Nr. M. Dienstag den S2 Februar IS87 Kießmer Anzeiger Aults- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Vrrreau r Schulstraßc 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. Prei- vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlobn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pi. Amtlicher HHeifl Gießen, am 19. Februar 1887. Betreffend: Das Landgestüt, hier den Abgang der Landgestütsbeschäler aus die Landgestütsstationen. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Grotzherjoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir beauftragen Sie, in Ihren Gemeinden bekannt machen zu taffen, daß die Landgestütsbeschäler für die Landgestütsstationen Berstadt, Butzbach und Grüuberg angegangen sind. Dr. Boekmann. bewiesen werden! Trotzdem kann nicht bezweifelt werden, daß jenseits der Vogesen TruppeN'Concentrationen und Truppenbewegungen stattfinden, die alle eine Verstärkung der französischen Stellung gegenüber Deutschland bezwecken — nun, die deutschen Regimenter von Metz bis zum Vogesenkamm werden schon gute Wacht halten! Der todtgesagte Afrikaforscher Dr. Holub ist nach einem in Capstadt emgeiroffenen Telegramme in sehr hilflosem Zustande in Shoshong im Belschuana-Land eingttroffen. Das Lager Dr. Holub's zwischen dem Bangwelo-See und dem Zarnbesi-Fluffe soll, während der Reisende gerade abwesend war, von Eingeborenen angegriffen worden sein und habe einer der Begleiter Dr. Holub's, Zoldner, hierbei sein Leben eingedüßt. Was aus der Frau und den übrigen Begleitern Dr. Holub's geworden ist, geht aus dieser Meldung nicht hervor. Politische Ueberficht. Gieße», 21. Februar. Die Wahlbewegung zieht ihre letzten «reffe und bald werden die Depeschen mit den Wahlresultalen nach allen Richtungen der Windrose hinaus- fliegen, verkündend, wer von den vielen „Berufenen" zu den „Auserwählten" gehört. Da« eine Gute hat die nun vollendete Wahlcampagne indessen vor den Reichstagswahlen früherer Jahre voraus, daß sich diesmal nämlich bedeutend weniger Stichwahlen ergeben werden, wie sonst. Bei den Wahlen des Jahre« 1884 z. B. mußten über 100 Stichwahlen vorgenommen werden, da sich in zahlreichen Wahlkreisen drei und vier, ja, in manchen sogar fünf Kandidaten gegenüberstanden, während stch diesmal in Folge der Geichlossenheit, mit der sich die septennattsreundlichen und die sevtennatsseindlichen Parteien entgegentreten, die Zahl der engeren Wahlen entschieden vermindern wird. Die» muß aber unter allen Umständen als ein Gewinn bezeichnet werden, denn erfahrungs- mäßig pflegt der Parteihaß gerade bei den engeren Wahlen nochmals in seinen häßlichsten Flammen emporzulodern und ein solches Schauspiel ist jedenfalls nur widrig. Die Vornahme der Slichwahlen soll in einem möglichst geringen Ab- stände von dem Tage der Hauptwahlen erfolgen, uno Elle thut diesmal wahrhaftig Noth, denn der neue Reichstag müßte sonst bis tief in den Sommer hinein tagen. Ec wird auch ohnehin noch fleißig zu arbeiten haben, wenn er das Arbeilsprogramm seines Vorgängers bis zur heißen Jahreszeit erledigen will und erhält sich die Annahme, daß der neue Reichstag bereit» gegen den 10. März einberufen werden wird. E« werden sogar Stimmen laut, wonach dec Reichstag schon aus den 28. Februar einberufen werden würde, aber dieser Termin dürste denn doch als zu früh erscheinen, wenngleich man vas Bestreben der Reichsregierung, die neue Militär-Organisation aus'« Schnellste durchzuführen, erklärlich finden muß. ' Der Sprachenausschuß des österreichischen Abgeordnetenhauses Halden, die Erklärung des Deutschen zur Staatssprache bezweckenden, Antrag Schsrschundt nach Beendigung der Generaldebatte an ein Unter*(Somit zur Specialberachung verwiesen. Dasselbe besteht aus 9 