Nk. NK. Drittes Blatt. Sonntag den 24. April 1887. Weßener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Birrearrr Schulstraße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlobn. Durch die Pott bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Darmstadt, 22. April. Se. König!. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: Am 22. April dem Präsidenten des Landgerichts der Provinz Rhem- besten Karl Aull die Krone zum Comthurkreuz 2. Klaffe des Verdienst-Ordens Philipps des Großmüthigen zu verleihen. Darmstadt, 21. April. Wie erinnerlich, hatte die Zweite Kammer aus Veranlaffung der Proteste zweier Abgeordneter rücksichtlich der Immunitäten der Mitglieder der Stände beschlossen, die Großh. Regierung um Vorlage einer Gesetzes-Entwurfes zu ersuchen, wonach der einschlägige Artikel 84 der Verfaffungsurkunde wesentlich im Sinne des Paragraphen der Reichsversaffung erläutert werde. Der Ausschuß Erster Kammer hat nunmehr durch den Um» versttätskanzler Dr. Gareis Bericht erstattet und sich mit jenem Ersuchen ein- verstanden erklärt. Aus dem Bericht ist namentlich folgende Aussührung bemerkenswert: Es ist wünschenSwerth, daß als Versaffungsrechtssatz ausgesprochen werde: 1) Daß die Immunität für die ganze Zeit der Dauer eines Landtags von der Berufung desselben (Art. 63 der Verfassung, Art. 12 der Geschäftsordnung) bis zum Schluffe (Art. 57 der Geschäftsordnung mit Art. 63 der Verfaffungsurkunde) zu Recht besteht, folgeweise also auch während der Ver» tagung (Art. 58 der Geschäftsordnung); 2) daß unter Strafverfolgung nicht der Strafvollzug zu verstehen ist (die hessischen Landstände haben kein Jntereffe, rechtskräftig zu Freiheitsstrafen ver» urtheille Personen in ibrer Mitte zu haben); 3) daß auch die Fortsetzung der Untersuchungshaft und ebenso die der Civilhajt ausgehoben werden könne, wie Art. 31 der Reichsversaffung vor- schreibt; sowie 4) daß der Fall der Ergreifung aus frischer That zu definiren sei, wie Art. 31 der Reichsversaffung es zuläßt, und es ist wünschenSwerth, 5) daß der Fall der Civilhaft so geregelt werde, wie es dem neuesten Reichsrecht entspricht und schon zu diesem Zwecke mindestens eine redaktionelle Aenderung der Disposition des Art. 84 vorgenommen werde. (Fr. Journ.) L s k 6 r Ik 4- Gießen, 23. April. sStadtverordnetensitzung vom 21. April, Nachmittags 4 Uhr.) Anwesend Herr Bürgermeister Bramm, die Herren Beigeordneten Gnauth und Keller, von Seiten der Stadtverordneten die Herren Bai st, Georgi, Grüneberg, Dr. Gutfleisch, Hoch, Homberger, Jughardt, Kauf, Ad. 9toll, August Noll, Petri, Dr. Ploch, Scheel, Schopbach, Simon, Bogt und Wallenfels. Aus der nach Eröffnung der Sitzung vorgenommenen Wahl der Weinsteuer- Einschätzungs-Commission gingen die seitherigen Mitglieder derselben, die Herren: Aug. Mayer, Wilhelm Mosler, L. Bramm, Otto Schmidt und Earl Schwan, sowie als deren Stellvertreter die Herren Adolf Zinßer, Ludw. Textor und Emil Fischbach hervor. — Herr Emil Noll wird als Wieger für die Wochenmärkte bestellt, und beschlossen demselben eine Waage auf städtische Kosten anzuschaffen. — Denr Gesuche des Handelsmannes Herz Walldorf, welcher seine Bude, in welcher derselbe Schnellphotographie betreibt, bis über den nächsten Krämermarkt hinaus stehen lassen will, wird stattgegeben mit der Beschränkung, daß Gesuchsteller an Nichtmarkttagen Geschäfte darin nicht betreiben darf. — Der die Verschlämmung der Fluthgräben an den Hardthöfen betreffende Revers wird gutgeheißen. — Herr Maurermeister B. Strauch, welcher über den mit seinem Steinbruch in Verbindung stehenden Weg in den Wingcrten Klage erhebt und zur Abstellung des Mißstandes vorschlägt, die Stadt möge die an diesen Steinbruch grenzenden Grundstücke ankaufen, damit eine Verlegung des Weges ermöglicht werde, wird mit seinem Gesuche abge- wiescn, indem die Versammlung erklärt, daß zu einem Einschreiten im Sinne des Antragstellers keine Veranlassung