Ar, 70 Erstes Blatt. Donnerstag dm 24. März 18L7. Amts- Md Anzcigtblatt für den Kreis Gießen. 1^:1 ß Bureau: Schulstratze 7. Erscheint täglich mit SluSnabme des Montag-. Preis viencljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlobn. l'urd) die Post bewgcn vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. PoliLLfche UeSerstcht. Gießen, 23. März. Ein Zwischenfall aus der Plenarsitzung des preußischen Herrenhauses vom Samstag wird vielfach commentirt. Bei der Discusfion über den Antrag des Fürsten von Hatzseldt. Drachenberg, die Fonds für Fluß- Regulirungen künftig nicht mehr wie bisher in das Extra'Ordinarium, sondern in das Ordmarium einzustellen, erklärte sich der Finanzminister v. Scholz gegen diese Resolution, da sie überflüssig und gegenstandslos sei, während sie vom Minister für Landwirthschast, Dr. Lucius, sachlich auf das Wärmste empfohlen wurde. Diese Differenz zwischen beiden Ministern über einen an und für sich gerade nicht so wichtigen Gegenstand wird natürlich allseitig sehr bemerkt und wenn man erwägt, daß der Hatzseldt'sche Antrag doch schon einige Tage vor seiner Berathung gedruckt vorlag und die Herren v. Scholz und Dr. Lucius daher jedenfalls Gelegenheit gehabt hätten, sich über denselben zu verständigen, so muß der Austrag der ministeriellen Differenz in öffentlicher parlamentarischer Sitzung um so mehr befremden. Die Gerüchte über die Erschütterung der Stellung des preußischen Finanzministers haben durch den Vorfall neue Nahrung erhalten, besonders da sich Minister Dr. Lucius in seinen Ausführungen zu Gunsten der Resolution in bestimmter Weise auf den Reichskanzler berief. Immerhin wird aber noch abzuwarten sein, ob die „Friction" zwischen beiden Ministern in der That die tiefer gehende politische Bedeutung besitzt, welche man ihr zuschreibt. Die elsaß-lothringischen Angelegenheiten werden demnächst den Reichstag höchst wahrscheinlich beschäftigen, aber einstweilen nicht vom hochpolitischen Standpunkte aus. § 2 dcs Gesetzes vom 2. Mai 1877, betr. die Gesetzgebung für Elsaß-Lothringen, bestimmt, daß der Erlaß von Landesgesetzen dem Reichstaoe vorbehalten bleibt, und diese Bestimmung ist in dem elsaß-lothringischen Verfaffungs-Entwürfe vom 4. Juli 1879 ausdrücklich bestätigt worden. Soviel bekannt, hat der Reichstag von der ihm zustehenden Befugniß noch niemals Gebrauch gemacht, was nun aber zum ersten Male geschehen soll. Der LandeZausschuß, also die parlamentarische Vertretung von Elsaß-Lothringen, hat nämlich beschlossen, in dem ihm vorgelegten Gesetz-Entwürfe über die Pensionen der Landesbeamten ein Amendement anzubringen, wonach den Beamten ein Abzug von 3 Procent des Gehalts für die Bildung der Pensionskaffe gemacht werden soll. Die Regierung ist entschieden gegen diesen Beschluß und da der Landes- ausschuß geneigt zu sein scheint, an demselben festzuhalten, so gedenkt die Regierung die Sache zur Entscheidung an den Reichstag gelangen zu lassen und die Vermuthung liegt sehr nahe, daß bei dieser Gelegenheit die elsässischen Angelegenheiten im Lichte der jüngsten protestlerischen Wahlen mit zur Sprache kommen werden. Uebrigens ist gewiß, daß mit dem Wahlausfall in den Reichslanden auch der Besuch des Statthalters Fürsten Hohenlohe in Berlin zusammenhängt, wenngleich den äußerlichen Anlaß hierzu die Geburtstagsfeier des Kaisers gegeben hat. Die Erneuerung des deutsch-österreichisch-italienischen Bündnisses hat doch ein Opfer gefordert. Das Gerücht, Herr v. Keudell, der deutsche Botschafter in Rom, habe seine Entlassung eingereicht, weil die Verhandlungen wegen Erneuerung des Bündnisses über seinen Kopf hinweg durch die ausschließliche Vermittelung des italienischen Botschafters in Berlin, Grafen de Launay, geführt worden seien, wird jetzt