs über die Wteseck soll entsprochen werden, ohne daß indeß die Stadt ihre Verpflichtung zu dem in's Auge zu fassenden Brückenbau anerkenne. — Die Verwaltung des städtischen Wasserwerks soll in diejenige des Gaswerks gestellt und auch die laufenden Geschäfte des Wasserwerkes von der Gasdeputation wahrgenommen werden. — Die seitherige Commission für die Beschaffung des Brennmaterials für die Stadt wird wiedergewählt. — Die Grasnutzungen der Schoorgrabenböschungen sollen in Zukunft dem Stadtgärtner überlassen werden, um damit gleichzeitig die Entfernung des Unkrautes besser bewerkstelligen zu können. — Das Gesuch um Ueberlassung der Baracke am Klinikneubau zur Einrichtung von Bureauräumlichkeiten während des Neubaues der Kliniken wird zur definitiven Entscheidung der Baudeputation überwiesen. — Die an die Herren Gebrüder Röhr le hier von Seiten der Baudeputatton gerichtete Anfrage, ob Genannte sich zu einer Beitragsleistung zu den Kosten der Legung des Stadtbaches in eine Steinsohle längs ihrer Besitzung verstehen, ist dahin beantwortet worden, daß sie denselben Beitrag leisten wollen, welche die Firma Klostermann (dieselbe hat nichts bezahlt) entrichtet hätte. Die Baudeputation hat hiernach erklärt, vorerst keine Veranlassung zu einem Anträge auf Weiterführung der Sohllegung zu haben; die Versammlung erklärt sich hiermit einverstanden. — Das Gesuch des Herrn Johannes Hainbach um Erlaubniß zur Errichtung eines Anbaues an seinem Hause (Marburger Straße) ist von der Baudeputation, weil dieser Anbau zu wenig mit dem Hauptgebäude harmonirt, beanstandet worden, in Folge dessen das Gesuch nicht befürwortet wird. — Dem Bahnwärter Wiegel an der Strecke Gießen-Fulda der Oberhess. Bahnen werden 3 vH. Belohnung für Löschen eines am 3. Juli Nachmittags im Stadtwalde ausgebrochenen Schadenfeuers, wodurch circa 40—50 mMeter Rasenfläche verbrannten, bewilligt. E. Vermischte 4. A Mainz, 22. Juli. Ein in der rheinhessischen Justizpflege noch selten vorgekommener Fall wird eben hier viel besprochen. Der jüngst von dem Schwurgericht von der Anschuldigung der vorsätzlichen Brandstiftung freigesprochene Häfner Görtz von Wörrstadt, Dessen Proceß als hervorragendes Mitglied der socialdemokratischen Partei mit allgemeinerem Interesse verfolgt wurde, ist nämlich gestern Abend wegen desselben Brandes wiederum in Haft genommen worden. Grund zu der wiederholten Verhaftung ist, daß bei der damaligen Gerichtsverhandlung ein Entlastungszeuge, ein Gehülfe des Angeschuldigten, eine Aussage machte, die bei den Geschworenen bei ihrem freisvrechenden Verbiet wesentlich in die Wagschale fiel, welche Aussage sich aber nachträglich als eine falsche herausstellte. Der Zeuge wurde alsbald wegen Meineid in Haft genommen und gestern nun auch Görtz, gegen den das Verfahren wegen Brandstiftung wieder ausgenommen und gleichzeitig die Untersuchung wegen Verleitung zum Meineid etngeleitet ist. ö 0 — fZwei gefoppte Lebensmüdes Aus Alt-Rupp in wird ein schrecklich geplanter, aber sehr drollig verlaufener Selbstmordversuch erzählt. Ein Liebespaar