vorliege, vielmehr Großh. Polizeiamt veranlaßt werden solle, demselben die Fortsetzung des Steinbruchbetriebs zu verbieten. Bezüglich des von Herrn Commerzienrath A. Noll und von der Gewerbebank an der Ostanlage zu erwerbenden, zum Straßenbau benöthigten Geländes wird als Ergänzung der Kauf- notuln bestimmt, daß den Käufern die Kosten der bereits ausgeführten Auffüllung nach den jeweilig geltenden Accordpreisen vergütet wird. — Das Gesuch des Seilermeisters Adam Huhn, welcher an Stelle seines durch Brand zerstörten Wohnhauses am Seltersweg einen Neubau errichten will und auf die in der allgemeinen Bauordnung vorgesehene Vergünstigung zur Ausführung des Baues in Holz Anspruch erhebt, wird befürwortet. — Bezüglich des Bauerlaubnißgesuches der Firma Andreas Euler (Neubau in der Steinstraße) beharrt die Versammlung auf Antrag der Bau- deputation auf deren unterm 29. v. Al. gestellten Anträge. — Das Gesuch des Herrn Fr. Kühnbold dahier um Erlaubniß zur Erbauung eines Hinterhauses wird befürwortet mit dem Vorbehalt, daß Gesuchsteller innerhalb 3 Jahren ein Vorderhaus baut und diese Verpflichtung durch eine Caution von 500 JL sichert. — Dem Schützenverein Gießen wurde in einer früheren Sitzung das zur Erbauung eines Schützenhauses erforderliche Gelände an der Grünbergerstraße zu 3 JL pr. lUMtr. überlassen, der Verein stellt jedoch das Gesuch um Ermäßigung des Kaufpreises. Die Versamm- lunfl schließt sich indeß dem auf Ablehnung lautenden Anträge der Baudeputation an. — Dem Gesuch des Barbiers Herrn Franz 9tölte um Ueberlassung städtischer Triebvtertel wird entsprochen, der Pachtpreis hierfür auf 50 JL festgesetzt. — Von den Gesuchen des Herrn Carl Loth um 1) Ueberlassung des überflüssigen Wassers aus der Leitung zu Bauzwecken, 2) pachtweise Ueberlassung städtischen Geländes zur Lagerung von Baumaterial während der Bauzeit, wird nur das erstere, und zwar auf Widerruf, genehmigt, das letztere abgelehnt. — Das Bauveränderungs-Gesuch des Herrn Restaurateur Karl Balzer wird befürwortet. — Von den am Schlachthausbau noch fertig zu stellenden Arbeiten werden die zu 15680 JL veranschlagten Schlosserarbeiten, (3 Loose) an den Mindestbietenden, Schlossermeister Carl Wigandt, welcher 25pCt. abgeboten, die zu 6*315 JL veranschlagten Weitzbinderarbeiten und die zu 2490 JL veranschlagten Glaserarbeiten den Anträgen und den Bedingungen der Baudeputation gemäß vergeben. Die Caution des Schlossermeisters Wigandt soll auf lOpCt. der Aecordsumme — 1500 normirt werden. — Von den nicht auf der Tagesormmng stehenden Punkten, Versteigerung eines Bauplatzes an der Licherstraße und Gesuch des Herrn Kgrl Schütz um Erlaubniß zum Wirthschaftsbetrieb im „Postkeller , wird ersterer durch Nichtgenehmigung wegen zu niederen Gebotes, letzterer durch Befürwortung erledigt. — lieber den 4. Punkt der Tagesordnung, Offerte der Erben des Universitäts- dieners Zimmermann bezüglich des Ankaufs ihrer Hosraithe in der Wetzsteingasse wurde in geheimer Sitzung verhandelt. Die Wohlfahrts-Mrsorge des Deutschen Werkmeister-Drrbandes. Zu den in großen Mittelpunkten der deutschen Industrie in neuester Zeit entstandenen nicht unwichtigen Vereinigungen von Gewerbsgehilfen gehört auch der Deutsche Werkmeister-Verband, welcher nach dreijähriger rascher Entwicklung in etwa 230 Ortsvereinen schon über 10,000 Mitglieder zählt. Die meisten sind in Augsburg (233), Essen (223), Barmen (197), Dortmund (190), Breslau (172), Chemnitz (166), Leipzig (144), M.