von verschiedenen Seiten bestätigt. Herr v. Keudell, welcher eine Reihe hervorragender politischer und diplomatischer Missionen mit glänzendem Erfolg durchgeführt hat, bekleidete seinen römischen Posten seit 1873, zuerst als Gesandter, dann seit 1876 als Botschafter des deutschen Reiches und unbestreitbar sind die Verdienste, welche er sich in dieser Stellung um die Knüpfung der engen politischen Freundschaftsbande zwischen Deutschland und Italien erworben hat. Durch fein liebenswürdiges, tactvolles Benehmen verstand er sich die lebhaftesten Sympathien des römischen Hofes wie der demselben nahestehenden Gesellschaftskreise zu erwerben, wie ihm auch wegen seiner besonderen Antheilnahme an den wissenschaftlichen und künstlerischen Interessen die größte Achtung entgegengetragen wurde. Rur mit tiefem Bedauern wirb mm daher in Rom Herrn v. Keudell und seine hochgebildete Gemahlin scheiden sehen. Berlin, 22. März. Laut Allerhöchster Cabinet-orbre ist die Stellenbesetzung für die am 1. April eintretenden militärischen Reusormationen erfolgt. Mit der Führung der neu errichteten Division soll Generallieutenant v. Derenthall beauftragt sein. Anläßlich des Kaisertages erfolgten ferner zahlreiche militärische Avancements, Charakterisirungen ic., darunter mehrerer Fürstlichkeiten. Die Generale v. Lehndorff und v. Radziwill erhielten den Rothen Adlerorden erster Klaffe. Die Veröffentlichungen erfolgten heute Abend in zwei Ausgaben des Militär-Wochenblattes. — Dem Vernehmen nach wird im Reichsamte des Innern ein Gesetz- Entwurf, betr. einige Neuorganisationen in der Verwaltung Elsaß-Lothringens, ausgearbeitet, welcher dem Reichstage alsbald zugehen soll. Krankreich. Paris, 22. März. In der deutschen Botschaft fand gestern Abend zur Vorfeier des Geburtstages des deutschen Kaisers großer Empfang statt, welchem alle Minister, der Ches des Militärstaates Grevy's, General Brugsre, ferner Zreycinet, der Herzog von Laroche-Foucauld, Clemenceau, Leon Say, der Herzog Mouchy, Senatspräsident Leroyer, Kammerpräsident Floquet, sowie viele Damen beiwohnten. England. London, 22. März. Das Unterhaus vertagte sich, nachdem die Sitzung 23 Stunden gedauert hatte und der Credit i conto des Civil-Budgets schließlich ohne Abstimmung angenommen worden war, bis Nachmittags 4 Uhr. Wußland. Petersburg, 21. März. In einem Comrnuniqu6 des „Regierungs- Anzeigers" heißt es: In Folge der im vorigen Jahre in etlichen russischen Zeitungen erschienenen unbegründeten Gerüchte über angeblich ungünstige Beziehungen der deutschen Regierung zu Rußland wurde im „Regierungsboten" vom 3./15. December v. Js. mitgetheilt, daß die gedachten Beziehungen keinen Grund zu den geringen Befürchtungen geben können. Ungeachtet einer solchen entschiedenen Erklärung seitens der Regierung begannen jene Gerüchte wiederum in den Zeitungen auszutsuchen, insbesondere nach dem blutigen Gericht, welchem die Theilnehmer des mißlungenen Rustschuker Aufstandes unterworfen wurden. Die Maßlosigkeit und Parteilichkeit dehnten etliche Zeitungen so weit aus, daß sie nicht Anstand nahmen, die deutsche Regierung und deren Agenten in Bulgarien selbst für das in Rustschuk vollzogene Gericht verantwortlich zu machen. Die Regeln der Moral verpflichten Jeden, welcher eine derart schwere Anschuldigung zu formieren sich entschließt, auch genügende Beweise zur Bekräftigung derselben vorzubringen; jedoch bei dem Mangel solcher Beweise sei es nicht möglich, die Grenze zu ziehen zwischen einer Anschuldigung und einer müssigen Verleumdung, welche ebenso unvereinbar ist mit der Würde eines sich selbst achtenden Preßorgans, wie mit der Würde einer Privatperson. Die Informationen der Regierung über die letzten Ereignisse in Bulgarien stehen in offenem Widerspruch mit dem