Nr. 1L3 Freitag dm 24. Juni E7 Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Birrearrr Schulstraße 7. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pt. Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS Amtlicher Hheil. Betreffend: Das Landgestüt, insbesondere die Bedeckung der Stute« durch die Landgestütsbeschäler. Gießen, am 20. Juni 1887. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Grotzherzoglichen Bürgermeistereien des «reiseS. Wir sehen der Einsendung der Verzeichnisse der von Ihnen ausgestellten Bedeckscheine binnen 8 Tagen entgegen. ___vr. Boekmann. Nr. 19 des Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben den 21. d. M., enthält- .(S?oR77231) ®efcfe- betreffend die Fürsorge für die Wittwen uxb Waisen von Angehörigen des Rsichsheeres und der Kaiserlichen Marine. Vom ließen, den 23. Juni 1887. Großherzogliches Kreisamt Gieße«. ___________ Dr. Boekmann. Betreffend: Die Prüfung der Bewerber um die Berechtigung zum einjährig freiwilligen Mllitärdienst im Herbst 1887. Bekanntmachung. Diejenigen jungen Leute, welche beabsichtigen, sich der im Herbst 1887 stattfindenden rubr. Prüfuna ru unterrieben werden bier Äurch aufgefordert, ihre deßfallsigen Gesuche um Zulassung bei Meidung des Ausschlusses von dieser Prüfung ' $ spätesten- bi- zum 1. August 1887 bei der unterzeichneten Commission einzureichen. Hinsichtlich der Anbringung der Gesuche wird im Speciellen das Folgende 1) Das Gesuch ist bei der unterzeichneten Prüfungs-Commission nur dann anzubringen, wenn der sich Meldende im Großherzogthum Hessen seinen dauernden Ausenlhaltsort hat. 2) Die Zulassung zur Prüfung kann nicht vor vollendetem 17. Lebensjahr erfolgen. 3) Das Gesuch muß von dem Betreffenden selbst geschrieben sein. Auch erscheint es zweckdienlich, wenn stets die nähere Adresse angegeben wird. 4) Dem Gesuche sind folgende Papiere beizufügen: a. Geburtszeugniß; b. Einwilligungs-Attest des Vaters oder Vormundes, mit der Erklärung über dessen Bereitwilligkeit und Fähigkeit den Freiwilligen während einer einjährigen activen Dienstzelt zu bekleiden, auszurüsten und zu verpflegen; bemerkt: In diesem Attest darf die Erklärung des Vaters oder Vormundes, daß er in der Lage sei, den Freiwilligen während des einjähriaen Dienstes unterhalten zu können, nicht fehlen, auch muß die Unterschrift des Vaters oder Vormundes beglaubigt fein; c. ein Unbeschsltenheitszeugniß, welches von der Polizei-Obrigkeit oder der vorgesetzten Dienstbehörde auszustellen ist; d. ein selbstgeschriebener Lebenslauf. 5) In dem Gesuche ist außerdem anzugeben, in welchen zwei fremden Sprachen (Französisch, Englisch, Lateinisch oder Griechisch) der sich Meldende geprüft sein will. 6) Ist bereits früher ein Gesuch um Zulassung zur Prüfung eingereicht worden, so bleibt dem erneuten Gesuche nur ein Nnbescholtenheits- zeugniß beizulegen. lieber die Anforderungen, welche an die zu Prüfenden gestellt werden, gibt die Prüfungs-Ordnung (Anl. 2 zur Ers.-Ordn. — I. Th eil der Wehr- Ordn. vom 28. Septbr. 1875 — Reg.-Bl. Nr. 55 von 1875) Aufschluß. Bezüglich des Prüfungs-Termins, sowie des Locals, in welchem die Prüfung stattsindet, erfolgt ev. weitere Bekanntmachung; auf specielle Ladung kann nicht gerechnet werden. Darmstadt, den 17. Juni 1837. Großherzogliche Prüfungs-Commission für einjährig Freiwillige. Der Vorsitzende: __________________________________________Dr. Zeller. A Kommenden Sonntag den 26. l. M, Nachmittags 3 Uhr, soll eine Versammlung des landwirthschaftlichen OrtSvereinS Laug-GonS unter dem Vorsitze des Herrn Verwalters Schuchard von Neuhof zu Lang-Göns in der Wirtschaft von Weil III. daselbst stattstnden. galten Versammlung wird Herr Landwirthschastslehrer Leithiger von Alsfeld einen Vortrag über ThomaSschlacke und Fruchtfolge Alle Landwirthe und Freunde der Landwirthschaft werden zu diesem Vortrage hiermit eingeladen. Gr eß en, am 