des Lebens müde, faßte den Entschluß, den Tod durch Ueberfahrenlassen auf der Eisenbahn zu suchen. Sie gingen an eine einsame Stelle der Bahn. Dunkel war der Abend. Blutigroth leuchteten die Augen der heranbrausenden Maschine. Die Lebensmüden legten sich mit den Köpfen auf die Schienen und im Nu saust der ßug vorüber Aber zwei Menschen — lebten noch. Sie hatten sich auf das falsche Gel eis gelegt. Metz, 21. Juli. Gestern wurde auf dem Felde zwischen Diedenbofen und ^querte bie Leiche eines dem Arbeiterstande angehörigen , etwa 20 Jahre alten jungen Mannes gesunden, der offenbar in ^cher Nacht vorher erwürgt und an diese Stelle verbracht worden war. Hier liegt ein Mord vor, über den bis jetzt das tiefste Dunkel herrscht und ist die Polizei in fieberhafter Thätigkeit, um den Fall auhufiäten und den Thater zu ermitteln. 1 ' L..°ut-rbrunnen 2l. Juli. Die Leichen der sechs bei der Jungfraubest- auna verunglück en Touristen sind nunmehr ausgesundcn. Einer Dcplsche der Baseler Nachr." entnehmen rott, daß die sechs Leichen auf der Südseite der Jungfrau aus dem Aletschgletscher gesunden wurden. Aus der Spitze sand sich ein Mantel und P?ö°,°n" man vermuthet, die Verunglückten seien oben vom Sturme ersaßt und in die Tt-e geschleudert worden. — sVeitstanz j Seit einigen Tagen find in Schwanheim a. M. mehrere (Srfml- mädchen im Alter von 8-10 Jahren von dem sogenanntenVeitstanz6dore» St V!M befallen, der sich bekanntlich in einer unwillkürlichen, mehr oder weniger starken Bewegung der Extremitäten mit leichten Zuckungen der Gesichtsmuskeln zeigt Man schreibt das Vorkommen dieser Krankheitsform wohl nicht mit Unrecht den anhaltenden ganz abnormen Witterungsverhältnissen der letzten Zeit zu. Kreis-Medicinalbeamter Herr Dr. Grandhomme von Höchst soll dort hingehen, um mit dem (Sommunalante Dr. Brah die nöthigen Maßregeln zunächst gegen eine Weiterverbreitung dieser Krankheit festzustellen und anzuordnen. VM w- ira{ iitUt kB M i ff * Ff J fei Ä «8 - sDie Verwundeten von 1870/71.] Nach einer statistischen Arbeit Kreuzes über den Krieg von 1870/71 Haden 1 146 355 Militärs ber bentu,!^® die französische Grenze überschritten und es finb bavon 98 233 Mann verwunbet worben und zwar: 650 durch Bajonettstiche, 1146 durch Lanren "t hiebe, 96 437 durch Schüsse. Von diesen letzteren entfallen 91,6 pCt feuer und 8,4 pCt. auf Artilleriefeuer. Die größten Verluste soll Mars la erli weisen, wo von 83 567 Kämpfern 16,8 pCt. getödtet ober verwunbet mürben Seban nur 3,8 pCt. aufweist. - tDcn' währen» — Der „Starg. Ztg." zufolge hat bie in Greifswalb bestehende frri, m einigung der Assistenten an den medictnischen Instituten beschlossen ihre fiv? dahin zu verpflichten, daß dieselben in Zukunft jedes Ersuchen auf ärztliche bei Duellen ablehnen. $ ^leistuvz — sVacante Stellen für Militäranwärter im Bezirke des 11 Arm---« Arnsberg, Magistrat, Nachtwächter, auf Kündigung, 720 vH. Gehalt. -L m', 5®) amt, Packetträger, auf vierwöchentltche Kündigung, 750 vH. Gehalt unh iqa Wohnungsgeldzuschuß. Daselbst, Postamt, zwei Postschaffner, auf