Mitgliedern mit dem Mrsten Aloy» Lichtenstein al« Vorsitzenden und dem Abg. Poklukar als Schrift- führer Die Aurfichten auf Annahme de» Antrages im Plenum find nach wie vor sehr zweifelhafte und ist er sogar nicht unmöglich, 'daß dieser, den Voten Czechen u. s. w. unbequeme Antrag in der Commission begraben bleibt. Im serbischen Ministerium find Personal-Veränderungen eingetreten. Der seitherige Kriegsminister, Horvatswitsch, gab seine Entlassung und wurde der Minister ver öffentlichen Arbeiten, Topalowitich, vom Könige zum Kriegsminister ernannt. Das bisher von Topalowitich innegehabte Portefeuille erhielt der Bürgermeister von Belgrad, Bogicsewitsch. r>n der Donnerstags»Sitzung de» englischen Unterhauses gab der Unterftaatssecretär im Kriegsministerium, Gorß, Ausschlüsse über die Zahl der analo * indischen Truppen in Birma, über die Kosten des Feldzuges u- s. w. wi-! Ende des Jahres 1885 waren in Ober-Birma 9546 Mann Truppen verwendet worden, von denen 9 Mann im Kampse fielen und 78 an Krankheiten starben; die Kosten für diesen Feldzug beliefen sich auf 20 Lak Rupien (10 Mill. X). Bei den späteren Operationen, bis Ende 1886, sind 31,571 Mann verwendet worden, von ihnen fielen 100 Mann im Kampfe, 31 erlagen ihren Wunden und 967 starben an Krankheiten. Die Kosten für diesen ferneren Feldzug belaufen sich auf insgesammt 121y3 Lak Rupien. Die Engländer haben demnach bis Ende des vergangenen Jahres im Ganzen die verhältniß- mäfcia bedeutende Zahl von zusammen 41,117 Mann in Birma zur Verwendung Qebftbt was beweist, daß der Ausstand der Birmanen doch ein recht ernster ge- wesen ift; der ganze Feldzug hat England ca. 70 Mill. JC gekostet. Von dem sranzösischen Barackenbau in den Vogesenfort« ist e« feit einiaen Tagen wieder still geworden, eben weil die Angelegenheit nach allen Seiten bin erschöpft worden ist. Jedenfalls existiren aber diese Baracken und ist zur Herstellung derselben nicht nur Holz au« den Vogesen verwendet worden, sondern auch der Schwarzwald und der Böhmerwald, ja sogar die Tyroler Berge haben ihre Stämme dazu hergeben müssen. Die gesammten, bi- ietzt an der sranzösischen Ostgrenze hergestellten Baracken sollen 100 000 Mann am- nehmen tannen; man wird indessen diese Angabe ein wemg ^zweifeln muffen, denn e« hat schon seine großen Schwierigkeiten, 10.000 Mann in ftlchen p visorischen Gebäuden unterzubringen, denn man kann die Leu e doch mchr wie Häringe zusammenpreffen, und dann muß doch auch Platz da sein für Laj ö , Küchen u. s- w. und nun gar 100,000 Mann in Baracken — das muß noch Aeutschland. Darmstadt, 19. Februar. Es wurden: Klingelhösser, Pr.-Lt. vom 2. Großh. Hess. Ins.-Regt. (Großherzog) Nr- 116, unter Stellung * la suite befi Regt»., als Adjutant zum Gouvernement von Metz commandirt; Sckliep- hake, Wiener, Schwarz, Viceseldw. vom 1. Bat. (Gießen) 2. Großh. Hess. Landw.-Regts. Nr. 116, zu Sec.-Lts. der Res. des 2. Großh. Hess. Jnf.- Regts (Großherzog) Nr. 116 befördert; Buff, Sec.-Lt- von der Res. des 2. Großh. Hess. Jnf.-Regts. (Großherzog) Nr. 116 der Abschied bewilligt. Berlin, 19. Februar. Der Kaiser nahm Mittags mehrere militärische Meldungen und hierauf den Vortrag Nlbedyll's entgegen. Nachmittags wird der Kaiser im Beisein des Cultusministers den Bischof Dr. Redner empfangen, welchem dann auch die Kaiserin eine Audienz ertheilt. Straßburg, 19. Februar. Der Kaiser spendete für die Abgebrannten in Dagsburg 2000, die Kaiserin 600 X — Oberreichsanwalt Teffendors hat sich gestern nach Leipzig zurückbegeben. AranLreich. Paris, 19. Februar. In Folge der Ausführung des Vertrags von Mada gaskar wurden sämmtliche französische Truppen, vier in Diego Suarez verbleibende Compagnien ausgenommen, zurückberufen. England. London, 19. Februar. Das