22. Juni 1887. Der Director des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Gießen. ■--- -------- Nover. Politische Uebersicht. —.. ft. f Gießen, 23. Juni. c ^erc von seiner jüngsten Erkältungs-Krankheit m I-tzt erfreulicher Wels- o weit vorgeschritten, daß in diesen Tagen die erste Ausfahrt erfolgen sollte, günstrge Witterung vorausgesetzt. Ueber den Zeitpunkt der Abreise nach Bad Emr steht indeffen noch nichts fest und müssen alle Mit- theilungen, wonach die Abreise für diesen oder jenen Tag festgesetzt sei, als ver- früht bezeichnet werden. Mit dem Schlüsse der langen und arbeitsreichen Reichstags- S-ssion ist für die innere Politik eine längere Ruhepause eingetreten, wie sich solche alljährlich bei dem Herannahen der hochsommerlichen Zeit einzu- stellen pflegt. Diese Ruhezeit bildet zugleich den natürlichen Rückschlag auf die vorangegangene Epoche gesetzgeberischer Hochflulh, welche die Arbeiten der Reichs- tage» noch in den letzten Wochen seines Zusammenseins hervorriefen und die chre Wirkungen auch weit außerhalb des parlamentarischen Bereiches äußerte. Nunmehr gilt es, die Beschlüsse des Reichsparlamentes sozusagen zu verdauen und zu diesem Geschäfte ist auch im staatsbürgerlichen Leben der Ausschluß jeder größeren politischen Aufregung eine entschiedene Vorbedingung und es sind keinerlei Anzeichen vorhanden, daß die beginnende sommerliche Stille auf dem Gebiete der Reichspolitik durch größere Ereignisse unterbrochen werden sollte. Immerhin werden die leitenden Berliner Kreise für die nächste Zeit durch die Ausführung der zahlreichen vom Reichstage beschlossenen Gesetze in Anspruch genommen werden und dies bedingt, daß auch der Bundesrath wenigstens in seinen Ausschüssen in der Reichshauptstadt versammelt bleiben wird. Die Mittheilung Berliner Blätter, wonach der bayerische Gesandte in Berlin, Mitglied des Bundesrathes, Graf Köfering-Lerchenfeld, von seinem Posten zurücktreten würde, um durch den Botschaftsrath bei der bayerischen Gesandtschaft in Berlin, Freiherrn v. Podewils, ersetzt zu werden, entbehrt der Begründung, wie von anscheinend ossiciöser Seite gemeldet wird. Das entsetzliche Eisenbahn-Unglück im Bahnhof Wansee bei Berlin bildet in den Annalen der preußischen Eisenbahn-Verwaltung ein neues dunkle» Blatt. Bezüglich der Einzelheiten dieser erschütternden Katastrophe müssen wir aus die spaltenlangen Berichte der Berliner Blätter verweisen und können an dieser Stelle nur nochmals kurz wiederholen, daß in dem genormte Bahnhofe ein von Berlin kommender Localzug auf einen daselbst zur Rückfahrt nach Berlin bereitstehenden und schon besetzten Extrazug stieß. Die Maschine des ersteren Zuges stürzte um und das hierbei aus dem Gasbehälter der Loco- motive entweichende Gas fing Feuer, welche» im Nu zwei Personenwagen des Extrazuges in Brand setzte. Drei Personen, Passagiere eine» ^g. DurchgangZ- magen», verbrannten vollständig, sieben andere Passagiere erlitten schwere, zum Theil in Brandwunden bestehende Verletzungen und dürften hiervon auch nom mehrere Personen ihren Wunden erliegen. Die Zahl derLeichtverwundet ! eine bedeutende, sie läßt sich aber nicht genau feststellen, da Diele ver letzteren nicht mehr ermittelt werden konnten. Das Unglück wurde dadurch geueige» Amerika. — Die Berliner „Post" vom 26. v. Ml«, enthält Folgende»: Dem Vernehmen nach beabsichtigt man in Chile die Versuche, Auswan. derer au» Deutschland heranzuziehen, weiter fortzusetzen. Nach dem Ergebnisse der bisherigen Versuche können jedoch AutwanderungSlustige vor überspannten Erwartungen nur gewarnt werden. Zahlreiche deutsche Auswanderer, welche seiner Zeit von den chilenischen Agenten angeworben waren und sich im südlichen Chile niedergelassen hatten, haben dort ihr Fortkommen al» Landwirthe nicht finden können und sich nach den größeren Städten gewandt, wo sie bei dem Mangel an Arbeitr-Gelegenheit