Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. 1887. Brrreaur Schulstraße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme be§ Montags. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Ps. Gefunden: 1 Messer, 1 Pfropfenzieher, 1 Hut, 1 Paar Handschuhe, 1 Spielball, mehrere Schlüssel und Hundeblechmarken. Gießen, am 21. Mai 1887. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. Deutschland. Darnrstadt, 19. Mai. Se. Königl. Hoheit der Grobherzog empfingen gestern den Besuch Sr. Durchl. des Fürsten zu Ysenburg-Birstein, der von Rom hier angekommen und im Großh. Schlosse abgestiegen war. Se. Durchl. sind heute nach Frankfurt abgereist. Darurstadt, 20. Mai. Se. Königl. Hoheit der Großherzog empfingen heute um halb 1 Uhr Se. Excellenz den General der Kavallerie Freiherrn v. Schlotheim, commandirenden General des 11. Armee-Corps. — Ernannt wurde: Am 16. Mai der Gerichtsaccefsist Dr. Ferdinand Wüst zu Friedberg zum Regierungsassessor. p,rirlx t — Die erste Kammer der Stände wird voraussichtlich in der zweiten Woche des Juni zu einigen Plenarsitzungen zusammentreten. Berlin, 20. Mai. Der Kaiser begab sich Vormittags 103/i Uhr nach dem Tempelhoser Felde, besichtigte dort die 4. Garde-Infanterie-Brigade und empfing nach der Rückkehr Albedyll und den Krieg-minister zum Vortrag. — Der Kaiser erhielt Nachmittags den Besuch des Prinzen Wilhelm und empfing darauf den Fürsten Bismarck zu längerem Vortrage. — Der Bundesrath stimmte dem Anträge Preußens, betr. die Anordnungen auf Grund des Gesetzes gegen die Socialdemokratie für Spremberg, zu und genehmigte den Ausfchußberichl, betr. den Zuckersteuer-Gesetzentwurf. Kesterreich. Wien, 20. Mai. Die „Polit. Corresp." meldet aus Konstantinopel, die Pforte beabsichtige, demnächst ihre aus die Wahl eines Fürsten von Bulgarien abzielende Action wieder aufzunehmen und habe sich deshalb an die Botschafter der Mächte in Konstantinopel gewandt. Die Botschafter erklärten, keine Instructionen zu besitzen, worauf die Psorte ihre Vertreter bei den Mächten anwies, die respectiven Cabinete in dieser Beziehung zu sondiren. Arankreich. Paris, 20. Mai. Freycinet beantwortete die Frage Grsoy's, ob er bereit sei, die Cabinetsbilvung zu übernehmen, dahin, er müsse angesichts der Schwierigkeit der Lage vor seiner entscheidenden Antwort mit mehreren politischen Persönlichkeiten sprechen; er werde morgen oder am Samstag berichten. Freycinet begab sich vom Elysöe alsbald zum Kammer-Präsidenten Floquet. — Es wird als wahrscheinlich bezeichnet, daß Rouvier und Devös in das von Freycinet neu zu bildende Cabinet eintreten werden. — Freycinet conferirte heute mit Ferry und anderen politischen Persön- ichkeiten. Die Journale meinen, die Ausgabe Freycinet'« sei eine schwierige, die Mriisterkrisis werde wohl noch mehrere Tage dauern. — Freycinet begab sich Nachmittags 4 Uhr in's Elysve und zeigte Gröoy an, er glaube nach Prüfung der Lage ein Cabinet nicht bilden zu können, welches genügende Aussichten auf Dauerhaftigkeit biete, und halte sich daher für verpflichtet, das Mandat zur Cabinetsbildung abzulehnen. Paris, 20. Mai. Der Staatsrath verwarf den Recurs der Prinzen von Orleans gegen das Dekret, betr. ihre