1887. Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. rf -lr. 247 Drittes Matt. Sonntag dm 23 October Vrrrearrr Schulstraße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Poft bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher HHeil. Betreffend: Die Rachsuchunq der Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst auf Grund von Schulzeugnissen. . Diejenigen ftmgen Leute, welche auf Grund ihrer Schulzeugnisse die Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst nachsuchen wollen werde» Ü?uch?ohne Weiteres "zurückgegeben nrerderu^^ ” beat6tenben V°rschriften mit dem Anfügen aufmerksam gemacht, daß hiernach unvollständig. 1. Das Gesuch ist bei der unterzeichneten Prüfungs-Commission nur dann anzubringen, wenn der sich Meldende im Grohherzogthnm Heften gestellungspflichtig ist, d. h. seinen dauernden Aufenthaltsort hat. 2. Die Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst darf nicht vor vollendetem 17. Lebensjahr und muß spätestens bis zum 1. Februar deS Jahres nachgesucht werden, in welchem der sich Meldende das 20. Lebensjahr vollendet. Der Nachweis der Berechtigung zum einjährigen Dienst ist bei Verlust des Anrechts spätestens bis zum 1. April des- selben Jahres zu erbringen. 2. Das Gesuch muß von dem Betreffenden selbst geschrieben fein und ist hierzu ein Bogen in Actenformat (nicht Briefpapier) zu verwenden. Auch erscheint es zweckdienlich, wenn stets die nähere Adrefte angegeben wirb. 4. Dem Gesuche sind folgende Papiere beizufügen: *. Geburtszeugniß; d. ein Einwilligungs-Attest des Vaters oder Vormundes mit der Erklärung über Bereitwilligkeit und Fähigkeit, den Freiwilligen während einer einjährigen activen Dienstzeit zu bekleiden, auszurüsten und zu verpflegen; «. ein Unbescholtenheitszeugniß, welches für Zöglinge von höheren Schulen (Gymnasien, Realschulen, Progymnasien und höheren Bürgerschulen) durch den Director der Lehranstalt, für alle übrigen jungen Leute durch die Polizei-Obrigkeit ober ihre vorgesetzte Dienstbehörde auszustellen ist; ä. das Schulzeugnih. Sodann wird noch besonders bemerkt: Zu pos. b. daß in dem Einwilligungs-Attest die Erklärung de« Vaters oder Vormundes, in der Lage zu fein, den Freiwilligen während des einjährigen Dienstes unterhalten zu können, nicht fehlen darf. Zu pos. d: daß die Schulzeugnisse, mit Ausnahme der ReifezeugniAe für die Universität und die derselben gleichgestellten Hochschulen imb Reifezeugnisse für die Prima der Gymnasien und Realschulen I. Orb., sämmtlich nach dem Schema 17 zur Ersatz-Ordnung (I. Theil btt Wehr-Ordnung vom 28. Septbr. 1875 — Reg.-Bl. Nr. öö von 1875) ausgestellt fein müssen. 3m Uebrigen wirb auf bie Bestimmungen der SS 88, 89, 90, 93 und 94 der angeführten Ersatz-Orb. verwiesen. Großherzogliche Prüfungs-Commisfion für einjährig Freiwillige. Der Vorfitzende: __________ Dr. Zeller. Lokales. Gießen, 21. Oktober. (Sitzung der Stadtverordneten vom 20. Oktober.) Anwesend : Herr Bürgermeister Bramm, Herren Beigeordneten Keller und Gnauth .Seitens der Stadtverordneten die Herren Batst, Georgi, Dr. Guts!eisch, 5>an- siein, Hornberger, Jughardt, Ad. Noll, Dr. Ploch, Petri, Scheel, Simon, Vogt und Wallenfels. Die von einer großen Anzahl Interessenten an das Großh. Mmrstenum der Finanzen gerichje Petition um Errichtung eines Filial-Güterbahnhofes am Rodberg hat durch