Unterhaus verwarf Labouchere's Amendemenr ohne Abstimmung nach dreistündiger Debatte. Im Laute der Debatte erklärte oeU Unterstaarssecretär des Aeußeren, Fergufson, die dem Fürsten Alexander ^wahrte Unterstützung sei nur eine moralische und diplomatische gewesen. Csn0lanb habe me eine besondere Verantwortlichkeit oder eine isolirte Action angestrebt und es habe nie die Aufrichtigkeit des Ezaren bezweifelt. England anerkannte Rutzlands Opfer ur Bulgarien und diejenigen, welche Opfer bringen, haben rweNeUosem^ für das, wofür sie Opfer bringen. Wenn aber Rußland die Dmnsche Bulgariens vernachlässige, erscheine Rußlands Interesse nicht zu derselben Berücksichtigung berechtigt. So lange es möglich war, den Fürsten Alexander auf dem Thron zu erhalten, mußte der ausgesprochene Wunsch des Landes die Handlungen Englands eiten. Rußland habe wiederholt anerkannt, daß England seiner besonderen Position in Bulgarten Stedmuna getrogen habe. Englands Einmischung in Bulgari-n sei durch dle in r- nationalen Engagements Englands begrenzt. Dre Zustande seren noch sehr krrMch und er könne daher mehrere Schriftstücke nicht veröffentlichen. Von personlrchen Famiiicninteiessen sei die Regierung nicht beeinflußt gewesen. Di- nat.onalen 3»-ressen und Engagements allein seien stets in Erwägung gezogen worben- Die Regentschaft in Bulgarien habe sich unter Schwierigkeiten überraschend bewahrt und dadurch dte Haltung Englands, dessen Bestrebu.cgen für di- Aufrechterhaltung d-r UnabSangrgk-.t und der constitutionellen Rechte Bulgariens gerechtfertigt. — Minister Smith betonte ferner die Regierung habe nie Oesterreich zu einem Kriege verleiten versucht. England strebe die Erhaltung des Friedens und die Erfüllung der Verpflichtungen an. - Schließlich nahm das Unterhaus den Adreßbericht an. — Zwei Polizeibeamte, welche beauftragt waren, die Wohnung des Richters Henn bei Küdyfert in der Grafschaft Clare (Irland) zu fchntz-n bem-i1 Abend ein Jndioiduum, welches bei ihrer Annäherung entfloh Die Pol>,eib-amt-n entdeckten außerbalb des Fensters des Speisefaales zwei Dynamitbomben.mit rennrnd« Zunder». Die Poltzetbeamten löschten d,e Zünder ans, -he -in- Explosion Bei Henn dinirten gerade zwei höhere Beamte und der Ehef der DistnctSpouz . Uebelthäte^ist^tkommeNuar ^„ley ist bei der h-utigenNachwah- »um Unter« hause Stagg (Anhänger Gladstone's) mit 5021 Stimmen gewählt worden. seroative Geaeucandidat Thursby erhielt nur 4481 Stimmen. Mo«, 19. F-bruar. Eine Ministerium Depretis das Präsidium, Robilant das Aeußer, Magliani die Finanzen, Brin die Marine und Grimaldi die Arbeiten übernimmt. Die bezügliche amtliche Mittheilung wird heute erwartet. — Amtlich wird bestätigt, datz der Könia Depretis mit der Cabinetsbildung betraute. Außer den bereits gemeldeten Mitgliedern deS neuen Eabtnets wird noch Luzzati als Unterrichtsminister genannt. Ztvßland. Petersburg, 19. Februar. Das „Journal de St. Petersbourg" bespricht die Anklagen des „Standard", daß, wenn die Lösung der bulgarischen Schwierigkeiten nicht vorrücke, dies ein Fehler Rußlands sei, welches die bezüglichen Anfragen den anderen Mächten nicht beantwortete. Das „Journal" bezweifelt, daß derartige Anfragen ergangen seien. Uebrigens habe sich Rußland in seiner Rote im „Regierungs- Luzeiger" vom 10. December sehr klar ausgesprochen und nach dem Vorwürfe, sich zu viel mit Bulgarien zu beschäftigen, könne man Rußland nicht vorwerfen, sein Licht unter den Scheffel gestellt zu haben. Rach der Veröffentlichung des Blaubuches wisse rnan überall, woher die Aufreizungen kämen, und wenn die bulgarische Angelegenheit versumpfe, werde der „Standard" gut thun, die Ursache anderswo zu suchen. Serbien. Belgrad, 19. Februar. Der englische Mtlitärattchä