Streichung aus der Armeeliste, gab aber dem Recurse des Prinzen Murat statt. England. London, 20. Mai. Im Unterhaus erklärte auf eine Anfrage der erste Lord des Schatzes, Mr. Smith, der Regierung fei keine amtliche Mittheilung von einer beabsichtigten Erhöhung der Eisenzölle in Kanada zugegangen; wenn die Nachricht indessen wahr sein sollte, so könnte die Regierung doch deshalb nicht interveniren; es sei vielmehr Sache der Interessenten, deshalb direct in Kanada vorstellig zu werden. — Im Oberhaus erklärte Salisbury, es sei unbegründet, daß die Unterhandlungen über die afghanische Grenze abgebrochen und die britischen Com- missare abberufen seien. Soweit es sich bei solchen Dingen voraussehen lasse, halte er für viel wahrscheinlicher, daß die Unterhandlungen lange Zeit, als daß sie nur kurze Zeit dauern dürften. Numäuieu. Bukarest, 20. Mai. Der König und die Königin sind heute Nachmittag aus Sinaia hier eingetroffen, um der Feier des Jahrestages der Krönung beizuwohnen. _____ Reichstag. P. Berlin, 20. Mai 1887. (32. Sitzung.) Der Reichsschulden-Commifsion wird in Ansehung der Verwaltung der Reichsschulden Decharge ertheilt. Die beiden Nachtragsetats für 1887/88 werden in 3. Berathung nach den Beschlüssen der 2. Berathung angenommen. Abg. Webskt (natlib.) bittet die verbündeten Regierungen, bei Vergebung der Materialien für die projectirten Eisenbahnen vor Allem deutsche Werke zu berücksichtigen. Abg. Dr. Hammacher (natlib.) begründet nachstehenden Antrag: „den Herrn Reichskanzler zu ersuchen, die Verpflichtungen der Eisenbahn-Verwaltungen zur Gestattung und Ausführung der im Interesse der Landesoertheidigung für nothwendig erachteten Aenderungen und Erweiterungen ihrer Eisenbahnen, insbesondere der Anlage neuer Geleise, einer reichsgesetzlichen Regelung entgegenzuführen." Staatssecretär Dr. Jacobi: Der Antrag lasse immer noch die Frage offen, wer die Kosten bezahlen solle. Würde ein solcher Antrag einmal angenommen, dann würde es wünschenswerth sein, auch diese Frage mit zu berücksichtigen. Abg. v. Helldorff (cons.) kann ein Bedürfniß für den Antrag Hammacher zur Zeit nicht erkennen. Abg. Schrader (freit) wendet sich gegen den Ausschluß der fremden Con- currenz von den Lieferungen für die neuen Eisenbahnbauten. Nachdem sich noch die Abgg. Schrader und Dr. Windthorst gegen den Antrag Hammacher ausgesprochen, wird derselbe zurückgezogen. Es folgt die 3. Berathung des Militärrelictengesetzes. Auf Antrag des Abg. v. H uene (Ctr.), der vom Abg. v. Kleist-Retzow (cons.) befürwortet wird, erhält $ 33 Abs. 3 folgende Fassung: „Von dem nach diesen Bestimmungen den Wittwen zustehenden Wittwengelde wird vorweg der Betrag derjenigen Leistungen in Abzug gebracht, welchen der verstorbene Ehegatte verpflichtet gewesen wäre zu tragen, wenn dieses Gesetz bereits mit dem 1. April 1882 in Kraft getreten sein würde." Im Uebrigen wird das Gesetz unverändert in der in der 2. Berathung beschlossenen Fassung angenommen. Gleichzeitig wird eine vom Abg. v. Benda gemeinsam mit den Abgg. Hahn, v. Unruhe-Bomst, o. Helldorff und Frhr. v. Franckenstein eingebrachte Resolution angenommen, worin die Erwartung ausgesprochen wird, daß die verbündeten ^gierungen thunlichst im Laufe der nächsten Session dem Reichstage eine Vorlage machen werden, nach welcher die Wittwen- und Waisengeldbeittäge sowohl bezüglich der Reichsbeamten des Civilstandes als auch bezüglich der Angehörigen des Reichsheeres und der Kaiserlichen Marine in Wegfall kommen. Es folgt die 2. Berathung des Gesetzentwurfs betr. den Verkehr mit Kunstbutter (Ref. Abg. Dr. Drechsler). c, , Abg. Dr. Bamberger (freif.) spricht sich gegen bte Vorlage als gegen einen zu weit gehenden gesetzgeberischen Eingriff in das Wirtschaftsleben aus. Der zwischen der Rechten und Linken schwebende Streit sei kein Principien-, sondern nur ein Grenz- streit, ein Streit darüber, wie weit die Gesetzgebung gehen solle. Redner wendet sich ferner gegen die Anwendung des von der Eommission aufgenommenen Wortes „Margarine" anstatt Kunstbutter. Die Welt wolle nun einmal getäuscht sein; der Mensch lebe nicht vom Brod allein, auch seine Fantasie verlange etwas. Und da sollen wir überall mit Gesetzen regelnd dazwischen treten? Weshalb wolle man den armen Mann zwingen, ein Surrogat nicht ähnlich zu nennen wie das echte Product? Abg. Graf v. Hoensbroech lCentt.): Durch die Kunstbutterfabrikatton sei der Landwirthschaft eine Concurrenz erwachsen, der sie nicht gewachsen sein konnte. Gerade der mittelbar landwirthschaftliche Betrieb werde dadurch schwer betroffen, dieser aber sei das Rückgrat des Staates. Freilich werde man sich auf diese Vorlage nicht beschränken dürfen, sondern auch andere Maßregeln ins Auge fassen müssen, um der Landwirthschaft zu Hülfe ?u kommen. Durch die Aufnahme des Verbots der Bezeichnung Butter in irgend welcher Form für das künstliche Product habe die Vorlage eine wesentliche Verbesserung erfahren. Die Kunstbutterfabrikation solle nicht zerstört, sondern dahin verwiesen werden, wo sie hingehöre. , , Director im Reichsgesundheitsamt Dr. Köhler: Die verbündeten Regierungen ließen es an warmem Interesse für die Landwirthschaft nicht fehlen; aber es sollten darüber auch nicht andere Gewerbe schwer geschädigt werden, was bezüglich der Kunstbutterfabrikation der Fall sein würde, wenn man dem Antrag der Commission entsprechend die Bezeichnung „Kunstbutter" durch die Bezeichnung „Margarine" ersetze. Abg. Dr. v. Fr ege (Cons.) erklärt sich gegen die „Arbeiterfteundlichkeit" des Abg. Dr. Bamberger, welche auf einer Täuschung des Auges auf Kosten des Magens beruhe, und befürwortet sodann die Annahme des 8 1 in der Fassung der Commission. 8 1 wird gegen die Stimmen der Freisinnigen und eines Theils der Nationalliberalen angenommen. Hierauf wird die Weiterberathung auf morgen vertagt. Nächste Sitzung: morgen 1 Uhr (Fortsetzung der 2. Lesung des,Kunstbuttergesetzes, 1. Lesung der Novelle zum Nahrungsmittelgesetz, 2. Lesung des Quartierleistungsgesetzes). Telegraphische Depeschen. Wolff'S telegr. Correspondenr-Bnrea«. Berlin, 20. Mai. Die Branntweinsteuercommission beschloß, einen Beschluß des Reichstages darüber herbeizuführen, daß bei der Berathung der Kommission Über die Bestimmungen betreffend die Nachtragsteuer die Oeffentlichkeit ausgeschlossen werde auch in Bezug auf Mitglieder, die nicht der Kommission angehören. Der