vierwöck!n?f-2 Kündigung, je 800 vH. Gehalt und 180 vH. Wohnungsgelbzuschuß. — Postamt, Packetträger, auf vierwöchentliche Künbigung, 750 vH. Gehalt unh fon ' Wohnungsgelbzuschuß. — Frankfurt a.M., Ostbahnhof, Strecke Frankfurt-Ak^^ bürg, Hessische Lubwigs-Eisenbahn-Gesellschaft, Weichenwärter im Dftbabnbofe S? furt, auf Künbigung mit etnmonatlicher Frist, 650 vH. und Nachkstundenael^^' ungefähren Betrage von 200 pro Jahr. — Forsthaus, Station, Strecke Heim-Frankfurt (Main), Hessische Lubwigs-Eisenbahn-Gesellschaft, Weickem^^ Station Forsthaus, Gemarkung Frankfurt (Main), auf Kündigung mit etnrnnnnii* Frist, 650 vH. und Nachtstundengelder im ungefähren Betrage von 120 a — Gersfeld, Postamt, Landbriefträger, auf Kündigung, 480 vH. Gehalt und «n 5 Wohnungsgeldzuschuß. — Hanau, Postamt, Packetträger, auf vierwochentll», Xu digung, 750 vH. Gehalt und 144 vH. Wohnungsgeldzuschuß. — Hanau, SBeÄS Strecke Frankfurt-Aschaffenburg, Hessische Ludwigs-Eisenbahn-Gesellschast wärter im Westbahnhofe Hanau, auf einmonatliche Kündigung, 650 a (mb HP stundengelder im ungefähren Betrage von 200 vH. pro Jahr. — Rübesheim ausschuß, Kreisvollziehungsbeamter für ben Rheingaukreis, seine Gemeint Krankenkassen u. s. w., auf breimonatliche Künbigung, die eingehenden mindestens aber 1200 A dienstliche Einnahmen jährlich, wovon der Dienstauiwa^ und die Reisekosten zu bestreiten sind; bleibt bas Diensteinkommen unter bttiem ^ trage, so wird der Differenzbetrag am Schlüsse des Rechnungsjahres aus her Communalkasse gezahlt. — Sachsenhausen, Strecke Bischofsheim-Frankfurt (Main! Hessische Ludwigs - Eisenbahn - Gesellschaft, Bahnwärter auf Posten 32, Gemarkum Sachsenhausen (bei Station Schwanheim), auf Kündigung, mit einmonatlicher 600 vH. und Nachtstundengelder im ungefähren Betrage von 83 vH. pro 3abr Wächtersbach, Bürgermeisterei, Stadt- und Polizeidiener, 340 vH. nebst freier WobrniM — Wildungen, Postamt, Postschaffner, im Bahnpost-Begleitungsdienft, oierwöte Uche Kündigung, 800 A Gehalt und 108 vH Wohnungsgeldzuschuß. — der Großh. hessischen (25.) Division. Großh. Hess. Nebenbahn (SberftabtÄni Direction der Main-Neckar-Bahn zu Darmstadt, Weichenwärter, auf Widerruf 850 x Gehalt nebst freier Dienstkleidung im Anschläge zu 45 A. — Im hessischen der Main-Neckar-Bahn, Telegraphist, auf Widerruf, 1500 vH. jährlich. - Bei U oberhessischen Eisenbahnen, Großh. Direction der oberhessischen Eisenbahnen in Gichr expedirender Weichenwärter, widerruflich auf Lebenszeit, 680 vH.. — Beim Einkauf von Blechbüchsen für das Einmachen der Früchte ist baratf zu sehen, daß die Löthstellen ziemlich den Glanz und die Farbe des Bleches haben, au! dem die Büchsen hergestellt sind. ^Jst das nicht so, dann ist zum Verlöthen entwets bleihaltiges Zinn oder das gewöhnliche Salzsäure-Löthwasser verwendet. Beides if schädlich. Denn das dem Zinn beigesetzte Blei kann leicht auf den spateren Inhal der Büchsen von übler Wirkung sein, unter Umständen kann der Inhalt sogar gesundheitsschädlich werden, wenn sich giftige Bletsalze bilden. Ist dagegen bei her Wunder Büchsen das gewöhnliche Löthwasser angewendet, so greifen die Reste der Säure die nie ganz zu entfernen finb, bas Blech an, bie Dosen werben rostig und ihrZchü wirb verunreinigt. Auszug aus den Standesamlsregistern des StandesaM Mm. (Nachbruck nur mit vollstänbiger Quellenangabe gestattet.) «nfgevote. Juli: 19. Jan Alberts Rosenboom von Norben, Schneiber dahier, mit Margarellr Stecker von Daubringen, wohnhaft dahier. 