die öffentliche Mildthäligkeit in Anspruch nehmen. Kolonisten, welche nicht hinreichende Mittel zur Anschaffung des In- ventars besaßen, sind gänzlich verarmt, haben ihre Stellen aufgeden müffen und suchen nunmehr in den Städten ihr Da,ein zu fristen. Er kann daher gegen- über Anerbeilen chilenischer Agenten nur zur Vorsicht gerathen werden. ^4 die erste Kammer nahm rin- Verwischte-. als je sind die Meldungen zu der zu Ehren der Allerhöchsten Anwesenhett Sr. Majestät des Kaisers zu Bad Ems am 26. Juni a. o. stattfindenden Regatta ausgefallen. Nicht weniger als acht Rennen sind completl geworden und zu den einzelnen Rennen meist je vier Concurrenzen gemeldet. Unter den gemeldeten Vereinen befinden sich Die Frankfurter Rudergesellfchaft „Germania", der Mannheimer Ruderclub, Mainzer Ruderverein, Düsseldorfer Ruderoerein, Hanauer Ruder-Gesellschau „Haffia , vetlbronner Rudergesellschaft „Schwaben", Offenbacher Ruderoerein, Eölner Dsnan1877f' ^lenzer Rudergesellschaft, Eoblenzer Ruderclub, Wetzlarer Ruderclub und Wormser Ruder-Gesellichaft und lassen die Namen dieser Vereine aus interessante Rennen schließen. Zu dem Rennen um den Kaiserpreis sind diesmal drei Vereine gemeldet: Die Frankfurter Ruder-Gesellschaft „Germania", der Mannheimer Un\ -bcr Ruderoerein, und dürfte cs in Anbetracht, daß der ge- meldete Mannheimer Nuderclud, sowie der Mainzer Ruderoerein über ausgezeichnete Senior-Mannschaften verfugen, fraglich sein, ob die „Germania" auch dieses Jahr aus ^^Ächheroorgeht. - Jedenfalls lassen die Meldungen darauf schließen, daß die diesjährige Katserregatta eine der interessantesten der bisher abae- haltenen werden wird, und dürfte sich der Besuch von Ems um so mehr lohnen, als Fnmm^h0 *H ? ?ir'ction *ür bcn 26- Juni auf allen für Ems in Frage kommenden Bahnlinien Extrazuge zu ermäßigten Prcsien fahren läßt. ö " » Mr-0’?' xr.?.nrjur* M., 22.Juni. Auf dem Festplatz für das IX. Deutsche Siib laum»= und Bund-sschicßen wird mit Anspannung aller Kräfte an der gänzlichm Flauten gearbeitet. Am Sonntag soll der Festplatz dem PubM-a osstciell geöffnet werden und noch gar viel ist bis dahin zu thun, ja üngstlichm ?an0 Uber den Platz wohl gar beunruhigende Zwciffl aufsteigen, ob es in dm wenigen noch ausstehenden Tagen gelingen m -, unh^sHrVtL1“ !»aen" ®<*e Ä“,?' uut 'hrcm riesigen Apparat von Kesseln, Heidm .Ä«M-Ln"K"KpW. fertt06eMt und bilde, ein- der inler-ssan.-stm - m E? durfte zweifellos die freundlich- Leserin interesstren, zu erfahren, was Alles ^sthallc benothtgt wird. Die Blatter veröffentlichen barüber eingehende Riltthellungen, denen folgende interessante Details zu entnehmen sind. Zur 2 Oberkellner, 8 Sectionschefs und 352 Kellner. Für die Küche: 1 J6sr?01 ,?omroleure, 1 Oberkoch, 24 Köche und 8 Köchinnen, 1 £n,rm,m.r 5 70 Lpulsrauen. Im Kellert 6 Kassenbeamte, 1 Buchhalter, 1 Kellermeister und 6 Küfer. Zur Herrichtung der Speisen dienen in der Küche: o ^?^f,s??pvelherde k 3l/, Meter Länge, 16 gemauerte Kessel ä 200 Liter Inhalt, WO ,60 0AnSmc:e[r' 10 Kochtopfe * 80 Liter Inhalt, 40 Bratpfanne» ?? Zentimeter, 20 Bratofen. Die Küche hat 36 Feuerungen. An Inventar sTeta?Cn:wn00 ?"ch»'Ug, 60,000 Servietten, 500 Gläs-rtuch-r, 9000®»?^!»^ Ud,Cirß nm «°iße Schurzen, 5000 Paar Messer, Gabeln und Löffel, 2000 Kaffeelöffel, 16,000 Porzellanteller, 1200 Platten, 600 Salatschüsseln, 350 lassen, 160 Suppenterrinnen, 5000 weiße Weingläser, 2000 Röimr- mÄ/' A-00 Nasser- und Champagnergläser rc. Daß die Bewirthschafrung einer solchen b? R^Iauration, wo Tausende von Menschen auf einmal zufriedenzustellen sind, daß das Eommando über eme so zahlreiche Bedienungsschaar keine leichte Aufgabe für Zweffel^" bcnifenen ^estwirth, Herrn Fritz Bruch aus Mainz/ ist, steht wohl außer In der Stadt selbst bemerkt man von Vorbereitungen zu dem großen Feste noch gar wenig und nur die überall in den Erkern der Tuchhandlungen ausgelegten Fabnen- stoffe, sowie die vielfach ausgestellten theils prächtigen Ehrengaben deuten jetzt schon 'ommenben Festtage hin. Aber wenige Stunden werden binreichen, um der Feststadt das einer Feier von echt nationaler Bedeutung würdige festliche Gepräge auch äußerlich zu verleihen. 