obenerwähnten Zeitungsgerüchte. Eine Vorstellung zu Gunsten der Theilnehmer an dem Rustschuker Ausstande wurde von dem deutschen General-Consul in Sofia sofort nach Empfang der Anzeige des gesprochenen Todesurtßeils gemacht. Der deutsche General-Consul Thielmann könne nicht die geringste Verantwortlichkeit tragen für die Eile, mit welcher das Todesurtheil vollstreckt worden ist. Andererseits ist es wohl bekannt, daß der deutsche Vice- Consul in Rustschuk bereits für die Verurtheilten eingetreten, ehe er noch Weisungen von seinen Vorgesetzten hatte. Dank seinem Beistände wurde u. A. der russische Untertan Bohlmann von der Liste der Verurtheilten ausgeschlossen. Den Schutz ihrer Interessen dem deutschen Agenten in Bulgarien anvertrauend, hatte die Regierung durchaus genügende Gründe. Die Auslassungen der Zeitungen, welche diese Maßnahmen in den Augen des lesenden Publikums zu dis- crebitiren suchen, entbehren jeder Begründung. Petersburg, 22. März. Das „Journal de St. P6tersbourg" schließt sich den herzlichen Wünschen, welche die deutsche Nation heute ihrem Kaiser darbringt, sowie den ehrfurchtsvollen Gratulationen, welche dem Kaiser von allen Seiten zugehen, an. Die „Ruff. Petersb. Ztg." widmet dem Kaiser einen sehr sympathischen Artikel, worin die Verdienste des Kaisers um Erhaltung des Friedens, der Freundschaft Deutschlands mit Rußland gedacht und dem kaiserlichen Rathgeber Bismarck warme Anerkennung gezollt wird. Auch die „Nowosti" und die „Neue Zeit" erkennen die friedliche Bedeutung der heutigen Feier an. Sie äußern sich sympathisch über die hohen persönlichen Eigenschaften des Kaisers. — Das Simbirsk-Kaluga-Regiment beging heute den Geburtstag seines Chefs, Kaiser Wilhelms, mit einem Festgottesdienst, der Vertheilung von Belohnungen aus dem dem Regimente von Kaiser Wilhelm vermachten Capital und einem Festessen, wobei die Gesundheit Kaiser Alexanders und Kaiser Wilhelms ausgebracht wurde. Der Regiments'Commandeur sandte an den Kaiser von Deutschland eine Glückwunsch-Depesche. Bulgarien. Sofia, 21. März. Eine gestern in Philippopel abgehaltene Versammlung von Delegirten aus allelMheilen Ost-Rumeliens beschloß, die Unabhängig- feit des geeinten Bulgariens unter allen Umständen zu vertheidigen; ferner wurde eine patriotische Verbindung errichtet, deren Zweck die energische Bekämpfung aller inneren und äußeren Feinde ist. Es wurde ein Ausschuß von 24 Mitgliedern, mit Dr. Tschomakow als Vorsitzender gewählt. Telegraphische Depeschen. Wolffs telegr. Correspondenr-Bureau. Berlin, 22. März. Heute früh ertönte Glockengeläute von den Thürmen und wurden Ehoräle von dem Rathhausthurme und dem Schloßthurme geblasen. Jedes Haus prangt in glänzendem Schmuck. Um 9 Uhr begaben sich die Schulen in geordneten Festzügen mit Musik zu den Festgottesdiensten. Eben beginnt die Auffahrt der Mitglieder der königlichen Familie zur Gratulation. , — Die Stadt ist prachtvoll geschmückt, namentlich die Linden und dre benachbarten Straßen. Um 9 Uhr begaben sich alle Schulen in feierlichem Zuge mit Musil zum Festgottesdtenste. Die Gotteshäuser sind überfüllt. Die Straße Unter -en Linden ist vom Publikum dicht besetzt. Um IO Uhr begann d'-Auffahrt der deutschen Studentenschaft, welche in mehreren Hundert Wagen vor Kallerpalai voru z g. Di- begleitenden Musikeorps in mittelalterlicher Tracht ,uPs°rd-sMtrn d.e N-ttonaU Hymne, das Preußenlied und di-Wacht am Rhein. Diechargirt-n Stud-Mm ru Pferde eröffneten und. schlossen den Zug, dessen Dorüberzi-h-n -ine volle SMnbe Als der erste Wagen nahte, trat der Kaiser an's Fenster. Die versammelte Volksmenge schwenkte Tücher und Hüte unter unausgesetzten Hochs, Hurrahs und Ab- Nationalhymne. Der Kaiser grüßte mehrfach. Hierauf begann die feier- llche Ausfahrt der Mitglreder des Königshauses und der anwesenden Fürstengäste Zuerst fuhr der Kronprinz auf. ° ' u ' Berlin, 22. März. Nach der Gratulation der Mitglieder der Königsfamilie und der fürstlichen Gaste verkündete der Kaiser an der Seite der Kaiserin und von , allen Fürstlichkeiten umgeben, die Verlobung des Prinzen Heinrich mit der Prinzessin Irene von Hessen. Das neue Brautpaar nahm alsdann die Glückwünsche der Fürstlichkeiten entgegen. 