21. Peter Mathias Anton Becker, Betriedt- Secretär zu Deutz, mit Maria Mathilde Barbara May von hier. ~ Gheschlietznngerr. Juli: 20. Jakob Müller von Diteberbteten, Schneiber dahier, mit Marie Nico bi von Großen-Buseck, wohnhaft dahier. 20. Johannes Ferdinand Sturm, gebürtig ocn Witzenhausen, Gaftwirth dahier, mit Hermine Magdalene Petry von hier. 22.Hemch Loos von Hemmen, Schneider dahier, mit Elisabetha Sippel von Schlitz, wohnhcjl dahier. 22. Konrad Bork von Fellingshausen, ein Wittwer, Fuhrmann dahin, mt Anna Maria Schneidmüller, ledig, dahier. 22. Franz Fischer von Lobeditz in BöhM, Kaufmann dahier, mit Wilhelmine Luise Loos von hier. . Geborene. Juli: 12. Dem Oeconomen Friedrich Cost ein Sohn, Louis. 12. Dem Mehgt- meifter Karl Burkhardt ein Sohn. 14. Dem Maschinenschlosser Wilhelm Rau $ Sohn, Theodor. 15. Dem Bahnarbeiter Heinrich Schwarz ein Sohn, WilheL. 16. Dem Schreiner Leonhard Kröcker eine Tochter, Anna Elise. 16. Dem Bahnarbea Georg Becker eine Tochter, Wilhelmine Ernestine Henriette. 17. Dem Kaufmann Los Rothenberger eine Tochter, Johanna. 18. Dem Gymnastiker Wilhelm Böhme in Köln eine Tochter, Amalie. 19. Dem Schlosser Wilhelm Schumann ein tobtgebore? ^ohn. 21. Dem Schmied Johann Georg Schäfer ein todtgeborener Sohn. Gestorbene. _. Sfuji: 20. Carl Stein, 52 Jahre alt, Schuhmacher von Bieber, Kreis Offenda« 21. Auguste Schneider, 20 Jahre alt, ledig, Tochter von Landwirth Georg Schneider von Sternfels, Kreis Schotten. 22. Ludwig Weller, 2Vr Jahr alt, SD von Landwirth Heinrich Weller XI. zu Wieseck. 22. Katharine Feistel, 59 Jahre ist ledig, Magd, wohnhaft gewesen zu Fauerbach bei Friedberg. & ich tLT XV iL(i ß>'!S 1,1 Dorothea Kaih^^ Tochter, Anna Marie Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getraute. Den 20. Juli. Johannes Ferdinand Sturm, Gaftwirth dahier und HeM^ Magdalene Petry, ledige Tochter des verstorbenen Weißbinders Heinrich Petry. Denselben. Jakob Müller, Schneider dahier, und Marie 9kicolai, lebige $£<• des verstorbenen Nagelschmieds Friedrich Nicolai in Groß-Buseck. , Denselben. Heinrich Loos, Schneider in Gießen, und Elisabeth Sippel, w Tochter des verstorbenen Knechts Philipp Sippel in Schlitz. Denselben. Dem Clubdiener Georg Todt eine Tochter, geboren den 17. Juni. _ Den 16. Juli. Dem Kaufmann Louis Frech eine Tochter, Auguste Suscr^ Luise, geboren den 17. Mai. Den 17. Juli. Dem Taglöhner Heinrich Hartmann eine Tochter, Anna Elisa geboren den 25. Juni. ein Sohn, Denselben. Dem Kaufmann Friedrich Wilhelm Petry Wilhelm, geboren den 16. Juni. rrrir _ Denselben. Dem Schmied Friedrich Müller eine , , Elisabeth, geboren den 3. Juni. . . Den 