4« 161Junt Heber das telegraphisch bereits erwähnte schreckliche Brandunglull, welches die etwas über 39,000 Einwohner zählende rumänische Stadt: Botoschani, die Hauptstadt des gleichnamigen Distriktes und zugleich Mitlclpunkt des moldauischen Getreidehandels, heimgesucht hat, werden dem „Pesther Lloyd" folgende Einz^heiten mitgetheilt: Gestern Nachmittags 2 Uhr brach das Feuer aus unbekannten, Ursachen aus und griff, vom herrschenden Sturme begünstigt, so rasch und mit so unwiderstehlicher Gewalt um sich, daß innerhalb weniger Stunden an 900 Häuser eilt Telegraphische Depeschen. Wolff'S telegr. Corrcspondcnz»Bnrcarr. av ?'• Majestät der Kaiser hatte eine recht gute Nacht, war ßlni^nhn^ta 2 dmr Bett; zu heute Nachmittag war her Ches des Wtlmowski, zum Vortrag befohlen und um 5 Uhr dinirte der Kaiser mit der Großherzogin von Baden gemeinschaftlich. zufolge dankte der Kaiser dem Staatssecretär Bötticher in einem t9Cn^^rCAben Ur ^lc Ausführung des kaiserlichen Auftrags an den Reichs- tintPn PhaC^ blC ^°^ung aus, daß seine 2Bo\te auf den Reichstag den beabsich- hb^UCf f.0ehma^ a?abe? ""gen. Ferner dankt der Kaiser dem Minister für die U^b Abende Anordnung bei der Grundsteinlegung in Kiel, indem er dabei bemerkle, wenn er auch darunter habe leiden müffen, habe es ihn doch mit Genugthuung erfüllt, der nationalen Feier beigewohnt zu haben. y u früh gest^rb?m", 22,$Unt Die Schriftstellerin E. Marlitt (Eugenie John) ist heute _ i Ium. Gestern begann mit anbrechender Dunkelheit eine säst allgemeine ^lluuuuatisn der Stadt, die besonders großartig im Westende und in der L^^r. Das Volk durchzog bis spät Nachts die in einem Lichtmeere strahlt Straßen, die Ordnung wurde trotz der ungeheuren Menschenmassen niraends aestört Wahrend des gestrigen Festzugs kamen mehrere Unfälle vor, so stürme der Marauis 7 L°nie vom Pferde, erlitt aber nur eme unerhebliche Verletzung. Das Öosiournal" Uten babe^ befinden der Königin durch die gestrige ermüdendeFeik?L ge- hem eltn H^bctnb fonbJm Euckingham Palast ein Galadiner statt und nach land sefeieA ^ ®mpfpiel als Orest in Jphigenia, als „Faust" ist noch Inkbbata erinnerun8 aüer Kunstverständigen, der gefeierte Künstler spielt de!. Lord Bolinbroke be.r ,^psieler Damenwelt erregt gegenwärtig eine junge Künstlerin' welche vom Wiener Hosburgtheater gekommen ist und durch ihr reizendes Spiel lost m zeder neuen Rolle die Gunst des Publikums im Sturme erob-rt. Es ist FräulAn nt "L'chweighofer. Die junge Dame glänzt durch Anmuth und Liebreiz der Erscheinung und erinnert man sich seit der berühmten Else Garso keiner so au/ uaioen Ltebhaberln. Fräulein Schweighofer findet in ihrer Rolle als ftmpnhiL ^ ^art,ncr an H^rn Joseph Wagner, den hochbegabten lugendlichen Heloenspteler, welcher in seiner Günstlingsrolle als Mashain reickie ^,^6enhelt hat, ferne glänzende Begabung zu documentiren. Der zweite Gastsviel- a^mb^*rCtSCt uns b^dEka"ntschaft mit zwei neuen allerliebsten einactigen Lustspielen e av”? ,,$)le Sheftlfterin", welche gegenwärtig mit vielem Beifall über die ranp^ihptT nn^U unL m selchen sämmtliche Hauptdarsteller mit hervor- hnrrhbMp wS™ „ ®tnc plquante Bereicherung erfährt dieser Abend noch durch die Mitwirkung des Ballets. Hat die choreographische Kunst schon an und für !!