9r,, JJ^^at beging des Kaisers Geburtstag durch einen Festakt in der Ä^^^slchem die Minister Bötticher, Puttkamer, Goßler uud Scholz, die Räthe der Mimsterren, alle Professoren und Docenten, sowie zahlreiche Zuhörer aus anoeren blfe rinsfp ‘ $C^r£be hielt Treitschke, welcher aus der Geschichte nachwtes ^ouarchie und ein monarchisches Heer zum Schutze Preußensund 5 tc cn unb den Kaiser als Friedensfürsten und Mehrer des Festrede hielt^' $ C Akademie hielt einen ähnlichen Festakt ab, wobei Jordan die bpr M^istrat veranstaltete feierliche Zug zum Hauptgottesdienste in ^.Nikolaikirche setzte sich um 12V, Uhr vom Rathhause aus in Bewegung Voran schritten die Marschälle und Nuntien mit dem großen Stadtbanner, es folgte die ae- L7l ^^^6elt che Geistlichkeit, Vertreter der Civil- und Militärbehörden die wissen- nas/en ffhr, ^nstlertschen Jnstttute, die Kaufmannschaft, die Directoren der ®nm- Orenburger und Stadtaltesten, Magistrat, Stadtverordnete, Bezirksoorsteher Gommunalbcamk, Rectoren und Lehrer der Gemeindeschulen und alle Wnf?frnrna mV*a cC:amnCJ. rusammen über zwei Tausend. Im Zuge waren mehrere Mtkcorps, welche feierliche Märsche und Choräle bliesen. Die Geistlichen nub b« ? Amtstracht. Beim Eintritt in die Kirche begann Orgelspiel daran foftnrÄ fac ™gem“ unb bcr ambrosianische Lobgesang Die Beckner. Mittags wurden auf dem Königsplatze zur Feier Tages 101 Salutschüsse gelöst. Um 1 Uhr begaben sich der Reichskamler und mit 8Uf fcCm5in= “nb5erroe0C POn d-n Volksmassen , .blus Köln, Stettin, Aachen, Brsslau, Stuttgart, Eisenack Pilforf tmnnh», berichte vor.8' 2,iun*en unb anbcren ßr66eren bayerischen Städten liegen ähnliche Festl . c r i derlin, 22. März. Heute Nachmittag fand zu Ehren des Taaes ^-.CL^#fLOnprln3li*cn ^aIai§ llatt, woran der Kaiser, die Kaiserin uni die tens^eiIna^Tcn* Kaiserpaar wurde auf der Hinfahrt in geschlossenem ?Dn ber ?uc ^elen Tausenden vor dem Palais harrenden Volksmenae mit begeisterten, ununterbrochenen Hochs und Hurrahs jubelnd bearükt mit Jllumin^im^s?^ PW- "nÄt?n ist äußerst glanzend und dehnt sich über die ganze Stadt aus hi« $0Öfe.tr°<' § fett 3iac6mi,to0§ -^getretenen Regenwetters ein? bicht- Lokale». bot sich gesten^A^nd?em^i8es^)auer^unstter^Stadt^dar^i^^^ unfcrker Kaiserfeier, zur allgemeinen Illumination naLaekommIn,n^^0P' 3kbIrcl* war der Aufforderung fast taghell erleuchtet,mancheStraßen bet äußeren Stadttbeile strahlten im r ^selbst die Straßen Sudanlage, in welcher fast kein Haus wrilrfMM3'1 t?eIrabe Häuserreihe der Eine ungeheure Menschenmenae mnÄbs,Ia6^alr6l,ft ^posant aus, nur schade, daß dem bewegten Treiben dur^ öen Straßen der Stadt auf und ab, ergießenden, .nhaltenden Regen so rasch ein Iel gesetz "würbe sich immer heftiger 1 eine -Lr°d^ fand corps. Das Hoch auf Se Mai-M den Sr"bere k0U(6 ”on Seiten des Osfizicr- hiesigen Regiments, Herrn Baronen Cottas' Msaebrackst, °berften unseres ^‘W^nng’ und mrliefen"ohm d^^gttingsten^Mißton^"»^ ,L0ni?en allgemeine »üb £tebe für aus Dttsd^'F^anNa, O?°Frankfur?"a °M0^Weima^'sP /'"s noch Berichte IÜtig?r?"Eist'n^8^L'chln^S' ®«unrÄi0TÄai“' d-m WÄI üfeg X» '1 Sl,ch>..« Haupt und Lieutenant Hahn in ersteres übertreten 60Uptm0nn H°s- H-uptmann v ’ m Kunstakademiker, B. Biusikstudirende, ' HWMMMU'WP mnn eine Trompetensanfare— der Hua betrat Pinhpn nn« s hörte ZWWWWWMK Friedrich des Großen, dem Palais gegenüber blieb ».,? “ÄÄ3ÄnSXÄäÄ X‘aÄ'n’g =.