in Wien, Oberst Keith- fraser, wurde auch zum Militärattache für Belgrad ernannt. Men. Singapore, 19. Februar. Prinz Friedrich Leopold von Preußen ist hier ein- Aaroffen. Afrika. ,r „„ Kairo, 19. Februar. Meldung des Reuter'schen Bureaus.) Das „Amtsblatt meldet, da einzelne Mächte für ihre Zustimmung zur Abschaffung der Frohn- arbelt unannehmbare Bedingungen gestellt hätten, habe sich die egvptische Regierung veranlaßt gesehen, von ihrem bezüglichen Plane abzustehen. Die Regierung halte indessen die Aufhebung der Frohndienfte für wesentlich zum Gedeihen des Landes und habe deßhalb England um Rath gefragt. Dieses theile vollständig die Ansichten der Regierung. Daraufhin seien Arrangements getroffen worden, um die bisher im Frokn- dienst geleisteten Arbeiten zu bezahlen. u M .,. Äaii?o,19. Februar. s„Havas" -Meldung.) Nach hier eingegangenen Be- vereini ert ^Cr ÜOn Abessynien nach Asmara, um sich mit Rafalula zu cm Zanzibar, 19. Februar. sMeldung des „Reuter'schen Bureaus".) Generckl Matthews nt an Bord der „Akola" von Kismayn eingetroffen. Er berichtet, daß der Somali, welcher Dr. Jühlke ermordet, füsilirt wurde. B Amerika. . Washington, 19. Februar. Der Congreß nahm die Bill, betr. das Verbot der Vielweiberet unter den Mormonen, an. Newyork, 19. Februar. Der Anarchist Most soll am 28. März freigelassen werden, die Geldstrafe von 500 Dollars ist bezahlt. 6 Telegraphische Depeschen. Wolff s telegr. Correspondenz-Bnreau. ^-.Februar. Wie dem „Reuter'schen Bureau" aus Mozambique gemeldet wird, hat der Generalgouoerneur von Mozambique, welcher zur Besekuna Tunais abgegangen war, einen vom Sultan von Zanzibar mit Kriegsmaterial abge- ^.oten Dampfer weggenommen. Der Dampfer traf gestern in Mozambique ein und wird von den Portugiesen als Transportschiff verwendet werden - Demselben Bureau wird aus Durban berichtet, daß die britische Autorität ouf Ost-Zululand nut Zustimmung der Zulus ausgedehnt worden sei. L o k a I e Gießen, 21. Februar. Spruchliste für die am 14. März 1887 beginnende Sitzungsperiode des Schwurgerichts pro 1. Quartal 1887- 6 0 1. Puth, Wilhelm, Pachter, Wäldershausen 2. Geiß, Karl, Landwirth, Groß-Felda. 3. Schwarz, Gustav, Holzhändler, Friedberg. 4 Rahn, Heinrich VI., Bürgermeister, Altenhain. 5. Ruß, Peter Jos., Fabrikant, Herbstein. 6. Treff, Ludwig, Kaufmann, Gießen. 7. Eurtman, Wilhelm, Rechtsanwalt, Gießen. 8. Reitz, Georg II., Landwirth, Inheiden. 9. Höck, Georg III., Holzhausen. 10. Kemmer, Georg, Postassistent 1. P., Alsfeld. 11. Reiber, Adam, Ruppertenrod. 12. Dieffenbach, Dr. Otto, Ingenieur, Gießen. 13. Kutsch, Nicolaus, Kammerdirector, Lich. 14. A lt, Heinrich IV., Kaufmann, Lauterbach. 15. Rothschild, Meyer, Londorf. 16. Müller, Karl, Gutsbesitzer, Leihgestern. 17. Eger, Theodor, Grünberg. 18. Schmidt, Otto, Rentner, Gießen. 19. Fülberth, August, Pachter, Utphe. 20. Bin ding, Johs. Ludwig Conrad, Geiß-Nidda. 21. Trapp, Dr. August, Fabrikant in Friedberg. 22. Hensel, Adam Friedrich Wilhelm, Dortelweil. 23. Baltz, Dr. Karl, Neallehrer, Gießen. 24. Noll, August I., Gießen. 25. Moll, Louis, Kaufmann, Grünberg. 26. Lanz, Peter, Groß-Karben. 27. Buderus, Karl, Gießen. 28. Kratz, Heinrich VIII., Ober-Ohmen. 29. Burg, Johs., Müller, Bergmühle bei Eberstadt. 