Schreiben gen. Ministeriums an die hiesige Bürgermeisterei Beantwortung gefunden. Großh. Ministerium erklärt in diesem Schreiben, daß es stch nicht in der Lage befinde, in Betreff der Petition irgend einen Beschluß zu fassen, da ein Project nicht vorliege, und die Direction der Main-Weser-Bahn es abgelehnt habe, an obengenannter Stelle eine Güterabladestelle zu errichten. Dies würde wegen der Höhe des Eisenbahndammes mit unverhältnißmäßig großen Kosten verbunden sein. Großh. Ministerium ersucht schließlich, von diesem Schreiben geeignete Mittheilung an die Interessenten zu machen. — Die in der Sitzung vom 12. Mai zur Sprache gebrachte Unterführung unter der Main-Weser-Bahn wurde der Baudeputation überwiesen und bat nun diese den Antrag gestellt, von weiteren Verhandlungen mit der Bahn abzusehen, indem sie dies als nicht den Interessen der Stadt entsprechend be- bezeichnet. Die Versammlung ist hiermit einverstanden. — In Betreff des Feuerlöschwesens thcilt das Commando der Gießener freiw. Feuerwehr mit, daß es sich wieder bei dem Brande am 26. v. Mts. gezeigt habe, daß die Art und Weise, in welcher die Feuereimer zur Stelle gebracht und gehandhabt würden, höchst mißständig sei, das Kommando empfiehlt daher, in Anbetracht der jetzt so ziemlich in allen Stadttheilen befindlichen Hydranten, die Beschaffung von Feuereimern für neue Hauser zu siftiren. Herr Beigeordneter Gnauth stellt entsprechende Regelung dieser Sache in Aussicht, d° man auch im Bauausschusse darüber verhandelt habe und mit dem Plane sich beschäftige, die Feuereimer nicht mehr in den einzelnen Häusern, sondern in verschiedenen auf die Stadt vertheilten Depots zu verwahren; mit dem Inkrafttreten der Feuerlöschordnung würde auch dem Uebelstande mit den Feuereimern abgeholfen werden, die letzt nur ohne einige rühmliche Ausnahmen noch der Brandstätte getragen und dort auf einen Haufen geworfen würden. Die Versammlung erklärt sich mit dem Vorschläge der Feuerwehr einverstanden und genehmigt auch die vorgeschlagenen Aenderungen an div. Löschgeräthen resp. Fahrzeugen. Als von besonderem Interesse theilt Herr Bürgermeister Bramm noch mit, daß die Kosten sür Löscheinrichtungen u. A. betragen in Paris 900,000, in London 1,000,000, in Wien 500,000, in Berlin 1,200,000, in Hamburg 480,000 und in Rewyork 5,000,000 JL — Infolge Beschlusses der Stadtverordnetenversammlung wurde Herr Huhn s. Z. aufgefordert, den Steg über den Echoorgraben an der Nordanlage zu entfernen. Da dies nicht geschehen, wurde die Polizei ersucht, durch Entfernung fragl. Stegs dieser Aufforderung Nachdruck zu verschaffen. Laut Bericht Großh. Polizeiomts mußte sich indeß die Polizei auch nur darauf beschränken, die Aufforderung zur Entfernung des Stegs zu erneuern, da ihr gesetzliche Mittel zur zwangsweisen Entfernung nicht zu Gebote stehen; es steht somit der Stadt selbst nur der Weg der Klage offen, welcher denn auch auf Antrag der Baudeputation beschritten werden soll. — Gleichermaßen lautete der Bericht Großh. Polizeiamts in Betreff des Stegs hinter der Bleiche des Herrn Rahn und hatte auch hier die Baudeputation Klage beantragt resp. auf Entfernung zu bestehen, weil Herr Rahn eine Erklärung darüber, ob er den Steg für den öffentlichen Verkehr zu- lassen will, nicht abgegeben habe. Ein nachträglich ein gegangenes Gesuch der Frau Rahn