ÄK S,*S ÖÄX’,1 SixtS ‘“"'t Hach und ©uwoj buXtet biebie«arfefa mPrWbetfTr' unb brausendes gehoben - ein erhebend^ Momen' D- w rd^s auf S Ä» S unme Wort- d-r Huldigung an den greisen Monarchs aN fi£ ,7„7,; r0ftl0e -MMWWWM ZSWSWSW Ns- Die Polizei erwies sich Lmachtlo^bemMnschendrk^^ L" 6e.0Cifler,e" ft7g7n°dEJÄe^f°'"und^Hkchmfe^^Äe7''^ M b^"^=^ L n7n Zuges und drückte ihnen den Dank für die schöne b°r Arrangeure des er hoste, daß biefer ^atriotif^TStattFÄiV?1 •'! betonte, daß ää «>* ü MÄsata Kg sind über 8000 Theilnehmer im Zuge gewesen. (Weiteres Morgen,) e r « i f ch t e S. anstaltete dc?bhstsige Ärts^rstaich ^mstO^Kriege?. un^ßiefa65 UnfercS, Kaisers ver- D-r Schulkinder gedachte man durch Austheilen von e„/r fl”eJein e‘nen Fackelzug. fotgenben flefeUtflen 3ufammentunft fonnte man fo Pn b» hierauf Einwohnern patriotischer Sinn herrscht^ 'Ku> daß unter den hiesigen Georgi über das Leben und Mrken un^res Warten sprach Herr Pfarrer em dreifaches Hoch aus auf Se. Majestät unb brachte zum Schlüsse und Toaste erhoben dle $eier au einer ^ a-nße unb weitere Ansprachen noch lange gedenken werden. wirklichen Jubelfeier, welcher die Theilnehmer großen ^nllitärstche'u Serenade ei?geleste^'die"sich "einer^^b abcnb mit eil1« b-r »anzen Bevölkerung zu erst uen hatte ™r(0u§ ,re0trt Theilnahme und Sängerchore vor dem Gouvernementsaebäi,v-7' ®ic Massenwirkung der Musik- b-gann dte Feier mit dem um 6 Uhr am Morgen statiö^ S"bartige. Heute durch die verschiedenen Militäreapellen m,f^ denöffentt/L? m,"?°Pl''00 °°n Chorälen sich um 7 Uhr eine große Reveille »« ( »»«« ?•* " Matzen der Stadt, woran Um 9 Uhr folgte der Festgottesdienst inSp^lleuten der Garnison schloß Johanniskirche. Zur gleichenstest fand^m^d^-k.rche und um li Uhr « ber durch die Vertreter ber geistlichen und d'-Gratulationoeeremouie anberaumte militärische Parade mußte Behörden statt. Die auf 12 Uhr werden, wie überhaupt der eingetrttme Reäen 0°n be! Achten Wetters abgesagt und s°w°hl für bie ®ec«ati0«eCn ber^“ÄSeä0^";!! beeinträchtigte störend war. Aber beßungeachtet herrschte t.J h e„.®eleild)t«n0 am Abenb sehr am Abenb Tausende nach den einzelnen F-ststimmung unb bewegten sich ment, bie Bessenheimerhoseasern? bös mi[ltH^-pUns.r,Vroorun,er boä G-uvern^ Theaterplatz besonders beroorÄ^^ , Sd)lo6caferne und der in den Casernen bildete den Mittelvünk^ dn v i CJ '5rCßherz.g dem Prinzen Heinrüh' u«d der MSW" §effetn ”tt bem Erb- „Friedrichstraße" ankamen und von der aesammten En ■3 fn,c a“f dem Bahnhof »m.« safeaBSfRäS « S ÄÄÄÄ’SS'S“Ä'Ä» E F-ust-r zeigt. Je nähe? di Zett h3 bifto ^er Kaiser sich stets ström an. Kein Wagen konnte vorwärts bfe S'-bubleut, bcr Menschen- lf/t im dichtesten Menschenhaufen und waren machtlos h/s Amt iu ^6 -inge- die Straße frei zu halten Da ist 1/ 1 Tt^ S l.-- ?9rc5 Zu walten und unb Vorbeimarsch der Wache roicber uruif ,IDInfLniit b^r Hand I ^funrtanW®C^nbe5 '^corden zum Palais hinauf mächtigen, immer Z^ungen von den Tausenden die dasianden ^ibren Ä Siegerkranz — I batte alle die Begeisterung erfaßt. Der Kaiser tritt mit f° gewaltig I wwder ans Fenster. Solche Momente mil Lroieher und b ba die Herzen bewegte. 