von Miguel beantragte neue 8 3a, wonach nur gereinigter Spiritus zum. Genuß zuzulassen, wird mit 21 Stimmen angenommen. Der Paragraph 37 betreffend die Einführung de^ Gesetzes vom 8. Juli 1868 für das gestimmte Gebiet der BranntweinsteuergemeiMchatt sowie der Antrag Gagern, wonach der höchste Bettag der Strafe für Uebertretung dec Bestimmungen über das Maischbottichbranntweinmaterial und die Ftxattonsue 10000 Mark nicht übersteigen soll, finden keinen Widerspruch und werden- einer 'vuo- commission überwiesen. Zu dem ersten Absatz des 8« 38 betreffend bte Maisch und Branntweinmaterialsteuer wird der Anttag Huene angenommen, wonacy ^ wirthschaftliche Brennereien solche anzusehen seien, bei deren Bttrieb sam riverfüttert stände in einer oder mehreren dem Brennereibefitzer gehörigen ©tnWgB“» ^hörigen werden und der erzeugte Dünger vollständig auf dem dem Brenner i q»ir|h^flften Grund und Boden verwendet wird, gleichgiltig, ob in betoen Fa -»netten Absatz verpachtet sind ober sich im Selbstbettteb des Besitzers befinden.^ *5^ landwirthschaft- wir ber Antrag Helldorf angenommen, wonach sich bte Bettieo z . & Antrag, lichen 'Brennereien oom 1. October bis 15, Juli erstrecken soll; ferner w.ro I. Preis mit 30 Punkten, 209/« . VI. . VII. . VIII. . IX. X. . XI. . XII. . XIII. . XIV. 291/z 27% 26% 26 25% 24% 24% 24 23% 22% 22 21 Wieseck Äch Wieseck II. III. IV. Wieseck Gießen PH- Rodenhausen, Ehr. Vater, L. Mank, E. Christ, Friedr. Köhler, ' Conr. Dietz, Aug. Helfendem, Ernst Lindenberg, Th. Vaubel, Adolf Weber, Heinrich Neidel, Jean Muth, Nud. Loos, Heinr. Rüger, E. Luh, Ttyben angenommen, wonach an Stelle der tageweisen Quantumsbcstimmung eine entsprechende monatliche treten soll. BreSlau, 20. Mai. Ein unbekannter Mann, welcher heute Nacht wegen eines Straßenscandals verhaftet werden sollte, feuerte bet der Verfolgung mehrere Reooloer- Ichüsie ab, wodurch ein Wachtmann tödtlich und zwei Oberwächter schwer verwundet wurden. Der Mörder ist entkommen. — Von den Wächtern, welche heute Nacht bei einem Straßenscandal verwundet wurden, ist einer bereits gestorben. Hamburg, 20. Mai. Heute früh um 7 Uhr fand in der Pulverfabrik Rottweil in Düneberg bei Geesschacht eine Erplosion der hydraulischen Presse statt, Hwet Arbeiter blieben todt, einer wurde verwundet. Wien, 26. Mai. Professor Dr. Billroth ist schwer erkrankt, die Nachricht von seinem Tode ist unrichtig. Rowo TscherkaSk, 20. Mai. Die kaiserliche Familie besuchte heute noch den Kalmukentempel und wohnte einem von den Kosakenständen gegebenen Diner bei und trat heute Abend 7 Uhr unter enthusiastischen Kundgebungen der Kosaken die Rück- leife an. Oasbet unfr Verkehr. =====—~ Reiselustigen und Bäderbedürftigen ist der Sommerfahrvlan h Eisenbahn und der ^ampferlinien von Kurhaven nach Helgoland und Ru? Haven-Norderney ausgegeben, gültig ab 1. Juni. Dampfschiffe fahren nach und n? tfiHlTHl An y\i ov t ryn < vom 20. Juni *bis 30. September Ä W ^blmal täglich, nach Nordermey vom 20. Juni ütö 30. September wöchentlich dreimal und zwar Sonntags, Dienstags und Dannas tags, zuruck Montags, Mittwochs und Freitags. Außer den Koupons zu den kom^' tnüetfrmSre ®crbe" auch direkte ^aison-Billets mit 45 Tagen Gültigkeit mrt Ermäßigung des Fahrpreises ausgegeben. 