-Gladbach (141), Aachen und Kassel (je 132), Düsseldorf (125), Magdeburg mit Buckau (123) u. s. f. So jung die Vereinsbtldung ist, hat sie doch schon nach oben wie nach unten Vertrauen auf sich gelenkt. Von den durch das Unfalloersicherungsgesetz geschaffenen Vertretern sind bei der Wahl zweier nichtständiger Mitglieder des Reichs-Versicherungsamts mehr als 700,000 Stimmen für ein Mitglied des Vorstandes des Werkmeister- Verbandes abgegeben worden und fast gleich hohe Stimmenzahlen für zwei von demselben ausgestellte Ersatzmänner. Andererseits gehören seit Mai v. I. dem preußischen Volkswirthschaftsrath der Vorsitzende und ein anderes Mitglied des Vorstandes der verbundenen Werkmeister an. Die Anziehungskraft des Verbandes für seine Mitglieder liegt zunächst natürlich in der bethätigten Wohlfahrtsfürsorge. Er hat eine Sterbekasse geschaffen, deren Leistungen sich auf die Frauen der Mitglieder ausdehnen; eine Unterstützungskasse springt in Noth gerathenen Mitgliedern bei, vertheilt auch Weihnachtsspenden an Wittwen und Waisen; eine besondere Versorgung für die Hinterbliebenen und für hohes Alter wird geplant und Stellenvermittlung betrieben, deren außerordentliche Wichtigkeit einleuchtet, wenn man die verhältnißmäßige Seltenheit der Werkmeister-Posten bedenkt. Besondere Beachtung verdient, daß der Deutsche Werkmeister-Verband durch einen am Taae vor Ostern d. I. in Bochum gefaßten Beschluß sich dem Deutschen Verein gegen den Mißbrauch geistiger Getränke, das will sagen der praktischen Mäßig- kettsarbeit angeschlossen hat. Die verbundenen deutschen Werkmeister scheinen begriffen zu haben, daß sie ihre Sache nicht wirksamer vorwärts bringen können, als indem sie sich der in ihre Sphäre fallenden Interessen Anderer annehmen, zumal der vom Geschick noch weniger als sie begünstigten Arbeiter um sie her. Denn es wird doch wohl wesentlich im Hinblick auf die Versuchungen und Gefahren dieser geschehen sein, wenn sie sich dem allgemeinen deutschen Mäßigkcitsverein angeschlossen haben. Sie begegnen ihm auf einem von ihm bereits eingeschlagenen Wege. Es sind zwei Jahre her, daß der für die Jahresversammlung in Dresden gewählte Referent über die Frage „Der Branntwein in Fabriken" ein paar Hundert Fabrikleiter befragte, wie sie es in ihren Arbeitsräumen mit dem Trinkbranntwein hielten? Seitdem haben diese Statistik mit gemeinnütziger Tendenz nachgethan die Vereins-Organe in Westfalen, Kurhessen, Hannover und dem Großherzogthum Hessen, den Städten Berlin, Bremen und Crefeld. Wenn man sich da allemal den Werkmeister hilfbereit hinzutretend denkt, darf man dem Erfolge doppelt vertrauen. Er gibt dann nicht allein ein entscheidendes gutes Beispiel, — er überwacht auch das Verbot, daß es wirklich durchgretfe und hilft jeden möglichen oder direct gebotenen Ersatz durch harmlose Genußmittel, nahrhafte Speisen so gestalten, daß der Zweck sicher erreicht werde. Die gemeinnützige mäßtgkeitbefördernde Rolle des Werkmeisters mag sich aber noch weiter erstrecken. Wir wissen ja jetzt, daß geselliges Zusammenleben unendlich viel vermag für die Bewahrung Gefährdeter vor der Trunksucht und selbst noch für die Rettung unglücklicher Säufer. Die Formen, in denen sich dies vollzieht, sind mannigfaltig; im Norden Gut-Templer-Logen, in der Schweiz das blaue Kreuz u. s. f. Die Sache bleibt immer ziemlich dieselbe. Man verbindet sich zu einer gewissen fürsorglichen Solidarität in der Abwehr des Giftes Alkohol, daß es nicht im Uebermaß genossen, übermächtig und zerstörend zu wirken vermöge. Die seit 1883 geschaffene deutsche Mäßigkeits-Vereinigung fordert allen ihren 9Nitgliedern als solchen wohlweislich das Enthaltsamkeits-Gelübde nicht ab, weil sie sich damit ihre besten Wege und Wirkungen verlegen würde; aber sie erkennt vollkommen an, daß in manchen Lagen die Enthaltsamkeit mehr am Platze ist als die Mäßigkeit und deshalb können an ihr auch Solche einen Halt finden, die allem geistigen Getränke freiwillig absagen wollen, sei es um ihrer selbst willen oder im Interesse bedrohter und bedrängter Kameraden. Ueberhaupt finden Alle in ihr fortlaufende Aufklärung über die in dem gewohnten Alkoholtrinken steckenden vielfältigen Fragen und fortlaufende Anregung, dessen schlimmen Folgen zu begegnen. Hierüber sind die Leiter des Deutschen Werkmeister-Verbandes augenscheinlich im Klaren. Wollen sie auf der so betretenen Bahn gemeinnützigen