1 6t fetn' mit Worten ist 11 C..MunchiSModS'WüÄ»M 'stich 'h' ^L°»»-S^d-Ib„g. I Verein °^ b'lb-rg, Akadem. Pharmakognostischer' Verein i g ^Eiunb Karls- ZWWWWZWWZZ DZWLZ-WN.MMW Landsmannscha^t ^otmta^na^lch^^^y/ S^dÄ, ^schäft,' t-chuisch-r GesattLLValo-'DLn"^ Dresden ^s7"^weig, Poly- Corps Frisia-Karlsruhe, Germania, Teutonia und Verb^bung PÄmazia-Karlsrüh!' > (und einzigen) Toast auf Se. Majestät den Kaiser brachte der Gouverneur von Mainz Generallieutenant v. Schlippenbach aus, der mit markiger Sprache das Leben und Wirken des großen Monarchen schilderte. Ein mächtiges, brausendes Hoch durchschallte nach diesen von Herzen zu Herzen gesprochenen Worten den mächtigen Saal welcher feierliche Beifallsjubel untermischt wurde von dem Donner der Kanonensalven der „n dem jenseitigen Ufer über den Rhein ertönte. Eine tiefergreifende Stimmung bemächtigte sich aller Fefttheilnehmer, als die Capelle in diesem Moment die Kaiser- Hymne zu tntoniren begann. Nach einem Ltedervortrag durch den Männergesanaveretn fchloß der officielle Theil der Feier. O. K. Frankfurt a. M., 22. März, Abends. Die Feier von Kaisers Geburtstag begann gestern Abend um 6 Uhr mit dem Geläute von sämmtlichen Thürmen unserer (Stabt. Es war zum ersten Male, daß am Geburtstag unseres greisen Monarchen harmonisches Glockengeläute über die alte Mainstadt dahinroa. Wir wollen hoffen, daß dies aus dem gleichen freudigen Ereigniß noch recht oft der Fall sein möge. Bald nach Eintritt der Dunkelheit verdichteten sich die Volksmassen die in festlicher Stimmung durch die Straßen flutheten, in der Nähe des Schiller' platzes, woselbst großer Zapfenstreich ftattfand. Schon jetzt zeigten die Hauptstraßen festlichen Flaggenschmuck und einzelne Gebäude, vor Allem des „(Saft Bauer" zeichneten sich durch prächtige Illumination aus. Der große Balkon an der Fronte dieses prächtigen Etablissements ist wundervoll decorirt. Um eine große Kaiserbüste gruppiren sich Fahnen in den Farben aller deutschen Länder. Exotische Pflanzen in geschmackvollen Gruppen bilden den Hintergrund, aus dem die von dem Lichte vieler Gas- Girandolen bestrahlte Kaiserbüste desto wirksamer hervortrttt. Ein großes Blumen- ktssen in der Mitte des Balkons zeigt — ebenfalls in Blumen ausgeführt — die Zahl 90. Lichterbäume stehen an den beiden Enden des Balkons, über welchem sich bis zum letzten Stockwerk hinauf ein Wald von Fahnen und Wimpeln aufbauscht. Auch das Hotel ^Russischer Hof" auf der Zeil und das ehemalige hessische Palais dicht daneben sind prächtig mit Gaslicht-Girandolen decorirt. Noch lange nach Beendigung des Zapfenstreichs bewegten sich Tausende und abertausende festlich gestimmter Menschen auf den Straßen. Im zoologischen Garten wohnte Ihr Correspondent dem vom Wahloerein arrangirten Commers bei, der einen erhebenden Verlauf nahm. Vorträge patriotischer Lieder wechselten ab mit kernigen Trinksprüchen auf das deutsche Heer auf den Fürsten Bismarck, die Stadt Frankfurt und die „edlen deutschen Frauen"' wahrend in schwungvoll begeisterter Rede Herr Oberlehrer Lenz die Bedeutung des Tages klarlegte und mit begeistert aufgenommenem Hoch auf den Helden- kaiser schloß. Der heutige Hauptfesttag brachte leider wieder Regenwetter, das bis zur Stunde Abends 9 Uhr, ununterbrochen andauert, die allgemeine Festesfreude aber nicht einzuschranken vermag. Um 6 Uhr Morgens ertönten Böllerschüsse und vier Strophen eines Chorals zogen vom Katharinenthurme durch die kühle Morgenluft. Die Revetlle brachte wiederum Tausende auf die Beine und als auf dem Roßmarkt gegen V212 Uhr m , e Parade der hiesigen und Bockenheimer Garnison ftattfand, vermochte man Die Zahl der Zuschauer auch nicht annähernd zu schätzen. Heute ist der Schmuck der (Stadt em allgemeiner. Selbst in den entlegensten Straßen trifft der Blick auf Fahnen und sonstige Decorationen. Einen reizenden Anblick bietet auch das frequentirte Bier- cT? H?fen" auf dem Theaterplatz, dessen bekannter und beliebter Inhaber, Herr Alex Kuhn, weder Muhe noch Kosten gescheut und die ganze Fapade des Hauses mit Papierlampen in allen Farben und Größen geradezu überdeckt hat. Auch letzt wieder bewegen sich trotz des strömenden Regens, große Menschenmassen auf den Straßen, den Schmuck der Häuser bewundernd oder sich vor einzelnen Läden schaarend, in deren