19. Juli. Dem Hüttenarbeiter Johann Georg Zinn ein Sohn, Hei geboren den 5. Juli. « Den 20. Juli. Dem Künstler Wilhelm Johann Böhme eine Tochter, Jro geboren den 18. Juli. 1 8k jw der Brodverkäufer der Bäcker 4 2 #* (4 , ) Schwarzbrod 1. Sorte 48 (6 „ ) Schwarzbrod 1. Sorte — n Fresenius. empfiehlt: Lebens-Versicherungs-Gesellschaft Deutsche löt Bis Ende 1886: n Rein Gewinne Prämie. n n 5566 Frankfurter Hof. ein S> - iei Bekanntmachung von von straße 34. 3868 von Neuenweg 15. 5570 215 Marktplatz 21. 5560 5545 ff 2 1 2 1 2 3 n ii 2 1 2 3 1 2 3 . 27 Tf y r 11 11 ff n ff ff (2 (4 (6 lüft w#. Zwlanhnndeok» - Pamaolere. Nähere Auskunft ertheilt 138,737,439.59, 34,567,609.96, 778,481. 379,701.76, Keikgeöotenes. Zu verkaufen N n ■■ [l|?C e/^. ff in Lübeck. Errichtet 182^. Versichert 39,456 Personen mit Vermögen der Gesellschaft Dividenden-Reserve für die Wärmegrade der Lahn und der Luft nach Reaumur gemessen am 23. Juli, Mittags zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 17 Grad, Luft im Scha len 19lz2 Grad. L. Gbr. Rübs amen. ) Schwarzbrod 2. Sorte 21 ) Schwarzbrod 2. Sorte 42 ) Schwarzbrod 2. Sorte 63 Bühner, Großh. Gerichtsvollzieher. Versicherten . . . . ♦ aus dem Jahre 1886 — Al- wirklich ganz sichere Rettung von Blularmuth, Bleichsucht und deren folgen ist die seit 1327 bekannte Ehrenbreitfteiner Stahlquelle zu empfehlen, von sehr vielen Aerzten mit fortwährendem Erfolge angewendet. Dieses vollständig natürliche Heilmittel wirkt auch bet Gesunden stets für richtige Verdauung. Der Preis ist sehr niedrig und kostet bei Abnahme von mindestens 10 Flaschen Vi Ltr. 60 H, Va Ltr. 40 bei frachtfreier Lieferung in ganz Deutschland. Depots werden zur Bequemlichkeit überall errichtet. Nähres ertheilt gern und kostenlos Max Ritter in Koblenz. foni .Ä )fc * n X* P, w s 5.'3> S Die am 11. Juli l. I. abgehaltene Generalversammlung des Spar- und Vorschubvereins Beuern I, e. G., hat beschloffen, den § 1 ihrer Statuten W& abzuändern, daß die Genoffen- ichast nunmehr berechtigt sein soll, auch von Nichtmitgliedern Kapitalien anzunehmen und an Nichtmitglieder Kapi- talien gegen Hypothek oder Bürgschaft auszuleihen, sowie die Erhebung von Güterkausjchillingen und Pachtgeldern zu besorgen und Forderungen llller Art cessionsweise zu erwerben. Gießen, am 19. Juli 1887. Großh. Amtsgericht. Gottwerth. Weißweine: Moselwein ä Liter 70 Pfg-, Rheinweine ä Liter 80, 100, 120, 130, 180 Pfg, Rothweinc ä Flasche 100,120, ISO Pfg , offerirt in bekannter guter Qualität. A- Saame, Frankfurter Straße 11. Im Faß entsprechend billiger. 2569 Brodpreise vom 24. Juli bis 7. August 1887. Neue holl. Vollhäringe, ditto marinirt in pikantester Sau^e, empfiehlt H. r. Nassauer. x ■x Ä n -:Iq ■5i 'Cl W (ü| hu - tslt itet i. i iv;; i der |ft k mbi Dlrecte Poetdampftchlffahrt Hamburg nach Newyork jeden Hlttwooh und Sonntag, Havre nach Newyork jeden Dienstag, Stettin nach Newyork 5548 _________________ Natürlich kohlensaures Mineralwasser der | Schwalheimer Bamy-Quelle von medicinischen Autoritäten empfohlen per Krug 16 