um Belassung des Stegs im Interesse der ihr als Nebenerwerb dienenden Bleiche wird noch Befürwortung seitens mehrerer Herren Stadtverordneten genehmigt, und zwar bis auf Weiteres, gegen Entrichtung einer jährlichen Abgabe von 10 X und Zusicherung der Offenhaltung für den öffentlichen Verkehr. — lieber Aufbesserung oe§ Straßenpflasters in den Neuen Bäuen sind Verhandlungen mit den Hausbesitzern anliegender Häuser gepflogen worden wegen Heranziehung derselben zu entsprechendem Kostenbeitrag, jedoch ohne Erfolg. Die Baudeputation beantragt deshalb, mit der Ausbesserung des betr. Straßenpflasters zu warten bis nach Inkrafttreten des Localbaustatuts, welches geeignete Handhaben biete, die Anlieger zu den Kosten heranzuziehen. Der Antrag der Baudeputation findet Annahme. — Zu dem Anvage der Baudeputation, die Erhöhung der Trottoir-Wangensteine betreffend, d. h. von der Einfassung der Trottoirs mit Wangensteinen nur vor solchen Gebäuden abzusehen, in welchen mit starkem Fuhrwerksverkehr verbundene Gewerbe betrieben werden, dagegen da, wo weniger starker Verkehr mit Fuhrwerk stattfindet, in jedem Falle geeignete Vorkehrungen zum lieberfahren des Trottoirs zu treffen, wurde in voriger Sitzung beschlossen, diesen Gegenstand behufs Anstellung weiterer Ermittelungen an die Baudeputation zurückzuverweisen. Der nunmehr weiter vorliegende Antrag geht dahin, die Erhöhung der Wangensteine überall durchzuführen, im übrigen aber bezüglich detz Schutzes derselben beim lieberfahren auf dem vorigen Anträge zu beharren. Die Versammlung erklärt sich hiermit einverstanden. — Die Uebernahme der Vorschule des Gymnasiums auf die Stadt betreffend, wurde mitgetheilt, daß die Uebernahme durch Beschluß der Landstände auf die in Betracht kommenden Städte Darmstadt, Mainz und Gießen angeordnet worden sei. In der dieserhalb am 16. d. Mts. stattgehabten Besprechung, an welcher Herr Geh. Staatsrath Dr. v. Knorr, Herr Prof. Dr. Schiller, Herr Bürgermeister Bramm und die Mitglieder der Schuldeputation Theil genommen, wurde festgesetzt, daß die Stadt Gießen die Vorschule des Gymnasiums übernimmt, diese aber im Gymnasialgebäude verbleibt und der Stadt das Mitbestimmungsrecht bei Anstellung der Lehrer gewahrt werden soll. Seitens der Stadt hat man sich zu der Uebernahme dieser Vorschule um so ober entschließen können, als eine finanzielle Belastung nicht eintrete, während im anderen Falle, d. h. durch Aufhebung dieser Schule, der Bildungsgang auf dem Gymnasium erheblich erschwert werden würde. — Das Festcomitä für die Realschulfeier hat das Gesuch eingereicht, die Stadt möge das noch vorhandene Deficit aus dieser Feier ganz oder theilweise übernehmen. Es wird dem Sinne des FestcomitSs entsprechend beschlossen, da man die in dem Gesuche betonten, durch die Feier hervorgetretenen Allgemein-Jnteressen anerkannt. — Dem Anträge der Schuldeputotion, mit kommendem Schuljahre die Klosse 4 der Stadtknabenschule und die Klasse 2 der Stadtmädchenschule wegen Uebersüllnng zu theilen, wird acceptirt. — Die Firma Tribus & Sundheim beabsichtigt auf ihrem an der Wcstanloge gelegenen Grundstücke ein Lagerhaus nebst Pferdestall und Remise zu errichten, wogegen die Baudeputation in technischer Hinsicht nichts einzuwenden hat, dagegen beantragt dieselbe, den Gesuchstellern aufzugeben, innerhalb dreier Jahre ein die