0 H9reit 8 o f « 1 e ». 21. Mai [Stenogtapl)üd)e3.| Es ist nicht zu verkennen da« si-b in Tilgtet wurden. Sind es doch nicht etwa nur -imclne Berntonrt,„ L. «rapdte vortheilbast verwenden können, vielmehr tannSebe? bcHitom &AreU^riMmrn Äer e*ne 0«8e «rt*it8erfei<6t«ung unbMM i?nVn9nn rtanb b/^eführt, wahrend außerdem noch 580 Vereine sich die Pflege dieser Kunst angelegen sein lassen. Auch in unserer Stadt ist wieder durch den vom bi^n 9 d M fnHnn "Och kiner reichspostamtlichen Verfügung vom rT°l!^n gehalten, m allen fallen über den Eingang eines beschädigten Vack^ i; । hassen Beschädigung auf einen Mangel in der Verpackung zurückzuführen ist eine Rück" - ±LÖn die Aufgabe-Postanstalt zum Zweck der Benachrichtigung des Absenders f I Zur Vermeidung von Verlusten machen wir noch auf Folgendes auk- ^sam. Z'fder konnten irrthumlrch aufgeklebte Briefmarken der Reich-mst dm» e nfaches Beleuchten vom Couvert losgelöst und wieder verwendet werden Bei uun zur Ausgabe kommenden, neuen Marken ist dies nicht mehr der ItaH indem *»?? ^arbe im Wasser sich sofort auflöst, wodurch die Marke unbrauchba/wird ° ° tn r c 77 kaiserliche Gnadenbrief an das Don'sche Kosakenhcer gedenkt der mehr nls öreihunderffahrtgen eifrigen treuen Dienste, welche dasselbe dem Throne und Vaterlande geleistet hat, der Verdienste um die Vertheidigung der Grenzmarken und der Erweiterung des russischen Reiches, sowie der Opferwilligkeit, womit die Kosaken ihre Sohne m die Reihen der Armee entsandt haben überall hin, wo das Wohl des Vaterlandes es erforderte; überall habe das tapfere Don'sche Kosakenheer sich mit Ruhm Dedeckt und die Anerkennung des dankbaren Vaterlandes erworben. Um den gegen- wärttgen kaiserlichen Besuch bei dem Don'schen Kosakenheere durch ein Zeichen be- 4onderen Wohlwollens zu bekunden und zum Lohne für dessen hundertjährige Verdienste destatigt der Kaiser alle Rechte und Vorzüge, welche den Kosaken von seinen kaiserlichen Vorfahren verliehen worden sind, indem er mit seinem kaiserlichen Worte die Unver- Uichkeit der bisherigen Nutznießungen der Ländereien bestätigt. Der Gnadenbrief schließt mit dem Ausdruck der Ueberzeugung, daß die Söhne des Don auch künftig Demuht sein wurden, den für alle guten Unterthanen rühmlichen und ehrenvollen Namen treu ergebener Diener und Beschützer des Thrones und Vaterlandes zu bewahren. 0 "$”■ g;Ä d„ T,„ SfiÄ IttÄ'*“'*t ’-Ä « m t ~"L junge hoffnungsvolle Früchtchen verübten am t ^/ubau des Kaufmann Neuling im Gartfeld einen Akt großer Rohheit Mit 2?Ljni Kammern wurden die Figuren an bearbeiteten SZW» K??" dadurch unbrauchbar gemacht. Einer der Schlingel hat bereits vor dürrem ™Utc ähnlicher Getchichte 3 Monat Gefänaniß erhalten. 9 tö Kur8cm U'egen Iahresfest des überliess. Vereins für innere Mission am 8. Juni 1887 m der Stadtkirche zu Giessen *• Festgottesdienst: Vormittags 10 Uhr. ^^redlgt. Professor Dr. Köstlin aus Friedberg. „ sn,rt,M(6ben4t: Marrer Schlosser. a 9 II. Verhandlungen um 11% Uhr: Reffen.ble 5ürfor0e für bie Epileptischen im Großherzogthum Referent: Dekan Dr. Stromberger aus flwinaenbera. J Oberbpff-7 Stanb bcr Naturalverpflegungsstationen in III. Dorstandswahl. (ttode?VmtU2rJ)meinf^ft^eä wittag-len im Hotel zum Einhorn Der geschäslssührende Ausschuß: Gottfchick. E. Kauffmann. Schlaffer. Stamm. 