Pfennig. Liere Krüge werden per Stück zu 8 retour genommen. Niederlage bei C. Roth, Lindenplatz, C. Moeser, Alwenstraße, Schlabach Nachfolger, Ludwigsplatz 4, W. Monlanus, Markt- .... großer Posten frisch entleerter Wein- fäffer, von 50—300 Liter, Halbstück und Weinpipen bei L. Mühlhausen. alle 14 Tage, von Hamburg nachWestindien monatlich 3 mal, von Hamburg nach Mexico monatlich 1 mal. Die Post-Dampfschiffe der Gesellschaft bitten bei ausgezeichneter Verpflegung, vorzügliche Reisegelegenheit sowohl für Cajüta- 5 - X :!Ä z H II Prakt. 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Der Postdampfer „Vaderland" der „Red'Star- ^ne" welcher am 6. Juli von Antwerpen abging, ist heute wohlbehalten hrer an- Md-Mr Amdchu». SÄ“»“' •• merben di- im Hot- des C-ntrulg-bäud-s idahier lagernden leeren Fässer, Kisten, .käcke rc. öffentlich meistbietend gegen Barzahlung versteigert. 0549 Gießen, den 22. Jul: 1887. Die Großh. Magazinsverwaltung. Bekanntmachung. Nach Verpflegungsvertrag zwischen Johannes Schäfer V. Eheleuten und Balthasar Keller II. Ehe- , . « 23. Juni Unten von Wreseck vom 1871 haben Johannes, Karl und Katharina, Kinder des Konrad Engelhardt von Butzbach, 250fl. anzusprechen, sollen aber befriedigt sein. Da sie abwesend sind und es an einer Quittung fehlt, werden sie ausgefordert, ihre Ansprüche binnen 3 Monaten hier anzumelden, sonst soll Zahlung unterstellt und Beschränkt zu den im Vertrag enthaltenen Immobilien gelöscht werden. Gießen, den 20. Juli 1887. Großh. Amtsgericht. Langsdorfs. 5567 1 Kgr. (2 Pfd.) Weißbrod 4 Literarisches. zluikxhe„ Hal in jüngster Zett ein Roman gemacht, der *n feinet - »Durch ührung sich weit erhebt über die moderne Saion-Lettur- ^>n,m Anlage jd ®on ber widerwärtig realistsichen Zolalchen Schule sreihäit, die flb st» n“ 1 .1 unsrer Unterhaitungslileratur breit zu machen beginnt. — „Das f4 leider -u-h m uni .1iomanj den wir unseren Lesern nicht warm genug em- jSnb der S-roße lausende, die ihn gelesen haben, soweit er erschienen, werden *e,blOL10ndteUe belftimmen, dah dieser Roman in^ seinen spannenden packenden riferem Urlteue w i w fdfclt unb seine ganze Lpmvathie in Anspruch nimmt. tzj,ua,i°ne» den Les g.^ g^i FamUtenblatt-, weiches von dem- ■ m.Ltolebr halb einen anderen Roman, „Aschenbrödel", bringen wird, rote Quelle e.sahren. „ .....54 Schwarzbrod 1. Sorte 24 5541] Badebütte (Zink) verkauft I. Rothenberger, Lindenplatz. 5571 Ein Haustelegraph mit Tableau für 15 Zimmer und eine Badezimmer- Einrichtung billig zu verkamen. Bismarckffraße 6. Allgemeiner Anzeiger. Das Flafchenbiergeschäft von Louis Textor im „Darmstädter Haus" [167] der General-Agent J. F. Hillebrand in Mainz. 5495 Ein Mädchen von 14 Jahren aus besserer Familie sucht eine leichte Stelle. Näheres bei der Exped- d. Bl. -- Handel unb Verkehr. _ 23 ^uli. Aus dem heutigen Markt kostete: Butter per Pfund -»® Vis w ä Mr Stück Rindfleisch 54—56 Schweinefleifch 54—60 Hammelfleisch 50 bis 864 Kub- und ^nöTieiW £ 100 'Kilo JL 7.00-8.00, Milch per Liter gtfefa net 8nQ0-9-50. Kirschen per Psund 14-20 ' ^arbia-^eidenftoffe^v. Mk. 1.53 bi» 12 55 p Met. , n-rsch ^arb. u Dess.) Atlasse, Faille Franpaise, „Monopol1 , Fou- .rti Grenadines Surah, Sat merv-, Damaste, Brocatelle, Steppdecken-und ’ tnfFp Rinsp Taffete etc. — versendet roben- und stückweise zollfrei « Henneberg (K. tt. K. Hosiieferants LkÄ. Muster umgehend' Briese kosten 20 Ps. Porto. 