Handelns mit der Zeit noch weiter fortschreiten, so wird auch dafür die Verbindung mit den arbeitenden Mäßigkeitsfreunden ihnen gute Dienste leisten. Denn diese haben von jeher auch die indirecten Mittel für ihren Zweck eifrig zur Anwendung gebracht. Beemischtt*. Berlin, 15. April, lieber eine höchst merkwürdige Rettung aus Lebensgefahr wird hiesigen Blättern Folgendes berichtet: Am Abend des dritten Oster- fetertages gegen 7 Uhr hatte vor dem Zenner'schen Gasthause am Treptow ein Herr aus Berlin von dem Bootverleiher Opitz ein Boot gemiethet, um mit seiner Ehefrau noch eine kleine Spazierfahrt auf der Spree zu unternehmen. Die Frau hatte bereits in dem Fahrzeug Platz genommen, der Gatte sprang ihr vom Ende des Steges aus nach, unbedachter Weise auf den Bord, an dem die Frau saß, und mit solcher Wucht, daß das Boot das Gleichgewicht verlor und das Ehepaar in's Wasser fiel, welches gerade an der betreffenden Stelle sehr tief ist und schlammigen Grund hat. Dieser Vorfall war fast unbemerkt geblieben, das Publikum wurde erst auv- merksam, als der Mann, ein tüchtiger Schwimmer, dem Lande zuschwamm. ^aturnm sammelten fick sofort die Gäste der Wirthschaft an der Stelle des Unfalles, aber Jitt » mand hatte eine Ahnung davon, daß die Frau noch im Wasser lag. Der bereu Sicherheit befindliche Mann dachte selbst nicht an sie. Erst ein Ruderer, der l dem Wasser befand, aber mit seinem langen Schiff nicht an das umgett z herankommen konnte, rief den Leuten am Lande zu, daß noch Jemand im Jx. n • Sofort bemächtigte sich eine allgemeine Bewegung der am aber Niemand machte Anstalten zur Hilfeleistung, bis "nige Mt^ Herbei- Rudervereins von 1876, die gerade eine Ruhepause in der sprangen, sich Gasse durch die gaffenden Menschen bahnten und a - gingen. Mit dem Rettungshaken war nichts zu finden, augenscheii ch Y umgekehrte Boot die Rettungsarbeiten. Es mußte, um dasselbe weiter in das Wasser htnauszuschicden, ein anderes Boot von der Kette gelöst werden, was in der Aufregung so langsam von Statten ging, daß allgemein geglaubt wurde, die unter dem Boot liegende Frau müsse längst lobt sein. Als das umgestürzte Boot endlich in den Strom hinausgeschoben werden konnte, kam die Frau zum Vorschein und war derart bei Kräften, daß sie mit Unterstützung des Steuermannes, der sie aus dem Wasser geholt hatte, selbst durch den Garten in das Gebäude laufen konnte. Ihn ersten Worte nach der Rettung waren: „Ist mein Mann gerettet?" Nachdem sie hierüber beruhigt morden, erklärte sie ihre fall wunderbare Rettung damit, daß sie genau unter das gekenterte Boot zu liegen gekommen sei, sich in der Todesangst an die Sitz- brerter angeklammert und dabei den Kopf in die Ausbauchung des Bootes gebracht habe, die wegen der darin befindlichen Luft vom Wasser frei blieb, so daß sie athmcn konnte. — ^Verwüstung der Alpenflora und Asyle für Alpenpflanzen.) Aus Bern wird der „K. Z." geschrieben: Die vierfüßigen Raubthiere sind bet uns theils verschwunden, theils auf den Aussterbe-Etat gesetzt. Einzelne Bären sind vor einigen Jahren noch im Canton Graubünden gesehen worden, jetzt findet man sie nur noch im Bärenzwinger zu Bern. Ter Luchs ist verschwunden. Wölfe kommen vereinzelt hier und da im Juragebiet vor, aber es sind Einwanderer. Nur Fuchs, Marder und Iltis schlagen sich noch kümmerlich durch. Das zweifüßige Raubthier duldet keinen Nebenbuhler. Es hat aber auch den Steinbock vernichtet und wird trotz aller nachträgliche» Schongesetze mit der Gemse auch bald fertig geworden sein; es hat unsere Flüsse und Seen von Fischen geleert und es vertilgt unsere Vögel schaarenweise, sobald sie über dle Grenze kommen, Singvögel und andere, wenn sie nur gut schmecken. Dagegen ist nichts zu machen, Gesetze, Vorschriften und Verbote werden nicht beachtet. Aber damit ist das zweifüßige Raubthier, Mensch genannt, nicht zufrieden. Mit der Fauna ist er so ziemlich fertig geworden, jetzt macht es