projectirten Baulichkeiten von der Westanlage her deckendes Vorderhaus zu bauen und diese Verpflichtung durch Stellung einer Caution von 1000 JL zu sichern. Die Versammlung ist damit einverstanden. — Bezüglich des Gesuches des Herrn Heinrich Debus um Erlaubniß zum Dau eines Wohnhauses in der Liebigstraße, welches Gesuch in letzter Sitzung, zwecks Berathung der von dem Gesuchsteller geplanten Wasser- absührung aus dem projectirten Bau, nochmals an die Baudeputation verwiesen werden mußte, hat diese letztere beschlossen, auf ihrem Anträge, die Befürwortung des Baugesuches so lange zu beanstanden, bis eine ordnungsmäßige Wasserobführung nachgewiesen sei, zu beharren. Die Versammlung erklärt sich hiermit einverstanden. — Dem Gesuche des Herrn Max Hochstätt er um Wasserobführung aus seinem Neubau mittelst Rohrleitung nach der Wieseck soll widerruflich stattgegeben werden. — Dor Eintritt in die Verhandlungen über die Erwcrbung der Freimaurerloge soll eine Besichtigung der letzteren am Freitag Mittag 12 Uhr ftattfinben. — Bei der nun folgenden Vorlage des von Herrn Stadtgärtner Balser gefertigten Planes für die Bepflanzung der Ostanlage nimmt Herr Batst Veranlassung, auf den allgemein gefühlten Mangel an freien Plätzen in der Stadt hinzuweisen und der Versammlung zu empfehlen, an Stelle der beabsichtigten gartenähnlichen, mit Wasserbassins u. s. w. gezierten Anlage freie Plätze, Spielplätze für die Kinder, zu schaffen, wozu ihm die Oftanlage am geeignetsten erscheine. An Stelle von Beeten und Buschwerk möge man hohe Bäume pflanzen, welche die mit Gras oder Kies bedeckten Spielplätze beschatten wurden; 7704 Wollene und wasserdichte billigst. 7322 A Fangmann. Ferdinand Schultheis, Kürschner, Lindenplatz 1, am Hotel Einhorn. Louis Wittich II., Sattler Neustadt 11. ^oaene und wasserdichte 7139] Das Fayonntren urb Jb Färben der Damen - Filzhüte nri"CL “ nach neuesten Formen besorgt bestens dadurch diene man dem großen wie dem kleinen Publikum, ersterem dadurch, daß man 8k u?b K nderwagen rc. aus den eigentlichen Anlagen entferne, letzterem dadurch, daß ihnen Ersatz für die jetzt benutzten Anlagen geboten würde. Herr Beigeordneter Gnauth vertritt den Standpunkt der Baudeputation, welche den Plan so habe anfertigen lassen, daß die alten Schoorbäume stehen bleiben bis auf wenige welche . ^kUmrteJ?e b..^^uen Straße colltdtren. Die von Herrn Baist gewünschten Platze wurden schwerlich den Wünschen des Publikums entsprechen. Die Nothwendtg- kert der Schäftung von Kinderspielplätzen habe man in der Baudeputation nicht ver- kannt und auch^Andeutungen auf die Nordanlage gemacht, welche in dem zwischen Asterweg und Schlllerftraße gelegenen Thetle ziemlich einförmig sei. Ob nun gerade dieser ^herl günstig zur Anlage eines Kinderspielplatzes sei, könne er auch nicht behaupten, n? 1 ™ derselbe nach seinen bisherigen Wahrnehmungen am zugigsten vorgekommen. 