Erkern blumenumrahmt Kaiserbüstcn stehen. Von größeren Ver- anftllltungen sind heute zu erwähnen: das Festessen im Palmengarten, der Commers der Krieger-Kameradschaft im Saalbau, die Beamten-Vereinigung in der „Stadt Ulm" auf der, Schafergasse. Heber einzelne dieser festlichen Veranstaltungen wird Ihnen morgen m Kurze berichtet werden. Loestund's Kindermilch. UWÄten, * L2° P£r <» Literarische». ÄUi» MM ff fJ“«Whie6t 3Li-s-ru^n "schienen smdwM nicht End em Manne «er Wissenschaft, sondern auch namentlich dem wetten Kreise der !ret«>m?eLbien'n’ in gemeinverständlicher Sprache die Naturgesetze die auch n Betracht kommen darstellen. So will Ledebur in seinen, SbÄK iU ben in Beziehung steht. Ihr Vorkommen ihre EigÄchaste^ «n9, b e Legierungen sodann die Bearbeitung der Metalle durch Hämmern' h?r smt/Mnre Cn' nCn' Jur Zuwendung kommenden Maschinen der Scbuk der Metalle gegen äußere Einflüsse, die Verschönerung derfelben all' - $ e'ng-b-nde auf gründlichen Studien ruhende Darst.llnng finden, und allen Denen die sich irgendwie auf metallurgischem Gebiete orientiren wollen, als Führer dienen Ledebur behandelt die verschiedenen Metalle und ihre Legierungen, geht dann lur •her* ^ußwaaren über und stellt die Verarbeitung der Metalle auf Grund ihrer Wmeibigfeit b■ar. (Stil unb Darftellungsweise finb klar unb frei von allem un- nr"ir;^n Jen. Beiwerk, die beigegebenen Illustrationen außerordenllicb glücklich gewählt und da der Preis ein ungemein billiger, das Erscheinen ein rasches nid,t Ün' bflS trcffUd,C W°rk unseren Lesern ein großes diplomatisches Mner"'^Die Paris war neulich als liebenswürdiger Generals Boulangcr, dessen latent und Gesandten der fremdenMächte®kan" bie Boifchaster Paris, General SausNer der ,* tt™1 der Gouverneur von Senatoren, u,ter üu n Appellhoses, mt6rm Montag den 28 d. MtS, Vormittags 11 Uhr, sollen auf dem Stadtbauamt 4 Loose Schreinerarbeit veranschlagt zu 3064,20 JLt mittelst Submission vergeben werden. Zeichnungen, Voranschläge u. Ueber- nahmsbedingungen können bis zum Termin in den üblichen Amtsstunden aus dem Baubureau eingesehen werden. Gießen, den 23. März 1887. Großh. Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. 2200 Pappeln-Versteigerung. Die an der Licher Straße bei Gießen, in der Nähe des Uebergangs der Oberhessischen Eisenbahn stehenden 30 Stück Pappelbäume von 25—50 Ctm. Durchmesser, sollen Montag den 28. L M., Vormittags 19 Uhr, an Ort und Stelle loosweise versteigert werden. Gießen, den 21. März 1887. Großh. Kreisbauamt Gießen. Walter. 2202 Johrindenverkaus. Die in diesem Jahre zu gewinnende Eichenlohrinde aus den Gemeinde-Waldungen, geschätzt für Atzbach 100 Ctr-, Dorlar 80, Garbenheim 120, Kinzenbach 130, Krofdorf HO u. Launsbach 100 Ctr. soll am Stocke verkauft werden. Gebote — auch verschlossene schriftliche 7” Zum Dienstag den c., 11 Uhr, von mir entgegen genommen. Nähere Auskunft über die Lohschlage erteilen die Herren Förster. Berraufsbedlngungen können hier eingesehen werden. Crofdorf, den 20. März 1887- 2190 Das Bürgermeisteramt. a2293 Cine zuverlässige reinliche ^rau wird für einige Stunden Morgens früh gesucht. Neuenweg 60. Allgemeiner Anzeiger. Bekanntmachung. Donnerstag den 31. März und Freitag den 1. April m ™rtel Julbach aus den Distrikten: Loch, Hirten- roderschlag, Aulbach, Platz und Lappenkopf rc. zum Ausgebot: ... . 1) Bau- und Nutzholz: snnif - einzelne starke Stämme, im übrigen Wagnerholz, mit WM ^2 Kiefern und Fichten mit 34,76 fm, zu Bauholz tauglich; 1499 Fichten-, Derb- und Rersstangen mit 59,50 fm. 770 ff 1471 n w M „ Knüppel, „ Reisig. •ft k- Das Brennholz wird Donnerstag den 31. März sämmtlich ausgeboten und ftt Die Zusammenkunft um 9 Uhr Vormittags auf der Straße Maulbach- EhriRgshausen im District Lappenkops. Freitag den 1. April, von Vormittags 9 Uhr an, kommt sämmtliches Stamm- und Stangenholz zum Verkauf. Die Zusammenkunft ist im District Loch auf der Straße Maulbach-Appenrod. Maulbach, am 21. März 1887. " N M MO U 2) Brennholz: 370 rm Buchen-, Birken-, Eichen-, Kiefern- rc.