sich über die Flora her wa immer fte in werthvollen, characteristischen Gestalten auftritt. Seit Jahren wird 'dem Edelweiß nut fchonungsloser Hast nachgestellt, und bald wird es überall da ausgerottet HJ0 "ne menschliche Hand es erreichen kann; an den Bahnhöfen wird es in Buscheln, häufig sammt den Wurzeln, feilgeboten, damit ja jeder Lasse sich den wolliaen Stern auf den Hut stecken kann. Die Alpenrose hat, vermöge ihrer größeren Verbreitung und kräftigeren Natur, besser widerstanden, aber auch sie verschwindet schon von den leicht erreichbaren Stellen. Dem sicheren Untergange geweiht sind alle seltenen Pflanzen. Das Wallis z. B. (wo, nebenbei bemerkt, der Spargel an verschiedenen Stellen w,ld wachst) war für den Botanisten und beobachtenden Alpenisten ein wabrer Wundergarten, wo die seltensten Alpenpflanzen der verschiedenen Regionen und viele Unica vorkamen. Heute sind die Fundorte, die der Naturforscher mit einer gewissen Scheu betrat, von Gartnern, Pflanzenhändlern und anderen Leuten zu Gewinnzwecken aus- gebeutet. Verschiedene Arten sind vollständig verschwunden, denn was einmal Gegen- stand der gewinnsüchtigen Menschen geworden, das rettet kein Berggeist. An Auf- rufen, öffentlichen Bitten, Warnungen hat es nicht gefehlt, aber der Vandalismus schreitet vorwärts. Da ist man nun auf den Gedanken gekommen, in geeigneten Lagen botanische Schongarten anzulegen, so auf dem großen St. Bernhard, auf dem Simplon ^^brmott. Die Station auf Tete de Mouton bei Vissoye im Einsichthal lWallis) 230» Meteor zahlt bereits außer verschiedenen geretteten heimischen Arten kleine Eolo- nren von Pflanzen aus den Pyrenäen, dem Himalaja, dem Kaukasus. Auf diesen botanischen Stationen werden die Pflanzensamen gesammelt zur Wiederaufzucht an geeigneten Stellen, deren Lage so wenig wie möglich bekannt gemacht wird. Ob dlefe Anstregungen, durch welche sich die Regierung von Wallis und die Scction von I Monterosa des Schweizer Alpenclubs ein. großes Verdienst erwerben, den gewünschten ' Erfolg haben, der menschlichen Raub- und Zerstörungssucht zum Trotzt ' Allgemeiner Anzeiger. Obtrhksßsche Ejskubahaeu. Vom 1. Mai c. ab tritt direkte Personen- und Gepäckabfertigung zwischen Bleichenbach und Frankfurt a/M., Westbahnhof, und Sachsenhausen in Kraft. Gießen, den 19. April 1887. 3203_________Großherzogliche Direction. Akrhesßschk WMHrien. Nächsten Dienstag den 26. d. M., präcis 2 Uhr Nachmittags, werden an dem Bahnkörper im unteren Niegelpfad ca. 1000 alte Schwellen öffentlich meistbietend in einzelnen Abtheilungen versteigert. Die Bedingungen werden im Termine bekannt gegeben. Zusammenkunft an dem Viaduct in der Ludwigstraße. 3207 Gießen, den 22. April 1887. Die Großh. Magazinsverwaltung. Bekanntmachung. Die für das Rechnungsjahr 1386/87 rückständigen Kapitalzinsen, sowie die für ersteigerte Früchte des landwirth- schastlichen Versuchsfeldes noch nicht berichtigten Beträge sind innerhalb der nächsten 14 Tage zur Universitätskasse zu bezahlen. Gießen, den 21. April 1887. Großherzogliches Universitäts-Rentamt ___Schmitt.______3209 Bekanntmachung. Die Lieferung von 40 Raummeter Brrchen-Scheitholz soll im Submissionswege vergeben werden und sind desfallsige Offerten bis zum 25. d. Mts. bei Herrn Armenkasserechner Laub er verschlossen abzugeben. Gießen, am 22. April 1887. Die Armen-Deputation der Stadt Gießen. A. Bramm.________ Iagtzverpachlung. Donnerstag den 28. April, Vormittags 11 Uhr, soll auf hiesigem Rathhaus die Gemeindejagd in 2—3 Abtheilungen, auf Liebhaber auch im Ganzen, auf sechs Jahre verpachtet werden. Ettingshausen, am 21. April 1887. Gr. Bürgermeisterei Ettingshausen. Launspach. 3208 Aeilgeöotenes. 3224] Sport- u. Gewerbe-Fischern empfehle mein großes Lager ächt eng- lischer, direct importirter Angelge- rathe. Ferner meine neuen verzinkten nie rostenden Draht-Fisch-, Aal- und «rebsreusen. Großartiger Erfolg ga- rantirt. Fischwitterung lockt die Fische aus der Ferne herbei und reizt solche zum Anbeißen. Preiscourant pro 87, viele Neuheiten enthaltend, gratis und franco. R. Flechsenberger, Kalt'nnordheim. Ronsirmanden-Anstige billigst bei LouiS Rothenberger, 1917 Neuenweg 22. 