8®lfäen der Gewerbebank und der Senner'schen Besitzung könne vielleicht £ur die Kinder reseroirt blerben, derselbe biete bei 70 Meter Länge und 25-30 Meter Sreite eme genügend große Fläche. Den Schatten hoher Bäume könnte erst eine spätere Generation, orelletcht m 100 Jahren, genießen. Dem gegenüber erwidert Herr Baist daß man nicht nur für die Gegenwart, sondern auch für die Zukunft sorgen müsse Kfllicbe Baumpflanzung zwecklos. Zudem gäben auch c\CaHC l '®aume, ® ®eiLn lie etwas dicht aneinander gesetzt würden. Herr min“©üBeibehaltung des vorliegenden Planes, eoent. Vertheilung drei Anlagen aus, wogegen Herr Wallenfels einen Spielplatz in der Ostanlage ur genügend halt. Ter hierauf von Herrn Baist gestellte Antrag dur Ausführung zu bringen, sondern den Stadtgärtner zur LI- I ^Etnes anderen zu ersuchen, nach welchem entweder durchgängig oder nur °°^?L^e^rw°rteten be den Spielplätze hohe Bäume gepflanzt werden und 5 ,al:tc.n 33a^mc ^hen bleiben möchten, wird abgelehnt, nachdem von anderer Horden, daß dadurch die Herstellung der Ostanlage verzögert würde. mtr? deschloften, den gegenüber der sogen. Wodestraße belegenen Platz als Spielplatz zu reservrren und dre alten Schoorbäume so lange wie möglich stehen zu Ä - füglich des Ausbaues der Westanlage wird es sich um die Entscheidung k' ®eI$c ^,.den dort befindlichen Schoorbäumen stehen bleiben NttiKLdttt schlägt vor, die der Straße zugekehrte Baumreihe vom J etnjaMinter die Homberger'sche Fabrik und die dem Schoorgraben Nerhe noch werter stehen zu lassen, was aber hinsichtlich der letzteren bfn angegebenen Punkt hinaus nur möglich sein werde, wenn diese Rerhe durch einen circa 80 Millimeter hohen Wall geschützt werde während Besitzung zu befindlichen Bäume der fertig- en ^^^rlegung des Straßenkorpers wegen wohl entfernt werden müßten. Dre möali^^sl^RÄ^^^ nad)k ^Eußerungen verschiedener Mitglieder zu urtheilen, wo- nnn m “ erlölten wünscht, beschließt, vorerst noch eine Localbesichtigung Gnauth, welcher sich für eine den-seitherigen Arbeiten an der Bepflanzung mit neuen Bäumen ausspricht und die Belassung der alten Baume nur insoweit befürwortet, als dies ohne Schädigung der Durch- 1 Planes nothig, kommt auf den ihm gemachten Borhalt, der Zukunft zu i S 0 zu tragen, zu sprechen und gibt denselben zurück, indem er bemerkt ^Serade hier bei einer verfehlten Bepflanzung von einer späteren Generation der ?.^«i ein Borwurf gemacht werden könne. — Anläßlich eines die Straßenreinigung Wodestraße betreffenden Gesuches wurde beschlossen, diese Straße auf die Stadt zu Än ble lich verpflichten, "biefe in fahrbaren Zustand zu setzen. E n dieserhalb ausgearbelteter Kostenooranschlag berechnet die Kosten tncl Anlage eines I Futzgangerwegs über den Schoorgraben auf 6700 A e von "benauf iÄUeVberffieiM ^nd-ß in der Baudeputalion Stimmen Mr^ AuL möchte erhoben in i-s? Schoorgraben fahrbar überbrückt werden mocyle, erhoben, so beschließt _bte Versammlung, in diesem Falle die 3000 jl be- I liagenben Mehrkosten auf die Stadtkasse zu übernehmen. — Auf 'die dessallsige Vor- I 1 ellung und auch im Interesse des dort befindlichen Steinbruchs soll der Wea nach I sich ÄX ^F^?ck-.sch°nL-siLgt d; auffirt* roerben unb^?d"be^ lic? aur t stellenbe Kostenbetrag bewilligt. — In Kolge ber in noriaer @5ii=,,nn rn Anregung gebrachten Entfernung ber alten Tumptaunnen am ieufelXtalkktan u-'d °m Haufe des Herrn Montanus (Neustadt) hat bU Vubeputationbeantrag mm-fer11 ?runnen i.u entfernen und an diese Stelle letzteren zu fetzen. Die inneren^Ab' to b!Cb lederen Pumpbrunnen befindlichen Ventilbrunnen fließen UL t . 6nnb. "ach Wegnahme des alten Pumpbrunnens in werden kann bV 7» g"b°""., Wasserabfluß aus dem Ventilbrunnen gesorg" N-WMLLLWLNÄLS i^rung des Ueberwaners ans dem Ventilbrunnen vorläufig nicht ausge'Übrt werden kühleren Temperatur noch nprn npfm f x0^ • im Sommer um einige Grad I $unne b^ fieUe? hL s^Xrto8e ,rUnf« ?