155 Ein leichtes einspänniges Wägelchen billig zu verkaufen bei 5557 __L, Mühlhausen. Gothaer Lervrlatmurst ""«Ä'nrebes, 1 Kgr. (2 Pfd.) Weißbrod .... 27 ~ w (4 Pfd.) Weißbrod .... 54 w (2 Pfd.) Schwarzbrod 1. Sorte 24 „ (4 Pfd.) Schwarzbrod 1. Sorte 48 „ (2 Pfd.) Schwarzbrod 2. Sorte 21 „ (4 Pfd.) Schwarzbrod 2. Sorte 42 „ (6 Pfd.) Schwarzbrod 2. Sorte bei I. Lein, L. Keil, F. W Hartmann, K- Haas........- 63 Gießen, den 23. Juli 1887. Grobherzogliches Polizeiamt Gießen. Die stiigende Dividende betrug feit 1872 durchschmttlrch: für die erste 4jährige Periode: 18,33 pU. Jahres- zweite „ „ • dritte „ tf 56,99 „ Bis Ende 1886 ausgezahlt für 16,782 2t"befälle 533,137.83 Billigere Prämien als andere Gesellfchaften, vortyeilhafte Bedingungen, kostenfreie Aufimhme. Alles Nähere bei dem Haupt-Agenten der Gefelllchast Julius Lobermsnu in Gießen, Bekanntmachung. Die am 18. v. M. abgehaltene Generalversammlung des Spar- und Vorschußvereins Beuern II, e. G, hat beschlossen, den § 1 der Statuten dahin abzuändern, daß nunmehr auch von Nichtmitgliedern Kapitalien eingelegt und Kapitalien von solcher gegen Hypothek und Bürgschaft ausgeliehen werden können und daß die Genoffenschaft befugt sein soll, die Erhebung von Güterkausschillingen und Pachtgeldern vorzunehmen und Forderungen aller Art cessionsweise zu erwerben. Wahrung im Genossenschafts-Register sand statt. Gießen, am 19. Juli 1887. Großh. Amtsgericht. _________Gottwerth._____5547 Freitag den 29. Juli l. A, Nachmittags 7 Uhr, versteigere ich in Oswald's Garten dahier zwangsweise 1 Sommerwagen (Omnibus) gegen Baarzahlung. Die Versteigerung findet bestimmt statt. Gießen, den 22. Juli 1887. im Zapf. ZacheLjy T 9 Tage. H p t - D e p L t: a u Mit Wien, L Goldschmiedgasse Nr. 2. Bremen nach Amerika H nach Bremen von Ostafien Australien Südamerika Rebectiint X Anfang 3Vz Uhr. Entree 25 A ff» Actien-Export-Bier ä Schoppen 15^ ' - »ruck unb Berl«, her «rtlrät.' total (8, «». ekltÄ. heutig« Nummer enthält 2 Blätter *, 1 »filag-. Näheres bei dem General'SlgctttM« Ohr. Emil Dersekow OXTeiibach a. ML, oder dessen Agenten r ’$ ■ I. M. Schulhof, Gießen- Ortskrankenkaffe Gießen Dienstag den 2«. Juli d. I.: ordentliche Generalversammlung Abends !/29 Uhr Restauration Postkeller bei Schütz. Tagesordnung. 1) Abnahme der Rechnung von 1886. 2) Ergänzungswahl des Vorstandes. 3) Statutenänderung. Die gewählten Vertreter der Arbeitgeber, ebensowohl die Vertreter der Arbeitnehmer werden dringendst gebeten, ihren übernommenen Pflichten durch pünktlichen Besuch nachzukommen. 5462 _____________________________ Der Borstand Freudenberg’scbes Conservatorium für Musik zu Wiesbaden (Rheinstrasse 50). 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