50 tf 3226 Patent. O OQ M. Kann. 150 170 300 15 C^ntner, fti Fürstliches Rentamt. Kraft. 3°2 i«ngcs Mädchen kann l£t£0,2*V,r,#tnen‘ 980 * sagt die vxped. d. Bl. Garnbehälter mit eingesetzter ünterf&denroUe in verkleinertem Miesetab. . „ . „„ . t zusammen 685 Gentner, l°u 'm Wege der Submisston unter den an Werktagen bei uns einzusehenden Bedingungen, welche gegen die in den letzten Jahren nicht abweichen, verkauft werden. Gebote sind bis zum 30. April 1887, Vormittags 11 Uhr, schriftlich versiegelt und mit entsprechender Aufschrift versehen bei uns einzu- reichen, zu welcher Zeit die Eröffnung der eingegangenen Offerten stattfindet Diesem Eroffnungstermin können die betreffenden Kaufliebhaber amvobnen. Braunfels, am 20. April 1887. Beste weiße Kernseifen, Schmierseifen, Nielsen- und Hoffmanns Stärke, Creme und Macks Doppel-Stärke, Soda, Waschblau, Fettlaugenmehl, Borax, Wachs, Stärkeglanz rc. rc. empfiehlt in nur besten Qualitäten und zu billigsten Preisen 3229 Ferd, »rebew. Marktplatz 21. 3077 Ein braver gewandter junger Bursche als Hausbursche gesucht. Gute Zeugnisse oder beste Empfehlungen erforderlich.__Jean Kirch, Gießen. 3124 Einen Spe^glerlehrliug sucht Ehr. Rosenberg, Seltersmeg 3. 1« Revier Kraftsolms: Distrikt Salzlackseit, 20jährige Rinde ca. . . „ Scheid 16 „ „ „ . . 2. Revier Altenberg: Distrikt Eulingsberg, 30jährige Rinde ca. 3. Revier Heisterberg: Distrikt Wingerten, 18jährige Rinde ca. . . „ Doberg, 18jährige Rinde ca. . . . £oOnnöen=TJerr$nuf. Der diesjährige Ertrag an Lohrinde aus den Fürstlich Solms-Brauw fels'schen Waldungen und zwar: Niederlage bei: Theodor Bftubach, N ähmaschinen-Handlung, €ri essm. für Familien und Gewerbe, von Junker & Ruh, welche auch den Unterfaden direct von der überall käuflichen Garnrolle näht, spielend leicht zu handhaben ist und den schönsten Doppelsteppstich bildet. Eine bahnbrechende deutsche Erfindung, das Vollkommenste auf dem Gebiete der N&hmaschinenindostrie, ist die rotirende Zweispulen-Maschine Mein aus's Vollkommenste neu eingerichtetes Lager aller wasche- uml Ausstattungs-Artikel bringe hiermit zu den billigsten Preisen in empfehlende Erinnerung. Anfertigung von Herren- und Damm-Wäsche etc. nach Maaß und Angabe liefere in kürzester Zeit. Großen Vorrath in Rester- leinen habe am Lager. ^06 -----------------Marktstrape (früher Lindenplatz). 30o8 Em hunger Mann, welcher die -------------- Uhrmacherei gründ!, erlernen will, kann eintr. bei Fr. Scharmann, Uhrmacher. Nähmaschinen gegen Baar oder in Raten. Eigene Reparatur-Werkstütte. Feinstes Maschinenöl. Da ich die Reparaturen selbst ausführe und zum Verkauf keinen Laden halte, kann ich die weitgehendste Garantie leisten und die billigsten Preise stellen. HL Kraft, Mechaniker. 179 Neuenweg 46. B Oft Marburg in der Nahe des Bahnhofs, der Hotels u. Universitäts-Institute ist ein Wohnhaus mit Hintergebäude u. Hofraum, für Spediteure, Fabrik en-gros oder Bau geschält geeignet, sowie ein kleines HauS mit Garten unter günstigen Bedingungen alsbald zu verkaufen. Gefl. Anfragen bittet man u. Adr. L. M. 83 an Hänfenste in & Vogler in Marburg zu richten. Preißelbeeren in feinster Qualität wieder eingetroffen bei 3228 Ferd. Drebes, Marktplatz 21. E^edeS Hühnerauge, Hornhaut und '»Warze wird in kürzester Zeit durch -^/bloßes Ueberpinseln mit dem rühm- lichst bekannten, allein echten Apotheker Radlauer'schen Hühneraugenmittel aus der Rothen Apotheke in Posen ficher und schmerzlos beseitigt. Carton 6.» Prämiirt drei Goldene Medaillen. Depot in Gießen bei Fritz Flimm._______________1073 C. Roth II. Wallthorstraße 5, MeinwirthschaftLMeinhandlung empfiehlt sein Lager in reingehaltenen Weinen. Weißwein pr. Flasche 80, 100, 120 150, 200 H Rothwein pr. Fl. 100,120, 150, 200 H Tokayer pr. Flasche 2 und 3 «x Malaga pr. Flasche 2 Sherry pr. Fl. 2 Samos pr. Fl. 1.50 Jt. Priorato pr. Fl. 1.40 at rc. rc. Mouffirende Weine, ___Rum, Arrac, Cognac. 