30. Gros, Franz, Agent in Gießen. ß < f m i f d t f I △ Mainz, 20. Februar. Seitens der Behörden scheint man für den morgigen Wahltag Unruhen zu befürchten, denn sämmtliche militärische Wachen werden morgen verstärkt und erhalten die Wachmannschaften in der Stadt scharfe Patronen. — sDoch möglich.) Dienstmädchen: „Herr Müller, ein Herr wünscht Sie zu sprechen." Müller: „Das ist sicher ein Wahlschlepper. Sagen Sie, ich bin nicht zu Hause. Frau Müller: „Aber, Mann, wenn es doch Jemand wäre, der um unsere Emilie anhalten will?" Telegraphischer Schiffsbericht der „Red Star Linie" Antwerpen, Newvork, 17. Februar. Der Postdampfer „Belgenland" der „Red Star Linien welcher am 5. Februar von Antwerpen abging, ist heute wohlbehalten hier anae- kommen. • Handel und Verkehr. m „ Grünberg, 19. Februar. (Fruchtpreise.) Weizen 17.70, Korn „<14 00 Gerste JL 12 60, Hafer JL 11.50, Erbsen 14.00, Linsen vM 00.00, Lein Jt 00*00 Samen 00.00, Kartoffeln 0.00, Wicken 00.00. 1 Frankfurt, 19. Februar. Auf dem heutigen Markt kosten: Kartoffeln ver Malter 5.00-5.b0, das Gescheid 6-9 Eier das Hundert JL 6.5(0.50, da« St- ,7—10 H, Butter im Großen «X 75.00—80.00, im Detail das Pfund <<0 90 bis ^20' Weißkraut per Stück 20-25 X Rothkraut per Stück 20—30 Kohlrcchi 00-00 A, ^Senfleisch per Pfund 45-70 Kuh- u. Rindfleisch 45-60 3, Schweinefleisch 65—75 Hammelfleisch 50—70 1 Hahn ^2-0-80 1*®0# 1 Huhn Ji. 1.00—2.50, 1 Ente JL 2.00—3.50, Gans Pfund 50—70 X 1 Taube 40-70 H, Welsche X 12.00—00 00. Kirchliche Antigen der erränget. Gemeinde. Dr. F°bru-r, Abends 6 Uhr, 1. Passionsanbacht, Pfarrer Vorrätig in allen Buch- und Musikalienhandlungen * Festflesctt SS 54. Anfl. für Klavier zu 4 Hand. Mk. 2,—; f. Violine 75 Pfg.; f. Klavier u. Violine Mk •>__ für Zither, bearb. von F. Gutmann Mk. 1,50, Verlag von P. j. 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Gebrüder Wolff. r Bezugnehmend auf vorstehende Bekanntmachung halte ich mich den im hiesigen Agenturbezirk wohnenden Theilhabern der Feuerversicherunösbank it ®eu.t,d)^nb 3cu,,®ot^a. zur Vermittelung ihrer Versicherunqsanqckaenbeiieil hierdurch empfohlen, lade zu weiterer Betheiligunq an dieser auf 3SSS Gießen, im Februar 1887. Oeffentliche Aufforderung. Dem KaSP«r Hildebrand aus Muscbenheim, feit längerer Zeit unbekannt wo — in Amerika abwesend — wird hiermit eröffnet, daß behufs Tilgung von Schulden und Erbtheilung die von ihm und seiner nunmehr verstorbenen Ehefrau Barbara, geb. Heckmann — erworbenen, in der Gemarkung Muschenheim gelegenen Grundstücke zur Versteigerung gebracht worden seien. Dem Kaspar Hildebrand wird aufgegeben, innerhalb drei Monaten, von heute an gerechnet, seine Rechte bezüglich dieser Veräußerung in Selbstperson oder durch einen gehörig bevollmächtigten Vertreter bei dem unterzeichneten Gericht geltend zu machen, als sonst lediglich nach den Anträgen des für ihn bestellten Curators verfahren werden würde. Lich, am 17. Februar 1887. Großh. Amtsgericht Ltch. Langermann. 1257 Holz - Versteigerung im Gießener Stadtwalde. Montag den 28. Februar 1887 von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwald in den Districten Ameisenkopf, Bannwald, Strangswiese und Unterwald nachver- zeichnctes Holz versteigert werden: A. Ban-, Werk- und Nutzholz. 84 Eichenstämme mit 25,92 Festm. (von 16—32 Ctm. Durchm.), 2 Birkenstämme mit 0,53 Festm., 474 Fichtenstämme mit 163,38 Festm. (von 15—34 Ctm. Durchm.), 500 Frchtenstangen mit 29,90 Festm-, 1 Eichenstange mit 0,11 Festm. B. Brennholz. Scheith. Knüppelh Stockh. Neish. Rmtr. Rmtr. Rmtr. Wellen. Eichen 31,6 16,1 — 690 Nadel 65,7 250,2 2,2 4540 Die Zusammenkunft ist an der Strangswiese. Gießen, den 21. Februar 1887. Großh. Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. 1254 Holzversteigerung. Donnerstag den 24L und Freitag den 23. Februar l. I, Vormittags 9 Uhr anfangend, soll im Lerhgesterner Gemeindewald nachverzeichnetes Holz versteigert werden: 1. 54 Eichen-Stämme mit 56,35 Festmeter von 25—65 Ctm. Durch- meffer, von 5—8 Meter Länge; hierunter befindet sich schönes Schnittholz, 2. 36 Radel-Stämme mit 8,22 Fstm., 3. 205 „ Derbstangen mit 7,91 Festmeter, 4. 27 Rmtr. Eichen-Nutzscheit, 5. 88 „ „ Scheit, 6. 46 „ „ Knüppel, 7. 