1 Mai. Auf dem heutigen Markt kostete: Butter per $fUnb Ak I?"", Hühnereier per St. 4-5,3, Enteneier St. 5—0 3 Käie vr <5t 5-R ? »Tw- S. 4Ä7Ä =°J sna Auszug aus den Standesamtsregistern des Standesamts Gießet (Nachdruck nur mit vollständiger Quellenangabe gestattet.) ö k ,J6, $etcr Rosenbecker von Steinfurth, Taalöhner dabier mit MnrF.™ ™MicrSÄmÄ iabier' 17- Friedrich Weber, Schre.oa • A. er 1 l i- rr r ÄÄÄar rMÄs: öncr üon ^ux* mit ^uffe Wilhelmine Elisabethe Klingelhöfer von hier. «..im.™1 'ÄtwcSras >»,».» Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Giesten. Evangeiische Gemeinde. ° geboren^ M. Ami,K^-^ine Tochter, Johanna Dorothea Earola. Wi-h-Imim/gebmen'dekÄ. ^E°'i°h°iz°r Johann Heinrich Kurz ein- Tochter, Mari. Friedrich Katt Johann, g?b7r°,5Le^5."ÄpK^'^ ^nton Bender -in Sohn, Gbriftin^Sn bene23.™pril. 8Ub”i9 W*“ eh,e Zod,ler- Wilh-lmine Dorothea « Ä Ä gft« Ackier^PE beg verstorbenen Schuh- riwa gelbe Harz-Kernseife, per Pfund 26 Beste weiße Schmierseife (Silber-Seife), per Pfund 23 Glycerin Schmierseife, per Pfund 22 sowie Fst Reis u. WeizenStärke, Stärkeglanz, Borax, Calcinirte und crystallisirte Soda, Mayer's verbesserte Bleich-Soda, Bestes engl. Waschcrystall, „Marke Sholl", Fettlaugenmehl, Verschiedene Sorten Waschblau in Pulver, Kugeln und Stangen, Azurblau empfiehlt in mir besten Qualitäten zu billigsten Preisen 3995 Fr. Seibel. 4000 Eine große Parthie Falzziegel, die noch sehr gut erhalten sind, können in kleineren Partbien abgegeben werden bei Jakob Helfenbein, Marburgerstraße. Buchen- und Tannen- Scheithoff ist wieder abzugeben bei 3753 __________H Jung, Klein-Linden. 4008] Sehr gute Speisekartoffel, per Ctr. X 2,25, frei in's Haus geliefert. __Kennel, Riegelpfad. 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Diese ^^^^^b^^AsAsch^l bestehende Einrichtung hat in der jüngsten Sitzung des deutschen Landnnrthschaftsraths besondere Anerkennung gefunden. ,, Zur Aufnahme von Anträgen, sowie zur Ertheilung jeder näheren Auskunft sind die Unterzeichneten jederzeit gern bereit. 1 1 . .. or , , y[oit Thomas, General-Agenten in Mainz und die Agenten: Jul. Kornemann, Gießen, L. Müller III., Bellersbeim Gasthof zum Löwen. Von heute ab halte neben Gießener Aetten-Exportbier Freiherr!, v. Thüngen’sches Gebräu aus Thiingen in Bayern. Dasselbe ist ein vorzügliches Bier und empfehle dasselbe als sehr preiswerth. Auch gebe dasselbe in Gebinden ab. 394$ ausgesührt. 3893 Pfingsten gesucht. Ludwigstraßc 12 I. Carl Geismar, Uhrmacher, 3MP Kreuzplatz 4 TBG empfiehlt sich im Repariren von Taschen-Uhren, Regulators, Pendules, Weckern etc. und werden Reparaturen gut und billig 3996 Ein anständiger Laufbursche zum baldigen Eintritt gesucht. > Näheres in der Exped- V. ! 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Gegenwart,einziginseinenLeistungen. 