2648 Umhänge, J aquetts, Promenade-, Kegen- und Mädchen- Mäntel in grosser Auswahl neu eingetroffen bei J. Pfeffer, 2531 Bahnhofstr 8. 3018 Ein Nivellirinstrument, ein Glasmeffer, Bau - Constructtons- Lehre von Kreymann, verschiedene Zeichenbretter und ein Stehpult sind zu verkaufen. Näheres in der Exped. d. Bl. OGOO»OGOOG«^DSGOGG!OGG««W«OAGODOOGOGG««D«O0OOOGOGGGG • Grösste Auswahl in deutschen und englischen Buckskins J • empfiehlt zu außergewöhnlich billigen festen Preisen 2315 G X J- Pfeffer, Bahnhosstrakk 8. X S Anfertigung nack Maaß unter Garantie tadellosen Paffens, H M»»OGGGGGOOOWOOOOO^GOSGdOOGSGS«GSG«OOO'.O:GOKLK»K^O»iv»O Ausverkauf. := Arbeiter« I kaufen? } C ^fiaplonSgarfe 23. Wegen Aufgabe des Geschäfts verkaufe sämmtliche Küferwaaren, als Wasch- u. Badebütten, Züber, Eimer, Dränten, Pstanzenküvel u- dgl zu bedeutend herabgesetzten Preisen- 2521 Joh. Arnold Wwe«. Asterweg 23. Königs-Reisstärke Unübertroffenes Fabrikat zum Stärken der Wäsche bei 1111 Emil Fischbach« Junge fette Gänse pro Pfd. 60 H Graue doppelgereinigte Federn, Psd- M.30 „ Gänsefedern ä2.— „ Halbdaunen ä 2.50 „ Daunen ä 350 Ger. wefts. Schinken » 80 pr. Pfd- versende in Postkrlli ä 10 Pfd- frco. gegen Nachnahme. Nickt convenirende Federn und Daunen nehme zurück. 1403_______Ll. A. Ursell, Attendorn. Schwalheimer Bailly-OueBle b. Bad-Nauheim. Natürlich kohlensaures Mineralwasser von medizinischen Autoritäten empfohlen; eingeführt im Grotzhcrzoglichen Landes- Hospital Hofheim, Kurhospital in Bad- Nauheim 2C. rc. liefert per Fuhre franko 25 Vi Krüge zu 2.— ohne Krug. « Mailly, Hoflieferant Sr. Königl. Hoheit des Großherzogs von Hessen. 1393 Medlcinal-Tokayer vom 347 Weinbergbesitzer Ern. Stein in Erdö-Benye bei Tokay garantirt rem, von den grössten Autoritäten analy- sirt und als vorzügliches Stärkungsmittel bei allen Krankheiten empfohlen , verkaufen zu Engros-Preisen Emil Fischbachs Giessen. W. Zimmer VII , Lieh. Warmer Braten zu jeder Tageszeit, ä Portion 15 Pfennig. Restauration Kestter, 3138 Neuenweg. BuckSkinhosen, Westen, Säckchen, Joppen, Arbeiterhosen, Hemden, Blousen, Unterhosen, Metzgerkittel, blaue Hosen u. Kittel, Knaven-An- züge, 200 BuckSkinwesten, schön gearbeitet, in la. Qualitäten, ä jü 2,25 u- s. w. bei Louis Rothenberger, Neuenweg 22. Getrag. Kleider, Schuhe rc. halte rote seither ebenfalls bestens em- pfohlen.______________________________968 Weißweine: Moselwein ä Liter 70 Pfg.. Rheinwein« ä Liter 80, 100 9 20, ISO, 180 Pfg. Rothweine ä Flasche 100,120,150 Pfg, offerirt in bekannter guter Qualität A. Saame, Frankfurter Straße 11. .Im Faß entsprechend billiger. 2569 3145 Eine Parthie Wein- u. Sprit- ässer billig zu verkaufen bei L. Mühlhausen, Neuenweg 10. Schutzmarke. Röcke, Hosen, Westen, Kittel, Blousen, Hemden und Schürzen empfiehlt zu billigsten Preisen in bester solidester Arbeit 2862 Robert Stuhl, Neustadt 23. Lindenplah 5. Rothamel & Petry Lindenplah 5. en gro, Aurzwaaren-HaiMmg en gros empfehlen ihr Lager in allen Sorten 2172 Bindfaden uud Seilerwaaren zu Fabrikpreisen. (Bei Abnahme größerer Quantitäten entsprechender Rabatt.) 1397 Die Dampf-Kaffce-Brennerei von A. Zuntz sel.Wwe., bringt ihre Spezialitäten Hoflieferant Bonn Gegr. 1837. Berlin Gegr. 1837. Gebr. J ava-Kaffee’s in empfehlende Erinnerung. la. Qualität ä Mk. 1,60 Pf. pr. Pfund, guter gebr. Haushalts-Kaffee ä Mk. 1,40 Pf. pr. Pfund. Sorgfältige Auswahl und Mischung nur feinster Rohsorten, verbunden mit rationeller Brenntoethode garantieren ein gleichmässig vorzügliches Product, das allen anderen Sorten gegenüber eine Ersparniss von 25% gestattet. Niederlage in Giessen bei Herrn J. M. Schulhof. 