3140 Eichen-Wellen, 8. 11970 Nadel-Wellen, 9. 126 Rmtr. Eichen-Slocke, 10. 13 Rmtr. Nadel-Stocke. Das Bau- und Nutzholz kommt am zweiten Tag zur Versteigerung Zusammenkunft an beiden Tagen in Abtheilung Vogelherd. Leihgestern, am 19. Februar 1887. Großh. Bürgermeisterei Leihgestern. 1264 Heß. Dienstag den 22. Mär), Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Ortsgericht die Immobilien des Johann Adam Hermann Flur II/64,i 862 Meter Grabgartcn Bachgärten am Wißmarer Weg, Flur 11/64,5 250 Meter Hofraithe daselbst meistbietend versteigert werden. Gießen, den 7. Februar 1887. 915 Großh. Ortsgericht. Müller. Giessener Coneertverein. Sechstes Concert (im 95. Vereinsjahr) am Sonntag den 27. Februar 1887, Nachmittags 5 Uhr, im großen Sänke des Hesellschastsvereins. Solisten: Fräulein Madge Wickham (Violinvirtuosin), Fräulein Meta Renner (Concertsängerin), Fräulein Leonore Buff (Harfenvirtuosin), Fräulein lrma*Weiller (Claviervirtuosin). p r o;g ramm. 1. Sonate G-moll für Pianof, v. R. Schumann. 2. Feenlegende für Harfe v. Oberthür. 3. Walzerarie aus „La Traviata“ für Sopran v. Verdi. 4. Violinconcert No. 8 v. L. Spohr. 5. a. Berceuse v. Chopin, b. Etüde mignonne v. E. Schütt, c. Mazurka (les alouettes) v. Leschetitzky (Clavier- vorträge). 6. a. Nocturne f. Harfe v. A. Dreyschock, b. Gavotte für Harfe v. F. Lehouo. 7. 3 Lieder f. Sopran: a. Zauberlied v. Meyer Hellmund, b. Ich wandere nicht v. R. Schumann, c. Bolero v. Dessauer. 8. Ungarische Tänze für Violine v. Brahms-Joachim. 9. Ave Maria für Sopran mit Begl. des Pianoforte, der Violine und der Harfe v. Gounod. Eintrittskarten für Nichtmitglieder sind ä 2,50 Mk. (Sperrsitz ä 3,50 Mk.) in der Musikalienhandlung des Herrn Wilh. Rudolph zu haben. Der Concertflügel von Bechstein ist aus dem Pianoforte-Magazin des Herrn Wilh. RudoIph.__________________________________________1275 Vorträge znm Besten des Baufonds für eine zweite evangelische Kirche. In brr großen Aut« der Universität Freitag den 28. Februar, Abends 8 Uhr: 3. Vortrag Herr Professor Dr. Köhler von Friedberg: Novalis, ein religiöses Characterbild. Gintrittskarten für diesen Vortrag zu 1 Jl. sind in der Ferber'schen und der Fehsenfeldsi'chen Buchhandlung, sowie in der Rudolph'schen Musikalienhandlung zu haben. 1271 4^ Da ich den Artikel Strickwolle nicht mehr zu führen ▲ beabsichtige, verkaufe den noch vorhandenen Lagerbestand darin zu enorm billigen Preisen. Bei Abnahme von einigen Pfunden gewähre noch extra Rabatt, worauf ich die Herren Händler ♦ besonders aufmerksam mache. Wollwaaren werden ebenfalls zu ▼ ♦ jedem annehmbaren Preise ausverkauft. Hochachtungsvoll ♦ 1154 Me Student, Marktstraße 34. Aeilgevolenes. Schellfische, Cabliau, Bück lirtae, Sprotten, div Käse, Gothaer u. Franks. Würste empfichlt _ 1267 C. C. Melnhenn. 1258 «neue große Kisten billig ab- zugeben. Näheres in der Exped d -öl- 1281 Ein junger Hund, Rattenfänger, billig abzugeben.Alicestraße 22. 1279 Eine elegante Zimmereinrichtung zu verkaufen. _ ß H. Werner, Blsmarckstraße v—v. " Filzschuhe g «erden vorgerückter Jahreszeit halber zum Einkaufspreis abgegeben bei Robert Stuhl, Neustadt 23. Montag Den 28 Februar, Nachmittags 3 Uhr, sollen auf dabiesigem Ortsgericht die der Frau Christian Läber III. Wittwe gehörigen Immobilien Flur XXV11 Nr. 166c,3 — 725 Meter Grabgarten, am Brennofen, stößt auf die Wiesen, Flur XXVII Nr. 166c,6 — 400 Meter Hofraithe, Wohnhaus, Nebenhaus, Fabrik daselbst freiwillig me'ftbletenb versteigert werden. Gießen, den 21. Februar 1887. Großh- Ortsgericht Gießen. I. V. d- V-: ______________Vogt.