^be' X Trigen aber auch miitelst biefcr feS d/r ^.»»Nachbarschaft wasserfrei gehalten werben könnten. Durch Per- f t ”«uffabter Pumpe an diese Stelle beabsichtigt man die der (Strnfcp I keineswegs zur Zierde gereichende Pumpe am Teufelslustgärtchen entbehren zu können fraat^nnrranftA^^^ Schoorgrabens" hat die Baudeputation bcan' I UMZZGWLLLBL bagegm b2" b«Äuna feP L"br»?" ?am£n,titi> Scheel Bedenken Häusern mottollt, wShrbend etnc"weitett^Sobllea>,n^^^ angrenzenden . N°h°n unb^toen” 3?ät ßfnb”fa'fk I zu m?kaustn."°^ ^b°"°Asten° g proi-ctirte Fluthgraben der Flugelegasse In den Schoorgraben münh, der Bautiepulatlon wird schließlich angenommen. - Zwecks vorlLuftn^ n$n «"tr°, ®-d.f e5fr0^fer- 6U‘ d>- Banb-pnlation Genehmigung des biesderün»»^ mlnt,tbrln8una noihigen Veränderungen in dem hierfür oorgefehenen alten3 lu bm ®ei der in Aussicht stehenden Einrichtung einer pfychiatrifchen Klini^l!3 ° '""nNagh hier nur um provisorische Einrichtungen, welche zur UnttrbrinaunJ ? -r sich kranker gennaen. HerrDr.Ploch wünfw,Beschleunigung , zu treffen, daß auch an DeUrium tremens Leidende unteracbrarhl m.rk “U-nb$»rlota, Segen der Herr Vorsitzende bemerkt, patz man diese f^Ä^?ne“e±rr!L f°nnten ^0 indeß könne Rücksicht hierauf genommen werden. Die aus 66N kövn, Kosten werden bewilligt. £■ Die Miethoerträge mit den "'"nfchisg^ städtischen, früher BenneÄchen Besitzung sollen in ber Wt£°?nem der bebalten und beiderseitige vierwöchentliche Kündigung feftgefctzt ^den d-b weiterem Verfolge des Gefuches des Herrn Emil Schmall ™7 3n. ber am Eingänge ber Lindengosse befindlichen Caternc eme 2ocaIbeMti8un?_ nad) Schluß der Sitzung anberaumt - 5"°^-" wurde des Eisveretn^ den für 1886/87 festgesetzten Pachtbetrag für Ü-berlastun?^ N-che Unter den Eichen m Anbetracht ber günstigen Graseritte und des Umstev?.7 ?ief« Seftrebun8m des Eispererns dem Wohle ber Bürgerschaft bienten aan. b ' b°6 bi< hatte.die »aubeputatton beantragt, bie Pachtsumme auf 100 ä h,rnh1 .iu erlassen $an|tein ift än8eficbt8 be8 flemeinnüjigen5Unktmebmen8 be§^®ilDrerrin8ehtIf- ** bte(c oerhaltnißmaßig kleine Summe ganz erlassen werden soll umal^ kOfuL b«S ertrag etn günstiger gewesen sei. Herr Scheer tritt diesen Ausführung?" ^'e- rndem er ansuhrt, daß es noch sehr fraglich sei, ob die in Rede stehend? 'N F°lg-thr-r Benutzung als Eisbahn diesen hohen Ertrag Beliefert bahPJ, zur Vertilgung der Feldmäuse gegen Schein zu haben in der Drogenhandlung von Otto Schaaf, 1 Seltersweg 39. Buchen- und Tannen- Lcheithotz ist wieder abzugeben bei 5016 • H.. Juny, Klein-Linden. 53 Alle Sorten Metzenmehle, Koggenmehle, Juttermehl und Kleien empfiehlt billigst 7773 Bäckermeister Weitz, Grüningen. Empfehle e 2822 feine zarte Seife, 3 Stück 50 H. Fr. Lehrwund, Sonnenstraße 7. Sklhllgrstttiglrläckirle Mö!"l ; aller Art stets aorrätbia ,u billigen Treib n bei Carl etclUr, ^chillerstr. 9. [21,y » Vorrath meiner l 7754 Große Auswahl! Solide und billige Bedienung! ■m z u außergewöhn l t ch b t l l i gen Preisen. Aug. Montanus 7678 Beste weisse empfiehlt sein Lager in 3930 empfiehlt 7103 JLofiis ffjfMuj, Marktstr. 23. Ausverkauf NM Aufgabe ft Wians. 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