9 In Lieh bei den Herren A. Bing: und H. Zimmer VII. Proben auf Verlangen gratis. _ verkaufen eine 3theilige Brandkifte (Eichenholz), mehrere neue, sowie auch gebrauchte Schränke, Sophas, 1 Ausziehtisch, ovaler Tisch u. a-, Waschschränkchen, Schreibtrsth, 1 antiker Secretär, Kommoden, Nachtschränkchen u. s. ro., Betten rc- Louis Rotbeuberger, 2620 Neuenweg 22. Tapeten! Wir versenden: Naturell-Tapeten von 10 H an Glanz Tapeten „ 30 „ „ Gold-Tapeten „ 20 „ „ in den großartig sckönsten neuen Mustern, nur schweren Papieren und gutem Druck. Gebrüder Ziegler in Lüneburg. Jedermann kann sich von der außergewöhnlichen Billigkeit der Tapeten leicht überzeugen, da Musterkarten franco auf Wunsch überallhin v ersenden-1445 Ifarl Bieler I 2564 Kaffee-Lager Glessen, Kreuzplatz 6.1 Sonnenschirme in großer Auswahl am billigsten zu kaufen bei 2960 J. Zufall 30 Seltersweg 30. Singer- Rähmaschinen einige gebrauchte, aber noch gut gehende, werden unter Garantie billig abgegeben. Th. Hnubach; 1782 Bahnhofstraße 40. Schulbücher alle Sorten, empfiehlt bestens Wilhelm Klee 2963 am Markt. Fussbodenanstrich. g Oelfarben, fertig zum Anstrich, rasch und hart trocknend, Leinölficcativ, zum Einölen, Futzbodenlack - velfarbe, nach wenigen Stunden mit schönem Glanz trocknend, Weingeistfußvodenlack, mit uud ohne Farbe, sofort trocknend, Wichse für Parquet- und gewöhnliche Fußböden, 1832 empfiehlt in besten Qualitäten Emil Fischbach. 3083] 15 auSgestopfte Vögel in einem Glaskasten billig zu verkaufen bei L. Müblüansen, Neuenweg 10. Regenschirme Regen Rocke Gamaschen für Damen und Herren empfiehlt 2335 ZZ. Hübsamen. Herren- und Knaben- Strohhüte in größter Auswahl, zu den billigsten Preisen, empfiehlt J. Weitzenkorn, 3092 Schulstr. 9. Alaschenvier. Einem verehrlichen Publikum empfehle mein Flaschenbier aus oer Actien-Brauerei Gießen Export- u. Lagerbier in Vi und >/, Flaschen. Gütige Aufträge werden bei jedem Quantum frei in's Haus geliefert. Heinr, Jentzen, 50 Kanzleiberg. DaS große Bettfedern-Lager William Lübeck in Altona versendet zollfrei gegen Nachnahme (nickt unter 10 Pfund) gute neue Bettfedern für 60 Pfg. d. Pfd. v orzüglich gute Sorte 1.25 $ „ Prima Halbdaunen 1.60 „ „ 2763 und 2 JL „ Bei Abnahme v. 50 Pfd.50/0 Rabatt. äyy Umtausch gestattet. Warmer Braten zu jeder Tageszeit, ä Portion 20 Pfg. Gleichzeitig empfehle meinen Mittagstisch (Suppe, Suppenfleisch, Braten und Kartoffeln) für 30 Pfg. 2271 M. Kessler, Neuenweg 33. : Grabdenkmäler = von Marmor, Granit, Syenit und Sandstein vn reicher Auswahl. Fr. Hewel, «iewn. Grünbergerstrassa J M;n Ei'-schnciSckunst wird im 2«onttt Mai fiter in Gießen ertfieilt ■ -^e in Berlin ausgebildete u ' hin-cle PORtdälzlpi.L......... Ton Hamburg nach Newyork Jeden Mittwoch und Sonntag, von Havre nach Newyork Die N. M.-Z.“ bringt Biograohlen Novelfen, Kumore^en. Illustrationen, GiaUsb011. : Musikstücke. Fremdwörter- buch etc., ist somit das l>iliirrSto reichhaltigste u. orij^Jn- liste c< Familienblatt © !nrO,iSS‘?rtal v U,rch alJe Buch-. MusiKaiien- n. direkt von Köln unter Kronvi • -- Marktplatz dkr. 9. Billigste Bezugsquelle für Herren- und Knaben-Garderobe. 9nn 3"; $r“&ia6r G van 1910 S ! R Gebr. WührZe • \ : ____________tapezier. , Gesucht auf sofort ein Mädchen, das selbstständig kochen kann und etwas Hausarbeit übernimmt jeden Dienstag, von tettin nach Newyork alle 14 Tage, von Samberg nach Westindien monatlich 3 mal, VN Hamburg nach flexi oo mono Hieb 1 mal. I,1A PoMt-ThiTopfsel.ifTe der Gesellschaft r "!■ p )><■! ausgezeichneter VorpfiOgunq, vor- 1 Kcisegolegenhelt sowohl für Cajüti- wjh 2wlsrh*,.,ieck*-Pas8aolere. Nähere Auskunft ertheilt 215 [167] der General-Agent Hillebrand in Mainz. 2840 In einer Familie finden I » Pensionäre gute Aufnahme. fr üheres hei der Exped. and y- «.bä mir Leichtigkeit u. Sicherheit nach selbst- * 1 schön und dauerhaft anaefertiat l uluul/ llkyllilielll), ßul M SÄÄXttsh j r, 18 8 .... i i *< 9 Brühl'schen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. WM MWÄÄ MMW