___________1272 Dienstag den 22. Februar, Vormittags 10 Uhr, werben im Wiener Hof, Neuenweg 62, 6—8 gut erhaltene Hobelbänke gegen Baarzahlung versteigert. Im Auftrag: 1133 Hoffmann, Ortsgerichtsmann- Hamburger Kisch- u. Delikatesscn- Hanülung jfk, Koch. ITachf empfiehlt bcure u. dieser Tage eintreffend: Levendfrische Schellfische u. Cabliau, rothfteisch. Salmen, Hechte, Zander, Schollen, Karpfen, Seezungen, frischen Seedorsch, per Pfund 25 frische grüne Häringe, per Pfd. 20 div. geräucherte und marin. Fische, * ruff. Caviar.________1274 Bordeauxpflaumen (in drei Qualitäten), Türkische Zwetschen, Bamberger do. Brünellen, Mirabellen, Kirschen, Apfelspatten, Apfelringe, empfiehlt in besten Qualitäten 949 Emil Fischbach, Irische Sendung j Nürnberger Lebkuchen I eingetroffen in 1153 Carl Schwaab’s Delicateffenhandlung. 1259] Penfionäre finden freundliche Aufnahme in guter Familie, mit strenger Ueberwachung der Schularbeiten. Näheres in der Exp d- Bl. unter E. 6. Gasthof H. Textor Siegen, Eintrachtstraße, neu erbaut in unmittelbarer Nähe des Neuen Schlachtbofes. Allen Reisenden bestens empfohlen. — Dortmunder Bier- — Gute Küche und Betten. — Sslide Preise.__________________________ 1217 125- Ein tüchtiger Tapezier auf dauernde Arbeit gesucht. Gruft Lotz, Möbel-Fabrik, Neustadt 11. Submission. Die beim Kirchenbau zu Arn-, Hain vorkommende Weiflbinder- arbeit, veranschlagt zu 1650 Jt, soll auf dem Submisfisnswege vergeben werden. Voranschlag und Bedingungen sind bei dem Unterzeichneten einzusehen und die bezüglichen Offerten bis zum 28. Februar l. I., Vormittag- 12 Uhr, verschlossen und mit der Aufschrift „Submission auf Weibbinderarbeit" versehen an Groflherzogliche Bürgermeisterei ArnSdain einzureichen. Die Eröffnung findet auf dem betr. Bürgermeistereibureau am 2. März Vormittags 12 Uhr statt. Alsfeld, 19. Februar 1887. 1256 Braun, Kreistechniker. Holzversteigerung in der sürfll. Oberförstern Lich. In den Districten. „Langeberg, Mühlwäldchen, Häuserberg, Schießacker und Wehrholz" soll nachverzeichnetes Holz versteigert werden: Vlontaq den 28 Februar 72 Rm. Buchen-, Eichen- u. Kiefern- Prügelholz, 50 Rm. Buchen-, Eichen- u. Nadel- Stockholz, 5600 Wellen Buchen-, Eichen- und Kiefern-Reisholz. Dienstag den 1. März 418 Fichtenstämme von 15—28 Ctm. Durchm. u. 10—22 Mtr. Länge mit 196 Festm., 60 Kiefern- u. Lärchenstämme mit 23 Festm und 800 Fichtenstangen von 6—14 Ctm. Durchm. u. 6—18 Mtr. Länge mit 70 Festm. Inhalt. Die Versteigerung beginnt jedesmal Vormittags 10 Ubt bei Mühlsachsen und wird zwischen 12 und 1 Uhr im „Häuserberg" am Nonnen- rother Wege fortgesetzt. 1263 Lich, 21. Februar 1887. Wimmenauer, Forfirath. Bekanntmachung. Brennhot)versikigrrui'g im Lichcr Gemkindrwald. Freitag den 23. Februar l. I. werden im Distrikt Mönchkopfe versteigert : 80,8 Rmtr. Buchen-Scheitholz, 312,5 „ „ Knüppel, 28 „ Eichen- „ 196,5 „ Buchen-Stöcke, 46 „ Eichen- „ 545 Eichen-Wellen. Der Anfang ist in den Mönchköpfen. Die Zusammenkunft ist am Vicinalweg von Lich nach Burkhardsfelden beim Floß Morgens 9 Uhr. Lich, den 15. Februar 1887. Großh. Bürgermeisterei Lich. Walz.____ 1140 Das zu der Konkursmaffe des verstorbenen Bürgermeisters H u n r a t h zu L o h r a gehörige, in der Gemarkung Lohra gelegene Ackergut, bestehend aus 1 neuen, gut erhaltenen, massiven Wohnhaus, Scheuer und Stallung, ca. 20 Acker Wiesen und Ackerland in günstiger Lage und bester Qualität, 1 Lohraer Gemeindenutzen und sonstige Waldantheile, soll im Einzelnen oder im Ganzen öffentlich meistbietend verkauft werden. Termin hierzu ist auf Montag den 28. d. M., von Nachmittags 1 Uhr an, in der Wirtschaft des Conr. Diefenbach in Lohra angesetzt» Unterzeichneter ist zu weiterer Aus- kunstsertheilung bereit. Wilh» Finger, 1266 Konkursverwalter. Stall jeder besonderen Anzeige. Dem Allmächtigen hat es gefallen, unseren geliebten Gatten, Vater, Schwiegervater und Grossvater Herrn Generalmajor z. D. Friedrich Hoffmann in Sonderburg zu sich abzurufen. Giessen, den 21. Februar 1887. Die trauernden Hinterbliebenen, Die Beerdigung findet Dienstag den 22. 