^^"^^ein^tel Anziehendes, so dürfte dieser Reiz noch besonders erhöht werden durch die geschmackoolle Wahl der beiden effectoollen Ballet-Pidcen La Parisienne und La Hongro)se Ungarischer Nationaltanz, welche uns die anmuthigsten Jüngerinnen Terpsichorens in Srazloiester Weise vorführen werden. Zur Seite der leichtgeschürzten ^P s^r;e? Junger mit ihren schönsten Gaben erfreuen und wirft die bu^FfZQ^LbcrJ^a^clcr auf unser kunstfreundliches Publikum ihrm t b? ©Morbt’f^e Universitäts-Buchhandlung oorauL, geworden^ist ,?ntcrc^e ^ur ^te besten Platze zum „Sehen und Hören" ein sehr lebhaftes führt, daß der Stations-Assistent dem Berliner Localzuge vorzeitig das Einfahrtszeichen gab; der schuldige Beamte wurde sofort vom Dienste surpendirt. In der Berliner Bevölkerung, in welcher die Steglitzer Maffen-Katastrophe und die Verunglückung des Reservistenzuges im Potsdamer Bahnhofe noch frisch im Gedächtniffe hasten, hat dieses abermalige schwere Eisenbahn-Unglück begreifliche Erregung hervorgerufen und fehlt es auch nicht an Vorwürfen gegen die Eisenbahn-Direction; ob diese gerechtfertigt stnd oder nicht, muß noch abgewartet werden. In Honolulo, der Haupt- und Residenzstadt König Kalakauar, soll, wie Nachrichten aus San Francisco besagen, eine Revolution bevorstehen. Die Bevölkerung ist erbittert gegen die Mißwirthschast der Regierung, weil letztere Nachforschungen nach Waffm hält und dieselben mit Beschlag belegt. Es ist ein Gerücht im Umlauf, wonach die britischen und amerikanischen Unterthanen fich an ihre Regierungen um Schutz gewendet haben. Aeutschland. Darmstadt, 22. Juni. Se. Köntgl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: Am 15. d. Mts. den Stationsgehils'en Wilhelm Haubach aus Gießen zum Stationsassistenten bei den Oberhessischen Eisenbahnen zu ernennen. Darmstadt, 22. Juni. Das Grobherzogliche Regierungsblatt Nr. 17 enthält: 1. Gesetz, Abänderung der Bestimmung in Art. 84 des Volksschulgesetzes vom 16. Juni 1874 über die Ausbringung der Reisekosten und Tagegebühren der Mitglieder der Kreis-Schulcommisstonen betreffend. 2. Gesetz, die Unterbringung jugendlicher Uebelthäter und verwahrloster Kinder betreffend. Berlin, 20. Juni. Auf die Petitionen aus den Kreisen evangelischer Theologen um Beibehaltung der Mililac'Lienstrflicht der Theologen ist dem betreffenden studentischen Ausschuffe, der in Bonn feinen Sitz hatte, jetzt nach der „Köln. Ztg." vom Reichstage folgender Bescheid zugegangen: „Der Reichstag hat in seiner Plenarsitzung vom 18. Mat d. Js. den Beschluß gefaßt: über die bei dem Reichstage angebrachte Petition vom 24. März d. Js. auf Grund des hier folgenden Votums: „die Petition unter voller Anerkennung der patriotischen Gesinnung der Herren Petenten als erledigt zu betrachten, da der Antrag, auf welchen sich die Petition bezieht, im Plenum nicht eingebracht woroen ist und es demnach bei den bisherigen gesetzlichen Bestimmungen verbleibt", in eine Erörterung nicht einzutreten." Kngland. London, 22. Juni. Ihre Maj. die Königin Victoria begeben sich heute Nachmittag 5 Uhr nach Windsor. Se. Kgl. Hoh. der Großherzog von Hessen und die Prinzessinnen - Töchter werden die Königin dorthin begleiten. Morgen begeben sich Se. König!. Hoheit der Großherzog zum Manöver nach Aldershot, von wo Se. König!.'. Hoheit nach Windsor und am Freitag nach London zurückkehren. (D. Ztg.) W/Iith der Nammen wurden. Der Funkenregen war in Folge des starken Windes ein bettiaer daß kurze Zeit nach Ausbruch des Brandes an nicht weniger als an neun I.ri^iphtmen Stellen neue Feuerherde entstanden, von welchen aus das Feuer mit Scknelltakett Verbreitung fand, daß alle Löschversuche vergeblich waren. Auch Ifa Äntflii Paschkani unö anderen Orten Löschtratns anlangten, waren diese üom Winde durch die Luft getragenen glühenden Bedachungsbleche längere a!it an einer energischen Aktion gehindert und ist es denselben nach angestrengtester QfXtt prft in den Morgenstunden des heutigen Tages gelungen, des gefräßigen Ele- ^pnkpci frerr au werden. Der unmittelbare Brandschaden wird auf 6 bis 7 Millionen unacrcdmet den Nachthetl, welcher aus der durch den Brand verursachten ?