-Scheiter, 2192 Großherzogliche Oberförsterei Maulbach. ______________Koch. ' Holzverftcigerung in der Frciherrlichcn Oberförstcrci Rabenau. Es werden versteinert: Mittwoch den 30. März 1887 aus d-n Distrikten Noll, Avth. 5. 7. 6 a u. b. 26 Stck. Eichen-Stämme, 18—35 Ctm. Durchm. u. 6—13 Mtr. Länge, 39 „ Nadelbolr s.Kiesern't-Stämmo 15 —31 (Stm r__47 g tt 9 n 120 3 1887, aus den Distrikten Reisig rm 1188 43 Buche Eiche Nadelholz Stöcke rm 56 11 Knüppel rm 103 25 171 331 2 32 Zusammenkunft Vorm. V29 Uhr am Pflanzgarten im Distrikt Noll 5. 2. Donnerstag den 31. März---- Marzacker und Hörnes. Nadelholz (Kiesern)-Stämme, 15-34 Ctm. Dchm., 5—17 Mtr. Länge Fichten-Derbstangen. Scheiter rm Scheiter rm Knüppel rm Buche 354 410 Eiche — 8 Erle — ß Reisig rm Stöcke rm 762 102 6 — Zusammenkunft Vorm. ^9 Uhr auf der Landstraße im Hörn es. Kesselbach, den 22. März 1887. n.nc Freiherr!. Revierverwaltung. 2195 Trost. Holzverkauf. Montag den 28. d. M., von 9 Uhr ab wird im Locale des Wirths Herrn L- La u z zu Wißmar aus Diftr. Beckert, Brettrod, Berghausen, Dickhau, Eschbach, Kreuzeck, Kaltenbach, Kennelsheck, Stämpf und Wolfsgräben des Wißmarer Gem.- Waldes versteigert: I» Stammholz: a) Eichen: 3 Stck. II. Kl, 25 Stck. III. Kl., 57 Stck. IV. Kl. mit 5,83—12,96 unb 12,21 Feftm., b) Fichten: 3 Stck. IV. Kl. — W Feftrn, 10 Stck. Fichten- Stangen, II. Nutzholz: 77 Rrn. Eichen-Nunb- Holz, 2—4 Mtr- lang, III. Brennholz: a^ Eichen Rm.: 7 Scht, 102 Kpl., 26 Stöcke, 338 Reiser, b) Buchen Rrn.: 96 Scht-, 190 Kpl-, 42 Stöcke, 1223 Reiser, c) Nadelholz Rm.: 1 Kpl-, 39 Reiser, d) Gemischte Reiser 2169 Rrn. Crofborf, den 20. März 1887. 2191. Das Bürgermeisteramt. Ößö Kettfederu-kaser SshEiemannft Kähler in Hamburg versendet zoll- und portofrei gegen Nachnahme Seue Bettfedern 9 Pfund für............ 6.—• , Pfand vorzuglloh gate JWd 12. • 9 Pfund la. Halb-Daanen Diäten— Special-Correspondenten an allen ^wictstigen n.-tu "nd daher ratcbeste und zuverlässige Nachrichten: bei bedeutenden (IX' LL^'^?^nde Spezial-^ - AusführÜche Ka.nme beruhte des Abgeordneten- und Herrenhauses, sowie des Reichstags 2 e °Cj D^H^dels-8eitung- des .Berliner Tageblatt- hat durch ihren s ""d trltchen Inhalt, weicher nichr allem oen Effecten- und den Vro- dukten-Börsen, sondern auch dem gesummten Waarenhandel nennet ift in Industriellen Welt.großen AuNaug gründen. Ä einzelnen Handels- und Industrie-Zweige s'^iden Derinhiirh in m P-rwu-l-Veränderungen der Cioil- und 'Milstär ^tarnten O^^ns-Verlechungen. — Reichhaltige und wobigesichtete Taaes, Neuigkeiten aus der Neichshauptstadt und bcn fßrooinun. - CteTeÄ Ger'chlsoerhandlungen. - Theater, Litteratur, Kunst und finden ,m Feuilleton des ,B. T.“ sorg'ättigsre Wele. & Wiffenschaft Aec Abonnementspreis betragt bei allen dcutschenfPostanstalten für das Vierteljahr 2075 5 Blk. 25 Df. Prvbrnummern gratis und franco!!! Tonangebend reichhaltig •53 2205 Ein möbl. Zimmer für 1. April ZU vermiethen. Ederstraße 4 II. Für 50—80 Pfi werden Kinder- u. Damenstrohhüte nach neuesten vorgelegten Fa^ons gewaschen, gefärbt und modernisirt. 1817 Albert Behrend, Marktstraße 32. ist dir reich illustrirle DamLnzrilung preis oierteljähilich 2'/, Mark. NNr 8 Tage Eine Hummer im Umfange von 1—3 Engen. BHv pvstanflalken und Vuchhandinngen nehmen jederzeL Vestellnngen entgegen. Brnnmern prr Rnstcht Versender die 33b- mtnistrskwn des ,,Lazar" in Lerlin W. Der „Bazar" bringt Mode und Handarbeiten Schnittmuster Unterhaltung Cvlorirte Modenbilder.