1. Mts., Nachmittags 4 Uhr, vom Bahnhof aus statt. ^78 Anfang 4 Uhr 61 Minuten. 1270 Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der B 1204] 2 zusammenhängende möblirte Zimmer an einen ruhigen Herrn zum 1. April zu vermiethen __^ismarckstraße H l- Restauration Schnell, «großes efa|tnacf)ts - (foncert vermischte Anzeigen. 1273 Eine freundliche Wohnung von 2 Zimmern mit Küche auf 1. od. 15. März gesucht. Offerten mit Preisangabe beliebe man zu richten unter E. H. 100 post- lagernd Marburg.__ 1265 Ein tüchtiges Hausmädchen wird gesucht. Frankfurterstraße 45. Verrniethlmgen. 1280 Der zweite Stock, 4 Zimmer mit Zubehör, Gartenantheil und Vleichplatz, Westanlage 7, nur an eine ruhige Familie zum 1 Juni oder auch schon per Mai zu vermiethen.___ _____ 1269] Kleines Logis vermiethet __L. Benner, Nordanlage 6. * 947 Der zweite Stock Bahnhofstraße 58, 6 Zimmer mit Zubehör, zu vermiethen. 1232 Zwei ineinandergehende Zimmer des seither von Herrn Rechtsanwalt Barth bewohnten Logis sind vom 1. April an zu vermiethen. A. Weber, Restaurateur. 1142 Eine Mansarden - Wohnung »u vermietben._______________Alicestraße 28. 162 Das von Frau Apotheker Lein- berger bewohnte Logis, erster Stock, ist auf 1. April zu vermiethen. ft. Hoffmann, Seltersweg 33. 497 Ein Logis im ersten Stock, sechs Zimmer mit Zubehör, auch getheilt, zu vermiethen. PH. Strack, Bahnhosstr. 58. 1207 Der 2. Stock in meinem neu- erbauten Hause, Ludwigsstraße, zu vermiethen. M. Langsdorf, Maurermeister. 274 Der I. und 11. Stock meines neuen Hauses (Bleichstraße) ist zu ver- miethen.________________H. Adami. 286 In meinem Hause, Seltersweg 71, ist der Eckladen mit Logis per Anfang Februar 1887 zu vermiethen. A. Keller. 1276 rühl'schen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. 1221 Ein stud. theol. ist bereit, eines Gymnasialschüler Privatunterricht, V wie Nachhülfe bei s. Arbeiten zu er- theilen. Zu erfragen in der Exped. d. Bl. J, 7 Die Beerdigung unseres Kameraden, Herrn ^iWHBieim Bergen, findet Dienstag den 22. Febr., ^Nachmittags 3 Uhr, vom Sterbehause (Wol'straße 9) aus statt. Zusammenkunft im „Schützenhof". Zur Stadt Marburg Fastnoebts - Dienstag, von Nachmittags 6 Uhr: Tanzmusik wozu ergebenst einladet 1246 . Gastwirth Todt^ <6000 Mark ganz oder getheilt, auf 1. Hypothek zu 4% zu verleihen. Meldungen befördert die Exped. d. Bl.1261 Vertreter! Von einem ersten französ. Cognac- Haufe, welches Niederlage in Eöln hat, wird für Gießen und Umgegend ein durchaus tüchtiger, bei den Eolonial- waarenhändlern und befferen Wirthen nachweislich eingeführter Vertreter, gegen hohe Provision gesucht. Offerten mit Pa. Referenzen nehmen unter D. v. 85 Haafenftein <& Vogler, Cüln entgegen. 1260 Anfang 8 Uhr. Entree 30 Pf. Bier im Glas. Mitglieder haben freien Zutritt.. Oer Vorstand. 1268 Cafe Leib. Dienstag den 22. d. Mts. (Fastnacht). Maskenkränzchen. Gestern starb unser liebe Kamerad Herr Wilh. Bergen. Die Kameraden werden zu der Dirnstag ; den 22. d. M-, Nachmittags 3 Uhr stattfindenden Beerdigung eingeladen. 1277 Zusammenkunft 2% Uhr bei Kamerad Hamel (Grünbergerstraße). 12/77 Der Vorstand. Todes-Anzeige. Verwandten und Bekannten die traurige Mittheilüng, daß es Gott gefallen hat, unseren innigst geliebten Gatten, Vater, Bruder und Schwager Wilhelm Bergen nach langem schwerem Leiden heute Morgen 11 Uhr durch einen plötzlichen Tod zu sich zu rufen. Gießen, den 20. Februar 1887. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Dienstag den 22. Februar, Nachmittags 3 Uhr, von der Wohnung (Wolfstraße 9) aus statt. 1262