9 Ferner: (Soncttt auf bem Euphonium genannt Krystall-Pianino, ausge- M zeichnet mit der höchsten Anerkennung aus der Weltausstellung zu Antwerpen 1885. M Die Leistungen beider Herren Übertreffen alles bis jetzt Dagewesene an d Eleganz und Sicherheit der Produktionen und wird dem uns beehrenden Ä Publikum ein genußreicher und interessanter Abend geboten. X Anfang 4 4j 8 Uhr. Entree 30 Die Dlrection. M In den Pansen Concert. 4017 M b851ES wird je einmal wöchentlich S englischer Conver- sationS-Unterncht gesucht, ev. Betheiligung ♦ gewidmet dem ♦Ehepaare Albert Hecker von seinen Kindern. _ e $un roir beut' von Herzen > rauch' ferner Freund gewollt, ? T Flechten einst, beim Glanz der Kerzen, ? J Euch, will's Gott, den Kranz von Gold.^ «. Eöln ü/Rb., Bruchsal, Frankfurt, i ^3975 Mainz, Gießen, ♦ am 21. Mai 1887. Erstes (bniifdl i>es Ähn-Wtttrr-Kaucs vom 2. öis 4. 3ufi zu Wleseck. Für di- Dauer des Festes ist die Kapelle des II. Großh. Hess. Jnf.-RgtS. (Großherzog) 116 engagirt. Hierdurch die ergebene Mittheilung, daß ich neben meinem seitherigen Geschäfte eine Bettftdern-Reinigungs Anstalt errichtet habe. Durch Anschaffung einer besteonstruirten Maschine werden die Federn in kurzer Zeit gründlich gereinigt und vermittelst einer besonderen Vorrichtung gewünschten Falls auch dcsinficirt. Auch werde ich stets Lager in Barchent und Federn in nur guten Quali- unterhalten.- Indem ich gleichzeitig mein Tapezier- geschaft in empfehlende Erinnerung bringe, sehe ich ge- "n untcr Zusicherung gewissenhafter und pünktlicher Ausführung gern entgegen. Hochachtungsvoll „„„„ Heinrich Hollmann. Taverier ^976 Neuen Bäue 17. Schutt kann abgefahren werden bei 3993 _ Tb. Brück. Wermietyungen. 3810 Durch Wegzug des Herrn Ruppel in seinen Neubau ist der II Stock, 3—4 Zimmer u. s. Zubeh., bis 1. Sept., sowie ein kl. Logis sofort zu vermiethen- _________________ Frankfurterstraße 75. 3978 Die Parterre-Wohnung in meinem Hause, bestehend aus 5—6 Zimmern mit Zubehör, ist September zu vermiethen. _________Frau Bogt, Westanlage 22. 3988] Möbl. Zimmer mit Cabinet u. kleines Zimmer zu vermiethen. __Marktplatz 2. 3998] Parterre-Wohnung, Nebenhaus, 5 Zimmer, Zubehör u. allen Bequemlichkeiten, per September zu vermiethen. ___________H» Becker, Südanlage 7. 3999 In meinem Neubau ist die^m^ färbe zu Perm. Ttz. Schmidt, Ederstr. 6 4003 Ein geräumiges möblirtes oder unmöblirtes Zimmer, wenn gewünscht auch mit Kost, zu vermiethen. __________________Schiffenbergerweg 63. 4006 Ein Familienlogis zu vermiethen ___________H Feutzer, Asterweg 3. 4002 Die von Herrn Lehrer Wehrheim innegeh. Wohn, ist bis z. 20 Aug. anber; weitig zu Perm. Grünbergerstraße 38. 3990] Kl Logis zu vermiethen. __Wetzsteingasse 18. 3989] Wohnung mit 4 Zimmern und Zubehör an ruhige Leute zu vermiethen. _____Alicestraße 13, Hinterhaus. 4007 Ein Familienlogis mit Zubehör zu vermiethen- Frankfurterstraße 167. 3984 Ein kleines Familienlogis zu ver- miethen.__Sandgasse 47. 4014] Möbl Zimmer zu vermiethen- _______________ Bahnhofstraße 58. 4011] Stube mit 2 Betten zu per= miethen._________ Neuenweg 48. 4012 Der zweite Stock meines^Vörder^ Hauses, mit Wasserleitung versehen, ist zu vermiethen. Leopold Schlatter. ~ 4004 Ein geräumiger Laden in bester Lage, mit oder ohne Logis, zu vermiethen. Näheres in der Exped. d. Bl. Ludwig Bender Giessen Marktstr. MF 2 Mobilien-, Verpackungs- u. Transport-Geschäft.