^mlpa'una des Handels entspringen mutz. Auf dem Marktplatze, wo das Feuer zum Qh.ahriidie kam, sind alle Geschäfte und Geschäftslocale den Flammen zum Opfer ge- f/rnpn ebenso die große rumänische Hauptkirche (die Operia-Kathedrale) und die Reu- ^rkt'-Svnagoge. Dem Berichte eines Augenzeugen zufolae hat die vom Marktplätze niis aleichzeitig nach verschiedenen Richtungen erfolgende Ausbreitung des Feuers eine nllaemeine Panik hervorgerufen. Man glaubt es nämlich mit einer Brandlegung zu tbun zu baden, ein Verdacht, der sich jedoch als völlig unbegründet erwies. Wesentlich wurde das Umsichgreifen der Flammen durch die sinnlose Angst der Bewohner, durch den Mangel einer geregelten Feuerwehr und die leichte, bezw. schlechte Bauart der meisten Wohnhäuser begünstigt. Vorläufig wird von 15 beim Brande verunglückten Personen berichtet, darunter von einer Kaufmannsfrau, welche, indem sie ihre aus 6000 Francs bestehende Baarschaft aus dem brennenden Hause retten wollte, von dem einstürzenden Dachstuhle begraben wurde. Das Elend in ter Stadt, welche außer einer sehr zahlreichen jüdischen Gemeinde auch viele armenische Einwohner zahlte, ist arenzenlos und sind sowohl von Seiten der Regierung als auch von Seiten der Presse alle Vorkehrungen getroffen, um durch rasche Hilfe wenigstens die dringendste Roth zu mildern. Schiffs nachrichten Wremen, 22. Juni. (Per transatlantischen Telegraph.! Der Postdampfer Elbe, Capitän G. Mever, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 11. Juni von Bremen und am 12. Juni von Southampton abgegangen war, ist gestern 4 Uhr Nachmittags wohlbehalten in Newyork angekommen. Bremen, 22. Juni. sPer transatlantischen Telegraph.^ Der Postdampfer Main, Capitän H. Bödeker, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 8. Juni von Bremen abgegangen war, ist gestern 2 Uhr Nachmittags wohlbehalten in Baltimore angekommen. Handel und DerEe-r. Limburg, 22. Juni. Rother Weizen JL 17 75, weißer Wetzen X 00.00, Korn v4L 10 55, Gerste X 8.50, Hafer X 6.10, Kartoffeln ä 100 Pfund X 0.00, Erbsen ä 1Q0 Pfund X 00,00. Wärmegrade der Lahn und der Luft nach Neaumur gemessen am 23. Juni, Mittags zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 17V* Grad, Luft 19i/a Grad. L. Ehr. Rübsamen. Gottesdienst brr israelitischen Rrligionsgesellschsst. Freitag Abend 720 Uhr, Samstag Vormittag 8 Uhr, Samstag Nachmittag 4 Uhr, Samstag Abend 915 Uhr. i urmwi »। i n —m nurnu n i ■ mm—mmctiidi —iii < i wimi t—wir Bekanntmachung. Die Kirschen auf dem Trieb und am Schulberg sollen nächsten Samstag Nachmittag 5 Uhr versteigert werden. Gießen, den 22. Juni 1887. Großh. Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. 4826 i In Zachen der Aktiengesellschaft Barrgesellfchaft für Mittelwohnungen zu Berlin, Klägerin vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Ditt- mar in Gießen, gegen den Vogelsberger Bergwerksverein zu Gießen, Beklagten, vertreten durch den Massecurator A. v- Jungenfeld daselbst, Forderung betr. Resol. Wird die Zwangsversteigerung folgender Bergwerke: a. Gemarkung Geilshausen. 1. Eisenfteingrube Ernst, Feldgröße 85 Hectare 15 Are, Kreis Gießen, bei Grünberg, 2. Eisensteingrube Rabenau, Feldgröße 233 Hectare 87 Are, Kreis Gießen, bei Grünberg, b. Gemarkung Lehnheim. 3. Eisensteingrube Ludwig, Feldgröße 43 Hectare, Kreis Alsfeld, bei Grün- berg, 4. Eisensteingrube Emilie, Felkigröße 37 Hectare 37 Are, Kreis Alsfeld, hei Grünberg, o. Gemarkung Lumda. 5. Eisensteingrube BrutuS, Feldgröße 43 Hectare 75 Are, Kreis Gießen, bei Grünberg, d. Gemarkung Rieder-Ohmen. 6. Eisensteingrube RomuluS, Feldgröße 27 Hectare 46 qm, Kreis Alsfeld, bei Grünberg, 7. Eisensteingrube Theodor, Feldgroße 33 Hectare 88 qm, Kreis Alsfeld, bei Grünberg, 8. Eisensteingrube Karolina, Feldgröße 24 Hectare 6 qm, Kreis Alsfeld, bei Grünberg, e. Gemarkung Reinhardshain. 9. Eisensteingrube Reinhold, Feldgröße 53 Hectare 7 qm, Kreis Gießen, bei Grünberg, f. Gemarkung Saasen. 10. Eisensteingrube Thrus, Feldgröße 131 Hectare 87 qm, Kreis Gießen, bei Grünberg, 11. Eisenfteingrube Minna, Feldgröße 12 Hectare 50 qm, Kreis Gießen, bei Grünberg, g. Gemarkung Stangenrod. 12. Eisenfteingrube Stangenrod, Feldgröße 88 Hectare 25 Are, Kreis Gießen, bei Grünberg, zu Gunsten der klägerischen Forderung von 1200U Mark nebst Zinsen und etwa 400 Mark Kosten hiermit beschlossen, Versteigerungstermin auf Samstag den 17. September l. I», Vormittags 9 Uhr, anberaumt und Großherzogliches Ortsgericht Nieder • Ohmen beauftragt,die Zwangsversteigerung auf seine» Geichäfts- zimmer oorzunehmen. Bckanntmochungstermine sind: Samstag den 25. Juni L Js-, » # 23. Juli „ „ „ „ 20. Auaust „ „ Grünberg, den 16. Juni 1887. Grobherzogliches Amtsgericht Grünberg. Fritz. 4813 Allgemeiner Anzeiger. Bekanntmachung. Bei der diesjährigen planmäßigen Berloosung der für 1887 zur Abtragung kommenden städtischen Obligationen aus Inhaber sind folgende Nummern gezogen worden, nämlich: a) von dem 3'/z obigen Anlehen der Nest: Lil. A Nr. 27. 47. 50 und 134 i 1714 29 Lil. B Nr- 144 und 198 ä 857 14 H. b) von dem 4o/gigen (alten) Anlehen: Lit. A Nr- 4 und 11 a 1714 Jt 29 Die Besitzer vorbemerkter Schuldverschreibungen haben ihre Kapitalien bis zum Schluffe dieses Jahres bei der hiesigen Stadtkasse in Empfang zu nehmen; die Verzinsung findet nur bis Ende 1887 statt. Gießen, den 17. Juni 1887. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. 4809 A. Bramm. Bekanntmachung. Betrefsend: Die Vergebung der Zinsen des Vermächtniffes des Christian Gerhard Hast. Anmeldungen wegen Berücksichtigung bei Vergebung der oben bezeichneten Zinsen haben innerhalb acht Tagen auf dem Bürgermeisterei-Bureau zu geschehen. Gießen, den 22. Juni 1887. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. 4831 Submission. Die zur Erbauung eines Schwesternhauses für den Allgemeinen Verein für Armen- und Krankenpflege zu Gießen erforderlichen Arbeiten sollen aus dem Submissionswege vergeben werden, und zwar: 1. Maurerarbeit, veranschlagt zu X 5745 — w n n w w tl 11 fl 11 n M II II II 2. Steinhauerarbeit (Lungsteine), 3. Zimmerarbeit, 4. Dachdeckerarbeit, 5. Schreinerarbeit, 6. Schlofferarbeit, 7. Glaserarbeit, 8. Weißbinderarbeit, 557 - 1856 — 813 - 3191 — 751 - 735 - 2296 — HO - der Wohnung des n 11 H II tl II tl II in 9. Spenglerarbeit, „ Pläne, Kostenanschläge und Bedingungen n v w liegen Unterzeichneten —' Gartenstraße 10 — in der Zeit vom 20.—23. Juni, täglich von 2—3 Uhr Nachmittags zur Einsicht offen, woselbst auch die Offerten bis zum 28. d. MtS., Vormittags 11 Uhr, einzureichen sind. Gießen, den 16. Juni 1887. Mr den Allgemeinen Verein für Armen- und Krankenpflege: 4784 August Htsi. Billig wie noch nie verkaufe ich 400 Resten Hemdentuch-Stoffe von 2, 3 und 4 Meter zu 50, 60 und 70 1 Wartböe hochfeine Herren-Hemden von X. 2,50 an. 1 Parthie Damen - Hemden von 3L 1,50 bis JL 2; darunter ganz feine Sachen, welche als Reise-Muster gedient haben. % breites Hemden Leinen, 60 H per Meter. i2/4 Betttuch- und Kiffen-Leinen in nur feinsten Qualitäten, staunend billig- = Für Ausstattungen günstige Kaufgelegenheit! = 478i Fh. Ellinger. z) ’ der Rwport-Cle. für [1562 ! AfCTl/J/* Deutschen Cognac, Do In a. Rh., u Ibei gleicher Güte bedeutend billiger als französischer. Ueberall vorräthig. Verkehr nur mit Wiederverkäufern, welche Master gratis erhalten. 4811 Eine gut erhaltene Treppe zu | 4616 Das Haus Wetdengasse 8 preisverkaufen. Frankfurtcrftraße 89. I werth zu verkaufen durch I. Blitz. Submission. Auf dem Submissionswege soll demnächst vergeben werden: 1) die zur Anfertigung einiger Gasrohrleitungen erforderliche Grabenarbeit, 2) die zur Erbauung einiger Schuppen für Cokes u. s. w. erforderliche Zimmerarbeit und 3) Dachdeckerarbeit (Dachpappe). Die Bedingungen und Zeichnungen können auf unserem Bureau eingesehen werden und sind schriftliche Angebote für die Grabenarbeit bis zum 27. d. Mts. Abends und für die Schuppen bis Ende d. Mls. daselbst verschlossen einzureichen. Gießen, den 23. Juni 1887. Städtisches Gaswerk Gießen. _______Otto Bergen. 4814 Arbeitsvergebuog. Zur Herstellung eines Brandgiebels nebst Dachumdeckung auf der Ostseite des Amtsgerichtsgebäudes zu Butzbach, werden nachstehende Arbeiten und Lieferungen zum öffentlichen Verding gestellt. 1. Maurerarbeit mit Materialien 318,07 2. Steinhauerarbeit „ 666,33 3. Zimmerarbeit „ 200,80 4. Dachdeckerarbeit „ 184,75 5. Schlofferarbeit „ 48,— 6. Weißbinderarbeit „ 21,72 7. Spenglerarbeit „ 62,40 Pläne, Anschläge und Bedingungen können bei unterfertigter Stelle eingesehen werden, wohin auch die schriftlichen Angebote bis zum 29. Juni d. I, Morgens 11 Uhr, postfrei und verfchloffen einzureichen, sind. Die Eröffnung erfolgt in Gegenwart der etwa erschienenen Bieter; Zuschlagsfrist 4 Wochen. Friedberg (Hessen), 20. Juni 1887. Großherzogl. Kreisbauamt Friedberg. Kranz.4773 Grasvcrsteigcruiig. Montag den 27. d. M, Vormittags 8 Uhr anfangend, soll das diesjährige Heugras von den dem Marienstist Lich zustehenden circa 100 Morgen Wiesen in den Gemarkungen Lich, Nieder- u. Oberbessingen versteigert werden. Der Anfang ist hinter dem Kirchhof an der Straße nach Grünberg. Lich, den 17. 3uniJ887. 4812 Winheim Ikisgeöotenes. 4819 Ein noch neues Piarttrio, mit schönem -ollen Tom zu verkaufen. Wo? sagt die Exped. d. Bl. k Amerikanische GImz-Märke 4530 W veranstaltet 4818 Rechtsanwalt in Nidda l 2 d^ellch) iiiWfcü ~ I O Seifert, « Dresden-Traohenbera. 4215 Kaiser - Regatta auf der Lahn zu Bad Ems Bynamo-Mascliiiieii, offeriren wir Wicd-rv-rkäufkrn zu ent- sprechenden Preisen- die selbstständig elec- trische Beleuchtungs-Anlagen ausführen oder solches beabsichtigen, stellen wir Ingenieure oder tüchtige Monteure in be- wnderen Fällen zur Verfügung. 4092 Pokorny & Wittekind, Maschinenfabrik, —Boirenheirn — Frankfurt a/M. daß ®lnTta?rZb;n./U«n?efan?ten ^iermit bie traurige Nachricht, ™siag Abend bn7zeichem"as std?m'Pack'el w“ S5 & Igg' “ * “““ -'«ÄSSg 47747’11X1. öooo gesucht rvH? «rp?d ^BU A‘ ” b's-rgt^i. Maschinen schiW fÄi"f8O61,baUCrnb£ und ---DkenArK, Maschinenfabnt. «Heugras von einer Wiese zu verkaufen. ariDhA, SJtitte Juni 1887. 4615 Eb®X"WGilly Rechtsanwalt. Cafe Ebel? Wmnischte Anzeigen. Entflogen i CtlV w.°Äel Ludwigstraße « \ „-Dem Wiederbringer eine Be^bn.^ Einlfuartiruno wird stderzett angenomw?- ■-S ffiBfespü -«tve—;---Ehr^Haubach. Model aller Art kauft und »erkauft * , —48(J-g- ---- H Werner 4810 Ein K-lln-r-LehrjungUch, & f S b"blr»'^ «EPlaur,L°ikeng°sf-. 4793] Einguartirung wirh~7?t72 nommen bei Gastwirth Bahnhofstraße 43i 5 3’ $6oto». Wermiethurrgm. 4816 Der erst- St.-k, auch getheilt m ^^Wlslhen.__Babnhofstroßc 58? ,.4. , Der untere Stock meines Hauses unk'4 tD; 5 Emmer, mit allem Zubehör iU»®Ät6eiI' ift Per lä- S-°--mb°r -^M^MSll^Leihgesternerwcg 5. 4H27J Scheune mit schönem Stalls vermiethen, zu Lagerraum oder Werkstätte geeignet. Näheres in der Exped. d- Bl. , 4828 Bismarckstraße 6 ist der 2 Stock eüifun™efbCn’ beziehen nach lieber^ »e«.n Futtermangel ch«r Me*»o« mir'etngcfüh^en f ^nshL Rlesen-FutterrfibVnS"' und sind 5-10, ja bis 15 Pfd. schwer Erste Ausüi-t Im 'm Umfange Zum bis in den ersten Tagen des August Letztere auf solcke^eld/r^^uk s°n eine Vorfrucht abgeerntet wurde. In 14 Wochen finb hip WAb?«C a ?U ^c??n ^on zuletzt gebauten werden, da sie ihre Dauerhaftiakett unh S'” r^§ffiÜQ^fen/ bie Frühjahr behalten, zum Winterbedarf aufgehoben-^ Das PfundJ°$en ^ange, Nipperwiese, Bez. Stettin. -----^-x-^°ukirtc Auftrag- werden umgehend per Nachnahme trnrHrt. 4808 Ich habe mich als ---—------— n.4^.95 ■°«° 50 Pfg Billets zu dieser Vorstellung sind bei Herrn Umversit.-Buchhändler W. Ferber zu haben. 4408 ! 24 /6 8 Iihr. Kr. Baust. 4817 25 /6. 6 Uhr. Ioh.-Icfl